Der Antichrist und sein System

Offenbarung 13, 11-18

Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. 13 Und es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen; 14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. 15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. 16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.

Bei der Auslegung der Offenbarung (Apokalypse) kann es nicht darum gehen, Zeiten oder Zeitpunkte zu ermitteln. Die Jünger fragten einmal Jesus, wann er das Reich Israel wieder aufrichten würde; da hat er ihnen geantwortet, daß ihnen dieses Wissen nicht gebühre, sondern allein Gott, dem Vater (Apostelgeschichte 1, 7: Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat).

Die Offenbarung ist eine Zusammenfassung der Geschichte der Menschheit aus christlicher Sicht (die Mächte des Bösen versuchen den Glauben der Kirche an Jesus zu zerstören – daraus entsteht ein Kampf, der Teil der Menschheitsgeschichte ist; um diesen Teil der Menschheitsgeschichte geht es in der Offenbarung). Auch die Reformatoren haben die Offenbarung ausgelegt. Sie kamen zu brauchbaren Ergebnissen, indem sie die Offenbarung mit überlieferten historischen Ereignissen verglichen. Die Reformatoren lebten zu der Zeit, da der Papst noch (enorme) weltliche Macht hatte. Der Zeitraum der weltlichen Macht des Papstes betrug 666 Jahre und ging 1742 zu Ende, als Friedrich der Große von Preußen das Kaisertum der Habsburger über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation beendete. Die Habsburger waren Marionetten des Papstes gewesen.

Die Zahl 666 repräsentiert also Gier nach Macht, Ehre und Reichtum. Die weltlichen Päpste suchten nicht das Seelenheil der Katholiken, sondern persönliche Macht, Ehre und Reichtum. Es ist interessant, daß Prof. Dr. C. Wright Mills der amerikanischen Elite seiner Zeit folgende Attribute zuschreibt: Gier nach Macht, Ehre und Reichtum; dies tat er bereits Mitte des 20. Jahrhunderts (siehe sein Buch „Die amerikanische Elite“, Holsten-Verlag, Hamburg). Ähnlich fällt David Rothkopf’s Urteil über die gegenwärtige weltweite Elite aus (siehe sein Buch „Die Superklasse“, Riemann-Verlag, München). Die weltweite Elite trägt also die Zahl 666 auf Hand und Stirn; ihr Denken und Handeln ist geprägt von der Gier nach Macht, Ehre und Reichtum. Die weltlichen Päpste hätten die Menschheit christliche Tugenden  lehren sollen, aber was sie uns vererbt haben, was von ihnen auf uns gekommen ist, das ist 666: Gier nach Macht, Ehre und Reichtum.

Der amerikanische Journalist David Rothkopf (ehemaliges Mitglied der Administration von US-Präsident Clinton) schreibt außerdem in seinem Buch „Die Superklasse“ das Folgende:

Sinngemäß: „Wir befinden uns heute in einem einzigartigen Stadium der Geschichte – einige wenige tausend Personen weltweit besitzen Vermögenswerte und Gelder in der Größenordnung von Staatshaushalten. Diese Leute freuen sich nicht, wenn Angela Merkel ihnen einen Termin gibt, sondern Angela Merkel freut sich, wenn sie bei einem dieser Leute einen Termin bekommt.“ Unter ihnen befinden sich auch Chefs von Firmen, die man als Global Player bezeichnet. Sie suchen nach idealen Standorten für ihre Niederlassungen (Standortvorteil). Regierungschefs wie Merkel, Obama, Hollande, etc. werden immer mehr zu Hausmeistern ihrer Länder degradiert. Sie verwalten ihre Länder immer mehr entsprechend der Interessen der Global Player (sie begehen eigentlich Hochverrat an ihren eigenen Ländern, denn sie dienen nicht den Interessen ihrer Länder, sondern den Interessen der Global Player). Daraus folgt, daß diese Global Player allmählich anfangen die Welt zu regieren. Alles wird dem Primat/Diktat der Effizienz/Produktivität untergeordnet. Die Länder dieser Welt verkommen zu Fabriken und ihre Einwohner zu seelenlosen Robotern.

Etliche türkische Firmen beten einen Guru an, der Fethullah Gülen heißt (er ist ein islamischer Geistlicher). Was auf türkischer Ebene möglich ist, ist sicher auch auf weltweiter Ebene möglich. Mehrere Global Player erwählen sich einen Guru als Haupt und schon haben wir die Herrschaft des Antichristen (er muß natürlich weit über allen althergebrachten Religionen wie z. B. Islam und Katholizismus stehen, ja geradezu deren Vervollkommnung sein; sicher ist, daß er äußerst gierig sein wird nach Macht, Ehre und Reichtum unter dem Deckmantel der Religion; in der Perfektion seiner Heuchelei wird er die Vollendung von Islam und Katholizismus sein).

Die Global Player interessiert wie ihre amerikanischen Vorbilder aus dem 20. Jahrhundert nur Macht, Ehre und Reichtum. Sie sehen sich auf großen internationalen Treffen, gleichsam Pseudo-Gottesdiensten, und geben einander die Ehre. Daß wegen ihres egoistischen Wirtschaftens der Rest der Welt seelisch zugrunde geht, interessiert diese Herren nicht. Inzwischen ist es ja so, daß der Materialismus so stark den christlichen Gottesdienst verdrängt hat, daß die gewöhnlichen Menschen bzw. Erdenbürger sich bei ihrer enormen Schufterei bereits ganz wohlfühlen, wie ein Junky im Drogenrausch. Der Materialismus ist zum Ersatzgottesdienst (Götzendienst) geworden. Man ist zufrieden, daß man ein größeres Haus und Auto hat als der Nachbar, daß man sich mit Nahrungsmitteln vollstopfen kann und daß man durch mehrere Lebensversicherungen und ein dickes Bankkonto für die Zukunft vorgesorgt hat. „Eigentlich ist das doch ganz nett:“ 60 Stunden arbeiten, guter Schlaf, keine überschüssige Kraft zum Nachdenken über leidige Moral und Religion, sich durch das Wochenende fressen – der perfekte Rausch des Workaholismus (Arbeitssucht).

Es bleibt natürlich keine Zeit mehr (was einem unter Umständen ganz willkommen ist) für Gott und Nachsinnen über Gott (Kontemplation). Der überanstrengte Körper sucht nur noch nach Entspannung: Schlaf, Essen, Sex, Drogen, Medikamente, Konsumrausch, etc. Der Mensch degeneriert zum arbeitenden Fleischberg – nur noch ein seelenlosen Stück Fleisch – ein „Tier“.

Ich bin völlig davon überzeugt, daß dieses System des Materialismus, das wir gegenwärtig haben, von der globalen Elite gefördert wird wie eine Art Pseudo-Gottesdienst, daher nenne ich es das System des Antichristen. Das System des Antichristen läßt nur noch Raum für solche, die sich völlig da hineinziehen lassen. Nur wer die Charaktermerkmale (666) des (eines) Tieres annimmt, kann in diesem System bestehen. Das System des Antichristen fordert maximale Leistung auch auf Kosten der Mitmenschen (Arbeitskollegen, Nachbarn, etc.) und der individuellen Seele. Es gibt keinen Raum mehr für Nächstenliebe (aus Mangel an gegenseitiger Liebe geht die Menschheit schließlich seelisch zugrunde; Liebe braucht auch Zeit; wer aber alle Zeit für Produktion und Konsum von Gütern und Dienstleistungen aufwenden muß, dem bleibt keine Zeit mehr für Nächstenliebe).

Wie hindert uns das System des Antichristen an der Nächstenliebe also an dem „durch die Liebe tätigen Glauben an Jesus“?

– zuviele Arbeitsstunden, zuwenig Freizeit

– permanente, totale Überanstrengung, Dauerzustand der Ermüdung und Erschlaffung

– Statusdenken (Haus, Auto, Vermögen, Kleidung, Bildung, Beruf, etc.)

Der Antichrist fördert vor allem das System des Statusdenkens, des Ansehens der Person. Durch diese Einstellung bleiben die Menschen isoliert voneinander, denn sie ist das Gegenteil von vorurteilsloser Liebe; ohne unvoreingenommene Liebe gibt es keine Gemeinschaft – genau das will der Antichrist.

Wir kommen jetzt zum eigentlichen Punkt dieses Artikels:

Kann ein Christ in dieser Welt des Antichristen noch leben, ohne Jesus zu verleugnen („Jesus verleugnen“ bedeutet auch die völlige Abwesenheit von Nächstenliebe; nur der durch die Liebe tätige Glaube ist der wahre Glaube)?

Ein Christ will das Folgende:

– maßvolles berufliches Arbeiten, das ihm noch Zeit und Kraft läßt für Kontemplation (Gebet, Bibelstudium), Gemeinschaft mit anderen Christen, Mission, Apologetik 

– kein Statusdenken; der Glaube Jesu Christi sieht die Person nicht an; der Christ liebt seinen Nächsten unabhängig davon, ob er reich oder arm ist, schön oder häßlich, krank oder gesund, beruflich erfolgreich oder beruflich erfolglos, gebildet oder ungebildet, etc.

– er will Gott anbeten und nicht den Antichristen

– er will sanftmütig und demütig sein, nicht brutal und herrschsüchtig

Das ganze System des Antichristen nimmt allmählich solche Ausmaße an, daß es tatsächlich für einen Christen sehr schwer wird, in dieser gegenwärtigen menschlichen Gesellschaft gemäß christlicher Grundsätze noch zu leben. Diese gegenwärtige Gesellschaft übt einen enormen Druck aus, Jesus Christus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, zu verleugnen (der Christ naht sich dem unsichtbaren Gott durch Jesus und liebt den Charakter Jesu; bei der antichristlichen Gesellschaft ist es gerade umgekehrt: Jesus mit seinem liebevollen Charakter steht ihr im Weg; die antichristl. Gesellschaft will einen Gott nach ihren eigenen Vorstellungen).

Der Antichrist wird brutal und herrschsüchtig sein unter dem Deckmantel seiner Pseudo-Religion – der personifizierte Heuchler. Er wird genau das Gegenteil von Jesus Christus sein, der den Leuten manchmal schonungslos die Wahrheit sagte, aber dessen Herz voll echter Liebe und Zuneigung war. Seine Wahrhaftigkeit war vielleicht manchmal unangenehm, aber dafür war er echt und hinter seiner Wahrhaftigkeit verbarg sich Liebe, Wohlwollen und Zuneigung. Der Antichrist wird vielleicht viele angenehme Dinge sagen, aber sein wahres Sinnen ist Tod und Zerstörung. Die Menschen werden den Antichristen als eine Art Messias anbeten, aber der Gott des Antichristen ist der Teufel, dessen Bild (Ikone) er ist.

Papst Franziskus erscheint uns wie ein Lamm, aber er spricht wie ein Drache:

z. B. spricht er den Muslimen das Heil zu, obwohl der Islam Jesus Christus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, haßt. Dadurch verleugnet der Papst Jesus Christus und schon allein dafür wird Gott ihn in die Hölle werfen (der Islam degradiert Jesus zu einem bloßen Menschen ohne Gottessohnschaft bzw. Propheten, weit niedriger als Mohammed; Jesus wird sogar unterstellt, er habe den Islam (!) gelehrt und nicht das Christentum; Christen seien Menschen, die die originale Botschaft des angeblichen Imams Jesus gefälscht hätten, also Ungläubige oder Abtrünnige; so etwas unterstützt der Papst!)

Papst Franziskus (aus Evangelii Gaudium):

„252. In dieser Zeit gewinnt die Beziehung zu den Angehörigen des Islam große Bedeutung, die heute in vielen Ländern christlicher Tradition besonders gegenwärtig sind und dort ihren Kult frei ausüben und in die Gesellschaft integriert leben können. Nie darf vergessen werden, dass sie ‘sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird’. [198] Die heiligen Schriften des Islam bewahren Teile der christlichen Lehre; Jesus Christus und Maria sind Gegenstand tiefer Verehrung, und es ist bewunderungswert zu sehen, wie junge und alte Menschen, Frauen und Männer des Islams fähig sind, täglich dem Gebet Zeit zu widmen und an ihren religiösen Riten treu teilzunehmen. Zugleich sind viele von ihnen tief davon überzeugt, dass das eigene Leben in seiner Gesamtheit von Gott kommt und für Gott ist. Ebenso sehen sie die Notwendigkeit, ihm mit ethischem Einsatz und mit Barmherzigkeit gegenüber den Ärmsten zu antworten.“

Offensichtlich hat der Papst keine Ahnung davon, was der Glaube Abrahams ist!

Keineswegs beten Muslime und Christen den gleichen Gott an. Aus der Sicht des Christentums sind Muslime ungläubig, denn sie glauben nicht an Jesus, Gottes Sohn, und sein Werk am Kreuz und seine Auferstehung. Nur wer glaubt, daß Jesus für ihn gestorben und auferstanden ist, kehrt zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat. Nur durch Jesus und sein Opfer am Kreuz werden wir wieder neu überzeugt von der Liebe Gottes zu uns und kehren dadurch auch zurück in seine vertrauensvolle Gemeinschaft; das ist auch der Glaube Abrahams.

Abraham und Sarah waren nicht mehr zeugungsfähig, sie waren uralte Greise. Da gab Gott ihnen die liebevolle Verheißung ihnen einen Sohn zu schenken, trotz ihrer erstorbenen Leiber. Abraham und Sarah vertrauten Gott, glaubten an seine Liebe, seine Verheißung, und das ward ihnen zur Gerechtigkeit gerechnet.

Wir sehen unsere tiefe Sündhaftigkeit und Verdorbenheit und Unverbesserlichkeit. Aber wenn wir trotzdem glauben, daß Jesus für uns starb und daß sein Werk ein Sühneopfer war und Werk der Erlösung für uns, dann wird uns das zur Gerechtigkeit gerechnet. Gott ist größer als die Sündhaftigkeit unseres Leibes oder unserer alten Natur.

Wenn der Papst die Muslime heilig spricht, dann kann man auch davon ausgehen, daß er eines Tages die Pseudoreligion des Antichristen anerkennen wird. Der Antichrist und der Papst werden der Welt die „wahre“ Religion verkünden, die „Vollendung“ aller anderen Religionen – die „vollkommene“ Religion.

Vielleicht ist Franziskus noch nicht der Papst, der den Antichristen begrüßen wird, aber sicher einer seiner Nachfolger – alles spitzt sich darauf zu.

Es scheint so, daß die Vollzahl der Heiden eingegangen ist. Es kommen kaum mehr Menschen aus den Heiden zum Glauben an Jesus. Es wäre vorstellbar, daß jetzt die Zeit für Israel gekommen ist, Jesus von Nazareth als ihren Messias anzunehmen.

Würde ganz Israel gläubig werden , dann wäre das natürlich dem Antichristen ein Dorn im Auge und er würde suchen Israel zu vernichten (Schlacht von Harmagedon). Zu jener Zeit wird Israel auch eine Zuflucht sein für die letzten Gläubigen aus den Heiden. Aber ehe er sichs versieht, wird Jesus zurückkommen als Richter und König der Menschheit und wird den Antichristen persönlich vernichten.

 Siehe auch Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag und Kirche und Welt

Ergänzung:

Der Antichrist und die Protestanten

In seinem Buch „Nachfolge“ bezeichnet Dietrich Bonhoeffer die Predigt bzw. das System der billigen Gnade als Antichristentum. Die billige Gnade wird auch demjenigen zugesprochen, der sich von Jesus gar nicht verändern lassen will. Hier wird Christentum mit Spießbürgertum verwechselt. Das Christentum wird reduziert auf beruflichen Erfolg und, wenn es hoch kommt, ein intaktes Familienleben. Im Gegensatz dazu würde aber wirkliches Christentum auch aktive Liebe zu den gesellschaftlich Benachteiligten bedeuten, deren Wiederherstellung durch die Kraft Jesu in der sakralen Gemeinschaft der Kirche.

Bei den Weltreligionen (Islam, Katholizimus, etc.) ist es so, daß man sich durch das Halten bestimmter religiöser Rituale (z. B. 5 Säulen des Islam) von praktischer Nächstenliebe und Rechtschaffenheit im Alltag dispensieren kann. Grob ausgedrück: Ein guter Muslim ist schon ein Muslim, der die 5 Säulen des Islam hält; er kann „ruhig“ seinen christlichen Nachbarn, der vielleicht in Not ist, umkommen lassen, das wird ihm Allah nicht anrechnen, denn Hauptsache er hält die 5 Säulen des Islam. Das ist auch die Rechtfertigung der Sünde.

Die Protestanten sind insofern modern, daß sie überhaupt keine Rituale halten, um sich von Nächstenliebe und Rechtschaffenheit loszukaufen, das tut bei ihnen die billige Gnade bzw. der Pseudo-Jesus, also der Jesus, den man zu einem Sündenbock reduziert hat und der somit ein Götze ist. Zu den Protestanten wird der Antichrist sagen, wenn er seine eigene, allgemeine Religion aufrichtet: „Ihr habt bisher an diesen Schwächling Jesus geglaubt und sein Sühneopfer, aber das war gar nicht nötig; wir sind alle von Natur aus gut, nehmt einfach mich zum Vorbild, ich bin der Sohn Gottes, ich herrsche und ich setze mich durch.“

Mit „Protestanten“ meine ich hier in diesem Text natürlich Pseudo-Protestanten. Wirkliche Protestanten waren noch Bonhoeffer, Luther, etc. Der heutige Klerus der protestantischen Kirchen besteht wahrscheinlich zu 99,999… % aus Pseudo-Protestanten.

 

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9 Antworten zu Der Antichrist und sein System

  1. Pholym schreibt:

    Hat dies auf Pholym rebloggt.

  2. Möge Allah uns alle rechtleiten, Inshallah schreibt:

    Der Text ist recht interessant, aber bei jedem noch so interessantem Text wird klar, dass die absolute Wahrheit nur Gott der einzige und wahrhafte kennt.
    Klar wurde es diesmal, als im Text Lügen über den Islam verbreitet wurden, sowie es fast überall in Deutschland der Fall ist.

    Die Wahrheit ist, das Jesus im Islam ein Prophet ist, genauso wie Moses, Mohammed, Salamo (Allahs Segen und Friede mit Ihnen) etc.
    und keiner der Propheten ist mehr Wert als der andere, denn alle sind gesandten von Allah ta’ala, oder zu deutsch Gott und ihre Leugnung ist Verboten den Sie steht im Widerspruch zum Islam.

    Ebenso ist im Islam wichtig, das jede Religion zu respektieren ist, aber der Islam mit dem letzten Propheten Mohammed( Allahs Segen und Friede mit ihm) die LETZTE Offenbarung ist und sozusagen der letzte Apell an die Menschheit, wobei unser aller Prophet Mohammed (Allahs Segen und Friede mit Ihm)als Mensch uns als Musterbeispiel in Verhalten und Handlung dienen sollte, wie man versucht dem Teufel fern zu halten und den einzig Wahren richtigen Weg zu gehen.

    Aber die Theorie des Antichristen könnte ebenso auf den Islamischen Staat zutreffen.. Vielleicht bildet jede Religion sein eigenen Antichristen, denn selbst unter den Dschinns, wo der Teufel auch dazu gehört gibt es wohl Christen, Juden und Moslems.

    • Ich habe einige Probleme mit Mohammed.

      Mohammed hat sehr viel unschuldiges Blut vergossen, was eine historische Tatsache ist und was kein seriöser, vernünftiger Mensch bestreiten kann. Kann ein Mörder und Tyrann ein Prophet des gütigen Gottes sein?

      Weiter: Nach der christlichen Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes war Jesus nicht nur ein Prophet sondern sogar Gottes Sohn bzw. Gott, der Sohn, eine Person des dreieinigen Gottes. Im Islam wird Jesus also viel zu wenig Würde gegeben, er wird degradiert, wenn man ihn nur einen Propheten sein läßt, noch dazu niedriger als Mohammed. Im Christentum ist es aber so, daß die Erlösung nur durch den Gott-Menschen Jesus geschehen konnte. Wäre Jesus nur Mensch gewesen, hätte er uns (die Christen) nie erlösen können. Insofern passen Islam und Christentum überhaupt nicht zusammen.

      Übrigens sind Sie nicht ehrlich, was typisch ist für Muslime: Der Islam respektiert nicht jede andere Religion. Vielmehr werden Juden und Christen als Menschen gesehen, die vom wahren Glauben, angeblich der Islam, abgefallen sind. Abraham, Moses, David, Jesus, Paulus, etc. werden als muslimische Imame gesehen, die den Islam verkündeten – ihre Zuhörer aber waren ungehorsam, verfälschten die wahre Lehre und wurden so zu Juden und Christen. Mohammed sah es als seine Aufgabe, alle Menschen wieder zum wahren Glauben Abrahams, dem ursprünglichen Glauben, angeblich der Islam, zurückzubringen. So wie Jesus seine Predigt durch Heilungen unterstrich – dennoch blieben Viele ungläubig – fühlte Mohammed sich von Gott autorisiert, das Schwert zu benutzen, um seiner Predigt Nachdruck zu verleihen, denn bei Jesus wurde ja offenbar, daß Wunder nicht ausreichten, um die Menschen zu bekehren (so dachte Mohammed). Der Islam gemäß des unheiligen Koran hat auch ganz eindeutig den Vorsatz alle christlichen und jüdischen Länder zu erobern und sie tributpflichtig zu machen bzw. die Widerstrebenden zu töten (Dschihad).

  3. Konstantin schreibt:

    Artikel oberflächlich und nicht bibelfungiert. Jede Menge Thesen angeführt aber mit keinem einzigen Bibeltext belegt. Unbrauchbar und führt in die Irre.

  4. LudwigOdeonBahr schreibt:

    „Das System des Antichristen läßt nur noch Raum für solche, die sich völlig da hineinziehen lassen. Nur wer die Charaktermerkmale (666) des (eines) Tieres annimmt, kann in diesem System bestehen. Das System des Antichristen fordert maximale Leistung auch auf Kosten der Mitmenschen (Arbeitskollegen, Nachbarn, etc.) und der individuellen Seele. Es gibt keinen Raum mehr für Nächstenliebe (aus Mangel an gegenseitiger Liebe geht die Menschheit schließlich seelisch zugrunde; Liebe braucht auch Zeit; wer aber alle Zeit für Produktion und Konsum von Gütern und Dienstleistungen aufwenden muß, dem bleibt keine Zeit mehr für Nächstenliebe).“

    Was die heutige Zeit betrifft, so kommt mir immer das Zitat von Albert Einstein zum Vorschein, bei der er sagte: „Die Wirtschaft ist für den Menschen, und nicht der Mensch für die Wirtschaft.“

    Einst sagte auch Jesus Christus: „Der Sabbat ist für den Menschen, und nicht der Mensch für den Sabbat.“

    Diese Beispiele zeigen doch, wie verkehrt und verzerrt heute die Gesetze der Ökonomie liegen, welche doch eigentlich die Gesetze zum Wohle des Menschen sein sollten. Auch zur Zeit Jesu war die Pervertierung des Gesetzes, welche doch den Menschen zum Wohle dienen sollte, zu einem zerstörerischen Joch und Last geworden, bei der das Leben des Einzelnen und sein Schicksal nicht mehr zählte, sondern allein die Einhaltung einer Vorschrift.

    Damals war die Religion der Sabbat und die dazugehörigen Rituale; heute ist die Religion die Ökonomie selbst. Alles richtet sich nur noch nach der Wirtschaft. Denn mit prosperierender Wirtschaft meint man heute Geld und Wohlstand; und beides, sowohl Geld als auch Wohlstand, ist heute ein Synonym für Leben an sich geworden.

    Leben aber kommt aus dem Gesprochenem Wort Gottes: der Mensch lebt nicht vom Brot allein.
    Die Rechnung: wer Brot hat, der kann und darf auch leben, geht nicht auf Dauer auf.

    Wenn aber die Wirtschaft allein zählt, dann wird nicht nur die christliche Religion bzw. Kultur zerstört, sondern auch die Demokratie, die Meinungsfreiheit, Menschenrechte…und sonst alles was die Kultur und die Gesellschaft aufrecht erhält.

    Antichristlich bzw. auch antigöttlich könnte man auch das Vorgehen der USA (John Kerry) und der Weltbank betrachten. Denn sie bestraften Ugandas Präsidenten Yoweri Museveni mit Sanktionen, weil er härtere Homo-Gesetze/Pädophilen-Gesetze durchführen wollte.
    Über Uganda aber muß man noch dazufügen, daß dieses Land in den 80er Jahren eine AIDS-Infektionsquote von 30 % in der Gesamtbevölkerung hatte. Es war eines der Länder, die am stärksten von AIDS betroffen war. (https://www.youtube.com/watch?v=FA8tYlrmc1I)

    Was Fethullah Gülen betrifft, so muß man auch sagen, daß dieser Imam die islamische Kultur wieder in den Mittelpunkt des sozialen Lebens rücken wollte. Wie Europa, so sind ebenso auch einige der muslimischen Länder stark vom Säkularismus beeinflußt. Die Unmoral und die materialistische Sichtweise der Welt hat auch die Türkei und den Islam eingeholt.

    Wie unsere Kirchenmänner die Welt „christlich“ machen wollen, so wollte auch Fethullah Gülen die ehemals islamische Welt „muslimisch“ und „moralisch“ machen. Hierbei wollte er strategisch vorgehen und hochqualifizierte Leute ausbilden, die später auf wichtigen Posten in der Verwaltung, Wirtschaft und Politik sitzen. Mit Nachhilfeunterricht, Ausbildungsstätten und Schulen wollte er eine Elite schmieden, die später das Geschick des säkularen Landes lenken sollten.

    Erdogan kommt genau aus dieser Ecke; aber der Islam Erdogans ist genauso wie das Christentum Europas: sie ist nur noch äußerlich und ohne Spiritualität. Kopftuch, Alkohol-Abstinenz und Erfolg in Geldscheffeln sind die einzigen Kennzeichen des neuen Islams – sie ist genauso materialistisch und hohl wie das Christentum Europas.

    Was die Offenbarung betrifft, so würde ich die Symbolismen in derweise zuordnen: Die Hure auf dem Tier ist wohl die Katholische Kirche (bzw. auch die inzwischen abtrünnige Evangelische Kirche). Denn es ist offensichtlich, daß die Kirchen sich zu Christus bekennen, wie auch eine Frau sich zu ihrem Ehemann bekennt, aber sie gehen fremd und huren.

    Der falsche Prophet muß wohl Mohammed sein. Wie die Muslime selbst sagen, ist Mohammed der „letzte“ Prophet der noch kommen sollte. Falsch ist dieser Prophet deswegen, weil er die Kreuzigung und somit auch die Auferstehung und die hoffnunggebende Erlösung am Kreuz verleugnet.

    Beide, Katholische Kirche und der Islam sind im Kern antichristlich. Wobei hier bezüglich auf die Katholische Kirche mit „Anti-“ nicht nur die Gegnerschaft bezeichnet wird, sondern auch das „anstelle von“ – was ja wohl genau auf den Papst zutrifft (Stellvertreter Christi auf Erden).

    Mit dem Tier ist wohl das römische Imperium gemeint; und auf die heutige Zeit übertragen die Nation bzw. das Reich oder Staaten und Staatenbündnisse wie EU/USA.

    Das System der Globalisierung ist tierhaft, denn sie kennt weder Gott noch Mensch; weder Individualität der Menschen noch die Besonderheit ihrer Kultur. Einzig und allein die Priorität der Ökonomie ist ihre Maxime, ihr Gesetzt ihr Kult. Ihre Sprache (durch die Medien) ist süß, denn alles was sie gibt und verspricht ist Konsum; aber hart ist es für jene, die nicht mitmachen wollen, denn wer aus dem System aussteigt, der hat auch keine existentielle Grundlage – denn alles ist abhängig von ihr, alles besteht aus ihr.

    Gruß, LudwigOdeonBahr

    • Möge Allah uns alle rechtleiten, Inshallah schreibt:

      Selam LudwigOdeonBahr
      Sei gewiss, das Mohammed (Allahs Segen und Friede mit ihm) kein falscher Prophet ist. Der Koran Offenbarte vieles, was zuvor niemand zu Wissen vermag. Kleine Beweise die unser allmächtiger Herr nicht liefern muss, denn er ist der Erschaffer von Gut und Böse und nichts passiert gegen seinen Willen. Doch selbst für die, welche durch des Teufels flüstern die Existenz Gottes mit der Wissenschaft widerlegen wollen hat er als Erschaffer der Mathematik uns allein durch diese die Berechnung vieler Details ermöglicht, wobei wir auf Zahlen stoßen welche sich im Koran wiederfinden.

      Jesus war ein Prophet und hat seine Botschaft übermittelt, und anschließend hat Allah ta’ala ihn lebendig zum Himmel aufsteigen lassen und jemand anders kreuzigen lassen. Judas, welcher Ihn verriet. Der Teufel hat die Geschichte bis zur Entstehung der Bibel verfälscht durch die Zunge der Menschen. Dafür haben wir das dritte Buch als Geschenk bekommen.

      Der Islam ist das Gute und somit der Feind des Antichristen, deshalb wird er überall negativ dargestellt. Der Islam widerspricht in allem diesen Menschenverachtenden Profit bringenden System. Doch hat man seit dem 2. Weltkrieg dazu gelernt, dass bevor man sein Feind auslöscht Ihn erst einmal vor aller Welt offiziell zum Feind erklären muss.
      Durch die Medien und durch die Hand der USA ist es Ihnen gelungen. Als die Erschaffer des Terrorismus haben Sie auch einige Moslems durch die Zunge Satans welcher aus Menschen spricht eine Gehirnwäsche unterzogen und Sie offiziell zu Terroristen erklärt.

      Auf der Ganzen Welt herrscht Chaos, Armut und Krieg. Glaubt mir meine Geschwister wir sind der Offenbarung als Apokalypse nahe, nur wird es nicht wie im Film 2012 sein.
      Also fangt an euch auf Allahs Seite zu begeben und den Teufel zu verfluchen.

      • Sie schreiben:

        „Jesus war ein Prophet und hat seine Botschaft übermittelt, und anschließend hat Allah ta’ala ihn lebendig zum Himmel aufsteigen lassen und jemand anders kreuzigen lassen. Judas, welcher Ihn verriet. “

        Das finde ich die einzig interessante Geschichte im Islam, denn auch als Christ könnte man sie akzeptieren als Ausdruck der Weisheit und Macht Gottes, wenn nicht in der Bibel stehen würde, daß doch Jesus Christus tatsächlich selbst gekreuzigt wurde und Judas Selbstmord beging, indem er sich erhängte. Aber sicherlich, Judas hätte es verdient gehabt, selber gekreuzigt zu werden für seinen Verrat – dieser Gedankengang ist auch für mich als Christ attraktiv (wie gesagt, ich glaube allerdings dem, was in der Bibel steht und nicht dem unheiligen Koran und so weiß ich, daß Gott in Jesus, in der Person Jesu, selbst am Kreuz für mich und die Menschheit starb und Judas sich selbst richten mußte durch Erhängen). Nach seiner Kreuzigung wurde Jesus von den Toten auferweckt bzw. hat sein Leben wieder genommen und fuhr auf in den Himmel.

        Mohammed war natürlich ein falscher Prophet und wird am Jüngsten Tag von Jesus gerichtet werden für all das Freche, das er gottlos gegen Gott geredet hat. Durch seine Irrlehre ist er verantwortlich für den geistlichen/seelischen Tod von Abermillionen von Menschen, eben allen Muslimen, die bisher gelebt haben und noch leben, denn sie werden alle in der Hölle landen, da sie der Erlösung ermangeln, die in Jesus Christus ist, unserem Gott. Und weil sie nicht erlöst waren, konnten sie die niedrigen Begierden ihres Fleisches, ihrer menschlichen Natur, nicht überwinden und taten tatsächlich viele schwere Sünden, für die sie gerichtet werden werden am Jüngsten Tag.

        Schlimmer als der Islam ist nur der anglo-amerikanische Kapitalismus und die westliche „Zivilreligion“, das ist wohl wahr. Barack Hussein Obama übertrifft Mohammed in seiner Bosheit um Potenzen. Mohammed war ein falscher Prophet, vom Teufel inspiriert, aber Obama ist der Teufel selbst, inkarniert (Zittern).

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