Ich bin der Herr, dein Arzt

Ich bin der Herr, dein Arzt

 Januar 1941

Mitten in der herrlichen frohen Natur sehen wir, wie ein gelähmtes Kind im Rollstuhl gefahren wird. Wer noch ein Herz hat, das nicht völlig stumpf geworden ist für den Nächsten, dem wird es im Augenblick klar, daß hier etwas in unserer Welt nicht in Ordnung ist, daß die Welt, in der dieses Bild der Qual und der Trauer möglich ist, nicht die ürsprüngliche Schöpfung Gottes ist. Hier ist etwas Widergöttliches in die Welt eingebrochen. Die Welt ist von ihrem Ursprung abgefallen. Zerstörende Mächte haben in ihr Gewalt gewonnen. 

Nur in einer gott-los gewordenen Welt gibt es Krankheit. Weil die Welt an Gott selbst krankt, darum gibt es kranke Menschen. Nur eine Welt, die wieder ganz in Gott geborgen wäre, eine erlöste Welt, würde ohne Krankheit sein. In der Bibel begegnet uns ein seltsames Wort: “Und er suchte auch in seiner Krankheit den Herrn nicht, sondern die Ärzte” (2. Chron. 16, 12). Es handelt sich dort um einen frommen Mann, dem die Bibel sonst hohes Lob zollt für seinen Eifer um die Sache Gottes. Aber dieser Mann dachte bei aller Frömmigkeit darin sehr modern, daß er streng unterschied zwischen den Dingen der Religion, in denen man sich an Gott wendet, und den irdischen Dingen, in denen man sich bei bei irdischen Stellen Hilfe holt. Krankheiten, besonders leibliche Krankheiten sind irdische Angelegenheiten mit irdischen Ursachen und irdischen Heilmitteln. Krankheiten gehören also vor den Arzt, aber nicht vor Gott. Wie dürfte man auch Gott, den Herrn der Welt, mit seinen kleinen leiblichen Übeln belästigen? Gott hat andere Sorgen.

Das ist ganz vernünftig und vielleicht auch religiös gedacht. Aber es ist falsch. Gewiß haben Krankheiten ihre irdischen Ursachen und irdischen Heilmittel. Aber damit ist eben bei weitem nicht alles und nicht das Entscheidende über das Wesen der Krankheit gesagt. Gewiß soll der Kranke zum Arzt gehen und dort Hilfe suchen. Aber das Wichtigste ist damit allein nicht getan und nicht erkannt. Hinter den irdischen Ursachen und und Heilmitteln stehen die überirdischen Ursachen und die überirdischen Heilmittel der Krankheit. Solange man daran vorbeigeht, lebt man in Wahrheit an seiner eigenen Krankheit vorbei, bekommt man ihr Wesen gar nicht zu Gesicht. Ihr Fluch und Segen bleiben unerkannt.

Die Krankheit gehört in besonderer Weise zu Gott. Nicht daraus macht die Bibel dem Menschen einen Vorwurfe, daß er mit seiner Krankheit zum Arzt geht, sondern daraus, daß er mit ihr nicht auch zu Gott geht. Es ist kein Zufall, daß Christus in auffallender Nähe zu den Kranken gelebt hat, daß Blinde, Gelähmte, Taubstumme, Aussätzige, Geisteskranke sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlten und seine Gemeinschaft suchten. Warum hat Christus diese Leute nicht zum Arzt geschickt? Gewiß nicht, um dem Ansehen der Ärzte zu schaden oder um seine eigene besondere Kunst oder suggestive Kraft zur Schau zu stellen, sondern um es deutlich werden zu lassen, daß Gott und Krankheit, daß Christus und die Kranken ganz eng zusammen gehören.

Christus will der wahre Arzt der Kranken sein. “Ich bin der Herr, dein Arzt”(2. Mose 15, 26). Das sagt Gott, das sagt Christus. Der Schöpfer und Erlöser der Welt bietet sich dem Kranken zum Arzt an. Wollen wir dieses Angebot unversucht lassen, nachdem wir auf so viele, geringere Angebote mit mehr oder weniger Erfolg eingegangen sind?

Wer den Zusammenhang von Gott und Krankheit nur ahnt, wer das unerwartete Angebot ernst nimmt, dem kann die Krankheit zum Hinweis werden auf die Sünde der Menschen, auf die Zerstörung der Gemeinschaft der Geschöpfe mit dem Schöpfer.
Hier liegen die überirdischen Gründe und Abgründe der Krankheit. Es ist die Sünde der Welt und es ist meine eigene Sünde, an die ich erinnert werde. Meine Krankheit braucht nicht einfach eine Folge oder Strafe einer bestimmten Sünde zu sein, deren ich mich anzuklagen hätte, auch dies mag der Fall sein, es ist aber nicht notwendig so. Doch will mich jede Krankheit in die Tiefe der Weltsünde und meiner persönlichen Gott-losigkeit hineinblicken lassen. Dieser Blick aber treibt mich zu Gott. Wenn ich in den Abgrund geschaut habe, erbitte ich nicht zuerst die Befreiung von diesem oder jenen Leiden, sondern ich komme mit dem Bekenntnis meiner lange verborgenen Schuld vor Gottes Angesicht. Die leibliche Krankheit will mich erkennen lehren, daß meine eigentliche Krankheit viel tiefer steckt, so tief, daß kein irdischer Arzt sie heilen kann, weil meine eigentliche Krankheit meine Sünde ist. Nicht nur mein Leib, meine Nerven, mein Gemüt ist krank, sondern mein ganzes Wesen, mein Herz ist krank, krank am Unglauben, an der Angst, an der Gottlosigkeit meines Lebens. Und welcher Gesunde litte nicht auch an dieser heimlichsten und zugleich unheimlichsten Krankheit?

Nun weiß ich, daß mir geholfen werden kann, wenn mein ganzes Wesen heil, gesund, neu wird. Wie kann dies geschehen? Die Antwort ist ganz einfach und geht doch in die letzte Tiefe unseres Lebens: durch echte Beichte und durch göttliche Vergebung aller meiner Sünden. Das mag manchem als eine seltsame Wendung und Lösung dieser Frage erscheinen, aber doch nur dem, der das Heilwerden des ganzen Menschen durch Beichte und Vergebung noch nicht erfahren hat. Was heißt Beichte? Sich Jesus Christus mit allen seinen Sünden, Schwächen, Lastern, Leiden öffnen und ihm auf sein Wort hin das ganze Herz geben ohne den geringsten Vorbehalt. Das ist keine leichte Sache und es mag uns schwerer vorkommen als eine gefährliche Operation. Es wird wohl so sein, daß die meisten von uns hierzu einen brüderlichen Helfer brauchen, der uns in solcher Lebensbeichte beisteht, sei es nun der im geistlichen Amt dienende Pfarrer, sei es irgendein Glied der Gemeinde, das von Christus mehr weiß als ich. Was heißt Vergebung? Auslöschung meiner ganzen heillosen, verfahrenen, gescheiterten Vergangenheit (von der vielleicht nur ich selbst weiß) durch Gottes Machtwort und durch das Geschenk eines neuen, fröhlichen Anfangs meines Lebens.

Wer kann mir einen solchen neuen Anfang schenken? Niemand anders als allein der gekreuzigte und lebendige Jesus Christus, der selbst die Heillosigkeit des Lebens an sich erfuhr und sie überwunden hat in der Gemeinschaft Gottes. Es ist der einzige Arzt, der meine tiefste Krankheit kennt, der sie selbst getragen hat. Er ist der “Heiland”, der Herz, Seele und Leib heilen kann.

Was aber hat Vergebung der Sünden mit leiblicher Gesundung zu tun? Mehr als die meisten Menschen ahnen. Freilich ist es ein geheimnisvoller Zusammenhang. Aber ist nicht wenigstens so viel begreiflich, daß von einem Menschen, der in seinem Herzen wieder frei und fröhlich geworden ist, so manche körperliche Beschwerde einfach abfällt? Der Leib wird vielfach allein darum krank, weil er sich selbst überlassen ist, weil er sein eigener Herr geworden ist. Nun aber hat der Leib seinen rechten rechten Herrn wiederbekommen, der ihn regiert. Der Leib ist nicht mehr der Herr. Er ist nur noch Werkzeug, ja mehr als dies, “Tempel des Heiligen Geistes” geworden. Es gibt viele Leiden, die von dem empfangenen Zuspruch der Vergebung nicht sichtbar gelindert und beseitigt werden. Aber der verborgene Zusammenhang von Vergebung und leiblicher Gesundung kann auch so sichtbar zu Tage treten, daß alle medizinischen Begriffe gesprengt werden und die Ärzte vor einem Rätsel stehen. Eines ist gewiß: Wie der Unglaube eine Quelle der Zerstörung und der Krankheit des Leibes und der Seele ist, so ist der Glaube eine Quelle aller Heilung un der Gesundung.

Wenn Christus sich den Arzt der Kranken nennt, dann fällt auf jeden Kranken, wie elend er auch sei, der Glanz der göttlichen Barmherzigkeit. Der Kranke gehört Gott. An ihm will Gott sein Heil verwirklichen. So begegnen wir in dem kranken Bruder der Barmherzigkeit Gottes selbst, der in Jesus Christus der Arzt der Kranken ist. Der Kranke will Heilung. Christus schenkt ihm mehr: sein Heil.

Diese Predigt stammt von Dietrich Bonhoeffer. Meine Kritik: “Die beste Predigt, die ich kenne!” Hat diese Predigt etwas mit Volkswirtschaft zu tun? Indirekt schon. Heute werden Milliarden von Euro für Medizintechnik ausgegeben und es ist eine Binsenweisheit, daß man jeden Euro nur einmal ausgeben kann. Würde diese Predigt Eingang in unsere Gesellschaft finden, würde viel Medizintechnik überflüssig und wir könnten mit dem eingesparten Geld Berufsschulen, Kirchen, Parkanlagen, schöne Stadtzentren, Bibliotheken und vieles mehr bauen.

Falls Sie meinen Artikel “Der kleine Drache” gelesen haben, da schrieb ich, daß man Aslan auch in unserer Welt finden kann. Eustachius mußte seine Verdorbenheit dadurch erkennen, daß Aslan es zuließ, daß er in einen Drachen verwandelt wurde. In unserer Welt ist es so, daß Gott es zulassen kann, daß wir krank werden, damit wir erkennen, daß unser ganzes innerstes Wesen krank ist. Aber Gott sei Dank, das SEIN Heilswille da ist. ER will über uns das Heilswort sprechen, wenn wir IHN darum bitten.

Beten wir, daß Gott seine Kirche neu macht, damit man Brüder findet, bei denen man beichten kann. 

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Islam? Nein, danke!

Folgenden Text erhielt ich vor Kurzem als Zuschrift von einem Leser meiner Website (meines Blogs). Erschütternd, daß gewöhnliche Muslime, die in Deutschland leben, offenbar den Dschihad unterstützen. Das ist wirklich entsetzlich.

Text der Leserzuschrift:

Guten Tag,

mein Name und Wohnort tut nichts zu Sache. 😉 Ich möchte hier lediglich meine Geschichte erzählen, wie ich Anfang 2000 zum Islam gekommen bin, aber nach gut 3 Jahren doch wieder zurück zu Jesus gefunden habe.

Ende 1999 ging ich in unserer Stadtbibliothek und habe wahllos nach interessanten Büchern Ausschau gehalten – irgendwann stand ich vor dem Regal mit Büchern über Religionen und Kulturen. Ein Buch über den Islam stich mir dabei ins Auge und ich habe es mir näher angesehen und mir auch noch einige andere Bücher über den Islam genommen und diese mit nach Hause genommen.

Beim Lesen war ich schon irgendwie fasziniert vom Islam und ich wollte mehr über diese mir bis dahin fremdartige Religion erfahren. Einige Sachen fand ich durchaus einleuchtend und hat mich sehr angesprochen. Schon damals hatte ich einen Internetzugang und ich informierte mich ausgiebig über den Islam im Internet.

Eines Tages war ich mir (angeblich) sicher: “Du bist eigentlich Muslim und du solltest konvertieren.”

Einige Tage später ging ich in die örtliche, türkische Moschee und ich brachte mein Anliegen vor. Dort war man natürlich hellauf begeistert, daß ein Deutscher zum Islam konvertieren will. Wir vereinbarten einen Termin, wo ich dann offiziell zum Islam übertreten sollte. Dies geschah dann auch einige Tage später. Der Übertritt zum Islam ist wirklich einfach: Man spricht vor 2-3 Zeugen das islamische Glaubensbekenntnis (auf arabisch) und schon ist man Muslim. Anschließend überlegt man sich einen neuen (muslimischen) Namen und dann ist man in der Gemeinschaft der “Umma”. Alle Sünden, die man zuvor im Leben begangen hat, sind getilgt.

In der ersten Zeit war ich sehr aktiv, ich besuchte die Moschee fast täglich und natürlich auch am Freitag. Die anderen Muslimen begegneten mir mit Respekt und Achtung, da ich ja ein Konvertit und somit hoch angesehen war.

Irgendwann jedoch merkte ich, daß irgendetwas nicht so ganz stimmte. Ich empfand das fünfmalige Gebet zwar nicht als Belastung oder Anstrengung, aber ich konnte nicht so richtig verstehen, warum ich diese Gebete immer auf arabisch zu beten hatte. Es gibt daneben auch noch andere Gebete, die konnte man natürlich in seiner eigenen Muttersprache sprechen. Auch wurde ich mit der Zeit etwas frustriert, daß in der Moschee ausschließlich türkisch gesprochen wurde – ich konnte ja so gut wie kein türkisch.

Dann kam der 11. September 2001. Ich war wirklich geschockt von dem, was damals geschah und natürlich war ich ebenso geschockt, daß es radikalisierte Muslime gewesen waren. Aber umso mehr geschockt war ich von der Reaktion vieler Muslime, so nach dem Motto: “Jetzt haben die Amerikaner mal endlich einen auf den Deckel bekommen!”, was natürlich nicht allzu laut gesagt wurde.

Mir wurde im Laufe der Zeit immer mehr offenbar, daß der islamische Anspruch von “Liebe” und “Toleranz” nur für die eigenen Leute (also für die Muslime) gilt und auch hier ist der Islam nicht allzu konsequent: Wer als Muslim eine andere Meinung oder einen Standpunkt vertritt, der wird extrem schnell ausgegrenzt, angefeindet oder sogar bedroht. Im Islam wird viel von “Liebe” gesprochen, aber diese “Liebe” wird nicht praktiziert oder umgesetzt. Auch fiel mir schnell auf, daß über das Christentum, die Bibel, über Jesus oder über die Juden sehr viel Unwahrheiten und Lügen verbreitet wurden (und wird) – teils aus Unkenntnis, teilweise auch in boshafter Absicht.

Der Ton in der Moschee wurde mit der Zeit auch immer radikaler und fanatischer – es wurden sogar afghanische Taliban eingeladen, die ihre Version vom “reinen Islam” darlegten und uns zu überzeugen versuchten. Mit einigen, wenigen Dingen war ich durchaus einverstanden, aber nicht mit dem Fanatismus, den sie an den Tag legten. Dieser widerte mich nur noch an.

Auch das anfängliche “Hochgefühl” beim Beten wollte sich nicht mehr bei mir einstellen – das Beten wurde immer mehr zu einer Qual und Last für mich, vor allem, weil man als Muslim immer auf die Gebetshaltung achten musste und dann alles auf arabisch!

Irgendwann begann ich per Mail einen regen Austausch mit einem deutschen Pastor, der damals mit seiner Familie im Süden von Ägypten lebte und der mir die Augen öffnete. Er besuchte mich einige Monate später und bot mir an, ich möge mein Gewissen genauer prüfen – was ich auch tat.

Knapp 2½ Jahre nach meinem Übertritt zum Islam musste ich doch erkennen, daß ich einen großen Fehler begangen hatte und das ich einen dummen Irrweg gefolgt war.

Ich las wieder viel in der Bibel und ich erkannte, daß es Erlösung und Errettung nur durch und über Jesus gibt – nichts anderes!

Die Bibel ist doch ganz anders, wie der Koran – voller Liebe und dort steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht irgendeine Ideologie, Fanatismus oder kriegerische Handlungen. Vor allem das Neue Testament ist für mich immer ein Quell der Freude und Hoffnung. Dieses habe ich beim Lesen des Koran nie wirklich gespürt, was ich heute offen eingestehen kann.

Jesus war/ist mein Erlöser! Daran glaube ich ganz fest. Eines Tages betete ich das “Übergabegebet” und es fiel mir ein Riesengebirge vom Herzen. Der Islam ist für mich absolut keine Lösung mehr. Ich könnte mich heute noch in den Hintern beißen für meine Dummheit!

Jedenfalls, habe ich diesen deutschen Pastor in Süd-Ägypten besucht und ich verbrachte dort knapp 4 Wochen. Er hat mich dann dort in der christlichen Gemeinde getauft – und ich wurde wieder “offiziell” ein echtes Kind Gottes. Paradoxerweise wurde ich in einem islamischen Land wieder Christ, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt.

Seit ich wieder Christ bin, spüre und fühle ich täglich die Gnade und die Liebe Gottes. Ich weiß, daß Jesus mein Freund, ja mein Erlöser ist. Er hat uns alle erlöst und seine Botschaft hat ein Wort: LIEBE.

Und diese LIEBE spüre ich täglich!

T.

P.S.:

OK, ich muß ehrlich sagen, daß es zwei Sachen gibt, die die Christen von den Muslimen lernen könnten: Die Muslime nehmen ihr “heiliges” Buch, den Koran, sehr ernst und leben danach. Ich würde mir wünschen, daß auch Christen intensiver und häufiger in der Heiligen Bibel lesen würden.

Und der Zusammenhalt in der islamischen “Umma” ist doch wesentlich stärker und ausgeprägter, als dies derzeit bei vielen Christen der Fall ist. Auch daran sollten wir Christen arbeiten! Wo z.B. Christen verfolgt oder sogar getötet werden, müssen wir aufstehen und laut aber friedlich dagegen protestieren.

Ende des Textes der Leserzuschrift.

Ich (Rainer Braendlein, Blogadministrator) möchte zu der Leserzuschrift noch anmerken, daß eine nochmalige Taufe nicht nötig ist, um wieder zu Jesus zurückzukehren. Eine Wiedertaufe ist sogar verboten. Eine Wiedertaufe läge vor, falls der Leser schon als Säugling getauft wurde und sich dann als Erwachsener  nochmals taufen ließ. Falls der Leser schon als Säugling getauft worden war, dann hätte es genügt, Buße zu tun (über die Konversion zum Islam) und sich wieder ganz neu auf die Kindertaufe zu beziehen, wo uns das Heil in Christus zugeeignet wurde.

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War Mohammed ein Mörder?

Selbstverständlich war Mohammed ein Mörder. Am Jüngsten Tag (Jüngstes Gericht, Gerichtstag) wird Mohammed für seine Morde geradestehen müssen und er wird wenig zu seiner Verteidigung vorbringen können. Mohammed hat seine Morde niemals bereut. Er rechtfertigte sich damit, es sei der Wille Allahs, die Ungläubigen (zumindest ungläubige, gegnerische Soldaten) zu töten. Ja er behauptete sogar, die Teilnahme am Heiligen Krieg (Dschihad) sei die Bedingung für den Einlass ins Paradies. Aber egal wie Mohammed in seinem krankhaften Wahn (oder war es hinterlistiger Betrug?) das Töten von Menschen gerechtfertigt hat, es bleibt eine Tatsache, daß er sehr viel unschuldiges Blut vergossen hat. Mohammed war ein offensichtlicher Mörder.

Siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Banu_Quraiza .

Es ist schwierig, zu beurteilen, was schlimmer war: Die Ermordung von unschuldigen Menschen in Mohammed’s Gegenwart auf seinen Befehl hin (der juristische Mord) oder die Tatsache, daß er eine Rechtfertigung für das Töten unschuldiger Menschen erfunden hat, was eine Sünde des Geistes ist. Und er hat den Mord nicht nur gerechtfertigt, sondern, was noch schlimmer ist, zu einer heiligen Handlung erklärt, die vermeintlich das Heil einbringt. Mohammed erklärte die Handlung, die in den Augen des wahren Gottes zu den unheiligsten Handlungen gehört, den Mord, zur heiligsten Handlung im Islam. Mohammed war wirklich völlig übergeschnappt.

Man weiß nicht, ob Mohammed bewußt betrogen hat oder ob er von seinen wahnwitzigen Ideen überzeugt war, als ob Allah ihm tatsächlich etwas offenbart hätte. In beiden Fällen ist Mohammed jedoch schuldig. Natürlich, das etwas schlimmere wäre, wenn Mohammed bewußt betrogen hätte, aber auch wenn er von seiner neuen Religion selbst überzeugt war, war er dennoch sehr schuldig. Wie konnte er zu der verrückten Idee gelangen, Noah, Abraham, Mose, Jesus, etc. hätten den Islam gelehrt und seien vorbildliche Muslime gewesen? Wie konnte er annehmen, Juden und Christen seien ehemalige Muslime gewesen, die jedoch vom Ur-Islam abfielen und ihren islamischen Lehrern (Noah, Abraham, Mose, Jesus, etc.) ungehorsam waren? In Mohammed’s Augen waren Judentum und Christentum schwere Verfälschungen des Ur-Islam, des angeblichen Glaubens Abrahams, und Mohammed sah seine Aufgabe darin Juden und Christen wieder zurückzubringen zum Glauben Abrahams (Islam in Mohammed’s Augen). Mohammed behaupte, er habe den Auftrag Allahs, dies mit dem Schwert zu tun.

In Mohammed’s Augen war Jesus nicht der Sohn Gottes (eine Person der ewigen Gottheit)sondern nur ein Prophet und ein Geschöpf. Mohammed hielt es geradezu für eine Sünde, zu glauben, Gott habe einen Sohn. Aber dieser Jesus wird wiederkommen in Herrlichkeit (in der Gestalt Gottes) und Mohammed wird sich vor ihm verantworten müssen für seine ungerechten Angriffskriege und seine Irrlehre, den Islam, womit er diese Kriege rechtfertigte.

Mohammed platzte einfach so in die Geschichte. Seine neue Religion war nicht verwurzelt in der uralten Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel. Der Islam ist auch nicht verwurzelt im Alten Testament, das die Heilige Schrift war bis zur Ankunft Jesu (Mohammed hat nur einige Passagen aus dem Alten Testament kopiert, aus dem Zusammenhang gerissen, und im Sinne seines neuen Systems gedeutet; die tatsächliche Lehre des gesamten Alten Testaments, die eine Vorbereitung auf das Christentum war, blieb Mohammed völlig verborgen oder er wollte nichts davon wissen). Wie konnte Mohammed so anmaßend sein, die alten, traditionellen Schriftreligionen der Menschheit (Judentum und Christentum) einfach so über den Haufen zu werfen? Im Gegensatz zu Mohammed baute Jesus mit seiner Lehre auf dem Alten Testament, der heiligen Schrift der Juden, auf. Jesus hat eigentlich nichts Neues gelehrt, sondern nur das Alte Testament im Sinne Gottes ausgelegt. Jesus beleuchtete dabei mehr, die im Alten Testament etwas verborgene Lehre von einem göttlichen Erlöser (Heiland, Messias, Christus). Jesus konnte sich auch ausweisen als Gott durch seine Zeichen und Wunder, was Mohammed nicht konnte. Die Ankunft Jesu ist im Alten Testament prophezeit worden und man hat sehnsüchtig auf ihn gewartet. Auf Mohammed hat niemand gewartet und niemand hat jemals seine Ankunft prophezeit. Johannes der Täufer, der heiligste Mensch in Israel zur Zeit Jesu, bestätigte Jesus; Mohammed wurde durch niemand bestätigt.

Mohammed hätte so weit denken müssen und das wird heute auch von jedem Muslim verlangt: Der Islam hat einfach keine historische Grundlage. Eine Religion, die sich so stößt mit den traditionellen Religionen Judentum und Christentum, kann nur das Machwerk eines Menschen sein und keine Offenbarung Gottes. Wie gesagt, offen bleibt nur die Frage, ob Mohammed bewußt betrogen hat oder ob er seine Fabeln selbst geglaubt hat.

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War König David ein Mörder?

Ja, König David war leider ein Mörder und Ehebrecher und wir müssen uns diesbezüglich die Lästerungen der Feinde Gottes gefallen lassen. Er bereute aber seinen Mord und seinen Ehebruch und der Gott Israels vergab ihm seine Sünde und nahm ihn wieder auf in seine Gemeinschaft. Wen der Herr liebt, den züchtigt er. Gott vergab zwar David und nahm ihn wieder auf, aber er verhängte einige Zuchtmaßnahmen über ihn: Sein Kind zum Beispiel, das er mit Batseba gezeugt hatte, starb; seine Frauen zum Beispiel wurden von Absalom, seinem eigenen Sohn, missbraucht (2. Sam. 16).

König David war eigentlich ein (sehr) frommer Mann. Kaum eine andere Person in der Bibel wird so geehrt für seine Frömmigkeit wie David: “Ein Mann nach dem Herzen Gottes.” David wurde von einem Fehltritt übereilt, er stolperte. Mit Sicherheit beging er den Ehebruch mit Batseba und den Mord an Uria nicht unter der Annahme bzw. kalkulierend, daß Gott ihm das schon vergeben würde (Missbrauch der Gnade oder auf Gnade hin sündigen). Nein, David wurde überrumpelt von seiner gefallenen Natur, seinem alten Menschen. Auch jeder Christ (ich, wir) steht immer in der Gefahr plötzlich von seiner alten Natur überrumpelt zu werden. Luther sagte: “Manchmal ist der Glaube einfach nicht da.” Keinesfalls aber war David ein “Gewohnheitssünder”, der ständig mit irgendwelchen Frauen Ehebruch beging oder ständig aus irgenwelchen Gründen Menschen ermordete. Wer den Mord und Ehebruch Davids als Rechtfertigung für sein lasterhaftes Leben nimmt, der legt die Bibel vollkommen pervers, ja teuflisch aus. Kein permanenter Ehebrecher oder Mörder wird das Reich Gottes ererben. David aber war kein permanenter Ehebrecher oder Mörder, sondern wurde jeweils von einem Fehltritt übereilt, machte einen Fehler.

2. Samuel 11

Davids Ehebruch und Blutschuld (Mord)

Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen, sandte David Joab und seine Männer mit ihm und ganz Israel, damit sie das Land der Ammoniter verheerten und Rabba belagerten. David aber blieb in Jerusalem. Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt.  Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen und man sagte: Das ist doch Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters. Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, wohnte er ihr bei; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück.  Und die Frau ward schwanger und sandte hin und ließ David sagen: Ich bin schwanger geworden. David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David. Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Heer und mit dem Krieg gut stünde. Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Kriegsleute seines Herrn lagen, und ging nicht hinab in sein Haus. 10 Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu ihm: Bist du nicht von weit her gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? 11 Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten und Joab, mein Herr, und meines Herrn Kriegsleute liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meiner Frau zu liegen? So wahr der HERR lebt und so wahr du lebst: Ich tue so etwas nicht. 12 David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. 13 Und David lud ihn ein, sodass er bei ihm aß und trank, und machte ihn betrunken. Aber am Abend ging er hinaus, um sich schlafen zu legen auf sein Lager bei den Männern seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus. 14 Am andern Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. 15 Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe.  16 Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria dorthin, wo er wusste, dass streitbare Männer standen. 17 Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen einige vom Volk, von den Männern Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch. 18 Da sandte Joab hin und ließ David alles sagen, was sich bei dem Kampf begeben hatte, 19 und gebot dem Boten: Wenn du dem König alles bis zu Ende gesagt hast, was sich bei dem Kampf begeben hat, 20 und siehst, dass der König zornig wird und zu dir spricht: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass von der Mauer geschossen wird? 21 Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht eine Frau einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, sodass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?, – so sollst du sagen: Auch dein Knecht Uria, der Hetiter, ist tot. 22 Der Bote ging hin und kam und sagte David alles, weswegen Joab ihn gesandt hatte. 23 Und der Bote sprach zu David: Die Männer waren uns übermächtig und zogen heraus aufs Feld gegen uns; wir aber gingen gegen sie an bis an den Eingang des Tores. 24 Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und töteten einige von den Männern des Königs, und auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot. 25 David sprach zum Boten: So sollst du Joab sagen: »Lass dir das nicht leid sein, denn das Schwert frisst bald diesen, bald jenen. Fahre fort mit dem Kampf gegen die Stadt und zerstöre sie.« So sollst du ihm Mut zusprechen. 26 Und als Urias Frau hörte, dass ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Eheherrn. 27 Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. Aber dem HERRN missfiel die Tat, die David getan hatte.

2. Samuel 12, 1-15

Nathans Strafrede; David bekennt seine Sünde und empfängt Vergebung

Und der HERR sandte Nathan zu David. Als der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, dass es groß wurde bei ihm zugleich mit seinen Kindern. Es aß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß und er hielt’s wie eine Tochter. Als aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, brachte er’s nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zuzurichten, der zu ihm gekommen war, sondern er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war. Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: Der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes geschont hat.  Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will ich noch dies und das dazutun. Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du umgebracht durchs Schwert der Ammoniter.  10 Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei.  11 So spricht der HERR: Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause und will deine Frauen nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, dass er bei ihnen liegen soll an der lichten Sonne. 12 Denn du hast’s heimlich getan, ich aber will dies tun vor ganz Israel und im Licht der Sonne. 13 Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.  14 Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben. 15 Und Nathan ging heim. Und der HERR schlug das Kind, das Urias Frau David geboren hatte, sodass es todkrank wurde.

Wie können wir Fehltritte vermeiden oder deren Anzahl minimieren?:

- tägliche Erinnerung an die Taufe, die heilige Gabe (der Sünde abgestorben sein; in Christus sein)

- Morgengebet, Abendgebet

- aktives Leben und Kontemplation

- maßvolle Nahrungsaufnahme

- nicht zuviel Schlaf

- regelmäßige Beichte bei einem christliche Bruder

- regelmäßige Teilnahme am Heiligen Abendmahl (Sakrament des Altars)

- Gemeinschaft pflegen mit anderen Christen

etc.

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War Moses ein Mörder?

Ein moderner EKD-Theologe würde bei der Auslegung der Bibel sicherlich zu dem Schluss kommen, daß Moses ein Mörder war. Dies würde ihn und seine Leser (Anhänger, Schüler) im Glauben an die “billige Gnade” bestärken: Jesus hat alles im Voraus bezahlt durch seinen Tod am Kreuz, also können wir tun und lassen, was wir wollen. Da Jesus unsere Schuld trug, als er am Kreuz für uns starb, muss Gott uns alles vergeben.

Für die Theologen der EKD und ihre Anhänger wird es am Jüngsten Tag (Gerichtstag, Jüngstes Gericht) ein böses Erwachen geben. Sie werden feststellen müssen, daß Gott ihnen gar nichts vergeben  hat, weil sie Seine Gnade nicht wertschätzten durch ein Leben in der Heiligung (Heiligung bedeutet ein Überwinden der persönlichen Sünde  durch die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu). Nur die “teure Gnade” führt zur Vergebung aller unserer Sünden.

Da der Gesamtinhalt der Bibel die Lehre von der “teuren Gnade” unterstützt, erscheint es kaum plausibel, daß Moses, der Prophet Gottes, einen Mord begangen hat unter der Prämisse, Gott würde ihm das schon vergeben. Es muß eine (juristische) Rechtfertigung geben für die Tötung des Ägypters durch Mose.

2. Mose 2

Moses Geburt und wunderbare Errettung

Und es ging hin ein Mann vom Hause Levi und nahm ein Mädchen aus dem Hause Levi zur Frau Und sie ward schwanger und gebar einen Sohn. Und als sie sah, dass es ein feines Kind war, verbarg sie ihn drei Monate Als sie ihn aber nicht länger verbergen konnte, machte sie ein Kästlein von Rohr und verklebte es mit Erdharz und Pech und legte das Kind hinein und setzte das Kästlein in das Schilf am Ufer des Nils. Aber seine Schwester stand von ferne, um zu erfahren, wie es ihm ergehen würde Und die Tochter des Pharao ging hinab und wollte baden im Nil, und ihre Gespielinnen gingen am Ufer hin und her. Und als sie das Kästlein im Schilf sah, sandte sie ihre Magd hin und ließ es holen. Und als sie es auftat, sah sie das Kind, und siehe, das Knäblein weinte. Da jammerte es sie und sie sprach: Es ist eins von den hebräischen Kindlein. Da sprach seine Schwester zu der Tochter des Pharao: Soll ich hingehen und eine der hebräischen Frauen rufen, die da stillt, dass sie dir das Kindlein stille? Die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh hin. Das Mädchen ging hin und rief die Mutter des Kindes. Da sprach die Tochter des Pharao zu ihr: Nimm das Kindlein mit und stille es mir; ich will es dir lohnen. Die Frau nahm das Kind und stillte es. 10 Und als das Kind groß war, brachte sie es der Tochter des Pharao, und es ward ihr Sohn und sie nannte ihn Mose; denn sie sprach: Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen.

Moses Flucht nach Midian

11 Zu der Zeit, als Mose groß geworden war, ging er hinaus zu seinen Brüdern und sah ihren Frondienst und nahm wahr, dass ein Ägypter einen seiner hebräischen Brüder schlug 12 Da schaute er sich nach allen Seiten um und als er sah, dass kein Mensch da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sande. 13 Am andern Tage ging er wieder hinaus und sah zwei hebräische Männer miteinander streiten und sprach zu dem, der im Unrecht war: Warum schlägst du deinen Nächsten? 14 Er aber sprach: Wer hat dich zum Aufseher oder Richter über uns gesetzt? Willst du mich auch umbringen, wie du den Ägypter umgebracht hast? Da fürchtete sich Mose und sprach: Wie ist das bekannt geworden 15 Und es kam vor den Pharao; der trachtete danach, Mose zu töten. Aber Mose floh vor dem Pharao und hielt sich auf im Lande Midian. Und er setzte sich nieder bei einem Brunnen. 16 Der Priester aber in Midian hatte sieben Töchter; die kamen, Wasser zu schöpfen, und füllten die Rinnen, um die Schafe ihres Vaters zu tränken 17 Da kamen Hirten und stießen sie weg. Mose aber stand auf und half ihnen und tränkte ihre Schafe. 18 Und als sie zu ihrem Vater Reguël kamen, sprach er: Warum seid ihr heute so bald gekommen? 19 Sie sprachen: Ein ägyptischer Mann stand uns bei gegen die Hirten und schöpfte für uns und tränkte die Schafe. 20 Er sprach zu seinen Töchtern: Wo ist er? Warum habt ihr den Mann draußen gelassen? Ladet ihn doch ein, mit uns zu essen. 21 Und Mose willigte ein, bei dem Mann zu bleiben. Und er gab Mose seine Tochter Zippora zur Frau 22 Die gebar einen Sohn und er nannte ihn Gerschom; denn, sprach er, ich bin ein Fremdling geworden im fremden Lande 23 Lange Zeit aber danach starb der König von Ägypten. Und die Israeliten seufzten über ihre Knechtschaft und schrien, und ihr Schreien über ihre Knechtschaft kam vor Gott. 24 Und Gott erhörte ihr Wehklagen und gedachte seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob 25 Und Gott sah auf die Israeliten und nahm sich ihrer an.

Zwei Faktoren sind entscheidend für die richtige Auslegung dieses Bibelabschnitts. Wir müssen erstens registrieren, daß Mose zur ägyptischen Obrigkeit gehörte, weil ihn die Tochtes des Pharao adoptiert hatte. Moses war ein ägyptischer Prinz, obwohl er biologischer Nachkomme des Patriarchen Jakob und somit ein Jude war. Als Glied der ägyptischen Obrigkeit hatte Mose ein Recht zu richten. Weiter müssen wir zweitens berücksichtigen aus welchen Motiven heraus Mose handelte. Moses brachte den Ägypter nicht um aus niedrigen Beweggründen (Motive wie Habsucht, Revanche, Machtgier, religiös-fanatische Anmaßung, etc.), sondern es war eine Art Schnellgericht (Standgericht) über den kriminellen Ägypter. Moses rächte seinen israelitischen (jüdischen) Bruder an dem Ägypter.

Moses ging vielleicht ein bischen zu weit damit, daß er den Ägypter gleicht tötete, aber grundsätzlich war es sehr ehrenhaft und löblich, daß Mose sich für seinen Bruder einsetzte und dabei auch sein eigenes Leben und seine eigene Existenz aufs Spiel setzte.

Mose fürchtete sich wegen seiner Tat nicht vor Gottes Strafe sondern vor Pharao. Pharao aber war ein anti-göttlicher Tyrann und handelte nicht im Sinne Gottes. Pharao’s Regierung in Ägypten war eine Pseudo-Regierung – es war äußerst ungerecht und böse, wie er das Volk Israel misshandelte ohne Grund.

Siehe 2. Mose 1.

Letztendlich war die Misshandlung der Juden durch Pharao und die Ägypter eine Kriegserklärung an die Juden, die in Ägypten lebten. Gott sandte ihnen Moses als Führer (Fürst, König), um sie aus der Knechtschaft des Pharao zu befreien. Zunächst erkannten die Juden nicht, daß Mose ihr Führer war, aber das ist eine andere Geschichte und muß zu einer anderen Zeit besprochen werden.

Im weiteren Verlauf von 2. Mose sehen wir auch, daß Gott Mose nie eine Vorwurf gemacht hat wegen der Tötung des Ägypters. Im Gegenteil, Gott berief Mose erneut zum Führer über sein Volk Israel.

Siehe 2.Mose 3.

Apostelgeschichte 7, 17-35

Rede des Stephanus

Als nun die Zeit der Verheißung sich nahte, die Gott dem Abraham zugesagt hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten, 18 bis ein andrer König über Ägypten aufkam, der nichts wusste von Josef. 19 Dieser ging mit Hinterlist vor gegen unser Volk und misshandelte unsre Väter und ließ ihre kleinen Kinder aussetzen, damit sie nicht am Leben blieben. 20 Zu der Zeit wurde Mose geboren und er war ein schönes Kind vor Gott und wurde drei Monate ernährt im Hause seines Vaters. 21 Als er aber ausgesetzt wurde, nahm ihn die Tochter des Pharao auf und zog ihn auf als ihren Sohn. 22 Und Mose wurde in aller Weisheit der Ägypter gelehrt und war mächtig in Worten und Werken. 23 Als er aber vierzig Jahre alt wurde, gedachte er, nach seinen Brüdern, den Israeliten, zu sehen. 24 Und sah einen Unrecht leiden; da stand er ihm bei und rächte den, dem Leid geschah, und erschlug den Ägypter. 25 Er meinte aber, seine Brüder sollten’s verstehen, dass Gott durch seine Hand ihnen Rettung bringe; aber sie verstanden’s nicht. 26 Und am nächsten Tag kam er zu ihnen, als sie miteinander stritten, und ermahnte sie, Frieden zu halten, und sprach: Liebe Männer, ihr seid doch Brüder; warum tut einer dem andern Unrecht? 27 Der aber seinem Nächsten Unrecht getan hatte, stieß ihn von sich und sprach (2.Mose 2,14): »Wer hat dich zum Aufseher und Richter über uns gesetzt? 28 Willst du mich auch töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast?« 29 Mose aber floh wegen dieser Rede und lebte als Fremdling im Lande Midian; dort zeugte er zwei Söhne. 30 Und nach vierzig Jahren erschien ihm in der Wüste am Berge Sinai ein Engel in einer Feuerflamme im Dornbusch. 31 Als aber Mose das sah, wunderte er sich über die Erscheinung. Als er aber hinzuging zu schauen, geschah die Stimme des Herrn zu ihm (2.Mose 3,5-10): 32 »Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und Isaaks und Jakobs.« Mose aber fing an zu zittern und wagte nicht hinzuschauen. 33 Aber der Herr sprach zu ihm: »Zieh die Schuhe aus von deinen Füßen; denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliges Land! 34 Ich habe gesehen das Leiden meines Volkes, das in Ägypten ist, und habe sein Seufzen gehört und bin herabgekommen, es zu erretten. Und nun komm her, ich will dich nach Ägypten senden.« 35 Diesen Mose, den sie verleugnet hatten, als sie sprachen: »Wer hat dich als Aufseher und Richter eingesetzt?«, den sandte Gott als Anführer und Retter durch den Engel, der ihm im Dornbusch erschienen war.

Schluss:

Mose war mitnichten oder keineswegs ein Mörder sondern ein göttlicher Prophet. Der Herr, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hatte Mose gesandt, um Sein Volk aus der Knechtschaft Ägyptens zu führen. Mose tat den Willen Gottes, als er den bösen Ägypter exekutierte (hinrichtete).

Was ist der Unterschied zwischen Mose und Muhammad?

Muhammad war nicht von Gott gesandt und deshalb war es jedesmal ein Mord, wenn Muhammad jemand tötete oder töten ließ. Muhammad tötete unschuldige Menschen (er vergoß unschuldiges Blut), nur weil sie seinen erdichteten Schwachsinn, den er Islam nannte, nicht glauben wollten. Muhammad war ein extremer Sünder und wird am Jüngsten Tag zu einem ewigen Aufenthalt und ewiger Qual im Feuersee verdammt werden zusammen mit fast allen modernen EKD-Theologen, Wiedertäufern, Päpsten, die nach Gregor dem Großen kamen, etc.

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War Jakob ein Betrüger?

Ein junger, moderner Theologe der EKD würde sich heute sicherlich unter anderem dadurch zu profilieren suchen, daß er behaupten würde, der Erzvater bzw. Patriarch Jakob sei ein Betrüger gewesen, implizierend christlicher Glaube und Betrug seien durchaus miteinander vereinbar. Auf dieses Niveau ist die EKD herabgesunken.

Der biblische Befund lautet jedoch, daß Jakob natürlich kein Betrüger war, genauso wie Mose kein Mörder war.

1. Mose 25, 19-34

Esaus und Jakobs Geburt

19 Dies ist das Geschlecht Isaaks, des Sohnes Abrahams: Abraham zeugte Isaak. 20 Isaak aber war vierzig Jahre alt, als er Rebekka zur Frau nahm, die Tochter Betuëls, des Aramäers aus Mesopotamien, die Schwester des Aramäers Laban. 21 Isaak aber bat den HERRN für seine Frau, denn sie war unfruchtbar. Und der HERR ließ sich erbitten, und Rebekka, seine Frau, ward schwanger. 22 Und die Kinder stießen sich miteinander in ihrem Leib. Da sprach sie: Wenn mir’s so gehen soll, warum bin ich schwanger geworden? Und sie ging hin, den HERRN zu befragen. 23 Und der HERR sprach zu ihr: Zwei Völker sind in deinem Leibe, und zweierlei Volk wird sich scheiden aus deinem Leibe; und ein Volk wird dem andern überlegen sein, und der Ältere wird dem Jüngeren dienen. 24 Als nun die Zeit kam, dass sie gebären sollte, siehe, da waren Zwillinge in ihrem Leibe. 25 Der erste, der herauskam, war rötlich, ganz rau wie ein Fell, und sie nannten ihn Esau. 26 Danach kam heraus sein Bruder, der hielt mit seiner Hand die Ferse des Esau, und sie nannten ihn Jakob. Sechzig Jahre alt war Isaak, als sie geboren wurden. 27 Und als nun die Knaben groß wurden, wurde Esau ein Jäger und streifte auf dem Felde umher, Jakob aber ein gesitteter Mann und blieb bei den Zelten. 28 Und Isaak hatte Esau lieb und aß gern von seinem Wildbret; Rebekka aber hatte Jakob lieb.

Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht

29 Und Jakob kochte ein Gericht. Da kam Esau vom Feld und war müde 30 und sprach zu Jakob: Lass mich essen das rote Gericht; denn ich bin müde. Daher heißt er Edom. 31 Aber Jakob sprach: Verkaufe mir heute deine Erstgeburt. 32 Esau antwortete: Siehe, ich muss doch sterben; was soll mir da die Erstgeburt? 33 Jakob sprach: So schwöre mir zuvor. Und er schwor ihm und verkaufte so Jakob seine Erstgeburt. 34 Da gab ihm Jakob Brot und das Linsengericht, und er aß und trank und stand auf und ging davon. So verachtete Esau seine Erstgeburt.

Offensichtlich gab es schon im Mutterleib der Rebekka Streit zwischen Isaak und Esau. Vielleicht ging es um die beste Position im Mutterleib, um als Erster herauszukommen bei der Geburt. Der gläubige Embryo Jakob zog gegenüber dem gottlosen Embryo Esau den Kürzeren, wie es so häufig auch geschieht bei Rechtshändeln zwischen erwachsenen Gläubigen und Gottlosen. Jakob hält bei der Geburt noch verzweifelt Esau an seiner Ferse fest, aber es war zu spät – Esau war nun der Erstgeborene. Esau hatte sich vorgedrängelt und Jakob blieb zunächst nichts anderes übrig, als sein Los aus der Hand Gottes anzunehmen.

Jakob und Esau wuchsen nun heran und es wird nichts berichtet, daß Jakob dem Esau irgendwie gram gewesen wäre oder ihm Unrecht getan hätte. Anscheinend handelte Jakob nach der uralten, christlichen Tugend und befahl seine Sache (Rechtssache) Gott an, der ihm sein Recht verschaffen konnte. Jakob nahm nicht selbst das Recht in die Hand, das war die Frucht seines echten Glaubens an den Gott Israels.

Als nun die Zeit gekommen war, dem frommen Jakob zu seinem Segen zu verhelfen, fädelte der Herr, der Gott Israels, es wunderbar ein. Es kam natürlich alles auf den Glauben an den Gott Israels an. Jakob war der wahre Nachfolger Isaaks, da er Isaak’s und Abraham’s Glauben teilte, letztendlich auch den Glauben Abels, Seths, Noahs und Sems.

1Mo 25,5 Und Abraham gab all sein Gut Isaak.

Der Erstgeborene Abrahams war Ismael, der Sohn der Hagar, gewesen. Warum setzte Abraham nicht ihn sondern Isaak zum Erben ein und gab ihm all sein Gut? Der Grund ist einfach der, daß Isaak glaubte an den Gott Israels und Ismael nicht. Auch verfolgte, ähnlich wie Esau den Jakob verfolgte, Ismael den Isaak.

1. Mose 27, 1-40

Und es begab sich, als Isaak alt geworden war und seine Augen zu schwach zum Sehen wurden, rief er Esau, seinen älteren Sohn, und sprach zu ihm: Mein Sohn! Er aber antwortete ihm: Hier bin ich. Und er sprach: Siehe, ich bin alt geworden und weiß nicht, wann ich sterben werde. So nimm nun dein Gerät, Köcher und Bogen, und geh aufs Feld und jage mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, wie ich’s gern habe, und bring mir’s herein, dass ich esse, auf dass dich meine Seele segne, ehe ich sterbe. Rebekka aber hörte diese Worte, die Isaak zu seinem Sohn Esau sagte. Und Esau ging hin aufs Feld, dass er ein Wildbret jagte und heimbrächte. Da sprach Rebekka zu Jakob, ihrem Sohn: Siehe, ich habe deinen Vater mit Esau, deinem Bruder, reden hören: Bringe mir ein Wildbret und mach mir ein Essen, dass ich esse und dich segne vor dem HERRN, ehe ich sterbe. So höre nun, mein Sohn, auf mich und tu, was ich dich heiße. Geh hin zu der Herde und hole mir zwei gute Böcklein, dass ich deinem Vater ein Essen davon mache, wie er’s gerne hat. 10 Das sollst du deinem Vater hineintragen, dass er esse, auf dass er dich segne vor seinem Tod. 11 Jakob aber sprach zu seiner Mutter Rebekka: Siehe, mein Bruder Esau ist rau, doch ich bin glatt; 12 so könnte vielleicht mein Vater mich betasten, und ich würde vor ihm dastehen, als ob ich ihn betrügen wollte, und brächte über mich einen Fluch und nicht einen Segen. 13 Da sprach seine Mutter zu ihm: Der Fluch sei auf mir, mein Sohn; gehorche nur meinen Worten, geh und hole mir. 14 Da ging er hin und holte und brachte es seiner Mutter. Da machte seine Mutter ein Essen, wie es sein Vater gerne hatte, 15 und nahm Esaus, ihres älteren Sohnes, Feierkleider, die sie bei sich im Hause hatte, und zog sie Jakob an, ihrem jüngeren Sohn. 16 Aber die Felle von den Böcklein tat sie ihm um seine Hände und wo er glatt war am Halse. 17 Und so gab sie das Essen mit dem Brot, wie sie es gemacht hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob. 18 Und er ging hinein zu seinem Vater und sprach: Mein Vater! Er antwortete: Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn?19 Jakob sprach zu seinem Vater: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn; ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Komm nun, setze dich und iss von meinem Wildbret, auf dass mich deine Seele segne. 20 Isaak aber sprach zu seinem Sohn: Wie hast du so bald gefunden, mein Sohn? Er antwortete: Der HERR, dein Gott, bescherte mir’s. 21 Da sprach Isaak zu Jakob: Tritt herzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du mein Sohn Esau bist oder nicht. 22 So trat Jakob zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände. 23 Und er erkannte ihn nicht; denn seine Hände waren rau wie Esaus, seines Bruders, Hände. Und er segnete ihn 24 und sprach: Bist du mein Sohn Esau? Er antwortete: Ja, ich bin’s. 25 Da sprach er: So bringe mir her, mein Sohn, zu essen von deinem Wildbret, dass dich meine Seele segne. Da brachte er’s ihm und er aß; und er trug ihm auch Wein hinein und er trank. 26 Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: Komm her und küsse mich, mein Sohn! 27 Er trat hinzu und küsste ihn. Da roch er den Geruch seiner Kleider und segnete ihn und sprach: Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch des Feldes, das der HERR gesegnet hat. 28 Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde und Korn und Wein die Fülle. 29 Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen. Sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht; gesegnet sei, wer dich segnet! 30 Als nun Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte und Jakob kaum hinausgegangen war von seinem Vater Isaak, da kam Esau, sein Bruder, von seiner Jagd 31 und machte auch ein Essen und trug’s hinein zu seinem Vater und sprach zu ihm: Richte dich auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, dass mich deine Seele segne. 32 Da antwortete ihm Isaak, sein Vater: Wer bist du? Er sprach: Ich bin Esau, dein erstgeborener Sohn. 33 Da entsetzte sich Isaak über die Maßen sehr und sprach: Wer? Wo ist denn der Jäger, der mir gebracht hat, und ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und hab ihn gesegnet? Er wird auch gesegnet bleiben. 34 Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut und wurde über die Maßen sehr betrübt und sprach zu seinem Vater: Segne mich auch, mein Vater! 35 Er aber sprach: Dein Bruder ist gekommen mit List und hat deinen Segen weggenommen. 36 Da sprach er: Er heißt mit Recht Jakob1, denn er hat mich nun zweimal überlistet. Meine Erstgeburt hat er genommen und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen. Und er sprach: Hast du mir denn keinen Segen vorbehalten? 37 Isaak antwortete und sprach zu ihm: Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder hab ich ihm zu Knechten gemacht, mit Korn und Wein hab ich ihn versehen; was soll ich nun dir noch tun, mein Sohn? 38 Esau sprach zu seinem Vater: Hast du denn nur “einen” Segen, mein Vater? Segne mich auch, mein Vater! Und er erhob seine Stimme und weinte. 39 Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe, du wirst wohnen ohne Fettigkeit der Erde und ohne Tau des Himmels von oben her. 40 Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, dass du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst.

Betrachtet man 1.Mose 27, 1-40 isoliert, für sich alleine, entsteht tatsächlich der Eindruck Jakob sei ein Betrüger gewesen und habe seinen Bruder Esau auf ganz gemeine und hinterhältige Art und Weise übervorteilt. Wir müssen aber 1. Mose 25, 19-34 berücksichtigen, wo ja klar und deutlich steht, daß Esau dem Jakob sein Erstgeburtsrecht verkauft hatte und dieser “Kaufvertrag” war nach wie vor gültig. Bezüglich des Erstgeburtsrechts war also Jakob Esau und Esau Jakob.

Jakob betrog also nicht, als er zu seinem Vater Isaak hineinging und sich als Esau ausgab.

Hinweis:

In 1.Mose 19-34 heißt es sogar, daß Esau dem Jakob seine Erstgeburt verkaufte, nicht nur sein Erstgeburtsrecht. Was also die Erstgeburt anging, war tatsächlich Jakob zu Esau geworden, das ist der Clue bei der Geschichte.

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Was ist der Sinn des Lebens?

Wir leben heute in einer ziemlich säkularisierten Gesellschaft, in der ziemlich wenig über Gott geredet wird. Die meisten Menschen leben allem Anschein nach einfach so vor sich dahin. Aber eigentlich liegt doch die Frage auf der Hand: “Was ist der Sinn des Lebens?” Warum beten wir nicht einfach zu dem unsichtbaren Gott: “Zeig’ mir doch bitte, was der Sinn des Lebens ist!” Das freundliche Wesen, das uns geschaffen hat, wird diese Frage sicher nicht unbeantwortet lassen.

Das Böse kam in die Welt als der Engel Luzifer, einige andere Engel und schließlich auch Adam und Eva ihr Vertrauen zu Gott wegwarfen, daß Er es nur gut mit ihnen meine. Sie fingen an, Gott zu unterstellen, er würde etwas vorenthalten. Dies führte dazu, daß Adam und Eva die Gegenwart Gottes (das Paradies) verlassen mußten. Der wunderschöne Garten (das Paradies), in dem Adam und Eva vor dem Fall leben durften, versinnbildlichte die Wonne, die sie hatten durch Gottes Gegenwart. Gott sorgte perfekt für Adam und Eva und doch unterstellten sie ihm, er wolle ihnen etwas vorenthalten; das war sehr böse. Adam und Eva hinterfragten einfach zu viel, statt Gott zu vertrauen wie kleine Kinder.

Für viele Menschen heute ist das Leben ziemlich mühselig. Das Leben wird erschwert durch Hitze, Frost, Unkraut, Schädlinge, Krankheiten, etc. Diese ganze Welt gibt uns Kunde davon, was es heißt, außerhalb der Gegenwart Gottes und des Paradieses zu leben.

Es liegt einfach in der Natur des Menschen Gott nicht zu preisen und zu danken für seine Werke (Sonne, Mond, Sterne, Erde, Pflanzen, Tiere, Mitmenschen, gutes Wetter, etc.). Auch die Welt außerhalb des Paradieses zeugt noch von Gottes Schöpferkraft. Warum danken wir Gott nicht einfach einmal für alles Gute, was er uns täglich gibt und schon gegeben hat?

Es scheint so, daß der Mensch durch den Sündenfall Adams so degeneriert ist, daß er allein durch das “Schöpfungs-Evangelium” nicht mehr überzeugt werden kann von der Liebe Gottes, bzw. zurückkehren kann zu dem Herrn, dem ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

Hätte Adam einfach kontemplativ gelebt, Gott gepriesen und gedankt für den Garten, die Tiere, Eva, usw., dann hätte er ewig glücklich im Paradies in der Gegenwart Gottes leben können.  Das Adam sich schon vor dem Fall einsam fühlte in Gottes Gegenwart, der Gemeinschaft und Leben in sich selbst ist, zeigt, daß Adam zu wenig Wertschätzung für seinen großen Freund Gott hatte. Gott hatte den Garten, die Tiere und Eva für Adam gemacht, aber er verstand das nicht als Beweis der Liebe Gottes.

Wir sind die Nachkommen des durch den Sündenfall degenerierten Adam. Wir brauchen ein Evangelium, das stärker ist als das Schöpfungs-Evangelium.

Das ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Gott hat uns so geliebt, daß er seinen kostbaren Sohn Jesus für uns gab bzw. Gott gab sich uns selbst in seinem Sohn Jesus Christus. Dies soll uns davon überzeugen, daß Gott uns liebt, daß Er ein liebevoller Gott ist, der es nur gut mit uns meint und dem wir vollstens vertrauen können. Das Evangelium von Jesus soll uns davon überzeugen, daß Gott uns nichts vorenthalten will. Er hat sich selbst für uns ausgeschüttet und gegeben.

Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus hat unsere Sünden getragen, als er am Kreuz für uns starb; er ist auferstanden und lebt, um uns zu heiligen durch den Heiligen Geist.

Durch dieses Evangelium ergreifen wir den Sinn des Lebens:

Gott lieben, ihn loben und preisen und ihm danken, von nun an bis in Ewigkeit. Kehren wir zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Bereuen Sie Ihre Sünden, glauben Sie, daß Sie durch Jesus von Ihren Sünden befreit werden und die Vergebung haben und beziehen Sie sich auf die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe).

Unser natürlicher Mensch kann das Evangelium nicht ganz erfassen, es mehr oder weniger nur für wahr halten. Mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu werden wir verbunden durch die sakramentale Taufe. Hier wird uns Jesu Tod und Auferstehung unendlich nahe gebracht: Wir sterben der Sünde ab, und kommen in Christus hinein. Tot für die Sünde und in Christus sind wir fähig alle sündigen (anti-göttlichen) Neigungen unseres Leibes zu überwinden. Dies ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit und der wahre Glaube.

Gott achtet unsere Menschenwürde. Er vergewaltigt nicht unsere Persönlichkeit. Es soll unsere freiwillige Entscheidung sein, daß wir täglich Christus mehr Raum geben, den wir bei der Taufe empfangen haben. Wir als sündigende Menschen sind mit Christus gestorben. Dies müssen wir täglich im Glauben ergreifen und nicht nach unseren sündigen Neigungen (die sündigen Neigungen unseres Leibes) handeln, sondern Christus erlauben, daß er durch uns und in uns lebt. Wenn wir das immer mehr tun, dann werden wir durchkommen am Jüngsten Tag.

Überwinden wir die Lüste unseres Leibes durch folgen zwei Verheißungen: Ich bin mitgestorben und ich bin mitauferstanden.

Trotz Glaube und sakramentaler Taufe ändert sich unser Körpergefühl nicht. Es ist eine tägliche Übung durch den Glauben an Gottes Verheißungen die alten Gewohnheiten zu überwinden. Wir werden daran nie auszulernen haben. Wenn wir diesen Kampf nicht aufgeben, dann ist Jesu Opfer am Kreuz auch die Sühnung für unsere Sünden. Das ist die teure Gnade.

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Schwules Bayern, trockenes Bayern

Zur Zeit erleben wir eine außergewöhnliche Trockenheit in Bayern (siehe http://www.nid.bayern.de).  Ich könnte mir vorstellen, daß viele Normalbürger die Trockenheit gar nicht wahrnehmen, da es immer wieder regnet. Vielleicht mögen sogar Sie, lieber Leser, mir vorhalten, wie ich dazu käme, von einer Trockenheit zu reden, wo es doch immer wieder regnet. Das sei doch unsinnig.

Es stimmt zwar, daß es nach wie vor relativ häufig regnet (so ist zumindest die subjektive Wahrnehmung), aber es regnet einfach nicht stark genug und nicht lange genug. Häufig ist es tagelang bewölkt, es nieselt ab und zu und man bekommt den Eindruck von Regenwetter. Wer aber den Wetterablauf mit wachen Sinnen und offenen Augen verfolgt, der bemerkt, daß trotz länger anhaltender Regenperioden viel weniger Regen fällt, als es bisher der Fall war. Die Regenperioden sind einfach  nicht ergiebig genug. Dazu kommen sehr trockene, relativ starke Winde und intensive Sonneneinstrahlung während der “Schönwetter-Phasen”, die eine hohe Verdunstung verursachen, wodurch die Feuchtigkeit des Bodens zusätzlich verringert wird.

Man braucht nur auf oben genannte, amtliche Website zu gehen und kann sich vergewissern über die niedrigen Wasserstände bayerischer Seen und des Grundwassers an vielen bayerischen Orten.

Ich bin völlig davon überzeugt, daß diese Trockenheit eine Erziehungsmaßnahme Gottes für uns ist. Er will uns von einem Irrweg abbringen zu unserem Wohl. Dieser Irrweg ist die Legalisierung homosexueller Lebensformen (z. B. die Erlaubnis, daß ein homosexueller Pfarrer mit seinem homosexuellen Freund zusammen im Pfarrhaus wohnen darf).

Ich bin auch davon überzeugt, daß Guido Westerwelle von Gott gezüchtigt wird, weil er trotz seiner Taufe mit einem schwulen Mann zusammen lebt. Westerwelle widerstrebt seiner Taufe auf heftigste Weise. Da muß Gott auch zu heftigen Erziehungsmitteln greifen (Leukämie). Das Wissen, daß Gott homosexuelle Partnerschaften sehr missfallen, hat Westerwelle mit Sicherheit, aber er braucht göttliche Hilfe auch die richtigen Konsequenzen aus diesem Wissen zu ziehen, als da wären: Sofortige Beendigung der homosexuellen Beziehung zu seinem Freund, Buße über alle anderen schweren Sünden, Glauben an Jesus und Erinnerung an die sakramentale Kindertaufe. Beten wir für Westewelle, daß er zur Einsicht gelangt.

Mir ist klar, daß es heute Nacht schon wieder angfangen kann ausreichend zu regnen und ich würde als falscher Prophet dastehen wie Muhammad (Mohammed). Ich möchte aber betonen, daß ich keine Aussagen über die Zukunft mache bezüglich des Wetters, sondern ich beziehe mich nur auf das bereits geschehene. Wenn man im Internet recherchiert, wird es offensichtlich, daß die Trockenheit in Bayern schon erhebliche Schäden verursacht hat. Wollen wir Gott etwa herausfordern und davon ausgehen, daß es wieder genug regenen wird trotz unseres Missverhaltens? Wir sollten uns vielmehr sofort bessern, die Legalisierung jeglicher sexueller Sünden rückgängig machen und Gott danken für seine Güte, wenn er es dann wieder regnen läßt. Angenommen, es würde jetzt eine längere Regenperiode kommen, dann würden wir aber eher denken, das Wetter habe nichts mit unserem moralischen Verhalten und Gott zu tun und munter weitersündigen. Dann aber kommt vielleicht eine Trockenheit über uns, daß uns die Zunge buchstäblich am Gaumen kleben bleibt, wenn kein Wasser mehr aus der Leitung kommt.

“Die Bibel sagt”, daß Gott es regnen läßt über Gute und Böse. Wenn das der einzige Vers der Bibel wäre, könnte jemand annehmen, daß der Regen nicht von unserem Verhalten abhängen würde. “Sagt die Bibel” nicht, Gott lasse es regnen auch auf die Bösen?

Natürlich müssen wir den ganzen Inhalt der Bibel berücksichtigen und müssen einen einzelnen Vers immer mit dem Gesamtinhalt abgleichen. Die Lösung ist, daß es verschiedene Grade von bösem Verhalten gibt. Gott kann unsere Bosheit bis zu einem gewissen Grad dulden und bis zu diesem Grad gibt er den Regen trotz unseres Fehlverhaltens.

Nach dem biblischen Befund ist Homosexualität eine sehr ernste Sünde, ein Greuel. Vielleicht ist es eine der schwersten Sünden überhaupt, die ein Mensch begehen kann. Wie auch immer, die Legalisierung homosexueller Lebensformen ist noch viel schlimmer als die Homosexualität selber.

Die Legalisierung homosexuellen Verhaltens ist das eigentliche Problem, das Gottes Gericht hervorruft. Das ist eine Sache, die Gott nicht dulden mag und die seinen Zorn bewirkt. Ich bin ziemlich sicher, daß die Trockenheit in Bayern etwas mit der Legalisierung homosexueller Partnerschaften zu tun hat. Dies ist die Perversion der guten Ordnungen Gottes. Warum sollte ein Schwuler oder eine Lesbe noch Buße tun und umkehren zu Gott und seiner Kirche, wenn die säkulare Gesellschaft zu einer Art Pseudo-Kirche wird, wo Schwule “glücklich” sein können trotz der Abwesenheit von Gottes Gegenwart, des Gottes, der Heilung, Leben, Glückseligkeit und Freude in sich selbst ist (der große Nutzen der wahren christlichen Kirche ist die Gegenwart Gottes dort, der Leben, Glückseligkeit, Freude, etc. in sich selbst ist; die Gegenwart Gottes in der Kirche bewirkt echte Freude oder echtes Glück)? Wenn die säkulare Gesellschaft versucht, die wahre Kirche nachzuahmen, zerstört sie völlig Gottes Weltordnung.

Die säkulare Gesellschaft soll eigentlich ein Ort sein, wo Sünder existieren können (nehmen Sie zur Kenntnis, daß bloßes Existieren kein Leben im Sinne Gottes ist, kein Leben in Fülle) in geordneter Art und Weise trotz ihres sündigen Verhaltens, durch das sie andere, sich selbst und Gottes Heiligkeit real beschädigen (die staatliche Obrigkeit dämpft das Sündigen etwas und bewahrt die Gesellschaft der Sünder vor Selbstvernichtung und gegenseitigem Quälen und Abschlachten). Gott hat einige Geduld mit uns Sündern (wir begehen wirkliche, greifbare, sehr schädliche Sünden) und hofft, daß wir wechseln mögen von der säkularen Gesellschaft, wo wir nur existieren, in die Christliche Kirche, wo wir das Leben in Fülle finden könnten. Wenn dieser Unterschied zwischen säkularer Gesellschaft und Kirche verwischt wird, dann wir Gottes Ziel, die Errettung der Sünder, total entgegengewirkt. Gott wird es nicht dulden, daß irgendjemand der Errettung der armen Sünderlein entgegenwirkt, die Gott liebt und für die er seinen teuren Sohn Jesus geopfert hat.

Es muß klar bleiben, daß der einzige Ort auf der Erde, wo wir Frieden, Liebe, Glückseligkeit, Heiligkeit, Brüderlichkeit, etc. finden können, die Christliche Kirche ist. Es gibt (gab?) einen Ort wohin wir fliehen können (konnten?), wo wir Erlösung und Vergebung finden können (konnten?). Wenn die Menschheit diesen göttlichen Ort abschafft, dann hat die Menscheit kein Recht mehr zu existieren und keinen Sinn mehr.

Gott wird diese Menschheit über kurz oder lang abschaffen.

Betrachten wir die gegenwärtige Trockenheit als eine Warnung und gehen wir nicht zu weit. Sein Zorn ist schrecklich.

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Guido Westerwelle hat Leukämie

Die Erkrankung Guido Westerwelles an Leukämie legt die Vermutung nahe, daß dies eine Erziehungsmaßnahme Gottes ist. Guido Westerwelle ist Mietglied der evangelischen Kirche im Rheinland und gleichzeitig ist er homosexuell. Ungefähr die letzten 2000 Jahre der Geschichte war es undenkbar, daß ein praktizierender Homosexueller Mitglied einer christlichen Kirche sein konnte. Nur jetzt “in den vielleicht letzten Sekunden” der Geschichte der Menschheit scheint es offenbar völlig unanstößig zu sein, was ca. 2000 Jahre lang ein Skandal war.

Haben sich etwa die Gesellschaft des christlichen Abendlandes und die christlichen Kirchen 2000 Jahre lang geirrt? Das ist doch ziemlich unwahrscheinlich. Wenn wir dem Zeugnis des Wortes Gottes (die Bibel) glauben, liegt eher die Vermutung nahe, daß wir uns heute irren.

Mose und Paulus (Bibelstellen, siehe unten), zwei der wichtigsten, inspirierten Autoren der Bibel, verdammen homosexuelle Handlungen. Da Mose und Paulus im Namen Gottes schrieben und redeten, bedeutet dies natürlich, daß auch Gott homosexuelle Handlungen verdammt. Es wäre ziemlich naiv zu vermuten, daß der ewige Gott, der über Raum und Zeit steht, jemals seine Meinung ändern könnte. Auch wenn Paulus und erst recht Mose vor sehr langer Zeit geschrieben haben, sind ihre Aussagen über die Einstellung Gottes zu homosexuellen Handlungen auch heute noch aktuell.

Sicherlich wurde Guido Westerwelle als Kind getauft, da er evangelisch ist. Die sakramentale Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel, sondern der Ruf Gottes in die Nachfolge Jesu. Die Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist und ermöglicht es dem getauften Menschen seine niedrigen Instinkte und Neigungen täglich zu überwinden. Wer das Tag für Tag tut, wird am Jüngsten Tag durchkommen. Wer jedoch seine Taufe verleugnet und lebt wie ein Heide, der wird am Jüngsten Tag verdammt werden. Die Taufe nutzt uns nur etwas, wenn auch der Glaube dazu kommt. Glauben im engsten Sinne bedeutet die sündigen Neigungen der menschlichen Natur zu überwinden in der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu. Durch die Taufe sind wir metaphysich mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Wer getauft ist, ist nicht mehr hilflos und wehrlos den Lüsten und Begierden seines Leibes unterworfen, sondern kann sie überwinden. Derjenige, der wirklich überwindet in der Kraft Jesu, der glaubt auch wirklich (Bonhoeffer: “der Gehorsame glaubt und der Glaubende ist gehorsam”). Dies ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit und auf diese Weise geben wir Gott unseren Leib als ein lebendiges Opfer.

Die Erkrankung Westerwelles kann ein Segen für ihn sein, wenn er richtig damit umgeht. Bonhoeffer sagte: “Der Kranke gehört Gott.” Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß Gott den getauften Menschen Guido Westerwelle von seinem verkehrten Weg des homosexuellen Lebensstils abbringen will. Der Ruf Gottes, die Taufe, ist auf Westerwelle, aber er widerstrebt dem in brutalster Weise durch sein homosexuelles Leben. Dies ist ein unerträglicher Zustand. Auch vor Westerwelles Erkrankung war das schon ein unerträglicher Zustand. Sicherlich kennt Westerwelle die ursprüngliche, christliche Botschaft und ist sich bewußt, daß er gegen den Willen Gottes handelt. Nun, wer nicht hören will, muß fühlen – primitiv, aber wahr. Die Krankheit ist ein “leibliche” Predigt für Westerwelle, damit er erkennt, daß er in Gottesferne lebt und zu Gott umkehren sollte. Würde er umkehren, würde er sicherlich wieder gesund werden und die Gesundung wäre wiederum eine “leibliche” Predigt, die ihm zeigen würde, daß Gott ihn erlöst hat und ihm vergeben hat.

Siehe “Ich bin der Herr, dein Arzt.”

Anmerkung:

Es ist erstaunlich, wie lange Gott “die Sünder” oft gewähren läßt, bevor er zu schmerzhaften Maßnahmen greift. Wer hätte es für möglich gehalten, daß dem Erfolgsmenschen Westerwelle jemals ein solches Unglück widerfahren würde. Wieder ein Anlaß mehr uns nicht blenden zu lassen von dem falschen Glanz und Glamour der Welt, sondern dem Wort Gottes zu vertrauen: Langfristig ereilt die penetranten Sünder das Unglück – dies ist unausweichlich. Gott hat eine Zeit lang (lange Zeit) Geduld, aber grenzenlos ist seine Geduld nicht.

3. Mose 18, 1-30:

Verbot geschlechtlicher Verirrungen

18 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott. 3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln, 4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt; ich bin der HERR, euer Gott. 5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der HERR. 6 Keiner unter euch soll sich irgendwelchen Blutsverwandten nahen, um mit ihnen geschlechtlichen Umgang zu haben; ich bin der HERR. 7 Du sollst mit deinem Vater und deiner leiblichen Mutter nicht Umgang haben. Es ist deine Mutter, darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 8 Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Vater. 9 Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sie sei in oder außer der Ehe geboren, nicht Umgang haben. 10 Du sollst mit der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht Umgang haben, damit schändest du dich selbst. 11 Du sollst mit der Tochter der Frau deines Vaters, die deinem Vater geboren ist und deine Schwester ist, nicht Umgang haben. 12 Du sollst mit der Schwester deines Vaters nicht Umgang haben; denn sie ist deines Vaters Blutsverwandte. 13 Du sollst mit der Schwester deiner Mutter nicht Umgang haben; denn sie ist deiner Mutter Blutsverwandte. 14 Du sollst den Bruder deines Vaters nicht damit schänden, dass du seine Frau nimmst; denn sie ist deine Verwandte. 15 Du sollst mit deiner Schwiegertochter nicht Umgang haben, denn sie ist deines Sohnes Frau; darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 16 Du sollst mit der Frau deines Bruders nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Bruder. 17 Du sollst nicht mit einer Frau und mit ihrer Tochter Umgang haben, noch mit ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter Tochter; denn sie sind ihre Blutsverwandten und es ist eine Schandtat. 18 Du sollst die Schwester deiner Frau nicht zur Nebenfrau nehmen und mit ihr Umgang haben, solange deine Frau noch lebt.  19 Du sollst nicht zu einer Frau gehen, solange sie ihre Tage hat, um in ihrer Unreinheit mit ihr Umgang zu haben. 20 Du sollst auch nicht bei der Frau deines Nächsten liegen, dass du an ihr nicht unrein wirst. 21 Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, dass es dem Moloch geweiht werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin der HERR. 22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. 23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel. 24 Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Völker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will. 25 Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie. 26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Gräuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land unrein gemacht –, 28 damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor euch waren. 29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, dass ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der HERR, euer Gott.

Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief) 1, 26-27:    26 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; 27 desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.

Noch ein Wort zur Taufe:

Wie schon gesagt, die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel. Die Taufe ist vielmehr das Eingangstor zu einem christlichen Leben. Wenn wir anfangen, uns auf unsere sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) zu beziehen, bekommen wir die Kraft tatsächlich zu überwinden. Alle anderen Religionen bleiben stecken in der verdorben Natur des Menschen. Die Taufe löst das Problem unserer verdorben Natur, der wir nicht entrinnen konnten. Der alte Mensch der Sünde wird für tot erklärt und wir empfangen den Heiligen Geist, dem wir Tag für Tag mehr Raum geben können und sollen. Mit anderen Worten: “Wir sind mit Christus gestorben durch die Taufe, aber Christus ist auch unser neues Leben.” Glauben im engsten Sinne bedeutet, Christus immer mehr Raum zu geben bzw. die neue Natur soll unsere alte, sündige Natur immer mehr verdrängen.

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Döner? Nein, danke!

Ich wohne in München. Man könnte sicherlich vermuten, daß es in München, der bayerischen Landeshauptstadt, an vielen Stellen nach Leberkas, Schweinshaxen, Schweinebraten, Wammerl und dergleichen riechen (duften) würde. Aber weit gefehlt – in München nimmt man oft Gerüche wahr, die man eher in Istanbul vermuten würde. Vielerorts stinkt es in München penetrant nach Döner.

Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Döner aus Halal-Fleisch (Fleisch von geschächteten Tieren) hergestellt wurde, ist sicherlich nicht gleich Null. Das Schächten von Tieren ist in Deutschland zwar grundsätzlich verboten, es sei denn, es wurde eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Bei der ständigen Zunahme des internationalen Handels ist es aber sicher nicht auszuschließen, daß ein Münchner Döner-Laden sein Fleisch in einem Land kauft, wo Schächten erlaubt ist.

Schächten ist schlimmste Tierquälerei. Dem Tier wird bei vollem Bewußtsein die Kehle durchgeschnitten. Die Videos dazu im Internet können einen traumatisieren – wirkliche Horror-Bilder, die man nie mehr vergißt. Der Anblick einer Schächtung geht einem durch Mark und Bein. Es ist wirklich entsetzlich.

Dieser Artikel soll ein handfestes Argument gegen den Islam sein. Es ist eine Katastrophe, daß heute Medien, Politik, usw. immer mehr den Islam als legale Religion hinstellen. Die Wahrheit ist aber, daß der Islam von Haus aus kriminell ist. Zum Glück sind viele Muslime “säkularisiert” und halten sich nicht genau an die Gebote Mohammeds bzw. des Koran, sonst bestünde wirklich Gefahr für unser Leib und Leben (Mohammed hat den heiligen Krieg gegen die Ungläubigen geboten). Der Umgang des Islam mit wehrlosen Tieren zeigt uns sein wahres Gesicht. Der Islam ist eine Religion, die das Böse fördert, anstatt es zu dämpfen. Es gibt dieses alberne Sprichwort: “Wer Bücher verbrennt, der verbrennt am Ende auch Menschen.” Viel passender fände ich folgende Formulierung: “Wer Tieren die Kehle duchschneidet, schneidet am Ende auch Menschen die Kehle durch.”

Wie können wir eine Religion als legal betrachten, die das Töten von unschuldigen Menschen und Tieren fordert? Wir haben uns da auf einen schlimmen Irrweg begeben.

Das schlimme an allen menschengemachten Religionen ist, daß sie dem Menschen eine Rechtfertigung für seine Sünde liefern. Wenn der Mensch ganz bestimmte Dinge seiner Religion tut bzw. glaubt, entbindet ihn das von vorurteilsfreier Nächstenliebe gegenüber seinen Mitmenschen. Bei den Katholiken sind das die guten Werke und bei den Billige-Gnade-Protestanten der Jesus, der zu einem reinen Sündenbock degradiert wurde. Jesus hat meine Schuld im Voraus bezahlt, also kann ich tun und lassen, was ich will. Jedoch wird weder bei den Katholiken noch bei den Billige-Gnade-Protestanten der Dschihad (heiliger Krieg gegen die Ungläubigen) gefordert. Hier nimmt der Islam eine Sonderstellung im äußerst negativen Sinne ein. Der Islam erklärt eine böse Handlung (das Angreifen unschuldiger Länder, Völker und Menschen) für heilig. Die ganze Menschheit hält reine Aggressionskriege für unrechtmäßig und verwerflich, der Islam aber betrachtet sie  nicht nur als rechtmäßig sondern sogar als heilig.

Jesus fordert von uns Christen vorurteilsfreie Liebe gegenüber jedermann. Jesus fordert von uns, daß wir auch die Muslime lieben. Auch wenn uns bewußt ist, daß der Islam eine der schlimmsten Religionen überhaupt ist, eine Pest und Seuche, soll uns das nicht daran hindern, die Muslime zu lieben. Schlimmer und antichristlicher als der Islam ist wahrscheinlich nur der Materialismus und Kapitalismus, den uns vermutlich die Angelsachsen beschert haben.

Wahre Liebe hat oft nichts zu tun mit unseren verzerrten Vorstellungen von Liebe. Wenn uns ein Muslim herrisch und stolz begegnet, sollen wir uns dem nicht beugen, sondern dem Muslim klar und deutlich sagen, daß dies ungerecht ist und daß er dafür den Zorn Gottes ernten wird. Wir dürfen uns auf keinen Fall von den Muslimen zu minderwertigen Ungläubigen degradieren lassen. Liebe (Jesus) gebietet uns, daß wir unseren muslimischen Mitmenschen sagen, daß Mohammed ein Betrüger war und sehr viel unschuldiges Blut vergossen hat.  Mohammed war kein göttlicher Prophet sondern ein Diener des Teufels. Er brachte der Menschheit nicht Heil und Segen sondern Tod, Krieg und Verwüstung. Wer auf Mohammed hört, macht sich schuldig vor dem wahren, ewigen Gott, der Himmel und Erde, Menschen und Tiere gemacht hat. Auch sollten wir unsere muslimischen Mitmenschen darauf hinweisen, daß das Schächten Tierquälerei ist und daß sie sich auch damit schuldig machen vor dem wahren Gott.

Jeder Muslim sollte sich vom Islam, der Religion des Todes und der Verwüstung, lossagen.

Selbst Dschihadisten (unheilige Krieger) können durch Buße, Glauben an Jesus und die sakramentale Taufe Vergebung der Sünden und Erneuerung erlangen. Durch den Glauben an Jesus kann auch ein Muslim ein Mensch werden, der wirklich seine Mitmenschen unvoreingenommen liebt und ihr Wohlergehen sucht.

Der große Apostel Paulus war vor seiner Bekehrung ein jüdischer Fanatiker, der auch die Hinrichtung von Christen befürwortete. Durch den Glauben an Jesus wurde er zu einem der größten Lehrer der Christenheit und somit Förderer des Wohles und Heiles der ganzen Menschheit. Jeder muslimische Extremist kann sich ein Beispiel an Paulus nehmen.

Evangelium: Jesus, der Sohn Gottes, hat unsere Sünden getragen, als er am Kreuz für uns starb; um unserer Rechtfertigung willen ist er auferstanden von den Toten.

Wer sich vom Islam lossagt, glaubt, daß Jesus für uns starb, und durch die Taufe die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu empfängt, kann Tag für Tag ein Leben führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Der, des neues Leben Jesus selbst ist, wird durchkommen am Jüngsten Tag.

Ergänzung zur Grausamkeit des Schächtens:

 

 Wie lange leiden Tiere beim betäubungslosen Schächten?

von Erwin Kessler

In einer Veröffentlichung in der NZZ vom 10. Oktober 2001 behauptet Prof. Urs Schatzmann, Bern, nach dem Schächtschnitt würden Rinder das Bewusstsein nach maximal 32 Sekunden verlieren. Wie aus dem Text hervorgeht, liegt dieser Behauptung die Annahme einer plötzlichen Unterbrechung der Blutzufuhr zum Gehirn zugrunde. Diese Annahme ist falsch. Prof Schatzmann unterschlägt die vom Schächtschnitt nicht durchtrennten Blutarterien im Nacken. Darum stimmt der folgende Bericht des bekannten deutschen Chirurgen Dr. Werner Hartinger im Ergebnis weit besser mit der beobachtbaren Wirklichkeit des Schächtens überein:

Entsprechend den Vorschriften der Shechita müssen dem Schlachttier die Beine zusammengebunden werden, anschließend wird es so gefesselt auf die Seite geworfen. Dann wird der Kopf mit maximaler Kraft nach hinten gezogen um den Hals zu überstrecken. In dieser Stellung werden die beugeseitigen Hals-Weichteile mit einem Messer querverlaufend durchtrennt. Noch vorher oder auch unmittelbar danach wird es zum Ausbluten am Hinterlauf aufgehängt.

Beim Schächtschnitt werden zunächst die Haut und die oberflächliche Halsmuskulatur durchschnitten. Dann die tiefer liegende Luftröhre und die Speiseröhre. Gleichzeitig werden dabei die unmittelbar daneben liegenden Nervi phrenici durchtrennt, die das Zwerchfell motorisch versorgen.

Jeder Medizinstudent hat gelernt und jeder Mediziner mit operativer oder anaesthesiologischer Erfahrung hat gesehen, daß die Luftröhre, der Kehlkopf und die Speiseröhre besonders schmerzempfindliche Organe sind, deren Verletzung noch in tiefer Narkose erhebliche Schmerzreaktionen mit Atemstörungen, Pulsfrequenz- und Blutdruckerhöhungen sowie EKG-Veränderungen verursacht und daß beim Verletzen der Halsschlagader der bekannte Carotis-Sinus-Effekt die besondere Sensibilität dieser Halsregion belegt.

Während des langsamen Ausblutens thrombosieren und verstopfen vielfach die durchtrennten Gefäßenden und es muß nachgeschnitten werden. Wegen der verletzten Zwerchfell-Nerven kommt es zu einer schlaffen Lähmung der Zwerchfell-Muskulatur und zu einem immobilen Zwerchfellhochstand, das heißt zu einer bewegungsunfähigen Erschlaffung des Zwerchfelles, das durch den Bauchinhalt beim Aufhängen kopfwärts gedrängt wird. Daraus resultiert eine weitere erhebliche Beeinträchtigung der Atmung, die überwiegend auf der Bewegung dieser Muskel-Sehnen-Platte beruht.

Zu den unerträglichen Schnittschmerzen bekommt das Tier somit noch Todesangst durch Atemnot. Infolge dieses atemnot-, angst- und schmerzbedingt verstärkten Atmungsvorganges wird das Blut und der aus der durchtrennten Speiseröhre austretende Vormageninhalt in die Lungen aspiriert, was zusätzlich zu schweren Erstickungsanfällen führt. Und das alles – im Gegensatz zu den Behauptungen der Schächt-Beftürworter – bei vollem Bewußtsein des Tieres! Denn die Blutversorgung des Gehirnes ist noch gegeben. Filmaufnahmen belegen die volle Reaktionsfähigkeit und bewußte Orientierung des ausgebluteten Tieres, das nach dem Entfesseln mit der entsetzlichen Halswunde aufsteht und orientiert dem Ausgang des Raumes zutaumelt. Der Oberveterinär-Rat und Schlachthofdirektor Dr. Klein hat diese Beweisführung über das noch vorhandene Bewußtsein des Tieres in Bildreihen festgehalten. Gleichwertige Aussagen finden sich in dem Buch ,Tierschutz und Kultur’ von M. Kyber mit Vorwort des Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes Dr. A. Grasmüller.

Die Blutversorgung des tierischen Gehirnes erfolgt durch drei paarig angelegte Gefäß-Stränge. Zwei Hals-Schlagadern, zwei Arterien innerhalb der Halswirbelkörper und zwei weitere in der Nackenmuskulatur. Diese sechs Hauptarterien anastomosieren im oberen Halsbereich, da weitere Gefäßverbindungen im vorderen Kopfbereich über die Arteria maxillaris zur Schädelbasis vorhanden sind. Außerdem existieren Gefäß-Anastomosen über die massive Nackenmuskulatur zum Kopfesinneren. Diese Vernetzung der Gefäße haben auch bei Durchtrennung der Halsschlagadern eine noch ausreichende Blutversorgung des Gehirnes zur Folge. Entsprechend dem bekannten physiologischen Vorgang reduziert der Körper beim Ausbluten seine periphere Durchblutung zugunsten von Hirn, Herz und Nieren bis auf Null. Das hält das Tier bei Bewußtsein, bis praktisch bei schlagendem Herzen der gesamte Blutinhalt des Gefäß-Systems auf diese Weise ausgelaufen ist.

Dieser Vorgang dauert nach allgemeiner Erfahrung mehrere Minuten, wobei Angaben bis zu 14 Minuten existieren. Die unterschiedlichen Zeitangaben sind auf die verschiedenen Kriterien zurückzuführen, ob man die Reaktionen des Körpers als Maßstab nimmt, den Cornealreflex, das Kreislaufsystem oder das Aufhören des Blutens aus den Gefäßenden oder des Herzschlages.

Ich selber habe das Schächten von Munis im Schlachthof Wien aus nächster Nähe beobachten können, insbesondere auch die Augenbewegungen der Tiere. Dass Rinder nach maximal 32 Sekunden das Bewusstsein verlieren würden, stimmt definitiv nicht. Jedermann kann sich selbst davon überzeugen: Von der Website http://www.vgt.ch können neue Videoaufnahmen von jüdischem Schächten in England heruntergeladen werden – nur für starke Nerven. Selbst Menschen, die einiges gewohnt sind – Ärzte, Jäger, Metzger – wird es dabei schlecht.

Folgendes ist zu sehen: Es handelt sich offensichtlich um einen Ausschnitt aus der Routinearbeit eines mechanisierten jüdischen Schlachthofes.

Fall 1:
Der Hals der Kuh wird durch eine mechanische Hebevorrichtung gestreckt durch Aufwärtsdrücken des Kopfes. Die Nüstern der Kuh vibrieren. Starrer Blick. Schäumender Speichel fliesst aus dem Maul. Der Schächter schneided die Kehle der Kuh durch, indem er 13 mal hin und her säbelt. Die Kuh zuckt vom Messer zurück soweit sie kann und ihr Ausdruck zeigt Schmerz und grosse Angst. Die Kuh verliert das Bewusstsein nicht sofort; der Film endet vorher.

Fall 2:
Wieder wird der Hals der Kuh gestreckt und der Kopf mechanisch aufwärts gedrückt. Die Kuh steht dabei aufrecht in einer Box. Nach drei Schnitten strömt das Blut heraus; der mechanische Halsstrecker wird gelöst, aber das Tier verliert das Bewusstsein nicht. Es ist deutlich bei vollem Bewusstsein während das Blut aus der klaffenden Wunde strömt. Seine Augen blicken und blinken, es bewegt seine Ohren und es hält seinen Kopf aufrecht. Nach 30 Sekunden wird auf der Stirne ein Bolzenschuss angesetzt, aber die Kuh verliert das Bewusstsein immer noch nicht. Sie schafft es immer noch, ihren Kopf frei aufrecht zu halten, als der Film nach 50 Sekunden endet.”

Am Ende der ganzen Videosequenz macht die Kuh nach der ganzen Prozedur – Schächtschnitte und Bolzenschuss – sogar noch einen Schritt zurück, gerade noch sichtbar, bevor der Film abbricht. Vermutlich werden für den Bolzenschuss zu schwache Ladungen verwendet, damit das Tier während dem Schlachtvorgang sicher nicht getötet wird, weil die Tiere angeblich gemäss Religionsvorschrift lebend geschächtet werden müssen. Diese Praxis – Verwendung von Kleinviehmunition für Grossvieh – habe ich persönlich bei moslemischem Schächten in einer türkischen Metzgerei in Lengnau/BE beobachtet. Im vorliegenden Videofilm ist die Ladung offenbar so schwach, dass die Kuh nicht einmal momentan bewusstlos wird, sondern nur von Schmerz gepeinigt die Augen zukneift – eine satanische Schlachtmethode im Namen Gottes!

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Sodom und Gomorra

2. Petrus 2, 5-6 und hat die frühere Welt nicht verschont, sondern bewahrte allein Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben andern, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte; 6 und hat die Städte Sodom und Gomorra zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen würden;

Jud 7 So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers.

Es scheint, daß die heidnische Welt sich das Beispiel Sodoms und Gomorras wirklich zu Herzen genommen hat und das die Heiden sich mehrere tausend Jahre lang nicht mehr trauten die Homosexualität zu legalisieren aus Angst vor einem neuen Strafgericht Gottes. Eine Ausnahme stellen die Völker dar, die vor dem alten Israel auf dem Gebiet Kanaans (heute Palästina) lebten. Sie nahmen sich kein Beispiel an Sodom und Gomorra, sondern lebten in schwerster Unzucht. Da gab Gott seinem Volk Israel den Befehl, sie auszurotten und ihr Land einzunehmen. Der Untergang dieser Völker war ein solcher, daß heute keiner mehr ihre Namen kennt – sie sind komplett aus der Geschichte verschwunden.

5. Mose 20, 16-18 Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, 17 sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, 18 damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.

Die Ausrottung der alten Völker Kanaans durch Israel ist sicherlich weniger bekannt als die Geschichte von Sodom und Gomorra. Es geht aber letztendlich um das Gleiche: Gott kennt kein Pardon, wenn Länder, Staaten oder Völker versuchen, die Unzucht (Ehebruch, Hurerei, Inzest, Homosexualität, Sodomie, etc.) zu legalisieren. Die Legalisierung von Unzucht kann dazu führen, daß der sonst so gnädige Gott gnadenlos zuschlägt. Wir müssen es einfach akzeptieren, daß Ihm diese Dinge ein unerträgliches Gräuel sind.

3Mo 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.

3. Mose 20, 22-23 So haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut danach, auf dass euch nicht das Land ausspeie, in das ich euch führen will, damit ihr darin wohnt. 23 Und wandelt nicht in den Satzungen der Völker, die ich vor euch her vertreiben werde. Denn das alles haben sie getan und ich habe einen Ekel an ihnen gehabt.

Die Vernichtung von Sodom und Gomorra (1. Mose 19, 12-29)

Und die Männer (Engel) sprachen zu Lot: Hast du hier noch einen Schwiegersohn und Söhne und Töchter und wer dir sonst angehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte. 13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich. 15 Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. 16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los. 17 Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. Auf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! 18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, sodass ich stürbe. 20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein; dahin will ich mich retten – ist sie doch klein -, damit ich am Leben bleibe. 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. 22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt. 23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam. 24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra 25 und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war. 26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule. 27 Abraham aber machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte, 28 und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land dieser Gegend und schaute, und siehe, da ging ein Rauch auf vom Lande wie der Rauch von einem Ofen. 29 Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.

Der ewige Gott wäre nicht der ewige Gott, wenn er sich im Laufe der Zeit ändern würde. Was ihm vor vielen tausend Jahren ein Gräuel und ein Ekel war, daß ist Ihm auch noch heute ein Gräuel und Ekel.

2Petr 3,8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass “ein” Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Aus der Sicht Gottes sind also seit der Vernichtung Sodom und Gomorras oder der Ausrottung der alten Völker Kanaans erst einige Tage vergangen!

Was Gott vor “einigen Tagen” getan hat, kann er sich auch heute tun.

Schlussfolgerung:

Wir müssen damit rechnen, daß Gott uns in Kürze vernichten wird, wenn wir die Legalisierung der Unzucht bzw. Homosexualität nicht wieder rückgängig machen.

Anmerkung:

Es ist nicht so, daß Gott gleich zur Vernichtung ganzer Völker schreitet, wenn es hier und da ein paar Homosexuelle, Ehebrecher, Hurer, etc. gibt, sondern das Problem ist die Legalisierung dieser Sünden. Gott hasst es einfach, wenn man z. B. den Verkehr eines Mannes mit einem Mann für ganz normal erklärt, wie den Verkehr eines Mannes mit seiner Frau. Das geht einfach zu weit. Gottes Langmut hat Geduld mit uns Sündern, ob wir nicht etwa Buße täten und an Jesus glaubten, aber wenn wir anfangen die Grundfesten einzureißen, dann ist es aus mit seiner Geduld.

2Petr 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung (seiner Wiederkunft), wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Auch jeder Unzüchtige kann heute noch Buße tun und an Jesus glauben. Gott will eigentlich niemand verdammen, sondern soviel an Ihm ist, Menschen retten. Unsere Buße und unser Glaube sind aber notwendig und unumgänglich, damit wir gerettet werden können. Buße tun, heißt die Sünde bereuen und lassen bzw. umkehren von seinen Sünden. Jeder, der sich Christ nennt, darf nicht in Unzucht leben und der Unzüchtige, der Christ werden will, der muß von seiner Unzucht umkehren.

Die Unzüchtigen, die nicht Buße tun wollen, müssen wieder an den Rand der allgemeinen Gesellschaft gedrängt werden und ihr Verhalten muß wieder behaftet werden mit dem faden Beigeschmack des Obskuren. Noch vor wenigen Jahrzenten war es so und das war ein tragbarer Zustand.  

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