Kirche und Welt

Dieser Artikel bezieht auf den Artikel „Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag“, den Sie vielleicht zum besseren Verständnis des folgenden Artikels vorher lesen sollten.

Die Kernaussage meines Artikels „Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag“ ist vielleicht die, daß man Liebe üben muß (durch und in Jesus; wenn wir Liebe üben durch und in Jesus, dann streben wir nicht nach Gerechtigkeit aus Werken, sondern haben den durch die Liebe tätigen, rettenden Glauben) ohne Ansehen der Person, wenn man am Jüngsten Tag das ewige Leben ererben will.

Gal 5,6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.

Das besondere, eigentümliche an dieser Liebe ist, daß sie nicht die natürliche Liebe des Menschen ist, auch nicht nur die Liebe eines von der Kirche isolierten Einzel-Christen, sondern es ist die Liebe, die der Christ in Gemeinschaft der Kirche weitergibt. Diese Liebe ist Jesus selbst, der in der Kirche gegenwärtig ist. Ein von der Kirche isolierter Christ kann diese Liebe eben nur deswegen bedingt weitergeben, weil sie ganz eng mit der Gemeinschaft der Kirche verkoppelt ist. Nur die Kirche als ganzes ist der Leib Christi. Nur ein Christ der als Repräsentant oder Glied der Kirche auftritt, kann auch sakrale Liebe üben (Jesus weitergeben). Die sakrale Liebe vermag Menschen, die in tiefster Not (seelisch und körperlich) sind, zu helfen, was die natürliche Liebe des Menschen nicht kann.

Wie schon gesagt in dem Artikel „Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag“, die Welt bzw. Klassengesellschaft entzieht denjenigen die Gemeinschaft, die ernste Probleme haben: Armut, Krankheit, Kriminalität, etc. Der „gute Bürger“ mag über einen solchen Ausgestoßenen vielleicht denken, daß er gerade von Gott bestraft wird oder gar, daß Gott ihn verdammt habe. Die Kirche im Gegensatz dazu unterstellt aber liebevoll, daß Armut, Krankheit, etc. Erziehungsmaßnahmen Gottes sind, um Sünder zurechtzubringen (ich versuche immer, soviel an mir ist, das Wort „Sünder“ zu vermeiden, weil es irgendwie immer die Assoziation weckt, man gelangte in den Einflussbereich einer bigotten Sekte; hier in diesem Zusammenhang ist es aber leider unumgänglich das unangenehme Wort zu gebrauchen; mir ist es selber fast peinlich).

Was ist Sünde? Eigentlich könnte man es mit Lieblosigkeit umschreiben, ein Handeln gegen die Liebe oder das Prinzip der Liebe, wobei das Wort Lieblosigkeit nicht ganz hinreicht, weil es das Zersetzende, Ätzende, Giftige irgendwie nicht rüber bringt, weswegen uns das Wort vielleicht auch so unangenehm ist, abgesehen davon, daß es bigotte Freikirchen so gerne benutzen.

Nehmen wir als Beispiel den Diebstahl:

Angenommen es gäbe keine Gesetz im Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland, das Diebstahl verbieten würde, so wäre Diebstahl dennoch Lieblosigkeit bzw. Sünde, da ja der Bestohlene einen Schaden erleidet, und das kann nicht im Sinne der Liebe sein, ist eher das Gegenteil von Liebe. Es ist übrigens wichtig festzustellen, daß Sünde auch dann Sünde ist, wenn kein Gesetz da ist, das die falsche Handlung verbietet. Warum? Soweit muß jeder denken, auch ohne Kenntnis eines Gesetzes oder Vorhandensein desselben, daß durch Diebstahl ein Schaden verursacht wird in mehrfacher Hinsicht, der meinem Mitmenschen Leid bereitet. Ich möchte kein Leid, also soll ich es auch meinem Mitmenschen nicht zufügen. Nehmen wir den Fahrraddiebsstahl. Wenn ich meinem Nachbarn das Fahrrad stehlen würde, nachts, ganz „unverhofft“, dann käme er vielleicht am nächtsten Tag zu spät zur Arbeit, er würde seinen Job verlieren, er könnte seine Familie nicht mehr versorgen, etc. Das ist ein Rattenschwanz bzw. Schneeballeffekt. Hinzu kämen noch seine Scherereien ein neues Fahrrad zu besorgen, die Stunden, die er erneut dafür (für den Kaufpreis) arbeiten müßte und vielleicht hatte er sein altes Fahrrad geradezu liebgewonnen wegen bestimmter Eigenschaften und findet nun kein entsprechendes mehr. All dies muß sich jemand vor Augen halten, der einen Diebstahl beabsichtigt.

Wir sind uns wohl alle einig, daß ein Diebstahl Lieblosigkeit also Sünde bedeutet. Die Obrigkeiten dieser Welt haben den Diebstahl dann auch noch verboten, weil ja kein Mensch mehr arbeiten würde, wenn jeder sein Eigentum stehlen könnte. Das hätte wiederum zur Folge, daß die Obrigkeit sehr große Steuereinnahmen verlieren würde. Aber ich betone es noch einmal: Diebstahl wäre auch Sünde bzw. Lieblosigkeit, ohne Anwesenheit eines Strafgesetzes, das ihn verbietet.

Was passiert, wenn wir sündigen, das heißt lieblos handeln?

Implizieren wir zunächst, es gäbe ein unendlich gutes Wesen, das uns geschaffen hat und das irgendwie das Universum regiert (an der wunderbaren Ordnung aller Dinge sehen wir übrigens, daß dieses Wesen gut sein muß; an der unendlichen Kompliziertheit der Dinge sehen wir, daß dieses Wesen Gott sein muß, also viel höher als der Mensch). Wenn wir nun zu sagen wagen, daß dieses Wesen Liebe ist, also daß Gott Liebe ist, dann können wir doch schlußfolgern, daß Gott will, daß wir uns auch gegenseitig lieben bzw. daß die Menschheit ein riesiger Körper ist (anlog zum menschlichen Körper), wo ein Glied dem anderen dienen soll. Der Dienst der ganzen Menschheit an Gott, dem Haupt der Menschheit, wäre es Gott anzubeten; Gott würde dafür die Menschheit glückselig machen.

Unsere Lunge bringt den Sauerstoff in den Körper, von dem auch das Herz profitiert. Das Herz läßt das Blut strömen und die Lunge sollte dem Herzen dankbar sein, weil sie mit stehendem Blut nicht viel anfangen könnte. Der Kopf profitiert von Lunge, Herz und allen anderen und seine Gegenleistung ist, daß er mittels der Hände dem Gesamtkörper Nahrung verschafft, die wiederum allen Gliedern und Organen willkommen ist.

„Diebstahl“ wäre es, wenn z. B. das Herz nur noch Sauerstoff und Nährstoffe konsumieren wollte, aber dafür als Gegenleistung nicht mehr das Blut pumpen wollte. Diese „Sünde“ hätte katastrophale Folgen für die Lunge, den Kopf und den Gesamtkörper. Wird uns langsam klar warum Gott Lieblosigkeit Sünde nennt? Es ist einfach das Ätzende, Tödliche, Giftige, Zersetzende, Morbide, etc. was durch das Wort Sünde viel besser ausgedrückt wird als durch das Wort Lieblosigkeit. Egoismus wäre auch ein gutes Ersatzwort für Sünde.

Wir müssen jetzt noch den Übergang schaffen vom Sichtbaren zum Transzendentalen. Die sichtbaren Folgen des Diebstahls haben wir oben beschrieben. Könnte es auch unsichtbare Folgen geben? Gehen wir doch davon aus – warum nicht? – daß das unsichtbare, gute Wesen, das uns geschafften hat, auch gegenwärtig die Welt am Laufen hält, regiert. Gott ist sozusagen das Haupt des Welt-Körpers, dieses riesigen Organismus mit Milliarden von Organen und Gliedern. Wenn also ein Glied sündigt, dann tut das nicht nur einem Glied weh, sondern auch dem unsichtbaren Haupt. Ist das nicht logisch? Das Haupt wird versuchen das sündigende Glied wiederherzustellen.

Aber wie?

Es ist einfach so: Wenn wir sündigen, werden wir langfristig krank, arm, depressiv, unglücklich, etc. Durch jede einzelne Sünde entfernen wir uns immer mehr von dem Haupt, das Liebe ist und unser Sündigen nicht tolerieren kann. Und je mehr wir sündigen, desto mehr muß uns das Haupt sein Mißfallen zeigen. Gott kann unser Sündigen deswegen nicht tolerieren, weil wir unserem Nächsten, den Gott genauso liebt wie uns, Leid zufügen.

Verbindung zum Artikel „Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag“:

Die Armen, Kranken, Kriminellen, etc. aus dem Artikel „Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag“ sind also einfach Sünder, Menschen, die lieblos, egoistisch gehandelt haben. Jetzt könnte mir jemand vorwerfen, ich sei genauso ein Arschloch wie der „gute Bürger“, der annimmt, die Armen, Kranken etc. würden von Gott gestraft bzw. verdammt. Nein, das ist nicht so. Gott läßt wohl den Sünder immer mehr die Kälte spüren, je mehr er sich von ihm entfernt, das heißt sündigt. Dies ist aber nicht zum Verderben des Sünders sondern zu seinem Wohl, wenn er sich denn helfen läßt. Die unangenehmen Folgen der Sünde sollen den Sünder zu Gott zurücktreiben, zur Einsicht bringen.

Gott hat sozusagen einen Automatismus oder Mechanismus in die Schöpfung eingebaut, der Sünder wieder zu lieben Menschen machen soll: Je mehr jemand sündigt, desto mehr ererbt er Isolation, Depression, Krankheit, Armut, etc. Wenn es ganz schlimm kommt, fühlt er sich nur noch als ein gejagtes, ruheloses Tier, das nirgends gelitten wird.

Diese von der Welt Ausgestoßenen nun nimmt die Kirche auf, aber sie sollen sich natürlich heilen lassen. Wenn die Sünder in der Kirche munter weiter sündigen würden, dann würde sich dort auch keiner mehr wohl fühlen. Wenn die Kirche ein Ort des Friedens, der Wohlfahrt und der Ruhe sein soll, dann müssen die Sünder auch aufhören zu sündigen (sich mindestens bessern), wenn sie sich der Kirche anschließen. Denn eben die Sünde ist es ja, die die Welt zu einem solch unangenehmen Ort macht.

Jetzt möchte jemand einwenden, vielen Weltbürgern ginge es doch ganz gut und sie hätten keinerlei Bedürfniss sich so einem Haufen von rückständigen Fanatikern anzuschließen. Dazu sagen ich nur, daß die Welt genauso verlogen ist, wie ihr Vater. Es geht den Menschen in der Welt nur scheinbar gut. Es ist alles eine riesige, satanische Show. Die Menschen außerhalb der Kirche können eigentlich nur dann glücklich sein, wenn sie sich in einer Art Rauschzustand befinden, der durch vielerlei Mittel ausgelöst werden kann: Medikamente, Alkohol, Siegestaumel, Workaholismus, Völlerei, viel Sex, Reichtum, Luxusleben, Konsumrausch, Lust an der Macht, Lust am Krieg, Lust am wirtschaftlichen Erfolg, Lust an der hohen Stellung im Beruf, Politik, Pseudo-Kirche, etc. Es fallen aber täglich Abertausende aus diesem System heraus, ziehen sich zurück in ihr dreckiges Loch in irgendeiner häßlichen, deutschen Großstadt. Mit solchen wird der Bayerische Rundfunk kaum ein Interview führen, auch keine Zeitung, etc. Diese „Lebensunfähigen“ werden aus der öffentliche Wahrnehmung ausgeblendet und die Welt lügt sich weiter in die Tasche. Sich in die Tasche lügen, sich selbst belügen, ist der Anfang vom Untergang beim Einzelnen und auch bei einer ganzen Gesellschaft. Die Wahrheit wäre nämlich, daß alle lebensunfähig sind, die Welt nur Schein ist, und alle der Heilung durch Gottes Sohn bedürfen.

Auf was spitzt sich denn das Ganze zu?

Es könnte doch einer sagen: „Laßt uns doch einfach lieb und nett zueinander sein ohne die scheiss Kirche und alles ist gut; laßt uns die Kirche abschaffen mit ihrem Jesus-Gequatsche.“

Das kann aus mehreren Gründe nicht funktionieren. Der natürliche Mensch, der „noch“ keine Glauben an Jesus hat, ist seinen bösen Neigungen schutzlos ausgeliefert, es ist ihm in die Wiege gelegt. Auch wenn der Mensch es sich vornimmt, kann er nicht wirklich lieb sein. Übrigens ist der o. g. Diebstahl noch das geringste. Eigentlich unerträglich sind Herrschsucht, das Bedürfnis und der Genuß andere herumzukommandieren, Profit machen auf Kosten anderer bis hin zu Gesundheitsschäden und Tod, Ehrsucht, sich selbst ehren und nicht Gott, den Geber aller guter Gaben. Würde die Kirche heute viel Raum gewinnen, würde das manche Leute sehr stören, nämlich die, die auf Kosten der Allgemeinheit leben und unbedingt wollen, daß die Welt eine Hierarchie bleibt mit ihnen als Pseudo-Haupt, das vom Körper Menschheit gefüttert wird. Bloss keine Brüderlichkeit aller Menschen, sagen sie, alles soll uns dienen. Weg mit der Kirche und ihrem Gequatsche von der Brüderlichkeit.

Kirche und Welt müssen voneinander geschieden bleiben, weil die „Fürsten“ dieser Welt extrem vom Welt-System profitieren und wäre zuviel kirchliches Wesen in der Welt, würden sie ihres enormen Profits und ihrer Macht und Ehre verlustig gehen. Die Kirche wiederum kann die Weltlichkeit bei sich nicht dulden, denn dann würde sie ihres Friedens, ihrer Freude, ihrer Ruhe in Gott verlustig gehen.

Kirche und Welt sind also absolut unvereinbar. Die gleiche Kluft, die Kirche und Welt voneinander trennt, ist auch die Kluft, die den Ort des ewigen Lebens und den Ort der ewigen Qual voneinander trennt. Ewige Trennung zwischen Himmel und Feuersee.

Alles, was die Kirche hat, ihr ganzer Reichtum, ist Jesus, der Sohn Gottes, selbst. Jesus ist Frieden, Gerechtigkeit, Gemeinschaft, Brüderlichkeit, Ruhe, Freude, Licht, Wahrheit, Leben in sich selbst. Das ist nicht im übertragenen Sinne gemeint sondern buchstäblich, wörtlich. Alles Gute, was wir uns vorstellen können, ist Gott selbst. Alle sichtbaren guten Dinge sind nur ein Bild für den Guten, für Gott selbst. Wir bedürfen eigentlich nicht guter Dinge, sondern des Guten, Gott selbst.

Gott hatte zu Adam gesagt, er solle nicht zu viel nachdenken (hinterfragen), sondern mit dem zufrieden sein, was er im Paradies hatte und das war unendlich viel. Adam durfte in der Gegenwart Gottes leben und der schöne Garten Eden, den wir eben Paradies nennen, hat den Zustand, in dem Adam war, nur unterstrichen. Paradies – da assoziiert man einen Ort, an dem man alles hat, alle Bedürfnisse gestillt sind, und genau das sollte auch Adam assoziieren, denn bei Gott hatte er wirklich alles, auch unsichtbar. Gott ist auch Gemeinschaft in sich selbst (buchstäblich, wörtlich nehmen). Obwohl Adam in Gott war, im Paradies, fühlte er sich einsam. Da schuf der barmherzige Gott die Tiere und Eva als Freunde für ihn und als Beweis seiner Liebe. Aber dennoch – Adam dachte zuviel nach, ging zum Baum des Hinterfragens; wie es das Unglück wollte, traf er dort ein Scheusal, das ihm empfahl, das Hinterfragen sogar zu inkorporieren; er aß, das Scheusal wurde sein Herr, Adam degenerierte und wurde aus dem Paradies und der Gemeinschaft mit Gott ausgestoßen. Und so kamen auch Sünde, Krankheit, Tod, Unglück, Einsamkeit in die Welt. Adam hatte die Quelle allen Lebens, Gott selbst, gering geschätzt, sogar dem Vater der Lüge mehr geglaubt als der Wahrheit und nun mußte er die Früchte seines Handelns ernten. Er verlor nicht nur die Gemeinschaft mit Gott sondern auch das Paradies. Das ist auch logisch, denn wenn das Paradies ein sichtbares Bild der Wonne der Gemeinschaft mit Gott war, dann mußte der Verlust der Gemeinschaft mit Gott auch durch den Verlust des sichtbaren Pardieses angezeigt werden. Der Verlust des sichtbaren Paradieses war schon eine der ersten Erziehungsmaßnahmen Gottes für Adam, um ihm eben zu zeigen, daß er in einen spirituellen Notstand gefallen war – er war nicht mehr in Gottes Gegenwart. Und so begann die Welt.

Gott zog seine schützende Hand ab, die Mächte des Todes bemächtigten sich Adams, er degenerierte zum Sünder. Die Nachkommen Adams wußten nicht mehr, daß die Menschheit ein Organismus sein soll, wo die Glieder sich gegenseitig dienen und alle zusammen dem Haupt, Gott, und Gott wiederum der Menschheit durch seine beglückende Gegenwart. Der Tod durchsetzte/durchdrang Adam und seine Nachkommen (uns) und sie wetteiferten, wer der größte sei, wer der stärkste sei, wer der klügste sei, etc. Sie fühlten sich als Herren, befugt den Dienst ihrer Mitmenschen in Anspruch zu nehmen, ohne selbst zu dienen. Sie fingen an, einander zu töten, völlig verkennend, daß auch der andere Mensch ein nützliches Glied des „Leibes“ Menschheit sein könnte: „Wir sind die Größten, die Stärksten, die Klügsten – alles muß uns dienen; nicht Gott gebührt die Ehre sondern uns; es ist unsere eigene Kraft, nicht seine Gaben!“ (bitte berücksichtigen Sie die Anführungszeichen!)

Zusammenfassung: Die Welt besteht durch die sündhafte, egoistische Natur des Menschen, die er von Geburt an hat und durch ein unsichtbares, böses Subhaupt oder Pseudo-Haupt, den Vater der Lüge. Regierungen und Obrigkeiten können das Böse nur dämpfen oder einschränken, aber bezüglich des paradiesischen Zustandes, relativ dazu, wird die Welt immer ein Notstandsgebiet bleiben, auch bei der allerbesten Regierung.

Schlussfolgerung: Der Mensch braucht also innere Heilung, es muß seiner bösen Neigung, die er von Geburt an hat, etwas Gutes entgegengesetzt werden, das die böse Neigung immer mehr abdämpft. Des Menschen freies Ego soll dabei nicht vergewaltigt werden. Es wird deswegen das böse Ego des Menschen nicht ausgelöscht (das wäre gleichbedeutend mit seiner Vernichtung), sondern es wird ihm etwas Gutes eingepflanzt, dem er freiwillig, täglich immer mehr Raum geben kann, bis er unterm Strich dann fast gut erscheint.

Evangelium:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten. Wenn wir das einfach glauben, als Beweis der Liebe Gottes zu uns, dann kehren wir zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat. Durch Glaube und Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus: Wir sind der Sünde abgestorben und in Jesus durch Glaube und sakramentale Taufe (auch Säuglingstaufe). Der böse Keim in uns, den wir von Geburt an haben, wird für tot erklärt (er ist aber natürlich noch da und wohnt in unseren Gliedern, dem Leib). Unser biologischer Leib will Tag für Tag noch die alten, gewohnten Werke tun, wozu ihn der böse Keim treibt, obwohl er für tot erklärt ist. Wir müssen Tag für Tag uns daran erinnern, daß wir der Sünde abgestorben sind und in Jesus sind, der die Liebe ist. Wir müssen Gott und seiner Verheißung mehr glauben, als unserem Leib, der uns sagt, wir müßten weiterhin sündigen. So überwinden wir die Begierden unsere Körpers, unserer alten Natur und lieben Gott und unsere Mitmenschen trotz unsere Körpers, der sündig ist in sich selbst. Wir überwinden unseren sündigen Leib durch die Verheißungen Gottes, an die wir glauben: Mitgestorben, Mitauferstanden.

Was spielt dann die Kirche nochmal für eine Rolle?

Der Glaube kommt durch die Predigt. Wer also glauben will, der gehe in die Kirche und höre das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Wer glaubt, der empfängt auch die Taufe wobei die Taufe direkt von Gott kommt und von der Kirche nur zelebriert wird. Es wäre sogar die Taufe einer häretischen Kirche gültig. Auch die Säuglingstaufe ist gültig – Wiedertaufe ist verboten! Gestärkt und erhalten wird der Glaube durch das Sakrament des Heiligen Abendmahls, das in der Gemeinschaft der Kirche gefeiert wird. Weiter hat die Kirche die Schlüsselgewalt (die Schlüsselgewalt wurde der christlichen Kirche von Jesus verliehen; das hat nichts mit dem Papsttum oder Katholizismus zu tun) und darf Sünden vergeben und behalten im Namen des dreieinigen Gottes. Die Kirche ist sozusagen eine Niederlassung des Himmels, ein Vor-Paradies auf Erden. Zwar ist das Paradiesische unsichtbar, aber was das Paradies rechteigentlich ausmacht, ist da: Die Gegenwart Gottes. Durch Sündenvergebung, die die Kirche im Namen Gottes zusprechen darf und damit verbundene, körperliche Heilung wird das Paradies auch manchmal sichtbar.

 Warnung vor den „Kirchen“ Satans, des Vaters der Lüge und der Welt:

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), römisch-katholische Kirche, wiedertaufende Freikirchen.

Lieber Leser, bitte meiden Sie diese Pseudo-Kirchen um ihres ewigen Heiles willen. Mein Artikel bezieht sich auf die wahre, christliche Kirche gemäß der Lehre der Apostel bzw. der Alten Kirche, die wir im Neuen Testament finden. Luther und Bonhoeffer waren Glieder dieser guten Kirche. Die EKD hat kein Recht sich auf Luther und Bonhoeffer zu berufen, denn sie ist vom Glauben an Jesus Christus abgefallen (Apostasie). Wenn Sie sich der christlichen Kirche, die Nachfolge auf Grundlage der Taufe und des Opfer’s Jesu lehrt, anschließen wollen, dann melden Sie sich bei mir.

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