Angela die Dumme oder Globalisierung, Feind der Kirche

Wirklich dumm (siehe Anmerkung 3, unten) ist nicht der Mensch, der von Natur aus an einem Mangel an Intelligenz leidet, sondern der Mensch, der dumm sein will (frei nach Bonhoeffer). Auch der an sich (von Geburt an) intelligente Mensch kann also durch einen Willensakt zu einem dummen Menschen degenerieren, und dazu gehört unsere Angela.

Ist es nicht dumm, einfach zu postulieren, Deutschland müsse (ökonomisch) immer an der Spitze stehen (Angela liebt diese Formulierung)? Kann man ein Land allein danach beurteilen, wieviel Güter es produziert und wieviele Dienstleistungen ist erbringt und zu welchem Preis? Muß Deutschland immer „Exportweltmeister“ (ein weitere Lieblingsformulierung Angelas) sein? Muß Deutschland immer führend sein?

Aus Angela’s Regierungserklärung vom 29. Januar 2014:

„Es versteht sich von selbst: Mit der globalen und digitalen Dynamik unserer Zeit müssen wir Schritt halten. Mehr noch: Ein Land wie Deutschland, größte und stärkste Volkswirtschaft Europas, muss an ihrer Spitze stehen und auch stehen wollen, und zwar nicht um uns ihr zu unterwerfen, sondern um die Chancen erkennen und auch nutzen zu können, die ohne jeden Zweifel in ihr stecken. Das gilt für unsere Forscher und Entwickler, das gilt für unser Bildungssystem, das gilt für unsere Unternehmen und Arbeitnehmer, und das gilt für unsere Art der Energieversorgung.“

Aus Angela’s Rede in einer mittelständischen Firma vom 14. Juli 2009:

„Der Mittelstand hat Deutschland stark gemacht“, begrüßte Angela die Belegschaft in Silbitz. Mittelständische Betriebe beschäftigten die meisten Auszubildenden, zeigten eine hohe Flexibilität und die Bereitschaft, viel in Forschung zu investieren.

Letzteres sei besonders wichtig. Denn eine führende Weltmarktstellung hänge ganz entscheidend von neuen und innovativen Produkten ab. „Auf der Welt schläft die Konkurrenz nicht“, stellte die Kanzlerin klar. Jeden Tag müssten Unternehmen im globalen Wettbewerb bestehen und dürften deshalb  die neuesten Entwicklungen nicht aus dem Blick verlieren. Schließlich wolle Deutschland auch in Zukunft Exportweltmeister bleiben.“

Zitat Ende.

Sicherlich, wir alle benötigen ein Mindestmaß an Gütern und Dienstleistungen für unser alltägliches Leben und wir selbst müssen diese Güter herstellen und diese Dienstleisungen erbringen (natürlich konsumieren wir auch ausländische Güter und nehmen ausländische Dienstleistungen in Anspruch, aber dafür müssen wir auch eine Gegenleistung erbringen – also bleibt es dabei, daß wir täglich selbst unseren „Wohlstand“ erarbeiten müssen).

Die Globalisierung, deren Kern die Internationale Arbeitsteilung (Adam Smith) ist, führt dazu, daß Güter und Dienstleisungen immer preisgünstiger werden. Darüber gibt es keine Diskussion, sondern das steht zweifelsfrei fest. Auch Angela setzt sich sehr für den Freihandel ein, also den Abbau von internationalen Handelshemmnissen, der eine Voraussetzung für die Perfektionierung der Internat. Arbeitsteilung ist.

Bundeszentrale für politische Bildung (http://bpb.de):

Internationale Arbeitsteilung

I. A. ist ein volkswirtschaftlicher Begriff, der die weltweite Aufteilung wirtschaftlich produzierender Tätigkeiten und Arbeitsprozesse beschreibt. Zweck der I. A. ist die durch (wirtschaftlich-technische) Spezialisierung mögliche Leistungssteigerung und die durch Kostenunterschiede (insbesondere Lohnunterschiede z. B. zwischen Hoch- und Billiglohnländern) mögliche Ertragssteigerung (Gewinne) der Unternehmen. Ermöglicht wird die rapide zunehmende I. A. durch die technische Revolutionierung der weltweiten Kommunikation, den Abbau von Handelshemmnissen und den Ausbau des internationalen Freihandels.

Bundeszentrale für politische Bildung (http://bpb.de):

Globalisierung

G. ist eine politisch-ökonomische Bezeichnung für den fortschreitenden Prozess weltweiter Arbeitsteilung.

Da die politisch gesetzten Handelsschranken zwischen den Staaten zunehmend abgebaut werden und der Produktionsfaktor Kapital weltweit mobil und einsetzbar ist und weil ferner die neuen Kommunikationstechnologien grenzenlos angewendet werden können, wird zunehmend in solchen Staaten produziert, die die höchsten Kostenvorteile bieten. Kennzeichnend für die G. ist, dass diese Kostenvorteile nicht nur für jedes Endprodukt (z. B. Fotokameras aus Singapur) gesucht werden, sondern für (nahezu) jedes Einzelteil, aus dem das Endprodukt besteht (bei einem Automobil z. B. von einzelnen Schrauben über einzelne Karosserieteile und den Motor bis zu ganzen Baugruppen etc.). Der Prozess der G. erhöht damit entscheidend den Wettbewerbsdruck zwischen den einzelnen Unternehmen und hat darüber hinaus erhebliche Auswirkungen auf die Stabilität und Sicherheit der Arbeitsplätze.

Ende http://bpb.de (ich wollte noch ergänzen, daß die Perfektionierung des Transports von Gütern die Globalisierung erst ermöglichte neben der Optimierung der Telekommunikation)

Aber Angela sollte sich einmal fragen, ob es wirklich erstrebenswert ist, die Preise aller Güter und Dienstleisungen weltweit zu minimieren. Welchen Preis, sollte sich Angela fragen, haben wir dafür zu bezahlen?

Der Preis den wir (die Deutschen) dafür zu bezahlen haben ist der Folgende:

Aufgrund seiner Geschichte gehört Deutschland zu den entwickelten Ländern. Im Durchschnitt produziert Deutschland Güter und erbringt Dienstleistungen, die eine relativ hohe Qualifikation bzw. gute Ausbildung der Arbeitnehmer erfordern. Das Niveau ist jetzt schon sehr hoch im Vergleich zu sehr vielen anderen Ländern. Durch Handelsabkommen wie GATT bzw. WTO ist die Globalisierung schon weit fortgeschritten und man könnte es jetzt wirklich genug sein lassen, denn das Streben nach Arbeitsteilung und der damit verbundenen Senkung der Produktionskosten hat bei uns schon zu einem sehr hohen Leistungsdruck geführt. Immer mehr Deutsche leiden unter psychischen Erkrankungen wegen des enormen Leistungsdrucks (siehe Werner Gross Buch: Sucht ohne Drogen). Wir haben also schon eine Grenze (ein Limit) erreicht, ab der es allmählich an Wahnsinn grenzt, noch weiterzumachen, also eine weitere Minimierung der Preise der Güter und Dienstleistungen anzustreben, denn der Preis, den wir dafür zu bezahlen haben, ist der, daß dann noch mehr Menschen bei uns psychisch krank werden durch den Leistungsdruck. Das Outsourcing (Auslagern von Produktion in Billiglohnländer) betrifft natürlich relativ einfache Arbeiten. Je mehr einfache Arbeiten aber outgesourced werden, desto mehr steigt der Druck auf jeden Deutschen sich zu qualifizieren, da ja nur die qualifizierten Arbeiten übrig bleiben. Wer aber sagt, daß wir Deutschen überhaupt genügend begabt sind, nur hochqualifizierte Arbeiten zu machen. Kann es nicht sein, daß wir uns permanent überfordern, daß Angela uns überfordert? Machen wir uns nicht kaputt auf die Dauer?

Momentan träumt Angela nur noch von TTIP, ein Freihandelabkommen zwischen Europa und den USA, daß gegenüber GATT und WTO eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs bedeuten würde. „Angela, ist denn alles, was der Mensch braucht, billige Güter und Dienstleistungen? Sollen wir dafür alles andere opfern, vielleicht auch unser Seelenheil?“

Aus der Sicht der christliche Kirche ist Angela wirklich eine dumme Kuh. Sie tut so, als ob billige Güter und Dienstleisungen alles wären im Leben (das postuliert sie einfach oder sie ist von den saudummen Angelsachsen indoktriniert). Aus der Sicht der (ursprünglichen) Kirche (das ist auch die biblische Sicht) ist es aber so, daß es nur darauf ankommt, daß wir ein Mindestmaß an Güter und Dienstleisungen haben, daß wir einfach materielle Genüge haben (nicht unbedingt Wohlstand). Es gab Zeiten in der Geschichte Deutschlands, wo der Einzelne extrem hart und viel arbeiten mußte für ein Minimum an Gütern und Dienstleistungen – es reichte gerade so zum Überleben, zum Erhalt der Existenz, trotz härtester Arbeit und vielen Arbeitsstunden. Das was natürlich auch aus der Sicht der christlichen Kirche ein sehr bedauerlicher, besorgniserregender Zustand, denn wie soll sich ein Mensch, dessen Gedanken sich nur um den täglichen Broterwerb drehen (müssen), sich auch noch mit der Frage des Seelenheils beschäftigen. Ein wirtschaftlicher Zustand, der die Verbreitung und Annahme des Evangeliums von Jesus (siehe Anmerkung 1, unten), behindert, kann nicht toleriert werden. Heute ist es so, daß zwar Güter und Dienstleisungen immer billiger werden und daß man tatsächlich pro Gut und pro Dienstleistung immer weniger bezahlen muß, aber es gibt immer weniger  einfache Arbeit. Entweder man hat einen (qualifizierten) Job und kann sich (fast) „alles“ leisten (weil eben alles so billig ist und immer billiger wird durch die Globalisierung) oder man hat keinen Job oder einen einfachen Job und dann muß man doch wieder von der Hand in den Mund leben wie ganz früher. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer gößer (die USA stehen kurz vor einem Bürgerkrieg wegen dieses Problems). Auf der Strecke bleiben diejenigen, die keine Höchstleistung bringen können oder wollen. Spirituell (Sicht der Kirche)  gesehen, führt uns also die Globalisierung rückwärts, denn sie bewirkt, daß wir uns weniger mit dem beschäftigen können, worauf es allein ankommt: Unser Seelenheil (siehe Anmerkung 2, unten). Betonen will ich, daß das eigentliche Problem, das Kernproblem,  nicht die Schere zwischen Arm und Reich ist sondern die Tatsache des extrem zunehmenden Leistungsdrucks, dem sich fast kein Deutscher mehr entziehen kann. Der enorme Leistungsdruck ansich hält uns schon vom Glauben fern und wenn wir unter dem Leistungsdruck zusammenbrechen und auch noch arm werden, potenziert sich das ganze noch.

Anmerkung 1:

Das Seelenheil erlangen wir, wenn wir an Jesus, Gottes Sohn, glauben. Jesus starb um  unserer Sünden willen am Kreuz und ist um unserer Rechtfertigung willen auferstanden von den Toten. Wer das einfach glaubt, erhält Erlösung (Befreiung) von Sünden und Vergebung umsonst. Die befreienden Kraft des Todes und  der Auferstehung Jesu wird uns zu Teil durch die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe; keine Wiedertaufe). Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Der Sünde abgestorben und in Christus vermögen wir unsere natürliche Sündhaftigkeit zu überwinden (unser Leib ist nach der Taufe genauso sündhaft wie vorher – kein anderes Körpergefühl). Wenn wir uns täglich unserer Taufe und des Todes und der Auferstehung Jesu erinnern, werden wir es schaffen, unseren alten, sündigen Adam Schritt für Schritt zu überwinden. Diese tägliche Übung ist die richtige Wertschätzuung für Jesu Opfer am Kreuz und dadurch bleiben wir in IHM (der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, der dreieinige Gott) und Jesu Opfer am Kreuz ist die Sühne für unsere Sünden. Das ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit.

Anmerkung 2:

Wer an Jesus glaubt und ihm nachfolgt, der hat das Seelenheil. Wer in Gott ruht durch Jesus, den Sohn Gottes, wird seelisch und körperlich gesund werden. Seelische und körperliche Krankheiten hängen oft unmittelbar zusammen. Das Seelenheil bedeutet auch Freisprechung am Jüngsten Tag und ewige Gemeinschaft mit dem Herrn, dem ewigen Gott, dem Schöpfer des Himmel und der Erde, von Ewigkeit zu Ewigkeit nach dem Gerichtstag.

Anmerkung 3:

Im Rahmen dieses Artikels soll das Wort „dumm“ „antichristlich“ bedeuten, also nur ein Platzhalter für „antichristlich“ sein. Das Angela dumm ist, sieht man allein daran, daß sie Wagnerianerin ist, das heißt sie ist süchtig nach Opern des Judenhassers Richard Wagner (siehe sein Buch „Das Judenthum in der Musik„). Übrigens war auch Adolf Hitler süchtig nach Wagner-Opern und Bonhoeffer fand Wagner’s Musik „heidnisch“ (Bonhoeffer war also kein Wagner-Fan).

Und Angela, was sagst Du dazu?

Denk‘ mal weniger über das neueste Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen USA und Europa nach sondern über Dein Seelenheil und das Seelenheil Deiner deutschen Mitbürger. Beachte, daß Gott Dich richten wird am Jüngsten Tag oder schon jetzt, wenn Du den Deutschen durch Deinen „Wachstumswahn“ den Weg zum ewigen Leben versperrst. Wer den Deutschen den Weg zum ewigen Leben verbaut, begeht Hochverrat am deutschen Volk. Dies ist keine ordentliche Regierung, sondern Schurkerei. Die christliche Kirche braucht wieder ihren Platz in der Gesellschaft und eine adäquate Förderung durch den Staat und das Establishment.

Christliche (ursprüngliche, alte) Kirche:

Zur ursprünglichen, christlichen Kirche könnten wir durch eine neue Reformation der evangelischen Kirche in Deutschland gelangen. Dies wäre dringend erforderlich, weit mehr als schnödes Wirtschaftswachstum. Keine Wiedertaufe, sondern die heute lebenden, evangelischen Christen, die als Säuglinge getauft wurden, sollten nur darüber belehrt werden, daß ihre Kindertaufe, die gültig ist, ein Ruf Gottes in die Nachfolge Jesu ist, dem sie Folge leisten sollten, wenn sie bewußte Christen sein wollten. Sie sollten Jesus nachfolgen in der Kraft ihrer Kindertaufe und wer nachfolgt, der glaubt auch wirklich an Jesus. Das ist der wahre, biblische Glaube, bezeugt durch Jesus und die Apostel.

Ergänzung:

In einem Buch über Volkswirtschaft habe ich gelesen, daß die sogenannte Kaufkraft in Deutschland seit vielen Jahren konstant bleibt trotz sinkender Preise für Konsumartikel (ist das nicht erstaunlich und ein Phänomen). Der Effekt der Minimierung der Preise von Konsumgütern durch die Globalisierung wird also aufgehoben durch Kosten wie Steuern, Miete, Versicherungsprämien, etc. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, daß die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auseinander geht, dann bedeutet das, daß die Kaufkraft eines großen Teils der deutschen Bevölkerung (der durchschnittlichen Deutschen ohne die reichen) seit Jahren sinkt (trotz Globalisierung) – nur im Durchschnitt über alle Deutsche (einschließlich der sehr reichen) bleibt sie konstant. Könnte es sein, daß Frau Merkel lügt, wenn sie von mehr Wohlstand spricht? Oder liebt sie nur die Leistungsfähigen, die tatsächlich immer mehr überproportional mehr verdienen und deren Kaufkraft und Wohlstand tatsächlich (real) steigt (explodiert)? Angela, the promoter of Social Darwinism. Angela sollte aber die Kanzlerin aller Deutschen sein und nicht nur der Workaholics. Das ist Hochverrat am deutschen Volk.

Nachweis zunehmender psychischer Erkrankungen von Erwerbstätigen in Deutschland aufgrund des enormen Leistungsdrucks:

Siehe Stressreport Deutschland 2012 von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

oder

Index für Arbeitsunfähigkeitstage und -fälle aufgrund von psychischen Erkrankungen in Deutschland 1994-2011

 

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