Jesus

Was ist eigentlich das Faszinierendste an der Person Jesu?

Antwort: Das er ein Mensch war.

Selbstverständlich war Jesus Mensch und Gott gleichzeitig. Er hatte eine menschliche Natur und eine göttliche Natur.

Sein Menschsein war aber so vollkommen, daß man Jesus auch nur Mensch nennen darf. Ich will damit sagen, daß Jesu Menschsein durch Jesu Gottsein keinesfalls beeinträchtigt oder geschmälert wurde. Es war auch so, daß er nicht nur ein Scheinmensch war, nein, er war wirklich voll und ganz Mensch.

Das mit dem Verstand kaum Fassbare ist, daß Jesus zwei Willen hatte, einen göttlichen und einen menschlichen (die Byzantinische Kirche hat das durch ein Konzil als Dogma festgelegt). Besonders deutlich wird Jesu freier, menchlicher Wille durch die Schilderung der Agonie im Garten Gethsemane in den Evangelien.

Lukas 22, 39-46:

Jesus in Gethsemane

39 Und er ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger. 40 Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt! 41 Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe! 43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. 44 Und er rang mit dem Tode und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.2 45 Und er stand auf von dem Gebet und kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend vor Traurigkeit 46 und sprach zu ihnen: Was schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallt!

Matth. 26, 36-46:

Jesus in Gethsemane

36 Da kam Jesus mit ihnen zu einem Garten, der hieß Gethsemane, und sprach zu den Jüngern: Setzt euch hier, solange ich dorthin gehe und bete. 37 Und er nahm mit sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. 38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir! 39 Und er ging ein wenig weiter, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. 42 Zum zweiten Mal ging er wieder hin, betete und sprach: Mein Vater, ist’s nicht möglich, dass dieser Kelch an mir vorübergehe, ohne dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille! 43 Und er kam und fand sie abermals schlafend, und ihre Augen waren voller Schlaf. 44 Und er ließ sie und ging abermals hin und betete zum dritten Mal und redete dieselben Worte. 45 Dann kam er zu seinen Jüngern und sprach zu ihnen: Ach, wollt ihr weiter schlafen und ruhen? Siehe, die Stunde ist da, dass der Menschensohn in die Hände der Sünder überantwortet wird. 46 Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, er ist da, der mich verrät.

Auf den Menschen Jesus von Nazareth kam ein derartiger Horror zu, daß er weder ein noch aus wußte. Jesus spürte den herannahenden Tod durch die Kreuzigung, die ihm bevorstand.

Dieser Situation wäre der Mensch Jesus lieber ausgewichen und so betet er dreimal zum Vater, ob dieser Kelch an ihm vorüber gehen könnte.

Gott konnte Jesus die Bitte um Verschonung von der Kreuzigung nicht erfüllen. Jesu Kreuzigung war notwendig, damit Gottes Heilsplan für die Menschheit in Erfüllung gehen konnte.

Jesus ordnet seinen menschlichen Willen schließlich dem Willen des Vaters und auch dem Willen seiner göttlichen Natur unter. Im Johannesevangelium sagt Jesus, daß der Sohn im Vater sei und der Vater im Sohn, das heißt Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, gleichen sich in ihrer Offenbarung (falsch wäre es aber zu sagen: Vater = Sohn). Der Vater und der Sohn sind vereint in der Gottheit zuammen mit dem Heiligen Geist. Alle drei Personen der Gottheit haben ein einiges Handeln und eine einige Offenbarung, weil sie in der Gottheit vereint sind. Daraus folgt, daß Jesu göttliche Natur oder göttlicher Wille selbstverständlich auch die Kreuzigung für unumgänglich hielt.

Der Mensch Jesus aber hätte sich unter diesem irrationalen Druck von Gott lossagen können. Jesus tat es nicht, weil das eben sein Attribut bzw. Prädikat ist: ICH BLEIBE IN GOTT. Dies ist auch etwas, was wir kaum nachvollziehen können, denn wir sind Nachkommen des Adam, der freiwillig Gott verließ und dessen Attribut und Prädikat war: ICH VERLASSE GOTT. Es war aber auch für den Menschen Jesus schwer, ja übermenschlich schwer, sich mit der Kreuzigung abzufinden. Aber er tat es doch! Wir werden Jesus dafür anbeten von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Jesus von Nazareth ist also der Erstgeborene einer neuen Menschheit, einer Menschheit die EWIG IN GOTT BLEIBEN WIRD.

Jesus hat damit den Sündenfall und Fluch Adams  und die Misere der Menschheit gänzlich aufgehoben. Durch Jesus ist ein neues Zeitalter angebrochen und es kann jederzeit offenbar werden in Herrlichkeit. Momentan ist es offenbar in Niedrigkeit durch die christliche Kirche, die IN GOTT BLEIBT, trotz Leiden, Verwerfung und Verfolgung.

Der Mensch Jesus war schon in Gott als er im Leib der Maria geschaffen wurde („geschaffen“ bezieht sich nur auf die menschliche Natur Jesu oder seinen Leib und seine Seele). An anderer Stelle wird es ja auch so ausgedrückt, daß das Wort Fleisch wurde.

In diesen Sieg des neuen Menschen Jesus (der geistliche Adam) wird jeder mit hineingenommen, der an Jesus Christus glaubt. Jesus ist somit der Anfang einer neuen Menschheit, der Baum aus der Wurzel Isais (Jesse’s Art). Isai war der Vater des Königs David, der auch in Gott blieb und somit ein Vorläufer Jesu war.

Lukas 1, 26-38:

Die Ankündigung der Geburt Jesu

26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben. 34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

 

Eine Antwort zu Jesus

  1. Selina schreibt:

    Hallo, korrekt Jesus ist Gottes Sohn,er kam als Mensch ins Seine

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s