Ostern

Worum geht es eigentlich bei Ostern?

An Ostern feiern wir den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Wir feiern Jesus Christus den Sohn Gottes, der aus Liebe zu uns furchtbare Leiden auf sich nahm.

Wenn Jesus nicht für uns in den Tod gegangen wäre, hätten wir niemals erlöst werden können. Der Tod und die Auferstehung Jesu Christi sind die Grundlagen unserer Erlösung.

Römerbrief Kapitel 6

Taufe und neues Leben

6 1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind? 3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
5 Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. 6 Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. 7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. 8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, 9 und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen. 10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott. 11 So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus.
12 So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. 13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17 Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. 19 Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden. 20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende derselben ist der Tod. 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
 
Bei der Taufe wurde uns Folgendes zugeeignet: Unser „alter Mensch“, das heißt unsere Verderbtheit, ist am Kreuz zusammen mit Jesus untergegangen. Als Jesus auferstand, sind auch wir mit Ihm auferstanden zu einem „neuen Leben“, das heißt ein Leben in göttlicher Gerechtigkeit.
 
Natürlich ist die Taufe kein magisch-mechanischer Vorgang. Wir müssen uns täglich an unsere Taufe erinnern, damit unser Leben heiliger wird. Durch die Taufe wurde die Sünde entthront, das heißt wir stehen nicht mehr unter dem absoluten Zwang zu sündigen. Die Christliche Kirche hilft uns wirklich die Früchte der Taufe hervorzubringen. In der Kirche können wir beichten, empfangen Christi Leib und Blut, hören Christus in der Predigt usw.. Durch verschiedenen Gnadenmittel in der Kirche  fördert Gott das neue Leben, das wir in der Taufe empfangen haben.
 
Als Jesus auf der Erde lebte, glaubten seine Jünger, er würde für Israel das Reich wiederherstellen (Israel war unter römischer Besatzung). Als sich aber Jesus ohne Widerstand festnehmen ließ, verließen Ihn die Jünger, denn sie konnten es nicht ertragen, daß Jesus sich nicht wehrte. Selbstverständlich, er hatte das Recht sich zu wehren, denn er war der rechtmäßige König Israels, aber dann wäre der Plan und Ratschluß Gottes nicht in Erfüllung gegangen, die Sünde der Menschheit auf seinen eingeborenen Sohn zu legen. Es war der Wille seines Vaters, daß Jesus die Sünde der Welt tragen sollte, das konnten die Jünger damals noch nicht begreifen.
 
Jesus ging in den Tod als der völlig verlassene, verworfene, selbst seine Jünger verließen Ihn. Am Kreuz litt Jesus, ausgest0ßen, ohne jede Würde und Ehre, kraft göttlicher Notwendigkeit.
 
Jesus erlitt nicht nur den physischen Tod, sondern er ertrug auch Schande, Schmach und Verwerfung. Dafür sollten wir Ihm danken.
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