Ja zur Judenmission – Juden brauchen Jesus von Nazareth, den göttlichen Erlöser

Mit diesem Artikel möchte ich jeden wirklichen Christen dringend dazu auffordern, Juden zu missionieren, wo und wann er nur kann. Es ist sogar so, daß die Judenmission nicht eine Wahlmöglichkeit ist sondern eine Pflicht.

Der Glaube, den man noch heute im Allgemeinen unter dem Begriff Judentum versteht, macht nicht selig, er entspricht nicht der korrekten Auslegung des Alten Testamentes (Tanach; heilige Schrift der Juden). Die korrekte Auslegung des Alten Testamentes führt vielmehr zum Christentum – es ist auch der Befund des Alten Testamentes, daß jeder Mensch einen göttlichen Erlöser braucht,  um selig werden zu können. Es entspricht nicht dem Befund des Alten Testamentes, daß der Mensch durch Gesetzeswerke vor Gott gerecht wird (der Mensch, der an einen Erlöser glaubt, lebt allerdings auch nicht gesetzlos, sondern erfüllt das Gesetz der Thora durch einen Wandel, geleitet vom Geist Gottes).

Das Neue Testament enthält im Vergleich zum Alten Testament keine neuen Lehren, sondern im Neuen Testament wird einfach die Lehre von einem göttlichen Erlöser stärker entfaltet.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Siehe auch:

Auslegung Römerbrief, Kapitel 2, 1-16

Auslegung Römerbrief, Kapitel 2, 17-29

Was hier in diesem Abschnitt aus dem Brief des Paulus an die Kirche zu Rom deutlich wird, wird auch schon im Alten Testament deutlich: Die Juden sind immer wieder so vermessen, zu behaupten, sie könnten das Gesetz der Thora halten (aus eigener Kraft). Paulus sagt ihnen hier ganz einfach, daß dem allerdings ihr praktischer (historischer) Wandel widerspricht, die Realität. Die Realität bzw. die Geschichte zeigt, daß die Juden ganz offensichtlich nicht in der Lage sind oder waren, das Gesetz der Thora aus eigener Kraft zu halten und das gilt noch immer, bis heute:

»Euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5).

Das Problem der Juden ist ihr unbeschnittenes Herz (dieses Problem haben allerdings die Nicht-Juden ohne Glaube an Jesus und sakramentale Taufe auch).

Die menschliche Natur ist degeneriert, seitdem sich Adam und Eva von Gott ent-fremdeten, ihr Vertrauen zu ihm ohne Grund wegwarfen. In der Gegenwart Gottes, der sich fürsorglich um sie kümmerte, lebten sie in paradiesischen Freuden und dennoch glaubten sie, Gott würde ihnen etwas vorenthalten, meinte es nicht wirklich gut mit ihnen. Als sie von dem Baum aßen, wurde ihre Entfremdung von Gott manifestiert und die Mächte des Todes erlangten Zugriff auf das Menschengeschlecht. Es ist nicht ganz verkehrt, zu sagen, daß der Mensch seit dem Sündenfall unter einem bösen Zauber, einem Fluch ist. Es entspricht tatsächlich dem Befund der Bibel, daß böse Geister (Dämonen) Zugriff auf den natürlichen Menschen haben.

Epheser 2, 1-3 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

Versucht ein Mensch, ohne die Kraft eines Erlösers die Gebote der Thora zu halten, dann bedeutet das nichts anderes, als daß er sich ohne göttlichen Beistand auf den Kampf mit Dämonen und dem Teufel selbst einläßt, also mit bösen Engelwesen. Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß ein armes, schwaches Menschenkind im Kampf mit Engelwesen unterliegen muß. Dies führt auch zu dem verrückten, unglaublichen Effekt, daß Menschen, die versuchen, die Gebote der Thora aus eigener Kraft zu halten, mehr statt weniger sündigen. Wenn man versucht, die Gebote aus eigener Kraft  zu halten, dann fordert man sozusagen die Dämonen zum Kampf heraus (reizt sie), die natürlich nicht wollen, daß irgendein Wesen in diesem Universum die Gebote Gottes hält, sprich seinen Willen tut. Man kann das auch in anderen Worten ausdrücken:

Römer 7, 8-9 8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. 9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,

Die Dämonen werden jeden, der versucht ohne göttlichen Beistand mit ihnen zu kämpfen, sprich die Gebote aus eigener Kraft zu halten, zum erbärmlichsten Sünder machen, in die Erbärmlichkeit stürzen.

Ich glaube, diesen Zusammenhang haben die Juden bis heute nicht begriffen. Langsam wird es aber Zeit.

Wie nun können wir frei werden von dem Zugriff der Dämonen, von der Sünde? Wie gelangen wir zur Beschneidung unseres Herzens vom Bösen?

Befreiung erlangen wir durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

In anderen Worten: Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb; er ist auferstanden und lebt, um uns heilig zu machen.

Wenn wir dieses Evangelium glauben, dann überzeugt uns das von der Liebe Gottes zu uns und unsere Vertrauen zu Gott wird erneuert, wieder hergestellt. Wir kehren zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat. Allerdings bedarf unser Glaube der Stärkung, da wir durch unsere degenerierte Natur, die wir vom gefallenen Adam biologisch geerbt haben, geschwächt sind, nur ganz schwach glauben können.

Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Zum vollendeten Glauben an Jesus Christus und Gott, den Vater, gelangen wir durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe (siehe Anmerkung, unten). Durch die Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei unser Leib unverändert bleibt, sündig in sich selbst. Wir werden durch die Taufe nicht in einem mechanischen Sinne in Heilige verwandelt (verzaubert). Wir sind nach der Taufe nicht etwa Marionetten, die stur den Willen Gottes tun und nicht mehr sündigen können. Vielmehr ist es so, daß Gott unsere Menschenwürde vollkommen achtet und den Kern unserer Persönlichkeit, unser tiefstes und wahrstes Selbst, nicht antastet (das wäre ja auch die Auslöschung unserer Person). Vielmehr werden wir durch die Taufe aus dem unentrinnbaren Verhängnis der Sünde befreit. Wir in unserer Eigenschaft als Sünder sind sozusagen mit Jesus gestorben, unser alter Mensch der Sünde, aber dennoch sind wir noch wir selbst. Das Ganze bedeutet, daß wir nach der Taufe nicht mehr in der Sünde leben müssen, wenn wir es wollen, wenn wir uns auf die befreiende Kraft von Jesus Tod und Auferstehung stützen, die uns bei der Taufe zugeeignet wurde. Unser Leib will weiterhin seinen alten Gewohnheiten nachgehen. Unsere Verantwortung ist es, täglich die Verheißungen der Taufe gegen den in sich selbst sündigen Leib durchzusetzen, sodaß er nicht  sündigt, sondern gerechte Werke tut. Vor der Taufe waren wir sozusagen nur unser Leib, unserem Leib verfallen. Nach der Taufe haben wir die Möglichkeit, unser Tun, Denken und Handeln von Christus bestimmen zu lassen, der in uns wohnt seit der Taufe.

Da Juden nicht als Kinder getauft werden, müssen sie als Erwachsene sakramental getauft werden, wenn sie zum Glauben an Jesus kommen.

Die sakramentale Taufe der Kirche hat nichts mit der Taufe der Evangelikalen zu tun. Die sakramentale Taufe ist weder ein Akt des Gehorsams noch ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens, noch rein symbolisch, sondern bei der sakramentalen Taufe handelt der dreieinige Gott tatsächlich am Täufling und macht ihn neu, zu einer neuen Kreatur. Die sakramentale Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist. Die Taufe der Evangelikalen wird verworfen und die Evangelikalen sind auch keine echten Christen  und werden verlorengehen. Die Evangelikalen sind auch aus der christlichen Kirche ausgeschlossen – ihre Leiter, Pastoren und Älteste seien verflucht.

Anmerkung

Die Kindertaufe ist gut in sich selbst. Schlecht ist nur ihr Missbrauch durch die evange-lische Kirche und durch die katholische Kirche: Diese beiden Kirchen taufen Kinder auch aus einem nicht-frommen Umfeld. In diesem Fall kann man nicht davon ausgehen, daß Gott das große Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann – der Glaube soll ja regelmäßig der Taufe voreilen. Falls Sie, lieber Leser, als Kind getauft wurden und erst als Erwachsener zum lebendigen Glauben an Jesus kamen, dann lassen Sie sich dennoch keinesfalls wiedertaufen – der Glaube kann notfalls auch nacheilen. In jüngster Zeit hat sich noch ein weiteres Problem ergeben: Die evangelische Kirche glaubt nicht mehr an einen Gott in drei Personen (Trinität) sondern an einen einpersonalen Gott in drei Er-scheinungsformen (Modalismus). Dadurch sind sämtliche Taufen der evangelischen Kirche seit der Änderung des Gottesbildes ungültig, denn die evangelische Kirche tauft nicht mehr auf den Namen des dreieinigen Gottes. Nur eine Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes (der christliche Gott) ist eine christliche Taufe bzw. Taufe der christ-lichen Kirche.

Ergänzung

Jemand könnte die christliche Taufe mit der Verwandlung eines Löwen in ein Schaf vergleichen, falls man tatsächlich zum Beispiel durch Gentechnik einen Löwen in ein Schaf verwandeln könnte. Es erschiene zunächst reizvoll, diesen Vergleich zu machen, aber er wäre viel zu einfach und kein ganz zutreffendes Bild für das, was bei der Taufe wirklich passiert.

Angenommen, es käme heute ein Jude zum Glauben an Jesus und ließe sich taufen, dann könnte es passieren, daß er nach der Taufe kein anderes „Körpergefühl“ hätte als vorher – er würde sich so gar nicht verwandelt fühlen (einem Nicht-Juden könnte das genauso passieren). Er stellt bei sich weiter eine Neigung zum Sündigen fest, resigniert, annehmend das Evangelium würde bei ihm nicht funktionieren, und erleidet schließlich Schiffbruch im Glauben.

Das liegt eben an dem Missverständnis, daß wir von der Taufe in zu einfachen Kategorien denken, als ob wir einfach von Sündern in Heilige verwandelt würden und überhaupt keine Neigung mehr  zum Sündigen hätten nach der Taufe. Könnte man gentechnisch einen Löwen in ein Schaf verwandeln, dann hätte das Schaf, das vorher ein Löwe war, nach der Verwandlung tatsächlich sicher keine Lust (mehr) Schafe zu fressen. Andernfalls dürfte man es nicht ein Schaf nennen. Aber bei der Taufe werden wir nicht einfach in ein anderes Wesen verwandelt, deshalb dürfen wir eben nicht den Vergleich mit der Verwandlung eines Löwen in ein Schaf machen bzw. das wäre eine sehr grobe Vereinfachung, die einige Risiken zu Missverständnissen in sich bergen würde.

Was passiert nun bei der Taufe wirklich?

Wie oben schon gesagt, achtet Gott unsere Menschenwürde. Dies verbietet ihm, uns einfach in ein anderes Wesen zu verwandeln, denn die Verwandlung in ein anderes Wesen, wäre die Auslöschung unserer Persönlichkeit. Und zu unserer natürlichen Persönlichkeit gehört nun mal unser sündiger Leib mit seiner Neigung zum Sündigen. Das will Gott so nicht antasten, weil es eben Teil  unserer Persönlichkeit ist. Natürlich will er aber trotz-dem, daß wir nicht sündigen oder uns zumindest bessern. Das ist ein Dilemma, eine Zwickmühle, sogar für den großen Gott. Aber er hat eine Lösung gefunden:

Bei der Taufe bekommen wir ein neues Schicksal: Wir behalten zwar unseren sündigen Leib, er bleibt sündig in sich selbst, wir bleiben wir selbst, aber wir werden dennoch nicht weiter in der Sünde leben bzw. müssen es nicht wie ohne Taufe. Bei der Taufe wird praktisch unser Leben als Sünder für beendet erklärt, unsere Existenz als solche, die immer mit Sündigen beschäftigt waren, deren Hantierung die Sünde war, außerdem empfangen wir den heiligen Geist, Christus in uns. Da nun unser Leben in den alten Bahnen der Sünde beendet ist durch die Taufe und wir in Christus ein neues Leben haben, können wir als Heilige leben trotz der Tatsache, daß wir einen sündigen Leib mit sündigen Neigungen haben. Das ist ein unaussprechliches Wunder und zeigt die gewaltige Größe der Christusmacht: Unser in sich selbst sündiger Leib tut dennoch Werke der Gerech-tigkeit. Unsere Verantwortung ist es nun, Tag für Tag durch Glauben an die Verheißungen „der Sünde abgestorben durch die Taufe“ und „in Christus durch die Taufe“ unsere sündigen Neigungen zu überwinden. Tun wir das, werden wir am Jüngsten Tag durchkommen. Indem wir Tag für Tag Jesus Christus unser Leben sein lassen, gehen wir Stück für Stück Richtung Himmel. Der Himmel ist ja nichts anderes als der Ort der Gegenwart Gottes, der Ort seiner uneingeschränkten Herrschaft. Indem wir durch die Verheißungen der Taufe unsere sündigen Neigungen überwinden, manifestieren wir unseren Willen, Gott herrschen zu lassen. Der Ort seiner vollkommenen Herrschaft ist der Himmel. Angenommen, ein getaufter Christ will nicht durch die Verheißungen der Taufe seine sündigen Neigungen überwinden, dann drückt er damit praktisch aus, daß er nicht in den Himmel will und Gott wird am Ende unseren Willen akzeptieren. Für Billige-Gnade-Protestanten, die bedenkenlos sündigten, Jesus zu einem Sündenbock degra-dierend, wird es ein böses Erwachen geben am Jüngsten Tag.

Siehe auch:

Verwerfung des messianischen Judentums – messianische Juden sind nicht gerettet

Auslegung Römerbrief, Kapitel 6

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