Ökumene???

Ökumene???

Dieser Artikel bezieht sich nicht auf normale Mitglieder der zwei deutschen Großkirchen, sondern er bezieht sich auf deren Kirchenleitungen. Ich bin überzeugt, daß es in beiden Großkirchen edle Menschen gibt, die ein Verlangen nach einer gottesfürchtigen Kirchenleitung haben.

Was ergibt sich, wenn man die Hinterlassenschaft von zwei Hunden auf einen Haufen tut?
 
Antwort: Ein großer Hundehaufen.

Was würde sich ergeben, wenn die EKD (evang. Kirche) und die RKK (kath. Kirche) sich zusammenschließen?

Antwort: Eine große Behausung für viele böse Geister.

Mist plus Mist ergibt keine Perle, sondern nur mehr Mist.

Was wir heute brauchen ist eine neue Reformation, sowohl der EKD als auch der RKK, aber wir brauchen keine Ökumene.

Wenn der Papst wirklich das Oberhaupt der Christlichen Kirche ist, warum ermahnt er dann nicht die EKD-Führung, die sich auf Irrwegen befindet. Das wäre doch seine vornehmste Aufgabe als Oberhaupt.

Niemals in Geschichte der Christlichen Kirche wurden Schwule zu Pfarrern ordiniert, aber die EKD tut’s. Nach der Hl. Schrift müsste schon ein normales Gemeindeglied aus der Kirche ausgeschlossen werden, wenn es in der Sünde der Homosexualität lebte und nicht Buße tun wollte. Wie kann man Schwule zu Pfarrern ordinieren, wenn schon schwule Gemeindeglieder in der Kirche nicht geduldet werden dürfen (siehe auch Schwule Pfarrer???)?  Weiter stellt der EKD-Chef Schneider die Jungfrauengeburt in Frage. Auch das ist eine epochale Entgleisung in der Geschichte der Kirche. Mit der Jungfrauengeburt stellt Schneider auch die evangelische Rechtfertigungslehre in Frage. Wenn, wie Schneider behauptet, Jesus durch Geschlechtsverkehr von Joseph und Maria gezeugt wurde, d. h. also wenn Jesus nur ein ganz normaler Mensch war, hätte er niemals unsere Sünden tragen können. Nur der ewige Sohn Gottes, der durch ein Wunder des Hl. Geistes in den Leib der Maria kam, konnte die Sünde der Welt tragen. Jesus von Nazareth war von Mutterleibe an der menschgewordene Sohn Gottes, d. h. der Christus. Christus kam aus der Ewigkeit, um der Heiland der Sünder zu werden.

Wenn der Papst ein wirklicher christlicher Bischof wäre, würde er es über die EKD mehr als einmal richtig donnern lassen. Aber der Papst ist natürlich weder ein christlicher Bischof noch ein Christ, sondern ein machthungriger, geldgieriger, ehrsüchtiger Politiker. An der Reinheit der Lehre liegt ihm nicht viel, sondern daran Macht, Reichtum und Ehre zu mehren. Aus irgendwelchen strategischen Gründen schweigt er zum Fehlverhalten der EKD. Aber schon ein normaler Christ darf zu dem, was die EKD tut, nicht schweigen. Weh dir, Papst!

Wenn der EKD-Ratsvorsitzende wirklich ein treuer Kirchenführer ist, warum ermahnt er dann nicht den Papst, endlich das Papsttum abzuschaffen. Die ersten 600 Jahre nach Christus bis zum römischen Bischof Gregor dem Großen gab es kein Papsttum und noch Gregor hat es strikt abgelehnt. Die ersten 6 Jahrhunderte nach Christus war also die RKK tatsächlich eine Christliche Kirche. Erst nach Gregor dem Großen kam sie unter die Herrschaft der Päpste, die sie völlig verdarben.

Es gibt für das Papsttum keine Begründung aus der Hl. Schrift. Im Gegenteil die Hl. Schrift verdammt das Papsttum. Aus dem Gesamtinhalt der Bibel geht hervor, daß Jesus Christus der Fels der Kirche ist. An der Stelle Matth 16, 18 spricht der Vater durch Jesus und erklärt Jesus Christus zum Fels der Kirche. Petrus neigte zur Selbstüberschätzung und Gott mußte ihm einen kleinen Hinweis geben, wer der Oberhirte der Schafe sei, nämlich Jesus. Es ist eine unglaubliche Anmaßung des Papstes, daß er behauptet, er sei höher als alle Bischöfe und er sei ihr Haupt. In den ersten Jahrhunderten der Kirche gab es nur lokale Bischöfe und keine Hierarchie. Obwohl die Alte Kirche kein sichtbares Oberhaupt hatte, fühlten sich die einzelnen Ortsgemeinden doch verbunden und als eine weltweite Kirche und man traf sich auch auf internationalen Synoden und Konzilien. Die lokalen Bischöfe hatten keinen Oberbischof über sich, sondern nur das unsichtbare Haupt Jesus Christus. Die örtlichen Gemeinden wählten ihre Bischöfe in Gemeinschaft mit den nächsten Nachbargemeinden. Niemand wäre auf die Idee gekommen sich von Rom irgend einen Popanz aufoktroyieren zu lassen.

Weiter versucht der Papst, Christus nicht nur sein Amt als Oberhirte zu rauben, sondern auch sein Amt als Heiland Sünder. Jede kath. Eucharistiefeier ist nur wirksam (nach der Lehre des Katechismus der Katholischen Kirche), wenn sie von einem Priester zelebriert wird, der über die Hierarchie und das Weihesakrament mit dem  Papst verbunden ist. Vergebung der Sünden wird also vom Papst abhängig gemacht. Ganz zu schweigen davon, daß man sich einbildet, man könnte Christus bei jeder Messe neu opfern in Form der Hostie. Übrigens führt dies zu völligen Pervertierung des Evangeliums, denn wenn Christus jeden Sonntag neu geopfert wird, kann ich auch jede Woche neu sündigen. Das wahre Abendmahl und Evangelium soll aber bewirken, daß ich nicht mehr, sondern weniger sündige. Das Hl. Abendmahl soll meinen Glauben stärken und nicht schwächen (siehe auch Wider Satan’s Mahl).

Wenn der EKD-Chef Christ wäre, würde er dem Papst die Leviten lesen und ihn strengsten ermahnen, endlich das Papsttum abzuschaffen und die tausend Irrlehren der RKK. Weh ihnen, Herr Schneider, denn sie schweigen, wo Gott will, daß sie reden.

Summa summarum: Das Motto muß lauten Reformation, aber nicht Ökumene.

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