Margot Käßmann

Margot Käßmann ist quasi homosexuell – oder Margot Käßmann und die Homo-Ehe

Selbstverständlich stelle ich hier nicht die Behauptung auf, Frau Käßmann sei lesbisch bzw. homosexuell. Allerdings befürwortet Frau Käßmann die sogenannte Homo-Ehe und dies ist unendlich viel schlimmer, als selbst homosexuell zu sein, eine sehr schwere Sünde des Geistes. In anderen Worten: Es wäre Frau Käßmann sozusagen besser, sie wäre selbst lesbisch, als daß sie sich für die Legalisierung der Homo-Ehe bzw. der Homo-sexualität überhaupt einsetzt.

In der Bibel lesen wir von den jüdischen Pharisäern und Schriftgelehrten, die die gewöhn-lichen Juden so strenge richteten (sie zürnten ihnen, beleidigten und verfluchten sie wegen ihrer Sünden). Frau Käßmann mag uns im Vergleich zu jenen alten, jüdischen Führern so unendlich fortschrittlich, so tolerant, so aufgeklärt vorkommen, indem sie die Homo-Ehe zu einer völlig legalen, legitimen Sache erklärt und sich dabei sogar auf die Bibel beruft. Ich jedoch behaupte, daß Käßmann um keinen Deut besser ist als die alten Pharisäer und Schriftgelehrten. Jene richteten die armen Sünderlein nach dem Gesetz ohne ihnen einen Erlöser zu verkündigen, an den sie auch selbst nicht glaubten. Sie forderten die Leute auf, das Gesetz aus eigener, natürlicher Kraft zu halten, was aber unmöglich ist/war, weil wir alle die degenerierte Natur Adams geerbt haben, die zwanghaft sündigen muß. Die Sünde nahm dann Anlaß am Gebot und die armen Jüdlein sündigten unter dem Gesetz dann sogar noch mehr statt weniger, worauf sie die gleichen Menschen (die jüdischen Führer), die sie in diese prekäre Lage geführt hatten, dann auch noch verfluchten und beleidigten. Die Pharisäer und Schriftgelehrten missbrauchten das Gesetz der Thora als Schlagstock, mit dem sie auf das Volk losgingen.

Frau Käßmann und die anderen Kriminellen von der EKD, die man ins Exil schicken sollte, wenden das Gesetz der Thora auch falsch an wie die alten, jüdischen Führer nur in einer etwas anderen Art und Weise: Sie setzen einfach die Gebote Gottes bezüglich sexueller Sünden außer Kraft. Das hat für den Sünder den Anschein, viel angenehmer zu sein, als von einem Pharisäer oder Schriftgelehrten gerichtet zu werden. Der Schein jedoch trügt. Im Endeffekt läuft die Außerkraftsetzung des Gebotes auf das gleiche hinaus wie das böse Richten unter Missbrauch des Gebotes:

Der Sünder bleibt in seiner Sünde gefangen und die Sünde zerstört ihn physisch und psychisch, was gipfeln wird in einem Verdammungsurteil am Jüngsten Tag. Für den unerlösten Sünder ist der physische Tod nicht das Ende seiner Leiden, sondern dann geht es erst richtig los!!!

Hinweis: Sünde wirkt zerstörerisch auch ohne Anwesenheit eines Gebotes. Auch wenn Gott Homosexualität nie ausdrücklich verboten hätte, wäre bzw. ist sie dennoch schädlich. Nicht erst die Gebote machen das Sündigen unangenehm sondern die Sünde selbst – hier liegt, glaube ich, ein weit verbreitetes Missverständnis vor. Nicht Gott ist der Spiel-verderber durch seine guten Gebote, sondern wir zerstören uns selbst, indem wir idiotische Dinge tun, von denen uns Gott mit seinen guten Geboten abhalten wollte.

Was wäre denn dann die richtige Anwendung des Gesetzes der Thora bzw. der Gebote Gottes?

Gott hat durch ganz konkrete Gebote homosexuelle Handlungen verboten. Es gibt hier keine Möglichkeit der Auslegung bzw. Entschärfung des Gebotes auf Grundlage des biblischen Befundes (Frau Käßmann’s falsche Auslegung der Bibel ist idiotisch).

3Mo 18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.

Röm 1,27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.

(“der Lohn ihrer Verirrung” war die Todesstrafe; 3Mo 18,29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk.)

Was Frau Käßschmarrn lehrt, ist einfach schwärmerisch-aufklärerischer Schwachsinn:

(aus einem Artikel der “Bild” bzw. “Bild am Sonntag” vom 30. Mai 2015 von Margot Käßmann selbst: “Mehr als Ja und Amen”)

Frau Käßmann schreibt:

“Ausgerechnet die Iren stimmen für die Gleichberechtigung der Ehe homosexueller Paare!

Das hat diese Woche noch einmal heftige Debatten ausgelöst. Warum eigentlich? Weil sich die Deutschen für so viel fortschrittlicher halten als die Iren? Weil in unseren Hinterköpfen herumspukt, die Iren seien erzkatholisch und damit erzkonservativ?

Der Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin hat von einer „Niederlage der christlichen Prinzipien“, gar von einer „Niederlage für die Menschheit“ gesprochen.

Von Niederlage kann keine Rede sein. Ich bin überzeugt, ein Ja zur Ehe homosexueller Paare kann gut christlich und gut konservativ begründet werden.

Zum einen: Wenn die Bibel über Homosexualität als „Gräuel“ (3. Mose 18,22) oder von „schändlichen Leidenschaften“ (Rö. 1,26) schreibt, meint sie nicht Paare, die einander ein Jawort geben, zueinander stehen wollen in guten und in schweren Zeiten ein Leben lang. Das war zu biblischen Zeiten doch gar nicht vorstellbar!

Es geht vielmehr um eine Mahnung zu verantwortlicher Sexualität, die nicht mit Erniedrigung, Beliebigkeit oder gar Gewalt einhergeht, sondern mit Liebe und gegenseitigem Respekt.

Zum anderen: Dass homosexuelle Paare eine Ehe eingehen wollen, ist doch gerade ein Zeichen dafür, dass sie der Ehe viel zutrauen, es stärkt geradezu den Wert der Ehe als Institution.

Eine Ehe bringt schließlich einiges an gegenseitiger Verpflichtung mit sich, genau davor scheuen doch heute viele zurück. Und außerdem: 2013 lebten 35 000 gleichgeschlechtliche Paare in eingetragenen Lebenspartnerschaften zusammen. Das sind bei rund 80 Millionen Einwohnern 70 000 Menschen, also weniger als ein Prozent der Bevölkerung! Und die sollen die Ehe gefährden?

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Wie heißt es in der Bibel: ‘Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.’ (1. Kor. 13,13)”

Ende von Käßmann’s Bild-Artikel.

(ganzer Artikel, siehe http://www.bild.de/politik/inland/gleichberechtigung/wenn-zwei-aus-liebe-heiraten-wer-will-das-einschraenken-41151346.bild.html)

Käßmann legt den Spruch des Apostels Paulus „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ (1. Kor. 13,13)völlig verkehrt aus, indem sie einfach postuliert, dieser Spruch würde das alttesta-mentliche Gebot (z. B. 3. Mose 18, 22) bzw. auch die Stelle aus dem Römerbrief (Röm. 1, 27) entschärfen.

Wie ist im Gegensatz dazu die richtige Auslegung? Jesus hat einmal etwas Ähnliches gesagt wie Paulus. Dieser Spruch Jesu “Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“  stammt aus der Bergpredigt. Die Bergpredigt ist eine Liste von Verhaltensregeln für Jünger Jesu, die liebevoll das Evangelium von Jesus verkünden und von der Welt ohne Ursache angefeindet werden. Durch die Bergpredigt will Jesus seine Jünger vor den Verhaltensmustern der Pharisäer und Schriftgelehrten bewahren.

Der Hauptpunkt dieses Artikels:

Die Pharisäer und Schriftgelehrten missbrauchten das Gesetz als Schlagstock gegen das einfache Volk der Juden. Sie hätten im Gegensatz dazu dem Volk ganz ruhig, nüchtern und sachlich das Gesetz vorhalten sollen, damit das Volk erkennte, daß es Dinge tat, die Gott nicht gefielen. Dann hätten sie dem Volk einen Erlöser verkünden sollen, der ihnen die Kraft geben konnte, ein Leben zu führen, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt kam. Wir wissen heute, daß dieser Erlöser Jesus Christus, der Sohn Gottes, heißt. Er selbst will unser Leben sein, in uns leben, und wenn der Geber des Gesetzes in uns wohnt und uns leitet, dann werden wir doch wohl trotz unseres sündigen Fleisches immer mehr und zunehmend ein Leben führen, das Gott wohlgefällt.

Da die Pharisäer und Schriftgelehrten solche gute Botschaft dem Volke nicht verkündeten, sondern dem Volk zürnten, es beleidigten und verfluchten, gab Gott sie dahin und sie mußten in den Sünden leben, für die sie andere so strenge richteten.

Sprichwörtlich war die Geilheit der Pharisäer und Schriftgelehrten aufgrund ihrer Gott-verlassenheit – sie verfielen völlig den Lüsten ihres Fleisches, weil Gott seine bewahrende Hand abgezogen hatte (Röm 2,22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe?).

Die Jünger Jesu verkündeten das Evangelium von Jesus. Da Viele es nicht gleich annah-men und die Jünger sogar ohne Grund haßten, hätten die Jünger in die Verhaltensmuster der Pharisäer und Schriftgelehrten abgleiten können, dem Volk zu zürnen, es zu beleidigen und zu verfluchen. Da hätte aber Gott sie genauso verlassen wie die Pharisäer und Schriftgelehrten und ihre Sünde, die Lust ihres Fleisches, wäre explodiert –  dies, um ihnen zu zeigen, daß sie ohne Jesus auch nur arme, kleine Sünderlein waren.

Wenn nun die Jünger Jesu merkten, daß sie ihre Sexualität nicht mehr unter Kontrolle hatten, dann sollten sie sich fragen, ob sie nicht in Verhaltensmuster der Pharisäer und Schriftgelehrten abgeglitten waren und das meint Jesus auch mit seinem Spruch:

“Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“

Wenn ich mich selbst nicht mehr auf meinen Erlöser stütze und ihn auch meinen Mitmenschen nicht mehr in Liebe vorstelle, dann zieht Gott seine bewahrende hat ab und meine Sünde explodiert. Also soll ich im Gegensatz zu Pharisäern und Schriftgelehrten bzw. modernen “Geistlichen” der kath. Kirche und der evang. Kirche den Menschen liebevoll die vollgültigen Gebote Gottes vorhalten und ihnen gleichzeitig Jesus vor-stellen, der sie erlösen kann und ihnen ein Leben geben kann, das sich automatisch im Rahmen der Gebote bewegt. Wenn Gott durch Jesus in uns lebt, werden wir ein Leben führen, das im Allgemeinen nicht mit den Geboten in Konflikt kommt.

Was wollen denn die Leute, das man ihnen tut?

Der in den Augen Gottes vernünftige Mensch will für seine Sünden weder scharf gerichtet werden, noch will er, daß die Sünden legalisiert bzw. die Gebote entschärft werden, weil das auch keine Lösung bzw. nur eine Schein-Lösung ist. Der Vernünftige will, daß man ihm in einem Geist der Nüchternheit und Besonnenheit und Sachlichkeit, in einem Geist der Liebe und Barmherzigkeit, die Gebote Gottes vorhält, ihn ermahnt bzw. ermuntert, damit er merkt, daß er Dinge tut, die Gott nicht gefallen. Dann soll man ihm Jesus verkünden, den Erlöser, der uns frei machen kann. Wir können die sündigen Neigungen unseres Leibes überwinden durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung.

Das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung auferweckt von den Toten.

Das ist das Evangelium.

Das sollen wir einfach für (historisch) wahr halten.

Für das Folgende gehe ich davon aus, daß Sie, lieber Leser, als Kind in der kath. Kirche oder der evangelischen Kirche getauft wurden.

Keine Frage, die kath. Kirche und die evang. Kirche befinden sich in einem katastrophalen Zustand und Jesus wird bald kommen in der Herrlichkeit Gottes,  um buchstäblich den Klerus dieser beiden Kirchen zu schlachten (zu töten), wie der Prophet Elia damals die Baalspriester geschlachtet hat.

Nichtsdestotrotz, lieber Leser, ist ihre Kindertaufe gültig, denn sie kommt direkt von Gott und ist vom miserablen Zustand der Kirchen unabhängig. Die Kirche hat Ihnen Ihre Taufe sozusagen nur überreicht, wie ein Postbote ein Päckchen überreicht, aber keinen Einfluss auf dessen Inhalt hat.

Durch diese Kindertaufe, lieber Leser, sind Sie mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Dies wird wirksam an Ihnen, wenn Sie es für wahr halten, daß Jesus für Sie starb und auferstand und Ihre Sünde getragen hat am Kreuz. Tun Sie einfach Buße, kehren Sie um von ihren Sünden, und leben Sie aus der Kraft der Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu ein Leben als Christ. Durch die Taufe sind Sie mit Jesus gestorben und mit ihm auferstanden. Sie sind der Sünde abgestorben und in Christus. Ihr Leib in sich selbst will allerdings weiterhin seinen alten, sündigen Gewohn-heiten nachgehen. Überwinden Sie aber täglich Ihren Leib durch die Verheißung, daß Sie der Sünde abgestorben und in Christus sind. So überwindend, vermögen Sie auch Gott und Ihren Nächsten zu lieben. Auch sexuelle Sünden einschließlich Homosexualität kann man durch die befreiende Kraft Jesu überwinden.

Lobpreis Gottes: Gott wirft Homosexuelle nicht von Türmen, wie die geistesgestörten, fanatischen, besessenen Muslime (ISIS-Kämpfer sind vorbildliche Muslime), sondern opfert seinen Sohn Jesus für sie am Kreuz. Jeder Homosexuelle, der durch die befreiende Kraft Jesu seine sündigen Neigungen überwindet, darf Jesu Opfer am Kreuz auch als Sühneopfer betrachten – ihm ist vergeben!!!

Wer solch ein Liebe verachtet (dies machen wir, wenn wir Jesu Opfer am Kreuz auf ein bloßes Sühneopfer reduzieren und die Befreiung durch Jesus verleugnen), über den wird ein furchtbares Gericht ergehen, ein Feuer, das die Widersacher verzehren wird.

Ich verfluche hiermit die Irrlehrerin (Ketzerin) Margot Käßmann im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, amen; möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, mit Untergang und Verderben.

Siehe auch “Der Prophet Bileam und die modernen Geistlichen

Ergänzung:

Übrigens enthält der obige Artikel eine sachliche Nötigung. Einerseits verdamme ich die Islamisten dafür, daß sie Homosexuelle von Türmen herunterwerfen, andererseits erwähne ich, daß der wahre Gott, der Gott Israels, die Todesstrafe für homosexuelle Handlungen angeordnet hatte.

Jemand könnte mir also vorwerfen: “Wie kommen sie dazu, die Islamisten zu verurteilen; diese tun doch genau den Willen Gottes!” oder “Ihr Gott muß genauso ein blutrünstiges Schwein sein wie einer jener Islamisten, die Leute von Türmen werfen!”

Wie lösen wir dieses Problem?

Nun, Gott sei Dank finden wir im Neuen Testament die Geschichte von “Jesus und der Ehebrecherin“. Jene Frau wurde auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt und die Pharisäer und Schriftgelehrten wollten sie steinigen nach dem Gesetz des Mose, dem Gesetz des Gottes Israels. Jesus tut hier seinen berühmten Ausspruch: “Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.” Die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten zwar recht mit der Feststellung, daß jene Frau strafbar war, aber vergaßen dabei , daß sie selbst auch strafbar waren, denn sie waren auch Sünder (natürlich sündigten sie heimlich, im Verborgenen). Vielleicht waren die Pharisäer und Schriftgelehrten sogar mitschuldig am Sündigen der Frau, weil sie ihr nie einen Erlöser vorgestellt hatten, sondern immer nur mit dem Gesetz auf sie “eingeschlagen” hatten.

Wir können davon ausgehen, daß Mose mit den Sündern ähnlich barmherzig und liebevoll umgegangen ist wie Jesus. Nicht nur weil er sich seiner eigenen Sündhaftigkeit bewußt war im Gegensatz zu den selbstgerechten Pharisäern und Schriftgelehrten, sondern auch aus der Erkenntnis heraus, daß jeder Mensch, der den göttlichen Erlöser nicht kennt, zwanghaft sündigen muß. Sicherlich steinigte Mose die Sünder nicht gleich, sondern rief sie auf zur Buße und zur Gemeinschaft mit dem Gott Israels, der sie bessern konnte, indem ER selbst ihr Leben wurde, Wohnung machte in ihren Herzen.

Wer waren die, die dann doch wirklich gesteinigt wurden?

Das waren solche, die mutwillig bzw. mit voller Absicht weiter sündigten, trotz der Tatsache, daß man (z. B. Mose) sie darüber informiert hatte, daß es einen Ausweg gab aus dem “unentrinnbaren” Verhängnis der Sünde. Für jene konnte es keine Entschuldigung mehr geben wie zum Beispiel: “Ich unterliege einem Zwang zum Sündigen, ich kann nicht anders.”

(natürlich kann auch jemand, der den Erlöser schon angenommen hat, von einem Fehltritt übereilt werden – darum geht es hier nicht, sondern um solche, die sich trotz der Erlösung in Christus, die Gott uns so freundlich anbietet, nicht bessern wollen – das ist unverzeihlich)

Soll dann die Kirche die unbußfertigen Sünder steinigen nach dem Gesetz des Mose?

Nein, denn dann würde die Kirche juristische Probleme bekommen mit der “aufgeklärten” Obrigkeit. Die Kirche hat heute die Möglichkeit, unbußfertige Sünder aus der Gemein-schaft der Kirche auszuschließen, was unter Umständen eine schwerere Strafe sein kann als eine Steinigung, denn der ausgeschlossene wird sozusagen den Mächten und Gewalten der Finsternis ausgeliefert, die ihm sehr übel mitspielen werden.