Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 17-20

17 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes Winzermesser. 18 Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem, der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif!19 Und der Engel setzte sein Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes Gottes. 20 Und die Kelter wurde draußen vor der Stadt getreten, und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit.

Auslegung

Kap. 14, Verse 14-16 beschrieb die gewaltsame Säuberung der Erde von allen Gottlosen durch Engel und die Heimholung der Gläubigen zu ihrem Erlöser durch Engel.

Warum wird hier durch die Verse 17-20 anscheinend nochmals das Gleiche beschrieben?

Nun, es geht nicht genau um das Gleiche, aber um etwas ähnliches – der erste Schein trügt.

Der wahre Weinstock ist Jesus. Dies ist natürlich eine Metapher. So wie ein wirklicher Weinstock die Reben mit Nährstoffen und Wasser versorgt, versorgt Jesus diejenigen, die an ihn glauben, mit Leben (geistlich, aber auch physisch; in einem gewissen Sinne ist ein Gläubiger unsterblich – bitte nicht missverstehen).

Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Im obigen Abschnitt Verse 17-20 wird die Erde als Weinstock bezeichnet. Das heißt nichts anderes, als daß die Bewohner der Erde am Ende der Zeit (also jetzt) nicht mehr „Reben“ am „Weinstock“ Jesus Christus sein werden sondern „Reben“ am „Weinstock“ der zwei „Tiere“ (degenerierte, antichristliche Regierungen plus abgefallene Kirchen, die ihnen in die Hände spielen). Der moderne Mensch ist ein kleiner, mickriger, unzüchtiger Spießbürger, der nur noch auf seinen irdischen Vorteil schaut und alles andere dafür preisgibt, auch den Glauben. Diese Spießbürger sind den bösen Regierungen und den abgefallen Kirchen durchaus nicht unangenehm – im Gegenteil, sie fördern geradezu die Umgestaltung des Menschen in ein Wesen, das nur noch mit schnödem Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist und sexuell äußerst freizügig. Um Konsum und fleißiges Arbeiten zu fördern, erzieht man den Menschen auch zu extremer Zukunftsvorsorge, Statusdenken und Genußsucht. Verboten ist der Glaube an den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat; gefordert aber wird Toleranz gegenüber jeglicher Art von Glauben, der mit dem Glauben auf Grundlage des biblischen Befundes nichts zu tun hat.

An anderen Stellen der Offenbarung wird dieser „giftige Weinstock“ auch Babylon genannt. Babylon besteht aus der Menge der unbußfertigen Sünder, der Hure Baby-lon, und den zwei „Tieren“, von denen sich die sturen Sünder (die Hure Babylon) regieren lassen und auf deren Rücken sie in die Hölle reiten. Die Hure Babylon reitet auf den zwei Tieren.

Wenn also Jesus kommt, um die Erde zu säubern (wovon wohl?), dann wird er die Anhänger falscher Religionen und der falsche Propheten („Geistliche“) nicht verschonen. Er wird „giftige Reben und Weinstöcke“ genauso vernichten wie reine Materialisten (Materialisten beten übrigens unbewußt den Dämon Mammon an) oder Atheisten.

Die Falschheit der falschen Religionen erkennt man z. B. daran, daß sie ihre Gläubigen nicht davor bewahren können, kleine, mickrige, unzüchtige Spießbürger zu sein – dies kann nur der Glaube an Jesus.

Diese … Spießbürger werden die wahren Christen hassen und verfolgen bis hin zur Hin-richtung. Die wahren Christen werden ihre Rechtssache dann dem Herrn befehlen und so verwandelt Gott die Rachegebete der Gläubigen in einen Engel mit einem Winzermesser, der die giftigen Reben abschneidet und in die Kelter des Zornes Gottes wirft. Der Tempel, die christliche Kirche, ist sein Ursprungsort, die Gebete der Kirche.

„20 Und die Kelter wurde draußen vor der Stadt getreten, und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit.“

Ist das metaphorisch gemeint oder wörtlich?

Es ist wörtlich gemeint (tut mir leid, das ist der biblische Befund). Wenn Christus wiederkommen wird zusammen mit allen seinen Heiligen wird er ein furchtbares Blutbad auf Erden anrichten, eben eine Kelter, wobei der ausgetretene Saft wirkliches Menschen-blut ist.

„draußen vor der Stadt“

Die Stadt ist Jerusalem.

„und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde“

Das ist wörtlich gemeint. Bei der Abschlachtung von mehreren Milliarden Menschen wird ein wahrer Blutsee entstehen (unerhört, aber der biblische Befund).

 „tausendsechshundert Stadien“

Das sind 300 Kilometer, die Länge des Sees aus Blut (siehe Maße und Gewichte in der Bibel).

Die Juden, das Volk Israel, werden demnächst Jesus von Nazareth als Messias annehmen. Der ganze Staat Israel wird zu einer riesigen, christlichen Kathedrale werden mit Abermillionen von Gläubigen. Barack Hussein Obama, Angela Merkel und allen anderen antichristlichen Tyrannen, die uns regieren, wird der christliche Staat Israel inmitten „ihrer“ antichristlichen Welt ein Dorn im Auge sein, ein Stein des Anstoßes, ein Fels des Ärgernisses. Sie werden Israel dann zu beseitigen suchen, wie man sucht, sich eines stinkenden, verwesenden Leichnams zu entledigen (natürlich ist Israel nur in den Augen der antichristlichen Regenten ein stinkender Leichnam; in den Augen Gottes wird Israel eine liebliche Jungfrau sein).

2. Korinther 2, 15-16 15 Denn wir (die Apostel und ihre Schüler; R. B.) sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden: 16 diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Wer aber ist dazu tüchtig?

An diesem Tag, wenn sich alle Nation unter der Führung der USA Richtung Israel in Bewegung setzen werden, um es zu pulverisieren, wird Jesus Christus sichtbar wieder-kommen als Herr aller Herren und König aller Könige und die feindlichen Heere vernichten. Mit diesem Ereignis beginnt die große Kelter des Zornes Gottes über alle Gottlosen.

Jes 34,6 Des HERRN Schwert ist voll Blut und trieft von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, vom Nierenfett der Widder. Denn der HERR hält ein Schlachten in Bozra und ein großes Opfer im Lande Edom (mit den Tieren sind Menschen gemeint; weil sie nicht freiwillig ihren Leib präsentierten als lebendes Opfer durch ein frommes Leben, wird Gott mit Gewalt ihren Leib zum Opfer machen).

Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Jesaja 63, 1-6 Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft? »Ich bin’s, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.« Warum ist denn dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie das eines Keltertreters? »Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt. Denn ich hatte einen Tag der Vergeltung mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, war gekommen. Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich verwunderte mich, dass niemand mir beistand. Da musste mein Arm mir helfen, und mein Zorn stand mir bei. Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«

Judas 14-15 14 Es hat aber auch von diesen (Irrlehrer; R. B.) geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, 15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.

Offenbarung 19, 13-16 13 Und er (Jesus, der Herr; R. B.) war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. 14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.

Was heißt „Edom“?

Das historische Volk Edom waren die Nachkommen des Mannes Esaus, der der per-sonifizierte Unglaube war und seinen frommen Bruder Jakob verfolgte, der der bio-logische Stammvater aller Juden ist, wobei man nur dann ein wirklicher Jude ist in Gottes Augen, wenn man auch den Glauben Jakobs hat.

„Edom“ symbolisiert also das Volk des Unglaubens, sprich Babylon, das sündige Konglomerat aus allen ungläubigen Menschen und deren bösen Regierungen.

„Bozra“

Der Ort Bozra existiert wirklich. Dies ist keine Metapher. Es gibt mindestens zwei Bozras im nahen Osten. Das hier gemeinte ist eine riesige, natürliche Schlachtbank an einer tiefen Schlucht. Dort wird der, der einstmals am Kreuz für uns starb, die unbußfertigen Sünder buchstäblich schlachten. Subjektiv wird das für die Bösen so sein, wie wenn sie direkt in den Feuersee (der Feuerofen aus dem Matthäusevangelium) geworfen werden, denn ein Toter merkt nicht, wie die Zeit vergeht und so werden sie sich subjetiv nach ihrer Schlachtung gleich im Feuersee befinden (während sie Richtung Feuersee fliegen, hören sie noch eine Stimme aus der Ferne: „nicht im Buch des Lebens gefunden“; es wird alles sehr schnell gehen).

Ergänzung

Matthäus 21, 33-46 33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. 34 Als nun die Zeit der Früchte herbeikam, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, damit sie seine Früchte holten 35 Da nahmen die Weingärtner seine Knechte: den einen schlugen sie, den zweiten töteten sie, den dritten steinigten sie. 36 Abermals sandte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; und sie taten mit ihnen dasselbe. 37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. 38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie zueinander: Das ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen! 39 Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er mit diesen Weingärtnern tun? 41 Sie antworteten ihm: Er wird den Bösen ein böses Ende bereiten und seinen Weinberg andern Weingärtnern verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben. 42 Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift (Psalm 118,22-23): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«? 43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. 44 Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen. 45 Und als die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, erkannten sie, dass er von ihnen redete. 46 Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.

Die alten, jüdischen Führer waren die Feinde des Herrn, Jesus, und verdarben seinen „Weinberg“ Israel, sodaß er sehr wenig Früchte (bekehrte Juden) brachte. Er prophezeite ihnen, daß sie dafür mit dem Tode bestraft werden würden: „Er wird den Bösen ein böses Ende bereiten.“

„Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt.“

Das waren lange Zeit (bis vor einigen Jahrzehnten) die Heidenchristen, doch diese Zeit geht gerade zu Ende. Genauso wie früher die jüdischen Führer den Weinberg Israel verdarben, verderben heute die abgefallenen Kirchen in Zusammenarbeit mit den antichristlichen Regierungen den Weinberg „die ganze Welt“. Die alten, jüdischen Führer waren ein schlechter „Weinstock“ und das weltweite Establishment heute ist es auch. Die „Reben“ allerdings, alle Menschen, sind mitverantwortlich für die Misere, weil sie sich einfach von diesen hirnverbrannten, bösen Tyrannen (Obama, Merkel, etc. in Zusam-menarbeit mit Papst, Dalai Lama, etc.) regieren lassen, statt sie zu beseitigen. So landen endlich der böse „Weinstock“ samt seiner bösen „Reben“ in der Kelter des Zornes Gottes.

Aus Händel’s Messiah (Messias):

Liedtext in englischer- und deutscher Sprache:

(II) The prophecy of the coming Messiah and the question, despite, of what this may portend for the world

5. Accompagnato
Thus saith, the Lord, the Lord of hosts: Yet once, a little while, and I will shake the heavens and the earth, the sea and the dry land, and I will shake all nations, and the „desire“ of all nations shall come.

The Lord, whom ye seek, shall suddenly come to His temple, even the messenger of the Covenant, whom ye delight in; behold, He shall come, saith the Lord of hosts.

6. Air
But who may abide the day of His coming? And who shall stand when He appeareth? For he is like a refiner’s fire.

7. Chorus
And He shall purify the sons of Levi, that they may offer unto the Lord an offering in righteousness.

(II) Die Prophezeiung der Ankunft des Messias und die Frage, was dies für die Welt bedeutet.

5. Accompagnato
So spricht der Herr der Heerscharen: Noch eine kleine Zeit, und ich werde erschüttern die Himmel und die Erde, die See und das trockene Land, und ich werde aufrütteln alle Völker, und die „Sehnsucht“ aller Völker wird erscheinen.

Der Herr, den ihr sucht, kommt plötzlich zu seinem Tempel, selbst der Bote des neuen Bundes, an dem ihr euch erfreut, sehet, er wird erscheinen, so spricht der Gott der Heerscharen.

6. Arie
Doch wer kann bestehen den Tag seiner Ankunft? Und wer wird es ertragen, wenn er erscheint? Denn er ist wie eines Läuterers Feuer.

7. Chor
Und er wird reinigen die Söhne Levis, dass sie dem Herrn darbringen können ein Opfer in Gerechtigkeit.

Die Schlachtbank Gottes (Bozra/Busaira in Jordanien, südlich des Toten Meeres):

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