Islam? Nein, danke!

Folgenden Text erhielt ich vor Kurzem als Zuschrift von einem Leser meiner Website (meines Blogs). Erschütternd, daß gewöhnliche Muslime, die in Deutschland leben, offenbar den Dschihad unterstützen. Das ist wirklich entsetzlich.

Text der Leserzuschrift:

Guten Tag,

mein Name und Wohnort tut nichts zu Sache. 😉 Ich möchte hier lediglich meine Geschichte erzählen, wie ich Anfang 2000 zum Islam gekommen bin, aber nach gut 3 Jahren doch wieder zurück zu Jesus gefunden habe.

Ende 1999 ging ich in unserer Stadtbibliothek und habe wahllos nach interessanten Büchern Ausschau gehalten – irgendwann stand ich vor dem Regal mit Büchern über Religionen und Kulturen. Ein Buch über den Islam stich mir dabei ins Auge und ich habe es mir näher angesehen und mir auch noch einige andere Bücher über den Islam genommen und diese mit nach Hause genommen.

Beim Lesen war ich schon irgendwie fasziniert vom Islam und ich wollte mehr über diese mir bis dahin fremdartige Religion erfahren. Einige Sachen fand ich durchaus einleuchtend und hat mich sehr angesprochen. Schon damals hatte ich einen Internetzugang und ich informierte mich ausgiebig über den Islam im Internet.

Eines Tages war ich mir (angeblich) sicher: „Du bist eigentlich Muslim und du solltest konvertieren.“

Einige Tage später ging ich in die örtliche, türkische Moschee und ich brachte mein Anliegen vor. Dort war man natürlich hellauf begeistert, daß ein Deutscher zum Islam konvertieren will. Wir vereinbarten einen Termin, wo ich dann offiziell zum Islam übertreten sollte. Dies geschah dann auch einige Tage später. Der Übertritt zum Islam ist wirklich einfach: Man spricht vor 2-3 Zeugen das islamische Glaubensbekenntnis (auf arabisch) und schon ist man Muslim. Anschließend überlegt man sich einen neuen (muslimischen) Namen und dann ist man in der Gemeinschaft der „Umma“. Alle Sünden, die man zuvor im Leben begangen hat, sind getilgt.

In der ersten Zeit war ich sehr aktiv, ich besuchte die Moschee fast täglich und natürlich auch am Freitag. Die anderen Muslimen begegneten mir mit Respekt und Achtung, da ich ja ein Konvertit und somit hoch angesehen war.

Irgendwann jedoch merkte ich, daß irgendetwas nicht so ganz stimmte. Ich empfand das fünfmalige Gebet zwar nicht als Belastung oder Anstrengung, aber ich konnte nicht so richtig verstehen, warum ich diese Gebete immer auf arabisch zu beten hatte. Es gibt daneben auch noch andere Gebete, die konnte man natürlich in seiner eigenen Muttersprache sprechen. Auch wurde ich mit der Zeit etwas frustriert, daß in der Moschee ausschließlich türkisch gesprochen wurde – ich konnte ja so gut wie kein türkisch.

Dann kam der 11. September 2001. Ich war wirklich geschockt von dem, was damals geschah und natürlich war ich ebenso geschockt, daß es radikalisierte Muslime gewesen waren. Aber umso mehr geschockt war ich von der Reaktion vieler Muslime, so nach dem Motto: „Jetzt haben die Amerikaner mal endlich einen auf den Deckel bekommen!“, was natürlich nicht allzu laut gesagt wurde.

Mir wurde im Laufe der Zeit immer mehr offenbar, daß der islamische Anspruch von „Liebe“ und „Toleranz“ nur für die eigenen Leute (also für die Muslime) gilt und auch hier ist der Islam nicht allzu konsequent: Wer als Muslim eine andere Meinung oder einen Standpunkt vertritt, der wird extrem schnell ausgegrenzt, angefeindet oder sogar bedroht. Im Islam wird viel von „Liebe“ gesprochen, aber diese „Liebe“ wird nicht praktiziert oder umgesetzt. Auch fiel mir schnell auf, daß über das Christentum, die Bibel, über Jesus oder über die Juden sehr viel Unwahrheiten und Lügen verbreitet wurden (und wird) – teils aus Unkenntnis, teilweise auch in boshafter Absicht.

Der Ton in der Moschee wurde mit der Zeit auch immer radikaler und fanatischer – es wurden sogar afghanische Taliban eingeladen, die ihre Version vom „reinen Islam“ darlegten und uns zu überzeugen versuchten. Mit einigen, wenigen Dingen war ich durchaus einverstanden, aber nicht mit dem Fanatismus, den sie an den Tag legten. Dieser widerte mich nur noch an.

Auch das anfängliche „Hochgefühl“ beim Beten wollte sich nicht mehr bei mir einstellen – das Beten wurde immer mehr zu einer Qual und Last für mich, vor allem, weil man als Muslim immer auf die Gebetshaltung achten musste und dann alles auf arabisch!

Irgendwann begann ich per Mail einen regen Austausch mit einem deutschen Pastor, der damals mit seiner Familie im Süden von Ägypten lebte und der mir die Augen öffnete. Er besuchte mich einige Monate später und bot mir an, ich möge mein Gewissen genauer prüfen – was ich auch tat.

Knapp 2½ Jahre nach meinem Übertritt zum Islam musste ich doch erkennen, daß ich einen großen Fehler begangen hatte und das ich einen dummen Irrweg gefolgt war.

Ich las wieder viel in der Bibel und ich erkannte, daß es Erlösung und Errettung nur durch und über Jesus gibt – nichts anderes!

Die Bibel ist doch ganz anders, wie der Koran – voller Liebe und dort steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht irgendeine Ideologie, Fanatismus oder kriegerische Handlungen. Vor allem das Neue Testament ist für mich immer ein Quell der Freude und Hoffnung. Dieses habe ich beim Lesen des Koran nie wirklich gespürt, was ich heute offen eingestehen kann.

Jesus war/ist mein Erlöser! Daran glaube ich ganz fest. Eines Tages betete ich das „Übergabegebet“ und es fiel mir ein Riesengebirge vom Herzen. Der Islam ist für mich absolut keine Lösung mehr. Ich könnte mich heute noch in den Hintern beißen für meine Dummheit!

Jedenfalls, habe ich diesen deutschen Pastor in Süd-Ägypten besucht und ich verbrachte dort knapp 4 Wochen. Er hat mich dann dort in der christlichen Gemeinde getauft – und ich wurde wieder „offiziell“ ein echtes Kind Gottes. Paradoxerweise wurde ich in einem islamischen Land wieder Christ, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt.

Seit ich wieder Christ bin, spüre und fühle ich täglich die Gnade und die Liebe Gottes. Ich weiß, daß Jesus mein Freund, ja mein Erlöser ist. Er hat uns alle erlöst und seine Botschaft hat ein Wort: LIEBE.

Und diese LIEBE spüre ich täglich!

T.

P.S.:

OK, ich muß ehrlich sagen, daß es zwei Sachen gibt, die die Christen von den Muslimen lernen könnten: Die Muslime nehmen ihr „heiliges“ Buch, den Koran, sehr ernst und leben danach. Ich würde mir wünschen, daß auch Christen intensiver und häufiger in der Heiligen Bibel lesen würden.

Und der Zusammenhalt in der islamischen „Umma“ ist doch wesentlich stärker und ausgeprägter, als dies derzeit bei vielen Christen der Fall ist. Auch daran sollten wir Christen arbeiten! Wo z.B. Christen verfolgt oder sogar getötet werden, müssen wir aufstehen und laut aber friedlich dagegen protestieren.

Ende des Textes der Leserzuschrift.

Ich (Rainer Braendlein, Blogadministrator) möchte zu der Leserzuschrift noch anmerken, daß eine nochmalige Taufe nicht nötig ist, um wieder zu Jesus zurückzukehren. Eine Wiedertaufe ist sogar verboten. Eine Wiedertaufe läge vor, falls der Leser schon als Säugling getauft wurde und sich dann als Erwachsener  nochmals taufen ließ. Falls der Leser schon als Säugling getauft worden war, dann hätte es genügt, Buße zu tun (über die Konversion zum Islam) und sich wieder ganz neu auf die Kindertaufe zu beziehen, wo uns das Heil in Christus zugeeignet wurde.

Ergänzung vom 5. September 2014:

Zur Zeit ist das Geschrei um den radikalen Islam groß und das mit Recht, aber ich wage zu behaupten, daß wiedertaufende Freikirchen mindestens so gefährlich sind wie die Umma (weltweite, islamische Gemeinde), wenn nicht gefährlicher. Selten werden sich wiedertaufende Freikirchen mit der Enthauptung unschuldiger Menschen oder dem Abhacken irgendwelcher Körperteile im Namen Gottes beschäftigen. Die wiedertaufenden Freikirchen praktizieren mehr einen Psycho-Dschihad („heiliger“ Psycho-Krieg). Das Problem ist, daß durch die Wiedertaufe die sakramentale Kindertaufe, die jemand ggf. als Kind schon empfangen hat, außer Kraft gesetzt wird. Die Wiedertäufer verlangen dann von solch einem armen, wiedergetauften Menschen, daß er Jesus nachfolgt aufgrund irgendeiner imaginären Wiedergeburt, die genauer zu spezifizieren die Wiedertäufer natürlich nicht in der Lage sind. Die Wiedertaufe soll dann nur ein öffentliches Bekenntnis des bewußten Glaubens oder der Wiedergeburt sein und ein Akt des Gehorsams. Auf jeden Fall wird die Wiedertaufe als rein symbolischer Akt (keine göttliche Wirkung am Täufling) betrachtet, der dem Entscheidenden folgt. Das entscheidende ist für die Wiedertäufer die Entscheidung zu glauben. Es kommt alles auf die Entscheidung an. Wer jedoch aufgrund solch einer Entscheidung Jesus nachfolgen will, der wird Schiffbruch erleiden und äußerst unglücklich werden, mindestens so unglücklich wie ein frommer Muslim, denn durch den falschen Glauben wird das „Fleisch“ (die sündige Natur des Menschen) erst recht gereizt und man wird seiner Sünden kaum Herr werden, eher umgekehrt. Kein Mensch, der nicht von neuem geboren ist aus Wasser und Geist (sakramentale Taufe und der Glaube der sich auf sie bezieht), kann nach der Bergpredigt leben. Die Wiedertäufer sind dazu verdammt, kläglich zu scheitern.

Aus der Sicht der echten Christlichen Kirche ist die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) die neue Geburt aus Wasser und Geist, wobei diese neue Geburt nur wirksam wird, wenn auch der Glaube bzw. der Gehorsam dazu kommt. Wie gesagt, Wiedertäufer können eigentlich nicht genau spezifizieren, was eigentlich die Wiedergeburt sein soll. Der kirchliche Christ aber darf wissen, daß er glaubt, wenn er Jesus nachfolgt bzw. gehorsam ist auf der Grundlage seiner sakramentalen Taufe (einschließlich Kindertaufe), wo er mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden wurde. Für den kirchlichen Christen gilt der Satz: „Der Glaubende ist gehorsam und der Gehorsame glaubt.“ Der kirchliche Christ bleibt in Christus, wenn er täglich Sünden und Versuchungen überwindet in der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu, bezugnehmend und sich täglich erinnernd an seine sakramentale Taufe, wo er mit Jesu befreiender Kraft verbunden wurde: Wir sind der Sünde abgestorben und in Christus durch die Taufe. Durch diese Verheißungen können wir unseren sündigen Leib überwinden, der genauso sündhaft ist wie vor der Taufe.

Mit allem Nachdruck: Alle wiedertaufenden Freikirchen sind von der Christlichen Kirche ausgeschlossen und ihre Glieder sind keine Christen sondern Wiedertäufer. Wiedertäufer werden die Ewigkeit im Feuersee verbringen zusammen mit Mohammed und seinen Anhängern, Judas, Kapitalisten, vielen Päpsten, vielen Katholiken, Billige-Gnade-Protestanten, Mormonen, Zeugen Jehovas, Hindus, Buddhisten, Gliedern und Führern aller sonstigen Sekten und falschen Kirchen. Sie werden gequält werden von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn sie begingen viele schwere Sünden, durch die sie ihren Mitmenschen Leid, Tod und Schmerzen zufügten, weil sie nicht das von Gott verordnete Heil in Christus angenommen haben, durch das sie ihre natürliche Sündhaftigkeit hätten überwinden können.

Wir können natürlich nicht sündlos werden – wer aber den Kampf gegen die sündige Natur nicht aufgibt bis zum Ende, für den ist Jesu Opfer am Kreuz auch ein Sühneopfer zur Vergebung der Sünden. Wir folgen Jesus nach, nicht um uns die Vergebung zu verdienen, sondern um in Christus zu bleiben und in Christus ist Heil und Vergebung.

Ich hielt diese Ergänzung für notwendig, weil der o.g. Leser mir inzwischen mitgeteilt hat, daß er tatsächlich wiedergetauft wurde. Ich habe ihm empfohlen, sich von der Wiedertaufe loszusagen und sich wieder auf seine sakramentale Kindertaufe zu beziehen.

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