Israel, gib mir dein Herz!

Angriff auf Deutschland mit tief-frequenten Tönen; Brummtöne treiben uns in den Wahnsinn

 

Bayerisches Fernsehen; TV – Totale Verblödung

(ich stimme nicht in allem mit Kilez More überein, aber seine Kritik am TV, die er durch seinen Rap, den man auf dem obigen Video sehen und hören kann, zum Ausdruck bringt, ist sicher nicht ganz unberechtigt; „drück‘ also den kleinen roten Knopf, dann wird es einfach so gestoppt“)

Neues aus dem Vatikan; Papst Johannes Paul II. hatte eine Beziehung mit einer verheirateten (!) Frau – das ist die Vernichtung der römisch-katholischen Kirche und des Zölibats

 

Hinweis zum Starten der YouTube-Videos, oben:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

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Klicken Sie dann einfach “YouTube” auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

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Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf “Aktualisieren” klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte es funktionieren:

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Katastrophale Trockenheit in Süddeutschland; Stand 4. November 2015:

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(aktueller Stand, siehe http://www.ufz.de/index.php?de=33328)

(siehe auch Bayern vertrocknet – Bäume sterben und am Ende auch der Mensch)

Der November 2015 war zwar relativ feucht, sodaß die oberen Bodenschichten größtenteils nicht mehr trocken sind, aber in den tieferen Bodenschichten haben wir immer noch eine katastrophale Trockenheit; Stand 4. Dezember 2015:

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Der Dezember 2015 war in Süddeutschland ziemlich niederschlagsarm. Wir schleppen also die Trockenheit 2015 mit ins neue Jahr 2016. Ich glaube, das gab es in Deutschland bisher selten, daß eine Trockenheit bis Ende Dezember des betreffenden Jahres noch nicht durch Niederschläge beendet worden ist – sicherlich außergewöhnlich; Stand 30. Dezember 2015:

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Wenn es 2016 auch so wenig regnet wie 2015, dann wird sich das auf die Bodentrockenheit, die wir noch von 2015 mitschleppen, aufaddieren – dies würde sicherlich katastrophale Folgen für Grundwasser (Trinkwasserversorgung), Wälder, Flüsse, etc. haben. Es wird also langsam Zeit Buße zu tun und zu beten.

2016

Der Januar 2016 war ziemlich feucht. Vielleicht geht die Dürre bzw. Trockenheit, die wir seit dem Frühjahr 2015 haben, jetzt doch zu Ende. Natürlich werden wieder nur sehr Wenige auf die Idee kommen, Gott zu danken für seine Geduld und Güte, falls die Dürre tatsächlich zu Ende geht und dann schickt er vielleicht bald eine neue oder Krieg oder eine Seuche (Pest, Pocken und dergleichen). Wir sollten nicht wähnen, daß ihm die fortschreitende Legalisierung sexueller Sünden, insbesondere der Homosexualität, im Westen völlig egal ist – im Gegenteil, er wird über kurz oder lang seinen äußersten Unmut über diesen Missstand zum Ausdruck bringen. Übrigens ist trotz der Feuchtigkeit, die Gott uns im Januar 2016 geschenkt hat, der Boden in tieferen Schichten immer noch sehr trocken, was zeigt, wie unvorstellbar trocken und heiß es 2015 war; Stand 4. Februar 2016:

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Stand 4. März 2016:

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Zum Thema Israel:

Es gibt wohl kaum einen anderen Staat auf der Welt, der militärisch so bedroht ist wie Israel. Die Lage Israels entspricht der eines Dorfes am Fuße eines Vulkans, der unmit-telbar vor dem Ausbruch steht.

Israel ist wahrscheinlich in einer Lage, in der Menschen nicht mehr helfen können. Über kurz oder lang wird nur noch der Allmächtige Israel helfen können.

Grundsätzlich haben alle Menschen, Völker und Nationen die Möglichkeit zu Gott zu beten und es kann sogar sein, daß er solche Gebete erhört.

(bitte lesen Sie auch den Artikel über Evangelikale, ganz unten auf dieser Seite)
(lesen Sie auch glaubereal.wordpress.com/aktuell: „Trockenheit und Dürre in Bayern und Deutschland„)
(empfehlenswert, „Das wahre Gesicht des Islam„)
(weiter empfehlenswert, Predigt von Dietrich Bonhoeffer: „Ich bin der Herr, dein Arzt„)
(außerdem, Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 11, Verse 1-14)
(Alarm: EKD ist keine christliche Kirche mehr; Taufe nicht mehr gültig)
(Hilfe, keine wahre Kirche mehr da!)

Momentan beten sicherlich orthodoxe Juden um Schutz vor islamischen Aggressoren, auf der anderen Seite beten die Muslime um Hilfe im heiligen Krieg gegen das ihnen verhasste Israel.

Es stellt sich nun die Frage: „Für wen soll sich Gott entscheiden; wem soll er helfen?“ Gott scheint sich in einer Zwickmühle (Dilemma) zu befinden.

Aus der Sicht der Christlichen Kirche ist es so, daß sowohl Israel als auch die muslimischen Staaten sich außerhalb des Reiches Gottes befinden. Weder die Juden noch die Muslime glauben an Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, der für uns starb und auferstand. Diesen Jesus hat Gott mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt und er ist nun der Herrscher des Universums.

Die Bündnisse Gottes mit Israel aus dem Alten Testament sind weiterhin gültig. Alle seine alttestamentlichen Verheißungen an Israel wollte Gott erfüllen durch seinen Sohn Jesus Christus (Jesus von Nazareth). Da aber Israel als Volk Jesus von Nazareth verworfen hat, hat es sich selbst ausgeschlossen vom Reich Gottes, wo Gott durch Jesus regiert.

Israel hält weiterhin fest am Gesetzes-Judentum, eine Religion, die der Gott Israels nie verordnet hat. Die Juden sind z. B. stolz auf ihre biologische Abstammung von Abraham („Abraham unser Vater“), ihre Beschneidung (Beschneidung des männlichen Gliedes; sie entweihen die Beschneidung, die eigentlich ein Zeichen des Glaubens Abrahams sein soll und machen ein Gesetzeswerk daraus), das bloße Haben des Gesetzes, etc. Die jüdischen Führer zur Zeit Jesu und der Apostel hielten fest an einem äußerlichen Gottesdienst: Sie beteten, fasteten und gaben Almosen, um von den Menschen gesehen und geehrt zu werden. Sie richteten auch die gewöhnlichen Juden ziemlich strenge nach dem Gesetz ohne es selbst zu halten. Sie maßten sich an geistliche Leiter (Rabbi, Vater, Lehrer, Erzieher, Leiter) zu sein, wollten als solche geehrt werden, obwohl sie mit ihrer Lehre völlig daneben lagen. Sie schworen Meineide (weil sie das Volk so strenge richteten, ihm keinen Erlöser verkündigten, gab Gott sie dahin und sie mußten selbst in den Sünden leben, die sie bei anderen richteten, was sie natürlich ständig unter Meineid ableugneten). Kurz gesagt, sie waren religiöse Heuchler.

Besonders fanatisch war auch ihre Sabbatheiligung. Sie verstanden überhaupt nicht, was der tiefere Sinn des Sabbats war. Als Jesus am Sabbat Kranke heilte, verklagten sie ihn und wollten ihn umbringen. Dabei war gerade die Heilung eines Kranken der allerbeste Gottesdienst, genau das, was man am Sabbat tun sollte. Die Heilungen gingen sicherlich auch häufig einher mit der Vergebung der Sünden und Erlösung des Sünders, und genau das hätten die jüdischen Führer so dringend gebraucht, die Jesus so scharf kritisierten. Die Juden hatten einen Götzen aus dem Gesetz gemacht, indem sie es dem Buchstaben nach hielten. Sie waren so in diesem Götzendienst gefangen und verblendet, daß sie ihren Gott, den Gott Israels, der in der Person Jesu erschienen war, nicht erkannten.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Bevor der Apostel Paulus zum Christentum konvertierte, war er ein äußerst strenger Jude gewesen. Nach seiner Bekehrung mußte er aber dennoch zugeben, daß sein Befinden äußerst schlecht war, solange er sich unter dem Gesetz befand (vor der Bekehrung). Der alte Paulus (Saulus) wurde durchs Gesetz sogar angeregt zum Sündigen: „Die Sünde nahm Anlaß am Gebot“, Röm. 7.

Aber das ist gerade der Sinn des Gesetzes, die Sünde als überaus sündig erscheinen zu lassen. Seit dem Fall Adams, ist der Mensch unter die Sünde verkauft, und daß das wahr ist, wird besonders deutlich dadurch, daß Gesetze uns nicht abhalten vom Sündigen, sondern erst recht zum Sündigen reizen („verbotene Früchte schmecken gut“).

Das Gesetz zeigt mir (vor der Bekehrung) also ganz klar und deutlich, daß ich mich nicht in einem Heilsstand bzw. seligen Stande befinde, denn wenn ich in einem seligen Stande wäre, dann würde ich ein Leben führen in Liebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt wäre.

Gibt es da noch einen Ausweg, für Juden und für Heiden?

Gott hat tatsächlich einen Ausweg gefunden: Er vernichtet unsere alte Existenz in der Sünde, und im gleichen Moment erweckt er uns auf, gibt uns neues Leben, ein Leben der Nächstenliebe und der Gottesliebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das ist die sakramentale Taufe (einschließlich Säuglingstaufe). Selten hat man bisher gehört, daß einer bei der Taufe tatsächlich gestorben sei, aber ständig redet Paulus davon, daß wir bei der Taufe sterben. Der Witz ist, daß wir im gleichen Moment, wo wir sterben, auch wieder neues Leben empfangen, alles passiert in einem Nu. So sterben wir ganz unbewußt. Unser alter Mensch, der zwanghaft sündigen mußte, wird für tot erklärt (deklariert) und gleichzeitig empfangen wir den heiligen Geist, der unser neues Leben ist. Unser Leib in sich selbst ist nach der Taufe genauso sündig wie vorher. Daß wir der Sünde abgestorben sind und in Christus sind, müssen wir täglich im Glauben neu ergreifen – so überwinden wir unseren sündigen Leib und lieben Gott und unseren Nächsten.

Röm. 6, 4

So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Röm. 8, 11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Galater 2, 20

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Jeder Mensch also, der nicht an Jesus glaubt und getauft ist, der ist nicht in Einklang mit Gott, hat nicht Gottes Wohlgefallen. Das gilt auch für die Juden. Es ist klar, daß der größte Teil der Menschheit nicht an Jesus glaubt, und somit nicht im Einklang mit Gott ist. Es besteht kein Vorrecht auf Gottes Schutz. Irgendwie wird Gott in seinem Regiment einen Ausgleich zwischen den Völkern schaffen. Sicherlich wird er einen Unterschied machen zwischen Staaten, die das Christentum tolerieren und Staaten, die es bekämpfen. Aber auch ein Staat, der das Christentum toleriert, hat keinen Anspruch auf absoluten Schutz, da ja nicht alle Bürger des Staates christlich sind, sondern es ist eine Mischung aus christlichen und säkularen Menschen.

Interessant ist, daß in der Bibel steht (Römer 11), daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden wird. Das wäre etwas in der Geschichte der Menschheit außergewöhnliches, daß ein Volk geschlossen das Evangelium annimmt, das gab es bisher wahrscheinlich noch nicht. Ein Volk aber, das komplett das Evangelium annimmt, ist nichts anderes als eine Kirche, da fallen Kirche und Staat zusammen. Solch ein Volk hat alle Rechte der Kirche auf den Schutz, die Bewahrung und die Fürsorge Gottes.

Römerbrief 11, 25-32

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

2. Korinther 3, 14-17

Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Wenn Israel jetzt diesen Schritt tun würde, daß es Jesus von Nazareth als Messias annimmt, dann würde Gott ihm auch eine bevorzugte Stellung unter den Völkern geben und er würde auch Krieg für sie führen. Gott führt die Rechtssachen jedes einzelnen Christen, also wird er auch die Rechtssachen eines ganzen Volkes führen, das ihm gehört, das seinen Wohlgefallen hat. Vielleicht hat Gott sein Volk in diese Not geführt, um sie zu erziehen. Mögen sie sich doch in die Obhut ihres alten Gottes begeben.

5. Mose 30, 1-10

Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst. 7 Aber alle diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, die dich hassen und verfolgen. 8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, dass du tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete. 9 Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Wie geschieht die Beschneidung des Herzens?

Hesekiel 36, 24-29

Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.

Das ist nichts anderes als die sakramentale Taufe.

Evangelium für Israel:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er bietet uns an, in uns zu leben, um unser Leben gerechter zu machen.

Wer dieses Evanglium glaubt und sakramental getauft wird, der hat die Vergebung der Sünden und empfängt Kraft ein Leben zu führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig trotz der Taufe. Täglich müssen wir uns unserer Taufe bzw. des Opfers Jesu im Glauben erinnern und glauben, daß wir der Sünde abgestorben sind und Jesus in uns wohnt, der die Liebe ist. Durch diese Heilstatsachen überwinden wir unser selbstsüchtiges Fleisch und üben praktische Nächstenliebe. Je mehr wir Liebe üben, desto mehr wird Gott uns unser Heil bestätigen, uns die Freude des Heils vermehren. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, wird uns zur Gerechtigkeit gerechnet. Am Anfang unseres Glaubenslebens schenkt uns Gott den Glauben und den Heiligen Geist. Der Geist möchte Nächstenliebe bewirken. Dem Geist Raum geben und Nächstenliebe üben ist praktisch das gleiche. Üben wir Liebe, bleiben wir im Glauben – Gott wird Zeugnis geben, daß er Wohlgefallen an uns hat.

Siehe auch:

Abraham und das Judentum

Abraham und sein Glaube

Beschneidung 1

Beschneidung 2

Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

Antisemitismus

Pesach

Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Evangelikale:

Nur im Zusammenhang mit meiner Website sollen unter „Evangelikale“ Gruppen verstanden werden, die die sogenannte Wiedertaufe praktizieren.

Was bedeutet „Wiedertaufe“?

Auch heute noch ist ein Großteil aller Deutschen sakramental getauft bzw. wurde als Säugling getauft, das nennt  man einfach auch Kindertaufe. Will nun ein Deutscher, der bereits als Kind getauft wurde, festes Mitglied einer evangelikalen Gruppe werden, dann wird von ihm verlangt, daß er sich nochmals taufen läßt. Diese zweite Taufe ist die sogenannte Wiedertaufe.

Nicht selten mag es vorkommen, daß sich Evangelikale damit brüsten, sie seien so bibel-treu und hielten die Bibel für das irrtumsfreie Wort Gottes.

Nun, die Bibel ist tatsächlich das irrtumsfreie Wort Gottes – nur, leider, wird sie von den Evangelikalen völlig falsch ausgelegt.

Vom Befund des Neuen Testamentes (ein Teil der Bibel) her ist es so, daß die Wiedertaufe verworfen bzw. abgelehnt werden muß. Evangelikal ausgedrückt: „Die Wiedertaufe ist nicht biblisch!“

Die richtige Taufe gemäß des biblischen Befundes ist die sakramentale Taufe, die ggf. auch eine Kindertaufe bzw. Säuglingstaufe sein kann.

Hier müssen wir kurz auf die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche zu sprechen kommen. Diese beiden Kirchen mißbrauchen die sakramentale Taufe, indem sie Kinder aus nicht-frommen Elternhäusern taufen; noch dazu sind der Geistliche und die Kirchengemeinde auch nicht fromm. Die Kindertaufe wäre dann angebracht, wenn das Kind aus einem wirklich frommen Umfeld käme, wo man davon ausgehen könnte, daß der Heilige Geist das Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann.

Ist die Kindertaufe der beiden Großkirchen ungültig, weil sie Kinder taufen, die noch keinen Glauben haben?

Nein, dies ist nicht der Fall. Obwohl die beiden Großkirchen die Kindertaufe mißbrauchen, ist sie dennoch gültig, denn obwohl regelmäßig der Glaube der Taufe voreilen sollte, geht doch aus dem Neuen Testament hervor, daß er notfalls auch nacheilen kann.

Eine weitere große Misere ist es, daß die Großkirchen nicht mehr das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkünden, was eine apokalyptische Katastrophe ist. Sie sind auch nicht in der Lage den  geistlichen Zusammenhang zwischen Taufe und Leben als Christ herzustellen: Die Taufe ist nämlich kein Freifahrschein in den Himmel, sondern sie verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, durch die wir unsere sündigen Neigungen überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben können. Nur wenn wir täglich die Kraft der Taufe anwenden, was eine freie Willensentscheidung ist, dann werden wir am Jüngsten Tag durchkommen und ewiges Leben ererben.

(Was ist eigentlich das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus? Das ist die Botschaft davon, daß Jesus unsere Sünde getragen hat, als er am Kreuz für uns starb und er lebt, um uns zu heiligen; das müssen wir einfach für wahr halten; durch die Taufe werden wir metaphysich mit Jesu Tod und Auferstehung verbunden: Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei allerdings unser Leib sündig bleibt in sich selbst; täglich müssen wir nun durch die Kraft der Taufe, eben daß wir mitgestorben und mitauferstanden sind zusammen mit Jesus, die sündigen Neigungen unseres Leibes, sprich unsere alten Gewohnheiten, überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben; das ist das volle Evangelium von Jesus)

Halten wir also fest: Die Kindertaufe ist gut in sich selbst, wird aber von den Groß-kirchen missbraucht.

Einige Glieder der Großkirchen werden als Erwachsene „erweckt“ – was nun? Soll man sie wiedertaufen?

Nein, um Gottes willen nicht wiedertaufen!!!

Was dann?

Diese Erweckten müssen einfach darüber aufgeklärt werden, was die sakramentale Taufe bzw. die Kindertaufe ist. Ich habe es oben schon ausgeführt. Eine Erklärung in anderen Worten, mit anderen Begriffen, wäre auch, zu sagen: Die Taufe ist ein Ruf in die Nachfolge Jesu und der Ruf selbst gibt uns die Kraft nachzufolgen trotz unserer sündigen Natur, die wir biologisch vom gefallenen, degenerierten Adam geerbt haben. Der Katholik oder Protestant, der erst als Erwachsener eine bewußte Glaubensentscheidung trifft, soll sich also keinefalls nochmals taufen lassen, sondern sich auf seine Kindertaufe beziehen und aus der Kraft dieser Taufe Jesus nachfolgen im Alltag und am Sonntag, also immer, egal ob er schläft oder wacht.

Zurück zu den Evangelikalen.

Die Evangelikalen missinterpretieren das Neue Testament, wie folgt:

Für sie gibt es eine sogenannte Wiedergeburt, wobei sie allerdings nicht in der Lage sind, genau zu definieren, was das eigentlich sein soll. Es scheint nicht viel mehr zu sein, als daß einer traurig ist über seine Sünden und das Evangelium für wahr hält. Die sakramentale Taufe bzw. Kindertaufe erklären sie für ungültig: Da ein Säugling nicht glauben könne, sei die Kindertaufe ungültig. Für sie ist die zweite Taufe, also die Taufe des erweckten Menschen, die gültige Taufe, wobei sie der Taufe (zweite Taufe) keine metaphysische Kraft beimessen, sondern sagen, sie folge auf die bereits erfolgte Wiedergeburt und sei nur ein Gehorsamsakt und ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Die Taufe (die zweite) sei auch ein rein symbolischer Akt, bei dem Gott nicht handle.

(übrigens ist, sage ich, die sakramentale Taufe in Verbindung mit Buße und Glauben die „Neue Geburt aus Wasser und Geist“, von der Jesus im Johannesevangelium redet; Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen; bei der wahren Lehre gemäß des biblischen Befundes wird also die Neue Geburt ganz klar definiert und ist nichts Obskures)

Jetzt kommt das eigentlich Schlimme:

Der Protestant oder Katholik, der durch eine evangelikale Gruppe wiedergetauft wird, wird dadurch völlig von seiner Kindertaufe abgebracht, die allein ihm dazu verhelfen könnte, als Christ im Alltag und am Sonntag zu leben. Dies ist in gewisser Weise eine Zerstörung der sakramentalen Taufe, der Gabe Gottes. Die Evangelikalen zerstören also ein Werk bzw. eine Gabe Gottes, was schlicht und einfach kriminell ist. Der Staat ist nur zu dumm, um das zu richten, aber es gehört gerichtet und vor den Richter. Amen.

Lieber Leser, sind Sie wiedergetauft?

Dann sagen Sie sich sofort von Ihrer Wiedertaufe los und beziehen Sie sich (wieder) auf Ihre teure (kostbare) Kindertaufe. Nur durch Ihre Kindertaufe vermögen Sie das christ-liche Leben zu leben und wenn Sie es tatsächlich leben, werden Sie in die Herrlichkeit des Sohnes Gottes eingehen. Ich wiederhole: Die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel!

(wenn wir Jesu Opfer am Kreuz wertschätzen durch permanenten Glaubenskampf im Alltag, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben; das ist die teure Gnade)

Schlussfolgerung:

Da die Evangelikalen die Kindertaufe, ein großes Werk Gottes am Menschen, zerstören, sind sie aus der allgemeinen, christlichen Kirche ausgeschlossen.

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über gewöhnliche Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr, Jesus, und führe sie heraus zur wahren, christlichen Kirche.

Natürlich wird hiermit auch die ganze evangelikale Lehre von „ihrer“ Wiedergeburt, Wiedertaufe (sie selbst nennen die Wiedertaufe allerdings Taufe), etc. verworfen.

Die evangelikale Lehre ist gefährlicher als der Katholizismus, der Billige-Gnade-Protestan-tismus, der Islam, der Buddhismus, Hinduismus, etc.

Warum?

Nichts sieht der wahren Lehre ähnlicher als die evangelikale Lehre. Ihr Vokabular, ihr Lebensstil, ihr Taufen, ihr Brotbrechen, ihre Gemeinschaft, etc. – alles sieht der wahren Kirche täuschend ähnlich. Dies ist wirklich teuflisch bzw. eine teuflische Falle.

Sie reden auch so gerne von Jesus, aber ich sage, sie haben nicht den wirklichen, sakralen Jesus, sondern nur ein Bild, eine eigene Vorstellung, von ihm. Wenn Sie, lieber Leser, nur Bilder hätten von den Waren, die Sie bei Aldi eingekauft haben, dann sähen Sie ganz schön alt aus – hab‘ ich nicht recht?

Das Christentum ist schon schwer genug, wenn man wirklich glaubt. Wenn nun einer versucht, Jesus nachzufolgen, ohne Jesus wirklich zu haben mit seiner befreienden Kraft, dann muß das in der Katastrophe enden und in völliger Verzweiflung bis hin zum Selbstmord.

Die Verwerfung des römisch-katholischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre und die Verwerfung des evangelischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre wird hiermit bekräftigt.

Was soll ich erwählen, Pest oder Cholera, katholische- und evangelische Kirche oder Evangelikale?

(Verfluchte) Evangelikale:

Evangelikale Irrlehrer (Ketzer, Häretiker):

  • Wolfgang Arenz (Schweinfurt/Dittelbrunn)
  • Manfred Herbst (Schweinfurt/Niederwerrn)
  • Alois Böck (München)
  • Ralph Domke (München)
  • Martin Heide (Marburg)
  • Wolfgang Bühne (Meinerzhagen)
  • Fred Colvin (Henndorf/Österreich)
  • Andreas Lindner (Piding)
  • Benedikt Peters (Arbon/Schweiz)
  • Alois Wagner  (vermutlich München)
  • Roger Liebi (Schweiz)
  • Joel Osteen (USA)
  • Werner Gitt (Braunschweig)
  • Jean Gibson (2006 verstorben)
  • William MacDonald (2007 verstorben)
  • Reinhard Bonnke (Frankfurt)
  • Rick Warren (Rancho Santa Margarita, California)
  • Billy Graham (USA)
  • Franklin Graham (USA)
  • Karl-Heinz Vanheiden (Gefell/Deutschland)
  • Theodor Friesen (CBG; Christliche Biblische Gemeinde, München)
  • Ulrich Parzany (Kassel)
  • Hartmut Steeb (Stuttgart)
  • Bill Hybels (South Barrington , USA)
  • Johannes Hartl (Augsburg)
  • Professor für Neues Testament, Eckhard J. Schnabel
  • u. v. a. (leider)

Was diese verfluchten Irrlehrer angeht, wiederhole ich das Folgende:

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über die gewöhnlichen Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr und führe sie heraus zur wahren Kirche.

Siehe auch das Folgende:

Die geistliche Katastrophe

Der Untergang Deutschlands

Wissen, was Liebe ist.

Verwerfung des Klerus der etablierten Kirchen und der Leiter der Evangelikalen

Trockenheit in Kalifornien – eine Warnung auch für uns

Die Aufklärung

Ergänzung vom 23.10.2015

Da die EKD ein neues Gottesbild hat, ist die Taufe der EKD nicht mehr gültig; siehe hierzu:

Gibt es eine erlaubte Wiedertaufe?

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Auslegung der Sprüche Salomos, Kapitel 5

1 Mein Sohn, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Lehre, 2 dass du behaltest guten Rat und dein Mund wisse Erkenntnis zu bewahren! 3 Denn die Lippen der fremden Frau sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glatter als Öl, 4 hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert. 5 Ihre Füße laufen zum Tode hinab; ihre Schritte führen ins Totenreich, 6 dass du den Weg des Lebens nicht wahrnimmst; haltlos sind ihre Tritte und du merkst es nicht. 7 So gehorcht mir nun, meine Söhne, und weicht nicht von der Rede meines Mundes. 8 Lass deine Wege ferne von ihr sein und nahe nicht zur Tür ihres Hauses, 9 dass du nicht andern gebest deine Kraft und deine Jahre einem Unbarmherzigen; 10 dass sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und, was du mühsam erworben, nicht komme in eines andern Haus, 11 und müssest hernach seufzen, wenn dir Leib und Leben vergehen, 12 und sprechen: »Ach, wie konnte ich die Zucht hassen, und wie konnte mein Herz die Warnung verschmähen, 13 dass ich nicht gehorchte der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht kehrte zu denen, die mich lehrten! 14 Ich wäre fast ganz ins Unglück gekommen vor allen Leuten und allem Volk.« 15 Trinke Wasser aus deiner Zisterne und was quillt aus deinem Brunnen. 16 Sollen deine Quellen herausfließen auf die Straße und deine Wasserbäche auf die Gassen? 17 Habe du sie allein und kein Fremder mit dir. 18 Dein Born sei gesegnet, und freue dich der Frau deiner Jugend. 19 Sie ist lieblich wie eine Gazelle und holdselig wie ein Reh. Lass dich von ihrer Anmut allezeit sättigen und ergötze dich allewege an ihrer Liebe. 20 Mein Sohn, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere? 21 Denn eines jeden Wege liegen offen vor dem HERRN, und er hat Acht auf aller Menschen Gänge. 22 Den Gottlosen werden seine Missetaten fangen, und er wird mit den Stricken seiner Sünde gebunden. 23 Er wird sterben, weil er Zucht nicht wollte, und um seiner großen Torheit willen wird er hingerafft werden.

Auslegung

„1 Mein Sohn, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Lehre, 2 dass du behaltest guten Rat und dein Mund wisse Erkenntnis zu bewahren!“

Stellen wir uns einen Menschen vor, der gerade Christ geworden ist. Er war am Sonntag auf einer Missionsveranstaltung der christlichen Kirche, hörte das Evangelium, kehrte um von seinen Sünden, fing an, zu glauben, daß Jesus für ihn starb und auferstand und wurde sakramental getauft bzw. erinnerte sich seiner Kindertaufe, falls er schon als Kind getauft worden war (die christliche Kirche tauft Menschen, die bereits als Kind sakramental getauft wurden, nicht noch einmal; die Wiedertaufe ist verwerflich).

Am Montagmorgen wacht der Jungbekehrte auf und stellt fest, daß er trotz seiner Bekehrung und Taufe am Sonntag das gleiche Körpergefühl hat wie vor seiner Bekehrung. Er kann sich nun folgende Fragen stellen:

  • habe ich mich wirklich bekehrt?
  • gehöre ich zu denen, die nicht zum Glauben auserwählt sind, die nicht glauben können?
  • funktioniert das Evangelium überhaupt?

Keine Frage beschäftigt ehrliche Jungbekehrte wohl mehr als die, warum sie auch nach der Bekehrung eine Neigung zum Sündigen verspüren.

Die große Gefahr dabei ist, daß man irgendwann tatsächlich so weit kommt, daß man glaubt, man habe sich nicht wirklich bekehrt, man gehöre zu denen, die gar nicht glauben können oder aber man glaubt, das Evangelium funktioniere prinzipiell nicht, unabhängig von der eigenen Person.

Dieser Frust kann dann so weit gehen, daß man sich nach einer Lehre ausstreckt, die nicht dem reinen Evangelium entspricht. Einige Glieder der Kirche zu Rom, an die Paulus den Römerbrief schrieb, begaben sich auf diesen Irrweg. Einige Judenchristen unter ihnen wollten zurückkehren zu einer Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken (Gesetzesjudentum) und einige Heidenchristen unter ihnen wollten sich einen Billige-Gnade-Jesus machen, der ein reiner Sündenbock ist: „Jesus hat die Rechnung im Voraus bezahlt, also kann ich nun bedenkenlos sündigen.“

Von daher ist es wichtig, daß der Jungbekehrte bzw. auch jeder gewöhnliche Christ weiß, was passiert, wenn man Buße tut und getauft wird (oder sich seiner sakramentalen Kindertaufe erinnert).

Deswegen heißt es in Vers 1: „Neige dein Ohr zu meiner Lehre.“ Es ist essentiell für den Gläubigen, sich mit den Grundlagen des Glaubens zu beschäftigen – vieles hängt von der Kenntnis der grundlegenden Glaubenslehren ab. Man sollte wirklich so weit kommen, daß man die Zusammenhänge versteht („behaltest guten Rat“) und sogar andere belehren kann („dein Mund wisse Erkenntnis zu bewahren“).

Wenn man nicht ganz genau weiß, wie das Evangelium funktioniert, ist die Gefahr sehr groß, daß man sich über kurz oder lang nach einer Lehre ausstreckt, die eine Rechtfertigung für die Sünde, das Sündigen liefert. Wenn wir allerdings unsere Sünde rechtfertigen durch irgendetwas, dann werden am Jüngsten Tag zum ewigen Aufenthalt im feurigen Pfuhl verurteilt werden.

Die wichtigste Erkenntnis für einen Jungbekehrten ist die, daß sein Leib sündig bleibt in sich selbst auch nach Bekehrung und Taufe. Die Betonung liegt auf „in sich selbst.“ Keinesfalls darf man aber die Tatsache, daß der Leib sündig bleibt in sich selbst, als Rechtfertigung dafür nehmen, zu sündigen – „ich kann ja nicht anders.“

Auch wenn wir nach der Bekehrung und Taufe wiederum unsere alten sündigen Neigungen verspüren, können wir sie als Getaufte doch überwinden durch die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu. Die Taufe kann man auch „Neue Geburt aus Wasser und Geist“ nennen.

Joh 3,3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Kurz gesagt: Wenn wir von neuem geboren sind aus Wasser und Geist, dann bedeutet das nicht, daß wir keine Neigung zum Sündigen mehr empfinden, sondern wir können unsere sündigen Neigungen durch die Kraft der Taufe, die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu, überwinden.

Wie funktioniert das praktisch?

Wenn mich also irgendeine Versuchung ankommt, dann muß ich mich daran erinnern, daß ich durch die Taufe mit Christus gestorben und mit Christus auferstanden bin, wie in Römerbrief, Kapitel 6 steht. Durch die Taufe bin ich der Sünde abgestorben und in Christus. Obwohl mein Leib sündig in sich selbst ist, muß ich doch nicht den sündigen Neigungen meines Leibes folgen, da ich in meiner Eigenschaft als Sünder durch die Taufe für tot erklärt wurde (mit Christus gestorben). Weiter wohnt seit der Taufe auch eine Person der Gottheit, der Heilige Geist, in mir, der meinen Körper zu anderen Aktivitäten gebrauchen will als Sündigen (mit Christus auferstanden). Meinen sündigen Neigungen werden also zwei Heilstatsachen entgegengesetzt. Tag für Tag muß ich nun willentlich das Heil der Taufe gegen meinen sündigen Leib in Anspruch nehmen, um nicht als Sünder sondern als Christ zu leben. Indem ich das Heil der Taufe gebrauche, bekunde ich, daß ich mit Christus leben will. Der Ort ewiger Gemeinschaft mit Christus ist der Himmel. Im Himmel landen also Menschen, die, indem sie ihre Taufe recht gebrauchten, ihr Leben lang bekundeten, daß sie dort hin wollen. Wer seine Taufe nicht gebraucht und sündigt, der wird vom Teufel geführt. Wer sich dem Teufel hingibt, wird die Ewigkeit am gleichen Ort verbringen wie er.

Eph 2,2 in denen (Sünden; R. B.) ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Obwohl ich es in der Reflektion behalten kann, daß der Leib sündig in sich selbst ist, sollte ich schlussendlich doch sprechen: „Gott hat mich frei gemacht von der Sünde.“

Röm 6,22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben.

Zusammenfassung:

Wir sollten nicht erwarten, daß wir nach Bekehrung und Taufe keine Neigung mehr zum Sündigen hätten, das wäre utopisch und utopisches Denken führt immer in den Abgrund. Vielmehr sollten wir im Gedächtnis behalten, daß wir durch die Taufe der Sünde abgestorben und in Christus sind. Durch diese beiden Heilstatsachen können wir Tag für Tag unsere sündigen Neigungen überwinden, wenn wir wollen. Wenn wir es wollen, wollen wir in den Himmel.

Also lieber Leser, falls Sie ein Jungbekehrter sind, dann tun Sie jetzt einfach bestimmte Schritte. Wenn Sie bestimmte Schritte tun bzw. gehorsam sind, dann glauben Sie damit auch. Sie brauchen sich nicht ständig die Frage zu stellen, ob Sie wirklich gläubig seien. Nein, durch die Taufe sind Sie von neuem geboren und wenn Sie aus der Kraft der Taufe Jesus nachfolgen im Alltag, dann glauben Sie auch.

Im Gegensatz zu den Evangelikalen, die nur eine vage Bekehrung bzw. Wiedergeburt kennen (der ganze Glaube der Evangelikalen ist natürlich Einbildung und sie werden die ewige Verdammnis ernten; sie machen alles kaputt durch ihre schändliche Wiedertaufe), hat der kirchliche Christ den Vorteil, daß es einen definierten Punkt in Raum und Zeit gibt, wo er von neuem geboren wurde: seine sakramentale Taufe. Wer also kirchlich getauft ist, der quält sich nicht mit der Frage, ob er wirklich gläubig sei, sondern ist einfach gehorsam durch die Kraft der Taufe, tut gewisse Schritte, und im Gehorsam existiert der wahre Glaube.

Dietrich Bonhoeffer: „Nur der Glaubende ist gehorsam und nur der Gehorsame glaubt.“

Übrigens ist es sichergestellt, daß das Evangelium in der Praxis funktioniert; nicht nur deswegen, weil es eine so schöne, in sich konsistente Lehre ist, sondern vor allem deswegen, weil uns das Neue Testament (NT) den historischen Befund dafür liefert, daß es funktioniert. Der Befund besteht darin, daß das NT erwähnt, daß eben viele Personen, die wirklich auf Erden gelebt haben, die gleichen natürlichen Veranlagungen hatten wie wir alle, wie alle Menschen, durch die Kraft des Evangeliums heilig wurden – sie haben sich wirklich gebessert. Letztendlich waren jene, die das Evangelium glaubten, die einzigen Menschen, die sich jemals wirklich gebessert haben.

Röm 2,10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die Gutes tun, zuerst den Juden (Christen aus den Juden) und ebenso den Griechen (Christen aus den Heiden).

„3 Denn die Lippen der fremden Frau sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glatter als Öl, 4 hernach aber ist sie bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.“

Die „fremde Frau“ ist einfach irgendeine falsche Religion. Alle falschen Religionen dieser Erde liefern eine Rechtfertigung für die Sünde. Wie gesagt, wenn man die Lehre des Evangeliums bzw. das Christentum nicht ganz genau kennt, ist die Gefahr sehr groß, daß man der „fremden Frau“ zum Opfer fällt. Ihre Lippen und ihre Kehle, das heißt ihre Lehre, ist deswegen so verführerisch, so süß, weil sie uns weismachen will, wir könnten uns durch das Halten bestimmter Rituale Gott nahen, ohne uns aber sittlich-moralisch zu bessern, sprich weniger zu sündigen und Gott und unseren Nächsten durch Jesus zu lieben. Gott will aber nicht, daß wir bestimmte Rituale halten, sondern unserem Nächsten mit der Liebe Christi begegnen. Diese Liebe entspricht oft nicht den Vorstellungen der ungläubigen Welt von Liebe. „Wermut“ und „zweischneidiges Schwert“ sprechen vom Gericht Gottes über jenen, der sich nicht wirklich sittlich-moralisch besserte durch das Evangelium, sondern lächerliche Rituale irgendeiner falschen Religion vollzog.

„5 Ihre Füße laufen zum Tode hinab; ihre Schritte führen ins Totenreich, 6 dass du den Weg des Lebens nicht wahrnimmst; haltlos sind ihre Tritte und du merkst es nicht.“

Offenbarung 20, 11-15 11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. 15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl. (jene, die nicht im Buch des Lebens gefunden wurden geschrieben, hatten offensichtlich so minderwertige Werke, daß Gott sie verdammen mußte; alle Anhänger falscher Religionen werden gerichtet, denn sie taten keine Werke, die Gott wohlgefielen; R. B.)

„7 So gehorcht mir nun, meine Söhne, und weicht nicht von der Rede meines Mundes. 8 Lass deine Wege ferne von ihr sein und nahe nicht zur Tür ihres Hauses,“

Genauso wie ein Christ sich fernhält von der Tür eines Bordells, weil er die Versuchung fürchtet, wird er sich auch fernhalten von den Eingangstüren von Kirchengebäuden falscher Kirchen, falscher Religionen und Sekten. Die Führer falscher Kirchen, falscher Religionen und Sekten verfügen über magisch-suggestive Kräfte. Mit ihrer Magie äffen sie den Heiligen Geist nach, der in der wahren Kirche wohnt. Wer solche Kirchengebäude betritt, begibt sich in die Gegenwart böser Geister. Schon wenn man einem Irrlehrer nur zuhört, sündigt man.

2Joh 10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre (das reine Evangelium; R. B.) nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.

2Joh 11 Denn wer ihn (den Irrlehrer; R. B.) grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.

„9 dass du nicht andern gebest deine Kraft und deine Jahre einem Unbarmherzigen; 10 dass sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und, was du mühsam erworben, nicht komme in eines andern Haus, 11 und müssest hernach seufzen, wenn dir Leib und Leben vergehen, 12 und sprechen: »Ach, wie konnte ich die Zucht hassen, und wie konnte mein Herz die Warnung verschmähen, 13 dass ich nicht gehorchte der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht kehrte zu denen, die mich lehrten! 14 Ich wäre fast ganz ins Unglück gekommen vor allen Leuten und allem Volk.«“

Der „Unbarmherzige“ ist der Irrlehrer bzw. der Teufel. Irrlehrer werden vom Teufel geritten. Sie wissen genau, daß ihre Lehren falsch sind. Sie lehren dennoch ihre falschen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. Sie nehmen den finanziellen Ruin und ewigen Tod ihrer Schäfchen in Kauf, nur um auf eine schlaue, lockere Art an Geld ranzukommen. Niemand ist geschickter im Eintreiben von Spenden als Leiter von falschen Kirchen, falschen Religionen und Sekten. Natürlich, alle ihre Gedanken drehen sich nicht um das Seelenheil ihrer Schäfchen sondern um deren Geldbeutel und Bankkonto.

„15 Trinke Wasser aus deiner Zisterne und was quillt aus deinem Brunnen. 16 Sollen deine Quellen herausfließen auf die Straße und deine Wasserbäche auf die Gassen?“

Jeder wahre Christ hat den Heiligen Geist, den man mit einer Quelle lebendigen Wassers vergleichen kann.

Joh 4,14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich (Jesus; R. B.) ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.

Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Joh 7,39 Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.

Wenn es nun wider Erwarten doch passieren sollte, daß ein Christ sich einer falschen Religionsgemeinschaft anschließt, dann wäre das wie wenn einer im Nahen Osten kostbares Trinkwasser in die Kanalisation schüttet („Wasser auf Straßen und Gassen“). Die Irrlehrer würden sein christliches Verhalten, das durch den Heiligen Geist gewirkt wird, schamlos ausnutzen, wie es einmal in Korinth passiert ist, wo sich Irrlehrer in die echte Kirche eingeschlichen hatten.

2Kor 11,20 Denn ihr ertragt es, wenn jemand euch knechtet, wenn jemand euch aufzehrt, wenn jemand euch einfängt, wenn jemand sich überhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt.

Die Irrlehrer gingen so weit, daß sie die Christen von Korinth sogar schlugen – unfassbar – und jene ließen sich diesen Frevel auch noch bieten.

17 Habe du sie allein und kein Fremder mit dir. 18 Dein Born sei gesegnet, und freue dich der Frau deiner Jugend. 19 Sie ist lieblich wie eine Gazelle und holdselig wie ein Reh. Lass dich von ihrer Anmut allezeit sättigen und ergötze dich allewege an ihrer Liebe.“

Am besten man bleibt beim reinen Evangelium, der „Frau seiner Jugend“. Wie mit seiner Ehefrau sollte man sich mit dem Evangelium beschäftigen. Je mehr man es versteht, seine Tiefen ergründet, desto mehr wird es im Alltag praktikabel sein. Das Evangelium ist sozusagen wirklich schön. Je mehr wir uns damit beschäftigen, desto mehr werden wir es erkennen und desto mehr werden wir es lieben.

20 Mein Sohn, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere? 21 Denn eines jeden Wege liegen offen vor dem HERRN, und er hat Acht auf aller Menschen Gänge. 22 Den Gottlosen werden seine Missetaten fangen, und er wird mit den Stricken seiner Sünde gebunden. 23 Er wird sterben, weil er Zucht nicht wollte, und um seiner großen Torheit willen wird er hingerafft werden.“

Alle Anhänger falscher Religionen sind sozusagen Gottlose. All ihre Pseudoreligion wird ihnen am Jüngsten Tag nichts nützen, sondern sie werden gerichtet werden, weil sie sich nicht wirklich besserten (Heiligung) durch die Kraft Jesu Christi („den Gottlosen werden seine Missetaten fangen“). Viele Menschen sind bereit, sich einem asketischen Fanatismus hinzugeben, aber Zucht mit Weisheit verachten sie. Sie verachten es, durch Christi Kraft ihre sündigen Begierden zu überwinden und Gott und ihren Nächsten durch Christus zu lieben. Das allein aber zählt vor Gott, ist wirkliche Zucht, Zucht mit Weisheit.

Ergänzung

Wenn ich im obigen Text von falschen Religionen rede, werden Sie, lieber Leser, bevorzugt an Religionen wie den Islam, den römischen Katholizismus, den Billige-Gnade-Protestantismus (meist einfach „Protestantismus“ genannt), den Glauben der Evangelikalen mit ihrer schändlichen Wiedertaufe, etc. denken.

Sie könnten mir vorwerfen, mein obiger Text ginge weitgehend an der Wirklichkeit vorbei, da doch heute die breite Masse der Menschen gar keiner Religion mehr anhinge, weder dem wahren Christentum noch einer der falschen Religionen.

Haben nun jene, die weder dem echten Christentum noch einer falschen Religion anhangen, Gott und den Teufel ausgetrickst?

Sind nicht jene die Allerklügsten, die Allerschlausten, die sich einfach auf ihren Beruf konzentrieren, die sich um ihre Familie kümmern, die versuchen, mit ihren Mitmenschen Frieden zu halten und für die jegliche Form von Religion schlichtweg irrelevant ist? Sind sie nicht jene, die das Gebot der Nächstenliebe, vielleicht unbewusst, erfüllen?

Hierauf antworte ich Folgendes:

Jene, für die Religion in jeglicher Form irrelevant ist, hangen unbewusst doch einer Religion an – dies ist der Materialismus oder die Aufklärung. Auch der Materialismus bzw. die Aufklärung sind aus christlicher Sicht Irrlehren.

Die Massen von Materialisten bzw. Aufgeklärten heute mögen sich damit brüsten, sie lebten doch in Frieden miteinander, überwänden die Schranken von Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung, sozialem Status, etc. Aber dieser Friede, auf den man so stolz ist, ist natürlich nur ein spießbürgerlicher Friede, nicht der Friede Gottes. Der spießbürgerlicher Friede ist nichts weiter als ein erbärmliches Nebeneinanderher-Vegetieren ohne wirkliche brüderliche Gemeinschaft. Es ist gerade mal die Abwesenheit von Krieg, daß man sich nicht gegenseitig abschlachtet. Der bürgerliche Friede ist auch beschränkt hauptsächlich auf den Arbeitsplatz. Die „Nächstenliebe“ am Arbeitsplatz dient nur der Erhöhung der Produktivität und ist somit die Pervertierung der allgemeinen, christlichen Nächstenliebe um Christi willen. Der Mensch wird nicht erst durch irgendeine falsche Religion im engeren Sinne (ausschließlich Materialismus bzw. Aufklärung) böse, sondern wir alle haben die degenerierte Natur des gefallenen Adam geerbt. Auch der Mensch, der nicht einer Religion im engeren Sinne angehört, wird täglich schlimmer, sündigt immer mehr und die Legalisierung dessen, was in Gottes Augen böse und nichtig ist, durch Materialismus und Aufklärung bilden ein Feigenblatt dafür. Wenn heute einer am Arbeitsplatz nur minimal fachlich höher gestellt ist als sein Kollege, kommandiert er ihn gleich herum wie einen Sklaven. Jener, der herumkommandiert wird, läßt es sich gefallen, weil er ja fachlich ein bisschen niedriger steht. Natürlich muß es in der Arbeitswelt aus sachlichen Gründen eine Hierarchie geben, aber dies wird von Nicht-Christen meist schamlos ausgenutzt, um den inneren Schweinehund rauszulassen. Die Hierarchie legalisiert das böse Herumkommandieren – „ich bin eine Stufe höher in der Rangordnung, also muß der mir Untergeordnete sich alles von mir bieten lassen“. In Gottes Augen ist das alles ein Gräuel – das Herumkommandieren und die feige Unterwürfigkeit. In einer christlichen Firma würde man das ahnden, wenn einer seine höhere, fachliche Rangstufe, die sachlich notwendig ist, missbraucht.

Die nachbarliche Gemeinschaft der Materialisten bzw. Aufgeklärten im Mietshaus beschränkt sich auf einen Wettbewerb der Statussymbole: hohe berufliche Position, teures Auto, teure Kleidung, hohe Schulausbildung der Kinder, teure Urlaube, etc.

Der Materialist gibt all sein Geld für sich selbst aus – nicht nur für Statussymbole sondern auch für Zukunftsvorsorge und Wohlleben (Genußsucht).

Die „Gesellschaft“ der Materialisten bzw. Aufgeklärten ist nichts weiter als ein amorpher Haufen von Einsamen und Isolierten, atomisiert. Das ist die totale Sinnlosigkeit, der vollkommene Tod. Angenommen, man würde heute einen Menschen in einer Raumkapsel ins Weltall schießen mit einer Verpflegung für 40 Jahre, dann wäre er während der 40 Jahre im Weltall nicht einsamer als in seiner Mietswohnung in München. Das ist die aufgeklärte Gesellschaft – „ich kotz gleich!“

Aufklärer wie z. B. Friedrich der Große, König von Preußen, machten den Fehler, anzunehmen, der Mensch werde durch jegliche Form der Religion einschließlich des echten Christentums erst fanatisch (böse). Die Wahrheit ist im Gegensatz dazu, daß der Mensch von Natur aus böse ist. Falsche Religionen verstärken diese natürliche Bosheit noch; das echte Christentum aber dämpft den Fanatismus des natürlichen Menschen. Die kaputte Gesellschaft, die wir heute haben, ist der Beweis dafür, daß ich recht habe. Der Ruin der modernen Gesellschaft ist der Materialismus bzw. die Aufklärung. Die Heilung der Gesellschaft wäre das echte Christentum auf Grundlage des Befundes der Bibel.

Kurz gesagt: Mein obiger Text ist selbstverständlich auch auf die scheinbar nicht-religiösen Massen anwendbar. Mann muß nur Materialismus bzw. Aufklärung als Irrlehren aus christlicher Sicht betrachten. Hinter Materialismus und Aufklärung stecken genauso böse Geister und der Teufel wie hinter dem Islam, Katholizismus, etc.

Keinesfalls sollte ein Mensch, der durch Buße, Glaube an Jesus und sakramentale Taufe Christ geworden ist, mit einem „Leben“ als Materialist bzw. Aufgeklärter liebäugeln. Nein, Materialismus und Aufklärung sind keine neutralen Zonen, in denen ich mich als Christ ggf. aufhalten dürfte. Auch Materialismus und Aufklärung gehören zur „fremden Frau“ (siehe oben). Ihre Lippen sind süß und ihre Kehle ist glatt, indem sie mir sagt, ich könnte durch das Ignorieren alles Religiösen eine Rechtfertigung meiner Sünde erlangen, sorglos sündigen. Die Wahrheit ist allerdings, daß ich durch meine Ignoranz die metaphysischen Ordnungen Gottes durchaus nicht außer Kraft setzen kann. Meine Missetaten werden mich doch fangen trotz meiner Ignoranz und ich werde sterben und gerichtet werden am Jüngsten Tag.

Das Establishment verlangt von den Materialisten bzw. Aufgeklärten totale Toleranz in religiöser und sexueller Hinsicht. Aus christlicher Sicht aber ist Toleranz gegenüber z. B. Islam und Homosexualität Gotteslästerung. Auch in dieser Hinsicht machen sich Materialisten und Aufgeklärte schuldig vor Gott. Gerade das, worauf sie so stolz sind, ihre Toleranz, ist ihr Verderben.

Übrigens tut es nichts zur Sache, daß sich heute viele Materialisten bzw. Aufgeklärte als Christen (Evangelikale), Muslime, Katholiken, Protestanten, etc. bezeichnen würden. Weder die Namen der falschen Religionen, nach denen sie sich nennen, werden sie retten vor dem Gericht Gottes noch der Materialismus bzw. die Aufklärung.

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Auslegung der Sprüche Salomos, Kapitel 4

1 Hört, meine Söhne, die Mahnung eures Vaters; merkt auf, dass ihr lernt und klug werdet! 2 Denn ich gebe euch eine gute Lehre; verlasst meine Weisung nicht. 3 Denn als ich noch Kind in meines Vaters Hause war, ein zartes, das einzige unter der Obhut meiner Mutter, 4 da lehrte er mich und sprach: Lass dein Herz meine Worte aufnehmen; halte meine Gebote, so wirst du leben. 5 Erwirb Weisheit, erwirb Einsicht; vergiss sie nicht und weiche nicht von der Rede meines Mundes; 6 verlass sie nicht, so wird sie dich bewahren; liebe sie, so wird sie dich behüten. 7 Denn der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit und erwirb Einsicht mit allem, was du hast. 8 Achte sie hoch, so wird sie dich erhöhen und wird dich zu Ehren bringen, wenn du sie herzest. 9 Sie wird dein Haupt schön schmücken und wird dich zieren mit einer prächtigen Krone. 10 Höre, mein Sohn, und nimm an meine Rede, so werden deine Jahre viel werden. 11 Ich will dich den Weg der Weisheit führen; ich will dich auf rechter Bahn leiten, 12 dass, wenn du gehst, dein Gang dir nicht sauer werde, und wenn du läufst, du nicht strauchelst. 13 Bleibe in der Unterweisung, lass nicht ab davon; bewahre sie, denn sie ist dein Leben. 14 Komm nicht auf den Pfad der Gottlosen und tritt nicht auf den Weg der Bösen. 15 Lass ihn liegen und geh nicht darauf; weiche von ihm und geh vorüber. 16 Denn jene können nicht schlafen, wenn sie nicht übel getan, und sie ruhen nicht, wenn sie nicht Schaden getan. 17 Sie nähren sich vom Brot des Frevels und trinken vom Wein der Gewalttat. – 18 Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. 19 Der Gottlosen Weg aber ist wie das Dunkel; sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen werden. 20 Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. 21 Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen, 22 denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe. 23 Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben. 24 Tu von dir die Falschheit des Mundes und sei kein Lästermaul. 25 Lass deine Augen stracks vor sich sehen und deinen Blick geradeaus gerichtet sein. 26 Lass deinen Fuß auf ebener Bahn gehen, und alle deine Wege seien gewiss. 27 Weiche weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.

Auslegung

„1 Hört, meine Söhne, die Mahnung eures Vaters; merkt auf, dass ihr lernt und klug werdet!“

„Mahnung“ ist ein ziemlich scharfes Wort. Man richtet es an jemand, der schon mit dem Abweichen vom Weg liebäugelt. Nichts ist törichter, als sich von der Welt (die Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben) wieder einfangen zu lassen. Die Welt „predigt“: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ (von Friedrich dem Großen). Im Gegensatz dazu sagt die Weisheit, Jesus: „Nur wer an Jesus glaubt, hat das ewige Leben und wird nicht verloren gehen.“

Die Welt besteht aus lauter Menschen, die nach Macht, Ehre und Reichtum streben, wobei es dahingestellt bleibt, ob sie diese Dinge jemals wirklich erlangen auf Erden. Eine Putzfrau kann gieriger nach Macht, Ehre und Reichtum sein als jemand, der diese Dinge wirklich hat. Die große Verführung für den Christen besteht darin, sich an diesem „Krieg“ bzw. Wettbewerb wieder zu beteiligen, denn für die Welt ist der Wettbewerb das schlechthin normale. Jeder will gerne höher sein als sein Nächster, ihm ungestraft zürnen und ihn ungestraft beleidigen und verfluchen können – deshalb ist in der Welt im Gegensatz zur christlichen Kirche (in der christl. Kirche herrscht Brüderlichkeit) alles hierarchisch aufgebaut (Betriebe, Religionsgemeinschaften, Vereine, etc.). Die Hierarchien dienen nur dazu, das böse Herrschen-Wollen über den Nächsten zu legalisieren. Die Welt tut alles, um gesehen zu werden, selbst Almosengeben, Beten und Fasten – die Glieder dieser Welt ehren sich gegenseitig, aber suchen nicht die Ehre, die bei dem alleinigen Herrscher und Gott gilt. Die Bürger dieser Welt sammeln Schätze auf Erden, als ob sie niemals sterben müßten bzw. als ob sich nicht am Jüngsten Tag alle Materie in Nichts auflösen würde und nur die Erinnerung daran bleiben wird, wie man sich sittlich-moralisch verhalten hat. Wie gesagt, die Verführung für den Christen besteht darin, daß all das, was in den Augen Gottes verwerflich ist, in den Augen der Welt legal bzw. normal ist. Der Christ ist immer der große Außenseiter bzw. Störenfried in den Augen der Welt, der Menschen, die ihn umgeben, und wer will schon gerne ein Außenseiter sein.

(sicherlich ist eine Hierarchie in einem kommerziellen Betrieb aus sachlichen Gründen unumgänglich und legitim; nichtsdestotrotz würde man in einer christlichen Firma darauf achten, daß nicht einer seine höhere fachliche Position dazu missbraucht, sich auch als Persönlichkeit über seine Kollegen zu stellen; träfen sich die Kollegen einer christlichen Firma außerhalb der Arbeitszeit, dann wären sie alle gleich hoch, auf einer Ebene – der Meister, der Geselle und der Azubi; nichts ist verwerflicher, als wenn ein Mensch die Macht eines Amtes inkorporiert und glaubt sein Amt würde ihn auch zu einem höheren Menschen an sich machen)

(übrigens inkorporieren römisch-katholische Priester die Macht ihres Amtes und meinen, sie seien kleine Christusse auch außerhalb des Dienstes in ihrer Kirche; siehe Katechismus der katholischen Kirche, KKK)

„2 Denn ich gebe euch eine gute Lehre; verlasst meine Weisung nicht.“

Woher weiß ich denn, daß diese Lehre gut ist? Nun, das ist keine tote Lehre, sondern wann und wo immer das Evangelium und das Wort von der Geduld (die Bergpredigt) verkündet werden, wirkt der heilige Geist mit, ist Gott gegenwärtig. Das unterscheidet die gute Lehre von jeder schlechten Lehre. Die gute Lehre ist buchstäblich eine lebendige Lehre, denn Gott macht sie lebendig, weil er immer mitwirkt, wenn sie verkündet wird.

Joh 5,17 Jesus (die Weisheit; R. B.) aber antwortete ihnen (den ungläubigen Juden; R. B.): Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.

Joh 7,17 Wenn jemand dessen (der Vater im Himmel; R. B.) Willen tun will, wird er innewerden, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich (Jesus; R. B.) von mir selbst aus rede.

3 Denn als ich noch Kind in meines Vaters Hause war, ein zartes, das einzige unter der Obhut meiner Mutter, 4 da lehrte er mich und sprach: Lass dein Herz meine Worte aufnehmen; halte meine Gebote, so wirst du leben.“

Durch Vers 3 kommt die reine, elterliche Liebe zum Ausdruck. Die Reinheit der elterlichen Liebe besteht darin, daß sie frei von Hintergedanken ist, sie sucht nur den Vorteil des Schutzbefohlenen und nicht den eigenen Vorteil. Nehme ich also die Lehre Salomos bzw. die Lehre der christlichen Kirche an, so ist es nur zu meinem Vorteil. Nehme ich allerdings eine der Lehren der vielen falschen Religionsgemeinschaften dieser Welt an, gereicht es nur zu meinem Verderben, auch wenn es noch so sehr in den Ohren kitzelt. Die Führer der falschen Religionsgemeinschaften dieser Welt suchen nicht den Vorteil ihrer Anhänger sondern nur ihren eigenen Vorteil, schändlichen Gewinn – das Verderben ihrer „Schäfchen“ geht ihnen eiskalt am Arsch (Entschuldigung) vorbei.

2Tim 4,3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken,

5 Erwirb Weisheit, erwirb Einsicht; vergiss sie nicht und weiche nicht von der Rede meines Mundes; 6 verlass sie nicht, so wird sie dich bewahren; liebe sie, so wird sie dich behüten. 7 Denn der Weisheit Anfang ist: Erwirb Weisheit und erwirb Einsicht mit allem, was du hast.“

Wie schon gesagt, die Weisheit ist Jesus.

Worin aber besteht das Erwerben, welchen Preis müssen wir zahlen für die Weisheit. Der Preis, den wir zu zahlen haben, ist die Freundschaft der Welt, der Menschen, die uns umgeben. Oder andersherum ausgedrückt: Wenn wir ernsthaft eine Verbindung mit Jesus suchen, wird die Welt unser erbitterter Feind werden. Liebe zu Jesus wird uns die Feindschaft der Welt einbringen.

Lk 9,23 Da sprach er (Jesus; R. B.) zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.

(„sein Kreuz auf sich nehmen“ heißt leiden und verworfen werden um Christi willen)

Matthäus 13, 44-46 44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker. 45 Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, 46 und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. (das Himmelreich ist der Bereich, wo Jesus die Herrschaft hat)

„8 Achte sie (Weisheit und Einsicht) hoch, so wird sie dich erhöhen und wird dich zu Ehren bringen, wenn du sie herzest. 9 Sie wird dein Haupt schön schmücken und wird dich zieren mit einer prächtigen Krone.“

Mit Vers 8 schließt sich der Kreis. Indem uns gute „Eltern“ die christliche Lehre nahelegen, verhelfen sie  uns dazu, auf lange Sicht Macht (Krone), Ehre und Reichtum zu erwerben. Macht, Ehre und Reichtum in der Ewigkeit werden jene erlangen, die hier auf Erden gegenüber ihren Mitmenschen eine seelsorgerliche Gesinnung hatten und nicht mit ihnen Krieg führten um irdische Macht, Ehre und Reichtum.

Mt 5,5 Selig sind die Sanftmütigen (die Kirche; R. B.); denn sie werden das Erdreich besitzen. (erst mit dem Jüngsten Tag beginnt die Herrschaft Jesu und seiner Kirche auf Erden)

Übrigens gilt innerhalb der Kirche immer das Prinzip der Brüderlichkeit. Wir sind alle gleich hoch, alle Könige und Priester im Herrn. In der echten Kirche gibt es keine Hierarchie. Es gibt zwar ordinierte Amtsträger in der Kirche, aber sie sind nur höhergestellt, was ihren Geschäftsbereich angeht oder innerhalb ihres Geschäftsbereichs – keinesfalls erfährt ihre Person durch ihr Amt eine Erhöhung im Allgemeinen gegenüber Mitchristen.

Jak 1,12 Selig ist der Mann, der die Anfechtung (Verführung, nach Macht, Ehre und Reichtum in dieser Welt zu streben; R. B.) erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn (Jesus; R. B.) lieb haben.

10 Höre, mein Sohn, und nimm an meine Rede, so werden deine Jahre viel werden. „

„Jahre“ sind Jahre, die man im Herrn, in Christus, verbringt, nicht viele Lebensjahre auf Erden. Außerdem kann man Vers 10 als Hinweis auf das ewige Leben nehmen, die ewige Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche, die auf Erden in Niedrigkeit („sein Kreuz auf sich nehmen“) beginnt und mit dem Hereinbrechen des Jüngsten Tages in Herrlichkeit fortgesetzt wird. Die Gemeinschaft eines Christen mit Christus und seiner Kirche ist ewig, ohne Ende – kein Tod wird mehr sein.

Offb 21,4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

11 Ich will dich den Weg der Weisheit führen; ich will dich auf rechter Bahn leiten, 12 dass, wenn du gehst, dein Gang dir nicht sauer werde, und wenn du läufst, du nicht strauchelst.“

Durch Jesus bessern wir uns wirklich, brauchen deshalb das Gericht Gottes nicht zu fürchten und haben deswegen Frieden mit Gott. Jesus bewahrt uns vor schweren Sünden (straucheln) und weil wir Frieden mit Gott haben, ist unser Leben nicht „sauer“ sondern süß.

13 Bleibe in der Unterweisung, lass nicht ab davon; bewahre sie, denn sie ist dein Leben. 14 Komm nicht auf den Pfad der Gottlosen und tritt nicht auf den Weg der Bösen. 15 Lass ihn liegen und geh nicht darauf; weiche von ihm und geh vorüber. 16 Denn jene können nicht schlafen, wenn sie nicht übel getan, und sie ruhen nicht, wenn sie nicht Schaden getan. 17 Sie nähren sich vom Brot des Frevels und trinken vom Wein der Gewalttat.“

Vers 13 bis 17 spielt darauf an, daß uns Wölfe (Irrlehrer) immer im Schafspelz begegnen, wie sich der Teufel als ein Engel des Lichts verstellt.

2Kor 11,14 Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.

Die Lehren der Irrlehrer sind Mogelpackungen – da ist nicht drin, was draufsteht. Sie präsentieren uns alles wunderschön verpackt, aber innendrin ist alles voller Unrat und Totengebeine. Wenn jemand nicht die Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel bringt, dann müssen wir ihm unterstellen, daß sein Sinnen nur Übeltun und Schadenanrichten ist. Die Irrlehrer sind die wahren Teufelsanbeter auf Erden, sie nähren sich vom Brot des Frevels (Irrlehre) und trinken vom Wein der Gewalttat (töten von Seelen). Ihr Gott ist der Teufel, er gibt ihnen Macht und Kraft (magisch-suggestive Fähigkeiten).

18 Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. 19 Der Gottlosen Weg aber ist wie das Dunkel; sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen werden.“

Der Mensch, der sich nicht auf den Weg der Bösen begibt, dessen Pfad wird immer heller leuchten. (Die „Bösen“ sind alle Irrlehrer der verschiedenen falschen Religionsgemeinschaften dieser Welt, die uns weismachen wollen, es gäbe eine Rechtfertigung für die Sünde. Sie wollen uns weismachen, wenn wir bestimmte Rituale ihrer Religion vollziehen würden, entbände uns das von wirklicher Besserung im Alltag. Sie wollen uns einreden, allein durch das Vollziehen bestimmter Rituale könnten wir das Wohlgefallen Gottes erlangen und wir bräuchten somit keine Angst vor dem kommenden Gericht Gottes zu haben. Die verschiedenen falschen Religionsgemeinschaften unterscheiden sich nur in der Art der Rituale, die sie ihren verführten „Schäfchen“ vorschreiben. Die Billige-Gnade-Protestanten, meist einfach Protestanten genannt, haben sogar überhaupt keine Rituale, sondern sie haben sich einen Pseudo-Jesus gemacht, der ein reiner Sündenbock ist und ihnen als vergeben muß, obwohl sie keinerlei Interesse an der Nachfolge Jesu haben und sich völlig an die Welt anpassen – für sie wird es ein sehr böses Erwachen geben am Jüngsten Tag)

Der Mensch, der sich nicht auf den Weg der Bösen begibt, bleibt auf dem Weg der Alten Kirche. Ihm ist klar, daß Gott ihn nach seine Werken richten wird (ich sehe mich übrigens nicht im Gegensatz zu Martin Luther). Er versucht nicht, durch bestimmte Rituale sich von tatsächlicher Besserung zu dispensieren (entbinden), sondern er bessert sich wirklich durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Das Christentum ist die einzige Religion, die dem Menschen dazu verhilft, sein sündiges Fleisch zu überwinden. Wir alle haben die Sündhaftigkeit des gefallenen Adam geerbt, haben eine starke, natürliche Neigung zum Sündigen. Durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe sterben wird der Sünde ab und kommen in Christus hinein. Wir in unserer Eigenschaft als Nachkommen des gefallenen Adam, als Erben seiner Sündhaftigkeit, werden für tot erklärt und empfangen den Heiligen Geist. Der Leib bleibt sündig in sich selbst auch nach der Taufe – allerdings müssen wir nach der Taufe nicht mehr den sündigen Neigungen unseres Leibes folgen, weil wir in unserer Eigenschaft als Sünder für tot erklärt wurden. Der treue Christ nimmt täglich die Verheißungen der Taufe in Anspruch und überwindet dadurch seinen sündigen Leib, der seinen alten Gewohnheiten nachgehen will. Der heilige Geist füllt das entstehende Vakuum aus und ist das neue Leben des Christen. Obwohl der Leib des Christen sündig in sich selbst ist, tut er doch gerechte, Gott wohlgefällige Werke – das ist ein anhaltendes Wunder.  Der Gegenstand der sakramentalen Taufe ist der Tod und die Auferstehung von Jesus. Jesus hat durch sein Opfer am Kreuz und seine Auferstehung die Grundlage für unsere Befreiung von der Sünde gelegt. Wenn wir Jesu Opfer am Kreuz als Werk der Befreiung von Sünden annehmen, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben. Da wir uns durch Jesu Kraft wirklich bessern im Alltag (indem wir festhalten an der Besserung bzw. der Heiligung, bewahren wir unseren Glauben an Jesus), werden wir am Jüngsten Tag durchkommen (wir werden errettet durch Glauben allein, das stimmt, aber der rettende Glaube ist nur der Glaube, durch den wir uns auch bessern). Wir brauchen auch keine Angst vor dem Gericht Gottes zu haben, denn wir „richten“ uns ja jeden Tag selbst durch den Glauben an Jesus.

Kurz gesagt: Der Pfad des Christen leuchtet deswegen immer heller, weil er sich täglich bessert in sittlich-moralischer Hinsicht; er sündigt immer weniger und liebt Gott und seinen Nächsten immer mehr. Der Weg des Menschen, der einer falschen Religion anhangt, wird immer dunkler, weil er täglich schlechter wird, immer mehr sündigt, und Gott und seinen Nächsten immer weniger liebt.

„sie wissen nicht, wodurch sie zu Fall kommen werden.“

Am Jüngsten Tag wird es für all jene, die sich durch eine falsche Religion über ihre Sünde hinwegtrösten ließen, ein böses Erwachen geben und sie werden zu Fall kommen. Auch schon auf Erden verursacht die Sünde Krankheit, Depression, physischen Tod, etc.

20 Mein Sohn, merke auf meine Rede und neige dein Ohr zu meinen Worten. 21 Lass sie dir nicht aus den Augen kommen; behalte sie in deinem Herzen, 22 denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam ihrem ganzen Leibe. 23 Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben. 24 Tu von dir die Falschheit des Mundes und sei kein Lästermaul. 25 Lass deine Augen stracks vor sich sehen und deinen Blick geradeaus gerichtet sein. 26 Lass deinen Fuß auf ebener Bahn gehen, und alle deine Wege seien gewiss. 27 Weiche weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen.“

Vers 20 bis 23 würde ich so deuten, daß man als Christ im Kampf gegen die Sünde nicht ermüden sollte. Wenn man Krankheiten hat, sollte man sich fragen, ob man nicht nachgelassen hat im Kampf gegen die Sünde und den Kampf wieder aufnehmen.

Hebr 12,1 Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist,

Hebr. 12, 4-5 4 Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf gegen die Sünde 5 und habt bereits den Trost vergessen, der zu euch redet wie zu seinen Kindern (Sprüche 3,11-12): »Mein Sohn, achte nicht gering die Erziehung des Herrn und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst.

Vers 24 bis Vers 27 würde ich so deuten, daß man als Christ keinerlei Umgang mit „Geistlichen“ falscher Religionen pflegen sollte. Das Problem ist, daß jene „Geistlichen“ wirklich magisch-suggestive Kräfte haben und sie können einen im Handumdrehen einwickeln, ehe man sich’s versieht. Wenn ich abends immer vor einem Bordell spazieren gehe, dann brauche ich mich nicht zu wundern, wenn ich eines Tages auch das Bordell betrete und dann einem Hürlein beiwohne. Genauso wie ich mich als Christ auf Distanz von Bordellen halte, halte ich mich fern von Irrlehrern – sie sind wirklich gefährliche Raubtiere, Wölfe im Schafspelz, Teufel, die sich als Engel des Lichts verstellen. Schon wenn ich einen Irrlehrer nur grüße, tue ich nicht von mir die Falschheit des Mundes und ich bin ein Lästermaul.

2Joh 10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.

2Joh 11 Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.

Gal 1,8 Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel.

Gal 1,9 Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht.

Übrigens ist jeder, der den Islam als legitime Religion anerkennt, ein Lästermaul und schuldig wegen der Falschheit seines Mundes.

Der Islam ist eine Lästerung des christlichen Gottes, weil er die Gottessohnschaft Jesu Christi und die Dreieinigkeit Gottes verleugnet.

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Auslegung Sprüche Salomos, Kapitel 3

1 Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, 2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden; 3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen. 5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken. 9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen. 11 Mein Sohn, verwirf die Zucht des HERRN nicht und sei nicht ungeduldig, wenn er dich zurechtweist; 12 denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn. 13 Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt, und dem Menschen, der Einsicht gewinnt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber, und ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler als Perlen, und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist in ihrer rechten Hand, in ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden. 18 Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten. 19 Der HERR hat die Erde durch Weisheit gegründet und nach seiner Einsicht die Himmel bereitet. 20 Kraft seiner Erkenntnis quellen die Wasser der Tiefe hervor und triefen die Wolken von Tau. 21 Mein Sohn, lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre Umsicht und Klugheit! 22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals. 23 Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Wege, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird. 24 Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, und liegst du, so wirst du süß schlafen. 25 Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt; 26 denn der HERR ist deine Zuversicht; er behütet deinen Fuß, dass er nicht gefangen werde.

27 Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 28 Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast. 29 Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. 30 Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. 31 Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen, 32 denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund. 33 Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet. 34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. 35 Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.

Auslegung

„1 Mein Sohn, vergiss meine Weisung nicht, und dein Herz behalte meine Gebote, 2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden; 3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.“

Vers 1 ist selbsterklärend (siehe auch Auslegung Sprüche Salomos, Kapitel 2)

2 denn sie werden dir langes Leben bringen und gute Jahre und Frieden;“

Wird sollten nicht wähnen, daß mit „langes Leben“ eine lange Existenz auf Erden gemeint ist. Es stimmt zwar, daß der Glaube an Jesus auch (physisch-medizinische) Heilung für den Leib bedeutet, aber dennoch bedeutet „langes Leben“ eine hohe Anzahl von Lebensjahren „in Christus“ und nicht eine lange Existenz auf Erden. Worauf es ankommt, sind die Jahre auf Erden, die man „im Herrn“ verbringt.

Was bedeutet das?

Durch Buße, Glauben an Jesus und sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe kommen wir in Jesus Christus hinein. Wer gläubig geworden ist, der ist in engster Beziehung mit einer Person der Gottheit, Jesus oder der Heilige Geist. Unser in sich selbst sündiger Leib will allerdings auch nach der Bekehrung weiterhin seinen alten, sündigen Gewohnheiten nachgehen. „Langes Leben, gute Jahre und Frieden“ werden wir dann haben, wenn wir nicht unseren alten Gewohnheiten nachgehen, sondern dem Heiligen Geist immer mehr Raum geben.

Kurz gesagt: Es geht darum, den Heiligen Geist, den man empfing, als man gläubig wurde, nicht zu dämpfen oder auszulöschen, indem man den alten, sündigen Neigungen nachgibt. Die bloße Gegenwart des Heiligen Geistes bedeutet langes Leben, gute Jahre und Frieden. Die Wonne des Paradiesgartens bestand in der Gegenwart Gottes – vor dem Sündenfall waren Adam und Eva völlig in Gott geborgen. Diese Geborgenheit in Gott war so greifbar, so real, daß Adam und Eva vor dem Fall jeglicher Kleidung entbehren konnten – sie waren buchstäblich in Gott eingehüllt. Wir als Nachkommen des gefallenen Adam können unmöglich der Bekleidung entbehren, was zeigt, wie sehr wir durch die Sündhaftigkeit, die wir vom gefallenen Adam geerbt haben, von Gott getrennt sind. Wer gläubig geworden ist, wächst natürlich Stück um Stück wieder in die Geborgenheit hinein, die Adam und Eva vor dem Fall hatten. Bei der Entrückung bzw. der ersten Auferstehung bekommt jeder Christ einen himmlischen Leib, der frei von sündigen Begierden ist, sodaß wir ungetrübte Gemeinschaft mit Gott genießen werden können.

1Kor 15,53 Denn dies Verwesliche (unser sündiger Leib; R. B.) muss anziehen die Unverweslichkeit (der himmlische Leib; R. B.), und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.

1Kor 15,54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.

2Kor 5,1 Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte (unser sündiger Leib; R. B.), abgebrochen wird, so haben wir einen Bau (der himmlische Leib; R. B.), von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.

2Kor 5,4 Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

Wenn jemand dem Herrn treu war, dann war es der Apostel Paulus. Er erfuhr langes Leben, gute Jahre und Frieden trotz der Tatsache, daß er oft äußerst unangenehme äußere Umstände hatte: Er war oft im Gefängnis, litt Hunger und Durst, wurde ausgepeitscht, gesteinigt, geschlagen etc.

2. Korinther 11, 23-27 23 Sie sind Diener Christi – ich (Paulus; R. B.) rede töricht: ich bin’s weit mehr! Ich habe mehr gearbeitet, ich bin öfter gefangen gewesen, ich habe mehr Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen. 24 Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; 25 ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. 26 Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; 27 in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße;

Wir müssen uns davor hüten, „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ in einem spießbürgerlichen Sinne zu verstehen, denn das wäre die vollkommene Pervertierung dieser Begriffe.

Angenommen, wir als einfache Christen würden vor ähnliche Herausforderungen gestellt wie der Apostel Paulus, würden dann aber bürgerliches „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ den Leiden des Apostels vorziehen, den Herausforderungen aus dem Wege gehen, dann würden wir „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ im geistlichen Sinne verlieren. Unglaublich dumm, teuflisch und pervers ist es, wenn heute sogenannte Geistliche (Wölfe im Schafspelz) behaupten „langes Leben, gute Jahre und Frieden“ im bürgerlichen Sinne wären ein Ausdruck des Segens Gottes – deren Verdammnis ist ganz recht.

„3 Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,“

„Gnade und Treu“ ist eine Person, Jesus.

Apg 13,34 Dass er (Gott; R. B.) ihn (Jesus; R. B.) aber von den Toten auferweckt hat und ihn nicht der Verwesung überlassen wollte, hat er so gesagt (Jesaja 55,3): »Ich will euch die Gnade, die David verheißen ist, treu bewahren

Tit 2,11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes (Jesus; R. B.) allen Menschen

„Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens,“

Das reale Leben ist so kompliziert, daß wir Abermillionen von Geboten bräuchten, um jede denkbare Situation so bewältigen zu können, daß es Gottes Wohlgefallen erregt. Die Gebote Gottes hängen dann an unserem Hals und sind dann auf die Tafel unseres Herzen geschrieben, wenn der Geber der Gebote, der Gesetzgeber, Gott, selbst in uns wohnt und wir ihm freiwillig Raum geben. Wenn er uns höchstpersönlich leitet, werden wir auch die schwierigsten Situation zu seiner vollsten Zufriedenheit meistern, das Gesetz erfüllen („erfüllen“ ist viel mehr als „halten“). Wie oben schon gesagt, eine Person der Gottheit empfangen wir durch Buße, Glauben an Jesus und sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Wir sterben der Sünde ab und kommen in Christus hinein durch die Taufe. Unser Leib bleibt allerdings sündig in sich selbst und unser Wille bleibt vollkommen frei. Wenn wir also freiwillig durch den Glauben an Jesus, die befreiende Kraft seines Todes und seiner Auferstehung, die uns durch die Taufe zugeeignet wurde, unsere alten, sündigen Gewohnheiten überwinden, dann hängen Gottes Gebote an unserem Hals und sind auf die Tafel unseres Herzens geschrieben. Der Glaube fängt an mit der Bezugnahme auf die Taufe; wir halten den Glauben durch Gehorsam in der Kraft Jesu. Gegenstand der Taufe sind der Tod und die Auferstehung Jesu und durch die Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus – die neue Geburt aus Wasser und Geist.

4 so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen.“

Paulus wurde von Menschen oft sehr unfreundlich behandelt, hatte nicht ihr Wohlgefallen, trotz der Tatsache, daß er das fast perfekte Beispiel eines Menschen war, der sich „Gottes Gebote um den Hals hing“ und bei dem sie „auf die Tafel seines Herzens geschrieben waren“. Dies scheint Vers 4 zu widersprechen.

Ich wage, zu behaupten, es kommt bei allen Menschen gut an, wenn sich jemand christlich verhält, auch wenn sie selbst nicht gläubig sind. Das Problem ist nur, daß die Menschen häufig nicht bereit sind, irdische Interessen zu opfern um eines Christen willen. Würde man sein Wohlgefallen an einem Christen offenbaren, hätte man Nachteile zu erleiden und deswegen „verkneift“ man es sich. Allerdings zählt das vor Gott natürlich wie Hass, denn es ist unverzeihliche Feigheit.

Zur Zeit der großen Gerichte Gottes über Ägypten, als er sein Volk Israel von dort herausführen wollte, genoss der Mann Mose Hochachtung bei vielen Ägyptern trotz der Tatsache, daß er es war, der immer die einzelnen Gerichte wie Heuschrecken, Hagel, etc. ankündigte.

2Mo 11,3 Und der HERR verschaffte dem Volk Gunst bei den Ägyptern, und der Mann Mose war sehr angesehen in Ägyptenland vor den Großen des Pharao und vor dem Volk.

Der Pharo selbst allerdings war ein ausgesprochener Feind des Mose und wollte ihn töten.

Somit waren die Ägypter in einem Konflikt: Sie hatten Wohlgefallen an Mose, aber Pharao war nun mal ihr Herr.

Wenige Verse nach 2. Mose 11, 3 lesen wir das Folgende:

2Mo 11,5 und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.

Die ältesten Söhne aller Ägypter mußten sterben auch jener, die Mose Ansehen entgegenbrachten.

Wie ist das zu erklären?

Nun, die Ägypter waren zu feige, sich um Mose willen vom bösen Pharao loszusagen – offenbar sagte sich kein einziger Ägypter vom Pharao los, denn sonst hätte der Herr ja nicht alle ältesten Söhne geschlagen. Aus Gottes Sicht war die Liebe der Ägypter zu Mose Hass, weil sie nicht bereit waren, sich um Mose willen vom Pharao loszusagen.

Es gab bisher wahrscheinlich wenig Zeit in der Geschichte, wo einen offenkundige Liebe zu Jesus und seiner Kirche nichts gekostet hätte. Viele waren nicht bereit für ihre Liebe zur Kirche oder Jesus einen Preis zu bezahlen und so wird ihre Liebe am Jüngsten Tag von Gott wie Hass gerechnet werden – Feigheit ist unverzeihlich.

Herodes Antipas mochte Johannes den Täufer, aber er mochte auch seine Frau, die Johannes‘ Kopf wollte. Aus Gottes Sicht war Herodes‘ Liebe zu Johannes Hass, denn er war nicht bereit um Johannes willen, die Liebe seiner Frau zu opfern, die nun mal Johannes‘ Kopf wollte.

Mt 10,37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. (diesen Vers kann man sicherlich um die Liebe zwischen Ehemann und Ehefrau erweitern; allerdings kann und darf daraus kein Grund für eine Scheidung abgeleitet werden – 1Kor 7,13 Und wenn eine (gläubige; R. B.) Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden; R. B.)

Mk 8,38 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Lk 9,26 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.

„5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.“

Vers 5 ist keine Anweisung an Christen, den Verstand auszuschalten. Vielmehr ist der Vers so gemeint, daß der Christ in all seinem Denken auch die Offenbarungen Gottes berücksichtigen soll. In der Bibel finden wir Aufzeichnungen von Männern Gottes darüber, was Gott ihnen geoffenbart hat. Diese Offenbarungen beziehen sich auf alle Bereiche des Lebens. Der reine Verstandesmensch (Rationalist) berücksichtigt die Offenbarungen, die wir in der Bibel finden, entweder überhaupt nicht oder nur teilweise. Was Gott uns in der Bibel geoffenbart hat, hat einen Bezug zur historischen Wirklichkeit, zur Wirklichkeit, in der wir leben. Wenn wir Gottes Offenbarung nicht berücksichtigen, haben wir kein vollständiges Bild bzw. nur ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit. Und eines ist klar: Wenn ich heute einen Plan mache für irgendeine Sache und berücksichtige nicht alle Gegebenheiten im Voraus, dann muß mein Plan zumindest langfristig scheitern. Friedrich der Große, König von Preußen, war so stolz auf seinen Rationalismus, aber in Wirklichkeit (aus christlicher Sicht) war er ein Narr bzw. närrischer Heide, denn er traf Entscheidungen auf der Grundlage eines verzerrten Bildes von der Wirklichkeit, eines verzerrten Weltbildes.

Natürlich, für viele kleine Geschäfte des Alltags ist es ohne Belang, ob wir die Offenbarungen Gottes berücksichtigen oder nicht – da genügt einfach der gesunde Menschenverstand, den sowohl Christen als auch Nicht-Christen haben. Wenn es z. B. draußen minus 20 Grad hat, dann zieh‘ ich mir eine dicke Jacke an, bevor ich rausgehe und geh‘ nicht im T-Shirt raus. Der größte Teil der Menschheit wird ähnlich handeln, egal ob Christ oder Nicht-Christ.

Sicherlich gibt es heute kaum mehr einen Menschen, der nicht Internet und Fernsehen zuhause hat. Wenn sich heute jemand in der Schule oder am Arbeitsplatz outen will, dann braucht er nicht zu sagen, er sei homosexuell, sondern seinen Mitschülern bzw. Kollegen wird er sich verdächtig machen, wenn er gesteht, weder Internet noch Fernsehen zuhause zu haben. Aber ich wage, zu behaupten, daß ein Christ sich auf den Weg Richtung Abgrund begibt bzw. den Abfall vom Glauben (Apostasie) riskiert, wenn er Internet und Fernsehen zuhause hat. Fernsehen und Internet sind verseucht mit Pornographie. Jemand, der Internet und Fernsehen zuhause hat, und behauptet, er würde sich nie pornographische Sachen anschauen, dem „sollte man gleich eine aufs Maul hauen“ (beachte die Anführungszeichen) für sein freches, dreistes Lügen. Ein frommer Christ wird Internet und Fernsehen nicht zuhause haben, sondern an einem öffentlichen Ort (z. B. Bibliothek) benutzen, wo er von vielen Augen umgeben ist und er es kaum über sich bringen wird, in aller Öffentlichkeit ein Porno anzuschauen. An einem öffentlichen Ort ist dem Christen seine Scham eine nützliche Helferin und bewahrt ihn.

Hierher gehört, was Gott uns durch den Apostel Paulus geoffenbart hat:

Röm 13,13 Lasst uns anständig wandeln wie am Tag; nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht;

Röm 13,14 sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und treibt nicht Vorsorge (z. B. Internet oder Fernsehen zuhause; R. B.) für das Fleisch, dass Begierden wach werden!

Natürlich, ein Nicht-Christ kennt diese Verse aus dem Römerbrief entweder nicht, oder er hält sie einfach für irrelevant. Aber ein frommer Christ weiß, daß Gott durch Paulus gesprochen hat und gehorcht dieser Anweisung.

Auch weiß der Christ aus der Bibel, daß Sünde (z. B. Unzucht) zumindest langfristig zerstörerisch wirkt. Der Sünder ruiniert sich durch seine Sünde physisch und psychisch, und am Ende erntet er die ewige Verdammnis. Indem der Sünder die göttliche Offenbarung nicht in sein Denken mit einbezieht, misslingt sein Leben, denn er geht „schlüpfrige“ Wege; er plant bzw. gestaltet sein Leben falsch.

Röm 6,23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod (Krankheiten, Depressionen, physischer Tod, ewiger Tod, u.v.m.; R. B.), die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Kurz gesagt: Der Christ bezieht in sein Denken immer die Offenbarungen Gottes mit ein – so wird er recht geführt und sein Leben gelingt.

„7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.“

Wieviele Menschen mag es geben, die sich dünken, weise zu sein, weil sie Anhänger des Rationalismus sind. Aber aus christlicher Sicht ist der Rationalismus mehr oder weniger eine Irrlehre, denn er ist einfach nicht wahr, nicht wirklich realistisch. Das Denken des Rationalisten, der meint, er sei allen Religiösen überlegen, ist in Wirklichkeit beschnitten, unvollständig und muß langfristig in den Abgrund führen. Also, man dünke sich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das ist der Weg des Lebens, wenn wir durch die Kraft Jesu Christi die sündigen Neigungen unseres Leibes überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben. Es ist einfach unsere persönliche Sünde, die zerstörerisch ist. Mit dieser Erkenntnis ist unglaublich viel gewonnen, das ist wirkliche Weisheit. Vollends den Sieg tragen wir davon, wenn wir, wie schon gesagt, durch Christus unsere Sünde überwinden, denn dann sind wir solche, die Gott fürchten und vom Bösen weichen. Das Ganze ist tatsächlich mit körperlicher Gesundung verbunden, wie Vers 8 sagt, da Gott selbst das Leben ist. Je weniger wir sündigen, desto mehr durchdringt uns Gott, das Leben, und das macht sich auch durch Gesundheit bzw. Heilung des Leibes bemerkbar.

Joh 11,25 Jesus sprach zu ihr (Marta, die Schwester des Lazarus, den Jesus auferweckte; R. B.): Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben (der leibliche Tod des Christen wird durch Christus so stark abgemildert, daß man von Entschlafen reden kann, was ein Wiederaufwachen impliziert; R. B.) ist;

„9 Ehre den HERRN mit deinem Gut und mit den Erstlingen all deines Einkommens, 10 so werden deine Scheunen voll werden und deine Kelter von Wein überlaufen. 11 Mein Sohn, verwirf die Zucht des HERRN nicht und sei nicht ungeduldig, wenn er dich zurechtweist; 12 denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn.“

Vers 9 sollte man nicht so deuten, wie vielleicht manche Prediger US-amerikanischer Megachurches tun, daß man durch Spenden an die Kirche den (materiellen) Segen Gottes erzwingen könnte, der dem persönlichen Reichwerden auf Erden dienen soll. Nein, das Streben nach irdischer Herrlichkeit, wozu materieller Reichtum gehört, ist mit dem Christentum nicht vereinbar. Vielmehr geht es darum, wie Jesus sagt, Schätze im Himmel zu sammeln durch Spenden an die Kirche. Natürlich kann Gott einen wohltätigen Christen darin materiell segnen, daß er ihm die Fähigkeit gibt, überhaupt Einkommen zu erwirtschaften. Aber der Christ wird große Teile dessen, was ihm der Segen des Herrn bescherte, wiederum dem Aufbau des Reiches Gottes bzw. der Kirche zur Verfügung stellen, wie er überhaupt weiß, der er selbst und alles was er hat, dem Herrn gehört.

Mt 6,19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. (sagte Jesus)

Mt 6,20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. (sagte Jesus)

1Kor 6,20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

Lukas 12, 16-21 16 Und er (Jesus; R. B.) sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen. 17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast? 21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Lukas 12, 31-34 31 Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen. 32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. 33 Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt, und den keine Motten fressen. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Kurz gesagt: Der Christ spart sich ein Vermögen zusammen auf einem Bankkonto im Himmel, indem er sein ganzes Leben einschließlich seiner materiellen Güter, die er erwirtschaftet, für die Werke der Kirche einsetzt. Durch die Spenden der Gläubigen finanziert die Kirche Mission und Diakonie (z. B. Hilfe für verfolgte Christen, die keine Möglichkeit der Erwerbsarbeit haben), den Unterhalt der Geistlichen, den Unterhalt der Verwaltungsangestellten, den Unterhalt von Gebäuden, etc. Natürlich wird die wahre Kirche das Meiste für Mission und Diakonie ausgeben, denn das sind die zwei Kernaufgaben. Es bleibt natürlich jedem Christen unbenommen, auch direkt einem anderen Christen in Not zu helfen – es muß nicht alles über die kirchliche Verwaltung laufen. Jedoch sollte man immer berücksichtigen, daß zum Helfen immer auch eine gewisse Kompetenz gehört, die der Einzelne oft nicht hat.

Der Christ ist immer in Gefahr, zuviel von dem, was ihm der Segen des Herrn beschert hat, für sich selbst auszugeben, das heißt für Wohlleben, Statussymbole und Zukunftvorsorge. Solches Verhalten ist aber nicht dem Glauben gemäß, denn der Herr hat ja verheißen, für jene zu sorgen, die sich zuerst für sein Reich einsetzen – der Christ braucht nicht für sich selbst zu sorgen, was nicht heißt, daß er nicht einer Erwerbsarbeit nachgeht. Das Ganze scheint dem Herrn so wichtig zu sein, daß er Fehlverhalten in diesem Punkt mit Zucht und Zurechtweisung ahndet, wie wir in Vers 11 lesen können. Zucht und Zurechtweisung kann darin bestehen, daß Gott uns z. B. eine Krankheit schickt (in Vers 8 ist ja vom umgekehrten Fall die Rede, das heißt, daß Gott uns Heilung widerfahren lassen wird, wenn wir vom Bösen weichen), wenn wir nach Macht, Ehre und Reichtum streben, was böse ist, und es nicht Gott überlassen uns diese Dinge zu geben, falls er es für angebracht hält.

5. Mose 28, 58-61 58 Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, 59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten. 60 Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen; 61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.

Jakobus 5, 14-16 14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Durch das Wort „Erstling“ kommt Folgendes zum Ausdruck: Es mag einer, bevor er von seinem gerade überwiesenen Monatslohn der Kirche etwas gibt, sich erst einmal eine schicke Espressomaschine kaufen, dann läßt er eine Gartenbaufirma kommen, um die Hecke zu schneiden und schließlich wird noch ein großer Betrag aufs Sparkonto eingezahlt, denn man weiß ja nicht, was morgen kommt. Wer so handelt, der hat eben seine Erstlinge nicht dem Herrn gegeben, was er ahnden wird. Vielmehr sollte einem die Anliegen der Kirche und deren Finanzierung auch höchstpersönliche Anliegen sein. Man sollte erst fragen: „Was braucht die Kirche?“, bevor man an die eigenen Bedürfnisse denkt – dann ist man einer, der die Erstlinge gibt. Was man dann nicht zu entbehren können meint (das ist bei jedem verschieden) für sich selbst, das behalte man ruhig auch für sich selbst. Gott weiß, daß wir alle einen Mindestbedarf haben, gönnt uns natürlich auch ein gewisses Wohlbefinden – hier muß jeder für selbst abwägen, was er der Kirche gibt und was er für sich selbst behält. Immer sollte man im Hinterkopf behalten, daß es letztendlich der Segen des Herrn war, der einem alles bescherte und sich deswegen nicht undankbar erzeigen.

Timotheus 6, 17-19 17 Den Reichen in dieser Welt gebiete (schrieb Paulus an Timotheus; R. B.), dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; 18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, 19 sich selbst einen Schatz sammeln (im Himmel; R. B.) als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen.

„13 Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt, und dem Menschen, der Einsicht gewinnt! 14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber, und ihr Ertrag ist besser als Gold. 15 Sie ist edler als Perlen, und alles, was du wünschen magst, ist ihr nicht zu vergleichen. 16 Langes Leben ist in ihrer rechten Hand, in ihrer Linken ist Reichtum und Ehre. 17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden. 18 Sie ist ein Baum des Lebens allen, die sie ergreifen, und glücklich sind, die sie festhalten.“

Kein Mensch kann leben ohne ein gewisses Mindestmaß an Macht, Ehre und Reichtum oder zumindest die Hoffnung darauf. Angenommen, ein Mensch wüßte, er würde bis in alle Ewigkeit nicht ein gewissen Maß an Macht, Ehre und Reichtum erlangen, dann würde er sicherlich wünschen, er wäre nie geboren worden. Der Christ allerdings, also der Mensch, der Weisheit erlangt und Einsicht gewonnen hat, überlässt es Gott, ihm ggf. Macht, Ehre und Reichtum zu geben. Gier ist genau das Gegenteil davon. Gier kommt darin zum Ausdruck, daß man es eben nicht Gott überlässt, einem ggf. Macht, Ehre und Reichtum zu geben.

Mit dem Missverständnis, Christen seien Leute, die gerne „in der Scheiße baden“, muß gründlich aufgeräumt werden. Kein Christ hat Wohlgefallen daran, wenn er immer machtlos ist, nicht geehrt und arm bis zur Mittellosigkeit. Aber der Christ nimmt sich Macht, Ehre und Reichtum nicht mit Gewalt oder durch Betrug, sondern versucht ein sittlich-moralisch hochstehendes Lebens zu führen, wofür in Gott belohnen kann, wenn die Zeit gekommen ist.

Kurz gesagt: Für einen Christen sind wirkliche Macht, Reichtum und Ehre  nur Macht, Reichtum und Ehre, die er aus Gottes Hand empfängt.

Da unsere Gesellschaft mehr und mehr wieder heidnisch wird, kann heute der treue Christ weder von staatlicher noch von kirchlicher Seite erwarten, daß seine treue Nachfolge Jesu mit Macht, Ehre oder Reichtum belohnt wird – er muß eher das Gegenteil erwarten, so wie Jesus, der von Pontius Pilatus, dem römischen Landpfleger, gekreuzigt wurde. Auch dem Paulus, der ein sehr treuer Christ war, wurde von der heidnischen Gesellschaft seiner Zeit schwer zugesetzt.

Joh 15,18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.

Joh 15,19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

1Joh 3,13 Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn euch die Welt hasst.

In diesen Versen ist mit „Welt“ die tendenziell heidnische Welt gemeint. Angenommen, ein Land hat eine christliche Regierung und eine Kirche auf Grundlage des Befundes der Bibel, dann darf man diese Verse nur sehr bedingt anwenden. Bei einer christlich geprägten Gesellschaft kann man nicht von „die Welt“ reden. Jemand der in einer christlichen Gesellschaft zuschanden wird, der sollte die Ursache hierfür ernsthaft bei sich selbst suchen. Sicherlich war Deutschland vor langer Zeit christlich geprägt, heute aber ist es ein neuheidnischer Sündenpfuhl, denn Gott bald vaporisieren wird.

Der treue Christ wird sich heute vielfach damit begnügen müssen, ein gutes Gewissen zu haben, zu wissen, daß er Jesus treu nachfolgt. Alle Hoffnung auf Anerkennung seiner Nachfolge wird er auf die Ewigkeit verschieben müssen bzw. Anerkennung bleibt auf den kleinen Kreis seiner Brüder und Schwestern im Herrn begrenzt.

1Joh 2,16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust (vermutlich Unzucht; R. B.) und der Augen Lust (vermutlich Begehren, Statussymbole; R. B.) und hoffärtiges Leben (vermutlich Dünkelhaftigkeit; R. B.), ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

1Joh 2,17 Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

1. Korinther 4, 8-13 8 Ihr (die Korinther; R. B.) seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ihr herrscht ohne uns? Ja, wollte Gott, ihr würdet schon herrschen, damit auch wir (Paulus und andere Apostel; R. B.) mit euch herrschen könnten! 9 Denn ich denke, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen. 10 Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet. 11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe 12 und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir’s; 13 man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute. (bei der Auslegung dieses Abschnitts muß man berücksichtigen, daß die Welt zu Paulus‘ Zeiten noch heidnisch war; von daher die Ablehnung der Apostel und ihrer Lehre; R. B.)

Die Korinther wollten einerseits Christen sein, andererseits beanspruchten sie auch ihren Platz in der Welt (klug, stark, herrlich). Dem hält der Apostel sein und das Leben der anderen Apostel entgegen. Ihnen erging es in der Welt genau umgekehrt wie den Korinthern. Dies war natürlich eine sehr scharfe Kritik an den Korinthern, denn wenn sie keine Kompromisse gemacht hätten, wäre es ihnen wie den Aposteln ergangen. Paulus fordert sie praktisch auf, ihre Kompromisse aufzugeben und den Weg der Apostel zu gehen.

17 Ihre Wege sind liebliche Wege, und alle ihre Steige sind Frieden.“

Vers 17 darf man nicht bürgerlich verstehen, wie nun, glaube ich, genug gesagt ist. Der Weg des Christen ist lieblich, weil er seinen Weg mit Gott geht – er kann dennoch sehr schwierige äußere Umstände haben – die Gegenwart Gottes aber läßt ihn alles ertragen, die Freude im Herrn kann durch schwierige Umstände nicht getrübt werden.

„Frieden“ bedeutet, daß der Christ keine Angst vor dem Gericht Gottes hat, weil er sich nichts zu Schulden kommen läßt. Das ist nicht der Pseudo-Friede der Welt, die einfach das Gericht Gottes leugnet und in Sünden dahinvegetiert. Die Welt hat sozusagen Frieden mit Gott, weil sie Gott einfach abgeschafft hat.

1Thess 5,3 Wenn sie (die Bürger dieser Welt; R. B.) sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben (der Tag des Herrn bzw. die Wiederkunft Jesu Christi; R. B.) schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen.

„19 Der HERR hat die Erde durch Weisheit gegründet und nach seiner Einsicht die Himmel bereitet. 20 Kraft seiner Erkenntnis quellen die Wasser der Tiefe hervor und triefen die Wolken von Tau. 21 Mein Sohn, lass sie nicht aus deinen Augen weichen, bewahre Umsicht und Klugheit! 22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals.“

Die „Weisheit“ ist Jesus.

Jesus hat buchstäblich jedes Atom dieses Universums unter seiner Kontrolle. Durch seine gewaltige Macht kann er den Christen durch alle Gefahr hindurchtragen. Übrigens muß dies nicht bedeuten, daß der Christ immer von Körperverletzung und Tod verschont bleibt. Aber die Macht des Herrn ist so groß, daß der Tod (auch Märtyrertod) des Christen nicht als Sterben sondern als Entschlafen bezeichnet wird. Der Christ erleidet alles im Herrn und dadurch wird alles erträglich – das Leben, Jesus, ist bei ihm.

Apostelgeschichte 7, 54-60 54 Als sie (der hohe Rat der Juden; R. B.) das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie knirschten mit den Zähnen über ihn (der Christ Stephanus; R. B.). 55 Er aber, voll Heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes 56 und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen. 57 Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, 58 stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes, der hieß Saulus, 59 und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! 60 Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Stephanus durfte unmittelbar vor seinem Tod den Herrn in seiner himmlischen Herrlichkeit sehen und dieser Anblick trug ihn durch den Tod hindurch, machte die Schmerzen des Todes erträglich.

Die Regierungen dieser Welt und alle Religionsgemeinschaften außer der christlichen Kirche sind heute derartig degeneriert, daß sie in der Offenbarung des Johannes als Tiere (Bestien) bezeichnet werden. Sie haben die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt, sodaß das Böse das Gute zu sein scheint und das Gute das Böse. Nichtsdestotrotz ist Christus der souveräne Herr und wird bald wieder alles vom Kopf auf die Füße stellen. Er, durch den Gott Himmel und Erde gemacht hat und der den Regen gibt und das Quellwasser, ist die einzig relevante Instanz für jeden Christen, auch wenn die Welt in Lüge ersäuft, ihre Maßstäbe absolut setzt.

Phil 2,11 und alle Zungen (auch die ungläubigen) bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

22 Das wird Leben sein für dein Herz und ein Schmuck für deinen Hals.““

Vers 22 bedeutet geistliche, psychische und physische Gesundheit und Ehre, die vor Gott gilt.

23 Dann wirst du sicher wandeln auf deinem Wege, sodass dein Fuß sich nicht stoßen wird. 24 Legst du dich, so wirst du dich nicht fürchten, und liegst du, so wirst du süß schlafen. 25 Fürchte dich nicht vor plötzlichem Schrecken noch vor dem Verderben der Gottlosen, wenn es über sie kommt; 26 denn der HERR ist deine Zuversicht; er behütet deinen Fuß, dass er nicht gefangen werde.“

Viele Menschen bilden sich nur ein, sie würden „sicher auf ihrem Lebensweg wandeln“. Sie wägen sich in Sicherheit, fürchten kein Gericht Gottes, weil sie sich irgendeiner falschen Religion (eine vermeintliche Praxis, durch die sie sich Gott zu nahen können glauben, ohne sich wirklich sittlich-moralisch zu bessern) hingeben. Alle falschen Religionen führen zur Rechtfertigung der Sünde (man vollzieht einige Rituale seiner Religion, die einen von wirklicher Heiligung im Alltagsleben entbinden) und „so stößt man sich mit seinem Fuß“, indem man sündigt trotz der Tatsache, daß man religiös ist (eigentlich ist man pseudo-religiös). Der einzig wahre Glaube jedoch, der Glaube an Jesus, bringt reale Sicherheit vor dem Gericht Gottes, denn der Glaube an Jesus führt dazu, daß man real immer weniger Sünden begeht und immer mehr Gott und seinen Nächsten liebt. Der echte Christ macht sich nichts vor, vollzieht keine lächerlichen Rituale (z. B. „die fünf Säulen des Islam“), sondern durch Jesus überwindet er immer mehr sein sündiges Fleisch. Der Christ wird am jüngsten Tag durchkommen, weil er sich durch die befreiende Kraft Jesu wirklich gebessert hat, Gott immer wohlgefälliger wurde.

Römer 2, 7-10 ewiges Leben (und Friede und Sicherheit; R. B.) denen, die in aller Geduld mit guten Werken (Gottesliebe und Nächstenliebe; R. B.) trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben (im Himmel; R. B.); Ungnade und Zorn aber denen, die streitsüchtig sind (Anhänger falscher Religionen; R. B.) und der Wahrheit (das Evangelium Gottes  von seinem Sohn Jesus Christus; R. B.) nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit; Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, zuerst der Juden (Anhänger des Gesetzesjudentums; R. B.) und ebenso der Griechen (Anhänger des antiken griechischen Götterolymps bzw. heute jeder falschen Religion; R. B.); 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die Gutes tun, zuerst den Juden (Judenchristen; R. B.) und ebenso den Griechen (Heidenchristen; R. B.).

„27 Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. 28 Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast.“

Diese Weisung ist von existenzieller Bedeutung für die christliche Kirche. Häufig befinden sich im Laufe der Geschichte ganze Länder und Gesellschaften in Apostasie (Abfall vom Glauben) bezüglich des Christentums. Dies führt dazu, daß Anhänger des christlichen Bekenntnisses benachteiligt (diskriminiert) werden, was im Extremfall in eine Verfolgung münden kann, die Körperstrafen oder Todesstrafe einschließt. Aber auch eine „moderate“ Verfolgung ist schlimm genug. Man belegt Christen mit einem Stigma, „tut sie in den Bann“ und so verlieren nicht wenige ihre Arbeitsstelle, denn wer will schon einen Geächteten als Angestellten haben.

1Thess 2,14 Denn, liebe Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben.

Joh 9,22 Das sagten seine (ein Blindgeborener, den Jesus wieder sehend gemacht hatte; R. B.) Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn (Jesus; R. B) als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden.

Joh 12,42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden.

Joh 16,2 Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen. Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.

Christen fallen heute als solche, „die unter dem Bann sind“, ziemlich schnell auf am Arbeitsplatz, weil sie es weder tolerieren noch akzeptieren können, wenn Muslime und Homosexuelle sich als ihre (geistlichen) Brüder bezeichnen. Der Christ wird Muslimen und Homosexuellen mit allem Nachdruck sagen, daß sie aus der christlichen Kirche ausgeschlossen sind – dann verfällt der Christ sofort der „Acht“. Der Bannstrahl des Papstes besteht heute darin, daß er alles aus der menschlichen Gesellschaft ausschließt, was nicht den Götzen Toleranz anbetet. Wer nicht religiös und sexuell sehr tolerant ist, ist aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

Deutschland ist mehr oder weniger wieder ein heidnisches Land geworden (ich zähle auch Anhänger falscher Religionen zu den Heiden). Würde die echte, christliche Kirche, die eine Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel hat, heute durch eine Reformation wieder vom Nicht-Sein zum Sein gelangen, würde sie die allerschärfste Ablehnung von Seiten der etablierten Gesellschaft erfahren. Sicherlich wäre immer ein signifikanter Teil ihrer Glieder arbeitslos – sie wären nicht arbeitslos aufgrund von Schlamperei, Faulheit, Inkompetenz, etc., sondern weil man sie aufgrund ihres christlichen Glaubens gekündigt hat, das heißt eigentlich ohne wirklichen Grund gekündigt hat (man kann natürlich immer irgendetwas vorschieben).

Jene in der Gemeinde, die gerade noch Arbeit haben wie durch ein Wunder, sollen jenen behilflich sein, die gerade arbeitslos sind. Trotz Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe gibt es sicher immer wieder Fälle, die Hilfe brauchen. Und, natürlich, die Bibel gilt ja nicht nur für deutsche Christen sondern weltweit. In vielen Teilen der Welt sind die säkularen, sozialen Sicherungssysteme wesentlich schlechter als in Deutschland und da ist die Hilfe der Gemeinde für einen ausgestoßenen Christen essentiell (lebenswichtig).

Jakobus 2, 14-17 14 Was hilft’s, Brüder und Schwestern, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? 15 Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung 16 und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das? 17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.

Angenommen, die christliche Kirche würde heute wieder vom Nicht-Sein zum Sein gelangen durch eine Reformation, dann würden sich aber dennoch innerhalb kürzester Zeit wieder Irrlehrer in die neue Kirche einschleichen. Jenen würde es nicht um das Seelenheil der einfachen Christen gehen sondern nur um schändlichen Gewinn. Von daher hätten sie natürlich ein großes Interesse an wohlhabenden Gemeindegliedern und nichts als Verachtung für solche übrig, die bedürftig wären. Der bedürftige Christ ist also selbst in der Kirche in Gefahr, der „Acht“ zu verfallen.

29 Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt. 30 Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat. 31 Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen,“

Sehr böse ist es, seinen bedürftigen Bruder in der Gemeinde („der bei dir wohnt“) zu verachten. Ohne ein Gespräch mit ihm geführt zu haben, unterstellt man, er habe wegen Schlamperei, Faulheit, Inkompetenz, etc. seinen Arbeitsplatz verloren. Diese böse Unterstellung ist ein Sünde, fast so schlimm wie Mord. Das ist ein ungerechtes Richten und so schlimm wie Gewalttat.

Jakobus 2, 1-13 1 Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. 2 Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, 3 und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!, 4 ist’s recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken? 5 Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? 6 Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? 7 Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? 8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; 9 wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. 10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. 11 Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. 12 Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. 13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

„32 denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund. 33 Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet. 34 Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben. 35 Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.“

Jakobus 5, 1-6 1 Und nun, ihr Reichen: Weint und heult über das Elend, das über euch kommen wird! 2 Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind von Motten zerfressen. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen! 4 Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben, den ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth. 5 Ihr habt geschlemmt auf Erden und geprasst und eure Herzen gemästet am Schlachttag. 6 Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet, und er hat euch nicht widerstanden.

 

 

 

 

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Auslegung der Sprüche Salomos, Kapitel 2

Die Weisheit bewahrt vor dem Verderben

1 Mein Sohn, wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst, 2 sodass dein Ohr auf Weisheit Acht hat, und du dein Herz der Einsicht zuneigst, 3 ja, wenn du nach Vernunft rufst und deine Stimme nach Einsicht erhebst, 4 wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen: 5 dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden. 6 Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht. 7 Er lässt es den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen. 8 Er behütet, die recht tun, und bewahrt den Weg seiner Frommen. 9 Dann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frömmigkeit und jeden guten Weg. 10 Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, 11 Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten, – 12 dass du nicht gerätst auf den Weg der Bösen noch unter Leute, die Falsches reden, 13 die da verlassen die rechte Bahn und gehen finstere Wege, 14 die sich freuen, Böses zu tun, und sind fröhlich über böse Ränke, 15 die krumme Wege gehen und auf Abwege kommen, – 16 dass du nicht gerätst an die Frau eines andern, an eine Fremde, die glatte Worte gibt 17 und verlässt den Gefährten ihrer Jugend und vergisst den Bund ihres Gottes; 18 denn ihr Haus neigt sich zum Tode und ihre Wege zum Ort der Toten; 19 alle, die zu ihr eingehen, kommen nicht wieder und erreichen den Weg des Lebens nicht, – 20 dass du wandelst auf dem Wege der Guten und bleibst auf der Bahn der Gerechten; 21 denn die Gerechten werden im Lande wohnen und die Frommen darin bleiben, 22 aber die Gottlosen werden aus dem Land ausgerottet und die Treulosen daraus vertilgt.

1 Mein Sohn, wenn du meine Rede annimmst und meine Gebote behältst, 2 sodass dein Ohr auf Weisheit Acht hat, und du dein Herz der Einsicht zuneigst, 3 ja, wenn du nach Vernunft rufst und deine Stimme nach Einsicht erhebst, 4 wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen: 5 dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.“

„Gebote“? Das Wort „Gebot“ löst bei einem Evangelikalen (die Evangelikalen sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen wegen der schändlichen Wiedertaufe) wahrscheinlich genauso viel Unbehagen aus wie das Wort „Sakrament“. „Gebote?“ „Kommt es nicht darauf an, eine Beziehung zu Jesus zu haben?“, denkt sich der Evangelikale – Gebote bringt er mit Gerechtigkeit aus Werken in Zusammenhang, und „Gerechtigkeit aus Werken ist nicht biblisch“, denkt sich der Evangelikale.

Der echte, christliche Glaube ist nicht gesetzlos, das heißt ein Christ, der den Heiligen Geist hat, führt ein Leben, das in der Regel nicht mit dem Gesetz der Thora (fünf Bücher Mose) in Konflikt kommt. Ein echter Christ käme  nie auf die Idee, zu behaupten, Jesus habe ihm etwas „gezeigt“, was mit dem Brechen eines Gebotes einhergehen würde. Nein, das Leben im Geist führt nicht zum Brechen der Gebote. Wer behauptet, er habe eine Beziehung zu Jesus, und bricht regelmäßig Gebote, der hat schlichtweg keine wirkliche Beziehung zu Jesus – alles nur Einbildung, Fiktion, Illusion, Träumerei.

Wenn Sie, lieber Leser, ein Evangelikaler sind und bemerken, daß Sie regelmäßig Gebote brechen trotz ihres „Glaubens“, dann sollten Sie nicht ruhen, bis Sie die Lösung für dieses äußerst schwerwiegende Problem gefunden haben. Suchen Sie nach der Lösung für dieses Problem wie nach Silber und Schätzen, dann werden Sie die wahre Erkenntnis Gottes finden. Lassen Sie sich nicht von den Ältesten Ihrer Gemeinde damit abspeisen, jemand könne nicht mehr verloren gehen, wenn er einmal zu der Erkenntnis gelangt sei, daß Jesus Christus für ihn am Kreuz starb und dort seine Sünden getragen hat. Stützen Sie sich auch nicht auf Joh. 3, 16:

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

„Glauben“ bedeutet viel mehr, als nur etwas für wahr halten. Nur wenn Sie den Glauben der Alten Kirche auf Grundlage des Befundes der Bibel haben, dann glauben Sie wirklich und nur dann ist Joh. 3, 16 für Sie gültig. Wie gesagt, Glauben ist viel mehr, als nur etwas für wahr halten. Wenn Sie wirklich glauben, dann überwinden Sie ihr sündiges Fleisch durch die befreiende Kraft von Jesus Tod und Auferstehung. Der echte Glaube fängt damit an, daß Sie sich auf die sakramentale Taufe beziehen, die neue Geburt aus Wasser und Geist. Durch die Taufe werden wir metaphysisch mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden; wir sterben und auferstehen zusammen mit Jesus in der Taufe. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wodurch wir unser sündiges Fleisch überwinden können – das ist wahrer Glaube. Falls Sie, lieber Leser, als Kind sakramental getauft wurden, dann beziehen Sie sich auf diese Taufe, sie ist gültig. Auch die Taufe durch einen römisch-katholischen Priester ist gültig trotz der Tatsache, daß die römisch-katholische Kirche verwerflich ist.

Einmal begegnete Jesus der Samariterin. Sie war auch in einem gewissen Sinne, scheinbar „gläubig“ (besser würde man sagen: „religiös“), lebte aber in ständig wechselnden Beziehungen mit Männern. Ihr „Glaube“ führte also nicht zur Überwindung des sündigen Fleisches und war somit nicht der wirkliche Glaube. Als Jesus ihr begegnete, gab er ihr den wahren Glauben. Als die Frau Jesus begegnete, gelangte sie in Gottes Gegenwart, der sie neu machte. Die Entsprechung dazu heute wäre eine sakramentale Taufe, denn auch bei der Taufe gelangen wir in Gottes Gegenwart, der uns neu macht (wir müssen das Ganze natürlich wollen).

6 Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Einsicht.“

Lieber Leser, Sie brauchen nicht auf eine spezielle Offenbarung Gottes zu warten. Weisheit, Erkenntnis und Einsicht sind schon vorhanden durch die Lehre der Alten Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben. Lassen Sie sich von der echten Kirche belehren, und Gott wird zu Ihnen reden. Zu mir sprach Gott zum ersten Mal durch das Buch „Nachfolge“ des evangelischen Pfarrers Dietrich Bonhoeffer. Zwischenzeitlich ist mir auch Dr. Martin Luther (z. B. sein „Kleiner Katechismus“) sehr behilflich gewesen. Und ich hoffe, ich kann Ihnen behilflich sein, lieber Leser, durch meine Website.

7 Er lässt es den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen. 8 Er behütet, die recht tun, und bewahrt den Weg seiner Frommen. 9 Dann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frömmigkeit und jeden guten Weg.“

Wenn Sie nach wirklicher Frömmigkeit streben, das heißt Frömmigkeit, die das regelmäßige Brechen der Gebote ausschließt, dann wird Gott Sie von den krummen Wegen der Evangelikalen oder sonstiger falscher Gläubiger weg auf die rechte Bahn führen, den Weg der Alten Kirche.

10 Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, 11 Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten, „

Wenn Sie von neuem geboren sind aus Wasser und Geist durch die sakramentale Taufe, dann haben Sie wirklich eine Beziehung zu Jesus, nicht nur eingebildet, und Jesus ist in ihr Herz eingegangen und ihrer Seele lieblich. Jesus wird Sie behüten und bewahren. Allerdings ist unser Leib sündhaft in sich selbst, auch nach der Taufe. Täglich müssen wir ihn durch die Verheißungen, daß wir mitgestorben und mitauferstanden sind, überwinden. Durch die Taufe sind wir wirklich der Sünde abgestorben und Christus ist in uns – wir können tatsächlich überwinden. Wir brauchen nicht mehr zu suchen nach einer (falschen) Rechtfertigung für die Sünde, denn wir überwinden sie. Wir brauchen nicht die falsche „Heilsgewissheit“ der Evangelikalen, die „guten Werke“ der Katholiken, den „Billige-Gnade-Jesus“ (Jesus als reiner Sündenbock, aber nicht als Befreier von Sünden) der Protestanten, die „fünf Säulen“ des Islam, jüdische Gesetzeswerke, etc.

12 dass du nicht gerätst auf den Weg der Bösen noch unter Leute, die Falsches reden, 13 die da verlassen die rechte Bahn und gehen finstere Wege, 14 die sich freuen, Böses zu tun, und sind fröhlich über böse Ränke, 15 die krumme Wege gehen und auf Abwege kommen, – 16 dass du nicht gerätst an die Frau eines andern, an eine Fremde, die glatte Worte gibt 17 und verlässt den Gefährten ihrer Jugend und vergisst den Bund ihres Gottes; 18 denn ihr Haus neigt sich zum Tode und ihre Wege zum Ort der Toten; 19 alle, die zu ihr eingehen, kommen nicht wieder und erreichen den Weg des Lebens nicht, – 20 dass du wandelst auf dem Wege der Guten und bleibst auf der Bahn der Gerechten;“

Mit „die Bösen“ sind nicht aus juristischer Sicht Kriminelle (Mörder, Diebe, Räuber, etc.) gemeint sondern Leute (siehe Anmerkung 1, unten), die einer falschen Religion anhangen, die zur Rechtfertigung der Sünde führt (Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Gesetzesjudentum, evangelikaler Glaube, etc.). Nur der echte, christliche Glaube führt im Gegensatz dazu zu wirklicher Besserung. Der echte Christ rechtfertigt seine Sünde nicht, sondern überwindet sie durch die Kraft Jesu.

„Leute, die Falsches reden“ sind wiederum die Irrlehrer der falschen Religionen, falschen Kirchen und Sekten. Das sind die Erzbösewichter auf Erden, denn sie führen Menschen in den ewigen Tod.

„die Frau eines andern, die verlässt den Gefährten ihrer Jugend“ ist die römisch-katholische Kirche (siehe Anmerkung 2, unten), die aus der echten, christlichen Kirche hervorgegangen ist. Der Gefährte ihrer Jugend war tatsächlich Jesus, aber heute ist ihr Gefährte der herrschsüchtige, ehrsüchtige, habsüchtige Papst bzw. der Teufel.

Die Lehre vom Papsttum und die Lehre von der Gerechtigkeit aus Werken führen in den Tod. Die römisch-kath. Kirche ist sehr verführerisch („glatte Worte“), denn sie verbindet himmlische Herrlichkeit mit der Möglichkeit irdischer Herrlichkeit. Beim echten Christentum ist die irdische Herrlichkeit ausgeschlossen und der wahre Christ strebt nicht nach irdischer Herrlichkeit sondern himmlischer Herrlichkeit. Irdische und himmlische Herrlichkeit schließen sich gegenseitig aus.

21 denn die Gerechten werden im Lande wohnen und die Frommen darin bleiben, 22 aber die Gottlosen werden aus dem Land ausgerottet und die Treulosen daraus vertilgt.“

Das „Land“ ist die ganze Erde. Gott wird eines Tages seiner Kirche, den Frommen, die Herrschaft über die Erde geben. Gegenwärtig besteht die Größe der echten Kirche nicht in irdischer Herrlichkeit sondern in Sanftmut und Demut – sanftmütig und demütig verhält sie sich gegenüber den Sünderlein. Wie ihr Herr in seinen Erdentagen richtet die Kirche die Sünder nicht, sondern möchte ihnen das Heil vermitteln. Die Kirche ist nicht eine richtende Herrscherin sondern eine liebevolle Seelsorgerin.

„Gottlose“ und „Treulose“ sind natürlich auch Anhänger falscher Religionen. Sie werden genauso gerichtet werden wie reine Materialisten und die Erde wird von ihnen gesäubert werden.

Anmerkung 1

Man muß in diesem Falle unterscheiden zwischen zwei Arten von Bösen: Leiter, Älteste, Bischöfe, Prediger, Pastoren, etc. einer falschen Religion und gewöhnliche Gemeindeglieder, die man ggf. wohlwollend auch als Verführte bzw. Opfer ihrer jeweiligen „geistlichen“ Leiter (Wölfe im Schafspelz) sehen kann. Je mehr jedoch ein einfacher Anhänger einer bestimmten falschen Religion in die Mysterien seiner Religion eingeweiht ist, desto mehr ist er auch ein Böser; während ein Einfältiger, der in eine falsche Religion verwickelt wurde, ohne zu wissen, wie ihm geschieht, relativ unschuldig sein kann. Man muß das im Einzelfall prüfen. Man kann nicht alle einfachen Anhänger (gewöhnliche Gemeindeglieder) einer falschen Religion pauschal als arme, verführte Schäflein betrachten, sie von aller Schuld freisprechen, und alle Schuld der jeweiligen „geistlichen“ Leiterschaft geben. Natürlich, die Angehörigen des Klerus einer falschen Religion sind die Hauptschuldigen, die Erzbösewichter, aber je mehr ein einfaches Gemeindeglied bei der falschen Lehre bleibt trotz Hinweisen und Warnungen durch die echte Kirche, desto mehr fällt es der Verwerflichkeit anheim wie die Irrlehrer. Nicht nur der Lügner macht sich schuldig sondern auch jener, der der Lüge glaubt. Wenn ein Anhänger einer falschen Religion, die zur Rechtfertigung der Sünde führt, über das echte Christentum informiert wird, das zu wirklicher Besserung führt, und zieht dann seine falsche Religion dem Christentum vor, dann ist das sehr böse.

Kurz gesagt: Man sollte weder alle einfachen Anhänger (gewöhnliche Gemeindeglieder) einer falschen Religion als Erzbösewichter verdammen, die nicht mehr zum echten Christentum konvertieren können, noch sollte man pauschal über alle zu milde urteilen, als ob sie alle gänzlich unschuldig wären, arme, verführte Lämmlein.

Im Gespräch mit einem Betroffenen wird sich herausstellen, was er für einer ist. Ein Gesprächsangebot hat jeder verdient. Wie beschränkt ist die EKD, daß sie mit Juden nicht einmal mehr über das Christentum reden will, was für ein lahmer Verein.

Siehe auch EKD sagt: „Nein zur Judenmission“

Anmerkung 2

Natürlich kann man „die Frau eines andern, die verlässt den Gefährten ihrer Jugend“ auch im realen Sinne verstehen. Wir brauchen nur an die Frau Potifars, des Kämmerers und Obersten der Leibwache des ägyptischen Pharao, zu denken, die den frommen Joseph verführen wollte. Und obgleich er sich nicht verführen ließ, brachte ihm die reine Verleumdung, er habe sich mit Potifar’s Frau eingelassen, zunächst die allergrößten Schwierigkeiten ein (Gefängnis).

Siehe 1. Mose 39

Auch David’s Ehebruch mit Batseba, der Frau Urias, des Hetiters, zeigt, daß man „die Frau eines andern, die verlässt den Gefährten ihrer Jugend“ durchaus auch nach dem realen Sinne verstehen kann, wenn sie auch nicht viele Worte machte – aber mußte sie ausgerechnet da nackt baden, wo David sie sehen konnte; wollte sie gesehen werden? Man kann auch ohne Worte verführen. Der Herr vergab zwar David seine Sünde, aber sie hatte doch die allerschlimmsten Folgen für David.

Siehe 2. Samuel 11

Vielleicht sind sexuelle Sünden auch immer ein Hinweis auf den Abfall des Betroffenen vom Herrn. Der geistliche Abfall vom Herrn, der nichts anderes als geistliche Hurerei mit dem Teufel ist, wird sichtbar durch sexuelle Sünden.

4. Mose 25, 1-3 Und Israel lagerte in Schittim. Da fing das Volk an zu huren mit den Töchtern der Moabiter; die luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter. Und das Volk aß und betete ihre Götter an. Und Israel hängte sich an den Baal-Peor. Da entbrannte des HERRN Zorn über Israel.

4Mo 31,16 Siehe, haben nicht diese (midianitische Frauen)  die Israeliten durch Bileams Rat abwendig gemacht, dass sie sich versündigten am HERRN durch den Baal-Peor, sodass der Gemeinde des HERRN eine Plage widerfuhr?

Offb 2,14 Aber einiges habe ich gegen dich (die Kirche zu Pergamon): Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.

Das Ganze ist auch eine Abwärtsspirale, die sowohl mit der sexuellen Sünde als auch dem Abfall vom Herrn bzw. geistlicher Hurerei beginnen kann:

Mehr geistliche Hurerei, mehr sexuelle Sünden, deswegen noch mehr geistliche Hurerei und deswegen noch mehr sexuelle Sünde, etc. Das führt in den Abgrund.

Durch sexuelle Sünden wird der Heilige Geist, der im Christen wohnt, gedämpft oder ausgelöscht. Der Geist aber ist es, der uns belehrt über den Unterschied zwischen echter Lehre und falscher Lehre. Ist der Geist weg, verfallen wir der Irrlehre. Jede Irrlehre wiederum rechtfertigt die Sünde, wodurch wir noch mehr sexuell sündigen, was zur Folge hat, daß der Geist uns noch mehr verläßt, etc.

Korinter 6, 12-20 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangen nehmen. 13 Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das eine wie das andere zunichte machen. Der Leib aber nicht der Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe. 14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Kraft. 15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! 16 Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein« (1.Mose 2,24). 17 Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm. 18 Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am eigenen Leibe. 19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 20 Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.

Ergänzung

Joh. 3, 16 lautet, wie folgt: Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Es steht nicht da: „die ewige Vergebung haben“, sondern es steht da „das ewige Leben haben“. Jene, die Evangelikalen, die diesen Vers so gerne missbrauchen, um sich selbst die Heilsgewißheit oder das Heil zuzusprechen, lesen etwas Falsches in diesen Vers hinein, eben dieses „die ewige Vergebung haben“. Dadurch wird der Vers vollkommen pervertiert, als ob ich durch den „Glauben“ an das Sühneopfer Jesu eine Vergebung hätte, die von meinem tatsächlichen Lebenswandel unabhängig wäre. Im Gegensatz dazu sagt der Vers, einfach wenn man den Text wirklich genau liest: „das ewige Leben haben“ Das ewige Leben beginnt natürlich schon hier und jetzt, nicht erst nach der ersten Auferstehung. Ewiges Leben ist das Leben in Christus, das einerseits die Nachfolge Jesu im Alltag aus der Kraft Jesu beinhaltet und außerdem die Vergebung der Sünden. Nachfolge und Vergebung bilden eine unzertrennliche Einheit. Man sollte nicht wähnen, man könne die Vergebung ohne Nachfolge haben. Also, lieber Leser, verstehen Sie den Vers einfach richtig, achten Sie genau darauf, was der Text sagt.

Ich glaube natürlich, daß Jesu Opfer am Kreuz ein Sühneopfer für unsere Sünden war, aber ich glaube gleichzeitig, daß ich auch mit ihm (am Kreuz) gestorben und auferstanden bin. Durch die Kraft seines Todes und seiner Auferstehung kann ich ihm nachfolgen im Alltag. Meine Nachfolge ist die einzig angemessene Wertschätzung für sein Opfer am Kreuz. In der Nachfolge habe ich den Glauben (existiert der Glaube), der Jesu Opfer am Kreuz auch als Sühneopfer ergreift und somit habe ich die Vergebung meiner Sünden. Ich verdiene mir die Vergebung der Sünden nicht durch meine Nachfolge, sondern der Glaube, der mir die Kraft zur Nachfolge gibt, zur Nachfolge führt, ergreift auch Jesu Opfer am Kreuz als Sühneopfer. Jesu Opfer am Kreuz war nicht nur ein Sühneopfer für unsere Sünden sondern auch ein Werk der Erlösung (Befreiung von Sünden). Nur wenn wir es in beiden Eigenschaften akzeptieren, haben wir auch die Sühnung unserer Sünden.

 

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Auslegung der Sprüche Salomos, Kapitel 1

1 Dies sind die Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, 2 um zu lernen Weisheit und Zucht und zu verstehen verständige Rede, 3 dass man annehme Zucht, die da klug macht, Gerechtigkeit, Recht und Redlichkeit; 4 dass die Unverständigen klug werden und die Jünglinge vernünftig und besonnen. 5 Wer weise ist, der höre zu und wachse an Weisheit, und wer verständig ist, der lasse sich raten, 6 dass er verstehe Sprüche und Gleichnisse, die Worte der Weisen und ihre Rätsel. 7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht. 8 Mein Sohn, gehorche der Zucht deines Vaters und verlass nicht das Gebot deiner Mutter; 9 denn das ist ein schöner Schmuck für dein Haupt und eine Kette an deinem Halse. 10 Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht. 11 Wenn sie sagen: »Geh mit uns! Wir wollen auf Blut lauern und den Unschuldigen nachstellen ohne Grund; 12 wir wollen sie verschlingen wie das Totenreich die Lebendigen, und die Frommen sollen sein wie die, welche hinunter in die Grube fahren; 13 wir wollen kostbares Gut finden, wir wollen unsre Häuser mit Raub füllen; 14 wage es mit uns! Einen Beutel nur soll es für uns alle geben«: 15 mein Sohn, wandle den Weg nicht mit ihnen, halte deinen Fuß fern von ihrem Pfad; 16 denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen. 17 Man spannt das Netz vor den Augen der Vögel, doch lassen sie sich nicht warnen; 18 so lauern jene auf ihr eigenes Blut und trachten sich selbst nach dem Leben. 19 So geht es allen, die nach unrechtem Gewinn trachten; er nimmt ihnen das Leben. 20 Die Weisheit ruft laut auf der Straße und lässt ihre Stimme hören auf den Plätzen. 21 Sie ruft im lautesten Getümmel, am Eingang der Tore, sie redet ihre Worte in der Stadt: 22 Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und ihr Spötter Lust zu Spötterei haben und ihr Toren die Erkenntnis hassen? 23 Kehrt euch zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will über euch strömen lassen meinen Geist und euch meine Worte kundtun. 24 Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, 25 wenn ihr fahren lasst all meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt: 26 dann will ich auch lachen bei eurem Unglück und euer spotten, wenn da kommt, was ihr fürchtet; 27 wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück wie ein Wetter; wenn über euch Angst und Not kommt. 28 Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen und nicht finden. 29 Weil sie die Erkenntnis hassten und die Furcht des HERRN nicht erwählten, 30 meinen Rat nicht wollten und all meine Zurechtweisung verschmähten, 31 darum sollen sie essen von den Früchten ihres Wandels und satt werden an ihren Ratschlägen. 32 Denn den Unverständigen bringt ihre Abkehr den Tod, und die Toren bringt ihre Sorglosigkeit um; 33 wer aber mir gehorcht, wird sicher wohnen und ohne Sorge sein und kein Unglück fürchten.

Auslegung

1 Dies sind die Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel,“

Nicht zufällig erwähnt Salomo seinen Vater David. Selbstverständlich war es sein frommer Vater David, von dem Salomo Weisheit und Zucht lernte. Schon David stammte aus einem frommen Elternhaus (sein Vater hieß Isai) und so wird die Weisheit weitergegeben von Generation zu Generation (siehe Ergänzung, unten).

1.Samuel 13, 14: »Ich (Gott; R. B.) habe David gefunden, den Sohn Isais, einen Mann nach meinem Herzen, der soll meinen ganzen Willen tun.«

Weder Salomo noch David noch Isai lasen einfach ohne Anleitung in den fünf Büchern Mose und den anderen Büchern des Alten Testamentes (Josua, Richter, etc.), die zu ihren Zeiten schon vorhanden waren, sondern auf Grundlage des Befundes des bis dahin bereits vorhandenen Teils des Alten Testamentes wurden sie von ihren Eltern unterwiesen und so war sichergestellt, daß sie den guten alten Glauben des Volkes Israel überkamen.

5. Mose 31, 24 Als nun Mose damit fertig war, die Worte dieses Gesetzes vollständig in ein Buch zu schreiben,

Jos 24,26 Und Josua schrieb dies alles ins Buch des Gesetzes Gottes und nahm einen großen Stein und richtete ihn dort auf unter einer Eiche, die bei dem Heiligtum des HERRN war,

Heute kann es vorkommen, daß irgendein Evangelikaler (die Evangelikalen sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen wegen ihrer schändlichen Wiedertaufe) die Bibel auslegt, ohne dabei den Glauben der Väter, der Alten Kirche zu berücksichtigen. Dann brüstet er sich damit, das Ergebnis seiner Auslegung der Bibel sei die unverfälschte „biblische“ Lehre. Aber weit gefehlt: Unter anderem aus dem Buch der Sprüche Salomos wird klar, daß wir uns nicht einfach so anmaßen können, wir seien die großen Chef-Ausleger der Bibel. Nein, wenn wir nicht den Glauben und die Lehre der Alten Kirche berücksichtigen, werden wir die Bibel mit Sicherheit falsch auslegen. Übrigens hat die Alte Kirche der Bibel weder etwas hinzugefügt, noch etwas weggenommen. Die Alte Kirche lehrte voll und ganz, was dem Befund der Bibel entsprach, ihre Lehre war „biblisch“.

Das Wort „Sakrament“ erzeugt bei einem Evangelikalen genauso viel Unmut wie das Wort „Bekehrung“ bei einem katholischen oder evangelischen Geistlichen. Allerdings legt der Befund der Bibel es nahe, beide Begriffe ohne Zögern zu gebrauchen.

Natürlich steht das Wort „Sakrament“ nirgends in der Bibel. Aber was bedeutet „sakramental“? Es bedeutet soviel wie geheimnisvoll (siehe Sakrament). Und ist es nicht geheimnisvoll, was wir in Römerbrief 6 lesen?

Röm. 6, 4 So sind wir ja mit ihm (Jesus; R. B.) begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Dieser Bibelvers ist durch und durch metaphysisch, rational nicht zu verstehen. Anders ausgedrückt: Es ist etwas Geheimnisvolles, daß wir durch die Taufe mit Christus sterben und mit Christus auferstehen – das heißt die Taufe ist sakramental, geheimnisvoll.

Der Begriff „sakramentale Taufe“ ist also durchaus „biblisch“. Durchaus nicht „biblisch“ ist es, die Taufe nur als Akt des Gehorsams und symbolischen Akt zu sehen, denn dies würde Römer 6 widersprechen.

Die Bibel können wir nur dann richtig auslegen, wenn wir den Heiligen Geist haben, der uns die Schrift auftut. Den Geist aber empfangen wir, wenn wir uns auf unsere sakramentale Kindertaufe (egal ob evangelisch oder katholisch) beziehen. Da die Evangelikalen die gute, alte, von unseren Vorvätern überlieferte, sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe nicht anerkennen, können sie auch den Geist nicht haben und sind somit dazu verurteilt, die Bibel völlig falsch auszulegen. Ihr ganzer Glaube und ihr Jesus sind pure Einbildung, Fiktion, nicht metaphysische Wirklichkeit. Die Evangelikalen sind nicht eines Geistes mit der Alten Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben.

Apostelgeschichte 2, 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

1. Korinther 2, 10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

2 um zu lernen Weisheit und Zucht und zu verstehen verständige Rede, 3 dass man annehme Zucht, die da klug macht, Gerechtigkeit, Recht und Redlichkeit;“

Weisheit und Zucht (Disziplin) gehören zusammen, bilden eine Einheit. Christentum besteht weder aus bestimmten religiös-asketischen Handlungen aus einem Fanatismus (z. B. Islam, Katholizismus) heraus noch ist es pures Wissen, das keine bestimmten Handlungen zur Folge hat. Durch die Weisheit Gottes unterwirft der Christ seinen Leib einer gewissen Disziplin. Der Christ folgt nicht seinen Lüsten, Begierden und niedrigen Instinkten, sondern handelt gemäß der Weisheit. Gerechtigkeit, Recht und Redlichkeit beziehen sich immer auf Gott und unsere Mitmenschen. Seinen Mitmenschen im Alltag Gerechtigkeit, Recht und Redlichkeit widerfahren  zu lassen, ist die große Herausforderung für den Christen.

Die religiös-asketischen „guten Werke“ zum Beispiel der Katholiken, die in der Confessio Augustana genannt werden, sind vollkommen wertlos vor Gott – sie bedeuten Zucht ohne Weisheit.

Aus Confessio Augustana, Artikel 20: Um den Vorwürfen der Katholiken zu begegnen, man lehne gute Werke gänzlich ab, wird hervorgehoben, dass ein Christ gute Werke tun soll (s. CA 6). Abgelehnt werden lediglich unnötige Werke wie Rosenkranz, Heiligenverehrung, Wallfahrten, Fastenordnungen (s. CA 26), Mönchwerden (s.  CA 27).

Ähnlich wie die fünf Säulen des Islam den Muslim,  dispensieren (entbinden) die katholischen, guten Werke den Katholiken von unvoreingenommener, praktischer Nächstenliebe im Alltag – diese Nächstenliebe aber  wäre für Gott so ungeheuer wichtig. Wir sehen also, daß allein schon Zucht ohne Weisheit in Richtung einer Irrlehre geht, die unser Seelenheil gefährdet, denn das Heil erlangt man nicht durch asketisch-religiöse Werke, sondern indem man im Glauben bleibt durch praktische Nächstenliebe aus der Kraft Jesu. Wer an Jesus glaubt, bekommt von ihm die Kraft zur Nächstenliebe und so kann er seinen Glauben bewahren, indem er in der Liebe bleibt.

4 dass die Unverständigen klug werden und die Jünglinge vernünftig und besonnen. 5 Wer weise ist, der höre zu und wachse an Weisheit, und wer verständig ist, der lasse sich raten, 6 dass er verstehe Sprüche und Gleichnisse, die Worte der Weisen und ihre Rätsel.“

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht irgendeiner Religion anhangt. Aber aus der Sicht des Gottes der Bibel sind all jene „Unverständige“, denn alle Religionen außer dem echten Christentum laufen auf eine Rechtfertigung der Sünde hinaus – man hält bestimmte Rituale seiner Religion, die einen von unvoreingenommener Nächstenliebe im Alltag dispensieren (entbinden). Aber, wie gesagt, die Nächstenliebe ist das, worauf es eigentlich ankäme. Die christliche Liebe entspricht nicht immer den Vorstelllungen der Welt über Nächstenliebe. Die christliche Liebe ist eine Person: Jesus. Wenn etwa ein Christ einem Muslim die kalte Schulter zeigt, dann ist das auch Liebe, der Liebe, Jesus, gemäß, denn ich muß den Muslim spüren lassen, daß ich es nicht tolerieren kann, daß er einen Kriminellen als Propheten Gottes verehrt, was sehr böse ist, auch eine Beleidigung des guten Gottes. Genauso hat Jesus die Syrophönizierin indirekt als Hündin bezeichnet, denn sie war gefangen im Okkultismus der griechischen Religion, der schmutzigen, griechischen Götter. Die Sünde der griechischen Religion war die Verehrung unreiner Dämonen als Götter (Zeus, Merkur, etc.) – auch sehr böse. Christliche Liebe ist oft mit Ermahnung des „Unverständigen“ verbunden, Kritik an seiner falschen Religion und zielt darauf ab, den „Unverständigen“ zur Bekehrung und in die Gemeinschaft Jesu und seiner Kirche zu bringen, denn in Jesus ist Heilung und Leben.

Auch die Israeliten, die zu Salomos Zeit lebten, waren in Gefahr, dem Götzendienst der umliegenden, heidnischen Völker zu verfallen. Jene Götzen konnte man durch das Opfern von Tieren zufriedenstellen. Der wahre Gott aber will, daß wir unseren eigenen Leib als lebendiges Opfer bringen durch ein gottesfürchtiges Leben, was wohl mehr ist als das Opfern eines Tieres.

Römer 12, 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Keiner ist so weise und verständig, daß er nicht in der Weisheit wachsen und sich raten lassen könnte. Woran liegt das? Die Weisheit ist eine Person, Jesus Christus, Gottes Sohn. Es ist klar, daß wir als Menschen niemals so weise wie Gott selbst werden können, sondern wir können nur in Richtung der göttlichen Weisheit wachsen. Außerdem sind wir alle so „verseucht“ mit den Denkmustern der falschen Religionen dieser Welt (Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, evangelikaler Glaube, etc.), daß wir sicherlich nicht bis zum Ende unseres Lebens auf Erden damit fertig geworden sein werden, uns umzustellen vom Denken in den Kategorien dieser Welt mit ihren bösen Religionen auf das Denken des wahren Gottes.

Ein Anhänger der Aufklärung möchte uns einen Vorwurf machen, wenn wir einem Muslimen mit einer gewissen Reserviertheit begegnen und uns vorwerfen, wir würden jenen wegen seines Glaubens diskriminieren. Aber ist es Liebe, jemand, der eine Religion hat, deren Mittelpunkt Gewalttat ist, was in der Verehrung eines gewalttätigen „Propheten“ zum Ausdruck kommt, in dem Glauben zu lassen, er habe eine legitime Religion? Nein, wir müssen die Muslime ein Stück weit ausgrenzen, damit sie merken, daß wir ihre gewaltverherrlichende „Religion“, deren Mittelpunkt ein gewalttätiger „Prophet“ ist, nicht tolerieren können. Nur Muslime, die bereit sind, das einzusehen, können auf den Weg des Heils kommen und ggf. Jesus, Gottes Sohn, als Erlöser annehmen. Jene Syrophönizierin gereichte es zum Heil, daß sie es von Jesus annahm, sie sei eine (ungläubige) Hündin. Genauso sollte es ein Muslim von der christlichen Kirche annehmen, er sei kriminell durch die Verehrung eines kriminellen „Propheten“ namens Mohammed. Wir haben also nie auszulernen an der Weisheit Gottes.

7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht. 8 Mein Sohn, gehorche der Zucht deines Vaters und verlass nicht das Gebot deiner Mutter; 9 denn das ist ein schöner Schmuck für dein Haupt und eine Kette an deinem Halse.“

Es steht nicht da: „Die Toren verachten die Furcht des Herrn, sondern sie verachten Weisheit und Zucht.“ Die Toren wären natürlich bereit, Gott in fanatischer Weise zu fürchten (Zucht ohne Weisheit), wie oben schon erwähnt, oder einer Philosophie anzuhangen (Pseudo-Weisheit ohne Zucht), die sich nicht auf das Handeln auswirkt, pure Träumerei ist. Die Furcht Gottes aber, die wirklich zu weiser Disziplin (Zucht) führt, ist ihnen ein Gräuel. Die wahre Furcht Gottes ist die Furcht Gottes, der uns zu weiser Disziplin führt: Durch die Kraft Jesu überwinden wir die Begierden unseres Leibes und lieben Gott und unseren Nächsten unabhängig von Religion, Nationalität, Hautfarbe, Rasse, sozialem Status, Ethnie, etc. Keine größere Liebe gibt es, als Menschen Christus nahezubringen und wertlose Religion verächtlich zu machen.

Kolosser 1, 28 Den (Christus; R. B.) verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.

Die Freude des Fanatikers, sein Schmuck, ist nur vorübergehender Natur, am Ende wird es schlimmer mit ihm als vorher.

Matthäus 12, 43-45 43 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist (durch falsche Religion bzw. Fanatismus; R. B.), so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht. 44 Dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er’s leer, gekehrt und geschmückt. 45 Dann geht er hin und nimmt mit sich sieben andre Geister, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin; und es wird mit diesem Menschen hernach ärger, als es vorher war. So wird’s auch diesem bösen Geschlecht ergehen.

Der Schmuck Jesu Christi aber bleibt bis in Ewigkeit. Das ist die gute alte Religion unserer Vorväter. Der Schmuck Jesu Christi bleibt in Ewigkeit, weil wir durch den Glauben an Jesus unser sündiges Fleisch überwinden, uns wirklich bessern, und so werden wir durchkommen am Jüngsten Tag.

Röm 2,7 ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken (das sind natürlich nicht die „guten Werke“ der Katholiken, siehe oben, sondern Gottesliebe und Nächstenliebe in der Kraft Christi; R. B.) trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben;

10 Mein Sohn, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht. 11 Wenn sie sagen: »Geh mit uns! Wir wollen auf Blut lauern und den Unschuldigen nachstellen ohne Grund; 12 wir wollen sie verschlingen wie das Totenreich die Lebendigen, und die Frommen sollen sein wie die, welche hinunter in die Grube fahren; 13 wir wollen kostbares Gut finden, wir wollen unsre Häuser mit Raub füllen; 14 wage es mit uns! Einen Beutel nur soll es für uns alle geben«: 15 mein Sohn, wandle den Weg nicht mit ihnen, halte deinen Fuß fern von ihrem Pfad; 16 denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, Blut zu vergießen. 17 Man spannt das Netz vor den Augen der Vögel, doch lassen sie sich nicht warnen; 18 so lauern jene auf ihr eigenes Blut und trachten sich selbst nach dem Leben. 19 So geht es allen, die nach unrechtem Gewinn trachten; er nimmt ihnen das Leben.“

Das muß hauptsächlich im übertragenen Sinne gemeint sein, denn „böse Buben“ im realen Sinne werden zu allen Zeiten durch Strafgesetze des Staates gemaßregelt. Wer sich einer kriminellen Bande anschließt, muß fürchten, viele Jahre seines Lebens im Gefängnis zu verbringen. Deswegen bedarf es eigentlich kaum einer zusätzlichen christlichen Unterweisung wie der obigen, um Menschen davon abzuhalten, sich einer Gang anzuschließen. Auch haben es Raubmörder im realen Sinne nicht nur auf Unschuldige und Fromme abgesehen sondern auf alle, die einen gewissen Wohlstand haben.

Was aber ist der übertragene Sinn?

Leiter von falschen Religionen (Islam, Aufklärung, etc.), falschen Kirchen (Katholizismus, Billige-Gnade-Protestanten, etc.) und Sekten (Evangelikale, etc.) werden kaum vom Staat bestraft, dabei sind sie die wirklichen Bluthunde, die arme Menschen ins Verderben reißen.

Wenn man die Glaubensinhalte von Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, evangelikaler Glaube, etc. auf ihre Konsistenz hin überprüft, wird deutlich, daß kaum ein theologisch versierter Mensch diesen Schwachsinn glauben kann. Vielmehr muß man davon ausgehen, daß es jenen Hunden (Bluthunden), Imame, Philosophen, katholische Priester, evangelische Pfarrer, etc., um die Erlangung von Macht, Ehre und Reichtum geht durch die Predigt einer Religion, von der sie genau wissen, daß sie falsch ist – sie betrügen ganz bewußt. Die falschen Geistlichen betrügen ihre armen Schäfchen um schändlichen Gewinnes willen. Vermutlich hat auch Mohammed seinen Schwachsinn selbst nicht geglaubt, sondern der Islam, den er selbst erfunden hat, war ein politisches Instrument in seiner Hand, durch das er sich Macht, Reichtum und Ehre verschaffte. Ganz bewußt nahm er vermutlich die ewige Verdammnis von Abermillionen von Muslimen durch die Predigt seiner falschen Religion (der Islam) in Kauf. Falsche Geistliche erlangen materiellen Gewinn auf Kosten ihrer Schäfchen, nehmen den geistlichen Ruin ihrer Schäfchen in Kauf um ihres Gewinnes willen.

Matthäus 7, 15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

Apg 20,29 Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe (Irrlehrer; R. B.) zu euch kommen, die die Herde (die Kirche; R. B.) nicht verschonen werden.

1Tim 6,5 Schulgezänk solcher Menschen (Irrlehrer; R. B.), die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit diene dem Gewinn.

Tit 1,11 denen (Irrlehrer; R. B.) man das Maul stopfen muss, die ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen.

2Petr 2,15 Sie (die Irrlehrer; R. B.) verlassen den richtigen Weg und gehen in die Irre und folgen dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,

Jud 11 Weh ihnen! Denn sie (die Irrlehrer; R. B.) gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs.

Folgendes Unheil wird die Irrlehrer treffen:

Judas 14-16 14 Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, 15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben. 16 Diese murren und hadern mit ihrem Geschick; sie leben nach ihren Begierden und ihr Mund redet stolze Worte, und um ihres Nutzens willen schmeicheln sie den Leuten.

20 Die Weisheit ruft laut auf der Straße und lässt ihre Stimme hören auf den Plätzen. 21 Sie ruft im lautesten Getümmel, am Eingang der Tore, sie redet ihre Worte in der Stadt: 22 Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und ihr Spötter Lust zu Spötterei haben und ihr Toren die Erkenntnis hassen? 23 Kehrt euch zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will über euch strömen lassen meinen Geist und euch meine Worte kundtun.“

Die o. g. Bluthunde, falsche Geistliche, findet man in den etablierten Religionsgemeinschaften, die mit dem Staat kooperieren, indem sie die ursprünglichen Lehren ihrer jeweiligen Glaubensrichtung gemäß den Dogmen der Aufklärung modifizieren und religiös und sexuell sehr tolerante Spießbürger heranziehen, die am Arbeitsplatz sehr friedfertig sind – „liebe deinen Arbeitskollegen wie dich selbst, egal wie er religiös oder sexuell orientiert ist“. Jene etablierten Religionsgemeinschaften haben Verwaltungsapparate, prall gefüllte Bankkonten, repräsentative Gebäude, Zugang zu den Massenmedien, etc. Die wahre Kirche hat im Gegensatz dazu kaum einen Fußbreit Raum und versucht verzweifelt außerhalb des „etablierten Raumes“ die Unverständigen, Spötter und Toren zur Umkehr zu bewegen. Was zu Salomo’s Zeiten Straßen, Plätze und Stadttore waren, ist heute vermutlich das Internet. Das Internet ist doch vermutlich der letzte verbliebene, öffentliche Raum, wo jeder frei seine Meinung äußern kann, nicht zensiert wird. Kaum würde, glaube ich, irgendeine Rundfunkanstalt das übertragen, was ich auf meiner Website schreibe. Auch die Printmedien würden mich wohl abblitzen lassen, außer ich würde Zensur akzeptieren.

Apg 7,5 aber er gab ihm (Abraham; R. B.) kein Erbteil darin (Kanaan; R.B.), auch nicht einen Fußbreit, und verhieß ihm, er wolle es ihm und seinen Nachkommen zum Besitz geben, obwohl er noch kein Kind hatte.

Mt 5,5 Selig sind die Sanftmütigen (die christliche Kirche; verfolgt und ohne Raum in dieser Welt in der Gegenwart; R. B.); denn sie werden das Erdreich besitzen (Christus wird seinen Gläubigen die Herrschaft über die Erde geben, wenn er sichtbar wiederkommt in der Gestalt Gottes; R. B.).

Die zukünftige Herrschaft über die Erde erblickt die Kirche im Glauben wie einst Abraham die Inbesitznahme Kanaans durch seine Nachkommen, die Israeliten.

Aber der Vorzug der wahren Kirche ist, daß sie den heiligen Geist hat. Durch den heiligen Geist ist sie der wahre Tempel Gottes, auch wenn sie materiell noch so arm ist, noch so wenig etabliert ist, noch so wenig Einfluss hat, noch so wenig Zugang zu den Medien hat.

Die wahre Kirche ist der Leib Christi. Christus ist gegenwärtig auf Erden durch seine Kirche. Die Weisheit, von der Salomo spricht, ist eine Person, Christus, Gottes Sohn. Genauso wie Jesus Christus in seinen Erdentagen öffentlich predigte, versucht heute die Kirche mittels adäquater Methoden die Unverständigen, Spötter und Toren zu erreichen.

Unglaublich jedoch, wie schwer Menschen zu bekehren sind. Das Problem ist, daß der antichristliche Staat sozusagen die ganze Wirklichkeit umgekehrt hat: Das Böse ist gut und das Gute ist böse. Diejenigen Religionsgemeinschaften, die falsch predigen, sind die vom Staat anerkannten – „muß nicht das, was der Staat anerkennt, was staatlich zertifiziert ist, das Richtige sein?“, denkt sich der gewöhnliche Mensch. So reiten die Menschen auf dem Rücken des antichristlichen Staates Richtung Hölle und er sagt ihnen durch die falschen Religionsgemeinschaften: „Es geht Richtung Himmel.“ – und die meisten glauben es.

Offb 17,3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.

  • die „Frau“ ist die ganze Menschheit
  • das „scharlachrote Tier“ sind heute alle Staaten dieser Welt unter der Führung der USA
  • „lästerliche Namen“ sind alle etablierten Religionsgemeinschaften dieser Welt, die mit dem Tier kooperieren
  • „sieben Häupter“ bezog sich auf das alte römische Reich und ist für uns heute nicht mehr von Belang; „zehn Hörner“ bedeuten die Summe aller modernen Nationalstaaten unter der Führung der USA

 „24 Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, 25 wenn ihr fahren lasst all meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt: 26 dann will ich auch lachen bei eurem Unglück und euer spotten, wenn da kommt, was ihr fürchtet; 27 wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück wie ein Wetter; wenn über euch Angst und Not kommt. 28 Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen und nicht finden. 29 Weil sie die Erkenntnis hassten und die Furcht des HERRN nicht erwählten, 30 meinen Rat nicht wollten und all meine Zurechtweisung verschmähten, 31 darum sollen sie essen von den Früchten ihres Wandels und satt werden an ihren Ratschlägen. 32 Denn den Unverständigen bringt ihre Abkehr den Tod, und die Toren bringt ihre Sorglosigkeit um; 33 wer aber mir gehorcht, wird sicher wohnen und ohne Sorge sein und kein Unglück fürchten.“

Diese Verse sind sehr emotional. Ich glaube, wenn Jesus heute unter uns weilen würde, er würde nicht zu den politisch Korrekten gezählt werden. Nein, Gottes Sohn, Jesus, zürnt über jene, die nicht umkehren wollen. In seinen Erdentagen hat Jesus nicht gerichtet, sondern das Evangelium von der Gnade Gottes verkündet, er war sanftmütig und demütig. Aber mit der gleichen Konsequenz mit der in seinen Erdentagen sanftmütig und demütig war, wird er am Jüngsten Tag den Sündern zürnen, die nicht während ihres Erdenlebens Buße getan haben – er wird kochen vor Wut und toben, sich nicht politisch korrekt verhalten.

Jes 63,3 »Ich (Jesus; R. B.) trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt.

Ergänzung

Selbstverständlich ist der Glaube nicht biologisch vererblich. Auch hatten fromme Eltern immer wieder „missratene“ Kinder, die den Gott Israels nicht fürchteten, nicht fürchten wollten.

„Missratene Kinder“:

  • Ismael (Sohn Abrahams)
  • Esau (Sohn Isaaks)
  • die Söhne Samuels, des großen Propheten (1Sam 8,3 Aber seine Söhne wandelten nicht in seinen Wegen, sondern suchten ihren Vorteil und nahmen Geschenke und beugten das Recht.)
  • Absalom (ein Sohn Davids)
  • Ham (Sohn Noahs)
  • etc.

Selbstverständlich taten Abraham, Isaak, Samuel, David alles, um ihre Kinder zur Gottesfurcht zu erziehen – allein, jenen fehlte der Wille. Deswegen spielt, ganz in Überstimmung mit dem Befund der Bibel, die Bekehrung eine wichtige Rolle; jener Akt, von dem katholische Priester und evangelische Pfarrer so ungerne hören. Die Taufe wird nur dann wirksam, wenn man (der Getaufte) sich glaubend auf sie bezieht, das heißt aus ihrer Kraft Jesus nachfolgt. Jemandem, der Jesus nicht nachfolgt,  nutzt seine Taufe gar nichts. Keinesfalls ist die Taufe ein Freifahrschein in den Himmel, der von der Nachfolge Jesu entbindet – sie ist genau das Gegenteil davon.

Daß Salomo, dessen Sprüche in das Wort Gottes aufgenommen wurden, also tatsächlich vom Geist inspiriert waren, im Alter selbst vom Glauben abfiel (das Gegenteil von Bekehrung), ist eine der tragischsten Geschichten der Bibel.

1Kön 11,4 Und als er (Salomo) nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David.

Egal wie fest wir glauben, wie sehr wir uns bekehren, wie sehr wir Buße tun, wie wir sakramental getauft sind, unser Wille bleibt frei. Gott achtet unsere Würde und läßt den Kern unserer Persönlichkeit unberührt (würde er ihn berühren, wäre das ja die Annihilation unserer Persönlichkeit). Natürlich, durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und mit Christus auferstanden; aber am jüngsten Tag werden wir nur durchkommen, wenn wir täglich freiwillig diese befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu anwenden und unser sündiges Fleisch überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben. Nur wenn wir Tag für Tag freiwillig in Gott hineinwachsen, Christus in uns freiwillig immer mehr Raum geben, werden wir auch die Ewigkeit mit ihm verbringen. Jedes Mal, wenn wir durch die Kraft Jesu unser sündiges Fleisch überwinden und Christus über uns herrschen lassen, bringen wir damit praktisch zum Ausdruck, sagen wir: „ich will in den Himmel und die Ewigkeit mit Jesus verbringen.“ Der Himmel ist nichts anderes als die totale, vollkommene Herrschaft dessen, der jetzt schon unser Herr sein will. Wenn wir heute seine Herrschaft ablehnen, sagen wir damit, daß wir nicht in den Himmel wollen, den Ort seiner Herrschaft.

Was ist der Unterschied zwischen dem aufgeklärten Christentum und dem echten Christentum auf der Grundlage des Befundes der Bibel?

Weiter oben schrieb ich:

„Durch die Kraft Jesu überwinden wir (Anhänger des ursprünglichen Christentums) die Begierden unseres Leibes und lieben Gott und unseren Nächsten unabhängig von Religion, Nationalität, Hautfarbe, Rasse, sozialem Status, Ethnie, etc.“

Ist das nicht genau das, was auch die Aufklärer wollen bzw. Pfarrer und Priester, die das Christentum nach den Dogmen der Aufklärung modifizieren?

Nein, nein, die aufklärerische Liebe und die echte christliche Liebe sind völlig voneinander verschieden.

Kein durchschnittlicher Katholik oder Protestant würde heute darauf kommen, seinen muslimischen Arbeitskollegen über das Evangelium von Jesus zu unterrichten. Vielmehr würde er wahrscheinlich zu seinem muslimischen Kollegen sagen, falls er jemals mit ihm über Religion sprechen würde: „Hauptsache man glaubt irgendetwas“ oder „der Islam ist ja auch eine abrahamitische Religion wie das Christentum“ oder „ihr Muslime glaubt ja auch an Jesus“, etc. Ohne es in der Regel zu wissen, sind heute durchschnittliche Katholiken und Protestanten Kinder der Aufklärung – ihre Glaubensgrundsätze sind nicht die des ursprünglichen Christentums sondern die der Aufklärung. Falls sie überhaupt noch in die Kirche gehen, predigen ihnen Priester bzw. Pfarrer nicht das echte Christentum, sondern das gemäß den Dogmen der Aufklärung modifizierte Christentum. Der Götze der Aufklärung ist die Toleranz. In den Augen der Aufklärung besteht Liebe gerade darin, den andern voll und ganz so zu akzeptieren, wie er ist, auch seine Religion und sexuelle Orientierung. Die aufklärerische Toleranz gebietet es, dem Nächsten weder eine religiöse Änderung nahezulegen noch eine Änderung seiner sexuellen Orientierung. Schlimmer als sich als homosexuell zu outen, wäre es in den Augen der aufklärerischen Toleranz, wenn ein echter Christ zu seinem homosexuellen Kollegen sagen würde, er solle doch in Betracht ziehen, wieder zu der normalen Liebe zwischen Mann und Frau zurückzukehren.

Als Anhänger des echten Christentums besteht meine Liebe gegenüber meinem muslimischen Kollegen nicht in Toleranz sondern in Kritik. Keinesfalls kann ich meinen muslimischen Arbeitskollegen in der Fiktion belassen, er sei ein Anhänger einer seligmachenden Religion, denn eine Religion, deren Mittelpunkt ein Krimineller namens Mohammed ist, kann keine seligmachende Religion sein. Ich werde meinen muslimischen Kollegen die Wahrheit über Mohammed sagen und von ihm verlangen, seinen Glauben kritisch zu hinterfragen. Keinesfalls werde ich zu meinem muslimischen Kollegen sagen: Hauptsache man glaubt irgendetwas“ oder „der Islam ist ja auch eine abrahamitische Religion wie das Christentum“ oder „ihr Muslime glaubt ja auch an Jesus“. Falls mein muslimischer Kollege meine Kritik an Mohammed akzeptiert, was sehr unwahrscheinlich ist, werde ich ihn nachfolgend über die Grundlagen des christlichen Glaubens unterrichten.

Die echte christliche Liebe ist langfristig auf Brüderlichkeit aus, Bruderschaft in Jesus. Nichts erscheint dem Christen ekelhafter als das nebeneinander her Vegetieren der Menschen dieser Welt (auch Arbeitskollegen) in einem spießbürgerlichen Frieden, sich vielleicht auch noch in einem Leistungswettbewerb und Wettbewerb der Statussymbole befindend. Der aufklärerischen Liebe ist dieser spießbürgerlicher Friede schon genug, denn es kommt ihr nur auf den Frieden am Arbeitsplatz an, der die Produktivität erhöht. Jene, die die aufklärerische Liebe predigen, suchen nicht das Wohl ihrer Hörer sondern ihr eigenes Wohl, denn der Sold von Pfarren und Priestern wird aus Steuereinnahmen bezahlt, die von der Höhe des Bruttosozialproduktes abhängen.

So wird der Christ, der die echte Liebe lebt, zum Störenfried. Pervers – jener, der zur Brüderlichkeit ruft, wird als Störer gesehen. Natürlich, in der Regel wird mein muslimischer Kollege meine Kritik an seinem Propheten nicht akzeptieren, sondern sehr gereizt bis wütend reagieren – vielleicht rennt er gleich zum Chef und beschwert sich über mich. Der Chef sagt dann zu mir: „Sie verdammter Störenfried!“

Paradox: Friede stört Friede.

Wie kann das sein?

Der Friede Gottes, den der echte Christ predigt, verträgt sich nicht mir dem spießbürgerlichen Frieden. Der Friede Gottes bedeutet nicht nur ein nebeneinander her Vegetieren, sondern brüderliche Gemeinschaft. Erst wenn Menschen brüderliche Gemeinschaft in Christus haben, ist der Friede Gottes unter ihnen. Störung entsteht, weil die Menschen nicht so leicht bereit sind, den spießbürgerlichen Frieden gegen den Frieden Gottes zu tauschen.

Ein weiterer Unterschied zwischen aufklärerischer Liebe und christlicher Liebe ist, daß die christliche Liebe die Liebe Gottes ist. Dies meine ich nicht in einem übertragenen Sinne sondern buchstäblich.

Wie kann die christliche Liebe die Liebe Gottes sein?

Nun, dies liegt daran, daß jeder Christ den Heiligen Geist hat, d. h. jeder Christ steht in engster Verbindung mit einer Person der Gottheit, eine Person der Gottheit ist ständig bei ihm. Daher sagen Christen: „ich bin in Christus“ oder „ich habe den Heiligen Geist“. Der Christ folgt also nicht einem bestimmten Prinzip wie der Aufklärer, sondern er hat eine bestimmte Aura, sein ganzes Wesen ist von Liebe, Jesus, geprägt. Ein Christ bringt immer Jesus mit, egal wo er hingeht. Der Christ muß nur darauf achten, daß er nicht in schweren Sünden lebt, denn dadurch würde der Geist gedämpft und die Liebe erkalten.

Galater 5, 13-26 13 Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem andern. 14 Denn das ganze Gesetz (Gesetz der Thora; R. B.) ist in einem Wort erfüllt, in dem (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!« 15 Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet. 16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen. 17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz (Gesetz der Thora; R. B.). 19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst (auch Habsucht; R. B.), Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid (Statussymbole; R. B.), Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht. 24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. 26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.

Beziehungen zwischen natürlichen Menschen (Nicht-Christen) gehen wahrscheinlich deswegen häufig wieder so schnell in die Brüche, weil es aus christlicher Sicht nie wirkliche Beziehungen waren – es fehlte die Gemeinschaft stiftende und erhaltende Person der Gottheit. Nur der Heilige Geist kann dauerhafte Gemeinschaft stiften, er selbst ist die Gemeinschaft.

2Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 

 

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Der Islam ist nicht Barmherzigkeit – Jürgen Todenhöfer führt uns in die Irre, indem er das Gegenteil behauptet; Gott wird ihn richten

Einleitung

Der Gebrauch der Formulierung „Gott wird ihn richten“ wird sicherlich dazu führen, daß ich gleich in die Ecke „religiöser Fanatiker“ gestellt werde.

Sicherlich ist es tatsächlich so, daß Formulierungen wie die obige in der Regel meistens von Fanatikern gebraucht werden. In 99,999…9 Prozent aller Fälle mag es tatsächlich angebracht sein, aus dem Gebrauch jener Formulierung darauf zu schließen oder zu der Vermutung zu gelangen, der betreffende Sprecher oder Schreiber sei ein religiöser Fanatiker.

Ein unsägliche Misere ist es allerdings, wenn auch jemand, der religiöse Formulierungen korrekt gebraucht, im richtigen Zusammenhang und mit entsprechender Legitimation, in einen Topf geworfen wird mit hirnamputierten Fanatikern (Fanatismus geht immer einher mit einer gewissen Beschränktheit).

Ich glaube, ich habe ein Recht, jene Formulierung zu gebrauchen, bin dazu legitimiert, einfach weil ich an Jesus glaube (ich bin zwar nicht ordiniert, kein Geistlicher, aber wenn sonst keiner das „Maul“ aufmacht, muß ich es eben tun; „Not kennt kein Gebot“ bzw. die Not ist meine Rechtfertigung, scheinbar anmaßend zu sein). Der Glaube an Jesus, das Christentum, ist diejenige Religion, die mit Abstand die besten historischen Grundlagen hat und geradezu das Gegenteil von Fanatismus ist. Das Christentum verhilft dazu, daß die Gradwanderung, der Balanceakt zwischen Unterwerfung unter Gott (Gehorsam gegen Gottes Gebot) und Nächstenliebe, wirklich gelingt. Das Christentum ist die hohe Kunst des permanenten Ausgleichs zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe. Die Grundlage hierfür ist das richtige Gottesbild, die Trinität, und die neue Geburt aus Wasser und Geist, die sakramentale Taufe.

Im Gegensatz zum Christentum vernachlässigt der Islam die unvoreingenommene Nächstenliebe gegenüber jedermann (Nächstenliebe unabhängig von Religion, Ethnie, Nationalität, Rasse, Hautfarbe, sozialem Status, etc. des Mitmenschen) und fordert eine derartige Unterwerfung unter Gott, die darauf schließen läßt, daß in den Augen der Muslime Gott ein herrschsüchtiger, zorniger, gerne strafender Despot namens Allah sein muß. Auch der christliche Gott wird zwar eines Tages strafen, aber er ist gegenwärtig noch geduldig und langmütig und gibt uns Sünderlein Raum und Zeit zur Buße – er wird strafen (sicherlich, irgendwann), aber überhaupt nicht gerne, ist nicht darauf versessen, zu strafen. Allerdings werden jene, die seine Geduld und Langmut verachten und nicht Buße tun über ihre Sünden, im Feuersee landen und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Auch Muslime, die nicht zum Christentum konvertierten, werden im Feuersee landen.

Offb 20,15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Offb 21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Offb 14,11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt.

Der Islam ist die Religion des Orients.

Wie sieht es bei uns im Westen (Okzident) aus?

Egal ob man es zugibt oder nicht, die herrschende Religion (oder vielleicht besser: Weltanschauung) bei uns im Westen heute ist die sogenannte Aufklärung. Egal ob in der Kirche, Freikirche oder in der Moschee, es wird nicht mehr der althergebrachte, traditionelle Glaube gepredigt, sondern ein entsprechend den Dogmen der Aufklärung modifizierter, verzerrter Glaube (eine Ausnahme, was die Lehre angeht, mögen soge-nannte Hinterhofmoscheen bilden, die allerdings irgendwann vom Verfassungsschutz bzw. Innenminister geschlossen werden; auch in der christlichen Kirche würde der Glaube, natürlich der christliche Glaube und nicht der Islam, unverfälscht und von aufklärerischem Gedankengut frei gepredigt, aber sie existiert nicht mehr, ist schon geschlossen worden).

Kurz gesagt: Egal ob sich heute einer Katholik, Protestant, freikirchlicher Christ, Muslim, Jude, Hindu, Buddhist oder sonst wie nennen mag, er ist in Wirklichkeit ein Anhänger der Aufklärung, meistens aber wahrscheinlich unbewußt, denn seine Religionsgemeinschaft wird ihn sehr selten darauf hinweisen, daß es sich bei ihrer Lehre nicht um die ursprüngliche handelt, sondern um eine gemäß den Dogmen der Aufklärung modifizierte.

Wenn die echte, christliche Kirche noch existieren würde, wäre ihr Ziel, daß ihre Glieder immer mehr in das Bild Christi (Jesus von Nazareth, Gott und Gottes Sohn) umgestaltet würden.

Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Gal 3,1 O ihr unverständigen Galater (Deutschen; R. B.)! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?

Welches Menschenbild aber vermitteln heute alle Religionsgemeinschaften außer der echten, christlichen Kirche?

Das Folgende:

Der moderne Mensch soll ein mickriger, kleiner Spießbürger sein, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Außerdem soll er religiös und sexuell sehr, sehr tolerant sein und dem Staat einen Stellenwert geben, der eigentlich nur der Gottheit (der dreieinige Gott) gebührt – an die Stelle Gottes tritt bei dem modernen, religiös fehlgeleiteten Menschen der Staat.

Hauptteil

Jetzt zu Herrn Todenhöfer. Er macht immer einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus. Für ihn sind die Islamisten Verbrecher und keine normalen Muslime. Man hat denn Eindruck, daß er nur deswegen immer wieder zu irgendwelchen Talkshows eingeladen wird, damit er diese Botschaft rüberbringt: Der politische Islam (Islamismus) hat nichts mit dem „normalen“ Islam zu tun.

Vor einigen Tagen habe ich mir das Buch Der Islam in der Gegenwart gekauft, der so wie die Bibel für jeden Christen für jeden Islamwissenschaftler ein absolutes Grundlagenwerk (Standardwerk) darstellt. Das Buch „Der Islam in der Gegenwart“ ist ein rein wissenschaftliches Werk und frei von jeder Tendenz. Was ich meine, ist, dieses Buch wurde nicht von Menschen verfasst, die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit dem Islam voreingenommen gegenüberstehen könnten, denen es von vorne herein nur darum ging, den Islam zu diffamieren sondern von unparteiischen Wissenschaftlern – es ist ein reines, hochinformatives Sachbuch, frei von Polemik.

Jetzt kommt der absolute Hammer: Dieses Buch beschreibt es als absolute Selbstverständlichkeit, daß Islam und Islamismus zusammengehören. Die künstliche Trennung zwischen Islam und Islamismus, die heute von vielen Politikern und einem Großteil der Medien vollzogen wird, ist völlig an der Haaren herbeigezogen, völliger Humbug. Entweder die Politiker und Medien erzählen uns diesen Unsinn vom Unterschied zwischen Islam und Islamismus aufgrund von Unwissenheit oder sie belügen uns bewußt. Ich vermute, wir werden bewußt belogen, da dies den Interessen des Staates, des Establishments dienlich ist. Politiker und Medien handeln vermutlich wider besseres Wissen. Die Wahrheit wird geopfert auf dem Altar des Materialismus. Die materiellen Vorteile haben allerdings der Staat und das Establishment. Das Ganze geht auf Kosten des einfachen Volkes, des Ottonormalverbrauchers. Wir werden von Bomben zerrissen, im Tanzlokal oder Kino oder in der Redaktion erschossen, auf dem Weihnachtsmarkt oder auf der Strandpromenade von einem LKW überrollt, im Zug zerhackt, etc. Anschließend baut der Staat ein Überwachungssystem auf, daß uns grundgesetzwidrig unserer Freiheit beraubt.

Wenn wir wissen wollen, was der Islam in der historischen Wirklichkeit ist bzw. was der Islam wirklich ist, dann brauchen wir uns nur die Geschichte des Kalifats bzw. Sultanats anzuschauen. Dies ist zu einem großen Teil auch die Geschichte der Umma, der Gemeinschaft aller Muslime, jener Menschen, deren „Religion“ (der Islam ist natürlich in Wirklichkeit eine Pseudoreligion, deswegen die Anführungszeichen) der Islam ist.

Wovon ist die Geschichte des Kalifats, des historischen Islam gekennzeichnet?:

Von kriminellen Aggressionskriegen, RaubMord, Unterdrückung von Nicht-Muslimen (Dhimmi), Todesstrafe für Konversion vom Islam zu einer anderen Religion (Apostasie, Abfall), Unterdrückung der Frau, Umgang mit schwarzer Magie, Okkultismus, etc.

Aus der Sicht des Christentums ist es besonders bedauerlich, daß viele Länder, die heute muslimisch sind, früher christlich waren (z. B. gehörte vor der islamischen Expansion das ganze Territorium der heutigen Türkei zum byzantinischen Reich, von dessen Einwohnern viele christlich waren). Es gab keinerlei juristische Rechtfertigung für die Muslime, jene juristisch unschuldigen, christlichen Länder zu überfallen und zu erobern (bei den Eroberungen wurden auch viele Zivilisten getötet und wer überlebte, ward zur Zahlung der Kopfsteuer, siehe Dschizya, verurteilt). Die islamische Expansion war ein durch und durch krimineller Akt.

Siehe Islamische Expansion

Aus einer rein rational-aufklärerischen Sicht ist der Islam zu verurteilen wegen seiner Gewalttätigkeit, die beispiellos ist. Jeder Mensch, unabhängig von seiner Religion oder Weltanschauung, muß eigentlich den Islam verurteilen, weil er schlichtweg und schlechthin eine kriminelle Ideologie mit religiösem Anstrich ist – dies ist eine reine Sache des Verstandes bzw. der Vernunft. Ich muß kein islamophober Christ sein, um ein „Vorurteil“ gegenüber dem Islam zu haben, das ist keine Sache der religiösen Einstellung. Wenn ich wegen meines christlichen Glaubens als islamophob bezeichnet werde, dann ist mir das völlig egal, denn auch rein rational gesehen ist der Islam verwerflich.

Aus der Sicht der christlichen Kirche muß dem Islam noch zusätzlich angelastet werden, daß er eine Erz-Häresie bzw. Erz-Irrlehre ist. Der Islam verleugnet die Dreieinigkeit Gottes und die Gottessohnschaft Jesu Christi (der Glaube an die Gottessohnschaft Jesu Christi ist unabdingbar für das ewige Heil). Der islamische Jesus, der nie wirklich existiert hat, soll ein Prophet gewesen sein, der angeblich den Islam gelehrt haben soll. Dies ist Gottlästerung, denn der historische Jesus war nicht nur Mensch, ein Religionslehrer, sondern voll und ganz auch Gott, Gottes Sohn. Jesus Christus hatte eine menschliche und eine göttliche Natur. Wer einen Jesus erfindet, der Jesus des Koran, der nur ein Mensch war, lästert damit den christlichen Gott. Somit ist der Islam an sich Gotteslästerung. Übrigens haben der Jesus der Bibel und der Jesus des Koran nichts miteinander zu tun. Der Jesus der Bibel war historisch und tatsächlich Gott und Gottes Sohn, was er durch seine Wunder bewies und der Jesus des Koran ist im Gegensatz dazu eine Erfindung des Epileptikers Mohammed. Der Jesus des Koran hat nie wirklich existiert, war nicht historisch. Gesagt werden muß noch, daß im Gegensatz zum Jesus des Koran, der nie wirklich existiert hat, der Jesus der Bibel, der historische Jesus, das Christentum gepredigt hat, natürlich, und nicht den Islam. Daß Mohammed einen Jesus erfunden hat, der den Islam gepredigt haben soll, ist für die christliche Kirche unvorstellbar ärgerlich – was für ein dumm-dreister Lügner war der sogenannte Prophet der Araber doch.

Kurz gesagt: Der Islam ist weder eine Religion der Barmherzigkeit, wie Herr Todenhöfer behauptet, noch glauben Muslime an Jesus Christus, wie er ebenfalls behauptet. Weiter lügt Herr Todenhöfer, wenn er behauptet, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun. Nein, der Islamismus ist Islam in Perfektion. Die Islamisten tun genau den Willen Mohammeds, sind eifrige Muslime.

In folgendem Video behauptet Todenhöfer tatsächlich (wahrscheinlich wider besseres Wissen), der Islam sei Barmherzigkeit:

(Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier.)

Bitte gehen Sie zum Zeitpunkt 21:06 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie Todenhöfers Bemerkung hören, der Islam sei Barmherzigkeit – gehört Todenhöfer  nicht zu den Verderbenstiftern auf Erden?

In einem weiteren Video behauptet Todenhöfer, Muslime würden an Jesus glauben und der Islam sei wie das Christentum und das Judentum eine abrahamitische Religion:

Bitte gehen Sie zum Zeitpunkt 3:57 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie Todenhöfers Bemerkung hören, Muslime würden an Jesus glauben und der Islam sei wie das Christentum und das Judentum eine abrahamitische Religion.

Als letztes nochmals das erste Video, wo jener außerdem noch behauptet, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun:

Bitte gehen Sie zum Zeitpunkt 30:16 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie Todenhöfers Bemerkung hören.

Zusammenfassung:

Mir geht es in diesem Artikel hauptsächlich darum, herauszustellen, daß Todenhöfer ein verwerflicher Lügner ist.

Aber er ist nicht der einzige, der uns belügt – und warum diese ganze teuflische Show, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun?

Unser Problem heute ist das Geburtendefizit (siehe das Buch Europa ohne Seele von Bundesverteidigungsminister a. D. Hans Apel). Immer weniger Junge müssen die Renten von immer mehr Alten zahlen. Dem will man abhelfen durch Migration von Muslimen. Durch die Instrumentalisierung des Islam/Islamismus zerstört man ein muslimisch-arabisches Land nach dem anderen (siehe Arabischer Frühling). Dies mit dem Kalkül die Einwohner jener Länder heimatlos zu machen und zu entwurzeln, denen nichts übrig bleibt, als nach Europa zu emigrieren, wo man sie anschließend als billige Sklaven in dreckigen Fabriken ausbeuten kann. Es besteht allerdings das Problem, daß jene Immigranten nicht nur ihre Arbeitskraft sondern auch den Islam mitbringen, der ihnen das schlechthin kostbarste ist, was sie haben. Und selbstverständlich ist dies der unverfälschte Islam, den man mit dem, was manche hier im Westen als Islamismus bezeichnen, gleichsetzen muß. Hierfür (den reinen Islam will man natürlich nicht bei uns haben) wiederum ist die Lösung, in Europa einen gemäßigten, moderaten Islam zu etablieren. Für jenen aufklärerischen Euroislam würde dann tatsächlich gelten, daß er vom Islamismus (unverfälschter, reiner Islam) verschieden sei. In diesem Spiel ist Herr Todenhöfer ein kleines Zahnrad von vielen, eine kleine Triebfeder. Er soll mit dazu beitragen, einen gemäßigten Islam zu etablieren.

Die allerjüngste Geschichte zeigt allerdings, daß dieses Spiel nicht reibungslos funktioniert. Viele Immigranten lassen sich nicht vom ursprünglichen Islam zum Euroislam bekehren und töten die Ungläubigen (uns), so wie es Mohammed den Muslimen befohlen hat.

Der islamische Terror wiederum ist ein willkommener Anlass für den Staat, die Totalüberwachung aller Bürger zu implementieren. Der Überwachungsapparat, der jetzt aufgebaut wird, kann demnächst dazu missbraucht werden, die christliche Kirche zu verfolgen, die vielleicht demnächst durch eine Reformation vom Nicht-Sein wieder zum Sein gelangen wird.

Todenhöfer wird vom WDR der Lüge überführt:

Bitte gehen Sie zu den Zeitpunkten 7:22 und 10:52 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie sehen, wie Todenhöfer der Lüge überführt wird.

Ich möchte mit Ihnen den obigen Text nochmals durchgehen, um Missverständnissen vorzubeugen

Ganz oben gebrauchte ich die Formulierung „religiöser Fanatiker“.

Was ist der Unterschied zwischen einem frommen Christen und einem religiösen Fanatiker?

Ich erwähnte schon, das Christentum sei die hohe Kunst des permanenten Ausgleichs zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe.

Was damit gemeint ist, sieht man wunderbar am Umgang von Jesus mit der Ehebrecherin, die auf frischer Tat ertappt wurde (Johannesevangelium, Kapitel 8, Verse 1-11; siehe auch Jesus und die Ehebrecherin).

Angenommen, Jesus wäre ein Fanatiker gewesen, also einer, der Gott unterstellt, er sei ein zorniger Scharfrichter (namens Allah, zum Beispiel), dann hätte er die arme Frau zusammen mit den Pharisäern und Schriftgelehrten sofort gesteinigt. Seine Rechtfertigung für dieses äußerst grausame Unterfangen wäre zum Beispiel das folgende Gebot aus dem Alten Testament gewesen:

5Mo 22,22 Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er bei einer Frau schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, bei der er geschlafen hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.

Wenn Sie Johannesevangelium 8, 1-11 lesen, werden Sie folgenden Ausspruch Jesu finden, der sich bei uns im Westen allgemeiner Bekanntheit und Beliebtheit erfreut.

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

Natürlich, das ist das Problem. Das Gebot trifft ja immer auch mich, der ich den anderen richten will. „Habe ich wirklich noch nie lüstern eine Frau angeschaut?“, sollte sich der muslimische Fanatiker fragen, der gerade den ersten Stein in die Hand nimmt. Jesus hat uns gesagt, daß schon lüsternes Begehren, der lüsterne Blick wie Ehebruch  zählt.

Allein Jesus hätte erklären dürfen, er sei frei von Sünde, denn er war tatsächlich sündlos. Aber ausgerechnet er, der sündlose, lehnt die Steinigung der Ehebrecherin, der Sünderin, ab. Wieviel mehr sollte dann jeder normale Mensch – wir alle haben die Sündhaftigkeit des gefallenen Adam geerbt – zurückhaltend sein, andere scharf zu richten. Eigentlich sollten wir Steine auf uns selbst werfen – aber auch das verlangt Gott natürlich nicht von uns.

Hier sehen wir einen der grundlegenden Unterschiede zwischen Christentum und Fanatismus (der Islam ist Fanatismus in Reinstform). Auf YouTube kann man sich Videos anschauen, wo diese beschränkten Bastarde (ja, ich meine die Muslime) Frauen mit großkalibrigen Waffen (Sturmgewehren) in den Kopf schießen oder sie eben steinigen wegen eines Ausrutschers. Was für ein verfluchter, menschenverachtender Scheißdreck ist doch der Islam, Fanatismus pur.

Im Gegensatz dazu lehrt uns das Christentum, daß wir alle einen Erlöser brauchen, der uns Kraft gibt, unsere sündigen Neigungen zu überwinden. Dieser Erlöser ist Jesus, Gottes Sohn. Wir sollten uns gegenseitig nicht scharf richten, sondern Jesus nahebringen, denn in Jesus ist Erlösung (Befreiung von Sünden) und Vergebung.

Ich hoffe, Sie, lieber Leser, haben das verstanden – ansonsten können Sie ja einen Kommentar hinterlassen.

Wir sind noch nicht ganz fertig!

Selbstverständlich wird natürlich Jesu Ausspruch „wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ bei uns im Westen dahingehend missbraucht, daß man die Sünde einfach legalisiert. Hier wird der Spruch wahr, „man kann auf zwei Seiten vom Pferd fallen.“ Die eine Seite ist der Fanatismus und die andere die billige Gnade (Vergebung ohne Erlösung, Legalisierung der Sünde).

Das führt uns zu folgender Frage:

Was ist der Unterschied zwischen einem frommen Christen und einem Aufklärer bzw. aufklärerischen Christen?

Das sehen wir auch wieder am Umgang von Jesus mit der Ehebrecherin. Jesus sagte nicht nur „wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ sondern auch: „geh‘ hin und sündige hinfort nicht mehr“. Dieser Ausspruch Jesu war sakral, das heißt in dem Moment, wo Jesus das sagte, teilte er der Ehebrecherin auch die Kraft mit, ihre Sünde zu überwinden, außerdem vergab er ihr. Das Ganze würde heute einer sakramentalen Taufe oder einer Freisprechung im Rahmen einer Beichte entsprechen. Gott will, daß wir durch die Kraft Jesu unsere Sünde überwinden – wir sollen nicht in der Sünde verharren.

Wir sehen also, Jesus fiel nicht auf der anderen Seite des Pferdes herunter, indem er etwa zu der Frau gesagt hätte: „sei nicht betrübt, weil diese Fanatiker dich verdammen wollten; du kannst ruhig weiter Ehebruch begehen, denn wer an mich glaubt, dem wird sowieso alles vergeben – ich trug deine Sünden am Kreuz“.

Es kann auch sein, daß für einen aufklärerischen Christen das Opfer Jesu am Kreuz gar keine Rolle mehr spielt und so einer würde einem Ehebrecher dann raten, sich zu mäßigen, denn eine Überbetonung des Sexuallebens sei schädlich. Als Christ weiß ich allerdings, daß ein reines Gebot nur dazu führt, daß der Mensch noch mehr sündigt statt weniger, denn die Sünde nimmt Anlaß am Gebot. Nichts ist schädlicher, als Menschen Gebote vorzuhalten, ohne sie auch auf einen Erlöser hinzuweisen, der sie freimachen kann von der Sünde. Übrigens ist die Aufklärung in ihrer Verleugnung der Gottessohnschaft Jesu (aus christlicher Sicht ist die Gottessohnschaft Jesu die Grundvoraussetzung dafür, daß er unser Erlöser sein kann) dem Islam sehr  ähnlich. Das ist ein Paradox: eine Ähnlichkeit zwischen der Religion der neuzeitlichen Überklugen und der Religion der Steinzeit.

Was ist das Geheimnis der sakramentalen Taufe?

Bei der Taufe werden wir verbunden mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Wir sterben der Sünde ab und kommen in Christus hinein. Durch diese beiden Heilstatsachen können wir die sündigen Neigungen unsere Leibes Tag für Tag überwinden. Die Taufe hilft uns, wirklich zu glauben und Gott nicht nur im Geist sondern auch in der Wahrheit anzubeten. Wir beten Gott in der Wahrheit an, wenn wir unsere Glieder nicht mehr unseren Lüsten zur Verfügung stellen, sondern unserem Nächsten mit Hilfe unseres Körpers Gutes tun. Unser in sich selbst sündiger Leib tut selbstlose Werke der Nächstenliebe – das ist das Wunder aller Wunder.

Oben erwähnte ich die unvoreingenommen Nächstenliebe gegenüber jedermann.

Sollen wir diese Liebe auch den Muslimen entgegenbringen?

Nein (mit „nein“ meine ich „nur sehr eingeschränkt“), die Muslime sind auf einer Ebene mit jenen Pharisäern und Schriftgelehrten, die die Ehebrecherin steinigen wollten. Sie sind selbst erbärmliche Sünder, wollen es sich aber herausnehmen, andere zu richten. Das kann man ihnen nicht einfach so durchgehen lassen.

Durch ihr Fehlverhalten stellen sich die Muslime ein Stück weit außerhalb der zivilisierten Gesellschaft. Sie können uns nicht böse sein, wenn wir ihnen mit einer gewissen Reserviertheit begegnen. Natürlich, sie begeben sich so gerne in die Opferrolle, also ob wir die Schuldigen wären, sie ohne Grund verurteilten – aber wir haben doch einen Grund.

Weiter muß den Muslimen angelastet werden, daß sie einen Menschen als Propheten Gottes verehren, der ein Mörder, Dieb und Kinderschänder war. Auch aus einer rein rationalen Sicht heraus, muß man sich Beanstandungen gefallen lassen, wenn man einen Kriminellen als Apostel Gottes verehrt. Da sagt uns doch der gesunde Menschenverstand: Das ist Schwachsinn, intellektueller Selbstmord – der gute Gott macht doch niemals einen bösen Kriminellen zu seinem Propheten. Die Muslime sind intellektuelle Selbstmörder. Hierdurch erfährt ihre Menschenwürde eine gewisse Beschneidung, sie sind intellektuelle Selbstverstümmler. Wenn sie wollen, daß wir sie voll respektieren, dann müssen sie bekennen, daß Mohammed unmöglich ein Prophet Gottes gewesen sein konnte, denn er war ein Verbrecher.

Aus der Sicht der christlichen Kirche sind sie auch Gotteslästerer (siehe oben) – das ist aber für den Rationalisten nicht so leicht einsehbar.

Siehe auch Jesus und die Syrophönizierin

Übrigens habe ich in dem o. g. wissenschaftlichen Buch „Der Islam in der Gegenwart“ gelesen, daß die Muslime beabsichtigen über uns (den Westen) herzufallen, sobald sie wissenschaftlich-technisch und wirtschaftlich wieder auf einer Ebene mit uns sind. Nichts wurmt die Anhänger der angeblichen Supreme-Religion mehr, als daß der angeblich christliche Westen ihnen wissenschaftlich-technisch und wirtschaftlich völlig überlegen ist. Kann es sein, daß die Ungläubigen den Gläubigen überlegen sind, fragt sich der eifrige Muslim. Dieser Missstand muß dringend beseitigt werden.

Es ist kein Witz, unter uns befinden sich Menschen, die Muslime, die uns zumindest langfristig Böses (!!!) wollen – das ist unfassbar, aber jeder Islamwissenschaftler weiß das. Manche schlagen natürlich schon zu, bevor die Zeit gekommen ist, wie man an den Anschlägen in jüngster Zeit sieht. Wer die Gesellschaft nicht vor der Gefahr warnt, die von den Muslimen ausgeht, schädigt das deutsche Volk.

Was ist das Ziel der Aufklärer?

Ein großes Ziel ist die Beendigung des Religionskonfliktes. Dies erreicht man dadurch, daß man einen Menschen nur noch danach bewertet, was er ökonomisch leistet – es gilt das Leistungsprinzip. Die Aufklärer sind so stolz darauf, frei zu sein von jeglichem Aberglauben – sogar das ursprüngliche Christentum halten sie für Aberglauben – aber der Materialismus, der mit der Aufklärung einhergeht, ist Dämonie. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde so viel Material umgewälzt wie heute und tatsächlich könnte einer fragen, was das mit Dämonie oder Götzendienst zu tun haben soll. Jesus aber hat es uns gesagt, daß hinter dem Materialismus der Götze bzw. Dämon Mammon steckt. Wir wenden all unsere Kraft für das Produzieren von Gütern und Dienstleistungen auf – wer aber verkündet das Evangelium und kümmert sich um die Armen (verfolgte Christen)? Noch nie war die Welt so gottlos wie heute. Oberflächlich betrachtet scheint der Materialismus so ungefährlich für die Religion zu sein – was für eine Gefahr soll von Gegenständen ausgehen? -, aber in Wirklichkeit ist er ihr größter Feind, der allgemeine Grundgötzendienst.

Welche Rolle spielen die USA?

Ich glaube, man macht es sich zu einfach, wenn man den Amerikaner unterstellt, es ginge ihnen immer nur um das Öl, wenn sie irgendwo einmarschieren oder Bomben abwerfen. Sicherlich ist den Amerikanern die Erkenntnis der Islamwissenschaft nicht unbekannt, daß die Muslime danach trachten, über den Westen herzufallen, sobald sie wissenschaftlich-technisch und ökonomisch wieder mit uns gleichgezogen haben. Natürlich wußte man, daß die Islamisten im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling die Revolution kapern würden. Es war völlig klar, daß die Muslime der Länder des arabischen Frühlings nur durch brutale Diktatoren wie Gaddafi, Ben Ali, Mubarak, etc. zu beherrschen waren. Die einzig mögliche Staatsform für Länder mit überwiegend muslimischer Bevölkerung ist die Militärdiktatur bzw. der Polizeistaat mit ausgeprägter Geheimdiensttätigkeit. Setzt man den Diktator ab und versucht, eine frei gewählte Regierung zu etablieren, setzen sich sofort die Islamisten durch. Die Herrschaft der Islamisten führt auf jeden Fall zum Niedergang der betreffenden Völker, denn entweder sie bekriegen sich gegenseitig, legen alles in Schutt und Asche oder aber sie richten einen Gottesstaat mit einheitlicher Führung auf, der aber deswegen Not leiden muß, weil er nicht mit dem Westen kooperieren will bzw. dem Westen sogar den Krieg erklärt.

Interessant ist, daß die USA praktisch keine muslimischen Flüchtlinge aufnehmen.

Was steckt dahinter?

Die USA wissen sicherlich um die Gefahr, die von den Muslimen ausgeht. Aber von den Europäern verlangt man, sich dumm zu stellen und die Muslime hereinzulassen. Außerdem müssen die Europäer immer mithelfen die arabisch-muslimischen Länder durch Bombardements zu vernichten, unter dem Vorwand, man wolle doch nur einen herrschsüchtigen Despoten, der sein Volk misshandelt, absetzen und die Demokratie einführen (dabei wissen die Amerikaner natürlich genau, daß der Versuch der Einführung von Demokratie in muslimischen Ländern nur zu Chaos und Anarchie oder Bildung von Gottesstaaten führt, zum Scheitern verurteilt ist). Die Amerikaner erreichen hiermit zwei strategische Ziele: Erstens, die Wiedererstehung des Kalifats wird verhindert, wobei die Amerikaner hier nicht schwindeln, wenn sie behaupten, die Muslime würden gerne das Kalifat wieder aufrichten und den Westen erobern. Zweitens, die muslimischen Flüchtlinge schwächen Europas Kultur, nicht unbedingt Europa’s Wirtschaft. Je mehr Muslime die Europäer reinlassen, desto mehr müssen die Europäer das extrem aufklärerisch-rationalistische System der USA übernehmen – kurz gesagt: die Einwohner Europas werden immer mehr degradiert zu menschlichen Robotern mit einer „Religion“, die nur noch dem Frieden am Arbeitsplatz dient. Alles was zählt, ist die ökonomische Leistung bzw. Arbeitsleistung. Diese Menschen, jeder traditionellen Kultur beraubt, kann man extrem leicht ausbeuten, da sie sonst keinen Halt (der konkrete Halt der Menschen früher war die christliche Kirche mit ihren Gottesdiensten und ihrer frohen Gemeinschaft) mehr haben. Alles läuft darauf hinaus, daß der europäische Mensch immer mehr folgendem Bild ähneln soll:

Der moderne Mensch soll ein mickriger, kleiner Spießbürger sein, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Außerdem soll er religiös und sexuell sehr, sehr tolerant sein und dem Staat einen Stellenwert geben, der eigentlich nur der Gottheit (der dreieinige Gott) gebührt – an die Stelle Gottes tritt bei dem modernen, religiös fehlgeleiteten Menschen der Staat.

Das Problem mit dem Geburtendefizit, wie oben erwähnt, ist nicht etwa ein Schwindel der Amerikaner sondern Wirklichkeit. Europa braucht junge muslimische Arbeitskräfte. Jene aber werden eine totale Verarmung der europäischen Kultur bewirken, denn christliche geprägte Menschen und Muslime können in der Fabrik nur auf folgendem gemeinsamen Nenner zusammenarbeiten: Kleiner, mickriger Spießbürger, der religiös und sexuell sehr tolerant ist. Von den Europäern wird praktisch verlangt, daß sie das ursprüngliche Christentum völlig aufgeben, von sich stoßen, denn dieses Christentum würde nur zu Streitereien mit den Muslimen führen, die man am Arbeitsplatz trifft – und Streitereien am Arbeitsplatz verringern natürlich die Produktivität. Allenfalls tolerierbar ist ein nach den Dogmen der Aufklärung modifiziertes Christentum, das, wie schon gesagt, religiöse und sexuelle Toleranz in den Mittelpunkt stellt, zum Götzen macht.

Wann hätte die Menschheit als ganzes das größtmögliche Bruttosozialprodukt?

Das wäre dann der Fall, wenn die ganze Menschheit ein einziger Staat wäre, die ganze Welt eine einzige Freihandelszone. Sicherlich träumen nicht wenige amerikanische Politiker genau davon. Die Regierung dieses Weltstaates säße natürlich in Washington. Die amerikanische Regierung zusammen mit allen anderen Vasallenregierungen der einzelnen Länder (natürlich wären dann alle Länder nur noch dem Schein nach souverän, also keine wirklichen Länder mehr)  und das amerikanische Establishment würden von einem Weltstaat enorm profitieren.

Geht Ihnen ein Licht auf, lieber Leser?

Natürlich, diese weltweiten Flüchtlingsbewegungen und Flüchtlingsströme heute, bewußt von den USA ausgelöst durch Zerstörung der Heimatländer der Flüchtlinge, führen natürlich dazu, daß nationale Unterschiede immer mehr verwischt werden. Die ganze Menschheit degeneriert zu einer amorphen, einheitlichen Masse, ein Brei, ohne Struktur. Wir werden also gerade Zeugen der Entstehung des Weltstaates.

Ich bin gespannt, in welchem Land die Amerikaner als nächstes durch Unterstützung oppositioneller Gruppen Revolution und Bürgerkrieg auslösen werden. Wie verlogen ist doch die Parole der Amerikaner, sie wollten überall nur Demokratie einführen, sich für die Freiheit der Menschen und Menschenrechte einsetzen.

Das hat die Menschheit nun davon, daß sie die christliche Kirche und den Glauben an Jesus verworfen hat: Die staatlichen Regierungen unter der Führung der USA fressen die Menschheit sozusagen auf.

Offb 17,16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

  • „die zehn Hörner und das Tier“ sind alle Nationalstaaten unter der Führung der USA
  • „die Hure“ ist die ganze Menschheit
  • „werden sie verwüsten und entblößen“ heißt, daß die Menschheit aller positiven, christlich geprägten Kultur beraubt wird, all dessen, was das Leben lebenswert macht
  • „werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen“ heißt totale Ausbeutung der Menschheit unter Inkaufnahme von Gesundheitsschäden, Tod durch Arbeitsunfall oder Erschöpfung, Umweltzerstörung, psychische Schäden, etc. und Krieg und Bürgerkrieg

Eigentlich hat Gott der Obrigkeit (Summe der Regierungen aller Nationalstaaten) das Amt gegeben, die Menschheit zu schützen. Weil aber die Menschheit den Glauben an Jesus verwirft und die Obrigkeit, den Staat zu ihrem Gott macht (der Staat wird zu einem Götzen), richtet Gott sie unter anderem dadurch, daß die Obrigkeit sie nicht mehr schützt, sondern selbst zunehmend zum Feind der Menschheit wird – unglaublich, unfassbar, aber der Befund der Bibel.

Hinter der Politik der Amerikaner, die auch bei jedem rational denkenden Menschen nur Entsetzen hervorrufen kann, steckt also eine unfassbare Dämonie. Und natürlich, die schwachsinnigen Handlungen der Amerikaner können nur dämonische Ursachen haben, denn rational läßt sich ihr höllischer Wahnsinn nicht erklären – der Teufel ist in sie gefahren.

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Jürgen Todenhöfer leugnet die Gefahr, die vom Islam ausgeht – das ist staatsgefährdend; Gott wird ihn richten

Einleitung

Der Gebrauch der Formulierung „Gott wird ihn richten“ wird sicherlich dazu führen, daß ich gleich in die Ecke „religiöser Fanatiker“ gestellt werde.

Sicherlich ist es tatsächlich so, daß Formulierungen wie die obige in der Regel meistens von Fanatikern gebraucht werden. In 99,999…9 Prozent aller Fälle mag es tatsächlich angebracht sein, aus dem Gebrauch jener Formulierung darauf zu schließen oder zu der Vermutung zu gelangen, der betreffende Sprecher oder Schreiber sei ein religiöser Fanatiker.

Ein unsägliche Misere ist es allerdings, wenn auch jemand, der religiöse Formulierungen korrekt gebraucht, im richtigen Zusammenhang und mit entsprechender Legitimation, in einen Topf geworfen wird mit hirnamputierten Fanatikern (Fanatismus geht immer einher mit einer gewissen Beschränktheit).

Ich glaube, ich habe ein Recht, jene Formulierung zu gebrauchen, bin dazu legitimiert, einfach weil ich an Jesus glaube (ich bin zwar nicht ordiniert, kein Geistlicher, aber wenn sonst keiner das „Maul“ aufmacht, muß ich es eben tun; „Not kennt kein Gebot“ bzw. die Not ist meine Rechtfertigung, scheinbar anmaßend zu sein). Der Glaube an Jesus, das Christentum, ist diejenige Religion, die mit Abstand die besten historischen Grundlagen hat und geradezu das Gegenteil von Fanatismus ist. Das Christentum verhilft dazu, daß die Gradwanderung, der Balanceakt zwischen Unterwerfung unter Gott (Gehorsam gegen Gottes Gebot) und Nächstenliebe, wirklich gelingt. Das Christentum ist die hohe Kunst des permanenten Ausgleichs zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe. Die Grundlage hierfür ist das richtige Gottesbild, die Trinität, und die neue Geburt aus Wasser und Geist, die sakramentale Taufe.

Im Gegensatz zum Christentum vernachlässigt der Islam die unvoreingenommene Nächstenliebe gegenüber jedermann (Nächstenliebe unabhängig von Religion, Ethnie, Nationalität, Rasse, Hautfarbe, sozialem Status, etc. des Mitmenschen) und fordert eine derartige Unterwerfung unter Gott, die darauf schließen läßt, daß in den Augen der Muslime Gott ein herrschsüchtiger, zorniger, gerne strafender Despot namens Allah sein muß. Auch der christliche Gott wird zwar eines Tages strafen, aber er ist gegenwärtig noch geduldig und langmütig und gibt uns Sünderlein Raum und Zeit zur Buße – er wird strafen (sicherlich, irgendwann), aber überhaupt nicht gerne, ist nicht darauf versessen, zu strafen. Allerdings werden jene, die seine Geduld und Langmut verachten und nicht Buße tun über ihre Sünden, im Feuersee landen und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Auch Muslime, die nicht zum Christentum konvertierten, werden im Feuersee landen.

Offb 20,15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Offb 21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Offb 14,11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt.

Der Islam ist die Religion des Orients.

Wie sieht es bei uns im Westen (Okzident) aus?

Egal ob man es zugibt oder nicht, die herrschende Religion (oder vielleicht besser: Weltanschauung) bei uns im Westen heute ist die sogenannte Aufklärung. Egal ob in der Kirche, Freikirche oder in der Moschee, es wird nicht mehr der althergebrachte, traditionelle Glaube gepredigt, sondern ein entsprechend den Dogmen der Aufklärung modifizierter, verzerrter Glaube (eine Ausnahme, was die Lehre angeht, mögen soge-nannte Hinterhofmoscheen bilden, die allerdings irgendwann vom Verfassungsschutz bzw. Innenminister geschlossen werden; auch in der christlichen Kirche würde der Glaube, natürlich der christliche Glaube und nicht der Islam, unverfälscht und von aufklärerischem Gedankengut frei gepredigt, aber sie existiert nicht mehr, ist schon geschlossen worden).

Kurz gesagt: Egal ob sich heute einer Katholik, Protestant, freikirchlicher Christ, Muslim, Jude, Hindu, Buddhist oder sonst wie nennen mag, er ist in Wirklichkeit ein Anhänger der Aufklärung, meistens aber wahrscheinlich unbewußt, denn seine Religionsgemeinschaft wird ihn sehr selten darauf hinweisen, daß es sich bei ihrer Lehre nicht um die ursprüngliche handelt, sondern um eine gemäß den Dogmen der Aufklärung modifizierte.

Wenn die echte, christliche Kirche noch existieren würde, wäre ihr Ziel, daß ihre Glieder immer mehr in das Bild Christi (Jesus von Nazareth, Gott und Gottes Sohn) umgestaltet würden.

Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Gal 3,1 O ihr unverständigen Galater (Deutschen; R. B.)! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?

Welches Menschenbild aber vermitteln heute alle Religionsgemeinschaften außer der echten, christlichen Kirche?

Das Folgende:

Der moderne Mensch soll ein mickriger, kleiner Spießbürger sein, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Außerdem soll er religiös und sexuell sehr, sehr tolerant sein und dem Staat einen Stellenwert geben, der eigentlich nur der Gottheit (der dreieinige Gott) gebührt – an die Stelle Gottes tritt bei dem modernen, religiös fehlgeleiteten Menschen der Staat.

Hauptteil

Jetzt zu Herrn Todenhöfer. Er macht immer einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus. Für ihn sind die Islamisten Verbrecher und keine normalen Muslime. Man hat denn Eindruck, daß er nur deswegen immer wieder zu irgendwelchen Talkshows eingeladen wird, damit er diese Botschaft rüberbringt: Der politische Islam (Islamismus) hat nichts mit dem „normalen“ Islam zu tun.

Vor einigen Tagen habe ich mir das Buch Der Islam in der Gegenwart gekauft, der so wie die Bibel für jeden Christen für jeden Islamwissenschaftler ein absolutes Grundlagenwerk (Standardwerk) darstellt. Das Buch „Der Islam in der Gegenwart“ ist ein rein wissenschaftliches Werk und frei von jeder Tendenz. Was ich meine, ist, dieses Buch wurde nicht von Menschen verfasst, die aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit dem Islam voreingenommen gegenüberstehen könnten, denen es von vorne herein nur darum ging, den Islam zu diffamieren sondern von unparteiischen Wissenschaftlern – es ist ein reines, hochinformatives Sachbuch, frei von Polemik.

Jetzt kommt der absolute Hammer: Dieses Buch beschreibt es als absolute Selbstverständlichkeit, daß Islam und Islamismus zusammengehören. Die künstliche Trennung zwischen Islam und Islamismus, die heute von vielen Politikern und einem Großteil der Medien vollzogen wird, ist völlig an der Haaren herbeigezogen, völliger Humbug. Entweder die Politiker und Medien erzählen uns diesen Unsinn vom Unterschied zwischen Islam und Islamismus aufgrund von Unwissenheit oder sie belügen uns bewußt. Ich vermute, wir werden bewußt belogen, da dies den Interessen des Staates, des Establishments dienlich ist. Politiker und Medien handeln vermutlich wider besseres Wissen. Die Wahrheit wird geopfert auf dem Altar des Materialismus. Die materiellen Vorteile haben allerdings der Staat und das Establishment. Das Ganze geht auf Kosten des einfachen Volkes, des Ottonormalverbrauchers. Wir werden von Bomben zerrissen, im Tanzlokal oder Kino oder in der Redaktion erschossen, auf dem Weihnachtsmarkt oder auf der Strandpromenade von einem LKW überrollt, im Zug zerhackt, etc. Anschließend baut der Staat ein Überwachungssystem auf, daß uns grundgesetzwidrig unserer Freiheit beraubt.

Wenn wir wissen wollen, was der Islam in der historischen Wirklichkeit ist bzw. was der Islam wirklich ist, dann brauchen wir uns nur die Geschichte des Kalifats bzw. Sultanats anzuschauen. Dies ist zu einem großen Teil auch die Geschichte der Umma, der Gemeinschaft aller Muslime, jener Menschen, deren „Religion“ (der Islam ist natürlich in Wirklichkeit eine Pseudoreligion, deswegen die Anführungszeichen) der Islam ist.

Wovon ist die Geschichte des Kalifats, des historischen Islam gekennzeichnet?:

Von kriminellen Aggressionskriegen, RaubMord, Unterdrückung von Nicht-Muslimen (Dhimmi), Todesstrafe für Konversion vom Islam zu einer anderen Religion (Apostasie, Abfall), Unterdrückung der Frau, Umgang mit schwarzer Magie, Okkultismus, etc.

Aus der Sicht des Christentums ist es besonders bedauerlich, daß viele Länder, die heute muslimisch sind, früher christlich waren (z. B. gehörte vor der islamischen Expansion das ganze Territorium der heutigen Türkei zum byzantinischen Reich, von dessen Einwohnern viele christlich waren). Es gab keinerlei juristische Rechtfertigung für die Muslime, jene juristisch unschuldigen, christlichen Länder zu überfallen und zu erobern (bei den Eroberungen wurden auch viele Zivilisten getötet und wer überlebte, ward zur Zahlung der Kopfsteuer, siehe Dschizya, verurteilt). Die islamische Expansion war ein durch und durch krimineller Akt.

Siehe Islamische Expansion

Aus einer rein rational-aufklärerischen Sicht ist der Islam zu verurteilen wegen seiner Gewalttätigkeit, die beispiellos ist. Jeder Mensch, unabhängig von seiner Religion oder Weltanschauung, muß eigentlich den Islam verurteilen, weil er schlichtweg und schlechthin eine kriminelle Ideologie mit religiösem Anstrich ist – dies ist eine reine Sache des Verstandes bzw. der Vernunft. Ich muß kein islamophober Christ sein, um ein „Vorurteil“ gegenüber dem Islam zu haben, das ist keine Sache der religiösen Einstellung. Wenn ich wegen meines christlichen Glaubens als islamophob bezeichnet werde, dann ist mir das völlig egal, denn auch rein rational gesehen ist der Islam verwerflich.

Aus der Sicht der christlichen Kirche muß dem Islam noch zusätzlich angelastet werden, daß er eine Erz-Häresie bzw. Erz-Irrlehre ist. Der Islam verleugnet die Dreieinigkeit Gottes und die Gottessohnschaft Jesu Christi (der Glaube an die Gottessohnschaft Jesu Christi ist unabdingbar für das ewige Heil). Der islamische Jesus, der nie wirklich existiert hat, soll ein Prophet gewesen sein, der angeblich den Islam gelehrt haben soll. Dies ist Gottlästerung, denn der historische Jesus war nicht nur Mensch, ein Religionslehrer, sondern voll und ganz auch Gott, Gottes Sohn. Jesus Christus hatte eine menschliche und eine göttliche Natur. Wer einen Jesus erfindet, der Jesus des Koran, der nur ein Mensch war, lästert damit den christlichen Gott. Somit ist der Islam an sich Gotteslästerung. Übrigens haben der Jesus der Bibel und der Jesus des Koran nichts miteinander zu tun. Der Jesus der Bibel war historisch und tatsächlich Gott und Gottes Sohn, was er durch seine Wunder bewies und der Jesus des Koran ist im Gegensatz dazu eine Erfindung des Epileptikers Mohammed. Der Jesus des Koran hat nie wirklich existiert, war nicht historisch. Gesagt werden muß noch, daß im Gegensatz zum Jesus des Koran, der nie wirklich existiert hat, der Jesus der Bibel, der historische Jesus, das Christentum gepredigt hat, natürlich, und nicht den Islam. Daß Mohammed einen Jesus erfunden hat, der den Islam gepredigt haben soll, ist für die christliche Kirche unvorstellbar ärgerlich – was für ein dumm-dreister Lügner war der sogenannte Prophet der Araber doch.

Kurz gesagt: Der Islam ist weder eine Religion der Barmherzigkeit, wie Herr Todenhöfer behauptet, noch glauben Muslime an Jesus Christus, wie er ebenfalls behauptet. Weiter lügt Herr Todenhöfer, wenn er behauptet, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun. Nein, der Islamismus ist Islam in Perfektion. Die Islamisten tun genau den Willen Mohammeds, sind eifrige Muslime.

In folgendem Video behauptet Todenhöfer tatsächlich (wahrscheinlich wider besseres Wissen), der Islam sei Barmherzigkeit:

(Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier.)

Bitte gehen Sie zum Zeitpunkt 21:06 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie Todenhöfers Bemerkung hören, der Islam sei Barmherzigkeit – gehört Todenhöfer  nicht zu den Verderbenstiftern auf Erden?

In einem weiteren Video behauptet Todenhöfer, Muslime würden an Jesus glauben und der Islam sei wie das Christentum und das Judentum eine abrahamitische Religion:

Bitte gehen Sie zum Zeitpunkt 3:57 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie Todenhöfers Bemerkung hören, Muslime würden an Jesus glauben und der Islam sei wie das Christentum und das Judentum eine abrahamitische Religion.

Als letztes nochmals das erste Video, wo jener außerdem noch behauptet, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun:

Bitte gehen Sie zum Zeitpunkt 30:16 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie Todenhöfers Bemerkung hören.

Zusammenfassung:

Mir geht es in diesem Artikel hauptsächlich darum, herauszustellen, daß Todenhöfer ein verwerflicher Lügner ist.

Aber er ist nicht der einzige, der uns belügt – und warum diese ganze teuflische Show, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun?

Unser Problem heute ist das Geburtendefizit (siehe das Buch Europa ohne Seele von Bundesverteidigungsminister a. D. Hans Apel). Immer weniger Junge müssen die Renten von immer mehr Alten zahlen. Dem will man abhelfen durch Migration von Muslimen. Durch die Instrumentalisierung des Islam/Islamismus zerstört man ein muslimisch-arabisches Land nach dem anderen (siehe Arabischer Frühling). Dies mit dem Kalkül die Einwohner jener Länder heimatlos zu machen und zu entwurzeln, denen nichts übrig bleibt, als nach Europa zu emigrieren, wo man sie anschließend als billige Sklaven in dreckigen Fabriken ausbeuten kann. Es besteht allerdings das Problem, daß jene Immigranten nicht nur ihre Arbeitskraft sondern auch den Islam mitbringen, der ihnen das schlechthin kostbarste ist, was sie haben. Und selbstverständlich ist dies der unverfälschte Islam, den man mit dem, was manche hier im Westen als Islamismus bezeichnen, gleichsetzen muß. Hierfür (den reinen Islam will man natürlich nicht bei uns haben) wiederum ist die Lösung, in Europa einen gemäßigten, moderaten Islam zu etablieren. Für jenen aufklärerischen Euroislam würde dann tatsächlich gelten, daß er vom Islamismus (unverfälschter, reiner Islam) verschieden sei. In diesem Spiel ist Herr Todenhöfer ein kleines Zahnrad von vielen, eine kleine Triebfeder. Er soll mit dazu beitragen, einen gemäßigten Islam zu etablieren.

Die allerjüngste Geschichte zeigt allerdings, daß dieses Spiel nicht reibungslos funktioniert. Viele Immigranten lassen sich nicht vom ursprünglichen Islam zum Euroislam bekehren und töten die Ungläubigen (uns), so wie es Mohammed den Muslimen befohlen hat.

Der islamische Terror wiederum ist ein willkommener Anlass für den Staat, die Totalüberwachung aller Bürger zu implementieren. Der Überwachungsapparat, der jetzt aufgebaut wird, kann demnächst dazu missbraucht werden, die christliche Kirche zu verfolgen, die vielleicht demnächst durch eine Reformation vom Nicht-Sein wieder zum Sein gelangen wird.

Todenhöfer wird vom WDR der Lüge überführt:

Bitte gehen Sie zu den Zeitpunkten 7:22 und 10:52 auf der Zeitleiste des Videos, da können Sie sehen, wie Todenhöfer der Lüge überführt wird.

Ich möchte mit Ihnen den obigen Text nochmals durchgehen, um Missverständnissen vorzubeugen

 

Ganz oben gebrauchte ich die Formulierung „religiöser Fanatiker“.

Was ist der Unterschied zwischen einem frommen Christen und einem religiösen Fanatiker?

Ich erwähnte schon, das Christentum sei die hohe Kunst des permanenten Ausgleichs zwischen Gottesliebe und Nächstenliebe.

Was damit gemeint ist, sieht man wunderbar am Umgang von Jesus mit der Ehebrecherin, die auf frischer Tat ertappt wurde (Johannesevangelium, Kapitel 8, Verse 1-11; siehe auch Jesus und die Ehebrecherin).

Angenommen, Jesus wäre ein Fanatiker gewesen, also einer, der Gott unterstellt, er sei ein zorniger Scharfrichter (namens Allah, zum Beispiel), dann hätte er die arme Frau zusammen mit den Pharisäern und Schriftgelehrten sofort gesteinigt. Seine Rechtfertigung für dieses äußerst grausame Unterfangen wäre zum Beispiel das folgende Gebot aus dem Alten Testament gewesen:

5Mo 22,22 Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er bei einer Frau schläft, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, bei der er geschlafen hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.

Wenn Sie Johannesevangelium 8, 1-11 lesen, werden Sie folgenden Ausspruch Jesu finden, der sich bei uns im Westen allgemeiner Bekanntheit und Beliebtheit erfreut.

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

Natürlich, das ist das Problem. Das Gebot trifft ja immer auch mich, der ich den anderen richten will. „Habe ich wirklich noch nie lüstern eine Frau angeschaut?“, sollte sich der muslimische Fanatiker fragen, der gerade den ersten Stein in die Hand nimmt. Jesus hat uns gesagt, daß schon lüsternes Begehren, der lüsterne Blick wie Ehebruch  zählt.

Allein Jesus hätte erklären dürfen, er sei frei von Sünde, denn er war tatsächlich sündlos. Aber ausgerechnet er, der sündlose, lehnt die Steinigung der Ehebrecherin, der Sünderin, ab. Wieviel mehr sollte dann jeder normale Mensch – wir alle haben die Sündhaftigkeit des gefallenen Adam geerbt – zurückhaltend sein, andere scharf zu richten. Eigentlich sollten wir Steine auf uns selbst werfen – aber auch das verlangt Gott natürlich nicht von uns.

Hier sehen wir einen der grundlegenden Unterschiede zwischen Christentum und Fanatismus (der Islam ist Fanatismus in Reinstform). Auf YouTube kann man sich Videos anschauen, wo diese beschränkten Bastarde (ja, ich meine die Muslime) Frauen mit großkalibrigen Waffen (Sturmgewehren) in den Kopf schießen oder sie eben steinigen wegen eines Ausrutschers. Was für ein verfluchter, menschenverachtender Scheißdreck ist doch der Islam, Fanatismus pur.

Im Gegensatz dazu lehrt uns das Christentum, daß wir alle einen Erlöser brauchen, der uns Kraft gibt, unsere sündigen Neigungen zu überwinden. Dieser Erlöser ist Jesus, Gottes Sohn. Wir sollten uns gegenseitig nicht scharf richten, sondern Jesus nahebringen, denn in Jesus ist Erlösung (Befreiung von Sünden) und Vergebung.

Ich hoffe, Sie, lieber Leser, haben das verstanden – ansonsten können Sie ja einen Kommentar hinterlassen.

Wir sind noch nicht ganz fertig!

Selbstverständlich wird natürlich Jesu Ausspruch „wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ bei uns im Westen dahingehend missbraucht, daß man die Sünde einfach legalisiert. Hier wird der Spruch wahr, „man kann auf zwei Seiten vom Pferd fallen.“ Die eine Seite ist der Fanatismus und die andere die billige Gnade (Vergebung ohne Erlösung, Legalisierung der Sünde).

Das führt uns zu folgender Frage:

Was ist der Unterschied zwischen einem frommen Christen und einem Aufklärer bzw. aufklärerischen Christen?

Das sehen wir auch wieder am Umgang von Jesus mit der Ehebrecherin. Jesus sagte nicht nur „wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie“ sondern auch: „geh‘ hin und sündige hinfort nicht mehr“. Dieser Ausspruch Jesu war sakral, das heißt in dem Moment, wo Jesus das sagte, teilte er der Ehebrecherin auch die Kraft mit, ihre Sünde zu überwinden, außerdem vergab er ihr. Das Ganze würde heute einer sakramentalen Taufe oder einer Freisprechung im Rahmen einer Beichte entsprechen. Gott will, daß wir durch die Kraft Jesu unsere Sünde überwinden – wir sollen nicht in der Sünde verharren.

Wir sehen also, Jesus fiel nicht auf der anderen Seite des Pferdes herunter, indem er etwa zu der Frau gesagt hätte: „sei nicht betrübt, weil diese Fanatiker dich verdammen wollten; du kannst ruhig weiter Ehebruch begehen, denn wer an mich glaubt, dem wird sowieso alles vergeben – ich trug deine Sünden am Kreuz“.

Es kann auch sein, daß für einen aufklärerischen Christen das Opfer Jesu am Kreuz gar keine Rolle mehr spielt und so einer würde einem Ehebrecher dann raten, sich zu mäßigen, denn eine Überbetonung des Sexuallebens sei schädlich. Als Christ weiß ich allerdings, daß ein reines Gebot nur dazu führt, daß der Mensch noch mehr sündigt statt weniger, denn die Sünde nimmt Anlaß am Gebot. Nichts ist schädlicher, als Menschen Gebote vorzuhalten, ohne sie auch auf einen Erlöser hinzuweisen, der sie freimachen kann von der Sünde. Übrigens ist die Aufklärung in ihrer Verleugnung der Gottessohnschaft Jesu (aus christlicher Sicht ist die Gottessohnschaft Jesu die Grundvoraussetzung dafür, daß er unser Erlöser sein kann) dem Islam sehr  ähnlich. Das ist ein Paradox: eine Ähnlichkeit zwischen der Religion der neuzeitlichen Überklugen und der Religion der Steinzeit.

Was ist das Geheimnis der sakramentalen Taufe?

Bei der Taufe werden wir verbunden mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Wir sterben der Sünde ab und kommen in Christus hinein. Durch diese beiden Heilstatsachen können wir die sündigen Neigungen unsere Leibes Tag für Tag überwinden. Die Taufe hilft uns, wirklich zu glauben und Gott nicht nur im Geist sondern auch in der Wahrheit anzubeten. Wir beten Gott in der Wahrheit an, wenn wir unsere Glieder nicht mehr unseren Lüsten zur Verfügung stellen, sondern unserem Nächsten mit Hilfe unseres Körpers Gutes tun. Unser in sich selbst sündiger Leib tut selbstlose Werke der Nächstenliebe – das ist das Wunder aller Wunder.

Oben erwähnte ich die unvoreingenommen Nächstenliebe gegenüber jedermann.

Sollen wir diese Liebe auch den Muslimen entgegenbringen?

Nein (mit „nein“ meine ich „nur sehr eingeschränkt“), die Muslime sind auf einer Ebene mit jenen Pharisäern und Schriftgelehrten, die die Ehebrecherin steinigen wollten. Sie sind selbst erbärmliche Sünder, wollen es sich aber herausnehmen, andere zu richten. Das kann man ihnen nicht einfach so durchgehen lassen.

Durch ihr Fehlverhalten stellen sich die Muslime ein Stück weit außerhalb der zivilisierten Gesellschaft. Sie können uns nicht böse sein, wenn wir ihnen mit einer gewissen Reserviertheit begegnen. Natürlich, sie begeben sich so gerne in die Opferrolle, also ob wir die Schuldigen wären, sie ohne Grund verurteilten – aber wir haben doch einen Grund.

Weiter muß den Muslimen angelastet werden, daß sie einen Menschen als Propheten Gottes verehren, der ein Mörder, Dieb und Kinderschänder war. Auch aus einer rein rationalen Sicht heraus, muß man sich Beanstandungen gefallen lassen, wenn man einen Kriminellen als Apostel Gottes verehrt. Da sagt uns doch der gesunde Menschenverstand: Das ist Schwachsinn, intellektueller Selbstmord – der gute Gott macht doch niemals einen bösen Kriminellen zu seinem Propheten. Die Muslime sind intellektuelle Selbstmörder. Hierdurch erfährt ihre Menschenwürde eine gewisse Beschneidung, sie sind intellektuelle Selbstverstümmler. Wenn sie wollen, daß wir sie voll respektieren, dann müssen sie bekennen, daß Mohammed unmöglich ein Prophet Gottes gewesen sein konnte, denn er war ein Verbrecher.

Aus der Sicht der christlichen Kirche sind sie auch Gotteslästerer (siehe oben) – das ist aber für den Rationalisten nicht so leicht einsehbar.

Siehe auch Jesus und die Syrophönizierin

Übrigens habe ich in dem o. g. wissenschaftlichen Buch „Der Islam in der Gegenwart“ gelesen, daß die Muslime beabsichtigen über uns (den Westen) herzufallen, sobald sie wissenschaftlich-technisch und wirtschaftlich wieder auf einer Ebene mit uns sind. Nichts wurmt die Anhänger der angeblichen Supreme-Religion mehr, als daß der angeblich christliche Westen ihnen wissenschaftlich-technisch und wirtschaftlich völlig überlegen ist. Kann es sein, daß die Ungläubigen den Gläubigen überlegen sind, fragt sich der eifrige Muslim. Dieser Missstand muß dringend beseitigt werden.

Es ist kein Witz, unter uns befinden sich Menschen, die Muslime, die uns zumindest langfristig Böses (!!!) wollen – das ist unfassbar, aber jeder Islamwissenschaftler weiß das. Manche schlagen natürlich schon zu, bevor die Zeit gekommen ist, wie man an den Anschlägen in jüngster Zeit sieht. Wer die Gesellschaft nicht vor der Gefahr warnt, die von den Muslimen ausgeht, schädigt das deutsche Volk.

Was ist das Ziel der Aufklärer?

Ein großes Ziel ist die Beendigung des Religionskonfliktes. Dies erreicht man dadurch, daß man einen Menschen nur noch danach bewertet, was er ökonomisch leistet – es gilt das Leistungsprinzip. Die Aufklärer sind so stolz darauf, frei zu sein von jeglichem Aberglauben – sogar das ursprüngliche Christentum halten sie für Aberglauben – aber der Materialismus, der mit der Aufklärung einhergeht, ist Dämonie. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde so viel Material umgewälzt wie heute und tatsächlich könnte einer fragen, was das mit Dämonie oder Götzendienst zu tun haben soll. Jesus aber hat es uns gesagt, daß hinter dem Materialismus der Götze bzw. Dämon Mammon steckt. Wir wenden all unsere Kraft für das Produzieren von Gütern und Dienstleistungen auf – wer aber verkündet das Evangelium und kümmert sich um die Armen (verfolgte Christen)? Noch nie war die Welt so gottlos wie heute. Oberflächlich betrachtet scheint der Materialismus so ungefährlich für die Religion zu sein – was für eine Gefahr soll von Gegenständen ausgehen? -, aber in Wirklichkeit ist er ihr größter Feind, der allgemeine Grundgötzendienst.

Welche Rolle spielen die USA?

Ich glaube, man macht es sich zu einfach, wenn man den Amerikaner unterstellt, es ginge ihnen immer nur um das Öl, wenn sie irgendwo einmarschieren oder Bomben abwerfen. Sicherlich ist den Amerikanern die Erkenntnis der Islamwissenschaft nicht unbekannt, daß die Muslime danach trachten, über den Westen herzufallen, sobald sie wissenschaftlich-technisch und ökonomisch wieder mit uns gleichgezogen haben. Natürlich wußte man, daß die Islamisten im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling die Revolution kapern würden. Es war völlig klar, daß die Muslime der Länder des arabischen Frühlings nur durch brutale Diktatoren wie Gaddafi, Ben Ali, Mubarak, etc. zu beherrschen waren. Die einzig mögliche Staatsform für Länder mit überwiegend muslimischer Bevölkerung ist die Militärdiktatur bzw. der Polizeistaat mit ausgeprägter Geheimdiensttätigkeit. Setzt man den Diktator ab und versucht, eine frei gewählte Regierung zu etablieren, setzen sich sofort die Islamisten durch. Die Herrschaft der Islamisten führt auf jeden Fall zum Niedergang der betreffenden Völker, denn entweder sie bekriegen sich gegenseitig, legen alles in Schutt und Asche oder aber sie richten einen Gottesstaat mit einheitlicher Führung auf, der aber deswegen Not leiden muß, weil er nicht mit dem Westen kooperieren will bzw. dem Westen sogar den Krieg erklärt.

Interessant ist, daß die USA praktisch keine muslimischen Flüchtlinge aufnehmen.

Was steckt dahinter?

Die USA wissen sicherlich um die Gefahr, die von den Muslimen ausgeht. Aber von den Europäern verlangt man, sich dumm zu stellen und die Muslime hereinzulassen. Außerdem müssen die Europäer immer mithelfen die arabisch-muslimischen Länder durch Bombardements zu vernichten, unter dem Vorwand, man wolle doch nur einen herrschsüchtigen Despoten, der sein Volk misshandelt, absetzen und die Demokratie einführen (dabei wissen die Amerikaner natürlich genau, daß der Versuch der Einführung von Demokratie in muslimischen Ländern nur zu Chaos und Anarchie oder Bildung von Gottesstaaten führt, zum Scheitern verurteilt ist). Die Amerikaner erreichen hiermit zwei strategische Ziele: Erstens, die Wiedererstehung des Kalifats wird verhindert, wobei die Amerikaner hier nicht schwindeln, wenn sie behaupten, die Muslime würden gerne das Kalifat wieder aufrichten und den Westen erobern. Zweitens, die muslimischen Flüchtlinge schwächen Europas Kultur, nicht unbedingt Europa’s Wirtschaft. Je mehr Muslime die Europäer reinlassen, desto mehr müssen die Europäer das extrem aufklärerisch-rationalistische System der USA übernehmen – kurz gesagt: die Einwohner Europas werden immer mehr degradiert zu menschlichen Robotern mit einer „Religion“, die nur noch dem Frieden am Arbeitsplatz dient. Alles was zählt, ist die ökonomische Leistung bzw. Arbeitsleistung. Diese Menschen, jeder traditionellen Kultur beraubt, kann man extrem leicht ausbeuten, da sie sonst keinen Halt (der konkrete Halt der Menschen früher war die christliche Kirche mit ihren Gottesdiensten und ihrer frohen Gemeinschaft) mehr haben. Alles läuft darauf hinaus, daß der europäische Mensch immer mehr folgendem Bild ähneln soll:

Der moderne Mensch soll ein mickriger, kleiner Spießbürger sein, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Außerdem soll er religiös und sexuell sehr, sehr tolerant sein und dem Staat einen Stellenwert geben, der eigentlich nur der Gottheit (der dreieinige Gott) gebührt – an die Stelle Gottes tritt bei dem modernen, religiös fehlgeleiteten Menschen der Staat.

Das Problem mit dem Geburtendefizit, wie oben erwähnt, ist nicht etwa ein Schwindel der Amerikaner sondern Wirklichkeit. Europa braucht junge muslimische Arbeitskräfte. Jene aber werden eine totale Verarmung der europäischen Kultur bewirken, denn christliche geprägte Menschen und Muslime können in der Fabrik nur auf folgendem gemeinsamen Nenner zusammenarbeiten: Kleiner, mickriger Spießbürger, der religiös und sexuell sehr tolerant ist. Von den Europäern wird praktisch verlangt, daß sie das ursprüngliche Christentum völlig aufgeben, von sich stoßen, denn dieses Christentum würde nur zu Streitereien mit den Muslimen führen, die man am Arbeitsplatz trifft – und Streitereien am Arbeitsplatz verringern natürlich die Produktivität. Allenfalls tolerierbar ist ein nach den Dogmen der Aufklärung modifiziertes Christentum, das, wie schon gesagt, religiöse und sexuelle Toleranz in den Mittelpunkt stellt, zum Götzen macht.

Wann hätte die Menschheit als ganzes das größtmögliche Bruttosozialprodukt?

Das wäre dann der Fall, wenn die ganze Menschheit ein einziger Staat wäre, die ganze Welt eine einzige Freihandelszone. Sicherlich träumen nicht wenige amerikanische Politiker genau davon. Die Regierung dieses Weltstaates säße natürlich in Washington. Die amerikanische Regierung zusammen mit allen anderen Vasallenregierungen der einzelnen Länder (natürlich wären dann alle Länder nur noch dem Schein nach souverän, also keine wirklichen Länder mehr)  und das amerikanische Establishment würden von einem Weltstaat enorm profitieren.

Geht Ihnen ein Licht auf, lieber Leser?

Natürlich, diese weltweiten Flüchtlingsbewegungen und Flüchtlingsströme heute, bewußt von den USA ausgelöst durch Zerstörung der Heimatländer der Flüchtlinge, führen natürlich dazu, daß nationale Unterschiede immer mehr verwischt werden. Die ganze Menschheit degeneriert zu einer amorphen, einheitlichen Masse, ein Brei, ohne Struktur. Wir werden also gerade Zeugen der Entstehung des Weltstaates.

Ich bin gespannt, in welchem Land die Amerikaner als nächstes durch Unterstützung oppositioneller Gruppen Revolution und Bürgerkrieg auslösen werden. Wie verlogen ist doch die Parole der Amerikaner, sie wollten überall nur Demokratie einführen, sich für die Freiheit der Menschen und Menschenrechte einsetzen.

Das hat die Menschheit nun davon, daß sie die christliche Kirche und den Glauben an Jesus verworfen hat: Die staatlichen Regierungen unter der Führung der USA fressen die Menschheit sozusagen auf.

Offb 17,16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

  • „die zehn Hörner und das Tier“ sind alle Nationalstaaten unter der Führung der USA
  • „die Hure“ ist die ganze Menschheit
  • „werden sie verwüsten und entblößen“ heißt, daß die Menschheit aller positiven, christlich geprägten Kultur beraubt wird, all dessen, was das Leben lebenswert macht
  • „werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen“ heißt totale Ausbeutung der Menschheit unter Inkaufnahme von Gesundheitsschäden, Tod durch Arbeitsunfall oder Erschöpfung, Umweltzerstörung, psychische Schäden, etc. und Krieg und Bürgerkrieg

Eigentlich hat Gott der Obrigkeit (Summe der Regierungen aller Nationalstaaten) das Amt gegeben, die Menschheit zu schützen. Weil aber die Menschheit den Glauben an Jesus verwirft und die Obrigkeit, den Staat zu ihrem Gott macht (der Staat wird zu einem Götzen), richtet Gott sie unter anderem dadurch, daß die Obrigkeit sie nicht mehr schützt, sondern selbst zunehmend zum Feind der Menschheit wird – unglaublich, unfassbar, aber der Befund der Bibel.

Hinter der Politik der Amerikaner, die auch bei jedem rational denkenden Menschen nur Entsetzen hervorrufen kann, steckt also eine unfassbare Dämonie. Und natürlich, die schwachsinnigen Handlungen der Amerikaner können nur dämonische Ursachen haben, denn rational läßt sich ihr höllischer Wahnsinn nicht erklären – der Teufel ist in sie gefahren.

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Muslimbruderschaft in München-Freimann

Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier.

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Richter Josef Bonkamp erinnert mich an Roland Freisler – sollte der Paragraph 166 des StGB nicht besser in Paragraph 666 umbenannt werden?

Während des dritten Reiches unterwarf sich die deutsche Justiz willig dem Regime der Nationalsozialisten (ich glaube, dies ist so allgemein bekannt, daß ich es nicht nachzuweisen brauche). Im Zusammenhang damit fällten deutsche Richter viele Unrechtsurteile. Der bekannteste jener ungerechten Richter war sicherlich Roland Freisler. Natürlich ist es aus heutiger Perspektive leicht, sich über die deutschen Juristen jener Zeit zu erheben und sie als Feiglinge, Kollaborateure und Opportunisten zu bezeichnen. Allerdings fällten sie ihre Urteile nach damals geltendem Recht, nach damals gültigen Gesetzen. Noch dazu waren die Nazis, die die damalige Gesetzgebung bestimmten,  auf völlig legale Weise durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen. Roland Freisler und andere Richter konnten immer argumentieren, sie würden ja nichts weiter tun, als Urteile auf Grundlage von der legitimen Obrigkeit erlassener Gesetze zu fällen. Beispiele für ungerechte Gesetze der Nazizeit sind der Arierparagraph von 1933 und die Nürnberger Gesetze von 1935.

Ursprünglich stellte der Paragraph 166 die Lästerung des christlichen Gottes unter Strafe.

Fassung des Paragraphen 166, die vom 1. Januar 1872 bis zum 1. Oktober 1953 gültig war:

Wer dadurch, daß er öffentlich in beschimpfenden Äußerungen Gott lästert, ein Ärgerniß gibt, oder wer öffentlich eine der christlichen Kirchen oder eine andere mit Korporationsrechten innerhalb des Bundesgebietes (deutsches Reich; R. B.) bestehende Religionsgesellschaft oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft, ingleichen wer in einer Kirche oder in einem anderen zu religiösen Versammlungen bestimmten Orte beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Gefängniß bis zu drei Jahren bestraft.

Fassung des Paragraphen 166, die vom 1.Oktober 1953 bis zum 1. September 1969 gültig war:

Wer dadurch, daß er öffentlich in beschimpfenden Äußerungen Gott lästert, ein Ärgerniß gibt, oder wer öffentlich eine der christlichen Kirchen oder eine andere im Staate bestehende Religionsgesellschaft des öffentlichen Rechtes oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft, ingleichen wer in einer Kirche oder in einem anderen zu religiösen Versammlungen bestimmten Orte beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Gefängniß bis zu drei Jahren bestraft.

Fassung des Paragraphen 166, die vom 1. September 1969 bis zum 1. April 1970 gültig war:

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften, Tonträgern, Abbildungen oder Darstellungen den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften, Tonträgern, Abbildungen oder Darstellungen eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

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Fassung des Paragraphen 166 sei dem 1. Januar 1975 (noch heute gültig):

(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.  

(Siehe auch http://lexetius.com/StGB/166,2)

Eine entscheidend andere Form hat der Paragraph 166 also seit 1. September 1969 (Stichwort: Erstes Gesetz zur Reform des Strafrechts).

Seit 1. September 1969 geht es nicht mehr um die Bestrafung der Lästerung des christlichen Gottes sondern um die Bestrafung der Störung des öffentlichen Friedens durch Beschimpfung irgendeines religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses. Der moderne Paragraph 166 soll praktisch verhindern, daß sich verschiedene religiöse oder weltanschauliche Gruppen durch gegenseitige Beschimpfung provozieren, was zu Gewalttätigkeit und somit Störung des öffentlichen Friedens führen könnte. Die Geschichte zeigt tatsächlich, daß durch religiösen oder weltanschaulichen Eifer schon viel Blutvergießen und materielle Schäden verursacht wurden. Allerdings geht es dem heutigen Gesetzgeber nicht darum, die religiösen oder weltanschaulichen Gruppen voreinander zu schützen, unterstelle ich zumindest, sondern einzig und allein oder zumindest primär um die Erhaltung des Arbeitsfriedens, der die Grundlage hoher Produktivität und somit hoher Steuereinnahmen ist. Die Wahrheit in religiösen bzw. weltanschaulichen Fragen wird geopfert auf dem Altar des Materialismus – das ist der Dienst des Götzen Mammon. Ein gewisser religiöser Konflikt oder Kampf müsste um der Wahrheit willen von der Gesellschaft ertragen werden, aber diesen Preis in Form von Unannehmlichkeiten bzw.  materiellen Verlusten eines solchen Konfliktes bzw. Kampfes will man nicht zahlen. Es ist eine Binsenweisheit, daß man etwas nicht bekommt, wofür man nicht den Kaufpreis bezahlt. Wenn uns das ewige Heil zu teuer ist, wir nicht bereit sind, ein bisschen irdischen Wohlstand für unser ewiges Glück zu opfern, gehen wir des ewigen Heils auf ewig verlustig.

Ich bezeichnete vor einigen Wochen in München den sogenannten Propheten des Islam, Mohammed, gegenüber einem muslimischen Ehepaar als Arschloch, worauf jene die Polizei verständigten. Ich wurde angezeigt und schließlich von Richter Bonkamp auf Grundlage des Paragraphen 166 des StGB (Strafgesetzbuch) zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 40 Euro verurteilt.

Gemäß dem Buchstaben des Gesetzes hat her Bonkamp mit seinem Urteil gegen mich kein Unrecht getan, sondern Recht gesprochen. Allerdings ist aus christlicher Sicht und somit auch aus meiner Sicht der Paragraph 166 ein ungerechtes Gesetz. Falls Herr Bonkamp sich zum christlichen Glauben bekennt, was ich nicht weiß, hat er mit seinem Urteil gegen mich seinen eventuellen Glauben verleugnet. Falls Herr Bonkamp sich zum christlichen Glauben bekennt, hätte er seine christliche Überzeugung über den Buchstaben des staatlichen Gesetzes (StGB) stellen müssen und hätte mich nicht verurteilen dürfen – dies unter Inkaufnahme einer eventuellen Suspendierung vom Dienst, das heißt des Verlustes seiner Arbeitsstelle als Richter am Amtsgericht München. Wie Jesus, Luther und Bonhoeffer lehrten, ist die Gnade Gottes nicht billig sondern teuer. Falls Herr Bonkamp sich als Christ bezeichnet, dann ist er definitiv ein Billige-Gnade-Christ (kein wirklicher Christ) und wird verloren gehen, denn nur die teure Gnade rettet (teure Gnade ist Vergebung der Sünden in Verbindung mit Nachfolge Jesu auf Grundlage der sakramentalen Taufe, der neuen Geburt aus Wasser und Geist; ohne Nachfolge aus der Kraft der Taufe, der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, gibt es keine Vergebung auf Grundlage des Sühneopfers Jesu, seines Todes am Kreuz).

Aus christlicher Sicht ist der Islam eine Lästerung des christlichen Gottes, denn der Islam verleugnet die Dreieinigkeit Gottes und die Gottessohnschaft Jesu Christi. Wenn also seit dem 1. September 1969 auch das Beschimpfen des Islam oder Mohammeds unter Strafe steht, dann ist das die totale Pervertierung des ursprünglichen Paragraphen 166. Durch Anwendung des alten Paragraphen 166 (Fassung, die bis 1. September 1969 gültig war) konnte Gotteslästerung (die Lästerung des christlichen Gottes) bestraft werden. Seit 1. September 1969 schützt der Paragraph 166 die Lästerer des christlichen Gottes, z. B. die Muslime, und stellt jene unter Strafe, die den Lästerern Gottes und ihrer falschen Religion mit Recht, wie ich meine, Schimpf antun, indem sie z. B. den sogenannten Propheten als das bezeichnen, was er in der historischen Wirklichkeit war und nicht als das, was er in der Vorstellung der Muslime ist. In der (falschen) Vorstellung der Muslime ist Mohammed natürlich ein Heiliger oder der Heilige überhaupt. Jedoch sollte jeder Liebhaber der historischen Wirklichkeit, und dazu ist es nicht einmal unbedingt notwendig, ein gläubiger Christ zu sein, sich verpflichtet fühlen, Muslime aus ihrem (kriminellen) Irrglauben zu befreien, Mohammed sei ein Heiliger gewesen – nein, er war ein Mörder, Dieb und Kinderschänder; außerdem wiegt aus christlicher Sicht sehr schwer, daß er auch ein Häresiarch, das heißt ein Erz-Irrlehrer war. Durch seine Irrlehre, den Islam, ist er aus christlicher Sicht verantwortlich für die ewige Verdammnis von Millionen von Menschen (Muslimen).

Übrigens ist es nach StGB in der gegenwärtigen Fassung auch strafbar, kriminelle Personen (z. B. Mohammed) in Schutz zu nehmen (Paragraph 140), das heißt seit der Änderung von Paragraph 166 durch die Strafrechtsreform ist das StGB nicht mehr konsistent in sich selbst, beißt sich mit sich selbst.

In der Überzeugung, daß der ganze Islam eine Lästerung des christlichen Gottes, des dreieinigen Gottes, ist, stimme ich mit dem Reformator Martin Luther überein, wie man in seiner Übersetzung der Verlegung des Alcoran (Widerlegung des Koran) von Bruder Richardi nachlesen kann.

Allein an der einen Singularität des Paragraphen 166 wird deutlich, daß wir im Zeitalter des Antichristen angekommen sind. Die Menschen des Zeitalters des Antichristen sind dadurch gekennzeichnet, das unsichtbar 666 auf ihren Stirnen und Händen geschrieben steht, das heißt ihr Denken (Stirn) und Tun (Hände) ist geprägt von Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit, selbst wenn sie häufig gar nicht gegen irgendwelche gültige, staatliche Gesetze verstoßen. Das Perverse am Zeitalter des Antichristen ist, daß eben viele Gesetze ungerecht sind, indem sie Böses legitimieren bzw. legalisieren und Gutes kriminalisieren. Die ganze Wirklichkeit wird sozusagen auf den Kopf gestellt, sodaß der Gute (ein Mensch, der an Jesus, Gottes Sohn, glaubt) als böse erscheinen muß und der Böse (ein Mensch, der Jesus, Gottes Sohn, verworfen hat) als gut erscheinen muß.

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Nationalismus aus christlicher Sicht – Plädoyer für den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat

Hin und wieder hat man den Eindruck, der christlichen Kirche würde vorgeworfen, sie wolle eine Theokratie aufrichten. Es scheint so, der Kirche würde unterstellt, sie wolle einen Staat, der allein die christliche Religion duldet und sonst nichts. Bezüglich der römisch-katholischen Kirche hätte man mit dieser Unterstellung sogar recht; allerdings gehört die römische Kirche schon lange nicht mehr zur christlichen Kirche. Im siebten Jahrhundert nach Christus führte die italienische Kirche das Papsttum ein. In der römisch-katholischen Kirche regiert also nicht Christus bzw. der Heilige Geist sondern ein kleiner, menschlicher Zwerg, genannt Papst. In der römischen Kirche geschieht nicht der Wille Gottes sondern der Wille eines einzigen Menschen, den man Papst nennt. Somit ist die römische Kirche keine christliche Kirche unter der Herrschaft Jesu Christi sondern eine Papstkirche. Und tatsächlich war der Papst nicht nur jahrhundertelang Bischof aller Bischöfe innerhalb seines Machtbereiches, sondern erhob sich sogar über Kaiser und Könige. Wenn der Papst nicht im Laufe einer geschichtlichen Entwicklung durch die säkularen Mächte seiner hohen Stellung beraubt worden wäre, würde er noch heute weltliche Macht ausüben. Was die römische Kirche angeht, müßte man tatsächlich mit dem Streben nach einer Theokratie rechnen.

Weder das Papsttum (Herrschaft über alle Bischöfe) noch die weltliche Herrschaft des Papstes (Herrschaft über Kaiser und Könige) kann man mit Hilfe des Befundes der Bibel legitimieren. Das Papsttum und die weltliche Herrschaft des Papstes sind ein Fündlein (Erfindung) von Menschen und haben keine göttliche Legitimation. Aus echt christlicher Sicht muß die Theokratie verworfen werden; sie entspricht nicht dem Willen Gottes.

Allgemein bekannt ist ja, daß aus christlicher Sicht der Mensch seine Erfüllung nur darin findet, Christ zu sein bzw. zu werden. Durch denn Fall Adams ist der Mensch sittlich-moralisch so degeneriert, daß er der Erlösung bedarf, die in Jesus Christus ist, um ein aus Gottes Sicht sittlich-moralisch annehmbares Leben führen zu können. Der natürliche, unerlöste Mensch ist ein Sklave der Sünde – selbst wenn er will, kann er seine Sünde nicht aus eigener Kraft überwinden.

Röm 5,12 Deshalb, wie durch „einen“ Menschen (Adam; R. B.) die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Tit 2,14 der (Jesus; R. B.) sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das eifrig wäre zu guten Werken.

Der Vernunftschluss schiene zunächst sehr verlockend, zu sagen: „Dann wäre es doch sicherlich gerechtfertigt bzw. sogar geboten einen mindestens sanften Druck auf alle Bürger eines Landes auszuüben, sich zu bekehren und an Jesus zu glauben.“

Dieser Vernunftschluss stimmt sogar mit dem Befund der Bibel überein, wenn man darunter nur versteht, daß die Kirche die „Ungläubigen“ missionieren sollte durch die Predigt des Evangeliums von Jesus.

Allerdings liegt ein Missverständnis bzw. Vernunftschluss im negativen Sinne vor (nicht mit dem Befund der Bibel übereinstimmend), wenn man meint, ein Staat oder sogar christlicher Staat sollte seine Bürger zwingen, der christlichen Religion anzuhangen. „Ist es nicht vernünftig, dem Menschen mit ein bisschen Druck zu seinem Glück zu verhelfen?“, spricht der Verstand. Aber in Sachen der Metaphysik, wozu auch der christliche Glaube gehört, ist unser Verstand oft überfordert. Manchmal ist, was ihm vernünftig erscheint, doch nicht wirklich vernünftig (aus Gottes Sicht).

Wenn man die Bibel genauer kennt, weiß man, daß Gott geduldig ist mit dem Sünder. Gott ist langmütig. Gott läßt den Sünder noch eine Weile (Jahre, Jahrzehnte) leben, auch wenn er sich nach einer Missionsveranstaltung (siehe Anmerkung, unten) nicht gleich bekehrt. Allerding würde er es prinzipiell gerne sehen, wenn sich tatsächlich alle bekehren; der natürliche Mensch gilt im nichts.

1Tim 2,4 welcher (Gott; R. B.) will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Neh 9,30 Und du hattest viele Jahre Geduld mit ihnen und warntest sie (das alte Volk Israel; R. B.) durch deinen Geist in deinen Propheten, aber sie nahmen’s nicht zu Ohren. Darum hast du sie gegeben in die Hand der Völker in den Ländern.

Ps 103,8 Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

Röm 2,4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

2Petr 3,9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung (seiner Wiederkunft; R. B.), wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde.

Die ideale Gesellschaft wäre natürlich eine Gesellschaft, die nur aus Christen besteht. Diese Gesellschaft wäre eine wirkliche, denn die einzelnen Menschen hätten wirklich Gemeinschaft miteinander und mit Gott durch den heiligen Geist. Die Menschen dieser Welt  unternehmen alle möglichen Anstrengungen und machen alle möglichen Klimmzüge, um Gemeinschaft zu finden und zu haben, begreifen aber nicht, daß Gemeinschaft eine Person ist, Gott selbst. Nur in Gott können wir wirkliche Gemeinschaft haben. Gemeinschaft ist nicht eine Sache oder ein Ding sondern eine lebendige Person der Gottheit, etwas sakrales: Christus oder der Heilige Geist. In der Kirche ist Christus durch den Heiligen Geist gegenwärtig. Die einzig wahre Gemeinschaft ist sakrale Gemeinschaft.

2Kor 13,13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

Nun gut, da aber die Kirche aus bekehrten Sündern besteht, muß es ja einen Ort geben, wo die Sünder bis zu ihrer Bekehrung existieren können (Existieren ist natürlich kein Leben im Sinne Gottes). Dieses Notstandsystem ist eben der Staat, die Nation oder das Land. Sünde ist kein theoretischer Begriff. Sünde ist real etwas sehr schädliches und unangenehmes. Diese bemerken wir zum Beispiel, wenn unser Fahrrad gestohlen wird. Gäbe es keine staatliche Obrigkeit, würden sich die Sünder gegenseitig beißen und fressen. Da die Sünder der friedlichen Gemeinschaft der Kirche ermangeln, hat Gott ihnen eine Zwangsgemeinschaft bzw. Notgemeinschaft verordnet, weil auch der Sünder ohne seine Mitmenschen nicht leben kann. Der Staat hilft den Sündern, daß sie trotz ihrer Sünde einigermaßen zusammen leben können. Würde nicht der Staat die Sünde der Einzelnen bändigen (dämpfen), wäre keinerlei Gemeinschaft möglich – ohne Staat würde ein amorpher Haufen von Sündern innerhalb kürzester Zeit zu Grunde gehen, implodieren, sich selbst vernichten.

Kurz gesagt: Aus christlicher Sicht ist der Staat bzw. die Nation nur ein Notstandsystem, allerdings von Gott gewollt und verordnet. Mit die gefährlichsten Politiker sind jene, die schon auf Erden das Reich Gottes aufrichten wollen (Utopisten). Die Gefahr liegt in der Anmaßung jener Politiker, denn der einzige, der das Reich Gottes wirklich aufrichten kann, ist Jesus Christus, Gottes Sohn, selbst. Er wird das tun, bei seiner sichtbaren Wiederkunft in der Gestalt Gottes. Wenn Menschen das Reich Gottes auf Erden aufrichten wollen, führt das immer in die totale Katastrophe und den Ruin.

Zwischenergebnis:

Aus christlicher Sicht ist der erstrebenswerte Staat nicht jener, der alle seine Bürger zwingt, christlich zu sein sondern jener, der Christen und Nicht-Christen ein Leben in Würde und Freiheit ermöglicht, denn damit materialisiert die Langmut und Geduld Gottes den Sündern gegenüber. Die Aufgabe des Staates ist es nicht, die Sünder zu missionieren, zwangszubekehren, sondern es ihnen zu ermöglichen, trotz ihrer Sünde, die allerdings wirklich schädlich, zerstörerisch und zersetzend ist, einigermaßen zusammenzuleben (die Sünde ist Gift für jede Form von Gemeinschaft und menschlichen Zusammenlebens; der Staat ist das Gegengift). Dafür hat Gott dem Staat das Schwert zur Bestrafung der Übeltäter in die Hand geben. Der Staat zwingt sozusagen den Sünder, sich einigermaßen zu benehmen, damit ein Mindestmaß an Gemeinschaft mit seinen Mitmenschen möglich ist. Ansonsten würden die Sünder sich und die Gesellschaft durch ihre Sünde zerstören. Und wie sollten sie sich jemals bekehren, wenn sie allzu schnell untergehen?

Es ist also so: Egal ob wir Engländer sind, Franzosen oder Deutsche oder sonstiges, unsere Nationen sind aus Gottes Sicht und aus christlicher Sicht nur Notstandsysteme, die von Gott verordnet sind, bis er diesen Zeitlauf beenden und sein ewiges Reich aufrichten wird. Es gibt also keinen Grund über die Maßen stolz auf die eigene Nation zu sein; auch wenn das ein „ungläubiger“ Leser meiner Website vielleicht nicht ganz versteht. Im Grunde gelten dem Herrn alle Nationen als nichtig und er läßt sie nur existieren, weil immer wieder Menschen verschiedenster Nationalität zum Glauben an Jesus finden, von der Welt in die Kirche wechseln (die „Welt“ sind alle Menschen auf Erden, die nicht an Jesus glauben). Die Welt bzw. die Summe aller Nationalstaaten hat vor Gott keinen Wert an sich selbst. Nur im Hinblick auf die aus den Nationen heraustretende, christliche Kirche haben die Nationen überhaupt ein Existenzrecht.

Jes 40,17 Alle Völker sind vor ihm (Gott; R. B.) wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.

Joh 6,63 Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch (natürliche Veranlagung; R. B.) ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Kann ein Christ dann folgenden Satz äußern?: „Ich bin stolz auf Deutschland.“

Na gut, zunächst, er wird sich vielleicht anders ausdrücken und sagen: „Ich liebe mein Heimatland Deutschland, mein Vaterland.“ Dies, um Missverständnissen vorzubeugen.

Es läge ja ein weiterer Vernunftschluss im negativen Sinne nahe, zu sagen: „Wenn alle Nationen nur Notstandssysteme sind und Gott die Welt (Summe aller Nationen) nur wegen seiner Kirche existieren läßt, dann kann mir Deutschland gestohlen bleiben. Sind ja doch alles nur dämliche Sünder, Ungläubige, Gottlose.“

Paulus bezeugt aber im Römerbrief, daß es so etwas wie ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Angehörigen einer Nation gibt. Für einen Deutschen sollte Deutschland so etwas wie eine große Familie sein, die er liebt – das ist der Wille Gottes. Paulus war von seiner Nationalität her Jude und trotz der Tatsache, daß sie seinem Evangelium von Jesus so ablehnend gegenüberstanden, liebte er sie noch als seine Stammverwandten (Landsmänner, Landsleute). Der christliche Glaube entbindet also einen Menschen nicht von der Liebe seinen Landsleuten gegenüber, im Gegenteil.

Römer 9, 1-5 Ich (Paulus; R. B.) sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder (die Juden; R. B.), die meine Stammverwandten (Landsmänner; R. B.) sind nach dem Fleisch, die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.

Es war traurig, daß Paulus‘ (abstammungsmäßige) Brüder, die Juden, gegenwärtig das Evangelium ablehnten, sie hatten aber dennoch eine ruhmreiche Vergangenheit als altes Volk Gottes und dieser Ruhm war unvergänglich. Gott ließ ja Abraham, Isaak und Jakob überhaupt erst zu einem Volk werden, weil die drei so gottesfürchtig waren (Abraham war von seiner natürlichen Abstammung her Chaldäer bzw. Heide, der die große Ruhmestat vollbrachte, aus dem Götzendienst Chaldäas auszubrechen und den wahren Gott anzubeten, der Himmel und Erde gemacht hat, den Gott Israels; durch den opferbereiten Glauben Abrahams, Isaaks und Jakobs ist Israel als Volk geadelt bis in alle Ewigkeit).

Natürlich erleben wir heute in Deutschland einen gewaltigen und bedauerlichen Abfall vom christlichen Glauben, aber auf der anderen Seite hat Deutschland immer wieder Glaubenshelden (Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer) hervorgebracht wie kaum ein anderes Land auf Erden. Dieser Ruhm ist unvergänglich. Ich wäre fast geneigt zu sagen, was Israel bezüglich des alttestamentlichen Glaubens war, ist Deutschland bezüglich des neutestamentlichen Glaubens. Bezüglich des Christentums hat sich Deutschland unvergänglichen Ruhm erworben – es ist mir wie ein zweites Israel. Ich sage das im vollen Bewusstsein unserer Untaten, die wir begingen, als wir durch die Nazis verführt waren. (übrigens ist der spirituelle Nachfolger des alten, frommen Teils Israels, jener alten Juden, die an einen göttlichen Erlöser glaubten,  natürlich nicht Deutschland, denn es besteht ja aus Gläubigen und Ungläubigen, sondern die christliche Kirche; aber was Israel als gesamte Nation angeht, Gläubige und Ungläubige, gibt es Ähnlichkeiten mit Deutsch-land ).

Ich sage also: „Ich liebe meine Heimat Deutschland, mein Vaterland.“

Ich sage weiter: „Es ist ein Jammer, eine Katastrophe, daß so viele Deutsche heute ihr eigenes Heimatland und ihre eigenen Landsleute nicht mögen, fast hassen; möge Gott uns Deutschen wieder ein gesundes Nationalbewusstsein geben, Liebe zu unserem Heimatland, dem Land unserer Väter).

Folgendes ist verwerflich:

Der völkische Nationalstolz der sich auf die Rasse und das Blut bezieht, denn allein aufgrund ihrer natürlichen Abstammung sind auch die Deutschen nichts weiter als „adamitisch“, stammen also von Adam ab, der gefallen ist. Was ihre natürliche Abstammung angeht, haben alle Nationen die Sündhaftigkeit des gefallenen Adam biologisch geerbt. Sie sind sozusagen alle gleich schlecht, was die natürlichen Gegebenheiten betrifft. Keinesfalls sind die Deutschen Herrenmenschen oder dergleichen.

Seine herausragende Kultur hat Deutschland selbstverständlich dem Christentum zu verdanken, dem Glauben an Jesus. Die deutsche Kultur ist nicht etwa ein Merkmal einer herausragenden Rasse, gründet sich nicht auf natürliche Veranlagung. Sondern stolz kann man allein darauf sein, daß Deutschland immer wieder sehr fromme Menschen hervorgebracht hat, durch die das Land und die Nation gesegnet wurden. Immer wieder bewirkten fromme Menschen eine Verbesserung der deutschen Kultur.

Ergänzung

Heute haben wir allerdings das Problem, daß der Staat bzw. die Nation sich absolut setzt. Man versucht sozusagen den Spieß umzudrehen: Nicht mehr der Staat soll das Notstandsystem sein und die Kirche und das Reich Gottes das herrliche und ewig bleibende, sondern die (echte!) Kirche wird zu einer gerade noch geduldeten Einrichtung (von etwas „Verrückten“) erklärt und der der wohlorganisierte Staat zum Heiligtum.

Selig ist, wer ein guter Staatsbürger ist; christliche Fanatiker werden nur geduldet.

Der Staat legalisiert immer mehr Handlungen, die über Jahrhunderte im Westen nicht nur als Sünde sondern auch als Verfehlungen im juristischen Sinne gesehen wurden: Ehebruch, Abtreibung, Hurerei, Homosexualität, etc. Wenn der Staat Dinge, die aus Gottes Sicht Sünde sind, als harmlos hinstellt, verführt er seine Bürger, jene Dinge tatsächlich als sittlich-moralisch unbedenklich zu sehen. Warum sollen sich Menschen noch bekehren, wenn es praktisch keine Sünde mehr gibt? – es ist heute fast alles erlaubt, was früher eine Untat war.

Die Bekehrung von Sündern war aber der einzige Grund dafür, warum Gott die sündige Welt bisher nicht in einem Nu vernichtet hat. Wenn keine Menschen mehr von der Welt in die Kirche wechseln, vielmehr keine Veranlassung dazu sehen, weil alles Böse legalisiert wurde, dann steht der jüngste Tag vor der Tür, steht der jüngste Tag unmittelbar bevor. Solch eine Menschheit hat vor Gott kein Existenzrecht mehr.

Insofern muß ich auch sagen, daß ich Deutschland nur als das Deutschland liebe, was es von seinen Vorvätern her ist bzw. war. Das moderne Deutschland geht zusammen mit dem Rest der Welt dem Abgrund entgegen.

Früher bestand die Welt aus bußfertigen und unbußfertigen Sündern. Das konnte Gott gerade noch ertragen. Eine Welt aber, die nur noch aus unbußfertigen Sündern besteht, wird Gott bald vernichten.

Weiter Ergänzung

Worum es mir eigentlich geht, ist Folgendes:

Es finde es mehr als bedauerlich, daß es in Deutschland ein ungeschriebenes Gesetz gibt, daß man nicht Sätze aussprechen darf wie „Ich liebe Deutschland“, „Deutschland ist mein Vaterland“, „Deutschland, meine Heimat“, „Ich bin stolz auf Deutschland“, „Deutschland, das Land meiner Väter“, etc.

Kaum spricht man einen Satz in dieser Art aus, wird man als Nationalsozialist identifiziert. Ich halte das für einen unerträglichen Missstand. Zunächst einmal gilt der Grundsatz, das man das Gute unterstellt und nicht das Böse. Wenn jemand einen solchen Satz ausspricht, sollte man ihm unterstellen, er meine damit die christlich geprägte Kultur Deutschlands.

Falls sich jemand in völkischer Weise auf Rasse und Blut beziehen sollte in der Art eines Nationalsozialisten, wird das schnell genug herauskommen. Da müßte man dann natürlich scharfe und schärfste Kritik üben.

Gott segne Deutschland und führe es ganz neu zu der Erkenntnis seines Sohnes Jesus Christus, der der Herr aller Herren und der König aller Könige ist!

Summa summarum:

Keiner hat das Recht, den Deutschen gegenüber ein grundsätzliches Verbot der Aus-sprache eines der o. g. Sätze oder dergleichen auszusprechen – auch Yankees und Angelsachsen nicht. Die Deutschen haben genauso ein Lebensrecht auf Erden, einen Platz auf dieser Welt und in diesem Zeitlauf wie alle anderen Nationen.

Anmerkung

Gott spricht den Menschen an durch zwei Arten von Missionsveranstaltungen:

  • Die Predigt des Evangeliums Gottes von seinem Sohn Jesus Christus
  • Die „Predigt“ von seiner Schöpferkraft durch die Schöpfung (Schöpfungsevangelium)

Tatsächlich könnte eine fiktive Person sich heute darüber beschweren, wie sie sich jemals bekehren solle, da doch das Evangelium überhaupt nicht verkündet werde. In der Tat, das Evangelium von Jesus wird weltweit praktisch nicht mehr gepredigt (da die Evangelikalen nur ein verzerrtes Evangelium verkünden, zählt ihre Verkündigung nicht; die Evangeli-kalen sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen wegen ihrer schändlichen Wieder-taufe bzw. Badertaufe).

Auf den ersten Blick wäre mein geneigt zuzustimmen und zu sagen: „In der Tat, wie soll Gott die Menschen unserer Zeit am Jüngsten Tag zur Verantwortung ziehen, wenn er ihnen keine Gelegenheit zur Umkehr durch die Predigt des Evangeliums gab? Es wäre doch ungerecht, wenn Gott jene richten würde, die überhaupt keine Chance hatten, ihre natürlichen, sündigen Neigungen durch die Kraft des Evangeliums, von dem sie nie gehört hatten, zu überwinden.“

Hierbei müssen wir allerdings berücksichtigen, daß Gott zu uns spricht auch durch das Schöpfungsevangelium. Täglich predigt uns die sichtbare Schöpfung, daß es einen guten Gott geben muß, der Himmel und Erde gemacht hat.

Offenbarung 14, 6-7

6 Und ich sah einen andern Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern. 7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

Psalm 19, 1-8

„Ein Psalm Davids, vorzusingen.“ Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern, ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt. Er hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht; sie geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, zu laufen ihre Bahn. Sie geht auf an einem Ende des Himmels / und läuft um bis wieder an sein Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen. Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise.

Hiob 36, 22-33

22 Siehe, Gott ist groß in seiner Kraft; wo ist ein Lehrer, wie er ist? 23 Wer will ihm weisen seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: »Du tust Unrecht«? 24 Denk daran, dass du sein Werk preisest, von dem die Menschen singen. 25 Denn alle Menschen schauen danach aus, aber sie sehen’s nur von ferne. 26 Siehe, Gott ist groß und unbegreiflich; die Zahl seiner Jahre kann niemand erforschen. 27 Er zieht empor die Wassertropfen und treibt seine Wolken zusammen zum Regen, 28 dass die Wolken überfließen und Regen senden auf die Menge der Menschen. 29 Wer versteht, wie er die Wolken türmt und donnern lässt aus seinem Gezelt? 30 Siehe, er breitet sein Licht um sich und bedeckt alle Tiefen des Meeres. 31 Denn damit regiert er die Völker und gibt Speise die Fülle. 32 Er bedeckt seine Hände mit Blitzen und bietet sie auf gegen den, der ihn angreift. 33 Ihn kündet an sein Donnern, wenn er mit Zorn eifert gegen den Frevel.

Apg 14,17 und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.

Röm 1,20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Selbst heute noch, wo weltweit das Evangelium von Jesus praktisch nicht mehr gepredigt wird, hätte ein Mensch also doch noch die Möglichkeit, sich zu bekehren. Angesprochen durch das Schöpfungsevangelium könnte er beten: „Gott, wie wunderbar hast du alles gemacht, zeig‘ mir doch, was der Sinn des Lebens ist.“ Mit Sicherheit würde Gott dieses Gebet erhören und dem Suchenden eine Begegnung mit wirklichen Christen schenken, die ihm das reine Evangelium predigen würden.

Ich hoffe, daß Suchenden auch durch meine Website geholfen werden kann. Sehr freuen würde ich mich über jede Form der Kontaktaufnahme.

Siehe auch Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 6-13

Was ist die christliche Kirche?

Das sind alle Menschen, die aus der Kraft ihrer sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe ein christliches Leben führen. Die sakramentale Taufe verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Durch die Kraft von Jesu Tod und Auferstehung überwinden wir unsere natürlichen, sündigen Neigungen und lieben Gott und unseren Nächsten.

Die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche (EKD) gehören nicht mehr zur christlichen Kirche, da sie sich von der Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel verabschiedet haben. Der Klerus der beiden Großkirchen sei verflucht! Die beiden genannten Kirchen vollziehen allerdings gültige Taufen, solange und unter der Voraussetzung, daß man das christliche Gottesbild (Trinität) nicht verwirft und die Taufe wirklich eine christliche Taufe ist. Eine christliche Taufe liegt vor, wenn die jeweilige Kirche die Taufe als neue Geburt aus Wasser und Geist sieht bzw. als die Taufe zur Vergebung der Sünden. Entscheidend ist, daß die jeweilige Kirche die Taufe als einen Akt betrachtet, bei dem der Täufling Gott übergeben wird, der ihn neu macht. Die Taufe muß erfolgen auf den Namen des dreieinigen Gottes. Die Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes ist ein Sakrament.

Die Evangelikalen gehören auch nicht zur christlichen Kirche trotz der Tatsache, daß sie einen strikteren Standpunkt einnehmen als die beiden Großkirchen, was sittlich-moralische Fragen angeht. Die Evangelikalen sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen wegen ihrer schändlichen Wiedertaufe bzw. Badertaufe. Sie reden viel von Jesus, aber da sie die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe ablehnen, haben sie Jesus nicht in metaphysischer Wirklichkeit sondern nur ein Bild (Imagination) von ihm. Sicherlich leben sie heimlich in den Sünden, wofür sie die „Ungläubigen“ so gerne anklagen – sie ermangeln der Erlösung, die in Jesus Christus ist. Bei den Evangelikalen ist alles nur Einbildung und Träumerei.

Weiter gehören nicht zur christliche Kirche:

  • die Zeugen Jehovas
  • die Sekte „Universelles Leben“
  • die „Christen“Gemeinschaft
  • Hare-Krishna
  • Adventisten
  • Neuapostolische Kirche
  • Scientology
  • Mormonen
  • Hindus
  • Buddhisten
  • Jesiden
  • Ost-„Christen“ (Monophysiten, Nestorianer; sie haben ein falsches Gottesbild)
  • Muslime, natürlich
  • u. v. m.

(alle Glieder von religiösen Gemeinschaften, die nicht zur christlichen Kirche gehören, sind Sünder und werden verlorengehen, falls sie nicht irgendwann in ihrem Leben zum christlichen Glauben auf Grundlage des Befundes der Bibel, dem Glauben der Alten Kirche, konvertieren; trotzdem soll der Staat ihnen gegenüber die Langmut und Geduld Gottes Wirklichkeit werden lassen durch Religionsfreiheit, die Möglichkeit, auch ihre aus der Sicht der christlichen Kirche falsche Religion zu praktizieren; auch der Mensch, der falsch glaubt, muß ja bis zu seiner eventuellen Konversion zum wahren Glauben irgendwie in einem geordneten System existieren können; bloße Existenz ist allerdings kein Leben aus Gott, das muß man immer im Gedächtnis behalten; echtes Leben, viel mehr als bloße Existenz, ist nur möglich durch den Glauben der christlichen Kirche)

 

Sonderfall Islam

Die Muslime berufen sich so gerne auf das verfassungsrechtlich verbriefte Recht der freien Religionsausübung des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates. Könnten allerdings sie die Staatsform bestimmen, würden sie natürlich den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat abschaffen und durch eine Theokratie ersetzen, die dem Islam den absoluten Vorrang gibt. Das wäre weder aus der Sicht des Christen noch aus der Sicht des Nicht-Christen wünschenswert. Dem Christen ist klar, daß der Islam die Anti-Religion schlechthin ist und das alle Muslime die ewige Verdammnis ernten werden. Jesus Christus wird die Muslime am Jüngsten Tag in die Hölle schicken, um es mal ganz klar und deutlich auszudrücken. Außerdem ist dem Christen klar, daß für den Muslim die Langmut und Geduld Gottes den Sündern gegenüber Fremdwörter sind. In einer islamischen Theokratie hätte der Sünder keinen Freiraum, eine gewisse Zeit religiös ungebunden zu leben bis zu dem Tag, wo er Jesus Christus findet oder bis zum Ende seines Lebens. Hinzu käme noch, daß im Islam die Konversion zum Christentum mit dem Tode bestraft wird. Aber auch der Nicht-Christ müßte eine islamische Theokratie ablehnen, da er als der schlechthin suchende ja sicherlich die Auswahl haben möchte zwischen mehreren Religionen. Von einem rationalen Standpunkt aus gesehen, der den Befund der Bibel nicht berücksichtigt, weiß man ja nicht, was die richtige Religion ist. Angenommen, ein Land ist eine Theokratie und eine Religion wird bevorzugt und sie ist gerade nicht die Religion des wahren Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat, dann hat ein Bürger jenes Land fast keine Chance, jemals die wahre Religion zu finden. Also muß es auch im Interesse des Nicht-Christen sein, die Religion frei zu lassen und einen Staat zu haben, der die freie Religionsausübung grundsätzlich gewährleistet.

Also auch der Nicht-Christ bzw. durchschnittliche Staatsbürger sollte sich für den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat aussprechen. Gerade der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat wird muslimische Gemeinden streng beaufsichtigen, um die allgemeine Religionsfreiheit zu schützen.  Man kann den Muslimen nicht die ganze Religionsfreiheit lassen, weil sie ja sonst die Religionsfreiheit für alle anderen abschaffen würden. Der Islam ist von Haus aus staatsgefährdend, was den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat angeht.

Übrigens kam Hitler mit seinen Nazis auf demokratischem Wege zur Macht, völlig legal. Die Weimarer Republik war ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat. Man hätte damals Hitler und seine Anhänger besser beaufsichtigen sollen. Sie nutzten die Freiheit des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates, der Weimarer Republik,  um diesen Staat selbst abzuschaffen – pervers.

Der Islam ist wie der Nationalsozialismus eine kriminelle Ideologie, die auf Machtübernahme ausgelegt ist. Nur hat der Islam im Vergleich mit dem Nationalsozialismus einen religiösen Anstrich und ist von daher noch gefährlicher, weil er nicht so schnell als kriminelle Ideologie zu erkennen ist.

Lernen wir also aus der Geschichte und machen nicht den gleichen Fehler noch einmal.

Ich finde, gerade ein freiheitlich-demokratischer Rechtssaat könnte den Islam sogar verbieten, da der Islam das Töten juristisch Unschuldiger legalisiert. Auch vom rationalen Standpunkt aus gesehen, ohne daß man dabei unbedingt Christ sein muß, müßte es eigentlich klar sein, daß eine Religion, die das Töten Unschuldiger nicht nur zulässt, sondern sogar als heilige Handlung (Dschihad) betrachtet, keine akzeptable Religion sein kann oder keine Religion an sich – also keine Praxis, durch die man sich Gott nahen kann. Und wenn der Islam keine Religion ist, dann ist er auch durch die Religionsfreiheit nicht geschützt.

Christentums-Schutz

Ich finde, gerade auch der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat hätte die Pflicht, das Christentum ein Stück weit zu schützen. Nicht, daß man dem Christentum den Vorrang geben sollte vor allen anderen Religionen, das wäre ja wieder die Theokratie, die abzulehnen ist. Es geht vielmehr darum, die großen historischen Leistungen des Christentums zu würdigen. Jene historischen Leistungen sind nun mal historisches Faktum und keiner hat das Recht, sie zu leugnen. Was ich meine, ist, daß es auch aus rational-juristischer Sicht, ohne daß man dabei unbedingt Christ sein muß, verwerflich ist, wenn einer versucht, das Christentum zu verunglimpfen, denn wenn man seriöse Geschichtswissenschaft betreibt, wird klar, daß es am Christentum überhaupt nichts zu verunglimpfen gibt. Die Verunglimpfung des Christentums geht z. B. schon damit los, daß man für viele Verbrechen, die die römisch-katholische Kirche begangen hat, das Christentum verantwortlich macht. Historisches Faktum ist allerdings, daß die römische Kirche schon lange keine christliche Kirche mehr ist (siehe oben)  und somit das Christentum nicht für die Verbrechen der römischen Kirche verantwortlich gemacht werden kann. Holocaust-Leugnung steht heute unter Strafe und das ist sehr gut. Keiner darf jene böse Tat, zu der uns die Nazis verführten, leugnen. Das Böse an der Holocaust-Leugnung ist, daß man uns Deutsche und die Nazis damit besser macht, als wir damals waren. Wenn einer hergeht, und leugnet  die historischen Leistungen des Christentums bzw. schiebt ihm sogar Böses in die Schuhe, dann sollte auch das strafbar sein., denn dadurch wird das Christentum schlecht gemacht – es war aber bzw. ist nicht schlecht und das ist historisches Faktum. Keiner hat das Recht, Behauptungen aufzustellen, die nicht der historischen Wirklichkeit entsprechen – es geht hier um etwas prinzipielles.

Strafbar sollte es auch sein, die vielen Verbrechen zu leugnen, die Mohammed und die Päpste begangen haben. Das ist keine Glaubensfrage sondern eine juristische Frage. Wenn es historisches Faktum ist, daß Mohammed und die Päpste viele Verbrechen begangen haben, dann ist es wiederum ein Verbrechen, dies zu leugnen, ein Straftatbestand wie die Holocaust-Leugnung.

Leiter, Führer, Älteste, Prediger, Pastoren von Sekten oder evangelikalen Gemeinden (Irrlehrer, Ketzer, Häretiker)

Leiter, Führer, Älteste, Prediger, Pastoren von Sekten (siehe oben) oder evangelikalen Gemeinden (siehe unten) müssen natürlich eine härtere Behandlung erfahren als ihre verführten Schäfchen, mit denen man trotz der Tatsache, daß sie falsch glauben, noch Mitleid haben kann (dies entspricht dem Befund der Bibel). Keinesfalls sollte jedoch der Staat sich der Häretiker „annehmen“, sondern sollte dies der christlichen Kirche überlassen. Würde der Staat versuchen, die Irrlehrer zur „Vernunft“ zu bringen, hätten wir wieder das Problem mit der Theokratie, denn der Staat müßte sich ja in diesem Fall für eine Religion als die richtige entscheiden. Was die richtige Religion ist, kann aber nur die christliche Kirche entscheiden, in der der Heilige Geist, der Lehrer der Kirche, gegenwärtig ist.

Soll man nun einfach die Ketzer gewähren lassen und zusehen wie sie Tag aus, Tag ein Menschen verführen und deren Leben zerstören?

Natürlich  nicht.

Die echte, christliche Kirche ist gar nicht so ohnmächtig, wie es zunächst scheinen mag. Natürlich ist ihr auch von Gottes Seite die Gewaltanwendung untersagt (ausgenommen das Hausrecht; „verstoßt den Bösen aus eurer Mitte!“) und sie will auch keine Gewalt anwenden zum Beispiel durch den Gebrauch von Waffen oder der geballten Faust. Allerdings darf und soll die Kirche die Erzbösewichter mit anderen Mitteln bestrafen. Die Kirche kann zum Beispiel Irrlehrer verfluchen und Gott wird diese Flüche sicherlich wirksam werden lassen. Der rational-freiheitlich-demokratische Rechtsstaat kann die Kirche dafür nicht bestrafen, da aus seiner Sicht Flüche etwas lächerliches sind und er an deren Wirksamkeit nicht glaubt. Jemand verfluchen, ist kein juristischer Straftatbestand.

Die Irrlehrer sollten die Predigt von der Geduld und Langmut Gottes nicht allzu sehr auf sich selbst beziehen, das könnte ihnen nicht gut bekommen. Durch ihre Irrlehren zerstören die Irrlehrer Menschenleben; da sollten sie nicht erwarten, daß Gott sie allzu lange schont.

2Joh 10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre (die Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel; R. B.) nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.

Gal 1,8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.

2Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben.

1Kor 5,13 Gott aber wird die draußen sind richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

Apg 8,20 Petrus aber sprach zu ihm (Simon, der Zauberer; R. B.): Dass du verdammt werdest mitsamt deinem Geld, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt.

Apostelgeschichte 13, 4-12 4 Nachdem sie nun ausgesandt waren vom Heiligen Geist, kamen sie nach Seleuzia und von da zu Schiff nach Zypern. 5 Und als sie in die Stadt Salamis kamen, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden; sie hatten aber auch Johannes als Gehilfen bei sich. 6 Als sie die ganze Insel bis nach Paphos durchzogen hatten, trafen sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieß Barjesus; 7 der war bei dem Statthalter Sergius Paulus, einem verständigen Mann. Dieser rief Barnabas und Saulus zu sich und begehrte, das Wort Gottes zu hören. 8 Da widerstand ihnen der Zauberer Elymas – denn so wird sein Name übersetzt – und versuchte, den Statthalter vom Glauben abzuhalten. 9 Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll Heiligen Geistes, sah ihn an 10 und sprach: Du Sohn des Teufels, voll aller List und aller Bosheit, du Feind aller Gerechtigkeit, hörst du nicht auf, krumm zu machen die geraden Wege des Herrn? 11 Und nun siehe, die Hand des Herrn kommt über dich, und du sollst blind sein und die Sonne eine Zeit lang nicht sehen! Auf der Stelle fiel Dunkelheit und Finsternis auf ihn, und er ging umher und suchte jemanden, der ihn an der Hand führte. 12 Als der Statthalter sah, was geschehen war, wurde er gläubig und verwunderte sich über die Lehre des Herrn.

Verfluchte Evangelikale (dieser Fluch bezieht sich mehr auf die Pastoren, Ältesten, Leiter, Prediger, etc. der Evangelikalen; über ihre verführten Schäfchen erbarme sich der Herr und führe sie heraus zur christlichen Kirche):

Verfluchte evangelikale Irrlehrer (Ketzer, Häretiker):

  • Wolfgang Arenz (Schweinfurt/Dittelbrunn)
  • Manfred Herbst (Schweinfurt/Niederwerrn)
  • Helmut Veeh (Schweinfurt)
  • Alois Böck (München)
  • Ralph Domke (München)
  • Martin Heide (Marburg)
  • Wolfgang Bühne (Meinerzhagen)
  • Fred Colvin (Henndorf/Österreich)
  • Andreas Lindner (Piding)
  • Benedikt Peters (Arbon/Schweiz)
  • Alois Wagner  (vermutlich München)
  • Roger Liebi (Schweiz)
  • Joel Osteen (USA)
  • Werner Gitt (Braunschweig)
  • Jean Gibson (2006 verstorben)
  • William MacDonald (2007 verstorben)
  • Reinhard Bonnke (Frankfurt)
  • Rick Warren (Rancho Santa Margarita, California)
  • Billy Graham (USA)
  • Franklin Graham (USA)
  • Karl-Heinz Vanheiden (Gefell/Deutschland)
  • Theodor Friesen (CBG; Christliche Biblische Gemeinde, München)
  • Ulrich Parzany (Kassel)
  • Hartmut Steeb (Stuttgart)
  • Bill Hybels (South Barrington , USA)
  • Johannes Hartl (Augsburg)
  • Professor für Neues Testament, Eckhard J. Schnabel
  • Markus Finkel (München)
  • Klaus Obersteiner (München)
  • Michael Hann (München)
  • Jim Wallis (Washington, D. C./USA)
  • u. v. a. (leider)

Ist die Bundesrepublik Deutschland noch ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat, was die Religionsfreiheit angeht?

Was die Religionsfreiheit angeht, ist die Bundesrepublik Deutschland dabei, ihren Status als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat zu verlieren.

Angenommen, die Bundesrepublik Deutschland wäre ein vollkommener freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat, dann würde sie den Islam genauso wenig dulden wie den Nationalsozialismus oder den Kommunismus. All diese Ideologien wollen sich selbst absolut setzen und nichts anderes neben sich dulden. Das ist mit dem Prinzip der Religionsfreiheit nicht vereinbar.

Wie sieht es aus mit der Einführung eines Euroislam?

Dies führt mich zum Hauptpunkt.

Sicherlich wird man sehr bald versuchen, einen gegenüber dem Originalislam gemäßigten, abgemilderten Euroislam einzuführen. Letztlich wird man versuchen, die Muslime zu kleinen, mickrigen Spießbürgern zu erziehen, die nur noch mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt und religiös und sexuell sehr tolerant sind. Bei den Katholiken und Protestanten hat man das schon geschafft (ich glaube allerdings, bei den Muslimen wird es wesentlich schwieriger sein, da der Islam Fanatismus in Reinstform ist). Auch von daher haben wir in Deutschland strenggenommen keine Religionsfreiheit mehr. Die einzige Religion, die letztendlich noch geduldet wird, ist eine Art aufklärerisches Christentum, ein religiös gefärbter Materialismus („liebe deinen Arbeitskollegen wie dich selbst!“; Degradierung des Christentums und seine Verzerrung zu einer den Arbeitsfrieden erhaltenden Ideologie, die der Erhöhung der Produktivität dient; die Gottessohnschaft Jesu Christi und sein ganzheitlicher Anspruch auf den Menschen wird streng geleugnet) . Übrigens entscheidet der deutsche Staat über die Auswahl der Theologieprofessoren, die die zukünftigen Geistlichen an den Universitäten ausbilden (siehe Staatskirchenverträge). Die Lehre jener zukünftigen Geistlichen ist nicht die Lehre aufgrund des Befundes der Bibel sondern ein aufklärerisches Christentum bzw. ein religiös gefärbter Materialismus. Und natürlich wird die Lehre zukünftiger Imame und Hodschas, die auch an der Universität ausgebildet werden, nicht die Lehre auf Grundlage des Befundes des Koran sein sondern ebenfalls ein aufklärerisches Christentum bzw. ein religiös gefärbter Materialismus. Man darf sich weiterhin Christ oder Muslim nennen, solange man nicht auf die Idee kommt, dem Originalislam oder dem Originalchristentum anzuhangen.

Wie ich oben schon schrieb, ist auch aus christlicher Sicht der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat zu befürworten, der die Religion frei läßt. Dies ist im Interesse der christlichen Kirche aber auch im Interesse der Nicht-Christen. Genauso wie der Christ, der die Bibel wirklich versteht, vom Staat keinesfalls erwarten wird, daß er alle seine Bürger zwingt, sich der christlichen Kirche anzuschließen, wird er aber auch wie selbstverständlich erwarten, daß der Staat seine Bürger nicht zwingt, materialistisch zu sein – diesen Missstand aber haben wir heute. Wir haben heute das Primat des Materialismus bzw. der Ökonomie – es zählt allein der Homo oeconomicus. Genauso wie die christliche Kirche nicht mit Gewalt gegen Sekten und häretische Kirchen vorgehen soll, soll sie aber natürlich gegen diese Einschränkung der bürgerlichen Freiheit sehr wohl vorgehen, denn aus Sicht der christlichen Kirche verführt der heutige deutsche Staat seine Bürger zum Abfall vom echten, christliche Glauben, indem er die (Pseudo-)Religion des Materialismus absolut setzt. Und auch aus einer rationalen, nicht unbedingt christlichen Sicht ist es nicht wünschenswert, daß der Staat die Religion festlegt, denn wenn, wie oben schon gesagt, jene Religion nicht die wahre ist, dann haben alle Bürger dieses Landes extrem verringerte Chancen, jemals die wahre Religion zu finden. Es ergeht also hiermit der Ruf an den treuen Christen aber auch an den normalen Durchschnittsbürger, politische Kräfte zu unterstützen, die wirkliche Religionsfreiheit garantieren. Allerdings läuft das langfristig auf einen völligen Bruch Deutschlands mit den USA hinaus, denn die USA sind gegenwärtig der Hauptantriebsmotor allen Materialismus‘ auf der Welt. Eine Partei, die sich das ins Parteiprogramm schreiben würde, wäre etwas sehr außergewöhnliches – aber da beißt die Maus keinen Faden ab, es muß dringend etwas geschehen. Übrigens wurde im Dritten Reich ein kleiner Teil der evangelischen Kirche politisch aktiv, um den Nationalsozialismus zu bekämpfen, der damals Staatsreligion war. Diese Christen trennten sich von der evangelischen Kirche, die sich opportunistisch zu den Nazis verhielt, und gründeten die Bekennende Kirche. So etwas wäre auch heute dringend notwendig.

 

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