Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Einleitung

Zur Zeit des Königs Ahasveros wollte der hohe Staatsbeamte Haman die Juden aus dem Reich der Meder und Perser, das sich damals vom Nil bis zum Indus erstreckte, ausrotten. Der Gott Israels ließ jedoch seinem Volke Rettung widerfahren durch seine frommen Diener Esther und Mordechai (siehe Buch Esther).

Woran kann man erkennen, daß Mordechai fromm war?

Nun, das sieht man daran, daß er Haman, der wahrscheinlich Amalekiter war, keinen Respekt entgegenbrachte, obwohl jener ein sehr hoher Beamter des medo-persischen Reiches war und Ahasveros befohlen hatte, Haman zu huldigen.

Est 3,2 Und alle Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder; denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder.

Es war allerdings nicht so, daß Mordechai etwa die Majestät des Ahasveros nicht geachtet hätte, was man bei oberflächlicher Betrachtung schlußfolgern könnte, sondern es gab ein Gebot des Gottes Israels, der Mordechai’s Gott war, das höher zu achten war als das Gebot des Königs.

Daß Mordechai nicht nur ein Diener Gottes sondern im Grunde seines Herzens auch ein treuer Diener des Königs Ahasveros war, sieht man daran, daß er den König vor einem Attentat bewahrte:

Esther 2, 21-23 21 In jenen Tagen, als Mordechai im Tor des Königs saß, gerieten zwei Kämmerer des Königs, Bigtan und Teresch, die die Tür hüteten, in Zorn und trachteten danach, Hand an den König Ahasveros zu legen. 22 Als das Mordechai zu wissen bekam, sagte er es der Königin Ester und Ester sagte es dem König in Mordechais Namen. 23 Und als man nachforschte, wurde es als richtig befunden, und sie wurden beide an den Galgen gehängt. Und es wurde aufgezeichnet im Buch der täglichen Meldungen für den König.

Nichtsdestotrotz mußte und wollte Mordechai den Gehorsam gegenüber Gott über den Gehorsam gegenüber den König stellen, wenn es um den bösen Haman ging. Es war für Mordechai unmöglich, Haman so zu ehren, wie der König das wollte, denn dann hätte er seine Gottesfurcht verleugnet. Eben daran erkennen wir, daß Mordechai fromm war, denn er wußte, daß er ein großes Risiko einging, wenn er das Gebot des Königs übertrat. Mordechai ließ sich seinen Glauben wirklich etwas kosten.

Hi 32,22 Denn ich weiß nicht zu schmeicheln; sonst würde mich mein Schöpfer bald dahinraffen.

Apg 5,29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Was war nun so schlimm an Haman?

Das Schlimme an ihm war, daß er vermutlich ein Amalekiter war also ein Erzfeind des Volkes Gottes.

1Sam 15,33 Samuel aber sprach: Wie dein Schwert Frauen ihrer Kinder beraubt hat, so soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Frauen. Und Samuel hieb den Agag (König der Amalekiter; R. B.) in Stücke vor dem HERRN in Gilgal.

Est 8,5 und sprach: Gefällt es dem König und habe ich Gnade gefunden vor ihm, und dünkt es den König recht und gefalle ich ihm, so möge man die Schreiben mit den Anschlägen Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Agagiters, widerrufen, die er geschrieben hat, um die Juden umzubringen in allen Ländern des Königs.

Die Juden hatten den Befehl Gottes, die Amalekiter auszurotten, denn dieses ganze Volk war zu einer Bande von Räubern und Verbrechern degeneriert, die unschuldiges Blut vergossen. Man könnte sie vielleicht mit den heutigen Muslimen vergleichen, die die Erzfeinde der frommen Christen sind. Der Islam ist keine Religion, durch die man in eine Beziehung mit dem wahren Gott gelangen kann, der Himmel und Erde gemacht hat, sondern genau das Gegenteil davon. Der Islam ist Fanatismus in Reinstform, er macht aus seinen Anhängern Besessene. Wenn man den Koran liest, wird ganz deutlich, daß der Kern des ursprünglichen Islam nichts anderes ist als die Vernichtung oder Versklavung aller christlichen Völker. Der Islam ist also die Anti-Religion schlechthin. Ähnlich fanatisch wie die modernen Muslime müssen die alten Amalekiter gewesen sein, die das alte Volk Gottes, die Juden, vernichten wollten (das neue Volk Gottes ist die christliche Kirche). Es war ganz recht, daß der israelische Prophet Samuel Hackfleisch aus Agag (König der Amalekiter) machte, denn dieser war ein Massenmörder und hatte viel unschuldiges Blut vergossen, das Blut des Volkes Gottes.

5. Mose 25, 17-19 17 Denke daran (sagt Gott durch Mose zum Volk Israel; R. B.), was dir die Amalekiter taten auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zogt: 18 wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, alle die Schwachen, die hinter dir zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst, und wie sie Gott nicht fürchteten. 19 Wenn nun der HERR, dein Gott, dich vor allen deinen Feinden ringsumher zur Ruhe bringt im Lande, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, es einzunehmen, so sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter dem Himmel. Das vergiss nicht!

(Beachte: Zwischen den Versen aus Mose und den folgenden Versen aus Samuel  liegen mehrere Jahrhunderte, aber immer noch will der Gott Israels die Amalekiter vernichten; unglaublich, wie Gott jenes Volk hasste – sie mußten sittlich-moralisch wirklich völlig verkommen, heruntergekommen gewesen sein ähnlich wie die Leute von Sodom und Gomorrha)

1Sam 15,2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.

1Sam 15,3 So zieh nun hin (das sagte der Prophet Samuel zum israelischen König Saul; R. B.) und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

Achtung: Ich spreche hier keinen Bann über die Muslime aus. Ich will nur, daß wir zu einer Klarheit und Nüchternheit kommen, mit was für Menschen, mit welchem Schlag von Mensch wir es da zu tun haben; und wir sollten uns wirklich vor ihnen hüten und sehr wachsam sein. In anderen Ländern bringen sie die frommen, unschuldigen Christen erbarmungslos um oder versklaven sie – darüber sollten wir nicht länger hinweg-sehen. Auch die Ummah, die weltweite Gemeinschaft aller Muslime, ist im Grunde genommen nichts anderes als eine riesige, weltweite Verbrecherbande, die unter dem Deckmantel der Religion agiert, Böses tut. Ich würde alle Muslime, die in Deutschland leben, sofort in ihre Heimatländer zurückschicken – für so gefährlich halte ich sie.

Hauptteil

Zur Zeit des Ahasveros rettete Gott sein Volk auf wunderbare Weise.

Warum hat er dann den Holocaust nicht verhindert und Adolf Hitler und seinen Komplizen das getan, was er Haman getan hat, bevor sie so viele Juden töten konnten?

Die Frage ist einfach zu beantworten.

Die modernen Juden ermangeln frommer Diener Gottes, die ihr ganzes Leben zum Opfer geben für den Gott Israels. Sicherlich waren nicht alle Juden, die damals im medo-persischen Reich lebten persönlich fromm, aber zumindest Esther und Mordechai waren fromm. Ungefähr zu jenen Zeiten lebten auch Leute wie Daniel, Esra, Nehemia und andere. Mir ist nicht bekannt, daß es heute auch nur einen Juden gäbe, den man z. B. mit Daniel vergleichen könnte.

(bitte schlußfolgern Sie jetzt nicht, der Holocaust sei gerechtfertigt gewesen, weil eben zu unserer Zeit die Juden völlig vom Glauben an den Gott Israels abgefallen sind im Gegensatz zur Zeit des Ahasveros, wo es wenigstens noch ein paar fromme Juden gab – nein, der Holocaust war ein sehr, sehr schweres Verbrechen)

Sei es, wie es sei, Gott hat die Juden vor Adolf Hitler nicht gerettet, das ist eine, wenn auch bedauerliche, historische Tatsache.

Es ist allerhöchste Eisenbahn, daß nun endlich nach so langer Zeit die Juden Jesus von Nazareth als Messias annehmen und anerkennen. Die frommen Juden zur Zeit des Ahasveros glaubten schon an ihn, nur wußten sie vielleicht nicht, daß sein menschlicher Name Jesus sein würde. Im Gegensatz zu den heutigen Juden glaubten jene einfach dem, was auch im Buch Jesaja geschrieben steht, daß damals schon zur heiligen Schrift der Juden gehörte. Dieser Erlöser, von dem in Jesaja geschrieben steht, gab den alten, frommen Juden ein Leben, das nicht mit den Geboten der Thora, der fünf Bücher Mose, in Konflikt kam, ja dieser Erlöser selbst war ihr Leben und dieser Erlöser, der selbst der Geber des Gesetzes war, leitete sie. So hielten sie das Gesetz nicht nur, sondern erfüllten es sogar, denn der Sohn Gottes war in ihnen. Weil sie durch den Erlöser in Gott und mit Gott lebten, beschützte Gott sie auch vor dem bösen Haman und vernichtete ihn samt seiner Anhänger.

Lies Jesaja 53!

Ich glaube, viele moderne Juden haben das Problem, daß sie im Kreuzestod Jesu einen Beweis seiner Schwäche sehen, Jesus für einen traurigen, erbärmlichen, wehrlosen Schwächling halten.

1Kor 1,23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

Aber lieber Leser, falls Sie Jude sind, was mich sehr freuen würde, dann schauen Sie die Sache einmal genauer an. Historisch gesehen ist Jesus in einem gewissen Sinne gar nicht gestorben, das heißt er ist schon gestorben, aber historisch gesehen „im gleichen Moment“ wieder auferstanden (was sind drei Tage aus unserer Perspektive, die wir ca. 2000 Jahre später leben?). Stellen Sie sich ein Boxer vor, der einen Kinnhaken bekommt, einige Minuten bewußtlos daliegt, und dann wieder aufsteht – ähnliches widerfuhr historisch gesehen Jesus.

In gewisser Weise konnte man Jesus gar nicht wirklich töten. Natürlich war er wirklich tot, als er am Kreuz hing und im Grab lag, aber er stand nach „einigen“ Stunden wieder auf von den Toten – in dem Sinne war sein Tod nicht dem Tod eines Normalsterblichen vergleichbar, nichts endgültiges, denn wenn Sie oder ich heute sterben, werden wir sicherlich nicht so schnell wieder lebendig.

Kurz gesagt, Jesus ist und war nicht der sanftmütig-dämliche Schwächling, für den ihn die modernen Juden halten, sondern er vollbrachte einen heldenhafte Tat, indem er für uns ans Kreuz, in den Tod ging und dort unsere Sünde trug. Jesus war keineswegs zum hilflosen Spielball der Römer und des jüdischen Establishments geworden, die ihn töteten, sondern er ging ganz bewußt, kontrolliert und freiwillig diesen Weg – er ging diesen schweren Weg für uns! In Wirklichkeit war der Weg, den Jesus ging, ein Beweis seiner Stärke – der starke Erlöser, der starke Gott.

Militärisch gesehen sitzt das Volk Israel heute auf einem Pulverfaß, das ist jedem klar. Es ist umlagert von modernen „Amalekitern“ (die islamischen Staaten, islamische Bestien) und beim Rest der Welt einschließlich der USA können sie sich der Freundschaft auch nicht mehr sicher sein.

Würden die Juden heute noch Jesus von Nazareth als Messias annehmen und aner-kennen, dann würde er auch ihre Kriege führen und sie retten vor allen ihren Feinden. Er hat die Macht alle ihre Feinde in einem Nu, in einem Augenblick zu pulverisieren.

Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, EwigVater, Friede-Fürst;

Lk 1,71 dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, (das sagte Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, über Jesus)

Offb 19,11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,

Es ist interessant, daß die Juden beim Purimfest noch heute ihre Rettung durch den Gott Israels vor dem bösen Haman zur Zeit des Ahasveros feiern, trotz der Tatsache, daß Gott sie vor Adolf Hitler und seinen Komplizen nicht gerettet hat, trotz der historischen Tatsache des Holocaust. Das Purimfest könnte noch heute ein bleibender Segen und mehr als ein Fest sein für einen Juden, wenn er sich wirklich einmal die Frage stellen würde, warum Gott die Juden zur Zeit des Ahasveros gerettet hat, zur Zeit Adolf Hitlers aber nicht. Die Antwort auf diese Frage ist einfach die, wie oben schon erläutert, daß die Juden nach wie vor eines Erlösers (heute wissen wir, daß er Jesus heißt) ermangeln, der ihnen ein Leben schenken könnte, das Gott wohlgefällt. Noch immer versuchen sie das Gesetz der Thora aus eigener Kraft zu halten, was unmöglich ist, statt sich vom Gesetz von ihrer Schwäche (Sündhaftigkeit) überführen zu lassen und sich dann nach dem Erlöser auszustrecken, der in uns leben will, damit wir Gott wohlgefällig leben und so auch das Gesetz nicht nur halten, sondern sogar erfüllen. Wenn wir Frieden mit Gott haben, unser Leben wohlgefällig ist vor ihm, dann beschützt er uns auch vor unseren Feinden und so feiern wir nicht nur Purim, sondern es wird neu Wirklichkeit für uns nach so langer Zeit.

 

Hinweis

Dieser Beitrag steht auch in englischer Sprache zur Verfügung:

Siehe Queen Esther, Purim and the Holocaust

 

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Die beste Definition der Größe „Zeit“

Der Physiker John A. Wheeler hat die Zeit gerne so charakterisiert, wie er es in einem Graffito in der Herrentoilette des Old Pecan Street Cafe in Austin, Texas, 1976, fand: „Time is nature’s way to keep everything from Happening all at once.“ (Quelle: Was ist die Zeit?)

Das Zitat von Wheeler auf Deutsch: Zeit ist die Methode der Natur, zu verhindern, dass alles auf einmal passiert!

Folgende modifizierte Version der Aussage Wheelers entspricht dem Befund der Bibel bzw. wäre auch für die christliche Kirche annehmbar:

Zeit ist die Methode Gottes, uns all seine Güter portionsweise zuteilwerden zu lassen bzw. seine unermessliche Güte Schritt für Schritt zu offenbaren.

Vor dem Menschen schuf Gott die Engel (gottähnliche Geisteswesen, viel höher als der Mensch). Ein Teil der Engel betete Gott an, ein Teil nicht (gefallene Engel).

Wie konnte Gott der Unterstellung (in der Geisteswelt), dem Argwohn, begegnen, er sei ein herrschsüchtiger Despot, gierig nach Macht, Ehre und Reichtum? Wie konnte Gott seine durch und durch brüderliche Gesinnung, den tiefsten und wahrsten Kern seines Wesens, unter Beweis stellen? Wie konnte Gott beweisen, dass er herrschte, nicht weil er gierig nach Macht war, sondern einfach weil es keinen Gott außer ihm gab, weil er nun mal „leider“ Gott war?

(die Engel, die Gott nicht anbeteten, unterstellten ihm sicherlich, er hinge allzu sehr an seiner Herrschaft bzw. würde sich daran ergötzen, Herrschaft auszuüben; Gott musste irgendwie beweisen, dass er Herrschaft nur ausübte aufgrund eines Amtes aber nicht aufgrund von Machtgier)

Es war also nötig, ein Wesen zu schaffen, das vielmehr der Fürsorglichkeit als der Herrschaft bedurfte: der Mensch. Gott schuf das bedürftigste aller Wesen, den Menschen, um an ihm seine Fürsorglichkeit bzw. sein fürsorgliches Wesen unter Beweis zu stellen. Gott wollte beweisen, dass es ihm viel mehr „Spaß“ machte, fürsorglich zu sein, als über jemand zu herrschen.

Der Mensch ist ein Wesen, der alle Dinge nur portionsweise aufnehmen kann (so schuf in Gott ganz bewußt) – dadurch ist Zeit (auch dadurch, dass Gott durch seine Schöpfung und seine Offenbarungen in der Heiligen Schrift alles, was der Mensch begehrt, nur portionsweise zur Verfügung stellt). Zeit ist durch das System, das aus dem portionsweise nehmenden Menschen und dem portionsweise gebenden Gott besteht.

Gottes ursprüngliche Absicht mit Adam war, dass er ihn HERR sein lassen wollte über seine Schöpfung an seiner statt. Im Garten Eden wollte Gott dieses kleine, schwache gebrechliche Wesen genannt Mensch zum Regenten über seine Schöpfung ausbilden.

1. Mose 1, 26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.

Gott hatte für Adam ein Amt vorgesehen, wie es jetzt Jesus Christus, der „letzte Adam“, inne hat: Herr zu sein über seine Schöpfung.

Gibt es einen besseren Beweis für die unermessliche Sanftmut und Demut Gottes (Sanftmut und Demut sind das Gegenteil von Gewaltausübung und Herrschsucht) als die Tatsache, dass ER seine Herrschaft über die Schöpfung an sein Geschöpf Adam abgeben wollte? Nein, es kann keinen besseren Beweis geben.

(da Adam sich leider von Gott abgewendet hat, übergab Gott sein Herrscheramt an den Menschen Jesus von Nazareth, der jetzt auf dem Thron Gottes sitzt)

Im Garten Eden gab es Bäume, die Früchte trugen, die nicht nur sehr gut schmeckten, sondern metaphysische Eigenschaften hatten – siehe zum Beispiel: der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen und der Baum des Lebens. Wäre Adam nicht gefallen, hätte Gott Ewigkeiten damit verbracht, Adam in brüderlicher Weise einzuweihen in den Aufbau seiner Schöpfung und jedes Geschöpfes – der Genuss der Offenbarungen Gottes wird verglichen mit dem Genuss wohlschmeckender Früchte (man denke auch an das heilige Abendmahl bzw. das Sakrament des Altars). Gott hätte Adam nicht ewig dumm gehalten, um einen willfährigen Knecht zu haben, der sich ihm zu Füßen wirft, ihm die Füße küsst, sondern wäre auf Augenhöhe mit ihm umgegangen. Gott ist so anders als die Herrscher dieser Welt, die ihre Untertanen dumm halten, um sich von dem Hintergrund dieser Dummgehaltenen als „weise“ Herrscher abzuheben – wie dumm.

Matthäus 20, 25 Aber Jesus rief sie (die Jünger; R. B.) zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun.

Dass das, was ich hier schreibe, realistisch ist, sieht man daran, dass ja die meisten Menschen viel lieber Wissenschaftler bzw. Forscher werden würden als Bauer. Wäre der Mensch nicht gefallen, hätte Gott zusammen mit dem Teufel unterstellt, er sei gierig nach Macht, Ehre und Reichtum, hätte Gott sich „die Zeit genommen“ ihm von Ewigkeit zu Ewigkeit alle Geheimnisse seiner Schöpfung zu offenbaren – und noch der heutige Mensch, der doch vom gefallenen Adam abstammt, hat das starke Bedürfnis, alle Zusammenhänge in der Natur zu erforschen, die Geheimnisse der Schöpfung zu ergründen.

Sprüche 25, 2 Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen. (Forschen ist also etwas königliches; R. B.)

Sprüche 25, 7 Zu viel Honig essen ist nicht gut; aber wer nach schweren Dingen forscht, dem bringt’s Ehre.

Hiob 9, 10 Er (Gott; R. B.) tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind.

Da der heute lebende Mensch vom gefallenen Adam abstammt, ist er dazu „verdammt“, dass er die Schöpfung nur benutzten darf, anstatt von Gott in ihre Geheimnisse eingeführt zu werden (dies abgesehen von einigen wenigen Wissenschaftlern, die sich allerdings im Allgemeinen sehr schwer tun, in die Tiefen der Geheimnisse der Schöpfung Gottes vorzudringen – sie ermangeln der göttlichen Unterweisung).

Kurz gesagt:

Zeit ist dadurch, dass die Bedürfnisse des Menschen, der Dinge nur portionsweise aufnehmen kann, portionsweise gestillt werden. Würden alle Bedürfnisse des Menschen schlagartig gestillt, wäre keine Zeit mehr, sondern ewige Ruhe. Würde Gott seine Güte schlagartig und vollkommen abziehen, wäre auch keine Zeit mehr, sondern ewiger Tod.

(natürlich ist die Welt, in der wir heute leben, nur ein Abklatsch des Garten Edens – die Zeit schreitet nicht voran, indem Gott dem Menschen ein Geheimnis nach dem anderen offenbart, was der Idealzustand wäre, sondern der Mensch kämpft permanent um sein nacktes Überleben, ist hin- und hergerissen zwischen Leben und Tod, wodurch Zeit ist)

Was wir heute im Allgemeinen als Forschung bezeichnen ist Stümperei im Vergleich zu dem, was Gott dem Frommen (ein Frommer ist ein Mensch, der an Jesus Christus glaubt) offenbaren kann. Dass die autark-menschliche Forschung (die profane Forschung) unvollkommen ist, sehen wir unter anderem daran, dass die Menschheit als ganzes auf den Abgrund zu rennt trotz all ihrer Wissenschaft, auf die sie so stolz ist (siehe Klimawandel bzw. Erderwärmung).

Würde die Menschheit der Kirche, der Gemeinschaft aller Frommen, mehr Raum geben, könnte Gott ihr mittels seiner Kirche Dinge offenbaren, die sehr hilfreich wären. Da aber die Menschheit der Kirche keinen Raum mehr gibt, muss sie zu Grunde gehen an Ermangelung göttlicher Ratschläge.

Die Zeit der profanen, säkularen Menschheit ist nicht anderes als der ständige Kampf gegen den physischen Tod durch Erwerbsarbeit (wobei es Gottes Güte ist, wenn ein Mensch auch erfolgreich ist, ihm seine Arbeit auch gelingt; der Motor dieses Prozesses ist also Gott bzw. Gottes Güte; dies gilt für Gläubige und Ungläubige). Parallel zu dieser Zeit läuft die Zeit der Kirche, die die Geheimnisse Gottes erforscht und die Dinge des profanen Zeitlaufs nur gebraucht (wobei es Gottes Güte ist, wenn ein Christ irgendein Rätsel löst bzw. ein Geheimnis ergründet; der Motor dieses Prozesses ist also auch Gott bzw. Gottes Güte). Die Kirche ist ein Stück weit dem profanen Zeitlauf des bloßen Umwälzens von Materie entnommen, denn Gott hat jenen, die zuerst nach dem Reich Gottes trachten, verheißen, ihnen ihr irdisches Leben zu erleichtern, sodass sie nicht wie die anderen verzehrt werden von der Sorge um den täglichen Broterwerb.

Matthäus 5, 33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles (Kleidung, Nahrung, etc. R. B.) zufallen.

Wichtig:

Zeit gab es schon vor dem Sündenfall. Zeit vor dem Sündenfall war dadurch, dass Gott Adam Stück für Stück seine Güte offenbarte, indem er ihn unterwies bzw. ihm in brüderlicher Weise etwas zeigte (leider ermangelde es Adam an Wertschätzung für Gottes Güte). Zeit ist die Aufteilung von Gottes Güte in unendlich viele und unendlich kleine dG (Gütedifferentiale). Wie eine Mutter einem Kleinkind die Nahrung in kleinsten Häppchen verabreicht, teilt Gott dem Menschen seine Güte mit – die Aneinanderreihung  unendlich vieler, kleiner Güterweise ist die Zeit.

Seit dem Sündenfall ist Zeit auch definiert durch das Hin-und-hergerissen-sein zwischen den statischen Zuständen: totaler Tod und totales Leben. Der profane Zeitlauf hat keinen Wert an sich selbst bzw. dient nur als Mittel zum Zweck. Während des profanen Zeitlaufs hat der Mensch Gelegenheit zurückzukehren bzw. umzukehren zu der angemessenen Wertschätzung Gottes durch Glauben an Jesus Christus. Nur von daher hat der profane Zeitlauf einen Sinn. Wer während seines profanen Zeitlaufs Gott nicht findet, wird trotz all seines Lebenskampfes den ewigen Tod (der zweite Tod) erleiden. Der zweite Tod erfolgt subjektiv unmittelbar nach dem ersten Tod (das was allgemein Sterben bzw. physischer Tod genannt wird). Der zweite Tod ist der Aufenthalt an einem Ort ewiger Not, die nicht gelindert wird, wo es absolut keine Linderung irgendeiner Not mehr gibt. Objektiv geschieht der zweite Tod am Tag des Weltgerichts (bis dahin können noch einige Jahre vergehen), wenn alle physisch Toten (ausgenommen die Frommen, die schon vorher auferweckt wurden) auferweckt werden, um gerichtet zu werden. Wer nicht durch die Kraft Jesu Christi als Christ gelebt hat, wird den zweiten Tod erleiden. Der zweite Tod erfolgt subjektiv gleich auf den ersten Tod, weil ja ein Toter nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Im Grunde genommen bedeutet für den Ungläubigen der physische Tod auch den ewigen Tod.

Anmerkung:

Die große „Uhr“ bzw. Zeitquelle im Universum, die wirklich die Zeit macht, den Fluss der Zeit erzeugt, ist Gott selbst, denn er gibt hintereinander ständig neue „Güteportionen“. Nur durch die Güte Gottes entsteht aus Zustand n der Zustand n+1 dieser Welt und somit Zeit, denn Zeit ist nichts anderes als die Aneinanderreihung von Zuständen, die auseinander hervorgehen. Die Bewegungen von Sonne, Erde und Mond dienen nur zum Messen der Zeit, aber erzeugen sie nicht.

Angenommen, Gott würde alle seine Güte von der Menschheit abziehen, dann wäre auch keine Zeit mehr, denn die Erde würde zu einer riesigen Wüstenei werden, die immer gleich trist aussähe – immer der gleiche Zustand. Angenommen, Sonne, Erde und Mond würden sich dabei wie gewohnt weiter bewegen, so wäre z. B. nach 1000 Umrundungen der Sonne durch die Erde, das heißt nach 1000 herkömmlichen Jahren, alles gleichgeblieben auf der Erde – die 1000 Jahre wären also wie nichts weiter als Teil eines einzigen ewig langen Tages oder Jahres auf der Erde. Auch nach 100000 Umrundungen liefe auf der Erde immer noch der eine ewig lange Tag bzw. das eine ewig lange Jahr. Es würde also keinen Sinn mehr machen, von Zeit zu sprechen.

Hiob 34, 14-15 14 Wenn er (Gott; R. B.) nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge, 15 so würde alles Fleisch miteinander vergehen, und der Mensch würde wieder zu Staub werden.

Apostelgeschichte 17, 25 Auch lässt er (Gott; R. B.) sich nicht von Menschenhänden dienen wie einer, der etwas nötig hätte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.

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Allgemeinverständliche Erklärung des Begriffes „Zeit“

Von „Zeit“ zu reden, macht nur Sinn in einer Welt, die nicht statisch ist, sondern die sich ständig verändert. Die Welt im jetzigen (aktuellen) Augenblick ist schon nicht mehr  die Welt von vor einer Millisekunde. Die Welt jetzt entspricht nicht mehr der Welt, wie sie war, als Sie, lieber Leser, meine Website angeklickt haben. Na gut, ich gebe zu, das ist ein bisschen trivial.

Hätten wir eine Welt, in der sich nichts ändert, immer alles gleich bleibt, dann hätten wir eine statische Welt. In solch einer Welt gäbe es keine „Zeit“ bzw. der Begriff „Zeit“ hätte keinen Sinn.

Stellen wir uns vor, es gäbe eine statische Welt (SW) und außerdem eine sich ständig verändernde Welt (VW). Würde man nun ab und zu von VW nach SW hinüberschauen, würde man feststellen, dass sich auch nach Ablauf von Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten, etc. nichts verändert hat. Wenn Leute von VW sagen würden, in SW sei die Zeit stehengeblieben, hätten sie damit gar nicht so unrecht. 1 Tag, 10 Tage, 1000 Tage, etc. in VW sind immer der gleiche eine Tag, der kein Ende hat, in SW.

Vorstellbar sind zwei statische Zustände: totaler Tod und totales Leben.

Schwer vorstellbar ist für uns, wie Leben statisch sein soll oder könnte. Dagegen können wir uns den Tod als statischen Zustand leichter vorstellen. Man braucht ja bloß einmal einen jüdischen Friedhof (an einem Ort in Deutschland, wo keine Juden mehr leben) zu besuchen – wenn man Verwitterung, Unkraut, Schäden durch Vandalismus, etc. ausklammert, befindet sich ein jüdischer Friedhof in einem statischen Zustand. Auf einem jüdischen Friedhof scheint die Zeit gleichsam still zu stehen.

Ganz selbstverständlich bezeichnen wir unser Dasein hier auf Erden als Leben. Allerdings wäre es angebrachter statt von Leben von einem andauernden Kampf gegen jegliche Form bzw. Vorstufe von Tod zu sprechen, wobei wir immer dann Lebensgenuss, was ein Vorgeschmack auf totales Leben sein mag, nur dann verspüren, wenn wir im Lebenskampf erfolgreich sind. Unter „jegliche Form bzw. Vorstufe von Tod“ verstehe ich Hunger, Durst, Nacktheit, dem Wetter ungeschützt ausgesetzt sein, krank sein, Verletzungen durch Unfälle erleiden, gewalttätigen Angriffen ungeschützt ausgesetzt sein, von Ungeziefer geplagt werden, etc.

Wenn wir von Leben hier auf Erden sprechen, beziehen wir den Überlebenskampf immer mit ein, aber das eigentliche Leben sind nur die Momente, wo wir aus Kämpfen siegreich hervorgehen und Formen bzw. Vorstufen des Todes überwinden. Wir überwinden Hunger, Durst, Nacktheit und dem Wetter ungeschützt ausgesetzt sein durch Erwerbsarbeit. Mittels des verdienten Geldes erwerben wir Nahrung, Getränke, Kleidung, Unterkunft. Auch gegen Krankheit und gewalttätige Angriffe stemmen wir uns indirekt durch Erwerbsarbeit, indem wir Krankenversicherungsbeiträge (die Krankenkasse bezahlt uns Medikamente, Arzt, Krankenhaus, etc.) und Steuern (der Staat sorgt mittels unserer Steuern für Ordnung und Sicherheit) zahlen. Das Ungeziefer bekämpft teilweise der Staat, dem wir Steuern zahlen und teilweise die Landwirtschaft, deren Produkte wir kaufen (Kosten für Pestizide sind im Produktpreis enthalten).

In der realen Welt, in der wir leben, gibt es also sowohl Tod als auch Leben. Es gibt Prozesse, die die Welt in den statischen Zustand des Todes überführen wollen und es gibt Prozesse, die die Welt in den statischen Zustand des Lebens überführen wollen. Dieses ständige Unentschieden-sein zwischen den statischen Zuständen „totaler Tod“ und „totales Leben“ bringt das hervor, was wir „Zeit“ nennen, ist eben unser Zeitlauf. Zeit ist, weil wir uns hier auf Erden weder in einem statischen Zustand totalen Todes noch in einem statischen Zustand totalen Lebens befinden, sondern irgendwo dazwischen – mal näher am Tod, mal näher am Leben. Die Zeit besteht in dem ständigen Hin-und-her-gerissen-sein zwischen Tod und Leben.

Würden in einem Augenblick alle lebenserhaltenden Prozesse gestoppt, würde die Welt schlagartig in den statischen Zustand des totalen Todes übergehen. Würden dagegen alle zerstörerischen Prozesse gestoppt, ginge die Welt schlagartig in einen statischen Zustand des totalen Lebens über.

Die Bewegungen von Erde, Sonne und Mond machen die Zeit nicht, sondern dienen nur dazu, sie zu messen.

Trotz der Tatsache, dass der Mensch im Allgemeinen gegen den Tod ankämpft, muss er doch einmal sterben. Der ganze Lebenskampf dient letztendlich nur zu einer Hinauszögerung des physischen Todes. Welchen Sinn hat es überhaupt, den physischen Tod hinauszuzögern? Welchen Sinn hat unsere Lebenszeit, die durch das Hinauszögern des physischen Todes entsteht? Antwort: Je länger wir leben, desto mehr haben wir Gelegenheit auch das geistliche Leben zu ergreifen, das unseren physischen Tod, unser Sterben, in ein Entschlafen verwandelt. Wer während seiner Lebenszeit zum Glauben an Christus gelangt, erlangt damit Zugang zum totalen Leben (ein unveränderlicher bzw. statischer Zustand). Natürlich muss ein Christ nach seiner Bekehrung noch eine Weile arbeiten und dann auch sterben (entschlafen), aber er wird auferweckt werden bei der Wiederkunft Christi, um hinfort in ewiger Gemeinschaft mit Gott und Christus zu leben. Gott und Christus sind es, die dem Menschen (nicht nur den Christen) helfen, in seinem täglichen Kampf gegen Formen und Vorstufen des physischen Todes erfolgreich zu sein. Menschen, die nicht an Christus gläubig werden während ihrer Lebenszeit, werden unter anderem deswegen vom totalen Leben (die Gegenwart Christi und Gottes)ausgeschlossen werden, weil sie sich während ihrer Lebenszeit so wenig dankbar erzeigten für seine guten Gaben (Erfolg bei der Erwerbsarbeit, gute Ernten, sauberes Trinkwasser, Frieden, öffentliche Ordnung und Sicherheit, angenehmes Wetter, Abwesenheit von Ungeziefer, Bewahrung vor Unfällen, etc.). Die Gläubigen werden das Vorrecht haben, all das in Fülle zu genießen, was Gott auf Erden nur portionsweise gab – sie dankten Gott allerdings schon während ihrer Lebenszeit auch für die portionsweisen Gaben. Die Fülle des Lebens, das totale Leben, werden Gott und das Lamm (Christus) selbst sein. In Gott und Christus sind sozusagen unendlich viele gute Ernten, unendlich viel sauberes Trinkwasser, unendlich viel gutes Wetter, unendlich viel Friede und noch viel, viel mehr – der Vergleich hinkt etwas, denn die Fülle des Lebens wird für die Gläubigen einfach die persönliche Gegenwart Gottes und Christi sein; es wird dann nicht hauptsächlich darum gehen, was diese göttlichen Personen geben, sondern was sie an sich selbst sind. Kurz gesagt: Gott und das Lamm sind das Leben an sich selbst. Gott und das Lamm werden die Gläubigen beglücken durch ihre pure Gegenwart. Die Gläubigen werden beschenkt sein mit der Wonne und der Freude der Gegenwart Gottes, des Lebens. Gott lässt die Gläubigen Gemeinschaft haben mit sich selbst, lässt sie in seiner Nähe sein.

Im Himmel wird es insofern keine Zeit mehr geben, weil die Gläubigen einen gleichbleibenden (statischen) Genuss des Lebens haben – es ist sozusagen ein ewiges Ruhen in Gott, der das Leben ist.

In der Hölle wird es insofern keine Zeit mehr geben, weil die Ungläubigen eine gleichbleibende (statische) Todesqual (höllische Martern) erleiden – es ist sozusagen ein ewiger Zustand äußerster Not, die durch nichts gelindert wird, außerhalb Gottes.

 

Ergänzung

Erwerbsarbeit ist uns nur möglich durch den Verstand und die körperlichen Kräfte, die Gott uns gegeben hat. Die Gaben Gottes, Verstand und körperliche Kräfte, ermöglichen es uns, Tag für Tag dem Tod entgegenzuwirken, mit dem diese Schöpfung nun  einmal behaftet ist. Verstand und körperliche Kräfte, die Gaben Gottes, tragen mit dazu bei, dass wir zum ewigen Leben gelangen können, denn durch ihren Gebrauch verlängert sich unsere Lebenszeit und so haben wir mehr Gelegenheit zum geistlichen Leben, zum Glauben an Christus durchzudringen. Gott gebührt also auch Dank für Verstand und körperliche Kräfte.

 

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Was ist eigentlich Zeit?

Vor der Schöpfung sitzen der Vater, der Sohn und der Heilige Geist in ihrem Konferenzzimmer und sprechen zueinander:

„Kann es vielleicht sein, dass wir uns gegenseitig etwas vormachen?“

„Wir brauchen jemand – vom Wesen her uns ähnlich -, der von uns unabhängig ist und uns seine Meinung sagt.“

„Also lasst uns Engel schaffen.“

Ein Teil der Engel, die Gott schuf, betete ihn freiwillig an und ein Teil nicht. Gott nahm es sich sehr zu Herzen, dass ein Teil der Engel ihm unterstellte, er sei gierig nach Macht, Ehre und Reichtum, hielte diese Dinge fest wie einen Raub. Gott war sehr verletzt, hatte eine seelische Wunde, war traumatisiert, fühlte sich gekränkt.

Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist treffen sich nochmals im Konferenzzimmer und diskutieren, wie sie die Unterstellung aus der Welt schaffen könnten, sie seien gierig nach Macht, Ehre und Reichtum. Da sprach der Sohn: „Ich bin bereit, eine Zeit lang meine göttliche Macht nicht zu gebrauchen, bis dahin, dass ich mich nicht durch Gebrauch meiner göttlichen Macht des Sterbens erwehren bzw. dem Tod entziehen würde, wenn es eurer Wille ist.“ Da erschraken der Vater  und der Heilige Geist, denn auch nicht im Entferntesten wären einer von ihnen darauf gekommen, dies von einer anderen Person der Gottheit zu verlangen. Auf der anderen Seite waren sie froh, denn es gab keine andere Lösung: Nur indem Gott (der Sohn) bereit war den Kelch des Todes aus der Hand Gottes (des Vaters) zu nehmen, konnte er beweisen, dass Gott sanftmütig und demütig ist. Schließlich wurden sich alle drei einig, dass der Sohn sterben sollte – dies brachten sie nur deswegen über sich, weil der Sohn es gerne freiwillig tun wollte.

Damit das Ganze kein abgekartetes Spiel sein konnte, musste der Sohn den gefallenen Engeln (siehe oben) ausgeliefert werden, die nicht von Gott manipuliert sein konnten, sondern aus eigener Machtvollkommenheit heraus handelten. Der Sohn musste zum Spielball der gefallenen Engel werden. Deswegen musste er ein Wesen werden, niedriger als die Engel: ein Mensch (natürlich wurde er nur niedriger in seiner Eigenschaft als Mensch und nicht als Gott, denn er verlor seine Göttlichkeit niemals, sondern betätigte bzw. gebrauchte sie nur nicht; der Sohn Gottes ließ sozusagen seine Göttlichkeit für eine Weile ruhen).

Indem Gott Adam und Eva schuf, schuf er die Menschheit, aus der eines Tages Jesus hervorgehen sollte. Wie es nicht anders sein konnte, fielen gleich auch die ersten Menschen Adam und Eva bzw. die Menschheit und begaben sich unter die Herrschaft der gefallenen Engel. Dies jedoch war Gottes Vorsehung, denn: Der Mensch Jesus war doch etwas besonderes, denn er war von seiner Empfängnis im Mutterleib an nicht unter der Herrschaft jener gefallenen Engel, d. h. „er konnte ja gar nicht anders, als Gott dienen“ (eine im Raum stehende Unterstellung). Gleichsam könnte jemand behaupten: „Es musste ja so kommen, dass sich durch Jesus die Sanftmut und Demut Gottes erwies, den er war zwar ein Mensch, aber ein Mensch ohne Erbsünde, denn er wurde durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren.

Die Vollendung des Schöpfungs-Epos ist nun, dass Menschen, die eine Weile als Sünder gelebt haben, d. h. unter der Herrschaft der gefallenen Engel, auch zum Erweis der Sanftmut und Demut Gottes beitragen trotz der Tatsache, dass sie aus einer ganz anderen Welt wie Gott oder der Sohn Gottes kommen. Jene haben den Vorzug, nicht von Gott manipuliert sein zu können, da sie ursprünglich aus dem Machtbereich des Bösen kommen. Jeder Christ ist in Christus bzw. Christus ist in ihm. Die Sanftmut und die Demut eines Christen sind letztendlich die Sanftmut und die Demut Christi bzw. Gottes. Wenn ein Christ sanftmütig und demütig ist, ist das jedes Mal eine Willensentscheidung nicht der alten Natur zu folgen, sondern Christus – es ist durchaus kein Automatismus, wenn ein Christ sanftmütig und demütig ist. Und gerade das dient zur Verherrlichung Gottes – alles geschieht aus freiem Willen.

Was ist nun Zeit?

Die Zeit ist nicht anderes, als das durch den ständigen Vorgang von Zeugung und Geburt ein riesiger Pool an Wesen (Menschen) entsteht, die, wenn sie wollen (die Freiwilligkeit ist der Witz bei der Sache), bestätigen können, dass Gott sanftmütig und demütig ist. Wir können hier zwar von vielen Milliarden reden, aber im Grunde genommen ist der Pool unendlich groß, denn Zahlen in der Größenordnung von Milliarden sind für uns weder fassbar noch vorstellbar – wir sagen einfach: „unendlich“. Gott schuf also beginnend mit Adam und Eva einen unendlich großen Pool an Wesen mit freiem Willen, in der Hoffnung einige von ihnen würden freiwillig in der Sanftmut und Demut Christi leben, die ein Beweis für die Sanftmut und Demut Gottes ist.

Die Zeit geht zu Ende, wenn der letzte Mensch geboren wird. Es gibt eine Grenze, ab der ein weiteres Wachstum der Menschheit den Beweis für Gottes Sanftmut und Demut nicht mehr weiter erhärten würde – wenn man eine Meinungsumfrage macht, dann bleibt ab einer gewissen Zahl von Befragten das Ergebnis fest und man braucht keine weiteren Personen zu befragen, weil sich sowieso nichts mehr ändern würde.

Wenn dann der Schöpfungs-Epos zu Ende ist, kehrt alles zurück zu Gott, wird wieder in Gott ruhen. Dies ist der perfekte Zustand und in diesem Zustand existiert Zeit in unseren Begriffen von heute nicht mehr, weil Tag/Zustand 1 der Ewigkeit sich nicht unterscheidet von Tag/Zustand 1000 000 000 der Ewigkeit – die ganze Ewigkeit ist praktisch ein Tag ohne Ende.

Ein Tag unserer gegenwärtigen Zeit geht immer aus dem vorhergehenden Tag hervor: Die Welt von heute ist ein Abkömmling der Welt von gestern und heute entsteht die Welt von morgen. Genauso könnte man sagen, jede Sekunde ginge aus der anderen hervor. Zeit ist, weil Zustand n aus dieser Welt aus dem Zustand n-1 hervorgeht. Ein Zustand dieser Welt kann nicht ohne den vorhergehenden Wirklichkeit werden. Anders in der Ewigkeit: In der Ewigkeit geht nicht ein Zustand aus dem anderen hervor, sondern es bleibt alles immer gleich (gut; siehe Anmerkung): alles ruht in Gott. In Gott ist alles einfach immer schon da und muss nicht erst wachsen oder hergestellt werden. Plastisch: Als Jesus während seines Erdenlebens ausnahmsweise doch einmal seine göttliche Macht gebrauchte und aus Wasser Wein machte, war das ein Vorgriff auf die Ewigkeit. Ein Vorgang, der in der Zeit viele Monate in Anspruch nimmt (Wachstum der Reben und der Trauben + Ernte + Transport + Keltern + Abfüllen + etc.) wird durch Gottes Herrlichkeit zu einem Vorgang, der nur einen Augenblick dauert.

Man kann es auch so sehen: Wenn heute eine Traube wächst, wächst sie durch Gottes Gnade. Wenn ein Weizenkorn wächst, wächst es durch Gottes Gnade. Und wenn ein Tropfen Wasser vom Himmel fällt, tut er es durch Gottes Gnade. In Gott sind aber sozusagen unendlich viele Trauben, Weizenkörner, Regentropfen und Zeit entsteht dadurch, dass ER uns diese Dinge portionsweise gibt. Zeit ist durch das portionsweise Austeilen der Gaben Gottes.

Durch den Fall Luzifers trug Gott sozusagen eine Wunde davon und der Vorgang der Heilung dieser Wunde ist die Zeit, in der wir leben. Dass ein Schaden da ist, manifestiert sich dadurch, dass Gott Güter nur portionsweise zur Verfügung stellt – die Schöpfung ist beschädigt. Wäre Gottes Wunde geschlossen, es stünde uns alles immer unbegrenzt zur Verfügung – wir müssten auf nichts warten; also wäre keine Zeit mehr, sondern Ewigkeit.

Ergänzung:

Man kann es auch so sehen:

Gott ist unendlich sanftmütig und demütig, fast ein schüchterner zurückhaltender Mensch, der am liebsten zusammengekauert in seinem Kämmerlein sitzen würde, um niemand zu belästigen.

Erst wenn Christus und eine riesige Zahl von Menschen ihm freiwillig zurufen: „Wir lieben Dich“, dann glaubt er endlich, dass er liebenswürdig ist. Ist er nicht liebenswürdig? Natürlich, er ist wirklich liebenswürdig – wirklich nett.

Gott schuf nicht in einem Augenblick eine riesige Zahl von Mutanten, die ihm dann bestätigt hätten, er sei ganz liebenswürdig, sondern er gab nur einen kleinen, zaghaften Impuls (die Erschaffung Adams und Evas), der dazu führte, das eine Menschheit entstand, die doch autark war. Ein Mensch entsteht durch die freie Willensentscheidung zweier Menschen. Dies stellt sicher, dass wir nicht von Gott vorprogrammierte Mutanten sind. Es führt aber auch zum Vorhandensein der Zeit, die dadurch ist, dass eine Generation immer erst nach der letzten kommen kann bzw. aus ihr hervorgeht.

 

Anmerkung:

„Es bleib immer alles gleich (gut)“ heißt nicht, dass die Ewigkeit ein fades, ewiges Alles-bleibt-gleich wäre. Nein, nein, denn „bleibt gleich“ heißt ja die gleichbleibende Anwesenheit des Lebens bzw. die gleichbleibende Abwesenheit des Todes: In Gott ist alles Gute, was man sich nur erträumen mag, die völlige Genüge. Die Ewigkeit ist wie ein Sommertag, der nie zu Ende geht.

 

 

 

 

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Warum lässt Gott all das Leid auf der Welt zu? Warum lässt er all das Böse zu?

Ich will mich hier beschränken auf das Leid, das durch die Bosheit von Menschen verursacht wird. Es entsteht auch Leid durch Krankheiten, Naturkatastrophen, Unfälle, etc. – dazu aber vielleicht ein gesonderter Artikel.

Warum also lässt Gott es zu, dass Menschen durch ihre Bosheit Leid verursachen?

Antwort:

Würde Gott jedes Mal erscheinen, wenn ein Mensch Böses tut, um ihn daran zu hindern, dann wäre der Mensch nur eine Marionette bzw. kein Wesen mit freiem Willen.

Da Gott die Würde des Menschen konsequent achtet, muss er ihn auch Böses tun lassen. Wenn die Wahlmöglichkeit zum Bösen  nicht vorhanden wäre, wäre der Mensch ein Gutes-tun-Roboter, ein „guter“ Androide sozusagen.

Wenn der Mensch nicht Böses wirklich tun könnte, könnte ihn Gott am Jüngsten Tag auch gar nicht richten und es bliebe alles in einem unentschiedenen Zustand. Dadurch aber, dass ein Teil der Menschheit Böses tut und der andere Teil sich bekehrt, entsteht eine klare, deutliche Scheidung, die am Jüngsten Tag offenbar werden wird. Jene, die sich bekehrt haben, kehren zurück in die ewige, vollkommen Gemeinschaft mit Gott, ihrem Schöpfer. Diese Glückseligkeit genossen Adam und Eva vor dem Sündenfall, aber wussten sie nicht wertzuschätzen, weswegen der ganze „Schlamassel“ losging (Vertreibung aus dem Paradies). Das ganze „Spiel“ auf Erden läuft deswegen ab, damit ein Teil der Menschheit wieder zurückfindet zu ihrer ursprünglichen Bestimmung: zu ruhen in Gott. Da Gott die Würde des Menschen achtet, muss dies auf freiwilliger Basis geschehen und so wird leider nur ein Teil der Menschheit wieder zurückfinden zu seiner ursprüngliche Bestimmung, obwohl es Gott eigentlich jedem Mensch gönnt – eigentlich will er, dass alle gerettet werden; doch da ist ihr freier Wille, über den Gott sich nicht hinwegsetzen kann. Es ist nicht Gottes Schuld, wenn viele in der Hölle landen.

Für jene, die durch Bosheit anderer Leid erfahren haben:

Gott sitzt souverän im Regiment, d. h. er kann mit Schachfiguren, die gegen ihn sind, nicht seinen Willen tun wollen, ein Schachspiel gewinnen. Gott kann das Böse, das einer tut, in seinen Plan, seine Vorsehung, mit „einbauen“, sodass daraus Gutes entsteht. Es hängt vom geistlichen Status einer Person, gläubig oder ungläubig, ab, wie jemand Leid  zu bewerten hat. Wer nicht gläubig ist, wird durchaus nicht fehl in der Annahme gehen, dass da irgendwie ein Fluch ist und er sollte sich fragen, ob er nicht Gott mehr suchen sollte. Wer sich vom Fluch zu Gott hintreiben lässt, für den wird der Fluch zum Segen, denn er trieb ihn zu Gott. Der Gläubige darf wissen, dass ihm nichts ohne die Zulassung Gottes widerfährt.

Das beste Beispiel (aller Zeiten):

Durch die Bosheit des jüdischen Establishments, die Bosheit von Pontius Pilatus und die Bosheit von Judas Iskariot wurde Jesus Christus zum Tod am Kreuz verurteilt. Das war das schwerste juristische Fehlurteil aller Zeiten. Nichtsdestotrotz entsprach der Tod Jesu am Kreuz dem Ratschluss Gottes: Jesus sollte sterben für die Sünder (uns). Allerdings werden das jüdische Establishment, das zur Zeit Jesu gelebt hat, Pilatus und Judas am Jüngsten Tag sich nicht rechtfertigen können, sie hätten doch durch die Hinrichtung Jesu indirekt etwas Gutes getan, denn als sie das Verbrechen begingen, Jesus hinzurichten, handelten sie mit äußerst boshafter Gesinnung und nicht mit wohltätiger. Nur durch die Allmacht Gottes konnte ihr boshaftes Tun die Grundlage schaffen für das Heil der Sünder.

Wie liegt die Sache beim Holocaust?

Gott hat es zugelassen, dass die Nazis Millionen juristisch unschuldiger Juden umgebracht haben – das war ein Mega-Verbrechen seitens der Nazis. Der Tod jener Juden war allerdings niemand zu etwas nütze im Vergleich zum Tode Jesu. Hier gebrauchte Gott die Nazis als Zuchtrute seines Zorns gegen die Juden – Gott ist/war zornig auf die Juden, weil sie nicht Jesus von Nazareth als ihren Messias anerkennen. Allerdings werden die Nazis sich am Jüngsten Tag nicht rechtfertigen können, sie hätten doch Gott einen Dienst getan mit der Vernichtung so vieler Juden. Nein, sie maßten sich hier eine Gerichtsbarkeit an, die ihnen nicht zustand, und schlugen außerdem völlig über die Stränge. Hätten sie die Finger von den Juden gelassen, hätte Gott sie auch durch andere züchtigen können. Der Tod der Juden in den Gaskammern der Nazis war ein vollkommen sinnloser Tod – selbst Gott in seiner Allmacht konnte daraus nichts Gutes entstehen lassen. Der Holocaust sollte für die Juden der Anlass sein, sich schnellstmöglich zum Christentum zu bekehren, damit Gott sie zukünftig vor Ereignissen dieser Art bewahren kann. Natürlich werden auch Christen hin und wieder ungerechterweise getötet, aber dieser Tod ist nicht sinnlos, sondern dient zur Verherrlichung Christi – es ist der Märtyrertod. Wie glorreich war der Tod des Stephanus, der Jesus zur Rechten Gottes stehen sah, als er dahinschied – sozusagen ein „herrlicher“ Tod. Sicherlich brachte es den jüdischen Fanatiker Saulus (später der christliche Apostel Paulus) zum Nachdenken, als er sah, wie glückselig Stephanus starb. Auch von daher war der Tod des Stephanus sinnvoll.

Hinweis: Nur weil die Juden ein Problem mit ihrem Gott haben, sind wir (die Heiden bzw. Nicht-Juden) nicht ermächtigt, auf sie einzudreschen, sie wie Rechtlose bzw. Ehrlose zu behandeln. Wer klug ist, betet für die Bekehrung der Juden zum Christentum und verbrennt sich nicht fürchterlich die Finger oder Schlimmeres.

Wie liegt die Sache bei der Zerstörung des alten Israel durch die Römer?

Übrigens werden auch die Römer, die 70 nach Christus den Jerusalemer Tempel zerstörten, womit die Auflösung des alten Staates Israel begann, sich am Jüngsten Tag nicht rechtfertigen können, sie hätten doch Gott einen Dienst getan, denn sie gingen gegen die Juden vor, weil die aufständisch waren, rebellierten, und nicht weil sie Jesus als Messias abgelehnt hatten. Selbst wenn die Römer damals verstanden hätten, dass Gott einen Zorn auf die Juden  hat wegen der Ablehnung des Messias, hätten sie sich nicht das Gericht über sie anmaßen dürfen, sondern hätten es Gott überlassen sollen, wie er sie richtet. Es war verständlich, dass die Juden gegen die Römer rebellierten – dass die Römer als Antwort gleich Tempel samt der ganzen Nation vernichteten, war natürlich völlig überzogen und Gott wird ihnen das am Jüngsten Tag vorhalten. Hätten die Juden damals Jesus als Messias angenommen, hätte er ihnen den Sieg über die Römer gegeben ohne große militärische Anstrengungen. Das Leid der Juden durch die Zerstörung ihres Tempels und ihres Staates war vollkommen sinnlos und auch daraus konnte Gott trotz seiner Allmacht nicht Gutes entstehen lassen. Davon ausgenommen ist die Tatsache, dass Jesus die Zerstörung des Tempels durch die Römer vorausgesagt hatte und als es dann tatsächlich geschah wurde Gottes Allweisheit offenbar.

Wie liegt die Sache bei mir?

Ich mache die Erfahrung, dass wenn ich es mit dem Sündigen zu leicht nehme, Gott mir seinen Schutz ein Stück weit entzieht, und ich Attacken von irgendwelchen Menschen, denen ich begegne (z. B. Verkäufer, Arbeitskollegen, S-Bahn-Fahrgäste, Nachbarn, etc.) „zum Opfer falle“ bzw. ausgesetzt bin. Nehme ich diese Zucht an und nehme es mit dem Sündigen nicht mehr so leicht, lassen die Attacken sofort wieder nach – es ist wirklich verblüffend; was im Großen gilt, gilt auch im Kleinen. Gott benutzt also das Böse meiner Mitmenschen, um mir Gutes zu tun. Allerdings wird sich am Jüngsten Tag jeder für sein Böses verantworten müssen und sich nicht damit rechtfertigen können, Gott habe es doch durch seinen ewigen Ratschluss doch noch zum Guten hinausgeführt – so nicht!

Gottes Langmut mit den Sündern

Vom Befund der Bibel her ist es klar, dass sich sogar Menschen bekehren können, die sehr schweres Unheil angerichtet haben – siehe: der Herrscher des alten Babylon, Nebukadnezar. Nebukadnezar war ein Tyrann, der sehr viel unschuldiges Blut vergoß. Der Jude Saulus verwüstete lange die christliche Kirche im alten Israel, was ein unvorstellbar schweres Unrecht war. Aber Gott, der Allmächtige, führte ihn zur Bekehrung und aus ihm wurde der christliche Apostel Paulus.

Hätte Gott Nebukadnezar oder Paulus zu der Zeit getötet, als sie noch ihre schweren Verbrechen begingen, hätten sie sich nicht bekehren können. Sie hatten das Glück, dass Gottes Langmut abwartete. Sicherlich mögen sich manche ihrer Zeitgenossen damals gefragt haben, wie es sein könne, dass Gott solche Monster so lange gewähren lässt. Im Grunde war Paulus vor seiner Bekehrung ein Dschihadist, nur das sein Glaube nicht der Islam, sondern das Judentum war. „Wie kann Gott langmütig mit einem grausamen Dschihadisten sein?“, mag sich ein schießwütiger Amerikaner fragen.

(ich hoffe, dass niemand diese Zeilen hier als Rechtfertigung nimmt, Tyrann oder Dschihadist zu sein – dessen Verdammnis wäre recht; wer Böses tut, kehre sofort davon um; es gibt keine Zeit zum Böses tun, sondern nur Zeit zur Bekehrung).

Das Böse eines Menschen kommt oft erst dann zum Vorschein bzw. wird offenbar, wenn er in eine Machtstellung kommt, wo er machen kann, was er will. Ich und Sie, lieber Leser, hätten sicherlich schon viel häufiger zugeschlagen, wären grausam gewesen, wenn wir die Macht dazu gehabt hätten.

Wenn wir also unser Unverständnis darüber äußern, dass Gott langmütig ist sogar mit „Monstern“ und „Bestien“, dann beschweren wir uns damit indirekt darüber, dass er auch langmütig ist/war mit uns.

Also: Ein weiterer Grund dafür, warum durch Bosheit so viel Leid erzeugt wird, ist der, dass Gott langmütig ist mit den Übeltätern – er lässt sie eine Weile gewähren.

Wenn mir als Christ Leid durch einen Übeltäter zugefügt wird, darf ich wissen, dass Gott das in seinem Regiment zugelassen hat. Die Tatsache, dass Leid durch Böse verursacht wird, ist absolut kein Grund, den Glauben aufzugeben oder gar nicht anzufangen zu glauben – das wäre sehr töricht. Leid wird mir zum Segen, wenn ich mich frage, warum Gott es zulässt – muss ich vielleicht neu mein Leben reformieren, wieder neu auf meine Taufe schauen? Wenn ich immer wieder mein Leben reformiere, alles tue, um in Christus zu bleiben, in den ich hineingetauft wurde, dann wird der Engel des Herrn allezeit mit mir sein und Attacken des Feindes/der Feinde auf ein Minimum begrenzen. Niemand sollte allerdings völlige Freiheit von Angriffen erwarten, denn wir sind dazu gesetzt, unser Kreuz auf uns zu nehmen, das heißt zu leiden und verworfen zu werden um Christi willen. Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und Jesus nachfolgt, kann nicht sein Jünger sein.

 

Ergänzung

Warum lässt Gott es zu, dass unsere gegenwärtigen Politiker durch ihre Bosheit die Erde zerstören?

Eigentlich dürfen wir diese Frage gar nicht stellen, da wir es ja sind, die diese Politiker wählen. Wir wählen sie, weil sie uns das ewige Lied vom Wirtschaftswachstum vorsingen: „Alles gut, alles gut, solange die Wirtschaft wachsen tut.“

Gott benutzt die gegenwärtigen Politiker als Zuchtrute gegen die Menschheit. Gott ist zornig auf uns, weil wir IHN zu lange nicht gesucht haben. Durch die gegenwärtigen Politiker zwingt uns Gott, den Götzen Mammon anzubeten, gibt uns dahin, indem jene die Vollökonomisierung der Gesellschaft betreiben – dieser Vollökonomisierung der Gesellschaft kann sich der Einzelne kaum entziehen. Die übersteigerte Ökonomisierung führt zum Ausstoß gewaltiger Mengen an Treibhausgasen und dies wiederum zur Erderwärmung. Eine weitere Erderwärmung ist existenziell gefährlich für die Menschheit.

Kurz gesagt: Die Erderwärmung ist eine Folge unseres Unglaubens bezüglich des Christentums.

Da der Zusammenhang zwischen Erderwärmung und unserem Unglauben auch rational nachvollziehbar ist, zeigt Gott uns damit ganz klar und deutlich, dass wir uns auf einem Irrweg befinden. Wir laufen aber dennoch blindlings auf den Abgrund zu und dadurch wird unsere Schuld noch größer.

Natürlich werden sich die Politiker am Jüngsten Tag nicht rechtfertigen können, sie hätten Gott gedient durch ihre Politik, hätten der Menschheit weh getan und sie in die Irre geführt, genauso wie Gott es wollte. Erstens hätten sie sich so ein hohes Gericht niemals anmaßen dürfen und zweitens wollen sie ja gar nicht Gott dienen, sondern profitieren von ihrer Ökonomisierungspolitik dadurch, dass sie immer wieder neu gewählt werden von den Menschen, die billige Produkte kaufen wollen. Die gegenwärtigen Politiker sind sozusagen zu feige, ihre Politik zu ändern, denn wenn sie wirklich die Emission an Treibhausgasen senken wollten, müssten sie das Wirtschaftswachstum verringern bzw. die Wirtschaft sogar zum Schrumpfen bringen, was zu höheren Preisen führen würde. Dies würde dazu führen, dass sie Wählerstimmen verlieren würden. Also bleibt alles beim Alten. Sie ziehen die Sicherstellung ihrer Wiederwahl und damit die Sicherstellung ihres Arbeitsplatzes der Rettung des Planeten durch Änderung der Wirtschaftspolitik vor –  das ist sittlich-moralisch absolut verwerflich. Ihre große Bosheit besteht in ihrer abgrundtiefen Feigheit. Sie sind nicht bereit, den Preis des Verlustes ihres Arbeitsplatzes als Politiker (Abgeordneter, Staatssekretär, Minister, etc.) zu zahlen für das Wohl der Menschheit bzw. die Rettung der Menschheit. Hier spielt sicherlich eine Rolle, dass Politiker ein außergewöhnlich gut bezahlter Beruf ist – allerdings kann keine noch so gute Bezahlung die Vernichtung der Menschheit  und die Zerstörung des Planeten rechtfertigen.

2. Thessalonicher 2, 1-12 Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder, 2 dass ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken lasst – weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen –, als sei der Tag des Herrn schon da. 3 Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. 4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. 5 Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? 6 Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. 7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, 8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. 9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben, 12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

 

 

 

 

 

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Nicht Banken oder die Industrie haben die Macht, sondern die Politiker – Politiker sind verantwortlich für die Zerstörung des Planeten

Nichts ist dümmer als das „ewige“ Gerede davon, die Banken und die Industrie hätten die Macht – nein, der Staat hat die Macht. Der Staat hat deswegen die Macht, weil er das Gewaltmonopol hat, weil er die Waffen hat. Daneben hat er auch das meiste Geld. Der Staat übt seine Macht aus durch Gesetze, die von Justiz, Polizei, etc. durchgesetzt werden. Die politische Willensbildung findet tatsächlich in den Parteien statt – das ist keine Show (siehe Anmerkung 1, unten). Natürlich nehmen deutsche Parteikader Rücksicht darauf, dass Deutschland nicht wirklich souverän ist, sondern unter der Oberherrschaft der USA steht (deutsche Politiker müssen sozusagen immer einen Ausgleich herstellen zwischen dem Willen der USA und dem Willen der Mehrheit des deutschen Volkes). Deutsche Politiker wissen genau, wie weit sie gehen dürfen, um es sich mit den USA nicht zu verscherzen. Würden sie zu unabhängig handeln, würde sie ein ähnliches Schicksal wie das von Muammar al-Gaddafi, Saddam Hussein, Ben Ali, etc. ereilen, denn die USA sind sehr geschickt darin, oppositionelle Gruppen zu fördern, wenn ihnen die gegenwärtigen Regenten nicht mehr passen bzw. zu eigenständig werden. Die größte Macht auf Erden hat selbstverständlich die Regierung der USA – totale militärische Überlegenheit, totale technologische Überlegenheit, totale wirtschaftliche Überlegenheit (auch Russland und China sind militärisch gesehen Zwerge im Vergleich zu den USA). Auf diesem Planeten geschieht nichts Größeres ohne den Einfluss der USA.

Es ist ermüdend, immer wieder von den Bänkern und Industriellen (ich zähle Landwirte zu Industriellen, da die riesigen Höfe heutzutage eigentlich Industriebetriebe sind)  zu hören, die aus Profitgier das Folgende in Kauf nehmen:

  • Belastung der Umwelt durch die Emission von Treibhausgasen
  • Einleitung ungeklärter Abwässer in Flüsse, Seen und Meer (dazu zählt auch Gülle)
  • Abholzung der Regenwälder
  • schlechte Bezahlung der Angestellten, sodass sie Not leiden
  • unverhältnismäßig hohe Zahlungen an das Management einer Firma
  • Kinderarbeit in Billiglohnländern
  • unmenschliche Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern (Vernachlässigung von Unfallschutz, Arbeitsschutz, Gesundheitsvorsorge, etc.)
  • Entlassung ganzer „Heere“ von Mitarbeitern in Europa und Amerika
  • leidende Tiere durch Massentierhaltung
  • Artensterben durch extensiven Spritzmitteleinsatz, Monokulturen, Überdüngung, d. h. zu intensive Landwirtschaft, die der Natur keinen Raum mehr lässt
  • etc.

Wir setzen hier allerdings die falschen auf die Anklagebank. An diesen Missständen sind nicht primär Unternehmen und Banken schuld, sondern hauptsächlich die Politiker bzw. der Staat bzw. die Regierung: Donald Trump, Angela Merkel, Horst Seehofer, Markus Söder, etc. und ihre Vorgänger und Nachfolger. Unternehmen und Banken haben immer das Problem, dass sittlich-moralisch einwandfreies Handeln Kosten verursacht; Kosten wiederum verringern die Wettbewerbsfähigkeit. Ein Christ könnte unter Umständen seine Bank oder Firma aufgeben, wenn es nicht möglich wäre, wettbewerbsfähig zu bleiben, ohne gegen Sitte und Moral zu verstoßen. Ein Nicht-Christ wird allerdings wegen Sitte und Moral nicht seine Bank oder Firma aufgeben (der Nicht-Christ hat nicht das Gottvertrauen, wegen Sitte und Moral seine Existenz aufs Spiel zu setzen bzw. zu verlieren); dadurch macht er sich zwar schuldig vor Gott, aber er ist lange nicht so schuldig wie die Politiker, die er versäumen, bestimmte Gesetze zu erlassen, um Missstände zu beheben. Indem Politiker es versäumen, Gesetze zu erlassen, um bestimmte Missstände zu beheben, liefern sie Banken und Unternehmen eine willkommene Rechtfertigung für sittlich-moralisch verwerfliches Handeln. Banken und Unternehmen können sich dann immer herausreden: „Wir haben nicht gegen die Vorschriften verstoßen!“ Die breite Masse der Bänker und Industriellen ist nur durch Gesetze zu einem Handeln zu zwingen, dass auch dem Allgemeinwohl dient. Der Apell von Politikern an Firmen oder ganze Branchen, dieses oder jenes zu verbessern zugunsten des Allgemeinwohls, nicht verbunden mit dem Erlass von Gesetzen, ist genauso bedeutungslos wie das Furzen einer Sau. Nein, die Sprache des (kompetenten) Politikers ist das Gesetz. Ein Politiker, der keine guten Gesetze macht, hat seinen Beruf verfehlt – das sind heute leider die meisten. Politiker opfern das Klima und die Unversehrtheit des Planeten der totalen Ökonomisierung. Würden sie Gesetze erlassen, die die Ökonomisierung bremsen, könnten sie den Wählern nicht mehr das Lied vom ewigen Wirtschaftswachstum singen und würden abgewählt werden – deswegen ruinieren sie lieber Erde und Menschheit, statt vernünftige Gesetze zu machen. Das Ganze hat etwas dämonisches, ist fast ein Beweis für die metaphysische Existenz des Bösen.

„Hauptkriegsverbrecher“ (siehe Anmerkung 2, unten): Trump, Merkel, Seehofer, Söder, Hermann, Scheuer, Bausback, etc. und ihre Vorgänger und Nachfolger.

Es waren Ronald Reagan, Margaret Thatcher und Helmut Kohl, die die Deregulierung eingeführt haben (Neoliberalismus), was zu einer enormen Steigerung der wirtschaftlichen Aktivität geführt hat. „Generationen“ amerikanischer Präsidenten pumpten über Jahrzehnte Milliarden in die technisch-militärische Forschung im Zusammenhang mit dem kalten Krieg. Daraus stammen Internet und High Tech (Transistor). Im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg wurde der kostengünstige Transport mit dem Container entwickelt. Internet, Containertransport und Freihandelsabkommen (GATT, WTO, NAFTA, CETA, JEFTA, etc.) zusammen führten/führen zur Globalisierung.

Gäbe es keine Freihandelsabkommen, gäbe es auch keine Globalisierung, denn aufgrund von Handelshemmnissen (Zölle, unterschiedliche Normen, Einfuhrbeschränkungen, etc.) wäre der Handel auf der nationalen Ebene geblieben. Schuld an der Globalisierung sind also eindeutig die Politiker, denn sie haben Freihandelsabkommen abgeschlossen und schließen immer wieder neue ab.

Der „Witz“ bei der Globalisierung ist Folgendes:

  • Möglichkeit der Produktion in Billiglohnländern (mehr Gewinn wegen niedriger Löhne)
  • billigere Produktion im Ausland auch wegen nicht so strenger Vorschriften bezüglich Unfallschutz, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Begrenzung der täglichen Arbeitszeit, Mindestmaß an Urlaub, Versorgung im Krankheitsfall und bei Unfall, etc.
  • extrem leicht missbrauchbare Arbeiter in den Billiglohnländern, da zivilisatorisch rückständig (keine Streikkultur wie in Europa oder Amerika)
  • billigere Produktion im Ausland wegen nicht so strenger Umweltauflagen
  • wenig Probleme mit Gewerkschaften in Billiglohnländern
  • Willfährigkeit der Regierungen der Billiglohnländer
  • billiger Grund und Boden in den Billiglohnländern
  • billiger Strom und Wasser in den Billiglohnländern
  • zurückhaltende Durchsetzung der Gesetze durch den Staat im Ausland bzw. fehlende Gesetze
  • etc.

Ein einzelnes Unternehmen hat immer das Problem, dass es nicht wesentlich fairer sein als seine Konkurrenten, da sonst seine Wettbewerbsfähigkeit leidet – z. B. kosten Maßnahmen zum Schutz der Umwelt Geld, was den Gewinn verringert. Kleinerer Gewinn ist ein Gräuel für Anleger bzw. Investoren. Auch niedrigere Löhne sind kaum möglich, da sonst die Mitarbeiter zu anderen Firmen abwandern. Durch Preisanhebung würden Kunden vergrault. Der Schutz der Umwelt ist also nicht durch Einzelinitiative von Unternehmen möglich, sondern nur durch staatliche Gesetze, die für alle Wettbewerbsteilnehmer gleichmäßig gelten. Nur wenn eine Umweltschutzmaßnahme allen Firmen gleichmäßig auferlegt wird, können sie sie auch durchführen, denn so erleiden sie keine Nachteile im Wettbewerb. Aufgrund der Globalisierung jedoch ist dies heute kaum mehr machbar: Je mehr Deutschland seine Umweltauflagen auf nationaler Ebene verschärft, desto mehr werden Firmen sich gezwungen sehen, in Länder zu gehen, wo jene Auflagen nicht so streng sind, denn sonst hätten sie ja einen Wettbewerbsnachteil gegenüber jenen Firmen, die bereits ins Ausland gegangen sind. Die Globalisierung erzeugt einen Druck, dass sich alle Nationen mit ihren Standards an jene Nationen mit den niedrigsten Standards für Umweltschutz, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, etc. angleichen müssen (je niedriger die Standards desto höher die Wettbewerbsfähigkeit).

Nur ein scheinbarer Ausweg ist die Fokussierung der entwickelten Länder auf hochqualifizierte Arbeit (zunächst verlockend, da keine Probleme mit Umweltschutzauflagen, Arbeitsschutz, Unfallschutz, etc., Streiks, Energiekosten, Kosten für Grund und Boden, etc.), denn jedes Volk hat nur eine begrenzte Anzahl an Menschen, die überhaupt hochqualifiziert arbeiten können (dafür intelligent genug sind); weiter nehmen hochqualifizierte Berufe den Menschen vollkommen in Beschlag bzw. nehmen ihn so stark in Beschlag, dass er keine Kinder mehr zeugen kann (wann?). Was nutzt uns Deutschen der Wohlstand, wenn wir aussterben, bald nicht mehr da sein werden? Das Ganze wirkt sich auch auf die Schere Arm-Reich aus, denn wenn es tendenziell nur noch hochqualifizierte Arbeit gibt (meistens wohl Büro-Jobs) und die Handarbeit ins Ausland verlagert wird (die typischen Facharbeiterberufe der Mittelklasse), dann bleibt für die vielen nicht so Intelligenten nur noch Arbeit im Low-productivity-sector: Friseuse, Security, Kellner, Reinigungskraft, Straßenkehrer, Zimmermädchen, Altenpfleger, Taxifahrer, LKW-Fahrer, Landschaftsgärtner, Verkäufer, Müllmann, Masseur, Kurrierfahrer, Briefträger, S-Bahn-Fahrer, U-Bahn-Fahrer, Pförtner, etc.  – die ganze Palette der schlecht bezahlten Dienstleistungsberufe. Das Ganze führt auch zu prekäre Beschäftigung. Es entsteht also eine kleine Gruppe Hochbezahlter und eine gewaltige Masse an sehr schlecht Bezahlten; die Mittelklasse verschwindet gänzlich – das ist die Schere Arm-Reich.

Die Globalisierung hat letztlich auch die Gewerkschaften entmachtet, denn wenn sie rufen: „höhere Löhne bitte und kürzere Arbeitszeiten“, antworten die Firmen: „nehmt eure Lohn- und Arbeitszeitforderungen zurück oder wir verlegen den Betrieb ins Ausland“ – es ist wirklich so einfach.

Dass der Prozess der rasanten Zunahme der weltweiten wirtschaftlichen Aktivität nur schwer zu stoppen ist, liegt daran, dass ein Produkt für uns nie billig genug sein kann (das ist an sich nichts Böses). Gäbe es z. B. ein sehr gutes Auto für 800 Euro, wir würden es sofort kaufen – warum nicht? Gäbe es sehr gute Jeanshosen für 5 Euro pro Stück, wir würden sie kaufen – warum nicht? Durch immer mehr Einsatz von High Tech und Globalisierung sinken die Preise tatsächlich immer weiter, was wir begrüßen, denn es kann einfach nicht billig genug sein. Das weltweite Anwachsen der wirtschaftlichen Aktivität könnte nur durch Gesetzesbeschluss gestoppt werden, gegen den Willen vieler demokratischer Wähler (sie wären nicht erfreut über steigende Preise). Wir bräuchten also einen „starken Mann“ der gegen den Willen der meisten Erdenbürger und gegen den Willer der gegenwärtigen Regenten ein neues System einführt (Systemchange) – das würde allerdings einen Staatsstreich in den USA bedeuten. Die enorme wirtschaftliche Aktivität zur Zeit verursacht einen gewaltigen Ausstoß an Treibhausgasen, was zur Klimaerwärmung führt. Die Klimaerwärmung ist existenziell bedrohlich für die Menschheit – es besteht also dringender Handlungsbedarf. Auf demokratischem Wege ist das Problem nicht zu lösen, da wir ja immer wieder jene Politiker wählen, die uns das ewige Lied vom Wirtschaftswachstum singen.

 

Anmerkung 1

Wenn die Parteien nicht die Politik machen würden, die ihren Parteiprogrammen entspricht, sondern sich von irgendwelchen obskuren Dritten wie z. B. Banken oder Unternehmen beeinflussen lassen würden, würden sie einfach nicht mehr gewählt werden bzw. jede Menge Wählerstimmen verlieren, was Machtverlust bedeuten würde. Eine Partei also, die zu sehr die Einzelinteressen bestimmter Gruppen wie z. B. Banken und Industrie vertritt, würde damit gegen ihr eigenes Interesse handeln (Machtverlust statt Mehrung von Macht); deshalb wird sie es nicht tun, zumindest nicht in großem Umfang.

Dass heute Banken und Industrie bzw. die Wirtschaft so dominieren, liegt einfach daran, dass wir (die Wähler) das wollen (niedrige Preise). Wir wählen die Politiker, die für das Primat der Wirtschaft plädieren. Somit tragen wir auch eine Schuld an der Zerstörung des Planeten, nicht nur die Politiker – dennoch sind die Politiker die Hauptschuldigen an der Misere.

Anmerkung 2

Ich nenne Trump, Merkel, Seehofer, etc. „Hauptkriegsverbrecher“ in Anlehnung an jene, die sich unmittelbar nach Zusammenbruch des Dritten Reiches vor Gericht verantworten mussten (Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse). Sicherlich hätten wenige gewagt, jene als Kriegsverbrecher zu bezeichnen, als das Dritte Reich noch bestand – unvorstellbar war es zur Zeit des Dritten Reiches, dass jene jemals auf einer Anklagebank sitzen würden. Sicherlich kann sich auch heute niemand vorstellen, dass Trump, Merkel, Seehofer, etc. jemals auf einer Anklagebank sitzen werden – aber spätestens am Jüngsten Tag wird es so weit sein und der Richter wird Jesus Christus heißen. Jene werden angeklagt werden wegen Krieg gegen die Menschheit durch wahnhafte Übersteigerung des Ökonomischen in Verbindung mit der damit verbunden Zerstörung des Planeten. Sie führten die Menschheit in den physischen und den geistlichen Ruin und sangen ihr dabei das Lied: „Alles gut, alles gut, solange die Wirtschaft wachsen tut.“ Im spirituellen Sinne schädigten sie die Menschheit, weil durch die Übersteigerung des Ökonomischen eine Beschäftigung des Einzelnen mit dem Spirituellen sehr erschwert bis unmöglich gemacht wird.

 

 

Das unangemessene Anlegen von Geld

Häufig – nicht immer – ist das Anlegen von Geld in Aktien eine Form des Materialismus. Der Materialismus ist dämonischer Natur bzw. die Anbetung des Götzen Mammon. Jeder, der unangemessen Aktien erwirbt, drückt damit Folgendes aus: „Ich will, dass die riesige Weltfabrik weiter wächst“, denn das Geld, das für Aktien gezahlt wird, wird für Investitionen in Fabriken verwendet.

Mit dem Kauf jeder einzelnen Aktie fördert man das Wachstum jenes von Gott unabhängigen, autarken Systems, das in der Bibel Babylon genannt wird – dieses System ist gottfeindlich.

Jeden Euro, den jemand in Aktien anlegt, kann er nicht zur Förderung der christliche Kirche verwenden. Die Kirche hat vielfältige Aufgaben, die Kosten verursachen: Mission, Diakonie, Seelsorge, Unterhalt der Kirchengebäude, Bezahlung der Geistlichen, etc. Wer also Geld in Aktien anlegt, statt die Kirche zu unterstützen, drückt damit Folgendes aus: „Ich will, dass die Kirche nicht wächst bzw. schrumpft und stattdessen die Weltfabrik wächst“.

Bevor ein Christ Geld in Aktien anlegt, sollte er überlegen, ob er damit nicht die Kirche fördern könnte.

Hinweis:

Man kann nicht sagen: „Ein Christ oder Christen dürfen keine Aktien kaufen“; das wäre Fanatismus und über die Stränge geschlagen. Geldanlage in Aktien ist zwar häufig Materialismus, aber nicht immer – man muss den Einzelfall beurteilen. Wenn z. B. in meiner Kirchengemeinde ein Mitglied wäre, der seine Firma ausbauen wollte, um darin Glieder der Gemeinde zu beschäftigen, ihnen einen guten Arbeitsplatz zu geben – warum sollte ich dann nicht ein paar Aktien von ihm kaufen? Das hätte sicherlich nichts mit Materialismus zu tun, sondern wäre Nächstenliebe gegenüber arbeitslosen Gemeindegliedern. Leider gibt es sehr wenige Christen, die eine Firma besitzen.

Jener, der die beste Rendite „zahlt“, ist Gott:

Matthäus 6, 33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das (materielle Güter; R. B.) alles zufallen.

Wer in Gottes Reich „investiert“ (durch Geldspenden an die Kirche), wird schon hier auf Erden reichlich dafür belohnt werden – Gott wird ihn z. B. bei seiner Berufsarbeit segnen und vor Verlusten durch Unfälle (Verkehrsunfall, Wohnungsbrand, etc.) und dergleichen bewahren.

Nichts ist besser, als direkt die Kirche zu unterstützen. Der einzige Schutz der Menschheit vor dem System „Babylon“ ist die Kirche.

Das Geld zum „Investieren“ muss natürlich vorher durch schweißtreibende Arbeit verdient worden sein, genauso wie im säkularen Bereich. Keiner sollte geliehenes Geld „investieren“, kalkulierend, er werde ja einen Reibach machen, da er es mit samt Rendite zurückbekommt – das ist verwerflich und dieses Spiel macht Gott nicht mit. Vor diesem „Spiel“ wird auch im säkularen Bereich gewarnt.

Matthäus 6, 20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.

Dieser Vers bedeutet nichts anderes, als dass es tatsächlich eine Himmelsbank gibt – unglaublich, aber wahr: Ein Christ kann seinen „sozialen“ Status im Himmel, durch seine Bereitschaft zu geben auf Erden, beeinflussen. Auf das Konto bei der Himmelsbank zahlt man ein durch Unterstützung der christlichen Kirche in Form von Geldspenden. Die Kirche wiederum betreibt Mission, Diakonie, Seelsorge, etc. Die Kirche ist sozusagen ein Unternehmen Gottes auf Erden.

 

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Wie können wir den Klimawandel (globale Erwärmung) stoppen? Welche Rolle spielen dabei Treibhausgase?

Dass wir uns gegenwärtig mitten in einem Klimawandel befinden und das Wetter nicht nur seine gewohnten Kapriolen schlägt, steht sicherlich außer Zweifel – bzw. wer wollte das noch leugnen (siehe globale Erwärmung). Außerdem werden sich allmählich auch die Konservativsten unter uns eingestehen müssen, dass der Klimawandel von der Emission gewaltiger Mengen (mehrere Milliarden Tonnen pro Jahr) an Treibhausgasen verursacht wird.

Globale Erwärmung und Entwicklung des weltweiten Ausstoßes an Kohlendioxid – Emission an CO2

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Quelle: epa

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Quelle: Wikimedia Commons

Mit der Frage (die fälschlicherweise im Vordergrund steht), ob der Klimawandel vom Menschen bzw. durch die Menschheit verursacht wird, brauchen wir uns gar nicht zu beschäftigen.

Warum?

Gott könnte den Klimawandel jederzeit wieder rückgängig machen, völlig egal ob er auf menschliche Einflüsse wie z. B die Emission gewaltiger Mengen von Treibhausgasen zurückzuführen ist oder natürliche Ursachen hat.

Welche Frage ist (noch) dringender als die Frage nach der Ursache des Klimawandels?

Absolut vordringlich kann für uns nicht die Frage sein, welche Ursachen der Klimawandel hat, sondern wie wir ihn sofort stoppen können (dies soll allerdings nicht heißen, dass es uninteressant wäre, sich mit der Frage nach den realen, physikalischen Ursachen des Klimawandels zu beschäftigen; und aus rationaler Sicht scheint der Grund für den Klimawandel tatsächlich die Emission gewaltiger Mengen von Treibhausgasen zu sein).

Wie könnte Gott den Klimawandel stoppen trotz der hohen Emission an Treibhausgasen durch die Menschheit?

Aufgrund der Vorsehung Gottes könnte sich ja z. B. die Strahlung verringern, die von der Sonne emittiert wird oder es könnten durch den Ausbruch eines riesigen Vulkans auf der Erde gewaltige Staubmengen in die Atmosphäre geschleudert werden, die bewirken würden, dass ein Teil der Sonnenstrahlung gar nicht auf der Erdoberfläche ankäme. Gott könnte die Menschheit auch verkleinern durch Hungersnöte, Seuchen, Kriege und Ungeziefer – und viele andere „Stellschrauben“ mag es geben, an denen Gott „drehen“ könnte.

Es stellt sich die Frage, warum Gott eigentlich den Klimawandel zulässt bzw. zugelassen hat. Das ist die eigentlich interessante Frage, denn sie bringt uns der Antwort auf die Frage, wie wir den Klimawandel stoppen können, näher.

Dass der Klimawandel gelinde gesagt schädlich ist, steht außer Zweifel, denn er führt zu Ernteausfällen, absterbenden Wäldern, Sinken des Grundwasserspiegels, Verstopfen der Kanalisation (siehe Anmerkung, unten), unerträglicher Hitze, Hochwasserschäden durch Starkregen, etc. Langfristig ist der Klimawandel sicherlich auch existenziell bedrohlich für uns: Woher Trinkwasser nehmen, wenn das Grundwasser zur Neige geht? Woher Getreide und sonstige Feldfrüchte nehmen, wenn Ernten immer häufiger ausfallen? Wohin fliehen, wenn die Hitze unerträglich wird?

Da der Klimawandel eindeutig schädlich ist, kann man ihn auch als Strafe bzw. Gericht Gottes sehen. Es spielt dabei keine Rolle, dass der Klimawandel rational gesehen vom Menschen verursacht wird durch die Emission von Treibhausgasen, denn Gott konnte das ja in seiner Vorsehung „mit einkalkulieren“. Gott benutzt also den Klimawandel als Zuchtrute seines Zornes gegen uns.

Warum ist Gott zornig auf uns?

Aus folgenden Gründen:

  • Legalisierung sexueller Sünden (wilde Ehe, Ehebruch, Hurerei, Homosexualität, Sex mit Tieren, etc.) bis hin zur Legalisierung der Homo-Ehe
  • Legalisierung der Abtreibung bzw. mangelnder Schutz des ungeborenen Lebens (aus Gottes Sicht ist das Töten von Föten und Embryonen bzw. Kindern im Mutterleib Mord; abgesehen von ganz wenigen Sonderfällen vielleicht, was ich hier nicht diskutieren will)
  • Anbetung des Götzen Mammon (Materialismus); Materialismus ist mit der Anbetung des wahren Gottes unvereinbar; schon Jesus sagte, dass man nicht zwei Herren gleichzeitig dienen kann: Gott und dem Mammon; wer materialistisch ist, zeigt damit, dass er Gott hasst – dies gilt unabhängig von einem etwaigen gegenteiligen Lippenbekenntnis
  • Lästerung Gottes durch fehlende Dankbarkeit für sauberes Trinkwasser, gute Ernten, angenehmes Wetter, Abwesenheit von Seuchen, Abwesenheit von Krieg, Abwesenheit von Anarchie (Ordnung und Sicherheit), Abwesenheit von Ungeziefer (Ratten, Mäuse, Moskitos, Heuschreckenschwärme, Borkenkäferschwärme, Fruchtfliegen, gefräßige Raupen, etc.)
  • Nicht-Suchen des Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat
  • Lästerung Gottes durch Tolerierung bis hin zur Anerkennung jeglicher falscher, schädlicher „Religion“ (z. B. Islam, Buddhismus, Hinduismus, evangelikaler Glaube, Bahai-Religion, etc.), die nicht auf dem Befund der Bibel fußt (ich bin übrigens ein ausgesprochener Befürworter der Religionsfreiheit und scharfer Gegner von Theokratie, aber es geht zu weit, wenn man jegliche Form rückständigen Aberglaubens dem Christentum gleichstellt – das ist sachlich unlauter)
  • Lästerung Gottes durch Ablehnung der Religion, die gemäß des Befundes der Bibel ist, das heißt Ablehnung des ursprünglichen Christentums; es ist eine Schande, wie heute z. B. in den Medien das Christentum diffamiert wird, obwohl es doch die mit Abstand seriöseste aller Religionen ist; das Christentum ist die Religion überhaupt bzw. das Christentum ist Religion schlechthin – das Christentum ist eine eigene Kategorie von Religion

Es scheint wissenschaftlich erwiesen zu sein, dass die Emission von Treibhausgasen durch die Menschheit für den Klimawandel verantwortlich ist. Nichtsdestotrotz kann Gott weiterhin das Wetter souverän steuern. Er scheint nur gegenwärtig an sich zu halten und dem Klimawandel nicht gegenzusteuern, damit die Menschheit erkennt, wie töricht es ist, losgelöst von ihm (Gott) zu operieren. Gott hat einfach die Klimaerwärmung durch Treibhausgase in seiner Vorsehung „mit einkalkuliert“.

Dass Gott den Klimawandel als Zuchtrute gegen die Menschheit benutzt, kann man nur im Glauben erfassen bzw. das ist rational/verstandesmäßig nicht zu erfassen, ausgenommen der Zusammenhang zwischen Materialismus und Klimawandel. Der Zusammenhang zwischen Materialismus und Klimawandel ist auch für den reinen Rationalisten erkennbar (siehe unten). Der Zusammenhang zwischen Materialismus und Klimawandel könnte für den Rationalisten sogar ein Sprungbrett zum Glauben sein: Rein rationalistisch gesehen ist es gut, dass immer mehr Menschen immer mehr Güter besitzen (immer mehr Wohlstand für alle – „was sollte daran schlecht sein?“, spricht der Rationalist). Aber die Wirklichkeit, auf die sich die Rationalisten ja so gerne berufen, macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. – die Erde, die Umwelt, die Atmosphäre sagt: „Stopp!“ Es gibt in der Wirklichkeit einen Mechanismus, der dem entgegenwirkt, dass wir immer mehr Güter besitzen – die Wirklichkeit stemmt sich dem rationalen Denken (das Denken jener, die sich für die wahren Realisten halten) entgegen – die Realität wird zum Feind der angemaßten Realisten (die Rationalisten). Die Erde, die Umwelt und die Atmosphäre sind offenbar nicht der Meinung, es sei gut, immer mehr Güter zu besitzen. Dies ist nur so erklärbar, dass Gott diesen Mechanismus in die Schöpfung eingebaut haben muss, damit der Mensch eines Tages erkennt, dass es eben nicht erstrebenswert ist, immer mehr Güter zu besitzen; sondern der Mensch soll Gott allein anbeten. Nicht Berge an Gütern machen uns glücklich, sondern Gottes Geist – und wo Gottes Geist ist, da regenerieren sich Erde, Umwelt und Atmosphäre.

Zusammenhang zwischen Materialismus und Klimawandel

Große Mengen an Treibhausgasen sind indirekt eine Folge der Sünde des Materialismus, der sich heute äußerst in Globalisierung bzw. Freihandel auf „Teufel komm‘ raus“ und Massentourismus.

Die Globalisierung (bzw. der Freihandel) ermöglicht überhaupt erst den Materialismus, indem sie zu niedrigsten Preisen führt. Die sehr niedrigen Preise ermöglichen uns den Konsum gewaltiger Mengen an Produkten.

Wie die Globalisierung im Einzelnen Treibhausgase verursacht:

  • im Rahmen der Globalisierung müssen die Waren bzw. die Vorstufen der Waren über sehr weite Strecken transportiert werden (lange, internationale Wertschöpfungsketten), was zu hohen Emissionen an Abgasen führt (siehe „Transportation“, Kuchendiagramm, unten).
  • für die Herstellung der gewaltigen Produktmengen (gewaltige Produktmengen können verkauft und somit hergestellt werden, da wegen der Globalisierung die Preise so niedrig sind) wird viel Energie benötigt, deren Erzeugung wiederum zur Emission von großen Mengen an Treibhausgasen führt (siehe „Industry“, Kuchendiagramm, unten)
  • weiter ermöglicht die Globalisierung auch den Import billiger Futtermittel und somit die Massentierhaltung; auch die Landwirtschaft verursacht große Mengen an Treibhausgasen; Globalisierung ermöglicht auch den Import billigen Holzes z. B. zur Papierherstellung – und Rodung von Wäldern führt auch zu Treibhausgasemissionen (siehe „Agriculture, Forestry and Other Land Use“, Kuchendiagramm, unten)
  • die Globalisierung ermöglicht den Import billiger fossiler Brennstoffe, was zur Verfügbarkeit billigen Stroms führt und billiges Heizen ermöglicht, wodurch der Verbrauch der fossilen Brennstoffe steigt, was wiederum die Treibhausgasemissionen erhöht (siehe „Electricity and Heat Production“, Kuchendiagramm, unten)

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Quelle: epa

Die Gier nach Gütern und Dienstleistungen ist eine Folge der Gottlosigkeit (die Globalisierung ermöglicht die Ausübung dieser Gier, indem sie zu niedrigen Preisen führt). Der Gottlose hat keinen innerlichen Frieden und muss ständig versuchen das durch Konsum jeglicher Art auszugleichen (Befriedigung durch Konsum). Hierzu gehört auch der Massentourismus, der auch zur Emission gewaltiger Mengen von Treibhausgasen führt (siehe „Transportation“, Kuchendiagramm, oben) – wie unsinnig, Abgase, die durch die Verbrennung mehrerer Tonnen Kerosin entstehen (wenn man eine Flugreise annimmt), in die Luft zu pusten, nur um dann zwei Wochen an einem Strand in Kalifornien in der Sonne zu brutzeln (ich habe übrigens nichts gegen jemand, der eine sinnvolle Reise macht; der in dem Land, wo er hinfliegt, eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat).

Genauso entstehen natürlich auch gewaltige Mengen an Abgasen durch „sinnlose“ Reisen (reine Erholungsreisen) mit Auto, Bahn oder Schiff.

Ständig fliehen wir aus Deutschland, weil wir uns hier nicht (mehr) wohlfühlen und suchen das Paradies irgendwo anders. Der Grund aber, warum wir uns daheim nicht wohlfühlen, ist die Gottlosigkeit. Die Gottlosigkeit schafft einfach eine unbehagliche Atmosphäre. Wenn wir nicht so gottlos wären, hätten wir sicherlich vielmehr Muße und Geld, unsere Heimatstädte und Heimatdörfer zu verschönern (es würde auch schöner dadurch, dass der Geist Gottes uns zu angenehmeren Menschen machen würde). Deutschland hat (hatte?) im Vergleich mit vielen anderen Ländern ein nahezu perfektes Klima und an vielen Stellen eine wunderschöne Landschaft – Fernreisen für den bloßen Zweck der Erholung wären (waren?) also gar nicht notwendig; aber es ist halt die dumpfe, muffige Atmosphäre bei uns (in anderen Ländern mag es ähnlich sein), die uns immer wieder veranlasst, ferne Länder aufzusuchen, wo dann die Leute um der Einnahmen willen, die ihnen der Tourismus beschert, freundlich zu uns sind – gespielte Freundlichkeit. Wären wir christlich, könnten wir  uns gegenseitig zu Hause an unserer echten Freundlichkeit ergötzen.

Schlussfolgerung

Mein Hauptpunkt ist ein metaphysischer: Nämlich dass Gott den Klimawandel rückgängig machen würde, wenn wir Buße tun würden über eine ganze Reihe schwerer Sünden (siehe Aufzählung, oben). Das Metaphysische dabei ist, dass ja rational oder verstandesmäßig kein Zusammenhang zu sehen ist zwischen unserer Sünde und dem Klimawandel (diesen Zusammenhang kann man nur im Glauben erfassen), ausgenommen der Materialismus. Wenn wir jedoch speziell den Materialismus herausgreifen, können wir doch auch mit dem Verstand nachvollziehen, wie unsere Sünde bzw. Gottlosigkeit den Klimawandel beeinflusst. Wenn wir Politiker wählen würden, die mehr eine kleinteilige, nationale Wirtschaft fördern würden, gäbe es viel weniger Abgase durch den globalen Transport, der durch globale Wertschöpfungsketten verursacht wird (wir würden auch weniger konsumieren, weil alles ein bisschen teurer werden würde; die Massentierhaltung würde aufhören, da wir uns auf nationale Futterquellen beschränken würden, was zu höheren Fleischpreisen führen würde; wir würden weniger heizen und Strom verbrauchen, weil die fossilen Brennstoffe teurer werden würden). Aber natürlich, langfristig würden wir dann solche Politiker wieder abwählen wegen steigender Preise, denn eine kleinteilige, nationale Wirtschaft führt nun mal zu höheren Preisen. Der Preis, den wir für eine Verringerung der Abgasmengen zu zahlen hätten, wären tatsächlich höhere Produktpreise. Wenn wir ein wenig christlicher wären, könnten wir es aber locker wegstecken, ein bisschen weniger zu konsumieren – mein Gott! Es ist also an der Zeit, dass wir uns dem Christentum wieder mehr zuwenden, denn der Geist Christi und Gottes, der Geist des Lebens, ist es, der dem Menschen eine tiefe, innerliche Zufriedenheit schenkt. An unserer Bereitschaft, weniger zu konsumieren, nachdem wir uns dem Christentum zugewandt haben, könnte man sehen, ob wir es wirklich ernst meinen mit dem Christentum (unsere Bereitschaft, weniger zu konsumieren, würde deutlich, indem wir Politiker wählen würden, die verhindern, dass Billigprodukte überhaupt erst auf den Markt kommen). Es hängt alles zusammen: die Wahl zwischen guten und schlechten Politikern, die Wahl zwischen stabilem Klima und Klimawandel und die Wahl zwischen Himmel und Hölle.

Die ganze Misere fördern wir noch zusätzlich, indem wir Aktien kaufen, denn dies führt dazu, dass immer größere „Monster-Betriebe“ entstehen und die Produktion immer zentraler wird, was zu hohen Abgasemissionen durch den Transport der Produkte und deren Vorstufen führt, und hohen Treibhausgasemissionen durch höhere Produktion durch mehr Konsum wegen weiterer Minimierung der Preise. Gewarnt sei hier besonders vor Pensionsfonds, denn diese kaufen riesige Aktienpakete. Haben sie genügend Aktien eines Unternehmens, können sie Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen: Mehr Arbeitsleistung der Arbeiter bei geringerem Lohn wird dann gefordert, um durch niedrigere Produktpreise neue Marktanteile erobern zu können; nur so lässt sich der Profit erhöhen und somit die Rendite-Zahlungen an die Rentner, die Beiträge an die Pensionsfonds gezahlt haben. Kurz gesagt: Pensionsfonds verschärfen den Preiskampf, was auch wieder den Konsum erhöht, weil die Preise fallen – dies führt wieder zu mehr Emission von Treibhausgasen. Die Pensionsfonds haben dabei kein schlechtes Gewissen, denn ihre Aufgabe ist es, maximale Rendite für ihre ehemaligen Beitragszahler zu erwirtschaften. Stemmen sich Gewerkschaften gegen Lohnsenkungen und Mehrarbeit, werden Niederlassungen in Billiglohnländer verlegt – noch mehr Treibhausgase durch „ewig lange“ Transportwege.

Der fromme Mensch sollte keine Aktien kaufen, auch keine Beiträge an Investitionsfonds oder Pensionsfonds zahlen, sondern die christliche Kirche unterstützen durch Spenden – starke Kirche, schöne Heimat, weniger Abgase.

Weiter:

Dass jemand preisgünstige Produkte kauft bzw. kaufen will, dagegen kann man nun wirklich nichts sagen bzw. es wäre sogar töricht, für ein Produkt einen höheren Preis zu zahlen, wenn man es auch  billiger haben könnte.

Das Dümmste, was es gibt, ist, wenn Politiker Verbraucher auffordern, Produkte zu kaufen, die etwas teurer sind, weil sie z. B. regional hergestellt wurden. Das kann man von keinem normalen Menschen verlangen – nein, der normale Mensch kauft immer das preisgünstigste Produkt. Der gute, kompetente Politiker muss dafür sorgen, dass Billig-Produkte gar nicht auf den Markt kommen, denn dann kann man sie gar nicht kaufen. Dies geht z. B. durch Einschränkung von Freihandel (Zölle, nationale Normen, Einfuhrverbote, Verteuerung des Transports über ewig lange Strecken durch Maut, sonstige Handelshemmnisse), Verbot von Pensionsfonds, Förderung der heimischen Wirtschaft (Ausbildung von Fachkräften, Förderung der Herstellung von hochwertigen Produkten, die nicht oder nur teilweise maschinell hergestellt werden können).

Unglaublich dumm ist es auch, wenn Politiker die Konsumenten dazu auffordern, weniger Fleisch zu essen – das funktioniert nicht. Der kluge Politiker würde nicht zu Konsumverzicht aufrufen, sondern dafür sorgen, dass extrem billiges Fleisch gar nicht auf den Markt kommt, denn dann kann man es auch nicht kaufen. Dies ginge z. B. durch ein gesetzliches Verbot des Imports von Feldfrüchten, die zu Futtermitteln verarbeitet werden können (z. B. Soja). Müsste sich die deutsche Futtermittelindustrie auf die Verarbeitung heimischer Feldfrüchte beschränken, würden die Fleischpreise sofort steigen.

Das Problem dabei ist nur der Übergang von einer Phase niedriger Preise auf eine Phase höherer Preise, denn dann wählen wir dummerweise die Politiker wieder ab, deren Politik zu höheren Preisen geführt hat.

 

 

Anmerkung

Die Kanalisation funktioniert nicht ohne genügend Regen. Bei zu wenig Regen bleiben einfach unsere Fäkalien und sonstiger Dreck in den Kanalrohren liegen, werden nicht weggeschwemmt. Es klingt zunächst idiotisch, aber lange Trockenheiten führen zu Überschwemmungen, denn durch die verstopfte Kanalisation kann bei einem Starkregenereignis nach einer Trockenheit das Wasser nicht oder nicht schnell genug abfließen. Weiter muss man auch an die explosionsartige Vermehrung gefährlicher Krankheitserreger in dem stinkenden Morast „da unten“ denken – sicherlich auch ein Gefahrenmoment.

 

Siehe auch:

Die USA werden von Schurken regiert – oder: der Superkapitalismus

Ergänzung:

Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass neben der Globalisierung auch die sogenannte Deregulierung und High Technology verantwortlich sind für die Explosion der wirtschaftlichen Aktivität auf Erden. Ich vermute jedoch, dass die Globalisierung der Hauptgrund ist für das rasante weltweite Wirtschaftswachstum.

 

Wer trägt die Verantwortung für den Materialismus bzw. den Klimawandel, der damit zusammenhängt?

 

Diese Frage kann man tatsächlich beantworten – es sind hier keine geheimnisvollen Mächte im Spiel:

  • verantwortlich für das gegenwärtige Desaster sind die Politiker, die uns regieren (sie sind die Hauptschuldigen)
  • verantwortlich für das gegenwärtige Desaster sind jene Menschen, die die Politiker wählen, die uns regieren
  • weiter sind jene verantwortlich für das Desaster, die Beiträge an Investmentfonds, Hedgefonds, Pensionsfonds, etc. zahlen oder Aktien direkt kaufen (das Anlegen von Geld steht auch häufig – nicht immer – im Widerspruch zum Gebot Gottes, dass man sich keinen Götzen machen soll (unangemessenes Anlegen von Geld gehört zur Anbetung des Götzen/Dämons Mammon); Gott wollte die Menschen durch sein Gebot vor etwas Zerstörerischem bewahren – weil sie es aber nicht halten und doch den Mammon anbeten, bricht die Zerstörung los, der Untergang durch Materialismus, der den Klimawandel bewirkt)

Nicht verantwortlich für das Desaster sind irgendwelche Vorstandsvorsitzende großer Unternehmen, Vorstandsvorsitzende von Großbanken, Investmentfonds, Hedgefonds, Pensionsfonds, etc. Es ist völlig legitim bzw. sogar ihre Pflicht, dass sie versuchen, maximale Renditen zu erwirtschaften. („nicht verantwortlich“ sind sie natürlich nur innerhalb des Rahmens der bürgerlichen Gerechtigkeit; innerhalb dieses Rahmens haben nicht sie es verdient, an den Pranger gestellt zu werden, sondern die Politiker; spannt man allerdings den Bogen weiter und berücksichtigt auch die Verantwortung des Menschen vor Gott, dann sind sie natürlich auch verantwortlich bzw. machen sich schuldig: ein Christ würde ggf. seine Bank oder Firma aufgeben um seiner Verantwortung vor Gott willen, auch wenn ihm im Rahmen der bürgerlichen Gerechtigkeit gar nichts vorzuwerfen wäre)

Nicht verantwortlich ist der Konsument, der preisgünstige Produkte kauft und nicht teure. Anders ausgedrückt: Wenn Menschen gerne billige Waren kaufen, das ist nicht das Problem. Es wäre sogar töricht, von zwei gleich guten Produkten das teurere zu kaufen (es gibt nichts Dümmeres, als wenn Politiker sich darüber beschweren, Konsumenten seien nicht bereit, höhere Preise für bestimmte Produkte zu bezahlen – z. B. für Fleisch im Zusammenhang mit artgerechter Tierhaltung im Gegensatz zu Massentierhaltung). (auch Konsumenten sind nur innerhalb des Rahmens der bürgerlichen Gerechtigkeit „nicht verantwortlich“; berücksichtigt man die Verantwortung des Konsumenten vor Gott, trägt auch er eine Verantwortung; ein Christ würde um seinen Glaubens willen vielleicht tatsächlich bevorzugt nur Waren kaufen, die regional hergestellt wurden, und den höheren Preis in Kauf nehmen – allerdings setzt hier das persönliche Budget eine Grenze, die auch der Glaube nicht durchbrechen kann; da wird man mit Gottes Gnade rechnen dürfen, wenn man billige Produkte aus dem Ausland kauft, weil man sich teurere gar nicht leisten kann; NORMA bietet billige Äpfel aus Chile an; die kaufe ich nicht, denn jeder Apfel ist natürlich mit einer Ladung Kohlendioxid beaufschlagt, die auf dem „unendlich“ langen Transportweg um die halbe Erde anfiel)

Nichts ist dümmer als das „ewige“ Gerede davon, die Banken und die Industrie hätten die Macht – nein, der Staat hat die Macht. Der Staat hat deswegen die Macht, weil er das Gewaltmonopol hat, weil er die Waffen hat. Der Staat übt seine Macht aus durch Justiz, Polizei, Militär, etc. Die politische Willensbildung findet tatsächlich in den Parteien statt – das ist keine Show. Natürlich nehmen deutsche Parteikader Rücksicht darauf, dass Deutschland nicht wirklich souverän ist, sondern unter der Oberherrschaft der USA steht. Deutsche Politiker wissen genau, wie weit sie gehen dürfen, um es sich mit den USA nicht zu verscherzen. Würden sie zu unabhängig handeln, würde sie das Schicksal von Muammar al-Gaddafi, Saddam Hussein, Ben Ali, etc. ereilen, denn die USA sind sehr geschickt darin, oppositionelle Gruppen zu fördern, wenn ihnen die gegenwärtigen Regenten nicht mehr passen bzw. zu eigenständig werden. Die größte Macht auf Erden hat selbstverständlich die Regierung der USA – totale militärische Überlegenheit, totale technologische Überlegenheit, totale wirtschaftliche Überlegenheit (auch Russland und China sind militärisch gesehen Zwerge im Vergleich zu den USA).

Das Problem ist, dass wir langfristig doch immer wieder jene Politiker wählen werden, die nicht gegen den Freihandel vorgehen bzw. ihn sogar fördern. Wenn Politiker an der Macht sind, die den Freihandel fördern, sinken die Preise für Produkte – das finden wir gut, und deswegen wählen wir sie. Politiker, die den Freihandel bekämpfen, wählen wir langfristig wieder ab, weil das zu steigenden Preisen führt.

Das Ganze ist wirklich eine teuflische Zwickmühle (Senken der Preise, was wir wollen, führt zu Klimaerwärmung, was wir nicht wollen). Aus dieser Zwickmühle kämen wir nur heraus, wenn wir auch einmal steigende Preise akzeptieren würden. Außerdem bräuchten wir absolut vertrauenswürdige Politiker, bei denen wir sicher sein könnten, dass steigende Preise nicht auf persönliche Korruption zurückzuführen wären, sondern auf Einschränkung des Freihandels – leider sind unsere gegenwärtigen Politiker überhaupt nicht vertrauenswürdig.

Um frei zu werden vom Konsumrausch, müssten wir an Jesus Christus glauben – er kann uns Zufriedenheit ohne übermäßigen Konsum schenken.

Wir brauchen Politiker, die sich gegen den Willen der Mehrheit der Wähler stellen (dies ist gerechtfertigt, wenn die Mehrheit der Wähler einem schweren Irrtum unterliegt; siehe nationalsozialistische Verführung und Widerstand). Das Mehrheitsprinzip aber ist das Grundprinzip der Demokratie – wir brauchen also Politiker, die bereit sind, undemokratisch zu handeln. Daraus folgt, dass wir Politiker bräuchten, die sich nicht der Mehrheit der Bevölkerung verantwortlich fühlen (diese wird sich ja nicht hinter sie stellen), sondern direkt Gott, dem Allmächtigen – das aber wäre ein christlicher König bzw. Kaiser (ein König bzw. Kaiser regiert nicht von des Volkes Gnaden, sondern von Gottes Gnaden und ist somit nicht demokratisch, das heißt vom Volk, legitimiert, sondern von Gott). Ein christlicher Regent müsste einen Systemchange herbeiführen (siehe Konstantin der Große) durch einen Staatsstreich. Dies würde natürlich nicht durch das Volk legitimiert werden, denn es befindet sich ja im Irrtum, sondern der christliche Regent müsste direkt aus seiner Verantwortung vor Gott heraus handeln und kämpfen – erst am jüngsten Tag würde klar werden, wer im Recht und wer im Unrecht war. Wer heute dieser Menschheit helfen will, muss gegen ihren Willen handeln, denn sie befindet sich in einem tödlichen Rausch, ist geistig umnachtet, völlig verblendet, torkelt auf den Abgrund zu – und die gegenwärtigen Regenten singen ihr dabei immer das Lied: „Alles ist gut, alles ist gut, denn der Wohlstand bzw. die Wirtschaft wächst.“

 

Auslegung Offenbarung 17, 15-18

Offenbarung 17, 15-18 15 Und er sprach zu mir (Johannes; R. B.): Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat’s ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes. 18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.

„die Wasser“

Die „Wasser“ sind alle Menschen einschließlich jener, die an Jesus glauben (Gläubige) – das Völkermeer.

Dadurch dass viele Menschen sich von Gott, dem legitimen Bräutigam, abwenden und dem Teufel zuwenden, das heißt mit ihm „huren“, entsteht die „Hure“ – heute leider fast alle Menschen. Lange Zeit bestand die Menschheit aus wechselnd großen Anteilen von Gliedern der „Hure“ (Ungläubigen) und Gliedern Christi (Gläubigen); aber heute gibt es fast keine Gläubigen mehr, sondern fast nur noch Glieder der „Hure“, das heißt Ungläubige.

„Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt“

„Die Hure sitzt an den Wassern“, indem die Ungläubigen einfach Teil der allgemeinen Menschheit sind, die auch einen Anteil Gläubiger aufweist. Die „Hure“ ist der Teil der Menschheit, der nicht an Jesus glaubt.

„Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier“

Die „zehn Hörner und das Tier“ sind alle Nationalstaaten dieser Welt unter der informellen Führung der USA.

„die werden die Hure hassen“

Dies bedeutet nichts anderes, als dass die Regenten (Politiker) des Regierungssystems, das unmittelbar vor der Wiederkunft Christi, also jetzt, besteht, nicht das Wohl der Völker (Völkermeer) suchen werden, sondern ihre Völker sogar hassen werden (unmittelbar vor der Wiederkunft Christi werden Völkermeer und „Hure“ nahezu das gleiche sein, zusammenfallen, da es fast keine Gläubigen mehr gibt). Wenn sie sprechen „Wohlstand für alle“ bringen sie damit in Wirklichkeit ihren Hass gegen die Völker zum Ausdruck, denn der Materialismus (materieller Wohlstand) führt, wie oben geschildert, in den Ruin:

„und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen“

Der Materialismus führt dazu, dass das Grundwasser zur Neige geht und Ernten ausfallen – es wird zu einem Mangel an Trinkwasser, Brot, Fleisch und Kleidung (vertrocknende Baumwollfelder; Anbau von Baumwolle benötigt enorme Mengen an Wasser, das bald knapp wird) kommen. Kleidung wird so knapp bzw. teuer werden, dass Menschen entblößt (nackt) herumlaufen. Nahrung wird so knapp werden, dass jene, die über Waffen verfügen, die Regenten (Politiker) also, Menschen schlachten werden (vielleicht in großen „Schlachthöfen“? – mehr als gespenstisch, der absolute Horror, IS-mäßig), um sie zu essen (fressen; hierfür gibt es Beispiele im Alten Testament und auch in der profanen Geschichte). Es werden Kriege ausbrechen um die letzten Ressourcen an Wasser und Nahrung auf Erden – die Menschheit wird mit (nuklearem?) Feuer verbrannt.

„Denn Gott hat’s ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes“

Praktisch alle Regierungen dieser Welt erkennen das US-System als das fortschrittlichste an. Indem alle Ländern das Regierungssystem der USA, „democracy“, übernehmen, geben sie ihr Reich dem Tier. Die Einwohner der Länder wählen immer wieder die Regierungen, die hohen Konsum durch niedrige Preise ermöglichen. Dies ist aber nur möglich durch Freihandel und der Freihandel wird letztlich kontrolliert durch die USA, denn die USA sind wirtschaftlich, technologisch und militärisch überlegen, geben den Ton an – so geben die Länder ihr Reich dem Tier, indem sie sich dem Freihandel öffnen, der von der USA dominiert wird. Dies ist ein Gericht Gottes über die Menschheit, der sie dafür straft, dass sie IHN solange nicht gesucht hat. Er schickt den Regenten der Länder einen Irrgeist, dass sie alle das US-System annehmen. Das US-System aber stürzt die ganze Menschheit in den Materialismus, der die Anbetung des Götzen Mammon bzw. Teufelsanbetung ist. Die Menschheit wird gezwungen, den Teufel anzubeten, weil sie die Anbetung Gottes ablehnte.

„Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden“

Die „Frau“ ist die Menschheit (ausgenommen alle Menschen, die an Jesus glauben). Sie wird hier gleichgesetzt mit dem gegenwärtigen Weltsystem (Babylon, die große Stadt). Das dämonische Weltsystem (Babylon, die große Stadt) ist die „Hure Babylon“ (die Menschheit) unter der Regierung des „Tieres“ (Nationalstaaten unter der informellen Führung der USA) bzw. auch die „Hure Babylon“ für sich allein genommen, da ja auch das „Tier“ (die Regierungen dieser Welt unter der informellen Führung der USA) aus Menschen besteht.

Die „Frau“ hat die Herrschaft über die Könige auf Erden, indem sich die Politiker von den niedrigen Instinkten der „Frau“ bzw. Menschheit leiten lassen. Immer wieder werden Politiker gewählt, die den Menschen Wohlstand und Wachstum versprechen, das hießt niedrige Preise trotz der Tatsache, dass sie wissen, dass durch den Materialismus, der daraus resultiert, Atmosphäre, Erde und Meer ruiniert werden. Indem also die „Frau“ ihren Willen, ihre niedrigen Instinkte gegenüber den Regenten durchsetzt, bringt sie sich selbst um Kopf und Kragen – sie begeht praktisch Selbstmord, sägt den Ast ab, auf dem sie sitzt, „reitet“ auf dem „Tier“ in Richtung Hölle.

Ergänzung

„Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.“

Das kann man auch so deuten, dass das heutige Konglomerat an Nationalstaaten unter der informellen Führung der USA („die zehn Hörner und das Tier“) die Menschheit („die Hure“) schädigt, indem ein Lebensstil als der normale propagiert wird, der geistlich und physisch zerstörerisch ist.

Das „Tier“ transportiert die „Hure“ in die Hölle, was sich andeutet durch seelische und körperliche Krankheiten der Sünder bis hin zum Tod. Mit das größte Verbrechen unserer Regierungen heute ist, dass nicht mehr der Zusammenhang hergestellt wird zwischen Sünde, Krankheiten und Tod, dass also Sünde Krankheit und Tod verursacht. Indem die aktuellen Regierungen diesen Zusammenhang leugnen, transportieren sie die Menschen in die Verdammnis wie durchgegangene Pferde mit samt Reiter auf den Abgrund zulaufen. Die heute durch die Regierungen anerkannte, allgemeine Lebensart der Menschen ist der direkte Ritt in die Hölle und die Menschen merken es nicht, weil eben diese verblödeten Regierungen diesen verkehrten Lebensstil legalisieren, als gut und akzeptabel deklarieren: „alles öffentlich-rechtlich, alles staatlich anerkannt und geprüft.“

(Offenbarung 17, 3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.)

 

Siehe auch:

Auslegung Offenbarung 13, 1-10

Auslegung Offenbarung 17

 

 

 

 

 

 

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Die Lösung des Nahostkonflikts durch Wahrheit: Das moderne Israel ist nur ein Retortenstaat, nicht von Gott gegründet

Gänzlich unerträglich ist die Lage auf dem Territorium, das sowohl die Israelis als auch die Palästinenser für sich beanspruchen. Weder den Israelis noch den Palästinensern kann es länger zugemutet werden, sich in einem permanenten bürgerkriegsähnlichen Zustand zu befinden – das muss schnellstmöglich beendet werden.

Mit der Zerstörung des Tempels durch die Römer 70 nach Christus begann die Zerstörung des alten Staates Israel (die Einschränkung der Nationalstaatlichkeit der Juden begann allerdings schon 37 vor Christus, als Herodes der Große die Regierung übernahm; Herodes war kein richtiger Jude und außerdem ein Vasall der Römer, vertrat also nicht vorrangig die Interessen der Juden, wie es ein loyaler Regent tun sollte).

Aus christlicher Sicht war die endgültige Zerstörung der Nationalstaatlichkeit der Juden durch die Zerstörung des Staates Israel durch die Römer ein Gericht Gottes über sie, weil sie mehrheitlich Jesus von Nazareth nicht als ihren Messias angenommen haben.

Lukas 19, 41-44 41 Und als er (Jesus; R. B.) nahe hinzukam, sah er die Stadt (Jerusalem; R. B.) und weinte über sie 42 und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient (das Evangelium von Jesus; R. B.)! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde (die Römer; R. B.) um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen 44 und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du heimgesucht worden bist (die „Heimsuchung Israels“ war die Menschwerdung des Gottes Israels in Jesus Christus; der Gott Israels besuchte sein Volk in der Person Jesu Christi; R. B.).

Lukas 21, 20-24 20 Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer (römische Legionen; R. B.) belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist. 21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein. 22 Denn das sind die Tage der Vergeltung (Gottes Vergeltung für die Ablehnung Jesu bzw. des Evangeliums von Jesus; R. B.), dass erfüllt werde alles, was geschrieben ist. 23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen, 24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden (die „Zeit der Heiden“ dauert gegenwärtig noch an, scheint aber allmählich zu Ende zu gehen, da es fast nur noch geistlich tote (Heiden-)Christen gibt – den Zustand einer Menschheit ohne Zeugnis von Gott, das heißt ohne lebendige, heidenchristliche Kirche, wird Gott nicht lange dulden und bald sein altes Volk, die Juden, wieder erwecken; siehe Auslegung Offenbarung 11, 1-14; R. B.) erfüllt sind.

Matthäus 23, 37-39 37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, »euer Haus soll euch wüst gelassen werden« (Jeremia 22,5; Psalm 69,26). 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

„Kam Gottes Gericht (die Zerstreuung der Juden) im Jahre 1948 (Gründung des Staates Israel) zum Ende? Ist nicht die Heimkehr der Juden ins gelobte Land und somit die Erlösung vom Leid der Staatenlosigkeit ein Beweis dafür, dass Gottes Zorn (nachdem er 1878 Jahre lang gewährt hatte) erloschen ist?“, könnte man fragen.

Zur Zeit der Vorbereitung der Gründung des neuen (modernen) Staates Israel spielte das British Empire eine ähnliche Rolle wie das römische Reich zur Zeit des alten Staates Israel. Allerdings verlor des British Empire während des ersten und des zweiten Weltkriegs seine Vormachtstellung in der Welt und gab diese an die USA ab (siehe Die USA und der Aufstieg zur Weltmacht). Die gegenwärtige Schutzmacht des Staates Israel sind die USA. Ohne den Beistand der USA wäre Israel (militärisch) verloren (diese Aussage ist gültig, solange sie nicht wieder den Schutz des Gottes Israels erlangt haben).

Man könnte auf folgende Idee kommen, es wäre naheliegend, Folgendes zu behaupten:

„Genauso wie Gott den alten Staat Israel durch die Römer zerstört hat, hat er ihn durch die Briten wieder aufgerichtet und erhält ihn durch die Amerikaner.“

In diesem Zusammenhang müssen wir uns der Tatsache vergewissern, dass Israel heute nicht wirklich Herr ist im eigenen Hause. Wenn die Israelis bzw. Juden wirklich Herr wären im eigenen Haus, das heißt wenn Israel wirklich ein vollkommen souveräner Staat wäre, würden sie die Palästinenser „einfach“ aus dem Land werfen und es gäbe keine Konflikte mehr. Die Israelis müssen jedoch Rücksicht nehmen auf ihre Schutzmacht, die USA. Um keinen Konflikt mit den USA zu riskieren, geht man „nur“ rechtsstaatlich mit den Palästinensern um, das heißt man geht nur gegen sie vor, wenn sie gegen irgendwelche Gesetze des Staates Israel verstoßen, wobei die israelischen Gesetze natürlich westlichen Standards genügen.

Wie man so schön sagt, ist das Gute immer der Feind des Besten. Man mag es als gut betrachten, dass die Juden wieder ein eigenes Land, einen eigenen Staat haben. Aber, wie gesagt, strenggenommen haben die Juden nur scheinbar wieder einen eigenen Staat bzw. ihre Nationalstaatlichkeit zurückgewonnen. Ihre Nationalstaatlichkeit hätten die Juden nur dann wirklich bzw. vollständig zurückgewonnen, wenn sie unabhängig von den USA bzw. von der westlichen Staatengemeinschaft, die unter der informellen Führung der USA steht, agieren könnten. Das gegenwärtige israelische Establishment scheint sich aber mit dem „Guten“ (beschränkte Nationalstaatlichkeit Israels wegen Gängelung durch die USA) zufrieden zugeben, was gleichbedeutend damit ist, nicht das Beste (volle, uneingeschränkte Nationalstaatlichkeit, Freiheit, Unabhängigkeit Israels) für Israel zu erstreben bzw. zu suchen.

Die Aussage „Genauso wie Gott den alten Staat Israel durch die Römer zerstört hat, hat er ihn durch die Briten wieder aufgerichtet und erhält ihn durch die Amerikaner“ könnte man dann so stehen lassen, wenn Israel wieder voll und ganz souverän wäre. Da aber Israel kein wirklich souveräner Staat ist, kann man auf keinen Fall davon sprechen, der Staat Israel, so wie er vor 37 v. Chr. bestand, sei wiederhergestellt worden. Dies ist eine Lüge und damit muss gründlich aufgeräumt werden. Das heutige, moderne Israel ist nichts weiter als eine billige Hollywood-Replik des alten Israel – Israel ist sozusagen ein Show-Staat, eine Disney-Inszenierung – wobei nicht Gott, der Gründer des alten (Original-)Israel, die Replik erstellt hat, sondern die Briten; erhalten wird die Replik von den Amerikanern. Eine weitere Lüge, mit der aufgeräumt werden muss, ist, Gott habe die Juden ins gelobte bzw. verheißene Land zurückgeführt (wie er sie früher heraus aus dem Sklavenhaus Ägypten ins verheißene Land geführt habe) – das ist totaler Unsinn. Nein, nein, Israel existiert nur von Amerika’s Gnaden und ihre Rückkehr ermöglichten die Briten.

Was in Wirklichkeit wiederhergestellt wurde – nicht von Gott, sondern von den Briten – ist dem Israel in der Zeit von 37 v. Chr. bis 70 n. Chr. ähnlich bzw. zu vergleichen, wobei man sogar noch die Tempelfrage (siehe unten) und das Palästinenserproblem ausklammern muss, um wirklich von einer Ähnlichkeit sprechen zu können bzw. einen Vergleich machen zu können. In der Zeit von 37 v. Chr. bis 70 n. Chr. wurden die Juden zwar auch nicht von Leuten regiert, die loyal ihre Interessen vertraten, aber sie hatten wenigstens noch ihr Zentralheiligtum, den Tempel, und mussten sich nicht mit einem grausamen, inneren Feind, wie sie ihn heute in den Palästinensern haben, herumschlagen. Es sind also mehrere Dinge nicht befriedigend: Nicht Gott hat die Juden zurückgeführt und außerdem ist der modernen Staat Israel an sich nicht das, was man sich eigentlich wünschen würde.

Spirituell gesehen sieht es so aus:

Der Gott Israels ist nach wie vor zornig auf sein altes Volk (in einem gewissen Sinne sind die Juden noch immer Gottes Volk trotz der Tatsache, dass die christliche Kirche heute das eigentliche bzw. geistliche Volk Gottes ist, denn Paulus schreibt in Römer 11, 29: „Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“), die Juden bzw. Israelis. Bis zum heutigen Tag verleugnen sie, dass Jesus von Nazareth ihr Messias ist, und das erregt Gottes Zorn.

Jemand könnte argumentieren, Gottes Zorn mit den Juden sei doch offensichtlich zu Ende, sei erloschen, denn die Juden hätten wieder einen eigenen Staat, Gott habe sie mittels der Briten wieder ins verheißene Land zurückgeführt und erhalte sie dort durch die Amerikaner. Wie oben erläutert, ist diese Argumentation aber fadenscheinig.

Die Juden hatten viel zu leiden während ihrer rund 1900jährigen Staatenlosigkeit (Staatenlosigkeit ist ein Leid an sich selbst). Von diesem Leid sind die Juden nun zwar erlöst. Mit der Gründung des modernen Israel ist aber nichts anderes passiert, als dass dieses Leid abgelöst wurde durch ein neues Leid: Die Geisel der Palästinenser. Nach wie vor genießen die Juden nicht wirklich den Wohlstand des Landfriedens eines wirklich souveränen Staates. Klartext: Gottes Zorn ist weiter auf den Juden und kommt zum Ausdruck in dem Konflikt mit den Palästinensern, der Jahr für Jahr einen hohen jüdischen Blutzoll fordert (ganz abgesehen von den gewaltigen Ausgaben des israelischen Staates für Sicherheitsmaßnahmen, die der israelische Normalbürger durch Steuern auf seinen hart erarbeiteten Lohn finanzieren muss). Wenn in Deutschland so viele Anschläge passieren würden wie in Israel, würde man wahrscheinlich von Anarchie und einem Zusammenbruch der staatlichen Ordnung bzw. des Rechtsstaats sprechen – aber das muten das jüdische Establishment und die USA den Juden als „Normalzustand“ zu.

Weiter:

Wenn wir uns den Staat Israel anschauen, müssen wir uns eingestehen, dass das eigentlich kein jüdischer Staat (Jewish state) ist, sondern eine westliche Demokratie (jene, die von einem jüdischen Staat reden, lügen daran) mit jüdischem Anstrich. Die vorherrschende, alles überlagernde Religion des modernen Staates Israel ist wie die „Religion“ aller westlichen Staaten die sogenannte Aufklärung. Von einem jüdischen Staat dürfte man eigentlich nur dann reden, wenn das Judentum die allgemeine Religion des Landes wäre (man darf sich nicht davon täuschen lassen, dass viele Israelis in dem aufgeklärten Israel tatsächlich das Judentum praktizieren – der eine mehr, der andere weniger streng, denn jederzeit könnte, wenn er oder sie wollte, heute ein Israeli zum Islam konvertieren, zum Christentum, zum Atheismus, etc. und könnte deswegen trotzdem unbehelligt und gesellschaftlich voll integriert in Israel leben – das ist eben die aufklärerische Toleranz. Weiterhin ist es sicherlich so, dass das Judentum, das heute von einem Durchschnittsisraeli praktiziert wird, sicherlich ein aufklärerisch verzerrtes Judentum ist, das mit dem Original-Judentum nur noch wenig zu tun hat.

Wenn in Israel ein reines Judentum praktiziert würde, nicht überlagert von der Aufklärung, dann würde sich eine Jude, der zum Islam oder zum Christentum oder zum Atheismus oder zu sonst etwas konvertiert, damit aus der Gesellschaft herauskatapultieren bzw. an den äußersten Rand der Gesellschaft begeben.

Die Juden könnten erst dann behaupten, Gott habe sie wieder in ihr Land zurückgeführt bzw. Gott habe den Staat Israel wieder hergestellt, wenn sie mehrheitlich und ohne Überlagerung durch die Aufklärung auch Gottes Religion (das wahre Judentum = Christentum) praktizieren würden. Bis das nicht geschieht, sind sie nichts weiter als ein amerikanischer Vasallenstaat auf dem Territorium des alten, freien Israel; genauso wie die Bundesrepublik Deutschland nichts weiter ist als ein amerikanisches Gewerbegebiet auf dem Territorium des alten, freien Deutschland. Eins muss man den Amerikanern lassen, dass sie wenigstens offen und ehrlich von ihrer Zivilreligion (civil religion) reden, ein entsprechendes Wort in ihrem Wortschatz haben  – das tun weder die Juden noch die Deutschen, obwohl es das bei ihnen/uns genauso wie bei den Amerikanern gibt. Im Grunde genommen hat die ganze westliche Welt die „amerikanische Religion“ – nur geben das Wenige offen zu.

„Was ist die Religion Gottes?“

Das wahre Judentum ist das Christentum (das Christentum ist gemäß der korrekten Auslegung des Alten Testamentes (siehe unten), nicht nur des Neuen Testamentes), denn es führt zur Beschneidung des Herzens, was wesentlich mehr ist als die Beschneidung des männlichen Gliedes. Der Mensch, der ein beschnittenes Herz hat, kann wirklich so leben, dass es Gott wohlgefällt. Die Beschneidung des Herzens geschieht durch die sakramentale Taufe (siehe unten) einschließlich Kindertaufe, die neue Geburt aus Wasser und Geist (natürlich muss die Buße und der persönliche Glaube hinzukommen, damit die Beschneidung des Herzen bzw. Taufe bzw. neue Geburt ihre Wirksamkeit im alltäglichen Leben entfalten kann).

Die Konversion der Juden zum Christentum würde ihnen nichts anderes bringen bzw. nicht weniger einbringen als die wirkliche nationalstaatliche Unabhängig, Freiheit und Souveränität neben dem spirituellen Gewinn des ewigen Heils für jeden einzelnen Juden (insofern er durch die Kraft der wahren Beschneidung im alltäglichen Leben seine Sündhaftigkeit überwinden würde, was das Bewahren des Glaubens bedeuten würde).

Würden die Juden zum Christentum konvertieren, würde sich der Gott Israels auf ihre Seite stellen und auch ihre militärischen Angelegenheiten regeln. Sie bräuchten keinerlei militärische Unterstützung mehr durch die USA bzw. selbst wenn die USA sogar ihr Feind werden würde, könnten sie dem völligen gelassen und entspannt entgegensehen. Sobald die Völkergemeinschaft unter der informellen Leitung der USA Israel militärisch angreifen wird, wird Jesus in der Gestalt Gottes (!) erscheinen und alle Angreifer pulverisieren bzw. vaporisieren.

Wie kann Israel’s großer Freund, die USA, zu seinem Feind werden, und dazu noch die ganze Völkergemeinschaft?

Im Laufe der nächsten Jahre wird die Welt so antichristlich werden, dass sie ein komplett christliches Land, nämlich das zum Christentum konvertierte Israel, nicht mehr wird ertragen können; ein christliches Israel wird man umgehend auszulöschen suchen.

Übrigens war es völkerrechtlich gesehen ein Verbrechen, die Juden wieder in Palästina anzusiedeln (dies sage ich trotz der Tatsache, dass ich ein Feind des Islam bin und den Palästinensern sehr reserviert gegenüberstehe wie auch allen andere Muslimen). Die Besiedlung Palästinas durch muslimische Araber war mittlerweile (als die Gründung des modernen Staates Israel vorbereitet wurde) Geschichte geworden. Diese geschichtliche Entwicklung hätte man einfach anerkennen bzw. hinnehmen sollen und sagen: „Palästina gehört den Palästinensern und die Juden haben dort nichts zu suchen“ (siehe Anmerkung, unten). Natürlich hängt der Anspruch der Palästinenser auf Palästina mit der verbrecherischen islamischen Expansion zusammen (ohne die islamische Expansion wären die Palästinenser nie nach Palästina gekommen). Aber da könnte genauso heute einer sagen, wir müssen gegen die Türkei Krieg führen, denn das Territorium der Türkei war früher christlich (oströmisches Reich). Natürlich war auch die Eroberung des von Christen bewohnten Territoriums durch die Türken, das wir heute Türkei nennen, ein Verbrechen – aber dass die Türkei heute den Türken gehört ist Geschichte geworden und als unabänderliches Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung hinzunehmen trotz der Tatsache, dass die Eroberung des christlichen Territoriums durch die Türken ein Verbrechen war (neue Kriege bewirken ja nur wieder neu das Vergießen von (juristisch unschuldigem) Menschenblut).

Erklärung:

Für Gott ist jeder Mensch wertvoll, auch ein Nicht-Christ, denn jeder Nicht-Christ ist die Vorstufe eines Christen., ein potentieller Christ (durch Buße, Glaube und Taufe kann aus jedem Menschen ein Christ werden). Das gilt sogar für Muslime, obwohl sich bisher in der Geschichte tatsächlich fast keine Muslime zum Christentum bekehrt haben – der Islam ist wirklich extremster Fanatismus, Fanatismus in Reinstform, der den Menschen komplett bindet, knechtet und fesselt. Wenn man heute die Türkei angreifen würde, um sie wieder christlich zu besiedeln, würde man nicht das Werk Gottes tun (trotz der Tatsache, dass die Eroberung durch die Türken ein Verbrechen war), sondern das Werk des Teufels, der ein Mörder und Seelenmörder ist. Christlich wäre es im Gegensatz dazu, die geschichtliche Entwicklung so hinzunehmen, wie sie nun einmal ist und Verträge mit der türkischen Regierung abzuschließen, die christliche Mission in der Türkei ermöglichen, und dass Missionare durch die türkische Regierung vor fanatischen Muslimen geschützt würden. Bei solchen Verhandlungen könnte man die Türkei auf ihre wirtschaftlichen Interessen hinweisen. Wie wir alle wissen, hängt doch die ganze islamische Welt am Tropf des Westens. Was können sie eigentlich selbst herstellen? Es läge also im ureigensten Interesse der Türken und aller anderen Muslime, christliche Mission zuzulassen.

Eine interessante Frage:

Was würde aus den Palästinensern werden, wenn die Juden Israels zum Christentum konvertieren?

„Sollen dann die christlichen Juden bzw. Judenchristen (siehe unten) aus (falschverstandener) christlicher Liebe aus Israel wegziehen und das Land den Palästinensern überlassen?“

Nein, keinesfalls; es war zwar ein schwerer Fehler, die Juden in Palästina anzusiedeln, aber das ist mittlerweile auch schon wieder Geschichte und somit als unabänderliches Faktum hinzunehmen. Es wäre nicht im Sinne Gottes, den Juden das schwere Leid einer Emigration aus Palästina heraus zuzumuten. Die Juden bräuchten dies auch nicht selbst sich selbst zuzumuten. Da müssten sich nun die Palästinenser kooperativ zeigen. Das werden sie aber sicher nicht tun, da sie durch den Islam fanatisiert sind – noch mehr als Juden hassen Muslime Christen einschließlich Judenchristen. Die christlichen Juden müssten dann den Hass ihrer palästinensischen Mitbürger ertragen gemäß der Bergpredigt (was allerdings staatliche Ordnungsmaßnahmen gegen die Palästinenser, falls sie es zu weit treiben würden, nicht ausschließen würde). Mit Sicherheit würde Gott die Palästinenser, die sich nicht auch wie die Juden zum Christentum bekehren wollten, züchtigen, und zwar durch Krankheiten bis zum Tod von Angehörigen (Gott würde für die Juden gegen innere Feinde kämpfen genauso wie gegen äußere). Das lesen wir im Neuen Testament, wie Gott diejenigen Juden zur Zeit Jesu und Johannes des Täufers gezüchtigt hat durch Krankheiten, die nicht die Botschaft Johannes des Täufers annehmen wollten, der sie zur Buße rief und ihnen sagte, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen würde, nämlich an Jesus. Gott würde mit den Palästinensern ähnlich verfahren wie mit den „sturen“ Juden zur Zeit Jesu und Johannes des Täufers. Mit Gottes Hilfe wären die Palästinenser für die christliche Juden relativ einfach zu regieren und Gott würde sicherlich auch ihre Schwänze erschlaffen lassen und ihre Gebärmuttern verschließen (ich weiß, klingt sehr derb, ist aber Sprachgebrauch der Bibel), sodass die (christlichen) Juden die Bevölkerungsmehrheit stellen würden. Die christlichen Juden würden den Palästinensern weder eine Zwangsbekehrung noch eine Zwangstaufe zumuten, denn das wäre nicht in Sinne der Bergpredigt, dem Wort von der Geduld. Wir Christen sollen geduldig sein mit den Menschen, die wir missioniert haben, die sich aber nicht gleich bekehren wollen – keinesfalls sollen wir sie als „Ungläubige“ diskriminieren bzw. sie beleidigen, ihnen zürnen und sie verfluchen (trotzdem begegnen wir Muslimen mit einer gewissen Reserviertheit, weil sie einen Mörder, Mohammed, als Propheten Gottes verehren, was intellektueller Selbstmord ist und wodurch sie sich aus der zivilisierten Welt ausschließen). Das Wort der Wahrheit, das Evangelium, kommt nie allein, sondern immer zusammen mit dem Wort von der Geduld, der Bergpredigt – beides bildet eine unzertrennliche Einheit. Diese Geduld ähnelt äußerlich ein bisschen der Toleranz der Aufklärung, ist aber doch etwas ganz anderes, wenn man genau hinschaut und versteht, worum es bei der Bergpredigt geht. Die Toleranz (Geduld) der Aufklärung führt in den Tod (da sie den Menschen auf seinem Irrweg belässt), die Geduld der Bergpredigt führt zum Leben, da Gott an jenen wirkt (sie vom falschen Weg abzubringen sucht), mit denen man Geduld hat.

Offenbarung 9, 19 Denn die Kraft der Rosse (Muslime; R. B) war in ihrem Maul (Irrlehre Islam; R. B.) und in ihren Schwänzen (die Schwänze der Muslime; R. B.); denn ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und mit denen taten sie Schaden.

 

Anmerkung

Die Verheißungen Gottes für die Juden bezüglich des Territoriums Israel aus dem Alten Testament gelten natürlich nur für ein frommes, das heißt heute: christliches Israel. Schon immer drohte Gott den Juden damit, sie in die Hand ihrer Feinde zu geben, wenn sie nicht fromm wären. Die heutigen Juden sind nicht fromm, weil sie das Christentum bzw. Jesus von Nazareth ablehnen. So lange sie darin verharren, haben sie keinen Rechtsanspruch auf ihr altes Territorium  bzw. Gott steht nicht hinter ihnen, wenn sie darauf pochen, ihr Territorium wäre das in ihrer heiligen Schrift, der hebräischen Bibel, dem Alten Testament, dem Tanach, festgelegte Territorium. Nein, nein, sie sind heute nur aufgrund von Amerika’s Gnaden auf ihrem alten Territorium – das kommt nicht in dem Sinne vom dem Herrn, dem Gott Israels. Im Grunde genommen ist das heutige Israel nichts weiter als der 51. Bundesstaat der USA auf dem Gebiet des alten Israel (die Bundesrepublik Deutschland ist der 52. Staat der USA auf dem Gebiet des alten, freien Deutschland).

 

 

Ergänzung

Israel’s Nationalstaatlichkeit ist heute ähnlich eingeschränkt wie in der Zeit von 37 vor Christus (Machtübernahme durch Herodes den Großen) bis 70 nach Christus (endgültiger Verlust der Nationalstaatlichkeit durch die Zerstörung des Staates Israel). Benjamin Netanyahu ist zwar ein waschechter Jude (biologisch gesehen), aber ähnlich wie Herodes ein Vasall – nur nicht der Römer, sondern der Amerikaner. Was den Landfrieden betrifft, ist die Situation heute sogar schlechter als zwischen 37 vor Christus und 70 nach Christus. Damals mussten sich die Juden zwar mit Regenten zufriedengeben, die nicht aus ihren eigenen Reihen stammten, aber sie mussten sich nicht innerhalb ihrer Landesgrenzen mit einem Volk herumschlagen, dass ihnen feindlich gesinnt war und nichts als den Tod wünschte.

Benjamin Netanyahu

Natürlich ist Benjamin Netanjahu nur biologisch gesehen ein waschechter Jude, denn seine Weltanschauung bzw. Religion ist die Aufklärung bzw. die Aufklärung überlagert seinen ursprünglichen Glauben, das Judentum.

Die alttestamentlichen Zusagen bezüglich des Territoriums Israels

Zum Beispiel:

2. Mose 23, 31 Und ich will deine Grenze festsetzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Euphratstrom. Denn ich will dir in deine Hand geben die Bewohner des Landes, dass du sie ausstoßen sollst vor dir her.

Aber:

2. Mose 20-23 20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir (das Volk Israel; R. B.) her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. 21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist. 22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein. 23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern (Amoriter, Hetiter, Perisiter, etc. waren die Ureinwohner Palästinas, bevor sie von Israel vertrieben wurden; R. B.), und ich will sie vertilgen.

5. Mose 28, 15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:

.

.

.

5. Mose 28, 25 Der Herr wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden.

Gott setzt sich also nur dann für die Rechte seines Volkes ein, wenn es ihm auch gehorsam ist, denn Gehorsam bedeutet letztendlich Glaube, wie wir von Dietrich Bonhoeffer wissen. Ein ungehorsames Volk ist somit auch ein ungläubiges Volk, egal was man mit den Lippen bekennten mag.

 

Paulus schreibt zwar im Römerbrief das Folgende über die Juden (siehe besonders das rot Hervorgehobene):

Römer 9, 3-5 3 Ich (Paulus; R. B.) selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder (die Juden; R. B.), die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch, 4 die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.

und

Römer 11, 25-29 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.

Paulus macht ganz klar, dass die Juden noch immer Gottes Volk sind. Allerdings ist Gott bis zum heutigen Tag (16. Juli 2018) zornig auf sein Volk, weil sie nicht Jesus von Nazareth als ihrem Messias annehmen. Die Juden wären dann wirkliche Juden, wenn sie an einen Erlöser glauben würden, denn das ist auch die Lehre auf der Grundlage des Befundes des Alten Testamentes (Hebräische Bibel, Tanach). Solange die Juden nicht Jesus von Nazareth als Messias annehmen, verharren sie im Unglauben, sind sie sozusagen ungläubig.

Römer 9, 8 Das heißt: Nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind (biologische Nachkommen Jakobs; R. B.); sondern nur die Kinder der Verheißung (Juden, die an den Erlöser Jesus glauben; R. B.) werden zur Nachkommenschaft gerechnet.

Kurz gesagt: Gott ist gegenwärtig nicht bereit, den Juden den Rücken zu stärken bzw. sie wieder in ihre Rechte einzusetzen, weil sie Jesus von Nazareth und somit den Gott Israels selbst verleugnen. Das heutige Judentum, das heißt was heute im Allgemeinen unter Judentum verstanden wird, entspricht einer falschen Auslegung des Alten Testamentes. Legt man das Alte Testament richtig aus, kommt man zum Christentum und somit ist das Christentum das wahre Judentum. Wenn also die Juden sich zum Christentum bekehren werden, wird Gott sie wieder in ihre Rechte einsetzen und auch Krieg gegen ihre Feinde führen (innere Feinde wie Palästinenser und äußere Feinde wie zukünftig die Amerikaner und die ganze Völkergemeinschaft).

 

Zusammenfassung

Die Lösung des Nahostkonflikts bestände also einfach in der Bekehrung der Juden zum Christentum, denn dann würde der Allmächtige sich der ganzen Sache annehmen – und wer will IHM widerstehen: seiner Macht, seiner Weisheit?

Ich wiederhole: Selbstverständlich würden die Palästinenser sich bei einer Bekehrung der Juden zum Christentum zunächst ins Fäustchen lachen und denken, sie hätten nun leichtes Spiel mit diesen „dämlichen“ (wehrlosen) (Juden-)Christen – aber Gott würde die Palästinenser ziemlich schnell eines Besseren belehren und sie züchtigen mit Krankheit und Tod.

 

Erklärung schwieriger Begriffe des obigen Textes

 

Was ist ein Heidenchrist?

Ein Heidenchrist ist ein Heide, der an Jesus Christus glaubt.

 

Was ist ein Heide?

Eine Heide ist ein Nicht-Jude.

 

Was ist ein Jude?

Ein biologischer Nachkomme des Patriarchen Jakob.

 

Worum geht es bei der Tempelfrage?

Die Juden können ihren Tempel nicht wieder aufbauen, weil es sonst zu einem äußerst schweren Konflikt mit den Palästinensern und der ganzen muslimischen Welt käme (siehe Streit um den Tempelberg).

Aus christlicher Sicht: Würden die Juden es trotz des Widerstandes der Muslime schaffen, den Tempel wieder aufzubauen, würde aber die Herrlichkeit Gottes darin nicht einziehen, denn Gott hat einen neuen Tempel: die christliche Kirche. So ein Tempel, wäre er auch noch so schön und originalgetreu, wäre nichts anderes als ein billiger Hollywood-Abklatsch des originalen Tempels; er würde der Gegenwart Gottes ermangeln, auf die allein es ankommt.

Es ist ganz klar, dass man von einer Wiederherstellung des alten Israel nur dann reden könnte, wenn auch der Tempel wieder aufgebaut würde. Da aber seit kurz nach der Zeitenwende Gottes Tempel nicht mehr aus Steinen besteht, sondern aus lebendigen Steinen, das heißt Menschen, müssten praktisch die Juden zum Christentum konvertieren, um wieder einen Tempel zu haben. Der Tempel wären dann sie selbst, die judenchristliche Kirche.

 

Was ist das Alte Testament?

Das Alte Testament (AT) ist der Teil der Bibel, der schon vor Christi Geburt existierte. Nach Christus entstand das Neue Testament (NT). Die Bibel besteht aus AT und NT. Interessant ist, dass das AT sowohl heilige Schrift für die Juden als auch für die Christen ist. Wenn also die christliche Kirche gewisse Zusammenhänge allein aus dem AT beweisen kann, müsste auch ein Jude das annehmen, denn das AT ist auch für ihn heilige Schrift. Die Juden nennen das AT Tanach. Außerdem wird das AT auch hebräische Bibel genannt.

Im NT wird im Vergleich mit dem AT eigentlich nichts Neues gelehrt, sondern nur die Lehre von einem Erlöser, die bereits im AT enthalten ist (!), mehr entfaltet. Das NT kann man auch als göttliche Auslegung des AT sehen. Das NT hilft uns, das AT voll und ganz zu verstehen.

Das NT wird von den Juden nicht als heilige Schrift anerkannt. Das ist sehr töricht von den Juden, denn das NT passt zum AT wie die Faust auf’s Auge. Indem die Juden das NT ablehnen, lehnen sie auch das AT ab, auch wenn sie mit dem Munde bekennen, es sei auch für sie heilige Schrift. Indem die Juden das NT nicht berücksichtigen, legen sie das AT völlig verkehrt aus. Was man heute im Allgemeinen unter Judentum versteht, ist gemäß einer Fehlinterpretation des AT. Aus christlicher Sicht ist das Judentum eine Irrlehre.

 

Was ist die sakramentale Taufe?

Bei der sakramentalen Taufe wird der Täufling Gott übergeben, der ihn neu macht (regeneriert). Eine Taufe ist dann eine sakramentale Taufe, wenn die taufende Kirche davon überzeugt ist, dass es sich bei der Taufe um die Taufe zur Vergebung des Sünden bzw. das Bad der Wiedergeburt (Regeneration) handelt. Außerdem muss die taufende Kirche das richtige Gottesbild haben: ein Gott in drei Personen – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, vereinigt in der Gottheit. Das Wort sakramental bedeutet soviel wie geheimnisvoll. Das Geheimnisvolle ist, dass wir bei der Taufe mit Christus sterben und mit Christus auferstehen (das kann niemand mit den Verstand bzw. rational erfassen, deswegen ist es geheimnisvoll). Wiedergeburt bedeutet, dass wir durch die Taufe in Christus sind und unser alter Mensch der Sünde für tot deklariert ist. Indem wir Tag für Tag das Taufheil gegen uns selbst bzw. unseren sündigen Leib (unser Leib bleibt sündig in sich selbst) in Anspruch nehmen, erklären wir, dass wir in den Himmel wollen, dem Ort der uneingeschränkten Herrschaft Christi. Leben wir nicht aus der Kraft unserer Taufe, sagen wir damit, dass wir nicht in den Himmel wollen und Gott wird das anerkennen – die Taufe ist also kein Freifahrschein in den Himmel.

Eine Taufe ist dann eine sakramentale bzw. christliche bzw. kirchliche bzw. gültige Taufe, wenn sie auf den Taufbefehl Jesu hin, der die Taufe eingesetzt hat, erfolgt. Allein mit dem Aussprechen der Taufformel „ich taufe dich auf den Namen des Vaters, des Sohnes, etc.“ ist die Taufe aber noch nicht gemacht, sondern es muss auch die richtige Intention vorhanden sein: Die taufenden Kirche muss davon überzeugt sein, dass die Taufe ein Ritual ist, bei dem der Täufling Gott übergeben wird, der ihn neu macht – dass die Taufe eben eine Taufe zur Vergebung der Sünden bzw. das Bad der Wiedergeburt ist. Als Jesus sagte: „Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes, etc.“ meinte er damit eben, dass man bei der Taufe den Täufling Gott übergibt.

Die Taufe kann man deswegen Beschneidung nennen, weil sozusagen der alte Mensch der Sünde, was wir von Natur aus sind, weggeschnitten wird (das darf man aber nicht so missverstehen, als ob ein Christ gar nicht mehr sündigen könnte; nein, der alte Mensch der Sünde, was ich bin ohne Jesus, ist noch da, aber für tot erklärt). Das Wegschneiden der Vorhaut des männlichen Gliedes, die alte Beschneidung, war darauf schon ein kleiner Hinweis, denn es wurde dabei das reduziert, was für natürliche Abstammung steht. Der Fromme setzt nicht auf natürliche Abstammung, sondern spricht: „alle meine Quellen sind in DIR“.

 

Was ist ein Judenchrist?

Ein Jude (Nachkomme Jakobs, siehe oben), der an Jesus glaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was ist mit dem Begriff „große Trübsal“ gemeint, der in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird?

Offenbarung 7, 13-14 13 Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

Die große Trübsal, die in Offenbarung 7 erwähnt wird, ist nicht die gleiche Trübsal (oder Bedrängnis oder Not) wie jene, die in den Evangelien erwähnt wird:

Matthäus 24, 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.

Markus 13, 19 Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.

Lukas 21, 23-24 23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk (Israel; R. B.) kommen, 24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

Die in den Evangelien erwähnte große Bedrängnis bzw. Not ist schon Geschichte bzw. Vergangenheit. Es handelt sich hierbei um die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer, die 66 nach Christus begann (siehe der große jüdische Krieg).

Jemand möchte einwenden, dies sei wieder einer von den vielen Widersprüchen in der Bibel (ich scherze), denn die größtmögliche Bedrängnis müsse ja wohl der jüngste Tag mit seiner apokalyptischen Trübsal sein. Selbstverständlich – die größtmögliche Bedrängnis und Not auf Erden ist der jüngste Tag; allerdings wird das Gros der Juden vom jüngsten Gericht nicht in dem Sinne getroffen werden, da es eine Verheißung gibt, dass das Volk Israel als Ganzes kurz vor der Wiederkunft Christi zum Christentum konvertieren wird. Auch als Christ (Judenchrist oder Heidenchrist)) sollte man den jüngsten Tag nicht leichtnehmen; allerdings bedeutet er prinzipiell die Vernichtung der Gottlosen (Menschen, die nicht an Jesus glauben) und nicht der Kirche (Menschen, die an Jesus glauben). Wenn also Israel durch seine Konversion zum Christentum Teil der Kirche (Heidenchristen plus Judenchristen) wird, kann es im Vergleich zu den „Ungläubigen“ dem jüngsten Tag getrost entgegensehen; wobei man das, wie gesagt, nicht missverstehen darf, als ob der Christ bezüglich des jüngsten Tages vollkommen sorglos sein dürfte – nur relativ zu den Gottlosen (Ungläubigen) kann der Christ dem jüngsten Tag mit einer gewissen Sorglosigkeit entgegenblicken, aber nicht in einem absoluten Sinne. Im Hinblick auf den jüngsten Tag sollte der Christ sein Leben immer wieder neu reformieren – der rettende Glaube drückt sich aus in einer anhaltenden Bereitschaft zur Reform des eigenen Lebens durch die befreiende Kraft Jesu Christi, die durch die sakramentale Taufe zugeeignet wurde.

1. Petrus 4, 17-18 17 Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? 18 Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?

 2. Petrus 3, 10-12 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.

Wenn wir also genau hinsehen, bemerken wir, dass doch kein Widerspruch vorhanden ist, denn von der größtmöglichen Bedrängnis, die jemals über diesen Erdkreis kommen wird, bleibt das Gros der Juden, das Volk Israel als Ganzes, verschont. Also war tatsächlich die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer, die 66 nach Christus begann, das schlimmste, was jemals dem Volk der Juden widerfahren ist.

Was ist dann die „große Trübsal“, die in der Offenbarung erwähnt wird?

Die „große Trübsal“ aus der Offenbarung ist die Verfolgung der Kirche (alle Menschen, die an Jesus glauben) durch die Welt (die sündige Menschheit unter der Herrschaft der staatlichen und der religiösen „Bestie“) beginnend mit der Verfolgung Abels durch Kain bis zur extremen Verfolgung der Kirche durch den Antichristen (Barack Hussein Obama), seinen Anhang und den falschen Propheten (Papst Franziskus) kurz vor dem jüngsten Tag. Kurz vor dem jüngsten Tag erreicht die „große Trübsal“ ihr Maximum in der Verfolgung der Kirche durch den Antichristen.

1. Mose 4, 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

Offenbarung 13, 15 Und es wurde ihm (Papst Franziskus) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres (Barack Hussein Obama), damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Die große Trübsal begann eigentlich schon (man wäre ja geneigt, sie erst mit der Verfolgung des Säuglinges bzw. Kleinkindes Jesus beginnen zu lassen), als Kain seinen frommen Bruder Abel erschlug. Alle Menschen, die an den Herrn, den ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, glauben, müssen Verfolgung leiden von den Ungläubigen, die die Dämonen anbeten; und dies seit Anbeginn der Menschheit. (es gibt übrigens keine neutrale Zone zwischen dem Glauben an den wahren Gott und der Anbetung der Dämonen; jeder, der nicht an den wahren Gott glaubt, betet automatisch irgendwelche Götzen, sprich die Dämonen, an; dies läßt sich sogar soziologisch nachweisen, unabhängig von der Bibel)

Hebräerbrief 11, 36-38 36 Andere (alttestamentliche Fromme) haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Erdlöchern.

(diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf alttestamentliche Gläubige)

Hebräerbrief 10, 32-34 32 Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wart, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, 33 indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. 34 Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt.

(diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf neutestamentliche Gläubige, also Christen)

Jesus, die Apostel und die junge Kirche wurden heftig verfolgt und zwar sowohl von Juden als auch von Heiden, die den Glauben an Jesus ablehnten.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes (Herodes der Große; R. B.)  hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Apg 13,50 Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen vornehmen Frauen und die angesehensten Männer der Stadt (Antiochia in Pisidien; R. B.) auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.

1Thess 2, 14-15 14 Denn, liebe Brüder (Gemeinde der Thessalonicher; R. B.), ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. 15 Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind,

2Thess 1,4 Darum rühmen wir uns euer (Gemeinde der Thessalonicher; R. B.) unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,

2Tim 3,12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

 

Einige „Highlights“ der Verfolgung des Herrn und seiner Kirche durch die Welt: 

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Matthäus 2, 16 Als Herodes (Herodes der Große; R. B.) nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.

(das ist mit das „Verrückteste“, was in der Bibel steht, dass Jesus schon als Säugling bzw. Kleinkind verfolgt wurde – ungeheuerlich; wie sehr hat ihn der Teufel schon als Kind gehasst)

Johannes der Täufer, der heiligste Mensch in Israel nach Jesus, lebte in der Wüste. Sicherlich lebte er nicht freiwillig in der Wüste, sondern das jüdische Establishment hatte ihn ausgestoßen.

Lukas 1, 80 Und das Kindlein (Johannes der Täufer; R. B.) wuchs und wurde stark im Geist. Und er war in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er vor das Volk Israel treten sollte.

Die zwölf Apostel wurden verfolgt.

Apostelgeschichte 5, 17-18 17 Es erhoben sich aber der Hohepriester und alle, die mit ihm waren, nämlich die Partei der Sadduzäer, von Eifersucht erfüllt, 18 und legten Hand an die Apostel und warfen sie in das öffentliche Gefängnis.

Apg 8,1 Saulus aber hatte Gefallen an seinem (Stephanus‘; R. B.) Tode. Es erhob sich aber an diesem Tag eine große Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, außer den Aposteln.

Apg 12,1 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln.

Was zur Zeit Jesu, Johannes des Täufers und der Apostel angefangen hat, setzt sich fort bis heute:

Die (wahre) christliche Kirche wird verfolgt, verfolgt … verfolgt (diese Verfolgung ist der neutestamentliche Teil der großen Trübsal); dies bis zur Wiederkunft des Herrn, wenn er alle in Christus Entschlafenen auferwecken und mit samt den in Christus Lebenden (die letzten Christen aus den Heiden und die Juden, die Jesus von Nazareth als Messias angenommen haben) zu sich nehmen wird.

1. Thessalonicher 4, 16-17 16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

 

Anmerkung

Offenbarung 13, 15 Und es wurde ihm (Papst Franziskus) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres (Barack Hussein Obama), damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Für diesen Vers gibt es noch eine weitere gültige Auslegung:

„Ihm“ ist nicht nur Papst Franziskus, sondern auch alle falschen Religionsgemeinschaften (das sind alle Religionsgemeinschaften außer der christlichen Kirche, die sich auf den Befund der Bibel gründet). Der informelle spirituelle Führer aller falschen Religionsgemeinschaften ist Papst Franziskus. Natürlich haben die verschiedenen Religionsgemeinschaften verschiedene Bekenntnisse, aber das ist alles nur oberflächliche Makulatur. Im Grunde wird überall prinzipiell das Gleiche gelehrt, egal ob man in die römisch-katholische Kirche geht, die evangelische Kirche, zu den Evangelikalen, in die Moschee, zu den Zeugen Jehovas, etc. Es wird nicht das alte christlich-abendländische Menschenbild vermittelt, welches Jesus Christus war, sondern das folgende: „perfekter Staatsbürger“. Die falschen Religionsgemeinschaften erziehen ihre „Schäfchen“ nicht zu guten Christen, sondern zu guten Staatsbürgern. Die Glieder der falschen Religionsgemeinschaften mutieren immer mehr zu Anbetern des Tieres (degenerierte Obrigkeiten unter der informellen Führung der US-Regierung; Exponent: Barack Hussein Obama). Mit dem Mund mögen die Glieder dieser Religionsgemeinschaften ihren traditionellen Glauben bekennen; aber in der Wahrheit (Wirklichkeit) beten sie über das Tier den Teufel an.

(selbstverständlich waren Islam, Katholizismus, Glaube der Zeugen Jehovas und der Glaube der Evangelikalen schon immer antichristlich, auch als der Staat noch keinen so großen Einfluss auf die Religionen nahm; Islam, Katholizismus, Glaube der Zeugen Jehovas und der Glaube der Evangelikalen sind antichristlich an sich selbst, auch in ihrer Reinform ohne Modifikation durch staatliche Einflussnahme)

Anders ausgedrückt:

Egal, ob „ich“ heute zu den Zeugen Jehovas gehe (Gott bewahre!) oder zu den Katholiken oder zu den Protestanten, etc., mich erwartet prinzipiell überall das Gleiche: Die anderen Gemeindeglieder stehen mit mir im Wettbewerb der Statussymbole (Haus, Auto, teure Urlaube, schöne Ehefrau, berufliche Position, teure Kleidung, etc.), verlangen von mir für die Zukunft vorzusorgen, damit ja nie der Fall eintreten könnte, dass ich einmal ihrer Hilfe bedürfte und natürlich ist gerade das ausgesprochene Wohlleben, der materielle Wohlstand, der Ausdruck des reifen Glaubens. „Alle Religionen sind zu akzeptieren als verschiedene Wege zum gleichen Gott und Gott sieht natürlich auch über Homosexualität, Ehebruch, Hurerei, etc. gnädig hinweg.“

Es ist durchaus möglich, dass die Geistlichen der falschen Religionsgemeinschaften ab und zu etwas Richtiges predigen, nach dem Wortlaut. Das Problem der falschen Religionsgemeinschaften ist allerdings, dass der heilige Geist nicht gegenwärtig ist. Auch wenn sie das ein oder andere richtig lehren, bleiben die Glieder der falschen Religionsgemeinschaften doch ganz im Fleisch (die degenerierte Natur, die wir alle vom gefallenen Adam geerbt haben) stecken – auch bei den allerbesten Vorsätzen kommen sie nicht über ein lausiges, mickriges, ekliges Spießbürgertum hinaus. Die falschen Religionsgemeinschaften ermangeln der Kraft des heiligen Geistes bzw. der befreienden Kraft der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe.

Ich gehe davon aus, dass Barack Hussein Obama ins Weiße Haus zurückkehren wird. Er wäre dann wieder das Haupt des Tieres (alle degenerierten Obrigkeiten unter der Führung der US-Regierung), dass gegenwärtig Donald Trump ist, der allerdings einen Anachronismus in sich selbst darstellt – der Strom der Geschichte wird Donald Trump einfach plattwalzen bzw. hinwegspülen: Trump ist wie eine Ameise, die versucht einen LKW abzubremsen und in die entgegengesetzte Richtung zu beschleunigen; das wird nicht funktionieren. Trump ist noch einer von den amerikanischen Old-school-Aufklärern (auch das ist schon sehr schlecht aus der Sicht der christlichen Kirche), aber die Zeit ist reif für die Volloffenbarung des Bösen und dies wird unter der Führung Barack Hussein Obamas geschehen, der der König der niedrigen Instinkte der Amerikaner und aller „Demokraten“ weltweit ist – Obama ist sozusagen „verheiratet“ mit allem Unterschwelligen, Niedrigen, Gemeinen, Profanen, etc. im Volk der Amerikaner und unter allen „Demokraten“ weltweit.

Offenbarung 17, 18 Und die Frau (die sündige Menschheit; R. B.), die du gesehen hast, ist die große Stadt (Babylon, die sündige Welt; R. B.), die die Herrschaft hat über die Könige (Pseudo-Könige; R. B.) auf Erden.

(Pseudo-Könige wie Barack Hussein Obama handeln gemäß der niedrigen Instinkte und Antriebe der Menschen; insofern regieren die niedrigen Instinkte der Menschen über Barack Hussein Obama bzw. die sündige Menschheit oder das Sündige in der Menschheit hat die Herrschaft über ihn, wie eine böse Königin ihren Ehemann, den König, beeinflusst; Barack Hussein Obama ist der König der unbußfertigen Sünder, der Antichrist)

Die Gesellschaften weltweit werden immer pluralistischer und das in einem atemberaubenden Tempo, rasant. Der öffentliche Friede und speziell der Friede am Arbeitsplatz kann in solchen pluralistischen Gesellschaften nur durch totale religiöse und sexuelle Toleranz gewährleistet werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass bald jeder, der sich in dieses Toleranz-System nicht einfügen will, mit dem Tode bestraft wird. Selbstverständlich kann ein wahrer Christ weder falsche Religion noch sexuelle Verirrung tolerieren, das heißt dass für echte Christen gerade sehr schwere Zeiten anbrechen: Arbeitsplatzverlust, Todesstrafe.

Ich (ich hoffe, ein anderer Christ würde urteilen, ich sei gläubig) würde übrigens einen homosexuellen oder andersgläubigen Arbeitskollegen nicht diskriminieren, das heißt benachteiligen wegen seiner unterschiedlichen sexuellen Orientierung bzw. seines unterschiedlichen Glaubens. Allerdings könnte ich bei Gesprächen z. B. während der Pause nicht zustimmen, wenn es hieße, alle Religionen würden zu Gott führen und Gott würde auch alle sexuellen Orientierungen tolerieren. Nein, ich müsste bekennen, dass das Christentum die einzig wahre Religion ist und das Sexualität nur innerhalb der Ehe von Mann und Frau stattfinden soll – solch ein Bekenntnis könnte sicherlich schon heute den Arbeitsplatz kosten. Ich würde es mir auch nicht nehmen lassen, muslimische Kollegen besonders scharf zu kritisieren, weil sie einen Kriminellen, Mohammed, als Propheten verehren – sollte Gott wirklich einen Kriminellen zum Propheten machen? Das sei ferne.

 

 

 

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Was ist das Buch mit den sieben Siegeln, das in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird?

Der Ausdruck „ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln“ aus Offenbarung 5 ist eine Metapher. Ein reales Buch, das mit sieben Siegeln versiegelt ist, könnte man erst dann lesen, wenn man alle sieben Siegel gebrochen hätte. Genauso ist die Geschichte der Menschheit (das „Buch“) nur dann verständlich, wenn man das Wirken Gottes in der Geschichte (die „sieben Siegel“) berücksichtigt. Den äußeren Ablauf der Geschichte kennt auch jeder säkulare Historiker. Den inneren Ablauf der Geschichte kann man jedoch nur mit Glaubensaugen erkennen. Den inneren Ablauf der Geschichte kann man nur verstehen, wenn man auch die Offenbarungen Gottes berücksichtigt, die in der Bibel zu finden sind; das ist nur jenem wirklich möglich, der persönlich fromm ist (z. B. ein Laie bezüglich der säkularen Geschichtswissenschaft, der die Erkenntnisse der säkularen Geschichtswissenschaft verwertet und mit den Offenbarungen der Bibel kombiniert).

Die Bedeutung der Metapher „ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln“ geht sogar noch tiefer. Es geht nicht nur um das tiefere Verständnis der Geschichte, sondern die Geschichte der Menschheit ist überhaupt nur in dem Handeln Gottes mit der Menschheit (die „sieben Siegel“) begründet – ohne das Handeln Gottes gäbe es überhaupt keine Geschichte, auch nicht im säkularen Sinne. Gott macht sozusagen die Geschichte. Gott wartet geduldig darauf, dass Menschen von der sündigen Welt, Babylon, in die christliche Kirche wechseln und gleichzeitig lenkt er die Geschichte so, dass immer wieder Menschen dazu bewogen werden, zum Glauben an Jesus zu konvertieren. Die Geschichte der Menschheit findet statt, weil Gott darauf wartet, dass Menschen sich bekehren.

Eine detaillierte Beschreibung der „sieben Siegel“ finden wir in Offenbarung, Kapitel 6 und folgende. Der Mensch will sich immer wieder ein irdisches Paradies aufbauen – wer will ihm das verdenken – aber Gott „vermasselt“ ihm seinen Versuch immer wieder aufs Neue. Ist Gott ein Spielverderber? Nein, keineswegs, sondern er ist um unser Heil besorgt. Für uns wäre es nur dann angemessen in einem äußeren Paradies zu leben, wenn wir auch innerlich im Paradies wären, das heißt in der Gegenwart Gottes. Solange wir aber der Gegenwart Gottes ermangeln, muss oder will er uns das dadurch zeigen, dass er uns auch äußerlich zumindest nicht über längere Zeit in einer Art Paradies leben lässt. Gott jagte Adam aus dem Paradies, damit er hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, betasten, etc. sollte, was es bedeutet, die Gegenwart Gottes zu verlassen. Außerhalb des Paradieses fand Adam Hitze, Kälte, Unkraut, Krankheit, Fäulnis, Krieg, Hunger, wilde Tiere, etc. Adam musste es sehr deutlich werden, dass er einen sehr schweren Fehler begangen hatte, die Gegenwart Gottes geringzuschätzen.

Einige „Siegel“ aus Offenbarung 6:

  • der „weiße Reiter“; das ist eine Metapher für die Obrigkeiten aller Zeiten; sie sind eine Notwendigkeit für die Aufrechterhaltung der äußeren Ordnung der sündigen Menschheit – werden der Menschheit aber immer wieder zu einer schweren Last, indem sie korrumpieren und nicht mehr das Gemeinwohl fördern, sondern nur noch ihr eigenes Wohl oder das Wohl bestimmter Interessensgruppen auf Kosten der Allgemeinheit
  • der „Reiter auf dem feuerroten Pferd“; im ganzen Laufe der Geschichte benutzte der Herr (Jesus) Kriege, um die Völker zu züchtigen; aber nicht zu ihrem Schaden, sondern zu ihrem Nutzen, auf dass sie sich bekehrten zu dem Herrn, ihrem Gott
  • der „Reiter auf dem schwarzen Pferd“; Teuerung (Knappheit an Getreide, etc.) benutzte der Herr im Laufe der Geschichte auch als Zuchtrute, um die Menschen zur Buße zu bewegen
  • der „Reiter ‚Tod‘ auf dem fahlen Pferd“; Gott züchtigte die Menschheit mit seinen Zuchtruten Schwert, Hunger, Pest und wilde Tiere
  • „und ihnen (zum Glauben an Jesus konvertierte Menschen) wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder“; tatsächlich bekehren sich in all dem Ungemach, das dadurch entsteht, dass Gott das kleine irdische Paradies des Menschen immer wieder zerstört, Menschen (sie werden zu „Mitknechten und Brüdern“); die Bekehrung dieser Menschen war und ist der Sinn und Zweck der Geschichte, ist die eigentliche Geschichte, die tiefe Geschichte

Siehe auch Auslegung Offenbarung 6

Ausführliche Erklärung des Ablaufs der inneren Geschichte der Menschheit

Offenbarung 5

Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel. Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden. 11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Auslegung

Kurzer Rückblick auf Offenbarung 4 (siehe auch Auslegung Offenbarung 4)

Das Kapitel Offenbarung 4 hat unseren Glauben daran gestärkt, daß Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, eins sind in der Gottheit. Sie gleichen sich völlig in ihrer Offenbarung an den Menschen, wenn sie auch dennoch zwei verschiedene Personen sind. Wenn Gott, der Vater, Mensch geworden wäre, wäre er die gleichen Wege gegangen wie sein Sohn Jesus Christus, der tatsächlich Mensch wurde.

Joh 14, 8-10 8 Spricht zu ihm (zu Jesus; R. B.) Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.

Alles, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, ist also relevant für uns und mit endgültigem, göttlichem Ernst verbunden. Das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, und das Wort der Wahrheit, das Evangelium von Jesus, sind somit göttlich endgültig autorisiert und deshalb ernst zu nehmen, von letztem Ernst.

Weiter lernen wir aus Offenbarung 4, daß jederzeit Gottes Zorn entbrennen kann, wenn wir sein Gesetz absichtlich brechen (Blitze, Stimmen und Donner wie am Berg Sinai). Und wer wirklich den heiligen Geist (die sieben Fackeln vor dem Thron) hat, der wird auch niemals glauben, daß er, nach dem er an Jesus gläubig wurde, mutwillig sündigen darf (auf Gnade hin sündigen) bzw. gesetzlos leben darf – vielmehr wird er sich sich vom Geist so leiten lassen, daß er ein Leben führt, daß mit dem Gesetz der Thora nicht in Konflikt kommt. Wenn wir wirklich vom Geist geleitet sind, werden wir die Gnade Gottes nicht zum Sündigen missbrauchen, sondern uns von der Gnade Gottes umgestalten lassen, sodaß wir heiliger werden. Durch den Glauben an Jesus haben wir nicht einen gnädigen Gott bekommen, der nicht mehr zornig werden könnte, sondern Gott ist uns gnädig, wenn wir uns durch seine Gnade umgestalten lassen. Geben wir die Heiligung auf, entbrennt sein Zorn gegen uns. In diesem Licht der sieben Fackeln, des heiligen Geistes, erscheint der wirkliche Thron Gottes als ein Thron der Heiligkeit.

Vier Gestalten preisen permanent die Heiligkeit Gottes und inmitten dieses Lobpreises wagt niemand sich selbst die Ehre zu geben, sondern alle legen ihre Kronen nieder und geben dem die Ehre, der die Werke zuvor bereitet hatte, in denen sie wandeln durften. Wenn ein Christ etwas Gutes tut, tut er es nicht wirklich selbst, sondern Gott tut es durch ihn. Dies ist die völlige Vernichtung der (römisch-katholischen) Werksgerechtigkeit.

Vielleicht hatten die Probleme der sieben Gemeinden (Offenbarung, Kap. 1-3) etwas mit einem falschen Gottesbild zu tun. Dieses falsche Gottesbild soll durch Offenbarung 4 korrigiert werden.

Ende Rückblick Offenbarung 4

„1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?“

Wenn man die Offenbarung weiterliest, wird klar, daß dieses versiegelte Buch das Buch der Geschichte ist oder einfach die Geschichte der Menschheit selbst. Interessant ist offenbar nur, was in dem Buch steht und nicht das, was außen drauf steht. Interessant ist nicht der Ablauf der Geschichte aus säkularer Sicht (außen), sondern der Plan Gottes in der Geschichte (innen).

Warum öffnet Gott, der Vater, die Siegel nicht selbst? Warum möchte er sein Amt als Herr der Geschichte einem anderen geben?

Für alles, „was mit Mensch zu tun hat“, ist in der Gottheit Jesus, der Sohn Gottes, zuständig, denn er ist die Person der Gottheit, die Mensch geworden ist. Es scheint gleichsam, daß Christus, wegen seiner Menschwerdung und seines Gehorsams bis  zum Tod am Kreuz eine Sonderstellung in der Gottheit einnimmt.

Weil Christus soviel für die Menschheit getan hat, indem er am Kreuz für alle starb, ehrt ihn Gott, der Vater, mit dem absoluten Herrscheramt (Kyrios = göttlicher Herr): Gott, der Vater, übergibt sein göttliches Herrscheramt an Gott, den Sohn, welcher in Übereinstimmung mit ihm den Ablauf der Geschichte bestimmt. Und wie er auf Erden schon ein Erzseelsorger bzw. Erz-Pastor bzw. Erz-Bischof bzw. Erz-Hirte war (er strebte nicht nach Macht, Ehre und Reichtum, sondern suchte das Seelenheil der Menschen), wird er auch den Lauf der Geschichte so lenken, daß Viele das Seelenheil erlangen bzw. daß Vielen das Seelenheil erhalten bleibt, denn dies ist das, was wirklich zählt.

Philipperbrief 2, 6-11 6 Er (Christus; R. B.), der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

„3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.“

Warum weinte Johannes?

Nun, wenn niemand gefunden worden wäre, das Buch aufzutun, dann wäre das das Ende der Menschheit gewesen.

Rettung in höchster Not: Christus müht sich ab, aus dieser sündigen Menschheit, die unter dem Zorn Gottes steht, seine Gemeinde zu erretten. Und nur weil Gott, der Vater, weiß, daß Christus mit diesem Werk beschäftigt ist, schlägt er nicht zu und vernichtet die Menschheit in einem Nu. Um des Werkes des Sohnes Gottes willen geht die Geschichte der Menschheit weiter.

Es gibt hier eine Parallele: Einmal wollte Gott sein Volk Israel auslöschen, weil sie schwer gesündigt hatten und da trat Moses als Mittler für sie ein (siehe 4. Mose 14).

„Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids,“

Das ist Jesus Christus. Als Christus war er schon vor David und so kann er auch David’s Wurzel sein. David hatte einen großen Glauben an den Gott Israels, aber noch gottesfürchtiger war Jesus und insofern war er ein Löwe des Glaubens. David erduldete die Verfolgung durch König Saul, obwohl er (David) der rechtmäßige König war. Jesus erduldete die Verfolgung durch die jüdischen Führer (ihr Führungsanspruch war angemaßt) bis in den Tod, obwohl er (Jesus) der rechtmäßige König Israels war. Beide, Jesus und David, stellten ihre Rechtssache Gott anheim.

1. Petrusbrief 2, 19-23 19 Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht. 20 Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott. 21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; 22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; 23 der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet;

„6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.“

Zum Teil können wir verstehen, wie Jesus die Geschichte lenkt, nämlich wenn er durch den heiligen Geist („sieben Geister“) die christliche Kirche lenkt, die ja Teil der Menschheit ist, und auch den Gang der äußeren Geschichte beeinflusst. Christus wird versuchen, die Kirche und die Menschheit so zu lenken, daß sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung im Mittelpunkt stehen, deswegen wird er hier als ein geschlachtetes Lamm bezeichnet. Durch nichts kann dem Einzelnen bzw. der ganzen Menschheit größere Hilfe, Rettung und Erlösung zuteil werden, als durch die Erkenntnis der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Eine Menschheit allerdings, die diesem Regiment des Gottessohnes widerstrebt, nichts mehr wissen will von Jesu Tod und Auferstehung, begibt sich in äußerste Gefahr, denn wenn man selbst den Mittler verwirft, bleibt nur noch der Zorn Gottes. Dies ist, glaube ich, heute der Fall.

Hebräerbrief 10, 26-29 26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, 27 sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?

„8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.“

„die Gebete der Heiligen,“

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden …

Das beten viele Heilige täglich und Gott erhört dies, indem er Einzelne aus der sündigen Menschheit zu seinem Sohn zieht. Und wer an Jesus glaubt, der heiligt durch sein frommes (heiliges) Leben den Namen Gottes, bei dem bricht Gottes Reich schon an (wenn auch noch in Niedrigkeit und nicht in Herrlichkeit) und in dessen Leben geschieht auch schon der Wille Gottes. Vollendet wird dies alles, wenn der Herr, Jesus, sichtbar wiederkommen wird, um sein Friedensreich auf Erden aufzurichten. Wenn er wiederkommt, wird er es mit Gewalt durchsetzen, daß Gottes Name geheiligt wird; er wird die Herrschaft Gottes mit Gewalt durchsetzen (sein Reich komme) und daß überall der Wille Gottes geschieht.

Was jetzt noch sozusagen ganz sanft und mild und in Niedrigkeit geschieht, indem Menschen an Jesus gläubig werden, wird demnächst in Herrlichkeit geschehen, wenn der Sohn Gottes wiederkommen wird in der Gestalt Gottes, um das Reich Gottes aufzurichten auf Erden.

„und sie werden herrschen auf Erden.“

Dies wird erst nach der Wiederkunft Christi der Fall sein, nicht schon jetzt. Bis dahin dienen wir Ihm in Sanftmut und Demut, sprich in Niedrigkeit, und wir halten das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, und das Wort der Wahrheit, das Evangelium. Die arme, kleine Gemeinde, die so schrecklich verfolgt wird auf Erden, wird dermaleinst herrschen auf Erden.

Bergpredigt, Matth. 5, 5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

 „11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.“

Warum dieser gewaltige Lobpreis?

Inmitten dieser sündigen, abgefallenen Menschheit vermögen es Gott und sein Lamm, sich eine neue Menschheit zu schaffen. Einzelne Menschen empfangen den heiligen Geist, die Person der Gottheit, die die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist, und so wird das Unmögliche möglich.

Lk 11,13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Tit 3,5 machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, (das Bad der Wiedergeburt ist die sakramentale Taufe; R. B.)

Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat man dem Wirken des Heiligen Geistes so widerstrebt wie heute bzw. noch nie hat man dem Evangelium des Lammes so widerstrebt wie heute. Wir widerstreben dem Regiment des Herrn aller Herren und des Königs aller Könige, der das Lamm Gottes in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stellen will. Das Lamm wird demnächst kommen und Gottes Willen mit Gewalt durchsetzen.

Offb 22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (die Braut ist die Kirche; R. B.)

Sie, lieber Leser, können genau jetzt noch den Rettungsanker ergreifen und an Jesus glauben. Folgen Sie nicht dem Herdentrieb bzw. der Masse, sondern tun Sie das, was angemessen ist.

Ps 87,7 Und sie singen beim Reigen: Alle meine Quellen sind in dir!

Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Ergänzung

Auch Offenbarung 5 korrigiert unser Gottesbild: Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, stimmen in ihrem Regiment über die Menschheit völlig überein.

Was bedeutet das?

Das Folgende:

Wenn wir das Regiment des Sohnes verwerfen, verwerfen wir somit auch das Regiment des Vaters.  Alles, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, ist vollkommen von Gott autorisiert. In Offenbarung 4 sahen wir, daß einer auf dem Thron Gottes sitzt, der wie ein geschlachteter Mensch aussieht. Der Vater auf dem Thron  indentifiziert sich also völlig mit dem Sohn, der  wirklich geschlachtet wurde auf Erden. Offenbarung 5 ist eine Steigerung von Offenbarung 4, denn hier sehen wir, wie der Vater die Herrschaft über das Universum an den Sohn übergibt und wie der Sohn genauso angebetet wird wie der Vater.

Wir brauchen uns also nicht einzubilden, wir würden beim Vater auf irgendeine Weise durchkommen, wenn wir den Sohn, und was er getan und gelehrt hat, verachten.

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Was ist mit den Begriffen „Babylon“ und „Hure Babylon“ gemeint, die in der Offenbarung erwähnt werden?

Mit dem Begriff „Babylon“ ist das bestehende Weltsystem seit 70 nach Christus (Zerstörung des Tempels Gottes in Jerusalem durch die dekadenten bzw. neu-babylonischen Römer) gemeint. Die „Hure Babylon“ sind alle Menschen, die nicht an Jesus glauben (momentan leider fast die ganze Menschheit).

Außer von „Babylon“ und der „Hure Babylon“ ist in der Offenbarung noch von zwei „Tieren“ (Bestien) die Rede. Das eine „Tier“ sind heute alle Regierungen dieser Welt unter der informellen Leitung der USA und das andere „Tier“ sind heute alle Religionsgemeinschaften unter der informellen Leitung des Papstes (hiervon ist die echte, christliche Kirche natürlich ausgenommen).

Das Weltsystem („Babylon“) ist die Menschheit („Hure Babylon“), ausgenommen die Menschen, die an Jesus glauben, unter der Herrschaft der zwei „Tiere“.

Die eigentliche Herrschaft (staatliches Gewaltmonopol) übt das staatliche „Tier“, alle Regierungen dieser Welt unter der informellen Leitung der USA, aus. Es wird jedoch von dem religiösen „Tier“ unterstützt bzw. das religiöse „Tier“ kollaboriert mit dem staatlichen.

Das religiöse „Tier“ unterstützt das staatliche „Tier“, indem es versucht, den heutigen Menschen in ein bestimmtes Bild umzugestalten; das religiöse „Tier“ propagiert ein bestimmtes Menschenbild.

Bild des modernen Menschen:

Kleiner, mickriger Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Er soll Statussymbole sammeln, für die Zukunft vorsorgen und dem Wohlleben frönen; außerdem soll er sexuell und religiös sehr tolerant sein.

(dieses moderne Menschenbild ist genau das Gegenteil des alten, christlich-abendländischen Menschenbildes: Jesus Christus)

Je mehr die Menschen in das moderne Bild des Menschen umgestaltet werden, desto leichter sind sie handhabbar für das staatliche „Tier“ und desto nützlicher sind sie dem staatlichen „Tier“.

Der sexuell und religiös tolerante Mensch verursacht minimale Verluste durch Bürgerkriege oder Religionskriege und trägt zu maximalem Gewinn bei durch hohe Produktivität, da er sehr teamfähig ist am Arbeitsplatz („der moderne Mensch liebt seinen Arbeitskollegen wie sich selbst“ – die Pervertierung der allgemeinen Nächstenliebe des Christentums). Das Sammeln von Statussymbolen, Zukunftsvorsorge und Wohlleben sind der Wirtschaft förderlich.

(wenn es dem modernen Menschen ab und  zu mal hochkommt, dass er einen Großteil seines hart erarbeiteten Lohnes bzw. Gehaltes für die Wohnungsmiete hinblättern muss, dann isst und trinkt er entweder mehr oder greift zu Beruhigungsmitteln, Drogen, Alkohol, etc. – auf jeden Fall wird er sich selbst irgendwie ruhigstellen)

„vielleicht ist das ja die Erfüllung, einfach so im Konsum- und Arbeitsrausch dahinzugleiten, ohne dämliche und überflüssige Fragen zu stellen“ – der Mensch, der diese Einstellung hat, kommt heute am besten durch. Warum? Weil die zwei „Tiere“ das ganze System so trimmen bzw. getrimmt haben, dass darin am besten menschliche Roboter existieren können – es ist robotergerecht.

Warum wird die Menschheit (ausgenommen die echte Kirche, natürlich) eine Hure („Hure Babylon“) genannt?

Der eigentliche Bräutigam der Menschheit wäre Jesus Christus. Durch ihre Hingabe an „Babylon“ (das Diesseits, das Immanente) aber hurt die Menschheit mit dem Teufel. Dieses gegenwärtige, materialistische System ist sittlich-moralisch nicht neutral, sondern ein System der Teufelsanbetung.

Das extrem Teuflische bei der Sache ist, dass wir heute in einer verkehrten Welt leben. Derjenige oder diejenigen, die sich heute nach Jesus Christus sehnen, die eigentlich Normalen, werden es schwer haben in dieser verrückten Welt – klar, in einer verrückten Welt steht der Normale als der verrückte da und der Verrückte (jener, der nicht nach Gott fragt) als der normale.

Warum wird das gegenwärtige Weltsystem „Babylon“ genannt?

Dies hat etwas mit dem alten, historischen Babylon zu tun, das wirklich existiert hat. Das alte Babylon setzte sich absolut (der Staat als letzte Instanz in allen Fragen der menschlichen Existenz) und machte die Religion zu einer Staatsangelegenheit; außerdem war Babylon der Feind des Volkes Gottes (damals die Juden).

Da das staatliche „Tier“ über das religiöse „Tier“ Einfluss auf die Religion der Menschen nimmt, wird das ganze Weltsystem (seit 70 nach Christus) „Babylon“ genannt analog zum historischen Babylon, das auch dekadent war.

Wir haben heute die Vollausprägung oder Volloffenbarung Babylons, da fast keine Gegenkraft (gegen die babylonische Dekadenz) mehr da ist.

Lange Zeit wurde durch den Einfluss der echten, christlichen Kirche (Kirche) dem Staats-Religions-Monster entgegengewirkt (der Geist Christi, der in der Kirche wohnt, drängte Satan zurück). Die echte Kirche hat keine theokratischen Ambitionen (dies ist nur bei der römisch-katholischen Kirche der Fall, die schon lange keine christliche Kirche mehr ist), sondern verkörpert die Predigt von der Langmut und Geduld Gottes mit den Sündern, wozu auch die Glieder falscher Religionsgemeinschaften gehören (niemals wird sich die echte Kirche dazu hinreißen lassen, gegen falsche Religionsgemeinschaften mit quasi staatlichen Mitteln, das heißt mit Gewalt, vorzugehen; ausgenommen die Ausübung des Hausrechts). Die Kirche wird sich also immer einen Staat wünschen, der den Sündern (auch Glieder falscher Religionsgemeinschaften) ein einigermaßen geordnetes Dasein bis zu ihrer Bekehrung (zum echten, christlichen Glauben) oder ihrem Tod ermöglicht. Keinesfalls wird sie die Einmischung des Staates in die Religion wünschen (Verfolgung falscher Religionsgemeinschaften durch den Staat; ausgenommen natürlich Verstöße gegen das allgemeine Recht des Landes wie z. B. Morde im Rahmen des Dschihad; siehe auch Anmerkung, unten), denn würde der Staat eine falsche Religion für die richtige halten und alles in seinen Augen Falsche verfolgen, wäre das sehr schädlich für die echte Kirche und alle Menschen (in solch einem Staat täte man sich schwer, zur richtigen Religion zu finden). Die Kirche behält es sich vor, selbst gegen die Irrlehrer vorzugehen – sie hat wirksame Mittel und bedarf keineswegs der Staatsgewalt.

Kurz: Die echte Kirche wünscht sich, dass der Staat sich aus religiösen Angelegenheiten raushält und geht selbst gegen die Irrlehrer vor (mit sehr wirksamen geistlichen Waffen). Der Staat erledigt seinen Job, wenn er einfach auf Rechtsstaatlichkeit achtet und den Sündern ein einigermaßen geordnetes Dasein ermöglicht trotz ihrer Sünde (auch falscher Glaube), die natürlich dennoch absolut schädlich ist für jede Form gemeinschaftlichen Lebens – der Staat zwingt die Sünder, sich einigermaßen zu benehmen.

Leider ist die echte Kirche (Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel) praktisch untergegangen bzw. von der Oberfläche des Erdbodens verschwunden. Alles, was sich heute irgendwie „christlich“ nennt, predigt praktisch bzw. unterm Strich nur das oben genannte moderne Bild vom Menschen und nennt das dann auch noch christlich. Fast alles, was sich heute „christlich“ nennt, ist in Wirklichkeit pseudo-christlich bzw. anti-christlich.

In Deutschland kontrolliert der Staat die beiden Großkirchen (z. B. Ausbildung der Theologiestudenten an staatlichen Universitäten, Staatskirchenverträge).

Die Evangelikalen werden vermutlich kontrolliert durch Organisationen, die sowohl den staatlich kontrollierten Großkirchen nahestehen als auch den Evangelikalen selbst, was ein extrem ekelhafter Synkretismus (Religionsvermischung) ist. Es ist undenkbar, dass sich in Deutschland irgendeine Religionsgemeinschaft der Kontrolle des Staates entziehen könnte – das gilt auch für die Evangelikalen.

Das heutige staatliche „Tier“ und das heutige religiöse „Tier“ sind deswegen gefährliche Bestien (Tiere), weil sie den Menschen schwer schaden, die eigentlich ihrer wohlwollenden, fürsorgenden Obhut anbefohlen sind – wie wenn Eltern, von denen man erwarten würde, dass sie ihre Kinder lieben, ihre eigenen Kindern misshandeln würden, statt sie zu pflegen und zu behüten.

Die beiden „Tiere“ schädigen heute den Menschen, indem sie ihn von dem Glauben an den Herrn, den ewigen Gott, abhalten, der Himmel und Erde gemacht hat. Die Religion dieses Gottes ist das Christentum auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Auf dem Rücken des „Tieres“ bzw. der „Tiere“ reitet die „Hure Babylon“ Richtung Hölle und man ruft ihre auch noch zu: „Es geht Richtung Himmel“.

Offenbarung 17, 3-6 3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. 6 Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah.

 

Anmerkung

Mohammed hat den Mord an bestimmten juristisch unschuldigen Personen legalisiert, ja sogar zu einer heiligen Handlung erklärt (Dschihad = heiliger Krieg). Für uns als Nicht-Muslime bleibt natürlich trotz aller Hirngespinste Mohammeds das Töten eines juristisch Unschuldigen ein gemeiner Mord, der bestraft werden muss, und ist niemals eine heilige Handlung. Das müssen wir so sehen, egal ob wir Christen oder Nicht-Christen sind.

Da der Islam das Töten bestimmter juristisch Unschuldiger legalisiert, passt er nicht in einen freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Was ich meine, ist, man könnte niemand dem Vorwurf aussetzen, er verstoße gegen das Prinzip der Religionsfreiheit, wenn er den Islam verbieten wollte – aus rationalistischer Sicht, das ist nunmal die Sichtweise des Staates, ist die Umma (Gemeinschaft aller Muslime) eine kriminelle Gang, die unter dem Deckmantel der Religion Verbrechen begeht; kein anderes Bild kann ein vernünftiger Staat von der Umma haben. Der Islam selbst ist nichts weiter als eine verbrecherische Ideologie, die auf Machtgewinn ausgelegt ist – der religiöse Aspekt dient nur als Deckmantel.

Kurz: Ich finde, der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat könnte jederzeit den Islam verbieten – er würde damit nicht gegen das Prinzip der Religionsfreiheit verstoßen, denn der Islam ist gar keine echte Religion, also eine Weise, sich Gott zu nahen, sondern eine kriminelle Ideologie.

Man muss nicht unbedingt Christ sein, um den Islam verwerflich zu finden. Es geht hier nicht um den fanatischen Hass einer Religion (das Christentum) gegen die andere (der Islam). Nein, auch der pure Rationalist, der alles Transzendentale leugnet, anscheinend frei ist von religiöser Polemik, sollte nicht umhinkommen, den Islam mit allem Nachdruck abzulehnen.

 

 

 

 

 

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