Ich bin der Herr, dein Arzt

Ich bin der Herr, dein Arzt

 Januar 1941

Mitten in der herrlichen frohen Natur sehen wir, wie ein gelähmtes Kind im Rollstuhl gefahren wird. Wer noch ein Herz hat, das nicht völlig stumpf geworden ist für den Nächsten, dem wird es im Augenblick klar, daß hier etwas in unserer Welt nicht in Ordnung ist, daß die Welt, in der dieses Bild der Qual und der Trauer möglich ist, nicht die ürsprüngliche Schöpfung Gottes ist. Hier ist etwas Widergöttliches in die Welt eingebrochen. Die Welt ist von ihrem Ursprung abgefallen. Zerstörende Mächte haben in ihr Gewalt gewonnen. 

Nur in einer gott-los gewordenen Welt gibt es Krankheit. Weil die Welt an Gott selbst krankt, darum gibt es kranke Menschen. Nur eine Welt, die wieder ganz in Gott geborgen wäre, eine erlöste Welt, würde ohne Krankheit sein. In der Bibel begegnet uns ein seltsames Wort: “Und er suchte auch in seiner Krankheit den Herrn nicht, sondern die Ärzte” (2. Chron. 16, 12). Es handelt sich dort um einen frommen Mann, dem die Bibel sonst hohes Lob zollt für seinen Eifer um die Sache Gottes. Aber dieser Mann dachte bei aller Frömmigkeit darin sehr modern, daß er streng unterschied zwischen den Dingen der Religion, in denen man sich an Gott wendet, und den irdischen Dingen, in denen man sich bei bei irdischen Stellen Hilfe holt. Krankheiten, besonders leibliche Krankheiten sind irdische Angelegenheiten mit irdischen Ursachen und irdischen Heilmitteln. Krankheiten gehören also vor den Arzt, aber nicht vor Gott. Wie dürfte man auch Gott, den Herrn der Welt, mit seinen kleinen leiblichen Übeln belästigen? Gott hat andere Sorgen.

Das ist ganz vernünftig und vielleicht auch religiös gedacht. Aber es ist falsch. Gewiß haben Krankheiten ihre irdischen Ursachen und irdischen Heilmittel. Aber damit ist eben bei weitem nicht alles und nicht das Entscheidende über das Wesen der Krankheit gesagt. Gewiß soll der Kranke zum Arzt gehen und dort Hilfe suchen. Aber das Wichtigste ist damit allein nicht getan und nicht erkannt. Hinter den irdischen Ursachen und und Heilmitteln stehen die überirdischen Ursachen und die überirdischen Heilmittel der Krankheit. Solange man daran vorbeigeht, lebt man in Wahrheit an seiner eigenen Krankheit vorbei, bekommt man ihr Wesen gar nicht zu Gesicht. Ihr Fluch und Segen bleiben unerkannt.

Die Krankheit gehört in besonderer Weise zu Gott. Nicht daraus macht die Bibel dem Menschen einen Vorwurfe, daß er mit seiner Krankheit zum Arzt geht, sondern daraus, daß er mit ihr nicht auch zu Gott geht. Es ist kein Zufall, daß Christus in auffallender Nähe zu den Kranken gelebt hat, daß Blinde, Gelähmte, Taubstumme, Aussätzige, Geisteskranke sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlten und seine Gemeinschaft suchten. Warum hat Christus diese Leute nicht zum Arzt geschickt? Gewiß nicht, um dem Ansehen der Ärzte zu schaden oder um seine eigene besondere Kunst oder suggestive Kraft zur Schau zu stellen, sondern um es deutlich werden zu lassen, daß Gott und Krankheit, daß Christus und die Kranken ganz eng zusammen gehören.

Christus will der wahre Arzt der Kranken sein. “Ich bin der Herr, dein Arzt”(2. Mose 15, 26). Das sagt Gott, das sagt Christus. Der Schöpfer und Erlöser der Welt bietet sich dem Kranken zum Arzt an. Wollen wir dieses Angebot unversucht lassen, nachdem wir auf so viele, geringere Angebote mit mehr oder weniger Erfolg eingegangen sind?

Wer den Zusammenhang von Gott und Krankheit nur ahnt, wer das unerwartete Angebot ernst nimmt, dem kann die Krankheit zum Hinweis werden auf die Sünde der Menschen, auf die Zerstörung der Gemeinschaft der Geschöpfe mit dem Schöpfer.
Hier liegen die überirdischen Gründe und Abgründe der Krankheit. Es ist die Sünde der Welt und es ist meine eigene Sünde, an die ich erinnert werde. Meine Krankheit braucht nicht einfach eine Folge oder Strafe einer bestimmten Sünde zu sein, deren ich mich anzuklagen hätte, auch dies mag der Fall sein, es ist aber nicht notwendig so. Doch will mich jede Krankheit in die Tiefe der Weltsünde und meiner persönlichen Gott-losigkeit hineinblicken lassen. Dieser Blick aber treibt mich zu Gott. Wenn ich in den Abgrund geschaut habe, erbitte ich nicht zuerst die Befreiung von diesem oder jenen Leiden, sondern ich komme mit dem Bekenntnis meiner lange verborgenen Schuld vor Gottes Angesicht. Die leibliche Krankheit will mich erkennen lehren, daß meine eigentliche Krankheit viel tiefer steckt, so tief, daß kein irdischer Arzt sie heilen kann, weil meine eigentliche Krankheit meine Sünde ist. Nicht nur mein Leib, meine Nerven, mein Gemüt ist krank, sondern mein ganzes Wesen, mein Herz ist krank, krank am Unglauben, an der Angst, an der Gottlosigkeit meines Lebens. Und welcher Gesunde litte nicht auch an dieser heimlichsten und zugleich unheimlichsten Krankheit?

Nun weiß ich, daß mir geholfen werden kann, wenn mein ganzes Wesen heil, gesund, neu wird. Wie kann dies geschehen? Die Antwort ist ganz einfach und geht doch in die letzte Tiefe unseres Lebens: durch echte Beichte und durch göttliche Vergebung aller meiner Sünden. Das mag manchem als eine seltsame Wendung und Lösung dieser Frage erscheinen, aber doch nur dem, der das Heilwerden des ganzen Menschen durch Beichte und Vergebung noch nicht erfahren hat. Was heißt Beichte? Sich Jesus Christus mit allen seinen Sünden, Schwächen, Lastern, Leiden öffnen und ihm auf sein Wort hin das ganze Herz geben ohne den geringsten Vorbehalt. Das ist keine leichte Sache und es mag uns schwerer vorkommen als eine gefährliche Operation. Es wird wohl so sein, daß die meisten von uns hierzu einen brüderlichen Helfer brauchen, der uns in solcher Lebensbeichte beisteht, sei es nun der im geistlichen Amt dienende Pfarrer, sei es irgendein Glied der Gemeinde, das von Christus mehr weiß als ich. Was heißt Vergebung? Auslöschung meiner ganzen heillosen, verfahrenen, gescheiterten Vergangenheit (von der vielleicht nur ich selbst weiß) durch Gottes Machtwort und durch das Geschenk eines neuen, fröhlichen Anfangs meines Lebens.

Wer kann mir einen solchen neuen Anfang schenken? Niemand anders als allein der gekreuzigte und lebendige Jesus Christus, der selbst die Heillosigkeit des Lebens an sich erfuhr und sie überwunden hat in der Gemeinschaft Gottes. Es ist der einzige Arzt, der meine tiefste Krankheit kennt, der sie selbst getragen hat. Er ist der “Heiland”, der Herz, Seele und Leib heilen kann.

Was aber hat Vergebung der Sünden mit leiblicher Gesundung zu tun? Mehr als die meisten Menschen ahnen. Freilich ist es ein geheimnisvoller Zusammenhang. Aber ist nicht wenigstens so viel begreiflich, daß von einem Menschen, der in seinem Herzen wieder frei und fröhlich geworden ist, so manche körperliche Beschwerde einfach abfällt? Der Leib wird vielfach allein darum krank, weil er sich selbst überlassen ist, weil er sein eigener Herr geworden ist. Nun aber hat der Leib seinen rechten rechten Herrn wiederbekommen, der ihn regiert. Der Leib ist nicht mehr der Herr. Er ist nur noch Werkzeug, ja mehr als dies, “Tempel des Heiligen Geistes” geworden. Es gibt viele Leiden, die von dem empfangenen Zuspruch der Vergebung nicht sichtbar gelindert und beseitigt werden. Aber der verborgene Zusammenhang von Vergebung und leiblicher Gesundung kann auch so sichtbar zu Tage treten, daß alle medizinischen Begriffe gesprengt werden und die Ärzte vor einem Rätsel stehen. Eines ist gewiß: Wie der Unglaube eine Quelle der Zerstörung und der Krankheit des Leibes und der Seele ist, so ist der Glaube eine Quelle aller Heilung un der Gesundung.

Wenn Christus sich den Arzt der Kranken nennt, dann fällt auf jeden Kranken, wie elend er auch sei, der Glanz der göttlichen Barmherzigkeit. Der Kranke gehört Gott. An ihm will Gott sein Heil verwirklichen. So begegnen wir in dem kranken Bruder der Barmherzigkeit Gottes selbst, der in Jesus Christus der Arzt der Kranken ist. Der Kranke will Heilung. Christus schenkt ihm mehr: sein Heil.

Diese Predigt stammt von Dietrich Bonhoeffer. Meine Kritik: “Die beste Predigt, die ich kenne!” Hat diese Predigt etwas mit Volkswirtschaft zu tun? Indirekt schon. Heute werden Milliarden von Euro für Medizintechnik ausgegeben und es ist eine Binsenweisheit, daß man jeden Euro nur einmal ausgeben kann. Würde diese Predigt Eingang in unsere Gesellschaft finden, würde viel Medizintechnik überflüssig und wir könnten mit dem eingesparten Geld Berufsschulen, Kirchen, Parkanlagen, schöne Stadtzentren, Bibliotheken und vieles mehr bauen.

Falls Sie meinen Artikel “Der kleine Drache” gelesen haben, da schrieb ich, daß man Aslan auch in unserer Welt finden kann. Eustachius mußte seine Verdorbenheit dadurch erkennen, daß Aslan es zuließ, daß er in einen Drachen verwandelt wurde. In unserer Welt ist es so, daß Gott es zulassen kann, daß wir krank werden, damit wir erkennen, daß unser ganzes innerstes Wesen krank ist. Aber Gott sei Dank, das SEIN Heilswille da ist. ER will über uns das Heilswort sprechen, wenn wir IHN darum bitten.

Beten wir, daß Gott seine Kirche neu macht, damit man Brüder findet, bei denen man beichten kann. 

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Die USA werden von Schurken regiert oder der Superkapitalismus

Ich habe gerade das Buch “Superkapitalismus” von Robert Reich (US-Arbeitsminister unter Bill Clinton) gelesen. In dem Buch wird ganz deutlich, daß die amerikanische Regierung nicht mehr das Wohl der Gesamtheit aller US-Bürger sucht bzw. das Allgemeinwohl, sondern nur noch das Wohl derjenigen, die intensiv am Produzieren, Konsumieren und Anlegen von Geld teilnehmen. Es zählen nur noch die Interessen derer, die gute und günstige Produkte kaufen wollen, derer, die diese Produkte herstellen und derer,  die Geld anlegen wollen mit maximaler Rendite.

Seit dem ich Reich’s Buch gelesen habe, weiß ich mit Sicherheit, daß die Amerikaner die verdorbenste Regierung der Welt haben. Die amerikanische Regierung regiert sogar gegen ihr eigenes Volk. Sie rüsten auch die Polizei immer mehr auf, wahrscheinlich weil Sie Angst vor einem Volksaufstand haben. Wenn das Volk sich erhebt, dann knallen sie wahrscheinlich einfach alle ab, diese Muppets.

Ich habe durch Reich’s Buch auch rausgefunden, woher der enorme Arbeitsdruck heute kommt (auch bei uns). Viele Leute machen heute zusätzliche, private Altersvorsorge ergänzend zur staatlichen Absicherung. Sie zahlen Beiträge an sogenannte Pensionsfonds. Diese Pensionsfonds müssen das Geld der zukünftigen Rentner so gut wie möglich verwalten, sodaß es eine hohe Rendite bringt. Das machen sie, indem sie riesige Aktienpakete kaufen, aber nur von den leistungfähigsten Unternehmen. Wenn bei einem Unternehmen die Leistung nachläßt, verkaufen sie die Aktien und kaufen Aktien von besseren Unternehmen. Außerdem können die Fonds bei der Geschäftsführung eines Unternehmens mitreden, wenn sie einen hohen Prozentsatz der Aktien des Unternehmens besitzen – dann können sie noch mehr Druck machen, daß das Unternehmen mehr Leistung bringt, sprich, daß die Arbeiter noch mehr Stunden arbeiten müssen und vielleicht für weniger Stundenlohn. Unser Fluch heute ist diese extreme Altersvorsorge.

Weiter ist es so, daß durch das Internet praktisch ein weltweiter Markt entstanden ist. Mann kann heute ganz schnell und ohne Anstrengung weltweit Preise vergleichen. Dadurch entsteht ein zusätzlicher, gewaltiger Druck für jede Firma möglichst kostengünstig zu produzieren. Außerdem ist inzwischen auch der weltweite Transport perfektioniert, sodaß billige Güter aus dem Ausland auch schnell und billig zu uns kommen können. Immer mehr wird im Ausland produziert, weil da die Löhne niedriger sind (auch die Kosten für Sicherheitsvorkehrungen und Gesundheitsschutz sind niedriger) und bei uns (im Westen) schließen viele Betriebe, weil sie den Preiskampf nicht durchstehen können. Anscheinend haben die Ami-Firmen mit dem Unsinn angefangen und die amerikanische Muppets-Regierung tut nichts dagegen. Das amerikanische Militär hat sogar entscheidende Erfindungen gemacht wie das Internet und den genormten Container für Massentransport, die diesen weltweiten Markt ermöglichen.

Mein Gott, die Hölle auf Erden ist ausgebrochen und ich verstehe den Zusammenhang.

Hauptschuldig ist die amerikanische Regierung, das sind grausame Heuchler und Bestien (sie sind wesentlich gefährlicher als der Islam oder die Islamisten, über die sich so gerne aufregen und gegen die sie fast nichts tun - dazu unten mehr).

Viele Lobbyisten in Washington sind ehemalige Regierungsmitglieder, die Zugang zu den maßgebenden Kreisen und Personen der gegenwärtigen Regierung haben. Diese Lobbyisten kassieren gewaltige Summen von Unternehmen, um die amerikanische Gesetzgebung zu Gunsten einzelner Unternehmen zu beeinflussen. Dies ist aber Hochverrat am amerikanischen Volk, denn ein gewählter Volksvertreter, auch ein ehemaliger, muß sich natürlich immer für das Gemeinwohl einsetzen und darf nicht Einzelne bevorzugen. Egal ob ein US-Bürger die Demokraten wählt oder die Republikaner, am Ende regieren doch die Lobbyisten, die von den erfolgreichsten, amerikanischen Firmen bezahlt werden. Und die Lobbyisten stecken natürlich mit der gegenwärtigen, machthabenden Regierung unter einer Decke, ansonsten hätten sie keinerlei Einfluss auf Regierungsentscheidungen. Das ist die “Kirche” Satans heute.

Das amerikanischen Establishment freut sich letztendlich auch über ISIS, weil diese islamische Saubande von den internen Problemen der Amerikaner und aller westlichen Länder ablenkt. Ich habe mir schon lange gedacht, warum die Amis so extrem langsam und zurückhaltend sind, etwas gegen die Islamisten weltweit zu tun. Der Grund ist eben, daß es den Amis und dem ganzen westlichen Establishment gefällt, daß unsere Aufmerksamkeit, die des Ottonormalverbrauchers, ständig von diesen Enthauptungsvideos, Massenhinrichtungen, Selbstmordattentaten, Schlachtszenen, etc., gefesselt wird. ISIS dient durch seine Greueltaten indirekt, bewußt oder unbewußt, dem westlichen Establishment und das ist auch der Grund, warum die westlichen Regierungen so wenig gegen ISIS tun, so sträflich wenig. Unsere westlichen Regierungen machen sich durch ihr dilettantisches Verhalten strafbar und extrem schuldig vor Gott, dem Allmächtigen, der will, daß die Übeltäter bestraft und deaktiviert werden.

Fangen Sie mal an sich mit der US-Politik zu beschäftigen. Aber Sie müssen wirklich gute Bücher lesen. Das sind wirklich Muppets, die die ganze Welt verschaukeln. Nicht der Islam ist das Problem sondern das korrupte westliche Establishment, dem das amerikanische Establishment voran geht, das die ganze Welt in eine Fabrik verwandelt und nicht an unserem Glück interessiert ist, sondern nur daran, wieviel wir leisten. Wer nicht genug leistet, wird aus dem System ausgespuckt. Glückselig die Schäppchenjäger, die Leistungsfähigen und die Anleger bzw. Rentner.

Hoffentlich greift Kyrios (Herr-Gott) Jesus bald ein.

Kein gläubiger Christ, der eine Firma besitzt, sollte diese in eine Aktiengesellschaft umwandeln, weil er dadurch sich, seine Firma und seine Belegschaft unausweichlich dem Superkapitalismus, der letztendlich die Herrschaft Satans in unserer Zeit bedeutet, aussetzt. Auch sollte der gläubige Christ heute keinerlei Aktien kaufen und Beiträge in Fonds zahlen, die wiederum Aktien kaufen. Die Aktie ist das Instrument Satans in unsere Zeit, durch das er uns von Gott und seinem Reich fernhalten will. Schon Pharao ließ das Volk Israel bis zum Umfallen schuften, damit es nicht auf “dumme Gedanken” käme.

Wer Geld übrig hat, das er nicht für ein Mindestmaß an Nahrung und Bedeckung (Kleidung und Wohnung) braucht, der kaufe damit keine Aktien, sondern fördere die christliche Kirche. Die christliche Kirche kümmert sich um alle Menschen, auch um die Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. Dazu bedarf es erheblicher Finanzmittel. Die Kirche hilft effektiv, weil sie neben der materiellen  Hilfe auch den sakralen, den wirklichen, lebendigen Jesus bringt, der wirklich kaputte Menschen völlig wiederherstellen kann. Durch die Kirche kommt der Sohn Gottes Jesus, der das Leben in sich selbst ist,  zu uns Menschen. Durch unsere Spenden an die christliche Kirche ermöglichen wir es Jesus heute sich Menschen zuzuwenden. Es gibt keine bessere Investition oder  Anlage von Geld als das. Jesus sagte: “Sammelt euch Schätze im Himmel!”

Ergänzung vom 14.9.2014:

Ich habe inzwischen auch das Buch “Beyond Outrage” von Robert Reich zumindest teilweise gelesen. In diesem Buch spricht Reich sich dafür aus, daß die amerikanische Regierung Abtreibung, Schwulen-Ehe und außereheliche Kinder, etc. tolerieren sollte. Er macht der sogenannten rückschrittlichen Rechten (Regressive Right)  oder extrem konservativen Republikanern den Vorwurf, daß sie sittlich-moralisches Chaos anrichten würden, indem sie sich aussprächen gegen Abtreibung, Schwulen-Ehe und außereheliche Kinder, etc. Dies rückt natürlich Herrn Reich in ein äußerst fragwürdiges Licht. Bezüglich der Schwulen-Ehe meint Herr Reich, das sei doch nicht so schlimm, weil ja die Ehe unter Zustimmung von zwei Erwachsenen Menschen geschlossen würde und dadurch legitimiert wäre. Reich scheint sich überhaupt nicht für den zu interessieren, der die Ehe gestiftet hat, nämlich Gott. Reich meint, man solle sich weniger für den amerikanischen bedroom (Schlafzimmer) interessieren und was dort abläuft, aber dafür mehr für den amerikanischen boardroom (Vorstandsetage) und was da getrieben wird. Ich verstehe Reich ein Stück weit, aber nicht nur die Manipulation (rigging) der gesamten US-Politik, die in den Vorstandsetagen geplant und besprochen wird, ist böse, sondern auch der Geschlechtsverkehr von gleichgeschlechtlichen Partnern in amerikanischen Schlafzimmern oder sonst irgendwo – da täuscht sich Herr Reich doch sehr, ja in fataler Weise.

Herr Reich ist anscheinend nicht bewußt, daß Gott uns bzw. der Menschheit ein Beispiel gesetzt hat, was er mit Völkern zu tun gedenkt, die die Homosexualität legalisieren: Sodom und Gomorrha (beide Städte wurden von Gott persönlich vernichtet wegen ihrer ausschweifenden, sexuellen Unmoral). Natürlich, der eigentliche Bereich auf Erden, wo Gott Herrschaft ausübt, ist die christliche Kirche, aber das bedeutet nicht, daß er an der säkularen Welt außerhalb der Kirche völlig uninteressiert wäre. Der Kirche hat ja z. B. Kyrios (Herr-Gott) Jesus den Befehl gegeben, das Evangelium zu verkünden bzw. zu missionieren. Es ist Sein unbedingter Wille, daß das Evangelium verkündet wird. Daraus folgt, daß Er es sicherlich nicht mag, wenn ein Volk derart degeneriert, daß die Verkündigung des Evangeliums gehindert oder verhindert wird. Wenn eine Gesellschaft alle möglichen Formen des Bösen legalisiert, wie z. B. sexuelle Sünden, dann gibt es ja für die Menschen, die aber in Gottes Augen Sünder sind, keinen Grund mehr sich zu bekehren. Ihnen wird die säkulare Welt zur Pseudo-Kirche, wo sie glücklich sein können, ohne an Jesus zu glauben.

Die Organisationsform des Staates an sich ergibt sich aus der Langmut oder Geduld Gottes mit den Sündern. Gott will nicht, daß auch nur ein Mensch verloren geht. Solange aber ein Mensch ein Sünder ist, der nicht an Jesus glaubt, begeht er ständig reale Sünden, das heißt böse Handlungen durch die er seine Mitmenschen schädigt, unglücklich macht oder gar tötet. Auch ist die Vernachlässigung eines legalen Gottesdienstes etwas Böses, weil Gott unser Schöpfer und Erhalter unser permanentes Lob und unsere ständige Anbetung verdient hat (sagt auch Benjamin Franklin). Wir brauchen nicht zu glauben, daß Ihn das kalt läßt, wenn wir Ihm keinerlei Aufmerksamkeit schenken. Gott ist eine Persönlichkeit, ein lebendiges Wesen mit Empfindungen.

Wir haben also das Problem, daß Gott auf der einen Seite die Sünder eine Weile leben lassen will, damit sie Zeit zur Umkehr und Besinnung haben, auf der anderen Seite aber schädigen sich die Sünder gegenseitig und brüskieren ständig Gottes Heiligkeit und Majestät. Dafür ist der Staat die Lösung. Der Staat hat die Aufgabe den Sündern zu helfen, daß sie einigermaßen vernünftig zusammenleben können bis zum Tag ihrer Bekehrung, wo sie in die Kirche aufgenommen werden oder bis zum Jüngsten Tag, wo sie dem Gericht überantwortet werden, falls sie niemals zur Kirche und zu Jesus fanden. Der Staat kann die Sünder  nicht von ihrer Sündhaftigkeit heilen (das kann nur Christus Jesus durch die Kirche), deswegen muß er sie mit dem Schwert bzw. allen möglichen Waffen und Strafen zwingen sich einigermaßen vernünftig zu verhalten. Der Staat verfehlt seine Rolle, wenn er versucht die Sünder zu bekehren, denn dies ist die Aufgabe der Kirche; er verfehlt seine Rolle aber auch, wenn er versucht die Sünde zu legalisieren, weil es dann für die Sünder keinen Grund mehr gibt, in die Kirche zu wechseln.

Ich bin wirklich begeistert von Robert Reich’s Buch “Supercapitalism”, aber seine Haltung bezüglich Abtreibung, außereheliche Kinder und Schwulen-Ehe, etc. macht ihn mir dann doch sehr suspekt.

Durch seine Ansichten bezüglich Abtreibung, außereheliche Kinder, Schwulen-Ehe, etc. beraubt er (Reich) sich natürlich des Segens Gottes. Aber genau diesen Segen Gottes bräuchte er in seinem Kampf gegen die Superkapitalisten. Letztendlich ist es sogar so, daß Reich durch seine Bücher indirekt den Superkapitalisten dient. Denn da ist wieder einer mehr, der sie kritisiert und der durchschnittliche Amerikaner gewinnt den Eindruck, es würde schon etwas gegen den Superkapitalismus unternommen. Ich argumentiere wie Reich selbst: Es ist zu wenig nur zu kritisieren, sondern die Superkapitalisten müssen gezwungen werden ihr Verhalten zu ändern und das geht nur durch Gesetze. Aber gerade die Gesetzgebung wird ja von den Superkapitalisten manipuliert. Also braucht es eine Macht von außen, die in Washington aufräumt. Reich’s Bücher erwecken den Eindruck, es  würde schon etwas getan, aber wichtig wäre, daß wirklich etwas getan würde und dazu ist Reich nicht fähig, der arme.

David Rothkopf’ (siehe sein Buch “Die Superklasse”, Riemann-Verlag, München), der ebenfalls unter Bill Clinton diente, schreibt, daß viele hohe US-Militärs nach ihrer Laufbahn bei der Armee in die Industrie wechseln und sich dort als CEOs (Chief Executive Officers = Direktoren) betätigen. Das heißt die Superkapitalisten haben nicht nur die Gewalt über das Geld sondern auch über die Waffen. Es ist ihnen mit menschlichen Mitteln also nicht mehr beizukommen. Wer gegen die Superkapitalisten etwas tun will, der braucht die Hilfe des lebendigen Gottes, das heißt Wunder über Wunder. Möge Gott Amerika einen christlichen Kaiser geben, der die Bösewichter verjagt und eine Regierung aufrichtet, die allen US-Bürgern ein glückliches und sicheres Leben ermöglichen will einschließlich materieller Genüge.

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Die Wuppertaler Muselmännchen oder Scharia-Polizei

Unglaublich, was sich diese religiösen Fanatiker anmaßen. Sie sind genauso geisteskrank wie ihr “Prophet” Mohammed, der natürlich in Wirklichkeit kein göttlicher Prophet oder Gesandter/Botschafter Gottes war sondern ein Massenmörder und wahrscheinlich auch ein religiöser Hochstapler (Wissenschaftler sind sich nicht sicher, ob Mohammed den Schwachsinn selbst geglaubt hat, den er den Arabern predigte oder ob er seine neue Religion nur als Deckmantel für seine Bosheit, seine Gier nach Macht, Ehre und Reichtum, benutzte).

Gehen wir mal davon aus, Mohammed glaubte tatsächlich selbst an das, was er anderen predigte.

Die Kernaussage seiner neuen Lehre war das Folgende:

Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Mose, Jesus, die Apostel, etc. seien in Wahrheit Muslime, sogar muslimische Imame (religiöse Lehrer, Prediger) gewesen und hätten den reinen, ursprünglichen Islam verkündet. Ihre Zuhörer aber waren ungehorsam und fingen an die ur-islamische Lehre zu verfälschen und so entstanden Judentum und Christentum. Juden und Christen waren also in Mohammed’s Augen Menschen, die vom wahren Glauben, dem Islam, abgefallen waren (Apostasie). Mohammed nun sah seinen göttlichen Auftrag darin Juden und Christen wieder zur wahren Religion Abrahams, dem Islam, zurückzuführen.

Hauptteil dieses Artikels:

Ich habe mal irgendwo gelesen (leider habe ich vergessen, wo), daß man Mohammed einmal gefragt hätte, warum er als göttlicher Prophet keine Wunder tun könnte wie Jesus. Er habe darauf geantwortet, daß die Geschichte gezeigt hätte, daß den hartnäckigen Ungläubigen mit Wundern nicht zu helfen wäre; sie würden ungläubig bleiben, auch wenn er (Mohammed) Wundern tun würde. Da es nun der unbedingte Wille Allahs sei, daß Juden und Christen Muslime würden, das heißt vom Judentum oder Christentum zum Islam konvertierten, hätte Allah ihm (Mohammed) das SCHWERT in die Hand gegeben. Mohammed behauptete also, er habe den göttlichen Auftrag, diejenigen mit dem Schwert zu bekehren, die sich durch Wunder nicht hatten bekehren lassen. Das ist natürlich eine bodenlose Frechheit und zeigt den irrwitzigen Charakter Mohammeds. Mohammed war wirklich genial aber im negativen Sinne. Er war der geniale, falsche Prophet, der geniale Lügner und Betrüger (auch wenn Mohammed seinen Schwachsinn selbst geglaubt hat, war doch seine Lehre ein Betrug in sich selbst; vielleicht betrog er, ohne es zu merken).

Und das ist eben das teuflische, dämonische, satanische am Islam, daß diese Vollidioten (auch die Wuppertaler Muselmännchen) glauben, sie hätten das Recht im Namen Allahs die ganze Menschheit zum Islam zu bekehren unter Anwendung des Schwertes (heute natürlich der Sprengstoffgürtel und die Maschinenpistole).

Die Wuppertaler Muslemännchen (Scharia-Polizei) handeln genau im Geiste ihres geisteskranken Propheten. Sie sind vorbildliche Muslime und “werden mit Sicherheit das Paradies ererben”.

Wir müssen endlich aufhören Islam und radikale Islamisten zu unterscheiden. In den Augen des Islam sind die Leute, die wir als Radikale bezeichnen, vorbildliche Muslime. Das Abschlachten der Ungläubigen (zumindest ungläubiger Soldaten von angegriffenen, christlichen Staaten oder Israel) ist der sichere Weg ins Paradies.

Weg ins Paradies: Kauf’ dir eine Tonne Dynamit und einen LKW und sprenge Dich damit vor einer Kaserne in Moskau in die Luft (ich halte Russland eher für christlich als die USA).

Warum ist der Islam so krank?

Als Mohammed in die Geschichte platzte, ohne daß ihn jemand erwartet hätte oder daß es vorausgesagt gewesen wäre, waren der Glaube der frommen Juden und das Christentum schon uralt, das heißt zur Zeit Mohammeds hatte die zivilisierte Welt bereits eine wohletablierte, legale Religion. Die außerordenliche (outrageous) Frechheit Mohammeds bestand darin eine neue Religion zu erfinden, obwohl es längst eine öffentlich anerkannte, legitime Religion gab. Dieser Mensch (Mohammed) war so krank, daß es unsäglich ist. Der Koran ist keine Offenbarung Gottes sondern ein Machwerk Mohammeds. Der Koran ist nicht heilig sondern unheilig, da er zum Dschihad auffordert, das heißt das Vergießen unschuldigen Blutes im Namen Allahs. Der Koran leugnet auch die Gottessohnschaft Jesu Christi, die Dreieinigkeit Gottes, die sakramentale Taufe, pervertiert das Evangelium (Mohammed behauptet, im Evangelium wäre der Dschihad befohlen – unglaublicher Schwachsinn, denn das wahre Evangelium ruft zur vorurteilsfreien Nächstenliebe auf), etc.

Ich finde es skandalös, wieviel Raum das westliche Establishment heute dem Islam und den Islamisten gibt. Erst nachdem abertausende unschuldiger, wehrloser Menschen hingeschlachtet wurden, reagiert man endlich. Die Hauptaufgabe jeder Obrigkeit (Staat, Regierung) ist die Gewährleistung der Sicherheit jedes einzelnen Menschen/Bürgers. Natürlich sind westliche Regierung auch für den Schutz unschuldiger Menschen im Orient oder in Afrika verantwortlich, wenn die dortigen Staaten das nicht schaffen und müssen möglichst schnell eingreifen, wenn muslimische Fanatiker Menschen abschlachten.

Man hat den Eindruck, daß die westlichen Regierungen den Islam und die Islamisten bewußt gewähren lassen (sie lesen richtig!). Es könnte hierfür mindestens zwei Gründe geben. Erstens fesseln die Islamisten mit ihren Greueltaten, von denen die dummen Medien laufend berichten, unsere Aufmerksamkeit. Die Betonung liegt auf “fesseln”. Es scheint, wir sollen von etwas abgelenkt werden. Was könnte das sein? Nun, ich vermute, es soll davon abgelenkt werden (dazu kommt ISIS dem westlichen Establishment gerade recht), daß die USA und andere westliche Staaten dabei sind zu Schurkenstaaten oder gescheiterten Staaten zu degenerieren. Wenn man das Buch “Superkapitalismus” von Robert Reich (er war US-Arbeitsminister unter Clinton) liest, bekommt man wirklich einen Schock. Die US-Regierung wird immer mehr von Lobbyisten beeinflußt, die enorme Summen von der US-Wirtschaft kassieren. Die US-Regierung sucht immer weniger das Allgemeinwohl, das Wohl der Gesamtheit aller US-Bürger, sondern bevorzugt immer mehr die Unternehmen, die das meiste Geld an die Lobbyisten zahlen. Zweitens haben sicherlich nicht wenige der Firmen, die hohe Geldsummen an Lobbyisten in Washington zahlen, ihre Produktion schon lange ins Ausland verlagert, wo ein Arbeiter z. B. nur 2 Dollar die Stunde verdient. Darunter befinden sich auch islamische Länder. Würde nun der Westen bzw. die USA den Islam komplett verwerfen und ablehnen, müßten Streiks und Arbeitsniederlegungen der muslimischen Arbeiter befürchtet werden und das ginge natürlich auf den Profit, die Preise, die Aktienkurse und die Dividenden. Wir brauchen nicht zu glauben, daß die westlichen Politiker den Islam als solches wirklich wertschätzen (dazu muß man nur mal lesen, was noch Winston Churchill über den Islam dachte, siehe unten), sondern es geht mir Sicherheit nur um wirtschaftliche Belange. Die USA sind gerade dabei ihre Polizei in eine Armee zu verwandeln; die amerikanische Polizei wird mit schwersten Waffen ausgerüstet und die USA investieren gewaltige Summen dafür. Gegen wen soll diese militarisierte Polizei kämpfen? Natürlich gegen die eigene Bevölkerung, gegen den gewöhnlichen, durchschnittlichen Amerikaner, der es sich bald nicht mehr gefallen lassen wird, was sein Establishment treibt – früher nannte man das Volkszorn. Das amerikanische Establishment saugt große Teile seinen eigenen Volkes und große Teile der Weltbevölkerung aus. Das kann nicht mehr lange gut gehen.

Winston Churchill über Islam (aus seinem Buch “The River War”):

How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity. The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property – either as a child, a wife, or a concubine – must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen: all know how to die: but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilisation of modern Europe might fall, as fell the civilisation of ancient Rome.

Paulus, der Dschihadist:

Der größte Lehrer der christlichen Kirche, nach Jesus und dem Heiligen Geist, war der Apostel Paulus. Seine Briefe, die man im Neuen Testament finden kann, sind von unschätzbarem Wert für die Kirche, sogar von Gott eingegeben (im Gegensatz zu Mohammed’s Dreck). Aber dieser Paulus, man höre und staune, war ein Dschihadist gewesen, bevor er anfing an Jesus zu glauben. Saulus (der jüdische Name von Paulus), bevor er Christ wurde, verfolgte die christliche Kirche zu Jerusalem, willigte ein in die Steinigung des frommen Stephanus, überlieferte die Christen ins Gefängnis, befürwortete ihre Hinrichtung. Paulus war ein fürchterlicher, jüdischer Fanatiker, bevor er Christ wurde (würde er heute leben, ich würde ihn als geisteskrank bezeichnen). Nicht nur der Islam sondern auch das Gesetzes-Judentum kann fanatisieren. Die Aufgabe der christlichen Kirche ist es also, die Islamisten zu missionieren. Die Aufgabe der westlichen Regierungen ist es, die Islamisten ins Gefängnis zu bringen, wo Pfarrer sie besuchen können, um ihnen das Evangelium von Jesus Christus zu predigen. In der akuten Kampfhandlung ist es natürlich die Aufgabe jeder westlichen Regierung  und Armee die Islamisten zu pulverisieren. Wen die Vorsehung bevorzugt, wird überleben und im Gefängnis landen und dort vielleicht das Evangelium hören.

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Islam? Nein, danke!

Folgenden Text erhielt ich vor Kurzem als Zuschrift von einem Leser meiner Website (meines Blogs). Erschütternd, daß gewöhnliche Muslime, die in Deutschland leben, offenbar den Dschihad unterstützen. Das ist wirklich entsetzlich.

Text der Leserzuschrift:

Guten Tag,

mein Name und Wohnort tut nichts zu Sache. 😉 Ich möchte hier lediglich meine Geschichte erzählen, wie ich Anfang 2000 zum Islam gekommen bin, aber nach gut 3 Jahren doch wieder zurück zu Jesus gefunden habe.

Ende 1999 ging ich in unserer Stadtbibliothek und habe wahllos nach interessanten Büchern Ausschau gehalten – irgendwann stand ich vor dem Regal mit Büchern über Religionen und Kulturen. Ein Buch über den Islam stich mir dabei ins Auge und ich habe es mir näher angesehen und mir auch noch einige andere Bücher über den Islam genommen und diese mit nach Hause genommen.

Beim Lesen war ich schon irgendwie fasziniert vom Islam und ich wollte mehr über diese mir bis dahin fremdartige Religion erfahren. Einige Sachen fand ich durchaus einleuchtend und hat mich sehr angesprochen. Schon damals hatte ich einen Internetzugang und ich informierte mich ausgiebig über den Islam im Internet.

Eines Tages war ich mir (angeblich) sicher: “Du bist eigentlich Muslim und du solltest konvertieren.”

Einige Tage später ging ich in die örtliche, türkische Moschee und ich brachte mein Anliegen vor. Dort war man natürlich hellauf begeistert, daß ein Deutscher zum Islam konvertieren will. Wir vereinbarten einen Termin, wo ich dann offiziell zum Islam übertreten sollte. Dies geschah dann auch einige Tage später. Der Übertritt zum Islam ist wirklich einfach: Man spricht vor 2-3 Zeugen das islamische Glaubensbekenntnis (auf arabisch) und schon ist man Muslim. Anschließend überlegt man sich einen neuen (muslimischen) Namen und dann ist man in der Gemeinschaft der “Umma”. Alle Sünden, die man zuvor im Leben begangen hat, sind getilgt.

In der ersten Zeit war ich sehr aktiv, ich besuchte die Moschee fast täglich und natürlich auch am Freitag. Die anderen Muslimen begegneten mir mit Respekt und Achtung, da ich ja ein Konvertit und somit hoch angesehen war.

Irgendwann jedoch merkte ich, daß irgendetwas nicht so ganz stimmte. Ich empfand das fünfmalige Gebet zwar nicht als Belastung oder Anstrengung, aber ich konnte nicht so richtig verstehen, warum ich diese Gebete immer auf arabisch zu beten hatte. Es gibt daneben auch noch andere Gebete, die konnte man natürlich in seiner eigenen Muttersprache sprechen. Auch wurde ich mit der Zeit etwas frustriert, daß in der Moschee ausschließlich türkisch gesprochen wurde – ich konnte ja so gut wie kein türkisch.

Dann kam der 11. September 2001. Ich war wirklich geschockt von dem, was damals geschah und natürlich war ich ebenso geschockt, daß es radikalisierte Muslime gewesen waren. Aber umso mehr geschockt war ich von der Reaktion vieler Muslime, so nach dem Motto: “Jetzt haben die Amerikaner mal endlich einen auf den Deckel bekommen!”, was natürlich nicht allzu laut gesagt wurde.

Mir wurde im Laufe der Zeit immer mehr offenbar, daß der islamische Anspruch von “Liebe” und “Toleranz” nur für die eigenen Leute (also für die Muslime) gilt und auch hier ist der Islam nicht allzu konsequent: Wer als Muslim eine andere Meinung oder einen Standpunkt vertritt, der wird extrem schnell ausgegrenzt, angefeindet oder sogar bedroht. Im Islam wird viel von “Liebe” gesprochen, aber diese “Liebe” wird nicht praktiziert oder umgesetzt. Auch fiel mir schnell auf, daß über das Christentum, die Bibel, über Jesus oder über die Juden sehr viel Unwahrheiten und Lügen verbreitet wurden (und wird) – teils aus Unkenntnis, teilweise auch in boshafter Absicht.

Der Ton in der Moschee wurde mit der Zeit auch immer radikaler und fanatischer – es wurden sogar afghanische Taliban eingeladen, die ihre Version vom “reinen Islam” darlegten und uns zu überzeugen versuchten. Mit einigen, wenigen Dingen war ich durchaus einverstanden, aber nicht mit dem Fanatismus, den sie an den Tag legten. Dieser widerte mich nur noch an.

Auch das anfängliche “Hochgefühl” beim Beten wollte sich nicht mehr bei mir einstellen – das Beten wurde immer mehr zu einer Qual und Last für mich, vor allem, weil man als Muslim immer auf die Gebetshaltung achten musste und dann alles auf arabisch!

Irgendwann begann ich per Mail einen regen Austausch mit einem deutschen Pastor, der damals mit seiner Familie im Süden von Ägypten lebte und der mir die Augen öffnete. Er besuchte mich einige Monate später und bot mir an, ich möge mein Gewissen genauer prüfen – was ich auch tat.

Knapp 2½ Jahre nach meinem Übertritt zum Islam musste ich doch erkennen, daß ich einen großen Fehler begangen hatte und das ich einen dummen Irrweg gefolgt war.

Ich las wieder viel in der Bibel und ich erkannte, daß es Erlösung und Errettung nur durch und über Jesus gibt – nichts anderes!

Die Bibel ist doch ganz anders, wie der Koran – voller Liebe und dort steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht irgendeine Ideologie, Fanatismus oder kriegerische Handlungen. Vor allem das Neue Testament ist für mich immer ein Quell der Freude und Hoffnung. Dieses habe ich beim Lesen des Koran nie wirklich gespürt, was ich heute offen eingestehen kann.

Jesus war/ist mein Erlöser! Daran glaube ich ganz fest. Eines Tages betete ich das “Übergabegebet” und es fiel mir ein Riesengebirge vom Herzen. Der Islam ist für mich absolut keine Lösung mehr. Ich könnte mich heute noch in den Hintern beißen für meine Dummheit!

Jedenfalls, habe ich diesen deutschen Pastor in Süd-Ägypten besucht und ich verbrachte dort knapp 4 Wochen. Er hat mich dann dort in der christlichen Gemeinde getauft – und ich wurde wieder “offiziell” ein echtes Kind Gottes. Paradoxerweise wurde ich in einem islamischen Land wieder Christ, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt.

Seit ich wieder Christ bin, spüre und fühle ich täglich die Gnade und die Liebe Gottes. Ich weiß, daß Jesus mein Freund, ja mein Erlöser ist. Er hat uns alle erlöst und seine Botschaft hat ein Wort: LIEBE.

Und diese LIEBE spüre ich täglich!

T.

P.S.:

OK, ich muß ehrlich sagen, daß es zwei Sachen gibt, die die Christen von den Muslimen lernen könnten: Die Muslime nehmen ihr “heiliges” Buch, den Koran, sehr ernst und leben danach. Ich würde mir wünschen, daß auch Christen intensiver und häufiger in der Heiligen Bibel lesen würden.

Und der Zusammenhalt in der islamischen “Umma” ist doch wesentlich stärker und ausgeprägter, als dies derzeit bei vielen Christen der Fall ist. Auch daran sollten wir Christen arbeiten! Wo z.B. Christen verfolgt oder sogar getötet werden, müssen wir aufstehen und laut aber friedlich dagegen protestieren.

Ende des Textes der Leserzuschrift.

Ich (Rainer Braendlein, Blogadministrator) möchte zu der Leserzuschrift noch anmerken, daß eine nochmalige Taufe nicht nötig ist, um wieder zu Jesus zurückzukehren. Eine Wiedertaufe ist sogar verboten. Eine Wiedertaufe läge vor, falls der Leser schon als Säugling getauft wurde und sich dann als Erwachsener  nochmals taufen ließ. Falls der Leser schon als Säugling getauft worden war, dann hätte es genügt, Buße zu tun (über die Konversion zum Islam) und sich wieder ganz neu auf die Kindertaufe zu beziehen, wo uns das Heil in Christus zugeeignet wurde.

Ergänzung vom 5. September 2014:

Zur Zeit ist das Geschrei um den radikalen Islam groß und das mit Recht, aber ich wage zu behaupten, daß wiedertaufende Freikirchen mindestens so gefährlich sind wie die Umma (weltweite, islamische Gemeinde), wenn nicht gefährlicher. Selten werden sich wiedertaufende Freikirchen mit der Enthauptung unschuldiger Menschen oder dem Abhacken irgendwelcher Körperteile im Namen Gottes beschäftigen. Die wiedertaufenden Freikirchen praktizieren mehr einen Psycho-Dschihad (“heiliger” Psycho-Krieg). Das Problem ist, daß durch die Wiedertaufe die sakramentale Kindertaufe, die jemand ggf. als Kind schon empfangen hat, außer Kraft gesetzt wird. Die Wiedertäufer verlangen dann von solch einem armen, wiedergetauften Menschen, daß er Jesus nachfolgt aufgrund irgendeiner imaginären Wiedergeburt, die genauer zu spezifizieren die Wiedertäufer natürlich nicht in der Lage sind. Die Wiedertaufe soll dann nur ein öffentliches Bekenntnis des bewußten Glaubens oder der Wiedergeburt sein und ein Akt des Gehorsams. Auf jeden Fall wird die Wiedertaufe als rein symbolischer Akt (keine göttliche Wirkung am Täufling) betrachtet, der dem Entscheidenden folgt. Das entscheidende ist für die Wiedertäufer die Entscheidung zu glauben. Es kommt alles auf die Entscheidung an. Wer jedoch aufgrund solch einer Entscheidung Jesus nachfolgen will, der wird Schiffbruch erleiden und äußerst unglücklich werden, mindestens so unglücklich wie ein frommer Muslim, denn durch den falschen Glauben wird das “Fleisch” (die sündige Natur des Menschen) erst recht gereizt und man wird seiner Sünden kaum Herr werden, eher umgekehrt. Kein Mensch, der nicht von neuem geboren ist aus Wasser und Geist (sakramentale Taufe und der Glaube der sich auf sie bezieht), kann nach der Bergpredigt leben. Die Wiedertäufer sind dazu verdammt, kläglich zu scheitern.

Aus der Sicht der echten Christlichen Kirche ist die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) die neue Geburt aus Wasser und Geist, wobei diese neue Geburt nur wirksam wird, wenn auch der Glaube bzw. der Gehorsam dazu kommt. Wie gesagt, Wiedertäufer können eigentlich nicht genau spezifizieren, was eigentlich die Wiedergeburt sein soll. Der kirchliche Christ aber darf wissen, daß er glaubt, wenn er Jesus nachfolgt bzw. gehorsam ist auf der Grundlage seiner sakramentalen Taufe (einschließlich Kindertaufe), wo er mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden wurde. Für den kirchlichen Christen gilt der Satz: “Der Glaubende ist gehorsam und der Gehorsame glaubt.” Der kirchliche Christ bleibt in Christus, wenn er täglich Sünden und Versuchungen überwindet in der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu, bezugnehmend und sich täglich erinnernd an seine sakramentale Taufe, wo er mit Jesu befreiender Kraft verbunden wurde: Wir sind der Sünde abgestorben und in Christus durch die Taufe. Durch diese Verheißungen können wir unseren sündigen Leib überwinden, der genauso sündhaft ist wie vor der Taufe.

Mit allem Nachdruck: Alle wiedertaufenden Freikirchen sind von der Christlichen Kirche ausgeschlossen und ihre Glieder sind keine Christen sondern Wiedertäufer. Wiedertäufer werden die Ewigkeit im Feuersee verbringen zusammen mit Mohammed und seinen Anhängern, Judas, Kapitalisten, vielen Päpsten, vielen Katholiken, Billige-Gnade-Protestanten, Mormonen, Zeugen Jehovas, Hindus, Buddhisten, Gliedern und Führern aller sonstigen Sekten und falschen Kirchen. Sie werden gequält werden von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn sie begingen viele schwere Sünden, durch die sie ihren Mitmenschen Leid, Tod und Schmerzen zufügten, weil sie nicht das von Gott verordnete Heil in Christus angenommen haben, durch das sie ihre natürliche Sündhaftigkeit hätten überwinden können.

Wir können natürlich nicht sündlos werden – wer aber den Kampf gegen die sündige Natur nicht aufgibt bis zum Ende, für den ist Jesu Opfer am Kreuz auch ein Sühneopfer zur Vergebung der Sünden. Wir folgen Jesus nach, nicht um uns die Vergebung zu verdienen, sondern um in Christus zu bleiben und in Christus ist Heil und Vergebung.

Ich hielt diese Ergänzung für notwendig, weil der o.g. Leser mir inzwischen mitgeteilt hat, daß er tatsächlich wiedergetauft wurde. Ich habe ihm empfohlen, sich von der Wiedertaufe loszusagen und sich wieder auf seine sakramentale Kindertaufe zu beziehen.

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War Mohammed ein Mörder?

Selbstverständlich war Mohammed ein Mörder. Am Jüngsten Tag (Jüngstes Gericht, Gerichtstag) wird Mohammed für seine Morde geradestehen müssen und er wird wenig zu seiner Verteidigung vorbringen können. Mohammed hat seine Morde niemals bereut. Er rechtfertigte sich damit, es sei der Wille Allahs, die Ungläubigen (zumindest ungläubige, gegnerische Soldaten) zu töten. Ja er behauptete sogar, die Teilnahme am Heiligen Krieg (Dschihad) sei die Bedingung für den Einlass ins Paradies. Aber egal wie Mohammed in seinem krankhaften Wahn (oder war es hinterlistiger Betrug?) das Töten von Menschen gerechtfertigt hat, es bleibt eine Tatsache, daß er sehr viel unschuldiges Blut vergossen hat. Mohammed war ein offensichtlicher Mörder.

Siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza .

Es ist schwierig, zu beurteilen, was schlimmer war: Die Ermordung von unschuldigen Menschen in Mohammed’s Gegenwart auf seinen Befehl hin (der juristische Mord) oder die Tatsache, daß er eine Rechtfertigung für das Töten unschuldiger Menschen erfunden hat, was eine Sünde des Geistes ist. Und er hat den Mord nicht nur gerechtfertigt, sondern, was noch schlimmer ist, zu einer heiligen Handlung erklärt, die vermeintlich das Heil einbringt. Mohammed erklärte die Handlung, die in den Augen des wahren Gottes zu den unheiligsten Handlungen gehört, den Mord, zur heiligsten Handlung im Islam. Mohammed war wirklich völlig übergeschnappt.

Man weiß nicht, ob Mohammed bewußt betrogen hat oder ob er von seinen wahnwitzigen Ideen überzeugt war, als ob Allah ihm tatsächlich etwas offenbart hätte. In beiden Fällen ist Mohammed jedoch schuldig. Natürlich, das etwas schlimmere wäre, wenn Mohammed bewußt betrogen hätte, aber auch wenn er von seiner neuen Religion selbst überzeugt war, war er dennoch sehr schuldig. Wie konnte er zu der verrückten Idee gelangen, Noah, Abraham, Mose, Jesus, etc. hätten den Islam gelehrt und seien vorbildliche Muslime gewesen? Wie konnte er annehmen, Juden und Christen seien ehemalige Muslime gewesen, die jedoch vom Ur-Islam abfielen und ihren islamischen Lehrern (Noah, Abraham, Mose, Jesus, etc.) ungehorsam waren? In Mohammed’s Augen waren Judentum und Christentum schwere Verfälschungen des Ur-Islam, des angeblichen Glaubens Abrahams, und Mohammed sah seine Aufgabe darin Juden und Christen wieder zurückzubringen zum Glauben Abrahams (Islam in Mohammed’s Augen). Mohammed behaupte, er habe den Auftrag Allahs, dies mit dem Schwert zu tun.

In Mohammed’s Augen war Jesus nicht der Sohn Gottes (eine Person der ewigen Gottheit)sondern nur ein Prophet und ein Geschöpf. Mohammed hielt es geradezu für eine Sünde, zu glauben, Gott habe einen Sohn. Aber dieser Jesus wird wiederkommen in Herrlichkeit (in der Gestalt Gottes) und Mohammed wird sich vor ihm verantworten müssen für seine ungerechten Angriffskriege und seine Irrlehre, den Islam, womit er diese Kriege rechtfertigte.

Mohammed platzte einfach so in die Geschichte. Seine neue Religion war nicht verwurzelt in der uralten Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel. Der Islam ist auch nicht verwurzelt im Alten Testament, das die Heilige Schrift war bis zur Ankunft Jesu (Mohammed hat nur einige Passagen aus dem Alten Testament kopiert, aus dem Zusammenhang gerissen, und im Sinne seines neuen Systems gedeutet; die tatsächliche Lehre des gesamten Alten Testaments, die eine Vorbereitung auf das Christentum war, blieb Mohammed völlig verborgen oder er wollte nichts davon wissen). Wie konnte Mohammed so anmaßend sein, die alten, traditionellen Schriftreligionen der Menschheit (Judentum und Christentum) einfach so über den Haufen zu werfen? Im Gegensatz zu Mohammed baute Jesus mit seiner Lehre auf dem Alten Testament, der heiligen Schrift der Juden, auf. Jesus hat eigentlich nichts Neues gelehrt, sondern nur das Alte Testament im Sinne Gottes ausgelegt. Jesus beleuchtete dabei mehr, die im Alten Testament etwas verborgene Lehre von einem göttlichen Erlöser (Heiland, Messias, Christus). Jesus konnte sich auch ausweisen als Gott durch seine Zeichen und Wunder, was Mohammed nicht konnte. Die Ankunft Jesu ist im Alten Testament prophezeit worden und man hat sehnsüchtig auf ihn gewartet. Auf Mohammed hat niemand gewartet und niemand hat jemals seine Ankunft prophezeit. Johannes der Täufer, der heiligste Mensch in Israel zur Zeit Jesu, bestätigte Jesus; Mohammed wurde durch niemand bestätigt.

Mohammed hätte so weit denken müssen und das wird heute auch von jedem Muslim verlangt: Der Islam hat einfach keine historische Grundlage. Eine Religion, die sich so stößt mit den traditionellen Religionen Judentum und Christentum, kann nur das Machwerk eines Menschen sein und keine Offenbarung Gottes. Wie gesagt, offen bleibt nur die Frage, ob Mohammed bewußt betrogen hat oder ob er seine Fabeln selbst geglaubt hat.

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War König David ein Mörder?

Ja, König David war leider ein Mörder und Ehebrecher und wir müssen uns diesbezüglich die Lästerungen der Feinde Gottes gefallen lassen. Er bereute aber seinen Mord und seinen Ehebruch und der Gott Israels vergab ihm seine Sünde und nahm ihn wieder auf in seine Gemeinschaft. Wen der Herr liebt, den züchtigt er. Gott vergab zwar David und nahm ihn wieder auf, aber er verhängte einige Zuchtmaßnahmen über ihn: Sein Kind zum Beispiel, das er mit Batseba gezeugt hatte, starb; seine Frauen zum Beispiel wurden von Absalom, seinem eigenen Sohn, missbraucht (2. Sam. 16).

König David war eigentlich ein (sehr) frommer Mann. Kaum eine andere Person in der Bibel wird so geehrt für seine Frömmigkeit wie David: “Ein Mann nach dem Herzen Gottes.” David wurde von einem Fehltritt übereilt, er stolperte. Mit Sicherheit beging er den Ehebruch mit Batseba und den Mord an Uria nicht unter der Annahme bzw. kalkulierend, daß Gott ihm das schon vergeben würde (Missbrauch der Gnade oder auf Gnade hin sündigen). Nein, David wurde überrumpelt von seiner gefallenen Natur, seinem alten Menschen. Auch jeder Christ (ich, wir) steht immer in der Gefahr plötzlich von seiner alten Natur überrumpelt zu werden. Luther sagte: “Manchmal ist der Glaube einfach nicht da.” Keinesfalls aber war David ein “Gewohnheitssünder”, der ständig mit irgendwelchen Frauen Ehebruch beging oder ständig aus irgenwelchen Gründen Menschen ermordete. Wer den Mord und Ehebruch Davids als Rechtfertigung für sein lasterhaftes Leben nimmt, der legt die Bibel vollkommen pervers, ja teuflisch aus. Kein permanenter Ehebrecher oder Mörder wird das Reich Gottes ererben. David aber war kein permanenter Ehebrecher oder Mörder, sondern wurde jeweils von einem Fehltritt übereilt, machte einen Fehler.

2. Samuel 11

Davids Ehebruch und Blutschuld (Mord)

Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen, sandte David Joab und seine Männer mit ihm und ganz Israel, damit sie das Land der Ammoniter verheerten und Rabba belagerten. David aber blieb in Jerusalem. Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt.  Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen und man sagte: Das ist doch Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters. Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, wohnte er ihr bei; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück.  Und die Frau ward schwanger und sandte hin und ließ David sagen: Ich bin schwanger geworden. David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David. Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Heer und mit dem Krieg gut stünde. Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Kriegsleute seines Herrn lagen, und ging nicht hinab in sein Haus. 10 Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu ihm: Bist du nicht von weit her gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? 11 Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten und Joab, mein Herr, und meines Herrn Kriegsleute liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meiner Frau zu liegen? So wahr der HERR lebt und so wahr du lebst: Ich tue so etwas nicht. 12 David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. 13 Und David lud ihn ein, sodass er bei ihm aß und trank, und machte ihn betrunken. Aber am Abend ging er hinaus, um sich schlafen zu legen auf sein Lager bei den Männern seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus. 14 Am andern Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. 15 Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe.  16 Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria dorthin, wo er wusste, dass streitbare Männer standen. 17 Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen einige vom Volk, von den Männern Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch. 18 Da sandte Joab hin und ließ David alles sagen, was sich bei dem Kampf begeben hatte, 19 und gebot dem Boten: Wenn du dem König alles bis zu Ende gesagt hast, was sich bei dem Kampf begeben hat, 20 und siehst, dass der König zornig wird und zu dir spricht: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass von der Mauer geschossen wird? 21 Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht eine Frau einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, sodass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?, – so sollst du sagen: Auch dein Knecht Uria, der Hetiter, ist tot. 22 Der Bote ging hin und kam und sagte David alles, weswegen Joab ihn gesandt hatte. 23 Und der Bote sprach zu David: Die Männer waren uns übermächtig und zogen heraus aufs Feld gegen uns; wir aber gingen gegen sie an bis an den Eingang des Tores. 24 Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und töteten einige von den Männern des Königs, und auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot. 25 David sprach zum Boten: So sollst du Joab sagen: »Lass dir das nicht leid sein, denn das Schwert frisst bald diesen, bald jenen. Fahre fort mit dem Kampf gegen die Stadt und zerstöre sie.« So sollst du ihm Mut zusprechen. 26 Und als Urias Frau hörte, dass ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Eheherrn. 27 Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. Aber dem HERRN missfiel die Tat, die David getan hatte.

2. Samuel 12, 1-15

Nathans Strafrede; David bekennt seine Sünde und empfängt Vergebung

Und der HERR sandte Nathan zu David. Als der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, dass es groß wurde bei ihm zugleich mit seinen Kindern. Es aß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß und er hielt’s wie eine Tochter. Als aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, brachte er’s nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zuzurichten, der zu ihm gekommen war, sondern er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war. Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: Der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes geschont hat.  Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will ich noch dies und das dazutun. Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du umgebracht durchs Schwert der Ammoniter.  10 Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei.  11 So spricht der HERR: Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause und will deine Frauen nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, dass er bei ihnen liegen soll an der lichten Sonne. 12 Denn du hast’s heimlich getan, ich aber will dies tun vor ganz Israel und im Licht der Sonne. 13 Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.  14 Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben. 15 Und Nathan ging heim. Und der HERR schlug das Kind, das Urias Frau David geboren hatte, sodass es todkrank wurde.

Wie können wir Fehltritte vermeiden oder deren Anzahl minimieren?:

- tägliche Erinnerung an die Taufe, die heilige Gabe (der Sünde abgestorben sein; in Christus sein)

- Morgengebet, Abendgebet

- aktives Leben und Kontemplation

- maßvolle Nahrungsaufnahme

- nicht zuviel Schlaf

- regelmäßige Beichte bei einem christliche Bruder

- regelmäßige Teilnahme am Heiligen Abendmahl (Sakrament des Altars)

- Gemeinschaft pflegen mit anderen Christen

etc.

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War Moses ein Mörder?

Ein moderner EKD-Theologe würde bei der Auslegung der Bibel sicherlich zu dem Schluss kommen, daß Moses ein Mörder war. Dies würde ihn und seine Leser (Anhänger, Schüler) im Glauben an die “billige Gnade” bestärken: Jesus hat alles im Voraus bezahlt durch seinen Tod am Kreuz, also können wir tun und lassen, was wir wollen. Da Jesus unsere Schuld trug, als er am Kreuz für uns starb, muss Gott uns alles vergeben.

Für die Theologen der EKD und ihre Anhänger wird es am Jüngsten Tag (Gerichtstag, Jüngstes Gericht) ein böses Erwachen geben. Sie werden feststellen müssen, daß Gott ihnen gar nichts vergeben  hat, weil sie Seine Gnade nicht wertschätzten durch ein Leben in der Heiligung (Heiligung bedeutet ein Überwinden der persönlichen Sünde  durch die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu). Nur die “teure Gnade” führt zur Vergebung aller unserer Sünden.

Da der Gesamtinhalt der Bibel die Lehre von der “teuren Gnade” unterstützt, erscheint es kaum plausibel, daß Moses, der Prophet Gottes, einen Mord begangen hat unter der Prämisse, Gott würde ihm das schon vergeben. Es muß eine (juristische) Rechtfertigung geben für die Tötung des Ägypters durch Mose.

2. Mose 2

Moses Geburt und wunderbare Errettung

Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils. Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Gespielinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es auftat, sah sie das Kind, und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie und sie sprach: Es ist eins von den hebräischen Kindlein. Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, dass sie dir das Kindlein stille? Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes. Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will es dir lohnen. Die Frau nahm das Kind und stillte es. 10 Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Moses Flucht nach Midian

11 Zu der Zeit, als Mose groß geworden war, ging er hinaus zu seinen Brüdern und sah ihren Frondienst und nahm wahr, dass ein Ägypter einen seiner hebräischen Brüder schlug 12 Da schaute er sich nach allen Seiten um und als er sah, dass kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande. 13 Am andern Tage ging er wieder hinaus und sah zwei hebräische Männer miteinander streiten und sprach zu dem, der im Unrecht war: Warum schlägst du deinen Nächsten? 14 Er aber sprach: Wer hat dich zum Aufseher oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch umbringen, wie du den Ägypter umgebracht hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Wie ist das bekannt geworden 15 Und es kam vor den Pharao; der trachtete danach, Mose zu töten. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich auf im Lande Midian. Und er setzte sich nieder bei einem Brunnen. 16 Der Priester aber in Midian hatte sieben Töchter; die kamen, Wasser zu schöpfen, und füllten die Rinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tränken 17 Da kamen Hirten und stießen sie weg. Mose aber stand auf und half ihnen und tränkte ihre Schafe. 18 Und als sie zu ihrem Vater Reguël kamen, sprach er: Warum seid ihr heute so bald gekommen? 19 Sie sprachen: Ein ägyptischer Mann stand uns bei gegen die Hirten und schöpfte für uns und tränkte die Schafe. 20 Er sprach zu seinen Töchtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann draußen gelassen? Ladet ihn doch ein, mit uns zu essen. 21 Und Mose willigte ein, bei dem Mann zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zippora zur Frau 22 Die gebar einen Sohn und er nannte ihn Gerschom; denn, sprach er, ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande 23 Lange Zeit aber danach starb der König von Ägypten. Und die Israeliten seufzten über ihre Knechtschaft und schrien, und ihr Schreien über ihre Knechtschaft kam vor Gott. 24 Und Gott erhörte ihr Wehklagen und gedachte seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob 25 Und Gott sah auf die Israeliten und nahm sich ihrer an.

Zwei Faktoren sind entscheidend für die richtige Auslegung dieses Bibelabschnitts. Wir müssen erstens registrieren, daß Mose zur ägyptischen Obrigkeit gehörte, weil ihn die Tochtes des Pharao adoptiert hatte. Moses war ein ägyptischer Prinz, obwohl er biologischer Nachkomme des Patriarchen Jakob und somit ein Jude war. Als Glied der ägyptischen Obrigkeit hatte Mose ein Recht zu richten. Weiter müssen wir zweitens berücksichtigen aus welchen Motiven heraus Mose handelte. Moses brachte den Ägypter nicht um aus niedrigen Beweggründen (Motive wie Habsucht, Revanche, Machtgier, religiös-fanatische Anmaßung, etc.), sondern es war eine Art Schnellgericht (Standgericht) über den kriminellen Ägypter. Moses rächte seinen israelitischen (jüdischen) Bruder an dem Ägypter.

Moses ging vielleicht ein bischen zu weit damit, daß er den Ägypter gleicht tötete, aber grundsätzlich war es sehr ehrenhaft und löblich, daß Mose sich für seinen Bruder einsetzte und dabei auch sein eigenes Leben und seine eigene Existenz aufs Spiel setzte.

Mose fürchtete sich wegen seiner Tat nicht vor Gottes Strafe sondern vor Pharao. Pharao aber war ein anti-göttlicher Tyrann und handelte nicht im Sinne Gottes. Pharao’s Regierung in Ägypten war eine Pseudo-Regierung – es war äußerst ungerecht und böse, wie er das Volk Israel misshandelte ohne Grund.

Siehe 2. Mose 1.

Letztendlich war die Misshandlung der Juden durch Pharao und die Ägypter eine Kriegserklärung an die Juden, die in Ägypten lebten. Gott sandte ihnen Moses als Führer (Fürst, König), um sie aus der Knechtschaft des Pharao zu befreien. Zunächst erkannten die Juden nicht, daß Mose ihr Führer war, aber das ist eine andere Geschichte und muß zu einer anderen Zeit besprochen werden.

Im weiteren Verlauf von 2. Mose sehen wir auch, daß Gott Mose nie eine Vorwurf gemacht hat wegen der Tötung des Ägypters. Im Gegenteil, Gott berief Mose erneut zum Führer über sein Volk Israel.

Siehe 2.Mose 3.

Apostelgeschichte 7, 17-35

Rede des Stephanus

Als nun die Zeit der Verheißung sich nahte, die Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten, 18 bis ein andrer König über Ägypten aufkam, der nichts wusste von Josef. 19 Dieser ging mit Hinterlist vor gegen unser Volk und misshandelte unsre Väter und ließ ihre kleinen Kinder aussetzen, damit sie nicht am Leben blieben. 20 Zu der Zeit wurde Mose geboren und er war ein schönes Kind vor Gott und wurde drei Monate ernährt im Hause seines Vaters. 21 Als er aber ausgesetzt wurde, nahm ihn die Tochter des Pharao auf und zog ihn auf als ihren Sohn. 22 Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter gelehrt und war mächtig in Worten und Werken. 23 Als er aber vierzig Jahre alt wurde, gedachte er, nach seinen Brüdern, den Israeliten, zu sehen. 24 Und sah einen Unrecht leiden; da stand er ihm bei und rächte den, dem Leid geschah, und erschlug den Ägypter. 25 Er meinte aber, seine Brüder sollten’s verstehen, dass Gott durch seine Hand ihnen Rettung bringe; aber sie verstanden’s nicht. 26 Und am nächsten Tag kam er zu ihnen, als sie miteinander stritten, und ermahnte sie, Frieden zu halten, und sprach: Liebe Männer, ihr seid doch Brüder; warum tut einer dem andern Unrecht? 27 Der aber seinem Nächsten Unrecht getan hatte, stieß ihn von sich und sprach (2.Mose 2,14): »Wer hat dich zum Aufseher und Richter über uns gesetzt? 28 Willst du mich auch töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast?« 29 Mose aber floh wegen dieser Rede und lebte als Fremdling im Lande Midian; dort zeugte er zwei Söhne. 30 Und nach vierzig Jahren erschien ihm in der Wüste am Berge Sinai ein Engel in einer Feuerflamme im Dornbusch. 31 Als aber Mose das sah, wunderte er sich über die Erscheinung. Als er aber hinzuging zu schauen, geschah die Stimme des Herrn zu ihm (2.Mose 3,5-10): 32 »Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs.« Mose aber fing an zu zittern und wagte nicht hinzuschauen. 33 Aber der Herr sprach zu ihm: »Zieh die Schuhe aus von deinen Füßen; denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliges Land! 34 Ich habe gesehen das Leiden meines Volkes, das in Ägypten ist, und habe sein Seufzen gehört und bin herabgekommen, es zu erretten. Und nun komm her, ich will dich nach Ägypten senden.« 35 Diesen Mose, den sie verleugnet hatten, als sie sprachen: »Wer hat dich als Aufseher und Richter eingesetzt?«, den sandte Gott als Anführer und Retter durch den Engel, der ihm im Dornbusch erschienen war.

Schluss:

Mose war mitnichten oder keineswegs ein Mörder sondern ein göttlicher Prophet. Der Herr, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hatte Mose gesandt, um Sein Volk aus der Knechtschaft Ägyptens zu führen. Mose tat den Willen Gottes, als er den bösen Ägypter exekutierte (hinrichtete).

Was ist der Unterschied zwischen Mose und Muhammad?

Muhammad war nicht von Gott gesandt und deshalb war es jedesmal ein Mord, wenn Muhammad jemand tötete oder töten ließ. Muhammad tötete unschuldige Menschen (er vergoß unschuldiges Blut), nur weil sie seinen erdichteten Schwachsinn, den er Islam nannte, nicht glauben wollten. Muhammad war ein extremer Sünder und wird am Jüngsten Tag zu einem ewigen Aufenthalt und ewiger Qual im Feuersee verdammt werden zusammen mit fast allen modernen EKD-Theologen, Wiedertäufern, Päpsten, die nach Gregor dem Großen kamen, etc.

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War Jakob ein Betrüger?

Ein junger, moderner Theologe der EKD würde sich heute sicherlich unter anderem dadurch zu profilieren suchen, daß er behaupten würde, der Erzvater bzw. Patriarch Jakob sei ein Betrüger gewesen, implizierend christlicher Glaube und Betrug seien durchaus miteinander vereinbar. Auf dieses Niveau ist die EKD herabgesunken.

Der biblische Befund lautet jedoch, daß Jakob natürlich kein Betrüger war, genauso wie Mose kein Mörder war.

1. Mose 25, 19-34

Esaus und Jakobs Geburt

19 Dies ist das Geschlecht Isaaks, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte Isaak. 20 Isaak aber war vierzig Jahre alt, als er Rebekka zur Frau nahm, die Tochter Betuëls, des Aramäers aus Mesopotamien, die Schwester des Aramäers Laban. 21 Isaak aber bat den HERRN für seine Frau, denn sie war unfruchtbar. Und der HERR ließ sich erbitten, und Rebekka, seine Frau, ward schwanger. 22 Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leib. Da sprach sie: Wenn mir’s so gehen soll, warum bin ich schwanger geworden? Und sie ging hin, den HERRN zu befragen. 23 Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Leibe, und zweierlei Volk wird sich scheiden aus deinem Leibe; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen. 24 Als nun die Zeit kam, dass sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe. 25 Der erste, der herauskam, war rötlich, ganz rau wie ein Fell, und sie nannten ihn Esau. 26 Danach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau, und sie nannten ihn Jakob. Sechzig Jahre alt war Isaak, als sie geboren wurden. 27 Und als nun die Knaben groß wurden, wurde Esau ein Jäger und streifte auf dem Felde umher, Jakob aber ein gesitteter Mann und blieb bei den Zelten. 28 Und Isaak hatte Esau lieb und aß gern von seinem Wildbret; Rebekka aber hatte Jakob lieb.

Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht

29 Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Feld und war müde 30 und sprach zu Jakob: Lass mich essen das rote Gericht; denn ich bin müde. Daher heißt er Edom. 31 Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt. 32 Esau antwortete: Siehe, ich muss doch sterben; was soll mir da die Erstgeburt? 33 Jakob sprach: So schwöre mir zuvor. Und er schwor ihm und verkaufte so Jakob seine Erstgeburt. 34 Da gab ihm Jakob Brot und das Linsengericht, und er aß und trank und stand auf und ging davon. So verachtete Esau seine Erstgeburt.

Offensichtlich gab es schon im Mutterleib der Rebekka Streit zwischen Isaak und Esau. Vielleicht ging es um die beste Position im Mutterleib, um als Erster herauszukommen bei der Geburt. Der gläubige Embryo Jakob zog gegenüber dem gottlosen Embryo Esau den Kürzeren, wie es so häufig auch geschieht bei Rechtshändeln zwischen erwachsenen Gläubigen und Gottlosen. Jakob hält bei der Geburt noch verzweifelt Esau an seiner Ferse fest, aber es war zu spät – Esau war nun der Erstgeborene. Esau hatte sich vorgedrängelt und Jakob blieb zunächst nichts anderes übrig, als sein Los aus der Hand Gottes anzunehmen.

Jakob und Esau wuchsen nun heran und es wird nichts berichtet, daß Jakob dem Esau irgendwie gram gewesen wäre oder ihm Unrecht getan hätte. Anscheinend handelte Jakob nach der uralten, christlichen Tugend und befahl seine Sache (Rechtssache) Gott an, der ihm sein Recht verschaffen konnte. Jakob nahm nicht selbst das Recht in die Hand, das war die Frucht seines echten Glaubens an den Gott Israels.

Als nun die Zeit gekommen war, dem frommen Jakob zu seinem Segen zu verhelfen, fädelte der Herr, der Gott Israels, es wunderbar ein. Es kam natürlich alles auf den Glauben an den Gott Israels an. Jakob war der wahre Nachfolger Isaaks, da er Isaak’s und Abraham’s Glauben teilte, letztendlich auch den Glauben Abels, Seths, Noahs und Sems.

1Mo 25,5 Und Abraham gab all sein Gut Isaak.

Der Erstgeborene Abrahams war Ismael, der Sohn der Hagar, gewesen. Warum setzte Abraham nicht ihn sondern Isaak zum Erben ein und gab ihm all sein Gut? Der Grund ist einfach der, daß Isaak glaubte an den Gott Israels und Ismael nicht. Auch verfolgte, ähnlich wie Esau den Jakob verfolgte, Ismael den Isaak.

1. Mose 27, 1-40

Und es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen zu schwach zum Sehen wurden, rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich. Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde. So nimm nun dein Gerät, Köcher und Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, wie ich’s gern habe, und bring mir’s herein, dass ich esse, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe. Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, dass er ein Wildbret jagte und heimbrächte. Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören: Bringe mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, dass ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe. So höre nun, mein Sohn, auf mich und tu, was ich dich heiße. Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er’s gerne hat. 10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse, auf dass er dich segne vor seinem Tod. 11 Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rau, doch ich bin glatt; 12 so könnte vielleicht mein Vater mich betasten, und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte, und brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen. 13 Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch sei auf mir, mein Sohn; gehorche nur meinen Worten, geh und hole mir. 14 Da ging er hin und holte und brachte es seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie es sein Vater gerne hatte, 15 und nahm Esaus, ihres älteren Sohnes, Feierkleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem jüngeren Sohn. 16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse. 17 Und so gab sie das Essen mit dem Brot, wie sie es gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob. 18 Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn?19 Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn; ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Komm nun, setze dich und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne. 20 Isaak aber sprach zu seinem Sohn: Wie hast du so bald gefunden, mein Sohn? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, bescherte mir’s. 21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht. 22 So trat Jakob zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände. 23 Und er erkannte ihn nicht; denn seine Hände waren rau wie Esaus, seines Bruders, Hände. Und er segnete ihn 24 und sprach: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin’s. 25 Da sprach er: So bringe mir her, mein Sohn, zu essen von deinem Wildbret, dass dich meine Seele segne. Da brachte er’s ihm und er aß; und er trug ihm auch Wein hinein und er trank. 26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn! 27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat. 28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde und Korn und Wein die Fülle. 29 Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen. Sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht; gesegnet sei, wer dich segnet! 30 Als nun Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte und Jakob kaum hinausgegangen war von seinem Vater Isaak, da kam Esau, sein Bruder, von seiner Jagd 31 und machte auch ein Essen und trug’s hinein zu seinem Vater und sprach zu ihm: Richte dich auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, dass mich deine Seele segne. 32 Da antwortete ihm Isaak, sein Vater: Wer bist du? Er sprach: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn. 33 Da entsetzte sich Isaak über die Maßen sehr und sprach: Wer? Wo ist denn der Jäger, der mir gebracht hat, und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und hab ihn gesegnet? Er wird auch gesegnet bleiben. 34 Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut und wurde über die Maßen sehr betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! 35 Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen weggenommen. 36 Da sprach er: Er heißt mit Recht Jakob1, denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und er sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? 37 Isaak antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder hab ich ihm zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein hab ich ihn versehen; was soll ich nun dir noch tun, mein Sohn? 38 Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur “einen” Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater! Und er erhob seine Stimme und weinte. 39 Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, du wirst wohnen ohne Fettigkeit der Erde und ohne Tau des Himmels von oben her. 40 Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, dass du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst.

Betrachtet man 1.Mose 27, 1-40 isoliert, für sich alleine, entsteht tatsächlich der Eindruck Jakob sei ein Betrüger gewesen und habe seinen Bruder Esau auf ganz gemeine und hinterhältige Art und Weise übervorteilt. Wir müssen aber 1. Mose 25, 19-34 berücksichtigen, wo ja klar und deutlich steht, daß Esau dem Jakob sein Erstgeburtsrecht verkauft hatte und dieser “Kaufvertrag” war nach wie vor gültig. Bezüglich des Erstgeburtsrechts war also Jakob Esau und Esau Jakob.

Jakob betrog also nicht, als er zu seinem Vater Isaak hineinging und sich als Esau ausgab.

Hinweis:

In 1.Mose 19-34 heißt es sogar, daß Esau dem Jakob seine Erstgeburt verkaufte, nicht nur sein Erstgeburtsrecht. Was also die Erstgeburt anging, war tatsächlich Jakob zu Esau geworden, das ist der Clue bei der Geschichte.

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Was ist der Sinn des Lebens?

Wir leben heute in einer ziemlich säkularisierten Gesellschaft, in der ziemlich wenig über Gott geredet wird. Die meisten Menschen leben allem Anschein nach einfach so vor sich dahin. Aber eigentlich liegt doch die Frage auf der Hand: “Was ist der Sinn des Lebens?” Warum beten wir nicht einfach zu dem unsichtbaren Gott: “Zeig’ mir doch bitte, was der Sinn des Lebens ist!” Das freundliche Wesen, das uns geschaffen hat, wird diese Frage sicher nicht unbeantwortet lassen.

Das Böse kam in die Welt als der Engel Luzifer, einige andere Engel und schließlich auch Adam und Eva ihr Vertrauen zu Gott wegwarfen, daß Er es nur gut mit ihnen meine. Sie fingen an, Gott zu unterstellen, er würde etwas vorenthalten. Dies führte dazu, daß Adam und Eva die Gegenwart Gottes (das Paradies) verlassen mußten. Der wunderschöne Garten (das Paradies), in dem Adam und Eva vor dem Fall leben durften, versinnbildlichte die Wonne, die sie hatten durch Gottes Gegenwart. Gott sorgte perfekt für Adam und Eva und doch unterstellten sie ihm, er wolle ihnen etwas vorenthalten; das war sehr böse. Adam und Eva hinterfragten einfach zu viel, statt Gott zu vertrauen wie kleine Kinder.

Für viele Menschen heute ist das Leben ziemlich mühselig. Das Leben wird erschwert durch Hitze, Frost, Unkraut, Schädlinge, Krankheiten, etc. Diese ganze Welt gibt uns Kunde davon, was es heißt, außerhalb der Gegenwart Gottes und des Paradieses zu leben.

Es liegt einfach in der Natur des Menschen Gott nicht zu preisen und zu danken für seine Werke (Sonne, Mond, Sterne, Erde, Pflanzen, Tiere, Mitmenschen, gutes Wetter, etc.). Auch die Welt außerhalb des Paradieses zeugt noch von Gottes Schöpferkraft. Warum danken wir Gott nicht einfach einmal für alles Gute, was er uns täglich gibt und schon gegeben hat?

Es scheint so, daß der Mensch durch den Sündenfall Adams so degeneriert ist, daß er allein durch das “Schöpfungs-Evangelium” nicht mehr überzeugt werden kann von der Liebe Gottes, bzw. zurückkehren kann zu dem Herrn, dem ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

Hätte Adam einfach kontemplativ gelebt, Gott gepriesen und gedankt für den Garten, die Tiere, Eva, usw., dann hätte er ewig glücklich im Paradies in der Gegenwart Gottes leben können.  Das Adam sich schon vor dem Fall einsam fühlte in Gottes Gegenwart, der Gemeinschaft und Leben in sich selbst ist, zeigt, daß Adam zu wenig Wertschätzung für seinen großen Freund Gott hatte. Gott hatte den Garten, die Tiere und Eva für Adam gemacht, aber er verstand das nicht als Beweis der Liebe Gottes.

Wir sind die Nachkommen des durch den Sündenfall degenerierten Adam. Wir brauchen ein Evangelium, das stärker ist als das Schöpfungs-Evangelium.

Das ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Gott hat uns so geliebt, daß er seinen kostbaren Sohn Jesus für uns gab bzw. Gott gab sich uns selbst in seinem Sohn Jesus Christus. Dies soll uns davon überzeugen, daß Gott uns liebt, daß Er ein liebevoller Gott ist, der es nur gut mit uns meint und dem wir vollstens vertrauen können. Das Evangelium von Jesus soll uns davon überzeugen, daß Gott uns nichts vorenthalten will. Er hat sich selbst für uns ausgeschüttet und gegeben.

Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus hat unsere Sünden getragen, als er am Kreuz für uns starb; er ist auferstanden und lebt, um uns zu heiligen durch den Heiligen Geist.

Durch dieses Evangelium ergreifen wir den Sinn des Lebens:

Gott lieben, ihn loben und preisen und ihm danken, von nun an bis in Ewigkeit. Kehren wir zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Bereuen Sie Ihre Sünden, glauben Sie, daß Sie durch Jesus von Ihren Sünden befreit werden und die Vergebung haben und beziehen Sie sich auf die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe).

Unser natürlicher Mensch kann das Evangelium nicht ganz erfassen, es mehr oder weniger nur für wahr halten. Mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu werden wir verbunden durch die sakramentale Taufe. Hier wird uns Jesu Tod und Auferstehung unendlich nahe gebracht: Wir sterben der Sünde ab, und kommen in Christus hinein. Tot für die Sünde und in Christus sind wir fähig alle sündigen (anti-göttlichen) Neigungen unseres Leibes zu überwinden. Dies ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit und der wahre Glaube.

Gott achtet unsere Menschenwürde. Er vergewaltigt nicht unsere Persönlichkeit. Es soll unsere freiwillige Entscheidung sein, daß wir täglich Christus mehr Raum geben, den wir bei der Taufe empfangen haben. Wir als sündigende Menschen sind mit Christus gestorben. Dies müssen wir täglich im Glauben ergreifen und nicht nach unseren sündigen Neigungen (die sündigen Neigungen unseres Leibes) handeln, sondern Christus erlauben, daß er durch uns und in uns lebt. Wenn wir das immer mehr tun, dann werden wir durchkommen am Jüngsten Tag.

Überwinden wir die Lüste unseres Leibes durch folgen zwei Verheißungen: Ich bin mitgestorben und ich bin mitauferstanden.

Trotz Glaube und sakramentaler Taufe ändert sich unser Körpergefühl nicht. Es ist eine tägliche Übung durch den Glauben an Gottes Verheißungen die alten Gewohnheiten zu überwinden. Wir werden daran nie auszulernen haben. Wenn wir diesen Kampf nicht aufgeben, dann ist Jesu Opfer am Kreuz auch die Sühnung für unsere Sünden. Das ist die teure Gnade.

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Schwules Bayern, trockenes Bayern

Zur Zeit erleben wir eine außergewöhnliche Trockenheit in Bayern (siehe http://www.nid.bayern.de).  Ich könnte mir vorstellen, daß viele Normalbürger die Trockenheit gar nicht wahrnehmen, da es immer wieder regnet. Vielleicht mögen sogar Sie, lieber Leser, mir vorhalten, wie ich dazu käme, von einer Trockenheit zu reden, wo es doch immer wieder regnet. Das sei doch unsinnig.

Es stimmt zwar, daß es nach wie vor relativ häufig regnet (so ist zumindest die subjektive Wahrnehmung), aber es regnet einfach nicht stark genug und nicht lange genug. Häufig ist es tagelang bewölkt, es nieselt ab und zu und man bekommt den Eindruck von Regenwetter. Wer aber den Wetterablauf mit wachen Sinnen und offenen Augen verfolgt, der bemerkt, daß trotz länger anhaltender Regenperioden viel weniger Regen fällt, als es bisher der Fall war. Die Regenperioden sind einfach  nicht ergiebig genug. Dazu kommen sehr trockene, relativ starke Winde und intensive Sonneneinstrahlung während der “Schönwetter-Phasen”, die eine hohe Verdunstung verursachen, wodurch die Feuchtigkeit des Bodens zusätzlich verringert wird.

Man braucht nur auf oben genannte, amtliche Website zu gehen und kann sich vergewissern über die niedrigen Wasserstände bayerischer Seen und des Grundwassers an vielen bayerischen Orten.

Ich bin völlig davon überzeugt, daß diese Trockenheit eine Erziehungsmaßnahme Gottes für uns ist. Er will uns von einem Irrweg abbringen zu unserem Wohl. Dieser Irrweg ist die Legalisierung homosexueller Lebensformen (z. B. die Erlaubnis, daß ein homosexueller Pfarrer mit seinem homosexuellen Freund zusammen im Pfarrhaus wohnen darf).

Ich bin auch davon überzeugt, daß Guido Westerwelle von Gott gezüchtigt wird, weil er trotz seiner Taufe mit einem schwulen Mann zusammen lebt. Westerwelle widerstrebt seiner Taufe auf heftigste Weise. Da muß Gott auch zu heftigen Erziehungsmitteln greifen (Leukämie). Das Wissen, daß Gott homosexuelle Partnerschaften sehr missfallen, hat Westerwelle mit Sicherheit, aber er braucht göttliche Hilfe auch die richtigen Konsequenzen aus diesem Wissen zu ziehen, als da wären: Sofortige Beendigung der homosexuellen Beziehung zu seinem Freund, Buße über alle anderen schweren Sünden, Glauben an Jesus und Erinnerung an die sakramentale Kindertaufe. Beten wir für Westewelle, daß er zur Einsicht gelangt.

Mir ist klar, daß es heute Nacht schon wieder angfangen kann ausreichend zu regnen und ich würde als falscher Prophet dastehen wie Muhammad (Mohammed). Ich möchte aber betonen, daß ich keine Aussagen über die Zukunft mache bezüglich des Wetters, sondern ich beziehe mich nur auf das bereits geschehene. Wenn man im Internet recherchiert, wird es offensichtlich, daß die Trockenheit in Bayern schon erhebliche Schäden verursacht hat. Wollen wir Gott etwa herausfordern und davon ausgehen, daß es wieder genug regenen wird trotz unseres Missverhaltens? Wir sollten uns vielmehr sofort bessern, die Legalisierung jeglicher sexueller Sünden rückgängig machen und Gott danken für seine Güte, wenn er es dann wieder regnen läßt. Angenommen, es würde jetzt eine längere Regenperiode kommen, dann würden wir aber eher denken, das Wetter habe nichts mit unserem moralischen Verhalten und Gott zu tun und munter weitersündigen. Dann aber kommt vielleicht eine Trockenheit über uns, daß uns die Zunge buchstäblich am Gaumen kleben bleibt, wenn kein Wasser mehr aus der Leitung kommt.

“Die Bibel sagt”, daß Gott es regnen läßt über Gute und Böse. Wenn das der einzige Vers der Bibel wäre, könnte jemand annehmen, daß der Regen nicht von unserem Verhalten abhängen würde. “Sagt die Bibel” nicht, Gott lasse es regnen auch auf die Bösen?

Natürlich müssen wir den ganzen Inhalt der Bibel berücksichtigen und müssen einen einzelnen Vers immer mit dem Gesamtinhalt abgleichen. Die Lösung ist, daß es verschiedene Grade von bösem Verhalten gibt. Gott kann unsere Bosheit bis zu einem gewissen Grad dulden und bis zu diesem Grad gibt er den Regen trotz unseres Fehlverhaltens.

Nach dem biblischen Befund ist Homosexualität eine sehr ernste Sünde, ein Greuel. Vielleicht ist es eine der schwersten Sünden überhaupt, die ein Mensch begehen kann. Wie auch immer, die Legalisierung homosexueller Lebensformen ist noch viel schlimmer als die Homosexualität selber.

Die Legalisierung homosexuellen Verhaltens ist das eigentliche Problem, das Gottes Gericht hervorruft. Das ist eine Sache, die Gott nicht dulden mag und die seinen Zorn bewirkt. Ich bin ziemlich sicher, daß die Trockenheit in Bayern etwas mit der Legalisierung homosexueller Partnerschaften zu tun hat. Dies ist die Perversion der guten Ordnungen Gottes. Warum sollte ein Schwuler oder eine Lesbe noch Buße tun und umkehren zu Gott und seiner Kirche, wenn die säkulare Gesellschaft zu einer Art Pseudo-Kirche wird, wo Schwule “glücklich” sein können trotz der Abwesenheit von Gottes Gegenwart, des Gottes, der Heilung, Leben, Glückseligkeit und Freude in sich selbst ist (der große Nutzen der wahren christlichen Kirche ist die Gegenwart Gottes dort, der Leben, Glückseligkeit, Freude, etc. in sich selbst ist; die Gegenwart Gottes in der Kirche bewirkt echte Freude oder echtes Glück)? Wenn die säkulare Gesellschaft versucht, die wahre Kirche nachzuahmen, zerstört sie völlig Gottes Weltordnung.

Die säkulare Gesellschaft soll eigentlich ein Ort sein, wo Sünder existieren können (nehmen Sie zur Kenntnis, daß bloßes Existieren kein Leben im Sinne Gottes ist, kein Leben in Fülle) in geordneter Art und Weise trotz ihres sündigen Verhaltens, durch das sie andere, sich selbst und Gottes Heiligkeit real beschädigen (die staatliche Obrigkeit dämpft das Sündigen etwas und bewahrt die Gesellschaft der Sünder vor Selbstvernichtung und gegenseitigem Quälen und Abschlachten). Gott hat einige Geduld mit uns Sündern (wir begehen wirkliche, greifbare, sehr schädliche Sünden) und hofft, daß wir wechseln mögen von der säkularen Gesellschaft, wo wir nur existieren, in die Christliche Kirche, wo wir das Leben in Fülle finden könnten. Wenn dieser Unterschied zwischen säkularer Gesellschaft und Kirche verwischt wird, dann wir Gottes Ziel, die Errettung der Sünder, total entgegengewirkt. Gott wird es nicht dulden, daß irgendjemand der Errettung der armen Sünderlein entgegenwirkt, die Gott liebt und für die er seinen teuren Sohn Jesus geopfert hat.

Es muß klar bleiben, daß der einzige Ort auf der Erde, wo wir Frieden, Liebe, Glückseligkeit, Heiligkeit, Brüderlichkeit, etc. finden können, die Christliche Kirche ist. Es gibt (gab?) einen Ort wohin wir fliehen können (konnten?), wo wir Erlösung und Vergebung finden können (konnten?). Wenn die Menschheit diesen göttlichen Ort abschafft, dann hat die Menscheit kein Recht mehr zu existieren und keinen Sinn mehr.

Gott wird diese Menschheit über kurz oder lang abschaffen.

Betrachten wir die gegenwärtige Trockenheit als eine Warnung und gehen wir nicht zu weit. Sein Zorn ist schrecklich.

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Guido Westerwelle hat Leukämie

Die Erkrankung Guido Westerwelles an Leukämie legt die Vermutung nahe, daß dies eine Erziehungsmaßnahme Gottes ist. Guido Westerwelle ist Mietglied der evangelischen Kirche im Rheinland und gleichzeitig ist er homosexuell. Ungefähr die letzten 2000 Jahre der Geschichte war es undenkbar, daß ein praktizierender Homosexueller Mitglied einer christlichen Kirche sein konnte. Nur jetzt “in den vielleicht letzten Sekunden” der Geschichte der Menschheit scheint es offenbar völlig unanstößig zu sein, was ca. 2000 Jahre lang ein Skandal war.

Haben sich etwa die Gesellschaft des christlichen Abendlandes und die christlichen Kirchen 2000 Jahre lang geirrt? Das ist doch ziemlich unwahrscheinlich. Wenn wir dem Zeugnis des Wortes Gottes (die Bibel) glauben, liegt eher die Vermutung nahe, daß wir uns heute irren.

Mose und Paulus (Bibelstellen, siehe unten), zwei der wichtigsten, inspirierten Autoren der Bibel, verdammen homosexuelle Handlungen. Da Mose und Paulus im Namen Gottes schrieben und redeten, bedeutet dies natürlich, daß auch Gott homosexuelle Handlungen verdammt. Es wäre ziemlich naiv zu vermuten, daß der ewige Gott, der über Raum und Zeit steht, jemals seine Meinung ändern könnte. Auch wenn Paulus und erst recht Mose vor sehr langer Zeit geschrieben haben, sind ihre Aussagen über die Einstellung Gottes zu homosexuellen Handlungen auch heute noch aktuell.

Sicherlich wurde Guido Westerwelle als Kind getauft, da er evangelisch ist. Die sakramentale Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel, sondern der Ruf Gottes in die Nachfolge Jesu. Die Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist und ermöglicht es dem getauften Menschen seine niedrigen Instinkte und Neigungen täglich zu überwinden. Wer das Tag für Tag tut, wird am Jüngsten Tag durchkommen. Wer jedoch seine Taufe verleugnet und lebt wie ein Heide, der wird am Jüngsten Tag verdammt werden. Die Taufe nutzt uns nur etwas, wenn auch der Glaube dazu kommt. Glauben im engsten Sinne bedeutet die sündigen Neigungen der menschlichen Natur zu überwinden in der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu. Durch die Taufe sind wir metaphysich mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Wer getauft ist, ist nicht mehr hilflos und wehrlos den Lüsten und Begierden seines Leibes unterworfen, sondern kann sie überwinden. Derjenige, der wirklich überwindet in der Kraft Jesu, der glaubt auch wirklich (Bonhoeffer: “der Gehorsame glaubt und der Glaubende ist gehorsam”). Dies ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit und auf diese Weise geben wir Gott unseren Leib als ein lebendiges Opfer.

Die Erkrankung Westerwelles kann ein Segen für ihn sein, wenn er richtig damit umgeht. Bonhoeffer sagte: “Der Kranke gehört Gott.” Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß Gott den getauften Menschen Guido Westerwelle von seinem verkehrten Weg des homosexuellen Lebensstils abbringen will. Der Ruf Gottes, die Taufe, ist auf Westerwelle, aber er widerstrebt dem in brutalster Weise durch sein homosexuelles Leben. Dies ist ein unerträglicher Zustand. Auch vor Westerwelles Erkrankung war das schon ein unerträglicher Zustand. Sicherlich kennt Westerwelle die ursprüngliche, christliche Botschaft und ist sich bewußt, daß er gegen den Willen Gottes handelt. Nun, wer nicht hören will, muß fühlen – primitiv, aber wahr. Die Krankheit ist ein “leibliche” Predigt für Westerwelle, damit er erkennt, daß er in Gottesferne lebt und zu Gott umkehren sollte. Würde er umkehren, würde er sicherlich wieder gesund werden und die Gesundung wäre wiederum eine “leibliche” Predigt, die ihm zeigen würde, daß Gott ihn erlöst hat und ihm vergeben hat.

Siehe “Ich bin der Herr, dein Arzt.”

Anmerkung:

Es ist erstaunlich, wie lange Gott “die Sünder” oft gewähren läßt, bevor er zu schmerzhaften Maßnahmen greift. Wer hätte es für möglich gehalten, daß dem Erfolgsmenschen Westerwelle jemals ein solches Unglück widerfahren würde. Wieder ein Anlaß mehr uns nicht blenden zu lassen von dem falschen Glanz und Glamour der Welt, sondern dem Wort Gottes zu vertrauen: Langfristig ereilt die penetranten Sünder das Unglück – dies ist unausweichlich. Gott hat eine Zeit lang (lange Zeit) Geduld, aber grenzenlos ist seine Geduld nicht.

3. Mose 18, 1-30:

Verbot geschlechtlicher Verirrungen

18 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott. 3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln, 4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt; ich bin der HERR, euer Gott. 5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der HERR. 6 Keiner unter euch soll sich irgendwelchen Blutsverwandten nahen, um mit ihnen geschlechtlichen Umgang zu haben; ich bin der HERR. 7 Du sollst mit deinem Vater und deiner leiblichen Mutter nicht Umgang haben. Es ist deine Mutter, darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 8 Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Vater. 9 Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sie sei in oder außer der Ehe geboren, nicht Umgang haben. 10 Du sollst mit der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht Umgang haben, damit schändest du dich selbst. 11 Du sollst mit der Tochter der Frau deines Vaters, die deinem Vater geboren ist und deine Schwester ist, nicht Umgang haben. 12 Du sollst mit der Schwester deines Vaters nicht Umgang haben; denn sie ist deines Vaters Blutsverwandte. 13 Du sollst mit der Schwester deiner Mutter nicht Umgang haben; denn sie ist deiner Mutter Blutsverwandte. 14 Du sollst den Bruder deines Vaters nicht damit schänden, dass du seine Frau nimmst; denn sie ist deine Verwandte. 15 Du sollst mit deiner Schwiegertochter nicht Umgang haben, denn sie ist deines Sohnes Frau; darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 16 Du sollst mit der Frau deines Bruders nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Bruder. 17 Du sollst nicht mit einer Frau und mit ihrer Tochter Umgang haben, noch mit ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter Tochter; denn sie sind ihre Blutsverwandten und es ist eine Schandtat. 18 Du sollst die Schwester deiner Frau nicht zur Nebenfrau nehmen und mit ihr Umgang haben, solange deine Frau noch lebt.  19 Du sollst nicht zu einer Frau gehen, solange sie ihre Tage hat, um in ihrer Unreinheit mit ihr Umgang zu haben. 20 Du sollst auch nicht bei der Frau deines Nächsten liegen, dass du an ihr nicht unrein wirst. 21 Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, dass es dem Moloch geweiht werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin der HERR. 22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. 23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel. 24 Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Völker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will. 25 Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie. 26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Gräuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land unrein gemacht –, 28 damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor euch waren. 29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, dass ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der HERR, euer Gott.

Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief) 1, 26-27:    26 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; 27 desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.

Noch ein Wort zur Taufe:

Wie schon gesagt, die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel. Die Taufe ist vielmehr das Eingangstor zu einem christlichen Leben. Wenn wir anfangen, uns auf unsere sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) zu beziehen, bekommen wir die Kraft tatsächlich zu überwinden. Alle anderen Religionen bleiben stecken in der verdorben Natur des Menschen. Die Taufe löst das Problem unserer verdorben Natur, der wir nicht entrinnen konnten. Der alte Mensch der Sünde wird für tot erklärt und wir empfangen den Heiligen Geist, dem wir Tag für Tag mehr Raum geben können und sollen. Mit anderen Worten: “Wir sind mit Christus gestorben durch die Taufe, aber Christus ist auch unser neues Leben.” Glauben im engsten Sinne bedeutet, Christus immer mehr Raum zu geben bzw. die neue Natur soll unsere alte, sündige Natur immer mehr verdrängen.

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