Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Einleitung

Zur Zeit des Königs Ahasveros wollte der hohe Staatsbeamte Haman die Juden aus dem Reich der Meder und Perser, das sich damals vom Nil bis zum Indus erstreckte, ausrotten. Der Gott Israels ließ jedoch seinem Volke Rettung widerfahren durch seine frommen Diener Esther und Mordechai (siehe Buch Esther).

Woran kann man erkennen, daß Mordechai fromm war?

Nun, das sieht man daran, daß er Haman, der wahrscheinlich Amalekiter war, keinen Respekt entgegenbrachte, obwohl jener ein sehr hoher Beamter des medo-persischen Reiches war und Ahasveros befohlen hatte, Haman zu huldigen.

Est 3,2 Und alle Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder; denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder.

Es war allerdings nicht so, daß Mordechai etwa die Majestät des Ahasveros nicht geachtet hätte, was man bei oberflächlicher Betrachtung schlußfolgern könnte, sondern es gab ein Gebot des Gottes Israels, der Mordechai’s Gott war, das höher zu achten war als das Gebot des Königs.

Daß Mordechai nicht nur ein Diener Gottes sondern im Grunde seines Herzens auch ein treuer Diener des Königs Ahasveros war, sieht man daran, daß er den König vor einem Attentat bewahrte:

Esther 2, 21-23 21 In jenen Tagen, als Mordechai im Tor des Königs saß, gerieten zwei Kämmerer des Königs, Bigtan und Teresch, die die Tür hüteten, in Zorn und trachteten danach, Hand an den König Ahasveros zu legen. 22 Als das Mordechai zu wissen bekam, sagte er es der Königin Ester und Ester sagte es dem König in Mordechais Namen. 23 Und als man nachforschte, wurde es als richtig befunden, und sie wurden beide an den Galgen gehängt. Und es wurde aufgezeichnet im Buch der täglichen Meldungen für den König.

Nichtsdestotrotz mußte und wollte Mordechai den Gehorsam gegenüber Gott über den Gehorsam gegenüber den König stellen, wenn es um den bösen Haman ging. Es war für Mordechai unmöglich, Haman so zu ehren, wie der König das wollte, denn dann hätte er seine Gottesfurcht verleugnet. Eben daran erkennen wir, daß Mordechai fromm war, denn er wußte, daß er ein großes Risiko einging, wenn er das Gebot des Königs übertrat. Mordechai ließ sich seinen Glauben wirklich etwas kosten.

Hi 32,22 Denn ich weiß nicht zu schmeicheln; sonst würde mich mein Schöpfer bald dahinraffen.

Apg 5,29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Was war nun so schlimm an Haman?

Das Schlimme an ihm war, daß er vermutlich ein Amalekiter war also ein Erzfeind des Volkes Gottes.

1Sam 15,33 Samuel aber sprach: Wie dein Schwert Frauen ihrer Kinder beraubt hat, so soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Frauen. Und Samuel hieb den Agag (König der Amalekiter; R. B.) in Stücke vor dem HERRN in Gilgal.

Est 8,5 und sprach: Gefällt es dem König und habe ich Gnade gefunden vor ihm, und dünkt es den König recht und gefalle ich ihm, so möge man die Schreiben mit den Anschlägen Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Agagiters, widerrufen, die er geschrieben hat, um die Juden umzubringen in allen Ländern des Königs.

Die Juden hatten den Befehl Gottes, die Amalekiter auszurotten, denn dieses ganze Volk war zu einer Bande von Räubern und Verbrechern degeneriert, die unschuldiges Blut vergossen. Man könnte sie vielleicht mit den heutigen Muslimen vergleichen, die die Erzfeinde der frommen Christen sind. Der Islam ist keine Religion, durch die man in eine Beziehung mit dem wahren Gott gelangen kann, der Himmel und Erde gemacht hat, sondern genau das Gegenteil davon. Der Islam ist Fanatismus in Reinstform, er macht aus seinen Anhängern Besessene. Wenn man den Koran liest, wird ganz deutlich, daß der Kern des ursprünglichen Islam nichts anderes ist als die Vernichtung oder Versklavung aller christlichen Völker. Der Islam ist also die Anti-Religion schlechthin. Ähnlich fanatisch wie die modernen Muslime müssen die alten Amalekiter gewesen sein, die das alte Volk Gottes, die Juden, vernichten wollten (das neue Volk Gottes ist die christliche Kirche). Es war ganz recht, daß der israelische Prophet Samuel Hackfleisch aus Agag (König der Amalekiter) machte, denn dieser war ein Massenmörder und hatte viel unschuldiges Blut vergossen, das Blut des Volkes Gottes.

5. Mose 25, 17-19 17 Denke daran (sagt Gott durch Mose zum Volk Israel; R. B.), was dir die Amalekiter taten auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zogt: 18 wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, alle die Schwachen, die hinter dir zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst, und wie sie Gott nicht fürchteten. 19 Wenn nun der HERR, dein Gott, dich vor allen deinen Feinden ringsumher zur Ruhe bringt im Lande, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, es einzunehmen, so sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter dem Himmel. Das vergiss nicht!

(Beachte: Zwischen den Versen aus Mose und den folgenden Versen aus Samuel  liegen mehrere Jahrhunderte, aber immer noch will der Gott Israels die Amalekiter vernichten; unglaublich, wie Gott jenes Volk hasste – sie mußten sittlich-moralisch wirklich völlig verkommen, heruntergekommen gewesen sein ähnlich wie die Leute von Sodom und Gomorrha)

1Sam 15,2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.

1Sam 15,3 So zieh nun hin (das sagte der Prophet Samuel zum israelischen König Saul; R. B.) und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

Achtung: Ich spreche hier keinen Bann über die Muslime aus. Ich will nur, daß wir zu einer Klarheit und Nüchternheit kommen, mit was für Menschen, mit welchem Schlag von Mensch wir es da zu tun haben; und wir sollten uns wirklich vor ihnen hüten und sehr wachsam sein. In anderen Ländern bringen sie die frommen, unschuldigen Christen erbarmungslos um oder versklaven sie – darüber sollten wir nicht länger hinweg-sehen. Auch die Ummah, die weltweite Gemeinschaft aller Muslime, ist im Grunde genommen nichts anderes als eine riesige, weltweite Verbrecherbande, die unter dem Deckmantel der Religion agiert, Böses tut. Ich würde alle Muslime, die in Deutschland leben, sofort in ihre Heimatländer zurückschicken – für so gefährlich halte ich sie.

Hauptteil

Zur Zeit des Ahasveros rettete Gott sein Volk auf wunderbare Weise.

Warum hat er dann den Holocaust nicht verhindert und Adolf Hitler und seinen Komplizen das getan, was er Haman getan hat, bevor sie so viele Juden töten konnten?

Die Frage ist einfach zu beantworten.

Die modernen Juden ermangeln frommer Diener Gottes, die ihr ganzes Leben zum Opfer geben für den Gott Israels. Sicherlich waren nicht alle Juden, die damals im medo-persischen Reich lebten persönlich fromm, aber zumindest Esther und Mordechai waren fromm. Ungefähr zu jenen Zeiten lebten auch Leute wie Daniel, Esra, Nehemia und andere. Mir ist nicht bekannt, daß es heute auch nur einen Juden gäbe, den man z. B. mit Daniel vergleichen könnte.

(bitte schlußfolgern Sie jetzt nicht, der Holocaust sei gerechtfertigt gewesen, weil eben zu unserer Zeit die Juden völlig vom Glauben an den Gott Israels abgefallen sind im Gegensatz zur Zeit des Ahasveros, wo es wenigstens noch ein paar fromme Juden gab – nein, der Holocaust war ein sehr, sehr schweres Verbrechen)

Sei es, wie es sei, Gott hat die Juden vor Adolf Hitler nicht gerettet, das ist eine, wenn auch bedauerliche, historische Tatsache.

Es ist allerhöchste Eisenbahn, daß nun endlich nach so langer Zeit die Juden Jesus von Nazareth als Messias annehmen und anerkennen. Die frommen Juden zur Zeit des Ahasveros glaubten schon an ihn, nur wußten sie vielleicht nicht, daß sein menschlicher Name Jesus sein würde. Im Gegensatz zu den heutigen Juden glaubten jene einfach dem, was auch im Buch Jesaja geschrieben steht, daß damals schon zur heiligen Schrift der Juden gehörte. Dieser Erlöser, von dem in Jesaja geschrieben steht, gab den alten, frommen Juden ein Leben, das nicht mit den Geboten der Thora, der fünf Bücher Mose, in Konflikt kam, ja dieser Erlöser selbst war ihr Leben und dieser Erlöser, der selbst der Geber des Gesetzes war, leitete sie. So hielten sie das Gesetz nicht nur, sondern erfüllten es sogar, denn der Sohn Gottes war in ihnen. Weil sie durch den Erlöser in Gott und mit Gott lebten, beschützte Gott sie auch vor dem bösen Haman und vernichtete ihn samt seiner Anhänger.

Lies Jesaja 53!

Ich glaube, viele moderne Juden haben das Problem, daß sie im Kreuzestod Jesu einen Beweis seiner Schwäche sehen, Jesus für einen traurigen, erbärmlichen, wehrlosen Schwächling halten.

1Kor 1,23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

Aber lieber Leser, falls Sie Jude sind, was mich sehr freuen würde, dann schauen Sie die Sache einmal genauer an. Historisch gesehen ist Jesus in einem gewissen Sinne gar nicht gestorben, das heißt er ist schon gestorben, aber historisch gesehen „im gleichen Moment“ wieder auferstanden (was sind drei Tage aus unserer Perspektive, die wir ca. 2000 Jahre später leben?). Stellen Sie sich ein Boxer vor, der einen Kinnhaken bekommt, einige Minuten bewußtlos daliegt, und dann wieder aufsteht – ähnliches widerfuhr historisch gesehen Jesus.

In gewisser Weise konnte man Jesus gar nicht wirklich töten. Natürlich war er wirklich tot, als er am Kreuz hing und im Grab lag, aber er stand nach „einigen“ Stunden wieder auf von den Toten – in dem Sinne war sein Tod nicht dem Tod eines Normalsterblichen vergleichbar, nichts endgültiges, denn wenn Sie oder ich heute sterben, werden wir sicherlich nicht so schnell wieder lebendig.

Kurz gesagt, Jesus ist und war nicht der sanftmütig-dämliche Schwächling, für den ihn die modernen Juden halten, sondern er vollbrachte einen heldenhafte Tat, indem er für uns ans Kreuz, in den Tod ging und dort unsere Sünde trug. Jesus war keineswegs zum hilflosen Spielball der Römer und des jüdischen Establishments geworden, die ihn töteten, sondern er ging ganz bewußt, kontrolliert und freiwillig diesen Weg – er ging diesen schweren Weg für uns! In Wirklichkeit war der Weg, den Jesus ging, ein Beweis seiner Stärke – der starke Erlöser, der starke Gott.

Militärisch gesehen sitzt das Volk Israel heute auf einem Pulverfaß, das ist jedem klar. Es ist umlagert von modernen „Amalekitern“ (die islamischen Staaten, islamische Bestien) und beim Rest der Welt einschließlich der USA können sie sich der Freundschaft auch nicht mehr sicher sein.

Würden die Juden heute noch Jesus von Nazareth als Messias annehmen und aner-kennen, dann würde er auch ihre Kriege führen und sie retten vor allen ihren Feinden. Er hat die Macht alle ihre Feinde in einem Nu, in einem Augenblick zu pulverisieren.

Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, EwigVater, Friede-Fürst;

Lk 1,71 dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, (das sagte Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, über Jesus)

Offb 19,11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,

Es ist interessant, daß die Juden beim Purimfest noch heute ihre Rettung durch den Gott Israels vor dem bösen Haman zur Zeit des Ahasveros feiern, trotz der Tatsache, daß Gott sie vor Adolf Hitler und seinen Komplizen nicht gerettet hat, trotz der historischen Tatsache des Holocaust. Das Purimfest könnte noch heute ein bleibender Segen und mehr als ein Fest sein für einen Juden, wenn er sich wirklich einmal die Frage stellen würde, warum Gott die Juden zur Zeit des Ahasveros gerettet hat, zur Zeit Adolf Hitlers aber nicht. Die Antwort auf diese Frage ist einfach die, wie oben schon erläutert, daß die Juden nach wie vor eines Erlösers (heute wissen wir, daß er Jesus heißt) ermangeln, der ihnen ein Leben schenken könnte, das Gott wohlgefällt. Noch immer versuchen sie das Gesetz der Thora aus eigener Kraft zu halten, was unmöglich ist, statt sich vom Gesetz von ihrer Schwäche (Sündhaftigkeit) überführen zu lassen und sich dann nach dem Erlöser auszustrecken, der in uns leben will, damit wir Gott wohlgefällig leben und so auch das Gesetz nicht nur halten, sondern sogar erfüllen. Wenn wir Frieden mit Gott haben, unser Leben wohlgefällig ist vor ihm, dann beschützt er uns auch vor unseren Feinden und so feiern wir nicht nur Purim, sondern es wird neu Wirklichkeit für uns nach so langer Zeit.

 

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