Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 3, Verse 1-6

1 Und dem Engel der Gemeinde in „Sardes“ schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert. Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

„1 Und dem Engel der Gemeinde in „Sardes“ schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne:“

„Die sieben Geister Gottes“ sind ein Pseudonym für den Heiligen Geist, der eine von den drei Personen der Gottheit ist. In der Bibel erscheint der Heilige Geist mehrmals in verschiedener Gestalt:

1Mo 1,2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Lk 3,22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Apg 2,3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er (beachten Sie das „er“) setzte sich auf einen jeden von ihnen,

Offb 22,1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; (der „Strom lebendigen Wassers“ ist der Heilige Geist; R. B.)

Warum wird ein Pseudonym gebraucht?

Für die sieben Gemeinden, an die die sieben Sendschreiben gerichtet sind, gibt es sieben Geister, das heißt jede einzelne Gemeinde wird individuell vom Heiligen Geist betreut, wie wenn er sich in sieben heilige Geister aufteilen könnte. Der Heilige Geist kann also an allen Orten der Welt und zu jeder Zeit in jeder christlichen Kirche gegenwärtig sein und Leben in Fülle hervorbringen.

Lk 11,13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! (den Geist empfängt man, wenn man sich bewußt auf seine sakramentale Taufe bezieht; R. B.)

Die Gegenwart des Heiligen Geistes ist sehr wichtig für die wahre Kirche. Ohne den Heiligen Geist ist eine Kirche nur ein frommer Club, der kein wirkliches Leben hat.

Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. (dies ist die sakramentale Taufe, im Glauben empfangen, wobei der Glaube, der in der Regel „voreilen“ sollte, notfalls auch „nacheilen“ kann; R. B.)

Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Joh 6,63 Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. (39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.)

Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Weil gleich am Anfang des Sendschreibens an Sardes auf den Heiligen Geist hingewiesen wird, muß es so sein, daß das Problem der Gemeinde von Sardes irgendetwas mit der (vielleicht mangelnden) Gegenwart des Heiligen Geistes zu tun hat.

Wie schon bei Ephesus wird darauf hingewiesen, daß Christus die Wurzel der Bischöfe ist. Die sieben Sterne sind die sieben Bischöfe der sieben Gemeinden und werden jeweils auch Engel der Gemeinde genannt. Es kommt auf die Abhängigkeit der Ortsbischöfe (lokale Bischöfe der einzelnen Gemeinden) von ihrem unsichtbaren Oberbischof Jesus an.

Offb 1,20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Christus ist der Oberbischof (Oberhirte) der Gesamtkirche und kein Bischof einer lokalen Gemeinde bzw. Kirche darf ihm dieses göttliche Amt streitig machen. Schon allein die Tatsache, daß es ein göttliches Amt ist, verbietet es einem Menschen bzw. Bischof, nach diesem Amt zu streben bzw. es sich anzumaßen. Kein Mensch auf Erden hat die Kraft, göttliche Aufgaben zu erledigen – da wäre er völlig überfordert. Gott tut seine göttlichen Werke und der Mensch tut seine menschlichen Werke.

Eph 5,23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat.

Kol 1,18 Und er (Jesus Christus; R. B.) ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei.

Seit Beginn des siebten Jahrhunderts nach Christus allerdings maßen sich diejenigen, die sich ursprünglich nur Bischof von Rom nennen durften, das Amt des Oberbischofs über alle Bischöfe der Welt an. Jene „Oberbischöfe“ nennt man auch Papst. Wie gesagt, aus dem Neuen Testament geht aber ganz klar hervor, daß es keinen menschlichen Oberbischof der Kirche gibt sondern nur einen göttlichen, unsichtbaren und der heißt Jesus Christus.

Petrus war Apostel lange vor Paulus, aber nicht Petrus berief Paulus (vormals Saulus) zum Apostelamt sondern der himmlische Christus selbst:

Gal 1,1 Paulus, ein Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Es könnte durchaus sein, daß es bezüglich dieses Themas Mißverständnisse gab in Sardes und vielleicht ein einzelner versuchte, die Gemeinde aus sich selbst heraus zu leiten, ohne die Herrschaft des unsichtbaren Christus über sich anzuerkennen. Vielleicht war da einer, der gierig war nach Macht, Ehre und Reichtum, aber der sich kaum um die Seelen der Gläubigen von Sardes sorgte. Im Gegensatz dazu geht es Jesus, dem wirklichen Oberbischof, nur um das Seelenheil der Gläubigen und überhaupt nicht um Macht, Ehre und Reichtum. Bischöfe, die unter der Herrschaft des wahren Oberbischofs Jesus stehen, werden also liebende Seelsorger sein und ihr eigenes Wohl und ihren eigenen, materiellen Vorteil zurückstellen.

2Kor 11,20 Ihr ertragt es, wenn euch jemand knechtet, wenn euch jemand ausnützt, wenn euch jemand gefangen nimmt, wenn euch jemand erniedrigt, wenn euch jemand ins Gesicht schlägt. (auch in Korinth gab es offensichtlich kleine Päpste, die die Gläubigen misshandelten; R. B.)

Ein gutes Beispiel dafür, wie irregeleitet die römisch-katholischen Päpste sind, ist der aktuelle Papst Franziskus, der sich vor wenigen Wochen dazu verstieg, den islamischen Dschihad zu legalisieren:

Wer seine (des Papstes Mutter; R. B.) Mutter beschimpfe, der müsse „mit einem Faustschlag rechnen“, sagt Papst Franziskus.

Franziskus bezieht sich bei diesem Ausspruch auf die Terroranschläge von Paris (Charlie Hebdo) durch muslimische Fanatiker (Dschihadisten).

Der Papst sagt gleichsam, sinngemäß:

Wer den Islam oder Mohammed beschimpfe, müsse es als rechtmäßig akzeptieren, wenn er durch islamistische Terroranschläge vernichtet würde. Ein Muslim habe das Recht, auf die Beleidung Mohammeds durch einen Ungläubigen so zu reagieren wie er (der Papst) bei einer Beleidung seiner Mutter: Zuschlagen bzw. Gewaltanwendung bis hin zur Tötung.

Hiermit stellt sich der Papst über Recht und Gesetz der zivilisierten Welt. Die Völker der westlichen Welt haben sich auf Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit geeinigt und deswegen steht die Beleidigung der Stifter anderer Religionen nicht unter Strafe. Und selbst wenn es solch ein Gesetz gäbe, dann hätten sich die Attentäter von Paris an die säkulare Obrigkeit wenden müssen, sprich, Anzeige bei der Polizei oder Justiz erstatten, und hätten das Recht nicht selbst in die Hand nehmen dürfen. Auch bei Vorhandensein eines entsprechenden Gesetzes wäre das Handeln der Attentäter von Paris immer noch verbotene, strafbare Lynchjustiz gewesen.

Übrigens hat sich der Papst hiermit eines überaus schweren (geistigen) Verbrechens schuldig gemacht, denn Muslime haben jetzt eine Rechtfertigung von Seiten der höchsten religiösen Autorität des Westens (in den Augen der Welt) Menschen umzubringen, die den Islam oder Mohammed beleidigen.

Allein für diese Sünde hat der Papst die Hölle verdient und Jesus Christus wird ihn richten am Jüngsten Tag, nicht nur wegen dieser Sünde sondern wegen der Menge seiner Sünden.

„Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.“

Durch diese Passage wird es nun eindeutig klar, daß es bei Sardes im übertragenen Sinne um die römisch-katholische Kirche geht. Nicht, daß die Christen des historischen Sardes römisch-katholisch gewesen wären, sondern die geistliche Situation der Kirche von Sardes ist ein Abbild auf die Situation der späteren römisch-katholischen Kirche (im Folgenden römische Kirche oder katholische Kirche genannt).

Vor der Welt hat die römische Kirche natürlich den Namen, sie lebe und der Papst wird von der säkularen Welt als spirituelles Oberhaupt anerkannt:

Aber vor Gott ist die römische Kirche völlig tot, denn sie ermangelt der Gegenwart des Heiligen Geistes bzw. in anderen Worten: Jesus Christus ist nicht das Haupt der römischen Kirche sondern der Papst, ein lächerlicher, kleiner, dummer Mensch.

Nach Ausführungen Martin Luthers war die Kirche Italiens bis einschließlich der Zeit des Pontifikates von Papst Gregor I. (Gregor der Große) eine wahre, christliche Kirche. Unmittelbar nach Gregor dem Großen aber korrumpierte das Amt des Bischofs von Rom und aus der christlichen Kirche Italiens wurde die römisch-katholische Kirche – die christliche Kirche Italiens degenerierte zur römisch-katholischen Kirche. Noch Gregor der Große hatte es ausdrücklich abgelehnt, Bischof aller Bischöfe genannt zu werden, obwohl ihm das angetragen wurde.

Die Werke der römischen Kirche sind deswegen nicht vollkommen vor Gott, wie Jesus sagt, weil die römische Kirche nicht (mehr) fähig ist, auch den Heiligen Geist mitzuteilen bzw. die Gegenwart des sakralen, lebendigen Jesus. Armenspeisung, Sorge für Obdachlose, Betreuung von Immigranten, Pflege von Kranken, usw. sind nur dann vollkommene Werke vor Gott, wenn die Betreuer auch persönlich an Jesus glauben bzw. Boten der wahren, christlichen Kirche sind. Nur der sakrale Jesus, der nur in der wahren Kirche gegenwärtig ist, kann die Gescheiterten, die Ausgestoßenen, die Benachteiligten, etc. völlig wiederherstellen. Das wichtigste, was die Kirche bringt, ist nicht die äußerliche Hilfe sondern der unsichtbare Jesus, aber diesen Jesus hat die römisch-katholische Kirche nicht!

Wegen des korrupten Papsttums hat der Heilige Geist bzw. Gott selbst die römische Kirche verlassen und sie ist jetzt nur noch eine geschminkte Hure, die das Wohlgefallen der sündigen Welt sucht und von ihrem neuen Herrn, dem Teufel, regiert wird. Lassen wir uns nicht betören vom Glanz und Glamour der römischen Kirche.

Offb 17,4 Und die Frau (die römische Kirche; R. B.) war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei,

„was sterben will“; das sind einfach die Katholiken, die in der römischen Kirche kein Leben finden sondern nur Tod, Verwesung und Untergang. Die katholische Kirche ist ein getünchtes Grab, inwendig voller Totengebeine. Die heutige katholische Kirche ist sicherlich nicht mehr fähig, Buße zu tun, aber die historische Kirche von Sardes wird noch zur Buße aufgerufen und „das zu stärken, was sterben will“, was nichts anderes heißt, als das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus zu verkündigen. Dies würde auch die unbedingte Abschaffung eines menschlichen Oberbischofs bedeuten, denn nur in einer Kirche, wo der unsichtbare Christus Oberbischof ist, kann das Evangelium von Jesus wirksam verkündet werden.

„3 So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.“

„So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast“ hat Martin Luther verwirklicht. Er kehrte zurück zum ursprünglichen Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus und verwarf Papsttum und die Irrlehre von der Gerechtigkeit aus Werken einschließlich Eucharistie. Die römische Kirche, wie wir sie heute kennen, ist dem Bußruf Jesu nicht gefolgt und wird sehr überrascht bzw. erschrocken sein, wenn er plötzlich wiederkommt, denn sie hat nicht auf ihn (Jesus) gewartet, wie man auf ihn warten soll.

Offb 1,7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen (man wird sich nicht freuen, sondern einen sehr starken seelischen Schmerz oder Trauer empfinden, wenn Jesus wiederkommt; R. B.) um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.

„4 Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert.“

„einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben“

Was soll das bedeuten?

Antwort: Die römische Kirche hat in ihrer Geschichte viel unschuldiges Blut vergossen und auch das Blut vieler unschuldiger, wahrer Christen. Dadurch hat sie sich zusätzliche Schuld aufgeladen neben dem Papsttum und der Irrlehre von der Eucharistie und den guten Werken. Durch das vergossene Blut der Unschuldigen hat die katholische Kirche ihre Kleider besudelt.

Matthäus 24, 42-51

42 Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint. 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? 46 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 48 Wenn aber jener als ein böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, 49 und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen: 50 dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Jener böse Knecht ist der Papst bzw. die Päpste. Es ist allgemein bekannt, daß die Päpste während ihrer weltlichen Herrschaft Ozeane unschuldigen Blutes vergossen haben. Sie waren nicht besorgt um die Seelen der Katholiken bzw. suchten nicht deren Seelenheil, sondern waren wie Parasiten, die die Katholiken aussaugten, missbrauchten und bevormundeten. Dies ist historische Tatsache und von daher leitet sich der Begriff des „finsteren Mittelalters“ ab.

Mittlerweile ist zwar die katholische Kirche durch die säkularen Mächte gezähmt, was weltliche Machtausübung angeht, aber sie verbreitet immer noch Irrlehren ohne Zahl und reißt damit viele Seelen in den Abgrund. Übrigens ist die Herrschaft der säkularen Mächte heute eher noch schlechter als die Herrschaft der kath. Kirche während des Mittelalters. Was ich meine, ist, daß die Leute, die uns heute regieren, noch tausendmal antichristlicher sind als die Päpste des Mittelalters.

„die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert.“

Ich selber wurde als Säugling von einem katholischen Priester getauft und bin davon überzeugt, daß diese Taufe gültig ist. Die Gültigkeit einer sakramentalen Taufe ist nämlich vom Zustand der Kirche, die die Taufe zelebriert, unabhängig. Die katholische Kirche ist zwar von ihrem Herrn, Jesus, abgefallen und damit völlig verwerflich und keine christliche Kirche mehr, aber dennoch ist die Taufe gültig.

Warum?

Die Taufe kommt direkt von Gott aus dem Himmel. Sie wird von der Kirche nur zelebriert, aber der wahre Täufer ist immer der unsichtbare Gott selbst.

Es ist egal, ob man von einem evangelischen Pfarrer oder einem kath. Priester getauft wurde, es ist die gleiche Taufe. Auch die anglikanische, presbyterianische, methodistische Taufe, etc. ist gültig trotz des katastrophalen Zustandes dieser Kirchen.

Die Taufe ist allerdings kein Freifahrschein in den Himmel, sondern die Eingangstür zu einem christlichen Leben und unsere Verantwortung ist es, dieses Leben auch zu führen aus der Kraft der christlichen Taufe. Die Taufe verbindet uns nämlich mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Wir können nun täglich die sündigen Neigungen unseres Leibes überwinden durch Jesu befreiende Kraft und Gott und unseren Nächsten lieben. So werden wir durchkommen am Jüngsten Tag.

Als wahre Christen sind wir nicht gierig nach Macht, Ehre und Reichtum (auf Kosten unseres Nächsten). Dadurch bewahren wir uns davor, unsere „Kleider zu besudeln“ mit dem Blut unseres Nächsten, denn Gier nach Macht, Ehre und Reichtum führen zu Krieg, Streit, Hass und Mord. Im Gegenteil, wir werden danach trachten unserem Nächsten in Jesus zu begegnen, das heißt in der Liebe, denn Jesus ist die Liebe. Natürlich ist das der Liebe gemäße Verhalten von der Person abhängig, mit der wir es zu tun haben. Die Liebe Gottes unterscheidet sich oft von dem, was die Welt unter Liebe versteht. Dazu könnte man einige nette Kommentare austauschen. Der Christ sucht grundsätzlich das Seelenheil des gewöhnlichen Sünders und ist aber der Feind der Erzsünder (abgefallene Christen, Irrlehrer, Päpste, Imame, Antichrist Barack Obama, etc.)

„5 Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens,“

Man überwindet, wenn man einfach aus der Kraft der Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu seinen sündigen Leib bezähmt und Gott und seinen Nächsten liebt. Die Belohnung hierfür ist, daß man mit Kleidern des Heils angetan wird, mit Ehrenkleidern, mit Feierkleidern, und die Ewigkeit in Gemeinschaft mit Gott und dem Lamm verbringen darf – das Hochzeitsmahl des Lammes (Jesus).  Hält man allerdings die Taufe für einen Freifahrschein in den Himmel und strebt nach Macht, Ehre und Reichtum auf Kosten (auch) des (unbekannten) Nächsten, dann wird man aus dem Buch des Lebens ausgetilgt werden.

„und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“

Dieses Überwinden der sündigen Natur, die wir von Adam geerbt haben, und die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist das vollständige, wirkliche Bekennen des christlichen Glaubens zusammen mit dem mündlichen Bekennen. Das mündliche Bekennen allein wie z. B. „ich bin Christ“ oder „ich glaube an Jesus“ ist wertlos, wenn es nicht von wirklichem Überwinden begleitet wird. Selbst Barack Hussein Obama sagt, er sei Christ, aber wir alle wissen, daß er in Wirklichkeit der „inkarnierte“ Teufel ist. Er verbreitet mindestens soviel geistlichen Müll, Dreck, Kot und Abfall wie Papst Franziskus.

Beide, Barack Hussein Obama und Papst Franziskus, werden von Jesus gerichtet werden und im Feuersee landen und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Preis, Ehre und Dank sei dem Lamm, das uns erlöst hat mit seinem Blut:

Liedtext:

Worthy is the Lamb that was slain, and hath redeemed us to God by his
blood, to receive power, and riches, and wisdom, and strength, and honour,
and glory, and blessing. Blessing and honour, glory and power, be unto
Him that sitteth upon the throne, and unto the Lamb, for ever and ever.

Würdig ist das Lamm, das erschlagen wurde und uns losgekauft hat bei Gott durch sein Blut, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Segen. Segen und Ehre, Ruhm und Stärke gebührt ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm, auf immer und ewig.

(Offenbarung 5, 12-14)

Ergänzung

Warum ist der Heilige Geist in der römisch-katholischen Kirche nicht mehr gegenwärtig?

Antwort: Eben wegen des Papsttums, das nicht durch das Neue Testament unterstützt wird bzw. nicht dem Willen Gottes entspricht. Gott, der Vater, will, daß seine Kirche durch Jesus Christus regiert wird, daß Jesus das unsichtbare Oberhaupt der Kirche und all ihrer lokalen Bischöfe ist. Was bei der römisch-katholischen Kirche passiert ist, ist praktisch das, daß die Päpste Christus gewaltsam aus seinem Amt als Haupt der Kirche gestoßen haben. Selten wird ein Papst das Folgende sagen: „Ich bin Gott“, aber der Papst ist de facto Gott in der römisch-katholischen Kirche, weil er einsam an der Spitze der Hierarchie des katholischen Klerus steht. Nicht der Wille Gottes bzw. Jesu geschieht in der katholischen Kirche sondern der menschliche Wille eines menschlichen Zwerges, genannt Papst. Daher kann die katholische Kirche nicht mehr christliche Kirche genannt werden, sondern sie ist eine Papst-Kirche und ihr Gott ist der Papst bzw. der Teufel. Da die Päpste bisher „mit ihrem Amt als Gott“ völlig überfordert waren, wie es denn sein muß, ist die katholische Kirche zu einer Kloake von Irrlehren degeneriert. Nur die Gegenwart Christi bzw. des Heiligen Geistes hätte das Eindringen von Irrlehren verhindern können.

In der wahren Kirche soll es überhaupt keine Hierarchie geben sondern nur lokale, unabhängige Pfarrer bzw. Bischöfe, die sich alle dem unsichtbaren Oberbischof Jesus Christus unterordnen. Falls ein lokaler Bischof in die Irre geht, kann das auf einem freien Konzil (regional oder ökumenisch) geklärt werden, wo alle Teilnehmer frei mitdiskutieren dürfen unter der Leitung des Heiligen Geistes und wo Fragen auf Grundlage des biblischen Befundes bzw. Schriftbeweises geklärt werden.

Jede lokale Gemeinde wählt sich ihre Geistlichen selbst und es gibt keinen Bischof in Rom oder sonst irgendwo, der die Geistlichen verordnet. Die Wahl eines Bischofs kann durch benachbarte Bischöfe bestätigt werden.

Katholische Konzile sind übrigens nicht frei, da der Papst die Entscheidung im Voraus trifft und sie dann auf dem Konzil von den Versammelten nur noch abnicken läßt. Das sind verfluchte Konzile, wo nicht Gott eine Sache entscheidet sondern sich der Wille eines kleinen, dummen Menschen manifestiert, den man Papst nennt.

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