Auslegung Sprüche Salomos, Kapitel 3

1 Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, 2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden; 3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen. 5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken. 9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen. 11 Mein Sohn, verwirf die Zucht des HERRN nicht und sei nicht ungeduldig, wenn er dich zurechtweist; 12 denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn. 13 Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt, und dem Menschen, der Einsicht gewinnt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber, und ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler als Perlen, und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist in ihrer rechten Hand, in ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden. 18 Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten. 19 Der HERR hat die Erde durch Weisheit gegründet und nach seiner Einsicht die Himmel bereitet. 20 Kraft seiner Erkenntnis quellen die Wasser der Tiefe hervor und triefen die Wolken von Tau. 21 Mein Sohn, lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre Umsicht und Klugheit! 22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals. 23 Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Wege, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird. 24 Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, und liegst du, so wirst du süß schlafen. 25 Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt; 26 denn der HERR ist deine Zuversicht; er behütet deinen Fuß, dass er nicht gefangen werde.

27 Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 28 Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast. 29 Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. 30 Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. 31 Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen, 32 denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund. 33 Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet. 34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. 35 Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.

Auslegung

„1 Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, 2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden; 3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.“

Vers 1 ist selbsterklärend (siehe auch Auslegung Sprüche Salomos, Kapitel 2)

2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden;“

Wird sollten nicht wähnen, daß mit „langes Leben“ eine lange Existenz auf Erden gemeint ist. Es stimmt zwar, daß der Glaube an Jesus auch (physisch-medizinische) Heilung für den Leib bedeutet, aber dennoch bedeutet „langes Leben“ eine hohe Anzahl von Lebensjahren „in Christus“ und nicht eine lange Existenz auf Erden. Worauf es ankommt, sind die Jahre auf Erden, die man „im Herrn“ verbringt.

Was bedeutet das?

Durch Buße, Glauben an Jesus und sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe kommen wir in Jesus Christus hinein. Wer gläubig geworden ist, der ist in engster Beziehung mit einer Person der Gottheit, Jesus oder der Heilige Geist. Unser in sich selbst sündiger Leib will allerdings auch nach der Bekehrung weiterhin seinen alten, sündigen Gewohnheiten nachgehen. „Langes Leben, gute Jahre und Frieden“ werden wir dann haben, wenn wir nicht unseren alten Gewohnheiten nachgehen, sondern dem Heiligen Geist immer mehr Raum geben.

Kurz gesagt: Es geht darum, den Heiligen Geist, den man empfing, als man gläubig wurde, nicht zu dämpfen oder auszulöschen, indem man den alten, sündigen Neigungen nachgibt. Die bloße Gegenwart des Heiligen Geistes bedeutet langes Leben, gute Jahre und Frieden. Die Wonne des Paradiesgartens bestand in der Gegenwart Gottes – vor dem Sündenfall waren Adam und Eva völlig in Gott geborgen. Diese Geborgenheit in Gott war so greifbar, so real, daß Adam und Eva vor dem Fall jeglicher Kleidung entbehren konnten – sie waren buchstäblich in Gott eingehüllt. Wir als Nachkommen des gefallenen Adam können unmöglich der Bekleidung entbehren, was zeigt, wie sehr wir durch die Sündhaftigkeit, die wir vom gefallenen Adam geerbt haben, von Gott getrennt sind. Wer gläubig geworden ist, wächst natürlich Stück um Stück wieder in die Geborgenheit hinein, die Adam und Eva vor dem Fall hatten. Bei der Entrückung bzw. der ersten Auferstehung bekommt jeder Christ einen himmlischen Leib, der frei von sündigen Begierden ist, sodaß wir ungetrübte Gemeinschaft mit Gott genießen werden können.

1Kor 15,53 Denn dies Verwesliche (unser sündiger Leib; R. B.) muss anziehen die Unverweslichkeit (der himmlische Leib; R. B.), und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.

1Kor 15,54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.

2Kor 5,1 Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte (unser sündiger Leib; R. B.), abgebrochen wird, so haben wir einen Bau (der himmlische Leib; R. B.), von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.

2Kor 5,4 Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

Wenn jemand dem Herrn treu war, dann war es der Apostel Paulus. Er erfuhr langes Leben, gute Jahre und Frieden trotz der Tatsache, daß er oft äußerst unangenehme äußere Umstände hatte: Er war oft im Gefängnis, litt Hunger und Durst, wurde ausgepeitscht, gesteinigt, geschlagen etc.

2. Korinther 11, 23-27 23 Sie sind Diener Christi – ich (Paulus; R. B.) rede töricht: ich bin’s weit mehr! Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. 24 Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; 25 ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. 26 Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; 27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße;

Wir müssen uns davor hüten, „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ in einem spießbürgerlichen Sinne zu verstehen, denn das wäre die vollkommene Pervertierung dieser Begriffe.

Angenommen, wir als einfache Christen würden vor ähnliche Herausforderungen gestellt wie der Apostel Paulus, würden dann aber bürgerliches „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ den Leiden des Apostels vorziehen, den Herausforderungen aus dem Wege gehen, dann würden wir „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ im geistlichen Sinne verlieren. Unglaublich dumm, teuflisch und pervers ist es, wenn heute sogenannte Geistliche (Wölfe im Schafspelz) behaupten „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ im bürgerlichen Sinne wären ein Ausdruck des Segens Gottes – deren Verdammnis ist ganz recht.

„3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,“

„Gnade und Treu“ ist eine Person, Jesus.

Apg 13,34 Dass er (Gott; R. B.) ihn (Jesus; R. B.) aber von den Toten auferweckt hat und ihn nicht der Verwesung überlassen wollte, hat er so gesagt (Jesaja 55,3): »Ich will euch die Gnade, die David verheißen ist, treu bewahren

Tit 2,11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes (Jesus; R. B.) allen Menschen

„Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,“

Das reale Leben ist so kompliziert, daß wir Abermillionen von Geboten bräuchten, um jede denkbare Situation so bewältigen zu können, daß es Gottes Wohlgefallen erregt. Die Gebote Gottes hängen dann an unserem Hals und sind dann auf die Tafel unseres Herzen geschrieben, wenn der Geber der Gebote, der Gesetzgeber, Gott, selbst in uns wohnt und wir ihm freiwillig Raum geben. Wenn er uns höchstpersönlich leitet, werden wir auch die schwierigsten Situation zu seiner vollsten Zufriedenheit meistern, das Gesetz erfüllen („erfüllen“ ist viel mehr als „halten“). Wie oben schon gesagt, eine Person der Gottheit empfangen wir durch Buße, Glauben an Jesus und sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Wir sterben der Sünde ab und kommen in Christus hinein durch die Taufe. Unser Leib bleibt allerdings sündig in sich selbst und unser Wille bleibt vollkommen frei. Wenn wir also freiwillig durch den Glauben an Jesus, die befreiende Kraft seines Todes und seiner Auferstehung, die uns durch die Taufe zugeeignet wurde, unsere alten, sündigen Gewohnheiten überwinden, dann hängen Gottes Gebote an unserem Hals und sind auf die Tafel unseres Herzens geschrieben. Der Glaube fängt an mit der Bezugnahme auf die Taufe; wir halten den Glauben durch Gehorsam in der Kraft Jesu. Gegenstand der Taufe sind der Tod und die Auferstehung Jesu und durch die Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus – die neue Geburt aus Wasser und Geist.

4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.“

Paulus wurde von Menschen oft sehr unfreundlich behandelt, hatte nicht ihr Wohlgefallen, trotz der Tatsache, daß er das fast perfekte Beispiel eines Menschen war, der sich „Gottes Gebote um den Hals hing“ und bei dem sie „auf die Tafel seines Herzens geschrieben waren“. Dies scheint Vers 4 zu widersprechen.

Ich wage, zu behaupten, es kommt bei allen Menschen gut an, wenn sich jemand christlich verhält, auch wenn sie selbst nicht gläubig sind. Das Problem ist nur, daß die Menschen häufig nicht bereit sind, irdische Interessen zu opfern um eines Christen willen. Würde man sein Wohlgefallen an einem Christen offenbaren, hätte man Nachteile zu erleiden und deswegen „verkneift“ man es sich. Allerdings zählt das vor Gott natürlich wie Hass, denn es ist unverzeihliche Feigheit.

Zur Zeit der großen Gerichte Gottes über Ägypten, als er sein Volk Israel von dort herausführen wollte, genoss der Mann Mose Hochachtung bei vielen Ägyptern trotz der Tatsache, daß er es war, der immer die einzelnen Gerichte wie Heuschrecken, Hagel, etc. ankündigte.

2Mo 11,3 Und der HERR verschaffte dem Volk Gunst bei den Ägyptern, und der Mann Mose war sehr angesehen in Ägyptenland vor den Großen des Pharao und vor dem Volk.

Der Pharo selbst allerdings war ein ausgesprochener Feind des Mose und wollte ihn töten.

Somit waren die Ägypter in einem Konflikt: Sie hatten Wohlgefallen an Mose, aber Pharao war nun mal ihr Herr.

Wenige Verse nach 2. Mose 11, 3 lesen wir das Folgende:

2Mo 11,5 und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.

Die ältesten Söhne aller Ägypter mußten sterben auch jener, die Mose Ansehen entgegenbrachten.

Wie ist das zu erklären?

Nun, die Ägypter waren zu feige, sich um Mose willen vom bösen Pharao loszusagen – offenbar sagte sich kein einziger Ägypter vom Pharao los, denn sonst hätte der Herr ja nicht alle ältesten Söhne geschlagen. Aus Gottes Sicht war die Liebe der Ägypter zu Mose Hass, weil sie nicht bereit waren, sich um Mose willen vom Pharao loszusagen.

Es gab bisher wahrscheinlich wenig Zeit in der Geschichte, wo einen offenkundige Liebe zu Jesus und seiner Kirche nichts gekostet hätte. Viele waren nicht bereit für ihre Liebe zur Kirche oder Jesus einen Preis zu bezahlen und so wird ihre Liebe am Jüngsten Tag von Gott wie Hass gerechnet werden – Feigheit ist unverzeihlich.

Herodes Antipas mochte Johannes den Täufer, aber er mochte auch seine Frau, die Johannes‘ Kopf wollte. Aus Gottes Sicht war Herodes‘ Liebe zu Johannes Hass, denn er war nicht bereit um Johannes willen, die Liebe seiner Frau zu opfern, die nun mal Johannes‘ Kopf wollte.

Mt 10,37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. (diesen Vers kann man sicherlich um die Liebe zwischen Ehemann und Ehefrau erweitern; allerdings kann und darf daraus kein Grund für eine Scheidung abgeleitet werden – 1Kor 7,13 Und wenn eine (gläubige; R. B.) Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden; R. B.)

Mk 8,38 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Lk 9,26 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.

„5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“

Vers 5 ist keine Anweisung an Christen, den Verstand auszuschalten. Vielmehr ist der Vers so gemeint, daß der Christ in all seinem Denken auch die Offenbarungen Gottes berücksichtigen soll. In der Bibel finden wir Aufzeichnungen von Männern Gottes darüber, was Gott ihnen geoffenbart hat. Diese Offenbarungen beziehen sich auf alle Bereiche des Lebens. Der reine Verstandesmensch (Rationalist) berücksichtigt die Offenbarungen, die wir in der Bibel finden, entweder überhaupt nicht oder nur teilweise. Was Gott uns in der Bibel geoffenbart hat, hat einen Bezug zur historischen Wirklichkeit, zur Wirklichkeit, in der wir leben. Wenn wir Gottes Offenbarung nicht berücksichtigen, haben wir kein vollständiges Bild bzw. nur ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit. Und eines ist klar: Wenn ich heute einen Plan mache für irgendeine Sache und berücksichtige nicht alle Gegebenheiten im Voraus, dann muß mein Plan zumindest langfristig scheitern. Friedrich der Große, König von Preußen, war so stolz auf seinen Rationalismus, aber in Wirklichkeit (aus christlicher Sicht) war er ein Narr bzw. närrischer Heide, denn er traf Entscheidungen auf der Grundlage eines verzerrten Bildes von der Wirklichkeit, eines verzerrten Weltbildes.

Natürlich, für viele kleine Geschäfte des Alltags ist es ohne Belang, ob wir die Offenbarungen Gottes berücksichtigen oder nicht – da genügt einfach der gesunde Menschenverstand, den sowohl Christen als auch Nicht-Christen haben. Wenn es z. B. draußen minus 20 Grad hat, dann zieh‘ ich mir eine dicke Jacke an, bevor ich rausgehe und geh‘ nicht im T-Shirt raus. Der größte Teil der Menschheit wird ähnlich handeln, egal ob Christ oder Nicht-Christ.

Sicherlich gibt es heute kaum mehr einen Menschen, der nicht Internet und Fernsehen zuhause hat. Wenn sich heute jemand in der Schule oder am Arbeitsplatz outen will, dann braucht er nicht zu sagen, er sei homosexuell, sondern seinen Mitschülern bzw. Kollegen wird er sich verdächtig machen, wenn er gesteht, weder Internet noch Fernsehen zuhause zu haben. Aber ich wage, zu behaupten, daß ein Christ sich auf den Weg Richtung Abgrund begibt bzw. den Abfall vom Glauben (Apostasie) riskiert, wenn er Internet und Fernsehen zuhause hat. Fernsehen und Internet sind verseucht mit Pornographie. Jemand, der Internet und Fernsehen zuhause hat, und behauptet, er würde sich nie pornographische Sachen anschauen, dem „sollte man gleich eine aufs Maul hauen“ (beachte die Anführungszeichen) für sein freches, dreistes Lügen. Ein frommer Christ wird Internet und Fernsehen nicht zuhause haben, sondern an einem öffentlichen Ort (z. B. Bibliothek) benutzen, wo er von vielen Augen umgeben ist und er es kaum über sich bringen wird, in aller Öffentlichkeit ein Porno anzuschauen. An einem öffentlichen Ort ist dem Christen seine Scham eine nützliche Helferin und bewahrt ihn.

Hierher gehört, was Gott uns durch den Apostel Paulus geoffenbart hat:

Röm 13,13 Lasst uns anständig wandeln wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht;

Röm 13,14 sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und treibt nicht Vorsorge (z. B. Internet oder Fernsehen zuhause; R. B.) für das Fleisch, dass Begierden wach werden!

Natürlich, ein Nicht-Christ kennt diese Verse aus dem Römerbrief entweder nicht, oder er hält sie einfach für irrelevant. Aber ein frommer Christ weiß, daß Gott durch Paulus gesprochen hat und gehorcht dieser Anweisung.

Auch weiß der Christ aus der Bibel, daß Sünde (z. B. Unzucht) zumindest langfristig zerstörerisch wirkt. Der Sünder ruiniert sich durch seine Sünde physisch und psychisch, und am Ende erntet er die ewige Verdammnis. Indem der Sünder die göttliche Offenbarung nicht in sein Denken mit einbezieht, misslingt sein Leben, denn er geht „schlüpfrige“ Wege; er plant bzw. gestaltet sein Leben falsch.

Röm 6,23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod (Krankheiten, Depressionen, physischer Tod, ewiger Tod, u.v.m.; R. B.), die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Kurz gesagt: Der Christ bezieht in sein Denken immer die Offenbarungen Gottes mit ein – so wird er recht geführt und sein Leben gelingt.

„7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.“

Wieviele Menschen mag es geben, die sich dünken, weise zu sein, weil sie Anhänger des Rationalismus sind. Aber aus christlicher Sicht ist der Rationalismus mehr oder weniger eine Irrlehre, denn er ist einfach nicht wahr, nicht wirklich realistisch. Das Denken des Rationalisten, der meint, er sei allen Religiösen überlegen, ist in Wirklichkeit beschnitten, unvollständig und muß langfristig in den Abgrund führen. Also, man dünke sich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das ist der Weg des Lebens, wenn wir durch die Kraft Jesu Christi die sündigen Neigungen unseres Leibes überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben. Es ist einfach unsere persönliche Sünde, die zerstörerisch ist. Mit dieser Erkenntnis ist unglaublich viel gewonnen, das ist wirkliche Weisheit. Vollends den Sieg tragen wir davon, wenn wir, wie schon gesagt, durch Christus unsere Sünde überwinden, denn dann sind wir solche, die Gott fürchten und vom Bösen weichen. Das Ganze ist tatsächlich mit körperlicher Gesundung verbunden, wie Vers 8 sagt, da Gott selbst das Leben ist. Je weniger wir sündigen, desto mehr durchdringt uns Gott, das Leben, und das macht sich auch durch Gesundheit bzw. Heilung des Leibes bemerkbar.

Joh 11,25 Jesus sprach zu ihr (Marta, die Schwester des Lazarus, den Jesus auferweckte; R. B.): Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben (der leibliche Tod des Christen wird durch Christus so stark abgemildert, daß man von Entschlafen reden kann, was ein Wiederaufwachen impliziert; R. B.) ist;

„9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen. 11 Mein Sohn, verwirf die Zucht des HERRN nicht und sei nicht ungeduldig, wenn er dich zurechtweist; 12 denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn.“

Vers 9 sollte man nicht so deuten, wie vielleicht manche Prediger US-amerikanischer Megachurches tun, daß man durch Spenden an die Kirche den (materiellen) Segen Gottes erzwingen könnte, der dem persönlichen Reichwerden auf Erden dienen soll. Nein, das Streben nach irdischer Herrlichkeit, wozu materieller Reichtum gehört, ist mit dem Christentum nicht vereinbar. Vielmehr geht es darum, wie Jesus sagt, Schätze im Himmel zu sammeln durch Spenden an die Kirche. Natürlich kann Gott einen wohltätigen Christen darin materiell segnen, daß er ihm die Fähigkeit gibt, überhaupt Einkommen zu erwirtschaften. Aber der Christ wird große Teile dessen, was ihm der Segen des Herrn bescherte, wiederum dem Aufbau des Reiches Gottes bzw. der Kirche zur Verfügung stellen, wie er überhaupt weiß, der er selbst und alles was er hat, dem Herrn gehört.

Mt 6,19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. (sagte Jesus)

Mt 6,20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. (sagte Jesus)

1Kor 6,20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

Lukas 12, 16-21 16 Und er (Jesus; R. B.) sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. 17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast? 21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Lukas 12, 31-34 31 Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen. 32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. 33 Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt, und den keine Motten fressen. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Kurz gesagt: Der Christ spart sich ein Vermögen zusammen auf einem Bankkonto im Himmel, indem er sein ganzes Leben einschließlich seiner materiellen Güter, die er erwirtschaftet, für die Werke der Kirche einsetzt. Durch die Spenden der Gläubigen finanziert die Kirche Mission und Diakonie (z. B. Hilfe für verfolgte Christen, die keine Möglichkeit der Erwerbsarbeit haben), den Unterhalt der Geistlichen, den Unterhalt der Verwaltungsangestellten, den Unterhalt von Gebäuden, etc. Natürlich wird die wahre Kirche das Meiste für Mission und Diakonie ausgeben, denn das sind die zwei Kernaufgaben. Es bleibt natürlich jedem Christen unbenommen, auch direkt einem anderen Christen in Not zu helfen – es muß nicht alles über die kirchliche Verwaltung laufen. Jedoch sollte man immer berücksichtigen, daß zum Helfen immer auch eine gewisse Kompetenz gehört, die der Einzelne oft nicht hat.

Der Christ ist immer in Gefahr, zuviel von dem, was ihm der Segen des Herrn beschert hat, für sich selbst auszugeben, das heißt für Wohlleben, Statussymbole und Zukunftvorsorge. Solches Verhalten ist aber nicht dem Glauben gemäß, denn der Herr hat ja verheißen, für jene zu sorgen, die sich zuerst für sein Reich einsetzen – der Christ braucht nicht für sich selbst zu sorgen, was nicht heißt, daß er nicht einer Erwerbsarbeit nachgeht. Das Ganze scheint dem Herrn so wichtig zu sein, daß er Fehlverhalten in diesem Punkt mit Zucht und Zurechtweisung ahndet, wie wir in Vers 11 lesen können. Zucht und Zurechtweisung kann darin bestehen, daß Gott uns z. B. eine Krankheit schickt (in Vers 8 ist ja vom umgekehrten Fall die Rede, das heißt, daß Gott uns Heilung widerfahren lassen wird, wenn wir vom Bösen weichen), wenn wir nach Macht, Ehre und Reichtum streben, was böse ist, und es nicht Gott überlassen uns diese Dinge zu geben, falls er es für angebracht hält.

5. Mose 28, 58-61 58 Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, 59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten. 60 Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen; 61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.

Jakobus 5, 14-16 14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Durch das Wort „Erstling“ kommt Folgendes zum Ausdruck: Es mag einer, bevor er von seinem gerade überwiesenen Monatslohn der Kirche etwas gibt, sich erst einmal eine schicke Espressomaschine kaufen, dann läßt er eine Gartenbaufirma kommen, um die Hecke zu schneiden und schließlich wird noch ein großer Betrag aufs Sparkonto eingezahlt, denn man weiß ja nicht, was morgen kommt. Wer so handelt, der hat eben seine Erstlinge nicht dem Herrn gegeben, was er ahnden wird. Vielmehr sollte einem die Anliegen der Kirche und deren Finanzierung auch höchstpersönliche Anliegen sein. Man sollte erst fragen: „Was braucht die Kirche?“, bevor man an die eigenen Bedürfnisse denkt – dann ist man einer, der die Erstlinge gibt. Was man dann nicht zu entbehren können meint (das ist bei jedem verschieden) für sich selbst, das behalte man ruhig auch für sich selbst. Gott weiß, daß wir alle einen Mindestbedarf haben, gönnt uns natürlich auch ein gewisses Wohlbefinden – hier muß jeder für selbst abwägen, was er der Kirche gibt und was er für sich selbst behält. Immer sollte man im Hinterkopf behalten, daß es letztendlich der Segen des Herrn war, der einem alles bescherte und sich deswegen nicht undankbar erzeigen.

Timotheus 6, 17-19 17 Den Reichen in dieser Welt gebiete (schrieb Paulus an Timotheus; R. B.), dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; 18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, 19 sich selbst einen Schatz sammeln (im Himmel; R. B.) als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen.

„13 Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt, und dem Menschen, der Einsicht gewinnt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber, und ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler als Perlen, und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist in ihrer rechten Hand, in ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden. 18 Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten.“

Kein Mensch kann leben ohne ein gewisses Mindestmaß an Macht, Ehre und Reichtum oder zumindest die Hoffnung darauf. Angenommen, ein Mensch wüßte, er würde bis in alle Ewigkeit nicht ein gewissen Maß an Macht, Ehre und Reichtum erlangen, dann würde er sicherlich wünschen, er wäre nie geboren worden. Der Christ allerdings, also der Mensch, der Weisheit erlangt und Einsicht gewonnen hat, überlässt es Gott, ihm ggf. Macht, Ehre und Reichtum zu geben. Gier ist genau das Gegenteil davon. Gier kommt darin zum Ausdruck, daß man es eben nicht Gott überlässt, einem ggf. Macht, Ehre und Reichtum zu geben.

Mit dem Missverständnis, Christen seien Leute, die gerne „in der Scheiße baden“, muß gründlich aufgeräumt werden. Kein Christ hat Wohlgefallen daran, wenn er immer machtlos ist, nicht geehrt und arm bis zur Mittellosigkeit. Aber der Christ nimmt sich Macht, Ehre und Reichtum nicht mit Gewalt oder durch Betrug, sondern versucht ein sittlich-moralisch hochstehendes Lebens zu führen, wofür in Gott belohnen kann, wenn die Zeit gekommen ist.

Kurz gesagt: Für einen Christen sind wirkliche Macht, Reichtum und Ehre  nur Macht, Reichtum und Ehre, die er aus Gottes Hand empfängt.

Da unsere Gesellschaft mehr und mehr wieder heidnisch wird, kann heute der treue Christ weder von staatlicher noch von kirchlicher Seite erwarten, daß seine treue Nachfolge Jesu mit Macht, Ehre oder Reichtum belohnt wird – er muß eher das Gegenteil erwarten, so wie Jesus, der von Pontius Pilatus, dem römischen Landpfleger, gekreuzigt wurde. Auch dem Paulus, der ein sehr treuer Christ war, wurde von der heidnischen Gesellschaft seiner Zeit schwer zugesetzt.

Joh 15,18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.

Joh 15,19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

1Joh 3,13 Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt hasst.

In diesen Versen ist mit „Welt“ die tendenziell heidnische Welt gemeint. Angenommen, ein Land hat eine christliche Regierung und eine Kirche auf Grundlage des Befundes der Bibel, dann darf man diese Verse nur sehr bedingt anwenden. Bei einer christlich geprägten Gesellschaft kann man nicht von „die Welt“ reden. Jemand der in einer christlichen Gesellschaft zuschanden wird, der sollte die Ursache hierfür ernsthaft bei sich selbst suchen. Sicherlich war Deutschland vor langer Zeit christlich geprägt, heute aber ist es ein neuheidnischer Sündenpfuhl, denn Gott bald vaporisieren wird.

Der treue Christ wird sich heute vielfach damit begnügen müssen, ein gutes Gewissen zu haben, zu wissen, daß er Jesus treu nachfolgt. Alle Hoffnung auf Anerkennung seiner Nachfolge wird er auf die Ewigkeit verschieben müssen bzw. Anerkennung bleibt auf den kleinen Kreis seiner Brüder und Schwestern im Herrn begrenzt.

1Joh 2,16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust (vermutlich Unzucht; R. B.) und der Augen Lust (vermutlich Begehren, Statussymbole; R. B.) und hoffärtiges Leben (vermutlich Dünkelhaftigkeit; R. B.), ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

1Joh 2,17 Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

1. Korinther 4, 8-13 8 Ihr (die Korinther; R. B.) seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ihr herrscht ohne uns? Ja, wollte Gott, ihr würdet schon herrschen, damit auch wir (Paulus und andere Apostel; R. B.) mit euch herrschen könnten! 9 Denn ich denke, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. 10 Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. 11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe 12 und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; 13 man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. (bei der Auslegung dieses Abschnitts muß man berücksichtigen, daß die Welt zu Paulus‘ Zeiten noch heidnisch war; von daher die Ablehnung der Apostel und ihrer Lehre; R. B.)

Die Korinther wollten einerseits Christen sein, andererseits beanspruchten sie auch ihren Platz in der Welt (klug, stark, herrlich). Dem hält der Apostel sein und das Leben der anderen Apostel entgegen. Ihnen erging es in der Welt genau umgekehrt wie den Korinthern. Dies war natürlich eine sehr scharfe Kritik an den Korinthern, denn wenn sie keine Kompromisse gemacht hätten, wäre es ihnen wie den Aposteln ergangen. Paulus fordert sie praktisch auf, ihre Kompromisse aufzugeben und den Weg der Apostel zu gehen.

17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden.“

Vers 17 darf man nicht bürgerlich verstehen, wie nun, glaube ich, genug gesagt ist. Der Weg des Christen ist lieblich, weil er seinen Weg mit Gott geht – er kann dennoch sehr schwierige äußere Umstände haben – die Gegenwart Gottes aber läßt ihn alles ertragen, die Freude im Herrn kann durch schwierige Umstände nicht getrübt werden.

„Frieden“ bedeutet, daß der Christ keine Angst vor dem Gericht Gottes hat, weil er sich nichts zu Schulden kommen läßt. Das ist nicht der Pseudo-Friede der Welt, die einfach das Gericht Gottes leugnet und in Sünden dahinvegetiert. Die Welt hat sozusagen Frieden mit Gott, weil sie Gott einfach abgeschafft hat.

1Thess 5,3 Wenn sie (die Bürger dieser Welt; R. B.) sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben (der Tag des Herrn bzw. die Wiederkunft Jesu Christi; R. B.) schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen.

„19 Der HERR hat die Erde durch Weisheit gegründet und nach seiner Einsicht die Himmel bereitet. 20 Kraft seiner Erkenntnis quellen die Wasser der Tiefe hervor und triefen die Wolken von Tau. 21 Mein Sohn, lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre Umsicht und Klugheit! 22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals.“

Die „Weisheit“ ist Jesus.

Jesus hat buchstäblich jedes Atom dieses Universums unter seiner Kontrolle. Durch seine gewaltige Macht kann er den Christen durch alle Gefahr hindurchtragen. Übrigens muß dies nicht bedeuten, daß der Christ immer von Körperverletzung und Tod verschont bleibt. Aber die Macht des Herrn ist so groß, daß der Tod (auch Märtyrertod) des Christen nicht als Sterben sondern als Entschlafen bezeichnet wird. Der Christ erleidet alles im Herrn und dadurch wird alles erträglich – das Leben, Jesus, ist bei ihm.

Apostelgeschichte 7, 54-60 54 Als sie (der hohe Rat der Juden; R. B.) das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie knirschten mit den Zähnen über ihn (der Christ Stephanus; R. B.). 55 Er aber, voll Heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes 56 und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. 57 Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, 58 stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes, der hieß Saulus, 59 und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! 60 Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Stephanus durfte unmittelbar vor seinem Tod den Herrn in seiner himmlischen Herrlichkeit sehen und dieser Anblick trug ihn durch den Tod hindurch, machte die Schmerzen des Todes erträglich.

Die Regierungen dieser Welt und alle Religionsgemeinschaften außer der christlichen Kirche sind heute derartig degeneriert, daß sie in der Offenbarung des Johannes als Tiere (Bestien) bezeichnet werden. Sie haben die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt, sodaß das Böse das Gute zu sein scheint und das Gute das Böse. Nichtsdestotrotz ist Christus der souveräne Herr und wird bald wieder alles vom Kopf auf die Füße stellen. Er, durch den Gott Himmel und Erde gemacht hat und der den Regen gibt und das Quellwasser, ist die einzig relevante Instanz für jeden Christen, auch wenn die Welt in Lüge ersäuft, ihre Maßstäbe absolut setzt.

Phil 2,11 und alle Zungen (auch die ungläubigen) bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals.““

Vers 22 bedeutet geistliche, psychische und physische Gesundheit und Ehre, die vor Gott gilt.

23 Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Wege, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird. 24 Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, und liegst du, so wirst du süß schlafen. 25 Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt; 26 denn der HERR ist deine Zuversicht; er behütet deinen Fuß, dass er nicht gefangen werde.“

Viele Menschen bilden sich nur ein, sie würden „sicher auf ihrem Lebensweg wandeln“. Sie wägen sich in Sicherheit, fürchten kein Gericht Gottes, weil sie sich irgendeiner falschen Religion (eine vermeintliche Praxis, durch die sie sich Gott zu nahen können glauben, ohne sich wirklich sittlich-moralisch zu bessern) hingeben. Alle falschen Religionen führen zur Rechtfertigung der Sünde (man vollzieht einige Rituale seiner Religion, die einen von wirklicher Heiligung im Alltagsleben entbinden) und „so stößt man sich mit seinem Fuß“, indem man sündigt trotz der Tatsache, daß man religiös ist (eigentlich ist man pseudo-religiös). Der einzig wahre Glaube jedoch, der Glaube an Jesus, bringt reale Sicherheit vor dem Gericht Gottes, denn der Glaube an Jesus führt dazu, daß man real immer weniger Sünden begeht und immer mehr Gott und seinen Nächsten liebt. Der echte Christ macht sich nichts vor, vollzieht keine lächerlichen Rituale (z. B. „die fünf Säulen des Islam“), sondern durch Jesus überwindet er immer mehr sein sündiges Fleisch. Der Christ wird am jüngsten Tag durchkommen, weil er sich durch die befreiende Kraft Jesu wirklich gebessert hat, Gott immer wohlgefälliger wurde.

Römer 2, 7-10 ewiges Leben (und Friede und Sicherheit; R. B.) denen, die in aller Geduld mit guten Werken (Gottesliebe und Nächstenliebe; R. B.) trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben (im Himmel; R. B.); Ungnade und Zorn aber denen, die streitsüchtig sind (Anhänger falscher Religionen; R. B.) und der Wahrheit (das Evangelium Gottes  von seinem Sohn Jesus Christus; R. B.) nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit; Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, zuerst der Juden (Anhänger des Gesetzesjudentums; R. B.) und ebenso der Griechen (Anhänger des antiken griechischen Götterolymps bzw. heute jeder falschen Religion; R. B.); 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die Gutes tun, zuerst den Juden (Judenchristen; R. B.) und ebenso den Griechen (Heidenchristen; R. B.).

„27 Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 28 Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast.“

Diese Weisung ist von existenzieller Bedeutung für die christliche Kirche. Häufig befinden sich im Laufe der Geschichte ganze Länder und Gesellschaften in Apostasie (Abfall vom Glauben) bezüglich des Christentums. Dies führt dazu, daß Anhänger des christlichen Bekenntnisses benachteiligt (diskriminiert) werden, was im Extremfall in eine Verfolgung münden kann, die Körperstrafen oder Todesstrafe einschließt. Aber auch eine „moderate“ Verfolgung ist schlimm genug. Man belegt Christen mit einem Stigma, „tut sie in den Bann“ und so verlieren nicht wenige ihre Arbeitsstelle, denn wer will schon einen Geächteten als Angestellten haben.

1Thess 2,14 Denn, liebe Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben.

Joh 9,22 Das sagten seine (ein Blindgeborener, den Jesus wieder sehend gemacht hatte; R. B.) Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn (Jesus; R. B) als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden.

Joh 12,42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden.

Joh 16,2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.

Christen fallen heute als solche, „die unter dem Bann sind“, ziemlich schnell auf am Arbeitsplatz, weil sie es weder tolerieren noch akzeptieren können, wenn Muslime und Homosexuelle sich als ihre (geistlichen) Brüder bezeichnen. Der Christ wird Muslimen und Homosexuellen mit allem Nachdruck sagen, daß sie aus der christlichen Kirche ausgeschlossen sind – dann verfällt der Christ sofort der „Acht“. Der Bannstrahl des Papstes besteht heute darin, daß er alles aus der menschlichen Gesellschaft ausschließt, was nicht den Götzen Toleranz anbetet. Wer nicht religiös und sexuell sehr tolerant ist, ist aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Deutschland ist mehr oder weniger wieder ein heidnisches Land geworden (ich zähle auch Anhänger falscher Religionen zu den Heiden). Würde die echte, christliche Kirche, die eine Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel hat, heute durch eine Reformation wieder vom Nicht-Sein zum Sein gelangen, würde sie die allerschärfste Ablehnung von Seiten der etablierten Gesellschaft erfahren. Sicherlich wäre immer ein signifikanter Teil ihrer Glieder arbeitslos – sie wären nicht arbeitslos aufgrund von Schlamperei, Faulheit, Inkompetenz, etc., sondern weil man sie aufgrund ihres christlichen Glaubens gekündigt hat, das heißt eigentlich ohne wirklichen Grund gekündigt hat (man kann natürlich immer irgendetwas vorschieben).

Jene in der Gemeinde, die gerade noch Arbeit haben wie durch ein Wunder, sollen jenen behilflich sein, die gerade arbeitslos sind. Trotz Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe gibt es sicher immer wieder Fälle, die Hilfe brauchen. Und, natürlich, die Bibel gilt ja nicht nur für deutsche Christen sondern weltweit. In vielen Teilen der Welt sind die säkularen, sozialen Sicherungssysteme wesentlich schlechter als in Deutschland und da ist die Hilfe der Gemeinde für einen ausgestoßenen Christen essentiell (lebenswichtig).

Jakobus 2, 14-17 14 Was hilft’s, Brüder und Schwestern, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? 15 Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung 16 und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das? 17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.

Angenommen, die christliche Kirche würde heute wieder vom Nicht-Sein zum Sein gelangen durch eine Reformation, dann würden sich aber dennoch innerhalb kürzester Zeit wieder Irrlehrer in die neue Kirche einschleichen. Jenen würde es nicht um das Seelenheil der einfachen Christen gehen sondern nur um schändlichen Gewinn. Von daher hätten sie natürlich ein großes Interesse an wohlhabenden Gemeindegliedern und nichts als Verachtung für solche übrig, die bedürftig wären. Der bedürftige Christ ist also selbst in der Kirche in Gefahr, der „Acht“ zu verfallen.

29 Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. 30 Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. 31 Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen,“

Sehr böse ist es, seinen bedürftigen Bruder in der Gemeinde („der bei dir wohnt“) zu verachten. Ohne ein Gespräch mit ihm geführt zu haben, unterstellt man, er habe wegen Schlamperei, Faulheit, Inkompetenz, etc. seinen Arbeitsplatz verloren. Diese böse Unterstellung ist ein Sünde, fast so schlimm wie Mord. Das ist ein ungerechtes Richten und so schlimm wie Gewalttat.

Jakobus 2, 1-13 1 Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. 2 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, 3 und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!, 4 ist’s recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken? 5 Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? 6 Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? 7 Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? 8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; 9 wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. 10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 11 Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12 Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

„32 denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund. 33 Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet. 34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. 35 Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.“

Jakobus 5, 1-6 1 Und nun, ihr Reichen: Weint und heult über das Elend, das über euch kommen wird! 2 Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind von Motten zerfressen. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen! 4 Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth. 5 Ihr habt geschlemmt auf Erden und geprasst und eure Herzen gemästet am Schlachttag. 6 Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet, und er hat euch nicht widerstanden.

 

 

 

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s