Der reiche Jüngling

Der reiche Jüngling (Matthäus 19, 16-26)

(bitte lesen Sie auch den Artikel über Evangelikale, ganz unten auf dieser Seite)
(empfehlenswert, „Das wahre Gesicht des Islam„)
(weiter empfehlenswert, Predigt von Dietrich Bonhoeffer: „Ich bin der Herr, dein Arzt„)
(außerdem, Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 11, Verse 1-14)
(und, „Alarm, Süddeutschland trocknet aus“; folgt nach dem Artikel über Evangelikale auf dieser Seite)
(Alarm: EKD ist keine christliche Kirche mehr; Taufe nicht mehr gültig)
(Hilfe, keine wahre Kirche mehr da!)

 Jesus hatte gerade Kinder gesegnet und damit indirekt das Mandat der Ehe und der Arbeit bestätigt, der Mensch erzeuge Güter und Dienstleistungen und Kinder. Danach machte sich Jesus auf nach Jerusalem, wo er leiden sollte.

Da kommt ein reicher Jüngling zu ihm gerannt, hält Jesus am Arm fest und sagt zu Jesus: „Ich bin genau so einer, wie du es dir wünscht; ich habe Reichtum erworben, Weib und Kind.“ Er sagt gleichsam zu Jesus, er gehöre zu den Guten auf Erden, die wissen wie das Leben funktioniert, mit dem Leben zu recht kommen. Er gehörte zu denen, die mit einem Etikett auf die Stirn geklebt, geboren werden: „Haber“. Arbeit haben, Geld haben, Vermögen haben, Familie haben. „Haben“ war das Grundattribut seiner Persönlichkeit. Aber manchmal, in stillen Momenten, kam es über ihn und er fragt sich, was nach dem Tod wäre. Was konnte er tun, um auch noch nach dem Tod alles zu haben. Da kam ihm Jesus gerade recht, dieser bekannte Wanderrabbi konnte ihm bestimmt Auskunft geben.

Der Jüngling fragt Jesus, was er Gutes tun müsse, um das ewige Leben zu HABEN. Zunächst muß Jesus klarstellen, daß er nicht zu den Habern und Sagern auf Erden gehört und schon gar nicht ihr Meister  sein will. Der Jüngling erwartete von Jesus eine Antwort, die sich in den Kategorien dieser Welt bewegte, aber Jesus weist ihn zu Gott, der ihm Auskunft über das Gute geben konnte. Da Jesus freundlich war, sagt er ihm auch noch, was Gott von ihm verlangte, das er tun sollte: „Halte die Gebote!“ Jesus geht seelsorgerlich liebevoll mit dem Jüngling um und sagt im zunächst nur die Gebote, die auch in der Spießbürgerwelt bekannt sind (Jesus klammert die Gebote aus, wo es um die Liebe zu Gott geht), um ihn nicht zu überfordern. Der Jüngling als ehrenwerter Staatsbürger kommt nicht umhin zu sagen, er habe alle diese Gebote gehalten, wobei er sogar schon innerhalb dieses verkleinerten  Rahmens der Gebote in einer Täuschung über sich selbst lebte, denn wie konnte er reich sein und gleichzeitig seinen Nächsten lieben wie sich selbst? Okay, manchmal, wenn er in Jerusalem zum Einkaufen war, warf er einem Bettler ein paar Denar in die Büchse, aber  in seinem Dorf eine Schule für arme Kinder zu bauen, das war doch wohl zuviel verlangt.

Jetzt wird Jesus ein bisschen energischer und verlangt von dem Jüngling alles den Armen zu geben und ihm dann nachzufolgen. Sollte es ihm, der angeblich seinen „Nächsten wie sich selbst liebt“, schwerfallen, alles den Armen zu geben? Jesus befreit den Jüngling zunächst aus seiner Selbsttäuschung, er liebe seinen Nächsten wie sich selbst. Jesus geht aber noch weiter und versucht ihn aus seiner beschränkten Welt der Spießbürger herauszuholen, indem er sagt: „Folge mir nach!“  Jesus will nicht nur das Verhältnis des Jünglings zu seinem Nächsten in Ordnung bringen, sondern auch sein Verhältnis zu Gott. Jesus verlangt jetzt 2 Sachen von ihm: „Gib alles den Armen“, „Folge mir nach“. Es geht in Wirklichkeit nur  um eine Sache: Jesus nachfolgen. Der Reichtum des Jünglings war sein Götze (namens Mammon) geworden, der ihn von Jesus fernhielt.  Der Reichtum des Jünglings war deshalb zu seinem Götzen geworden, weil er seinem armen Nächsten nichts davon abgab. Jesus sagt: „Verlasse deinen Götzen und komm zu mir, dem wahren Gott“. In der Nachfolge hätte der Jüngling übrigens automatisch die ganze Palette der Gebote erfüllt (auch Gott lieben) nicht nur den „kleinen Rahmen der Gebote“.

Da ging der Jüngling betrübt davon, denn sein Götze war ihm wichtiger als Gott. Jesu Kommentar dazu: „Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich Gottes  komme.“

Die Jünger entsetzen sich und sprachen: „Wer kann dann in das Reich Gottes kommen?“

Die Jünger hatten Jesus sehr gut verstanden. Das Problem des Jünglings war, daß er seinen Reichtum nicht richtig gebrauchte, indem er Armen damit geholfen hätte und so wurde ihm sein Reichtum zum Dämon und Fluch, der ihn von Jesus fernhielt.

Aus der Frage der Jünger wird klar, daß das Maß der Menge der Güter unerheblich ist, sondern es geht nur um das falsche Verhältnis zu den Gütern. Auch der einfachste Arbeiter hat immer ein paar Cent übrig und kann damit Menschen in Not helfen. Tut er es nicht, werden seine Cents zu Giftpillen für ihn selbst. Gerade der Arbeiter, der die Wohlhabenden verflucht, ist in Gefahr unter dem gleichen Fluch zu stehen.

Egal ob Arbeiter oder Bankdirektor, wichtig ist die Bereitschaft mit den eigenen Mitteln zu helfen, wo Not ist. So gebraucht man seine Güter richtig. Nun kommt natürlich gleich wieder einer gerannt und sagt: „Ach so, es geht ja nur darum, ob man an seinem Vermögen hängt oder nicht, also ich spare weiter.“ Dieser sollte sich aber fragen, ob es nicht irgend eine Not gibt, von der er weiß. Was ist mit seiner Cousine, die arbeitslos geworden ist und kaum die Miete zahlen kann? Was ist mit seinem christlichen Nachbarn, der aus Glaubensgründen seine Arbeit verloren hat und seine Familie ernähren muß? Und da kommen wir zu guter Letzt noch zum bösen Auge. Was meint die Bibel mit „böses Auge“? Ein böses Auge ist ein Auge, das die Not der Mitmenschen übersieht und zwar in der Art einer vollständigen Ausblendung der Not des Nächsten aus der Wahrnehmung, was einem optischen Defekt entspricht, wie Farbblindheit und so ist es ein böses Auge. Über das Gebot „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ hat Jesus den Jüngling schon aufgefordert richtig mit seinen Gütern umzugehen, da er aber ein böses Auge hatte, merkte er gar nicht, daß er dies Gebot nicht hielt.

Angenommen, Jesus hätte nur zum Jüngling gesagt: „Hilf Menschen in Not“, hätte der gleich gekontert: „wem soll ich helfen?“ und „wieviel soll ich geben?“ Der Jüngling hätte sich also in den ethischen Konflikt geflüchtet, um dem Gebot auszuweichen. Indem Jesus 2 Dinge eindeutig verlangt, nämlich „gib alles“ und „den Armen“ schneidet er dem Jüngling jeden Fluchtweg ab und stellt ihn vor die Entscheidung.

Schade, Jesus liebte den Jüngling und wollte ihm helfen wie ein Arzt und Hirte, aber er lief davon.

Zuletzt wirft Jesus noch einen Blick auf die Jünger und spricht sie selig, denn sie hatten alles verlassen und waren ihm nachgefolgt.

Und noch etwas Grundsätzliches: Es geht bei der Nachfolge nicht darum arm zu werden, sondern alle Bereiche des Lebens der Herrschaft Jesu zu unterstellen, sei es nun Geld, sei es die Ehe, sei es der Beruf, sei es Gemeindearbeit,  usw. Das Leben des Jüngers ist unter der Herrschaft Gottes. So wie früher die Jünger buchstäblich hinter Jesus herliefen, so wird heute das Leben des Jüngers auch von der Teilnahme am Leben der Kirche bestimmt sein, denn in der Kirche ist Jesus gegenwärtig. Beten wir, daß Gott seine Kirche erneuert. Wenn ich irgendwo lebe, wo es keine lebendige Gemeinde gibt, ich mich also nirgends anschließen kann, dann zählt mein Wünschen wie eine reale Mitgliedschaft.

Gefahren:

Mit Güter meint Jesus selbstverständlich nicht Betriebskapital. Ein Christ, der eine Firma hat, kann diese ruhig behalten. Gerade eine christlich geführte Firma kann sogar Teil der Nachfolge Jesu sein. Mit Güter meint Jesus z. B. totes Privatkapital, das auf Sparkonten vor sich „dahin fault“, wo man doch z. B. christliche Schulen in Afrika damit finanzieren könnte.

Hinweis:

Es besteht immer die Gefahr sich in den ethischen Konflikt zu flüchten: „Wem soll ich helfen?“, „Wieviel soll ich geben?“ Wer Christ geworden ist, dessen ganzer materieller Besitz gehört Gott. Die Frage kann dann nicht mehr lauten: „Wieviel soll ich geben?“, sondern „Wieviel darf ich behalten?“ Und die letztere Frage paßt auch mit der Realität zusammen, denn die Not auf Erden ist grenzenlos und so auch die Verpflichtung zu geben. Praktisches Beispiel: Wenn alle Leute die in  München-Bogenhausen wohnen, all ihr Vermögen spenden würden, wäre das, weltweit gesehen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so groß ist die Not. Die Forderung Jesu an den reichen Jüngling war durchaus realistisch. Das Motto des Christen lautet also: „Wieviel darf ich behalten?“ Wer bis zu dieser inneren Haltung durchgedrungen ist, der sollte allerdings genau prüfen, wohin er seine Spenden gibt, das ist heute nicht mehr einfach zu entscheiden, da sich alle Kirchen weltweit und zusammen mit ihnen ihre angeschlossenen Hilfswerke (z. B. Diakonie) im Abfall vom Glauben an Jesus befinden.

Siehe dazu auch: Der reiche Jüngling, revidiert.

Evangelikale:

Nur im Zusammenhang mit meiner Website sollen unter “Evangelikale” Gruppen verstanden werden, die die sogenannte Wiedertaufe praktizieren.

Was bedeutet “Wiedertaufe”?

Auch heute noch ist ein Großteil aller Deutschen sakramental getauft bzw. wurde als Säugling getauft, das nennt  man einfach auch Kindertaufe. Will nun ein Deutscher, der bereits als Kind getauft wurde, festes Mitglied einer evangelikalen Gruppe werden, dann wird von ihm verlangt, daß er sich nochmals taufen läßt. Diese zweite Taufe ist die sogenannte Wiedertaufe.

Nicht selten mag es vorkommen, daß sich Evangelikale damit brüsten, sie seien so bibel-treu und hielten die Bibel für das irrtumsfreie Wort Gottes.

Nun, die Bibel ist tatsächlich das irrtumsfreie Wort Gottes – nur, leider, wird sie von den Evangelikalen völlig falsch ausgelegt.

Vom Befund des Neuen Testamentes (ein Teil der Bibel) her ist es so, daß die Wiedertaufe verworfen bzw. abgelehnt werden muß. Evangelikal ausgedrückt: “Die Wiedertaufe ist nicht biblisch!”

Die richtige Taufe gemäß des biblischen Befundes ist die sakramentale Taufe, die ggf. auch eine Kindertaufe bzw. Säuglingstaufe sein kann.

Hier müssen wir kurz auf die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche zu sprechen kommen. Diese beiden Kirchen mißbrauchen die sakramentale Taufe, indem sie Kinder aus nicht-frommen Elternhäusern taufen; noch dazu sind der Geistliche und die Kirchengemeinde auch nicht fromm. Die Kindertaufe wäre dann angebracht, wenn das Kind aus einem wirklich frommen Umfeld käme, wo man davon ausgehen könnte, daß der Heilige Geist das Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann.

Ist die Kindertaufe der beiden Großkirchen ungültig, weil sie Kinder taufen, die noch keinen Glauben haben?

Nein, dies ist nicht der Fall. Obwohl die beiden Großkirchen die Kindertaufe mißbrauchen, ist sie dennoch gültig, denn obwohl regelmäßig der Glaube der Taufe voreilen sollte, geht doch aus dem Neuen Testament hervor, daß er notfalls auch nacheilen kann.

Eine weitere große Misere ist es, daß die Großkirchen nicht mehr das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkünden, was eine apokalyptische Katastrophe ist. Sie sind auch nicht in der Lage den  geistlichen Zusammenhang zwischen Taufe und Leben als Christ herzustellen: Die Taufe ist nämlich kein Freifahrschein in den Himmel, sondern sie verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, durch die wir unsere sündigen Neigungen überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben können. Nur wenn wir täglich die Kraft der Taufe anwenden, was eine freie Willensentscheidung ist, dann werden wir am Jüngsten Tag durchkommen und ewiges Leben ererben.

(Was ist eigentlich das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus? Das ist die Botschaft davon, daß Jesus unsere Sünde getragen hat, als er am Kreuz für uns starb und er lebt, um uns zu heiligen; das müssen wir einfach für wahr halten; durch die Taufe werden wir metaphysisch mit Jesu Tod und Auferstehung verbunden: Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei allerdings unser Leib sündig bleibt in sich selbst; täglich müssen wir nun durch die Kraft der Taufe, eben daß wir mitgestorben und mitauferstanden sind zusammen mit Jesus, die sündigen Neigungen unseres Leibes, sprich unsere alten Gewohnheiten, überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben; das ist das volle Evangelium von Jesus)

Halten wir also fest: Die Kindertaufe ist gut in sich selbst, wird aber von den Groß-kirchen missbraucht.

Einige Glieder der Großkirchen werden als Erwachsene “erweckt” – was nun? Soll man sie wiedertaufen?

Nein, um Gottes willen nicht wiedertaufen!!!

Was dann?

Diese Erweckten müssen einfach darüber aufgeklärt werden, was die sakramentale Taufe bzw. die Kindertaufe ist. Ich habe es oben schon ausgeführt. Eine Erklärung in anderen Worten, mit anderen Begriffen, wäre auch, zu sagen: Die Taufe ist ein Ruf in die Nachfolge Jesu und der Ruf selbst gibt uns die Kraft nachzufolgen trotz unserer sündigen Natur, die wir biologisch vom gefallenen, degenerierten Adam geerbt haben. Der Katholik oder Protestant, der erst als Erwachsener eine bewußte Glaubensentscheidung trifft, soll sich also keinesfalls nochmals taufen lassen, sondern sich auf seine Kindertaufe beziehen und aus der Kraft dieser Taufe Jesus nachfolgen im Alltag und am Sonntag, also immer, egal ob er schläft oder wacht.

Zurück zu den Evangelikalen.

Die Evangelikalen missinterpretieren das Neue Testament, wie folgt:

Für sie gibt es eine sogenannte Wiedergeburt, wobei sie allerdings nicht in der Lage sind, genau zu definieren, was das eigentlich sein soll. Es scheint nicht viel mehr zu sein, als daß einer traurig ist über seine Sünden und das Evangelium für wahr hält. Die sakramentale Taufe bzw. Kindertaufe erklären sie für ungültig: Da ein Säugling nicht glauben könne, sei die Kindertaufe ungültig. Für sie ist die zweite Taufe, also die Taufe des erweckten Menschen, die gültige Taufe, wobei sie der Taufe (zweite Taufe) keine metaphysische Kraft beimessen, sondern sagen, sie folge auf die bereits erfolgte Wiedergeburt und sei nur ein Gehorsamsakt und ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Die Taufe (die zweite) sei auch ein rein symbolischer Akt, bei dem Gott nicht handle.

(übrigens ist, sage ich, die sakramentale Taufe in Verbindung mit Buße und Glauben die “Neue Geburt aus Wasser und Geist”, von der Jesus im Johannesevangelium redet; Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen; bei der wahren Lehre gemäß des biblischen Befundes wird also die Neue Geburt ganz klar definiert und ist nichts Obskures)

Jetzt kommt das eigentlich Schlimme:

Der Protestant oder Katholik, der durch eine evangelikale Gruppe wiedergetauft wird, wird dadurch völlig von seiner Kindertaufe abgebracht, die allein ihm dazu verhelfen könnte, als Christ im Alltag und am Sonntag zu leben. Dies ist in gewisser Weise eine Zerstörung der sakramentalen Taufe, der Gabe Gottes. Die Evangelikalen zerstören also ein Werk bzw. eine Gabe Gottes, was schlicht und einfach kriminell ist. Der Staat ist nur zu dumm, um das zu richten, aber es gehört gerichtet und vor den Richter. Amen.

Lieber Leser, sind Sie wiedergetauft?

Dann sagen Sie sich sofort von Ihrer Wiedertaufe los und beziehen Sie sich (wieder) auf Ihre teure (kostbare) Kindertaufe. Nur durch Ihre Kindertaufe vermögen Sie das christ-liche Leben zu leben und wenn Sie es tatsächlich leben, werden Sie in die Herrlichkeit des Sohnes Gottes eingehen. Ich wiederhole: Die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel!

(wenn wir Jesu Opfer am Kreuz wertschätzen durch permanenten Glaubenskampf im Alltag, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben; das ist die teure Gnade)

Schlussfolgerung:

Da die Evangelikalen die Kindertaufe, ein großes Werk Gottes am Menschen, zerstören, sind sie aus der allgemeinen, christlichen Kirche ausgeschlossen.

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über gewöhnliche Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr, Jesus, und führe sie heraus zur wahren, christlichen Kirche.

Natürlich wird hiermit auch die ganze evangelikale Lehre von “ihrer” Wiedergeburt, Wiedertaufe (sie selbst nennen die Wiedertaufe allerdings Taufe), etc. verworfen.

Die evangelikale Lehre ist gefährlicher als der Katholizismus, der Billige-Gnade-Protestan-tismus, der Islam, der Buddhismus, Hinduismus, etc.

Warum?

Nichts sieht der wahren Lehre ähnlicher als die evangelikale Lehre. Ihr Vokabular, ihr Lebensstil, ihr Taufen, ihr Brotbrechen, ihre Gemeinschaft, etc. – alles sieht der wahren Kirche täuschend ähnlich. Dies ist wirklich teuflisch bzw. eine teuflische Falle.

Sie reden auch so gerne von Jesus, aber ich sage, sie haben nicht den wirklichen, sakralen Jesus, sondern nur ein Bild, eine eigene Vorstellung, von ihm. Wenn Sie, lieber Leser, nur Bilder hätten von den Waren, die Sie bei Aldi eingekauft haben, dann sähen Sie ganz schön alt aus – hab’ ich nicht recht?

Das Christentum ist schon schwer genug, wenn man wirklich glaubt. Wenn nun einer versucht, Jesus nachzufolgen, ohne Jesus wirklich zu haben mit seiner befreienden Kraft, dann muß das in der Katastrophe enden und in völliger Verzweiflung bis hin zum Selbstmord.

Die Verwerfung des römisch-katholischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre und die Verwerfung des evangelischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre wird hiermit bekräftigt.

Was soll ich erwählen, Pest oder Cholera, katholische- und evangelische Kirche oder Evangelikale?

Evangelikale:

  • die Versammlung (offen und exklusiv)
  • die Brüdergemeinde
  • die christlichen Gemeinden
  • die Baptisten
  • die Pfingstler
  • die Charismatiker
  • die evangelisch-freikirchlichen Gemeinden
  • die freien, evangelischen Gemeinden
  • Soulsaver (http://www.soulsaver.de/)
  • CLV, CSV
  • u. v. a.

Siehe auch das Folgende:

Die geistliche Katastrophe

Der Untergang Deutschlands

Wissen, was Liebe ist.

 

Alarm, Süddeutschland trocknet aus

(Dürremonitor des Umweltforschungszentrums des Helmholtzinstituts; Stand 4. November 2015)

(aktueller Stand der Trockenheit, siehe http://www.ufz.de/index.php?de=33328)

trockenheit

Jesaja 40, 6-8

6 Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. 7 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk! 8 Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.

Jakobus 1, 9-11 9 Ein Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe; 10 und der da reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine Blume des Grases wird er vergehen. 11 Die Sonne geht auf mit der Hitze, und das Gras verwelkt, und seine Blume fällt ab, und seine schöne Gestalt verdirbt: also wird der Reiche in seinen Wegen verwelken.

Auslegung:

Der Reiche ist hoch angesehen in den Augen der sündigen Welt aber niedrig in den Augen Gottes. Am Ende wird aber nur Gottes Meinung zählen, denn die sündige Welt wird vernichtet werden, Gott aber bleibt ewig. Wenn also der Reiche aufgefordert wird, sich seiner Niedrigkeit zu rühmen, dann ist damit gemeint, daß er zu der Erkenntnis kommen soll, daß er niedrig vor Gott ist, das heißt niedrig ist in einem absoluten Sinne. Kein vernünftiger Mensch aber erträgt völlige Niedrigkeit, sondern braucht ein Mindestmaß an Ehre; deshalb fange der Reiche an, mit seinem Reichtum Gutes zu tun, damit er Ehre von Gott empfängt bzw. damit seine Ehre bei Gott zunimmt. Ein wohlhabender Christ kann z. B. einem armen Christen mit einer Geld-Gabe helfen, der aufgrund seines Bekenntnisses zu Jesus seine Arbeitsstelle verloren hat. Paulus sammelte einst Hilfsgelder in den christlichen Gemeinden des östlichen römischen Reiches für Judenchristen, die von den Juden, die Jesus nicht angenommen hatten, in den Bann getan worden waren. Wer wollte schon einen Angestellten haben, der offiziell aus der jüdischen Gesellschaft ausgeschlossen war – so kamen viele Judenchristen in materielle Not und waren auf die Hilfe anderer Christen angewiesen, die nicht von einer solchen Not betroffen waren.

Deutschland trocknet allmählich aus. Erst verdorren die Pflanzen und schließlich auch der Mensch, wenn kein Wasser mehr aus der Leitung kommt. Dies ist nur eine Vorstufe des Gerichtes Gottes, das bald über die Menschheit hereinbrechen wird. Aber ohne Wasser sehen Reich und Arm gleich aus – sie zerfallen zu Staub und das ist das, was die obigen Verse aus Jesaja und Jakobus sagen. Was am Ende vom Menschen übrig bleibt, wenn seine äußere Hülle zerfallen ist, das ist nur noch die Erinnerung bei Gott an alles Gute und Böse, was er getan hat. Deshalb befleißige sich der Reiche mit seinem Vermögen Gutes zu tun, denn nur die Erinnerung daran wird von ihm übrig bleiben. Kein Mensch nenne sich Christ, der sich seines Reichtums rühmt und seinen Nächsten in seiner Not umkommen läßt, ohne ihm mit milden Gaben zu helfen.

17 Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; 18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, 19 sich selbst einen Schatz sammeln als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen. (1. Timotheus 6, 17-19)

Ergänzung vom 23.10.2015

Da die EKD ein neues Gottesbild hat, ist die Taufe der EKD nicht mehr gültig; siehe hierzu:

Gibt es eine erlaubte Wiedertaufe?

 

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5 Antworten zu Der reiche Jüngling

  1. ali schreibt:

    Die Verbindung von der „Beschneidung“ mit der „christlichen Taufe“ ist durchaus theologisch konstruierbar. Sie ist jedoch nichts biblisch-exegetisch ableitbar, da es keine theologisch relevante Sinnverbindung zwischen beiden gibt und exegetisch im NT die Taufe etwas völlig anderes anzeigt als die Beschneidung das je könnte. Sie verkörpern zwei völlig verschiedene Sphären. Und die historisch-kritische, wie die evangelikal geprägte exegetische Forschung zum AT und zum NT der letzten Jahrzehnte finden keinen am Textbefund eruierbaren, inhaltlich relevanten Bezug von Beschneidung und Taufe. „Gute biblische Gründe“ dafür gibt es daher eben gar nicht. Höchstens kann es „gute theologisch konstruierte Gründe“ geben, wie auch teilweise bei Luthers Taufbegründung, die gnadentheologisch konstruierbar ist, nicht jedoch biblisch-exegetisch begründbar.

    • Wo haben Sie das abgeschrieben?

      Müssen Sie sich so geschwollen ausdrücken?

      Beherrschen Sie kein verständliches Deutsch?

      Ist Kopieren und Einfügen (copy and paste) geistigen Eigentums
      anderer nicht eine Sünde?

      Ist „Ali“ (Alois Böck) von http://www.gott.de nicht ein Seelenverderber (soulspoiler), Verführer, Sektierer und Irrlehrer? Ist Ali nicht das Gegenteil eines soulsavers (Seelenretters)?

  2. Robby schreibt:

    Sorry… Ich brauch deine Email, weil das eine öffentliche Plattform ist und ein Kommentar Lästerei sein kann. Gerne würd ich dir meine Meinung schicken…

  3. Pingback: Der Ruf in die Nachfolge | Glaube, Jesus, Nachfolge, Christentum, Gott, Leben, Zölibat, Enthaltsamkeit, Papst, Priester, Reichtum, Keuschheit, Ehe, Ehelosigkeit, Kapitalismus, Reichtum, Liebe, Nächstenliebe, Glück, Friede, Jungfrauengeburt, Arzt, Heilu

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