Auslegung Lukasevangelium, Kap. 5, Verse 12-16; Die Heilung eines Aussätzigen

12 Und es begab sich, als er in einer Stadt war, siehe, da war ein Mann voller Aussatz. Als der Jesus sah, fiel er nieder auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, willst du, so kannst du mich reinigen. 13 Und er streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach: Ich will’s tun, sei rein! Und sogleich wich der Aussatz von ihm. 14 Und er gebot ihm, dass er’s niemandem sagen sollte. Geh aber hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, wie Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis. 15 Aber die Kunde von ihm breitete sich immer weiter aus, und es kam eine große Menge zusammen, zu hören und gesund zu werden von ihren Krankheiten. 16 Er aber zog sich zurück in die Wüste und betete.

Auslegung

Aussatz muß eine ziemlich schlimme Krankheit gewesen sein, denn zur Zeit der Wüsten-wanderung des Volkes Israel mußte ein Aussätziger allein außerhalb des Lagers (das Volk Israel lebte damals in einem riesigen Zeltlager mit der Stiftshütte, der Hütte Gottes, in der Mitte) wohnen. Ein Aussätziger wurde also sozusagen unter Quarantäne gestellt.

3Mo 13,46 Und solange die Stelle (aussätzige Stelle; R. B.) an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen, und seine Wohnung soll außerhalb des Lagers sein.

In unserer Zeit heute, die Zeit der christlichen Kirche, des neuen Israel, gibt es eine Parallele zum Verfahren mit einem Aussätzigen. Es ist der Ausschluss eines unbuß-fertigen (die Betonung liegt auf unbußfertig) Sünders aus der Gemeinde. Ein Unbußfertigen kann mach auch Böser nennen.

1Kor 5,13 Gott aber wird die draußen sind richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

Ein unbußfertiger Sünder wird also von der Kirche behandelt wie ein Aussätziger.

Im obigen Abschnitt wird erwähnt, daß der Aussätzige für seine Reinigung opfern sollte. Im Alten Testament können wir nachlesen, daß dieses Reinigungsopfer aus einem Schuldopfer, einem Speiseopfer, einem Sündopfer und einem Brandopfer bestand. Der Aussatz muß also die Folge eines ganzen Kataloges von Sünden, sündigen Haltungen gewesen sein, wenn so viele verschiedene Opfer für die Reinigung gebracht werden mußten.

Siehe 3. Mose 14

Indem Jesus den Aussätzigen auffordert, das Reinigungsopfer zu bringen, zeigt er an, daß es ihm nicht nur um die physische/medizinische Heilung des Betroffenen geht sondern auch um Reinigung von Sünde und Schuld. Aussatz ist sozusagen eine „sakrale“ Krankheit, sichtbargewordene Sünde. Die Heilung von Aussatz ist „sichtbare“ Vergebung und Befreiung von Sünde.

Es scheint, daß Gott in alttestamentlicher Zeit die Strafe des Aussatzes besonders für die Sünde der Anmaßung, der Selbstüberhebung, der Vermessenheit verhing. Die Sünde der Anmaßung wurde sichtbar durch Aussatz. Aber auch Selbstbereicherung durch Amtsmissbrauch wurde damit bestraft.

Zum Beispiel erhob sich die leibliche Schwester des Mose, Mirjam, einmal über Mose und behauptete, sie und ihr Bruder Aron wären genauso hochgestellt, hätten einen ähnlich hohen Rang wie Mose, Gott würde mit ihnen genauso reden wie mit Mose. Diese Anmaßung bestrafte Gott mit Aussatz:

Siehe 4. Mose 12

Der König Usija maßte sich eine Amtshandlung der aronitischen Priester an.

2Chr 26,18 und sie traten Usija, dem König, entgegen und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, Usija, dem HERRN zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aaron, die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Heiligtum; denn du vergehst dich und es wird dir keine Ehre bringen vor Gott, dem HERRN.

2Chr 26,19 Da wurde Usija zornig, als er bereits ein Räuchergefäß in der Hand hatte, um zu räuchern; und wie er so über die Priester zornig wurde, brach der Aussatz aus an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Hause des HERRN am Räucheraltar.

2Chr 26,21 So war der König Usija aussätzig bis an seinen Tod und wohnte als Aussätziger in einem besonderen Hause; denn er war verstoßen vom Hause des HERRN. Jotam aber, sein Sohn, stand dem Hause des Königs vor und richtete das Volk des Landes.

Hauptteil

Unmittelbar vor der Geschichte mit dem Aussätzigen hatte Jesus ja Simon Petrus, Johannes und Jakobus in seinen Dienst gerufen, sie ordiniert (siehe Lukas 5, 1-11).

Vielleicht sollen durch die Geschichte mit dem Aussätzigen Menschen gewarnt werden, die sich selbst ein geistliches Amt anmaßen. Dabei ist der beste Weg, ein geistliches Amt zu erlangen, was sicherlich eine sehr große Ehre und Wohlstand ist, einfach in seinem gegenwärtigen Stand und Beruf Gott treu zu sein. Man soll also nicht nach Höherem trachten, sondern seine gegenwärtigen Aufgaben einfach gut erledigen. Eine eventuelle Ehrung für ein treues Leben als Christ durch ein geistliches Amt kann man Gott anheimstellen. An der Schwere der Strafe für die Sünde der Anmaßung sehen wir, daß diese Sünde keine Kleinigkeit ist in den Augen Gottes.

Was wird eines Tages mit Barack Hussein Obama geschehen, der sich anmaßt, Gott zu sein? Er sagt zwar nicht, er sei Gott, aber er benimmt sich wie Gott, indem er alle Religionen dieser Welt für legitim erklärt. Der wahre Gott, der Herr, der ewige Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, sagt uns aber im Gegensatz zu Obama, daß die einzig rechtmäßige Religion das Christentum, der Glaube an Jesus, Gottes Sohn, ist. Der Pseudo-Gott Obama pfuscht also dem wahren Gott fürchterlich ins Amt (Handwerk) und das wird er ihm nicht einfach so durchgehen lassen; Obama wird nicht ungeschoren davon-kommen.

Siehe auch „Gott“ kann keinen Regen machen, aber die Religion ändern

Neben der Sünde, sich ein Amt anzumaßen, gibt es auch die Sünde des Amtsmissbrauchs zur Selbstbereicherung.

Gehasi, der Diener des Propheten Elisa, wollte sich die Heilung Naaman des Aramäers von diesem bezahlen lassen (2. Könige 5).

2Kön 5,20 sagte sich Gehasi, der Diener Elisas, des Mannes Gottes: Siehe, mein Herr hat diesen Aramäer Naaman verschont, dass er nichts von ihm genommen hat, was er gebracht hat. So wahr der HERR lebt: Ich will ihm nachlaufen und mir etwas von ihm geben lassen.

Für diesen Amtsmissbrauch wurde Gehasi schwer bestraft:

2Kön 5,27 Aber der Aussatz Naamans wird dir anhangen und deinen Nachkommen allezeit. Da ging Gehasi von ihm (Elisa; R. B.) hinaus, aussätzig wie Schnee.

Judas Iskariot ließ sich zwar nicht einzelne Heilungen, die er als Apostel vollbrachte, be-zahlen, aber er nahm Geld aus der Kasse der Jünger bzw. Apostel.

Joh 12,6 Das sagte er (Judas Iskariot; R. B.) aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war.

Sicherlich erhielten die Jünger (Apostel) auch Spenden von Geheilten, was völlig legitim war. Wenn die Jünger jemand heilten im Auftrag des Herrn, dann schlossen sie vorher nicht einen Vertrag mit dem Betroffenen  ab, in dem die Zahlung einer bestimmte Gebühr für die Heilung vereinbart war, sondern die Heilung war selbstverständlich völlig kostenlos, sie gehörte zur kostenlosen Verkündigung des Evangeliums Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Die Heilungen waren sakrale Handlungen. Durch die Heilungen wurde die Vergebung der Sünden sichtbar – sie waren „sichtbare“ Sündenvergebung. Es blieb jedoch einem Geheilten unbenommen, den Aposteln freiwillig eine Spende zukommen zulassen. Jeder Geheilte gehörte ja nach seiner Heilung letztendlich zur großen Schar der Jünger, zur jungen Kirche, und durch seine Spende unterstützte er jene aus der Schar der Jünger, die nicht einem weltlichen Beruf nachgingen wie z. B. Zimmermann, wo man für eine bestimmte Arbeitsleistung einen Geldbetrag erhält, sondern vom Herrn zu Aposteln berufen worden waren. Ihr neuer Beruf war Apostel. Ein Apostel nimmt nicht für eine bestimmte „Arbeitsleistung“ einen Geldbetrag, sondern dient zunächst ohne direkte Gegenleistung. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er aus Spenden der Gemeinde (die Schar der Jünger), die aber nicht an einzelne „Leistungen“ des Apostels gebunden sind. Ein Apostel wird sozusagen von der Gemeinde besoldet. Man kann also den weltlichen und den geistlichen Beruf in keiner Weise miteinander vergleichen. Diejenigen in der Gemeinde, die einem weltlichen Beruf nachgehen, finanzieren mit ihren Spenden diejenigen, die direkt für die Kirche arbeiten, die Geistlichen.

Mt 10,8 Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt böse Geister aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch. (dies sagte Jesus zu den zwölf Aposteln einschließlich Judas Iskariot; R. B.)

Jesus und die Jünger bzw. Apostel pflegten einen ziemlich bescheidenen Lebensstil (Judas natürlich nur widerwillig).

Lk 6,1 Und es begab sich an einem Sabbat, dass er (Jesus; R. B.) durch ein Kornfeld ging; und seine Jünger rauften Ähren aus und zerrieben sie mit den Händen und aßen.

Allerdings erbrachten sie ökonomisch gesehen eine gewaltige Dienstleistung: Die Heilung von vielen schwer Kranken. Judas rechtfertigte seinen Griff in die Kasse der Apostel vor sich selbst sicherlich damit, der er sich sagte: „Warum sollen wir uns unseren wertvollen Dienst an den Menschen nicht bezahlen lassen?“ Jesus (Gott) dagegen war eher dafür, auch die Spendengelder wiederum im Sinne Gottes zu verwenden und zwar für materiell Arme (das würde man heute als Diakonie bezeichnen). Seinen und den Lebensstandard der Jünger wollte Jesus möglichst niedrig halten, er und seine Jünger sollten ein einfaches Leben führen. Er wollte die Spendengelder der Kirche nicht verschwenden für sich und den „Klerus“, sein und des Klerus‘ Wohlleben, sondern zur Wiederherstellung von Menschen, die am Rand der Gesellschaft standen, verwenden.

Lk 18,22 Als Jesus das hörte, sprach er zu ihm (der reiche Jüngling; R. B.): Es fehlt dir noch eines. Verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!

Joh 13,29 Einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte.

Wenn also Judas Jesus nicht zuvorkam (etwas aus dem Beutel nahm für sich selbst), konnte es immer wieder schnell passieren, daß sich die Kasse der Jünger leerte, weil Jesus alles den Armen „hinterherwarf“, bevor Judas zum Zugreifen kam.

Nichtsdestotrotz war das Handeln von Judas kriminell, er vergriff sich am Vermögen des Herrn. Gott gab in dahin, seine Sünde explodierte und er wurde später sogar zum Verräter des Herrn. Dies wurde nicht mit Aussatz bestraft, sondern Judas mußte sich selbst richten (erhängen).

Ergänzung

Der Sinn der verschiedenen Opfer (3. Mose):

Das Schuldopfer (3. Mose 5)

Das war ein Sühneopfer für Diebstahl und Meineid. Natürlich konnte dem Betroffenen nur dann wirklich vergeben werden, wenn er das Tieropfer als Hinweis nahm auf das zukünftige Opfer Jesus Christi, des Lammes Gottes. Wichtig war auch die Wiedergut-machung von Schäden durch großzügige Zurückerstattung.

Sehr interessant ist, daß wie bei der Begebenheit mit Jesus und dem Aussätzigen auch in alttestamentlicher Zeit der Aussätzige schon geheilt wurde, bevor er all die Reinigungs-opfer vollzog. Auch in alttestamentlicher Zeit waren also die Reinigungsopfer nur das sichtbare Bild eines unsichtbaren, metaphysischen, sakralen Vorganges.

3. Mose 14, 1-3 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Dies ist das Gesetz über den Aussätzigen, wenn er gereinigt werden soll. Er soll zum Priester kommen 3 und der Priester soll aus dem Lager gehen und feststellen, dass die kranke Stelle am Aussätzigen heil geworden ist, (erst danach wurden dann die Opfer vollzogen)

Es war also entscheidend, daß der Aussätzige umkehrte von seiner Sünde (z. B. der Anmaßung) und an einen göttlichen Erlöser glaubte, der ihm das Heil geben konnte. Der Aussätzige aus dem Abschnitt oben hatte es im Vergleich zu einem alttestamentlichen Aussätzigen etwas leichter, weil der den Erlöser, Jesus, sah. Erst nach Buße, Glaube und Heilung brachte der ehemals Aussätzige dann die Reinigungsopfer.

Übrigens scheint der Diebstahl durch Amtsmissbrauch zur Zeit Jesu weit verbreitet gewesen zu sein, denn Johannes der Täufer nimmt in seiner Bußpredigt Bezug darauf:

Lukas 3, 12-14 12 Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm (Johannes der Täufer; R. B.): Meister, was sollen denn wir tun? 13 Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! 14 Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold!

Vielleicht war der Aussätzige, den Jesus heilte, Soldat oder Zöllner.

Neutestamentliche Parallele: 1Petr 4,15 Niemand aber unter euch leide als ein Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der in ein fremdes Amt greift.

Das Speiseopfer (3. Mose 2)

Da sollte man dem Herrn die ersten reifen Früchte der Ernte bringen. Dieses Opfer spricht einfach von der Dankbarkeit des Frommen für Nahrung, Kleidung und Wohnung. Wer dem Herrn nicht dankt für diese Dinge, der macht sich schuldig. Auch unser Trinkwasser kommt letztendlich von Gott, denn er ist es, der den Regen schickt. Bald wird der Wasserhahn täglich zu uns predigen, wenn kein Wasser mehr …

Das Sündopfer (3. Mose 4)

Das ist einfach ein Sühnopfer für beliebige Sünden. Viele Sünden bleiben unsichtbar, zum Beispiel Neid, Missgunst, Lüsternheit, gerne von anderen gesehen werden bei religiösen Werken, Hass, an materiellen Gütern hängen, Statusdenken, krankhafte Angst vor zukünftiger Armut, etc. Natürlich war auch das Sündopfer nur wirksam im Hinblick auf den Erlöser, den Heiland Gottes, von dem wir seit ca. 2000 Jahren wissen, daß er Jesus heißt.

Das Brandopfer (3. Mose 1)

Das diente einfach dazu, sich (wieder) wohlgefällig zu machen vor dem Herrn. Heute würde das heißen, daß wir dem Herrn unseren Leib als lebendiges Opfer darstellen, daß heißt, daß wir durch die Kraft des heiligen Geistes unsere Lüste verleugnen und Gott und unseren Nächsten lieben. Wenn wir unseren Körper, der von Natur nur seinen Lüsten nachgehen will, in der Kraft Gottes (die Kraft, die Gott uns schenkt) zu guten Werken gebrauchen, dann opfern wir ihn dadurch dem Herrn, bringen unseren Leib als lebendiges Opfer dar. Je mehr wir das tun, desto wohlgefälliger werden wir vor Gott. Das ist keine Werksgerechtigkeit sondern schlichter Glaube an Jesus. Wir überwinden nicht aus eigener Kraft sondern Jesus in uns. Jesus in uns macht uns täglich Gott wohlgefälliger.

Mk 12,33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Hebr 13,16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

1Petr 2,5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Weitere Ergänzung

Es mag wahnwitzig klingen, aber Aussatz war unter Umständen eine Gnade Gottes mit dem Sünder, denn teilweise wurden schwere Vergehen auch direkt mit dem Tode bestraft. Dem Aussätzigen blieb noch Zeit sich zu bessern, umzukehren von seinen Sünden; dem zum Tode Verurteilten blieb keine Möglichkeit mehr zur Umkehr – er brachte sich also durch seine Sünde in die ewige Verdammnis.

Wie schon gesagt, mußte Judas Iskariot sich selbst richten (erhängen), aber auch im Alten Testament gibt es ein Beispiel, wo Amtsmissbrauch mit dem Tode bestraft wurde:

1. Samuel 2, 12-17 12 Aber die Söhne Elis (Eli war aronitischer Priester; R. B.) waren ruchlose Männer; die fragten nichts nach dem HERRN 13 noch danach, was dem Priester zustände vom Volk. Wenn jemand ein Opfer bringen wollte, so kam des Priesters Diener, wenn das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zacken in seiner Hand 14 und stieß in den Tiegel oder Kessel oder Pfanne oder Topf, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich. So taten sie allen in Israel, die dorthin kamen nach Silo. 15 Desgleichen, ehe sie das Fett in Rauch aufgehen ließen, kam des Priesters Diener und sprach zu dem, der das Opfer brachte: Gib mir Fleisch für den Priester zum Braten, denn er will nicht gekochtes Fleisch von dir nehmen, sondern rohes. 16 Wenn dann jemand zu ihm sagte: Lass erst das Fett in Rauch aufgehen und nimm dann, was dein Herz begehrt, so sprach er zu ihm: Du sollst mir’s jetzt geben; wenn nicht, so nehme ich’s mit Gewalt. 17 So war die Sünde der Männer sehr groß vor dem HERRN; denn sie verachteten das Opfer des HERRN.

1Sam 2,34 Und das soll dir ein Zeichen sein, das über deine beiden Söhne, Hofni und Pinhas, kommen wird; an „einem“ Tag werden sie beide sterben.

1Sam 4,11 Und die Lade Gottes wurde weggenommen und die beiden Söhne Elis, Hofni und Pinhas, kamen um.

 

 

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