Vom Kommen des Menschensohnes oder die Wiederkunft Christi

Das ewige Gerede von der „Endzeit“ gehört in den Bereich der Sekten und wiedertaufenden Freikirchen.  Sie sind so unglücklich in ihrem fanatischen Wahn, daß sie sich ständig das Ende der Welt herbeiwünschen. Das wird sicher auch dann noch der Fall sein, wenn das Ende wirklich da ist.

Gibt es für den Christen (der kirchliche Christ), der auf der Basis seiner sakramentalen Taufe ein Leben der Nächstenliebe und praktischen Gerechtigkeit lebt, eine legitime Begründung für die Frage nach der Endzeit oder der Wiederkunft Christi?

Gerade der Christ, der Menschen vorurteilsfrei liebt, das heißt unabhängig von Religion, Hautfarbe, Nationalität, Vermögen, beruflicher Position usw., wird heute schwere Anfeindung erleben, Anfeindung ohne Ursache und Grund.

Warum?

Der Christ, der unvoreingenommen liebt, liebt Kunden seines Chefs, genause wie den Chef selbst. Er liebt auch alle Arbeitskollegen gleich, nicht nur diejenigen, die arbeiten bis zum Umfallen. Er liebt auch alle seine Nachbarn gleich, nicht nur diejenigen, die sich als die maßgebenden ansehen und sich anmaßen hinter dem Rücken der anderen über eben dieselben zu „tratschen“.

Heute ist es leider so, daß die Welt in Millionen kleiner „Sekten“ (Parzellen, Parteien) aufgeteilt ist, wobei jede kleine „Sekte“ völlige Loyalität von ihren „Gliedern“ verlangt und auch Vernachlässigung von Nicht-Sektengliedern, um des Wohles der Sekte willen. Ich meine hier mit „Sekte“ nicht nur religiöse Sekten sondern auch Firmen, Hausgemeinschaften, Vereine, Gemeinschaften aller Art, etc. Das ist eine außerordenlich besorgniserregende Entwicklung, denn ein kirchlicher Christ kann das auf keinen Fall mitmachen. Einem kirchlichen Christen ist es verboten, die Glieder irgendeiner menschlichen Vereinigung gegenüber Nicht-Gliedern dieser Vereinigung zu bevorzugen, denn dies wäre keine unvoreingenommene Nächstenliebe. Aber wir haben heute überall dieses „Abschottungsdenken“.

Beispiel 1: Im Transportgewerbe wird zum Teil maßlos überladen, um Fahrten einzusparen, denn jede zusätzliche Fahrt bedeutet einen Verlust an Zeit und Geld und somit eine Schmälerung des Profits. In Kauf genommen wird dabei die Gefährdung unbeteiligter Verkehrsteilnehmer, denn Überladung bedeutet längere Bremswege (bitte beachten Sie, daß ich hier von maßloser Überladung rede – kleinere Überladungen sind ggf. tolerierbar, wenn man bewußt langsamer fährt, mehr Abstand hält, nur eine kurze Strecke fährt, etc.) Es geht nicht um das buchstabengetreue einhalten von Vorschriften, sondern darum, wirklich niemand zu gefährden. Ein christlicher Fahrer liebt nicht nur seinen Chef sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer und muß deshalb berücksichtigen, ob bei einer bestimmten Überladung jemand gefährdet wird oder nicht.

Beispiel 2: Es gibt Firmen, wo der Chef diejenigen Arbeiter bevorzugt, die Workaholics sind, die 50 – 60 Stunden pro Wochen arbeiten. Dabei wird ignoriert, daß der Workaholic seine Gesundheit durch die permantente Überarbeitung und eventuelle Einnahme von Dopingmitteln ruiniert. Natürlich geht das eine Weile gut, aber der vernünftige Arbeiter, der maßvoll arbeiten will, sich nicht dopt, bleibt dabei auf der Stecke, verliert vielleicht sogar seinen Job. Auf keinen Fall darf ein kirchlicher Christ dieses Spiel mitmachen, um mehr Akzeptanz bei seinem Chef oder den Vielarbeitern zu erreichen. Das wäre lieblos gegenüber den anderen, die auch maßvoll arbeiten wollen und natürlich auch selbstzerstörerisch. Auch der Chef wäre dabei nicht wirklich geliebt, denn es ist nur eine Frage der Zeit, wann ein Workaholic physisch/mental zusammenbricht – und dann hat der Chef das Problem einen Ersatzmann zu finden – so geht’s nicht!

Ein Christ kann auch nicht zustimmen, wenn Nachbarn, Kollegen, Mitschüler, etc. Homosexualität, Hurerei und Ehebruch als legal betrachten wollen. Wir müssen es einfach akzeptieren, daß der Unsichtbare diese Dinge Sünde nennt. Sünde ist zerstörerischer Egoismus, asoziales Verhalten.

Heute werden auch alle Religionen in einen Topf geworfen, als ob sie alle selig machten. Obwohl ein Christ auch Glieder anderer Religionen unvoreingenommen liebt, darf er ihnen die Wahrheit nicht vorenthalten, daß nur der Glaube an Jesus selig macht. Z. B. kann ein Muslim nur selig werden, wenn er zum Christentum konvertiert, das heißt Buße tut, an Jesus glaubt und sakramental getauft wird und sich vom Islam lossagt. Gerade die Liebe ist es, die den Christen dazu drängt, die Wahrheit zu bezeugen. Er wird vielleicht Etliche vor den Kopf stoßen, mag unfreundlich bzw. fanatisch erscheinen, aber langfrist gesehen, hat er dann doch das getan, was der Liebe entspricht, was zum Segen gereicht: Er wies hin auf den Weg zum ewigen Heil. Ob die Menschen es annehmen, ist ihre Sache.

Jetzt kommen wir erst zum eigentlichen Thema.

Es wird heute also ein treuer Christ überall sehr viel Ablehnung erfahren bis hin zur existenziellen Gefährdung. Christen sind von Haus aus sehr selbstkritisch bis hin zur Selbstzermarterung. Immer wird sich der Christ fragen, ob nicht er selbst die Ursache für Probleme in seinem sozialen Umfeld ist. Wer sich aber nichts bewußt ist, der darf sich des Trostes des Herrn versichern, daß es einen Hass (Ablehnung) ohne Ursache gibt (dies erlebte auch Jesus, der sündlos war). Die Juden-Christen erlebten extreme Anfeindung unter den Juden (die ersten Christen waren bekehrte Juden) und den Heidenchristen erging es ähnlich unter den Heiden. Zur Zeit Jesu und der ersten Christen befand sich die Welt in einem Zustand tiefster Finsternis und die Finsternis wollte nicht, daß es Licht wurde. Mittlerweile scheinen wir wieder zu diesem Zustand äußerster Finsternis zurückgekehrt zu sein – kein gr0ßer Unterschied mehr zwischen unserer Zeit und dem heidnischen römischen Reich. Judenchristen in Judäa konnte es passieren, daß sie von den Juden in den Bann getan wurden, was sicherlich existenziell bedrohlich war, denn wer wollte schon einen Arbeiter behalten, der unter dem Bannfluch stand. Wer möchte heute noch einen Angestellten haben, der bekennender Christ ist?

1Thess 2,14 Denn, liebe Brüder, ihr (Heidenchristen) seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben.

Die heutige Ablehnung des Christentums ist wahrscheinlich einzigartig in der Geschichte; einzigartig auch der Abfall der „christlichen Kirchen“ (Akzeptanz schwuler Gemeindeglieder, Pfarrer, Bischöfe; sogar Akzeptanz schwuler Paare; etc.). Auch die Unkenntnis in den Großkirchen bezügl. des Evangeliums ist wahrscheinlich bisher nie erreicht worden. Wer predigt heute noch, daß wir durch die sakramentale Taufe mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden werden und daß wir in dieser Kraft wirklich als Christen im Alltag leben können? Kennen die Großkirchen das Evangelium überhaupt noch?: Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten. Bevor wir getauft werden, müssen wir Buße tun und das Evangelium glauben. Durch die Taufe sterben wir mit Jesus und auferstehen zusammen mit ihm. Tot für die Sünde, und in Christus sind wir fähig die Lust unseres Fleisches zu überwinden und Gott und unseren Nächsten zu lieben. Wenn wir uns täglich unserer Taufe erinnern und ihre Kraft in Anspruch nehmen, werden wir durchkommen am Gerichtstag. Die Kindertaufe ist gültig. Wer als Kind getauft wurde und erst als Erwachsener gläubig wird, der soll sich einfach auf seine Kindertaufe beziehen und nicht wiedertaufen lassen. Daß die Großkirchen Kinder ohne Glauben taufen, ist natürlich ein Missbrauch, aber die Taufe ist dennoch gültig. Wirksam wird sie, wenn der Glaube dazu kommt. Die alte Kirche taufte nur Kinder von frommen Eltern, wo sichergestellt war, daß das Kind durch ein Wunder des Heiligen Geistes schon glauben konnte. Jede gläubige Familie ist wie eine kleine Kirche und dort sind Wunder möglich, auch das Wunder, daß ein Säugling schon glaubt.

Die Akzeptanz wiedertaufender Freikirchen ist auch eine historische Katastrophe. Diese Freikirchen stürzen ihre Glieder in äußerstes Unglück, denn sie verlangen Nachfolge ohne die sakrale Kraft der Taufe, das heißt ihre Glieder sollen Jesus aus eigener Kraft nachfolgen. Der „Jesus“ der Freikirchen und auch ihr „Glaube“ sind purer Wahn und Einbildung. Bei ihnen bleibt alles reine Fiktion und sie haben Jesus nicht in sakraler Wirklichkeit.

Kurzum, der totale Abfall scheint da zu sein.

2. Thessalonicher 2, 1-12

Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder, 2 dass ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken lasst – weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag des Herrn schon da. 3 Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. 4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. 5 Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? 6 Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. 7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. 9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, 12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

Der große Abfall, die Ankunft des Antichristen und die Wiederkunft Jesu gehören also zusammen. Wenn der große Abfall da ist, dann kann auch die Wiederkunft Jesu nicht mehr weit sein.

Wie schon gesagt, die Großkirchen predigen kaum mehr das Evangelium von Jesus und die Freikirchen predigen ein Pseudo-Evangelium (das Opfer Jesu als bloßes Sühneopfer) ohne sakramentale Taufe.  Es kann also kaum mehr Menschen geben, die wirkliche Christen sind. Es ist auch die Frage, ob die Menschen das reine Evangelium überhaupt noch annehmen würden, wenn es noch gepredigt würde. Kurz gesagt: „Es ist aus mit dem Evangelium!“ Wenn aber niemand mehr gläubig wird, dann ist sozusagen „die Fülle der Heiden eingegangen“. Theoretisch müsste sich Gott jetzt wieder seinem ursprünglichen Volk, Israel, den Nachkommen Jakobs, zuwenden. Er müßte ihnen die Augen auftun, damit sie erkennen, daß Jesus von Nazareth ihr Messias ist. Die letzten Heidenchristen könnten dann vor dem Antichristen nach Israel fliehen; der Antichrist würde Israel angreifen; Jesus würde wiederkommen, um die letzten Heidenchristen und Israel zu retten und den Antichristen zu vernichten.

Römer 11, 25-29

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.

Lk 21,24 und sie (die Juden) werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

Niemand kann natürlich genau vorraussagen, wann Jesus wiederkommt. Falls der Abfall nicht durch eine neue Reformation gestoppt wird, dann wird es sicher nicht mehr sehr lange dauern.

Angenommen, Israel, die Juden, würden als ganzes Volk anfangen, Jesus von Nazareth als Messias anzuerkennen, dann stünde die Wiederkunft Jesu unmittelbar bevor. Eine abgefallene Welt wird sicherlich keinen christlichen Staat in ihrer Mitte akzeptieren. Israel wäre dann das Unikum in der Geschichte, wo Kirche und Staat zusammenfallen. Wen man dann versucht, dieses christliche Israel auszulöschen, wird Jesus wiederkommen und sein Volk retten.

Matthäusevangelium 24, 32-44

An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. 34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. 35 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. 36 Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. 37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. 38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; 39 und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. 40 Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. 41 Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. 42 Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.

Übrigens führt dieser Bibelabschnitt zu einer sachlichen Nötigung: In der Offenbarung steht, daß jeder umgebracht wird, der nicht das Bild (Ikone) des Tieres, wahrscheinlich der Antichrist, anbetet. Dieses bedeutet schlicht, daß der Antichrist alle wahren Christen töten wird, denn sie werden sich weigern, ihn anzubeten. Aber in dieser Passage vom Matthäusevangelium steht, daß Christen offensichtlich bis zum letzten Moment arbeiten, das heißt leben können. Ich kann mir nur vorstellen, daß etliche Heidenchristen vor dem Antichristen nach Israel fliehen werden, das gläubig wurde, wo sie leben und arbeiten können, bis der Herr kommt. In der Geschichte der Kirche war es schon immer möglich, daß man wählen konnte zwischen Flucht und Martyrium. Etliche werden Jesus bekennen und sich töten lassen, etliche werden fliehen. Die Getöteten wird Jesus aufwecken, wenn er wiederkommt, und die Überlebenden direkt zu sich nehmen (Entrückung) und dann den Antichristen und seine Heere vernichten.

Offenbarung 19, 11-21

Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit (das ist Jesus). 12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. 13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. 14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren. 17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes 18 und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! 19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. 21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Schlussfolgerung:

Am Anfang dieses Artikels stand die Frage, ob es für den kirchlichen Christen eine legitime Begründung dafür gibt, sich mit der Endzeitfrage oder Wiederkunft Christi zu befassen. Das Resümee dieses Artikels ist einfach das Folgende: Wenn diese Welt, in der wir leben, so antichristlich geworden ist, daß es für den treuen Christen keinen Raum mehr für seine Existenz gibt, dann steht natürlich die Welt unmittelbar vor ihrer Abschaffung. Der Trost für den Christen ist konkret der, daß bei schwerster irdischer Drangsal seine himmlische Erlösung naht.

Lukas 21, 25-28

Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, 26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. 28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Um sich zu vergewissern, ob das Wetter wirklich unruhiger wird, braucht man nur bei Google die Suchbegriffe „Statistik, Naturkatastrophen“ einzugeben.

 Was heißt eigentlich „kirchlich“?

Ich meine mit dem Wort „kirchlich“ nicht unbedingt „landeskirchlich“. Ein kirchlicher Christ gehört zur Christlichen Kirche. Glied der Christlichen Kirche wird man durch Buße, Glauben und sakramentale Taufe. Glied der Christlichen Kirche bleibt man, wenn man aus der Kraft der sakramentalen Taufe tatsächlich im Alltag als wirklicher Christ lebt. Die Landeskirchen bewahren zwar die sakramentale Taufe, aber ob ihre Glieder wirklich aus der Kraft dieser Taufe als Christen im Alltag leben, ist sicherlich zweifelhaft. Der Unterschied zwischen der Christlichen Kirche bzw. Alten Kirche und den heutigen Landeskirchen ist, daß die Glieder der Alten Kirche wirklich als erkennbare Christen lebten aus der Kraft ihrer sakramentalen Taufe.

Rein theoretisch könnte es noch vereinzelte treue Christen geben in den Landeskirchen. Warum aber protestieren sie dann nicht gegen die Ordination schwuler Geistlicher, die Duldung schwuler Gemeindeglieder und schwuler Paare? Die Landeskirchen sind durch die Legalisierung der Homosexualität vom Glauben an Jesus abgefallen. Der Heilige Geist kann dort nicht mehr gegenwärtig sein bzw. Christus ist nicht mehr das Haupt der Landeskirchen.

Das Wort „kirchlich“ ist eigentlich etwas sehr positives, wir dürfen uns darunter nur nicht „landeskirchlich“ vorstellen, sondern müssen an die Alte Kirche denken, die ihrem Herrn treu blieb, besonders was die Lehre angeht, und deren Glieder wirklich Jesus nachfolgten im Alltag.

 

 

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Eine Antwort zu Vom Kommen des Menschensohnes oder die Wiederkunft Christi

  1. vd schreibt:

    Jesus nennt sich das Licht der Welt.

    Johannes 3:13Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, des Menschen Sohn, der im Himmel ist.

    Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Menschen Sonne, die im Himmel ist.

    Die Sonne geht auf und sie geht unter und als der Stern, der die Sonne ist, tut sie das aus Sicht von den Menschen auf der Erde als der einzige.

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