Pray for rain – betet für Regen!

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Vielleicht wird man Schilder wie das obige bald auch in Deutschland finden: „Betet für Regen!“

Ich möchte auf keinen Fall die Behauptung aufstellen, prophezeien, daß es auch die nächsten Monate weiter so wenig regnen wird wie bisher, denn ich möchte nicht als falscher Prophet dastehen wie Mohammed. Auf der anderen Seite kann sich niemand lächerlich machen, der von Dingen spricht, die historische Tatsache sind, die bereits geschehen sind. Und es ist historische Tatsache, daß wir in Deutschland gegenwärtig eine seit einiger Zeit anhaltende, extreme Dürre haben, die bereits große Schäden verursacht hat.

Zum aktuellen Stand der Trockenheit in Deutschland siehe: http://www.ufz.de/index.php?de=33328

Letztendlich führt jede Dürre zu einer Verringerung des Bruttoinlandproduktes. Jemand möchte einwenden, man könne doch z. B. Kartoffeln, die 2015 bei uns nicht wuchsen wegen der Dürre, billig auf dem Weltmarkt einkaufen. Das ist richtig. Aber das Problem sind die deutschen Bauern, die Kartoffeln, die nicht wuchsen, auch nicht verkaufen konnten. Jene Bauern spüren die Verringerung des Bruttoinlandproduktes am eigenen Leib durch Ausfall von Einkommen.

Bauern, die einen vollständigen Ernteausfall haben, sind ggf. auf staatliche Sozial-leistungen angewiesen. Wir als Ottonormalverbraucher können zwar nach wie vor sehr preisgünstige Nahrungsmittel einkaufen, die mit Hilfe von billigem Getreide, Mais, Soja, etc. vom Weltmarkt hergestellt wurden, aber wir werden irgendwann höhere Beiträge an die öffentliche Hand zahlen müssen, da ja das Geld für die Bauern, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, irgendwo herkommen muß. Daraus folgt, daß wir trotz der Tatsache, daß landwirtschaftliche Produkte hilfsweise billig auf dem Weltmarkt eingekauft werden können, als ganzes Volk doch ärmer werden durch Ernteausfälle. Jeden Euro, den wir mehr an Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen zahlen, können wir nicht mehr für Güter und Dienstleistungen ausgeben, die unseren Lebensstandard erhöhen würden.

Kurz gesagt: Die Dürre 2015 bedeutet für uns alle einen Schaden – wie nehmen diesen Schaden mit unseren Sinnen nur nicht so leicht wahr, weil wir ja Tag für Tag nicht den Vergleich haben mit den Verhältnissen, die wir ohne eine Dürre hätten. Vielleicht hätte es ohne eine Dürre eine Steuererhöhung oder Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge gar nicht gegeben oder sie wäre viel niedriger ausgefallen; aber vor Augen haben wir nur die von der Dürre beeinflussten Verhältnisse.

Bitte meditieren Sie mal einige Zeit darüber, lieber Leser, daß uns jede Dürre, jede Trockenheit, ein bisschen ärmer macht. Wir sollten also Dürren nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Angenommen, wir sind zu faul und zu ignorant, einfach einmal in dieser Richtung zu denken, uns zu besinnen, dann wird Gott uns sicherlich noch schärfer züchtigen. Er kann das auch durch Krieg und Seuchen tun.

Tut er es allerdings durch weitere Reduzierung der Niederschläge, dann wird irgendwann kein Wasser mehr aus dem Hahn kommen, denn ohne ausreichend Niederschläge regeneriert sich das Grundwasser nicht, aus dem unser Trinkwasser entnommen wird. Und wenn dann außerdem viele Ackerbaubetriebe schließen müssen, weil schier gar nichts mehr wächst, wird das eine enorme finanzielle Herausforderung an den Staat und somit letztlich an uns alle darstellen. Die armen Bäuerlein müssen dann vom Rest des deutschen Volkes durch Transferleistungen am Leben erhalten werden.

Ist nun das „Pray for rain – betet für Regen!“ die Lösung?

Leider ist „Pray for rain“ ein unvollständiger Satz. Es müßte vielmehr heißen: „Tut Buße, nehmt eure Kindertaufe wieder ernst und betet für Regen!“ („Repent, take seriously your infant baptism, and pray for rain!“)

Worüber sollen wir denn Buße tun?

Antwort: Hauptsächlich über unsere Trägheit, uns mit Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen und über unser totales Hingenommen-Sein im täglichen Broterwerb und Konsum.

Durch unendlich viele technische und wissenschaftliche Maßnahmen hat die Menschheit es im Laufe ihrer Geschichte geschafft, sich das Leben auf Erden einigermaßen erträglich zu gestalten.  Wir schwimmen heute in einem Meer von Gütern, die sich auch viele Menschen leisten können, die bezahlbar sind. Diese Güter können nur mit Hilfe einer hochtechnisierten Wirtschaft in so großer Zahl und so preisgünstig hergestellt werden. Die wissenschaftlich-technische Arbeitswelt stellt allerdings die aller höchsten Anforderungen an den Einzelnen. Es bleibt nicht viel Zeit und Kraft übrig ob des täglichen Leistungsdrucks über Fragen des christlichen Glaubens nachzudenken. Spirituell gesehen hat sich also die Menschheit selbst eine Falle gebaut und zwar eine doppelte: Die Masse an preisgünstigen Gütern, ein Quasi-Paradies auf Erden, hält uns davon ab, nach dem wirklichen Paradies zu fragen (durch die vielen billigen Güter haben wir es ja vermeintlich schon auf Erden) und die tägliche Arbeit, die all unsere Konzentration, Höchstkonzentration verlangt, ermüdet uns derart, daß wir am Abend keine Lust mehr auf tiefergehende Gedanken haben. Wer sich den ganzen Tag den Kopf zerbricht, hat wohl abends keine Lust mehr dazu, sondern fällt hundemüde in den Fernsehsessel.

Das Ganze ist teuflisch.

Wenn uns Gott nun unser „schönes“ Quasi-Paradies (das Meer an preisgünstigen Gütern) durch Trockenheit kaputt macht oder zumindest beschädigt, dann ist das vielleicht nicht nur sein erziehender Zorn sondern sogar vielleicht schon sein vernichtender Zorn. Dieses System „kotzt ihn an“ und er will es vernichten. Dieses System macht uns vor, wir könnten vollkommen autark, das heißt unabhängig von Gott leben, aber das ist eine Lüge.

Gott hatte die Welt (nach dem Sündenfall) ganz bewußt so eingerichtet, daß sie eben kein Paradies war, kein Paradies sein sollte. Adam und Eva, die ersten Menschen, hatten die vertrauensvolle Gemeinschaft mit Gott aufgegeben, die sie ursprünglich hatten. Diese vertrauensvolle Gemeinschaft mit Gott war das eigentliche Paradies, der Zustand der Wonne und Glückseligkeit. Nachdem sie ihr Vertrauen zu Gott ohne Grund weggeworfen hatten, wurden sie aus dem sichtbaren Paradies-Garten ausgestoßen (der sichtbare Paradies-Garten, indem Adam und Eva vormals lebten, versinnbildlichte und unterstrich eigentlich nur die Wonne und Glückseligkeit der Gegenwart Gottes, in der Adam und Eva lebten; die Gegenwart Gottes war das, worauf es im Grunde ankam; weniger der sichtbare, wunderbare Paradies-Garten). Außerhalb des Paradies-Gartens gab es dann Hitze, Kälte, Unkraut, Krankheit, Mühsal, Schmerzen, etc. Diese Unannehm-lichkeiten sollte Adam und Eva deutlich machen, in welcher spirituellen Lage sie sich außerhalb der Gegenwart Gottes befanden. Sie hatten die Gegenwart Gottes verlassen, die Sphäre der Glückseligkeit, und dies sollte ihnen ständig vor Augen gehalten werden. Sie sollten es fühlen, sehen, hören, riechen, schmecken, etc., daß eine Existenz außerhalb der Gegenwart Gottes etwas sehr unangenehmes war.

Aber schon den ersten Menschen war es möglich, wieder zurückzukehren in die Gemeinschaft Gottes und zwar durch Glauben an einen Erlöser (seit ca. 2000 Jahren wissen wir, daß er Jesus heißt). Schon Adam’s Sohn Abel opferte ein Lamm. Natürlich erwirkte er nicht durch die Opferung des Lammes Sündenvergebung sondern dadurch, daß er das Lamm als Vorbild nahm für den Erlöser, der einmal für ihn sterben sollte als wahres Lamm Gottes.

1Mo 4,4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, …

Seit ca. 2000 Jahren wissen wir das der Erlöser Jesus Christus heißt, das wahre Lamm Gottes. Wer an ihn glaubt, hat die Vergebung der Sünden und wird durch ihn heilig gemacht, Tag für Tag. Seit ca. 2000 Jahren existiert auch die christliche Kirche, die die Gemeinschaft all derer ist, die an Jesus glauben.

Der Hauptfeind der wahren, christlichen Kirche im Westen war lange Zeit die römisch-katholische Kirche. Es ist erstaunlich wie viele Jahrhunderte sie einen Gr0ßteil der Menschheit an der Nase herumführte. Dann kam die Reformation Martin Luther’s. Friedrich der Große, der leider kein Christ war, schreibt, daß die Reformation von Vielen gar nicht aus Glaubensgründen angenommen wurde sondern aus materiellen Gründen. Glaubt man Friedrich, dann ging es bei der Reformation nicht nur um Fragen der Lehre sondern auch um Materielles (für Luther selber standen allerdings mit Sicherheit die Lehrfragen im Vordergrund).

Friedrich der Große (aus „Friedrich der Große über Religion und Reformation„):

„Aber nicht aus den Umwälzungen in den religiösen Anschauungen konnte eine Reformation der Kirche hervorgehen. Der Scharfsinn der meisten denkenden Menschen richtet sich auf Dinge, bei denen ihr Eigennutz (Habgier, R. B.) und Ehrgeiz (Ehrsucht, R. B.) ins Spiel kommt. Wenige befassen sich mit abstrakten Ideen, und noch kleiner ist die Zahl derer, die gründlich über so wichtige Fragen nachdenken. Und das Volk, der achtbarste, zahlreichste und unglücklichste Teil der Gesellschaft, folgt Anregungen, die man ihm gibt.

Den Anstoß gab also nicht die tyrannische Macht, die der (katholische, R. B.) Klerus über die Gewissen ausübte.  Die Priester nahmen dem Volke seine Habe und seine Freiheit: diese Sklaverei, die täglich drückender wurde, erregte schon Unwillen. Der stumpfsinnigste wie der geistvollste Mensch spürt je nach dem Grade seiner Empfindlichkeit das Leid, das ihm zugefügt wird. Alle streben nach Wohlbefinden; eine Zeitang halten sie still, aber schließlich geht ihnen die Geduld aus. Die Knechtung so vieler Völker hätte also ohnedies zu einer Reformation geführt, hätte nicht der römische (=katholische, R. B.) Klerus, durch innere Zwistigkeiten aufgewühlt, selbst das Zeichen zur Befreiung gegeben, indem er die Fahne der Empörung gegen den Papst aufpflanzte. Die Waldenser, Wycliffiten und Hussiten hatten die Bewegung schon eingeleitet; aber erst Luther und Calvin, die ebenso mutig, doch unter günstigeren Umständen geboren waren, vollendeten das große Werk.

Die Augustiner (Luther’s katholischer Heimat-Orden) waren im Besitz des Ablaßhandels. Als der Papst die Dominikaner mit der Predikt des Ablasses betraute, entstand ein erbitterter Kampf zwischen beiden Orden. Die Augustiner erklärten sich gegen den Papst, und Luther, der diesem Orden angehörte, griff die kirchlichen Mißbräuche aufs heftigste an. Mit kühner Hand lüftete er die Binde des Aberglaubens. Bald wurde er zum Führer der Bewegung, und da seine Lehre den Bischöfen ihre Pfründen und den Klöstern ihre Besitztümer streitig machte, schlossen sich die Fürsten dem neuen Bekehrer in Scharen an.“

Ende Zitat Friedrich.

Kleiner Exkurs zur Geschichte

(meine Schlussfolgerungen zur Geschichte sind mehr oder weniger Hypothesen, denn für hieb- und stichfeste geschichtliche Aussagen fehlen mir einfach die Fachkenntnisse)

Es kam dann leider zu einem gewaltigen Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken. Ich vermute (das müßte man aber noch nachweisen), daß letztlich dieser Konflikt der Anfang der Entwicklung zu dem Materialismus hin war, den wir heute haben. Die protestantischen Fürstentümer mußten sich gegen die katholische Reaktion wehren. Kriege waren schon immer teuer. Deshalb war wirtschaftliche Stärke lebens-wichtig für die protestantischen Fürstentümer und es blieb ihnen nicht anderes übrig, als ihre Bürger zu „Materialisten“ (aber noch nicht in dem Sinne eines modernen Materialismus, der reiner Selbstzweck ist) zu erziehen, die sich ganz dem täglichen Produzieren von Gütern hingaben. Nur eine gut funktionierende Volkswirtschaft und somit hohe Steuereinnahmen konnte die Finanzierung teurer Kriege sicherstellen.

Zur der Zeit als protestantische Fürstentümer zu teuren Verteidigungskriegen gegen die Katholiken gezwungen waren, konnte die Fokussierung des Einzelnen auf produktives Wirtschaften durchaus der Bestandteil eines bewußt christlichen Lebens sein, denn durch produktives Wirtschaften wehrte man ja indirekt den Unglauben ab, was ein christliches Werk war. Durch produktives Arbeiten seiner Untertanen hatte der Fürst genug Geld, Verteidigungskriege gegen die angreifenden, ungläubigen Horden zu führen. Man tat also damals als Christ etwas Gutes, wenn man auf produktives Arbeiten fokussiert war.

Mit dem westfälischen Frieden 1648 kehrte dann Frieden ein. Nun hätte man wieder mit weniger Druck wirtschaften können. Aber anscheinend ließ man die „Maschine“ einfach weiterlaufen, entzückt über die großen Reichtümer, die sie produzierte.

Vielleicht spielte auch die Irrlehre des Calvinismus bei der Entstehung des Materialismus eine Rolle, denn die Calvinisten betrachten wirtschaftlichen Erfolg als Indikator für den Segen Gottes (im Gegensatz zur Irrlehre der Calvinisten ist der Befund der Bibel der, daß irdischer Erfolg keine Indikator für den Segen Gottes ist).

Auch das Königreich Preußen brauchte viel Geld zur Kriegsführung, was sicherlich ein Grund für den strengen Merkantilismus Friedrich’s des Großen war.

Siehe auch Merkantilismus

Die Kriege Friedrich’s des Großen erfahren eine gewisse Rechtfertigung dadurch, daß man sich einfach gegen den Despotismus der Habsburger (Haus Österreich) wehren wollte (das behauptete jedenfalls Friedrich). Wenn also Friedrich die Preußen zu fleißigen Herstellern von Gütern erzog, dann war das noch kein Materialismus um des Materialismus willen (der Zweck des emsigen Wirtschaftens war ja eben die Abwehr der Habsburger), aber die Menschen gewöhnten sich allmählich an dieses rein auf das Materielle fokussierte Leben.

Friedrich der Große:Alle diese Sekten leben hier (in Preussen, R. B.) in Frieden und tragen gleichmäßig zum Wohl des Staates bei. Hinsichtlich der Moral unterscheidet sich keine Religion erheblich von der anderen. So können alle der Regierung gleich recht sein, die folglich jedem die Freiheit läß, den Weg zum Himmel einzuschlagen, der ihm gefällt. Nichts weiter verlangt sie von dem Einzelnen, als daß er ein guter Staatsbürger ist. Der falsche Eifer ist ein Tyrann, der Länder entvölkert; die Toleranz ist eine zärtliche Mutter, die für ihr Wohlergehen und Gedeihen sorgt.“ (aus „Die Religion unter der Reformation„)

Auch Bismarck benötigte viel Geld für seine Kriege (Kriege gegen Frankreich, Österreich und die Dänen).

Man könnte sicherlich darüber streiten, ob es von Bismarck so weise war, Deutschland zu einer Großmacht unter preußischer Führung zu machen und das durch „Blut und Eisen“. Vielleicht wäre es nie zum ersten Weltkrieg gekommen, wenn Deutschland klein und bescheiden geblieben wäre.

Wahrscheinlich war die Gründung des Deutschen Kaiserreiches der Todesstoß für das Christentum in Deutschland.

Warum?

Preußen hatte vorwiegend evangelische Bevölkerung, viele Gebiete des ehemaligen heiligen römischen Reiches deutscher Nation waren aber katholisch. An gemeinsame Kriege zusammen mit den Katholiken aus dem alten Reich gegen äußere Feinde war doch wohl nur zu denken, wenn die Religion keine Rolle mehr spielen durfte oder nur eine sehr untergeordnete. So wurden die Deutschen von ihrer Führung dazu verdammt, religionslose Hochleistungsroboter zu sein, die möglichst viele Güter pro Jahr produzierten, damit der Staat genügend Steuern zum Ausbau des Militärapparates kassieren konnte. Sie sollten auch nicht zu viel nach Religion fragen, damit sie im Krieg kameradschaftlich zusammen kämpfen konnten gegen äußere Feinde. Hier ist, spirituell gesehen, etwas ganz Schreckliches passiert.

(Ende geschichtlicher Exkurs)

Gibt es einen Ausweg aus dem historisch gewachsenen Materialismus hin zu mehr Kontemplation?

Ich könnte jetzt ganz plump evangelikal antworten: „Nehmen Sie einfach Jesus als ihren Herrn und Heiland an!“

Das wäre natürlich schon Teil der Lösung aber nicht alles. Das Problem ist, daß es heute in Deutschland praktisch fast keine Menschen mehr gibt, die wirklich an Jesus glauben, das heißt die christliche Kirche im engeren Sinne ist praktisch untergegangen (die Kirche im weiteren Sinn, die Menge aller als Kind Getauften, existiert noch; das ewige Leben haben allerdings nur die Glieder der Kirche im engeren Sinne, die aus der Kraft ihrer Taufe im Alltag als Christ leben). Die Evangelikalen sind keine echten Christen. Wenn sich also heute jemand bekehrt, dann stellt sich die Frage, wo er sich anschließen soll. Die römisch-katholische Kirche war schon immer der antichristliche Erzfeind der wahren, christlichen Kirche und die EKD ist mittlerweile auch völlig vom echten Glauben abgefallen (Ordination schwuler Pfarrer, Änderung des Gottesbildes von einem Gott in drei Personen auf einen einpersonalen Gott in drei Erscheinungsformen, etc.).

Ich sag’s jetzt knallhart und frei heraus:

Entweder wir machen hier im Westen eine Revolution, einen Systemchange oder Christus kommt selbst und räumt auf – dann ist allerdings der Jüngste Tag da. Der Jüngste Tag ist so etwas furchtbares, daß ihn auch der frömmste Christ nicht herbeisehnen sollte. Entweder wir schaffen es innerhalb kürzester Zeit wieder ein System zu etablieren, wo die echte, christliche Kirche da ist, Raum hat oder der Jüngste Tag wird über uns hereinbrechen mit furchtbarer Gewalt.

Gott hat die Geschichte nur deswegen bis hierher laufen lassen, weil immer wieder Menschen von der sündigen Menschheit in die christliche Kirche wechselten. Diese Möglichkeit ist heute nur noch theoretisch vorhanden. Natürlich kann man sich auch noch heute zum christlichen Glauben bekehren, aber die Frage ist, wie man denn den Glauben in diesem antichristlichen System leben soll, denn der christliche Glaube ist Gemeinschaftssache, das heißt: Ein Leben als Christ ohne lebendige Gemeinschaft mit anderen Christen „liegt außerhalb der Vorstellungskraft Gottes“, wenn ich das so sagen darf, ist eigentlich nicht definiert und kann nur ein vorübergehender Notzustand oder Ausnahmezustand sein. Praktisch kann man also heute in Deutschland nicht mehr von der Welt in die Kirche wechseln. Diese Möglichkeit des Wechsels war aber bisher der einzige Grund warum Gott die Menschheit nicht in einem Nu, in einem Augenblick vernichtete. Seine Langmut und Geduld wartete ab, ob sich nicht etwa Sünder bekehren und der christlichen Kirche anschließen würden. Gut, bekehren kann man sich noch – aber dann?

 

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