Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 10

Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme. Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf! Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darin ist und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten. Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling’s! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig. 10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang’s. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen. 11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.

Auslegung

Am Anfang von Kapitel 8 wurden sieben Posaunen des Zornes Gottes angekündigt, wobei die fünfte, die sechste und die siebte auch als „Wehe“ (wie „weh tun“, körperlicher Schmerz, Leid, Tod) bezeichnet werden.

Offb 8,13 Und ich sah, und ich hörte, wie ein Adler mitten durch den Himmel flog und sagte mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen wegen der anderen Posaunen der drei Engel, die noch blasen sollen!

Die Irrlehre des Arius (fünfte Posaune, erstes Weh) und die Irrlehre Mohammeds (der Islam; Teil der 6. Posaune, Teil des zweiten Weh) führten nicht nur zu geistlichen Schäden (natürlich schon schlimm genug), sondern auch zu physischen/materiellen Schäden. Dies finden Sie bestätigt, lieber Leser, wenn Sie ab und zu die Nachrichten einschalten und sich anschauen, welche enormen Schäden die Islamisten (ein Islamist tut genau den Willen Mohammeds bzw. folgt genau der Lehre des Koran) noch heute überall anrichten und wieviel unschuldiges Blut sie vergießen. Der Islam, die Irr-Lehre Mohammeds, hat aus jenen, die vormals Menschen waren, reißende Bestien gemacht. Wenn Sie wissen wollen, welche gewaltige Schäden die Irrlehre des Arius angerichtet hat, dann müssen Sie alte Chroniken lesen. Germanen (Goten, Vandalen, Langobarden, etc.) waren von dieser Irrlehre infiziert und wüteten vormals ähnlich grausam wie heute noch die Islamisten. Irrlehren können also Türken und Araber aber auch Germanen zu wilden Bestien machen.

Jener o. g. Engel mit dem Regenbogen gehört noch zum zweiten Weh bzw. zur sechsten Posaune.  Dies ergibt sich aus dem Textzusammenhang. Der Engel mit dem Regenbogen muß also etwas ähnlich schlimmes wie die Bestie Mohammed sein, denn, wie der Text sagt, gehört der Islam zum Weh der 6. Posaune.

Off. 11, 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.

Off. 11, 15 Und der siebente Engel blies seine Posaune; (Die siebente Posaune; R. B.)

Wir dürfen wirklich dankbar sein, daß aus dem Textzusammenhang hervorgeht, daß der Engel mit dem Regenbogen ein böser Engel sein muß. Läse man den Text von Kapitel 10 isoliert vom Rest der Offenbarung, könnte man glatt vermuten, jener Regenbogen-Engel sei ein Engel Gottes.

Aber auch wenn wir nur den Text von Kapitel 10 hätten, gäbe es doch einen „kleinen“ Hin-weis darauf, daß es ein böser Engel sein muß, denn er maßt sich die Herrlichkeit Gottes an, die keinem Geschöpf zusteht. Ein heiliger Engel würde niemals wagen, sich den „den Regenbogen“, sprich die Herrlichkeit Gottes, auf das Haupt zu setzen, denn dadurch würde er sich ja Gott gleichmachen.

Nach Hesekiel wird die Herrlichkeit Gottes tatsächlich durch einen Regenbogen sichtbar:

Hes 1,28 Wie der Regenbogen steht in den Wolken, wenn es geregnet hat, so glänzte es ringsumher. So war die Herrlichkeit des HERRN anzusehen. Und als ich sie gesehen hatte, fiel ich auf mein Angesicht und hörte einen reden.

„1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.“

Hinzukommen noch „sein Antlitz wie die Sonne“ und „seine Füße wie Feuersäulen“. Dies erinnert uns doch sehr an die Erscheinung des wirklichen Sohnes Gottes, von der wir in Kapitel 1 lasen.

Off. 1, 15, 16 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. (in Offenbarung 1 geht es aller-dings um den wirklichen Sohn Gottes, um Jesus; R. B.)

Schlussfolgerung: Wir haben es hier also mit jemand zu tun, der Gott spielen will.

Bei der Auslegung Kapitel 8 und 9 hatten wir abgeleitet, daß Engel Bischof bedeutet. Wir haben es hier also mit einem Bischof zu tun, der Gott spielen will.

Nun ist das Rätsel fast gelöst.

Schauen wir uns wiederum die Historien bis in die Gegenwart hinein an, dann finden wir eigentlich nur einen Bischof auf Erden, der Gott spielt: Der Bischof von Rom, der Papst.

Wenn wir heute von Papst Franziskus hören, dann assozieren wir sicher nicht „ach und weh“. Wir assozieren eher Freundlichkeit, Barmherzigkeit, Nächstenliebe, etc. Dabei müssen wir allerdings die historische Entwicklung des Papsttums berücksichtigen. Im 18. Jahrhundert hat der Papst entgültig seine weltliche Macht verloren. Vorher machte er buchstäblich, was er wollte und alles, was in seinem finsteren Herzen war, wurde offenbar. Heute ist der Papst durch die säkularen Mächte gezwungen, mehr zu heucheln, dieser Wolf im Schafspelz. Die katholische Kirche hat früher ähnlichen geistlichen und materiellen Schaden wie der Islam angerichtet und auch unschuldiges Blut vergossen (einen enormen geistlichen Schaden richtet sie natürlich noch heute an). Zu diesem Thema des Blutvergießens durch die kath. Kirche könnte man eine eigene Website erstel-len. Allein, mir ist das zu mühsam und mein vorrangiges Ziel ist es, wie ich schon sagte, mit der Auslegung der Offenbarung in der Gegenwart anzulangen, damit wir als Christen heute unsere Schlüsse ziehen können und wissen, was gespielt wird und um uns herum vor sich geht. Jedenfalls wird die Bibel bzw. die Offenbarung durch die reale Geschichte völlig bestätigt: Die historischen Päpste waren genau die Tyrannen und Ungeheuer und Bestien, wie sie uns in der Offenbarung geschildert werden. Papst Franziskus ist sozusagen nur ein gezähmtes Ungeheuer, aber sein Herz ist so finster wie das der alten Päpste (glauben Sie mir). Äußerlich erscheint der Papst wie ein Lamm, aber innerlich ist er ein reißender Wolf.

Selten wird der Papst übrigens sagen: „Ich bin Gott!“ Nichtsdestotrotz gebärdet er sich als Gott, ist de facto Gott in der römisch-katholischen Kirche, weil er das Haupt der Hierar-chie, des kath. Klerus, ist (wenn Sie mir nicht glauben, brauchen Sie nur einmal den Katechismus der Katholischen Kirche, auch KKK genannt, aufzuschlagen). In der wahren Kirche dagegen soll das Haupt des Klerus (wenn man bei der wahren Kirche überhaupt von Klerus reden darf) der unsichtbare Christus sein. Die wahre Kirche kennt keine Hierarchie und in ihr wird jeder einzelne, lokale Geistliche direkt von Christus „gesteuert“ durch den Heiligen Geist – so geschieht in der wahren Kirche der Wille Gottes. Da nun der Papst Christus sein Amt als Haupt der Kirche gestohlen hat, hat er sich damit in eine Position begeben, die nur Gott oder Christus ausfüllen könnte – der Papst hat sich also zu Gott gemacht, indem er Bischof aller Bischöfe sein will. In der kath. Kirche geschieht nicht der Wille Gottes, sondern der Wille eines menschlichen Zwerges, genannt Papst – es ist durch und durch eine Papst-Kirche.

„2 Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme.“

Hier spielt er schon wieder Gott, der Esel auf dem „Stuhl Petri“. Gott, der Vater, gab dem Lamm das Buch mit den sieben Siegeln (siehe Offenbarung 5), was nichts anderes heißt, als daß der wahre Gott und das Lamm die Weltgeschichte so lenken wollen, daß möglichst viele Menschen zum Glauben an Jesus das Lamm kommen und daß auch möglichst viele den Glauben bewahren. Auch streiten Gott und das Lamm für das Recht der Heiligen auf Erden. Der Pseudo-Gott-Vater, der Papst, hat mit seinem Büchlein (sein Eingreifen in die Geschichte) genau das Gegenteil vor: Er sucht nur seinen Vorteil und den seines Klerus auf Kosten der sonstigen Menschheit. Er nimmt es sogar in Kauf, daß Abermillionen von Katholiken ihr Seelenheil verlieren.

Die Regierung Gottes ist geheimnisvoll.

Ganz offenbar ist allerdings, was der Papst vorhat, wenn er in die Geschichte eingreift. Nichts anderes repräsentiert das „Büchlein“, das nicht versiegelt ist. Allzu offenbar ist es, wie der Papst-Esel regiert. Es geht ihm nicht um das Seelenheil der Katholiken bzw. irgendeines anderen Menschen, sondern es geht ihm nur um Macht, Reichtum und Ehre für sich selbst. Seine Selbstsucht versteckt der Papst unter dem Deckmantel der Religion. Er ist der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz (weiter hinten in der Offenbarung nennt ihn Gott selbst ein Lamm, womit Gott natürlich „Pseudo-Lamm“ meint). Zur Zeit Luther’s saugte der katholische Klerus Europa in einer Art und Weise aus, daß es sogar den welt-lichen Fürsten Europas Angst und Bange wurde. Friedrich der Große schreibt, der Wille der weltlichen Fürsten, endlich vom parasitären Joch des kath. Klerus freizuwerden, habe die Reformation Luther’s unheimlich befördert (siehe Friedrich der Große über Religion und Reformation). Täglich neu (auch noch heute) wird es dem kath. Klerus offenbar, daß er nicht so wie Jesus übers Wasser laufen kann (der rechte Fuß auf dem Meer) – er braucht doch irdische Stützen (linker Fuß auf der Erde). Nun gut, da der Heilige Geist die kath. Kirche schon lange verlassen hat, kann die kath. Kirche auch nicht mit den Mitteln der wahren, christlichen Kirche arbeiten. Bei der wahren, christlichen Kirche ist es so, daß der Heilige Geist ihr Raum schafft in dieser Welt durch sein wunderbares Wirken. Da die kath. Kirche diesen göttlichen Helfer nicht hat, muß sie sich im Gegensatz zur wahren Kirche mit Gewalt oder Politik Raum schaffen. Und tatsächlich hatten die Päpste für einen Zeitraum von 666 Jahren auch die weltliche Herrschaft inne und hatten mehr Macht als Kaiser und Könige. So brüllt er (der Papst) wie ein Löwe  und er schreit, wie wenn es donnert. Bitte konsultieren Sie die Historien, lieber Leser, und Sie werden alles bestätigt finden, was ich hier schreibe. Im Gegensatz zum Papst werden echte Christen nicht mit Raubtieren oder Unwetter verglichen, sondern mit echten Lämmern und Schafen.

„Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme. Und als die sieben Donner geredet hatten, wollte ich es aufschreiben. Da hörte ich eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Versiegle, was die sieben Donner geredet haben, und schreib es nicht auf!“

„Sieben“ erinnert uns an die sieben Engel, sprich sieben Bischöfe, der sieben Gemeinden aus Kap. 1. Die sieben Gemeinden wiederum repräsentieren die Gesamtkirche aller Zeiten. Die Donner sprechen von Gericht und Zorn. Das heißt also, daß die kath. Bischöfe ihre Kirche mit Gewalt regieren bzw. regiert haben (siehe geistliche Fürstentümer). Was jene Ungeheuer (eben die sieben donnernden Bischöfe bzw. alle kath. Bischöfe aller Zeiten) im Laufe der Geschichte und im Namen des Papstes von sich gegeben haben, ist so schlimm (Irrlehren), daß man es nicht veröffentlichen kann, sondern versiegeln muß.

Kurz gesagt: Mit den sieben Donnern sind die katholischen Bischöfe aller Zeiten gemeint, die soviel „Scheißdreck“ lehren und gelehrt haben, daß man es besser nicht aufschreibt, sondern womöglich versiegelt, wie man heute Laboratorien, wo hoch-infektiöse Viren gezüchtet werden, „versiegelt“. Katholische Bischöfe sind also keine christlichen Bischöfe sondern gefährliche Ungeheuer, Bestien, Tiere, etc.

„5 Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darin ist und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, sondern in den Tagen, wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes, wie er es verkündigt hat seinen Knechten, den Propheten.“

Das schlägt nun dem Faß den Boden aus, denn der Engel mit dem Regenbogen (der Papst) maßt sich doch tatsächlich an, er könne die Geschichte („hinfort keine Zeit“) anhalten, die Geschichte Gottes mit der Menschheit.

Hier kommt mir ein Gedanke, der mich erzittern und schaudern läßt. Barack Hussein Obama und Papst Franziskus pflegen ein äußert freundschaftliches Verhältnis. Es ist durchaus möglich, daß Franziskus Obama für den Messias hält, sprich für Gott, den Sohn, und sich selbst für Gott, den Vater. Und wer auf dieses in Wahrheit teuflische Duo nicht hören wird, der wird dafür mit dem Leben bezahlen müssen. Dies wird deutlich werden bei der weiteren Auslegung der Offenbarung. Aus lauter Wut, weil seine Gaukelkomödie, die katholische Kirche, nicht mehr funktioniert (Jahr für Jahr werden mehr und mehr die Unzucht, Dieberei, Morde, etc., die sich hinter den Kulissen des geistlichen Scheins der kath. Kirche abspielen, offenbar), wird der Papst zusammen mit dem Antichristen (Barack Hussein Obama) eine satanische Weltkirche aufbauen, die nicht nur im Vergleich zum wahren Christentum antichristlich ist, sondern sogar im Vergleich zur selbst antichristlichen kath. Kirche, also sogar antikatholisch. Obama und Papst Franziskus bauen das vollendete Antichristentum auf, von dem die kath. Kirche und der Islam nur Vorläufer waren.

„8 Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling’s! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird’s süß sein wie Honig. 10 Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang’s. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich’s gegessen hatte, war es mir bitter im Magen. 11 Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen.“

Dies heißt nichts anderes, als daß die Lehre der katholischen Kirche sehr verführerisch ist. Diese Lehre ist auch so gestrickt, daß man auf Erden Herrlichkeit („ein süßes Leben“) haben kann und angeblich trotzdem später die himmlische Herrlichkeit ererbt. Es wird aber für die Katholiken ein böses Erwachen („bitter im Magen“) geben am Jüngsten Tag. Der Befund des Neuen Testamentes ist eindeutig so, daß irdische Herrlichkeit und himmlische Herrlichkeit nicht miteinander vereinbar sind. Wer wirklich an Jesus glaubt, der wird auf Erden verworfen und muß leiden wie sein Herr. Der Knecht ist nicht über seinem Meister. Was Gott seinem Sohn Jesus nicht ersparen konnte, kann er auch den gewöhnlichen Christen nicht ersparen.

Also muß das Motto lauten: „Katholischer Katechismus? Pfui, nein, danke!“

Lieber Leser, falls Sie Katholik sind, dann treten Sie heute noch aus der katholischen Kirche aus und sagen Sie sich los von der katholischen Lehre einschließlich des Papsttums.

Obwohl die kath. Kirche verwerflich ist, ist doch die Kindertaufe gültig, denn sie kommt direkt von Gott und die Kirche zelebriert sie nur (der Inhalt eines Päckchens ist vom Zustand des Postboten unabhängig; das Päckchen ist die Taufe und der Postbote die Kirche). Die Taufe verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auf-erstehung. Durch die Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Durch tägliche Erinnerung an die Taufe bzw. den Tod und die Auferstehung Jesu überwinden wir die sündigen Neigungen unseres Leibes, der auch nach der Taufe noch sündig ist in sich selbst. Sündige Neigungen könnte man auch mit „alte Gewohnheiten“ umschreiben. Wenn wir unseren Leib unter Kontrolle haben durch die befreiende Kraft von Jesus, dann werden wir auch Gott und unseren Nächsten lieben können durch Jesus.

Die Grundlage der Taufe ist das Evangelium:

Evangelium: Jesus trug unsere Sünde, als er am Kreuz für uns starb. Er ist auferstanden und lebt, um uns heilig zu machen.

Lieber Leser, kehren Sie jetzt um von Ihren Sünden, halten das Evangelium einfach für wahr und glauben, daß Sie durch die Taufe mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden sind. Überwinden Sie im Alltag und Sie werden die Krone des Lebens empfangen am Jüngsten Tag.

Übrigens ist Jesu Opfer am Kreuz auch ein Sühneopfer für unsere Sünden. Wenn wir den Glauben an Jesus bewahren im täglichen Glaubenskampf, dann haben wir durch Jesu Opfer auch die Vergebung der Sünden.

Ergänzung

„2 Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt.“

Dies könnte man auch als ein Bild auf den katholischen Ablasshandel deuten. Der Papst brüllt in seiner Anmaßung, er könne der Menschheit ihre Sünden vergeben und die Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. In seiner Hand hält er einen riesigen Folianten, der aus Sündenregistern bzw. Ablassbriefen besteht.

Mi 7,19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. (dies ist ein Vers aus der Bibel und spricht von der echten Vergebung durch Gott, die der Papst nicht geben kann; R. B.)

Auch mit dem Ablasshandel versucht/versuchte der Papst, Gott zu spielen. Im Gegensatz dazu gibt es in der wahren, christlichen Kirche die sogenannte Absolution, wo jemand von seinen Sünden absolviert werden kann im Namen des Vater, des Sohnes und des heiligen Geistes. Sicherlich ist der böse katholische Ablasshandel aus dem christlichen Institut der Absolution entstanden. Die Absolution ist im Gegensatz zum Ablasshandel etwas sehr gutes, denn sie schenkt wahrhaft Vergebung und Befreiung.

Die Absolution wurde von Jesus Christus selbst eingesetzt:

Joh 20,23 Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. (dies sagte Jesus zu den Aposteln; R. B.)

Wichtig: Die Absolution bzw. Beichte hat nicht der Papst erfunden, sondern gehörte schon zur Praxis der alten Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben und die schon lange vor der röm.-kath. Kirche existierte. Absolution und Beichte gehören also zur Glaubenspraxis des allgemeinen Christentums. Die kath. Kirche hat kein Recht, Beichte und Absolution als ihr Eigentum zu betrachten, das wäre ein unvorstellbarer Unsinn.

Der Clue bei der Beichte ist, daß der unsichtbare Beichthörer Gott selbst ist und daß auch er es ist, der die Absolution erteilt. Der Geistliche, der die Beichte hört und die Absolution erteilt, tut dies im Namen Gottes, aber nicht in seinem eigenen Namen.

Wenn also nach der Beichte der Geistliche zu mir sagt: „Dir ist vergeben und du wirst frei sein!“, dann darf ich wissen, daß auch Gott mir vergeben hat und mir Befreiung schenken wird.

Siehe auch

Beichte

und

Jesus und der sinkende Petrus auf dem See (der Petrus, der noch nicht durch Pfingsten transformiert war, also der Petrus dem Fleische nach, glaubte ähnlich, wie es die katho-lischen Päpste tun, auf dem Wasser gehen/stehen zu können aus der Kraft seiner eigenen Frömmigkeit; seit Pfingsten teilt Petrus aber die Meinung aller echten Christen und glaubt nicht mehr, daß er eine innewohnende Wunderkraft habe wie Jesus selbst, sondern, daß es der Heilige Geist bzw. Jesus ist, der Wunder wirkt – aber aus eigener Kraft können wir nichts tun)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s