Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 3, Verse 7-13

7 Und dem Engel der Gemeinde in “Philadelphia” schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe. 10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. 11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! 12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

“7 Und dem Engel der Gemeinde in “Philadelphia” schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige,”

Jesus kritisierte die Gemeinde zu Ephesus, weil sie die erste Liebe verlassen hatte (siehe https://glaubereal.wordpress.com/2015/02/21/auslegung-offenbarung-apokalypse-kapitel-2-verse-1-7/; Ergänzung). Weil die Epheser die erste Liebe verlassen hatten, konnten sie auch nicht mehr die ersten Werke tun.

Die Kirche zu Philadelphia hatte offensichtlich die erste Liebe nicht verlassen und war der Heiligkeit und Wahrhaftigkeit des Herrn, Jesus, teilhaftig geworden. So konnte der Heilige Geist in der Kirche zu Philadelphia frei wirken und was die Gläubigen zu Philadelphia taten, das war in Gott getan.

“der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.”

Gott bzw. der Heilige Geist waren wirklich mit der Kirche zu Philadelphia, wenn sie evangelisierten und diakonische Werke taten. Bisher ungläubige Menschen taten Buße, glaubten an Jesus und ließen sich sakramental taufen. Dies war hauptsächlich der “kleinen” Kraft, natürlich in Wirklichkeit eine große Kraft, dem Heiligen Geist, zu verdanken. Und nicht nur der Heilige Geist wirkte, sondern der ganze dreieinige Gott (Jesus gab die offene Tür und der Geist wirkte an den Menschen; beide in Übereinstimmung mit dem Vater).

Joh 5,17 Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.

Joh 6,37 Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Joh 10,9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Apg 27,24 und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren. (das war eine Schiffsbesatzung, Passagiere, einige römische Soldaten und deren Gefangene auf einem Schiff; R. B.)

1Kor 16,9 Denn mir (Paulus; R. B.) ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele Widersacher sind da.

2Kor 2,12 Als ich (Paulus; R. B.) aber nach Troas kam, zu predigen das Evangelium Christi, und mir eine Tür aufgetan war in dem Herrn,

Kol 4,3 Betet zugleich auch für uns (Paulus und Mitarbeiter; R. B.), dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir das Geheimnis Christi sagen können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin,

“hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.”

Mk 8,38 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Der Kern der Worte Jesu ist das Evangelium und die Bergpredigt. Das Evangelium verkündigen wir, wenn wir den Menschen sagen, daß Jesus ihre (unsere) Sünden getragen hat, als er am Kreuz für sie (uns) starb; er ist auferstanden und lebt, um uns zu heiligen. Man sollte erwarten, daß den Christen für die Verkündigung des Evangeliums Zuneigung seitens der gewöhnlichen Menschen entgegengebracht wird, aber das Gegenteil ist der Fall. Dem Jünger Jesu begegnet der Hass der Welt, der rein dämonischer Natur ist und ohne greifbare Ursache. Jesus erlebte ähnliches und wir (seine Knechte) sind nicht über unserem Herrn, daß uns Gott ersparen könnte, was er seinem Sohn nicht ersparen konnte (eben die Ablehnung seitens der Welt, seitens der Menschen).

Joh 15,19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Die Jünger könnten durch die Feindschaft der Welt, sprich der Menschen, die sie evangelisieren wollen, vom Glauben an Jesus wieder abgebracht werden. In der Bergpredigt finden wir eine Liste von Anweisungen für die Jünger, wie dieser Abfall vom Glauben an Jesus verhindert werden kann. Siehe “Auslegung Bergpredigt“.

Den Namen Jesu verleugnen wir nur dann nicht, wenn wir durch ein Leben nach der Bergpredigt in Jesus bleiben. Es genügt nicht das reine Lippenbekenntnis, obwohl es seinen Platz und Stellenwert hat. Zum Lippenbekenntnis muß hinzukommen, daß man in Jesus bleibt. Durch die Bergpredigt “kommen wir nicht in Jesus hinein“, sondern bleiben in ihm. In Jesus hinein kommen wir durch Buße, Glauben an Jesus und die sakramentale Taufe, das heißt die neue Geburt aus Wasser und Geist. Durch die Taufe werden wir mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Wir sind nach der Taufe der Sünde abgestorben und in Christus (wir sind mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden zu einem neuen Leben). Unser Leib bleibt aber sündig in sich selbst. Die sündigen Gewohnheiten unseres Leibes müssen wir überwinden durch tägliche Erinnerung an die Taufe: Wir sind der Sünde abgestorben und in Christus. Wir können also unsere alten sündigen Neigungen durch Christus überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben. Wie die Liebe konkret aussieht, das finden wir unter anderem in der Bergpredigt. Die Liebe ist eine Person, Jesus selbst. Wenn wir nach der Bergpredigt leben, dann lassen wir es zu, daß die Liebe Jesu durch uns hindurch strömt; wir lassen IHN über uns herrschen jeden Augenblick.

Wichtig: Gott ist größer als unser sündiger Leib, das heißt, daß wir nicht sündigen dürfen mit der „überschlauen“ Ausrede, unser Leib sei doch unverbesserlich sündhaft. Dieses Argument wäre statthaft, wenn wir überhaupt nicht gläubig wären, aber wir glauben ja an Jesus und deshalb sollen wir unseren Leib auch überwinden und die Sünde soll immer weniger werden in unserem Leben.

“9 Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.”

Die Gemeinde zu Smyrna mußte die Lästerung der Juden ertragen (es sind übrigens hier die wirklichen Juden gemeint, die wir auch heute noch Juden nennen). Hier in Philadelphia lästern die Juden nicht, sondern bekehren sich (“erkennen, dass ich dich geliebt habe”). Zu der Zeit als die Offenbarung aufgeschrieben wurde, hatte das Volk der Juden als Ganzes, den Glauben an Jesus bzw. Jesus als Messias verworfen. Die Juden Philadelphias durchbrachen hier also eine historische Mauer bzw. überwanden eine unvorstellbar tiefe und breite Kluft, die es heute noch gibt: Das Volk der Juden als Ganzes glaubt immer noch nicht, daß Jesus der Messias ist. Dies ist der auch der Grund, warum sie von seiten Gottes “Synagoge Satans” genannt werden und solche, „die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht.“

Ganz konkret: Die Juden, die heute z. B. in Israel oder den USA leben, sind in den Augen Gottes keine wirklichen Juden, weil sie nicht glauben, daß Jesus von Nazareth ihr Messias ist.

Hier haben wir auch wieder eine versteckte Prophetie, die durch andere Stellen im Neuen Testament bestätigt wird: Am Ende der Zeit, der Geschichte der Menschheit überhaupt, wenn die Fülle der Heiden eingegangen ist, dann wird sich auch Israel, die Juden als Ganzes, zu Jesus Christus bekehren. Sie werden eine Gemeinschaft bilden mit den letzten Gläubigen aus den Heiden.

Römerbrief 11, 25-26

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

“10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.”

Lieber Leser, halten Sie sich am Stuhl fest, aber ich glaube, daß die “Stunde der Versuchung” jetzt da ist – wir leben in dieser Zeit. Barack Hussein Obama, Papst Franzikus und andere verkünden falsche Lehren, wie es in der Geschichte der Menschheit noch nicht dagewesen ist. Noch schlimmer ist, daß fast alle sogenannten christlichen Führer und Kirchen sich verführen lassen. Sie haben zu lange das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus nicht wirklich geglaubt und nun müssen sie der Lüge glauben.

2. Thessalonicher 2, 9-11

Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben,

Wer wirklich an Jesus glaubt, den Geist Philadelphias hat, der erkennt die Lügner, falschen Propheten und Wölfe im Schafspelz und wird so bewahrt vor der Stunde der Versuchung.

Die Versuchung im kleinen Maßstab zur Zeit des historischen Philadelphia bestand wahrscheinlich im römischen Kaiserkult (einige römische Kaiser verlangten Anbetung seitens der römischen Bürger, auch der Christen).

„11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“

In der heutigen Welt kann man kaum mehr als Christ leben, ohne dabei seine Existenz bzw. sein Leben zu riskieren. Der Kampf wird täglich schwerer und bald unendlich schwer. Der Herr wird dem aber bald ein Ende machen, uns aufnehmen in sein Reich und uns mit einer Krone ehren, das heißt sichtbar (in Herrlichkeit) zu Königen und Priestern machen, was wir hier auf Erden auch schon sind, aber in Niedrigkeit.

Jak 1,12 Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

1Petr 2,9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;

„12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“

5Mo 6,8 Und du sollst sie (die Gebote; R. B.) binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein,

5Mo 11,18 So nehmt nun diese Worte (die Gebote; R. B.) zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand und macht sie zum Merkzeichen zwischen euren Augen

Wenn Jesus also äußerlich den Namen Gottes auf uns schreiben will, den Namen des neuen Jerusalem und seinen neuen Namen, dann heißt das nichts anderes, daß wir völlig umgestaltet bzw. verwandelt werden, wenn er uns in sein Reich aufnimmt. Egal, ob wir sterben und auferweckt oder entrückt werden, wir werden einen neuen, himmlischen Leib erhalten und frei sein von unserem alten, sündigen Leib. Wir werden ohne jede Störung und Beeinträchtigung durch unseren alten Leib in Gott, in Jesus sein und daher auch „nicht mehr hinausgehen“, unverrückbare Säulen im ewigen Tempel Gottes, der aus allen Gläubigen aller Zeiten besteht, der Braut Christi. Kurz gesagt: Im Himmel wird unser Denken und Tun so von Gott bestimmt sein, daß es scheint, sein Name, der Name des neuen Jerusalem  und der neue Name Jesu seien auf uns geschrieben.

1Kor 15,54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.

2Kor 5,4 Denn solange wir in dieser Hütte (unser Körper; R. B.) sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

Röm 7,18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch (unser Körper; R. B.), nichts Gutes wohnt.

Im Himmel wird der ewige Kampf gegen unseren sündigen Leib ein Ende haben, denn wir bekommen einen neuen, himmlischen Leib ohne Neigung zur Sünde. Wir werden völlig unbeschwert sein und die Gegenwart Gottes genießen. Wir können dann nicht mehr sündigen.

Joh 14,3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

Kol 3,4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Ergänzung

Welche Lehre kann man aus dem Sendschreiben an die Kirche zu Philadelphia ziehen?

Die Gemeinden Kleinasiens bzw. der christlichen Gesamtkirche, waren fürchterlichen Angriffen der Finsternis ausgesetzt und zwar von innen und von außen. Angesichts dieser Tatsache hätte man als Christ resignieren können: „Es ist hoffnungslos, laßt uns alle Evangelisation und diakonischen Werke einstellen!“ Aber Christus kann auch dann noch Türen auftun, wenn die Heerscharen der Hölle auf Erden geradezu inkarnieren (sichtbar werden). Die Situation für das Christentum war unendlich schwer zur Zeit des historischen Philadelphia, aber durch Christi Beistand wurden auch in schwerer Zeit immer noch Menschen gläubig, das heißt taten Buße, glaubten an Jesus und empfingen die sakramentale Taufe. Auch heute ist die Lage für die wahre Kirche Christi unendlich schwer, denn Feinde (Bestien aus dem Abgrund) greifen an von innen und von außen. Aber dennoch soll die wahre Kirche weiterhin evangelisieren und diakonische Werke betreiben. Solange die Kirche der Heiligkeit und Wahrhaftigkeit ihres Herrn teilhaftig bleibt, wird er Türen öffnen und Menschen werden sich bekehren von der Finsternis zum Licht.

Da es die Verheißung gibt, daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden soll, ist es sicherlich sinnvoll, heute die Juden zu missionieren.

„mein Wort von der Geduld“ ist, glaube ich, die Bergpredigt. Wenn wir in Christus bleiben, indem wir die Anweisungen der Bergpredigt befolgen, dann bleiben wir auch der Heiligkeit und Wahrhaftigkeit des Herrn teilhaftig und er wird uns mit seinem Engel begleiten bei allem, was wir tun. Unsere Werke werden in Gott getan sein.

Martin Luther:

Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint;
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaot,
und ist kein andrer Gott,
das Feld muss er behalten.

Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.

Das Wort sie sollen lassen stahn
und kein’ Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib:
lass fahren dahin,
sie haben’s kein’ Gewinn,
das Reich muss uns doch bleiben.

„der Schlüssel Davids“

Was ist das genau?

Das ist einfach David’s Gottesfurcht. Noch gottesfürchtiger als David war Jesus. Und dies ist eine christliche Grunderkenntnis, daß die absolute Grundlage eines gelingenden Lebens die Gottesfurcht ist. Durch Gottesfurcht öffnen sich (die richtigen) Türen, echte Türen und Türen im übertragenen Sinne.

Apg 12,10 Sie (der Engel des Herrn und Petrus; R. B.) gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel.

Hebr 5,7 Der (Jesus; R. B.) hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden, (hier ist die Tür die Auferstehung Jesu; R. B.)

Spr 1,7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht. (die Tür der Erkenntnis öffnet sich; R. B.)

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