Auslegung der Sprüche Salomos, Kapitel 8

1 Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Klugheit sich hören? 2 Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen; 3 an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte ruft sie: 4 O ihr Männer, euch rufe ich und erhebe meine Stimme zu den Menschenkindern! 5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit, und ihr Toren, nehmt Verstand an! 6 Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist. 7 Denn mein Mund redet die Weisheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist. 8 Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin. 9 Sie sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis gefunden haben. 10 Nehmt meine Zucht an lieber als Silber und achtet Erkenntnis höher als kostbares Gold. 11 Denn Weisheit ist besser als Perlen, und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen. 12 Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben. 13 Die Furcht des HERRN hasst das Arge; Hoffart und Hochmut, bösem Wandel und falschen Lippen bin ich Feind. 14 Mein ist beides, Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht. 15 Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. 16 Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden. 17 Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. 18 Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit. 19 Meine Frucht ist besser als Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenes Silber. 20 Ich wandle auf dem Wege der Gerechtigkeit, mitten auf der Straße des Rechts, 21 dass ich versorge mit Besitz, die mich lieben, und ihre Schatzkammern fülle.

22 Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. 23 Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. 24 Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. 25 Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, 26 als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, 28 als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, 29 als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, 30 da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; 31 ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern. 32 So hört nun auf mich, meine Söhne! Wohl denen, die meine Wege einhalten! 33 Hört die Mahnung und werdet weise und schlagt sie nicht in den Wind! 34 Wohl dem Menschen, der mir gehorcht, dass er wache an meiner Tür täglich, dass er hüte die Pfosten meiner Tore! 35 Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN. 36 Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod.

Auslegung

„1 Ruft nicht die Weisheit, und lässt nicht die Klugheit sich hören? 2 Öffentlich am Wege steht sie und an der Kreuzung der Straßen; 3 an den Toren am Ausgang der Stadt und am Eingang der Pforte ruft sie:“

„Öffentlich“ würde heute bedeuten, daß der echten, christlichen Kirche Sendezeit durch die  öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (Fernsehen plus Radio) gegeben würde. Natürlich, die evangelische Kirche und die römisch-katholische Kirche bekommen Sendezeit, aber wir alle wissen, daß diese beiden Kirchen nicht mehr die reine Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel bringen. Ihre Lehre ist aufklärerisch-materialistisch verzerrt zusätzlich zu dem, was sie von Haus aus schon falsch lehren. Für die Rundfunkanstalten, die, wie ich vermute, im Interesse des Staates handeln, ist allein die aufklärerisch-materialistische Komponente wichtig, denn das ist nunmal bei uns die Staatsreligion. Strenggenommen haben wir in Deutschland keine Religionsfreiheit mehr sondern eine Art Theokratie (das Wort passt nicht ganz): Der Staat duldet eigentlich nur noch die Religion (Weltanschauung) des aufklärerischen Materialismus. All die vielen Religionsgemeinschaften, die es bei uns gibt, und die den Eindruck der Religionsfreiheit entstehen lassen, vermitteln letztendlich alle das gleiche Menschenbild:

Kleiner, mickriger Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist und religiös und sexuell sehr tolerant ist. Es soll auch viel Wert legen auf das Erwerben von Statussymbolen (Haus, Auto, etc.), Zukunftsvorsorge treiben und genußsüchtig sein.

Nur oberflächlich betrachtet haben wir Religionsfreiheit. In der Wirtschaft passiert es oft, daß eine kleine Firma einer Branche von einer großen geschluckt wird. Die kleinen Firmen fahren aber weiterhin mit ihren alten Firmenautos herum, sodaß für den Uneingeweihten der Eindruck entsteht, wir hätten eine Marktwirtschaft mit freier Konkurrenz vieler von einander unabhängiger Firmen. Auch das ist ein Trugbild. Die vielen Religionsgemeinschaften, die wir haben, unterscheiden sich nur nach dem Namen, der äußeren Hülle. Was die Lehre angeht, ist es im Grunde genommen alles ein Verein.

Für Salomo war offensichtlich keine Zeit vorstellbar, wo man nicht mehr die Weisheit und die Klugheit (Jesus bzw. die Kirche, die in seinem Auftrag predigt) in der Öffentlichkeit (früher Kreuzungen der Straßen, Tore der Stadt; heute Massenmedien) hören kann. Aber diesen Zustand haben wir heute – das ist die Apokalypse. Wenn „ich“ den Fernseher einschalte (keine Angst, ich hab‘ keinen) und schau‘ mir was Kirchliches an – nur Schrott, nur Käse, Mist.

In der Offenbarung (Apokalypse) des Johannes wird das so ausgedrückt:

Offb 11,8 Und ihre (der judenchristlichen Kirche und der heidenchristlichen Kirche; R. B.) Leichname (die geistliche tote Kirche samt ihren Gliedern; R. B.) werden liegen auf dem Marktplatz (Öffentlichkeit; R. B.) der großen Stadt (die Welt, auch Babylon genannt), die heißt geistlich: Sodom und Ägypten („Sodom“ und „Ägypten“ sind wie „Babylon“ Pseudonyme für die Welt und deuten deren sittlich-moralische Verkommenheit an), wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde.

Offb 11,9 Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden.

Johannes prophezeit in seiner Apokalypse, daß eine Zeit kommen wird, wo die Kirche, die eben aus Judenchristen und Heidenchristen besteht, geistlich tot sein wird („Leichname liegen auf dem Marktplatz“; geistlich tote Christen in der Öffentlichkeit). Nahezu alle Menschen, die sich heute Christen nennen, sind geistliche Leichname, also keine wahren Christen. Jene geistlich toten Christen dienen der Welt (Menschen aus allen Völkern, Stämmen, etc.) noch als menschliche Roboter in ihren dreckigen Fabriken und lauten Büros („lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden“). Die Welt ist völlig zufrieden mit dem geistlichen Tod der Kirche; den physischen Tod erspart sie ihr bzw. will ihn gar nicht, da das „Christentum“ jener toten Christen wie folgt aussieht: Kleiner, mickriger Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist, … Jene toten Christen (z. B. Billige-Gnade-Protestanten) haben sich so sehr an die Welt angepasst, daß die Welt sie nicht nur nicht töten will, sondern sie sogar ausdrücklich bei sich haben will.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 11, 1-14.

4 O ihr Männer, euch rufe ich und erhebe meine Stimme zu den Menschenkindern! 5 Merkt, ihr Unverständigen, auf Klugheit, und ihr Toren, nehmt Verstand an! 6 Hört, denn ich rede, was edel ist, und meine Lippen sprechen, was recht ist. 7 Denn mein Mund redet die Weisheit, und meine Lippen hassen, was gottlos ist. 8 Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Falsches darin. 9 Sie sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis gefunden haben.“

Verzweifelt bittet die Weisheit die Menschen, ihr zuzuhören mit dem Hinweis auf die Vorzüglichkeit ihrer Rede. Das Problem sind die vielen Irrlehrer, die Falsches reden. Die Menschen haben jegliches religiöses Gefasel satt, die Nase voll davon. Sie neigen dazu, die Reden der Weisheit mit den Reden der Irrlehrer in einen Topf zu werfen, da sie schon so oft betrogen wurden und wissen, daß sogenannte Prediger es praktisch immer nicht auf ihr Seelenheil sondern ihr Bankkonto abgesehen haben. Gerade heute, wo das Predigen falscher Lehren ein in der Geschichte nie dagewesenes Ausmaß erreicht hat, brauchen wir ein Identifikationsmerkmal für den Prediger, der die echte Lehre Gottes bringt, die Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel.

Jesus selbst war glaubwürdig, weil er nichts Neues lehrte, kein Neuerer („Neuerer“ ist ein Schimpfwort auf dem Gebiet der Theologie) war, sondern nur Einiges, was im Alten Testament etwas verborgen war, mehr beleuchtete. Was Jesus lehrte, ist eigentlich schon im Alten Testament, der Heiligen Schrift der Welt vor Christi Geburt und auch noch kurz nach der Zeitenwende, enthalten. Jesus war kein Idiot wie Mohammed, der einfach in seinem kranken Hirn irgendwelche Fabeln ohne historische Grundlage ausgesponnen hat – niemals war er das. Die Geschichte der christlichen Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben, ist nichts weiter als die Fortsetzung der Geschichte Gottes mit seinem alten Volk Israel. Diese Kontinuität macht Jesus und seine Lehre so glaubwürdig. Und auch schon in alttestamentlicher Zeit konnte man nur gerecht werden durch Glauben an einen Erlöser – wie gesagt, diese Lehre ist im Alten Testament etwas verborgen. Weiter wurde Jesus von Johannes dem Täufer bestätigt, der zu seiner Zeit der heiligste Mensch in Israel war. Kein Mensch, der eine Predigt von Johannes hörte, wäre jemals auf die Idee gekommen, jener könnte lügen. Johannes war die personifizierte Glaubwürdigkeit und er bestätigte Jesus als Sohn Gottes. Das Zeugnis des Johannes ist auch für uns heute noch wichtig, denn wir haben hiermit zuverlässige Kunde, daß Jesus Gottes Sohn war bzw. ist und daß er kein Betrüger wie der dämliche Mohammed, der falsche Prophet der Muslime, war. Weiter wies sich Jesus durch seine Zeichen und Wunder als Gottes Sohn aus. Durch die Erscheinung des Herrn, Jesus, erfüllten sich einige Prophezeiungen aus dem Alten Testament. Auch dies bestätigt seine Gottessohnschaft – er war tatsächlich der verheißene Messias.

Einige Prophezeiungen, die sich durch Jesus erfüllten:

  • Jes 7,14 Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel. (die Mutter Jesu, Maria, war tatsächlich eine Jungfrau)
  • Mi 5,1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. (Jesus wurde tatsächlich in Bethlehem geboren)
  • Jer 31,15 So spricht der HERR: Man hört Klagegeschrei und bittres Weinen in Rama: Rahel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder; denn es ist aus mit ihnen. (tatsächlich ließ König Herodes der Große eine ganze Anzahl kleiner Kinder ermorden, unter denen er Jesus wähnte)
  • Sach 11,13 Und der HERR sprach zu mir: Wirf’s hin dem Schmelzer! Ei, eine treffliche Summe, deren ich wert geachtet bin von ihnen! Und ich nahm die dreißig Silberstücke und warf sie ins Haus des HERRN, dem Schmelzer hin. (Judas verriet Jesus tatsächlich für dreißig Silberlinge)

Ich wage, zu behaupten, daß wir heute in einer Zeit leben, wo es geistlich finsterer ist als zur Zeit Jesu; wir brauchen einen Neuanfang. Wir brauchen wieder Menschen, die in apostolischer Vollmacht predigen und deren Predigt von Zeichen und Wundern (Heilungen) begleitet wird (keine Angst, ich bin weder Pfingstler noch Charismatiker). Wir brauchen wieder eine Kirche in der Zeichen und Wunder das schlechthin normale sind. Ein Verein, der immer von übernatürlichen Dingen redet, wo man aber nie Übernatürlichkeit sieht, ist schlichtweg nicht das, was er meint, zu sein. Vers 9, oben, bezieht sich auf die wahre Kirche, den Ort des Wunders („die Worte der Weisheit sind alle recht für die Verständigen und richtig denen, die Erkenntnis gefunden haben“; die Verständigen und die, die Erkenntnis gefunden haben, sind die Kirche; Wunder sind möglich im Raum der Kirche durch die Weisheit, Jesus; es sollte dem säkularen Menschen zu denken geben, daß unter jenen Menschen, die die Worte der Weisheit annehmen, Wunder geschehen; hinter den Worten der Weisheit steckt also etwas, Macht und Kraft).

Gebet: „Jesus, sende Arbeiter in deine Ernte, schicke Prediger mit Vollmacht.“

Das Hauptmerkmal der Lehre jener vollmächtigen Prediger wird sein, daß sie uns keine Rechtfertigung für unsere Sünden liefern (religiöse Rituale), sondern uns auf die Kraft Jesu Christi hinweisen, durch die wir uns in Tat und Wahrheit sittlich-moralisch bessern können („meine Lippen sprechen, was recht ist.“). Der Glaube ist der wahre, der mit sittlich-moralischer Besserung einhergeht, wobei hier entscheidend ist, wie Gott die Dinge sieht. Zum Beispiel ist das, was Gott unter Liebe versteht, häufig etwas ganz anders als das, was die Welt unter Liebe versteht. Hier muß man aufpassen, daß man nicht falsch urteilt.

„meine Lippen hassen, was gottlos ist.“

Jene Prediger werden auch nicht die Zusammenarbeit mit den Irrlehrern suchen, wie es heute Bischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx tun und sich z. B. mit muslimischen „Geistlichen“ treffen, sondern sie ganz einfach verfluchen („hassen mit ihren Lippen“). Alles was die christliche Kirche für den Irrlehrer übrig hat, ist der Fluch. Amen. Natürlich sind Bedford-Strohm und Marx auch selbst Irrlehrer – Fluch über sie!

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(Beachte: Vor lauter Feigheit haben sie ihre Kreuze abgelegt; Christus wird sie vor seinem Vater verleugnen, so wie sie ihn verleugneten; Mt 10,33 Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater; auf dem Bild von links: Bedford-Strohm, Scheich Omar Awadallah Kiswani , Marx)
 

„ihr Toren, nehmt Verstand an!“

Jene Prediger werden nicht zu z. B. Muslimen oder Juden sagen, sie bräuchten sich nicht zum Christentum zu bekehren, sondern ihnen sagen, daß sie endlich Verstand annehmen (sich zum Christentum bekehren) sollen.

„nichts Verkehrtes noch Falsches darin.“

Die Lehre jener Prediger wird sich völlig auf den Befund der Bibel stützen. Es wird nicht möglich sein, ihnen nachzuweisen, daß sie irgendetwas predigen, das nicht dem Befund der Bibel entspricht. Den Befund der Bibel erhält man, wenn man jeden Vers der Bibel so auslegt, daß kein Widerspruch zum Gesamtinhalt der Bibel bzw. allen anderen Versen der Bibel entsteht – das ist eine wahre Kunst.

„O ihr Männer“

Jene Prediger sprechen nicht nur zu jenen, die so heruntergekommen sind, daß sie geistlich gar nichts mehr beurteilen können, sondern zu dem „vollen Mann“, der Dinge beurteilen kann. Sie wollen niemand hereinlegen, suchen keine dummen Schafe, die sowieso alles und jedem glauben. Sie scheuen nicht die Konfrontation mit dem gestandenen „Mann“, der sie hinterfragt, die Geschichte kennt, logisch-rational denkt, innerlich aufrichtig ist, reif ist, realistisch ist, etc.

„10 Nehmt meine Zucht an lieber als Silber und achtet Erkenntnis höher als kostbares Gold. 11 Denn Weisheit ist besser als Perlen, und alles, was man wünschen mag, kann ihr nicht gleichen. 12 Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben.“

„Zucht“ hat nichts mit der Askese der Fanatiker zu tun, sondern ist Disziplin mit Weisheit. „Zucht“ bedeutet, durch die Kraft Jesu Christi das sündige Fleisch zu überwinden. Unser Fleisch will Reichtum erlangen auch auf Kosten von Gerechtigkeit. Da müssen wir unser Fleisch, das heißt uns selbst, unter „Zucht“ nehmen und auf Reichtum („Silber“, „Gold“, „Perlen“) verzichten, falls wir dafür im Beruf ungerecht handeln müssten. Das ist übrigens durchaus nicht weit hergeholt oder an den Haaren herbeigezogen. Zöllner und Soldaten, das heißt Berufstätige, kamen zu Johannes dem Täufer und fragten, wie sie konkret Buße tun sollten:

Lukas 3, 12-14 12 Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? 13 Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! 14 Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold!

Jak 5,4 Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer (ungerechte Gutsherren; R. B.) Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth.

1Mo 31,41 So habe ich (Jakob; R. B.) diese zwanzig Jahre in deinem (Laban; R. B.) Hause gedient, vierzehn um deine Töchter und sechs um deine Herde, und du hast mir meinen Lohn zehnmal verändert.

1Sam 25,11 Sollte ich (der böse Viehzüchter Nabal; R. B.) mein Brot und mein Wasser nehmen und mein Fleisch, das ich für meine Scherer geschlachtet habe, und Leuten (die Leute Davids; R. B.) geben, von denen ich nicht weiß, wo sie her sind? (David und seine Leute hatten Nabal’s Herden beschützt, er aber verweigerte ihnen den Lohn für ihren Dienst in Form von Brot, Wasser und Fleisch)

Wir sehen also, das Erwerben von Reichtum im kommerziellen Bereich geht oft mit Betrug, das heißt Ungerechtigkeit, einher. Und immer wenn manche überproportional viel aus dem Kuchen herausschneiden, den täglich alle produzieren, müssen andere Mangel leiden – das ist das Verwerfliche am Schnell-Reichtum-erlangen-wollen.

Wer allerdings unter der „Zucht“ der Weisheit, Jesus, ist, der verzichtet lieber auf Reichtum um der Gerechtigkeit willen bzw. er verzichtet lieber auf Reichtum, bevor er eine Ungerechtigkeit begeht.

Gold, Silber und Perlen werden sich buchstäblich in Nichts auflösen am Jüngsten Tag; was aber bleibt ist die Erinnerung an unser sittlich-moralisches Verhalten. Gott wird uns in der Ewigkeit Macht, Ehre und Reichtum geben, wenn wir hier auf Erden um der Gerechtigkeit willen darauf verzichten. So bedeutet langfristig gesehen unser Verzicht doch keinen materiellen Verlust. Wir müssen lernen auf das Zukünftige zu schauen statt auf das, was vor Augen ist.

Hebr 11,6 Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.

Hebräer 11, 24-26 24 Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr als Sohn der Tochter des Pharao gelten, 25 sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden als eine Zeit lang den Genuss der Sünde haben, 26 und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung.

Hebr 13,14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

12 Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben.“

Hören wir also auf den guten Rat der Weisheit, die uns versichert, ihr Rat sei gut.

13 Die Furcht des HERRN hasst das Arge; Hoffart und Hochmut, bösem Wandel und falschen Lippen bin ich Feind.“

Vers 13 bestätigt das zuletzt Gesagte. „Zucht“ bedeutet nicht religiös-fanatische Askese sondern das Meiden des Bösen im Alltag durch die Kraft Christi.

Der wahrhaft Gläubige wird niemals meinen, sein Glaube erhebe ihn über die „Ungläubigen“ („Hoffart“ und „Hochmut“), sodaß er mit sich selbst nachsichtig sein könnte, mit den „Ungläubigen“ (bei „Ungläubigen“ muß man zwischen getauften Menschen, die nicht erweckt sind, und nicht getauften Menschen unterscheiden) aber sehr streng (allerdings ist es angebracht, Nicht-Getauften mit einer gewissen Reserve zu begegnen, denn sie sind sozusagen Vollheiden, ganz draussen). Nein, der Gläubige wird immer zuerst sich gefordert sehen, gerecht zu handeln. Er wird es sich nicht herausnehmen, seinen sakramental getauften Mitmenschen, die quasi „ungläubig“ sind, weil sie nicht erweckt sind, zu zürnen wegen ihrer Sünden. Er wird sie auch nicht beleidigen oder verfluchen wegen ihrer Sünden. Der Christ ist sich seiner natürlichen Sündhaftigkeit bewußt und weiß, daß er nur durch Gnade, Jesus, überwindet – er ist im Grunde nicht besser als seine Mitmenschen. Er wird versuchen auch seine Mitmenschen auf den Erlöser hinzuweisen, der ihm hilft trotz seiner natürlichen Sündhaftigkeit gerecht zu handeln. Wollen seine Mitmenschen seine Botschaft nicht gleich annehmen, wird er gemäß der Bergpredigt, dem Wort von der Geduld, mit ihnen umgehen. Von Menschen, die nicht sakramental getauft sind, muß man streng fordern, daß sie scharfe Kritik an ihrer heidnischen Religion (z. B. Islam, Hinduismus, Buddhismus, etc.) „schlucken“ bzw. der Kritik sogar zustimmen, wie die Syrophönizierin tat, die von Jesus eine ungläubige Hündin genannt wurde (da sie es mit ihrer heidnischen Religion zu weit getrieben hatte, war ihr Kind besessen; jegliche heidnische Religion ist praktisch Teufelsanbetung und darüber kann man als Christ nicht so einfach hinwegsehen).

(wenn ein sakramental getaufter Mensch zu einer heidnischen Religion konvertiert ist, dann ist seine Taufe außer Kraft gesetzt; man muß ihn ähnlich grob wie einen nicht-getauften Heiden behandeln; im weitesten Sinne sind auch Weltanschauungen wie Kommunismus, Marxismus, Nationalsozialismus, Kapitalismus etc.  heidnische Religionen; einen Nationalsozialisten, der sakramental getauft sein mag, muß ich als treuer Christ genauso scharf kritisieren wie einen Muslimen wegen seines falschen Glaubens, Antichristentums)

Falsche Religionen führen zu Hoffart und Hochmut. Jene, die nicht der eigenen Religion anhangen, betrachtet man verächtlich als die „Ungläubigen“. Wenn man sich innerlich über andere stellt, führt das schnell dazu, daß man gegen sie sündigt (z. B. Herrschsucht, Zorn, Beleidigen, Fluchen, arrogant sein, brutal sein). Seine eigenen Sünden aber vergibt man sich selbst, durch das Halten bestimmter Rituale bzw. man glaubt, man habe die Vergebung der Sünden wie einen fixen Status unabhängig vom eigenen Benehmen. Ein Muslim ist schon ein guter Muslim, wenn er die fünf Säulen des Islam praktiziert. Andersgläubigen gegenüber kann er dabei bedenkenlos in der Wahl seiner Mittel sein (z. B. sie Herumkommandieren, ihnen zürnen, sie beleidigen, etc.), ohne seinen Status als guter Muslim zu verlieren – Hauptsache er praktiziert die fünf Säulen. In den Augen des wahren Gottes ist das aber „böser Wandel“. (wenn man sich einem Muslim gegenüber gemäß der Bergpredigt verhalten würde, würde er dies als Schwäche deuten und schamlos ausnutzen; am besten man geht auf Distanz zu ihnen, wenn sie keine scharfe Kritik an ihrer Religion annehmen wollen; bevor ich mich dem Muslim als Christ nähern kann, muß er zugeben, wie verwerflich seine Religion ist)

„falschen Lippen bin ich Feind.“

Das Allerschlimmste ist es natürlich, wenn jemand um des Gewinnes willen falsche Lehren verbreitet. Um seinen Gewinnes willen nimmt er den physischen und psychischen Ruin und ewigen Tod seiner Schäfchen in Kauf. Das ist wirklich schändlicher Gewinn.

Wenn wir im Gegensatz dazu unter der „Zucht“ der Weisheit sind, werden wir niemals falsche Lehren verbreiten um eines irdischen Vorteils willen – das hasst unsere Seele. Wir als einfache Christen werden Homosexuellen und Muslimen nicht zustimmen, wenn sie sagen, sie seien unsere geistlichen Brüder. Nein, Muslime und Homosexuelle sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen. Der Schaden, den wir dadurch erleiden, kann bis zum Verlust des Arbeitsplatzes gehen, denn wer heute nicht sexuell und religiös tolerant ist, der ist unter dem Bann. Der ordinierte Christ, der in der Gemeinde lehrt, wird nicht falsche Dinge erzählen, um Spenden seiner Zuhörer zu generieren (man könnte z. B. predigen, wirtschaftlicher Erfolg sei ein Zeichen für den Segen Gottes, mit dem Kalkül, daß wirtschaftlich erfolgreiche „Schäfchen“ auch mehr spenden; oder man predigt im Widerspruch zu Gottes Wort sexuelle und religiöse Toleranz, weil auch das mehr Erfolg der „Schäfchen“ am Arbeitsplatz bewirken könnte und somit mehr Spenden; oder man predigt im Widerspruch zu Gottes Wort, wie manche Brüdergemeinden tun, der Christ dürfe überhaupt kein Vermögen haben, auch nicht das kleinste, es müsse sozusagen möglichst immer mathematisch gleich Null sein – dies mit dem Kalkül, daß die „Schäfchen“ wirklich jeden Pfennig, den sie gerade im Moment nicht unbedingt brauchen, immer gleich als Spende abführen und nicht auf ein Konto legen).

14 Mein ist beides, Rat und Tat, ich habe Verstand und Macht.“

Objektiv betrachtet funktionieren alle falschen Religionen nicht. Die christliche Religion allerdings funktioniert wirklich – da ist „Rat und Tat“. Im Mittelpunkt der christlichen Religion steht Jesus, die Weisheit.

Lukas 4, 31-36 31 Und er (Jesus; R. B.) ging hinab nach Kapernaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte sie am Sabbat. 32 Und sie verwunderten sich über seine Lehre; denn er predigte mit Vollmacht. 33 Und es war ein Mensch in der Synagoge, besessen von einem unreinen Geist, und der schrie laut: 34 Halt, was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu vernichten. Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! 35 Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! Und der böse Geist warf ihn mitten unter sie und fuhr von ihm aus und tat ihm keinen Schaden. 36 Und es kam eine Furcht über sie alle, und sie redeten miteinander und sprachen: Was ist das für ein Wort? Er gebietet mit Vollmacht und Gewalt den unreinen Geistern und sie fahren aus.

Viele Menschen nehmen Schmerzmittel, wenn sie krank sind, statt die Ursache der Krankheit zu beseitigen. Das ist keine wirkliche Lösung. Entsprechend sind falsche Religionen nur Makulatur für die Probleme der Menschen oder verschlimmern sie sogar. Das Christentum bekämpft wirklich die tiefsten Ursachen unserer Probleme. Unser Grundproblem ist, daß der böse Geist Zugriff auf den Menschen hat seit Adam’s Fall. Anders ausgedrückt: Seit Adam’s Fall ist die menschliche Natur degeneriert, neigt sehr zum Sündigen.

Epheser 2, 1-2 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gewandelt seid nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Wir alle haben degenerierte Natur des gefallenen Adam geerbt bzw. der Teufel hat Zugriff auf uns. Das Christentum löst dieses Problem dadurch, daß unser natürlicher Mensch, wir als natürliche Menschen, durch die sakramentale Taufe für tot erklärt werden. Außerdem empfangen wir im Zusammenhang mit der Taufe den heiligen Geist, der in die entgegengesetzte Richtung wirkt wie der böse Geist. Nach der Taufe sind wir immer noch die gleiche Persönlichkeit wie vor der Taufe mit samt ihrer Sünde. Nur müssen wir die Sünde nicht mehr tun, weil unser natürlicher, sündiger Mensch für tot erklärt wurde. Wenn also unser Leib sündigen will, brauchen wir ihm nicht zu folgen, da wir ja in unserer Eigenschaft als Sünder gestorben sind.

Der Gegenstand der Taufe ist der Tod und die Auferstehung von Jesus. Bei der Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig in sich selbst. Wie gesagt, überwinden wir unseren Leib dadurch, daß wir nicht mehr in der Sünde leben müssen, weil wir in unserer Eigenschaft als Sünder gestorben sind. Außerdem will der Heilige Geist, den wir im Zusammenhang mit der Taufe empfingen, unsere Glieder für gerechte Werke gebrauchen.

Das ist „Rat und Tat, Verstand und Macht“.

15 Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht. 16 Durch mich herrschen die Fürsten und die Edlen richten auf Erden. 17 Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. 18 Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit. 19 Meine Frucht ist besser als Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenes Silber. 20 Ich wandle auf dem Wege der Gerechtigkeit, mitten auf der Straße des Rechts, 21 dass ich versorge mit Besitz, die mich lieben, und ihre Schatzkammern fülle.“

15 Durch mich regieren die Könige und setzen die Ratsherren das Recht.“

Aufgrund von Vers 15 sollten wir nicht wähnen, jede Obrigkeit würde automatisch immer durch Christus, die Weisheit, regieren. Vielmehr ist der Vers so gemeint, daß diejenigen, die durch Christus regieren, die wahren Könige und Ratsherren sind.

Obrigkeit entsteht durch den Kampf rivalisierender Parteien, wobei schlicht und einfach der Stärkere sich durchsetzen wird („sieghaft und um zu siegen“, Offenbarung 6, 2). Diesen Sieg des Stärkeren muß die Kirche dann als Gottesurteil akzeptieren. Es hat hier allerdings nicht Gut über Böse gesiegt sondern der Stärkere über den Schwächeren. Wenn der Sieger an der Macht bleiben will, muß er seinen Job einigermaßen gut machen, andernfalls wird ein noch stärkerer kommen und … . Es wäre idiotisch, wenn die Kirche durch zuviel Einmischung in die Politik zwischen die Fronten der Rivalen geraden würde. Die Kirche sollte vielmehr versuchen, den Machthaber, der aus dem Kampf von zwei oder mehr Rivalen siegreich hervorgeht, im Sinne Gottes zu beeinflussen, sich aber vom Machtkampf selbst fernhalten. Diese Beeinflussung geschieht dadurch, daß die Kirche ihre ureigensten Aufgaben erledigt: Mission, Diakonie, Halten der Bergpredigt.

Normalerweise soll sich ein Christ der Obrigkeit unterordnen.

Röm 13,1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.

Es käme aber dem Wahnsinn gleich, zu glauben, daß eine Obrigkeit immer den Willen Gottes täte. Man darf nicht glauben, die Obrigkeit sei die sichtbare Stellvertreterin Gottes auf Erden. Der Beruf der Obrigkeit ist es einfach, für Recht und Ordnung zu sorgen. Eine Obrigkeit eines Landes herrscht immer über ein Mischung aus Christen und Nicht-Christen. Dies bedingt, daß ihr Regiment ganz anders aussehen muß wie das Regiment Gottes über die Kirche, die nur aus Christen besteht. Die Obrigkeit wird beim Setzen des Rechts auch immer den Willen der Nicht-Christen zu berücksichtigen haben. Wenn die Mehrheit eines Landes Nicht-Christen sind, wird das Recht häufig nicht christlichen Vorstellungen entsprechen (auch ein großer nicht-christlicher Bevölkerungsanteil, der unterhalb der Mehrheit sein mag, beeinflusst natürlich schon die Rechtssetzung). Allerdings wird wohl auch ein Land, das nur aus Nicht-Christen besteht, niemals den Mord oder den Diebstahl legalisieren, denn das würde den sofortigen Untergang jenes Landes bedeuten. Schwierig wird es für einen Christen, wenn die Obrigkeit z. B. Gesetze bezüglich der Religion macht. So forderte einstmals der babylonische König Nebukadnezar die Anbetung des Bildes eines Götzen und einige römische Kaiser wollten selbst als Gott angebetet werden. Hier gilt Folgendes:

Apg 5,29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Der fromme Jude Daniel und seine Freunde weigerten sich tatsächlich das Götzenbild Nebukadnezars anzubeten – sie gehorchten Gott mehr als Nebukadnezar. Niemals wären sie auf die Idee gekommen, zu glauben, Nebukadnezar’s Befehl bezüglich des Götzenbildes entspräche dem Willen des Gottes Israels. Christen weigerten sich, römische Kaiser anzubeten – auch sie wären nie auf die Idee gekommen, der Befehl des Kaisers bezüglich seiner Anbetung entspräche dem Willen des christlichen Gottes – sie gehorchten ihrem Gott mehr als dem Kaiser.

An Leuten wie König Nebukadnezar und einigen römischen Kaisern wird deutlich, daß eine beliebige Obrigkeit nicht immer automatisch den Willen Gottes tut bzw. durch Christus, die Weisheit, regiert.

Das Hitler-Regime tat viel Ungerechtes, wie z. B. das Erlassen folgender Gesetze gegen die Juden: Arierparagraph von 1933 und die Nürnberger Gesetze von 1935. Niemals entsprachen jene Gesetze dem Willen Gottes aber anscheinend dem Willen der Mehrheit des Deutschen Volkes – ein Staat ist eben keine Kirche, die nur aus Frommen besteht, sondern eine Mischung aus Frommen und Sündern. Der Wille der Sünder kann in ungerechten Gesetzen (in Gottes Augen ungerecht) zum Ausdruck kommen.

Wird eine Zeit kommen, da Könige durch Christus regieren und Ratsherren durch ihn das Recht setzen?

Dies wird erst der Fall sein bei der sichtbaren Wiederkunft Jesu Christi in der Gestalt Gottes, das heißt als Gott. Jesus Christus wird jene, die hier auf Erden nicht mit den anderen Menschen Krieg führten um Macht, Ehre und Reichtum, sondern sich um das Seelenheil ihrer Mitmenschen kümmerten, öffentlich herrschen lassen.

Mt 5,5 Selig sind die Sanftmütigen (die Kirche; R. B.); denn sie werden das Erdreich besitzen.

Offb 5,10 und hast sie (Menschen, die an Jesus glauben; R. B.) unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.

Natürlich sind Christen schon vor dem Jüngsten Tag Könige und Priester – nur nicht in Herrlichkeit sondern in Niedrigkeit, das heißt in Sanftmut und Demut. Mit aller Sanftmut und Demut begegnen sie den armen Sünderlein, damit jene des ewigen Heils teilhaftig werden. Auf Erden sind Christen nur insofern Könige und Ratsherren, daß sie sich selbst richten, ihr sündiges Fleisch unter Kontrolle haben, beherrschen. Der Christ stellt seine Glieder nicht der Sünde zur Verfügung sondern dem Heiligen Geist – das ist königlich, denn es ist ein Regiment durch Christus, die Weisheit.

17 Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich.“

Hier auf Erden ist das Los des Christen: Leiden und verworfen werden wie sein Herr; wie sein Herr nimmt er sein Kreuz auf sich, denn der Knecht ist nicht über seinem Herrn und der Jünger nicht über seinem Meister. In Vers 18-21 lesen wir, wie Jesus unsere Liebe zu ihm erwidern wird in der Ewigkeit, wenn wir auf Erden mit ihm und durch ihn auf dem Weg der Gerechtigkeit wandeln, mitten auf der Straße des Rechts. Zum Wandeln auf dem Weg der Gerechtigkeit gehört es auch, sich räumlich zur Kirche zu halten. Brüder im Herrn unterstützen mich darin, mich selbst zu richten, indem sie mich liebevoll ermahnen oder sogar die Beichte abnehmen. Kaum von Liebe könnte man reden, wenn sich die Glieder der Kirche immer nur ermahnen würden. Nein, die Glieder der Kirche trösten sich auch gegenseitig. Sie freuen sich mit den Fröhlichen und weinen mit den Weinenden.

2Kor 7,7 nicht allein aber durch seine (Titus; R. B.) Ankunft, sondern auch durch den Trost, mit dem er bei euch (bei den Korinthern; R. B.) getröstet worden war. Er berichtete uns von eurem Verlangen, eurem Weinen, eurem Eifer für mich, sodass ich mich noch mehr freute.

Röm 12,15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.

Apg 20,37 Da begannen alle (die Ältesten von Ephesus; R. B.) laut zu weinen und sie fielen Paulus um den Hals und küssten ihn, (Paulus nahm Abschied von ihnen und hatte ihnen gesagt, sie würden sein Angesicht nicht mehr sehen)

„18 Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit. 19 Meine Frucht ist besser als (irdisches; R. B.) Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenes (irdisches; R. B.) Silber. 20 Ich (Christus in uns; R. B.) wandle auf dem Wege der Gerechtigkeit, mitten auf der Straße des Rechts, 21 dass ich versorge mit Besitz, die mich lieben, und ihre Schatzkammern fülle.“

Jene Schatzkammern befinden sich im Himmel, nicht auf der Erde. Christus wird uns im Himmel reichlich belohnen, wenn wir ihm hier auf Erden dienen, ihm in uns Raum geben („Weg der Gerechtigkeit“, „Straße des Rechts“). Allerdings werden wir auf Erden von der Welt (die Menschheit plus ihre Obrigkeiten) viel zu leiden haben und verworfen werden. Kaum werden wir es hier auf Erden zu Macht, Reichtum und Ehre bringen, ohne Christus zu verleugnen. Allerdings ist es nicht völlig ausgeschlossen, daß ein Frommer auch in dieser Welt zu Macht, Ehre und Reichtum gelangt, ohne Christus zu verleugnen. Der fromme Daniel z. B. stieg hoch empor in der Regierung des zunächst gottlosen Königs Nebukadnezar, ohne den Gott Israels zu verleugnen, wobei Daniel allerdings die allerschwersten Prüfungen seines Glaubens zu bestehen hatte. Paulus richtet Grüße einiger Christen am Hof des römischen Kaisers an die Philipper aus.

Phil 4,22 Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus dem Haus des Kaisers.

22 Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. 23 Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. 24 Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. 25 Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, 26 als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. 27 Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, 28 als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, 29 als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, 30 da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; 31 ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern.“

Vers 22 bis Vers 31 bedeuten nichts anderes, als daß Jesus, die Weisheit, auch ewiger Gott, der Sohn Gottes ist.

Hebräer 1, 7-9 7 Von den Engeln spricht er (Gott; R. B.) zwar (Psalm 104,4): »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«, 8 aber von dem Sohn (Psalm 45,7-8): »Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Gerechtigkeit ist das Zepter deines Reiches. 9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.«

„9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit;“

Vers 9 aus Hebräer 1 fasst das Leben von Jesus zusammen. Seine Gerechtigkeit war um so vieles besser als die der Pharisäer und Schriftgelehrten. Er zürnte den Sündern nicht und beleidigte und verfluchte sie auch nicht, sondern bot ihnen das ewige Heil an. Jesus war kein Despot, der nach Macht, Reichtum und Ehre strebte, sondern er kümmerte sich um die verlorenen Schafe des Hauses Israel. Aber gerade diese Sanftmut und Demut wird ihm heute noch zum Vorwurf gemacht, als Schwäche gedeutet.

Psalm 45 (Gott lobt und preist Jesus für seinen edlen Charakter):

1 Eine Unterweisung der Söhne Korach, vorzusingen, nach der Weise »Lilien«, ein Brautlied. 2 Mein Herz dichtet ein feines Lied, / einem König (Jesus; R. B.) will ich es singen; meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers: 3 Du bist der Schönste unter den Menschenkindern, / voller Huld sind deine Lippen; wahrlich, Gott hat dich gesegnet für ewig. 4 Gürte dein Schwert (das Wort Gottes; R. B.) an die Seite, du Held, / und schmücke dich herrlich (sein Schmuck sind die Gläubigen, die er sich erwarb; R. B.)! 5 Es möge dir gelingen in deiner Herrlichkeit (bei seiner Wiederkunft wird Jesus in der Herrlichkeit Gottes erscheinen; R. B.). Zieh einher für die Wahrheit / in Sanftmut und Gerechtigkeit, so wird deine rechte Hand Wunder vollbringen (das tat Jesus in seinen Erdentagen; R. B.). 6 Scharf sind deine Pfeile (was Jesus gepredigt hat; R. B.), dass Völker vor dir fallen (wenn Menschen sich bekehren; R. B.); sie dringen ins Herz der Feinde des Königs. 7 Gott, dein Thron bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reichs ist ein gerechtes Zepter. 8 Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben; darum hat dich der Herr, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen. 9 Deine Kleider sind lauter Myrrhe, Aloe und Kassia; aus Elfenbeinpalästen erfreut dich Saitenspiel. 10 In deinem Schmuck (die Kleider des Heils; R. B.) gehen Töchter von Königen; die Braut (die christliche Kirche; R. B.) steht zu deiner Rechten in Goldschmuck aus Ofir. 11 Höre, Tochter, sieh und neige dein Ohr: Vergiss dein Volk und dein Vaterhaus! (eine Ermutigung für die Kirche sich nicht wieder an die Welt anzupassen; R. B.) 12 Den König verlangt nach deiner Schönheit; denn er ist dein Herr und du sollst ihm huldigen. 13 Die Tochter Tyrus kommt mit Geschenken (Hinweis auf die Gläubigen aus den Heiden; R. B.); die Reichen (reich an Glauben; R. B.) im Volk suchen deine Gunst. 14 Die Königstochter ist mit Perlen geschmückt; sie ist mit goldenen Gewändern bekleidet. 15 Man führt sie in gestickten Kleidern zum König; Jungfrauen folgen ihr, ihre Gespielinnen führt man zu dir. 16 Man führt sie hin mit Freude und Jubel; sie ziehen ein in des Königs Palast. 17 An deiner Väter statt werden deine Söhne sein (nicht das Israel der Abstammung nach wird herrschen auf Erden sondern das geistliche, die Kirche; R. B:); die wirst du zu Fürsten setzen in aller Welt. 18 Ich will deinen Namen kundmachen von Kind zu Kindeskind; darum werden dir danken die Völker immer und ewig.

Gott selbst aber lobt und preist seinen Sohn für seinen hochedlen Charakter. Wenn Gott selbst seinen Sohn für seinen edlen Charakter lobt, können wir dann behaupten, er sei nicht Gott bzw. Gottes Sohn, weil sein Charakter von Sanftmut und Demut geprägt war?

Es ist unvorstellbar dumm, ja dämonisch dumm, jemand, der sanftmütig und demütig ist, zu unterstellen, er sei ein Schwächling, ein Loser. Nein, es gab eine Aufgabe für Jesus, eine Angelegenheit, die sehr dringend war: Viele seiner jüdischen Volksgenossen waren Sklaven der Sünde und die Sünde zersetzte sie, tötete sie. War es nicht klug, ihnen Heilung anzubieten, statt über sie herrschen zu wollen? Wie dumm wäre es gewesen, über Dahinsiechende auch noch herrschen zu wollen – wie wenn ein Arzt im Krankenhaus über die Todkranken herrschen wollte.  Wir aber verwerfen Jesus als Sohn Gottes, weil er eben diese Dummheit nicht beging. Über was für erbärmliche Kreaturen herrschen heute die Regenten dieser Welt, statt sich um deren Seelenheil zu kümmern; aber doch will heute fast jeder lieber Regent als Seelsorger sein.

Das Entscheidende:

Dieser Jesus von Nazareth ist sozusagen das personifizierte Selbst Gottes. Und schon immer (von Ewigkeit her) war Jesus eine eigenständige Person der Gottheit, der Sohn Gottes. Wäre Gott, der Vater, Mensch geworden, hätte er sich sittlich-moralisch wie Jesus verhalten. Jesus warf sein Vertrauen zu Gott nicht weg, als dieser ihn in die allerschwierigsten Situationen führte. Selbst im Garten Gethsemane, am Vorabend der Kreuzigung (Gründonnerstag), unterwarf er sich dem Willen seines Vaters. Die Begebenheit vom Garten Gethsemane ist eine der wichtigsten Geschichten der Bibel. Der Mensch Jesus wäre natürlich der Kreuzigung gern ausgewichen (so betete er ja auch). Aber er unterwirft seinen menschlichen Willen seinem göttlichen Willen und dem Willen des Vaters, da Gott (die Gottheit) ihm den Kelch der Kreuzigung nicht ersparen kann. Gottes Sohn, völlig seiner Göttlichkeit entkleidet, der Mensch Jesus, bleibt Gott treu in den widrigsten Umständen, nimmt alles an aus der Hand Gottes, auch das Widrigste. Somit wird offenbar, daß das personifizierte Selbst Gottes, Jesus, vollkommen gut (sanftmütig und demütig) ist und somit auch Gott, der Vater (auch der Vater muß unendlich sanftmütig und demütig sein wie sein Sohn). Obwohl Gott Jesus Unvorstellbares zumutet, unterstellt Jesus ihm nicht, er meine es böse mit ihm, wirft sein Vertrauen zu ihm nicht weg. In aller Sanftmut und Demut unterwirft sich Jesus dem Willen Gottes – die größte Tat aller Zeiten. Die Gemeinschaft zwischen Gott, dem Vater, und Gott, dem Sohn, ist selbst auch ewiger Gott, der heilige Geist. Die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist so echt, so ungetrübt, so tief, daß aus ihr schon immer der Heilige Geist hervorgeht. Wenn zwei natürliche Menschen „Gemeinschaft“ haben, hört man oft Schimpfworte, ist Hass da, etc. Aus der Gemeinschaft zweier Sünder geht also Fäulnis und Gestank hervor. Bei den Personen der Gottheit ist genau das Gegenteil der Fall. Die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist wie eine ewig sprudelnde Quelle lebendigen Wasser. Der Heilige Geist läßt Christen Gemeinschaft haben trotz ihrer natürlichen Bosheit. Für jemand, der sich neu der Kirche anschließt, ist die Erfahrung der Gegenwart dieses Geistes ein umwerfendes Erlebnis. Aber genau dieser Geist ist die personifizierte Einheit zwischen Vater und Sohn von Ewigkeit her. Der Heilige Geist ist das ewige Siegel der ungetrübten Gemeinschaft der Personen der Gottheit.

33 Hört die Mahnung und werdet weise und schlagt sie nicht in den Wind! 34 Wohl dem Menschen, der mir gehorcht, dass er wache an meiner Tür täglich, dass er hüte die Pfosten meiner Tore! 35 Wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen vom HERRN. 36 Wer aber mich verfehlt, zerstört sein Leben; alle, die mich hassen, lieben den Tod.“

Gott will, daß wir in das Bild seines Sohnes umgestaltet werden. Jesus, sein Sohn, aber war sanftmütig und demütig. Gott will nicht, daß wir stolze Neuheiden sind. Gott hasst Charakterzüge wie Herrschsucht, Stolz, Anmaßung, Prahlerei, Ehrsucht, Gier nach Reichtum, Arroganz, Brutalität, Jähzorn, Neid, Rachsucht, Unbarmherzigkeit, Selbstsucht, etc. Behalten wir im Gedächtnis, daß der Sanftmütige und der Demütige selbst Gott ist, Gottes Sohn. Wenn wir ihn verwerfen wegen seiner Sanftmut und Demut, verwerfen wir auch Gott, den Vater, und die ganze Gottheit. Wenn wir mit dem unsichtbaren Gott etwas zu tun haben wollen, dann kommen wir an Jesus nicht vorbei. Jede „Religion“, die Jesus nicht Gottes Sohn sein läßt, ist eine Pseudoreligion, verwerflich.

Philipper 2, 1-11 1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. 3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, 4 und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient. 5 Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: 6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, 7 sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. 9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

 

 

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