Sodom und Gomorrha

2. Petrus 2, 5-6 und hat die frühere Welt nicht verschont, sondern bewahrte allein Noah, den Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben andern, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte; 6 und hat die Städte Sodom und Gomorra zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen würden;

Jud 7 So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers.

Es scheint, daß die heidnische Welt sich das Beispiel Sodoms und Gomorras wirklich zu Herzen genommen hat und das die Heiden sich mehrere tausend Jahre lang nicht mehr trauten die Homosexualität zu legalisieren aus Angst vor einem neuen Strafgericht Gottes. Eine Ausnahme stellen die Völker dar, die vor dem alten Israel auf dem Gebiet Kanaans (heute Palästina) lebten. Sie nahmen sich kein Beispiel an Sodom und Gomorra, sondern lebten in schwerster Unzucht. Da gab Gott seinem Volk Israel den Befehl, sie auszurotten und ihr Land einzunehmen. Der Untergang dieser Völker war ein solcher, daß heute keiner mehr ihre Namen kennt – sie sind komplett aus der Geschichte verschwunden.

5. Mose 20, 16-18 Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, 17 sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, 18 damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.

Die Ausrottung der alten Völker Kanaans durch Israel ist sicherlich weniger bekannt als die Geschichte von Sodom und Gomorra. Es geht aber letztendlich um das Gleiche: Gott kennt kein Pardon, wenn Länder, Staaten oder Völker versuchen, die Unzucht (Ehebruch, Hurerei, Inzest, Homosexualität, Sodomie, etc.) zu legalisieren. Die Legalisierung von Unzucht kann dazu führen, daß der sonst so gnädige Gott gnadenlos zuschlägt. Wir müssen es einfach akzeptieren, daß Ihm diese Dinge ein unerträgliches Gräuel sind.

3Mo 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.

3. Mose 20, 22-23 So haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut danach, auf dass euch nicht das Land ausspeie, in das ich euch führen will, damit ihr darin wohnt. 23 Und wandelt nicht in den Satzungen der Völker, die ich vor euch her vertreiben werde. Denn das alles haben sie getan und ich habe einen Ekel an ihnen gehabt.

Die Vernichtung von Sodom und Gomorra (1. Mose 19, 12-29)

Und die Männer (Engel) sprachen zu Lot: Hast du hier noch einen Schwiegersohn und Söhne und Töchter und wer dir sonst angehört in der Stadt, den führe weg von dieser Stätte. 13 Denn wir werden diese Stätte verderben, weil das Geschrei über sie groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben. Da ging Lot hinaus und redete mit den Männern, die seine Töchter heiraten sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort, denn der HERR wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich. 15 Als nun die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sprachen: Mach dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht auch umkommst in der Missetat dieser Stadt. 16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer ihn und seine Frau und seine beiden Töchter bei der Hand, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt wieder los. 17 Und als sie ihn hinausgebracht hatten, sprach der eine: Rette dein Leben und sieh nicht hinter dich, bleib auch nicht stehen in dieser ganzen Gegend. Auf das Gebirge rette dich, damit du nicht umkommst! 18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19 Siehe, dein Knecht hat Gnade gefunden vor deinen Augen, und du hast deine Barmherzigkeit groß gemacht, die du an mir getan hast, als du mich am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf das Gebirge retten; es könnte mich sonst das Unheil ereilen, sodass ich stürbe. 20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, in die ich fliehen kann, und sie ist klein; dahin will ich mich retten – ist sie doch klein -, damit ich am Leben bleibe. 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch darin dich angesehen, dass ich die Stadt nicht zerstöre, von der du geredet hast. 22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis du hineinkommst. Daher ist diese Stadt Zoar genannt. 23 Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, als Lot nach Zoar kam. 24 Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra 25 und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war. 26 Und Lots Frau sah hinter sich und ward zur Salzsäule. 27 Abraham aber machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte, 28 und wandte sein Angesicht gegen Sodom und Gomorra und alles Land dieser Gegend und schaute, und siehe, da ging ein Rauch auf vom Lande wie der Rauch von einem Ofen. 29 Und es geschah, als Gott die Städte in der Gegend vernichtete, gedachte er an Abraham und geleitete Lot aus den Städten, die er zerstörte, in denen Lot gewohnt hatte.

Der ewige Gott wäre nicht der ewige Gott, wenn er sich im Laufe der Zeit ändern würde. Was ihm vor vielen tausend Jahren ein Gräuel und ein Ekel war, daß ist Ihm auch noch heute ein Gräuel und Ekel.

2Petr 3,8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass „ein“ Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.

Aus der Sicht Gottes sind also seit der Vernichtung Sodom und Gomorras oder der Ausrottung der alten Völker Kanaans erst einige Tage vergangen!

Was Gott vor „einigen Tagen“ getan hat, kann er sich auch heute tun.

Schlussfolgerung:

Wir müssen damit rechnen, daß Gott uns in Kürze vernichten wird, wenn wir die Legalisierung der Unzucht bzw. Homosexualität nicht wieder rückgängig machen.

Anmerkung:

Es ist nicht so, daß Gott gleich zur Vernichtung ganzer Völker schreitet, wenn es hier und da ein paar Homosexuelle, Ehebrecher, Hurer, etc. gibt, sondern das Problem ist die Legalisierung dieser Sünden. Gott hasst es einfach, wenn man z. B. den Verkehr eines Mannes mit einem Mann für ganz normal erklärt, wie den Verkehr eines Mannes mit seiner Frau. Das geht einfach zu weit. Gottes Langmut hat Geduld mit uns Sündern, ob wir nicht etwa Buße täten und an Jesus glaubten, aber wenn wir anfangen die Grundfesten einzureißen, dann ist es aus mit seiner Geduld.

2Petr 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung (seiner Wiederkunft), wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Auch jeder Unzüchtige kann heute noch Buße tun und an Jesus glauben. Gott will eigentlich niemand verdammen, sondern soviel an Ihm ist, Menschen retten. Unsere Buße und unser Glaube sind aber notwendig und unumgänglich, damit wir gerettet werden können. Buße tun, heißt die Sünde bereuen und lassen bzw. umkehren von seinen Sünden. Jeder, der sich Christ nennt, darf nicht in Unzucht leben und der Unzüchtige, der Christ werden will, der muß von seiner Unzucht umkehren.

Die Unzüchtigen, die nicht Buße tun wollen, müssen wieder an den Rand der allgemeinen Gesellschaft gedrängt werden und ihr Verhalten muß wieder behaftet werden mit dem faden Beigeschmack des Obskuren. Noch vor wenigen Jahrzenten war es so und das war ein tragbarer Zustand.  

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2 Antworten zu Sodom und Gomorrha

  1. Maria schreibt:

    Hesekiel 16:49-50
    „Siehe, das war die Schuld deiner Schwester Sodom: Hochmut, Fülle von Brot und sorglose Ruhe hatte sie mit ihren Töchtern, aber die Hand des Elenden und des Armen stärkte sie nicht; und sie wurden hochmütig und verübten Gräuel vor meinem Angesicht. Und ich tat sie hinweg, sobald ich es sah.“

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