Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 13, Verse 1-10

Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen? Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen. Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist. Hat jemand Ohren, der höre!10 Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen; wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!

Auslegung

„1 Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.“

Jer 51,34 »Nebukadnezar, der König von Babel, hat mich gefressen und umgebracht, er hat aus mir ein leeres Gefäß gemacht. Er hat mich verschlungen wie ein Drache, er hat seinen Bauch gefüllt mit meinen Kostbarkeiten; er hat mich vertrieben.

Jes 27,1 Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.

Hes 32,2 Du Menschenkind, stimm ein Klagelied an über den Pharao, den König von Ägypten, und sprich zu ihm: Du Löwe unter den Völkern, wie bist du dahin! Und doch warst du wie ein Drache im Meer und schnaubtest in deinen Strömen und rührtest das Wasser auf mit deinen Füßen und machtest seine Ströme trübe.

Wenn wir die Verse aus Jeremia und Jesaja und den Vers aus Hesekiel kombinieren, dann können wir schließen, daß es bei dem „Tier aus dem Meer“ um ein irdisches Reich gehen muß, das vom Teufel (Schlange oder Drache) besessen ist und das ein Feind des Volkes Gottes ist. Das Meer ist das Völkermeer. (Ps 65,8 der du stillst das Brausen des Meeres, das Brausen seiner Wellen und das Toben der Völker; die Völker entsprechen dem Meer in dem Sinne, daß sie genauso unruhig werden können wie das Meer)

Dan 7,7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrig blieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.

Offb 17,12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier.

Daniel 7, 23-25 23 Er sprach: Das vierte Tier wird das vierte Königreich auf Erden sein; das wird ganz anders sein als alle andern Königreiche; es wird alle Länder fressen, zertreten und zermalmen. 24 Die zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen. 25 Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern.

Das letzte der vier Königreiche auf Erden wird also das schrecklichste sein, wie Daniel sagt, und das ist auch das Reich, von dem Johannes hier in Offenbarung 13 spricht.

Was Johannes so ausdrückt:

„Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen.“

drückt Daniel so aus:

„es wird alle Länder fressen, zertreten und zermalmen.“

„Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.“

Das Tier ist also ein Werkzeug des Teufels (Drachen). Was „Ungläubige“ manchmal ver-gessen, ist, daß der Teufel ja nicht nur ein Feind des Volkes Gottes ist, sondern aller Menschen. Er will nicht nur geistlich töten sondern auch physisch. Das „Tier“ sind degenerierte Obrigkeiten bzw. Regierungen, die nicht ihren Völkern dienen sondern sich selbst bzw. dem Teufel. Sie bauen ihre Völker nicht auf, was ihr Amt wäre, sondern zerstören.

Apg 10,38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.

Aus dem Gesamtbefund des Neuen Testaments geht hervor, daß Jesus Sünden vergab und physisch heilte. Das ist mit dem Vers aus der Apostelgeschichte gemeint. Die Menschen, die unter der Gewalt des Teufels waren, bevor Jesus sie heilte, waren also nicht nur körperlich krank sondern auch seelisch bzw. nicht nur seelisch krank sondern auch körperlich. Der körperlich Tod und der geistliche Tod, dessen Vorstufen seelische und körperliche Krankheiten sind, ist also in Wirklichkeit eine Einheit, ein Tod. Der Teufel hat den Willen, alle Menschen zu töten.

Sicherlich dürfen wir unter „fressen, zertreten und zermalmen“ sowohl den geistlichen als auch den leiblichen Tod verstehen, der durch das raubtierartige Verhalten des Tieres verursacht wird.

Die sündige Welt (die Menge aller unbußfertigen Sünder, die Hure Babylon) „reitet“ zwar mit Lust und Laune auf dem Tier (die Gesamtheit aller antichristlichen Regie-rungen), wie wir in Kap. 17 sehen werden, aber das Tier transportiert die Hure in die Hölle, was sich andeutet durch seelische und körperliche Krankheiten der Sünder bis hin zum Tod. Mit das größte Verbrechen unserer Regierungen heute ist, daß nicht mehr der Zusammenhang hergestellt wird zwischen Sünde, Krankheiten und Tod, daß also Sünde Krankheit und Tod verursacht. Indem die aktuellen Regierungen diesen Zusammenhang leugnen, transportieren sie die Menschen in die Verdammnis wie durchgegangene Pferde mit samt Reiter auf den Abgrund zulaufen. Die heute durch die Regierungen anerkannte, allgemeine Lebensart der Menschen ist der direkte Ritt in die Hölle und die Menschen merken es nicht, weil eben diese verblödeten Regierungen diesen verkehrten Lebensstil legalisieren, als gut und akzeptabel deklarieren: „Alles öffentlich-rechtlich, alles staatlich anerkannt und geprüft.“

Offenbarung 17, 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

Die Menschen, die nicht an Jesus glauben, lassen sich von dem Tier regieren, als ob es der gütige Gott wäre. Sie trauen der staatlichen Gewalt einfach viel zu viel zu, auch zuviel Gutes. Und dann passiert das Folgende:

„und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.“

Das erleben wir heute. Die staatliche Regierungen arbeiten nicht mehr für das Wohl und Glück ihrer Bürger, sondern tun eher das Gegenteil. Eigentlich sollen ja die staatlichen Obrigkeiten ein Segen für die Menschen sein, aber weil die Menschen den Glauben an Jesus verworfen haben, wendet sich sogar die Obrigkeit gegen sie, die eigentlich den Bürger schützen soll und sein Wohl und Glück fördern. Dies ist das Gericht Gottes. Wobei natürlich die Obrigkeit, die so ihr Amt missbraucht, einstmals auch gerichtet werden wird. Gott ist so mächtig, daß er sogar Obrigkeiten, die seine Feinde sind, in seinen Plan einbauen kann – es muß doch SEIN Wille geschehen, auch wenn die Schachfiguren verrücktspielen.

„lästerliche Namen“

Wie lästert man Gott?

Lk 23,39 Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!

Jes 37,4 Vielleicht hört der HERR, dein Gott, die Worte des Rabschake, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, den lebendigen Gott zu lästern, und straft die Worte, die der HERR, dein Gott, gehört hat! So tu Fürbitte für die Übriggebliebenen, die noch vorhanden sind. (der Rabschake hatte den Juden zugerufen, ihre Gott könne sie vor den Assyrern nicht retten; Jesaja sollte Gott bitten, den Rabschake zu bestrafen; R. B.)

1Kor 1,23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

Nach den Versen aus Lukas und Jesaja lästert man Gott, wenn man ihn der Machtlosigkeit bezichtigt: Christus zu schwach, um vom Kreuz zu steigen und Gott zu schwach, um die Juden vor den Assyrern zu retten.

Die Lästerung des Gottes Israels durch das Tier besteht darin, daß man das Christentum einfach als etwas Törichtes betrachtet, als etwas, das nicht hilft, wie einstmals die Grie-chen schon lästerten. Man traut dem Christentum nicht zu, daß es Mut, Freude, Hoffnung, Kraft, Stärke, Freundschaft, Erfolg, Freiheit, Frieden, etc. bringt sondern eher das Gegenteil: Hilflosigkeit, Feigheit, Traurigkeit, Rückständigkeit, Schwäche, Dummheit, Einsamkeit, etc. Dadurch lästert man auch den Gott des Christentums. Diese Verachtung des lebendigen Gottes und des Christentums ist heute staatlich legalisiert bzw. öffentlich-rechtlich anerkannt: Es ist heute für den Ottonormalverbraucher das Normale!!! Damit angefangen haben die Römer.

„3 Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier,“

Das Ur-Tier war das alte, historische Babylon, das viele Jahrhunderte vor Christus unterging. Es war erfüllt mit Aberglauben, Gottlosigkeit und ein Feind des Volkes Gottes. Die Römer, die zur Zeit Jesu und noch lange danach die führende Weltmacht wa-ren, tolerierten die Juden lange Zeit und anfänglich auch die Christen. Die Römer kannten so etwas wie eine gewisse Rechtsstaatlichkeit.

Apg 23,27 Diesen Mann (Paulus; R. B.) hatten die Juden ergriffen und wollten ihn töten. Da kam ich (Oberst Klaudius Lysias; R. B.) mit Soldaten dazu und entriss ihnen den und erfuhr, dass er (Paulus; R. B.) ein römischer Bürger ist. (Paulus war römischer Bürger jüdischer Abstammung; noch dazu glaubte er an Jesus als den Messias; R. B.)

Hier wird Paulus, obwohl Christ, von der römischen Obrigkeit vor fanatischen Juden beschützt. Auch behinderte der römische Staat Paulus und andere Christen nicht in ihrer Missionstätigkeit, was aus der Apostelgeschichte hervorgeht. Es gab sogar Christen am kaiserlichen Hof.

Phil 4,22 Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers.

Aber unter Kaiser Claudius, spätestens unter Nero, hat sich das Blatt gewendet, die Lage verschlechtert. Unter Nero begann der Krieg zwischen dem römischen Reich und Israel und gleichzeitig Christenverfolgungen. Spätestens unter Nero kam also das Tier aus dem Abgrund empor – das römische Reich fing an, sich zu verhalten wie das böse, aber-gläubische, alte Babylon.

Apg 18,2 und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus. (auch unter Klaudius, der der Vorgänger von Nero war, gab es offensichtlich schon einen Konflikt mit den Juden).

Kurz gesagt: Die tödliche Wunde des Tieres wurde heil unter Klaudius bzw. Nero, als das römische Reich auf das Niveau des alten Babylon herabsank. Das degenerierte römische Reich war sozusagen das auferstandene Babylon, „das Tier aus dem Abgrund“.

„Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich und wer kann mit ihm kämpfen?“

Die  US-Amerikaner haben schwere innenpolitische Probleme, aber auf die Kampfkraft ihrer Armee sind sie sicher sehr stolz. Die innenpolitischen Problem der USA beweisen, daß ihr gottloses, neu-babylonisches, neu-römisches, neu-heidnisches System nicht funk-tioniert. Diese Erkenntnis müßte sie in tiefste Depressionen stürzen. Die Depressionen vermeiden sie, indem sie sich an ihrer militärischen Stärke berauschen und so waren die US-Regierungen schon immer eifrig bemüht immer neue Feindbilder zu schaffen. Wie heute ein Kleinkind am Computer sitzt und „World of Warcraft“ spielt, so berauscht sich das amerikanische Volk an den Schlachten seiner Armee. Das ist aber Teufelsanbetung.

Aber das ist nicht Neues sondern nur wieder der Geist Babylons und des alten Rom.

In Babylon, dem römischen Reich und den USA durfte man bzw. darf man alles glauben (Religionsfreiheit), nur eines nicht: Man darf nicht glauben an den wahren Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Er schafft Frieden unter den Menschen, indem er Frieden schafft zwischen sich selbst und dem Einzelnen. Alle Probleme der Menschheit resultieren daraus, daß die Einzelnen keinen Frieden mit Gott haben, nicht in Gott ruhen. Dies weckt eine unendliche Palette von Pseudo-Bedürfnissen, die ein Christ, der Frieden mit Gott hat, nicht hat.

Wo in der Welt konsumieren die Menschen mehr als in Amerika. Der Konsumrausch der Amerikaner zeigt, wie tief unglücklich sie innerlich sind. Der gewaltigen Konsum der USA ist nur zu finanzieren, indem der Rest der Welt benachteiligt bzw. ausgesaugt wird. Dies führt immer wieder zu Kriegen, an denen sich dann die Amerikaner wieder zusätzlich berauschen können. Das System der Amerikaner ist Teufelsanbetung.

Kurz gesagt: Krieg und imperialistischer Materialismus gehören untrennbar zusammen; was hier am meisten stören würde, wäre das echte Christentum.

„beten das Tier und den Drachen an“

Hier wird die Schuld des Einzelnen deutlich. Den Leuten, heute fast die ganze Welt-bevölkerung, gefällt dieser ganze Wahnsinn sogar. Das ist natürlich eine sehr schwere Sünde. Gott aber wird demnächst sichtbar erscheinen und diese weltweite Irrenanstalt in Stücke hauen.

Anscheinend schauen selbst die Ausgesaugten und Benachteiligten bewundernd zu den USA empor und beneiden diese für ihre enorme Fortschrittlichkeit und ihr Gedeihen. Würden sie sich aber die Mühe machen, hinter die Kulissen zu schauen, dann müßten sie die USA eher verabscheuen. Ihre dämonische Trägheit, die Wahrheit zu erforschen, wird sie das Heil ihrer Seele kosten. Wer das Tier oder den Drachen anbetet, betet nicht Gott und sein Lamm an. Beides ist unvereinbar. Nur die Anbeter Gottes und des Lammes werden das Reich Gottes ererben. Die Anbeter des Tieres und des Drachens landen im Feuersee.

„5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen.“

Was Lästerung heißt, hatten wir schon. Die 42 Monate symbolisieren wieder (sieh Kap. 11) die Zeit von der Zerstörung des Tempels in Jerusalem bis zur Wiederkunft Christi, also die Geschichte der Menscheit seit ca. 70 nach Christus. Bis zur Wiederkunft Christi wird es die echte Kirche ertragen müssen, als Auskehricht der Welt geachtet zu werden.

1Kor 4,9 Denn ich denke, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. (Paulus; R. B.)

1Kor 4,11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe. (sagt der Apostel Paulus; R. B.)

1Kor 4,13 man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. (das sagt der Apostel Paulus; R. B.)

Was Paulus hier schildert wurde dann später staatlich legitimiert bzw. legalisiert. Und das gilt bis heute: Wer einzelne Christen bzw. die Kirche respektlos behandelt, braucht keine Repressalien seitens des Staates zu befürchten – es ist geradezu der Wille des Staates, daß die Christen und ihre Kirche unten gehalten werden, auch heute in Deutschland und Eu-ropa.

Das Tier, das lange Zeit das römische Reich war (bis 1806; Ende des heiligen römischen Reiches deutscher Nation), wird heute repräsentiert durch die Gesamtheit aller Natio-nalstaaten („die 10 Hörner, die aus dem Königreich hervorgehen“ symbolisieren die Ge-samtheit aller Nationalstaaten, die aus dem hl. römischen Reich deutscher Nation hervorgingen). Die drei ausgebrochen Hörner sind Deutschland, England und Frankreich, die ihre  Vormachtstellung an die USA abgeben mußten, das vormals kleine Horn.

„7 Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist.“

Seit ca. 70 nach Christus haben wir das System, daß immer ein Staat die anderen Staaten der Welt beherrscht, den Ton angibt. Es gilt einfach das Recht des Stärkeren. Dieses System funktioniert nur, wenn weltweit ganz bewußt das Christentum niedergehalten wird. Denn wenn einer der beherrschten Staaten als Ganzes Christus annehmen würde, könnte er aus dem System ausscheren und dürfte sich des Schutzes Gottes sicher sein. Die USA brauchen heute ein riesiges Heer von billigen Arbeitern in Billiglohnländern und deswegen haben sie auch kein Interesse daran, daß diese Sklaven zu freiheitsliebend werden könnten durch das Christentum. Die USA wollen unbedingt „der Gott“ aller anderen Staaten bleiben.

Uns so bekämpft das Tier die Heiligen, das echte Christentum, und ist sogar siegreich. Der Kampf geschieht durch die Kontrolle der Religionsgemeinschaften durch die Staaten aber auch durch physische Vernichtung von Christen. Sicherlich gefällt es Obama, daß ISIS die dummen Christen (so denkt er) abschlachtet – er unternimmt ja nichts dagegen. Nur weg mit den Problememachern – so denkt Obama.

„9 Hat jemand Ohren, der höre!10 Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen; wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!“

Es bringt also nichts, militärischen Krieg gegen das Tier anzufangen. Das Tier, die degenerierte Obrigkeit der Welt, die nicht das Wohl der Menschen sucht sondern ihr Verderben, ist ein Gericht Gottes über die Menschen, weil sie das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus nicht glauben wollen. Die ganze Welt ist praktisch zu einem Käfig geworden, aus dem die „Ungläubigen“ nicht mehr rauskommen. Das Tier, die degenerierten Obrigkeiten, managt dieses System so perfekt, daß keiner mehr auf die Idee kommt, es könnte etwas faul sein. Die Irren betrachten sich als die Normalen. Es bleibt dem Christen also nichts anderes, als sich damit abzufinden und auf die Bekehrung Israels zu warten, für die es noch eine Verheißung gibt. Der wahre Christ wird nicht nur warten, sondern aktiv in Israel und unter allen Juden das Evangelium von Jesus verkündigen.

2. Thessalonicher 2, 9-12 9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, 12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s