Was ist der Sinn des Lebens?

Wir leben heute in einer ziemlich säkularisierten Gesellschaft, in der ziemlich wenig über Gott geredet wird. Die meisten Menschen leben allem Anschein nach einfach so vor sich dahin. Aber eigentlich liegt doch die Frage auf der Hand: „Was ist der Sinn des Lebens?“ Warum beten wir nicht einfach zu dem unsichtbaren Gott: „Zeig‘ mir doch bitte, was der Sinn des Lebens ist!“ Das freundliche Wesen, das uns geschaffen hat, wird diese Frage sicher nicht unbeantwortet lassen.

Das Böse kam in die Welt als der Engel Luzifer, einige andere Engel und schließlich auch Adam und Eva ihr Vertrauen zu Gott wegwarfen, daß Er es nur gut mit ihnen meine. Sie fingen an, Gott zu unterstellen, er würde etwas vorenthalten. Dies führte dazu, daß Adam und Eva die Gegenwart Gottes (das Paradies) verlassen mußten. Der wunderschöne Garten (das Paradies), in dem Adam und Eva vor dem Fall leben durften, versinnbildlichte die Wonne, die sie hatten durch Gottes Gegenwart. Gott sorgte perfekt für Adam und Eva und doch unterstellten sie ihm, er wolle ihnen etwas vorenthalten; das war sehr böse. Adam und Eva hinterfragten einfach zu viel, statt Gott zu vertrauen wie kleine Kinder.

Für viele Menschen heute ist das Leben ziemlich mühselig. Das Leben wird erschwert durch Hitze, Frost, Unkraut, Schädlinge, Krankheiten, etc. Diese ganze Welt gibt uns Kunde davon, was es heißt, außerhalb der Gegenwart Gottes und des Paradieses zu leben.

Es liegt einfach in der Natur des Menschen Gott nicht zu preisen und zu danken für seine Werke (Sonne, Mond, Sterne, Erde, Pflanzen, Tiere, Mitmenschen, gutes Wetter, etc.). Auch die Welt außerhalb des Paradieses zeugt noch von Gottes Schöpferkraft. Warum danken wir Gott nicht einfach einmal für alles Gute, was er uns täglich gibt und schon gegeben hat?

Es scheint so, daß der Mensch durch den Sündenfall Adams so degeneriert ist, daß er allein durch das „Schöpfungs-Evangelium“ nicht mehr überzeugt werden kann von der Liebe Gottes, bzw. zurückkehren kann zu dem Herrn, dem ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

Hätte Adam einfach kontemplativ gelebt, Gott gepriesen und gedankt für den Garten, die Tiere, Eva, usw., dann hätte er ewig glücklich im Paradies in der Gegenwart Gottes leben können.  Das Adam sich schon vor dem Fall einsam fühlte in Gottes Gegenwart, der Gemeinschaft und Leben in sich selbst ist, zeigt, daß Adam zu wenig Wertschätzung für seinen großen Freund Gott hatte. Gott hatte den Garten, die Tiere und Eva für Adam gemacht, aber er verstand das nicht als Beweis der Liebe Gottes.

Wir sind die Nachkommen des durch den Sündenfall degenerierten Adam. Wir brauchen ein Evangelium, das stärker ist als das Schöpfungs-Evangelium.

Das ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Gott hat uns so geliebt, daß er seinen kostbaren Sohn Jesus für uns gab bzw. Gott gab sich uns selbst in seinem Sohn Jesus Christus. Dies soll uns davon überzeugen, daß Gott uns liebt, daß Er ein liebevoller Gott ist, der es nur gut mit uns meint und dem wir vollstens vertrauen können. Das Evangelium von Jesus soll uns davon überzeugen, daß Gott uns nichts vorenthalten will. Er hat sich selbst für uns ausgeschüttet und gegeben.

Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus hat unsere Sünden getragen, als er am Kreuz für uns starb; er ist auferstanden und lebt, um uns zu heiligen durch den Heiligen Geist.

Durch dieses Evangelium ergreifen wir den Sinn des Lebens:

Gott lieben, ihn loben und preisen und ihm danken, von nun an bis in Ewigkeit. Kehren wir zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Bereuen Sie Ihre Sünden, glauben Sie, daß Sie durch Jesus von Ihren Sünden befreit werden und die Vergebung haben und beziehen Sie sich auf die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe).

Unser natürlicher Mensch kann das Evangelium nicht ganz erfassen, es mehr oder weniger nur für wahr halten. Mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu werden wir verbunden durch die sakramentale Taufe. Hier wird uns Jesu Tod und Auferstehung unendlich nahe gebracht: Wir sterben der Sünde ab, und kommen in Christus hinein. Tot für die Sünde und in Christus sind wir fähig alle sündigen (anti-göttlichen) Neigungen unseres Leibes zu überwinden. Dies ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit und der wahre Glaube.

Gott achtet unsere Menschenwürde. Er vergewaltigt nicht unsere Persönlichkeit. Es soll unsere freiwillige Entscheidung sein, daß wir täglich Christus mehr Raum geben, den wir bei der Taufe empfangen haben. Wir als sündigende Menschen sind mit Christus gestorben. Dies müssen wir täglich im Glauben ergreifen und nicht nach unseren sündigen Neigungen (die sündigen Neigungen unseres Leibes) handeln, sondern Christus erlauben, daß er durch uns und in uns lebt. Wenn wir das immer mehr tun, dann werden wir durchkommen am Jüngsten Tag.

Überwinden wir die Lüste unseres Leibes durch folgen zwei Verheißungen: Ich bin mitgestorben und ich bin mitauferstanden.

Trotz Glaube und sakramentaler Taufe ändert sich unser Körpergefühl nicht. Es ist eine tägliche Übung durch den Glauben an Gottes Verheißungen die alten Gewohnheiten zu überwinden. Wir werden daran nie auszulernen haben. Wenn wir diesen Kampf nicht aufgeben, dann ist Jesu Opfer am Kreuz auch die Sühnung für unsere Sünden. Das ist die teure Gnade.

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Eine Antwort zu Was ist der Sinn des Lebens?

  1. Katharina schreibt:

    Hallo
    Ihre Lehre entspricht nicht dem was im Wort Gottes steht, sie fügen neue Gebote hinzu
    und führen Menschen mit ihrer Seite auf Irrwege. Der einzige Weg ist Jesus Christus, und
    nicht die Babytaufe.

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