Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 2, Verse 1-7

1 Dem Engel der Gemeinde in „Ephesus“ schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern: Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust. Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.

Auslegung

„Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern“

Für jeden Christen gilt, daß sein Leben (auch sein physisches!) Christus ist. Verliert er Christus, verliert er alles. Diese Wahrheit gilt erst recht für Bischöfe bzw. Älteste der christlichen Kirche. Sie stehen immer in der Gefahr von Christus abzufallen, indem sie nicht lehren, was göttlich ist sondern das, was menschlich ist. Sie sollten aber dabei bedenken, daß nicht sie die Wurzel (Gott bzw. Jesus) tragen, sondern die Wurzel trägt sie.

Mt 16,23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

Röm 11,18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Woher weiß man, welche Lehre göttlich ist?

Nun, dies ist die Lehre, die dem biblischen Befund entspricht. Den biblischen Befund erhält man, wenn man jeden einzelnen Vers so auslegt, daß kein Widerspruch zum Gesamtinhalt der ganzen Bibel besteht. Dies kann zuweilen eine äußerst schwierige Aufgabe sein – wird aber von dem gefordert, der ein Geistlicher in der christlichen Kirche sein will. Nur wer sittlich-moralisch in Reinheit lebt, das heißt den heiligen Geist nicht betrübt, der wird fähig sein, solche Aufgaben zu lösen. Denn der heilige Geist erforscht die Tiefen der Gottheit. Den Geist empfängt man durch Buße, Glaube an Jesus und die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe (Wiedertaufe ist verboten!). Den Geist bewahrt man, wenn man immer wieder neue Buße tut über Sünden (Beichte bei einem christlichen Bruder).

1Kor 2,10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

1Kor 2,13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

Da heute weltweit alle sogenannten Geistlichen unbußfertige Homosexuelle innerhalb der Kirche tolerieren, ist es sicher, daß weltweit der Klerus der christlichen Kirche vom Glauben an Jesus abgefallen ist und somit von der christlichen Kirche ausgeschlossen ist. Einige Wiedertäufer (Evangelikale), die unbußfertige Homosexuelle in ihren Gemeinden nicht dulden, sind verurteilt durch die Wiedertaufe. Auch die Wiedertaufe, oder wenn man die Wiedertaufe lehrt, schließt von der christlichen Kirche aus. Den Evangelikalen wird Jesus am Jüngsten Tag als zorniger Richter begegnen. Er wird ihnen die Hölle nicht ersparen nur wegen ihres lächerlichen Lippenbekenntnisses: „Errettung geschieht allein aus Gnade.“

Der biblische Befund ist eindeutig der, daß ein unbußfertiger Homosexueller kein Mitglied der christlichen Kirche sein kann, sondern er ist ein ungläubiger Heide. Wenn ein Glied der christlichen Kirche plötzlich anfängt, Homosexualität zu praktizieren, ist es von der christlichen Kirche auszuschließen. Wiederaufnahme kann erst nach erfolgter Buße und Beichte erfolgen.

Kurz gesagt: Ein Geistlicher muß alles mit göttlicher Weisheit beurteilen und nicht mit menschlicher. Christus wird die Irr-Sterne von sich schleudern oder hat es bereits getan.

Im Gegensatz dazu dürfen sich Geistliche, die richtig lehren gemäß des biblischen Befundes, der besonderen Gegenwart Gottes und seine Schutzes erfreuen: Er hält sie in seiner Hand.

Jud 13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne; deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit.

Gal 1,8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.

2Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben.

Die goldenen Leuchter sind die Gemeinden und Christus braucht nicht ihr Licht, sondern sie geben sein Licht an die Menschen weiter – sie empfangen ihr Licht von ihm. Wenn sie natürlich sein Licht verfälschen oder sogar Finsternis statt Licht verbreiten, dann wird er sie aus seiner Gegenwart entfernen. Es gilt für die Gemeinden das Gleiche wie für die Geistlichen bzw. Bischöfe und Älteste: Es zählt nicht die menschliche Weisheit sondern die göttliche Weisheit. Die göttliche Weisheit findet man in der Bibel und man darf nichts hinzufügen und nichts weglassen.

„Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst“

Die Kirche zu Ephesus evangelisierte (das Evangelium von Jesus verkündigen) offensichtlich fleißig und kümmerte sich um Kranke, Obdachlose, Ausländer, Straffällige, Hungrige, Durstige, Nackte, etc. (Werke und Mühsal). Außerdem erduldete sie Verfolgungen (Gefängnis, Tod, Auspeitschung, Steinigung, etc.) und Trübsal (Ausschluss aus der Gesellschaft mit der Folge von Arbeitslosigkeit und materieller Not) geduldig. Außerdem duldete die Kirche zu Ephesus keine unbußfertigen Sünder in ihrer Mitte (die Bösen).

„und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden“

Siehe dazu: 2. Korinther 11

„und hast um meines Namens willen die Last getragen“

Das sind Geldsammlungen für notleidende Christen z. B. in der Kirche von Jerusalem. Die Juden zu Jerusalem hatten die Christen in den Bann getan und dies war sicherlich mit Arbeitslosigkeit und somit materieller Not für die Christen verbunden. Die Gesamtkirche stand aber der Kirche in Israel bei und half ihr mit Spenden – so wurde Christus verherrlicht.

1Kor 16,3 Wenn ich aber gekommen bin, will ich die, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, damit sie eure Gabe nach Jerusalem bringen.

„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“

Dem äußerlichen Schein nach war die Gemeinde zu Ephesus eine perfekte Gemeinde. Sie war genau das, was man sich unter einer christlichen Kirche vorstellte, aber dennoch fehlte etwas.

Epheser 4, 22-24 22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. 23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Epheser 5, 1-3 So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch. Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört.

Römer 8, 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.

Es scheint eine Wahrheit gemäß des biblischen Befundes zu sein, daß nur derjenige fähig ist zur Bruderliebe und zur Nächstenliebe, der nicht den Lüsten (Begierden) des Fleisches (des Körpers) frönt. Wer sich von seinen Lüsten beherrschen läßt, der kann nicht in Christus sein oder dämpft oder betrübt mindestens den Heiligen Geist. Christus aber ist die Liebe. Wir können andere Gläubige und unsere Mitmenschen im Allgemeinen nur dann lieben, wenn wir in Christus sind. In Christus bleiben wir, wenn wir unsere sündigen Begierden verleugnen.

Sündige Begierden: Fressen (Völlerei), Saufen, Faulheit (Arbeitsscheu), Hurerei, Ausschweifung (Genußsucht, Wohlleben, Luxus-Leben) Ehebruch (Fremdgehen), Masturbation, gleichgeschlechtliche Liebe, Polygamie, Sex mit Tieren (Sodomie) oder Verwandten (Inzest), jede sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe, Habsucht (Geiz), Verlogenheit, Lust der Augen (Statusdenken, Materialismus), etc.

Nochmals: Die Liebe ist Jesus bzw. Jesus ist die Liebe.

Die Liebe ist eine lebendige Person. Christliche Liebe ist oft etwas ganz anderes als rein menschliche Liebe – sie entspricht oft nicht menschlichen Vorstellungen. Wenn wir also echte Liebe üben wollen, müssen wir in der Gegenwart der göttlichen Person bleiben, die die Liebe ist und das ist Jesus Christus. In ihm bleiben wir, wenn wir in der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung die Begierden unseres Leibes überwinden.

Evangelium:

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er lebt, um uns heilig zu machen.

Dies brauchen wir einfach nur für wahr zu halten. Die befreiende Kraft dieses Evangeliums wir uns zu Teil durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Bei der sakramentalen  Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, in der Liebe. Unser Leib ist nach der Taufe genauso sündig wie vor der Taufe. Unsere Verantwortung ist es, täglich durch die zwei Verheißungen „der Sünde abgestorben“ und „in Christus“ unseren sündigen Leib zu überwinden. Wenn wir das täglich üben, dann bleiben wir in Christus und sind fähig Gott und unsere Mitmenschen zu lieben, besonders die Gläubigen. Wir können unsere Sünden nicht damit entschuldigen, daß wir sagen, wir bzw. unser Leib seien nunmal so sündhaft; wir hätten keine Chance. Diese Aussage wäre  nur gültig für Ungläubige, die nicht das Evangelium von Jesus glauben und nicht getauft sind (solche sind wirklich ihren sündigen Begierden hilflos ausgeliefert). Wer allerdings gläubig ist und getauft ist, der ist verpflichtet, die Begierden seine Leibes zu überwinden durch die befreiende Kraft Jesu und hat keine Entschuldigung für ein Leben in der Sünde. Sein Leib ist zwar sündig in sich selbst, das ist wahr, aber Gottes Verheißungen sind größer und stärker als unsere Sündhaftigkeit. Nur wenn wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung unsere sündigen Begierden überwinden, dann werden wir durchkommen am Jüngsten Tag. In diesem täglichen Kampf wird uns Jesu Opfer am Kreuz auch ganz groß als ein Sühneopfer für unsere Sünden: Uns ist vergeben.

„werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.“

Eine Kirche mag noch so viele äußerliche Werke haben, die sogar von Gott befohlen sein mögen; wenn nicht die einzelnen Gläubigen der Kirche sich täglich reinigen und so fähig werden zur Liebe, dann ist diese Kirche nicht ganz wohlgefällig in den Augen Gottes und des verherrlichten Christus. Er wird sie aus seiner Gegenwart verstoßen. Dies gilt sicherlich für die katholische Kirche, die evangelische Kirche, die Evangelikalen und viele andere.

„Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse.“

Das waren Götzendienst und Hurerei.

Ergänzung

Was aber genau war ganz konkret das Problem der Kirche zu Ephesus? Dies könnte aus folgendem Abschnitt aus dem Epheserbrief erhellen:

Epheser 4, 25-32 25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind. 26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen 27 und gebt nicht Raum dem Teufel. 28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann. 29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören. 30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung. 31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. 32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

„Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.“

Mk 5,33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm (Jesus; R. B.) nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.

Es geht hier also um die Beichte, das Bekennen von Sünden vor einem christlichen Bruder oder einem Geistlichen. Wer anfängt, zu beichten, fängt an, die Wahrheit zu reden. Die Beichte wurde von Christus selbst eingesetzt und nicht vom Papst. Sie ist kein Relikt aus dem finsteren, katholischen Mittelalter sondern eine Institution der allgemeinen, christlichen Kirche und ist notwendig und sinnvoll, solange es die Kirche auf Erden gibt.

Nur durch die Beichte wird aus einem formalen, christlichen Club, der sich Kirche nennen mag, eine wirkliche, echte, christliche Kirche, wo das gemeinsame Leben praktiziert wird. Vieles kann in der Kirche routinemäßig ablaufen wie in einer Firma, aber wir sind uns sicher einig, daß eine Firma nicht der Ort ist und sein kann, wo wir uns völlig geborgen fühlen und wo wir Geborgenheit auch nur suchen würden. Eine Firma versucht Gewinn zu erwirtschaften, aber hat natürlich nicht als erstes Ziel die frohe Gemeinschaft ihrer Angestellten. Es ist vollkommen idiotisch, wenn eine Kirche zu einer Art Firma degeneriert im Hinblick auf routinemäßige Abläufe, denn dann hat sie den Namen Kirche nicht mehr verdient und ist nicht mehr das, was sie sein soll. So schien also die Kirche zu Ephesus dem äußeren Schein nach ein perfekte Kirche zu sein, aber ihr fehlte das tiefe, innere, spirituelle Leben.

„Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen“

Das war das Problem der Pharisäer und Schriftgelehrten in Israel. Sie zürnten den einfachen Juden, richteten, verfluchten und verdammten sie, statt ihnen liebevoll einen Erlöser zu predigen, der sie von ihren Sünden befreien konnte. Es ist natürlich eine Katastrophe wenn Christen miteinander so umgehen, wie die jüdischen Führer mit einfachen Juden. Vielmehr soll es unter Christen so sein: Wenn ein Christ einen anderen Christen sündigen sieht, dann soll er ihm nicht zürnen oder ihn richten, verdammen und verfluchen, sondern soll ihn liebevoll ermahnen, ob ihm Gott nicht etwa die Buße zum Heil gebe. Auch diese Verhaltensweise ist sehr gemeinschaftsfördernd. Siehe auch Auslegung Bergpredigt.

„und gebt nicht Raum dem Teufel“

Es ist der Heilige Geist, der uns dazu drängt, in der Kirche das „gemeinsame Leben“ zu fördern und zu suchen. Wer allerdings dieses Drängen des Geistes fälschlicherweise als eine Wirkung des Teufels betrachtet, der gibt dem Teufel Raum und ist in Gefahr, die Sünde wider den Geist zu begehen, die hier und in der Welt, die kommen wird, nicht vergeben werden kann.

„Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann.“

In diesem Stand der Erwerbsarbeit sollen sich alle Menschen finden, auch die Christen. Er ist einfach die Grundlage für alles neben der Familie. Dieses Problem hatte die Kirche zu Ephesus anscheinend gelöst in der Zeit zwischen dem Brief des Paulus an sie und dem Sendschreiben des Johannes, denn sonst wären sie ja nicht in der Lage gewesen, „Last“ zu tragen, also für die Kirche in Jerusalem Gelder zu spenden. Wo sollte das Geld herkommen, wenn sie nicht gearbeitet hätten?

„Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit.“

In der christlichen Kirche redet man nicht hinter dem Rücken anderer oder in ihrer Abwesenheit über sie, sondern ermahnt den Betroffenen und hört die Beichte unter vier Augen und das immer mit der Gesinnung aufzubauen, zu heilen, zurechtzubringen  und nicht zu strafen und zu vernichten. Lästerung und Verleumdung sind äußerst schwere Sünden. Schon in den Sprüchen Salomos wird davor gewarnt:

Spr 11,13 Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer getreuen Herzens ist, verbirgt es.

Spr 20,19 Wer Geheimnisse verrät, ist ein Verleumder, und mit dem, der den Mund nicht halten kann, lass dich nicht ein.

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