Homosexuelle Pfarrer

Anlass zu diesem Artikel ist die gegenwärtige Diskussion über folgendes Thema: Zulassung gleichgeschlechtlicher Paare im Pfarrhaus.

Ich möchte voranstellen, daß ich durchaus kein Schwulenhasser bin. Die Homosexualität selber ist jedoch ein Problem in Gottes Augen:

  • 3. Mose 18, 22: Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.
  • 3. Mose 20, 13: Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
  • Röm. 1, 26-27: 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

(Röm. = Brief des Apostel Paulus an die Kirche zu Rom; „Lohn ihrer Verirrung“ = Todesstrafe in alttestamentlicher Zeit)

Diese Bibelstellen sollten Grund genug sein, daß man die Homosexualität nicht auf die leichte Schulter nimmt, denn offensichtlich erregt sie nicht Gottes Wohlgefallen.

Homosexualität ist eine von vielen Sünden, die zeigen, daß wir uns von Gott entfremdet haben. Die Betonung liegt auf „eine von vielen Sünden“. Wer keine Homosexualität praktiziert, zeigt seine Entfremdung von Gott vielleicht durch andere Sünden und sollte sich deshalb nicht über die Homosexuellen erheben. Wir sitzen alle in einem Boot.

Was ist eigentlich Sünde?

Sünde ist ein Handeln gegen die Liebe (die göttliche Liebe, die nicht immer unseren Vorstellungen von Liebe entsprechen mag). Jede Sünde, die man begeht, zeigt, daß man sich nicht in dem seligen Heilsstand der Liebe befindet. Sünde ist nicht erst definiert durch das Vorhandensein von Geboten und das Brechen derselben, sondern Sünde sind einfach die Handlungen des Menschen, der sich nicht mehr in Gott, der die Liebe ist, befindet. Gebote sind nichts anderes als Kommentare Gottes zum Handeln desjenigen, der sich nicht mehr im Heilsstand der Liebe befindet und somit Dinge tut, die Gottes Kommentar „Du sollst nicht!“ hervorrufen müssen. Wer Gottes Kommentar „“Du sollst nicht!“ hört, dem sollte bewußt werden, daß er sich nicht in einem seligen Stand befindet, das heißt sündhaft ist. Wer seine Sündhaftigkeit erkannt hat, der bitte Gott, daß er ihn wieder in den seligen Stand der Liebe zurückbringe. Jemand der seinen Heilsstand in Gott bewahrt, der braucht eigentlich keine Gebote (mehr), so wie Gott selbst keine Gebote braucht, um richtig zu handeln.

Unser Urgroßvater Adam wurde ursprünglich in einem seligen Stand geschaffen, er befand sich in Gemeinschaft mit dem LEBEN, er war in der Gegenwart Gottes, der Gemeinschaft in sich selbst ist. In Gott gibt es keine Einsamkeit, Gott kann nicht einsam sein. Dennoch fühlte sich Adam einsam in der Gegenwart Gottes. Warum Adam sich in Gottes Gegenwart einsam fühlte, ist absolut unergründlich. Es mangelte ihm wahrscheinlich an Wertschätzung für Gottes Freundschaft. Das bemerkte Gott, der nicht gleich den Beleidigten spielen wollte, und schuf die Tiere und Eva für Adam als seine Freunde, um ihm seine Liebe zu beweisen (Eva und die Tiere waren sozusagen das Urevangelium der Liebe Gottes für Adam, welches bewirken sollte, daß er wieder fest an Gottes Liebe glaubte und zurückkehrte in seine vertrauensvolle Gemienschaft).

Adam jedoch ignorierte das Urevangelium und entfremdete sich weiter von Gott, was im Sündenfall gipfelte, wo Adam in den Tod „getauft“ wurde. Adam hatte nun entgültig seinen seligen Stand in Gott verlassen und war zum Sünder geworden, das heißt er war nun einer, der nicht mehr nach dem Prinzip der Liebe handeln konnte. Adam hatte die Quelle des Lebens verlassen und so mußte er zwangsläufig verderben und unter die Macht des Todes kommen. Mit dem Sündenfall wurde Adam’s Entfremdung von Gott besiegelt und er war nun definitv einer, der außerhalb Gottes leben wollte mit allen Konsequenzen.

Adam war gefallen, weil er sich von der Quelle des Lebens, Gott, entfremdet hatte. Adam’s Entfremdung von Gott gipfelte im Sündenfall. Durch den Sündenfall wurde Adam in den Tod “getauft”. Der Tod war Gottes Siegel auf Adam, daß Adam einer war, der außerhalb Gottes leben wollte, das heißt außerhalb des Lebens. Gott mußte ja dem Adam irgendein äußeres Zeichen geben, daß etwas nicht in Ordnung war und so kam Krankheit, Tod, Mühsal, Hitze und Unkraut über ihn. Diese unangenehmen Dinge sollten Adam bildlich zeigen, daß er die Sphäre des Lebens bei Gott verlassen hatte. Angenommen, auf der Erde wäre alles paradiesisch und es gäbe keinen Tod, dann würden wir Menschen wahrscheinlich für immer einfach so weiterleben in unseren Alltagsroutinen und nach kurzer Zeit hätte das Wort Gott keine Bedeutung mehr (die Leute müßten in einem Wörterbuch nachschlagen, was eigentlich “Gott” bedeutet). So hat uns Gott eine äußere Not gegeben, als Bild unserer spirituellen Not, unseres Getrenntseins von Gott. Unser eigentliches Problem ist unser Getrenntsein von Gott und die äußerlichen Nöte verbildlichen das bloß.

Der Sündenfall Adams wiederholt sich laufend in der Geschichte der Menschheit, einfach deswegen, weil wir biologische Nachkommen Adams sind, das heißt wir haben seine Natur geerbt, die permanent darauf sinnt oder dazu tendiert, sich von Gott zu entfremden:

Röm. 1, 18-32:

(Die Geschichte der Menschheit als permanente Wiederholung des Sündenfalls)

1 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, 25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. 28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

„Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.“

Mit „Nichtigen“ mein Paulus die Dämonen (1. Kor. 8, 4-6: Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen. 5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, 6 so haben wir doch nur „einen“ Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und „einen“ Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.). Es gibt zwar Dämonen, die sich gerne Götter nennen lassen, aber im Vergleich zum HERRN sind sie „nichtig“. So gibt es Götzen und doch nicht. Wir sollen also die Dämonen als nichtig betrachten, obwohl sie schon existieren.

Wie Gott sich schon Adam offenbarte, offenbart sich Gott allen Menschen durch seine Schöpfung, das ist die Wahrheit. Die Menschen ignorieren jedoch diese Wahrheit und beten nicht Gott an, sondern die Dämonen (z. B. griechische Götter wie Zeus, Hermes, Demeter, Dionysos, etc.). So wie Gott das Leben repräsentiert, repräsentieren die Dämonen den Tod und so wird das Herz des Menschen immer wieder verfinstert, wenn er die Dämonen anbetet.

„Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.“

Wie aus der Apostelgeschichte (Apg. 17) hervorgeht reihten die Griechen (Anhänger der griechischen Religion) den Schöpfergott tatsächlich ein unter ihre Götter (Dämonen). Sie unterstellten damit Gott, er habe so einen lausigen Charakter wie einer ihrer Götter (Zeus war z. B. ein Hurenbock). Dies war natürlich extreme Blasphemie. Die Griechen machten sich sündige Götter und reihten den Schöpfergott unter sie ein. Es war folglich unausweichlich, daß ihre Sünde explodieren mußte, denn sie hatten die Sünde perfekt gerechtfertig, indem sie sich sündige Götter machten („wenn mein Gott Zeus hurt, kann ich auch huren ohne schlechtes Gewissen“).

„Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben“

Der Mensch ignoriert das Schöpfungsevangelium der Liebe Gottes, entfremdet sich immer mehr von Gott, nähert sich so den Dämonen des Todes, da muß Gott seine schützende Hand abziehen: „er gab sie dahin“. Der Mensch, der Gottes Machtbereich verlässt, kommt in den Machtbereich des Todes und das soll er auch spüren. Es scheint schon Gottes Wille zu sein, daß der Mensch merken und spüren  soll, daß es „außerhalb Gottes“ nur Tod und Zersetzung gibt. Leben, Wachstum und Frieden dagegen gibt es nur in Gott.

Jemand könnte einwenden, wir seien doch moderne Menschen und die Götter der Antike gingen uns nichts mehr an. Leben wir heute nicht in einem neutralen Zustand? Sind wir nicht säkular und aufgeklärt?

Nein, wir machen die gleichen Fehler wie Adam und alle bisherigen Menschen: Wir ignorieren, daß Gott uns durch die Werke der Schöfung (Gestirne, Himmel und Erde, Pflanzen und Tiere, gutes Wetter, gute Ernten) seine Freundschaft anbietet und Liebe beweist. Statt auch nur ein paar Sekunden pro Tag kontemplativ zu sein, opfern wir alle Zeit, Kraft und Energie, die wir haben, dem Götzen Mammon, der der Gott des Materialismus ist.

Der Mammon ist ein Dämon, den es tatsächlich gibt. Jesus hat vor ihm gewarnt: 

Matthäus 6, 19-24:

19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. 22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. 23 Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! 24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

(ein böses Auge ist ein Auge, das die Not von Bedürftigen übersieht; wer nicht bereit ist, seine Güter, die er durch seiner Hände Arbeit erworben hat, mit Bedürftigen zu teilen, der wird zum Diener des Mammon und seine Güter werden ihm zum Fluch; Arbeit, Güter und Vermögen sind nicht schlecht in sich selbst; erst wenn man nicht mit anderen teilt, wird man zum Diener des Mammon)

Wir begehen Tag für Tag viele und schwere Sünden, die eine Folge unserer Entfremdung von Gott sind. Wie schon bei Adam reicht das Schöpfungevangelium (Zeugnis der Schöpfung) nicht aus, um uns zu Gott zurückzubringen.

Paulus läßt ein dreifaches „Gott hat sie dahingegeben“ erklingen. Neben Unreinheit und Homosexualität folgt aus dem Dahingegebensein Folgendes:

„Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig.“

Wer von uns behauptet, ihm seien die o. g. Sünden völlig fremd, der läuft Gefahr, sich ein bischen unglaubwürdig zu machen.

Die Unreinen, die Schwulen und alle sonstigen Sünder sollen ihren erbärmlichen Zustand erkennen und Gott bitten, daß er sie mit sich selbst versöhne. Wir müssen zurückkehren in die Gemeinschaft des liebenden Gottes und somit DES LEBENS, damit wir fernerhin nicht dem Tod Frucht bringen, sondern dem Leben.

Nun zum eigentlichen Thema. Dies ist doch die ureigenste Aufgabe eines Pfarrers, daß er Menschen darüber informiert, wie sie zurückkehren können in die Gemeinschaft des liebenden Gottes und wie sie darin bleiben können.

Kurz gesagt: Die Hauptaufgabe eines Pfarrers ist die Predigt des Evangeliums bzw. die Seelsorge.

Wie wir soeben bewiesen haben, ist jedoch Homosexualität eine Sünde, die anzeigt, daß ein Mensch nicht mit Gott versöhnt ist. Ein homosexueller Pfarrer kann nicht mit Gott versöhnt sein. Wie soll er dann andere Sünder zurückbringen in die Gemeinschaft mit Gott?

Der absolute Hohn, Spott und Heuchelei wäre es ja, wenn ein schwuler Pfarrer gegen Homosexualität predigen würde und sagen würde, durch das Evangelium könnte man davon frei werden. Solche gibt es wahrscheinlich sehr wenige und deren Gericht ist recht.

Aber selbst wenn ein Schwuler nur die Erlösung von anderen Sünden durch das Evangelium predigen würde, wäre seine Predigt nichts wert, denn sein schwuler Leib (Körper) würde seine verbale Predigt zunichte machen.

1. Korinter 5:

1 Überhaupt geht die Rede, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: dass einer die Frau seines Vaters hat. 2 Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht vielmehr traurig geworden, sodass ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat begangen hat? 3 Ich aber, der ich nicht leiblich bei euch bin, doch mit dem Geist, habe schon, als wäre ich bei euch, beschlossen über den, der solches getan hat: 4 Wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein Geist samt der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist, 5 soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn. 6 Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist. 8 Darum lasst uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit. 9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. 10 Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt räumen. 11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen. 12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? 13 Gott aber wird die draußen sind richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

Beachte: Es geht in diesem Abschnitt nicht nur um jemand, der Verkehr mit seiner Mutter hatte, sondern unter anderem auch um Unzüchtige, worunter auch Homosexuelle zu verstehen sind.

„Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?“

2. Mose 12, 39: Und sie backten aus dem rohen Teig, den sie aus Ägypten mitbrachten, ungesäuerte Brote; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten weggetrieben wurden und sich nicht länger aufhalten konnten und keine Wegzehrung zubereitet hatten.

Der Teig der Israeliten konnte nicht sauer werden, weil sie Hals über Kopf aus Ägypten flohen. Genauso soll der Christ heute ständig auf der Flucht vor der sündigen Welt oder Welt der Sünde sein und es soll keinen Sauerteig (Sünde) bei ihm gefunden werden. Wer die Welt der Sünde verlassen hat, der fegt den alten Sauerteig aus. Wer den Sauerteig nicht ausfegen will, gehört nicht zur Kirche (Israel der Glaubenden), sondern zur Welt (Ägypten der Sünder) und soll die Kirche sichtbar verlassen und in die Welt zurückkehren.

Ein penetranter Sünder in der Gemeinde kann die ganze Gemeinde „durchsäuern“. 

Die Gemeinde ist ein lebendiger Organismus im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gemeinde ist der Leib Christi (das kann man ruhig wörtlich nehmen). Wenn ein Glied des Leibes verwest, leidet der ganze Leib und kann im schlimmsten Fall zu Grunde gehen (eine Kirche oder Gemeinde würde aufhören, der Leib Christi zu sein). Es ist tatsächlich auch medizinisch so, daß ein einziges entzündetes Körperteil des Menschen zu seinem Tode führen kann.

1Kor 12,26 Und wenn „ein“ Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn „ein“ Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

Wenn St. Paul also schon solch strenge Regeln für gewöhnliche Gemeindeglieder festgesetzt hat, wieviel mehr gelten dann strenge Regeln für einen Pfarrer, der ein Vorbild sein soll.

Ein schwuler Pfarrer, der nicht Buße tun will, muß nicht nur sein Amtes enthoben werden, sondern er muß sogar aus der Kirche ausgeschlossen werden.

Für gewöhnliche Gemeindeglieder und Pfarrer, die permanent sündigen, gilt Foglendes:

Matth. 18, 15-20:

15 Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde. 17 Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner. 18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Hinweis:

Es dürfte klar sein, daß es in diesem Artikel nicht um einzelne Fehltritte eines Gläubigen geht, sondern um ein permantentes, schweres Sündigen, sozusagen ein mutwilliges Verharren in der Sünde ohne jede Bereitschaft damit aufzuhören.

Was ist eigentlich das Evangelium?

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten. 

oder

Gott, der Sohn, Jesus, trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Um unserer Rechtfertigung willen ist er auferstanden von den Toten.

Wer das glaubt und getauft wird (wer schon als Kind getauft wurde, der solch sich daran erinnern und nicht wiedertaufen lassen), der wird gerecht. Wir werden in Jesus hineingetauft. Wer sterben und auferstehen zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Täglich bitten wir Christus oder den Heiligen Geist uns zu erfüllen, so wie wir schon Anteil bekommen haben an dieser Gnade durch die Taufe. In der Kraft des heiligen Geistes überwinden wir die Begierden unseres durch und durch sündigen Leibes und tun Werke der Gerechtigkeit und Liebe. Wir werden als Fromme wahrgenommen von den Menschen, trotz unseres in sich selbst sündigen Leibes.

Wem der Tod und die Auferstehung lieb und teuer geworden ist als Werk der Erlösung, dem gereicht Jesu Tod am Kreuz auch zur Sühnung für seine Sünden.

Wer als getaufter Christ wiederrum gesündigt hat, der bekennen seine Sünde (Beichte vor einem christlichen Bruder) und blicke wiederum auf Christus am Kreuz. So erfährt er neue Vergebung und empfängt neue Kraft als Christ zu leben.

„Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.“

In der Beichte wir mir durch den Bruder im Namen Gottes die Vergebung zugesichert. Diese Freisprechung soll ich als Freisprechung Gottes annehmen und mich nicht mehr länger grämen, sondern ganz getrost wieder als treuer Christ leben.

Lieber schwuler Pfarrer, bitte kommen sie zur Beichte und ihr Leben werde neu und werden sie ein Vorbild der Herde:

1Petr 5,3 nicht als (schwule) Herren über die Gemeinde, sondern als (keusche) Vorbilder der Herde.

Warnung:

Die EKD (evangelische Kirche in Deutschland) ist selbstverständlich keine Christliche Kirche mehr, weil sie sich nicht an Christi Vorschriften über den Umgang mit schwulen Gemeindegliedern und schwulen Pfarrern hält. Diese „Kirche“ muß dringend reformiert werden. Wir brauchen einen neue Kirchenleitung, die aus treuen Christen besteht und nicht aus Schwulen.

(das ist nicht Brändlein’s Rhetorik, sondern ich meine das wörtlich und buchstäblich so)

 
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