Bekehrung oder Taufe – was genau ist die Wiedergeburt?

Während auf dem G7-Gipfel auf Schloß Elmau unsere Regierungschefs sorglos und un-beschwert feiern und sich selber „weiden“ (mästen), wobei sie es ignorieren, daß der Rest der Welt (ihre „Untertanen“, für die sie zu sorgen verpflichtet sind) Richtung Abgrund schlittert, was jene sogenannten Spitzenpolitiker eigentlich dringend verhindern sollten, wenden wir uns dem zu, was allein wichtig ist – der Frage nach dem ewigen Leben. Wir wenden uns nicht der Frage nach der ewigen Vergebung zu, das sei betont, sondern primär der Frage nach dem ewigen Leben, das selbstverständlich schon heute, hier und jetzt auf Erden beginnen soll bzw. muß, wenn wir mit dem Namen “Christ” genannt werden wollen.

Direkt ekelhaft, wie Obama in die Kamera lächelt (siehe folgendes Video), als ob alles gut wäre auf Erden, als ob er alle seine Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit der US-Bürger und aller vernünftigen Bewohner dieser Erde erledigt hätte. Aber das ist gerade das Problem unserer Zeit, das über die Maßen große Problem, daß viele Leute, die große Verantwortung tragen, die sich wirklich von Berufs wegen Sorgen machen sollten, buch-stäblich den Kopf zerbrechen sollten, unbeschwert lächeln, völlig relaxed sind, obwohl jede Menge schwerwiegender, ungelöster Probleme anstehen, die man dringend lösen müßte. Man will sozusagen die Freude des Feierabends, den Genuß der Feier-abendruhe nach erledigter Arbeit ohne das Schwitzen, Buckeln und Malochen während des Arbeitstages, ohne die Arbeit hinter sich gebracht zu haben, ohne die Arbeit getan zu haben. Wenn man alle Probleme gelöst hätte, dann könnte man sich wirklich freuen – man ist aber so dreist und verwegen, daß man sich freuen will, ohne die Probleme gelöst zu haben. Das ist natürlich teuflisch, obama-like, denn wenn man schwere Probleme nicht lösen kann, dann sollte man „Erde auf sein Haupt streuen und in Sacktuch gekleidet herumlaufen“, sprich in äußerste Trauer verfallen, beten und fasten, ob der Allmäch-tige sich vielleicht erbarmen möge.

Obama lächelt in die Kamera, nicht weil er etwa seine Aufgaben sehr gut erledigt hätte, sondern einfach deswegen, weil er zusammen mit einigen anderen das Vorrecht genießt, an einem “schönen” (ich persönlich finde die Gegend eher häßlich) Ort in den bayerischen Alpen zu feiern, zu fressen und zu saufen. Er denkt vermutlich: “Hauptsache mir geht’s gut, die naiven Trottel (US-Bürger, Bewohner der Erde) können mich am A. lecken – hätten sie sich so schlau angestellt wie ich bzw. hätten sie sich nicht so dumm angestellt, hätten sie jetzt auch mehr Wohlstand.”

Wenn Obama das ewige Leben hätte (leben würde), sprich wahrer Christ wäre, dann würde er erst feiern, nachdem er seine Aufgaben erledigt hätte.

Wie können wir zu (guten) Leuten werden, die genau das Gegenteil des sehr bösen Barack Hussein Obama sind, der alles grob fahrlässig den Bach runter gehen läßt?

Wie können wir zu Leuten werden, die erst ihre Aufgaben erledigen und danach erst feiern?

Dazu müssen wir wiedergeboren werden (aus Wasser und Geist), denn von Natur aus haben wir ähnliche, sündige Neigungen wie Obama. Durch die Wiedergeburt bekommen wir ein neues Leben, das ewige Leben, durch welches wir trotz unseres sündigen Fleisches immer mehr zu Leuten werden, die nicht der Selbstsucht, dem Egoismus frönen, sondern auch um das Wohl ihrer Mitmenschen besorgt sind.

1Petr 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten,

1Petr 1,23 Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.

Es gibt mindestens zwei Meinungen darüber, wie man wiedergeboren wird: Für die Einen ist es der bloße Akt der Bekehrung und des Akzeptierens des Evangeliums von Jesus, was teilweise auch “Glauben” genannt wird, für die Anderen ist es die sakramentale Taufe. Die Bekehrungs-Fans (Evangelikale) taufen zwar auch, aber sie betrachten das als rein symbolischen Akt, der auf die innerlich im Zusammenhang mit der Bekehrung bereits erfolgte Wiedergeburt erst folgt. Die Evangelikalen betrachten ihre Taufe (in Wahrheit eine Badertaufe) als Akt des Gehorsams des bereits im Zusammenhang mit seiner Bekehrung Wiedergeborenen und öffentliches Bekenntnis des bereits vorhandenen Glaubens.

Nun, daß Sie mich nicht falsch verstehen, lieber Leser, ich habe überhaupt nichts gegen das Wort “Bekehrung”. In der katholischen Kirche und den evangelischen Landeskirchen allerdings ist das Wort “Bekehrung” verpönt – es wird dort mehr gehasst wie das Wort “Kommunist” in den USA während der Ära des Kalten Krieges. Die Evangelikalen (Freikirchen, die die Wiedertaufe praktizieren) auf der anderen Seite hassen das Wort “Sakrament” oder den Begriff “sakramentale Taufe” wie die Pest. Beides ist jedoch schwachsinnig (“unsinnig” wäre ein zu mildes Wort), denn sowohl der Gebrauch des Wortes “Bekehrung” als auch des Begriffes “sakramentale Taufe” erfahren ihre Rechtfertigung vom biblischen Befund her. Die Kirche des apostolischen Zeitalters, in der die Bibel entstand, kannte sowohl die Bekehrung als auch die sakramentale Taufe. Die sakramentale Taufe ist durchaus biblisch, wenn ich mich mal so “dämlich” evangelikal ausdrücken darf, aber auch der Tatbestand der Bekehrung entspricht der Tradition der Kirche, in der die Bibel entstand.

Erstaunlich, wie häufig das Wort “Bekehrung” allein in der Apostelgeschichte vorkommt:

Apg 3,19 So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden,

Apg 3,26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.

Apg 9,35 Da sahen ihn alle, die in Lydda und in Scharon wohnten, und bekehrten sich zu dem Herrn.

Apg 11,21 Und die Hand des Herrn war mit ihnen und eine große Zahl wurde gläubig und bekehrte sich zum Herrn.

Apg 14,15 Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.

Apg 15,3 Und sie wurden von der Gemeinde geleitet und zogen durch Phönizien und Samarien und erzählten von der Bekehrung der Heiden und machten damit allen Brüdern große Freude.

Apg 15,19 Darum meine ich, dass man denen von den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht Unruhe mache,

Apg 26,18 um ihnen die Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen und das Erbteil samt denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.

Apg 26,20 sondern verkündigte zuerst denen in Damaskus und in Jerusalem und im ganzen jüdischen Land und dann auch den Heiden, sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren und rechtschaffene Werke der Buße tun.

Apg 28,27 Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.«

Allein aus der Apostelgeschichte geht hervor, daß es so etwas wie “Bekehrung” gibt und daß wir dieses Wort benutzen dürfen.

Wo finden wir nun den Begriff “sakramentale Taufe” in der Bibel?

Nun, es kommt nicht darauf an, ob das Wort “sakramental” in der Bibel steht oder nicht, sondern ob die christliche Taufe, so wie sie in der Bibel beschrieben wird, sakramental ist oder nicht. Sakrament heißt soviel wie Mysterium – es geht also um etwas geheim-nisvolles.

Was ist das Geheimnisvolle an der sakramentalen Taufe?

Kurz gesagt: “Wir sterben und auferstehen zusammen mit Jesus während der Taufe.”

(Beachte: Daß wir mit Jesus sterben und mit Jesus auferstehen bei der Taufe, ist eben sehr, sehr geheimnisvoll, etwas metaphysisches, das heißt mit dem Verstand nicht so leicht bzw. gar nicht zu erfassen; Jesus starb immerhin vor ca. 2000 Jahren und in einem weit entfernten Land – und es wäre vollkommen vernünftig, zu fragen: „Was hat das mit mir zu tun?“)

Der rein äußerliche Vorgang der Taufe ist geradezu etwas lächerliches: Ein angezogener Mensch wird “eingeweicht” – das ist es, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, das scheinbar reale. Es gibt aber auch unsichtbare Realitäten und unsichtbar findet viel mehr statt als das “Einweichen”: Wir sterben und auferstehen zusammen mit Jesus – alle Schranken von Raum und Zeit verschwinden und Jesu Tod am Kreuz und seine Auferstehung werden für uns vergegenwärtigt.

Dies steht in der Bibel (wer das liest, der merke auf, besonders der ggf. evangelikale Leser, der annimmt, die sakramentale Taufe sei unbiblisch):

Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Kol 2,12 Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Entscheidend ist das 6. Kapitel des Römerbriefs. Daraus geht eindeutig hervor, daß Gott bei der Taufe an uns handelt und über uns verfügt: “Der Sünde abgestorben” und “in Christus”. Unser Körpergefühl ändert sich jedoch durch die Taufe nicht. In sich selbst bleibt unser Leib nach der Taufe genauso sündig wie vorher. “Der Sünde abgestorben” und “in Christus” gilt uns als Gesamtpersönlichkeit. Wenn wir wirklich glauben wollen bzw. fromm sein wollen, dann müssen wir uns täglich durch Gottes Tauf-Verheißungen gegen unseren sündigen Leib durchsetzen, der in seinen alten Gewohnheiten verharren willen. (siehe Römerbrief 6)

Hier kommt die “Bekehrung” ins Spiel.

Die sakramentale Taufe hat nur dann einen Nutzen für uns, wenn wir in einer perma-nenten Bekehrung leben, also täglich durch die befreiende Kraft der Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu unseren sündigen Leib überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben (christliche Liebe ist allerdings oft etwas ganz anderes als menschlich-emotionale Liebe; die christliche Liebe ist Jesus selbst).

Da haperts oft bei den Katholiken und den landeskirchlichen Protestanten. Sie sind zwar sakramental getauft, wollen auch nicht durch eine Freikirche wiedergetauft werden, wenden aber im Alltag die Kraft ihrer Taufe nicht an und leben so quasi als “Ungläubige” – vermutlich gar nicht deswegen weil sie alle so unbußfertig sind, sondern weil sie einfach über den Sinn und das Wesen der Taufe nicht unterrichtet sind. Katholische Priester und evangelische Pfarrer belügen ihre “Schäfchen” und machen ihnen weis, die Taufe sei ein Freifahrschein in den Himmel. Das Wort “Bekehrung” vermeiden sie tunlichst oder kennen es selbst gar nicht – Hauptsache, so ist ihr Denken, ihre “Schäfchen” sind brave, fleißig arbeitende und konsumierende Staatsbürger und zahlen Steuern und Kirchen-steuern.

Die Evangelikalen auf der anderen Seite sind ganz große “Bekehrer”. Wenn’s allein die Bekehrung machen würde, wären sie die Weltmeister – aber die Bekehrung allein macht’s nicht und wenn ich mich noch so ernsthaft bekehre. Das Problem der Evangelikalen ist, daß sie im Fleisch stecken bleiben, im Fleisch stecken bleiben müssen, weil ihnen die “Neue Geburt aus Wasser und Geist”, die sakramentale Taufe fehlt bzw. durch Wieder-taufe außer Kraft gesetzt wurde. Es muß in die völlige Verzweiflung und Depression bis hin zum Selbstmord führen, wenn ich versuche, die Gebote Gottes zu halten bzw. nach der Bergpredigt zu leben, ohne das Gottes Verheißungen durch die sakramentale Taufe auf mir sind: “Der Sünde abgestorben” und “in Christus”. Ohne die sakramentale Taufe bin ich meinem sündigen Leib, den Begierden meines Leibes, schutzlos ausgeliefert – die Sünde nimmt sogar Anlaß am Gebot und ich sündige mehr statt weniger als Evangelikaler (siehe Römerbrief 7), obwohl ich eigentlich gar nicht sündigen will.

Wie werden wir nun wiedergeboren?

Wir werden wiedergeboren, wenn wir uns als bußfertige Sünder auf unsere sakramen-tale Taufe stützen. Wenn wir täglich durch die befreiende Kraft der Taufe die sündigen Neigungen unseres Leibes überwinden, dann glauben wir wirklich – das ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit. Bonhoeffer: Der Glaubende ist gehorsam und der Gehorsame glaubt.

Problem der kirchlichen Christen:

Sie sind zwar sakramental getauft, überwinden aber die Sünde nicht durch die befreiende Kraft ihrer Taufe – so bleibt die Taufe, die ein wunderbares, großes Geschenk ist, wirkungslos.

Problem der Evangelikalen:

Sie haben sich zwar sehr ernsthaft bekehrt, sind aber unter einem unüberwindbaren Zwang zu sündigen durch ihren sündigen Leib, weil sie der Verheißungen Gottes “der Sünde abgestorben” und “in Christus” ermangeln – ein schier unerträglicher Zustand.

Lösung für kirchliche Christen:

Tun Sie Buße über Ihre Sünden, kehren Sie um von Ihren Sünden, bekehren Sie sich und beginnen Sie in der Kraft Ihrer sakramentalen Taufe (meist bereits vollzogene Säuglings-taufe) ein Leben als Christ zu führen. Sobald Sie Buße tun und sich auf Ihre Kindertaufe beziehen, wird der Heilige Geist Sie erfüllen und Sie recht leiten; Gott selbst wird Sie leiten durch den Heiligen Geist.

Lösung für Evangelikale:

Schön, daß Sie sich bekehrt haben. Sagen Sie sich aber von Ihrer Wiedertaufe wieder los und beziehen Sie sich auf Ihre ggf. früher in der kath. oder evang. Kirche erfolgte Kindertaufe. Sobald Sie sich auf Ihre Kindertaufe beziehen, werden Sie merken, wie Sie Kraft bekommen, die Sünde tatsächlich zu überwinden und Gott und Ihren Nächsten zu lieben. Der Heilige Geist wird Sie leiten. Falls Sie noch nie sakramental getauft wurden, dann bin ich bereit, Sie sakramental zu taufen unter Verwerfung Ihrer freikirchlicher “Badertaufe”.

Jesus über die Neue Geburt bzw. Wiedergeburt:

Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Aus dem Römerbrief geht hervor, daß wir im Zusammenhang mit der sakramentalen Taufe (Wasser) den Heiligen Geist (Geist) empfangen. Dies, kombiniert mit der Aussage von Jesus aus dem Johannesevangelium, bedeutet folglich, daß die “Neue Geburt aus Wasser und Geist” die sakramentale Taufe sein muß.

Zum Thema Vergebung:

Nicht nur „Bekehrung“ und „sakramentale Taufe“ fußen auf dem biblischen Befund son-dern auch die Lehre von der Vergebung der Sünden. Ganz oben schrieb ich: „Wir wenden  uns nicht der Frage nach der ewigen Vergebung  zu.“ Das war ein bisschen Rhetorik, weil es ein ernstes Problem gibt: Es ist heute allgemein üblich, viel zu stark auf das Thema „Vergebung der Sünden“ zu fokussieren und viel zu wenig auf das Thema „Nachfolge“, bzw. wie man die Kraft  zur Nachfolge bekommt. Man muß beides in einem ausgewogenen Verhältnis erörtern, was jedoch heute fast alle sogenannten Geistlichen unterlassen. Wenn Sie, lieber Leser, gerne durch die Kraft der Neuen Geburt bzw. Wiedergeburt, wie oben erörtert, Jesus nachfolgen wollen, dann sind Sie in der richtigen Verfassung, um sich auch mit dem Thema Vergebung zu befassen. Durch Ihre tägliche Nachfolge haben Sie die angemessene Wertschätzung für das Opfer Jesu am Kreuz und seine Auferstehung. In diesem Stande der Nachfolge dürfen Sie auch der Vergebung Ihrer Sünden versichert sein. Wir sind nicht nur mit ihm gestorben und mit ihm auferstanden, sondern Jesu Tod am Kreuz war auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – Jesus trug alle unsere Sünden und hat uns dadurch mit Gott versöhnt. Durch die tägliche Nachfolge auf Grund-lage der Wiedergeburt verdienen wir uns nicht die Vergebung, sondern bewahren den Glauben an Jesus, mit dem die Vergebung der Sünden einhergeht. Indem wir nachfolgen, glauben wir und indem wir glauben, folgen wir nach und so haben wir auch die Verge-bung. Ich betone, dies hat nichts mit katholischer Werksgerechtigkeit zu tun, sondern Gott gibt uns sozusagen zwei Geschenke in einem Paket. Die zwei Geschenke sind die „Befreiung von Sünden“ und die „Vergebung“. Wie gesagt, das gibt uns Gott als eine un-auflösbare Einheit (ein Paket). Wir können die Vergebung nicht getrennt von der Erlösung haben. Es wäre auch gegen den gesunden Menschenverstand, daß man jemand vergeben sollte, der sich nicht bessern will, sprich nicht frei machen lassen will von seinen Sünden. Nur wenn wir uns durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verändern lassen, dann haben wir auch die Vergebung.

Römerbrief 3, 21-31

21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. 29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. 30 Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.

Eph 1,7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade,

Kol 2,13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden.

Tit 3,5 machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt (sakramentale Taufe; R. B.) und Erneuerung im Heiligen Geist,

Siehe auch „Die geistliche Katastrophe

Ergänzung vom 23.10.2015

Da die EKD ein neues Gottesbild hat, ist die Taufe der EKD nicht mehr gültig; siehe hierzu:

Gibt es eine erlaubte Wiedertaufe?

Ergänzung vom 17.12.2015

Ist die Taufe der römisch-katholischen Kirche gültig?

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