Erklärung von schwierigen Stellen der Offenbarung (Apokalypse)

1. „was in Kürze geschehen soll“; „denn die Zeit ist nahe“ (Offenb. 1, 1-3)

Johannes schrieb die Offenbarung vor ca. (ganz grob) 1900 Jahren auf. Dieses Werk des Johannes nennt man Buch der Offenbarung oder auch einfach nur Offenbarung. Ich vermute, wenn man heute eine Meinungsumfrage machen würde, ob die Apokalypse schon stattgefunden habe, gerade stattfinde oder ob sie noch in der Zukunft liege, dann würden doch sicherlich die Meisten antworten, sie läge noch in der Zukunft. Angenommen, die Apokalypse würde noch in der Zukunft liegen, dann hätten „wir“ allerdings wieder ein Argument mehr (ironisch gemeint) gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel (weil ja Johannes gesagt hatte, es solle in Kürze geschehen und nicht erst nach einigen tausend Jahren; wäre bis heute nichts geschehen, wäre die Bibel bzw. Offenbarung falsch). Die Wirklichkeit (Realität) ist jedoch die, daß wir uns mitten in der Apokalypse befinden bzw. mitten in den Ereignissen, die in der Offenbarung geschildert werden. Viele Ereignisse, von denen in der Offenbarung die Rede ist, haben bereits stattgefunden und es ist historische Wirklichkeit, daß unmittelbar nachdem Johannes die Offenbarung aufgeschrieben hatte, die ersten apokalyptischen Ereignisse eintraten. Die Aussagen „was in Kürze geschehen soll“; „denn die Zeit ist nahe“ waren also wahr – Johannes schrieb tatsächlich Schilderungen über zum Teil zeitnahe zukünftige Ereignisse auf, also Worte Gottes, der allein in die Zukunft schauen kann. Wir haben hier also kein Argument gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel sondern im Gegenteil für die Glaubwürdigkeit der Bibel.

Begriffeserklärung „Apokalypse“: Das Wort „Apokalypse“ hat mindestens zwei Bedeutungen: Einerseits versteht man darunter eine Zeit des Untergangs und Zusammenbruchs (apokalyptische Ereignisse), andererseits meint „Apokalypse“ einfach das Buch, das Johannes geschrieben hat, das Buch der Offenbarung. Der Zusammenhang zwischen dem, was man allgemein (der Durchschnittsbürger) unter Apokalypse versteht, und dem Buch der Offenbarung ist der, daß im Buch der Offenbarung wirklich apokalyptische Ereignisse geschildert werden. Und einfach weil „Offenbarung“ auf griechisch „Apokalypse (Αποκάλυψη)“ heißt, hat man das Wort „Apokalypse“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen, um damit eine Zeit extrem schreck-licher Ereignisse zu beschreiben.

In Kapitel 8 und 9 der Offenbarung geht es nicht um astronomische Ereignisse, sondern dies sind Metaphern (siehe Auslegung Kap. 8 und Kap. 9). In Kap. 8 und 9 der Offen-barung geht es um Lehrer der christlichen Kirche, die zu Irrlehrern degenerierten – gleichsam Sterne, die vom Himmel vielen.

Der Irrlehrer Marcion z. B. wurde im Jahre 85 nach Christus geboren und starb im Jahre 160 nach Christus. Wieviele Seelen mag er mit seiner verfluchten Irrlehre in den Abgrund gerissen haben? Wahrhaft apokalyptisch! Er wirkte (vielmehr, er richtete gewaltigen Schaden an), unmittelbar nachdem Johannes die Offenbarung aufgeschrieben hatte.

Jemand, der ganz spitzfindig ist, könnte nun noch argumentieren, dann hätte Gott ja sagen müssen: „was in Kürze anfangen soll, zu geschen“, denn Einiges fand tatsächlich erst lange nach Johannes statt (z. B. islamische Expansion – das Gericht des Schwertes des Islam).

Hierauf ist zu antworten, daß die Menschheit schon seit dem ersten Jahrhundert nach Christus mit dem sogenannten „Tier“ (siehe Auslegung Offenbarung 13, 1-10), das zum „dritten Weh“, der „siebten Posaune“, gehört, geplagt wird.

Offenbarung 11, 14-15 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell. 15 Und der siebente Engel blies seine Posaune; …

Die alten Römer führten in dem Sinne die Kultur des alten, historischen Babylon wieder ein, daß sie Religion zur Staatsangelegenheit machten und zunehmend gegen Juden und Christen vorgingen. Die Regierung bzw. der Staat, der eigentlich von Gott das Amt hat, zum Wohl aller Bürger für Recht und Ordnung zu sorgen, wurde selbst zum kriminellen Feind eines Teiles seiner Bürgerschaft, nur weil diese Juden oder Christen waren. Hierdurch degenerierte das römische Reich zu einem „Tier“, einer Bestie, einem Un-geheuer. Dieser Zustand hat sich übrigens in den 2000 Jahren der Geschichte der Menschheit nach Christus nicht geändert – auch noch heute regiert das „Tier“ in Form der Staaten, die auf das römische Reich folgten. Die heutige Religion des „Tieres“ ist eine Art „aufgeklärtes Christentum“ (die Amerikaner nennen es Zivilreligion), das überall durchgesetzt wird. Dieses „aufgeklärte Christentum“ ist aber dem echten Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes diametral entgegengesetzt. Dieses „aufgeklärte Christentum“ ist strenggenommen Teufelsanbetung, Götzendienst – und das wird heute in den etablierten Kirchen in Deutschland gelehrt.

Was ist das Problem?

Verstehen Sie doch, lieber Leser, im römischen Reich war die Anbetung der griechischen bzw. römischen Götter die legale Religion, die öffentlich etablierte Religion. Was in Wirklichkeit Götzendienst und Teufelsanbetung war, galt als „öffentlich-rechtlich“, staatlich anerkannt, staatlich geprüft. Und das ist eben das Apokalyptische an der Sache, daß wenn ein Bürger des alten, römischen Reiches der vom Staat verordneten Religion folgte, er sich (vielleicht unbewußt) geradewegs auf dem Ritt in die Hölle befand, vielleicht sich selber rechtfertigend, er folge ja nur dem, was seine Oberen ihm vorschrieben. Das völlig verzerrte Christentum, das heute in den etablierten Kirchen in Deutschland gelehrt wird, führt genauso in die Hölle wie die Anbetung der griechischen oder römischen Götter (Götzen) im alten, römischen Reich.

Siehe „römische Religion„.

2. „Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,“ (Offenb. 1, 4)

Was sind die sieben Geister vor seinem Thron?

Das ist einfach der eine Heilige Geist, eine Person der Gottheit. „Sieben“ soll nur ausdrücken, daß der Heilige Geist für jede einzelne Ortsgemeinde so uneingeschränkt da ist, als ob es die einzige Gemeinde auf Erden wäre. Keine christliche Gemeinde kommt ohne den Heiligen Geist aus (siehe Auslegung Offenb. 3, 1-6). Der Heilige Geist macht uns nicht nur die Erlösung groß, die in Christus Jesus ist, sondern drängt uns auch dazu, nicht gesetzlos zu leben (siehe Auslegung Offenb. 4). Das Gesetz der Thora ist auch für den Christen gültig – nur daß der Christ nicht versucht, das Gesetz aus dem „Fleisch“ heraus zu halten, sondern er erfüllt das Gesetz durch ein Leben in Christus, geleitet vom Heiligen Geist. Wer versucht das Gesetz (z. B. die zehn Gebote) aus eigener (natürlicher) Kraft zu halten, der wird immer zu kurz kommen – er wird letztlich immer gegen eines oder mehrere Gebote verstoßen. Dagegen bildet das Gesetz für den Christen die absolute Untergrenze seines sittlich-moralischen Verhaltens. Falls er ein normales Christenleben führt, wird er in der Regel weit oberhalb der Untergrenze bleiben, also durch die Kraft des Heiligen Geistes sogar mehr tun, als das Gesetz verlangt. Sackt er aber so weit ab, daß er anfängt, regelmäßig Gebote zu brechen, ist er in Gefahr vom Glauben an Jesus abzufallen. Das, was also für den orthodoxen Juden, falls er das Gesetz der Thora überhaupt richtig versteht, das Maximum an Frömmigkeit ist, das ist für den Christen nicht nur das Minimum sondern sogar schon der Abfall vom Glauben. Unerhört, aber wahr und der biblische Befund.

3. „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde.“ (Offenb. 1, 7)

Die Wiederkunft Jesu wird weltweit wahrgenommen werden von allen Menschen.

Die auf der Erde Lebenden werden sich aber nicht freuen über seine Wiederkunft, denn:

Hebr 6,6 und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

Hebr 10,29 Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?

Die ganze Christenheit heute (einschließlich der Evangelikalen, die wegen der schändlichen Wiedertaufe gar nicht zur Christenheit gehören) hat Jesus zu einem reinen Sündenbock degradiert – ein Götze. Jesu Opfer am Kreuz wird als reines Sühneopfer gesehen. Man will die Vergebung der Sünden, aber man will nicht von den Sünden befreit werden durch die Kraft seines Todes und seiner Auferstehung. Das ist  natürlich Teufelsanbetung und hat mit dem wahren Christentum gar nichts zu tun bzw. ist das Gegenteil davon. Und so befindet sich die abgefallene Christenheit heute auf einer Stufe mit jenen mörderischen, römischen Soldaten, die vor ca. 2000 Jahren Jesus durchbohrten.

Johannes 19, 31-37 31 Weil es aber Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz bleiben sollten den Sabbat über – denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag -, baten die Juden Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen würden. 32 Da kamen die Soldaten und brachen dem Ersten die Beine und auch dem andern, der mit ihm gekreuzigt war. 33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. 35 Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt. 36 Denn das ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde (2.Mose 12,46): »Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.« 37 Und wiederum sagt die Schrift an einer andern Stelle (Sacharja 12,10): »Sie werden den sehen, den sie durchbohrt haben.«

Jetzt kommt aber der Hammer:

Jene römische Soldaten, die Jesus hingerichtet hatten, scheinen gläubig geworden zu sein, als sie sahen, wie Jesus starb und unter welchen Umständen. Es sieht aber übrigens so aus, daß die Soldaten, die Jesu Tod miterlebt hatten und die Soldaten, die Jesus in die Seite stachen, nicht die gleichen waren (Joh. 19, 33 läßt darauf schließen, daß die Soldaten, die Jesus in die Seite stachen, erst von seinem Tod erfuhren, als sie zu ihm kamen, als er schon tot war und dabei seine Tod feststellten – sie konnten also seinen Tod nicht miterlebt haben).

Mt 27,54 Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus (am Kreuz; R. B.) bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!

Lk 23,47 Als aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach: Fürwahr, dieser (Jesus am Kreuz; R. B.) ist ein frommer Mensch gewesen!

Wie wir wissen, gibt es zwei Auferstehungen der Toten: Erst die Gläubigen und ca. 1000 Jahre danach die Ungläubigen.

Alle toten Gläubigen und somit auch jene römische Soldaten, die Jesus gekreuzigt haben, werden bei der ersten Auferstehung dabei sein und somit den sehen, der durchstochen wurde (von ihren ungläubigen Kameraden) – Jesus wird sie aber nicht richten. Er wird dann in der Gestalt Gottes erscheinen und jene richten, die ihn „duchstochen“ haben, indem sie mutwillig sündigten, trotzdem sie wußten, daß Jesus für sie gestorben und auferstanden war. So wie Joh. 19, 31-37 formuliert ist, werden wahrscheinlich auch die Soldaten gerichtet, die Jesus in die Seite stachen. Sie hätten ihn ja auch endgültig getötet durch Brechen der Beine, wenn er nicht schon tot gewesen wäre – das aber wäre Mord am Sohn Gottes gewesen. Jene Soldaten können unmöglich gläubig gewesen sein.

Jene Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, werden sich freuen, wenn sie ihren Herrn sehen, der ihnen ihre schwere Sünde (das sie Jesus gekreuzigt hatten) vergeben hat, aber die abgefallene Menschheit, die ihn durch ihre Sünden abermals kreuzigte, wird in tiefste Traurigkeit bzw. Depression fallen (wehklagen), wenn Jesus in der Gestalt Gottes kommt, um sie zu richten.

Lieber Leser, hätten Sie erwartet, daß die Auslegung der obigen Stelle uns zu diesem Ergebnis führen würde? Wohl nicht. Sie sind eben auch ein Kind dieser modernen Gesellschaft mit ihrer Pseudo-Religion. Die Vorstellung eines Weihnachts-Jesus, des ewigen Kindleins in der Krippe, wird dieser Welt aber bald genommen werden und sie werden wehklagen. Nicht jene römische Soldaten (die Jesus gekreuzigt hatten), die man vielleicht als die großen Übeltäter betrachtete, werden gerichtet werden, sondern sie selbst. Und, lieber Leser, das ist eben auch apokalyptisch, daß uns das „Tier“ durch seine staatlich etablierte Pseudo-Religion so verwirrt hat, daß wir die Dinge genau umgekehrt sehen, wie sie in Wirklichkeit sind. Frohgemut reiten wir auf dem „Tier“ (antichristliche Regierungen) in Richtung Hölle.

Sach 12,10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie (die abgefallene Menschheit; R. B.) werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn (Weihnachts-Jesus; R. B.) klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen. (das ist die Trauer um ein gestorbenes Kind; Gott wird uns unserer falschen Vorstellung von Jesus berauben und so „stirbt“ das ewige Kindlein in der Krippe; R. B.)

Jesus Christus kann die schlimmsten Sünder erretten, wenn sie Buße tun. Jeder Mensch, auch der böseste, schlechteste, boshafteste auf Erden, wird bei Christus Vergebung finden, wenn er ehrlich umkehrt von seinen Sünden, Buße tut. (siehe die römischen Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, aber umkehrten und glaubten)

4. „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ (Offenb. 1, 18)

und

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf:“ (Offenb. 3, 7)

Der Schlüssel Jesu ist seine Gottesfurcht. Weil Jesus so gottesfürchtig ist bzw. war, hat Gott ihm die Macht verliehen, den Schlüssel zur Lösung aller Probleme zu haben. Für Jesus gibt es in einem mathematischen Sinne keine unlösbaren Probleme, es gibt für ihn kein unlösbares Problem. Er befreite Petrus, Paulus und Silas aus verschlossenen, bewachten Kerkern auf wundersame Weise.

Apostelgeschichte 16, 23-34 23 Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gefängnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen. 24 Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block. 25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie. 26 Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab. 27 Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. 28 Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! 29 Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. 30 Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? 31 Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! 32 Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. 33 Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen 34 und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war.

„und von allen fielen die Fesseln ab.“

Das war eine „sakramentale“ Befreiung von Fesseln, denn in dem Moment, wo die sichtbaren Fesseln von den Gefangenen abfielen, löste Jesus auch die unsichtbaren Fesseln ihre Seelen. Jesus wendet hier seine absolute Schlüsselgewalt dreimal an:

  • die Gefangenen werden sichtbar und unsichtbar von Fesseln befreit
  • Paulus und Silas wird der Weg in die Freiheit gebahnt
  • auch die Seelen des Kerkermeisters und seiner Familie werden befreit

Siehe Psalm 107. (Vers 10-20 Die da sitzen mussten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen, 11 weil sie Gottes Geboten ungehorsam waren und den Ratschluss des Höchsten verachtet hatten, 12 sodass er ihr Herz durch Unglück beugte und sie dalagen und ihnen niemand half,  13 „die dann zum HERRN riefen in ihrer Not“ und er half ihnen aus ihren Ängsten 14 und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriss ihre Bande: 15 „Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, 16 dass er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel. 17 Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen, 18 dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden, 19 „die dann zum Herrn riefen in ihrer Not“ und er half ihnen aus ihren Ängsten, 20 er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben:)

Apostelgeschichte 12, 6-11 6 Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte (zur Hinrichtung; R. B.), schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. 10 Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel. 11 Und als Petrus zu sich gekommen war, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes errettet hat und von allem, was das jüdische Volk erwartete.

5. „Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden“ (Offenb. 2, 2)“ 

Was oder wer sind die „Bösen“?

Das können nur unbußfertige Sünder sein. Aus christlicher Sicht wird jemand erst dann absolut böse, wenn er das Evangelium verwirft oder vom Glauben an Jesus wieder abfällt. Alle Menschen haben die sündige Natur des gefallenen Adam biologisch geerbt. Gott bietet uns Erlösung von dieser sündigen Natur an durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Wenn wir aber das Evangelium verwerfen oder vom Glau-ben an Jesus wieder abfallen, können wir unsere Sünden überhaupt nicht mehr damit entschuldigen, daß wir sagen, wir hätten ja Adam’s sündige Natur geerbt und könnten folglich gar nicht anders, als sündigen – es sei ein unwiderstehlicher Zwang. Gott bot uns ja einen Ausweg an und wenn wir das ablehnen, dann sind wir voll verantwortlich für unsere Sünden, trotz der Tatsache, daß wir die sündige Natur Adam’s geerbt haben.

Was sind falsche Apostel?

Siehe dazu: 2. Korinther 11 (selbsterklärend)

6. „Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.“ (Offenb. 2, 9)

Was bedeutet Lästerung?

Das ist, wenn man das Wirken des Heiligen Geistes als Wirken des Satans bezeichnet. Das ist eine Sünde, die nicht vergeben werden kann. Als Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes Wunder tat, sagten die (sogenannten) Juden zu ihm, er hätte seine Kraft vom Teufel. Das war natürlich unerhört. Übrigens geht es hier um diejenigen Menschen, die war auch heute noch in unserem Sprachgebrauch als Juden bezeichnen, wobei strenggenommen man heute vielleicht sagen müßte: „Orthodoxer Jude“. Diese Juden sagen natürlich von sich selbst, sie seien Juden und auch die (geistlich dumme) Welt nennt sie Juden, aber in den Augen Gottes sind sie die Synagoge Satans.

Was bedeutet Synagoge Satans?

Eben weil die Juden, Jesus, den Sohn Gottes, lästern, sind sie die Synagoge Satans.

Würde heute eine große Erweckung geschehen und viele Namenschristen (unechte Christen in der evangelischen Landeskirche, der römisch-katholischen Kirche und bei den Evangelikalen) würden wirklich Buße tun über ihre Sünden, an Jesus glauben und Kraft aus ihrer (sakramentalen) Kindertaufe schöpfen, die sie mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbindet, dann würden viele dieser Erweckten auch von körperlichen Krankheiten geheilt werden. Mit der Heilung von körperlichen Krankheiten würde Gott die Heilung der Seele unterstreichen – es wären sozusagen sakrale Heilungen. Was unsichtbar an der Seele geschieht, würde man sichtbar an den geheilten Körpern der Bekehrten sehen.

Nun zum Punkt: Die heutigen Juden würden wiederum dies als eine Wirkung Satans betrachten – natürlich ein Unding, unerhört. Indem sie die Kirche der Erweckten (ggf. mit einer eigenen, frommen Kirchenleitung) lästern würden als Behausung Satans, würden sie auch den Heiligen Geist lästern, der in Wahrheit in der erweckten Kirche wohnt. So würde sich erneut manifestieren, daß die Juden die Synagoge Satans sind.

Gebet: „Herr (Kyrios), Jesus, öffne deinem Volk, den Juden, die Augen, daß sie dich endlich nach ca. 2000 Jahren als Messias anerkennen und annehmen; gib ihnen die Buße zum Heil“

Solange dies Gebet nicht erhört wird, bleiben die Juden die Synagoge Satans. Traurig, aber wahr (natürlich muß man einen Unterschied machen zwischen säkularisierten Juden und orthodoxen Juden). Dies hier hat übrigens überhaupt nichts mit rassischem Anti-semitismus zu tun, sondern das ist die Feindschaft zwischen Evangelium und Judentum (die Juden haben das Problem, daß sie ihre Heilige Schrift, das Alte Testament, falsch auslegen; wenn sie das Alte Testament richtig auslegen würden, bliebe ihnen nichts anderes übrig, als an Jesus von Nazareth zu glauben und ihn als Messias anzuerkennen)

Die Pfingstler, Charismatiker und alle wiedertaufenden, evangelikalen Gemeinden seien weiterhin verflucht (hauptsächlich ihre Leiter und Ältesten). Ihre Heilungen, Wunder und Austreibungen böser Geister sind tatsächlich eine satanische Show – da hätten die Juden sogar recht. Das Poblem dieser Gemeinden ist die Wiedertaufe, durch die sie von der christlichen Kirche/Christenheit ausgeschlossen sind. Sie haben nicht den sakralen, wirklichen Jesus sondern nur ein Bild von ihm, eine Vorstellung, die völlig ohne Kraft ist. Sie werden vom Teufel noch mehr veräppelt als die „Synagoge Satans“.

7. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.“ (Offenb. 2, 11)

Was ist der zweite Tod?

Der erste Tod, der leibliche Tod, ist der Tod, den alle Menschen erleiden müssen, ausgenommen fromme Christen, die die Ankunft des Herrn erleben und entrückt werden. Der erste Tod bedeutet für Christen ein „Entschlafen“; „Ungläubige“ hingegen müssen den leiblichen Tod in seiner vollen Härte schmecken und spüren – es muß sehr unangenehm sein. Subjektiv verschmilzt bei Ungläubigen der erste Tod mit dem zweiten Tod zu einem Tod, denn ein Toter merkt nicht, wie die Zeit vergeht. Das Gericht Gottes mag in der Wirklichkeit erst in 1000+x Jahren stattfinden, aber der Ungläubige, der heute stirbt, die Augen zumacht, der macht sie (subjektiv) vor Gottes Gerichtsthron sofort wieder auf, wo er zum ewigen Feuersee verdammt wird, das ist der zweite Tod.

Wer durch den Glauben an Jesus seine natürliche Sündhaftigkeit überwindet und Gott und seinen Nächsten liebt, der wird den zweiten Tod nicht erleiden und der erste Tod, der leibliche Tod, wird ein sanftes Entschlafen sein, denn er oder sie stirbt in Christus, der das Leben selbst ist.

8. „Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.“ (Offenb. 2, 13)

Was ist oder war der Thron Satans?

Dies war an die Kirche von Pergamon gerichtet. Pergamon war wahrscheinlich tatsächlich, historisch das Zentrum der griechischen Religion, also aus christlicher Sicht des Aber-glaubens, sprich der Teufelsanbetung und des Götzendienstes. Bedenken Sie aber, lieber Leser, daß jene griechische Religion damals staatlich anerkannt war bzw. sie war die etablierte, öffentlich-rechtliche Religion des alten, römischen Reiches, so wie heute in der westlichen Welt das Christentum (noch; wie lange noch?) die legale, allgemeine Religion ist, wobei allerdings das sogenannte Christentum, das heute im Westen überall durch-gesetzt wird, eine völlige Verzerrung des ursprünglichen Christentums ist – es hat mit dem echten Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes nichts mehr zu tun. In den Augen Gottes und tatsächlich, real war die griechische Religion nichts anderes als Ok-kultismus. Angenommen, lieber Leser, Sie sind Christ und haben einen Nachbarn, der in Okkultismus verstrickt ist, dann werden Sie ihm doch bei Gelegenheit einmal sagen, daß dies eine äußerst gefährliche Sache ist, ein Spiel mit dem leiblichen und dem ewigen Tod. Vor ca. 1900 Jahren hätten Sie aber dafür im römischen Reich den Volkszorn geerntet, denn Okkultimus war damals staatlich legalisiert, das ganz Normale. Übrigens wurde der Zeus-Altar (Pergamon-Altar), der in Pergamon stand, vermutlich der Thron Satans, ausgegraben und nach Berlin gebracht, wo man ihn heute noch besichtigen kann – Angela Merkel wohnt privat genau gegenüber von diesem teuflischen Altar (Pergamon-Museum) – Zufall?

Was ist heute der Thron Satans?

Das ist wahrscheinlich die „United Church of Christ“ (beachten Sie das „God is still speaking“ im Logo – das ist reine Blasphemie, denn man darf dem Wort Gottes nichts hinzufügen) in den USA, die den Antichristen Barack Hussein Obama ausgebrütet hat und von der ein permanenter Strom von Irrlehren ausgeht.

9. „So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.“ (Offenb. 2, 15)

Wer waren die Nikolaiten?

Es ist völlig uninteressant, wer die Nikolaiten historisch waren. Interessant ist nur, wie sie der alten Kirche Schaden zufügten und dadurch sind ihre Nachahmer heute ja definiert. Wir müssen heute auf Leute aufpassen in der Kirche, die den gleichen Schaden anrichten wie die alten Nikolaiten – darum geht es.

Offenb. 2, 14-15 14 Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzen-opfer zu essen und Hurerei zu treiben. 15 So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.

Die Nikolaiten wollten also den alten Christen weismachen, der Glaube an Jesus sei mit Götzendienst (Teufelsanbetung) und Hurerei vereinbar. Genauso gibt es heute Verführer, die uns weismachen wollen, der Glaube an Jesus sei mit Materialismus und homo-sexuellem Lebensstil oder Ehebruch vereinbar. Übrigens sagte Jesus selbst, daß der Materialismus Götzendienst ist, denn es ist die Anbetung des Götzen Mammon, ein wirklicher Dämon. Jesus sagte auch, wir könnten immer nur einem Herrn dienen und nicht gleichzeitig zweien.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 2, 8-17.

10. „Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.“ (Offenb. 2, 20)

Wer war Isebel?

Wer die historische Isebel war, ist völlig uninteressant. Interessant ist nur, wie sie der alten Kirche Schaden zufügte und dadurch sind ihre Nachahmerinnen heute ja definiert bzw. identifiziert. Wir müssen heute auf Frauen aufpassen in der Kirche, die den gleichen Schaden anrichten wie die alte Isebel – darum geht es.

Die alte Isebel wollte also den alten Christen weismachen, der Glaube an Jesus sei mit Götzendienst (Teufelsanbetung) und Hurerei vereinbar. Genauso gibt es heute Ver-führerinnen, die uns weismachen wollen, der Glaube an Jesus sei mit Materialismus und homosexuellem Lebensstil oder Ehebruch vereinbar. Übrigens sagte Jesus selbst, daß der Materialismus Götzendienst ist, denn es ist die Anbetung des Götzen Mammon, ein wirklicher Dämon. Jesus sagte auch, wir könnten immer nur einem Herrn dienen und nicht gleichzeitig zweien.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 2, 18-29.

11. „Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen;“ (Offenb. 2, 24)

Was sind die „Tiefen des Satans“?

Glauben wir wirklich, in der Kirche zu Thyatira seien Leute (die Anhänger Ise-bels) herumgelaufen und hätten gesagt: „Wir haben die Tiefen Satans erkannt!“ – gleichsam, als ob sie die anderen Gemeindeglieder in ihren Kult einweihen wollten? Durch solch ein plumpes Vorgehen, hätten sich nicht einmal die naivsten Gläubigen verführen lassen.

Nein, es war sicherlich genau anders herum: Die Anhänger Isebels waren so unverfroren, zu behaupten, es wäre satanisch, ein teuflischer Fanatismus, wenn man sich zu sehr von der umgebenden Welt abgrenzen würde durch „unnatürliche“ Enthaltsamkeit. Vielleicht sagten sie: „Wie wollen wir jemals Menschen für den Glauben an Jesus gewinnen, wenn wir uns nicht ein wenig an die kulturellen Gegebenheiten der uns umgebenden Welt anpassen?“ oder „Diese übertriebene Heiligkeit kommt vom Teufel, der verhindern will, daß Menschen gerettet werden.“

Was war/ist im Gegensatz dazu die Wahrheit?

Die Wahrheit ist, daß die christliche Kirche sich niemals an die sittlich-moralischen Wertmaßstäbe der Welt anzupassen braucht, um Menschen für den Glauben an Jesus zu gewinnen bzw. es wäre sogar sehr böse, wenn die Kirche sich an die Welt anpassen würde unter dem Vorwand des „Menschenfischens“. Und Jesus drohte ja den Anhängern Isebels mit den allerschwersten Strafen. Es war also sein ausgesprochener Wille, daß die Gläubigen von Thyatira sich nicht an die Welt anpassen sollten, sondern sie sollten ihre Heiligkeit bewahren gemäß der ursprünglichen, christlichen Lehre.

Kurz gesagt: Gott kann der Kirche neue Menschen zuführen, auch ohne daß sie Abstriche an ihrer Heiligkeit macht bzw. Gott will nicht, daß die Kirche Abstriche an ihrer Heiligkeit macht, die sie nach dem biblischen Befund für angemessen hält.

12. „wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.“ (Offenb. 2, 28)

Was ist der „Morgenstern“?

Damit ist die tödliche Waffe „Morgenstern“ gemeint. Die Kirche soll sich in dieser gegenwärtigen Welt nicht selbst abschaffen, indem sie Abstriche an ihrer Heiligkeit macht (siehe Punkt 11), sondern ihre Heiligkeit bewahren und warten bis der verherrlichte Christus zusammen mit ihr  „über diese Welt herfallen wird, um sie unter Anwendung brutalster Gewalt zu vernichten.“

Siehe auch Auslegung Offenbarung 2, 18-29.

13. „Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.“ (Offenb. 3, 10)

Was ist das „Wort von der Geduld“?

Eph 1,13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist,

Das Wort der Wahrheit ist also das Evangelium, dann kann das Wort von der Geduld nur die Bergpredigt sein.

Die Bergpredigt ist eine Liste von Verhaltensregeln für fromme Christen, die das Evangelium von Jesus verkündigen. Der Jünger, der das Evangelium verkündet, ist in Gefahr, die Menschen, die es nicht gleich annehmen, zu verfluchen, ihnen zu zürnen und sie zu beleidigen. Diesem Fehlverhalten wirkt die Bergpredigt entgegen, aber auch dem „etwas tun, um von den Menschen gesehen zu werden“, dem Materialismus und dem bösen Richten.

Jeder Christ muß sich an die Bergpredigt halten. Sie ist absolut verbindlich und auch Gott, der Vater, steht voll hinter der Predigt seines Sohnes. Wäre der Vater Mensch geworden, hätte auch er die Bergpredigt gelehrt und gelebt.

Man muß unterscheiden zwischen gewöhnlichen Sündern und Erzsündern. Gewöhnliche Sünder befinden sich in gewisser Weise auf einer Wegstrecke, während Erzsünder entweder bewußt das Evangelium verworfen haben oder vom Glauben an Jesus wieder abgefallen sind. Übrigens waren die Pharisäer und Schriftgelehrten, die in der Bergpredigt scharf kritisiert werden, Erzsünder, denn sie verwarfen Jesus und das Evangelium von Jesus. Sie gingen auch sehr unbarmherzig mit den gewöhnlichen Sündern um und enthielten jenen und sich selbst das Evangelium vor.

Der wahre Christ wird heute dem Klerus der röm.-kath. Kirche, der evangelischen Kirche und der Evangelikalen scharf entgegentreten müssen, denn sie sind die modernen Pharisäer und Schriftgelehrten. Auch die modernen Pharisäer und Schriftgelehrten gehen sehr unbarmherzig mit ihren „Schäfchen“ um, denn sie predigen ihnen nicht die Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes. Sie machen sich schuldig des millionenfachen, ja milliardenfachen Seelenmordes.

Der wahre Christ ist aber natürlich auch der Feind der Führer der Neu-Heiden (Nazis, Kommunisten, Kapitalisten, Aufklärer, Multireligiöse, etc.), der islamischen Gelehrten, der hinduistischen Gelehrten, der buddhistischen Gelehrten, etc.

Übrigens ist der deutsche oder allgemein der westliche Materialismus, der so nüchtern und sachlich, so rational und vernünftig daherkommt, aus christlicher Sicht Teufels-anbetung. Der Dämon, der hinter dem Materialismus steckt, heißt Mammon.

In der Offenbarung des Johannes gibt es Hinweise, daß ganz am Ende der Zeit fast alle Menschen zu Erzsündern werden (das ist unerhört). Es wird dann (das kann auch schon jetzt sein) keine gewöhnlichen Sünder mehr geben, die ggf. noch auf dem Weg, auch einem sehr langen Weg, zu Jesus sind, sondern nur noch völlig abgefallene, verstockte, am Herzen verhärtete Menschen, die dann sogar die letzten Christen auf Erden töten werden. Hier kann man die Bergpredigt nur noch halten, indem man in die Wildnis flieht oder nach Israel, falls die Juden sich zu Jesus bekehren. Die Gebete der Heiligen werden dann allerdings zu reinen Rachegebeten und Gott wird seinen Zorn auf diese Erde ausgießen.

Gott gebe uns Weisheit und Verstand, zu erkennen, wann die Stunde des totalen Abfalls da ist. Es kann sich nur noch um „Augenblicke“ handeln.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 3, 7-13.

14. „Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.“ (Offenb. 4, 4)

Wer sind die vierundzwanzig Ältesten?

Das ist eine Metapher und bedeutet die Summe zweier Gruppen: Gläubige Juden (aus den 12 Stämmen Israels, aufgebaut auf der wahren Lehre des Volkes Israel – die richtige Auslegung des Alten Testamentes) plus Heidenchristen, aufgebaut auf der Grundlage der 12 Apostel: 12+12 = 24

Schon in der Zeit bis zur Himmelfahrt Jesu waren Gläubige aus den Juden und den Heiden in den Himmel aufgenommen worden (Seele plus neuer Leib), wobei die Gläubigen aus den Juden zu dieser Zeit sicherlich zahlenmäßig überwogen. Zu den Heidenchristen jener Zeit gehörten z. B. die kanaanäische Frau, mit der Jesus gesprochen hatte, und die römischen Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten (sie bekehrten sich, als sie sahen, wie Jesus starb). Sich ganz am Anfang des christlichen Zeitalters zu Jesus zu bekehren, war sicherlich tausendmal schwerer als in späteren Jahrhunderten, denn der Widerstand seitens der etablierten Religionen war am Anfang enorm. Auch Simon wurde besonders geehrt, indem er den Ehrennamen Petrus erhielt, weil er einer der ersten Juden überhaupt war, die zu Jesus hielten. Inmitten des jüdischen (und auch heidnischen) Hasses gegen Jesus, sich zu Jesus zu bekehren, an ihn zu glauben, war wirklich eine heldenhafte Großtat, ähnlich der Tat Rahabs, die die israelischen Kundschafter freundlich aufnahm, obwohl sie in Gefahr stand, dafür von ihren heidnischen Mitbürgern gelyncht zu werden.

Hebr 11,31 Durch den Glauben kam die Hure „Rahab“ nicht mit den Ungehorsamen (Heiden; R. B.) um, weil sie die Kundschafter freundlich aufgenommen hatte.

Israel hatte den Befehl Gottes, die heidnischen Einwohner Kanaans zu vernichten, da diese sittlich-moralisch völlig verkommen waren (noch schlimmer als wir heute). Rahab aber, die von Natur auch eine Heidin war, bekehrte sich zu dem Gott Israels, half ihren neuen Brüdern (den Kundschaftern) und so wart sie gerettet, als Israel über Jericho herfiel.

Jos 6,17 Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann (ausgeführter, vollstreckter Bann: Vernichtung aller Einwohner plus Tiere; R. B.) des HERRN verfallen sein. Nur die Hure Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten.

Jos 6,23 Da gingen die Männer, die Kundschafter, hinein und führten Rahab heraus samt ihrem Vater und ihrer Mutter und ihren Brüdern und alles, was sie hatte, und ihr ganzes Geschlecht und brachten sie außerhalb des Lagers Israels unter.

15. „Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.“ (Offenb. 4, 6)

Was ist das gläserne Meer, gleich einem Kristall?

Das ist die ganze Menschheit, die von Gottes prüfenden Blicken ständig völlig durch-drungen wird, auch wenn sie es nicht wahrhaben will. Von Gottes Thron gehen „Blitze, Stimmen und Donner“ aus, wenn er auf dieses durchsichtige Meer schaut, denn die Sünden der Menschen erzürnen Gott. Noch aber ist Gelegenheit Buße zu tun, denn in Kapitel 5 sehen wir, wie das Lamm (Jesus) von Gott zum Herrn der Geschichte eingesetzt wird und die Geschichte so lenkt, daß immer wieder Sünder zum Glauben an Jesus kommen. So wird der Zorn Gottes zurückgehalten, denn Gott läßt das Lamm sein Werk tun.

Doch es scheint, daß die Langmut und Geduld Gottes heute allmählich zu Ende gehen – Gott steht bereit, seinen grimmigen Zorn zu offenbaren über eine Menschheit, die den Glauben an Jesus endgültig verworfen hat, wo keiner mehr Buße tut und die letzten Christen sogar getötet werden. So wird aus dem einst gläsernen Meer bald ein Meer werden, das mit Feuer (der Zorn Gottes) vermengt ist.

Offb 15,2 Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen.

Was oder wer sind die vier himmlischen Gestalten voller Augen?

Sie rufen ständig: „Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige.“

Gott verhält sich genau umgekehrt wie wir. Wir verstecken uns immer, (um vielleicht heimlich zu sündigen), er aber lebt in einer totalen Öffentlichkeit, die versinnbildlicht wird durch die vielen Augen der himmlischen Gestalten, die ihn ständig „beobachten“. Sie finden nichts Böses an ihm, sondern rufen ständig: „Heilig, heilig, heilig“, wenn sie Gott anschauen.

Aber auch wenn wir uns verstecken, sieht uns Gott, denn wir sind vor ihm wie ein gläsernes Meer – also sollten wir so leben, daß wir uns nicht verstecken brauchen und es ist blanker Wahn, wenn wir glauben, wir könnten uns vor ihm verstecken.

Hebr 4,13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 4.

16. „Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.“ (Offenb. 5, 1)

Was ist das Buch mit den sieben Siegeln?

Das ist einfach eine Metapher auf die Geschichte der Menschheit. Das Buch mit den sieben Siegeln stellt die Geschichte der Menschheit dar.

Warum sieben Siegel?

Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken und er will den Menschen dazu führen auch von seinen Werken zu ruhen – das ist das Geheimnis der Gottseligkeit.

Der Mensch soll die Werke tun, die Gott zuvor bereitet hat und nicht versuchen Gott aus dem Fleisch heraus zu dienen, wie noch heute z. B. die Juden tun.

Wer die Werke tut, die Gott zuvor bereitet hat, der ruht in Gott, wie Gott am siebten Tage von den Werken, die er vormals bereitete.

Hebräerbrief 4, 1-13

1 So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir zu seiner Ruhe kommen. Denn es ist auch uns verkündigt wie jenen (das Volk Israel; R. B.). Aber das Wort der Predigt half jenen nichts, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten. Denn wir, die wir glauben, gehen ein in die Ruhe, wie er gesprochen hat (Psalm 95,11): »Ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.« Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt fertig; denn so hat er an einer andern Stelle gesprochen vom siebenten Tag (1.Mose 2,2): »Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken.« Doch an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.« Da es nun bestehen bleibt, dass einige zu dieser Ruhe kommen sollen, und die, denen es zuerst verkündigt ist, nicht dahin gekommen sind wegen des Ungehorsams, bestimmt er abermals einen Tag, ein »Heute«, und spricht nach so langer Zeit durch David, wie eben gesagt: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht Denn wenn Josua sie zur Ruhe geführt hätte, würde Gott nicht danach von einem andern Tag geredet haben. Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. 10 Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. 11 So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam. 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Wir ruhen in Gott, wenn wir unser sündiges Fleisch überwinden durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Mit dieser befreienden Kraft werden wir durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe verbunden. Wir bewahren den Glauben an Jesus, wenn wir diese Kraft täglich anwenden. Das ist in anderen Worten ausge-drückt das gleiche wie: „Wir tun die Werke, die Gott zuvor bereitet hat“ oder „wir ruhen von unseren (eigenen) Werken“.

Wir sind mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden bzw. wir sind der Sünde abgestorben und in Christus durch die Taufe bzw. durch den Tod und  die Auferstehung Jesu. In dieser Kraft können wir täglich die sündigen Neigungen unseres Leibes, unsere alten Gewohnheiten, überwinden. Wenn wir so Jesu Opfer am Kreuz täglich wertschätzen, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – das ist die teure Gnade.

Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

„Sieben“ spricht aber genauso auch von der Vergebung der Sünden ohne Gegenleistung auf Grundlage des Sühneopfers Jesu. Die Werke, die wir durch die Kraft von Jesu Opfer und seiner Auferstehung tun, tun wir nicht, um damit die Vergebung zu erkaufen sondern beides ist ein Geschenk Gottes an uns: Die guten Werke und die Vergebung – er schenkt uns die Werke, in denen wir wandeln und die Vergebung der Sünden.

2Mo 21,2 Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld.

5Mo 15,1 Alle sieben Jahre sollst du ein Erlassjahr halten.

„Sieben“ scheint tatsächlich die Lieblingszahl Gottes zu sein.

17. „Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm! Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.“ (Offenb. 6, 1-2) 

Wer ist der Reiter auf dem weißen Pferd?

Das sind die Regierungen (Obrigkeiten) aller Zeitalter.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

18. „Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.“ (Offenb. 6, 4)

Was bedeutet das feuerrote Pferd und sein Reiter?

Das sind die Kriege aller Zeitalter zwischen den Nationen.

Wir haben heute nur deswegen eine relative Ruhe, weil die USA sich an die Spitze der Nationen „geboxt“ haben und eine Art Weltimperium aufgerichtet haben. Alle Nationen, außer den USA, sind heute nicht mehr wirklich souverän; das ist der sehr hohe Preis, den sie für diesen Pseudo-Frieden zu zahlen haben. Überall setzen die USA ihre dämliche Zivilreligion durch, die eine Art aufgeklärtes Christentum ist. Das echte Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes hat keinen größeren Feind als das aufgeklärte Christentum. Das aufgeklärte Christentum ist für den wahren Glauben gefährlicher als Islam und Katholizismus.

Schlussfolgerung: Die Nationen haben heute zwar relativen Frieden untereinander, aber dieser Friede ist nur ein Pseudo-Friede, weil die ganze Menschheit durch das aufgeklärte Christentum immer mehr in einen Krieg mit Gott verwickelt wird. Das aufgeklärte Christentum macht den Menschen nämlich nicht besser sondern schlechter – es wird zum völligen sittlich-moralischen Ruin der Menschheit führen.

Wenn Israel als Ganzes Jesus als Messias annehmen wird, dann wir die ganze Welt unter der Führung der USA über Israel herfallen. Ein christlicher Staat würde das ganze, perverse System durcheinanderbringen.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

19. „Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!“ (Offenb. 6, 5-6)

Was ist die Bedeutung des Reiters mit der Waage auf dem schwarzen Pferd?

Ein Silbergroschen war ein Denar (oder Drachme) und das war der Tageslohn eines Arbeiters. Ein „Maß“ ist ein „Choinix“ und das sind 1,1 Liter Weizen.

Siehe antike Maße und Gewichte.

Schlussfolgerung: Es geht hier um eine enorme Teuerung, denn wenn ein Maß Weizen einen Silbergroschen kostet, heißt das, daß man für weniger als 1 kg Weizenmehl einen ganzen Tag lang arbeiten muß.

Es geht hier also um Knappheit am grundlegengsten Nahrungsmittel, dem Getreide, also Hunger.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

20. Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.“ (Offenb. 6, 8)

Wer ist der Reiter auf dem fahlen Pferd?

Das ist der Tod, wie der Text selbst sagt, natürlich der leibliche Tod. Dieser Reiter ist eine Zusammenfassung des Reiters auf dem feuerroten Pferd und des Reiters auf dem schwarzen Pferd, außerdem kommen noch Pest und wilde Tiere hinzu.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

21. „Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundert-vierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels:“ (Offenb. 7, 4) 

Wer sind die Hundertvierundvierzigtausend?

Wenn die Fülle der Heiden zum Heil eingegangen ist, dann wird sich Israel zum Glauben an Jesus bekehren, das heißt sie werden Jesus von Nazareth als Messias anerkennen und annehmen.

„Hundertvierundvierzigtausend“ heißt nicht anderes, als daß alle (1000) zwölf (12) Stämme Israels aufgebaut werden auf der Grundlage der Lehre der  (12) Apostel, indem sie Jesus von Nazareth als Messias annehmen: 1000 * 12 * 12 = 144000

Das Volk Israel sind die biologischen Nachkommen des Patriarchen Jakob. Viele von ihnen leben heute z. B. im Staat Israel oder in den USA.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

22. „Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.“ (Offenb. 7, 14)

Was ist die große Trübsal?

Die große Trübsal begann eigentlich schon, als Kain seinen frommen Bruder Abel er-schlug. Alle Menschen, die an den Herrn, den ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, glauben, müssen Verfolgung leiden von den Ungläubigen, die die Dämonen anbeten und dies seit Anbeginn der Menschheit. (es gibt übrigens keine neutrale Zone zwischen dem Glauben an den wahren Gott und der Anbetung der Dämonen; jeder, der nicht an den wahren Gott glaubt, betet automatisch irgendwelche Götzen, sprich den Teufel, an. Dies läßt sich sogar soziologisch nachweisen unabhängig von der Bibel)

Hebräerbrief 11, 36-38 36 Andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Erdlöchern.

(Diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf alttestamentliche Gläubige)

Hebräerbrief 10, 32-34 32 Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wart, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, 33 indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. 34 Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt.

(Diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf neutestamentliche Gläubige, also Christen)

Auch Jesus, die Apostel und die junge Kirche wurden heftig verfolgt und zwar sowohl von Juden als auch von Heiden, die den Glauben an Jesus ablehnten.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Apg 13,50 Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen vornehmen Frauen und die angesehensten Männer der Stadt auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.

1Thess 2,14-15 14 Denn, liebe Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. 15 Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind,

2Thess 1,4 Darum rühmen wir uns euer unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,

2Tim 3,12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

23. „Und der zweite Engel blies seine Posaune; und es stürzte etwas wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer, und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut, und der dritte Teil der lebendigen Geschöpfe im Meer starb, und der dritte Teil der Schiffe wurde vernichtet. 10 Und der dritte Engel blies seine Posaune; und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und auf die Wasserquellen. 11 Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter geworden waren.“ (Offenb. 8, 8-11)

Wird demnächst ein großer Asteroid auf die Erde stürzen?

Wird demnächst ein riesiger Meteorit irgendwo einschlagen?

Müssen wir gar fürchten, daß die Erde mit einem Stern kollidieren wird?

In der Tat müßten wir mit solchen Ereignissen (Katastrophen) rechnen, wenn uns nicht Offenb. 9, 1 darüber aufklären würde, daß Offenb. 8 metaphorisch gemeint ist – es handelt sich also um Bildersprache.

Offenb. 9, 1 Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.

Selten ward es bisher gesehen, daß man einem wirklichen Stern einen Schlüssel in die Hand gedrückt hat, denn wirkliche Sterne haben keine Hände und könnten mit Schlüsseln auch wenig anfangen.

Wir haben es hier also tatsächlich mit Bildersprache zu tun bzw. müssen Kap. 8 und 9 in einem übertragenen Sinne verstehen.

Was ist dann mit „brennender Berg“ oder „Stern“ gemeint?

Dies ergibt sich aus Offenbarung 1, wo wir lesen, daß Christus sieben Sterne in seiner Hand hält und Johannes mitteilt, daß es sich hierbei um die Engel der sieben Gemeinden, also um Bischöfe, handelt.

Offb 1,20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Dan 12,3 Und die da (richtig; R. B.) lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Dieser Vers aus dem Buch Daniel gibt uns eine weitere Berechtigung, unter “Sterne” Bischöfe zu verstehen, denn Bischöfe lehren in der Kirche.

Was ist, wenn ein Stern vom Himmel auf die Erde fällt?

Bei gefallenen Sternen wird es sich sicherlich um Irrlehrer handeln. Dies bestätigt uns der Judasbrief, wo Irrlehrer als Irr-Sterne bezeichnet werden. Wenn ein Bischof anfängt, falsch zu lehren, dann ist das, wie wenn ein Stern vom Himmel fällt.

Was ist der Schlüssel?

Wir fanden bereits heraus, daß der “Schlüssel Davids” die Gottesfurcht ist (auch Bilder-sprache). Diesen Schlüssel besitzt Jesus von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn er war der König der Gottesfurcht.

Offb 1,18 … und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Den Generalschlüssel hat also Jesus – er kann jede beliebige Tür öffnen oder auch zuschließen; diese enorme Macht hat ihm Gott gegeben (man darf hier sogar auch an wirkliche Türen denken, denn einmal führte Jesus Petrus aus einem verschlossenen Gefängnis und dies ohne sichtbaren Schlüssel).

Gott hat Jesus für seine Gottesfurcht auf Erden mit der Macht geehrt, daß er für immer, von Ewigkeit zu Ewigkeit, derjenige ist, der buchstäblich jede Tür öffnen oder schließen kann.

Hier in Kap. 9 geht es offensichtlich um einen Spezialschlüssel, mit dem sich “nur” der Deckel des Abgrundes öffnen läßt. Da aber Jesus Christus der “Generalschlüsselmeister” ist, dürfen wir davon ausgehen, daß alles, was mit dem Schlüssel zum Abgrund angestellt wurde, unter seiner Kontrolle war – Jesus hat diesen Schlüssel sozusagen nur verliehen.

Der Irrlehrer Arius öffnete mit seiner Irrlehre den Deckel zum Brunnen des Abgrundes. Aber dies geschah unter der Ober-Aufsicht von Jesus, der der Herr aller Herren und König aller Könige ist. Jesus ist so unendlich mächtig, daß er selbst böse Menschen wie Arius, die seine ausgesprochenen Feinde sein, in seinen ewigen Plan einbauen kann, sodaß am Ende doch sein Wille geschieht. Auch wenn am Ende doch der Wille Gottes geschieht trotz der bösen Pläne der Bösen, haben die Irrlehrer keine Entschuldigung für ihr böses Tun- sie werden am Jüngsten Tag gerichtet und zum ewigen Feuersee verdammt werden.

Die Auslegung von Offenbarung 8 und 9 offenbart sich nur dem, der auch ein Kenner der Geschichte ist oder wer “zufällig” Luther’s Auslegung zur Offenbarung kennt.

Seit Christi Geburt sind mittlerweile ca. 2000 Jahre vergangen und es hat sich in dieser Zeit so manches ereignet. Dazu gehört auch, daß seit die Kirche durch Jesus und die Apostel gegründet wurde, bereits jede Menge Irrlehrer aufgetreten sind, die durch ihre Irrlehren unermesslichen Schaden angerichtet haben, wobei es nicht nur um geistlichen Schaden geht, sondern sogar auch um materiellen Schaden. Es ist genau das geschehen, wovor Jesus und die Apostel so eindringlich gewarnt haben:

Mt 7,15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. (das sagt Jesus in der Bergpredigt; wer also die Bergpredigt verwirft oder auch nur entschärfen will, der ist definitiv ein Irrlehrer, egal ob er “Kreide gefressen” hat oder mit “Engelszungen” redet)

Apostelgeschichte 20, 28-31 28 So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat. 29 Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. 30 Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen. 31 Darum seid wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen.

Wie gesagt, wovor Jesus und die Apostel gewarnt haben, das ist eingetroffen. Und wir brauchen nur die Historien (Chroniken) zu studieren und mit Kapitel 8 und 9 der Offenbarung zu vergleichen, um die Auslegung von Kapitel 8 und 9 zu erhalten. Man könnte fast sagen, daß das, was sich in der Realität zugetragen hat, die Auslegung von Kapitel 8 und 9 ist.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 8 und 9.

24. „Und die Heuschrecken sahen aus wie Rosse, die zum Krieg gerüstet sind, und auf ihren Köpfen war etwas wie goldene Kronen, und ihr Antlitz glich der Menschen Antlitz; und sie hatten Haar wie Frauenhaar und Zähne wie Löwenzähne und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln der Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen, 10 und hatten Schwänze wie Skorpione und hatten Stacheln, und in ihren Schwänzen war ihre Kraft, Schaden zu tun den Menschen fünf Monate lang;“ (Offenb. 9, 7-10)

Was oder wer waren jene apokalyptischen Heuschrecken bzw. Bestien, Ungeheuer oder Monster?

Die Wesen, die hier beschrieben werden, müssen irgendetwas mit der Irrlehre des Arius zu tun haben, denn Arius öffnete mit seiner Irrlehre den Brunnen des Abgrundes, aus dem jene schrecklichen Heuschrecken emporstiegen.

Die Lösung: Durch die Irrlehre des Arius wurden nicht wenige Menschen, sogar ganze Völker, fanatisiert. Die Irrlehre des Arius machte aus Menschen Monster, Ungeheuer oder Bestien. Indem Arius durch seine Irrlehre Menschen fanatisierte, öffnete er den Brunnen des Abgrundes.

Welche Völker oder Menschen hingen der Irrlehre des Arius an?

Nun, das waren z. B. die Goten und Vandalen, Ostgermanen, die ins römische Reich einfielen und den Bürgern in bestimmten Regionen jenes Reiches fürchterlich zusetzten, wie in den Historien geschrieben steht. Siehe Arianismus.

Dr. Martin Luther zu diesem Thema:

V. 1-12 So ist nun das erste Weh, der fünfte Engel, Arius, der große Ketzer (Irrlehrer; R. B.) und seine Gesellen, der Christum nicht glaubet, daß er Gott sei, und die Christenheit so greulich geplagt hat in aller Welt, daß wohl der Text hier sagt: Die frommen Leute wären lieber gestorben, denn solches gesehen; und haben doch solches müssen sehen und nicht sterben. Ja, er spricht, der Engel aus der Hölle, genannt Verderber (Abaddon, Apollyon, V. 11), sei ihr König; als wollten sie sagen, der Teufel reite sie selbst. Denn sie nicht allein geistlich, sondern auch leiblich mit dem Schwert die rechten Christen verfolgt haben. Lies die Geschichte von den Arianern, so wirst du diese Figur und Wort wohl verstehen.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 8 und 9.

25. „sie hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name heißt auf Hebräisch Abaddon und auf Griechisch hat er den Namen Apollyon.“ (Offenb. 9, 11)

Wer war Abaddon bzw. Apollyon?

Nun, die Arianer bzw. Goten, Vandalen, etc. waren einfach besessen. Nur so ist es zu erklären, daß sie sich wie reißende Bestien verhielten. Es muß in der arianischen Lehre so etwas wie einen Heiligen Krieg gegeben haben, vielleicht mit einer himmlischen Belohnung für den Tod im Kampf gegen die „Ungläubigen“. Und jene Lehre machte die Ostgermanen zu reißenden Bestien.

26. „Und so sah ich in dieser Erscheinung die Rosse und die darauf saßen: Sie hatten feuerrote und blaue und schwefelgelbe Panzer, und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihren Mäulern kam Feuer und Rauch und Schwefel.“ (Offenb. 9, 17)

Wer oder was waren jene Monster?

Dies waren Araber, Türken, etc.,  die durch die Irrlehre Mohammeds, den Islam,  zu reißenden Bestien wurden.

Alle Irrlehren führen zu einer sittlich-moralischen Verschlechterung des Menschen, zum Fanatismus. Der Islam jedoch ist die Irr-Religion, die den Menschen am meisten verdirbt, denn im Islam ist das Töten unschuldiger Menschen eine heilige Handlung (!), falls diese unschuldigen Menschen Juden oder Christen sind. Mohammed hat also den Mord an unschuldigen Menschen legalisiert. Ozeane unschuldigen Blutes wurden während der islamischen Expansion vergossen. Und auch heute noch verursacht die Religion Mohammeds in vielen Ländern Rückständigkeit, Armut, Untergang, Krieg, Leid, Not, Tod und Verderben.

Dr. Martin Luther dazu:

Vers 13-21 Das andere Weh ist der sechste Engel, der schändliche Mohammed mit seinen Gesellen, den Sarazenen (muslimische Araber; R. B.), welche mit Lehren und mit dem Schwert der Christenheit große Plage angelegt haben.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 8 und 9.

27. „Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme. “ (Offenb. 10, 1-3)

Wer ist der Engel mit dem Regenbogen auf dem Haupt und dem Büchlein in der Hand?

Das ist der Papst (gegenwärtig heißt er Franziskus).

Der obige Abschnitt macht ganz deutlich, daß es um einen Engel, also Bischof, geht, der Gott spielt, was eine sehr schwere Sünde ist, die Sünde der Gotteslästerung. Der an-maßendste Bischof der Welt in der historischen Wirklichkeit ist der Papst. Daraus folgt, daß der (böse) Engel aus dem obigen Abschnitt der Papst sein muß.

Siehe Auslegung Offenbarung 10.

Was bedeutet das Büchlein in seiner Hand?

Das Büchlein ist ein Bild für das Eingreifen des Papstes in die Geschichte der Menschheit.

Gott, der Vater, gab dem Lamm, Jesus, das Buch mit den sieben Siegeln (siehe Offen-barung 5), was nichts anderes heißt, als daß der wahre Gott und das Lamm die Weltgeschichte so lenken wollen, daß möglichst viele Menschen zum Glauben an Jesus, das Lamm, kommen und daß auch möglichst viele den Glauben bewahren. Auch streiten Gott und das Lamm für das Recht der Heiligen auf Erden. Der Pseudo-Gott-Vater, der Papst, hat im Gegensatz zu Gott und dem Lamm mit seinem Büchlein (sein Eingreifen in die Geschichte) genau das Gegenteil vor: Er sucht nur seinen Vorteil und den seines Klerus auf Kosten der sonstigen Menschheit. Er nimmt es sogar in Kauf, daß Abermillionen von Katholiken ihr Seelenheil verlieren.

Die Regierung des wahren Gottes ist geheimnisvoll.

Ganz offenbar ist allerdings, was der Papst vorhat, wenn er in die Geschichte eingreift. Nichts anderes repräsentiert das “Büchlein”, das nicht versiegelt ist. Allzu offenbar ist es, wie der Papst-Esel regiert. Es geht ihm nicht um das Seelenheil der Katholiken bzw. irgendeines anderen Menschen, sondern es geht ihm nur um Macht, Reichtum und Ehre für sich selbst. Seine Selbstsucht versteckt der Papst unter dem Deckmantel der Religion. Er ist der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz (weiter hinten in der Offenbarung nennt ihn Gott selbst ein Lamm, womit Gott natürlich “Pseudo-Lamm” meint). Zur Zeit Luther’s saugte der katholische Klerus Europa in einer Art und Weise aus, daß es sogar den welt-lichen Fürsten Europas Angst und Bange wurde. Friedrich der Große schreibt, der Wille der weltlichen Fürsten, endlich vom parasitären Joch des kath. Klerus freizuwerden, habe die Reformation Luther’s unheimlich befördert (siehe Friedrich der Große über Religion und Reformation). Täglich neu (auch noch heute) wird es dem kath. Klerus offenbar, daß er nicht so wie Jesus übers Wasser laufen kann (der rechte Fuß auf dem Meer) – er braucht doch irdische Stützen (linker Fuß auf der Erde). Nun gut, da der Heilige Geist die kath. Kirche schon lange verlassen hat, kann die kath. Kirche auch nicht mit den Mitteln der wahren, christlichen Kirche arbeiten. Bei der wahren, christlichen Kirche ist es so, daß der Heilige Geist ihr Raum schafft in dieser Welt durch sein wunderbares Wirken. Da die kath. Kirche diesen göttlichen Helfer nicht hat, muß sie sich im Gegensatz zur wahren Kirche mit Gewalt oder Politik Raum schaffen. Und tatsächlich hatten die Päpste für einen Zeitraum von 666 Jahren auch die weltliche Herrschaft inne und hatten mehr Macht als Kaiser und Könige. So brüllt er (der Papst) wie ein Löwe  und er schreit, wie wenn es donnert. Bitte konsultieren Sie die Historien, lieber Leser, und Sie werden alles bestätigt finden, was ich hier schreibe. Im Gegensatz zum Papst werden echte Christen nicht mit Raubtieren oder Unwetter verglichen, sondern mit echten Lämmern und Schafen.

Siehe Auslegung Offenbarung 10.

28. „Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darin ist und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein,“ (Offenb. 10, 5-6) 

Was bedeutet der Satz „es soll hinfort keine Zeit mehr sein“?

Die Zeit, der Ablauf der Weltgeschichte, ist dadurch definiert, daß das Lamm, Jesus, immer wieder aus sündigen Menschen Gerechte macht. Ohne dieses Werk des Lammes hätte die Menschheit keinen Sinn und Gott würde sie sofort vernichten.

„Keine Zeit“ wird gewissermaßen dann mehr sein, wenn keine Menschen mehr zum Glau-ben an Jesus kommen.

Der Antichrist (Barack Hussein Obama) und sein falscher Prophet (Papst Franziskus) bauen gerade ein satanisches Weltsystem mit einer satanischen Weltkirche auf, wo es nur noch sehr selten vorkommen wird, daß Menschen zum wahren Glauben an Jesus kom-men – eben dadurch ist quasi „keine Zeit mehr“. Der böse Engel mit dem Regenbogen auf dem Haupt maßt sich an, er könnte die Geschichte Gottes mit der Menschheit beenden, die Zeit sozusagen anhalten.

Gott wird allerdings dem Antichristen und seinem falschen Propheten einen Strich durch die Rechnung machen, wenn er demnächst die Juden erwecken wird. Inmitten dieser völlig abgefallen Welt wird sich plötzlich das Volk Israel als Ganzes zum Glauben an Jesus bekehren, das heißt sie werden Jesus von Nazareth als Messias anerkennen und annehmen. Mitten aus der Kloake dieser Welt wird sich der Berg Zion erheben – das Volk Israel unter der Herrschaft seines alten Gottes.

Alle Nationen dieser Welt werden dann unter der Führung des „Tieres“ (USA bzw. Barack Obama) über das christliche Israel herfallen, um es zu vernichten. Dann wird Jesus wiederkommen, um sein liebes Volk zu retten – das ist der Anbruch des Jüngsten Tages und das Ende dieses Zeitalters.

Siehe Auslegung Offenbarung 14, 1-3.

29. „Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.“ (Offenb. 11, 3-4) 

Wer sind oder wer waren die „zwei Zeugen, Ölbäume oder Leuchter“?

Das sind zum einen die Christen aus den Juden und zum anderen die Christen aus den Heiden. Es geht hier also nicht um Einzelpersonen, sondern wir haben es hier wieder mit Bildersprache zu tun. Die Kirche (die Gemeinschaft aller Christen) ist nur insofern eine Einzelperson, als daß sie der (metaphysische) Leib Christi ist – Christus ist in der Kirche gegenwärtig. Durch die Kirche ist Christus auch gegenwärtig in dieser Welt.

Was bedeuten die „tausendzweihundertundsechzig Tage“?

Das ist die Zeit der Verkündigung des Evangeliums durch die „zwei Zeugen“ bzw. die Kirche seit der Taufe des Johannes (Johannes der Täufer) bis zum Aufhören der Verkündigung.

Leider ist heute die Verkündigung des Evangeliums (das verzerrte Evangelium der Evangelikalen zählt nicht) völlig zum Erliegen gekommen und die „tausendzwei-hundertundsechzig Tage“ scheinen bereits Vergangenheit zu sein.

Die „zweiundvierzig Monate“ aus Offenb. 11, 2 (die 42 Monate laufen erst seit 70 nach Christus; die „tausendzweihundertundsechzig Tage“ dagegen laufen bereits seit Johannes dem Täufer) sind nichts anderes als die zweite Hälfte der letzten Woche der siebzig Jahrwochen Daniels (3,5 symbolische Jahre). Falls die „tausendzweihundertundsechzig Tage“ bereits Vergangenheit sind, dann muß das Ende der „zweiundvierzig Monate“ unmittelbar bevorstehen, denn zwischen beiden Zeiträumen haben wir nur eine Verschiebung, die der Zeit von der Taufe des Johannes bis zur Zerstörung des Tempels (70 nach  Christus) entspricht, also wenige Jahrzehnte.

Offb 11,2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels (der äußere Vorhof ist das ganze Volk Israel, solange es Jesus nicht als Messias anerkennt; R. B.) lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang.

Daniel 9, 24 Siebzig Wochen sind verhängt über dein (Daniel’s; R. B.) Volk (die Juden; R. B.) und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel (das Zertreten Jerusalems durch die Heiden; R. B.) ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden.

Daniel 9, 27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Gräuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.

Er“ ist das römische Reich bzw. die heutigen Nationalstaaten unter der Führung der USA, die praktisch aus dem römischen Reich hervorgegangen sind, das eigentlich erst 1806 a. D. endgültig abgeschafft wurde. Die „Mitte der Woche“ war die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer um 70 nach Christus.

Kurz gesagt: Das baldige Ende der zweiten Hälfte der siebzigsten Jahrwoche Daniels können wir daran erkennen, daß die „Weissagung“ der „zwei Zeugen“ aufhört, das heißt die Verkündigung des Evangeliums oder der christlichen Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes durch die wahre Kirche.

Wenn es nicht demnächst eine Erweckung bzw. Reformation geben wird, dann stehen wir unmittelbar vor der Bekehrung Israels und der Wiederkunft Jesu. Die siebzig Jahrwochen Daniels scheinen tatsächlich fast um zu sein.

Lk 21,24 und sie (die Juden; R. B.) werden fallen durch die Schärfe des Schwertes (das Schwert der Römer; R. B.) und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

Offb 11,2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels (der äußere Vorhof ist das ganze Volk Israel, solange es Jesus nicht als Messias anerkennt; R. B.) lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 11, 1-14.

30. „1 Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt.“ (Offenb. 12, 1-2)

Wer ist die Frau mit der Krone aus zwölf Sternen?

Das ist die christliche Kirche. Die zwölf Sterne sind die zwölf Apostel des Lammes (Jesus). Das Denken der Kirche wird geprägt von der Lehre der zwölf Apostel; deshalb die Krone auf dem Haupt. Die Lehre der zwölf Apostel ist so gut und hilfreich, daß am Ende viele Glieder der Kirche tatsächlich gekrönt werden werden, denn durch ihren Glauben, der auf der Lehre der zwölf Apostel fußte, überwanden sie ihr sündiges Fleisch und die sündige Welt. Der Mond ist ein Symbol für die sündige Welt, die von der Kirche überwunden wird. Die Sonne symbolisiert Christus.

Wie kann die Kirche schwanger sein?

Nun, natürlich war die Kirche nur indirekt schwanger, indem eines ihrer Glieder schwan-ger war: Maria, Joseph’s Frau, die Mutter Jesu.

Was war die große Qual bei der Geburt?

Das war sicherlich die Ermordung vieler (gläubiger) Säuglinge bzw. Kleinkinder durch König Herodes, der hoffte, unter diesen Säuglingen bzw. Kleinkindern würde sich auch der Säugling bzw. das Kleinkind Jesus befinden.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Matthäus 2, 16-18 16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. 17 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): 18 In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.“

Sicherlich war ein Teil der ermordeten Säuglinge bzw. Kleinkinder gläubig, was ausgedrückt wird durch: „Rahel beweinte ihre Kinder.“ Die historische Rahel war fromm und ihr Sohn Joseph auch, wahrscheinlich auch ihr Sohn Benjamin. Die historische Rahel lebte aber zur Zeit des Kindermordes des Herodes schon lange nicht mehr. „Rahel“ symbolisiert also die frommen Frauen zur Zeit des Herodes, die ihre kleinen Kinder verloren.

Siehe Auslegung Offenbarung 12.

31. „15 Und die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her, um sie zu ersäufen. 16 Aber die Erde half der Frau und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache ausstieß aus seinem Rachen.“ (Offenb. 12, 15-16)

Wer ist die Schlange?

Das ist der Teufel.

Was bedeutet das Wasser, das die Schlange aus ihrem Rachen ausstößt?

Das sind Irrlehren bzw. Irrlehrer. Irrlehrer sind für die Kirche mindestens so gefährlich wie degenerierte Obrigkeiten (Regierungen), die die Kirche verfolgen, statt sie zu beschüt-zen. Wasser ist normalerweise ein Bild auf den Heiligen Geist, aber aus dem Rachen der Schlange kann es nur ein Un-Geist sein, eben die Teufelsgeister, von denen die Irrlehrer besessen sind.

Wie verschlingt die Erde den Strom, den der Drache ausstößt?

Gott sei Dank müssen auch Irrlehrer sterben und gehen den Weg aller Welt. So tut die Erde ihren Mund auf und verschlingt sie.

Mt 2,20 … und sprach: Steh auf (Joseph, der vermeintliche Vater Jesu, ist gemeint; R. B.), nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter (Maria; R. B.) mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben.

(hier geht es zwar um einen „degenerierten“ Regenten, aber das tut nichts zur Sache)

Einmal, allerdings in alttestamentlicher Zeit, tat sich tatsächlich die Erde auf und ver-schlang die falschen Propheten. Dies soll sicherlich eine Warnung vor dem grimmigen Zorn Gottes sein für alle Irrlehrer aller Zeiten.

4. Mose 16, 23-35 23 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 24 Sage der Gemeinde: Weicht ringsherum zurück von der Wohnung Korachs und Datans und Abirams. 25 Und Mose stand auf und ging zu Datan und Abiram, und die Ältesten Israels folgten ihm nach; 26 und er redete mit der Gemeinde und sprach: Weicht von den Zelten dieser gottlosen Menschen und rührt nichts an, was sie haben, damit ihr nicht auch umkommt durch all ihre Sünde. 27 Und sie gingen hinweg von der Wohnung Korachs, Datans und Abirams. Datan aber und Abiram gingen heraus und traten an die Tür ihrer Zelte mit ihren Frauen und Söhnen und kleinen Kindern. 28 Und Mose sprach: Daran sollt ihr merken, dass mich der HERR gesandt hat, alle diese Werke zu tun, und dass ich sie nicht tue aus meinem eigenen Herzen: 29 Werden sie sterben, wie alle Menschen sterben, oder heimgesucht, wie alle Menschen heimgesucht werden, so hat mich der HERR nicht gesandt; 30 wird aber der HERR etwas Neues schaffen, dass die Erde ihren Mund auftut und sie verschlingt mit allem, was sie haben, dass sie lebendig hinunter zu den Toten fahren, so werdet ihr erkennen, dass diese Leute den HERRN gelästert haben. 31 Und als er alle diese Worte beendet hatte, zerriss die Erde unter ihnen 32 und tat ihren Mund auf und verschlang sie mit ihren Sippen, mit allen Menschen, die zu Korach gehörten, und mit all ihrer Habe. 33 Und sie fuhren lebendig zu den Toten hinunter mit allem, was sie hatten, und die Erde deckte sie zu und sie kamen um, mitten aus der Gemeinde heraus. 34 Und ganz Israel, das um sie her war, floh vor ihrem Geschrei; denn sie dachten: Dass uns die Erde nicht auch verschlinge! 35 Und Feuer fuhr aus von dem HERRN und fraß die zweihundertundfünfzig Männer, die das Räucherwerk opferten.

Siehe Auslegung Offenbarung 12.

32. „Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen.“ (Offenb. 13, 1)

Wer oder was ist das „Tier“, das aus dem Meer steigt?

Die alten Römer degenerierten zum „Tier“, indem sie die Kultur des „Ur-Tieres“, des alten, babylonischen Staates annahmen. Dies geschah, wie ich vermute, unter der Herrschaft des Kaisers Claudius. Unter Claudius wurden die Juden aus Rom ausgewiesen und die christliche Kirche in Jerusalem verfolgt. Feindschaft gegenüber Juden und Christen gehört zum Hauptwesensmerkmal des „Tieres“. Ein weiteres Wesensmerkmal des „Tieres“ ist die staatliche Kontrolle der Religion.

Apg 12, 1-4 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln. Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Und als er sah, dass es den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber eben die Tage der Ungesäuerten Brote. Als er ihn nun ergriffen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Wachen von je vier Soldaten, ihn zu bewachen. Denn er gedachte, ihn nach dem Fest vor das Volk zu stellen.

(dies geschah, als Claudius römischer Kaiser war und Herodes hätte mit Sicherheit niemals gegen den Willen des Kaiser gehandelt)

Apg 18,2 … und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus.

Das römische Reich bestand eigentlich bis 1806 (Reichsdeputationshauptschluss). Aus dem römischen Reich gingen die heutigen Nationalstaaten hervor. Auch die modernen Nationalstaaten bzw. deren Regierungen sind im Grunde genommen antisemitisch und antichristlich; alles versteckt unter einer dicken Schicht Schminke.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 1-10.

33. „11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.“ (Offenb. 13, 11-12)

Wer oder was ist das zweite „Tier“?

Das sind alle etablierten (öffentlich anerkannten) Religionsgemeinschaften ein-schließlich der sogenannten christlichen Kirchen. Die wahre christliche Kirche, die ihre Lehre auf den biblischen Befund stützt, gehört dagegen nicht zu den Etablierten, denn sie ist nicht bereit um öffentlicher Anerkennung willen, sich vom Staat bzw. dem (er-sten) „Tier“ gängeln zu lassen, wodurch sie ihre Gottseligkeit bzw. die Gegenwart Gottes durch den Heiligen Geist verlieren würde.

Das erste „Tier“ (siehe Punkt 32) braucht ganz bestimmte Bürger, hat ein ganz bestimmtes Menschenbild. Die etablierten Religionsgemeinschaften, sprich das zweite „Tier“, helfen dem ersten „Tier“ ganz bestimmte Menschen „heranzuzüchten“, die gut ins System des ersten „Tieres“ passen. Natürlich erfolgt dies unter Preisgabe der ursprünglichen Lehren, was immer diese auch gewesen sein mögen, seitens der etablierten Religionsgemein-schaften. Es ist heute also praktisch egal, ob einer zur römisch-katholischen Kirche geht, in die evangelische Landeskirche, zu den Evangelikalen oder in die Moschee – man wird immer ungefähr den gleichen Menschen, den angepassten, arbeits- und konsumsüchtigen, sexuell unzüchtigen Spießbürger, aus ihm formen wollen – „quadratisch, praktisch, frisch.“ Es ist alles das Gleiche, nur in verschiedenen Farbnuancen.

Beispiel, römisch-katholische Kirche:

Die Gegenleistung, die der Papst für seine staatliche Anerkennung bringen muß, ist das Bild. Er malt den Glieder seiner Kirche nicht Christus vor Augen sondern das Bild des Menschen, das heute eben den Regenten zusagt und das ist ein menschlicher Hoch-leistungsroboter, der keine Software, besser noch keine Hardware, für übertriebene, religiöse Empfindungen hat. Hauptsache er trägt zum (materiellen) Wohl des Staates bei, wie Friedrich der Große schon sagte. Wenn der Papst es schafft, den Menschen einzuimpfen, extreme Zukunftvorsorge, Statusdenken und Wohlleben seien völlig mit dem Christentum vereinbar, dann ist er in den Augen der Staaten ein perfekter, christlicher Bischof. In den Augen Gottes ist er aber ein Ungeheuer (Tier), daß er bald in den Feuersee werfen wird.

Extreme Zukunftvorsorge, Satutusdenken und Wohlleben fördern das fleißige Arbeiten und den Konsum. Je mehr die Leute verdienen und je mehr die Firmen umsetzen, desto mehr Steuern kassiert der Staat – und Steuern, das ist alles, was den Staat heute noch interessiert. Das Volk melken wie eine Kuh, bis es/sie tot umfällt. „Scheiß Staat!!!“ Auch die heutigen Regenten wird Gott in den Feuersee werfen und Barack Hussein Obama sogar ohne Gerichtsurteil.

Gal 3,1 O … ihr unverständigen “Deutschen”! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?

Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brü-dern.

Gott will uns also in das Bild seinen Sohnes umgestalten mittels der Kirche, aber die real existierenden Kirchen machen aus uns deutsche Spießbürger. Dadurch haben wir zwar materiellen Überfluß, aber seelisch sind wir arme Hunde.

Was ist die tödliche Wunde, die heil geworden ist?

Das „Ur-Tier“ war das alte babylonische Reich mit seiner extrem gottlosen, abergläu-bischen Kultur gewesen, die in einer Feindschaft dem alten Volk Gottes, den Juden, gegenüber gipfelte. Diesem babylonischen Reich wurde durch die Meder und Perser eine tödliche Wunde zugefügt, indem sie es eroberten. Im ersten Jahrhundert nach Christus nahmen die alten Römer die alte, babylonische Kultur auf und wurden zunehmend antichristlich und antisemitisch – die alte Feindschaft Babylons gegen das Volk Gottes wurde wiederbelebt – so wurde das alte „Tier“ wieder lebendig, seine tödliche Wunde heil.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 11-18.

34. „16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.“ (Offenb. 13, 16-18)

Was ist das Zeichen an Hand oder Stirn?

Die zwei „Tiere“ (siehe Punkt 32 und 33) züchten einen Menschen, dessen Tun (Hand) und Denken (Stirn) geprägt ist von Gottlosigkeit, wobei die zwei „Tiere“ eine Pseudo-Religion kreieren, die die Gottlosigkeit als reinstes „Christentum“ bzw. gute Religion erscheinen lassen wird, also eine satanische Täuschung. Dieses moderne „Christentum“ oder diese moderne Welteinheitsreligion hat natürlich nichts mit dem wahren Christen-tum auf Grundlage des biblischen Befundes zu tun, sondern ist genau das Gegenteil davon.

Wie gesagt, Hand und Stirn spricht von Tun und Denken. Die zwei „Tiere“ wollen also völlig unser Tun und Denken bestimmen. “666” nehmen wir unsichtbar an Hand und Stirn, wenn wir auf die Pseudo-Predigten unserer heutigen Pseudo-Pfarrer hören und so leben, wie es unsere “lieben” Brüder und Schwestern in der Gemeinde wollen. Es ist ein uraltes Spiel, daß man diejenigen, die nicht die gegenwärtige falsche Religion annehmen, in den Bann tut (“niemand kaufen und verkaufen kann”). Dies taten schon die Juden zur Zeit Jesu mit den Christen (Juden, die sich zu Jesus bekehrt hatten). Heute wird der Bannstrahl wahrscheinlich darin bestehen, daß man strikte Toleranz gegenüber allen Religion fordert und strikte Toleranz gegenüber dem homosexuellen Lebensstil. Wenn ein wahrer Christ sich dann an seiner Arbeitsstelle z. B. gegen den Islam ausspricht und die gleichgeschlechtliche Ehe, dann fliegt er raus.

Joh 9,22 Das sagten seine Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden. (“aus der Synagoge ausstoßen”, heißt in den Bann tun; dies führte natürlich zu Arbeitslosigkeit und großen Schwierigkeiten bei Handelsgeschäften; die Gemeinden in Griechenland und Mazedonien spendeten damals Geld für ihre Geschwister in Judäa, die keine Möglichkeit mehr hatten, Geld zu verdienen, weil jüdische Arbeitgeber sie nicht arbeiten ließen)

Joh 12,42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden.

Martin Luther berichtet darüber, wie die kath. Kirche während der Reformationszeit ähnlich grausam gegen die Christen vorging wie die alten Juden.

Viele, fast alle, werden aber “666” annehmen, um des materiellen Vorteils willen. Dadurch tauschen sie aber die ewige, himmlische Herrlichkeit gegen eine zeitliche, irdische Herrlichkeit ein.

Hier sind wir übrigens beim Kernproblem angelangt, das schon Jesus angesprochen hat.

Mt 16,25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.

Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Lk 14,27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

Irdische Herrlichkeit (“666″; Herrlichkeit auf Erden; ewige Strafe im Jenseits) und himmlische Herrlichkeit (auf Erden das Kreuz; Belohnung im Himmel) sind nicht miteinander vereinbar. Ich muß mich entscheiden, was ich will.

Viele Menschen wollen natürlich beides und deswegen laufen sie in die “Kirchen”, wo sie Predigten hören, die ihnen vorgaukeln, sie könnten beides haben.

Die Wahrheit: Wer sich in dieser Welt durch Wort oder Werk zu Jesus bekennt, der wird es in dieser Welt nicht zu großer Herrlichkeit (Reichtum, Ehre, Macht, Wohlleben, abgesicherte Zukunft, etc.) bringen, denn die Welt hasst Christus und seine Jünger.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 11-18.

35. „1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.“ (Offenb. 14, 1)

Was ist der Berg Zion?

Der metaphysische Berg Zion wird sichtbar werden, wenn das Volk Israel als Ganzes demnächst Jesus von Nazareth als Messias annehmen wird. Indem die Juden seit ca. 2000 Jahren Jesus ablehnen , verleugnen sie den wahren Gott Israels seit ca. 2000 Jahren. In dem Moment, wo sie Jesus als Messias annehmen, bekehren sie sich zu ihrem alten Gott. Der Berg Zion werden dann die Menge aller gläubig gewordenen Juden sein oder Gott selbst, der unter ihnen wohnen wird.

Was bedeutet der Name Gottes und des Lammes auf ihren Stirnen?

Das Denken (Stirn) der gläubigen Juden wird ganz vom christlichen Gott bestimmt sein. Der Heilige Geist, der in ihnen wohnt,  wird sie leiten und so werden sie das Gesetz der Thora erfüllen, das sie aus eigener Kraft nicht halten konnten, solange sie Jesus nicht als Messias angenommen hatten.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 14, 1-5.

36. Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.” (Offenb. 14, 8)

Wer oder was ist Babylon?

Demnächst wird der Herr, der ewige Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, das gegenwärtige Weltsystem abschaffen, denn das meint er, wenn er sagt: “Sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt.”  Mit “Babylon” ist die Summe aller Regierungen weltweit gemeint zusammen mit der Menschheit (die Menge aller Einzelmenschen), die sich von dem “Tier” (den Regierungen unter der Führung der USA) regieren läßt. Die Menschheit für sich allein (ohne Regierungen) wird die “Hure Babylon” genannt.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 14, 6-13.

37. „1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.“ (Offenb. 17, 1-3)

Wer ist die „große Hure“?

Wer ist die Frau auf dem scharlachroten Tier?

“1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt,”

Die “große Hure, die an vielen Wassern sitzt”, ist die ganze Menschheit. Zur Zeit, wenn die siebte Zornschale ausgegossen wird, ist die komplette Menschheit vom christlichen Glauben abgefallen. Alle beten das “Tier” (antichristliche Regierungen mit dem Antichristen an der Spitze, der auch “Tier” genannt wird) an, indem sie ihr Denken und Handeln (unsichtbar “666” auf Stirn und Hand) dem von dem “Tier” und dem zweiten “Tier” (antichristliche Religionsgemeinschaften einschließlich abgefallener Kirchen, die dem staatlichen “Tier” in die Hände spielen) entworfen Bild des “modernen Menschen” anpassen (siehe die zwei Auslegungen zu Kapitel 13). Dieser moderne Mensch ist allerdings aus der Sicht Gottes ein kleiner, mickriger, selbstsüchtiger Spießbürger, der sexuell sehr unzüchtig lebt und kein religiöses Unterscheidungsvermögen mehr hat. Jene Spießbürger hassen die wahren Christen.

Was bedeutet “große Hure”?

Eigentlich will Christus der Bräutigam der Menschheit sein (er wäre auch der einzig legale Bräutigam, vom ewigen Gott verordnet) – bei der wahren Kirche ist dies tatsächlich der Fall, Christus ist ihr Bräutigam. Der “Mann” (Hurenbock) der Menschheit, die Christus verworfen hat, ist der Teufel. Die sichtbare “Inkarnation” des Teufels ist der Antichrist (Barack Hussein Obama). Die vom Glauben an Jesus abgefallene bzw. den Glauben an Jesus verwerfende Menschheit wird also “große Hure” genannt, weil sie nicht den vom ewigen Gott verordneten Bräutigam “geheiratet” (in Wirklichkeit heißt das einfach “an Jesus glauben”) hat, sondern mit dem Teufel bzw. dem Antichristen buhlt. Für die schwere Sünde der “Hurerei mit dem Teufel” wird Gott die Menschheit richten.

“2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.”

“Die Könige auf Erden” sind wieder das “Tier” aus Offenbarung 13. Seit Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus degenerieren die Obrigkeiten/Regierungen zum Anti-christentum hin. Es ist eine teuflische Abwärtsspirale: Die antichristlichen Regierungen fördern das Antichristentum der Menschheit; die meisten Menschen lassen es sich gefallen und werden immer antichristlicher – dies wiederum nehmen die Regierungen als Begründung, antichristlich zu regieren. Was wir letztendlich bekommen oder schon haben, ist die Regierung des Mobs, des Pöbels. Die antichristlichen Regierungen sprechen die niedrigen Instinkte des Menschen an. Diesen Instinkten ist jeder Mensch schutzlos ausgeliefert, der nicht an Jesus glaubt. Das Oberhaupt der modernen Regierungen sind sozusagen die niedrigen Instinkte der heruntergekommenen Menschen. Die Personi-fizierung der niedrigen Instinkte der Menschen ist der Antichrist, Barack Hussein Obama.

Epheser 2, 1-2 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen (der Teufel; R. B.), der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. (wer sich also nicht zu Jesus bekehrt, muß den Willen des Teufels tun; R. B.)

Die teuflische Abwärtsspirale kann nur durch den Glauben an Jesus gestoppt werden.

“betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei”

“Wer mit dem Teufel hurt, der fällt der Besessenheit anheim.” Die täglich passierenden Verbrechen, die man nicht rational erklären kann, sind der praktische Beweis für diese Aussage.

Der “Hammer”: Jeder der nicht an Jesus glaubt, ist automatisch unter der Herrschaft des Teufels – es gibt keine neutrale Zone.

“3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.”

Das ist wieder das “Tier” aus Offenbarung 13.

“lästerliche Namen”

Das sind alle etablierten Religionen dieser Welt, die nicht auf dem biblischen Befund beruhen. Jede Religion, die nicht von Gott verordnet ist, ist Gotteslästerung. Die antichristlichen Regierungen, das “Tier”, fördern nicht das Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes sondern jeglichen Dreck (Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Evangelikale, Buddhismus, Hinduismus, etc.), der den Menschen verdirbt und in die Hölle bringt. Das “Tier” behält es sich natürlich vor, jene Religionen nach seine Wünschen zu modifizieren, denn der Wille des “Tieres” ist es, daß alle Religionen unterm Strich den gleichen Einheitsmenschen produzieren: Der kleine, mickrige, materialistische, unzüchtige Spießbürger, der nur noch mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist und nicht nach dem Gott fragt, der Himmel und Erde gemacht hat. Jener moderne Mensch soll den Staat als Gottheit anbeten.

“scharlachrot”

Das erinnert an das blutige Opfer Jesu am Kreuz. Der Teufel und seine Irrlehrer allerdings reduzieren Jesu Opfer am Kreuz zu einem reinen Sühneopfer, machen aus Jesus einen Götzen, einen Sündenbock: “Jesus hat meine Sünden getragen, also kann ich nun beliebig viel und ohne Sorge sündigen und je mehr ich sündige, desto mehr Gnade strömt auf mich herab.” Jene satanische Lehre führt natürlich ins Verderben und sie ist “der Teufel bzw. das Tier, scharlachrot angestrichen”.

Die wahre Kirche lehrt, daß Jesu Opfer am Kreuz auch ein Werk der Erlösung war: Nur, wer sich von Jesus freimachen läßt von seinen Sünden, für den ist sein Opfer am Kreuz auch ein Sühneopfer. Wer in seinen Sünden verharrt, der tritt den Sohn Gottes mit Füßen und fällt der Verdammnis anheim. Wer sich nicht von Jesus freimachen läßt von seinen Sünden, der hat keine Vergebung seiner Sünden, auch wenn er noch so oft mit den Lippen bekennen mag: “Jesus trug meine Schuld, als er am Kreuz für mich starb.”

“Und er brachte mich im Geist in die Wüste”

Die Wüste ist der Ort, wo man Zeit zum nachdenken hat, der Ort der Ernüchterung. Machen wir uns also ein nüchternes Bild von den Leuten, die uns regieren und von allen sogenannten Geistlichen.

“sieben Häupter und zehn Hörner.”

Die “sieben Häupter” bezogen sich auf das alte römisch Reich und sind für uns nicht mehr interessant. Die “zehn Hörner” sind die Gesamtheit aller modernen Nationalstaaten unter der Führung der USA.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 17.

 

 
 

 

 
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