Die Bergpredigt und die Bösen – hat die Bergpredigt Grenzen?

Die Bergpredigt hat natürlich überhaupt keine Grenzen, denn es kann nicht sein, daß der gütige Gott uns Anweisungen gibt, die wir in bestimmten Fällen nicht befolgen können bzw. deren Befolgung in bestimmten Fällen unmöglich ist. Vielmehr ist es so, daß aus der Bergpredigt selbst hervorgeht, wie der treue Christ mit Bösen umgehen soll. Im Neuen Testament und in der ganzen Bibel finden wir weitere Hinweise zum Umgang mit Bösen, die die Hinweise aus der Bergpredigt bestätigen.

Was ist ein Böser?

Ein Böser ist ein Mensch, der sich ganz bewußt dafür entschieden hat, nicht als Christ zu leben, sondern hier in dieser Welt möglichst viel Wohlstand, Macht und Ehre zu erlangen, auch auf Kosten von Gerechtigkeit und Nächstenliebe, auch auf Kosten seiner Mitmen-schen, auch unter Inkaufnahme des Brechens der Gebote Gottes. Sicherlich glauben viele Menschen, zumindest unterschwellig, daß das Christentum im Alltag zu Nachteilen führt: „Christen werden ausgenutzt.“ Und da begeben sich viele auf die Seite der Ausnutzer, der penetranten Herumkommandierer, der Anschaffer, der Stolzen, der Angeber, der Selbstgerechten, der Anhäufer von Hab und Gut, etc., um keine irdischen Nachteile erlei-den zu müssen. Sie verkaufen das ewige Heil für das irdische Heil bzw. verkaufen ihre Seele dem Teufel, wenn man das so sagen darf (das ist, glaube ich, nicht ganz „bib-lisch“). Wohlstand, Macht und Ehre sind nicht böse in sich selbst, sondern es kommt darauf an, was man für ein innerliches Verhältnis zu diesen Dingen hat und unter welchen räumlichen und zeitlichen Umständen man sie hat (es gibt viele Umstände, wo man als Christ verpflichtet ist, zumindest vorübergehend auf Macht, Reichtum und Ehre zu verzichten z. B. um Gerechtigkeit und Liebe willen). Der treue Christ sieht auf seinen Dienst, sein Amt und versucht sein Amt sehr gut auszufüllen, sodaß tatsächlich ein Nutzen entsteht für die Menschen in seinem Umfeld bzw. die ganze Allgemeinheit. Der Christ will tatsächlich ein nützliches Glied der Kirche und der allgemeinen Gesellschaft sein, unabhängig davon ob er dadurch jemals Macht, Ehre und Reichtum erlangt. Es kann vorkommen, daß auch ein Christ hier auf Erden zu Macht, Ehre und Wohlstand kommt. Nicht weil er so gierig danach gestrebt hat, sondern einfach weil er für seine sehr guten Dienste belohnt wurde, Anerkennung erfährt (heutzutage  allerdings wird man eine mögliche Belohnung des Christen komplett aufs Jenseits verschieben müssen, denn die Welt ist so antichristlich geworden, daß sie einen echten Christen nicht ehren wird, auch wenn er sehr gute Leistungen bringt; in den Augen der Welt werden alle Leistungen des treuen Christen durch seinen Glauben an Jesus mit dem Faktor „NULL“ multipliziert und null mal irgendetwas ist nun mal gleich null; wer an Jesus glaubt, ist sozusagen per Definition eine „Null“, so denkt die Welt, heute fast alle Bewohner dieser Erde).

Nun gut, sei es wie es sei, der Christ kommt in der Arbeitswelt oder bei der Ausbildung mit Bösen in Berührung, also mit jenen, die denken: „Bevor mich jemand übers Ohr haut, hau‘ ich ihn übers Ohr.“  Jene freuen sich, wenn ihnen so ein „dämlicher“ Christ über den Weg läuft, denn er ist besonders leicht übers Ohr zu hauen, ihm kann man sehr leicht einen Bären aufbinden, einen Streich spielen, ihn leicht übervorteilen. Steht nicht in der Bibel, so denkt der Böse, man solle demütig sein, sanftmütig, gehorsam, ehrerbietig, fleißig, etc.? Der Böse fühlt sich berechtigt, dies von einem Christen unter allen Umständen und mit aller Freimut einzufordern. Der Böse tritt dem Christen fordernd gegenüber wie ein Richter, wie ein Herr.

Wie sind die Verhältnisse in Wirklichkeit? Selbstverständlich ist der Böse nicht berechtigt, dies vom Christen einzufordern, sondern die Forderungen der Bibel gelten auch dem Bösen, trotz der Tatsache, daß er sich entschieden hat, säkular zu leben. Nur weil sich jemand in die Schublade „Böse“ einordnet, deswegen sind Gottes Rechtsforderungen an ihn nicht außer Kraft gesetzt. Das ist ein Missverständnis, mit dem wir gründlich aufräumen müssen, daß der Christ, weil er auf eine himmlische Belohnung hoffen darf, hier auf Erden völlig entrechtet sei und der Böse, der hier auf Erden schon alle Herr-lichkeit haben will, alle Rechte habe bzw. mehr Rechte als ein Christ.

Der Christ sollte keinesfalls denken, daß er völlig entrechtet sei und sich nun alles bieten lassen müsse. Nehmen wir das Beispiel Demut. Die christliche Demut hat überhaupt nichts damit zu tun, daß man immer zurücksteckt, seine eigene Meinung immer für die falsche hält, sich selber für einen Fußabtreter hält, etc., sondern das ganze beruht natürlich auf Gegenseitigkeit, auf einem Geist der Brüderlichkeit. Der Christ hat seinen Mitmenschen gegenüber eine brüderliche Haltung, aber nicht in dem Sinn, daß er von seinen Mitmenschen Brüderlichkeit fordert, wie dies ggf. die Bösen tun, sondern der Christ bringt zunächst jedem, dem er begegnet, brüderliche Liebe entgegen, auch auf die Gefahr hin, daß das zunächst ausgenutzt wird. Auf keinen Fall will der Christ der even-tuellen Ungerechtigkeit seines Nächsten, mit der er gemäß des rationalen Denkens und seiner eigenen Lebenserfahrung durchaus rechnen muß, durch eigene Ungerechtigkeit zuvorkommen. Der Christ gibt sozusagen einen Vertrauensvorschuß wider besseres Wis-sen, das heißt trotz des Wissens, daß der Nächste sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gleichermaßen brüderlich verhalten wird. Trotz aller schlechten Erfahrungen hofft der Christ, daß seine Brüderlichkeit durch Brüderlichkeit erwidert wird, denn das wäre das schlechthin Selbstverständliche. Das Demut häufig mit Herumkommandieren oder Herrschsucht beantwortet wird, ist etwas sehr, sehr Böses – das ist nicht das, worauf ein demütiger Christ hofft sondern das Gegenteil davon. Ein normaler Mensch (solche gibt es heute kaum mehr) sollte jemand, der ihm zuerst Demut entgegenbringt, auch Demut entgegenbringen, das  wäre das in den Augen Gottes Normale, das Selbstverständliche.

(das Folgende gilt nur eingeschränkt, wenn ein Vorgesetzter gegenüber einem unter-geordneten Christen eindeutig weisungsbefugt ist; Weisungen von Vorgesetzten muß man natürlich befolgen, auch wenn der Ton vielleicht nicht immer paßt, natürlich aber unter der Voraussetzung, daß der Vorgesetzte nichts Kriminelles verlangt oder was für mich als Christ eine Sünde wäre; verlangt der Vorgesetzte etwas Kriminelles oder etwas, was für mich als Christ eine Sünde wäre, dann muß ich den Gehorsam verweigern)

Es ist am Arbeitsplatz nicht immer ganz klar, wer eigentlich weisungsbefugt ist (das kann auf einer Nachlässigkeit der Firmenleitung beruhen, die keine eindeutigen Regeln aufge-stellt hat). Das ist ein sehr unangenehmer, unbefriedigender Zustand gerade für den Christen, da er überhaupt keine Lust hat, das weltliche Gerangel seiner Kollegen um die Subweisungsbefugnis mitzumachen. Es wäre aber auch verkehrt, sich nun selbst gleich als den Befehlsempfänger aller zu sehen, genauso wie es verkehrt wäre, sich als den alleinigen Befehlshaber zu sehen. Man muß hier zu einem Gleichgewicht, einer Balance, kommen zwischen gehorchen und selber Anweisungen geben. Wenn nun versucht wird, den Christen in die Schublade „Nur-Befehlsempfänger“ zu stecken, dann sollte er von Fall zu Fall den Gehorsam verweigern und darauf zu bestehen, daß auch mal sein Wille geschieht. Das Problem des Bösen ist, daß er denkt, allein er habe immer die Weisungsbefugnis, die Kommandogewalt, alle müßten ihm dienen zu seinem Vorteil, er habe alle Ehre verdient. Das Denken der Bösen ist natürlich krank und schlimmer als das. Dem darf man sich als Christ keinesfalls beugen, sondern muß, wie gesagt, auf Ausgleich bedacht sein. Da wird man natürlich dem Bösen im Wege stehen, der allein kommandieren will, der allein geehrt werden will und der allein absahnen will – alles und jeder soll ihm dienen und für ihn arbeiten; er aber will natürlich niemand dienen, niemand ehren, niemand nützlich sein. Der Böse wird unter Umständen gegen den Christen vorgehen, z. B. durch Beleidung, Zorn, Vorenthalten wichtiger Informationen, körperliche Gewalt, üble Nachrede, Ver-leumdung, Gesprächsverweigerung, Ausgrenzung, an den Rand drängen, etc.

Hier setzt nun die Bergpredigt ein.

Böse waren auch die Pharisäer und Schriftgelehrten, also die jüdischen Führer. Auch sie glaubten, sie hätten eine innewohnende (intrinsic), natürliche Berechtigung andere he-rumzukommandieren. Böse waren sie, weil sie sich vom Gesetz der Thora nicht von ihrer Sündhaftigkeit überführen  ließen und nicht an einen göttlichen Erlöser (heute wissen wir, daß er Jesus Christus heißt) glaubten, der sie freimachen konnte von ihren Sünden. Auch predigten sie dem gewöhnlichen Volk der Juden nicht den Erlöser, sondern verlangten von den gewöhnlichen Juden, daß sie das Gesetz aus eigener Kraft halten sollten, was aber in die völlige Verzweiflung der gewöhnlichen Juden führen mußte, denn sie waren den sündigen Neigungen ihres Fleisches (der Körper) schutzlos ausgeliefert. Brachen sie das Gesetz, dann kamen auch noch diese dämlichen Pharisäer und Schriftgelehrten und beleidigten sie, zürnten ihnen und verfluchten sie – dabei waren sie durch ihre Irrlehre schuld, daß die gewöhnlichen Juden soviel sündigten.

Bergpredigt/Matthäusevangelium 5, 20-26

20 Denn ich (Jesus; R. B.) sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. 21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist (2.Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. 22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig. 23 Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe. 25 Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen werdest. 26 Wahrlich, ich sage dir: Du wirst nicht von dort herauskommen, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.

Die Pharisäer und Schriftgelehrten zürnten dem Volk, beleidigten (du Nichtsnutz) und verfluchten (du Narr) es. Jesus droht ihnen dafür mit Bankrott und Gefängnis.

„Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist, damit dich der Gegner nicht dem Richter überantworte und der Richter dem Gerichts-diener und du ins Gefängnis geworfen werdest.“

Der Richter ist Gott. Zunächst warnt Jesus seine Jünger davor, sich nicht wie die Pharisäer und Schriftgelehrten zu benehmen, denn sonst könnte es eben passieren, daß ein frommer Mensch, dem man gezürnt hat, den man beleidigt und verflucht hat, seine Rechtsache dem Richter, Gott, anbefehlen würde  und Gott könnte einen zur Strafe der völligen Erniedri-gung und Entehrung preisgeben durch Bankrott und Gefängnis.

Die beste Position in diesem Abschnitt hat derjenige, der „dem Richter überantwortet“.

Was für ein Mensch muß das sein?

Nun, das ist eben der treue Christ, der mit Gott lebt, auf Gott hört. Er kann seine Rechts-sachen, falls man ihm zu Unrecht zürnt, ihn zu Unrecht beleidigt und verflucht, Gott anbefehlen und Gott wird gerecht richten, schon auf Erden, und die Bösen schwer be-strafen.

Daraus geht auch hervor, daß wenn mir als Christ Böses geschieht, ich nicht so tun soll, als ob es mir nichts ausmacht oder als ob ich es einfach so vergeben und wegstecken und schlucken könnte, denn Gott will ja Richter sein über alles Unrecht und die Bösen strafen. Nur Eines tue ich: Ich nehme das Recht nicht in die eigene Hand, übe keine Lynchjustiz, räche mich nicht heimlich, sondern befehle meine Rechtssache dem Herrn, der gerecht richtet.

Kurz gesagt: Soviel an mir ist, soll ich mich bösen Handlungen an mir entziehen (z. B. durch Flucht, scharfen Widerspruch, Verweigerung des Gehorsams, etc.) und nicht „einfach“ eine böse Misshandlung über mich ergehen lassen und so tun, als ob es mir das nichts ausmachte; falls es dann doch hin und wieder geschieht, daß ich misshandelt werde, soll ich mich danach nicht selbst rächen, sondern meine Rechtssache Gott befehlen.

Röm 12,17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Zu dem Folgenden aus der Bergpredigt wird man nur fähig sein, wenn man gelernt hat seine Rechtssachen Gott zu befehlen:

Matthäus 5, 43-44 43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“ 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen.

Was ist die absolute Grundvoraussetzung, um im Sinne Gottes erfolgreich zu sein im Umgang mit den Bösen, sprich gemäß der Bergpredigt mit ihnen umzugehen?

Entscheidend ist, daß man von Neuem geboren ist aus Wasser und Geist, das heißt, daß man durch die befreiende Kraft der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe seine niedrigen Instinkte überwindet. Wer bußfertig ist und sich auf seine sakramentale Taufe bezieht, empfängt den Heiligen Geist. Der Geist Gottes macht uns fähig, unsere fleisch-liche Rachsucht zu überwinden. Wenn wir bußfertig und wiedergeboren sind, dann wird auch der Engel des Herrn vor uns hergehen. Er wird uns vor den Allerbösesten beschützen bzw. machen, daß wir ihnen gar nicht begegnen. Auch so werden wir vor dem Sündigen bewahrt.

Ergänzung:

Wenn ich sehe, daß ein Böser jemand ungerecht behandelt bzw. misshandelt, dann ist es meine christliche Pflicht mit ritterlichem Mut und Tapferkeit dem Bösen das Handwerk zu legen und den Misshandelten zu retten und zu beschützen. So taten Dietrich Bonhoeffer und seine Freunde den von den Nazis misshandelten Juden, soweit es in ihrer Macht stand.

Weitere Ergänzung:

Es sind zwar alle Menschen, die nicht an Jesus glauben, verlorene Sünder, aber nicht alle Sünder sind in dem Sinne böse, so böse. Es gibt ja viele Menschen, die einfach das Evangelium noch nicht gehört haben oder sie haben es noch nicht verstanden oder sie überlegen noch, etc. Die wirklich Bösen sind, wie gesagt, diejenigen, die über das Evangelium schon informiert waren, es aber bewußt verworfen haben; die also ganz bewußt die Gebote Gottes brechen, ihren Vorteil suchen auch auf Kosten der anderen Menschen. Meist sind jene sehr gierig nach Macht, Ehre und Reichtum und hassen die Frommen.

Ich kann als Christ mit einem Bösen im obigen Sinne nicht so Gemeinschaft pflegen wie mit einem frommen Christen. Das wäre gegen den gesunden Menschenverstand und auch gegen den biblischen Befund, denn der Böse soll ja aus der Kirche ausgeschlossen werden.

Die Strafe des frommen Christen für den Bösen ist der Gemeinschaftsentzug (privat aus dem Weg gehen) auf der persönlichen Ebene, was juristisch gesehen gar nichts ist. Nur die formelle Gemeinschaft z. B. am Arbeitsplatz bleibt erhalten.

1. Korinther 5, 9-13 9 Ich (Paulus; R. B.) habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. 10 Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt räumen. 11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen. 12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? 13 Gott aber wird die draußen sind richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

Aus diesem Bibelabschnitt geht klar hervor, daß der Christ dem Bösen die brüderliche Gemeinschaft versagen muß, genauso aber die zivile „Gemeinschaft“ mit dem Bösen z. B. am Arbeitsplatz beibehalten soll.

Eine sachliche Nötigung

Einerseits sagt Jesus in der Bergpredigt, daß wir unsere Feinde lieben sollen (Matth. 5, 43-44), andererseits sagt Paulus in 1. Korinther 5, 9-13, daß der Böse aus der Kirche ausge-schlossen werden soll bzw. daß man keine Gemeinschaft mit ihm pflegen soll („mit so einem sollt ihr auch nicht essen“).

Wie ist das zu lösen?

Nun, die Lösung ist die, daß der Böse durch seinen Ausschluss aus der Kirche bzw. sein leben (besser gesagt: „existieren“) außerhalb der Kirche automatisch im Unglück ist, auch wenn er vielleicht zunächst glücklich zu sein scheint und Güter und Geld anhäuft, Karriere macht, eine nette Familie hat, gesund ist, etc. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sein geistliches Unglück, das im Getrenntsein von Jesus Christus, der das Leben in sich selbst ist, besteht, auch äußerlich sichtbar wird durch Dinge wie Krankheit, Scheidung, ungeratene Kinder, Pleite, Entlassung, Degradierung, etc.

Wenn ich als Christ nun Zeuge einer solch traurigen Geschichte werde, dann soll ich dem Bösen, der dabei ist, zu fallen, nicht noch zusätzlich ein Bein stellen, sondern ich soll denken, daß Gott mit diesem Menschen etwas vorhat und all das Unglück über ihn brach-te, um ihn zu erziehen, zu züchtigen, damit er sich bekehre von seinen Sünden und an Jesus Christus glaube. Ich soll also mit dem Bösen, an dem Gott sichtbar handelt, Mitleid haben und ihn segnen, für ihn beten und ihn sogar materiell unterstützen, falls notwendig (Matth. 5, 43-44).

Damit haben wir das Problem gelöst und sehen, daß keine wirkliche sachliche Nötigung vorliegt, sondern wir brauchen ein tiefgehendes Verständnis, wenn wir die Bibel lesen.

Röm 12,20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22).

Paulus und Jesus widersprechen sich also nicht, sondern lehren genau das Gleiche.

Warnung an extrem Böse: Man sollte mit seiner Bosheit nicht zu weit gehen, denn dann kann es passieren, daß Gott scharf richtet, das heißt einen sterben läßt – und was soll ein Christ in diesem Falle noch tun? (siehe Buch Esther, der Tod des bösen Haman)

Dies bietet uns nun den Übergang zum Thema Der Umgang des treuen Christen mit Muslimen, denn der böse Haman war eine Art Muslim (natürlich gab es zur Zeit Hamans den Islam noch nicht, deswegen sage ich: „eine Art Muslim“), er war wahr-scheinlich ein Amalekiter, die die bösen Erzfeinde der alten Juden waren. Genauso wie die Amalekiter die Erzfeinde der alten Juden waren, sind die modernen Muslime die Erz-feinde der wahren Christen. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob das jedem einzelnen Muslim nun bewußt ist oder nicht – das führt nun endgültig zum Thema:

Lieber Leser, stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Nachbarn, der überall herumposaunt, wie toll er Adolf Hitler fände und wie es  unter seiner Herrschaft Deutschland so gut ge-gangen wäre. Würde Sie, lieber Leser, jenem nicht Folgendes entgegenhalten, wenn Sie ihm im Treppenhaus begegneten: „Sie verfluchter Idiot, wie können Sie nur diesem Schwerverbrecher Hitler, der soviel unschuldiges Blut vergossen hat, soviel Ehre geben.“

Nun kommt’s: Jener hirnverbrannte Araber Mohammed oder Muhammad war um keinen Deut besser als Adolf Hitler, er war vom gleichen Schlag, von der gleicher Sorte Mensch (besser: „Unmensch“) wie Hitler. Auch Mohammed hat Ozeane unschuldigen Blutes ver-gossen und noch heute bewirkt sein dämlicher Sau-Islam bzw. sein Sau-Koran, daß seine modernen, geisteskranken Nachfolger (z. B. ISIS) sich berechtigt fühlen, unschuldiges Blut  zu vergießen.

Lieber Leser, daß Ihr muslimischer Nachbar, der neben Ihnen wohnt, Sie bisher noch nicht enthauptet hat, liegt nicht am Islam, sondern daran, daß heute alle klassischen Religionen durch eine Art moderne Zivilreligion, eine staatlich verordnete  Zwangs-religion, überlagert werden, an die sich jeder im Westen hält (halten muß), egal was seine ursprünglich Religion ist. Diese Zivilreligion ist eine Art aufgeklärtes Christentum und hat folgendes Ziel: Alle Menschen soll kleine, selbstsüchtige, fleißig arbeitende und konsumierende Spießbürger sein/werden, die religiös tolerant  und sexuell freizügig sind. Das mag scheinbar besser sein als der Drecks-Islam, aber von einem absoluten Standpunkt, einem Standpunkt der Realität, aus gesehen ist das auch Dreck, Mist, Abfall, sogar wesentlich gefährlicher als der Isalm, da das zerstörerische Potential dieser Pseudo-religion nicht so augenscheinlich ist – es ist mehr ein langsames Sterben, Siechtum, Dahinvegetieren.

Kurz gesagt: Durch seinen Glauben an Mohammed ist jeder Muslim degradiert, schwer degradiert, und um keinen Deut besser als irgendein Nationalsozialist (Nazi), der Adolf Hitler verehrt. Beides ist diabolisch.

Als treuer Christ muß ich also einem muslimischen Arbeitskollegen  oder Nachbarn mit einer gewissen (deutlichen) Reserviertheit begegnen, denn es ist unverzeihlich, daß ein erwachsener Mensch solch einen Schwerverbrecher und Kriminellen wie Mohammed verehrt. Da gilt auch der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht:

Angenommen, es fährt einer bei Rot über die Ampel, ganz bewußt, und würde sofort von einer Polizeistreife, die das beobachtet hätte, angehalten. Er würde zur Rede gestellt werden und antworten, er habe nicht gewußt, daß man bei Rot nicht drüber fahren darf. Ich hätte vollstes Verständnis dafür, wenn in diesem Fall der Polizist die Strafe um den Faktor 100 erhöhen würde – statt z. B. 100 Euro 10000 Euro.

Genauso ist es diabolisch, idiotisch, dämonisch, etc. wenn uns ein Muslim weismachen will, jener Mohammed sei ein guter Mensch gewesen, denn das wird von allen Historien widerlegt, die auch jedem Muslim zugänglich sind. Zu sagen, Mohammed sei ein guter Mensch gewesen, ist genauso schlimm, wie den Holocaust zu leugnen.

Lesen Sie das Buch Esther und verstehen Sie, warum der fromme Jude Mordechai dem bösen Haman keinen Respekt zollte (die alten Amalekiter waren genauso beschränkt wie die modernen Muslime).

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