Warnung an das Volk Israel: „Schwere Zeiten stehen Euch bevor; wie lange noch wollt Ihr Gott nicht begegnen im neuen Tempel?“

Israel stehen schwere Zeiten bevor.

Warum?

Gott will dieses Äon beenden. Der einzige Grund, warum es bisher überhaupt einen Zeitlauf bzw. Zeit gab, war der, dass immer wieder Menschen von der sündigen Welt in die christliche Kirche wechselten. Gott schuf die Welt bisher deshalb nicht ab, weil sie ihm immerhin noch als Pool bzw. Reservoir für zukünftige Gläubige dienen konnte. Die heutige Welt aber ist Gott ein Gräuel, denn sie ist nicht nur sündig, was sie schon immer war, sondern widerstrebt seinem Retterwillen in nie dagewesener Weise – das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus findet absolut keinen Anklang mehr.

Wir sehen uns heute mit der Tatsache konfrontiert, dass praktisch keine Menschen mehr zum Glauben an Jesus kommen. Evangelikale Bekehrungen zählen nicht, denn die Evangelikalen (siehe Anmerkung, unten) sind keine wirklichen Christen bzw. aus der christlichen Kirche ausgeschlossen. Eine Welt, in der keine Menschen mehr zum Glauben an Jesus kommen, ist in Gottes Augen reif für die Abschaffung.

Gott will eigentlich den jüngsten Tag anbrechen lassen, aber es steht im etwas im Wege: Nach dem Befund der Bibel, kann der jüngste Tag erst kommen, wenn sich das Volk Israel zum Christentum bekehrt hat. Es ist aber wahrscheinlicher, dass aus einem Stein, der am Ufer des Jordan herumliegt, ein Christ (Kind Gottes) wird, als dass aus einem Juden ein Christ wird. Die einzige Möglichkeit für Gott, die Juden zur Konversion zum Christentum zu bewegen, ist Zucht, Zucht und nochmals Zucht.

Gott berennt auf das Kommen des jüngsten Tages. Gleichzeitig aber kann er ihn nicht tatsächlich kommen lassen – sind ihm die Hände gebunden -, weil das Volk Israel noch nicht zum Christentum konvertiert ist; das heißt nichts anderes, als dass Gott in den kommenden Jahren Israel sehr, sehr schwer züchtigen wird, damit sie zum Christentum konvertieren und er endlich den jüngsten Tag kommen lassen kann. Die einzige Möglichkeit für Israel, dieser Züchtigung aus dem Wege zu gehen, ist die Konversion zum Christentum.

Das Christentum ist die Vollendung des alten Bundes, von dem wir im Tanach (Altes Testament) lesen. Es ist durchaus nicht so, dass das Christentum eine völlig neue oder andere Religion wäre bezüglich der Religion, die auf dem Befund des Tanach fußt (Jesus hat eigentlich keine neue Religion eingeführt, sondern nur die Lehre von der Erlösung des Menschen, die auch schon eine Lehre des Tanach war, mehr in den Vordergrund gestellt). Schon zu alttestamentlicher Zeit war wahre Frömmigkeit nur möglich durch eine Begegnung mit dem Gott Israels, durch einen Erlöser. Aus der Kraft einer Begegnung mit dem Gott Israels konnte ein alttestamentlicher Jude als wirklicher Frommer leben (bei der Begegnung mit Gott wurde die Verbindung mit dem Erlöser hergestellt). Eine Begegnung mit dem Gott Israels war möglich in dem Tempel (das Gebäude aus Stein) zu Jerusalem, wo Gott gegenwärtig war, in dem Gott tatsächlich wohnte.

Die Hauptsache bei einer Begegnung mit Gott ist, dass man von seinem natürlichen Wesen gänzlich abgebracht wird, und mit einem Erlöser verbunden wird. Allerdings war Jesus zur Zeit des Alten Testamentes noch nicht gestorben und wieder auferstanden – die befreiende Kraft seines Todes und seiner Auferstehung war noch nicht in historischer Wirklichkeit vorhanden, war noch nicht historisches Faktum geworden. Aufgrund dieser Tatsache konnte die Begegnung eines Juden mit Gott im Tempel zu alttestamentlicher Zeit noch nicht die Tragweite haben, wie die heutige Begegnung eines Menschen (egal ob Jude oder Heide) mit Gott in der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe.

Die heutigen Juden haben ein Problem: Sie haben (aus ihrer Sicht) keinen Tempel mehr (der steinerne Tempel wurde 70 nach Christus durch die Römer zerstört). Selbst wenn heute ein Jude wollte, könnte er seinem Gott nicht mehr auf alttestamentliche Weise begegnen, denn der Tempel ist nicht mehr vorhanden.

Lässt Gott sein Volk tatsächlich seit nunmehr fast 2000 Jahren ohne einen Ort, wo sie durch Begegnung mit ihm Kraft für ein frommes Leben empfangen können?

Nein, noch bevor der alte Tempel aus Steinen zerstört wurde, baute Gott schon einen neuen Tempel. Dieser Tempel besteht aber nicht aus Steinen, die im Steinbruch gewonnen werden, sondern aus lebendigen Steinen. Zur Zeit Jesu war das die Schar der Jünger in Gemeinschaft mit Jesus; heute ist das die christliche Kirche, in der Gott gegenwärtig ist durch den Heiligen Geist.

Der Tempel, auf den die Juden so sehnsuchtsvoll warten, ist längst da: die christliche Kirche.

Nochmals:

Wenn es wahr ist, dass Frömmigkeit von einer Begegnung mit Gott im steinernen Tempel zu Jerusalem abhing zu alttestamentlicher Zeit, Gott aber den Juden (aus ihrer Sicht) seit nunmehr ca. 2000 Jahren keinen neuen Tempel gegeben hat, dann mussten alle Juden der letzten ca. 2000 Jahre im Unglauben sterben, denn sie hatten keine Möglichkeit, durch eine Begegnung mit Gott wirklich fromm zu werden.

Das kann man aber beim besten Willen Gott nicht unterstellen, er habe es in Kauf genommen, dass alle Juden der letzten ca. 2000 Jahre im Unglauben sterben mussten – unmöglich, völlig unvorstellbar.

Es muss auch in den letzten ca. 2000 Jahren eine Möglichkeit für einen Juden gegeben haben, Gott zu begegnen, das heißt es muss seit spätestens 70 nach Christus ein neuer Tempel vorhanden sein, der den alten, steinernen ersetzt.

Tatsächlich, seit der Zeit als Johannes der Täufer predigte (Johannes der Täufer predigte mehrere Jahrzehnte vor der Zerstörung des steinernen Tempels), ist ein neuer Tempel vorhanden: die Gemeinschaft der Menschen, die an Jesus glauben.

In der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe begegnet der Mensch Gott auf nie gekannte Art und Weise. Da es mittlerweile historisches Faktum ist, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, ist die Begegnung mit Gott in der Taufe wesentlich intensiver, als die Begegnung mit ihm im alten, steinernen Tempel, der nicht mehr vorhanden ist. Die Taufe ist das Bad der Wiedergeburt: Wir sterben und auferstehen zusammen mit Jesus bzw. durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Welchen Sinn sollte der Tod Christi gehabt haben, als nur den, unsere verdorbene, sündige Natur in den Tod zu tragen. Welchen Sinn sollte seine Auferstehung gehabt haben, als nur den, uns in ein göttliches Leben mit hineinzunehmen. Durch die Auferstehung haben wir ein neues Wesen: Christus selbst. Der Sünde abgestorben und in Christus können wir als wirkliche Fromme leben trotz unseres Leibes, der sündig in sich selbst ist, trotz der Tatsache, dass wir an sich Sünder sind.

 

Anmerkung

Was sind Evangelikale?

Evangelikale zeichnen sich durch das Praktizieren der schändlichen Wiedertaufe aus, die sie intern natürlich einfach Taufe nennen (sie betrachten ihre Taufe als die legitime). Falls ein Mensch, der als Kind sakramental getauft wurde, das große Pech hat, sich zu den Evangelikalen zu verirren und sich ihnen zu allem Unglück auch noch anschließen will, wird von ihm verlangt, sich noch einmal taufen zu lassen. Diese zweite Taufe ist die schändliche Wiedertaufe. Die Evangelikalen lehren neben ihrer falschen Taufe auch noch eine falsche Wiedergeburt, die als unabhängig gesehen wird von jeder Form der Taufe (im Gegensatz dazu lehrt die christliche Kirche, dass die sakramentale Taufe das Bad der Wiedergeburt ist). Die Taufe der Evangelikalen ist nur ein Gehorsamsakt und öffentliches Bekenntnis des Glaubens – bei der evangelikalen Taufe wird also nicht der Täufling durch Gott wiedergeboren, sondern der Täufling tut vermeintlich etwas für Gott. Die Evangelikalen bringen den Täufling somit völlig von seiner Kindertaufe ab, die allein ihm Kraft geben könnte, als wahrer Christ zu leben (die Kindertaufe hat den unschätzbar großen Vorteil, dass durch sie die Wiedergeburt des Täuflings klar definiert ist – „ich bin getauft, ich bin wiedergeboren“). Außerdem wird der Täufling ganz auf sich selbst zurückgeworfen und muss sich nun auf eine obskure, nicht genau definierte Wiedergeburt stützen (Evangelikale sind häufig mit der Frage beschäftigt, ob sie denn nun wirklich wiedergeboren bzw. gläubig seien – das liegt daran, dass ihre Wiedergeburt nicht genau definiert ist und de facto auch gar nicht wirklich existiert). Der ganze Glaube der Evangelikalen ist nicht metaphysische Wirklichkeit, sondern Fiktion, Illusion und Wahn; auch wenn sie sich noch so ehrlich und ernsthaft vornehmen, durch die Kraft Jesu ein neues Leben zu führen bzw. Jesus nachzufolgen, bleiben sie doch ganz beim Alten, bei ihrem alten, unerlösten Wesen, denn sie ermangeln des Tauftodes; sie ermangeln des Tauftodes, weil sie die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe verwerfen und ihre eigene (nicht auf dem Befund der Bibel beruhende) symbolische Taufe haben und ihre eigene (ebenfalls nicht auf dem Befund der Bibel beruhende) sogenannte Wiedergeburt. Egal was die Evangelikalen mit dem Munde bekennen mögen, unterm Strich versuchen sie Jesus aus eigener Kraft nachzufolgen; das muss in Verzweiflung bis hin zum Selbstmord enden.

Die Taufe der Evangelikalen ist eigentlich eine Anti-Taufe bzw. Pseudotaufe. Durch die Kombination der falschen Taufe mit der falschen Lehre von der Wiedergeburt kehrt der evangelikale Täufling, der durch seine Kindertaufe Gott ganz einfach und unkompliziert nahen könnte, ganz zu sich selbst zurück. In der Taufe der Evangelikalen wird genau das Gegenteil von dem symbolisiert, was in der sakramentalen Taufe (meist Kindertaufe) der Kirche wirklich geschieht: Der Mensch kommt nicht zum Ende mit sich selbst und kehrt zu Gott heim, sondern er kommt zum Ende mit Gott und kehrt sich ganz zu sich selbst, wird ganz auf sich selbst geworfen. In sich selbst findet er aber nur Abgründe der Sünde, der Verdorbenheit und der Verzweiflung. Die evangelikale Taufe bzw. ihre ganze Glaubenslehre ist also ein geistliches Verbrechen, denn der evangelikal Getaufte erleidet einen unermesslich großen geistlichen Schaden.

Die sakramentale Taufe der Kirche im Gegensatz zur symbolischen Taufe der Evangelikalen:

Durch die sakramentalen Taufe (das ist übrigens die Taufe, die wirklich auf dem Befund der Bibel fußt) stirbt und aufersteht der Täufling  zusammen mit Jesus – sein altes, natürliches Wesen wird für tot erklärt und er gelangt in Christus hinein, wodurch er ein neues Wesen erhält; der Täufling wird also tatsächlich von Neuem geboren durch die Taufe, das Bad der Wiedergeburt (der Täufling wird von Neuem geboren aus Wasser und Geist). Gott handelt bei der sakramentalen Taufe und lässt es metaphysische Wirklichkeit werden, dass der Täufling in der Taufe mit Christus stirbt und aufersteht.

Wer sich auf seine sakramentale Taufe (meist Kindertaufe) stützt, ist der Sünde abgestorben und in Christus. Durch diese zwei Heilstatsachen kann er sein sündiges Fleisch, sein natürliches Wesen, sich selbst mit samt seinen alten Gewohnheiten und Neigungen, überwinden und Gott und seinen Nächsten lieben.

 

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