Beschneidung

Beschneidung

(Bibeltext: 1. Mose 8 bis 1. Mose 17)

(1. Mose ist ein Buch des Alten Testamentes, auch Genesis genannt)

 

Die Sintflut kam und raffte alle Menschen hinweg außer Noah, seine Söhne Sem, Ham und Japhet und ihre Frauen. Mit Noah und seiner Sippe macht Gott einen Neuanfang mit der Menschheit.

Aber schon Ham’s Enkel Nimrod war schon wieder ein Erzsünder. Nimrod war ein Tyrann, so wie es sie auf Erden immer wieder geben wird. Nimrod war gierig nacht Macht, Herrschaft, Wohlstand, Ruhm und Ehre, er gründete große Städte in Mesopotamien und liebt es Tiere zu abzuschießen. Jeder gerechte Herrscher würde keine Großstädte gründen, denn sie sind Brutstätten des Bösen, weil der Mensch dort isoliert und anonym lebt und somit seine Leidenschaften ungehemmt entfalten kann. Kein gerechter Herrscher könnte auch leidenschaftlicher Jäger sein, das heißt Lust daran haben, Tiere zu töten.

Es liegt nahe zu vermuten, daß aus dem Reich Nimrod’s in Mesopotamien das akkadische Reich und das babylonische Reich hervorgingen, denn Nimrod gründete die Städte Akkad und Babel. Es hat sich in dem Territorium des akkad. Reiches bzw. babylon. Reiches nie eine Kultur herausgebildet, die den Schöpfer-Gott allein angebetet hätte (das wäre ja dann ein Prä-Israel gewesen). Es liegt also auf der Hand, daß sich Nimrod’s Gottlosigkeit von einer Generation zur nächsten fortgepflanzt hat. Abraham, der ein Nachkomme Sems war, lebt viele Generationen nach Nimrod, aber doch (auch zu Abraham’s Zeiten war es noch so schlimm in Mesopotamien wie zu Nimrod’s Zeiten) sagte Gott zu ihm:

1. Mose 12, 1-3:

1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. 2 Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. 3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

Die Sünde von Abraham’s Vaterland gipfelte darin, daß sie den Turm zu Babel bauten,  um Ruhm zu erwerben. Gott hatte durch Noah einen Neuanfang mit der Menschheit gemacht, doch war sie wenige Generationen danach schon wieder völlig heruntergekommen, was bewiesen wird durch ihre Ruhmsucht.

Noah hatte eigentlich die Linie Sem’s, aus der Abraham hervorging, zum Herrschertum verordnet, Ham erniedrigt und die Linie Japhet zu Nomaden bestimmt. Entgegen Noah’s Befehl breitete sich aber die Linie Ham durch Kanaan und Nimrod in Palästina bzw. Mesopotamien aus und herrschte. Wenn Gott einen weiteren Neuanfang machen wollte, ohne wiederum durch eine (Natur-) Katastrophe wie die Sintflut viele Menschenleben auszulöschen, blieb ihm nur übrig, Abraham aus seinem Vaterland herauszurufen. Es scheint, daß Abraham’s Vater Terach und sein Bruder Nahor und seine Frau diesen Weg des Glaubens nicht mitgehen konnten und blieben deshalb in Haran zurück.

Gott will Noah’s Segen über Sem durchsetzen gegen alle Gewalttätigkeit der Nachkommen Hams. Gott holt den braven, rechtschaffene Ehemann Abraham, der eigentlich das Recht gehabt hätte zu herrschen in Chaldäa bzw. Babylonien heraus aus seinem Vaterland, das tyrannisiert wird von den Nachfahren Hams, bzw. Kusch’s und Nimrod’s. Ganz heimlich, still und leise fängt Gott mit Abraham etwas Neues an, aber er befiehlt ihm nicht, in Babylonien eine Revolution zu machen und die Herrschaft unter Gewaltanwendung an sich zu reißen. An Abraham ist es, Gott zu vertrauen und seinen Weg zu gehen. So befiehlt auch heute Gott den Christen keine Revolution gegen das herrschende System, sondern gründet heimlich, still und leise eine neue Zivilisation, die jetzt schon im Kleinen sichtbar ist als christliche Kirche. Bis zum Anbruch des Tages Gottes wird die neue Menschheit bzw. Kirche auf dem Weg des Glaubens (Glauben heißt: mehr hoffen, als sehen) bleiben müssen wie Abraham, das heißt leiden und verworfen werden von der Welt der Götzendiener. Aber wenn die Kirche diesen Weg im Glauben und in Niedrigkeit geht, wird sie in Ewigkeit zusammen mit Jesus herrschen und die gottlose Welt wird vergessen sein.

Das muß man sich mal vorstellen, da gab es eine Zivilisation auf Erden und nur ein Mensch aus dieser Zivilisation war auf dem richtigen Weg, nämlich Abraham (vielleicht kann man Lot, seinen Neffen und ihre Frauen noch hinzurechnen).

Der Götzendienst war die gesellschaftlich etablierte Religion in Akkad bzw. Babylonien, genauso wie viel später das Griechentum mit seinem Götter-Olymp im römischen Reich. Gegen alles was gesellschaftlich etabliert und anerkannt war, geht Abraham seinen Weg mit dem Herrn, dem ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Abraham vollbrachte eine gewaltige Leistung als Mensch und nahm Einiges auf sich.

Die Kanaaniter waren zwar auch Götzendiener wie die Leute von Mesopotamien, aber anscheinend waren ihre Herrscher nicht so tyrannisch, wie die Herrscher in Abraham’s Vaterland, sodaß Gott mit Abraham einen Neuanfang in Kanaan machen wollte.

Gott hatte zwar einen Anfang mit Abraham gemacht, doch war Abrahams Glaube noch nicht versiegelt und er fühlte sich oft nur als rechtloser, schutzloser Ausländer in Kanaan. Als eine Hungersnot kommt, sucht er Nahrung in Ägypten und rettet sein Leben, indem er seine Frau als seine Schwester ausgibt. Abraham hatte offensichtlich nicht genug Glauben einfach in Kanaan zu bleiben und auf Hilfe von Gott zu warten.

Abraham kommt ziemlich reich mit Brautgeschenken aus Ägypten zurück (Pharao hatte um Abraham’s „Schwester“ geworben).

Im Lande Kanaan kommt es zu Streitereien zwischen Abraham’s und Lot’s Hirten. Diesen Streit schlichtet Abraham, indem er Lot das fruchtbare Weideland am Jordan überläßt und sich selbst mit dem trockenen Hügelland begnügt.

Da erscheint Gott dem Abraham zum zweiten Mal und konkretisiert die Verheißung. Gott zeigt Abraham nicht nur, daß er ein großes Volk werden soll, sondern auch das verheißene Land: Kanaan bzw. Palästina. Abraham’s Glaube verbindet sich mit praktischer Gerechtigkeit seinem Neffen Lot gegenüber, denn Abraham’s Glaube war echt. Das wird von Gott außerordenlich gewürdigt  und er zeigt Abraham das verheißenen Land. Immer mehr wächst Abraham’s Glaube.

Nun kommt der Beweis, daß Abraham’s Vaterland tatsächlich von Tyrannen regiert wurde, denn sie starten einen Großangriff auf Kanaan und entführen sogar Abraham’s Neffen Lot. Auch in dieser Situation stellt Abrahma seinen Glauben erneut unter Beweis, indem er seinen Neffen Lot unter Gewaltanwendung aus der Hand der Angreifer befreit und dabei sein Leben auf’s Spiel setzt. Gott bestätigt Abraham’s Glauben auf’s neue, indem er den Priester Melchisedek zu ihm schickt, der ihn segnet im Namen Gottes.

Allmählich gelangt Abraham’s Glauben zur völligen Reife, wie wir im Folgenden lesen können.

1. Mose 15:

1 Nach diesen Geschichten begab sich’s, dass zu Abram das Wort des HERRN kam in einer Offenbarung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn. 2 Abram sprach aber: HERR, mein Gott, was willst du mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder und mein Knecht Eliëser von Damaskus wird mein Haus besitzen. 3 Und Abram sprach weiter: Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer von meinen Knechten wird mein Erbe sein. 4 Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein. 5 Und er ließ ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein! 6 Abram glaubte dem HERRN und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit. 7 Und er sprach zu ihm: Ich bin der HERR, der dich aus Ur in Chaldäa geführt hat, auf dass ich dir dies Land zu besitzen gebe. 8 Abram aber sprach: HERR, mein Gott, woran soll ich merken, dass ich’s besitzen werde? 9 Und er sprach zu ihm: Bringe mir eine dreijährige Kuh, eine dreijährige Ziege, einen dreijährigen Widder, eine Turteltaube und eine andere Taube. 10 Und er brachte ihm dies alles und zerteilte es in der Mitte und legte je einen Teil dem andern gegenüber; aber die Vögel zerteilte er nicht. 11 Und die Raubvögel stießen hernieder auf die Stücke, aber Abram scheuchte sie davon. 12 Als nun die Sonne am Untergehen war, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe, Schrecken und große Finsternis überfiel ihn. 13 Da sprach der HERR zu Abram: Das sollst du wissen, dass deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem Lande, das nicht das ihre ist; und da wird man sie zu dienen zwingen und plagen vierhundert Jahre. 14 Aber ich will das Volk richten, dem sie dienen müssen. Danach sollen sie ausziehen mit großem Gut. 15 Und du sollst fahren zu deinen Vätern mit Frieden und in gutem Alter begraben werden. 16 Sie aber sollen erst nach vier Menschenaltern wieder hierher kommen; denn die Missetat der Amoriter ist noch nicht voll. 17 Als nun die Sonne untergegangen und es finster geworden war, siehe, da war ein rauchender Ofen, und eine Feuerflamme fuhr zwischen den Stücken hin. 18 An dem Tage schloss der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dies Land geben von dem Strom Ägyptens an bis an den großen Strom Euphrat: 19 die Keniter, die Kenasiter, die Kadmoniter, 20 die Hetiter, die Perisiter, die Refaïter, 21 die Amoriter, die Kanaaniter, die Girgaschiter, die Jebusiter.

Danach hatte Sarah eine kleine Glaubensschwäche und „verführt“ Abraham mit der Magd Hagar einen Sohn namens Ismael zu zeugen, woraus der Menschheit viel Leid erwuchs (die Araber). Sarah konnte nach so langer Zeit einfach nicht mehr glauben, daß Gott ihr und Abraham noch Nachkommen geben würde. Doch sollte Gott gelogen haben?

(13 Jahre später) 1. Mose 17:

1 Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. 2 Und ich will meinen Bund zwischen mir und dir schließen und will dich über alle Maßen mehren. 3 Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: 4 Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. 5 Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker. 6 Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen und auch Könige sollen von dir kommen. 7 Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, sodass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin. 8 Und ich will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kanaan, zu ewigem Besitz und will ihr Gott sein. 9 Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat. 15 Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst Sarai, deine Frau, nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein. 16 Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: Soll mir mit hundert Jahren ein Kind geboren werden, und soll Sara, neunzig Jahre alt, gebären? 18 Und Abraham sprach zu Gott: Ach dass Ismael möchte leben bleiben vor dir! 19 Da sprach Gott: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, und mit ihm will ich meinen ewigen Bund aufrichten und mit seinem Geschlecht nach ihm. 20 Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen und ich will ihn zum großen Volk machen. 21 Aber meinen Bund will ich aufrichten mit Isaak, den dir Sara gebären soll um diese Zeit im nächsten Jahr. 22 Und er hörte auf, mit ihm zu reden. Und Gott fuhr auf von Abraham. 23 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die im Hause geboren, und alle, die gekauft waren, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt ihre Vorhaut an eben diesem Tage, wie ihm Gott gesagt hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als er seine Vorhaut beschnitt. 25 Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, als seine Vorhaut beschnitten wurde. 26 Eben auf diesen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael 27 und was männlich in seinem Hause war, im Hause geboren und gekauft von Fremden; es wurde alles mit ihm beschnitten.

Was ist also die Beschneidung?

Die Beschneidung steht am Ende eines langen Weges, den Gott mit Abraham gegangen ist, um seinen Glauben zur Reife zu bringen.  Abraham mußte durch Dick und Dünn gehen, aber dabei wurde sein Glaube immer stärker. Viele Jahre redete Gott immer nur von Nachkommen, aber Abraham sah nichts. Glückselig Abraham, der solange nichts sah, aber doch glaubte. So gab er Gott die Ehre und machte ihn nicht zum Lügner, sondern ehrte seine Vertrauenswürdigkeit. Die Beschneidung schließlich ist das sichtbare Zeichen für Abrahams Glauben und am gleichen Tag noch verspricht Gott ihm seinen ersten Nachkommen: Isaak.

Isaak war der Nachkomme der Verheißung und hing nicht von Abraham’s biologischer Zeugungskraft oder Sarah’s biologischer Gebährfähigkeit ab. Isaak war ein Kind des Glaubens. Deshalb vielleicht die Beschneidung des männlichen Gliedes, um zu zeigen, daß man nicht durch biologische Abstammung zum Volk Gottes gehört, sondern durch Glauben, der Gerechtigkeit wirkt.

So sollte heute jeder Jude, in Anbetracht seines beschnittenen Gliedes, sich des Glaubens Abrahams erinnern. Abraham glaubte Gott und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Die Beschneidung war dann das Siegel für Abraham’s Glauben.

Zur Zeit Abraham’s war das Gesetz der Thora noch nicht gegeben (es wurde erst unter Mose gegeben). Abraham konnte somit also kein Gesetz halten. Die ganze Menschheit weiß allerdings, daß Abraham ein Gerechter unter den Völkern war, er war gerecht im Alltag in Tat und Wahrheit. Wie konnte Abraham gerecht sein ohne Gesetz? Die Gottheit, der Herr, der ewige Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, war bei ihm und schenkte ihm ein gerechtes Lebens. Hätte es zu Abraham’s Zeiten schon ein Gesetz gegeben, dann wäre Abraham’s Leben nicht damit in Konflikt gewesen. Der Geber des Getzes, Gott, war bei Abraham, so lebte er ein gerechtes Leben, das mehr als die Erfüllung des Gesetzes war.

Wie glaubt man heute?

Evangelium: Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

Wer das einfach glaubt und getauft wird, dem wird es zur Gerechtigkeit gerechnet, das heißt er empfängt ein gerechtes Leben von Gott, daß nicht in Konflikt kommt mit dem Gesetz der Thora.

Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Täglich laden wir Christus ein über uns zu herrschen, so werden wir die Sündhaftigkeit unseres Leibes überwinden und Werke der Liebe und Gerechtigkeit tun. Jesus ist größer als unsere Sündhaftigkeit, die wir von Adam geerbt haben. Durch Jesus werden wir zu neuen Menschen. Gott schafft sich eine neue Menschheit ohne Gewalt und Revolution, ganz heimlich, still und leise.

Paulus über Abraham (Römer 4, 19-25):

19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. 20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. 22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6). 23 Dass es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, 24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.

 

 

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