Salz und Licht im Herrn

(Fortsetzung von „Seligpreisungen und Römerbrief“)

Salz und Licht im Herrn

(Matthäus 5, 13-16)

13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Salz und Licht sind essentiell für uns. Wären sie plötzlich verschwunden, so würde es ziemlich schnell unangenehm werden auf Erden.

Bescheidenheit, Mitleid (mitfühlende Trauer), Sanftmut, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Reinheit persönlicher Motive, Friedfertigkeit und geistliche Standhaftigkeit verschwinden allmählich von der Erde und so wird es immer ungemütlicher. Übrigens ist Bescheidenheit eine Folge geistlicher Armut, die ein in sich selbst sündiger Mensch empfindet, der zurückgekehrt ist in die heiligende Gemeinschaft des heiligen Gottes. Der „geistlich Arme“ empfindet Trauer über und Mitleid für diejenigen, die sich ihrer geistlichen Armut noch nicht bewußt sind und noch nicht zurückgekehrt sind in die frohe Gemeinschaft des liebenden Gottes. Der heilige Gott ist gleichzeitig auch ein liebender Gott. Der liebende Gott trägt diejenigen, denen durch seine Heiligkeit ihre Sündhaftigkeit bewußt wird, mit Geduld und macht sie geduldig heiliger (er heilt sie sozusagen). Der allgemeine Rückgang der Charaktermerkmale, die aus der Gemeinschaft von sündigen Menschen mit dem heiligen Gott entspringen, zeigt den allgemeinen Rückgang des Glaubens auf Erden.

Wird der Sohn des Menschen den Glauben finden auf Erden, wenn er wiederkommt?

Lukas 18, 7-8: 7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er’s bei ihnen lange hinziehen? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?

Die o. g. Charaktermerkmale kann ein Christ nur bewahren, wenn er beständig daran glaubt, daß Gott eines Tages Recht schaffen wird auf Erden und sich nicht selber rächt, wenn er ungerecht behandelt wurde. Ein Christ, der sich selbst Recht schafft, verliert sofort seine Charaktereigenschaften wie Bescheidenheit, Sanftmut, Friedfertigkeit, Gerechtigkeit. Aber, wie gesagt, dies ist keine nicht leichte Übung des Glaubens und wenn Jesus wiederkommen wird, um zu richten, wird er nur wenige finden, die diesen Glauben haben.

Die Jünger wurden in ihrer Gemeinschaft mit Jesus beständig in das Licht seiner Heiligkeit gestellt. Einerseits war Jesus für sie ein gutes Beispiel gottseligen Handelns, andererseits war er aber so hoch-heilig, daß sie relativ zu ihm sich immer als Sünder fühlen mußten. Die göttliche Kraft Jesu machte die Jünger immer heiliger (sie wurden tatsächlich täglich heiliger in Wort und Tat), aber je heiliger sie wurden, desto sündiger fühlten sie sich.

Paradox: Jesu Heiligkeit machte auch die Jünger heiliger (in Wort und Werk im Alltag), aber gleichzeitig mehrte Jesu Heiligkeit den Jüngern das Bewußtsein ihrer Sündhaftigkeit. Je heiliger die Jünger wurden, desto sündiger fühlten sie sich.

Von daher fühlten die Jünger sich sebstverständlich geistlich arm und trauerten auch über die geistliche Armut ihrer Mitmenschen. Diese Sünder, die beständig die heiligende Gnade Gottes erfuhren in der Gemeinschaft Jesu, die ihren in sich selbst sündigen Körpern zu gerechtem Benehmen verhalf, konnten ihren Mitsündern nur noch sanftmütig begegnen, denn sie waren sich ihrer Sündhaftigkeit in sich selbst bewußt und gleichzeitig sahen sie wie sanft Jesus mit ihnen umging und sie mit Geduld von ihren Unzulänglichkeiten befreite. Alles, was die Jünger hatten, war Jesus. Er war ihr ganzer Reichtum. In sich selbst waren sie arm. Jesus vergab ihnen beständig, trug sie mit Geduld, und gab ihnen beständig neue Kraft ihre sündigen Körper zu bezwingen.

Jesus verhalf den Jüngern dazu, vor den Menschen in Tat und Wahrheit als Sanftmütige und Gerechte zu erscheinen. Die wahre Gerechtigkeit ist immer mit Sanftmut verbunden. Warum? Gerechtigkeit kommt direkt von Gott im Heiligtum. Gott gibt seine Gerechtigkeit aber nur Menschen, die ihre natürliche Sündhaftigkeit (Unfähigkeit zur Gerechtigkeit) eingestehen und glauben, daß sie durch Jesu Tod „der Sünde abgestorben“ und durch Jesu Auferstehung „in Christus“ sind, das heißt „in Gottes personifizierter Gerechtigkeit“. Christen sind sich immer bewußt, daß all ihre praktische Gerechtigkeit eine Geschenk oder eine Gabe Gottes ist und das macht sie sanftmütig anderen Menschen gegenüber, die Gottes Gabe noch nicht haben. Christen können sich Sündern gegenüber ihrer Gerechtigkeit kaum rühmen, denn es ist ja nicht ihre eigene Gerechtigkeit, sondern Gottes personifizierte Gerechtigkeit, die in ihnen wohnt, das heißt Christus.

Offenbarung 4, 8-11:

8 Und eine jede der vier Gestalten hatte sechs Flügel, und sie waren außen und innen voller Augen, und sie hatten keine Ruhe Tag und Nacht und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt. 9 Und wenn die Gestalten Preis und Ehre und Dank gaben dem, der auf dem Thron saß, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, 10 fielen die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron saß, und beteten den an, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und legten ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprachen: 11 Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.

Schon hier auf Erden legen Christen ihre Kronen nieder und sprechen: „Würdig ist allein der HERR zu nehmen Preis und Ehre und Kraft!“ Der HERR ist es, der in den Christen Gerechtigkeit wirkt. Von Natur aus sind sie Sünder, die nicht gerecht handeln können. So geben sie alle Ehre und Preis und Dank an den Herrn weiter, der ihnen Gerechtigkeit darreichte.

Diese Sanftmütigen störten das auf Status-Denken basierende Weltsystem (die Welt ehrt sich selbst durch falsche Symbole, fühlt sich auch keineswegs sündig, strebt nach Größe, Macht und Reichtum). Die Welt vernachlässigt persönliche Gerechtigkeit als Symbol persönlicher Ehre und ersetzt dies durch Symbole wie: wirtschaftlichen Erfolg, hohe, berufliche Position, Macht, Reichtum. Der Welt geht es nicht nur um Anhäufung von Vermögen, sondern auch um Macht und persönliche Ehre. Angenommen, ein gewaltiger Herrscher würde der Welt sagen: “Schluß jetzt mit Ehrsucht, Machtgier und Geldgier, geehrt wird nur noch, wer Tag für Tag gerecht handelt!”, die Welt würde sofort in eine gewaltige Depression fallen. Streben nach Ehre, Macht und Reichtum unter Preisgabe von Gerechtigkeit ist das innerste Wesen der Welt. Nähme man ihr das, hätte sie schlichtweg keine Substanz mehr und würde kollabieren.

Im Gegensatz zur Welt ehrt Gott nicht die Erfolgreichen, Schönen, Mächtigen, Reichen, sondern die Gerechten. Aus Gottes Sicht gilt die Gleichung:

Ehre = Gerechtigkeit

Die Welt ist eine Sklavin der Sünde, sie kann nicht gerecht handeln, denn ihr ureigenstes Wesen ist verderbt. So hat sich die Welt eine Ersatz-Ehre geschaffen, um über die Schande ihrer Ungerechtigkeit hinwegzukommen: berufl./wirtschaftl. Erfolg, polit./wirtschaftl. Macht, Haben von Vermögen.

Die Jünger strebten kompromisslos nach Gerechtigkeit und waren bereit dafür auf berufl. Erfolg, Macht und Vermögen zu verzichten. Die Jünger folgtem dem Beispiel ihres Herrn, der dermaleinst als Herrscher des Universums offenbar werden wird. Am Ende der Tage zählt nur noch Gerechtigkeit, aber nicht Erfolg, Macht und Reichtum. Die Welt vergeht, aber das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit. Zuletzt werden die Gerechten herrschen und die Ungerechten zu Schanden werden. Die Gerechten werden sich freuen und jubeln, wenn eines Tages der HERR gerecht richten wird, sie werden satt werden.

Es wird die Zeit kommen, wo die Jünger zusammen mit Jesus regieren werden, aber jetzt müssen sie leiden und verworfen werden wie ihr Herr. So hungern und dürsten sie nach dem Offenbarwerden von Gottes Gerechtigkeit.

Diese Sanftmütigen, die von der Welt verfolgt werden, weil sie ihr ihre Wahnhaftigkeit und Sinnlosigkeit zu Bewußtsein bringen, hoffen aber nicht nur auf zukünftige Gerechtigkeit, sondern üben Barmherzigkeit an denen, die Schaden litten in dieser Welt, wie es denn sein mußte. Streben nach Ehre, Macht und Vermögen zerstören den Menschen physisch und psychisch, denn Gott hat den Menschen konzipiert als soziales Wesen, das um das Wohl seiner Mitmenschen besorgt sein soll, aber nicht danach trachten soll größer, reicher und mächtiger als seine Mitmenschen zu sein. Das Streben der “Weltmenschen” führt zum Aufbau ekelhafter Hierarchien (Abstufung nach Statussymbolen) unter den Menschen und zerstört fröhliche Gemeinschaft. Dieses todbringende, zersetzende Verhalten kommt auf den einzelnen Weltmenschen zurück in Form von Depression, Kummer, Schuldgefühlen und Krankheit.

So machen Einzelpersonen die Erfahrung, daß sie jahrelang vom Glamour der Welt gelockt und betrogen wurden, aber von der Welt ausgespuckt wurden, als sie physisch und psychisch zu Grunde gingen. Die Welt hatte sie hereingelegt. Und nun stehen sie da eingehüllt in den eiskalten Todeshauch von Depression, Schuld, Sinnlosigkeit und Ausgrenzung.

Statt mit den Wahnsinnigen der Welt um Ehre, Macht und Vermögen zu wetteifern, erbarmt die christliche Kirche sich über die, die gefallen am Wegrand liegen, deren Leben im Wettbewerb der Welt zerstört wurde. So tut die christliche Kirche das Notwendige, sie schickt sich in die Zeit. Die Besten der Menschheit wird Gott eines Tages zur Herrlichkeit erheben, weil sie das Notwendige taten und nicht mitmachten den falschen Wahn der Welt.

Über die Gefallenen erbarmt sich die christliche Kirche und bietet ihnen Heil für Seele und Leib an. Sünder helfen Sündern. Die einen schon unter Gnade wollen, daß auch die anderen  ihrer Gnade teilhaftig werden.

So will die Kirche die Menschen mit Gottes Heil beglücken und dies ist Motiv für all ihr Handeln. Sie strebt nicht nach finanziellem Profit, Herrschaft, sucht auch nicht nach Wohlleben in einem Notstandsgebiet. So ist die Kirche rein. Sie schaut hier auf Erden im Glauben auf die Liebe und so wird sie auch ewig die Liebe schauen dürfen, die Gott selbst ist.

Die geistlich Armen, Trauernden, Sanftmütigen, Gerechten, Barmherzigen, Reinen, werden von der Welt angegriffen werden, denn sie berauben die Welt ihres Sinnes oder Selbstverständnisses. Aber, so wie Jesus werden sie nicht zurückschlagen, sondern Frieden suchen. Sie werden handeln nach dem Vorbild ihres Herrn. Sie werden es Gott anbefehlen, wenn sie ungerecht behandelt wurden, und suchen ihren Feinden Gutes zu tun. Auch werden die Jünger ihre Feinde nicht richten, leiten, lehren und erziehen, sondern suchen ihnen ein Vorbild zu sein, das Christus-ähnliche Charaktereigenschaften hat.

Die Welt hat eine enorme Selbstbeharrung und das macht den Christen zu schaffen. Die Welt erscheint immer reizvoll, weil diejenigen, die an ihr Schaden genommen haben, ausgeblendet werden und diejenigen, die gerade erfolgreich und glücklich sind, ins Rampenlicht gestellt werden. So entsteht ein Trugbild, ein Zerrbild der Wirklichkeit. Die Welt will permanent feiern, obwohl sie eigentlich nichts zu feiern hat und so muß sie sich laufend selbst betrügen. Schon immer gab es Menschen, die an der Aufrechterhaltung des Trugbildes Geld verdienten. Und so wird das System weiterlaufen bis zum Jüngsten Tag, wo es schlagartig vernichtet werden wird.

Angenommen, die Medien würden über Politiker, Schauspieler und Industrielle, etc. auch dann noch berichten, wenn sie von der Hochphase des Glücks in die Tiefe der Depression gestürzt sind, dann würde die Welt zusammenbrechen. Aber nein, man lügt und lügt und lügt und so wird die Welt durch Lüge am Laufen gehalten.

So steht ein Christ in Gefahr sich blenden zu lassen vom Glamour der Welt und könnte zu der Annahme gelangen, die Welt sei wirklich glücklich. Die Wahrheit ist jedoch, daß die Welt sich in einem permanenten Rauschzustand befindet und taumelt trunken dem Gerichtstag entgegen.

Da das Weltsystem so eine enorme Selbstbeharrung hat, ist der Christ versucht sich wiederum anzupassen an die Welt und so seine Salz- und Lichtfunktion zu verlieren. Die Christus-ähnlichen Charaktereigenschaften des Christen erregen permanent Anstoß bei der Welt und sie wird permanent und penetrant ihr Missfallen immer wieder zum Ausdruck bringen. Dies muß der Christ sein Leben lang aushalten und er könnte ermüden unter dem dauernden Psycho-Druck der Welt.

Der Christ wird permanent versucht, seinen seligen Stand der Gerechtigkeit im Herrn zu verlassen, um die Feindseligkeit der Welt zu beenden und ihr vermeintliches Glück mit ihr zu teilen (aber da ist nichts!).

Das kraftlos gewordene Salz wird zertreten werden, aber das leuchtende Licht wird gepriesen werden.

Wir müssen immer wieder daran denken, daß die Welt aus Einzelpersonen besteht. Manche von diesen Einzelpersonen fördern das Weltsystem, manche lassen sich mittreiben und manche leiden darunter. Nicht Wenige werden ein Bewußtsein haben von der Verlogenheit des Weltsystems, aber haben nicht die Kraft auszusteigen.

Es gibt sicher eine nicht geringe Zahl von “Weltmenschen”, die nur auf Vorbilder warten, die ihnen zeigen, wie ein anderes Leben aussehen kann. Sie werden Gott preisen für jeden echten Christen, dem sie begegnen.

Die Welt hat einen tödlich schweren Mangel an Licht und Salz. Sie ist fade und sitzt in Finsternis (Mangel an Licht) und Todesschatten (Mangel an Salz). Einzelne Weltmenschen leiden unter dem Verwesungsgeruch der Welt und unter ihrer Finsternis. Sie warten nur auf Christen, die die Verwesung aufhalten und Licht ins Dunkel bringen.

Wir müssen die Weltmenschen mehr als Sklaven eines bösen Systems sehen, die es nicht schaffen auszubrechen oder zu entrinnen. Auf der einen Seite freuen sich die Weltmenschen über Christen, die ihnen den Weg aus dem Dunkel weisen, auf der anderen Seite begegnen sie ihnen mit Feindseligkeit, weil das böse System sie dazu zwingt.

Diesen Zusammenhang muß man unbedingt verstehen.

Der Christ ist Salz und Licht durch die Gemeinschaft mit Jesus (früher war Gott, der Sohn, bei den Jüngern) oder dadurch, daß der Heilige Geist (heute ist Gott, der Heilige Geist, in den Christen) in ihm wohnt. Die jeweilige Person der Gottheit bringt im Christen Charaktermerkmale wie Bescheidenheit, Sanftmut, Gerechtigkeit, usw. hervor.

Heute empfängt man den Heiligen Geist bei der sakramentalen Taufe (oder wenn man sich seiner Kindertaufe im Glauben erinnert) und ist dadurch “in Christus”, so wie die Jünger früher beim sichtbaren Christus waren. Bei der Taufe empfängt der Christ ein neues Leben und die alte Existenz in Sünden geht unter. Die neue Existenz des Christen ist Christus. Der Christ hat nur noch Christus und sonst nichts. Wenn er Christus permanent zuwider handelt zerstört er sich selbst. Tag für Tag muß sich der Christ also seiner Taufe erinnern und Christus bitten ihn immer mehr zu erfüllen.

Der Christ, der sein Salz- und Lichtsein aufgibt, gerät in schweren Konflikt mit Gott und der Welt. Er setzt sich zwischen die Stühle und hat am Ende gar nichts mehr.

Der Christ, der Salz und Licht ist und bleibt, wird  zwar ein gewissen Maß an Feindseligkeit seitens der Welt erleben, aber es wird auch immer wieder Weltmenschen geben, die den Vater im Himmel preisen, wenn ihnen liebe Christen begegnen. Wer aber den Vater preist, der ist zu ihm zurückgekehrt. So führen Christen durch ihr gutes Verhalten Menschen aus der Finsternis der Welt zurück in die vertrauensvolle Gemeinschaft des liebenden Gottes. Was gibt es größeres?

Die Kirche besteht aus Menschen, die durch die Taufe „der Sünde abgestorben“ sind und „in Christus“ sind. Gleichzeitig müssen sie noch ihren sündigen Leib mit sich herumschleppen. Aber durch ihren sündigen Leib bleiben sie auch immer mit den Menschen außerhalb der Kirche verbunden, denn ihr Leib erinnert sie permanent an ihre Vergangenheit vor der Taufe (der sündige Leib der Christen ist sozusagen ihre Vergangenheit aus Fleisch und Blut). Da sie aber „der Sünde abgestorben“ sind und „in Christus“ sind, sind sie so auch mit der Gottheit verbunden. Sünder, die ihren himmlischen Stand in Christus bewahren, werden Salz und Licht bleiben für die Sünder ohne Christus. Christen sind ein Bindeglied zwischen der Gottheit und den Sündern, die Gott noch nicht kennen.

Wer, wie im Römerbrief gefordert, dem Heiligen Geist immer mehr Raum gibt, der wird auch Salz und Licht sein und etliche Menschen werden Gott für ihn preisen.

Wer den Geist regieren läßt, wird glücklich werden. Gott wird ihm Freude im Herrn schenken und Menschen werden sich auch über ihn freuen.

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Eine Antwort zu Salz und Licht im Herrn

  1. Sandy schreibt:

    Guten Tag, Hallo Herr Brändlein

    Sie schreiben in diesen Text, das der Heilige Geist durch die Sakramentale Babytaufe
    empfangen wird. Und durch die Taufe ist jemand der Sünde abgestorben. Nein, das was
    Sie schreiben ist nicht von Gott, es steht nirgendwo in der Bibel.
    Der Heilige Geist wird durch Gott empfangen, nachdem man errettet ist.
    Haben Sie eine wirkliche Errettung von Gott erlebt?
    Bekennen Sie heute noch ihre Schuld vor Gott, tun sie Busse darüber, das Sie einen
    Irrglauben verbreiten.

    Die Zeit ist knapp, Jesus kommt bald wieder!

    Wenn Sie so eine Irrlehre verbreiten, kommt ein besonders hartes Gericht auf sie zu.
    Kehren Sie um, bevor es zu spät ist.

    Grüsse Sandy

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