Auslegung der Sprüche Salomos, Kapitel 11

1Falsche Waage ist dem HERRN ein Greuel; aber völliges Gewicht ist sein Wohlgefallen. 2Wo Stolz ist, da ist auch Schmach; aber Weisheit ist bei den Demütigen. 3Unschuld wird die Frommen leiten; aber die Bosheit wird die Verächter verstören. 4Gut hilft nicht am Tage des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tod. 5Die Gerechtigkeit des Frommen macht seinen Weg eben; aber der Gottlose wird fallen durch sein gottloses Wesen. 6Die Gerechtigkeit der Frommen wird sie erretten; aber die Verächter werden gefangen in ihrer Bosheit. 7Wenn der gottlose Mensch stirbt, ist seine Hoffnung verloren und das Harren des Ungerechten wird zunichte. 8Der Gerechte wird aus seiner Not erlöst, und der Gottlose kommt an seine Statt. 9Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbt; aber die Gerechten merken’s und werden erlöst. 10Eine Stadt freut sich, wenn’s den Gerechten wohl geht; und wenn die Gottlosen umkommen, wird man froh. 11Durch den Segen der Frommen wird eine Stadt erhoben; aber durch den Mund der Gottlosen wird sie zerbrochen. 12Wer seinen Nächsten schändet, ist ein Narr; aber ein verständiger Mann schweigt still. 13Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer eines getreuen Herzens ist, verbirgt es. 14Wo nicht Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da geht es wohl zu. 15Wer für einen andern Bürge wird, der wird Schaden haben; wer aber sich vor Geloben hütet, ist sicher. 16Ein holdselig Weib erlangt Ehre; aber die Tyrannen erlangen Reichtum. 17Ein barmherziger Mann tut sich selber Gutes; aber ein unbarmherziger betrübt auch sein eigen Fleisch. 18Der Gottlosen Arbeit wird fehlschlagen; aber wer Gerechtigkeit sät, das ist gewisses Gut. 19Gerechtigkeit fördert zum Leben; aber dem Übel nachjagen fördert zum Tod. 20Der HERR hat Greuel an den verkehrten Herzen, und Wohlgefallen an den Frommen. 21Den Bösen hilft nichts, wenn sie auch alle Hände zusammentäten; aber der Gerechten Same wird errettet werden. 22Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Haarband. 23Der Gerechten Wunsch muß doch wohl geraten, und der Gottlosen Hoffen wird Unglück. 24Einer teilt aus und hat immer mehr; ein anderer kargt, da er nicht soll, und wird doch ärmer. 25Die Seele, die da reichlich segnet, wird gelabt; wer reichlich tränkt, der wird auch getränkt werden. 26Wer Korn innehält, dem fluchen die Leute; aber Segen kommt über den, der es verkauft. 27Wer da Gutes sucht, dem widerfährt Gutes; wer aber nach Unglück ringt, dem wird’s begegnen. 28Wer sich auf seinen Reichtum verläßt, der wird untergehen; aber die Gerechten werden grünen wie ein Blatt. 29Wer sein eigen Haus betrübt, der wird Wind zum Erbteil haben; und ein Narr muß ein Knecht des Weisen sein. 30Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens, und ein Weiser gewinnt die Herzen. 31So der Gerechte auf Erden leiden muß, wie viel mehr der Gottlose und der Sünder!

Auslegung

1Falsche Waage ist dem HERRN ein Greuel; aber völliges Gewicht ist sein Wohlgefallen.“

Dieser Vers kann ein Zweifaches bedeuten:

Erstens, Gott verurteilt die Leugnung der natürlichen Sündhaftigkeit des Menschen („falsche Waage“) scharf bzw. heißt es gut, sie einzugestehen („völliges Gewicht“).

Zweitens, Gott verurteilt es, wenn man mit sich selbst nachsichtig ist, mit anderen aber streng. Gott will natürlich, daß man mit anderen genauso streng bzw. nachsichtig ist wie mit sich selbst.

Folgende zwei Verse belegen, daß die Beurteilung der sittlich-moralischen Verfassung eines Menschen durch Gott mit einem Wiegevorgang verglichen werden kann:

1Sam 2,3 Lasst euer großes Rühmen und Trotzen, freches Reden gehe nicht aus eurem Munde; denn der HERR ist ein Gott, der es merkt, und von ihm werden Taten gewogen.

Dan 5,27 „Tekel,“ das ist, man hat dich auf der Waage „gewogen“ und zu leicht befunden. (das bezieht sich auf Belsazar, den Sohn Nebukadnezars, der sehr gottlos war; R. B.; es geht in diesem Vers aus Daniel natürlich nicht um das Körpergewicht Belsazars sondern um seine bösen, gottlosen Taten)

„2Wo Stolz ist, da ist auch Schmach; aber Weisheit ist bei den Demütigen.“

Es ist ein dämonischer Hochmut bzw. Stolz, die persönliche, natürliche Sündhaftigkeit zu leugnen, die wir alle vom gefallenen Adam geerbt haben – wir alle haben die degenerierte Natur des gefallenen Adam biologisch geerbt. Wer glaubt, er sei von Natur aus gut, der wird sich natürlich auch nicht nach Erlösung bzw. Befreiung ausstrecken. Ohne Erlösung durch Jesus Christus, Gottes Sohn, aber verdirbt der Mensch von Tag zu Tag. Spätestens am Jüngsten Tag wird Schmach auf die Stolzen fallen, denn ohne Jesus konnten sie kein einziges gutes Werk tun.

Wer aber seine Sünde eingesteht und davon befreit werden will, dem kommt die Weisheit, Jesus, zu Hilfe. Jesus macht nicht nur frei von der Sünde, sondern erfreut den „Demütigen“ auch durch seine reale Gegenwart. Die Wonne des sichtbaren Paradiesgartens, in dem Adam und Eva vor dem Sündenfall lebten, war nur ein Bild für die Wonne durch die unsichtbare Gegenwart Gottes. Die Gegenwart Gottes ist das Paradies an sich, selbst wenn die äußeren Umstände weniger schön sein mögen. Auch wenn wir nicht im Paradiesgarten leben wie Adam und Eva, so können wir doch die Wonne des Paradieses auch heute noch genießen durch Gemeinschaft mit Jesus, die Gegenwart Gottes.

3Unschuld wird die Frommen leiten; aber die Bosheit wird die Verächter verstören.“

Die „Unschuld“ ist Jesus. Er leitet die Frommen. Jesus hilft den „Demütigen“, die ihre Sündhaftigkeit einräumen, Tag für Tag unschuldiger zu werden, indem sie immer weniger sündigen durch die Kraft Jesu. Die Welt (Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben und sich unter der Herrschaft antichristlicher Regierungen befinden, die mit den falschen Religionsgemeinschaften kooperieren) aber hasst die Frommen und so ist ihr Weg steinig und schwer. Obwohl ihr Weg steinig und schwer ist, ist es doch der Weg, auf dem Gott, Jesus, sie führt. Auch wenn der Weg schwer ist, Jesus ist bei ihnen. Der schwere Weg wird gangbar für den Frommen durch die Wonne der Gegenwart Gottes.

Der Weg des gottlosen Verächters mag dem äußeren Schein nach leicht sein – die Welt legt ihm keine Steine in den Weg, da er einer der ihren ist. Spätestens am Jüngsten Tag aber wird jener einen großen Fall tun, der nicht bereit war um Gerechtigkeit willen auf Statussymbole, Wohlleben und Zukunftsvorsorge (Streben nach Macht, Ehre und Reichtum in dieser Welt) zu verzichten. Da die Gottlosen der Gegenwart Gottes entbehren, ermangeln sie der Ruhe und des Friedens der Frommen in Gott. Dieses Vakuum versuchen sie auszufüllen durch einen Wettbewerb der Statussymbole, Erwerben irdischer Güter, Durchführen von Sicherungsmaßnahmen für die Zukunft. Um es sich „hier auf Erden gemütlich zu machen“, nimmt man auch gerne die ein oder andere Sünde in Kauf – „Gott wird’s schon vergeben“.

4Gut hilft nicht am Tage des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tod.“

Mit „Tag des Zorns“ ist zwar wahrscheinlich hauptsächlich der Jüngste Tag gemeint, aber im Grunde ist das auch jeder Tag, den man außerhalb der Gegenwart Gottes verbringt. Man richtet es sich hier in dieser Welt ein und nimmt es in Kauf, dafür auch Sünden zu begehen. Diese Sünden aber bewirken den Zorn Gottes. Das Ganze ist pervers bzw. paradox: Genau das, wodurch man Gemütlichkeit und Wohlbehagen zu erlangen versucht, führt zur Unbehaglichkeit. Der Sünder hat ein unbehagliches Lebens, weil er außerhalb Gottes lebt. Dies gilt auch, wenn er in der Welt alles hat, was das (ungläubige) Herz begehrt.

Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.

Eph 2,3 Unter ihnen (die Menschen, die nicht an Jesus glauben; R. B.) haben auch wir (Paulus und die anderen Christen; R. B.) alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

Röm 2,5 Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,

Das Streben nach Macht, Reichtum und Ehre hilft weder jetzt noch am Jüngsten Tag – im Gegenteil. Jeder Mensch kann buchstäblich jeden Augenblick sterben und dann wäre es bis zum Jüngsten Tag, der real noch viele Jahre entfernt sein mag, nur einen Wimpernschlag, denn ein Toter merkt nicht, wie die Zeit vergeht. Wer seine Augen schließt im Moment des Todes, tut sie subjektiv im gleichen Moment wieder auf am Jüngsten Tag. Subjektiv ist der Jüngste Tag nur unsere restliche Lebenszeit bis zu unsrem physischen Tode von uns entfernt. Wenn wir heute sterben, stehen wir subjektiv heute noch vor dem Richterstuhl Gottes – unglaublich, aber wahr. Lieber Leser, es kann durchaus sein, daß der Jüngste Tag subjektiv nur noch wenige Stunden von ihnen entfernt ist, falls sie heute noch sterben würden.

„Gerechtigkeit errettet vom Tod.“

Die „Gerechtigkeit“ ist Jesus. Jesus macht uns nicht nur frei von der Sünde, ist selbst unsere Gerechtigkeit, sondern beglückt uns auch durch seine Gegenwart. Seine Gegenwart schenkt uns physische und psychische Gesundheit und trägt uns auch durch den physischen Tod hindurch, sodaß der Tod des Gläubigen in der Bibel „Entschlafen“ genannt wird im Sinne von Einschlafen. Wenn wir in Jesus bleiben, den Glauben halten, dann brauchen wir auch den ewigen Tod nicht zu fürchten, werden davon verschont werden.

Gal 2,20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Offb 2,11 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet (durch Jesus; R. B.), dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.

Offb 21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

5Die Gerechtigkeit des Frommen macht seinen Weg eben; aber der Gottlose wird fallen durch sein gottloses Wesen.“

Der Weg des Frommen wird kein leichter sein, weil die Welt (Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben und sich unter der Herrschaft antichristlicher Regierungen befinden, die mit den falschen Religionsgemeinschaften kooperieren) ihn hasst, dennoch ist es ein ebener Weg. Der Fromme bleibt in Christus, seiner Gerechtigkeit, indem er das Böse meidet, Ungerechtigkeiten (Stolpersteinen) aus dem Wege geht. Der unebene Weg des Gottlosen ist im Gegensatz dazu übersät mit Stolpersteinen – Ungerechtigkeiten. Der Gottlose geht nur scheinbar einen ebenen Weg, indem er den Hass der Welt vermeidet. In Wirklichkeit stolpert er ständig, indem er eine Ungerechtigkeit nach der anderen begeht.

Joh 15,19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Jak 4,4 Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

1Joh 2,15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.

1Joh 2,16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

1Joh 2,17 Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

“ 6Die Gerechtigkeit der Frommen wird sie erretten; aber die Verächter werden gefangen in ihrer Bosheit.“

Die „Gerechtigkeit der Frommen“ ist keine stellungsmäßige Gerechtigkeit sondern Jesus, eine göttliche Person. Durch Bekehrung und Taufe bekomme ich nicht ein Etikett auf die Stirn geklebt: „gerecht“, sondern ich komme in eine göttliche Person hinein, durch die ich gerecht leben kann und soll. Wenn ich wirklich Tag für Tag durch Jesus meine natürliche Sündhaftigkeit überwinde, dann werde ich jetzt und am Jüngsten Tag vor dem Zorn Gottes gerettet. Jesus hilft mir, nicht ständig über Ungerechtigkeiten zu „stolpern“ und so lebe ich ein Leben, das vor Gott wohlgefällig ist. Aufgrund seiner natürlichen Sündhaftigkeit begeht der Gottlose, der Verächter, eine Bosheit nach der anderen. Seine Bosheiten werden am Jüngsten Tag gegen ihn zeugen und verursachen schon jetzt Gottes Zorn. Vielleicht fühlte sich der Gottlose durch irgendeine Pseudoreligion, die eine Rechtfertigung für die Sünde liefert, frei, zu sündigen, maßt sich die Freiheit an, sündigen zu dürfen. Aber jede Sünde bedeutet einen neuen Gitterstab an dem Käfig, in dem der Gottlose immer mehr eingeschlossen wird. Paradox: Der Gottlose rühmt sich seiner Freiheit, aber in Wirklichkeit kerkert er sich selbst ein (2Petr 2,19 und versprechen ihnen Freiheit, obwohl sie selbst Knechte des Verderbens sind. Denn von wem jemand überwunden ist, dessen Knecht ist er geworden).

1Kor 1,30 Durch ihn (Gott; R. B.) aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,

2Kor 5,21 Denn er (Gott; R. B.) hat den (Jesus; R. B.), der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

7Wenn der gottlose Mensch stirbt, ist seine Hoffnung verloren und das Harren des Ungerechten wird zunichte.“

Vielleicht hoffte der Gottlose Herrlichkeit hier und gleichzeitig Herrlichkeit dort erlangen zu können. Vielleicht war er Anhänger irgendeiner falschen Religion, deren Rituale ihre Anhänger von wirklicher sittlich-moralischer Besserung durch die Kraft Christi im Alltag dispensieren (entbinden). Gott kommt es aber allein auf wirkliche sittlich-moralische Besserung durch die Kraft Christi an und nicht auf das Vollziehen von Ritualen. All die Anhänger falscher Religionen, die hier auf Erden gierig nach Macht, Ehre und Reichtum strebten, werden trotz ihrer Rituale verlorengehen. Sie werden bei ihrem Tod ihre Augen schließen und sie im gleichen Moment an einem Ort ewiger Qual wieder öffnen.

Lukas 16, 19-31 19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren 21 und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre. 22 Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. 23 Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt. 26 Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüberwill, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; 28 denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.

Lukas 12, 16-21 16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. 17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast? 21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Falsche Religionen: Islam, Billige-Gnade-Protestantismus (meist einfach Protestantismus genannt), römischer Katholizismus, Buddhismus, Hinduismus, evangelikaler Glaube, Glaube der Zeugen Jehovas, Glaube der Adventisten, Glaube der messianischen Juden, Glaube der orthodoxen Juden (Judentum), Glaube der neuapostolischen Kirche, Glaube der Mormonen, Glaube der Kopten (Monophysiten), Glaube der Ost“christen“ (Nestorianer), etc.

(Menschen aus Ägypten, dem Nahen Osten, dem Mittleren Osten, etc., die sich Christen nennen, können durchaus keine wirklichen, echten Christen sein sondern Monophysiten bzw. Nestorianer; Monophysiten und Nestorianer haben ein falsches Gottesbild; man muß im Einzelfall prüfen, ob ein Mensch aus Ägypten oder dem Osten, der sich Christ nennt, wirklich Christ ist; wirkliche Christen glauben an die Trinität, haben ein trinitarisches Gottesbild, sind Trinitarier; die wahre christliche Kirche glaubt, daß Jesus Christus eine menschliche und eine göttliche Natur hatte und einen menschlichen und einen göttlichen Willen; die menschliche und die göttliche Natur waren/sind in der Person Jesu Christi perfekt vereinigt, aber beide Naturen blieben/bleiben unvermischt; Jesus Christus war/ist gleichzeitig vollkommener Mensch  und vollkommener Gott; Jesus Christus ist eine einzige Person, eine Person der dreipersonalen Gottheit)

Verwerfliche Weltanschauungen: Kommunismus, Marxismus, Nationalsozialismus, Kapitalismus, etc.

Was ist die einzig wahre Religion?

Die einzig wahre Religion ist der Glaube der christlichen Kirche. Die christliche Kirche lehrt auf Grundlage des Befundes der Bibel, daß die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe die neue Geburt aus Wasser und Geist ist. Außerdem lehrt die christliche Kirche, daß die sakramentale Taufe der Ruf in die Nachfolge Jesu und kein Freifahrschein in den Himmel ist. Nur wer aus der Kraft seiner Taufe wirklich als Christ im Alltag lebt, wird am Jüngsten Tag durchkommen. Die christliche Kirche kennt keine Rituale, die von sittlich-moralischer Besserung entbinden.

Der Gegenstand der Taufe sind der Tod und die Auferstehung Jesu. Bei der Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus, alle Schranken von Raum und Zeit werden durch die Taufe überwunden, sodaß wir uns zusammen mit Jesus auf Golgatha befinden und zusammen mit ihm aus dem Grabe hervorgehen. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus; unser Leib bleibt allerdings sündig in sich selbst. Durch die zwei Heilstatsachen „der Sünde abgestorben“ und „in Christus“ können wir unser sündiges Fleisch täglich überwinden. Der Christ lebt in tatsächlicher sittlich-moralischer Besserung durch die Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu. Wer festhält an der Heiligung, den Glauben bewahrt, der wird durchkommen am Jüngsten Tag.

Unsere Nachfolge ist die angemessene Wertschätzung für Jesu Opfer am Kreuz. Wenn Jesu Opfer am Kreuz ein Werk der Erlösung für uns ist, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben. Gott schenkt uns  Vergebung und Erlösung in einem Paket – beides kann man nicht auseinanderreißen. Wenn wir in der Nachfolge leben, haben wir auch die Vergebung der Sünden.

Die Welt (Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben und sich unter der Herrschaft antichristlicher Regierungen befinden, die mit den falschen Religionsgemeinschaften kooperieren) hasst die Gläubigen, weil sie den Heiligen Geist haben – das ist ein metaphysischer Konflikt. Der Gläubige nimmt teil an dem „intergalaktischen“ Krieg zwischen Gut und Böse. Die „Ungläubigen“ werden vom Geist Satans beherrscht, der sich gegenüber dem Heiligen Geist feindlich verhält.

8Der Gerechte wird aus seiner Not erlöst, und der Gottlose kommt an seine Statt.“

Die Welt (Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben und sich unter der Herrschaft antichristlicher Regierungen befinden, die mit den falschen Religionsgemeinschaften kooperieren) kann einem Christen das Leben zur Hölle machen. Das Schlimme daran ist, daß der Christ durch seinen Glauben an Jesus eigentlich gesegnet ist. Die Welt versucht sozusagen den Segen des Christen in einen Fluch zu verwandeln – das ist natürlich sehr, sehr böse. Zumindest langfristig gesehen kann die Welt den Segen des Christen natürlich nicht wirklich in Fluch verwandeln. Durch ihre Angriffe auf die Christen bzw. die Kirche macht sich die Welt Gott zum Feind. Gott wird der Welt antun, was sie den Christen zu tun gedachte und so kommt die Welt bzw. der Gottlose an die Statt des Gerechten und der Gerechte wird aus seiner Not erlöst.

Spätestens am Jüngsten Tag wird Gott wieder alles vom Kopf auf die Füße stellen und die Verfluchten werden tatsächlich den Fluch erben und die Frommen tatsächlich den Segen (siehe Lukas 16, 19-31, oben, wo der gottlose Reiche nach seinem Tod an die Stelle des frommen, armen Lazarus kommt). Aber auch schon hier auf Erden kann Gott gerecht richten. Einmal wurde z. B. der fromme David, der ein Vorfahre Jesu war, von einem gottlosen Viehzüchter namens Nabal sehr ungerecht behandelt, woraufhin Gott den David an Nabal rächte, indem er Nabal tatsächlich tötete – unglaublich:

1. Samuel 25

1Und Samuel starb; und das ganze Israel versammelte sich und trug Leid um ihn, und sie begruben ihn in seinem Hause zu Rama. David aber machte sich auf und zog hinab in die Wüste Pharan.

2Und es war ein Mann zu Maon und sein Wesen zu Karmel; und der Mann war sehr großen Vermögens und hatte dreitausend Schafe und tausend Ziegen. Und es begab sich eben, daß er seine Schafe schor zu Karmel. 3Und er hieß Nabal; sein Weib aber hieß Abigail und war ein Weib von guter Vernunft und schön von Angesicht; der Mann aber war hart und boshaft in seinem Tun und war einer von Kaleb. 4Da nun David in der Wüste hörte, daß Nabal seine Schafe schor, 5sandte er aus zehn Jünglinge und sprach zu ihnen: Gehet hinauf gen Karmel; und wenn ihr zu Nabal kommt, so grüßet ihn von mir freundlich 6und sprecht: Glück zu! Friede sei mit dir und deinem Hause und mit allem, was du hast! 7Ich habe gehört, daß du Schafscherer hast. Nun, deine Hirten, die du hast, sind mit uns gewesen; wir haben sie nicht verhöhnt, und hat ihnen nichts gefehlt an der Zahl, solange sie zu Karmel gewesen sind 8frage deine Jünglinge darum, die werden dir’s sagen, und laß die Jünglinge Gnade finden vor deinen Augen; denn wir sind auf einen guten Tag gekommen. Gib deinen Knechten und deinem Sohn David, was deine Hand findet.

9Und da die Jünglinge Davids hinkamen und in Davids Namen alle diese Worte mit Nabal geredet hatten, hörten sie auf. 10Aber Nabal antwortete den Knechten Davids und sprach: Wer ist David? und wer ist der Sohn Isais? Es werden jetzt der Knechte viel, die sich von ihren Herren reißen. 11Sollte ich mein Brot, Wasser und Fleisch nehmen, das ich für meine Scherer geschlachtet habe, und den Leuten geben, die ich nicht kenne, wo sie her sind? 12Da kehrten sich die Jünglinge Davids wieder auf ihren Weg; und da sie wieder zu ihm kamen, sagten sie ihm solches alles. 13Da sprach David zu seinen Männern: Gürte ein jeglicher sein Schwert um sich und David gürtete sein Schwert auch um sich, und zogen hinauf bei vierhundert Mann; aber zweihundert blieben bei dem Geräte.

14Aber der Abigail, Nabals Weib, sagte an der Jünglinge einer und sprach: Siehe, David hat Boten gesandt aus der Wüste, unsern Herrn zu grüßen; er aber schnaubte sie an. 15Und sie sind uns doch sehr nützliche Leute gewesen und haben uns nicht verhöhnt, und hat uns nichts gefehlt an der Zahl, solange wir bei ihnen gewandelt haben, wenn wir auf dem Felde waren; 16sondern sie sind unsre Mauern gewesen Tag und Nacht, solange wir die Schafe bei ihnen gehütet haben. 17So merke nun und siehe, was du tust; denn es ist gewiß ein Unglück vorhanden über unsern Herrn und über sein ganzes Haus; und er ist ein heilloser Mann, dem niemand etwas sagen darf.

18Da eilte Abigail und nahm zweihundert Brote und zwei Krüge Wein und fünf gekochte Schafe und fünf Scheffel Mehl und hundert Rosinenkuchen und zweihundert Feigenkuchen und lud’s auf Esel 19und sprach zu ihren Jünglingen: Geht vor mir hin; siehe, ich will kommen hernach. Und sie sagte ihrem Mann Nabal nichts davon. 20Und als sie nun auf dem Esel ritt und hinabzog im Dunkel des Berges, siehe, da kam David und seine Männer hinab ihr entgegen, daß sie auf sie stieß. 21David aber hatte geredet: Wohlan, ich habe umsonst behütet alles, was dieser hat in der Wüste, daß nichts gefehlt hat an allem, was er hat; und er bezahlt mir Gutes mit Bösem. 22Gott tue dies und noch mehr den Feinden Davids, wo ich diesem bis zum lichten Morgen übriglasse einen, der männlich ist, aus allem, was er hat.

23Da nun Abigail David sah, stieg sie eilend vom Esel und fiel vor David auf ihr Antlitz und beugte sich nieder zur Erde 24und fiel zu seinen Füßen und sprach: Ach, mein Herr, mein sei die Missetat, und laß deine Magd reden vor deinen Ohren und höre die Worte deiner Magd! 25Mein Herr setze nicht sein Herz wider diesen Nabal, den heillosen Mann; denn er ist ein Narr, wie sein Name heißt, und Narrheit ist bei ihm. Ich aber, deine Magd, habe die Jünglinge meines Herrn nicht gesehen, die du gesandt hast.

26Nun aber, mein Herr, so wahr der HERR lebt und so wahr deine Seele lebt, der HERR hat dich verhindert, daß du nicht kämst in Blutschuld und dir mit eigener Hand hilfst. So müssen nun werden wie Nabal deine Feinde und die meinem Herrn übelwollen. 27Hier ist der Segen, den deine Magd meinem Herrn hergebracht hat; den gib den Jünglingen, die unter meinem Herrn wandeln. 28Vergib deiner Magd die Übertretung. Denn der HERR wird meinem Herrn ein beständiges Haus machen; denn du führst des HERRN Kriege; und laß kein Böses an dir gefunden werden dein Leben lang. 29Und wenn sich ein Mensch erheben wird, dich zu verfolgen, und nach deiner Seele steht, so wird die Seele meines Herrn eingebunden sein im Bündlein der Lebendigen bei dem HERRN, deinem Gott; aber die Seele deiner Feinde wird geschleudert werden mit der Schleuder. 30Wenn denn der HERR all das Gute meinem Herrn tun wird, was er dir geredet hat, und gebieten, daß du ein Herzog seist über Israel, 31so wird’s dem Herzen meines Herrn nicht ein Anstoß noch Ärgernis sein, daß du Blut vergossen ohne Ursache und dir selber geholfen; so wird der HERR meinem Herrn wohltun und wirst an deine Magd gedenken.

32Da sprach David zu Abigail: Gelobt sei der HERR, der Gott Israels, der dich heutigestages hat mir entgegengesandt; 33und gesegnet sei deine Rede, und gesegnet seist du, daß du mir heute gewehrt hast, daß ich nicht in Blutschuld gekommen bin und mir mit eigener Hand geholfen habe. 34Wahrlich, so wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, der mich verhindert hat, daß ich nicht übel an dir täte: wärst du nicht eilend mir begegnet, so wäre dem Nabal nicht übriggeblieben bis auf diesen lichten Morgen einer, der männlich ist. 35Also nahm David von ihrer Hand, was sie gebracht hatte und sprach zu ihr: Zieh mit Frieden hinauf in dein Haus; siehe, ich habe deiner Stimme gehorcht und deine Person angesehen.

36Da aber Abigail zu Nabal kam, siehe, da hatte er ein Mahl zugerichtet in seinem Hause wie eines Königs Mahl, und sein Herz war guter Dinge bei ihm selbst, und er war sehr trunken. Sie aber sagte ihm nichts, weder klein noch groß bis an den lichten Morgen. 37Da es aber Morgen ward und der Wein von Nabal gekommen war, sagte ihm sein Weib solches. Da erstarb sein Herz in seinem Leibe, daß er ward wie ein Stein. 38Und über zehn Tage schlug ihn der HERR, daß er starb.

39Da das David hörte, daß Nabal tot war, sprach er: Gelobt sei der HERR, der meine Schmach gerächt hat an Nabal und seinen Knecht abgehalten hat von dem Übel; und der HERR hat dem Nabal das Übel auf seinen Kopf vergolten. Und David sandte hin und ließ mit Abigail reden, daß er sie zum Weibe nähme. 40Und da die Knechte Davids zu Abigail kamen gen Karmel, redeten sie mit ihr und sprachen: David hat uns zu dir gesandt, daß er dich zum Weibe nehme. 41Sie stand auf und fiel nieder auf ihr Angesicht zur Erde und sprach: Siehe, hier ist deine Magd, daß sie diene den Knechten meines Herrn und ihre Füße wasche. 42Und Abigail eilte und machte sich auf und ritt auf einem Esel, und fünf Dirnen, die unter ihr waren, und zog den Boten Davids nach und ward sein Weib.

43Auch hatte David Ahinoam von Jesreel genommen; und waren beide seine Weiber.

44Saul aber hatte Michal seine Tochter, Davids Weib, Phalti, dem Sohn des Lais von Gallim, gegeben.

Die Juden taten dem Herrn, Jesus, sehr großes Leid an, als sie ihn durch die Hand des Pilatus kreuzigten. Auch das wurde von Gott gerächt. Circa 70 nach Christus fielen die Römer über Jerusalem her und viele Juden kamen um (siehe Jüdischer Krieg).

Apg 2,23 diesen Mann (Jesus; R. B.), der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr (die Juden; R. B.) durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht.

Lukas 19, 41-44

41Und als er (Jesus; R. B.) nahe hinzukam, sah er die Stadt (Jerusalem; R. B.) an und weinte über sie 42und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. 43Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde (die Römer; R. B.) werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich belagern und an allen Orten ängsten; 44und werden dich schleifen und keinen Stein auf dem andern lassen, darum daß du nicht erkannt hast die Zeit, darin du heimgesucht bist.

Lukas 21, 20-24

20Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket daß herbeigekommen ist seine Verwüstung. 21Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf das Gebirge, und wer drinnen ist, der weiche heraus, und wer auf dem Lande ist, der komme nicht hinein. 22Denn das sind die Tage der Rache, daß erfüllet werde alles, was geschrieben ist. 23Weh aber den Schwangern und Säugerinnen in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und ein Zorn über dies Volk, 24und sie werden fallen durch des Schwertes Schärfe und gefangen geführt werden unter alle Völker; und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis daß der Heiden Zeit erfüllt wird.

Aus historischer Sicht war alles, was die Juden vermochten, Jesus einen „Kinnhaken“ zu verpassen. Jesus „fiel um“ und stand „gleich“ wieder auf (historisch gesehen). Für Jesus war natürlich die Kreuzigung, als er sich eben selbst in dieser Situation befand, unvorstellbar unangenehm, ein sehr großes Leid, ein Schrecken und Horror. Gott aber hat ihn am dritten Tage auferweckt aus den Toten, sodaß sein Tod nicht ein Tod im herkömmlichen Sinne war, denn er war sozusagen nur vorübergehend tot, wie ein Boxer, der einen Kinnhaken erlitten hat, kurze Zeit bewusstlos ist. Mann könnte es auch so sehen: Die Juden vermochten gar nicht, Jesus wirklich zu töten, wenn man den Tod als etwas auffasst, was nicht rückgängig zu machen ist. Jesus war natürlich wirklich tot, aber dadurch, daß er nach drei Tagen auferweckt wurde, war es doch nicht der herkömmliche Tod des gemeinen Mannes, der nicht rückgängig zu machen ist.

Apg 13,34 Dass er ihn aber von den Toten auferweckt hat und ihn nicht der Verwesung überlassen wollte, hat er so gesagt (Jesaja 55,3): »Ich will euch die Gnade, die David verheißen ist, treu bewahren.«

Apg 13,35 Darum sagt er auch an einer andern Stelle (Psalm 16,10): »Du wirst nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe.«

Kurz gesagt: „Der Gerechte wird aus seiner Not erlöst“ wurde auch an Jesus wahr, als ihn Gott aus den Toten auferweckte. Auch „und der Gottlose kommt an seine Statt“ wurde wahr, als Gott die Juden im Jüdischen Krieg durch die Hand der Römer tötete, die, oder deren unmittelbare Vorfahren, Jesus durch die Hand des Römers Pilatus getötet hatten.

Sowohl am Beispiel von David als auch am Beispiel von Jesus sehen wir, wie der Fromme seine Rechtssache Gott anbefiehlt und Gott tatsächlich Recht schafft. Dieses Prinzip ist von zeitloser Gültigkeit und auch heute noch muß ein Christ danach handeln.

Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« (dies schrieb Paulus an die Christen zu Rom)

(zwischenzeitliche Erniedrigung des Feindes des Frommen durch Gott)

Röm 12,20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22).

Zwischen den Versen Röm. 12, 19 und Röm. 12, 20 liegt die Erniedrigung des Feindes eines Christen durch Gott. Gott straft den Feind des Christen durch materielle Not (Hunger und Durst). Indem der Christ seine Rechtssache Gott anbefiehlt, gibt er Gott die Gelegenheit zu handeln. Gott züchtigt den Feind, wodurch dieser empfänglich wird für die Liebe des Christen und somit die Liebe Gottes („feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln“).

Dies rückt auch das Gebot der Feindesliebe aus der Bergpredigt in ein neues Licht. Der Christ steht gar nicht auf verlorenem Posten, ist gar nicht der Fußabtreter des Gottlosen, sondern wenn er seine Rechtssache Gott anbefiehlt, wird Gott seine Feinde vor ihm erniedrigen, worauf der Christ Liebe an ihnen üben kann ohne jegliche Form von Feigheit, Kriecherei, Fußlecken und Duckmäusertum.

 Lk 6,27 Aber ich (Jesus; R. B.) sage euch (die Jünger; R. B.), die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;

Der Christ muß nicht seine Würde aufgeben, wenn er seinen Feinden Liebe entgegenbringt, das ist ein schweres Missverständnis, mit dem dringend aufgeräumt werden muß.

Exkurs zum Thema „die Welt“

Mit dem Begriff „die Welt“ ist eigentlich das böse Weltsystem gemeint, das in der Bibel auch „Babylon“ genannt wird. Die Substanz dieses Weltsystems ist die ganze Menschheit, alle Menschen, die nicht an Jesus glauben. Die Menschheit wiederum kann man „Hure“ oder „Hure Babylon“ nennen. Die Menschheit bzw. „Hure Babylon“ befindet sich unter der Herrschaft antichristlicher Regierungen, die mit den falschen Religionsgemeinschaften kooperieren. Die Summe aller antichristlichen Regierungen und die Summe aller falschen Religionsgemeinschaften wird in der Bibel jeweils „Tier“ im Sinne von „gefährliche Bestie“ genannt. Die antichristlichen Regierungen lassen sich durch die niedrigen Instinkte der Menschheit leiten und die antichristlichen Regierungen wiederum fördern alles, was antichristlich ist – das Ganze ist eine tödliche Abwärtsspirale, die in den Abgrund führt.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 17 und Auslegung Offenbarung 18

Ende Exkurs „die Welt“

9Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbt; aber die Gerechten merken’s und werden erlöst.“

Die sprichwörtlichen Heuchler zur Zeit Jesu waren die Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie glaubten selbst nicht an einen Erlöser und lehrten die Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken (die Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken ist eine Irrlehre und entspricht auch nicht dem Befund des Alten Testamentes). Indem sie nicht an einen Erlöser glaubten, gingen sie nicht in das Himmelreich und indem sie falsch lehrten, verschlossen sie das Himmelreich vor den Menschen (gewöhnliche Juden).

Mt 23,13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.

Die Heuchelei der Pharisäer und Schriftgelehrten bestand in einer äußerlichen Frömmigkeit. Innerlich aber waren sie voller Raub und Gier.

Mt 23,25 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier!

Mt 23,27 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!

Das Gesetz (Gesetz der Thora bzw. fünf Bücher Mose) führt dazu, daß der (unerlöste)Mensch mehr statt weniger sündigt, denn die Sünde nimmt Anlass am Gebot.

Röm 7,8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. (das schrieb Paulus; R. B.)

Wer die Lehre der Pharisäer und Schriftgelehrten annahm, musste genauso zum Heuchler werden wie sie selbst, denn das sündige Fleisch des Menschen kann dem Gesetz Gottes nicht untertan sein.

Röm 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag’s auch nicht.

Letztlich blieb den Juden, die heimlich in Sünden lebten, was sie sicherlich nicht zugaben, nur noch übrig, sich auf ihre Abstammung von Abraham, die Beschneidung, das bloße Haben des Gesetzes und die Sabbatheiligung zu stützen – die vier Säulen des Judentums. Ein Jude besserte sich durch seinen Glauben nicht sittlich-moralisch, sondern hielt sich fest an seiner Abstammung von Abraham, seiner Beschneidung, seiner Zugehörigkeit zu dem Volk, dem Gott das Gesetz gegeben hatte, und seiner Sabbatheiligung. Was aber der Gott Israels gewollt hätte, wäre die tatsächliche sittlich-moralische Besserung durch die Kraft eines Erlösers gewesen. Durch ihre falsche Religion des Gesetzesjudentums verdarben die Juden („durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbt“).

Die falsche Religion des Gesetzesjudentums hatte den „Vorteil“ für den Menschen, daß sie nicht von ihm verlangte, wirklich Buße zu tun über Gier nach Macht, Ehre und Reichtum, wirklich auszusteigen aus dem Wettbewerb der Statussymbole, aufzuhören mit dem Sammeln von irdischen Gütern, aufzuhören mit krankhaft-neurotischer Zukunftsvorsorge.

„aber die Gerechten merken’s und werden erlöst“

Eine Zeit des Aufmerkens war z. B. gekommen, als Johannes der Täufer predigte. Johannes der Täufer verlangte wirkliche sittlich-moralische Besserung. Der äußerliche Gottesdienst des Gesetzesjudentums war für ihn wertlos und bedeutungslos.

Lukas 3, 10-14 10Und das Volk fragte ihn (Johannes der Täufer; R. B.) und sprach: Was sollen wir denn tun? 11Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, der tue auch also. 12Es kamen auch die Zöllner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? 13Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist. 14Da fragten ihn auch die Kriegsleute und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt noch Unrecht und laßt euch genügen an eurem Solde.

Natürlich hatten viele Juden innere Kämpfe, nachdem sie die Predigt des Johannes gehört hatten, etliche wurden auch krank. Die Krankheiten aber gehörten zu ihrer Errettung bzw. führten ggf. zu ihrer Erlösung. Die Krankheiten waren eine Zuchtmaßnahme Gottes, um den Juden zu helfen, sich vom Gesetzesjudentum zu verabschieden und an Jesus, Gottes Sohn, zu glauben.

Hebr 12,8 Seid ihr aber ohne Züchtigung (Krankheit; R. B.), die doch alle erfahren haben, so seid ihr Ausgestoßene und nicht Kinder.

Die Kranken, sprich armen, geknickten Sünderlein, kamen dann zu Jesus. Jesus konnte mehr tun als Johannes der Täufer. Johannes konnte nur zur Buße rufen, was ggf. innere Kämpfe bei den Menschen hervorrief, Jesus aber konnte das Heil geben. Jesus gab jenen, die zu ihm kamen, die Kraft ihre Sünde zu überwinden, außerdem vergab er ihnen. Die Heilung von sichtbarer Krankheit war ein Bild für die unsichtbare Sündenvergebung. Die unsichtbare Vergebung der Sünden war genauso real wie die sichtbare, körperliche Heilung.

Mt 9,6 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, auf Erden die Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh heim!

10Eine Stadt freut sich, wenn’s den Gerechten wohl geht; und wenn die Gottlosen umkommen, wird man froh. 11Durch den Segen der Frommen wird eine Stadt erhoben; aber durch den Mund der Gottlosen wird sie zerbrochen.“

Der eigentliche Gottlose ist der Irrlehrer. Viel schlimmer, als selbst zu sündigen, ist es, andere zum Sündigen zu verführen. Alle Anhänger falscher Religionen, von Irrlehrern verführt, bleiben in ihrem sündigen Fleisch stecken – sie müssen sündigen, weil sie nicht die Erlösung haben, die in Christus Jesus ist. Das sündige Fleisch ist gierig nach Macht, Ehre und Reichtum. Unter Vernachlässigung von Gerechtigkeit, sucht es diese Dinge zu erlangen. Es ist klar, daß es für eine Stadt, eine Region oder ein ganzes Land schädlich sein muß, wenn seine Einwohner Krieg führen um Macht, Ehre und Reichtum, statt friedlich zu kooperieren. Wenn es im Gegensatz dazu der christlichen Kirche gelingt, die Irrlehrer auszuschalten (durch Verfluchung der Irrlehrer und Information der Gesellschaft über die Schädlichkeit der Irrlehren), ist das zum Segen der Stadt. Das Evangelium, das die christliche Kirche verkündet, leitet die Menschen zur Brüderlichkeit. Sie versuchen dann mit ihren Gaben der Gemeinschaft zu dienen und nicht jeder will der Größte, das Haupt oder der Chef sein. Das Evangelium führt zu wirklicher Besserung, bleibt nicht bei guten Vorsätzen stehen, da durch das Evangelium das sündige Fleisch, die sündige Natur des Menschen, wirklich überwunden wird.

Jakobus 3, 13-18 13Wer ist weise und klug unter euch? Der erzeige mit seinem guten Wandel seine Werke in der Sanftmut und Weisheit. 14Habt ihr aber bitteren Neid und Zank in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht wider die Wahrheit. 15Das ist nicht die Weisheit, die von obenherab kommt, sondern irdisch, menschlich und teuflisch. 16Denn wo Neid und Zank ist, da ist Unordnung und eitel böses Ding. 17Die Weisheit von obenher ist auf’s erste keusch, darnach friedsam, gelinde, läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei. 18Die Frucht aber der Gerechtigkeit wird gesät im Frieden denen, die den Frieden halten.

Jakobus 4, 1-6 1Woher kommt Streit und Krieg unter euch? Kommt’s nicht daher: aus euren Wollüsten, die da streiten in euren Gliedern? 2Ihr seid begierig, und erlanget’s damit nicht; ihr hasset und neidet, und gewinnt damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum daß ihr nicht bittet; 3ihr bittet, und nehmet nicht, darum daß ihr übel bittet, nämlich dahin, daß ihr’s mit euren Wollüsten verzehrt. 4Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen (damit ist wohl der geistliche Ehebruch gemeint: Christus verlassen und dem Teufel anhangen wie die Welt; R. B.), wisset ihr nicht, daß der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. 5Oder lasset ihr euch dünken, die Schrift sage umsonst: Der Geist, der in euch wohnt, begehrt und eifert? 6Er gibt aber desto reichlicher Gnade. Darum sagt sie: „Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“

Eine reale irdische Stadt ist immer eine Mischung aus Frommen und Gottlosen. Meistens wird sich der Einfluss der Frommen, der Kirche, darauf beschränken müssen, einen mildernden Einfluss auszuüben. Nur wenn man unter „Stadt“ die Kirche an sich versteht, dann soll in ihr natürlich kein einziger Gottloser gefunden werden und keine Irrlehre. Alle Bürger jener „Stadt“, der Kirche, würden sich freuen, wären froh, wären hoch erhoben.

Der Friede, den wir heute in Deutschland haben, ist natürlich nur ein Scheinfriede und hat nichts mit einem Frieden zu tun, der durch den Einfluss der christlichen Kirche hervorgerufen würde. Der heutige Scheinfriede in Deutschland wird durch repressive Maßnahmen des Staates erzwungen. Unter der Oberfläche aber brodelt es und der Druck im Kessel steigt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Ganze in die Luft fliegt. Kein Staat dieser Welt wird es schaffen, Menschen, die innerlich völlig verwildert sind, dazu zu zwingen, sich im Alltag zivilisiert zu verhalten. Wir steuern auf eine Katastrophe zu.

Moderne Heuchler:

  • Papst Franziskus (der Erzheuchler)
  • Heinrich Bedford-Strohm (Hohepriester des Gottes, dessen „Beruf“ es ist, zu vergeben)
  • alle „Geistlichen“ der römisch-katholischen Kirche (Tentakel des Erzheuchlers)
  • alle „Geistlichen“ der evangelischen Kirche (bringen Spießbürger statt Christen hervor)
  • alle Prediger, Leiter, Pastoren, Älteste der Evangelikalen (Wiedertäufer)
  • alle muslimischen Imame, Mullahs, Scheichs, Hodschas, etc. (Schlächter Allahs)
  • u.v.a.m. (leider)

12Wer seinen Nächsten schändet, ist ein Narr; aber ein verständiger Mann schweigt still.“

Die Pharisäer und Schriftgelehrten zürnten dem Volk, beleidigten und verfluchten es. Das war pervers, denn die Pharisäer und Schriftgelehrten waren ja selbst verantwortlich für den sittlich-moralischen Ruin des Volkes Israel, indem sie falsch lehrten – die Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken. Die Pharisäer und Schriftgelehrten entbehrten jeglichen Einflusses des Geistes Gottes, denn sonst hätten sie ihre eigene Sündhaftigkeit gespürt und wären mit den Sündern aus dem Volk freundlicher umgegangen.

Joh 7,49 Nur das Volk tut’s (an Jesus glauben; R. B.), das nichts vom Gesetz weiß; verflucht ist es. (das sagten die Pharisäer; R. B.)

Joh 9,34 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren und lehrst uns? Und sie stießen ihn hinaus. (das sagten die Pharisäer zu einem Blindgeborenen, den Jesus wieder sehend gemacht hatte)

Die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten eine ziemlich niedrige Meinung vom Volk, das sieht man schon an diesen zwei Versen aus dem Johannesevangelium.

Im Gegensatz zu den Pharisäern und Schriftgelehrten machte Jesus den gewöhnlichen Sündern keine Vorwürfe wegen ihrer Sünden, wobei Jesus der einzige gewesen wäre, der das Recht dazu gehabt hätte, denn er war ohne Sünde. Jesus war im Gegensatz zu den religiösen Führern der Juden sanftmütig und von Herzen demütig. Jesus richtete die Menschen nicht, sondern bot ihnen Heil und Erlösung an – so tat er den Willen Gottes.

Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten. (das sagte Jesus zu den Pharisäern; R. B.)

Oberflächlich betrachtet scheinen die Heuchler dazu gelernt zu haben. Die modernen Heuchler zürnen den Sündern nicht, beleidigen und verfluchen sie nicht. Im Gegensatz zu den antiken Heuchlern richten sie die Sündern nicht, sondern legalisieren die Sünde. Sie sagen den Sündern, ihre Sünden seien überhaupt keine Sünden (z. B. Hurerei, Ehebruch, Homosexualität, Verehrung Mohammeds, Materialismus, Abtreibung, etc.). Die Legalisierung der Sünde durch die modernen Heuchler ist für den Sünder zunächst sehr angenehm (angenehm im Vergleich zum Scharfrichten durch die antiken Heuchler). Langfristig jedoch ist das Legalisieren der Sünde durch die modernen Heuchler für den Sünder genauso schädlich wie das bösartige Richten durch die antiken Heuchler. Wie die antiken Heuchler enthalten die modernen Heuchler dem Sünder die Erlösung vor, die in Christus Jesus ist. Der Sünder bleibt in seiner Sünde gefangen und wird daran zugrunde gehen. Die Sünde selbst wirkt zerstörerisch, sie ist ein tödliches Gift.

Röm 6,23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

1Kor 15,56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.

„aber ein verständiger Mann schweigt still“

Damit kann nur gemeint sein, daß der Fromme den gewöhnlichen Sünder nicht scharf richtet wegen seiner Sünde. Nicht kann damit gemeint sein, daß der Fromme gegenüber dem Sünder die Sünde verharmlost bzw. legalisiert. Ein Frommer, der die Sünde legalisiert ist genauso vom Glauben abgefallen, wie ein Frommer, der die Sünder scharfrichtet wegen ihrer Sünde. Der echte Fromme ist sich seiner eigenen, natürlichen Sündhaftigkeit bewusst. Er weiß, daß er im Grunde zu jeder Sünde fähig ist. Nur durch Gnade, Jesus, überwindet er sein sündiges Fleisch und tut gerechte Taten, die Gott wohlgefällig sind. Über diese Gnade will der Fromme den Sünder unterrichten, damit auch jener fromm werde durch die Gnade Gottes, Jesus.

Tit 2,11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen

13Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer eines getreuen Herzens ist, verbirgt es.“

Die meisten Söhne Jakobs (der Erzvater Israels) waren zumindest zeitweise nicht sehr fromm. Juda, einer von ihnen, wollte die Frau Tamar scharfrichten wegen Hurerei, obwohl er selbst ein Hurenbock war. Er selbst hatte Tamar geschwängert, ohne es zu wissen.

1Mo 38,24 Nach drei Monaten wurde Juda angesagt: Deine Schwiegertochter Tamar hat Hurerei getrieben; und siehe, sie ist davon schwanger geworden. Juda sprach: Führt sie heraus, dass sie verbrannt werde.

(Tamar hatte sich als Hure verkleidet, sodaß Juda nicht wußte, wer sie war, und nicht wissen konnte, daß sie von ihm schwanger war)

1Mo 38,16 Und er (Juda; R. B.) machte sich zu ihr (Tamar als Hure verkleidet; R. B.) am Wege und sprach: Lass mich doch zu dir kommen; denn er wusste nicht, dass es seine Schwiegertochter war. Sie antwortete: Was willst du mir geben, wenn du zu mir kommst?

Im Gegensatz zu Juda war Joseph, der Mann Marias und Vater Jesu, sehr fromm. Er ging zunächst davon aus, daß Maria ihn mit einem anderen Mann betrogen hatte, weil sie ohne sein Zutun schwanger geworden war. Dies posaunte er aber nicht laut heraus, wollte sie auch nicht töten, sondern gedachte, sie heimlich zu entlassen – so hatte er ein getreues Herz.

Matthäus 1, 18-19 18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. 19 Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen.

Zu Vers 10: Nicht nur der Krieg um Macht, Ehre und Reichtum zerstört eine Gesellschaft, sondern auch das gegenseitige Schmähen und Verleumden der Sünder wie wir aus Vers 12 und 13 sehen. Es ist klar, daß das keine vertrauensbildende Maßnahme ist, wenn man in der Öffentlichkeit die schmutzige Wäsche seinen Nächsten wäscht. Schmähen und Verleumden schafft Entzweiung. Aber nur wenn wir kooperieren, eine wirkliche Gemeinschaft sind, dann werden wir auch etwas erwirtschaften sowohl im irdischen als auch im geistlichen Sinne. Wenn sich Schmähen und Verleumden ausbreiten, ist das der Tod einer Gesellschaft.

14Wo nicht Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da geht es wohl zu.“

Wo nicht Rat ist, da geht das Volk unter;“

Das haben wir heute in Deutschland, Gottlosigkeit allerorten. Den guten „Rat“, den christlichen Glauben, den Glauben an Jesus, haben wir von uns gestoßen. Überall treibt das sündige Fleisch seine Blüten. Die Gottlosigkeit hat die Deutschen entzweit. Isoliert von einander und einsam vegetieren sie dahin in Städten und auf oberbayerischen Kuhdörfern.

„wo aber viel Ratgeber sind, da geht es wohl zu.“

Die deutsche Gesellschaft ist ruiniert – wenn nicht bald ein Wunder geschieht, werden wir komplett untergehen und aus der Geschichte verschwinden. Evangelisten („Ratgeber“) braucht das Land. Nur das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus kann uns retten. Doch wer würde es glauben?

Lk 18,8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden? (dieser Vers sagt praktisch, daß Jesus zu einer Zeit wiederkommt, wo fast niemand mehr an ihn glaubt; R. B.)

15Wer für einen andern Bürge wird, der wird Schaden haben; wer aber sich vor Geloben hütet, ist sicher.“

Wenn man für den Nächsten „bürgt“, er sei von Natur aus gut, das ist der schlechteste, denkbare „Rat“, denn die Wahrheit ist, daß wir alle die degenerierte Natur des gefallenen Adam biologisch geerbt haben. Nur wer seine „Erbsünde“ einräumt, wird sich auch nach Erlösung ausstrecken. Wer also die Erbsünde leugnet, ist mit verantwortlich für die sittlich-moralische Verwahrlosung seines Nächsten und wird dafür am Jüngsten Tag zur Rechenschaft gezogen werden. Es ist wie bei einer monetären, realen Bürgschaft: Ich verhelfe meinem Nächsten zu einem Kredit, dessen er nicht würdig war. Am Ende muß ich selbst für meinen Nächsten geradestehen.

“ 16Ein holdselig Weib erlangt Ehre; aber die Tyrannen erlangen Reichtum.“

Das „holdselige Weib“ ist die christliche Kirche. Sie übernimmt keine törichten Bürgschaften, sondern klärt die Menschen über ihre natürliche Sündhaftigkeit auf. Damit verhilft sie den Menschen zum ersten Schritt zur Erlösung. Wer ist holdseliger als der, der anderen zur Erlösung verhilft? Zumindest den modernen Tyrannen (z. B. Frau Merkel und Herr Bedford-Strohm) ist es im Gegensatz dazu „scheißegal“, was einer glaubt – Hauptsache er malocht bis zum Umfallen und zahlt Steuern, von denen sich die Staats- und Kirchendiener mästen können. Das ist die Religion des Endes: der aufgeklärte Materialismus: Sexuelle und religiöse Toleranz am Arbeitsplatz, um die Produktivität zu erhöhen (die Wirtschaft braucht tolerante Teamplayer) – die totale Pervertierung des allgemeinen, christlichen Liebesgebotes. Diese „Liebe“ am Arbeitsplatz ist in den Augen Gottes Hass, denn sie dient dem Materialismus, dem Götzen Mammon.

Wirkliche Liebe:

Man soll seinen Nächsten lieben wie sich selbst nicht um des Arbeitsfriedens willen sondern um Gottes willen. Die christliche Liebe bringt auch immer Christus mit und läßt ihren Nächsten nicht umkommen in seiner falschen sexuellen Orientierung (z. B. Homosexualität) oder seiner falschen Religion (z. B. Islam). Die christliche Liebe ermuntert zur Buße und zum Glauben an Jesus, Gottes Sohn und Gott.

Kol 1,28 Den (Jesus; R. B.) verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.

17Ein barmherziger Mann tut sich selber Gutes; aber ein unbarmherziger betrübt auch sein eigen Fleisch.“

Der „barmherzige Mann“ ist Jesus. Auch wenn er zunächst leiden mußte, tat er sich doch selbst Gutes durch seine Barmherzigkeit (in seiner Barmherzigkeit litt er für die Sünder). Die Braut Christi, die Kirche, wird ihm am Jüngsten Tag zugeführt werden und bei ihm sein bis in alle Ewigkeit. Die Liebe zwischen Christus und seiner Kirche bzw. seiner Braut ist natürlich nicht erotisch, wie ein verblödeter Student der evangelischen Theologie vermuten möchte, sondern geistlich.

Ps 45,10 In deinem Schmuck gehen Töchter von Königen; die Braut steht zu deiner Rechten in Goldschmuck aus Ofir.

Jes 40,10 siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen. Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb (die Kirche; R. B.), geht vor ihm her.

Jes 62,11 Siehe, der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb (die Kirche; R. B.), geht vor ihm her!

Offb 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Der Teufel (der Unbarmherzige), der so viele Menschen von Gemeinschaft mit Christus und Gemeinschaft untereinander durch Christus ferngehalten hat, wird in einem feurigen Pfuhl gequält werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

18Der Gottlosen Arbeit wird fehlschlagen; aber wer Gerechtigkeit sät, das ist gewisses Gut.“

Wie gesagt, der Gottlose schlechthin ist der Irrlehrer. Er hält den Sünder von der Erlösung fern, die in Christus Jesus ist, und speist ihn mit religiösem Tand ab. All die Nachfolger und Anhänger der Irrlehrer werden verloren gehen trotz ihres religiösen Tands und so schlägt die Arbeit der Gottlosen (Irrlehrer) fehl. Im Gegensatz dazu sät die christliche Kirche Gerechtigkeit, indem sie die Menschen auf ihre Erbsünde hinweist und Heil und Erlösung in Christus Jesus anbietet. Sowohl die Lehrer der christlichen Kirche als auch jene, die sich durch sie zu Jesus bekehren, werden ewigen Lohn („Gut“) empfangen.

Dan 12,3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

2Kor 5,10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.

Die Gerechtigkeit, die die Kirche sät, ist Jesus. Der natürliche Mensch ist verdorben und nur in Christus Jesus können wird gerecht sein. Das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus ist die einzige Religion, die funktioniert, denn sie setzt nicht auf das sündige Fleisch des Menschen, das absolut unverbesserlich ist, sondern macht den Menschen der Gegenwart einer göttlichen Person teilhaftig, die ihm hilft, gerecht zu handeln trotz seiner natürlichen Sündhaftigkeit.

Joh 4,36 Wer erntet, empfängt schon seinen Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit sich miteinander freuen, der da sät und der da erntet.

19Gerechtigkeit fördert zum Leben; aber dem Übel nachjagen fördert zum Tod.“

Vers 19 bezieht sich nicht auf den guten Staatsbürger bzw. den gemeinen Verbrecher, denn das weiß ja sowieso jeder, daß es die Verbrecher in einem zivilisierten Land nicht weit bringen werden und der brave Staatsbürger in der Regel einen gewissen Wohlstand genießt. Nein, Vers 19 bezieht sich auf die christliche Gerechtigkeit, die über die staatsbürgerliche Gerechtigkeit weit hinaus geht. Gerechtigkeit, Jesus, ist sogar das Leben.

 Joh 11,25 Jesus spricht zu ihr (Marta, die Schwester des Lazarus; R. B.): Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

Wer in Jesus ist, der lebt nicht nur für sich selbst sondern auch für andere – Leben geht von ihm aus, weil er mit der Quelle des Lebens verbunden ist. Die Glieder der Kirche sind Brüder und Schwestern im Herrn. Sie vegetieren nicht nur nebeneinander her ohne Beziehungen wie die Bürger dieser Welt, sondern teilen ihr Leben miteinander. Durch Christus haben sie wirkliche Gemeinschaft, Christus ist ihre Gemeinschaft. Die Glieder der Kirche sind durch Christus so eng miteinander verbunden, daß sie sogar der Leib Christi genannt werden. Ohne Ansehen der natürlichen Person wird jeder, der an Jesus glaubt, in die Kirche aufgenommen. Die Gemeinschaft der Christen ist unabhängig von allen natürlichen Gegebenheiten: Berufliche Position, Reichtum (sozialer Status), Intelligenz, Eloquenz, Schönheit, Hautfarbe, Rasse, Nationalität, Sozialkompetenz, etc.

1Kor 12,13 Denn wir sind durch „einen“ Geist alle zu „einem“ Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit „einem“ Geist getränkt.

2Kor 5,16 Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch (natürliche Gegebenheiten; R. B.); und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr.

Der gute Staatsbürger (wenn man Vers 19 primitiv auslegen würde) ist dennoch jemand, der dem Übel nachjagt, wenn er nicht an Jesus glaubt. Ohne Glauben an Jesus ist der Mensch selbstsüchtig, lebt nur für sich selbst. Dies kann er auch durch gute Vorsätze nicht überwinden. In den Augen Gottes jagt nicht nur der gemeine Kriminelle (wenn man Vers 19 primitiv auslegen würde) dem Übel nach sondern auch jener, der nur für sich selbst lebt. Für viele gute Staatsbürger wird es am Jüngsten Tag ein böses Erwachen geben, denn sie verwechselten Staatsbürgertum mit Christentum.

Die Friedhofsruhe, die man spürt, wenn man heute am Sonntag in München durch ein Wohngebiet geht, ist durchaus Ausdruck des „Todes“, von dem in Vers 19 die Rede ist. Es wohnen da lauter brave Staatsbürger (Spießbürger), aber sie haben kaum etwas miteinander zu tun – das ist der geistliche Tod. Indem sie ganz hingenommen sind im Erwerben von Statussymbolen, Wohlleben  und Zukunftsvorsorge, gehen sie am wirklichen Leben vorbei. Indem sie diesen Dingen nachjagen („dem Übel“), Gott nicht suchen, bleiben sie im geistlichen Tod ohne Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche.

20Der HERR hat Greuel an den verkehrten Herzen, und Wohlgefallen an den Frommen.“

Der geistliche Tod, indem die braven Staatsbürger hier auf Erden leben, wird sich in der Ewigkeit fortsetzen im zweiten Tod. Nicht wird es so sein, daß jene, die hier auf Erden der spießbürgerlichen Selbstsucht frönten, ewige Gemeinschaft mit Christus und seiner Braut haben werden. Der Himmel ist nichts anderes als der Ort ewiger Gemeinschaft mit Christus und seiner Braut. Wer das hier auf Erden schon ablehnt, indem er sich von der wahren Kirche fernhält, der wird es auch in der Ewigkeit nicht genießen dürfen. Wer sich hier auf Erden von der wahren Kirche fernhält, der sagt praktisch, er wolle nicht in den Himmel. Von daher auch der Geruch des Todes in Münchner Wohngebieten am Sonntag.

Offb 21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Die Frommen, die hier auf Erden schon Gemeinschaft mit Gott und seiner Kirche suchten, werden diese Gemeinschaft auch von Ewigkeit zu Ewigkeit genießen dürfen, denn Gott hat Wohlgefallen an ihnen.

Offb 21,23 Und die Stadt (die Braut Christi; R. B.) bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm (Jesus; R. B.).

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