Israel, gib mir dein Herz!

Angriff auf Deutschland mit tief-frequenten Tönen; Brummtöne treiben uns in den Wahnsinn

 

Bayerisches Fernsehen; TV – Totale Verblödung

(ich stimme nicht in allem mit Kilez More überein, aber seine Kritik am TV, die er durch seinen Rap, den man auf dem obigen Video sehen und hören kann, zum Ausdruck bringt, ist sicher nicht ganz unberechtigt; “drück’ also den kleinen roten Knopf, dann wird es einfach so gestoppt”)

Neues aus dem Vatikan; Papst Johannes Paul II. hatte eine Beziehung mit einer verheirateten (!) Frau – das ist die Vernichtung der römisch-katholischen Kirche und des Zölibats

 

Hinweis zum Starten der YouTube-Videos, oben:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

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Klicken Sie dann einfach “YouTube” auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

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Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf “Aktualisieren” klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte es funktionieren:

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Katastrophale Trockenheit in Süddeutschland; Stand 4. November 2015:

trockenheit

(aktueller Stand, siehe http://www.ufz.de/index.php?de=33328)

(siehe auch Bayern vertrocknet – Bäume sterben und am Ende auch der Mensch)

Der November 2015 war zwar relativ feucht, sodaß die oberen Bodenschichten größtenteils nicht mehr trocken sind, aber in den tieferen Bodenschichten haben wir immer noch eine katastrophale Trockenheit; Stand 4. Dezember 2015:

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Der Dezember 2015 war in Süddeutschland ziemlich niederschlagsarm. Wir schleppen also die Trockenheit 2015 mit ins neue Jahr 2016. Ich glaube, das gab es in Deutschland bisher selten, daß eine Trockenheit bis Ende Dezember des betreffenden Jahres noch nicht durch Niederschläge beendet worden ist – sicherlich außergewöhnlich; Stand 30. Dezember 2015:

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Wenn es 2016 auch so wenig regnet wie 2015, dann wird sich das auf die Bodentrockenheit, die wir noch von 2015 mitschleppen, aufaddieren – dies würde sicherlich katastrophale Folgen für Grundwasser (Trinkwasserversorgung), Wälder, Flüsse, etc. haben. Es wird also langsam Zeit Buße zu tun und zu beten.

2016

Der Januar 2016 war ziemlich feucht. Vielleicht geht die Dürre bzw. Trockenheit, die wir seit dem Frühjahr 2015 haben, jetzt doch zu Ende. Natürlich werden wieder nur sehr Wenige auf die Idee kommen, Gott zu danken für seine Geduld und Güte, falls die Dürre tatsächlich zu Ende geht und dann schickt er vielleicht bald eine neue oder Krieg oder eine Seuche (Pest, Pocken und dergleichen). Wir sollten nicht wähnen, daß ihm die fortschreitende Legalisierung sexueller Sünden, insbesondere der Homosexualität, im Westen völlig egal ist – im Gegenteil, er wird über kurz oder lang seinen äußersten Unmut über diesen Missstand zum Ausdruck bringen. Übrigens ist trotz der Feuchtigkeit, die Gott uns im Januar 2016 geschenkt hat, der Boden in tieferen Schichten immer noch sehr trocken, was zeigt, wie unvorstellbar trocken und heiß es 2015 war; Stand 4. Februar 2016:

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Stand 4. März 2016:

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Zum Thema Israel:

Es gibt wohl kaum einen anderen Staat auf der Welt, der militärisch so bedroht ist wie Israel. Die Lage Israels entspricht der eines Dorfes am Fuße eines Vulkans, der unmit-telbar vor dem Ausbruch steht.

Israel ist wahrscheinlich in einer Lage, in der Menschen nicht mehr helfen können. Über kurz oder lang wird nur noch der Allmächtige Israel helfen können.

Grundsätzlich haben alle Menschen, Völker und Nationen die Möglichkeit zu Gott zu beten und es kann sogar sein, daß er solche Gebete erhört.

(bitte lesen Sie auch den Artikel über Evangelikale, ganz unten auf dieser Seite)
(lesen Sie auch glaubereal.wordpress.com/aktuell: “Trockenheit und Dürre in Bayern und Deutschland“)
(empfehlenswert, “Das wahre Gesicht des Islam“)
(weiter empfehlenswert, Predigt von Dietrich Bonhoeffer: “Ich bin der Herr, dein Arzt“)
(außerdem, Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 11, Verse 1-14)
(Alarm: EKD ist keine christliche Kirche mehr; Taufe nicht mehr gültig)
(Hilfe, keine wahre Kirche mehr da!)

Momentan beten sicherlich orthodoxe Juden um Schutz vor islamischen Aggressoren, auf der anderen Seite beten die Muslime um Hilfe im heiligen Krieg gegen das ihnen verhasste Israel.

Es stellt sich nun die Frage: “Für wen soll sich Gott entscheiden; wem soll er helfen?” Gott scheint sich in einer Zwickmühle (Dilemma) zu befinden.

Aus der Sicht der Christlichen Kirche ist es so, daß sowohl Israel als auch die muslimischen Staaten sich außerhalb des Reiches Gottes befinden. Weder die Juden noch die Muslime glauben an Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, der für uns starb und auferstand. Diesen Jesus hat Gott mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt und er ist nun der Herrscher des Universums.

Die Bündnisse Gottes mit Israel aus dem Alten Testament sind weiterhin gültig. Alle seine alttestamentlichen Verheißungen an Israel wollte Gott erfüllen durch seinen Sohn Jesus Christus (Jesus von Nazareth). Da aber Israel als Volk Jesus von Nazareth verworfen hat, hat es sich selbst ausgeschlossen vom Reich Gottes, wo Gott durch Jesus regiert.

Israel hält weiterhin fest am Gesetzes-Judentum, eine Religion, die der Gott Israels nie verordnet hat. Die Juden sind z. B. stolz auf ihre biologische Abstammung von Abraham (“Abraham unser Vater”), ihre Beschneidung (Beschneidung des männlichen Gliedes; sie entweihen die Beschneidung, die eigentlich ein Zeichen des Glaubens Abrahams sein soll und machen ein Gesetzeswerk daraus), das bloße Haben des Gesetzes, etc. Die jüdischen Führer zur Zeit Jesu und der Apostel hielten fest an einem äußerlichen Gottesdienst: Sie beteten, fasteten und gaben Almosen, um von den Menschen gesehen und geehrt zu werden. Sie richteten auch die gewöhnlichen Juden ziemlich strenge nach dem Gesetz ohne es selbst zu halten. Sie maßten sich an geistliche Leiter (Rabbi, Vater, Lehrer, Erzieher, Leiter) zu sein, wollten als solche geehrt werden, obwohl sie mit ihrer Lehre völlig daneben lagen. Sie schworen Meineide (weil sie das Volk so strenge richteten, ihm keinen Erlöser verkündigten, gab Gott sie dahin und sie mußten selbst in den Sünden leben, die sie bei anderen richteten, was sie natürlich ständig unter Meineid ableugneten). Kurz gesagt, sie waren religiöse Heuchler.

Besonders fanatisch war auch ihre Sabbatheiligung. Sie verstanden überhaupt nicht, was der tiefere Sinn des Sabbats war. Als Jesus am Sabbat Kranke heilte, verklagten sie ihn und wollten ihn umbringen. Dabei war gerade die Heilung eines Kranken der allerbeste Gottesdienst, genau das, was man am Sabbat tun sollte. Die Heilungen gingen sicherlich auch häufig einher mit der Vergebung der Sünden und Erlösung des Sünders, und genau das hätten die jüdischen Führer so dringend gebraucht, die Jesus so scharf kritisierten. Die Juden hatten einen Götzen aus dem Gesetz gemacht, indem sie es dem Buchstaben nach hielten. Sie waren so in diesem Götzendienst gefangen und verblendet, daß sie ihren Gott, den Gott Israels, der in der Person Jesu erschienen war, nicht erkannten.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Bevor der Apostel Paulus zum Christentum konvertierte, war er ein äußerst strenger Jude gewesen. Nach seiner Bekehrung mußte er aber dennoch zugeben, daß sein Befinden äußerst schlecht war, solange er sich unter dem Gesetz befand (vor der Bekehrung). Der alte Paulus (Saulus) wurde durchs Gesetz sogar angeregt zum Sündigen: “Die Sünde nahm Anlaß am Gebot”, Röm. 7.

Aber das ist gerade der Sinn des Gesetzes, die Sünde als überaus sündig erscheinen zu lassen. Seit dem Fall Adams, ist der Mensch unter die Sünde verkauft, und daß das wahr ist, wird besonders deutlich dadurch, daß Gesetze uns nicht abhalten vom Sündigen, sondern erst recht zum Sündigen reizen (“verbotene Früchte schmecken gut”).

Das Gesetz zeigt mir (vor der Bekehrung) also ganz klar und deutlich, daß ich mich nicht in einem Heilsstand bzw. seligen Stande befinde, denn wenn ich in einem seligen Stande wäre, dann würde ich ein Leben führen in Liebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt wäre.

Gibt es da noch einen Ausweg, für Juden und für Heiden?

Gott hat tatsächlich einen Ausweg gefunden: Er vernichtet unsere alte Existenz in der Sünde, und im gleichen Moment erweckt er uns auf, gibt uns neues Leben, ein Leben der Nächstenliebe und der Gottesliebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das ist die sakramentale Taufe (einschließlich Säuglingstaufe). Selten hat man bisher gehört, daß einer bei der Taufe tatsächlich gestorben sei, aber ständig redet Paulus davon, daß wir bei der Taufe sterben. Der Witz ist, daß wir im gleichen Moment, wo wir sterben, auch wieder neues Leben empfangen, alles passiert in einem Nu. So sterben wir ganz unbewußt. Unser alter Mensch, der zwanghaft sündigen mußte, wird für tot erklärt (deklariert) und gleichzeitig empfangen wir den heiligen Geist, der unser neues Leben ist. Unser Leib in sich selbst ist nach der Taufe genauso sündig wie vorher. Daß wir der Sünde abgestorben sind und in Christus sind, müssen wir täglich im Glauben neu ergreifen – so überwinden wir unseren sündigen Leib und lieben Gott und unseren Nächsten.

Röm. 6, 4

So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Röm. 8, 11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Galater 2, 20

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Jeder Mensch also, der nicht an Jesus glaubt und getauft ist, der ist nicht in Einklang mit Gott, hat nicht Gottes Wohlgefallen. Das gilt auch für die Juden. Es ist klar, daß der größte Teil der Menschheit nicht an Jesus glaubt, und somit nicht im Einklang mit Gott ist. Es besteht kein Vorrecht auf Gottes Schutz. Irgendwie wird Gott in seinem Regiment einen Ausgleich zwischen den Völkern schaffen. Sicherlich wird er einen Unterschied machen zwischen Staaten, die das Christentum tolerieren und Staaten, die es bekämpfen. Aber auch ein Staat, der das Christentum toleriert, hat keinen Anspruch auf absoluten Schutz, da ja nicht alle Bürger des Staates christlich sind, sondern es ist eine Mischung aus christlichen und säkularen Menschen.

Interessant ist, daß in der Bibel steht (Römer 11), daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden wird. Das wäre etwas in der Geschichte der Menschheit außergewöhnliches, daß ein Volk geschlossen das Evangelium annimmt, das gab es bisher wahrscheinlich noch nicht. Ein Volk aber, das komplett das Evangelium annimmt, ist nichts anderes als eine Kirche, da fallen Kirche und Staat zusammen. Solch ein Volk hat alle Rechte der Kirche auf den Schutz, die Bewahrung und die Fürsorge Gottes.

Römerbrief 11, 25-32

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

2. Korinther 3, 14-17

Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Wenn Israel jetzt diesen Schritt tun würde, daß es Jesus von Nazareth als Messias annimmt, dann würde Gott ihm auch eine bevorzugte Stellung unter den Völkern geben und er würde auch Krieg für sie führen. Gott führt die Rechtssachen jedes einzelnen Christen, also wird er auch die Rechtssachen eines ganzen Volkes führen, das ihm gehört, das seinen Wohlgefallen hat. Vielleicht hat Gott sein Volk in diese Not geführt, um sie zu erziehen. Mögen sie sich doch in die Obhut ihres alten Gottes begeben.

5. Mose 30, 1-10

Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst. 7 Aber alle diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, die dich hassen und verfolgen. 8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, dass du tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete. 9 Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Wie geschieht die Beschneidung des Herzens?

Hesekiel 36, 24-29

Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.

Das ist nichts anderes als die sakramentale Taufe.

Evangelium für Israel:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er bietet uns an, in uns zu leben, um unser Leben gerechter zu machen.

Wer dieses Evanglium glaubt und sakramental getauft wird, der hat die Vergebung der Sünden und empfängt Kraft ein Leben zu führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig trotz der Taufe. Täglich müssen wir uns unserer Taufe bzw. des Opfers Jesu im Glauben erinnern und glauben, daß wir der Sünde abgestorben sind und Jesus in uns wohnt, der die Liebe ist. Durch diese Heilstatsachen überwinden wir unser selbstsüchtiges Fleisch und üben praktische Nächstenliebe. Je mehr wir Liebe üben, desto mehr wird Gott uns unser Heil bestätigen, uns die Freude des Heils vermehren. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, wird uns zur Gerechtigkeit gerechnet. Am Anfang unseres Glaubenslebens schenkt uns Gott den Glauben und den Heiligen Geist. Der Geist möchte Nächstenliebe bewirken. Dem Geist Raum geben und Nächstenliebe üben ist praktisch das gleiche. Üben wir Liebe, bleiben wir im Glauben – Gott wird Zeugnis geben, daß er Wohlgefallen an uns hat.

Siehe auch:

Abraham und das Judentum

Abraham und sein Glaube

Beschneidung 1

Beschneidung 2

Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

Antisemitismus

Pesach

Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Evangelikale:

Nur im Zusammenhang mit meiner Website sollen unter “Evangelikale” Gruppen verstanden werden, die die sogenannte Wiedertaufe praktizieren.

Was bedeutet “Wiedertaufe”?

Auch heute noch ist ein Großteil aller Deutschen sakramental getauft bzw. wurde als Säugling getauft, das nennt  man einfach auch Kindertaufe. Will nun ein Deutscher, der bereits als Kind getauft wurde, festes Mitglied einer evangelikalen Gruppe werden, dann wird von ihm verlangt, daß er sich nochmals taufen läßt. Diese zweite Taufe ist die sogenannte Wiedertaufe.

Nicht selten mag es vorkommen, daß sich Evangelikale damit brüsten, sie seien so bibel-treu und hielten die Bibel für das irrtumsfreie Wort Gottes.

Nun, die Bibel ist tatsächlich das irrtumsfreie Wort Gottes – nur, leider, wird sie von den Evangelikalen völlig falsch ausgelegt.

Vom Befund des Neuen Testamentes (ein Teil der Bibel) her ist es so, daß die Wiedertaufe verworfen bzw. abgelehnt werden muß. Evangelikal ausgedrückt: “Die Wiedertaufe ist nicht biblisch!”

Die richtige Taufe gemäß des biblischen Befundes ist die sakramentale Taufe, die ggf. auch eine Kindertaufe bzw. Säuglingstaufe sein kann.

Hier müssen wir kurz auf die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche zu sprechen kommen. Diese beiden Kirchen mißbrauchen die sakramentale Taufe, indem sie Kinder aus nicht-frommen Elternhäusern taufen; noch dazu sind der Geistliche und die Kirchengemeinde auch nicht fromm. Die Kindertaufe wäre dann angebracht, wenn das Kind aus einem wirklich frommen Umfeld käme, wo man davon ausgehen könnte, daß der Heilige Geist das Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann.

Ist die Kindertaufe der beiden Großkirchen ungültig, weil sie Kinder taufen, die noch keinen Glauben haben?

Nein, dies ist nicht der Fall. Obwohl die beiden Großkirchen die Kindertaufe mißbrauchen, ist sie dennoch gültig, denn obwohl regelmäßig der Glaube der Taufe voreilen sollte, geht doch aus dem Neuen Testament hervor, daß er notfalls auch nacheilen kann.

Eine weitere große Misere ist es, daß die Großkirchen nicht mehr das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkünden, was eine apokalyptische Katastrophe ist. Sie sind auch nicht in der Lage den  geistlichen Zusammenhang zwischen Taufe und Leben als Christ herzustellen: Die Taufe ist nämlich kein Freifahrschein in den Himmel, sondern sie verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, durch die wir unsere sündigen Neigungen überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben können. Nur wenn wir täglich die Kraft der Taufe anwenden, was eine freie Willensentscheidung ist, dann werden wir am Jüngsten Tag durchkommen und ewiges Leben ererben.

(Was ist eigentlich das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus? Das ist die Botschaft davon, daß Jesus unsere Sünde getragen hat, als er am Kreuz für uns starb und er lebt, um uns zu heiligen; das müssen wir einfach für wahr halten; durch die Taufe werden wir metaphysich mit Jesu Tod und Auferstehung verbunden: Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei allerdings unser Leib sündig bleibt in sich selbst; täglich müssen wir nun durch die Kraft der Taufe, eben daß wir mitgestorben und mitauferstanden sind zusammen mit Jesus, die sündigen Neigungen unseres Leibes, sprich unsere alten Gewohnheiten, überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben; das ist das volle Evangelium von Jesus)

Halten wir also fest: Die Kindertaufe ist gut in sich selbst, wird aber von den Groß-kirchen missbraucht.

Einige Glieder der Großkirchen werden als Erwachsene “erweckt” – was nun? Soll man sie wiedertaufen?

Nein, um Gottes willen nicht wiedertaufen!!!

Was dann?

Diese Erweckten müssen einfach darüber aufgeklärt werden, was die sakramentale Taufe bzw. die Kindertaufe ist. Ich habe es oben schon ausgeführt. Eine Erklärung in anderen Worten, mit anderen Begriffen, wäre auch, zu sagen: Die Taufe ist ein Ruf in die Nachfolge Jesu und der Ruf selbst gibt uns die Kraft nachzufolgen trotz unserer sündigen Natur, die wir biologisch vom gefallenen, degenerierten Adam geerbt haben. Der Katholik oder Protestant, der erst als Erwachsener eine bewußte Glaubensentscheidung trifft, soll sich also keinefalls nochmals taufen lassen, sondern sich auf seine Kindertaufe beziehen und aus der Kraft dieser Taufe Jesus nachfolgen im Alltag und am Sonntag, also immer, egal ob er schläft oder wacht.

Zurück zu den Evangelikalen.

Die Evangelikalen missinterpretieren das Neue Testament, wie folgt:

Für sie gibt es eine sogenannte Wiedergeburt, wobei sie allerdings nicht in der Lage sind, genau zu definieren, was das eigentlich sein soll. Es scheint nicht viel mehr zu sein, als daß einer traurig ist über seine Sünden und das Evangelium für wahr hält. Die sakramentale Taufe bzw. Kindertaufe erklären sie für ungültig: Da ein Säugling nicht glauben könne, sei die Kindertaufe ungültig. Für sie ist die zweite Taufe, also die Taufe des erweckten Menschen, die gültige Taufe, wobei sie der Taufe (zweite Taufe) keine metaphysische Kraft beimessen, sondern sagen, sie folge auf die bereits erfolgte Wiedergeburt und sei nur ein Gehorsamsakt und ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Die Taufe (die zweite) sei auch ein rein symbolischer Akt, bei dem Gott nicht handle.

(übrigens ist, sage ich, die sakramentale Taufe in Verbindung mit Buße und Glauben die “Neue Geburt aus Wasser und Geist”, von der Jesus im Johannesevangelium redet; Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen; bei der wahren Lehre gemäß des biblischen Befundes wird also die Neue Geburt ganz klar definiert und ist nichts Obskures)

Jetzt kommt das eigentlich Schlimme:

Der Protestant oder Katholik, der durch eine evangelikale Gruppe wiedergetauft wird, wird dadurch völlig von seiner Kindertaufe abgebracht, die allein ihm dazu verhelfen könnte, als Christ im Alltag und am Sonntag zu leben. Dies ist in gewisser Weise eine Zerstörung der sakramentalen Taufe, der Gabe Gottes. Die Evangelikalen zerstören also ein Werk bzw. eine Gabe Gottes, was schlicht und einfach kriminell ist. Der Staat ist nur zu dumm, um das zu richten, aber es gehört gerichtet und vor den Richter. Amen.

Lieber Leser, sind Sie wiedergetauft?

Dann sagen Sie sich sofort von Ihrer Wiedertaufe los und beziehen Sie sich (wieder) auf Ihre teure (kostbare) Kindertaufe. Nur durch Ihre Kindertaufe vermögen Sie das christ-liche Leben zu leben und wenn Sie es tatsächlich leben, werden Sie in die Herrlichkeit des Sohnes Gottes eingehen. Ich wiederhole: Die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel!

(wenn wir Jesu Opfer am Kreuz wertschätzen durch permanenten Glaubenskampf im Alltag, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben; das ist die teure Gnade)

Schlussfolgerung:

Da die Evangelikalen die Kindertaufe, ein großes Werk Gottes am Menschen, zerstören, sind sie aus der allgemeinen, christlichen Kirche ausgeschlossen.

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über gewöhnliche Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr, Jesus, und führe sie heraus zur wahren, christlichen Kirche.

Natürlich wird hiermit auch die ganze evangelikale Lehre von “ihrer” Wiedergeburt, Wiedertaufe (sie selbst nennen die Wiedertaufe allerdings Taufe), etc. verworfen.

Die evangelikale Lehre ist gefährlicher als der Katholizismus, der Billige-Gnade-Protestan-tismus, der Islam, der Buddhismus, Hinduismus, etc.

Warum?

Nichts sieht der wahren Lehre ähnlicher als die evangelikale Lehre. Ihr Vokabular, ihr Lebensstil, ihr Taufen, ihr Brotbrechen, ihre Gemeinschaft, etc. – alles sieht der wahren Kirche täuschend ähnlich. Dies ist wirklich teuflisch bzw. eine teuflische Falle.

Sie reden auch so gerne von Jesus, aber ich sage, sie haben nicht den wirklichen, sakralen Jesus, sondern nur ein Bild, eine eigene Vorstellung, von ihm. Wenn Sie, lieber Leser, nur Bilder hätten von den Waren, die Sie bei Aldi eingekauft haben, dann sähen Sie ganz schön alt aus – hab’ ich nicht recht?

Das Christentum ist schon schwer genug, wenn man wirklich glaubt. Wenn nun einer versucht, Jesus nachzufolgen, ohne Jesus wirklich zu haben mit seiner befreienden Kraft, dann muß das in der Katastrophe enden und in völliger Verzweiflung bis hin zum Selbstmord.

Die Verwerfung des römisch-katholischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre und die Verwerfung des evangelischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre wird hiermit bekräftigt.

Was soll ich erwählen, Pest oder Cholera, katholische- und evangelische Kirche oder Evangelikale?

(Verfluchte) Evangelikale:

Evangelikale Irrlehrer (Ketzer, Häretiker):

  • Wolfgang Arenz (Schweinfurt/Dittelbrunn)
  • Manfred Herbst (Schweinfurt/Niederwerrn)
  • Alois Böck (München)
  • Ralph Domke (München)
  • Martin Heide (Marburg)
  • Wolfgang Bühne (Meinerzhagen)
  • Fred Colvin (Henndorf/Österreich)
  • Andreas Lindner (Piding)
  • Benedikt Peters (Arbon/Schweiz)
  • Alois Wagner  (vermutlich München)
  • Roger Liebi (Schweiz)
  • Joel Osteen (USA)
  • Werner Gitt (Braunschweig)
  • Jean Gibson (2006 verstorben)
  • William MacDonald (2007 verstorben)
  • Reinhard Bonnke (Frankfurt)
  • Rick Warren (Rancho Santa Margarita, California)
  • Billy Graham (USA)
  • Franklin Graham (USA)
  • Karl-Heinz Vanheiden (Gefell/Deutschland)
  • Theodor Friesen (CBG; Christliche Biblische Gemeinde, München)
  • Ulrich Parzany (Kassel)
  • Hartmut Steeb (Stuttgart)
  • u. v. a. (leider)

Was diese verfluchten Irrlehrer angeht, wiederhole ich das Folgende:

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über die gewöhnlichen Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr und führe sie heraus zur wahren Kirche.

Siehe auch das Folgende:

Die geistliche Katastrophe

Der Untergang Deutschlands

Wissen, was Liebe ist.

Verwerfung des Klerus der etablierten Kirchen und der Leiter der Evangelikalen

Trockenheit in Kalifornien – eine Warnung auch für uns

Die Aufklärung

Ergänzung vom 23.10.2015

Da die EKD ein neues Gottesbild hat, ist die Taufe der EKD nicht mehr gültig; siehe hierzu:

Gibt es eine erlaubte Wiedertaufe?

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Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung “Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.” finden Sie hier:

Hinweis zum Starten von YouTube-Videos trotz oben genannter Fehlermeldung:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

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Klicken Sie dann einfach “YouTube” auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

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Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf “Aktualisieren” klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte  es funktionieren:

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Todesengel Barack Hussein Obama (Beelzebub, Fürst der Fliegen) – USA getroffen von Bienensterben, Trockenheit, Rattenplage, Terroranschlägen, etc.

Wenn ich Barack Obama lächeln, besser grinsen, sehe, dann wird es mir ganz schlecht. Das ist nicht das Lächeln eines gütigen Menschen sondern das Grinsen eines bösen Clowns.

Homo destructor nigro 

Obama lacht, obwohl es eigentlich nichts mehr zu lachen gibt – es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein aufgesetztes Lächeln. Seine subversive Regierung, sein Missmanagement  bewirkt, daß sich die USA und der Rest der Welt immer mehr von Gott entfremden und den Zorn Gottes zuziehen. Sicherlich ist es kein Zufall, daß unter seiner Regentschaft die USA von Bienensterben, Trockenheit, Rattenplagen, Terroranschlägen, etc. heimgesucht wurden und werden. Diese Dinge schickt Gott, um seinen Unwillen über die rasant zunehmende Gottlosigkeit in den USA unter der Regierung Obamas zum Ausdruck zu bringen. Gott zieht seine bewahrende Hand ab, weil man ihn immer weniger ehrt und fürchtet, ihm immer weniger dankt für seine guten Gaben, und die Mächte des Todes können die USA und den Rest der Welt folglich antasten. Bienen-sterben, Trockenheit, etc. sind nichts anderes als der Geruch des Todes. Der Tod kommt nach Amerika in einer noch nie dagewesenen Art und Weise und sucht auch immer mehr den Rest der Welt heim.

Worin besteht die falsche Regierung Obamas?

Obama ist ein Legalisierer der Sünde: Er nennt das gut, was böse ist (Homo-Ehe, Abtrei-bung, Islam, Mohammed, Papst Franziskus, Hinduismus, etc.), und nennt das böse oder schlecht, was gut ist (z. B. die Bibel). Aber leider ist es so, daß die Sünde Gottes Zorn hervorruft, auch wenn sich ein kleiner, verschlagener, lausiger Kenianer (Obama wurde in Wirklichkeit in Kenia geboren; seine hawaiianische/amerikanische Geburtsurkunde ist eine Fälschung) hinstellt und schwere Sünden als vollkommen legale, harmlose Hand-lungen bezeichnet. Und dieses Legalisieren des Bösen ist  natürlich auch wiederum eine sehr schwere Sünde in sich selbst, eine unverzeihliche Sünde. Die Legalisierer der Sünde sind die Erzbösewichte bzw. Erzsünder auf Erden – sie verderben die Erde, die Mensch-heit. Das Legalisieren der Sünde ruft den absoluten Zorn Gottes hervor. Wir als gewöhnliche Sünder sollten uns dringend von den Erzsündern befreien und uns dem Erlöser (Befreier von Sünden) der Sünder, Jesus Christus, zuwenden. Da Christus das Leben ist, würde er auch die Natur wieder herstellen, die Bienen heilen und Regen schicken.

5. Mose 28

1 Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, 2 und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: 3 Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. 4 Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. 5 Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. 6 Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang. 7 Und der HERR wird deine Feinde, die sich gegen dich erheben, vor dir schlagen. Auf “einem” Weg sollen sie ausziehen wider dich und auf “sieben” Wegen vor dir fliehen. 8 Der HERR wird gebieten dem Segen, dass er mit dir sei in dem, was du besitzt, und in allem, was du unternimmst, und wird dich segnen in dem Land, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 9 Der HERR wird dich zum heiligen Volk für sich erheben, wie er dir geschworen hat, weil du die Gebote des HERRN, deines Gottes, hältst und in seinen Wegen wandelst. 10 Und alle Völker auf Erden werden sehen, dass über dir der Name des HERRN genannt ist, und werden sich vor dir fürchten. 11 Und der HERR wird machen, dass du Überfluss an Gutem haben wirst, an Frucht deines Leibes, an Jungtieren deines Viehs, an Ertrag deines Ackers, in dem Lande, das der HERR deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben. 12 Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen, aber von niemand borgen. 13 Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun, 14 und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen. 15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen: 16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. 17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. 18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. 19 Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang. 20 Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast. 21 Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen. 22 Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst. 23 Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern. 24 Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist. 25 Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf “einem” Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf “sieben” Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden. 26 Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes und niemand wird sie verscheuchen. 27 Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pocken, mit Grind und Krätze, dass du nicht geheilt werden kannst. 28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes. 29 Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang und niemand wird dir helfen. 30 Mit einem Mädchen wirst du dich verloben; aber ein anderer wird es sich nehmen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen. 31 Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden und niemand wird dir helfen. 32 Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, dass deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein. 33 Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang 34 und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen. 35 Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel. 36 Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und Steinen. 37 Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich treibt. 38 Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden’s abfressen. 39 Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben lesen; denn die Würmer werden’s verzehren. 40 Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen. 41 Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden gefangen weggeführt werden. 42 Alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen. 43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. 44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein. 45 Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat. 46 Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen Nachkommen immerdar, 47 weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, obwohl du Überfluss hattest an allem. 48 Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat. 49 Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, 50 ein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen nicht schont. 51 Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers, bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übrig lassen vom Korn, Wein und Öl und vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat. 52 Es wird dich ängstigen in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und du wirst geängstigt werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 53 Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird. 54 Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nichts gönnen 55 von dem Fleisch seiner Söhne, das er isst, weil ihm nichts übrig geblieben ist von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Städten. 56 Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, dass sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter nicht gönnen 57 die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat; denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten. 58 Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, 59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten. 60 Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen; 61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist. 62 Und nur wenige werden übrig bleiben von euch, die ihr zuvor zahlreich gewesen seid wie die Sterne am Himmel, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN, deines Gottes. 63 Und wie sich der HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen. 64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Steinen. 65 Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der HERR wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele, 66 und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein. 67 Morgens wirst du sagen: Ach dass es Abend wäre!, und abends wirst du sagen: Ach dass es Morgen wäre!, vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst. 68 Und der HERR wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege, von dem ich dir gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet dort euren Feinden als Knechte und Mägde verkauft werden, aber es wird kein Käufer da sein.

Ich bin davon überzeugt, daß es keinem Menschen auf Erden mehr gelingen wird, Barack Obama noch zu entmachten, sondern er wird die Menschheit dem Jüngsten Tag, dem Ende dieses Zeitalters entgegenführen. Dann jedoch, wenn dieses Zeitalter und Obama’s Schreckensherrschaft zu Ende geht, wird Jesus Christus in der Gestalt Gottes, in Herrlich-keit erscheinen und Barack Obama, das “Tier” der Offenbarung bzw. den Antichristen, und Papst Franziskus, den falschen Propheten aus der Offenbarung, persönlich in den Feuersee werfen, wo sie gequält werden werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Bienensterben

Von 2006 bis 2012 mußten US-Imker den Verlust der Bienen von sage und schreibe zehn Millionen Bienenstöcken ausgleichen, wobei jeder Bienenstock einen Wert von im Durchschnitt 200 US-Dollar hatte. Es entstanden den US-Imkern also Kosten in Höhe von 2 Milliarden Dollar. Gottlosigkeit ist also nicht ganz billig, sondern hat ihren Preis.

Übrigens bedeutet das, daß die Honigbiene in den USA von 2006 bis 2012 sozusagen mehrfach ausgestorben wäre, hätten die Imker nicht einen großen Aufwand getrieben und die Verluste durch künstliche Völkervermehrung ausgeglichen. Im Jahre 1947 gab es in den USA 6 Millionen Bienenstöcke. Im Jahr 1970 4 Millionen und im Jahr 1990 drei Millionen. Diesen Schwund scheinen die Amerikaner früher einfach hingenommen zu haben. Aber wie gesagt, hätte man seit 2006 nicht verschwundene Bienenvölker ersetzt, dann gäbe es heute in den USA keine Honigbienen mehr – unfassbar. Es ist eine unglaubliche Beschleunigung des Schwundes der Bienenvölker eingetreten, der so nicht mehr tragbar ist.

Allein das Bienensterben zeigt, daß die USA sich in einem apokalyptischen, traumatischen Zustand befinden. Die USA befinden sich in einem Zustand jenseits aller rationalen Kategorien, einem Zustand, der jegliche menschliche Vorstellungskraft sprengt. Das Ganze ist jenseits des vernünftigen Denkens und hat schon lange metaphysische Dimensionen angenommen. Ganz offensichtlich gibt es eine metaphysische Macht, die die USA vernichten will: Gott gibt die USA für den Angriff der Mächte des Todes frei. Gott beschützt die USA nicht mehr.

Im Jahre 2012 wurde vom US-Landwirtschaftsministerium eine Konferenz in Alexandria/Virginia zum Thema Bienensterben bzw. Bienengesundheit abgehalten. Die Ergebnisse finden sie unter folgendem Link:

http://www.usda.gov/documents/ReportHoneyBeeHealth.pdf

Unter diesem Link finden Sie auch meine obigen Angaben zum Bienensterben zwischen 2006 und 2012 bestätigt und zwar amtlich.

Im Juni 2014 hat Barack Obama eigens ein präsidiales Memorandum zur Förderung der Gesundheit der Honigbienen und anderer Bestäuber veröffentlicht. Daran sieht man, wie ernst die Lage mittlerweile ist:

https://www.whitehouse.gov/the-press-office/2014/06/20/presidential-memorandum-creating-federal-strategy-promote-health-honey-b

(das alles könnte Mr. Obama sich allerdings sparen, wenn er einfach die Amerikaner zur sittlich-moralischen Besserung durch die Kraft Jesu Christi aufrufen würde, denn dann würde Gott für die Wiederherstellung der Gesundheit der Honigbienen sorgen; ohne die sittlich-moralische Besserung des amerikanischen Volkes werden alle Anstrengungen der amerikanische Administration zur Wiederherstellung der Bienengesundheit im Sande verlaufen)

Auf folgender Website finden Sie, was das Weiße Haus zur Verbesserung der Bienen-gesundheit und anderer Bestäuber veranlasst hat:

https://www.whitehouse.gov/sites/default/files/microsites/ostp/Pollinator%20Health%20Strategy%202015.pdf

Video zum Thema Bienensterben (Die Rache des Schöpfers):

Weitere Videos, die zeigen, wie Gott, der Schöpfer, sich noch auf anderem Wege an uns rächt: Immer mehr exotische Tiere und Parasiten aus aller Welt kommen nach Deutschland und gefährden Mensch und Natur:

Trockenheit

screenshot-2016-04-23

Dies ist ein Bildschirmfoto folgender Website:

http://droughtmonitor.unl.edu/

Dabei ist zu berücksichtigen, daß wir uns jetzt im Hochfrühjahr befinden, wo der Boden nach dem Winter eigentlich am feuchtesten sein sollte. Aber schon jetzt sind trotz des vergangenen Winters (früher war sicher auch in den USA der Winter die Jahreszeit, die die meiste Feuchtigkeit brachte) große Teile der USA knochentrocken. Wie wird es dann erst im Herbst nach einem vielleicht heißen und trockenen Sommer aussehen?

Arme Amerikaner – auf euch kommt Schreckliches zu!!! Tut Buße und glaubt an Jesus, sonst werdet ihr dem Verderben nicht entrinnen!

Austrocknende Seen im Westen der USA:

Lake Tahoe:

Lake Mead:

Lake Shasta:

Lake Oroville:

Lake Trinity:

u. v. a. m.

In der Bibel wird der Heilige Geist mit einem Strom lebendigen Wassers verglichen. Barack Obama tut immer genau das Gegenteil von dem, was der Heilige Geist will bzw. er ist besessen vom Geist Satans. Durch die Trockenheit im Westen der USA malt uns Gott vor Augen, mit welch einem bösen Geist bzw. bösen Geistern sich Barack Obama und die Amerikaner eingelassen haben. Sie werden nicht nur an physischem Durst sterben, sondern auch der Durst ihrer Seele bleibt ungestillt und sie werden dürsten von Ewigkeit zu Ewigkeit in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt.

Rattenplage

In mehreren Großstädten der USA gibt es zunehmend Beschwerden der Einwohner über Ratten. Die Ratte ist ein Schädling – sie überträgt Krankheiten und frisst unter Umständen die Nahrungsvorräte des Menschen auf. Was will Gott den USA mit dieser Rattenplage zeigen? Nun, Barack Obama und die Amerikaner halten wahrscheinlich nach wie vor ziemlich viel von sich selbst. Die Realität ist allerdings, daß sie immer mehr zu einem Volk von “Ratten” degenerieren. Inwiefern? Durch ihr imperialistisches und kapitalistisches System saugen sie die ganze Welt aus. Sie nehmen viel mehr, als sie geben. Insofern sind sie zu einem Volk von Ratten degeneriert, Schädlinge der Menschheit. Genauso wie sie Abscheu und Ekel vor den vierbeinigen Ratten haben, hat Gott Abscheu vor ihnen, auch wenn sie nur zwei Beine und keinen Rattenschwanz haben. Genauso wie sie die Vierbeinigen vernichten und loshaben wollen, will Gott sie vernichten und loshaben. Gott malt uns gerne Bilder vor Augen, damit wir verstehen, was er meint. Zu ihrem Götzendienst der Habgier und des Materialismus (Götze Mammon) kommt noch maximale Unzucht (Homo-Ehe), Abtreibung, Religionsvermischung, etc. hinzu. Gegen die Rattenplage helfen langfristig keine Giftköder und dergleichen sondern nur die ehrliche Buße und der Glaube an Jesus, der uns von unseren Sünden befreien kann. Nahen wir uns Jesus, nahen wir uns dem Leben. Vor Jesus flieht alles Ungeziefer und alles was die Dunkelheit liebt.

Der König von Narnia, Aslan (in unserer Welt Jesus), tötet die Hexe Jadis (in unserer Welt die Inkarnation des Teufels Barack Obama):

Ich glaube nicht, daß die Amerikaner und der Rest der Welt (ausgenommen Israel) noch Buße tun und an Jesus glauben werden, was zur Wiederherstellung der Schöpfung durch Gott selbst führen würde. Vielmehr wir Gott nichts anderes übrig bleiben, als das gegenwärtige Verderben auf Erden durch Gewaltanwendung zu beenden, wenn er kommen wird in Herrlichkeit in der Person seines Sohnes Jesus Christus, der der Herr aller Herren und König aller Könige ist. Jesus Christus wird die Verderbenstifter Barack Obama und Papst Franziskus persönlich töten. (in der Geschichte von C. S. Lewis Die Chroniken von Narnia ist die in dem YouTube-Video zu sehende Vernichtung der Hexe Jadis  noch nicht ihr endgültiges Ende)

Der König von Narnia (“The Lion, the Witch and the Wardrobe.” von C. S. Lewis)

Offb 11,18 Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten.

Hinweis zum Starten der YouTube-Videos, oben:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

screenshot-2016-04-27-2

Klicken Sie dann einfach “YouTube” auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

screenshot-2016-04-27

Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf “Aktualisieren” klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte  es funktionieren:

screenshot-2016-04-27-3

 

 

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Geothermie sofort stoppen – diese Technik ist zu gefährlich (beispielsweise führt Geothermie zu Erdbeben)

Ich wohne in der Nimmerfallstr. 74 in 81245 München-Pasing. Seit einigen Monaten höre ich einen penetranten Brummton, der mich auch nachts aus dem Schlaf reißt. Am kommenden Tag habe ich dann rasende Kopfschmerzen. Recherchen im Hause und in der Nachbarschaft wegen einer örtlichen Lärmquelle blieben ergebnislos. Es muß sich um eine Lärmquelle in der näheren Umgebung handeln. Da der Ton so extrem tief und voluminös ist, handelt es sich vermutlich um eine große, technische Anlage. Heute befragte ich einfach Passanten auf der Strasse in der Nähe des Mietshauses, wo ich wohne. Die gaben mir den Hinweis, daß der Lärm mit Geothermie zusammenhängen könnte (Lärm kann durch Bohrungen im Zusammenhang mit Geothermie entstehen aber auch durch Geo-thermiewerke). Hierauf recherchierte ich heute im Internet. Ich endeckte dabei etwas, was mein Problem mit dem Brummton weit in den Schatten stellt. In Deutschland führen Geothermiebohrungen zu Bewegungen des Grundes und zu Erdbeben. Dies wiederum führt dazu, daß an Gebäuden Risse auftreten, was natürlich eine apokalyptische Katastrophe ist, ganz besonders für den Hausbesitzer – wer zahlt den Schaden, wer leistet Schadenersatz, wer haftet?

Boden hebt sich in Staufen (Baden-Württemberg):

Schäden in Böblingen (Baden-Württemberg) durch Geothermie:

Beben in Landau (Rheinland-Pfalz):

Geothermiekraftwerk nahe München macht Lärm:

http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-sued/sauerlach/wenn-waerme-laerm-macht-2800845.html

Ich finde es absolut skandalös, daß die Stadtwerke München (SWM) trotz alledem die Geothermie, also die technische Nutzung der Erdwärme, forcieren. Das ist absolut unverantwortlich. Im Vergleich zu München sind die in den obigen Videos genannten Ortschaften Staufen, Böblingen und Landau relativ kleine Orte. Angenommen, es würde in München zu Erdbeben oder Erdbewegungen  kommen, wären die Schäden gewaltig und die hierdurch verursachten Kosten astronomisch.

Das Ganze zeigt wieder einmal, von was für Dilettanten wir regiert werden. Hier wird eine unausgereifte Technologie in den Verkehr gebracht. Stattdessen hätte man irgendwo in einer unbesiedelten Gegend ein Forschungskraftwerk bauen sollen. Man hätte dann ohne Stress bei auftretenden Problemen Verbesserungen vornehmen können. Auf diese Weise hätte man nach einer Weile eine ausgereifte Technik zum Einsatz gebracht. Aber die heutigen Regenten scheinen sittlich-moralisch so verkommen zu sein, so verantwortungs-los, daß sie das bewohnte Land als Versuchslabor missbrauchen – ein Skandal, ein Unding.

Es ist an der Zeit, daß sich Deutschland eine neue Regierung gibt. Wir brauchen wieder eine Regierung, die im Interesse des deutschen Volkes handelt und nicht gegen das deutsche Volk. Wir müssen auch wieder ein souveränes Land werden, sicherstellen, daß weder die Amerikaner, noch die Briten, noch die Franzosen, noch die Russen bei uns mit reinreden. Deutschland ist in Gefahr. Es geht nicht nur um Geothermie, sondern egal wo man hinschaut, leidet das deutsche Volk Schaden aufgrund schwerster Fehler der Regierung. Ganz offensichtlich handelt die deutsche Regierung nicht im Interesse der Deutschen sondern im Interesse anderer Völker – das ist Hochverrat.

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Angriff auf Deutschland mit tief-frequenten Tönen; Brummtöne und Infraschall treiben uns in den Wahnsinn

Wer meine Website kennt, der weiß, daß ich zumindest danach strebe, realistisch zu sein, wenn ich auch nicht immer so realistisch bin, wie ich eigentlich sein will. Nochmals: Nichts ist mir wichtiger als Realismus, Wirklichkeitssinn, Wirklichkeitsnähe. Ich bin der ausgesprochene Feind jeder Art von Fiktion.

Es liegt mir im Allgemeinen unglaublich fern, auf dieser Website persönliche Probleme zu schildern. Ich muß es aber hier ausnahmsweise einmal tun, um zu erklären, was mich veranlasst hat, diesen Artikel zu verfassen: Seit einigen Monaten bin auch ich ein Opfer des sogenannten Brummtons, werde von einem nervtötenden Brummton geplagt. Heute, am 2. März 2016, fing ich an, im Internet wegen dieser Sache zu recherchieren, wobei die Suche zunächst auf Lärm im Zusammenhang mit dem Fernwärmenetz begrenzt war. Bei mir persönlich fällt nämlich das Auftreten des Brummtons zeitlich ungefähr mit der Fertigstellung der Fernwärmeanbindung der Straße, wo ich wohne, zusammen (ich wohne in der Nimmerfallstr. 74, 81245 München-Pasing). Beweisen kann ich allerdings nicht, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen diesem Geräusch, das beinahe in eine Vibration übergeht, und dem Fernwärmenetz gibt. Da der Brummton aber so voluminös ist, muß sein Erzeuger irgendeine größere technische Anlage sein; außer dem käme höchstens noch ein Subwoofer in Frage – aber wer schaltet jede Nacht zum Beispiel um 1:00 Uhr einen/seinen Subwoofer ein? Höchstens ein Geisteskranker.

Sei es, wie es sei, bei meiner Recherche entdeckte ich heute, daß ich ja gar kein Einzelfall in Deutschland bin, was ich absolut surreal finde. Die Links, siehe unten, zeigen, daß Brummtöne real sind, wirklich existieren, aber das Phänomen an sich, die Sache, ist natürlich absolut surreal, wie ein Alptraum mitten in der Realität: In vielen Gegenden Deutschlands werden Menschen durch einen Brummton genervt (außer durch den Brummton werden Menschen auch durch den sogenannten Infraschall geplagt), dessen Quelle sich nicht orten bzw. nicht lokalisieren läßt – man findet die Lärmquelle, die Ursache nicht (es kann allerdings auch sein, daß man die Lärmquelle bzw. die Ursache einfach nicht finden will, daß es eine Sache des fehlenden Willens ist; siehe Anmerkung 1, unten). Dieses Phänomen ist wirklich surreal.

Zunächst möchte ich allen Betroffenen in Deutschland mein tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Diese Sache ist wirklich kein Spaß sondern tödlicher Ernst, ein ganz grausames Spiel, Psychoterror, Horror. Wenn man nachts von einem perversen Geräusch aus dem Schlaf gerissen wird und dann nicht mehr einschlafen kann, hat man am nächsten Tag schlimme Kopfschmerzen. Es bedarf, glaube ich, keiner weiteren Erläuterung, daß Kopfschmerz ein Handicap für die normale Lebensführung in jeglicher Hinsicht ist. Ganz ekelhaft finde ich Websites, die sich über das Ganze lustig machen, was einer Verhöhnung der Betroffenen gleichkommt. Darf ich mich in flapsiger Weise über das Opfer eines Verbrechens oder das Verbrechen selbst äußern? Bei vielen TV-Berichten über die Sache wird auch bayerische Jodelmusik gespielt, um das Ganze zu verharmlosen, ins Lächerliche zu ziehen.

Übrigens finde ich diese Sache so schlimm, daß ich mich traue, sie apokalyptisch zu nennen, denn für Betroffene ist es wirklich die Apokalypse (ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe ja das gleichnamige Buch aus der Bibel fast komplett ausgelegt).

Das muß man sich mal vorstellen: Da beginnt man irgendwann jenen Ton wahrzunehmen; und natürlich ist das dann schon die erste Nacht, wo man aus dem Schlaf gerissen wurde, nicht mehr weiterschlafen konnte und folglich am kommenden Tag mit einem Brumm-schädel (starke Kopfschmerzen) herumlief. Dann kommt die nächste schreckliche Nacht. Mann klingelt bei Nachbarn im Hause, fragt, ob sie irgendwelche elektrische Geräte haben, die rund um die Uhr laufen. Natürlich erhält man überall negativen Bescheid. Dann geht man in die Nachbarhäuser, fragt dort nach. Aber wiederum nur abschlägige Bescheide. Dann schreibt man an die Hausverwaltung, die der Sache auch ohnmächtig gegenübersteht. Dann ruft man die Polizei – die können auch nichts tun. Das Ganze ist, gelinde gesagt, eine Horrorvision in der Wirklichkeit, die Hölle auf Erden. Tiefstes Mitleid und Mitgefühl mit den Betroffenen.

Das Ganze zeigt übrigens auch wieder einmal, von was für erbärmlichen Dilettanten (Angela Merkel, Obama, Seehofer, Söder, Herrmann, etc.) wir regiert werden, denen unser Leid eiskalt am A. vorbeigeht. Jahre sind nun schon vergangen, ohne daß die öffentliche Hand genügend Initiative ergriffen hätte, um der Sache Herr zu werden. Für sie ist nur wichtig, unsere Steuern zu kassieren und sich damit zu mästen. Unser physischer und psychischer Untergang interessiert sie nicht. Ganz besonders skandalös finde ich den Umgang der öffentlichen Hand mit den von einem Brummton Geplagten in Stein-höring/Oberbayern:

Schon seit Jahren klagen Bewohner dieses Ortes über Belästigung durch einen Brummton, aber es wird ihnen von niemand geholfen. Noch heute ist dieser Brummton da und treibt die Ärmsten in den Wahnsinn, ist absolut nervtötend, eine Plage. In Steinhöring wird der Brummton wahrscheinlich von technischen Anlagen des Mineralölkonzerns OMV oder der Transalpinen Ölleitung GmbH (TAL) verursacht. Trotz Schallmessungen konnte man bisher aber den Verursacher nicht zweifelsfrei feststellen. Ich frage allerdings, warum man nicht “einfach mal” (es ist natürlich nicht so einfach) sowohl die Anlagen von OMV als auch von TAL für einen Tag abschaltet. Wenn dann während dieser Zeit der Brummton weg wäre, dann wäre es doch fast schon sicher, daß es an OMV oder TAL liegen muß. Natürlich würde es einiges kosten, wenn der gewaltige Ölfluß für einen Tag stillstehen würde, aber das muß uns bzw. der Gesellschaft das Wohlergehen der Steinhöringer wert sein. Keine Sekunde darf es so weitergehen, daß ein Teil der Einwohner von Steinhöring nachts nicht richtig schlafen kann wegen dieses Brummtons. Das Ganze ist sicherlich eine unerträgliche Qual für die Leute. Hier muß seitens der bayerischen Staatsregierung oder sogar seitens des Bundes sofort eingegriffen werden. Wenn nicht, machen sich der Bund und die bayerische Staatsregierung der unterlassenen Hilfeleistung schuldig – es ist alles ein unvorstellbarer Skandal, was hier abläuft, fast ein Verbrechen. Übrigens kann man sich nicht rausreden, es gäb noch keine entsprechenden Vorschriften für maximal zuläs-sige Pegel bei so niedrigen Frequenzen. Das ist doch bodenloser Unsinn. Wenn wir heute in einer Zeit leben, wo die Zahl der Brummtonquellen und Infraschallquellen rapide zunimmt, dann müssen eben im Eilverfahren Gesetze und Durchführungsverordnungen erlassen werden, um die Menschen vor dieser Plage zu schützen. Sollen erst Gesetze gemacht werden, wenn ganz Deutschland zu einem Subwoofer geworden ist und ein großer Teil der Bevölkerung den ganzen Tag mit Kopfschmerzen herumläuft? (siehe Anmerkung 2, unten)

Übrigens ist die Sache mit dem Brummton nicht nur mein persönliches Erleben und das der Steinhöringer, sondern auf etlichen Websites im Internet findet man ähnliche Berichte Betroffener (siehe unten).

Ich hoffe, mir unterstellt niemand, ich würde glauben, hinter dieser Sache an sich würde direkt ein Dämon stecken, ein Brumm-Dämon. Nein, nein, ich vermute, daß es mit Geothermie, Fernwärmetechnik, Kühltechnik (brummende Gebläse und Kompressoren), Wärmepumpentechnik, Öl- und Gaspipelines oder technischen Anlagen im Allgemeinen, die mit großen Pumpen ausgestattet sind, zu tun hat, denn durch diese Techniken werden Schallwellen im Boden erzeugt, die sich über die Fundamente der Häuser bis in die Häuser fortsetzen. Die Häuser wirken dann praktisch wie Resonanzkörper für diese Wellen. Aber Genaueres kann ich hierzu noch nicht sagen, da müßte ich erst einmal recherchieren. Eins ist wirklich sehr eigenartig, daß man den Ton im Freien nicht hört, sondern nur drinnen, was eben dafür spricht, daß der Ton sich über den Grund fortpflanzt (nicht über die Luft) und das ganze Haus wie einen Schallkörper zum Schwingen bringt (ähnlich wie die Seiten einer Gitarre den Schallkörper der Gitarre zum Schwingen bringen) – absolut pervers.

Was allerdings dämonisch ist, ich schäme mich nicht, das  zu sagen, ist die Tatsache, daß es so etwas überhaupt gibt. Ich glaube, vor zwanzig Jahren oder so wäre so etwas in diesem Ausmaß unvorstellbar gewesen; nicht einmal ein Science-Fiction-Autor wäre auf so etwas Skurriles gekommen. Und obwohl sich Behörden, Wissenschaftler, Ingenieur-büros, etc. mit der Sache auseinandersetzen (aber anscheinend nicht intensiv genug), fällt die Lokalisierung der Geräuschquellen überaus schwer. Wahrscheinlich bliebe zur Lokali-sierung einer tieffrequenten Lärmquelle nur der eine Weg, wie oben schon gesagt, sukzessive alle als Störquellen in Frage kommenden technischen Anlagen vorübergehend abzuschalten. Verschwindet bei Abschaltung einer Anlage der Brummton oder der Infraschall, dann weiß man eigentlich sicher, daß jene Anlage verantwortlich sein muß. Vermutlich schreckt man vor dieser Methode zurück wegen der Kosten, denn es ist klar, daß der Stillstand großer technischer Anlagen immer mit Kosten verbunden sein muß. Ich als Normalbürger hätte aber gar nichts dagegen, wenn der Staat Steuermittel aufwenden würde, um Firmen eventuelle Stillstandskosten zu erstatten. Dies sollte uns die Wiederherstellung des Wohlbefindens unserer brummton-geplagten Mitbürger wert sein. Was ist das Leben noch wert, wenn man nachts nicht schlafen kann und ständig Kopfschmerzen hat? Kein Preis kann zu hoch sein, so etwas abzustellen.

Links:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/dokumente/infraschall.pdf

Wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Infraschall

Tieffrequenter Schall von Luftwärmepumpen

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mysterioeses-geraeusch-immer-mehr-brummton-geplagte.2e2057c1-629c-4d4c-ba79-855d3d796736.html

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/akustisches-phaenomen-das-brummen-im-schwarzwald-1.2286219

http://www.wasserburger-stimme.de/altlandkreis/raetsel-um-seltsames-brummen-in-der-nacht/2015/07/30/

http://www.focus.de/wissen/mensch/herzrasen-schlafstoerung-und-schwindel-gefaehrlicher-infraschall-dieser-mysterioese-brummton-raubt-bayerischer-gemeinde-den-schlaf_id_4760479.html

http://www.pravda-tv.com/2015/08/the-hum-geraeusche-orte-an-denen-es-brummt-deutschlandkarte-Videos/

http://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg/brummt-ueberall-4042526.html

http://www.huffingtonpost.de/gregor-bergemann/mysterios-das-globale-brummen_b_8152388.html

http://www.abendblatt.de/hamburg/article109031677/Seit-vier-Jahren-Das-Brummen-raubt-ihnen-den-Nerv.html

http://www.infranken.de/regional/kulmbach/Woher-kommt-der-mysterioese-Brummton;art312,404387

http://dradiowissen.de/beitrag/l%C3%A4rm-das-brummton-ph%C3%A4nomen

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/The-Hum-Das-Leben-mit-dem-Brummen,brummton102.html

http://motherboard.vice.com/de/read/brummton-phaenomen-plagt-den-schwarzwald

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/politik/der-brummton-nimmt-mir-lebensqualitaet-d72281.html

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/politik/brummton-grosse-resonanz-auf-wochenblatt-artikel-d72515.html

Wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Infraschall

Anmerkung 1

(der folgende Text ist lediglich eine Hypothese)

Wenn man sich einfach den Fall des Brummtons von Steinhöring anschaut, dann wird klar, daß es sehr schwierig zu sein scheint, tieffrequente Schallquellen mit technischen Hilfsmitteln direkt zu orten (wenn es einfach wäre, dann wüßte man ja nach den bereits erfolgten Messungen in Steinhöring, wo der Verursacher ist). Dies würde auch durch die Art der Ausbreitung des Schalls von Subwoofern bestätigt werden. Den Subwoofer einer Musikanlage kann man an einer beliebigen Stelle im Raum aufstellen (siehe Link). Egal wo man ihn aufstellt, der Höreindruck ist immer der gleiche. Ich bin zwar ein Akustik-Laie, aber daraus folgt doch, daß es wahrscheinlich unmöglich ist, tieffrequente Schall-quellen direkt zu orten, “weil ja der ankommende Schall immer der gleiche ist, egal wo die Schallquelle sich befindet”. Daraus wiederum folgt, daß an einem Ort, wo ein Brummton wahrgenommen wird, nichts anderes übrig bleibt, als alle für den Brummton in Frage kommenden Schallquellen sukzessive abzuschalten. Diejenige Schallquelle, bei deren Ab-schaltung der Brummton verschwindet, muß die Verursacherin des Brummtons sein. Das praktische Problem bei dieser Sache ist allerdings, daß man große technische Anlagen nicht einfach so abschalten kann – das ist immer mit erheblichen Kosten verbunden. Nun gut, nehmen wir an, man wäre doch bereit, die Stillstandkosten einer Anlage in Kauf zu nehmen. Dann ergäbe sich aber noch ein weiteres Problem. Wenn tatsächlich eine große technische Anlage einen Brummton erzeugt, der Menschen belästigt, dann müßte man sie entweder umbauen oder abschalten. Dies würde natürlich zu astronomischen Kosten führen, die sicherlich keiner so gerne in Kauf nimmt. Wie aus der Seite des Umweltbundesamtes hervorgeht, wirken Brummtöne einer technischen Anlage teilweise auch dann noch störend, wenn sie die Vorgaben der TA Lärm und der DIN 45680 erfüllt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden die Anlagen in Steinhöring gemäß der TA Lärm und DIN 45680 errichtet (davon gehe ich aus, denn keine vernünftige Firma riskiert juristische Probleme, das heißt Klagen und Schadensersatzforderungen). Das heißt OMV und TAL kann man sicherlich juristisch nicht belangen, denn sie hielten sich wahrscheinlich an die Vorschriften. Käme es nun heraus, daß doch trotz Einhaltung der Vorschriften die Störung der Steinhöringer durch einen Brummton der techn. Anlagen von OMV oder TAL dort erfolgt, dann gäbe es nur eine Lösung: Der bayerische Staat oder die Bundesrepublik Deutschland müssten die Kosten für den Umbau oder die Stillegung der Anlagen übernehmen. Diese Kosten wären sicherlich so astronomisch hoch, daß es selbst für einen Staat keine Kleinigkeit wäre. Ich glaube, das ist die Crux des Problems von Steinhöring. Es könnte durchaus sein, daß man die Sache bewußt zu verschleppen bzw. hinauszuzögern versucht in der Hoffnung, die vom Brummton Geplagten würden eines Tages aus Steinhöring wegziehen oder vielleicht eines natürlichen Todes sterben, womit sich das Problem auf sehr elegante Art gelöst hätte – vor allem ohne Kosten. Das Ganze erinnert auch an das Thema Investorenschutz.

Anmerkung 2

Wie schon gesagt, habe ich ja fast das ganze biblische Buch der Offenbarung ausgelegt. In diesem Buch wird auch beschrieben, wie die Obrigkeiten dieser Welt sich im Laufe der Zeit immer mehr gegen ihre eigenen Völker wenden, die sie regieren (das ist natürlich eine Pseudo-Regierung). Das ist etwas ganz Unglaubliches, Unfassbares. Die Obrigkeiten verwandeln sich im Laufe der Zeit genau in das Gegenteil dessen, was sie eigentlich sein sollen von ihrer göttlichen Bestimmung her: Nicht mehr Hüter, Pfleger, Beschützer, Bewahrer, etc. ihrer Völker sind sie sondern Räuber und Henkersknechte für ihre Völker. Die Obrigkeiten am Ende der Zeiten bewahren ihre Völker nicht, sondern schädigen oder zerstören sie, es sind also Pseudo-Obrigkeiten. Ein Beispiel dafür ist der Umgang der öffentlichen Hand mit den Einwohnern von Steinhöring.

Offenbarung 17, 16

16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

“Die zehn Hörner” sind die Nationalstaaten unserer Zeit unter der Führung der USA (die USA sind das “Tier” an sich, dessen Haupt, und die anderen Nationalstaaten sind der Leib des “Tieres”, der dem Haupt gehorcht, vom Haupt gelenkt wird). Die “Hure” ist die ganze Menschheit. Die nationalen Regierungen unter der Führung der USA werden also gegen die Völker dieser Welt vorgehen (ausplündern, entblößen, Fleisch essen, mit Feuer ver-brennen).

Siehe auch

Auslegung Offenbarung 17

und

Auslegung Offenbarung 13, 1-10

Dieses ganze Verderben der Obrigkeiten dieser Welt  ist ein Gericht Gottes über die Menschheit. Gott richtet die Menschheit, weil sie seinen Sohn Jesus Christus zu lange verworfen hat bzw. endgültig verworfen hat und immer mehr “Hurerei” (natürlich eine geistliche Hurerei) mit dem Teufel treibt. Nicht daß Gott die Obrigkeiten aktiv verdirbt, sondern er zieht einfach seine schützende, bewahrende Hand ab und sie verderben von selbst, weil alles Natürliche, alles außerhalb der Gegenwart Gottes, verflucht ist durch Adams Fall.

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Auslegung Lukasevangelium, Kap. 11; Leben in der Kraft des Heiligen Geistes

Bibeltext: Lukasevangelium, Kapitel 11 (bitte anklicken und lesen)

Wenn wir Lukas 10 und Lukas 9 miteinander vergleichen, dann sehen wir, daß die Siebzig die Probleme der Zwölf (Mission als profane Erwerbsarbeit sehen, Weglassen der unbe-liebten Bußpredigt, Rangstreit, Streben nach irdischer Macht, Ehre und Reichtum statt Seelsorge, etc.) nicht hatten.

Die Siebzig hatten das Heil in Jesus und nichts als dieses Heil gaben sie an die Menschen weiter; nur das reine Evangelium predigten sie, aber mit Kraft.

Warum waren sie mit dem Heiligen Geist erfüllt?

Es muß an dem Unmündig-Sein gelegen haben, das in Lukas 10 erwähnt wurde. Sie waren ganz bewußt darin unmündig, “zurückgeblieben, unreif, kindlich”, daß sie sich nicht von der Überzeugung abbringen lassen wollten, daß Glaube an Gott immer mit andauernder sittlich-moralischer Besserung einhergehen muß. Die “Weisen” und “Klugen” dieser Welt haben Wege ersonnen, vermeintlich auch ohne sittlich-moralische Besserung an Gott glauben zu können – es wird jedoch ein böses Erwachen für sie geben. Spätestens am Jüngsten Tag wird sich herausstellen, wer wirklich die Dummen und die Klugen waren. Da die Unmündigen sich nicht mit einer vermeintlichen Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken (später konnte es auch eine vermeintliche Gerechtigkeit durch einen Billige-Gnade-Jesus sein) abspeisen lassen wollten, innerlich ganz ehrlich blieben, gab Gott ihnen das wirkliche Heil, rief Jesus sie in seine Nachfolge, seine sakrale, lebendig machende Gemeinschaft. Es tut übrigens nichts zur Sache, daß viele von denen, die Jesus in seine Nachfolge rief, offenbare Sünder, also nicht einmal Gesetzes-Juden waren (die Gesetzes-Juden waren heimliche Sünder, Heuchler). Es war zwar nicht gut in sich selbst, daß sie offen-bare Sünder waren, auch von den Gesetzes-Juden so genannt, aber wenigstens hatten sie sich von den Gesetzes-Juden nicht mit einer oberflächlichen Tünche beschmieren lassen, die doch nichts half. Insofern war es “gut”, daß sie zunächst offenbare Sünder geblieben waren, nicht heuchelten wie die Gesetzes-Juden, bis schließlich Jesus kam, der sie wirklich heilte an Seele und Leib.

Lukas 10, 20-21 20 Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. 21 Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen.

Egal an welchem Ort er ist, soll der Christ das Vaterunser beten:

Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Aber dieses Vaterunser ist im Grunde genommen nichts anderes als die Bitte um den Heiligen Geist. All diese Einzelbitten werden auf einmal erhört durch die Gabe des Heiligen Geistes:

Durch den Heiligen Geist sind wir überhaupt mit Gott verbunden (unser Vater im Himmel).

Eph 2,18 Denn durch ihn haben wir alle beide in “einem” Geist den Zugang zum Vater.

Hebr 9,14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Wir werden den Namen Gottes heiligen (dein Name werde geheiligt) durch unser Leben, je mehr uns der Geist erfüllt (der Name Gottes ist natürlich schon heilig an sich selbst, aber bei uns als Gliedern am Leib Christi und Gottes hapert es manchmal noch, deswegen bedürfen wir der permanenten Heiligung durch den Geist)

Eph 5,30 Denn wir sind Glieder seines (Christi; R. B.) Leibes. (da ja auch Christus Gott ist, kann man sicherlich auch vom Leib Gottes sprechen, auch wenn dieser Begriff wenig gebräuchlich ist)

2Thess 2,13 Wir aber müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch als Erste zur Seligkeit erwählt hat in der Heiligung durch den Geist und im Glauben an die Wahrheit,

Wenn der Geist mit uns ist, werden Menschen gläubig, denn er überführt sie (dein Reich komme); unter den Gläubigen ist das Reich Gottes schon gekommen, ganz einfach weil sie Gottes Herrschaft als König anerkennen, freiwillig auf ihn hören.

Joh 16,8 Und wenn er (der Heilige Geist; R. B.) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;

Wenn der Geist uns erfüllt, tun wir auch den Willen Gottes (dein Wille geschehe).

Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Der Geist läßt uns Gutes tun (auch arbeiten für den Broterwerb) und so gibt er uns unser tägliches Brot immerdar.

Apg 10,38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan (für den gewöhnlichen Christen besteht “Gutes tun” auch in der alltäglichen Erwerbsarbeit; R. B.) und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.

Eph 4,28 Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen etwas mitzugeben habe!

Der Geist wirkt Bereitschaft, Schuldigern zu vergeben, denn er zeigt uns, daß wir auch arme, kleine Sünderlein sind, die nicht allzu selbstgerecht sein sollten. Außerdem zeigt er uns, daß die Rache Gottes ist, wir uns nicht selbst rächen sollen.

Joh 16,8 Und wenn er (der Heilige Geist; R. B.) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;

Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Im Geist warten wir geduldig auf die Erlösung von dem Bösen.

1Petr 5,10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.

Offb 3,10 Weil du mein Wort von der Geduld (die Bergpredigt; R. B.) bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.

Im Geist sprechen wir auch: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. (dies sprechen wir trotz der Tatsache, daß wir hier auf Erden unser Kreuz tragen, das heißt leiden und verworfen werden von der Welt; wir schauen auf das Zukünftige)

Hebr 11,10 Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

Hebr 11,16 Nun aber sehnen sie sich nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

Hebr 12,22 Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung

Hebr 13,14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir

“Der bittende Freund”

Wenn wir an Bedürftige etwas weitergeben wollen, dann müssen wir erst etwas empfangen haben, sonst stehen wir ja mit leeren Händen da. Der Eine konnte die drei Brote seinem Freund nur vorsetzen, weil sein anderer Freund sie ihm vorher gab. Genauso können wir das Evangelium nur predigen, wenn wir selbst das Heil in Jesus empfangen  haben, den Heiligen Geist haben. Die Kirche predigt den Sündern das Evangelium, aber das ist ja noch lange nicht alles, sondern auf die Kraft kommt es an (die Evangelikalen predigen das Evangelium auch aber ohne die Kraft Gottes; die Worte allein machen es also nicht).

1Thess 1,5 denn unsere Predigt des Evangeliums kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Gewissheit. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen.

Das Entscheidende ist, daß Sünder durch die Kirche des Heiligen Geistes (er hat göttliche Kraft) teilhaftig werden mittels der sakramentalen Taufe. Die große Gabe der Kirche ist der Heilige Geist. Der Geist wird zwar im Zusammenhang mit der Taufe gegeben aber nicht auf mechanische Art und Weise. Die Taufe der römisch-katholischen Kirche ist zwar gültig, aber wenn Katholiken wirklich den Geist bei der Taufe empfangen hätten, dann würden sie ja ihre Kirche verlassen, denn sie ist keine christliche Kirche mehr wegen des Papsttums, der falschen Eucharistie, der Lehre von der Gerechtigkeit aus Werken, etc. Angenommen, der Geist würde bei der Taufe einfach mechanisch gegeben, dann könnte ja jede häretische Kirche, wo der Heilige Geist nicht gegenwärtig ist, mit der Taufe Gott in den Griff bekommen, Gott zu etwas zwingen: Den Geist zu geben. Falls der Geist bei der Taufe mechanisch gegeben würde, könnten man also Gott mittels der Taufe zwingen, sich zu einer Kirche zu stellen, die er wegen Häresie (Irrlehre) verworfen hat, das wäre absurd. Ich selbst wurde auch von einem katholischen Priester getauft, habe den Geist aber erst als Erwachsener empfangen, als ich anfing, Bücher von Dietrich Bonhoeffer, der evange-lischer Pfarrer war, zu lesen. Anscheinend kann Gott sogar durch “entschlafene” Gläubige den Geist geben, wenn es sonst keine Möglichkeit gibt, denn sie ruhen im Herrn, sind also insofern nicht wirklich tot.

Röm 14,8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

Apg 8,17 Da legten sie (Petrus und Johannes; R. B.) die Hände auf sie (die Getauften von Samaria; R. B.) und sie empfingen den Heiligen Geist.

Apg 9,17 Und Hananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul (Paulus; R. B.), der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege hierher erschienen ist, dass du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest. (bei dieser Gelegenheit wurde Paulus auch getauft; man darf die Taufe und das Auflegen der Hände, den Empfang des Geistes, nicht auseinanderreißen, beides zu-sammen ist eine Einheit)

Apg 19,6 Und als Paulus die Hände auf sie (die Jünger von Ephesus; R. B.) legte, kam der Heilige Geist auf sie und sie redeten in Zungen und weissagten. (auch hier wurden die Hände aufgelegt im Zusammenhang mit der Taufe; die Einheit von Geistesempfang und Taufe muß also gewahrt bleiben)

Ich muß wirklich zugeben, daß es “verrückt” ist, daß die Taufe der römisch-katholischen Kirche gültig ist, obwohl sie keine christliche Kirche mehr ist. Dennoch, die katholische Kirche tauft nach meinem Kenntnisstand immer noch mit der richtigen Gesinnung (Taufe zur Vergebung der Sünden) und hat auch immer noch das richtige Gottesbild (Trinität, ein Gott in drei Personen). Aber natürlich, der heilige Geist hat die katholische Kirche schon lange verlassen, denn der Papst stiehlt Christus sein Amt als Bischof aller Bischöfe. Der Papst maßt sich ein Amt an, das nur der göttliche Christus ausfüllen könnte und dürfte. Der Papst maßt sich ein göttliches Amt an. So ist also die katholische Kirche keine christliche Kirche sondern eine Papstkirche; ihr Gott ist wirklich der Papst, nicht der ewige Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Nicht der Wille Gottes geschieht in der katholischen Kirche sondern der Wille des Papstes. Im Gegensatz dazu ist das Haupt der christlichen Kirche der unsichtbare Jesus Christus. In der echten christlichen Kirche gibt es keinen sichtbaren Oberbischof sondern nur lokale Bischöfe an den einzelnen Orten, die alle dem unsichtbaren Haupt, Christus, unterworfen sind. Christus, das Haupt, regiert die wahre Kirche durch den Heiligen Geist.

Hieraus folgt, daß Katholiken erst durch den Einfluss echter Christen selber Christen werden können. Dazu ist allerdings keine Wiedertaufe erforderlich bzw. eine Wiedertaufe wäre sogar kriminell, ist verboten. Es genügt, wenn der Christ betet, daß der Katholik den Geist empfangen möge und ihm die Hände auflegt. Sicherlich sollte das nach Möglichkeit ein Christ tun, der ein geistliches Amt hat, der ordiniert ist.

Natürlich muß der Katholik sich auch lossagen von der ganzen falschen katholischen Glau-benslehre, insbesondere vom Papsttum, der falschen Lehre von der Eucharistie und der falschen Lehre von der Werksgerechtigkeit. Der Katholik wird dann wirklich Christ, Christ im engeren Sinne (im weiteren Sinne war er natürlich allein schon durch die Taufe Christ; aber das ewige Leben wird man nur ererben, wenn man irgendwann auch Christ im engeren Sinne wird, das heißt aus der Kraft seiner Taufe Jesus nachfolgt im Alltag), wenn er umkehrt von seinen Sünden und seine ganze Hoffnung allein auf die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu setzt, die ihm durch seine Kindertaufe zugeeignet wurde/wird, und sonst nichts. Sicherlich wird Gott ihm dann den Geist geben, wenn die christliche Kirche für ihn betet und die Hände auflegt.

Jesus und die bösen Geister

Was will Lukas damit lehren?

Offensichtlich konnten die Juden böse Geister nicht wirklich austreiben bzw. die Aus-treibung war nur vorübergehender Natur und nach einer Weile wurde es mit dem Menschen schlimmer als vorher.

Lukas 11, 24-26 24 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht; dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. 25 Und wenn er kommt, so findet er’s gekehrt und geschmückt. 26 Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit sich, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin, und es wird mit diesem Menschen hernach ärger als zuvor.

Aber warum konnten sie die bösen Geister nicht wirklich austreiben?

Nun, die Austreibung der Juden, die doch keine wirkliche war, hinterließ ein Vakuum im Menschen. Was sollte der Mensch nun machen, statt sündigen? – es war ganz leer in ihm. Unser Leib braucht einen Modus (auf Englisch “mood”). Unser Leib kann schlichtweg und schlechthin nicht ohne mood sein. Da die Juden dem Menschen keinen Ersatz für den alten mood gaben, mußte der Mensch zwangsläufig wieder in den alten mood zurück-kehren; es ging einfach nicht anders.

Mt 12,28 Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes (dauerhaft; R. B.) aus-treibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Das war das Erfolgsrezept Jesu: Er trieb die bösen Geister durch den Geist Gottes aus. Hierbei wurde kein Vakuum hinterlassen. Dem Menschen wurde einer neuer Modus gegeben, ein komplett neues Leben. So wie früher das Sündigen die Beschäftigung des Leibes des Menschen gewesen war, so war es nach der Austreibung des bösen Geistes durch Jesus das neue Leben im Heiligen Geist, das Tun von Liebeswerken und das Wirken von Gerechtigkeit.

(die Sache ist in Wirklichkeit noch ein bisschen komplizierter, denn im Zusammenhang mit der sakramentalen Taufe, die man auch als Exorzismus sehen kann, wird nicht nur der Heilige Geist gegeben, sondern der Mensch auch der Sünde für abgestorben erklärt. Es sind also zwei Heilstatsachen, die dem Glaubenden helfen, nicht wieder unter die Herrschaft des bösen Geistes zu kommen)

Hier spielt auch wieder die Sache mit dem Unmündig-Sein herein. Die jüdischen Führer bezichtigten Jesus, er würde die Dämonen mit dem Obersten der Dämonen austreiben. Was ihnen in Wirklichkeit nicht gefiel, war, daß Jesus den Menschen wirklich rein machte, zur sittlich-moralischen Besserung verhalf. Egal ob man sagt, Jesus mache frei von Sünde oder Jesus treibe den bösen Geist aus, man drückt letztlich die gleiche Sache nur mit verschiedenen Begriffen aus. Also, die jüdische Führer wollten gar nicht, daß die Men-schen frei wurden. Die Religion der jüdischen Führer war nur etwas für “Mündige”, die so “klug” waren, ihrer sündiges Leben wie eine schmutzige Wand mit der jüdischen Religion übertünchen zu lassen, was ihnen echte sittlich-moralische Besserung ersparte. Das ewige Leben werden aber nur die Unmündigen ererben, die so “unreif” waren und blieben, darauf zu beharren, daß wahre Religion zu sittlich-moralischer Besserung führen muß.

Epheser 2, 1-3 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

(Dieser Abschnitt aus dem Epheserbrief sagt eindeutig, daß Sünde nichts anderes ist als eine Wirkung der bösen Geister oder des Teufels; der Teufel und seine Dämonen haben praktisch Zugriff auf den Leib des Menschen, egal ob der Mensch das will oder nicht; nur die sakramentale Taufe, wo wir der Sünde absterben, kann uns vom Zugriff des Teufels auf unser Fleisch befreien, wobei wir die Tatsache, daß wir durch die Taufe der Sünde abgestorben sind, täglich neu im Glauben ergreifen müssen, um unsere alten Gewohnheiten zu überwinden; unser Leib bleibt sündig in sich selbst trotz Taufe, aber wir als Gesamtperson sind durch die Taufe der Sünde abgestorben, woraus folgt, daß wir als Getaufte die Kraft haben, unseren in sich selbst sündigen Leib zu kontrollieren – wir sind nicht mehr unter dem absoluten Zwang, sündigen zu müssen, sondern können über-winden durch die Kraft der Taufe; wenn wir Tag für Tag überwinden, werden wir das ewige Leben ererben)

Alle Religiösen, ausgenommen die Glieder der christlichen Kirche, sind eigentlich Heuch-ler. Sie wollen gar nicht ganz rein werden, sondern schminken sich wie eine Hure bzw. sind eine getünchte Wand. Wenn sie echten Christen begegnen, die reinen Herzens sind, werden sie wütend und neigen dazu, die echten Christen als Kinder des Teufels zu betrachten und den Heiligen Geist als Dämon.

Mt 23,15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. (dieser Vers sagt doch alles – oder?)

Mt 23,27 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!

Mt 23,28 So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.

Das Zeichen Jonas

Die jüdischen Führer forderten ein Zeichen, das Jesu Messianität bestätigte trotz der Tatsache, daß er ja ständig Zeichen tat. Vielleicht wollten sie, daß er die Römer durch messianische Gewalt aus dem Land trieb. Natürlich wäre Jesus dazu fähig gewesen. Allein, dann wäre aber auch für die jüdische Führer der Gerichtstag dagewesen – Jesus in seiner Eigenschaft als ewiger Gott hätte auch sie vernichtet. Jesus aber hatte den Vorsatz, noch nicht zu richten, sondern erst einmal zu retten, ein liebender Seelsorger zu sein – es war Gnadenzeit. So konnte er dem Wunsch der jüdischen Führer nicht entsprechen und sie legten ihm das als Schwäche aus. Aber wie kann einer, der Lahme gehend und Blinde sehen macht, schwach sein? Sie täuschten sich gröblich in ihm, verstanden ihn nicht.

Das Zeichen Jonas ist der Tod und die Auferstehung Jesu. Der Tod und die Auferstehung Jesu ist die Grundlage für die Befreiung von der Sünde, vom Einfluss der bösen Geister (im Grunde ist jeder ungläubige und ungetaufte Mensch besessen; es kommt nur bei jedem verschieden stark zum Ausdruck, sodaß man nur die schlimmsten Fälle wirklich auch als besessen bezeichnet). Das Machtzeichen, das Jesus auf Erden tut, ist also nicht die Einführung eines neuen, politischen Systems unter Gewaltanwendung, sondern er befreit Einzelne von der Herrschaft Satans und bringt sie unter Seine Herrschaft, in sein Reich – so breitet sich das Reich Gottes aus, ganz sanft und still. Aber dieser Herrschafts-wechsel des Einzelnen ist natürlich auch ein gewaltiges Wunder: Der Einzelne wird befreit zur Nächstenliebe, wird frei von Selbstsucht. Wieviele Menschen nehmen sich Nächsten-liebe vor, aber scheitern doch kläglich, werden sogar noch selbstsüchtiger, weil sie es ohne Jesus, den Befreier, versuchen.

Lk 11,52 Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.

Die jüdischen Führer weigerten sich, an einen Erlöser zu glauben und predigten auch keinen Erlöser. Vielmehr lehrten sie die Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken, was aber die Menschen ins Unglück stürzte. Auch die jüdischen Führer selbst wurden durch ihren Unglauben immer mehr zu Söhnen der Hölle.

Das Grundproblem der jüdischen Führer war, daß sie nicht wirklich rein werden wollten.

Lk 7,30 Aber die Pharisäer und Schriftgelehrten verachteten, was Gott ihnen zugedacht hatte, und ließen sich nicht von ihm (Johannes der Täufer; R. B.) taufen.

Die jüdischen Führer wollten also nicht umkehren von ihren bösen und schlechten Wegen.

Sie hatten auch böse Augen. Sie beneideten die Römer und Herodes Antipas um ihre Macht, ihre Ehre, ihren Reichtum. Durch ihre Augen sogen sie sich mit Bildern bzw. Vorstellungen von Macht, Ehre und Reichtum voll, so wurden ihre Augen böse. Sie ließen nicht die Bilder von den Menschen in sich hinein, die unter dem Gesetzes-Judentum jämmerlich dahinvegetierten, auch nicht die Bilder davon, wie Jesus sie heilte durch seine neue Religion. Diese Menschen, derer Jesus sich annahm, wurden zu Salz und Licht durch ihren Glauben an Jesus, ihre Gemeinschaft mit ihm. Jesus war ihr Licht und ihr Heil. Jene ließen nicht (mehr) Bilder von Macht, Ehre und Reichtum in sich hinein durch ihre Augen, sondern hatten Mitleid mit jenen, die noch nichts von Jesus wußten und gingen zu ihnen, um ihnen von Jesus zu erzählen. So hatten sie gute Augen und ihr ganzer Leib blieb licht, so wie er grundsätzlich schon licht geworden war, als sie anfingen an Jesus zu glauben.

Hier in Lukas 11 wird uns also das Geheimnis warer Jüngerschaft geoffenbart, einer Jüngerschaft, die ggf. schon hier auf Erden mit der Ordination in ein geistliches Amt belohnt werden kann (siehe Lukas 10, die Siebzig).

Ein wahrer Jünger wird man durch Buße, Glaube an Jesus und sakramentale Taufe. Die Taufe stellt wirklich die metaphysische Beziehung zu Jesus her, sodaß man, von der Sünde befreit, frei wird zur Nächstenliebe. Den Glauben bewahrt man, wenn man sich täglich seiner Taufe erinnert und in ihrer Kraft, der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu, seine alten sündigen Neigungen überwindet und Gott und seinen Nächsten liebt. Man bewahre sich auch gute Augen, indem man nicht Bilder von Menschen in sich hinein läßt, die Macht, Ehre und Reichtum haben in dieser Welt. Vielmehr schaue man auf die Menschen, die in Erbärmlichkeit dahinvegetieren unter der Sklaverei der Sünde bzw. Satans und predige ihnen das Evangelium; und tue auch jenen Gutes, die die Botschaft nicht gleich annehmen, wenn sie um Hilfe bitten, damit sich der Fluch in Segen wandle.

Ergänzung

Das moderne Pendant zu den antiken Pharisäern und Schriftgelehrten sind unter anderem die Evangelikalen. Auch sie treiben den bösen Geist nicht wirklich aus dem Menschen aus. Es kann mit dem Menschen nach seiner sogenannten Bekehrung, wenn die erste Euphorie vorbei ist, schlimmer werden als vorher – erst wird das Haus geschmückt, allerdings bleibt es verhängnisvollerweise ein leeres Haus trotz des Schmucks, und dann kommt der böse Geist mit sieben anderen zurück. In den USA werden immer wieder evangelikale Prediger in Skandale verwickelt: Jahrelang predigt einer die Nachfolge Jesu (im evangelikalen Sinne) und plötzlich, eines Tages stellt sich heraus, daß er seine Frau betrogen hat oder Ähnliches. Wer außer den Evangelikalen beschäftigt sich intensiver mit der Nachfolge Jesu (natürlicher haben sie eine sehr verzerrte Vorstellung von der Nachfolge, da sie den Geist nicht haben). Aber da sie nicht wirklich von neuem geboren sind, führt das nur dazu, daß die sündige Natur noch mehr zum Sündigen gereizt wird, die Dämonen sich erst recht auf sie stürzen. Der evangelikale Glaube ist wirklich ein Bubenstück, ein Meisterstück des Teufels. Wer darin verstrickt ist, ist wirklich zu bedauern.

Kleiner Exkurs zu Besessenheit

Es entspricht dem Befund der Bibel, daß tatsächlich jeder natürliche Mensch, der ungläu-big und ungetauft ist, besessen ist; allerdings werden im allgemeinen Sprachgebrauch nur die schlimmsten Fälle als besessen bezeichnet. Daß der Mensch sündigt, ist nichts anderes als die Folge seiner Besessenheit; die bösen Geister haben Zugriff auf den Körper des Menschen, bewirken sündige Neigungen, Lüste, Begierden. Nichts ist natürlich dem modernen, aufgeklärten Menschen anstößiger als diese Behauptung, aber allein wichtig ist der Befund der Bibel, das Zeugnis der heiligen Schrift. Übrigens ist für Luther der Exorzismus ein ganz natürlicher Bestandteil der Kindertaufe, was man in seinem Taufbüchlein nachlesen kann.

Ende Exkurs

Es klingt so gut, wenn die Evangelikalen von Nachfolge reden – man könnte sie glatt für die wahren Christen halten, die wirklich verstanden haben, worauf es ankommt. Aber da sie den Geist nicht haben, nicht von neuem geboren sind, wird die Nachfolge für sie zur unerträglichen Last, denn sie versuchen, Jesus aus eigener Kraft nachzufolgen. Mag sein, daß sie Gott darum bitten, er möge ihnen dazu verhelfen, es ihnen verleihen, daß sie nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Kraft Jesu Jesus nachfolgen – aber wie soll Gott dieses Gebet erhören? Nicht aus eigener Kraft sondern aus der Kraft Jesu folgen wir Jesus nach, wenn wir uns auf die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe beziehen, aber gerade diese Taufe verleugnen ja die Evangelikalen und setzen sie außer Kraft durch ihre Wiedertaufe bzw. lächerliche Badertaufe (natürlich bezeichnen sie ihre Wiedertaufe bzw. Badertaufe intern als die legale Taufe). Für die Evangelikalen ist der Teufel nicht wie ein Blitz vom Himmel gefallen, ist der Fürst dieser Welt nicht ausgestoßen, sondern hat nach wie vor vollen Zugriff auf ihr Fleisch, “ist ihr Gott im Himmel, des Willen sie tun”, auch wenn sie das, denke ich, gar nicht gerne hören und strikt von sich weisen werden.

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Auslegung Lukasevangelium, Kap. 10; Die siebzig Jünger und der barmherzige Samariter

Bibeltext: Lukasevangelium, Kapitel 10 (bitte anklicken und lesen)

(bitte vorher unbedingt auch Auslegung zu Kapitel 9 lesen)

Warum ordiniert der Herr außer den Zwölfen weitere siebzig und sendet sie aus?

Nun, Lukas 9 endete mit den drei Pseudo-Aposteln. Sie wollten sich entweder selbst ordi-nieren oder dem Ruf Jesu nicht gehorsam sein und so blieben sie letztlich ohne geistliches Amt. Hier bei den Siebzig sehen wir, wie ein Jünger wirklich ein geistliches Amt erlangt: Er ruft sich nicht selbst, sondern wird vom Herrn gerufen und außerdem nimmt er den Ruf des Herrn, wenn es so weit ist, ohne jedes Problematisieren an.

Warum waren es ausgerechnet siebzig?

Siebzig ist sieben mal zehn. Sieben spricht von der Gesamtkirche aller Zeiten (siehe die sieben Gemeinden Kleinasiens aus der Offenbarung) und zehn spricht von der kleinen, lokalen Gemeinde (siehe der Rat Jitro’s, des Schwiegervaters Mose, das Volk Israel in kleine Gemeinden aufzuteilen; die kleinste Gemeinde bestand aus zehn Israeliten).

2Mo 18,21 Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn Feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn,

Lukas will uns also durch diese Begebenheit mitteilen, daß alle Gemeinden der Kirche aller Zeiten sich an der Mission beteiligen sollen. Nur so ist die Durchdringung aller Regionen mit dem Evangelium bis in die Tiefe gewährleistet (siehe dazu auch Auslegung von Lukasevangelium, Kap. 9). Was ich sagen will, ist, daß eine kleine Ortsgemeinde nicht darauf warten muß/soll bis irgendein auswärtiger Missionar vorbeikommt, um in ihrer Umgebung zu missionieren, sondern sie soll das einfach selbst tun. Sie soll geeignete Leute aus ihrer Mitte erwählen, die sie zu diesem Dienst einsetzt.

Und jene, die Jesus gerade eingesetzt hatte, forderte er auf, Gott zu bitten, weitere Arbeiter in die Ernte zu senden. Das bestätigt das eben Gesagte. Angenommen, durch den Dienst einer relativ kleinen Ortsgemeinde entstehen wieder neue Gemeinden in ihrer Umgebung, dann sollen auch jene wieder in ihrer Umgebung missionieren – Gott will wirklich, daß jeder einzelne Mensch mit dem Evangelium erreicht wird, es soll keine weißen Flecken auf der Landkarte geben bezüglich des Evangeliums.

Apg 17,30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.

Kol 1,28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Mens-chen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.

1Tim 2,4 welcher (Gott; R. B.) will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Hinweis: Wenn in einem Ort jeder das Evangelium gehört hat und somit der Ort in Kirche (Christen) und Welt (vorerst ungläubig Gebliebene) aufgeteilt ist, dann soll man nicht mehr weiter missionieren, sondern die ungläubig Gebliebenen Gott anbefehlen und sich ihnen gegenüber gemäß der Bergpredigt verhalten, dem Wort von der Geduld.

Was die Besoldung der Missionare angeht, siehe Auslegung Kapitel 9.

Wie den Zwölfen wird auch den Siebzig und damit der Kirche aller Zeitalter ein Trost gegeben. Missionare sollen sich nicht selbst zerfleischen, martern, an sich selbst zweifeln, wenn viele ihre Botschaft nicht annehmen. Deswegen erwähnt Jesus hier Ortschaften, wo er selbst, der heilige Sohn Gottes, missioniert hat und die doch größtenteils ungläubig geblieben sind.

“Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida!”

Der Abschuss ist natürlich Kapernaum. Mit vollem Recht darf man sagen, ohne sich des Spotts, des Hohns oder der Blasphemie schuldig zu machen, daß der lebendige Gott einige Jahre ihn Kapernaum gewohnt hat – Jesus. Dennoch scheinen sie größtenteils ungläubig geblieben zu sein – unfassbar!!!. Wer ist der beste Missionar überhaupt, wenn nicht Gott oder Gottes Sohn selbst. Der Unglaube der Leute von Kapernaum konnte also keinesfalls durch Fehler des Missionars verursacht gewesen sein, sondern es lag an ihnen selbst – sie bevorzugten den zeitlichen Genuß der Sünde gegenüber dem ewigen Heil.

“Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.”

Lk 10,16 Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Jeder Missionar, der wirklich von Gott ordiniert ist, darf sich sicher sein, daß Gott durch ihn wirkt. Er soll sich nicht durch den Unglauben der Menschen entmutigen lassen. Mit dem Missionarsamt ist auch die Gabe der Heilung und des Exorzismus verbunden. Sollte dem Missionar allerdings diese Gabe abhanden kommen, dann hätte er einen wirklichen Grund, an sich selbst zu zweifeln. Daß moderne Geistliche überhaupt keine über-natürlichen Fähigkeiten haben, ist nicht normal, sondern ein Zeichen für den totalen Abfall der Kirchen vom Glauben. Der heilige Geist, der Wunder wirken könnte, hat praktisch alle Kirchen verlassen.

Wie der Missionar sein Amt wieder verlieren kann, dazu siehe Auslegung Kap. 9 (falsche Apostel)

“Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.”

Was meint Jesus damit?

Nun, der Satan fiel sozusagen aus allen Wolken, als Jesus die Entscheidung traf, für die Sünder am Kreuz zu sterben. Diese scheinbare Niederlage des Sohnes Gottes war in Wirklichkeit sein Triumph über die Mächte und Gewalten der Finsternis.

Johannes 12, 20-36 20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufge-kommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21 Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen. 22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen’s Jesus weiter. 23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s erhalten zum ewigen Leben. 26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. 27 Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. 28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen. 29 Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Die andern sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet. 30 Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. 31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden. 32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. 33 Das sagte er aber, um anzuzeigen, welchen Todes er sterben würde. 34 Da antwortete ihm das Volk: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35 Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. 36 Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet. Das redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.

Diese Begebenheit, die Johannes überliefert hat, trug sich zu, als Jesus schon auf einem Esel nach Jerusalem hineingeritten war. Die Kreuzigung stand also unmittelbar bevor: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt … Und diese Kreuzigung Jesu führte dazu, daß der Fürst dieser Welt, der Teufel und Satan, ausgestoßen wurde und wie ein Blitz vom Himmel fiel. Dies bedeutet: Durch den Kreuzestod Jesu verlor der Satan die Macht über alle Menschen (die an Jesus glauben) – insofern bedeutete der Tod Jesu am Kreuz einen großen Sturz für ihn.

Kol 2,15 Er (Gott; R. B.) hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus (durch seinen Tod am Kreuz; R. B.).

Wie passt das in den Gesamtzusammenhang von Lukas 10? Nun, die Siebzig freuten sich, daß sie die Kraft hatten, Dämonen auszutreiben im Namen Jesu. Dies allerdings war ja nur eine Folge dessen, daß Jesus sie ordiniert hatte.

Warum hatte er sie denn ordiniert?

Sie waren offensichtlich solche, die in seiner Kraft ihres sündiges Fleisch, ihre sündige Natur überwanden – sei hatten wirklich Teil am Sieg Jesu über den Teufel, der sie vormals mittels ihres sündigen Fleisches uneingeschränkt beherrscht hatte, durch ihren Glauben an Jesus.

Epheser 2, 1-3 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

Und ihre Namen waren im Himmel angeschrieben, weil sie wirklich glaubten. Durch den Glauben an Jesus, in der Kraft Jesu hatten sie ein sittlich-moralisch einwandfreies Leben geführt, weswegen sie Jesus ordinieren konnte. Sie hatten den wahren Glauben, den Glauben, der überwindet (das sündige Fleisch). Wegen ihrer Ordination konnten sie Dämonen austreiben. Der Dienst, den die Jünger in der Kraft Jesu vollbrachten, war also ein sichtbares Zeichen ihres ewigen Heils, sichtbarer Glaube. Sie hielten Glauben, indem sie beständig ihr sündiges Fleisch überwanden durch Jesus. Indem sie ihr sündiges Fleisch überwanden, wurden sie frei zur Nächstenliebe.

2. Thimotheus 4, 7-8 Ich (Paulus; R. B.) habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.

Paulus hatte die Heilsgewissheit, wußte, daß sein Name im Himmel angeschrieben ist – aber nicht aufgrund eines Bibelverses (z. B. Joh. 3, 16), auf den er sich lächerlicherweise gestützt hätte, sondern sein Dienst, den er in der Kraft Jesu getan hatte, gab ihm die Gewissheit des Wohlgefallens Gottes, des ewigen Heils.

Was haben die siebzig Jünger mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter zu tun?

Diese Siebzig waren wirkliche, barmherzige Samariter. Sie waren es, die jene heilten, denen die unsichtbaren Mächte und Gewalten furchtbare Wunden geschlagen hatten durch falsche Geistliche, die eine falsche Religion predigten.

Sicherlich war es auch im Israel zur Zeit Jesu nicht an der Tagesordnung, daß man von irgendwelchen Räubern überfallen wurde, die einen schwerverwundet liegen ließen. Wenn in einem Land solche Dinge an der Tagesordnung wären, dann würde ja die Gesellschaft eines solchen Landes sehr schnell zusammenbrechen. Auf der anderen Seite war es aber sicherlich auch nicht unmöglich. Vielleicht ging es Jesus ja nicht nur um Opfer eines gewöhnlichen Raubüberfalls sondern auch um Verbrechensopfer im übertragenen Sinne.

Man kann einen Menschen auch verwunden, ohne daß man mit einem Messer auf ihn einsticht oder mit einem Knüppel auf ihn einschlägt. Dies geschieht, wenn man bei einem Menschen Sündennot verursacht und nicht sofort die Botschaft vom Heil “hinter-herschiebt”, durch die die unsichtbare, klaffende Wunde der Sündennot gleich wieder geschlossen würde. Alle sogenannten Geistlichen, Ältesten, Prediger, Pastoren, Pfarrer, Priester, etc., die Menschen in Sündennot bringen, dabei den Menschen aber nicht das wahre Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus darreichen, sind in Wirklichkeit Räuber und Verbrecher, Seelenmörder, sogar Mörder im profanen Sinne, denn permanente Sündennot wirkt sich absolut zerstörerisch aus auf das Leben des Einzelnen. Tag aus Tag ein, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr besucht so ein armer Mensch, der in Sündennot ist, den Gottesdienst einer evangelikalen Gemeinde oder einer katholischen Gemeinde oder einer evangelischen Gemeinde, etc., aber findet doch keine Linderung seines Schmerzes. Er ist in ernster Gefahr, psychisch und physisch jämmerlich zugrunde zugehen.

Hier spielt übrigens auch die Sache mit dem Unmündig-Sein mit herein. Der wirklich Unmündige wird sich niemals von der Überzeugung abbringen lassen, daß Glaube an Gott immer mit sittlich-moralischer Besserung einhergehen muß – da ist er einfach wie ein kleines Kind, unmündig (siehe Anmerkung, unten). Die Führer der “Mündigen” (“Weise” und “Kluge”) nun, sogenannte Geistliche, Älteste, Prediger, Pastoren, Pfarrer, Priester, etc., versichern nun jenem Unmündigen, er könne auch ohne wirkliche und permanente Buße das Wohlgefallen Gottes erlangen – bei der katholischen Kirche zum Beispiel durch gute Werke und die Eucharistie, bei der evangelischen Kirche durch den Billige-Gnade-Jesus, also den Jesus, der von der evangelischen Kirche zu einem reinen Sündenbock degradiert wurde, der nicht zur Nachfolge befreien will. Der Unmündige wird sich mit der Botschaft der Mündigen niemals ganz zufrieden geben können, er wird weiter den Schmerz seiner tiefen, inneren Wunde spüren, weil er es nicht schafft, sich in eine völlige Autosuggestion zu versetzen, seine Sünden seien vergeben unabhängig von seinem sittlich-moralischen Wandel. Er wird es nicht schaffen, sein Gewissen abzutöten.

Zur Zeit Jesu war die öffentlich anerkannte Religion in Israel das Gesetzes-Judentum, das überhaupt nicht der korrekten Auslegung des alten Testamentes entspricht. Sicherlich ward die Botschaft von einem Erlöser, der Sünden vergeben und von Sünden befreien konnte, damals selten gehört in Israel und so gab es damals sicherlich viele Menschen, die mit einer unsichtbaren Wunde herumliefen, aber keine Heilung fanden. Jene mit der Wunde konnten und wollten sich nicht abspeisen lassen mit folgender (falscher)Behauptung: Das Wohlgefallen Gottes hat man schon dann, wenn man ein Nachkomme Abrahams ist, beschnitten ist und das Gesetz der Thora dem Buchstaben nach hält. Solche brauchten dringend einen guten Samariter, der ihre Wunden verband, Öl und Wein darauf goss, sie in eine Herberge brachte und pflegte. (übrigens entspricht die Botschaft von einem Erlöser der korrekten Auslegung des alten Testamentes; auch die heutigen Juden legen das alte Testament immer noch falsch aus, indem sie zum Buchstabendienst aufrufen)

Öl und Wein sind sicherlich ein Bild auf den Heiligen Geist; die Herberge ein Bild auf die christliche Kirche und die Pflege ein Bild auf die Seelsorge durch die Kirche.

Und so kommen wir zurück zu den Siebzig. Genau sie gingen ja umher und predigten wahre Buße und das heilsame Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Sie sagten den Leuten, sie sollten sich eben nicht stützen auf ihre Abstammung von Abraham, ihre Beschneidung und ihr dilettantisches Halten des Gesetzes (gemäß Römerbrief, Kapitel 2 war es bei den Juden sehr beliebt, andere nach dem Gesetz zu richten, aber sich selbst nicht – und man bildete sich auch noch ein, dies sei Gott wohlgefällig),  sondern wirklich und ehrlich Befreiung von Sünden suchen und sie in Jesus finden. Nur so konnte die klaffende Wunde geschlossen werden, heil werden.

Schon Johannes der Täufer hatte ja gepredigt: Mt 3,9 “Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.” und Mt 3,8 “Seht zu, bringt recht-schaffene Frucht der Buße!”

Die Siebzig waren also in Wahrheit gute Samariter. Sie waren einstmals selbst verwundete Unmündige gewesen, aber durch Jesus zurückgekehrt in die vertrauensvolle Gemeinschaft Gottes, des Vaters. Aus dieser Gemeinschaft mit Gott heraus sahen sie die Not der Unmündigen, die noch nicht glaubten, wollten unbedingt helfen. Sie gaben den Unmündigen nicht nur Worte, sondern nahmen sie auf ihn ihre sakrale Gemeinschaft, wo Gott gegenwärtig war, so wurde die Wunde der Unmündigen geheilt durch Gott selbst, der das Leben ist.

Weshalb überliefert Lukas die Begebenheit mit Martha und Maria?

Martha repräsentiert das Gesetzes-Judentum. Das Problem der Gesetzes-Juden war ihre mangelhafte Gotteserkenntnis. Sie feierten einen eigenwilligen Gottesdienst. Eins aber wäre Not gewesen: Sie hätten Jesus genau zuhören sollen, was ein Gott wohlgefälliger Gottesdienst ist. Bis heute ist das Problem der orthodoxen Juden (Gesetzes-Juden), daß sie sich gegen die christliche Kirche bzw. den heiligen Geist sperren und so bleibt ihr Gottesdienst vergeblich.

Anmerkung

Keine schlimmere Beleidigung gibt es für einen Erwachsenen, als ihn unmündig zu nennen. Aber die sündige Welt, die Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben, maßt sich dieses scharfe und ungerechte Urteil an über all jene, die einfältig an Jesus glauben. Die Welt betrachtet diejenigen als in der Entwicklung zurückgeblieben, die Glaube und sittlich-moralische Besserung nicht voneinander trennen wollen. Dies ist absolute Dummheit in den Augen der Welt – “so jemand kann doch unmöglich erwachsen sein, das Reifealter erreicht haben!” Klug und weise in den Augen der Welt ist, wer religiös ist und trotzdem sündigt, es nicht allzu genau nimmt.

Was ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus?

Evangelium:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er  am Kreuz für uns starb; er lebt, um uns gerecht zu machen.

Jeder Mensch, der aufrichtig in Buße lebt, merkt, wie ihm sich immer wieder seine sündige Natur, sein sündiges Fleisch in den Weg stellt: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Es fällt uns einigermaßen leicht, Buße zu tun und zu glauben, daß Jesu Opfer am Kreuz ein Sühneopfer für unsere Sünden war. Allerdings gibt es hier die Gefahr eines sehr schweren Missverständnisses: “Ich kann nun beliebig sündigen, weil ja Jesus die Rechnung im Voraus bezahlt hat.”

Wie wird diesem Missverständnis gewehrt?

Dies macht die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe), die neue Geburt aus Wasser und Geist.

Durch die sakramentale Taufe sterben wir zusammen mit Jesus am Kreuz und auferstehen zusammen mit ihm. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unsere sündige Natur, unser sündiges Fleisch, wir selbst ohne Jesus, wird also für tot erklärt. Außerdem empfangen wir den Heiligen Geist. Durch die Taufe lebt Christus in uns durch den Heiligen Geist. Aufgrund dieser beiden Heilstatsachen können wir nun tatsächlich unsere alten Gewohnheiten überwinden. Vergebung und wirkliche Besserung gehen miteinander einher. Indem Gott uns nicht nur vergibt, sondern uns auch hilft, wirklich die Sünden zu lassen, bekommen wir immer mehr ein gutes Gewissen, werden frei von Sündennot ohne jeglichen Selbstbetrug, ohne Autosuggestion. Wir reden uns nicht lächerlicherweise ein, wir bräuchten kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ja Jesus alles im Voraus bezahlt habe. Nein, wir hören wirklich auch zunehmend auf mit dem Sündigen durch die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu; dadurch bekommen wir wirklich ein gutes Gewissen.

1Petr 3,21 Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, (der Auferstandene, der Lebendige, macht uns wirklich frei von Sünden; R. B.)

Übrigens bleibt unser Leib sündig in sich selbst auch nach der Taufe. Es ist unsere Verantwortung, täglich die Kraft der Taufe anzuwenden und immer mehr den Willen des Geistes und immer weniger den Willen des Leibes zu tun. Wir müssen es uns täglich in Erinnerung rufen, daß wir in Christus sind durch die Taufe und daß unser altes Leben in der Sünde untergegangen ist, beendet ist durch das Kreuz Christi.

Der wahre Glaube an Jesus besteht darin, nicht nur das Evangelium für wahr zu halten, sondern durch die Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu die sündigen Neigungen zu überwinden und Gott und seinen Nächsten zu lieben.

Ergänzung

Sind die Evangelikalen die perfekten Christen? Sind sie es nicht, die Jesus wirklich nachfolgen, Vergebung und Nachfolge als eine Einheit sehen?

Das Problem bei den Evangelikalen ist, daß sie von den Dingen, die der echte Christ wirklich hat, nur eine bloße Vorstellung (Bild) haben. Die Evangelikalen haben nicht den sakralen Jesus in metaphysischer Wirklichkeit sondern nur einen fiktionalen Jesus, der weder raten noch helfen kann – alles bei ihnen ist Schein, Traum, Halluzination. Wenn jemand von den Waren, die er gerade bei Aldi eingekauft hat, nur ein Bild hätte, dann sähe er ganz schon alt aus. Oder: Wenn ich hungrig bin, brauche ich einen dreidimensionalen Apfel, in den ich wirklich reinbeißen kann – ein Photo von einem Apfel wird meinen Hunger kaum stillen. So bleiben die Evangelikalen “ewig” hungrig. Die Evangelikalen wären wirklich glücklich zu preisen, wenn es für sie tatsächlich Realität wäre, daß Vergebung durch Jesus mit der Nachfolge Jesu verbunden ist, wie sie mit den Lippen bekennen mögen – daß man Vergebung und Nachfolge nicht auseinanderreißen kann. Leider ist es keine Realität für sie, sondern sie reden nur davon, haben irgendwie eine vage Vorstellung von dieser Sache aber die Sache selbst nicht.

Woran liegt das?

Die Evangelikalen haben eine völlig falsche Lehre von der Taufe. Die richtige Lehre von der Taufe wäre aber die Grundlage für alles Weitere, die Grundlage des christlichen Lebens. Da bei den Evangelikalen schon die Grundlage das blanke Nichts ist, muß auch ihr ganzes sogenanntes Christentum bzw. ihre sogenannte Nachfolge Jesu eine Seifenblase sein oder ein Haus, das auf Sand gebaut ist. Ihre Träumerei hält den Stürmen des Lebens nicht stand, sie werden am Jüngsten Tag doch als Sünder erfunden und verdammt werden.

Die Evangelikalen sehen die Taufe als rein symbolischen Akt, Akt des Gehorsams und öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Sie glauben nicht, daß die Taufe die neue Geburt aus Wasser und Geist ist und glauben nicht, daß Gott bei der Taufe handelt, den Täufling neu macht. Bei ihnen ist die Wiedergeburt ein obskures Erlebnis, das von der Taufe unabhängig ist, das sie nicht genauer definieren können.

Durch die Taufe der Evangelikalen wird man nicht wiedergeboren bzw. eine eventuell bereits vorhandene Kindertaufe wird sogar außer Kraft gesetzt. Die Taufe der Evangelikalen ist also nutzlos bzw. sogar schädlich, denn allein die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe, die neue Geburt aus Wasser und Geist, kann uns die Kraft geben, als wahre Christen im Alltag zu leben. Die Evangelikalen sündigen also zweifach: Indem sie mit einer falschen Gesinnung taufen und indem sie trotz ggf. bereits erfolgter, legitimer Kindertaufe nochmals taufen.

Da die Evangelikalen der neuen Geburt entbehren, bleiben sie ganz im Fleisch, in ihrer sündigen Natur, die wir alle von Adam geerbt haben, stecken. Wenn ein Evangelikaler ernsthaft versucht, nach der Bergpredigt zu leben, muß ihn das in die Verzweiflung bis in den Selbstmord treiben, denn die Sünde nimmt Anlaß am Gebot (da der Evangelikale nicht von seinem sündigen Fleisch befreit ist, reizen ihn Gebote nur, noch mehr zu sündigen, auch wenn sein Geist die Sünde lassen will). Natürlich wird er sagen: “Durch die Kraft von Jesus will ich nach der Bergpredigt leben.” Aber das Problem ist, wie schon gesagt, daß sein Jesus, der evangelikale Jesus, blanke Einbildung ist, nicht existiert, nur fiktional ist. Der Evangelikale ist wie jemand, der sich auf einen Rohrstab stützt, der zerbricht und ihm in die Hand dringt und sie durchbohrt – seine scheinbare Stütze wird ihm zur tödlichen Falle. Der Geist, den die Evangelikalen als Heiligen Geist bezeichnen, muß in Wirklichkeit auch ein Dämon sein, denn der echte heilige Geist würde die Erkenntnis der richtigen Tauflehre geben.

Übrigens folgt aus dem Ganzen, daß die Führer, Leiter, Pastoren, Älteste, etc. der Evangelikalen ganz schlimme Betrüger sein müssen. Ihre scheinbare Vollmacht beim Predigen, ihre scheinbare Gewissenruhe, ihr starkes Selbstbewusstsein, etc. können sie ja nur deshalb haben, weil sie selbst ihre Lehre nicht für wahr halten, eiskalt über dem Ganzen stehen. Sie müssen innerlich Vollheiden sein, für die Glaube nur ein profanes Gewerbe ist. Sie sind heidnische Darsteller einer heidnischen Show, ruhen in ihrem Heidentum, das schlichtweg gar nichts Christliches glaubt und somit keinerlei Unruhe verursacht. Würden sie ihre Lehre für wahr halten und selbst praktizieren, müßten sie ja physisch und psychisch zu Grunde gehen, zu Waschlappen werden. Sie predigen also ihren dummen Schäfchen ganz bewußt einen totalen Unsinn, riskieren den psychischen und physischen Ruin ihrer Schäfchen, nur um die ein oder andere Spende zu kassieren und das ein oder andere dumme, kleine Buch zu verkaufen (vielleicht ist man auch auf staatliche Unterstützung für gemeinnützige Projekte wie Drogenarbeit oder Jugendhilfe aus). Für ein paar “Silbergroschen” befördern sie ihre eigene Verdammnis und die ihrer Gemeindeglieder. Sie seien deshalb verflucht! Über die gewöhnlichen Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr und führe sie heraus zur wahren Kirche.

 

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Auslegung Lukasevangelium, Kap. 9; Der echte Missionar bzw. Apostel sucht nicht schändlichen Gewinn, ruft zur Buße und hilft auch materiell

Bibeltext: Siehe Lukasevangelium, Kapitel 9 (bitte anklicken und lesen)

Jesus und seine Jünger hätten es sich in Kapernaum einfach bequem machen können und hätten von den Spenden der Gläubigen leben können. Sie hätten ab und zu mal jemand geheilt und dadurch gezeigt, daß sie der Spenden würdig waren – ansonsten hätten sie ein beschauliches Leben geführt. Von überall her kamen ja die Kranken nach Kapernaum bzw. wurden dahin gebracht – warum sollte man dann noch zu ihnen hingehen?

Mt 4,24 Und die Kunde von ihm (Jesus; R. B.) erscholl durch ganz Syrien. Und sie brachten zu ihm alle Kranken, mit mancherlei Leiden und Plagen behaftet, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte; und er machte sie gesund.

Lukas 4, 37-40 37 Und die Kunde von ihm (Jesus; R. B.) erscholl in alle Orte des umliegenden Landes. 38 Und er machte sich auf aus der Synagoge und kam in Simons Haus. Und Simons Schwiegermutter hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie. 39 Und er trat zu ihr und gebot dem Fieber und es verließ sie. Und sogleich stand sie auf und diente ihnen. 40 Und als die Sonne untergegangen war, brachten alle ihre Kranken mit mancherlei Leiden zu ihm. Und er legte die Hände auf einen jeden und machte sie gesund.

Das Missionssystem Gottes funktioniert aber folgendermaßen: Missionare durchziehen Ortschaften, wo das Evangelium noch nie verkündet wurde und verkündigen es dort. Sofort bilden sich jeweils zwei Lager, die scharf voneinander getrennt sein sollen (siehe Anmerkung 1, unten): Die Christen (Kirche) und die ungläubig Gebliebenen (die Welt; Ungläubige bezüglich des Christentums sind natürlich auch alle Anhänger menschen-gemachter Religionen). Die Christen vor Ort, die durch eine Mission gläubig wurden, sollen nun nicht die ungläubig Gebliebenen ihrer Ortschaft weiter missionieren (verwerf-liche Zwangsmission), sondern Gott handeln lassen. Der sogenannte Bekehrungseifer ist ein Merkmal der falschen Kirchen und Sekten. Das Verhalten der wahren Kirche gegenüber den Ungläubigen soll bestimmt sein durch das Wort von der Geduld, die Bergpredigt. Gott kann die ungläubig Gebliebenen züchtigen/erziehen z. B. durch Krankheit und Tod von Angehörigen (siehe Diener des Hauptmanns, Sohn der Witwe, Tochter des Jairus, etc.). Wenn nun das Unglück die Ungläubigen trifft, soll die Kirche sie nicht als Verfluchte verdammen, die ihre gerechte Strafe von Gott empfangen, sondern Barmherzigkeit entgegenbringen, unterstellend, Gott habe mit den vermeintlich Verfluchten noch etwas vor, habe einen guten Plan für sie.

Immer wieder wird es im Laufe der Zeit Menschen in einer Ortschaft geben, die Gott recht geben und sagen: “Jawohl, ich habe es verdient, daß mein Kind krank wurde bzw. starb, denn ich bin ein fluchwürdiger, verdammter Sünder; ich habe die Gebote Gottes gebrochen.”

5Mo 28,18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes (Kinder; R. B.), der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe, (wenn du nicht gehor-chen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen: …)

Natürlich können auch Armut, Vertreibung (Migration) und Straffälligkeit (siehe Matthäus 25) Folgen des Fluches Gottes über den Sünder sein.

Aber in dem Moment, wo der Sünder eben zugibt, daß Gott ihn mit Recht geschlagen hat oder schlägt, ist er dem Segen schon sehr nahe, kann sich der Fluch in Segen verwandeln. Wenn er sich nach dem Heil in Jesus ausstreckt und die wahre, christliche Kirche aufsucht, um Hilfe bittet, kann ihm geholfen werden. Die Umkehrung des Fluches in Segen kann deutlich werden durch Heilung eines Angehörigen, einer nahestehenden Person, aber auch durch Befreiung von Armut, Re-Integration und Wiederherstellung der Ehre, des guten Rufes des Sünders durch die Kirche.

“Die Welt verdammt ihre vom Unglück getroffenen “Kinder”, aber die Kirche bietet ihnen das Heil an.”

Aber es war durchaus nicht der Wille Jesu, daß seine Jünger sich nun in Kapernaum quasi zur Ruhe setzten und von den Spenden der lokalen Gläubigen lebten.

Mk 1,38 Und er sprach zu ihnen (die Zwölf; R. B.): Lasst uns anderswohin gehen, in die nächsten Städte, dass ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen.

Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.

Jesus ging es ja nicht primär um das Heilen von körperlich Kranken, sondern er wollte letztlich alle Juden heilen, auch die körperlich gesunden, von der unsichtbaren Krankheit der Sünde. Die Heilung von körperlichen Krankheiten unterstrich nur Jesu Mission als Seelenarzt. Außerdem sind körperliche Krankheiten die Folge davon, daß die Sünde in der Welt ist. Jesus packte also das Problem an der Wurzel, bekämpfte die tiefste Ursache aller körperlichen Krankheiten, die Sünde, und so mußten auch die körperlichen Krankheiten seiner heilenden Kraft weichen.

Es ließ sich nicht vermeiden, daß Jesu Wohnhaus in Kapernaum zu einem berühmten Sanatorium für Schwerstkranke in Palästina und darüber hinaus wurde, aber das war nicht das, was er eigentlich wollte. Jesus ging es nicht primär um den Leib sondern  zuerst um die Seele des Menschen.

All die Gesunden in Palästina wären wahrscheinlich nicht so schnell zu ihm gekommen nach Kapernaum, aber er wollte auch die Seele jener Gesunden heilen. Also mußte er bzw. seine Jünger zu ihnen hingehen und ihnen das Evangelium samt Buße predigen. Den Gesunden mußte man sozusagen durch die Predigt erklären, daß auch sie “krank” waren. Nur wer weiß, daß er krank ist, fragt auch nach dem Heil.

Und natürlich, wenn Jesus und seine Jünger einfach in Kapernaum “sitzen geblieben” wären, wäre die Versuchung für die Jünger zu groß gewesen, aus den Krankenheilungen Kapital zu schlagen, aus dem Ganzen ein Gewerbe zu machen. Oder vielmehr, sie hätten vielen zukünftigen, falschen Aposteln ein Beispiel gegeben, sie auf die Idee gebracht, wie man auf sehr leichte und schlaue Art und Weise Geld verdienen konnte – nur daß sie selbst, die wahren Apostel, diese niedrige Gesinnung natürlich nicht hatten, außer Judas Iskariot. Deswegen kam Jesus nicht umhin, seinen Jüngern einen etwas anstrengerenden Lebenswandel aufzuerlegen – dies konnte er ihnen beim besten Willen nicht ersparen.

Als Jesus die Zwölf aussandte, gab es in Kapernaum schon einige Gläubige. Durchaus hätte Jesus sie bitten können, für den Missionseinsatz seiner Jünger zu spenden. Aber das tat er ganz bewußt nicht. Missionsarbeit ist eben keine schnöde Erwerbsarbeit, soll es nicht sein. Ein beliebiger Mensch kann sagen: “Ich werde Schreiner, Schuhmacher, Schlosser oder sonst etwas, um damit meinen Unterhalt zu verdienen.” Aber keiner kann einfach so sagen, ohne göttlichen Ruf: “Ich werde christlicher Missionar, um damit meinen Unterhalt zu verdienen”, als ob der Beruf des Missionars ein profaner Beruf wäre. Nein, nein, ein Missionar ist ein von Gott berufener, zu seinem Dienst eingesetzter Mensch, der aufgrund seiner sehr hohen sittlich-moralischen Qualitäten zu diesem Dienst berufen wurde. Im Grunde ist ein Missionar bzw. Apostel auch ein hoher Würdenträger seiner Kirche bzw. Gottes. Das geht über einen weltlichen Beruf weit hinaus. Vor seiner Berufung (falls er jemals berufen wird) befleißige er sich einfach, ein vorbildliches Glied seiner lokalen Kirchengemeinde zu sein und verdiene seinen Unterhalt durch seiner Hände Arbeit z. B. als Schreiner, Schuhmacher, Schlosser, Bäcker, Metzger, Koch oder ähnliches.

Noch deutlicher: Es mag in einer Gemeinde z. B. einen Bäcker geben, der nicht sehr erfolgreich ist in seinem Beruf. Jener kann nun nicht einfach von sich aus (ohne göttlichen Ruf) sagen: “Ich werde Missionar – da werde ich sicher besser zu Rande kommen.” Gerade so etwas will Jesus nicht. Ich will hiermit nicht sagen, das zukünftige Missionare unbedingt erfolgreich sein müssen in einem weltlichen Beruf, wirklich nicht, denn Misserfolg kann auch auch durch Verfolgung seitens der Welt verursacht werden (dies muß im Einzelfall geprüft werden durch die lokale Kirchenleitung). Vielmehr ist mein Punkt: Jeder versuche so viel an ihm ist, einfach ein gutes (vorbildliches) Gemeindeglied zu sein/zu werden, das sei sein ganzes Streben. Falls er berufliche Probleme aufgrund gewöhnlicher Ursachen hat, soll er versuchen, sie auf gewöhnliche Art zu lösen (Verbes-serung der persönlichen Fertigkeiten und Kenntnisse, mehr Fleiß, Berufswechsel, Orts-wechsel, etc.) Wenn man gerne Missionar werden möchte, weil man die geistliche Not der Menschen sieht, dann soll man dennoch warten, bis Gott einen ordiniert bzw. beruft bzw. zum Missionar einsetzt. Bis dahin befleißige man sich einfach, zu wachsen in der Nachfolge Jesu und gehe seiner weltlichen Erwerbsarbeit nach (falls man an der erfolgreichen Erwerbsarbeit gehindert wird durch Verfolgung seitens der Welt, hat man natürlich Anspruch auf Verständnis seitens und Unterstützung durch die Kirche; ich wiederhole: Beruflicher Misserfolg ist nicht immer ein Zeichen persönlicher Schwäche, sondern kann auch durch Verfolgung seitens der Ungläubigen verursacht sein, gerade heute).

Interessant ist, daß die Zwölf seitens der Kirche von Kapernaum nicht für ihre Missions-reise ausgestattet wurden. Jesus, der Bischof von Kapernaum, wollte das nicht. Damit sollte den Missionaren der Kirche aller Zeitalter ein Beispiel gegeben werden. Indem der Missionar, der wirklich von Gott ordiniert bzw. berufen wurde, ohne Ausstattung jeglicher Art loszieht, zeigt er, daß für ihn sein “Job” keine profane Erwerbsarbeit ist, sondern daß er ihm Dienste Gottes steht. Und natürlich, “der Arbeiter ist seines Lohnes wert” ist gültig gerade auch für den, der für Gott arbeitet, aber im Reich Gottes spielt immer auch der Glaube eine Rolle und der Kommerz ist etwas verächtliches. Der von Gott ordinierte Missionar hat den Glauben, daß er an den Orten, wo er hinkommen wird, um dort das Evangelium zu verkünden, Menschen finden wird, die für seinen Unterhalt aufkommen. Lieber Leser, sind Sie sich eigentlich bewußt, was ich hier schreibe??? Außerhalb des Glaubens wäre das der blanke Wahnsinn, fast Selbstmord. Aber der wirkliche Missionar Gottes kann und soll ohne Mittel losziehen und er wird solche finden, die ihn versorgen und diese Versorgung ist der Lohn seiner Missionsarbeit. Und, wie gesagt, das funktioniert natürlich nur im Glauben, aber den hat ja der echte Missionar durch Buße, Glauben an Jesus und sakramentale Taufe (siehe Anmerkung 3, unten) einschließlich Kindertaufe. Und weil er viele Jahre demütig danach strebte, ein vorbildliches Glied seiner Gemeinde zu sein, hat Gott ihn mit dem Amt des Missionars geehrt, das mit der Verheißung der Versorgung des Arbeiters durch Gott versehen ist.

Übrigens hat auch der Apostel Paulus nach diesem Prinzip gehandelt. Wir lesen nirgends etwas, daß die Kirche zu Antiochia (Paulus’ Heimatkirche) ihn irgendwie für seine Missionsreisen ausgestattet hätte. Nein, Paulus war auf die Gemeinden angewiesen, die er gründen wollte durch seine Mission. An einzelnen Orten unterwegs hat man ihm die Versorgung verwehrt, da hat er einfach mit seiner Hände Arbeit sein Brot verdient, statt von jenen Gemeinden seine Lohn ggf. unter Androhung von Gewalt einzufordern – das lag im ferne. Nein, nein, keiner sollte ihm unterstellen können, er sei nur auf profanen Erwerb aus, Mission sei ein Gewerbe für ihn. Da, wo man ihm unterstellte, er sei auf Gewinn aus, machte er das Evangelium völlig kostenfrei und begehrte gar nichts. Edlere Gemeinden versorgten ihn und er ließ es sich gerne gefallen (2Kor 11,8 Andere Gemeinden habe ich “beraubt” und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu können. ).

Lk 10,7 In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen. (das sagte Jesus)

1Kor 9,9 Denn im Gesetz des Mose steht geschrieben (5.Mose 25,4): »Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.« Sorgt sich Gott etwa um die Ochsen? (das sagte Paulus, der des gleichen Geistes war wie Jesus)

Es ist enorm wichtig, daß der Missionar mit seinem Recht auf Versorgung richtig umgeht (siehe oben), damit er falschen (gewinnsüchtigen) Aposteln die Gelegenheit abschneide:

2. Korinther 11, 12-15 12 Was ich (Paulus; R. B.) aber tue, das will ich auch weiterhin tun und denen den Anlass nehmen, die einen Anlass suchen, sich zu rühmen, sie seien wie wir. 13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi. 14 Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts. 15 Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit; deren Ende wird sein nach ihren Werken.

Kurz gesagt: Auch noch heute (!) gilt, daß Missionare buchstäblich mit leeren Taschen losziehen müssen/sollen!!! Nur so kann verhindert werden, daß aus Mission eine schnöde, profane Erwerbsarbeit gemacht wird und sich Heerscharen von falschen Aposteln und Wölfen im Schafspelz in diesen Dienst hineindrängen.

Auch direkt von ihren Zuhörern sollten die echten Apostel bzw. Missionare  nichts nehmen (Gebühren). Auch das wieder, um den falschen Aposteln, die nur schändlichen Gewinn suchen, die Gelegenheit abzuschneiden. Durch das Verhalten der echten Apostel wurde der Kirche bzw. allen Gläubigen bzw. Christen ein Indikator in die Hand gegeben, mit dem man falsche Apostel, böse Arbeiter, identifizieren kann: Ein falscher Apostel ist derjenige, der direkt für eine vermeintlich kirchliche bzw. geistliche Dienstleistung Geld nimmt bzw. eine Gebühr verlangt. Beim echten Apostel sind Dienstleistung und Lohn immer auseinandergerissen – kein direkter Lohn für eine bestimmte Dienstleistung. Dennoch, auch der echte Apostel bekommt Lohn für seine Arbeit, aber nicht so, wie es in der kommerziellen Arbeitswelt üblich ist. Er bekommt nicht ein Quantum Lohn oder Geld für ein Quantum Arbeit, sondern wird mehr oder weniger besoldet, wobei er diesen Sold nicht einfordert, sondern sehr geduldig darauf wartet, daß der heilige Geist eine Gemeinde bewegt, ihn zu unterstützen, weil sie ihn als wahren Diener des Herrn identifiziert hat. Die “Besoldung” der Jünger, die zusammen mit Jesus in Israel missionierten, bestand in kostenloser Unterkunft und Verpflegung, die von den Gläubigen an den Orten, wo sie missionierten, zur Verfügung gestellt wurden.

Lk 10,7 In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen.

Warum der Einschub mit Herodes (Antipas) und Johannes dem Täufer?

Zwischenzeitlich ließ Herodes Johannes den Täufer hinrichten, diesen äußerst lästigen Bußprediger (siehe Anmerkung 2, unten). Aber dieser gleiche böse Herodes begehrte Jesus zu sehen trotz der Tatsache, daß er Johannes, den Wegbereiter und Freund Jesu, der gleichen Geistes wie Jesus war, hatte hinrichten lassen. Herodes repräsentiert die sündige Welt, die Menge aller Nicht-Christen: Jesus als Wunderheiler hätte man schon gerne, aber bitte ohne Johannes den Täufer und seine Bußpredigt – “bitte nicht das Gerede von Sünde, Buße, Umkehr und Gericht Gottes!” Herodes repräsentiert aber auch die Seele des Menschen, der ungläubig bleibt, den zeitlichen Genuß der Sünde dem ewigen Heil vorzieht, die Sünde mehr liebt als das Heil.

Wenn Jesus umhergegangen wäre und hätte einfach seine Heilungen verkauft, Gebühren für seine Heilungen verlangt, dann hätte das Herodes und vielen anderen Juden sehr gut gefallen – so einen Wunder-Jesus, Disney-Jesus, wünschten sie sich direkt herbei; daß er aber einen ganzheitlichen Anspruch auf den Menschen, die Geheilten, erhob, was deutlich wird durch die Bußpredigt des Johannes, war ihm und vielen anderen Juden vollkommen unerträglich. Es war für sie völlig inakzeptabel, daß Jesus Heilung auch immer mit Vergebung der Sünden verband, daß es ihm letztendlich primär um die Vergebung der Sünden ging – und die zu ihm kamen, waren solche, die Johannes durch seine Bußpredigt traurig gemacht hatte. Jesus beseitigte das Grundübel des Menschen, die Sünde, die auch die grundlegende Ursache für Krankheit in der Welt ist. Die Heilungen waren nichts weiter als eine Illustration dessen, was unsichtbar geschah.

Vielleicht wollte Lukas durch diesen Einschub mit der Bußpredigt des Johannes den Missionaren aller Zeitalter einen Trost geben: Es werden sich häufig viele nicht bekehren, aber nicht weil die Missionare etwa unfähig wären (wie könnten auch solche, die Kranke heilen können, unfähig sein), sondern weil viele Menschen den zeitlichen Genuß der Sünde dem ewigen Heil vorziehen. Der Missionar braucht sich also nicht mit Selbst-vorwürfen zu martern, falls sich viele nicht bekehren. (nur wenn seine Kraft zu heilen nachlässt oder verschwindet, dann sollte er sich einer ernsten Selbstprüfung unterziehen)

Und das Ganze paßt wiederum wunderbar mit der Sache von der Erwerbsarbeit zusam-men, denn genau diejenigen, die für ihre Missionsarbeit direkt Gebühren genommen hätten von den Zuhörern, die hätten mit Sicherheit das Evangelium auch falsch gepredigt. Sie hätten die Sache mit der Bußpredigt des Johannes weggelassen, denn das ist es, woran die sündige Welt Anstoß nimmt. Die Welt sagt: “Heil, ja, aber Buße, nein!” Deswegen dieser Einschub hier.

Warum die Sache mit der Brotvermehrung?

Wunder wie Brotvermehrung tat Jesus grundsätzlich sicherlich eher ungern, da er kein Brotkönig sein wollte. Diese allgemeine Ordnung, daß der Mensch einfach durch seiner Hände oder Kopf Arbeit seinen Unterhalt verdienen soll, wollte Jesus nicht umstoßen. Jesus wollte kein Brotkönig sein, sondern sein Volk retten von seinen Sünden.

Joh 6,15 Als Jesus nun merkte, dass sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen (nach einer Brotvermehrung; R. B.), entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.

Warum macht dann Jesus hier eine Ausnahme?

Nun, Jesus wollte den Jüngern etwas zeigen. Es war durchaus nicht nötig, mit Heilungen Geld zu verdienen, für Heilungen Gebühren zu nehmen. Indem Jesus das Brot und die Fische vermehrte, zeigte er, daß er doch in sich selbst unendlich reich war und ihnen alles direkt geben konnte, wenn er wollte. In seiner Person hatten sie einen unvorstellbar großen Reichtum; Jesus selbst war ihr unaussprechlich großer Reichtum. Durch das Wunder der Brotvermehrung wurde es auch klar, daß es Jesus selbst unendlich fern liegen mußte, sich selbst durch Spendengelder zu bereichern. Warum sollte jemand, der selbst Brot und Fisch vermehren konnte, auf Geld zum Erwerb dieser Dinge aus sein? Übrigens ist interessant, daß Jesus sich nicht wie ein Disney-Jesus vor die 5000 hinstellte und das Wunder vollbrachte, sondern er vermehrte das Brot im Kreise seiner Jünger, die dann das Brot und die Fische an das Volk austeilten, ganz unspektakulär.

Übrigens paßt auch diese Sache mit der Brotvermehrung wunderbar mit der Sache von der Erwerbsarbeit zusammen. Jene, die aus der Mission eine profane Erwerbsarbeit machen würden, die kämen auch nie auf die Idee bzw. es wäre ihnen geradezu ein Gräuel, die Zuhörer ihrer Predigt auch noch kostenlos zu bewirten, wie Jesus es tat. Dies wäre in ihren Augen, gemäß ihres kommerziellen Denkens ja geradezu wahnwitzig, denjenigen, denen man eine Dienstleistung erbracht hat (eben die Predigt des Evangeliums), auch noch etwas zu schenken. Kein vernünftiger Mensch, der einen Dienst erbracht hat, so die Denke der falschen Apostel, schenkt dem Bedienten auch noch etwas, sondern erwartet selbst-verständlich einen Lohn für seinen Dienst. Das Erste, was ein falscher Apostel nach seiner Predigt bzw. vielleicht sogar schon vorher tut, ist, daß er seine Bankverbindung bzw. Kontonummer bekannt gibt.

So haben wir einen zusätzlichen Indikator zum Erkennen falscher Apostel. Sie werden niemals ihren Zuhörern materielle Geschenke machen, sondern ihren Lohn von ihren Zuhörern mit allem Nachdruck einfordern – sie sind ganz dem Kommerz, dem schnöden Mammon verhaftet.

Anmerkung 1:

Die Kirche als Institution und die Welt sollen tatsächlich scharf von einander getrennt sein. Dies heißt aber nicht, daß ein Christ zu seinen weltlichen Nachbarn (z. B. im Mietshaus) unfreundlich sein soll – im Gegenteil: Der wahre Christ ist eben nicht fanatisch, sondern weiß, daß Gott an seinen ungläubigen Nachbarn (weiterhin) wirkt (“Gott läßt auf Gute und Böse regnen”).

Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,

Mt 5,45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Jederzeit ist er bereit, zur Hilfe zur eilen, falls dies gewünscht wird. Im Sinne der Bergpredigt, dem Wort von der Geduld, bricht er nicht den Stab über seine ungläubigen Nachbarn. Aber, wie gesagt, in die Kirche als Institution können sie erst nach erfolgter Bekehrung aufgenommen werden. Der Christ will seinen ungläubigen Nachbarn nur allezeit freundlich, geduldig und einladend gegenübertreten, aber wenn sie das Heil ererben wollen, müssen sie Buße tun über ihre Sünden. Keinesfalls darf der Gläubige Kompromisse bezüglich der Sünde machen, sich der Illusion hingebend, er könne so für die Ungläubigen ein Hindernis aus dem Weg räumen. Dies würde nur zu seinem eigenen Ruin führen.

Spezialfall Muslime: Auch wenn die Grundhaltung des Christen die der Geduld und Freundlichkeit ist, schließt das nicht aus bzw. beinhaltet es sogar, den Muslimen mit einer entschiedenen Reserve gegenüberzutreten, da diese einen Mörder (Mohammed) als Pro-pheten verehren. Außerdem ist im Islam der Mord an Nicht-Muslimen nicht nur eine legale sondern sogar eine heilige Handlung (unfassbar aus christlicher Sicht). Muslime sind durch ihre überaus perverse Religion als Personen degradiert. Wer den Unsinn (besser Dreck) Mohammeds glaubt, begeht intellektuellen Selbstmord, entehrt sich selbst, schließt sich ein Stück weit aus der zivilisierten Gesellschaft aus.

Anmerkung 2:

Eigentlich mochte Herodes Johannes den Täufer. Seine Frau Herodias aber hasste ihn abgrundtief. Wäre Herodes nicht mit Herodias verheiratet gewesen, hätte er Johannes wahrscheinlich nicht hingerichtet. Die Salbung Jesu durch die Sünderin aus Kapitel 7 ist wie gesagt ein Bild auf die Liebe der Seele des bekehrten Sünders zu Jesus. Der Umgang von Herodes Antipas mit Johannes illustriert genau das Umgekehrte: Herodes liebte zwar Johannes den Täufer, aber er liebte auch seine (böse) Frau Herodias, liebte sie mehr als Johannes. Da er Herodias augenscheinlich mehr liebte als Johannes, ließ er ihn auf ihren Wunsch hin hinrichten. Sicherlich finden viele Menschen Jesus grundsätzlich sehr sympathisch. Aber mehr als Jesus lieben sie ihre sündige Natur, ihren natürlichen “Gemahl”. Sie ziehen den zeitlichen Genuß der Sünde dem ewigen Heil vor, wollen nicht Buße tun, sondern bleiben bei irgendeiner menschgemachten Religion wie Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, evangelikaler Glaube, etc., die die Sünde rechtfertigt, wo man also ein “Gläubiger” sein und gleichzeitig ein Sünder bleiben kann, da man durch das Halten bestimmter äußerlicher Rituale seiner Religion (zum Beispiel die fünf Säulen des Islam) sich von Liebe und Gerechtigkeit im Alltag dispensiert. Aber nur der durch die Liebe im Alltag tätige Glaube ist der wahre Glaube. Solche “töten” sozusagen Jesus für sich selbst. Absolut gesehen, kann natürlich niemand Jesus töten – aber ich kann ihn für mich selbst töten, indem ich ihm nicht die Herrschaft über mein Leben überlasse durch Buße und sakramentale Taufe. Ich kann Jesus in mir “töten”.

Matthäus 14, 1-12 1 Zu der Zeit kam die Kunde von Jesus vor den Landesfürsten Herodes. 2 Und er sprach zu seinen Leuten: Das ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten. 3 Denn Herodes hatte Johannes ergriffen, gefesselt und in das Gefängnis geworfen wegen der Herodias, der Frau seines Bruders Philippus. 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, dass du sie hast. 5 Und er hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten. 6 Als aber Herodes seinen Geburtstag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel dem Herodes gut. 7 Darum versprach er ihr mit einem Eid, er wolle ihr geben, was sie fordern würde. 8 Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir hier auf einer Schale das Haupt Johannes des Täufers! 9 Und der König wurde traurig; doch wegen des Eides und derer, die mit ihm zu Tisch saßen, befahl er, es ihr zu geben, 10 und schickte hin und ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. 11 Und sein Haupt wurde hereingetragen auf einer Schale und dem Mädchen gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. 12 Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leichnam und begruben ihn; und sie kamen und verkündeten das Jesus.

Markus 6, 14-29 14 Und es kam dem König Herodes zu Ohren; denn der Name Jesu war nun bekannt. Und die Leute sprachen: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; darum tut er solche Taten. 15 Einige aber sprachen: Er ist Elia; andere aber: Er ist ein Prophet wie einer der Propheten. 16 Als es aber Herodes hörte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe, der ist auferstanden. 17 Denn er, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes ergriffen und ins Gefängnis geworfen um der Herodias willen, der Frau seines Bruders Philippus; denn er hatte sie geheiratet. 18 Johannes hatte nämlich zu Herodes gesagt: Es ist nicht recht, dass du die Frau deines Bruders hast. 19 Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten und konnte es nicht. 20 Denn Herodes fürchtete Johannes, weil er wusste, dass er ein frommer und heiliger Mann war, und hielt ihn in Gewahrsam; und wenn er ihn hörte, wurde er sehr unruhig; doch hörte er ihn gern. 21 Und es kam ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag ein Festmahl gab für seine Großen und die Obersten und die Vornehmsten von Galiläa. 22 Da trat herein die Tochter der Herodias und tanzte und gefiel Herodes und denen, die mit am Tisch saßen. Da sprach der König zu dem Mädchen: Bitte von mir, was du willst, ich will dir’s geben. 23 Und er schwor ihr einen Eid: Was du von mir bittest, will ich dir geben, bis zur Hälfte meines Königreichs. 24 Und sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Täufers. 25 Da ging sie sogleich eilig hinein zum König, bat ihn und sprach: Ich will, dass du mir gibst, jetzt gleich auf einer Schale, das Haupt Johannes des Täufers. 26 Und der König wurde sehr betrübt. Doch wegen des Eides und derer, die mit am Tisch saßen, wollte er sie keine Fehlbitte tun lassen. 27 Und sogleich schickte der König den Henker hin und befahl, das Haupt des Johannes herzubringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis 28 und trug sein Haupt herbei auf einer Schale und gab’s dem Mädchen und das Mädchen gab’s seiner Mutter. 29 Und als das seine Jünger hörten, kamen sie und nahmen seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.

Diese Schilderungen aus Markus und Matthäus lassen sich nur zusammenbringen, wenn man annimmt, daß Herodes Johannes eigentlich gern hatte, aber dann doch der Liebe zu seiner bösen Frau Herodias den Vorrang gab. So wird Herodes zum Bild für die Seele des Menschen, die ihren neuen legitimen Gemahl Jesus, der ihr vielleicht nicht völlig unsympathisch ist, verschmäht und ihren alten Gemahl “die sündige Natur” oder “der alte Mensch” bevorzugt. Die durchaus reale Wertschätzung, die Herodes für Johannes hatte, wird am Jüngsten Tag von Gott (Jesus) nur als blanker Hass gerechnet werden, da Herodes den lieben Johannes nicht gegenüber seiner bösen Frau bevorzugte bzw. weil auch seine Seele das alte Leben in der Sünde gegenüber dem neuen Leben in Christus vorzog.

Besser als Herodes machte es einstmals Mose:

Hebräer 11, 24-26 24 Durch den Glauben wollte Mose, als er groß geworden war, nicht mehr als Sohn der Tochter des Pharao gelten, 25 sondern wollte viel lieber mit dem Volk Gottes zusammen misshandelt werden als eine Zeit lang den Genuss der Sünde haben, 26 und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung.

 Lk 14,26 Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein.

Das bedeutet nicht, daß ein Christ seine Verwandten hassen soll, sondern daß seine Liebe zu Christus und seiner Kirche so groß sein soll, daß verglichen damit, also relativ, die Liebe zur Verwandtschaft wie Hass erscheint.

Mt 10,37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

Anmerkung 3:

Die sakramentale Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist. Dies glauben übrigens die Evangelikalen, die häufig sakramental getaufte Menschen noch einmal taufen, nicht. Falls Sie, lieber Leser, Glied einer evangelikalen Gemeinde sind, “dann ziehen Sie bitte nicht ohne Mittel als Missionar los”, denn Sie sind definitiv nicht im Glauben. Sie haben keine Verheißung, auf Ihrer Missionsreise Menschen zu finden, die für Ihren Unterhalt aufkommen. Aufgrund der evangelikalen Wiedertaufe sind Sie außerhalb des Glaubens, denn die Wiedertaufe setzt die sakramentale Taufe (meistens Kindertaufe) außer Kraft, durch die allein der Mensch von neuem geboren wird (ich gehe davon aus, daß Sie als Kind sakramental bzw. kirchlich getauft wurden). Sie werden sehr schweren Schiffbruch erleiden, falls Sie dennoch losziehen. Auch sollten Sie bedenken, daß die Verkündigung des Evangeliums ohne Bezug auf die sakramentale Taufe sehr schädlich ist – Sie würden also mit Ihrer “Missionsarbeit” Schaden anrichten, was Ihre ewige Verdammnis befördern würde.

Ich wiederhole: Die neue Geburt ist nicht irgend ein obskures, innerliches Erlebnis des Bekehrten, das man nicht näher definieren kann, oder etwa die Bekehrung selbst, sondern die neue Geburt ist tatsächlich die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Wirksam wird die sakramentale Taufe, wenn der Getaufte Buße tut und das Evangelium von Jesus als ein Zeugnis der Liebe Gottes glaubt.

Falls Sie, lieber Leser, evangelikal getauft oder wiedergetauft wurden, dann sagen Sie sich von dieser Taufe oder Wiedertaufe wieder los und beziehen Sie sich auf Ihre Kindertaufe. Fall Sie als Kind nicht kirchlich, das heißt sakramental, getauft wurden, dann müssen Sie sich trotz Ihrer evangelikalen Taufe nochmals (sakramental) taufen lassen (ich würde Sie taufen). Diese Taufe wäre völlig legitim und keine illegale Wiedertaufe in dem Sinne, denn die Taufe der Evangelikalen ist das blanke Nichts, ein reines Bad im Wasser ohne metaphysische Wirkung.

Die sakramentale Taufe ist die Taufe, die in der Gesinnung erfolgt, daß man den Täufling bei der Taufe Gott übergibt, der ihn neu macht (neue Geburt). Die Taufe muß auch auf den Namen des dreieinigen Gott erfolgen, der ein Gott in drei Personen ist (Trinität).

Ergänzung

Wie gesagt, sollen die Christen an einem Ort, die durch eine Mission gläubig wurden, nicht die ungläubig gebliebenen Einwohner ihrer Ortschaft weiter missionieren, das wäre ganz verwerflich. Wie sie mit den Einwohnern des Ortes, an dem sie wohnen, umgehen sollen – dazu siehe oben. Im Umland, wo das Evangelium noch nicht verkündet wurde, kann bzw. soll aber die neu entstandene Gemeinde durchaus missionieren. Die Glieder der Gemeinde werden sich umsehen nach Männern unter ihnen, die für den Missionsdienst geeignet sind, gemäß des Beispiels der Gemeinde von Jerusalem:

Apg 6,3 Darum, ihr lieben Brüder (das sprachen die Zwölf zur Gemeinde von Jerusalem; R. B.), seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst.

Solche wird dann die Ortsgemeinde als Missionare einsetzen und aussenden.

Durch etliche Stellen im Neuen Testament wird klar, wie das Missionssystem Gottes funktioniert: Apostel durchziehen Metropolen von Regionen, wo das Evangelium noch nie verkündet wurde, noch völlig unbekannt ist. Sofort entstehen christliche Gemeinden, Keimzellen für weitere Mission in der Region (aber nicht am eigenen Wohnort, siehe oben). Jene lokalen Gemeinden betreiben dann ihrerseits Missionsarbeit in der Umgebung ihrer Stadt, indem sie in den umliegenden Ortschaften das Evangelium verkünden. Die örtlichen Gemeinden gewährleisten sozusagen die völlige Durchdringung einer Region mit dem Evangelium, sodaß wirklich buchstäblich jeder Einwohner einer Region erreicht wird.

1Thess 1,8 Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erschollen nicht allein in Mazedonien und Achaja, sondern an allen Orten ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, sodass wir es nicht nötig haben, etwas darüber zu sagen. (dies schrieb Paulus an die Gemeinde von Thessaloniki, die offenbar fleißig missionierte)

Auch Jesus selbst missionierte nach diesem System:

Lk 8,1 Und es begab sich danach, dass er durch Städte und Dörfer zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, (der feste Stützpunkt Jesu und seiner Jünger war Kapernaum; Kapernaum war sozusagen die erste Missionszentrale der christlichen Mission)

Lk 9,6 Und sie (die zwölf Apostel; R. B.) gingen hinaus und zogen von Dorf zu Dorf, predigten das Evangelium und machten gesund an allen Orten. (dies geschah auch wieder von Kapernaum aus)

Apg 8,25 Als sie (Petrus und Johannes; R. B.) nun das Wort des Herrn bezeugt und geredet hatten, kehrten sie wieder um nach Jerusalem und predigten das Evangelium in vielen Dörfern der Samariter. (dies taten Petrus und Johannes von Jerusalem aus, denn nach der Himmelfahrt des Herrn wurde zunächst Jerusalem zur Hauptmissionszentrale)

Apg 9,32 Es geschah aber, als Petrus überall im Land (mindestens Judäa; R. B.) umherzog (und das Evangelium verkündete; R. B.), dass er auch zu den Heiligen kam, die in Lydda wohnten. (auch dies tat Petrus von Jerusalem aus)

Paulus’ Stützpunkt war Antiochia (von Antiochia ging die Mission unter den Heiden aus):

Apg 14,26 Und von da fuhren sie (Paulus und Barnabas; R. B.) mit dem Schiff nach Antiochia, wo sie der Gnade Gottes befohlen worden waren zu dem Werk (die erste Missionsreise; R. B.), das sie nun ausgerichtet hatten.

Die Gemeinde zu Antiochia wiederum war durch Missionare aus Jerusalem gegründet worden:

Apg 11,20 Es waren aber einige unter ihnen (Missionare aus Jerusalem; R. B.), Männer aus Zypern und Kyrene, die kamen nach Antiochia und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom Herrn Jesus.

Weitere Ergänzung

Wie wir oben gesehen haben, hat Gott in sein Missionssystem einige Mechanismen eingebaut, durch die falsche Apostel automatisch abgewehrt werden, falls die Kirche nur und ganz streng dieses System anwendet: Welcher falsche Apostel hat Lust, ohne Ausstattung durch seine Heimatgemeinde loszuziehen, keine Gebühren von seinen Zuhörern zu nehmen, die allseits unbeliebte Buße zu predigen und schließlich und endlich seine Zuhörer auch noch zu bewirten? Wenn also die Kirche mit allem Nachdruck darauf besteht, daß man gemäß Gottes Anweisungen missioniert, dann werden falsche Apostel, also Menschen, die nach schändlichem Gewinn trachten, automatisch draußen bleiben, denn hier gibt es nichts zu verdienen, eher etwas zu verlieren.

Und noch mehr Sperrmechanismen gegen falsche Apostel gibt es:

Jesus fragte die zwölf Apostel: Wer, sagen die Leute, daß ich sei?

Er wollte von ihnen das Bekenntnis hören, daß er der Fels sei, auf dem Gott seine Kirche baut. Jeder wahre Apostel muß irgendwann zu der Erkenntnis gelangen, daß Jesus nicht nur der Christus ist, sondern daß Gott seine Kirche allein und ausschließlich auf diesen Felsen, den sanftmütigen, demütigen und selbsterniedrigten Jesus Christus, baut. Die Herrlichkeit der Kirche besteht nicht in irdischer Macht, Ehre und Wohlleben ihres Klerus sondern in der Vollmacht, die Absolution erteilen zu dürfen (Schlüssel-gewalt). Die Kirche kann bußfertige Sünder bzw.  Gemeindeglieder absolvieren, das heißt Vergebung der Sünden und Befreiung von Sünden zusprechen (von Sünden lossprechen). Das ist die Herrlichkeit der Kirche – sie ist eine große Seelsorgerin und Mutter der Gläubigen. Die Kirche, die die Absolution praktiziert, wird von den Pforten der Hölle nicht überwunden werden, denn sie steht auf dem Fels Christus. Der Christ, der nach seiner Taufe gesündigt hat, kann und soll wieder “zurückschwimmen”, seine Taufe bleibt durchaus gültig, und wieder neu Vergebung der Sünden empfangen auf Grundlage des Sühneopfers Jesu, mit dem er durch seine Taufe verbunden ist. Jesus ist der Fels der Kirche, weil man durch sein Werk am Kreuz immer wieder neu Vergebung der Sünden empfangen kann (wenn man Buße tut). Die Kirche bzw. ihre Amtsträger sprechen dem Bußfertigen nach der Beichte im Namen Gottes die Vergebung zu bzw. sprechen ihn auch los von Sünden, damit er Befreiung erfährt. Das alles geschieht auf Grundlage des Sühneopfers Jesu, des Felsens der Kirche.

Matthäus 16, 13-20 13 Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? 14 Sie sprachen: Einige sagen, du seist Johannes der Täufer, andere, du seist Elia, wieder andere, du seist Jeremia oder einer der Propheten. 15 Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! 17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19 Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. 20 Da gebot er seinen Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.

Falsche Apostel werden dadurch identifiziert, daß sie nicht dem bußfertigen Sünder vergeben wollen auf der Grundlage des Opfers Jesu. Sie rufen zum Beispiel wie der Papst auf zu guten Werken, um mit Gott ins Reine zu kommen.

Siehe auch Papst

Und, natürlich, die Kirche die an der Absolution festhält, wird niemals zu irdischer Herrlichkeit gelangen, denn das menschliche Fleisch, die Menschheit ist werksgerecht. Die meisten Menschen hören viel lieber die Predigt der falschen Apostel (z. B. Papst, katholische Bischöfe und Priester), der Mensch könne durch gute Werke Gottes Wohl-gefallen erlangen.

Die wahre Kirche samt ihrer echten Apostel setzt das Werk Jesu fort, Menschen der Finsternis zu entreißen. Dies erregt natürlich den äußersten Unwillen und Zorn der boshaften Mächte, der bösen Geister, und sie werden die Ungläubigen gegen die Kirche aufhetzen. Der einzige Weg für den Christen dieser Verfolgung zu entgehen, wäre es, wieder zum Sünder zu werden, was ihm aber die ewige Verdammnis einbringen würde. Aber diese Gefahr des Abfalls ist für den Christen wirklich da, denn die falschen Apostel haben Religionen ersonnen (menschengemachte Religionen) wie Katholizismus, Islam, Billige-Gnade-Protestantismus, evangelikaler Glaube, etc., wo man gläubig und trotzdem ein Freund der Welt sein kann. Denn diese Religionen verlangen von ihren Gläubigen nicht die Nachfolge Jesu im Alltag, was den Anstoß der Welt erregen würde, was das wirklich Schwere wäre, sondern nur das Halten bestimmter Rituale, wodurch ihre Gläubigen vermeintlich das Heil erlangen – sehr teuflisch. Die Wahrheit ist, daß all diese werksgerechten Pseudo-Heiligen verloren gehen werden, denn sie waren nichts weiter als kleine, miese, egoistische, sexuell unzüchtige Spießbürger, religiös sehr tolerant (außer bezüglich des echten Christentums), die dem Materialismus frönten.

Und daran sind die bösen Apostel auch zu erkennen, daß sie eben irgendwelche Dinge lehren, die den Menschen von der Nachfolge Jesu im Alltag dispensieren. Im Gegensatz dazu werden echte Apostel bzw. Missionare immer lehren, daß der wahre Christ auch im Alltag, egal wo er ist, ob er wacht oder schläft, Jesus nachfolgen muss. Der Christ darf nicht die religiöse Toleranz, sexuelle Unzucht und den Materialismus oder sonstigen Götzendienst der Welt mitmachen. Wenn er eine menschengemachte Religion annimmt, die ihm vorgaukelt, das ginge doch, dann wird er erst recht verlorengehen.

Diese Rede von der Kirche in Niedrigkeit auf Erden (liebevolle Seelsorge statt Ausübung irdischer Macht) mußte den Aposteln so unglaublich erscheinen, daß Jesus ihnen die Gnade erwies, schon hier auf Erden seine Herrlichkeit sehen zu dürfen. Dies geschah auf dem Berg der Verklärung. Die Rolle, die die Kirche samt ihres Klerus auf Erden spielt, nämlich die einer Seelsorgerin und Mutter der Gläubigen, ist kein Ausdruck von Schwäche. Auch ihr Herr ging umher als liebender Seelsorger, nicht nach irdischer Macht strebend, obwohl er doch im Verborgenen der mächtige Christus war, was die Jünger auf dem Berg der Verklärung sehen durften. Ihn, dessen Sanftmut und Demut sie vielleicht als Schwäche auszulegen geneigt waren, sahen sie nun in der Herrlichkeit Gottes erstrahlen, sahen ihn als den ewigen Gott. Nur die bösen Mächte und die sündige Welt sehen einen Widerspruch zwischen Macht und seelsorgerlicher Liebe, betrachten den liebevollen Seelsorger als Schwächling. Sie können sich nicht vorstellen, daß der Liebende auch ein Mächtiger sein könnte, aber dennoch ist es bei Christus so. Der liebevolle Christus ist auch der mächtige Christus, der ewige Gott. Und auch die liebende Kirche wird dermaleinst zur Herrlichkeit des Sohnes Gottes erhoben werden.

Falsche Apostel werden nie zu der Überzeugung gelangen, daß dieser sanftmütige und demütige Jesus von Nazareth der ewige Sohn Gottes und Gott ist, gleich mächtig und ewig wie Gott, der Vater. Sie werden dem Vater immer ihre eigenen, niedrigen Charakter-eigenschaften wie Gier nach Macht, Ehre und Reichtum beimessen, ihn vom Sohn Gottes, Jesus,  charakterlich verschieden sein lassen. Dies tat zum Beispiel der Irrlehrer Arius (siehe unten, “Die unheiligen Drei”). Unerträglich ist für falsche Apostel der Gedanke, Gott, der Vater, wäre charakterlich wie Jesus von Nazareth. Aber das ist die Wahrheit. Wäre Gott, der Vater, Mensch geworden, er hätte sich genauso wie Jesus verhalten. Wir kommen also an Jesus nicht vorbei, wenn wir den Vater kennen wollen – der Vater ist eins mit seinem Sohn. Es gibt keine Gotteserkenntnis unabhängig von Jesus von Nazareth. Wer das behauptet, lügt.

Siehe auch Die unheiligen Drei

Warum konnten sie den besessenen Knaben nicht heilen?

Nun, es scheint, daß Judas Iskariot immer mehr Einfluss unter den Jüngern gewann. Er ist das Paradebeispiel eines falschen Apostels. All das Negative, was ich oben geschildert habe, traf auf ihn zu. Judas war drauf und dran die kleine Kirche Jesu, die Schar der Jünger, durch seinen Unglauben zu verderben und da konnten sie kaum mehr heilen, denn Judas’ Unglaube fraß um sich wie Krebs.

Wir nehmen es heute als selbstverständlich hin, daß in den großen Kirchen praktisch keine Heilungen mehr stattfinden. Da machen wir einen großen Fehler. Die Abwesenheit von Wundern in den großen Kirchen (katholische Kirche, evangelische Kirche) heute ist der eindeutige Beweis dafür, daß dies keine christlichen Kirchen mehr sind, daß der Heilige Geist dort nicht gegenwärtig ist. Diese Kirchen werden von falschen “Aposteln” regiert. Wenn man sich mit der Geschichte der Kirche befasst, sieht man, daß in der ältesten Kirche (auch noch nach dem apostolischen Zeitalter) Wunder selbstverständlich waren, an der Tagesordnung waren. Wunder und Heilungen gehören ganz selbstverständlich zur wahren Kirche. Eine Kirche ohne Wunder und Heilungen ist schlichtweg keine Kirche.

Das Kreuz Christi

Die Jünger konnten weder die 5000 speisen noch den besessenen Knaben heilen. Jesus mußte ihnen jeweils aushelfen. Dabei müssen wir berücksichtigen, daß er ihnen ja längst apostolische Vollmacht gegeben hatte – sie waren sozusagen durch seine Ordination “kleine Christusse”. Wäre mit ihrem geistlichen Leben alles in Ordnung gewesen, hätten sie durchaus selbst die 5000 speisen können und den Besessenen heilen, in der Kraft ihrer Vollmacht, die sie von Jesus hatten.

Weswegen aber konnten sie ihre Vollmacht nicht einsetzen, schienen sie sie gleichsam verloren zu haben?

Nun, dies war eben der Einfluß des personifizierten Unglaubens Judas Iskariot. Judas hatte eben keine Lust, sein Kreuz auf sich zu nehmen täglich wie Jesus Christus. Damit aber schied er sich innerlich von Christus. Und dieses giftige Krebsgeschwür Judas beeinträchtige die geistliche Gesundheit der ganzen Körperschaft, besser des ganzen Körpers, der Zwölf bzw. Elf.

Lukas 9, 21-27 21 Er aber gebot ihnen, dass sie das niemandem sagen sollten (das er der Christus sei; R. B.), 22 und sprach: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferstehen. 23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten. 25 Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst? 26 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel. 27 Ich sage euch aber wahrlich: Einige von denen, die hier stehen, werden den Tod nicht schmecken, bis sie das Reich Gottes sehen.

Judas wollte herrschen, Kohle machen, suchte weltliche Ehre und Anerkennung. Religion war ein Geschäft für ihn und ein Mittel, um Macht und Ehre in dieser Welt zu erlangen. Sein Kreuz auf sich zu nehmen, lag ihm unglaublich fern. Nichts kotzte ihn mehr an, als sich um kleine, lausige, widerliche Sünder zu kümmern, ihnen zu predigen, daß Jesus am Kreuz ihre Sünden getragen hat und deshalb auch noch verfolgt zu werden. Sicherlich stützte er sich auch auf seine Abstammung von Abraham, seine Beschneidung und sein (vermeintliches) Halten des Gesetzes der Thora – er sah sich sicherlich als vorbildlichen Juden.

Gal 5,11 Ich (Paulus; R. B.) aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben.

Judas war innerlich ganz Jude, obwohl er sich äußerlich zu Jesus hielt. Im Gegensatz dazu war Paulus wirklich Christ und nicht Jude. Paulus glaubte, daß Jesus seine Sünden am Kreuz getragen hat – die Rechtfertigung des Sünders aus Glauben. Paulus hatte die Vergebung auch wirklich, denn er war sakramental getauft, von neuem geboren aus Wasser und Geist. Dieser Geist, den Paulus hatte, predigt das Kreuz Christi. Nicht allein die Predigt vom Kreuz ist es, die die Verfolgung (leiden und verworfen werden) auslöst sondern letztlich der Geist Christi und Gottes, dessen der Gläubige teilhaftig ist. Die Welt hasst die Gläubigen, weil sie eines anderen Geistes sind. Aber eben dieser Geist macht, daß für den Gläubigen der gekreuzigte Christus im Mittelpunkt steht, durch den er Vergebung und Befreiung von Sünden hat. Dieser Geist treibt auch den Gläubigen, den Sündern das Evangelium von Jesus, der für uns am Kreuz gestorben ist, zu predigen. Für Paulus war seine Beschneidung, seine Abstammung von Abraham, sein Halten des Gesetzes als Jude keinen Pfifferling mehr wert, ja er erachtete es sogar als Scheißdreck – diese Erkenntnis wirkte der Heilige Geist.

Ein Stück weit färbte der Unglaube des Judas auf die Jünger ab und deswegen verloren sie ihre Vollmacht.  Deswegen sagt Jesus ihnen mehrmals von seinem Leiden und Sterben, um ihnen ein Beispiel zu geben, das sie nachahmen sollten. Jesus suchte nichts in dieser Welt, weder Macht, Ehre noch Reichtum. Er strebte allein nach der Rettung der Sünder und war bereit fur sie am Kreuz zu sterben. Aber eben diese Gesinnung machte ihn unendlich wohlgefällig in Gottes Augen. Durch diese Gesinnung blieb Jesus in Gott, wie es auch anders nicht sein konnte. Und deswegen hörte der Vater Jesus allezeit und er konnte heilen und Wunder tun. Das war die Not der Jünger, daß sie diese Gesinnung Jesu noch nicht hatten.

Phil. 2, 8-9 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist.

Wer ist der Größte?

Lukas 9, 46-48 46 Es kam aber unter ihnen der Gedanke auf, wer von ihnen der Größte sei. 47 Als aber Jesus den Gedanken ihres Herzens erkannte, nahm er ein Kind und stellte es neben sich 48 und sprach zu ihnen: Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß.

Dies ist die typische Frage der falschen Apostel. Die Leute, die nur schändlichem Gewinn suchen, die Buße nicht predigen, keine materielle Hilfe leisten, die bußfertigen Sünder nicht absolvieren, nicht heilen können, das sind auch diejenigen, die immer die Größten sein wollen. Natürlich waren die Zwölf keine falschen Apostel, ausgenommen Judas, aber Judas übte einen negativen Einfluss auf die anderen aus. Sicherlich war es Judas, von dem der üble Gedanke ausging, wer unter ihnen der Größte sei.

Jesus aber, der tatsächlich der Größte war, kümmerte sich einfach demütig um ein Wai-senkind, stellte aber seinen Rang Gott anheim. Vielleicht war das Waisenkind von seinen jüdischen Eltern verstoßen worden, weil es an Jesus glaubte oder es hatte gläubige Eltern, die früh verstorben waren (die Juden stießen ja diejenigen aus der jüdischen Gesellschaft aus, die an Jesus glaubten, was auch zu schweren existenziellen Nöten führen konnte; vielleicht führte dieser extreme Stress dazu, daß nicht wenige Gläubige eines frühes Todes starben und Waisenkinder hinterließen). Jesus war der Größte, weil er das kleinste Ego hatte, völlig in Gott geborgen war. Er sorgte sich praktisch überhaupt nicht um sich selbst, sondern sah immer die Not seiner Mitmenschen. Jesus war die personifizierte Liebe Gottes, Gottes Sohn.

Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.

Lk 7,28 Ich sage euch, dass unter denen, die von einer Frau geboren sind, keiner größer ist als Johannes; der aber der Kleinste ist im Reich Gottes, der ist größer als er.

(der “Kleinste” im Reich Gottes ist Jesus – er hat das kleinste Ego; aber wer konnte größer sein, höheren Rang haben, als Johannes als allein Jesus, der ja nur scheinbar der biologische Nachkomme von Joseph und Maria war; in anderen Worten: Der größte Mensch aller Zeiten aus dem alten Menschengeschlecht in Gottes Augen war Johannes der Täufer – größer als er war nur der Sohn Gottes, Jesus, der Erstgeborene eines neuen Menschgeschlechts, die personifizierte Liebe)

Manche von diesen Waisenkindern, die wegen ihres Glaubens ihr Elternhaus verloren hatten, ehrte Jesus anscheinend damit, daß er ihnen die Gabe des Exorzismus gab. Der wahre Apostel erkennt solche an, die Gott mit einer Geistesgabe geehrt hat.

Schlussfolgerung:

Der wahre Apostel bzw. Missionar kümmert sich nicht um seinen Rang, sondern hilft Witwen und Waisen, die Trübsal leiden wegen ihres Glaubens.

Der falsche Apostel dagegen ist ganz auf seinen Karriere bedacht, schaut auf seinen Aufstieg, und läßt die bedürftigen Gläubigen in ihrer Not umkommen.

Warum wollten Johannes und Jakobus Feuer vom Himmel fallen lassen auf das Dorf der Samariter? Warum  hat Lukas diese Begebenheit überliefert?

Nun, Johannes und Jakobus waren kurz vor dieser Begebenheit zusammen mit Jesus auf dem Berg der Verklärung gewesen und hatten Jesus als ewigen Gott, in der Gestalt Gottes gesehen. Dies muß ihnen in den Kopf gestiegen sein. Sie wollten nun vor der Zeit richten. Gewiß, eines Tages werden die Gläubigen mit Jesus zusammen das Gericht halten, aber zu Lebzeiten Jesu auf Erden war diese Zeit noch nicht gekommen. (die Kirche darf erst richten nach ihrer Verherrlichung, das heißt nach der ersten Auferstehung der Toten)

1Kor 4,5 Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott sein Lob zuteil werden.

Mt 19,28 Jesus aber sprach zu ihnen (die zwölf Apostel; R. B.): Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.

1Kor 6,2 Wisst ihr (die Korinther; R. B.) nicht, dass die Heiligen die Welt rich-ten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut genug, geringe Sachen zu richten?

Jesus weist die Beiden scharf zurecht. Solange der Jünger auf Erden lebt, soll er sich an dem Werk Jesu beteiligen, Seelen zu erretten. Wie sein Herr soll der Jünger, während die Gnadenzeit auf Erden noch andauert, nicht richten.

Jesus sprach zu ihnen: “Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Der Menschen-sohn ist nicht gekommen, das Leben der Menschen zu vernichten, sondern zu erhalten.”

Völlig rechtens wäre es allerdings gewesen, wenn die Jünger diese Rechtssache einfach Gott anbefohlen hätten. Der Jünger soll zwar auf Erden nicht richten, aber das heißt nicht, daß Gott selbst nicht auch schon  hier auf Erden richten kann. Nein, wenn die Jünger ihre Rechtssachen Gott befehlen, wird er ein mächtiger Mann dies Krieges für sie sein gegen ihre Feinde, wird ihre Rechtssachen führen.

Dies ist etwas, was falsche Apostel nie lernen, ihre Rechtssachen Gott zu befehlen (Jako-bus und Johannes waren keine falschen Apostel, denn sie ließen sich ja vom Herrn korrigieren). Wie viel Blut haben zum Beispiel viele Päpste und Mohammed vergossen? Sie maßten sich an, sie dürften das Gericht Gottes in die Hand nehmen – wahrhaft falsche Apostel, die des Lehrers der Kirche entbehrten, des Heiligen Geistes.

Die drei Pseudo-Apostel

Der Erste hoffte einfach soziale Sicherheit bei Jesus zu finden, deswegen sagt ihm Jesus, welch einfaches bis ärmliches Leben zum Teil er selbst führen mußte. Das Streben nach sozialer Sicherheit ist kein guter Grund, ein geistliches Amt zu begehren.

Den Zweiten wollte Jesus ordinieren, aber anscheinend kam er aus wohlhabenden Ver-hältnissen und wollte sich keinesfalls sein Erbteil entgehen lassen, das er nach dem Begräbnis seines Vaters in Empfang genommen hätte. Wenn er einfach den Ruf Jesu angenommen hätte und hätte sich der Verkündigung des Reiches Gottes gewidmet, dann hätte Gott schon die Sache mit dem Erbe für ihn geregelt. Außerdem: Durch die Verkündigung des Evangeliums bzw. des Reiches Gottes können geistlich Tote zu geistlich Lebendigen werden, was eine großartige Sache, ein gewaltiges, wunderbares Werk ist. Deswegen ist die Verkündigung des Evangeliums wohl eindeutig eine wichtigere Aufgabe, als geistlich Tote zu begraben. Die geistlich Toten können selber ihre geistlich und körperlich Toten begraben. Der geistlich Lebendige widme sich besser der Aufgabe noch physisch lebendige geistlich Tote lebendig zu machen durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Der Dritte wollte sich einfach aus dem normalen, menschlichen Leben davonstehlen, sogar seine Familie im Stich lassen. Anscheinend hatte er auch berufliche Probleme, war einer, der beim Pflügen nach hinten schaut (wie viele Pflüge mag er ruiniert haben, weil er gr0ßen Steinen im Acker nicht ausgewichen war, weil er nach hinten schaute). Wer aus profanen Gründen Probleme im Alltag hat, der soll nicht ein geistliches Amt begehren, sondern erst diese Probleme auf gewöhnliche Art lösen (mehr Fleiß, Erwerb von Fertigkeiten und Kenntnissen, Berufswechsel, etc.) Was soll denn Gott mit jemand anfangen, der beim Pflügen nach hinten schaut? Wer schon in einem weltlichen Beruf nachlässig ist, wird es erst recht in einem geistlichen sein, denn da sind die Herausforderungen viel größer. (man muß natürlich immer prüfen, ob jemand nicht aufgrund von Verfolgung berufliche Probleme hat; einem solchen muß man großes Verständnis entgegenbringen und ihn unterstützen)

Hätte Gott übrigens den Dritten tatsächlich ordiniert, dann hätte er ruhig bei seiner Familie bleiben können. Das verlangt ja Gott gar nicht, daß ein Ordinierter seine Familie und sein Haus verläßt – im Gegenteil. Ein Ordinierter vollzieht letztlich nur einen Berufs-wechsel, wird zum Beispiel vom Bauern zum Missionar – und natürlich ist der Missionar seines Lohnes wert und Gott wird ihn und seine Familie durch die Gaben, der von ihm gegründeten Gemeinden, versorgen. Wer wirklich ordiniert ist, der wird auch versorgt – die Ordination macht’s.

1Kor 9,5 Haben wir (z. B. Paulus; R. B.) nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns zu führen wie die andern Apostel (die Zwölf; R. B.) und die Brüder des Herrn (leibliche Brüder von Jesus; R. B.) und Kephas (Petrus; R. B.)?

Also spätestens als Paulus seinen ersten Brief an die Korinther schrieb, waren viele führende Männer der ältesten Kirche verheiratet. Gott verlangt offensichtlich nicht, daß ein Missionar sich von seiner Familie trennt, denn sonst hätten ja wohl jene ihre Ehefrauen nicht mit sich geführt.

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Auslegung Lukasevangelium, Kap. 8, Verse 40-56; Auferweckung der Tochter des Jairus

40 Als Jesus zurückkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn. 41 Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jaïrus, der ein Vorsteher der Synagoge war, und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen; 42 denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und als er hinging, umdrängte ihn das Volk. 43 Und eine Frau hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren; die hatte alles, was sie zum Leben hatte, für die Ärzte aufgewandt und konnte von keinem geheilt werden. 44 Die trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes; und sogleich hörte ihr Blutfluss auf. 45 Und Jesus fragte: Wer hat mich berührt? Als es aber alle abstritten, sprach Petrus: Meister, das Volk drängt und drückt dich. 46 Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist. 47 Als aber die Frau sah, dass es nicht verborgen blieb, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündete vor allem Volk, warum sie ihn angerührt hatte und wie sie sogleich gesund geworden war. 48 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden! 49 Als er noch redete, kam einer von den Leuten des Vorstehers der Synagoge und sprach: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht mehr. 50 Als aber Jesus das hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund! 51 Als er aber in das Haus kam, ließ er niemanden mit hineingehen als Petrus und Johannes und Jakobus und den Vater und die Mutter des Kindes. 52 Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weint nicht! Sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft. 53 Und sie verlachten ihn, denn sie wussten, dass sie gestorben war. 54 Er aber nahm sie bei der Hand und rief: Kind, steh auf! 55 Und ihr Geist kam wieder und sie stand sogleich auf. Und er befahl, man solle ihr zu essen geben. 56 Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, niemandem zu sagen, was geschehen war.

Einleitung

Wie schon gesagt, entstehen durch eine Mission zwei scharf von einander getrennte Lager: Die Christen (Kirche) und die Nicht-Christen (Welt). Gott ist aber mit den Nicht-Christen nicht so schnell am Ende. Er kann ihnen z. B. durch Tod und Krankheit von Angehörigen die Hinfälligkeit des menschlichen Lebens zeigen, vor Augen führen. Da man stündlich mit dem Tod oder dem Jüngsten Gericht rechnen muß, wenn man es einfach einmal ganz sachlich, nüchtern und realistisch betrachtet, ist allein entscheidend, daß man jederzeit so lebt, daß man vor Jesus Christus stehen kann, wenn man ihm als Richter gegenübertreten muß. Im Augenblick des Todes muß man weltliche Macht, Ehre, Anerkennung und irdische Güter zurücklassen. Die Erinnerung an das sittlich-moralische Verhalten wird aber über den Tod hinaus bestehen bleiben. Also sollte man so leben, daß man sozusagen in guter Erinnerung bleibt bei Gott und bereit sein, weltliche Ehre, Anerkennung, Macht und irdische Güter dafür zu opfern um des guten Gedenkens, Andenkens bei Gott willen.

Lk 21,36 So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen (der Jüngste Tag; R. B.), was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.

1Thess 5,2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. (er kommt unerwartet, überraschend; R. B.)

Hebr 9,27 Und wie den Menschen bestimmt ist, “einmalzu sterben, danach aber das Gericht:

Offb 16,15 Siehe, ich (Jesus; R. B.) komme wie ein Dieb (unerwartet; R. B.). Selig ist, der da wacht und seine Kleider (sein Heil; R. B.) bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße (der Mensch nach seiner natürlichen Beschaffenheit; R. B.) sehe.

Wie die Heilung des Dieners des Hauptmannes und die Auferweckung des Sohnes der Witwe gehört auch die Auferweckung der Tochter des Jairus in diesen Zusammenhang. Durch Krankheit und Tod von Angehörigen bzw. nahestehenden Personen möchte Gott die Bürger dieser Welt, jene, die diese Welt allzu liebgewonnen haben, wachrütteln. Sie sollen weniger am Diesseits kleben und dafür mehr an das Jenseits denken.

Völlig missverstanden wäre Jesus jedoch, wollte man ihn für eine Art Wunderheiler halten. Jesus hat überhaupt keine Lust, die Sensationsgier der Welt, des Spießbürgertums, der Massen zu befriedigen – um der Sensationsgier willen tat er keine Wunder. Auch war für ihn die Zeit noch nicht gekommen, irdische Macht auszuüben.

Zwischen der Geschichte der Heilung des Dieners des Hauptmanns, der Geschichte von der Auferweckung des Sohnes der Witwe und der Geschichte von der Auferweckung der Tochter des Jairus hat Lukas einiges eingefügt, was deutlich machen soll, daß Jesus nicht der Wunderheiler des Spießbürgertums sein wollte, sondern worauf es ihm wirklich ankam:

  • Johannes der Täufer, der im Gefängnis saß, sollte sich “an seiner Gnade genügen lassen”; er (Jesus), der Blinde sehend und Lahme gehend machte, konnte ihn (Johannes) auch im Gefängnis trösten wie auch an jedem anderen Ort dieser Welt; wichtig war nicht primär, ob Johannes frei oder gefangen war, wo er war, sondern daß er Jesus hatte, an ihn glaubte – so konnte er auch im Gefängnis (relativ) glücklich sein und an jedem anderen Ort
  • Jesus übernimmt die Bußpredigt Johannes des Täufers, der ein jüdischer Reformer war, in die christliche Kirche, das heißt nicht nur Juden sollen Buße tun sondern auch Heiden; alles fängt an mit der aufrichtigen, ernsthaften Buße, das gilt sowohl für Juden als auch für Heiden; Johannes machte die Juden gewissermaßen traurig durch seine Bußpredigt, aber auch die Heiden sollten einmal richtig traurig werden über sich selbst
  • Jesus will die geknickten Sünderlein, die aufrichtig nach Besserung streben, wieder fröhlich machen; er selbst wollte ihr Heil sein
  • die Salbung Jesu durch die Sünderin zeigt worauf es ankommt: Die Verbindung mit Jesus; die Sünderin ist vielleicht ein Bild auf die menschliche Seele, die Jesus als ihren Bräutigam begehren soll (siehe Auslegung von Römerbrief, Kapitel 7, Verse 1-6); die Sünderin (“unsere Seele”) war durch Johannes’ Bußpredigt traurig gemacht worden – Jesus aber machte sie wieder fröhlich, indem er ihr das Heil gab; wichtig war, daß sie zu Jesus ging, ihn aufsuchte, glaubte, daß er sie annehmen würde (sie salbte ihn ja schon, bevor er ihr das Heil gab); so sollen heute arme Sünderlein zur wahren Kirche, sie für den Tempel Gottes, den Ort seiner Gegenwart haltend (wodurch sie diesem Haufen ehemals geknickter Sünderlein eine große Ehre antun), gehen im Vertrauen, daß sie dort Heil finden können – das Heil wird dann zugeeignet durch die sakramentale Taufe; der Ort, an dem man heute noch Gott finden kann, ist die wahre christliche Kirche – dort ist er real gegenwärtig
  • die Jünger zogen mit Jesus umher; ihre Gemeinschaft mit ihm war die Verkörperung des Evangeliums, das sichtbare Evangelium; an Jesus glauben, ohne sich sichtbar seiner Kirche anzuschließen, ist undenkbar, vollkommen ausgeschlossen
  • allerdings hat das Christentum einen “kleinen Haken”, was durch das Gleichnis vom Sämann zum Ausdruck kommt; der christliche Glaube soll nicht nur das Sahne-häubchen auf dem perfekten Spießbürgerleben sein, sondern Jesus erhebt einen ganzheitlichen Anspruch auf den Menschen, auf sein Leben; für den wahren Christen ist das Leben in der bürgerlichen Gesellschaft ein notwendiges Übel, nicht das Absolute und sein Glaube an Jesus ist alles für ihn – “er gebraucht diese Welt nur”; um des Glaubens und der Gemeinschaft der Kirche willen nimmt der Christ Ablehnung seitens der etablierten Gesellschaft in Kauf und erteilt dem Materialismus eine Absage; natürlich sind ihm auch alle Religionen dieser Welt (Islam, Katholi-zismus, Billige-Gnade-Protestantismus, evangelikaler Glaube, etc.) Mist, Dreck und Kot im Vergleich zum wahren Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus
  • für seine Mutter Maria und seine leiblichen Brüder war es eine Zeitlang wahrscheinlich unerträglich, daß er sich sich so wenig mit dem etablierten Judentum arrangierte; dies ging so weit, daß Jesus sogar seine fromme jüdische Mutter Maria und seine frommen, jüdischen, leiblichen Brüder für ungläubig erklären mußte; unmittelbar danach wendet er sich dem besessenen Gerasener zu, der zu der Zeit wahrscheinlich der unbedeu-tendste Mensch in Palästina war; dies um zu zeigen, daß er die Person nicht ansieht; jener Mensch war nicht nur nackt, einsam und besessen sondern sogar ein Heide; “Nun, für Jesus war ein Besessener, der nackt und allein in einer Grabhöhle wohnte, noch dazu ein Heide war, aber demnächst zum wahren Glauben kommen sollte, mehr wert, als seine ungläubige Mutter und seine ungläubigen Brüder (ihr Unglaube bestand darin, daß sie der Verwerfung seitens des etablierten Judentums aus dem Wege gehen wollten) . Ganz demonstrativ begibt sich Jesus zu jenem Menschen, dem Besessenen, außerhalb der jüdischen Gesellschaft, nachdem sonst kein “dummes Arschloch” fragte. Für Jesus spielt die natürliche Herkunft eines Menschen, das Ansehen der Person keine Rolle – er sieht nur auf den Glauben. Da ist Jesus ganz anderes wie wir Menschen. Vielleicht war der Besessene der in den Augen der normalen Leute unbedeutendste Mensch in ganz Palästina, aber Jesus bringt ihm Wertschätzung entgegen wegen seines Glaubens.”

Unter folgenden Links finden Sie eine ausführliche Auslegung des Einschubs zwischen “Heilung des Dieners des Hauptmanns”, “Auferweckung des Sohnes der Witwe” und der Auferweckung der Tochter des Jairus

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 7, Verse 18-35; Jesus ehrt Johannes den Täufer und bestätigt seine Bußpredigt

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 7, Verse 36-50; Jesu Salbung durch die Sünderin

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 8, Verse 1-18; Jesus und seine liebe Kirche, Gleichnis vom Sämann

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 8, Verse 19-39; Jesu wahre Verwandte, Stillung des Sturms, Besessener Geraseners

Hauptteil

Jairus, als ein Vorsteher der Synagoge, war sicherlich ein sehr angesehener Mensch unter den Juden – er hatte es weit gebracht in der jüdischen Gesellschaft. Jairus ist also zunächst ein typischer Vertreter des Spießbürgertums in unserem Zusammenhang – aber Gott hatte dennoch einen Plan für ihn. Sicherlich kannte er sowohl die Bußpredigt des Johannes als auch die Predigt Jesu vom Heil, zögerte jedoch, sich Jesus anzuschließen. Vielleicht war er ein typischer selbstgerechter Jude und verurteilte jene Frau mit dem Blutfluss: Mußte sie nicht sehr schwer gesündigt haben, so dachte Jairus, daß Gott sie mit sooo einer schweren Krankheit schlug? War sie nicht eine verfluchte Sünderin? Aber eigenartig, da starb nicht jene Frau mit dem Blutfluss, sondern seine eigene Tochter – sie konnte doch unmöglich eine verfluchte Sünderin gewesen sein (so dachte Jairus). Warum aber starb sie dann dennoch, erfreute sie sich doch noch der Vollkraft der Jugendzeit? (siehe Anmerkung, unten)

5. Mose 28, 58-59 58 Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, 59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten. (Jairus machte zunächst den Fehler, daß er das nur auf die blutflüssige Frau bezog, nicht aber auch auf sich selbst; siehe An-merkung, unten)

Joh 9,2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? (offensichtlich dachten auch die Jünger in ähnlich negativen Kategorien über einen Blindgeborenen wie Jairus über jene Frau, was nicht verwunderlich ist, denn sie waren ja auch Juden, jüdischen Denkmustern verhaftet, und mußten erst von Jesus lernen, wie man “christlich” denkt)

Lukas 13, 4-5 4 Oder meint ihr (sagte Jesus; R. B.), dass die achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und erschlug sie, schuldiger gewesen sind als alle andern Menschen, die in Jerusalem wohnen? 5 Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen. (man sollte also beim Unglück anderer nicht nur an deren Schuld denken sondern auch an die eigene)

Natürlich, Gott straft die Sünder, auch mit Krankheiten. Das Problem ist nur, daß wir alle Sünder sind. Die Krankheit eines Mitmenschen erinnert mich also auch an meine eigene Sünde und, wenn ich Christ bin, auch an den Befreier von Sünden, Jesus.

Jairus hätte also bezüglich jener kranken Frau folgenden Standpunkt einnehmen sollen: Krankheiten sind in der Welt, weil sich der Mensch in einem tiefen Abfall von Gott, der das Leben ist, befindet. Zerstörende Mächte haben in dieser Welt Gewalt gewonnen. Diese Frau brauchte also Vergebung ihrer Sünden wie alle Menschen. Ihre Sünde, ihre Trennung von Gott war die tiefste Ursache ihrer Krankheit. Das Problem der Sünde mußte behoben werden.

Der bekannte und treue Christ Dietrich Bonhoeffer sah einmal inmitten einer idyllischen Umgebung ein gelähmtes Kind im Rollstuhl und hatte dazu folgende Gedanken (das gelähmte Kind im Rollstuhl mußte ihn nachdenklich stimmen trotz der frohen Natur):

“Mitten in der herrlichen frohen Natur sehen wir, wie ein gelähmtes Kind im Rollstuhl gefahren wird. Wer noch ein Herz hat, das nicht völlig stumpf geworden ist für den Nächsten, dem wird es im Augenblick klar, daß hier etwas in unserer Welt nicht in Ordnung ist, daß die Welt, in der dieses Bild der Qual und der Trauer möglich ist, nicht die ursprüngliche Schöpfung Gottes ist. Hier ist etwas Widergöttliches in die Welt eingebrochen. Die Welt ist von ihrem Ursprung abgefallen. Zerstörende Mächte haben in ihr Gewalt gewonnen.

Nur in einer gott-los gewordenen Welt gibt es Krankheit. Weil die Welt an Gott selbst krankt, darum gibt es kranke Menschen. Nur eine Welt, die wieder ganz in Gott geborgen wäre, eine erlöste Welt, würde ohne Krankheit sein. In der Bibel begegnet uns ein seltsames Wort: “Und er suchte auch in seiner Krankheit den Herrn nicht, sondern die Ärzte” (2. Chron. 16, 12). Es handelt sich dort um einen frommen Mann, dem die Bibel sonst hohes Lob zollt für seinen Eifer um die Sache Gottes. Aber dieser Mann dachte bei aller Frömmigkeit darin sehr modern, daß er streng unterschied zwischen den Dingen der Religion, in denen man sich an Gott wendet, und den irdischen Dingen, in denen man sich bei bei irdischen Stellen Hilfe holt. Krankheiten, besonders leibliche Krankheiten sind irdische Angelegenheiten mit irdischen Ursachen und irdischen Heilmitteln. Krankheiten gehören also vor den Arzt, aber nicht vor Gott. Wie dürfte man auch Gott, den Herrn der Welt, mit seinen kleinen leiblichen Übeln belästigen? Gott hat andere Sorgen.

Das ist ganz vernünftig und vielleicht auch religiös gedacht. Aber es ist falsch. Gewiß haben Krankheiten ihre irdischen Ursachen und irdischen Heilmittel. Aber damit ist eben bei weitem nicht alles und nicht das Entscheidende über das Wesen der Krankheit gesagt. Gewiß soll der Kranke zum Arzt gehen und dort Hilfe suchen. Aber das Wichtigste ist damit allein nicht getan und nicht erkannt. Hinter den irdischen Ursachen und und Heilmitteln stehen die überirdischen Ursachen und die überirdischen Heilmittel der Krankheit. Solange man daran vorbeigeht, lebt man in Wahrheit an seiner eigenen Krankheit vorbei, bekommt man ihr Wesen gar nicht zu Gesicht. Ihr Fluch und Segen bleiben unerkannt.

Die Krankheit gehört in besonderer Weise zu Gott. Nicht daraus macht die Bibel dem Menschen einen Vorwurfe, daß er mit seiner Krankheit zum Arzt geht, sondern daraus, daß er mit ihr nicht auch zu Gott geht. Es ist kein Zufall, daß Christus in auffallender Nähe zu den Kranken gelebt hat, daß Blinde, Gelähmte, Taubstumme, Aussätzige, Geisteskranke sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlten und seine Gemeinschaft suchten. Warum hat Christus diese Leute nicht zum Arzt geschickt? Gewiß nicht, um dem Ansehen der Ärzte zu schaden oder um seine eigene besondere Kunst oder suggestive Kraft zur Schau zu stellen, sondern um es deutlich werden zu lassen, daß Gott und Krankheit, daß Christus und die Kranken ganz eng zusammen gehören.

Christus will der wahre Arzt der Kranken sein. “Ich bin der Herr, dein Arzt”(2. Mose 15, 26). Das sagt Gott, das sagt Christus. Der Schöpfer und Erlöser der Welt bietet sich dem Kranken zum Arzt an. Wollen wir dieses Angebot unversucht lassen, nachdem wir auf so viele, geringere Angebote mit mehr oder weniger Erfolg eingegangen sind?

Wer den Zusammenhang von Gott und Krankheit nur ahnt, wer das unerwartete Angebot ernst nimmt, dem kann die Krankheit zum Hinweis werden auf die Sünde der Menschen, auf die Zerstörung der Gemeinschaft der Geschöpfe mit dem Schöpfer. Hier liegen die überirdischen Gründe und Abgründe der Krankheit. Es ist die Sünde der Welt und es ist meine eigene Sünde, an die ich erinnert werde. Meine Krankheit braucht nicht einfach eine Folge oder Strafe einer bestimmten Sünde zu sein, deren ich mich anzuklagen hätte, auch dies mag der Fall sein, es ist aber nicht notwendig so. Doch will mich jede Krankheit in die Tiefe der Weltsünde und meiner persönlichen Gott-losigkeit hineinblicken lassen. Dieser Blick aber treibt mich zu Gott. Wenn ich in den Abgrund geschaut habe, erbitte ich nicht zuerst die Befreiung von diesem oder jenen Leiden, sondern ich komme mit dem Bekenntnis meiner lange verborgenen Schuld vor Gottes Angesicht. Die leibliche Krankheit will mich erkennen lehren, daß meine eigentliche Krankheit viel tiefer steckt, so tief, daß kein irdischer Arzt sie heilen kann, weil meine eigentliche Krankheit meine Sünde ist. Nicht nur mein Leib, meine Nerven, mein Gemüt ist krank, sondern mein ganzes Wesen, mein Herz ist krank, krank am Unglauben, an der Angst, an der Gottlosigkeit meines Lebens. Und welcher Gesunde litte nicht auch an dieser heimlichsten und zugleich unheimlichsten Krankheit?

Nun weiß ich, daß mir geholfen werden kann, wenn mein ganzes Wesen heil, gesund, neu wird. Wie kann dies geschehen? Die Antwort ist ganz einfach und geht doch in die letzte Tiefe unseres Lebens: durch echte Beichte und durch göttliche Vergebung aller meiner Sünden. Das mag manchem als eine seltsame Wendung und Lösung dieser Frage erscheinen, aber doch nur dem, der das Heilwerden des ganzen Menschen durch Beichte und Vergebung noch nicht erfahren hat. Was heißt Beichte? Sich Jesus Christus mit allen seinen Sünden, Schwächen, Lastern, Leiden öffnen und ihm auf sein Wort hin das ganze Herz geben ohne den geringsten Vorbehalt. Das ist keine leichte Sache und es mag uns schwerer vorkommen als eine gefährliche Operation. Es wird wohl so sein, daß die meisten von uns hierzu einen brüderlichen Helfer brauchen, der uns in solcher Lebensbeichte beisteht, sei es nun der im geistlichen Amt dienende Pfarrer, sei es irgendein Glied der Gemeinde, das von Christus mehr weiß als ich. Was heißt Vergebung? Auslöschung meiner ganzen heillosen, verfahrenen, gescheiterten Vergangenheit (von der vielleicht nur ich selbst weiß) durch Gottes Machtwort und durch das Geschenk eines neuen, fröhlichen Anfangs meines Lebens.

Wer kann mir einen solchen neuen Anfang schenken? Niemand anders als allein der gekreuzigte und lebendige Jesus Christus, der selbst die Heillosigkeit des Lebens an sich erfuhr und sie überwunden hat in der Gemeinschaft Gottes. Es ist der einzige Arzt, der meine tiefste Krankheit kennt, der sie selbst getragen hat. Er ist der “Heiland”, der Herz, Seele und Leib heilen kann.

Was aber hat Vergebung der Sünden mit leiblicher Gesundung zu tun? Mehr als die meisten Menschen ahnen. Freilich ist es ein geheimnisvoller Zusammenhang. Aber ist nicht wenigstens so viel begreiflich, daß von einem Menschen, der in seinem Herzen wieder frei und fröhlich geworden ist, so manche körperliche Beschwerde einfach abfällt? Der Leib wird vielfach allein darum krank, weil er sich selbst überlassen ist, weil er sein eigener Herr geworden ist. Nun aber hat der Leib seinen rechten Herrn wiederbekommen, der ihn regiert. Der Leib ist nicht mehr der Herr. Er ist nur noch Werkzeug, ja mehr als dies, “Tempel des Heiligen Geistes” geworden. Es gibt viele Leiden, die von dem empfangenen Zuspruch der Vergebung nicht sichtbar gelindert und beseitigt werden. Aber der verborgene Zusammenhang von Vergebung und leiblicher Gesundung kann auch so sichtbar zu Tage treten, daß alle medizinischen Begriffe gesprengt werden und die Ärzte vor einem Rätsel stehen. Eines ist gewiß: Wie der Unglaube eine Quelle der Zerstörung und der Krankheit des Leibes und der Seele ist, so ist der Glaube eine Quelle aller Heilung un der Gesundung.

Wenn Christus sich den Arzt der Kranken nennt, dann fällt auf jeden Kranken, wie elend er auch sei, der Glanz der göttlichen Barmherzigkeit. Der Kranke gehört Gott. An ihm will Gott sein Heil verwirklichen. So begegnen wir in dem kranken Bruder der Barmherzigkeit Gottes selbst, der in Jesus Christus der Arzt der Kranken ist. Der Kranke will Heilung. Christus schenkt ihm mehr: sein Heil.

Ende von Bonhoeffer’s Text.

Eigenartig auch, daß Jairus’ Tochter zwölf Jahre alt war, als sie starb, und die Frau zwölf Jahre den Blutfluss hatte. War es vielleicht so, daß eben seit ungefähr zwölf Jahren Jairus jene Frau verurteilte, richtete wegen ihrer Krankheit, statt ihr einen Erlöser zu verkünden, der sie seelisch und körperlich heilen konnte? Und nach zwölf Jahren nahm Gott ihm seine Tochter, in die er vielleicht die aller größten Hoffnungen gesetzt hatte. Der Fluch scheint gleichsam ihn selbst getroffen zu haben.

Jene Frau war tatsächlich eine Sünderin, da hatte Jairus recht, denn sie legte vor Jesus die Beichte ab, wie  uns Markus berichtet. Jesus aber richtet sie im Gegensatz zu Jairus nicht, sondern gibt ihr das Heil.

Mk 5,33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.

Wie Bonhoeffer in seinem Text sagt, ist Krankheit Fluch und Segen zugleich. Wenn der Mensch zugibt, daß Krankheit etwas mit seiner persönlichen Sünde zu tun hat, daß er tatsächlich des Fluches und nicht des Segens würdig ist, was seine natürliche Beschaf-fenheit angeht, dann ist er dem Segen schon ganz nahe und der Fluch kann sich in Segen wandeln, wenn er sich von Jesus heilen läßt, an Seele und Leib.

Die Frage, wer ihn angerührt hätte, stellte Jesus nur um der Jünger und um unsertwillen, denn er wußte selbstverständlich im Moment der Berührung und schon vorher, wer sie war, die ihn angerührt hatte. Die Jünger verstanden Jesu Frage zunächst überhaupt nicht, denn sie meinten, es gehe ihm um eine rein körperliche Berührung – und wie konnte er diese (überflüssige; in den Augen der Jünger) Frage stellen, wo ihn doch eine ganze Volksmenge drängte, er mitten im Gedränge war? Aber jene Berührung war sakral, denn jene Frau hatte eine ganz bestimmte Gesinnung, als sie Jesus berührte. Jene Frau, die sicherlich schon angesprochen worden war durch die Bußpredigt des Johannes, wußte und glaubte, daß Jesus das personifizierte Heil Gottes war. Sie wußte und glaubte: Hier war mehr als das, was man sah, als des Zimmermann’s Sohn aus Nazareth – hier war der Christus Gottes. Sie wollte sich sittlich-moralisch bessern, mit allem Ernst, seit sie Johannes’ Predigt gehört hatte, aber da stellte sich ihr ihre natürliche Sündhaftigkeit, die wir alle von Adam geerbt haben, immer wieder in den Weg. Auch sie brauchte wie wir alle eine Kraft von außen, um ihre innewohnende Sünde zu überwinden.

Wie können wir heute noch Jesus “sakral” berühren?

Nun, dies macht die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Wir empfangen diese Taufe richtig oder unsere Kindertaufe wird uns dann nützlich, wenn wir Buße tun und glauben, daß uns Jesus Heil geben kann. Jeder, der Buße getan hat und ernsthaft nach sittlich-moralischer Besserung strebt, bemerkt, wie ihm seine sündige Natur im Wege steht – er erkennt, daß er Heil von außen braucht. Dieses Heil wird uns zugeeignet durch die sakramentale Taufe. Durch die Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus, der für uns starb und auferstand. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Durch diese zwei Heilstatsachen können wir unsere natürliche Sündhaftigkeit überwinden. Durch die Taufe sind wir zwar als Gesamtperson der Sünde abgestorben, die Sünde wurde entthront, aber unser Leib will weiter seinen alten Gewohnheiten nachgehen. Unsere Verantwortung ist es, täglich Christus in uns mehr Raum zu geben und nicht unseren alten Gewohnheiten zu folgen. Wir haben sozusagen ein doppeltes Heil: Die Sünde ist entthront, wir sind der Sünde abgestorben, und Christus ist in uns, ein neues Leben. Laden wir Jesus täglich ein, unser Denken, Tun und Handeln  zu bestimmen, unser Leben zu sein, wie er es durch die Taufe grundsätzlich schon ist.

Aber auch Jairus erlebte eine sakrale Berührung, indem Jesus zu ihm sprach: “Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund! ” und indem Jesus seine Tochter tatsächlich auferweckte: “Kind, steh auf!”

Jairus ließ sich durch die tödliche Krankheit seiner Tochter im Zusammenhang mit der Begebenheit mit blutflüssigen Frau erziehen: Auch er, seine Tochter, ja seine ganze Familie waren offensichtlich arme kleine Sünderlein, die des Heiles in Christus bedurften. Jairus und seine ganze Familie werden dieses Heiles tatsächlich und sichtbar teilhaftig, indem Jesus des Jairus’ Tochter wieder lebendig macht.

Ein Mensch mag heute von einem Evangelikalen die Botschaft hören: “Jesus liebt dich”, aber deswegen hat er das Heil noch lange nicht, selbst wenn er diese Botschaft glaubt. Jairus hatte sicherlich auch von anderen Juden, vielleicht von Judenchristen gehört, daß Jesus Sünden vergeben und heilen konnte; aber das Heil empfing er erst, als er Jesus zu sich ins Haus rief. Dies würde heute bedeuten, daß ein Mensch, der das Evangelium gehört hat, egal von wem, sich sakramental taufen läßt bzw. sich auf seine sakramentale Kindertaufe bezieht, falls er schon als Kind getauft wurde. Durch die Taufe wird Christus in uns wirklich lebendig, ein wirklicher Sohn wird (in) uns geboren, genauso wie die Tochter des Jairus lebendig wurde. Durch die Taufe zieht Leben bei uns ein wie in das Haus des Jairus.

Übrigens sind die Evangelikalen aus der christlichen Kirche ausgeschlossen, sie sind verflucht, weil sie die sakramentale Taufe verwerfen: Sie sagen zwar: “Jesus liebt dich”, haben aber diese Liebe nie wirklich erfahren, was nur durch die sakramentale Taufe geschehen könnte, die sie ablehnen. Die Evangelikalen betrachten ihre eigene Taufe als rein symbolischen Akt, Akt des Gehorsams und öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Für sie hat die Wiedergeburt nichts mit der Taufe zu tun sondern ist ein obskures Ereignis, das irgendwann im Mensch stattfindet, das sie auch nicht genau definieren können. Im Gegensatz dazu ist für die christliche Kirche die sakramentale Taufe die Neue Geburt aus Wasser und Geist, wie Christus in Johannes 3 gesagt hat. Durch die Taufe wird Christus in uns lebendig, ein Sohn wird uns geboren, wir werden von neuem geboren.

Als Jairus’ Tochter sterbenskrank wurde, dachte er vielleicht an jenen Vers und kam so dem Heil näher:

Anmerkung:

5Mo 28,18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes (Kinder; R. B.), der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. (wenn du nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen: …)

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Gleichstellung der Homo-Ehe mit der Ehe durch die evangelische Kirche im Rheinland (EKIR) – Gott wird EKIR richten

Am 15. Januar 2016 hat die Landessynode der evangelischen Kirche im Rheinland be-schlossen, die Homo-Ehe mit der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen. Gleich-geschlechtliche können sich in der EKIR jetzt offiziell amtlich trauen lassen wie Mann und Frau.

Siehe folgende Pressemitteilung der EKIR:

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Link zur EKIR-Website: http://www.ekir.de/www/service/kirchliche-trauung-kuenftig-auch-fuer-eingetragene-19762.php

Diese historische Fehlentscheidung wird natürlich unweigerlich zum Gericht Gottes füh-ren; über kurz oder lang wird Gott seinen Zorn ausgießen (z. B. durch Seuchen, Hun-gersnot oder Kriege) – nicht nur über die EKIR sondern über die ganze evangelische Kirche (EKD) und ganz Deutschland. Es ist klar, daß die Homo-Ehe in Deutschland allmählich salonfähig wird und die anderen evangelischen Landeskirchen werden bald nachziehen mit der Gleichstellung homosexueller Paare bezüglich kirchlicher Trauung und Ehe.

Einer der sexuell freizügigsten Staaten der Welt ist Kalifornien. Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß Kalifornien nun schon sein vier Jahren unter einer historischen Dürre leidet. Könnte es nicht sein, daß Gott die Kalifornier richtet, weil sie die Sünde legali-sieren; das gut nennen, was Gott böse nennt und umgekehrt? Wird Gott nicht auch Deutschland richten, wenn es die Sünde der Homosexualität immer mehr legalisiert?

Noch Ende 2015 hat die extreme Dürre Kalifornien fest im Griff:

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Aktueller stand, siehe http://www.californiadrought.org/drought/current-conditions/

Die Menschheit degeneriert sittlich-moralisch immer mehr, sie wird allmählich zur Kirche Satans bzw. zur Braut Satans. Die Braut Satans folgt ihren niedrigsten Instinkten, Begier-den, Lüsten und Trieben. Sie ist auch völlig selbstsüchtig und hasst den einzig legitimen Bräutigam des Menschen Jesus Christus. Die Homo-Ehe ist nichts weiter als ein Abbild der Ehe der Menschheit mit dem Teufel. Die Homo-Ehe repräsentiert die blanke Lüsternheit, die pure Fokussierung auf die sexuelle Lust, die Unverantwortlichkeit. Die Homo-Ehe steht für asoziale Selbstsucht. Die Verwerfung des Glaubens an Jesus Christus führt zur völligen Entfesselung, Gesetzlosigkeit.

Siehe auch:

US Supreme Court (Oberster Gerichtshof der USA) legalisiert Homo-Ehe – Gott wird Obama und die USA vernichten

Das Wetter in Bayern, die Trockenheit und Gott

Schwules Kalifornien, trockenes Kalifornien – Trockenheit in Kalifornien

Pray for rain – betet für Regen!

“Gott” kann keinen Regen machen, aber die Religion ändern

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Kann der Teufel weinen? Obama vergießt Krokodilstränen.

(bitte deutsche Untertitel einschalten)

Siehe Krokodilstränen

Nur Hirnamputierte oder Oberbayern glauben, Obama wolle die amerikanischen Waffen-gesetze verschärfen, um die Zahl von Massenerschießungen, Amokläufen, etc. in den USA zu verringern. Man muß schon sehr naiv sein, zu glauben, jener schwarze Mann interes-siere sich für das Wohl des einzelnen Amerikaners und wolle ihn vor schießwütigen Landsleuten bewahren. Auch wenn er noch so viele Krokodilstränen vergießt, ist jedem vernünftigen Menschen klar, daß er nur das amerikanische Volk entwaffnen will, damit es sich nicht wehren kann, wenn er (Obama) demnächst eine Diktatur in den USA aufrichten wird.

Amerikaner werden allmählich unruhig:

 

 

 

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