Guido Westerwelle hat Leukämie

Die Erkrankung Guido Westerwelles an Leukämie legt die Vermutung nahe, daß dies eine Erziehungsmaßnahme Gottes ist. Guido Westerwelle ist Mietglied der evangelischen Kirche im Rheinland und gleichzeitig ist er homosexuell. Ungefähr die letzten 2000 Jahre der Geschichte war es undenkbar, daß ein praktizierender Homosexueller Mitglied einer christlichen Kirche sein konnte. Nur jetzt „in den vielleicht letzten Sekunden“ der Geschichte der Menschheit scheint es offenbar völlig unanstößig zu sein, was ca. 2000 Jahre lang ein Skandal war.

Haben sich etwa die Gesellschaft des christlichen Abendlandes und die christlichen Kirchen 2000 Jahre lang geirrt? Das ist doch ziemlich unwahrscheinlich. Wenn wir dem Zeugnis des Wortes Gottes (die Bibel) glauben, liegt eher die Vermutung nahe, daß wir uns heute irren.

Mose und Paulus (Bibelstellen, siehe unten), zwei der wichtigsten, inspirierten Autoren der Bibel, verdammen homosexuelle Handlungen. Da Mose und Paulus im Namen Gottes schrieben und redeten, bedeutet dies natürlich, daß auch Gott homosexuelle Handlungen verdammt. Es wäre ziemlich naiv zu vermuten, daß der ewige Gott, der über Raum und Zeit steht, jemals seine Meinung ändern könnte. Auch wenn Paulus und erst recht Mose vor sehr langer Zeit geschrieben haben, sind ihre Aussagen über die Einstellung Gottes zu homosexuellen Handlungen auch heute noch aktuell.

Sicherlich wurde Guido Westerwelle als Kind getauft, da er evangelisch ist. Die sakramentale Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel, sondern der Ruf Gottes in die Nachfolge Jesu. Die Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist und ermöglicht es dem getauften Menschen seine niedrigen Instinkte und Neigungen täglich zu überwinden. Wer das Tag für Tag tut, wird am Jüngsten Tag durchkommen. Wer jedoch seine Taufe verleugnet und lebt wie ein Heide, der wird am Jüngsten Tag verdammt werden. Die Taufe nutzt uns nur etwas, wenn auch der Glaube dazu kommt. Glauben im engsten Sinne bedeutet die sündigen Neigungen der menschlichen Natur zu überwinden in der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu. Durch die Taufe sind wir metaphysich mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Wer getauft ist, ist nicht mehr hilflos und wehrlos den Lüsten und Begierden seines Leibes unterworfen, sondern kann sie überwinden. Derjenige, der wirklich überwindet in der Kraft Jesu, der glaubt auch wirklich (Bonhoeffer: „der Gehorsame glaubt und der Glaubende ist gehorsam“). Dies ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit und auf diese Weise geben wir Gott unseren Leib als ein lebendiges Opfer.

Die Erkrankung Westerwelles kann ein Segen für ihn sein, wenn er richtig damit umgeht. Bonhoeffer sagte: „Der Kranke gehört Gott.“ Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß Gott den getauften Menschen Guido Westerwelle von seinem verkehrten Weg des homosexuellen Lebensstils abbringen will. Der Ruf Gottes, die Taufe, ist auf Westerwelle, aber er widerstrebt dem in brutalster Weise durch sein homosexuelles Leben. Dies ist ein unerträglicher Zustand. Auch vor Westerwelles Erkrankung war das schon ein unerträglicher Zustand. Sicherlich kennt Westerwelle die ursprüngliche, christliche Botschaft und ist sich bewußt, daß er gegen den Willen Gottes handelt. Nun, wer nicht hören will, muß fühlen – primitiv, aber wahr. Die Krankheit ist ein „leibliche“ Predigt für Westerwelle, damit er erkennt, daß er in Gottesferne lebt und zu Gott umkehren sollte. Würde er umkehren, würde er sicherlich wieder gesund werden und die Gesundung wäre wiederum eine „leibliche“ Predigt, die ihm zeigen würde, daß Gott ihn erlöst hat und ihm vergeben hat.

Siehe „Ich bin der Herr, dein Arzt.“

Anmerkung:

Es ist erstaunlich, wie lange Gott „die Sünder“ oft gewähren läßt, bevor er zu schmerzhaften Maßnahmen greift. Wer hätte es für möglich gehalten, daß dem Erfolgsmenschen Westerwelle jemals ein solches Unglück widerfahren würde. Wieder ein Anlaß mehr uns nicht blenden zu lassen von dem falschen Glanz und Glamour der Welt, sondern dem Wort Gottes zu vertrauen: Langfristig ereilt die penetranten Sünder das Unglück – dies ist unausweichlich. Gott hat eine Zeit lang (lange Zeit) Geduld, aber grenzenlos ist seine Geduld nicht.

3. Mose 18, 1-30:

Verbot geschlechtlicher Verirrungen

18 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott. 3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln, 4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt; ich bin der HERR, euer Gott. 5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der HERR. 6 Keiner unter euch soll sich irgendwelchen Blutsverwandten nahen, um mit ihnen geschlechtlichen Umgang zu haben; ich bin der HERR. 7 Du sollst mit deinem Vater und deiner leiblichen Mutter nicht Umgang haben. Es ist deine Mutter, darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 8 Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Vater. 9 Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sie sei in oder außer der Ehe geboren, nicht Umgang haben. 10 Du sollst mit der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht Umgang haben, damit schändest du dich selbst. 11 Du sollst mit der Tochter der Frau deines Vaters, die deinem Vater geboren ist und deine Schwester ist, nicht Umgang haben. 12 Du sollst mit der Schwester deines Vaters nicht Umgang haben; denn sie ist deines Vaters Blutsverwandte. 13 Du sollst mit der Schwester deiner Mutter nicht Umgang haben; denn sie ist deiner Mutter Blutsverwandte. 14 Du sollst den Bruder deines Vaters nicht damit schänden, dass du seine Frau nimmst; denn sie ist deine Verwandte. 15 Du sollst mit deiner Schwiegertochter nicht Umgang haben, denn sie ist deines Sohnes Frau; darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 16 Du sollst mit der Frau deines Bruders nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Bruder. 17 Du sollst nicht mit einer Frau und mit ihrer Tochter Umgang haben, noch mit ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter Tochter; denn sie sind ihre Blutsverwandten und es ist eine Schandtat. 18 Du sollst die Schwester deiner Frau nicht zur Nebenfrau nehmen und mit ihr Umgang haben, solange deine Frau noch lebt.  19 Du sollst nicht zu einer Frau gehen, solange sie ihre Tage hat, um in ihrer Unreinheit mit ihr Umgang zu haben. 20 Du sollst auch nicht bei der Frau deines Nächsten liegen, dass du an ihr nicht unrein wirst. 21 Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, dass es dem Moloch geweiht werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin der HERR. 22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. 23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel. 24 Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Völker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will. 25 Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie. 26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Gräuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land unrein gemacht –, 28 damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor euch waren. 29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, dass ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der HERR, euer Gott.

Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief) 1, 26-27:    26 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; 27 desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.

Noch ein Wort zur Taufe:

Wie schon gesagt, die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel. Die Taufe ist vielmehr das Eingangstor zu einem christlichen Leben. Wenn wir anfangen, uns auf unsere sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) zu beziehen, bekommen wir die Kraft tatsächlich zu überwinden. Alle anderen Religionen bleiben stecken in der verdorben Natur des Menschen. Die Taufe löst das Problem unserer verdorben Natur, der wir nicht entrinnen konnten. Der alte Mensch der Sünde wird für tot erklärt und wir empfangen den Heiligen Geist, dem wir Tag für Tag mehr Raum geben können und sollen. Mit anderen Worten: „Wir sind mit Christus gestorben durch die Taufe, aber Christus ist auch unser neues Leben.“ Glauben im engsten Sinne bedeutet, Christus immer mehr Raum zu geben bzw. die neue Natur soll unsere alte, sündige Natur immer mehr verdrängen.

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2 Antworten zu Guido Westerwelle hat Leukämie

  1. Letzter Richter schreibt:

    Lieber Freund,
    du schreibst recht missverständlich, weil du nicht erwähnst, dass Erziehung Gottes aus Liebe geschieht. Das könntest du ergänzen.
    Außerdem verbindest du Glaube und leibliche Gesundheit in unzulässiger Weise. Du sagst: Wer glaubt ist gesund. Und das ist falsch, wie du bestimmt auch aus eigener Erfahrung weißt.

    Umgekehrt scheint es als setztest du Sünde mit leiblicher Krankheit gleich, ganz wie die Jünger als sie Jesus fragen: „wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?“ (Joh. 9)

    • Selbstverständlich muß bei der Erkrankung eines Menschen nicht immer eine Sünde vorliegen. Sicherlich bedarf es hier jeweils einer Klärung im Einzelfall. Ganz allgemein kann man aber sicher sagen, daß es in einer Welt, die mit Gott noch im Reinen wäre, überhaupt keine Krankheit gäbe. Krankheiten, Unfälle, Unkraut, Krieg, Hungersnöte, etc. sollen uns zeigen, daß wir uns nicht mehr im Paradies, das heißt in der Gegenwart Gottes befinden. Die absolute Wonne, die Adam und Eva im Paradies genossen, ist wiederum ein Bild für die Gegenwart Gottes dort, des Gottes, der Heilung, Leben, Gemeinschaft, Liebe, etc. in sich selbst ist. Ich glaube, es gibt heute nicht viele Menschen, denen klar ist, daß Gott selbst das Leben ist. Krankheit, Not und Tod kamen über uns, weil wir das Leben oder die Quelle des Lebens verlassen haben.

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