Jesus und die Ehebrecherin

Johannesevangelium, Kapitel 8, Verse 1-11

(Fortsetzung von „Jesus und die Juden“)

Jesus und die Ehebrecherin

(Joh. 7, 53  Und jeder ging heim.)
 
1 Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. 3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte 4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. 5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? 6 Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. 8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. 10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? 11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.
 
Am letzten Tag des Laubhüttenfestes hatte Jesus gesagt:
 
„Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.
 
Jes 58,11 Und der HERR wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.
 
Dies war der Abschluss eines langen Streitgespräches mit den Juden. Das Streitgespräch begann damit, daß die Juden Jesus vorwarfen, er habe keinen Abschluss an einer ihrer theologischen Hochschulen gemacht und somit könne es gar nicht möglich sein, daß er die Schrift verstehe. Jesus wies das zurück mit dem Argument, daß der Vater ihn gesandt habe, und das die Juden ihn nur deshalb nicht verstünden, weil sie so stur an ihren ungerechten Handlungen festhielten. Denn Gott verstehen wollen und die Bereitschaft sich zu bessern, das gehört untrennbar zusammen. Keiner beschäftige sich mit Theologie und halte dabei fest an der Ungerechtigkeit, denn dann wird er Gott nie verstehen. Jesus wirft ihnen ganz konkret ihre Sünde vor, daß sie ihn nämlich töten wollten, nur weil er den Kranken vom Teich Betesda am Sabbat geheilt hatte. Jesus aber hatte „das Herz des Kranken beschnitten“ was die Erfüllung dessen war, was von alters her in der Beschneidung des männlichen Gliedes durch die Juden angedeutet wurde. Jesu Beschneidung war sozusagen eine königliche Beschneidung und die Juden hätten sich darüber freuen sollen, auch am Sabbat. Die Juden schnitten eklige Vorhäute ab am Sabbat, also war es sehr ungerecht Jesus wegen seiner vollkommenen Beschneidung des Herzens am Sabbat anzufeinden.
 
Röm 2,29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.
Hes 36,26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
 
Somit hatte Jesus den jüdischen Führern das Maul gestopft und lehrte nun frei und ungehindert im Tempel. Alle wußten, daß er aus Galiläa kam. Manche aus dem Volk dachten allerding beim „wahren Christus“ wüßte man nicht woher er kommt, andere dachten er müsse aus Bethlehem kommen und so glaubten sie nicht, daß Jesus der wahre Christus sei. Andere aus dem Volk wiederum schauten einfach auf sein vollmächtiges Predigen und seine Zeichen und Wunder und kamen gar nicht auf die Idee daran zu zweifeln, daß Jesus der Christus sei. So war das Volk gespalten.
 
Es ist übrigens erstaunlich, daß Jesus seine Predigt mit der Verkündigung des Evangeliums beendet (er ließ sich von den Juden nicht verbittern): „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Er war eben gekommen, nicht um zu richten, sondern um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Auch von den verstockten jüdischen Führern ließ er sich nicht zum Richten verführen, denn die Zeit des Richtens war noch nicht da; es war noch Gnadenzeit.
 
Lk 19,10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
 
Joh 12,47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette.
 
Jesus ging dann auf den Ölberg, um für alle zu beten.
 
Es war wieder Werktag, das Laubhüttenfest war vorbei, und doch geht Jesus wieder in den Tempel, um zu lehren. Jetzt heißt es schon, „alles Volk“ sei zu ihm gekommen. Offensichtlich war Jesu Wort ein wirksames Wort, dessen Wirkung sich die Menschen nicht entziehen konnten und so hingen sie an seinen Lippen; ließen ihre profane Erwerbsarbeit liegen um Jesu willen (es war Werktag). So wurde aus dem Werktag ein Sabbat des Herrn, des Gottes Israels. Anscheinend waren derer mehr, die glaubten, Jesus sei der Christus, als derer, die an ihm zweifelten.
 
Jesus hatte es geschafft „der Juden Laubhüttenfest“ zu einem Laubhüttenfest Gottes zu machen: Menschen erkannten das Lamm Gottes, das ihre Sünden wegnehmen konnte.
 
Und doch, die jüdischen Führer treiben ihre Boshaftigkeit auf die Spitze, trotz Jesu Gnade und Liebe. Jesus verkündet dem jüdischen Volk das Heil, ruft sie auf an ihn zu glauben und die Juden kommen und wollen ihm ein Bein stellen. Jesus tat Gutes, aber die Juden wollten es mit Bösem vergelten. Es war den Juden nicht erlaubt jemand zu töten, denn die Blutgerichtsbarkeit hatten die Römer inne. Man wollte also Jesus zu einer Tat verleiten, die in den Augen der Römer eine Straftat gewesen wäre und dann hätte man ihn angezeigt bei den Römern.
 
Tatsächlich hatte Gott geboten, Ehebrecher zu steinigen. Wir können aber davon ausgehen, daß Mose eine Steinigung immer erst dann anordnete, nachdem der Ehebrecher mehrfach, wieder und wieder, erfolglos ermahnt wurde, nicht mehr die Ehe zu brechen. Gesteinigt wurden also nur halsstarrige Sünder, die nicht bereit waren Buße zu tun. Gerade solche halsstarrigen Sünder waren aber die jüdischen Führer selbst, nur das sie heimlich sündigten:
 
Matthäus 5, 27-28 : Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 20,14): »Du sollst nicht ehebrechen.« 28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
 
Matthäus 5, 20: Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
 
Mag sein, daß die jüdischen Führer öffentliche Sünden vermieden, aber sie platzten innerlich vor Geilheit, Begierde und Lüsternheit, denn Gott hatte sie dahingegeben. Eines war sicher, daß die jüdischen Führer zumindest in ihrer Herzen auch Ehebrecher waren; und sicher kam es bei Dunkelheit auch häufig zu Übergriffen.
 
An anderer Stelle sagt Jesus über die jüdischen Führer (Matthäus 15):
 
1 Da kamen zu Jesus Pharisäer und Schriftgelehrte aus Jerusalem und sprachen: 2 Warum übertreten deine Jünger die Satzungen der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. 3 Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Satzungen willen? 4 Denn Gott hat geboten (2.Mose 20,12; 21,17): »Du sollst Vater und Mutter ehren; wer aber Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben.« 5 Aber ihr lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Eine Opfergabe soll sein, was dir von mir zusteht, 6 der braucht seinen Vater nicht zu ehren. Damit habt ihr Gottes Gebot aufgehoben um eurer Satzungen willen. 7 Ihr Heuchler, wie fein hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen (Jesaja 29,13): 8 »Dies Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.« 10 Und er rief das Volk zu sich und sprach zu ihnen: Hört zu und begreift’s: 11 Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein; sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein. 12 Da traten seine Jünger zu ihm und fragten: Weißt du auch, dass die Pharisäer an dem Wort Anstoß nahmen, als sie es hörten? 13 Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, die werden ausgerissen. 14 Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube. 15 Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Deute uns dies Gleichnis! 16 Und Jesus sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr noch immer unverständig? 17 Merkt ihr nicht, dass alles, was zum Mund hineingeht, das geht in den Bauch und wird danach in die Grube ausgeleert? 18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. 19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. 20 Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein.
 
In den Augen Jesu waren also die Pharisäer und Schriftgelehrten Sünder und sogar extreme Sünder, weil sie ihre Sünden durch Scheinheiligkeit und Heuchelei verbargen. Eigentlich waren sie es, die es verdienten, gesteinigt zu werden.
 
Die jüdischen Führer glaubten nicht an einen Erlöser (aus dem Alten Testament hätten sie eigentlich vom Erlöser Gottes wissen müssen) und lehrten auch das Volk nicht, an einen Erlöser zu glauben, stattdessen verlangten sie vom Volk das Gesetz der Thora, dem sie sogar noch selbstgemachte  Satzungen hinzugefügt hatten, aus eigener Kraft zu halten. Wenn nun das Volk zwangsläufig sündigen mußte, denn ohne einen Erlöser kann kein Mensch so leben, daß er nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommt, wurde es von den jüdischen Führern verdammt: sie zürnten, beleidigten und verfluchten das gemeine Volk.
 
Jesus bückte sich nun nieder, schrieb auf die Erde und die jüdischen Führer als professionelle Schriftkundige mußten eigentlich wissen, was er damit meinte:
 
Jeremia 17, 13: Denn du, HERR, bist die Hoffnung Israels. Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden, und die Abtrünnigen müssen auf die Erde geschrieben werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers.
 
Jeremia 17, 5-6: So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HERRN. 6 Der wird sein wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, das kommt, sondern er wird bleiben in der Dürre der Wüste, im unfruchtbaren Lande, wo niemand wohnt.
 
„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“
 
Dies war kein theoretischer Satz, sondern die jüdischen Führer waren wirkliche, freche, penetrante, halsstarrige Sünder, die kein Recht hatten, andere Sünder zu richten. Und selbst wenn sie keine Sünder gewesen wären, dann hätten sie die Sünder lehren sollen, an einen Erlöser zu glauben und sie nicht richten sollen. Sie  machten sich also doppelter Sünde schuldig.
 
Übrigens sollte man diesen Spruch nicht mißbrauchen, um ein Leben im Ehebruch zu entschuldigen. Natürlich soll ein Mensch den anderen nicht richten für irgendeine Sünde. Wer sich aber bewußt ist, daß er sündigt, der soll seine Gesinnung ändern, Gott um Erlösung bitten, und sich nicht selbst rechtfertigen. Jesus will uns Kraft geben, unsere Begierden zu unterdrücken. Wer jemand sündigen sieht, der missbrauche den Spruch nicht als Rechtfertigung für Tatenlosigkeit, sondern gehe zu seinem Nächsten und verkündige ihm das Evangelium von Jesus, damit er Kraft bekomme, sich zu bessern.
 
Jesus schreibt weiter auf die Erde, das heißt für die jüdischen Führer war die Situation äußerst ernst. Sie befanden sich in einer äußerst kritischen Lage vor Gott; Gott zürnte ihnen sehr.
 
Jesus als der heilige Sohn Gottes hätte das Recht gehabt, die Frau zu richten; aber was macht er?: Er verdammt sie nicht, wie auch die „Sünder“ sie nicht verdammt hatten, die gerade hinausgegangen waren.  Jesus tut gleichsam so, als ob er auch ein Sünder wäre. Und tatsächlich durch die Taufe des Johannes hatte sich Jesus in die Gemeinschaft der Sünder begeben, den Johannes‘ Taufe war eine Bußtaufe. Durch die Taufe des Johannes wurde man zu einem Menschen, der ausrief: Ich bin ein Sünder, der Vergebung braucht. Selbstverständlich hat Jesus nie gesündigt und brauchte von daher die Taufe des Johannes nicht, aber er wollte sich völlig in die Gemeinschaft der sündhaften Menschen begeben, Jesus wollte voll und ganz Mensch sein. Jesus war kein Sünder, hatte aber die Bescheidenheit eines Sünders; dies wurde versiegelt durch die Taufe des Johannes. Lieber wollte Jesus als Sünder gelten und bei den Menschen sein und ihnen das Heil geben, als heilig zu gelten wie ein Pharisäar und in Selbstsucht, getrennt von seinen Mitmenschen, dahinzuvegetieren.
 
Matthäus 9, 9-13:
 
9 Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. 10 Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. 11 Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 12 Als das Jesus hörte, sprach er: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. 13 Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.
 
 
„So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.“
 
Hier müssen wir wieder beachten, daß Jesus selber spricht, also Gottes Sohn. Diese Worte waren sakral, das heißt die Ehebrecherin befand sich in der Gegenwart Gottes. Gott in Jesus ruft gleichsam über ihr aus: „sündige nicht mehr“. Gott gibt der Ehebrecherin ein neues Schicksal, er katapultiert sie heraus aus dem unentrinnbaren Verhängnis der Sünde. In der Kraft dieser Worte sollte die Frau jetzt tatsächlich hingehen, und ihren Ehemann lieben und ihm treu bleiben. Gottes Heilswort ist stärker als unsere sündige Natur, die wir von Adam geerbt haben.
 
Dieses „sündige hinfort nicht mehr“ kann kein Christ aussprechen, so wie Jesus, denn Jesus war auch Gott. Wenn wir das aussprechen, ist das nur blanke Information und wird unserem Nächsten nicht viel helfen, der die sündige Natur Adams geerbt hatten und quasi zwanghaft sündigen muß. Wir können unseren Nächsten nur zur Besserung aufrufen (zur Buße aufrufen), er kann es bejahen, und dann soll er sofort sakramental getauft werden oder sich seiner Kindertaufe erinnern. Bei der Taufe wird er mit der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden. In dieser Kraft kann er die Begierden seines Leibes unterdrücken und Gott und seinen Nächsten lieben; das ist das sakrale „sündige hinfort nicht mehr“. Der Leib bleibt sündig in sich selbst auch nach der Taufe, aber die Gesamtpersönlichkeit kommt unter Gottes Heilswort „sündige nicht mehr“. Täglich muß sich der Getaufte der Heilstatsachen erinnern: „der Sünde abgestorben“ und „in Christus“ durch die Taufe, so wird er die Lüste seines Leibes unterdrücken können. Täglich lade man den demütigen und sanftmütigen Jesus ein zu herrschen.
 
Freuen wir uns mit Jesus, der einem Sünder mehr das ewige Leben geben durfte und der so selbst Trost empfing von dem Höchsten in all seiner Ablehnung durch die jüdischen Führer. Gott, der Vater, gab Jesus die Sünderin und so wurde Jesus nicht wenig getröstet.
 
Lukas 15, 1-7:
 
1 Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. 2 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen. 3 Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: 4 Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er „eins“ von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er’s findet? 5 Und wenn er’s gefunden hat, so legt er sich’s auf die Schultern voller Freude. 6 Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. 7 Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über „einen“ Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
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