Ostern

Der Apostel Paulus predigte das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch, und nach dem Geist, der heiligt, eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft durch die Auferstehung von den Toten.

An Ostern feiern wir auch die Auferstehung des Herrn.

Warum aber war seine Auferstehung ein solch feierliches Ereignis und was ist ihre Bedeutung?

Die Auferstehung ist so ziemlich genau das Gegenteil bzw. die Umkehrung des Sündenfalls Adams. Adam entfremdete sich ohne Leidensdruck von Gott, was im Sündenfall gipfelte. Jesus blieb unter Leidensdruck in Gott oder in Gemeinschaft mit Gott, was in der Auferstehung gipfelte. Die natürliche Menschheit lebt wie ihr Urvater Adam außerhalb Gottes. Diese Entfremdung der Menschheit von Gott hat der neue Mensch Jesus Christus rückgängig gemacht, indem er trotz übermenschlichen Leidensdrucks sich nicht von Gott lossagte. Christus hat die Menschheit mit Gott versöhnt, dies ist gültig, wirksam wird es für den Einzelnen, wenn er an Jesus Christus glaubt und getauft wird bzw. sich seiner Kindertaufe im Glauben erinnert.

Das großartige am Menschen Jesus war, daß er Gott treu blieb trotz Leiden. Jesus war somit ein neuer Mensch, ein neuer Adam, ein geistlicher Adam, der Anfang einer neuen Menschheit. Jesus Christus ist der Beginn einer geistlichen Neuschöpfung Gottes. Die Auferstehung hat den Anfang dieser Neuschöpfung für ewig besiegelt. Diese Erde, auf der wir leben, gehört sozusagen der Vergangenheit an, sie ist wie ein Alptraum, kurz bevor man aufwacht. Jesus ist bereits in der Zukunft des Herrn, die wir als Gläubige erfassen können durch den Geist Gottes. Dies hilft uns auszuharren bis zum Anbruch des ewigen Tages.

1Kor 15,45 Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« (1.Mose 2,7), und der letzte Adam (= Jesus Christus)  zum Geist, der lebendig macht.

Lukas 1, 34-35: 34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.

Paulus hebt Jesu Abstammung von David hervor, weil Jesus sozusagen die Vollendung des davidischen Geschlechtes war.

Röm 15,12 Und wiederum spricht Jesaja (Jesaja 11,10): »Es wird kommen der Spross aus der Wurzel Isais (= Jesse) und wird aufstehen, um zu herrschen über die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen.«

Was war das Herausragende an Isai bzw. David?

Einerseits bezeichnet Paulus Jesus als Nachkommen Davids, andererseits sagt der Evangelist Lukas, daß der Leib Jesu eine Neuschöpfung durch den Heiligen Geist war (dies bedeutet nicht, daß Jesus ein Geschöpf war, sondern nur, daß er auch eine menschliche Natur hatte, neben seiner ewigen, göttlichen Natur). Daraus folgt, daß Jesus nicht über seine Eltern Joseph und Maria mit David verwandt war, sondern über dein Geist Gottes. Mit „geboren aus dem Geschlecht Davids dem Fleische nach“ meint Paulus also das Verwandschaftsverhältnis des Königssohnes Jesus mit dem König David durch den Heiligen Geist. Wie David würde Jesus im Heiligen Geist die Welt überwinden, aber natürlich würde sein Überwinden weit über das Überwinden Davids hinausgehen, sodaß er nicht nur als König Israels, sondern als Gottes Sohn bestätigt und offenbar werden würde durch die Auferstehung von den Toten.

Auch Jesus selbst sagte, daß Gläubige duch den Heiligen Geist miteinander verwandt sind. Der Heilige Geist stellt sozusagen Verwandtschaft her. Was einen überragenden bzw. herausragenden Menschen ausmacht, ist sein Bleiben in Gott bzw. seine Gemeinschaft mit Gott bzw. sein Tun des göttlichen Willens.

Matthäus 12, 46-50:

Jesu wahre Verwandte 

46 Als er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. 47 Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. 48 Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 49 Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 50 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.

Duch diese Passage sagt Jesus, daß Menschen, die an Jesus glauben, enger miteinander verbunden sind als leibliche Verwandte oder anders ausgedrückt: Menschen, die an Jesus glauben, sind dadurch miteinander verwandt. Der Geist macht die Verwandtschaft und so waren auch Jesus und David Verwandte. Jesus ehrt die Gläubigen, indem er sie als seine nächsten Verwandten bezeichnet. Über Jesus gehören alle Gläubigen zu dem königlichen Geschlecht Davids und sind verbunden mit der Wurzel Isai („von Jesse kam die Art“), dem Vater Davids.

Der Nachkomme Davids bleibt in Gott trotz schweren äußeren Leidensdrucks

(Jesus, der neue Mensch, der schon immer in Gott war, in Gott ist und immer in Gott sein wird)

Kol 2,9 Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

Im Gegensatz zu anderen Menschen (man darf Jesus auch Mensch nennen, denn er war gleichzeitig ganz Mensch und ganz Gott), war Jesus schon immer mit dem Heiligen Geist erfüllt, schon vor seiner Geburt in die Welt und sogar schon bevor er im Mutterleib der Jungfrau Maria „ankam“. Jesus wurde sozusagen zweimal geboren: Zum ersten Mal als er in den Leib der Maria kam, das zweite Mal als er den Leib der Maria verließ und in die Welt geboren wurde. Jesus war schon immer (vor Erschaffung des Raum/Zeit – Kontinuums) in Gott, ist in Gott und wird immer in Gott sein.

Jesus war schon in Gott, als er in den Leib der Maria kam (als Embryo). Das Attribut und Prädikat des Menschen Jesus ist einfach das, daß er schon immer in Gott war, in Gott ist und immer in Gott sein wird. Der Mensch Jesus bleibt in Gott. „Jesus“ heißt praktisch „in Gott bleiben“, während im Gegensatz dazu Adam heißt „Gott verlassen“.

Adam war in Gemeinschaft mit Gott als er geschaffen wurde, aber fühlte sich darin sofort nicht wohl (er fühlte sich einsam). Adam’s Misere begann damit, daß er sich einsam fühlen konnte in Gott. Gott selbst ist Gemeinschaft in Fülle , Leben in Fülle , Licht in Fülle. Wie konnte Adam sich einsam fühlen in Gottes Gegenwart? Schade, daß wir Adam nicht persönlich fragen können. Eines ist nur sicher, daß wir Nachkommen jenes Adam sind, der sich einsam fühlte in der Gegenwart des überströmenden Lebens, der Quelle des Lebens, der ewigen Freude, des ewigen Glücks und die Quelle des Lebens verließ. Adam verließ den Machtbereich des lebenspendenden Gottes, was im Sündenfall gipfelte, wo Adam in den Tod „getauft“ wurde. Er erhielt das Siegel, daß er ein Mann war, der außerhalb Gottes leben wollte und außerhalb Gottes da sind Unkraut, Hitze, Mühsal und Schweiß, Sterben, Tod. Wer die Quelle des Lebens verläßt, der muß zerfallen.

Adam war in einem himmlischen Stand, als er geschaffen wurde, aber degenerierte freiwillig zum Sünder. Wir sind Nachkommen des degenerierten Adam. Adam hätte es sich vor dem Sündenfall noch anders überlegen können, das können wir nicht mehr, denn wir werden schon als Sünder geboren, als Nachkommen des Adam, der zum Sünder heruntergekommen war.

Christen sind durch die sakramentale Taufe (auch Säuglingstaufe) der Sünde abgestorben und in Christus bzw. haben den heiligen Geist. Der Leib des Christen bleibt aber auch nach der Taufe noch vollkommen sündig und wird sich auch nie bessern. Unser Leib bzw. wir als natürliche Menschen haben Adam’s sündige Natur geerbt. Der Christ muß sich jeden Tag an seine Taufe erinnern und glauben, daß er durch die Taufe der Sünde abgestorben ist und in Christus ist. Jeden Tag bittet der Christ Gott, ihn mit dem Heiligen Geist zu erfüllen. Nur so kann der Christ seinen sündigen Leib zähmen bzw. bändigen.

Jesus hatte keinerlei Begierden oder Lüste so wie wir. Jesus kannte keinen Kampf zwischen Geist und Fleisch, denn auch sein Leib war heilig. Jesus hatte keinerlei Neigung zu Hass, Neid, Gier, Unzucht, Hurerei, Ehebruch, Unreinigkeit, Geiz, Steitsucht, Ehrsucht, Machtgier, Geldgier, Zorn, etc..

Hatte Jesus also ein „lockeres“ Leben (life of ease)?

Jesus mußte aber wesentlich mehr äußere Anfeindung aushalten als wir. Auf Jesus lastete ein gewaltiger, unvorstellbarer, äußerer, dämonischer Druck. Als Jesus auf die Erde kam, geriet die Finsternis in Aufruhr und die Welt war tatsächlich verfinstert. Jesus fing allein an zu predigen in einer Welt, die auf dem sittlich-moralischen Tiefstpunkt angekommen war. Juden und die Anhänger der griechischen Götter, also alle Bürger des römischen Weltreiches, waren zum Spielball ihrer Begierden und böser Geister geworden. Die Welt war absolut verfinstert (wir können uns das heute nicht mehr vorstellen, da wir ja in der Zeit nach der Christianisierung der Welt leben). Die Welt, in die Jesus kam und in der er anfing zu predigen, war absolut damönisiert bzw. okkult. Die Hölle bzw. Finsternis hatte sich der Menschheit bemächtigt. Da kam Jesus, der „Tod des Todes“ und die „Zerstörung der Hölle“, was den äußersten Zorn und die Wut der Finsternis hervorrufen mußte.

Durch die Hand des Herodes wollte der Fürst dieser Welt seinen Erzfeind Jesus schon als Säugling vernichten.

Matthäus 2, 1-18:

Die Weisen aus dem Morgenland

1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: 2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten. 3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem, 4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte. 5 Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1): 6 »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.« 7 Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre, 8 und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete. 9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. 10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut 11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Die Flucht nach Ägypten 

13 Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. 14 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten 15 und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Hosea 11,1): »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.«

Der Kindermord des Herodes

16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. 17 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): 18 »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.«

Herodes hoffte, daß sich unter diesen getöteten Kindern auch Jesus befand.

Jesus wurde offensichtlich schon als Säugling verfolgt.

Wir können davon ausgehen, daß Jesus eine schwere Kindheit, Jugend und ein schweres Leben hatte bis zum Beginn seines öffentlichen Dienstes (Nathanael sagte einmal: „Kann denn aus Nazareth etwas Gutes kommen?“; offensichtlich war Jesu Heimatstadt ein verrufener Ort mit sehr unfreundlichen Menschen). Es wird nicht berichtet, daß Jesus irgendwelche Freunde hatte, bevor er seinen öffentlichen Dienst begann. Von seinen leiblichen Brüdern wird berichtet, daß sie bis in die Zeit seines öffentlichen Auftretens hinein nicht an ihn glaubten, sondern ihn für verrückt hielten (von Sinnen).

Joh 1,46 Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es!

Mk 3,21 Und als es die Seinen hörten, machten sie sich auf und wollten ihn (Jesus) festhalten; denn sie sprachen: Er ist von Sinnen.

Das einzig gute, das aus Nazareth kam, war anscheinend Jesus selbst.

Das jüdische Establishment haßte Jesus und sie beschlossen sogar ihn zu töten, was ja dann auch in die Tat umgesetzt wurde. Wer sich zu Jesus bekannte, wurde geächtet bzw. in den Bann getan, das sagt einiges darüber aus, welche Anfeindung Jesus selbst aushalten mußte. Man bezeichnete Jesus auch als Fresser und Weinsäufer.

Joh. 9, 22: Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden.

Lk 7,34 Der Menschensohn (Jesus) ist gekommen, isst und trinkt; so sagt ihr: Siehe, dieser Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!

Die Juden unterstellten Jesus auch, er sei vom Teufel besessen, was ihre schlimmste Sünde war und die schlimmste Beleidigung für Jesus:

Matthäus 12, 22-24:

Da wurde ein Besessener zu Jesus gebracht, der war blind und stumm; und er heilte ihn, sodass der Stumme redete und sah. 23 Und alles Volk entsetzte sich und fragte: Ist dieser nicht Davids Sohn? 24 Aber als die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Er treibt die bösen Geister nicht anders aus als durch Beelzebul, ihren Obersten.

Mit Abstand das schlimmste, was Jesus aber widerfuhr, war der Verrat durch Judas, die Agonie im Garten Gethsemane und die Kreuzigung selbst.

Lukas 22, 39-46:

Jesus in Gethsemane

39 Und er ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger. 40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt! 41 Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! 43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Und er rang mit dem Tode und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.2 45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend vor Traurigkeit 46 und sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

Die Agonie Jesu bringt einerseits seine Leiden eindringlich zum Ausdruck, andererseits ist sie der Beweis dafür, daß Jesus auch ganz Mensch war. Sein menschlicher Wille war völlig frei gegenüber seinem göttlichen Willen (sonst wäre er kein ganzer Mensch gewesen). Der Mensch Jesus spürte die Nähe des bevorstehenden Todes durch die Keuzigung und wäre dem lieber ausgewichen. Da Jesus aber in Gott war und er in Gott bleiben wollte, ordnete er seinen menschlichen Willen dem göttlichen Willen unter und akzeptierte die Kreuzigung (er nahm den Leidens-Kelch aus der Hand des Vaters).

Das ist mit das interessanteste an Jesus, daß er tatsächlich zwei Willen hatte. Jesus hatte einen menschlichen Willen und einen göttlichen Willen. Er hatte eine menschliche Natur und eine göttliche Natur. Jesus ordnete seinen menschlichen Willen immer dem göttlichen unter.

Das Gewaltige:

Jesus hatte zwar keinen sündigen Leib so wie wir, aber er hätte sich wegen des äußeren Leidensdrucks von Gott lossagen können. Dann wäre das Universum eingestürzt.

Das ist das größte Ereignis aller Zeitalter, daß Jesus Christus überwunden hat. Er blieb in Gott trotz seiner übermenschlichen Leiden.

Weil er treu blieb (in Gott blieb) in Leiden wurde er als Sohn Gottes in Kraft eingesetzt durch die Auferstehung von den Toten.

Diese Auferstehung wird gefeiert an Ostern.

Offenbarung 5:

Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Evangelium:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

Wer das glaubt und getauft wird oder sich im Glauben erinnert an seine Säuglingstaufe, der kehrt zurück in die vertrauensvolle Gemeinschaft des liebenden Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat.

Weil Jesus in Gott blieb, trotz Leiden und Verwerfung, können wir in die Gemeinschaft Gottes zurückkehren.

 

 

Dieser Beitrag wurde unter 30 Silberlinge, 666, Abaddon, Abendmahl, allah, Allgemein, Antichrist, Apollyon, apostolischer Stuhl, Archbishop of Canterbury, Arianer, Arius, Arme, Arzt, Athanasius, Ökumene, Befreiung, Beichte, Bergpredigt, Bibel, Bischof, Bischof von Rom, Bishop of Rome, Bonhoeffer, Brotbrechen, DEK, Deutschland, Die Hure, Ehe, Ehelosigkeit, EKD, Enthaltsamkeit, Establishment, Eucharistie, Eunuch, extra ecclesiam nulla salus, Freikirche, Freunde, Frevler, Frieden, Geld, Gesellschaft, Gesundheit, Glaube, Glück, Haus Gottes, Häresie, Heilige, Heilige Vater, Heiliger, Heiliger Stuhl, Heiliger Vater, Heilung, Herrenmahl, Herrlichkeit Gottes, Hitler, Holy Father, Holy See, Hostie, Imam, Islam, Israel, Jüngling, Jerusalem, Jesus, Johannes Paul II., Judas, Judas Iskariot, Juden, Jungfrauengeburt, Kaiser Konstantin, Kapital, Kapitalismus, Karfreitag, Kastration, Keuschheit, Kirche, Kirche Rom's, Kollegium, Kommen des Heiligen Geistes, Koran, Leid, Liebe, Manager, Medina, Mekka, Messias, Migranten, Mittelschicht, Mohammed, Moschee, Nachfolge, Nachfolger Petri, National Socialism, Nationalsozialismus, Nazi, Nächstenliebe, Nicäa, Nikolaus Schneider, Not, Offenbarung, Osterfest, Ostern, Palästina, papacy, Papst, Pfingsten, Pfingstfest, Pilgerreise, Politiker, pontiff, pope, Priester, Priesterweihe, Prince of Bishops, Reichtum, Reinheit, Religion, Rom, Rowan Williams, Sakrament, Sakramente, salvation, Sanctam, Sanftmut, Satan, Sünder, Scharia, Schlüsselgewalt, Seligpreisungen, seligsprechung, Seligsprechung, soziale Skala, Sparen, Spießbürger, Staat, Stärke, Stellvertreter Christi, successor of St. Peter, Sure, Taufe, Tempel, Tempel Gottes, Teufel, Theologie, Tier, Trauer, Unam, Unam Sanctam, Vater, Vatikan, Vergebung, Vermögen, Verrat Judas, Vorstand, Weihe, Weihesakrament, Weisheit, Welteinheitsreligion, Zahl des Tieres, Zölibat, Zöllner, zweiter Weltkrieg abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s