Israel, gib mir dein Herz!

Es gibt wohl kaum einen anderen Staat auf der Welt, der militärisch so bedroht ist wie Israel. Die Lage Israels entspricht der eines Dorfes am Fuße eines Vulkans, der unmittelbar vor dem Ausbruch steht.

Israel ist wahrscheinlich in einer Lage, in der Menschen nicht mehr helfen können. Über kurz oder lang wird nur noch der Allmächtige Israel helfen können.

Grundsätzlich haben alle Menschen, Völker und Nationen die Möglichkeit zu Gott zu beten und es kann sogar sein, daß er solche Gebete erhört.

Momentan beten sicherlich orthodoxe Juden um Schutz vor islamischen Aggressoren, auf der anderen Seite beten die Muslime um Hilfe im heiligen Krieg gegen das ihnen verhasste Israel.

Es stellt sich nun die Frage: “Für wen soll sich Gott entscheiden; wem soll er helfen?” Gott scheint sich in einer Zwickmühle (Dilemma) zu befinden.

Aus der Sicht der Christlichen Kirche ist es so, daß sowohl Israel als auch die muslimischen Staaten sich außerhalb des Reiches Gottes befinden. Weder die Juden noch die Muslime glauben an Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, der für uns starb und auferstand. Diesen Jesus hat Gott mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt und er ist nun der Herrscher des Universums.

Die Bündnisse Gottes mit Israel aus dem Alten Testament sind weiterhin gültig. Alle seine alttestamentlichen Verheißungen an Israel wollte Gott erfüllen durch seinen Sohn Jesus Christus (Jesus von Nazareth). Da aber Israel als Volk Jesus von Nazareth verworfen hat, hat es sich selbst ausgeschlossen vom Reich Gottes, wo Gott durch Jesus regiert.

Israel hält weiterhin fest am Gesetzes-Judentum, eine Religion, die der Gott Israels nie verordnet hat. Die Juden sind z. B. stolz auf ihre biologische Abstammung von Abraham (“Abraham unser Vater”), ihre Beschneidung (Beschneidung des männlichen Gliedes; sie entweihen die Beschneidung, die eigentlich ein Zeichen des Glaubens Abrahams sein soll und machen ein Gesetzeswerk daraus), das bloße Haben des Gesetzes, etc. Die jüdischen Führer zur Zeit Jesu und der Apostel hielten fest an einem äußerlichen Gottesdienst: Sie beteten, fasteten und gaben Almosen, um von den Menschen gesehen und geehrt zu werden. Sie richteten auch die gewöhnlichen Juden ziemlich strenge nach dem Gesetz ohne es selbst zu halten. Sie maßten sich an geistliche Leiter (Rabbi, Vater, Lehrer, Erzieher, Leiter) zu sein, wollten als solche geehrt werden, obwohl sie mit ihrer Lehre völlig daneben lagen. Sie schworen Meineide (weil sie das Volk so strenge richteten, ihm keinen Erlöser verkündigten, gab Gott sie dahin und sie mußten selbst in den Sünden leben, die sie bei anderen richteten, was sie natürlich ständig unter Meineid ableugneten). Kurz gesagt, sie waren religiöse Heuchler.

Besonders fanatisch war auch ihre Sabbatheiligung. Sie verstanden überhaupt nicht, was der tiefere Sinn des Sabbats war. Als Jesus am Sabbat Kranke heilte, verklagten sie ihn und wollten ihn umbringen. Dabei war gerade die Heilung eines Kranken der allerbeste Gottesdienst, genau das, was man am Sabbat tun sollte. Die Heilungen gingen sicherlich auch häufig einher mit der Vergebung der Sünden und Erlösung des Sünders, und genau das hätten die jüdischen Führer so dringend gebraucht, die Jesus so scharf kritisierten. Die Juden hatten einen Götzen aus dem Gesetz gemacht, indem sie es dem Buchstaben nach hielten. Sie waren so in diesem Götzendienst gefangen und verblendet, daß sie ihren Gott, den Gott Israels, der in der Person Jesu erschienen war, nicht erkannten.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Bevor der Apostel Paulus zum Christentum konvertierte, war er ein äußerst strenger Jude gewesen. Nach seiner Bekehrung mußte er aber dennoch zugeben, daß sein Befinden äußerst schlecht war, solange er sich unter dem Gesetz befand (vor der Bekehrung). Der alte Paulus (Saulus) wurde durchs Gesetz sogar angeregt zum Sündigen: “Die Sünde nahm Anlaß am Gebot”, Röm. 7.

Aber das ist gerade der Sinn des Gesetzes, die Sünde als überaus sündig erscheinen zu lassen. Seit dem Fall Adams, ist der Mensch unter die Sünde verkauft, und daß das wahr ist, wird besonders deutlich dadurch, daß Gesetze uns nicht abhalten vom Sündigen, sondern erst recht zum Sündigen reizen (“verbotene Früchte schmecken gut”).

Das Gesetz zeigt mir (vor der Bekehrung) also ganz klar und deutlich, daß ich mich nicht in einem Heilsstand bzw. seligen Stande befinde, denn wenn ich in einem seligen Stande wäre, dann würde ich ein Leben führen in Liebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt wäre.

Gibt es da noch einen Ausweg, für Juden und für Heiden?

Gott hat tatsächlich einen Ausweg gefunden: Er vernichtet unsere alte Existenz in der Sünde, und im gleichen Moment erweckt er uns auf, gibt uns neues Leben, ein Leben der Nächstenliebe und der Gottesliebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das ist die sakramentale Taufe (einschließlich Säuglingstaufe). Selten hat man bisher gehört, daß einer bei der Taufe tatsächlich gestorben sei, aber ständig redet Paulus davon, daß wir bei der Taufe sterben. Der Witz ist, daß wir im gleichen Moment, wo wir sterben, auch wieder neues Leben empfangen, alles passiert in einem Nu. So sterben wir ganz unbewußt. Unser alter Mensch, der zwanghaft sündigen mußte, wird für tot erklärt (deklariert) und gleichzeitig empfangen wir den heiligen Geist, der unser neues Leben ist. Unser Leib in sich selbst ist nach der Taufe genauso sündig wie vorher. Daß wir der Sünde abgestorben sind und in Christus sind, müssen wir täglich im Glauben neu ergreifen – so überwinden wir unseren sündigen Leib und lieben Gott und unseren Nächsten.

Röm. 6, 4

So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Röm. 8, 11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Galater 2, 20

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Jeder Mensch also, der nicht an Jesus glaubt und getauft ist, der ist nicht in Einklang mit Gott, hat nicht Gottes Wohlgefallen. Das gilt auch für die Juden. Es ist klar, daß der größte Teil der Menschheit nicht an Jesus glaubt, und somit nicht im Einklang mit Gott ist. Es besteht kein Vorrecht auf Gottes Schutz. Irgendwie wird Gott in seinem Regiment einen Ausgleich zwischen den Völkern schaffen. Sicherlich wird er einen Unterschied machen zwischen Staaten, die das Christentum tolerieren und Staaten, die es bekämpfen. Aber auch ein Staat, der das Christentum toleriert, hat keinen Anspruch auf absoluten Schutz, da ja nicht alle Bürger des Staates christlich sind, sondern es ist eine Mischung aus christlichen und säkularen Menschen.

Interessant ist, daß in der Bibel steht (Römer 11), daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden wird. Das wäre etwas in der Geschichte der Menschheit außergewöhnliches, daß ein Volk geschlossen das Evangelium annimmt, das gab es bisher wahrscheinlich noch nicht. Ein Volk aber, das komplett das Evangelium annimmt, ist nichts anderes als eine Kirche, da fallen Kirche und Staat zusammen. Solch ein Volk hat alle Rechte der Kirche auf den Schutz, die Bewahrung und die Fürsorge Gottes.

Römerbrief 11, 25-32

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

2. Korinther 3, 14-17

Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Wenn Israel jetzt diesen Schritt tun würde, daß es Jesus von Nazareth als Messias annimmt, dann würde Gott ihm auch eine bevorzugte Stellung unter den Völkern geben und er würde auch Krieg für sie führen. Gott führt die Rechtssachen jedes einzelnen Christen, also wird er auch die Rechtssachen eines ganzen Volkes führen, das ihm gehört, das seinen Wohlgefallen hat. Vielleicht hat Gott sein Volk in diese Not geführt, um sie zu erziehen. Mögen sie sich doch in die Obhut ihres alten Gottes begeben.

5. Mose 30, 1-10

Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst. 7 Aber alle diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, die dich hassen und verfolgen. 8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, dass du tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete. 9 Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Wie geschieht die Beschneidung des Herzens?

Hesekiel 36, 24-29

Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.

Das ist nichts anderes als die sakramentale Taufe.

Evangelium für Israel:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er bietet uns an, in uns zu leben, um unser Leben gerechter zu machen.

Wer dieses Evanglium glaubt und sakramental getauft wird, der hat die Vergebung der Sünden und empfängt Kraft ein Leben zu führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig trotz der Taufe. Täglich müssen wir uns unserer Taufe bzw. des Opfers Jesu im Glauben erinnern und glauben, daß wir der Sünde abgestorben sind und Jesus in uns wohnt, der die Liebe ist. Durch diese Heilstatsachen überwinden wir unser selbstsüchtiges Fleisch und üben praktische Nächstenliebe. Je mehr wir Liebe üben, desto mehr wird Gott uns unser Heil bestätigen, uns die Freude des Heils vermehren. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, wird uns zur Gerechtigkeit gerechnet. Am Anfang unseres Glaubenslebens schenkt uns Gott den Glauben und den Heiligen Geist. Der Geist möchte Nächstenliebe bewirken. Dem Geist Raum geben und Nächstenliebe üben ist praktisch das gleiche. Üben wir Liebe, bleiben wir im Glauben – Gott wird Zeugnis geben, daß er Wohlgefallen an uns hat.

Siehe auch:

Abraham und das Judentum

Abraham und sein Glaube

Beschneidung 1

Beschneidung 2

Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

Antisemitismus

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 3, Verse 14-22

14 Und dem Engel der Gemeinde in “Laodizea” schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: 15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! 16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. 17 Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß. 18 Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. 19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! 20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. 21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. 22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Auslegung

In Philadelphia kamen Menschen zum Glauben an Jesus trotz äußerlich extrem schwie-riger Umstände für die christliche Kirche in Kleinasien im Allgemeinen. Das Mitwirken des Herrn bei evangelistischen Bemühungen und diakonischen Werken der Kirche zu Philadelphia zeigte, daß er Wohlgefallen hatte an der Gemeinde zu Philadelphia. Türen öffnen sich durch Gottesfurcht, die schon der Schlüssel Davids war. Die Gottesfurcht war David’s Schlüssel, mit der er verschlossene Türen öffnen konnte. Und die Kirche zu Philadelphia war gesegnet, weil sie sich in der Gottesfurcht übte.

“14 Und dem Engel der Gemeinde in “Laodizea” schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:”

Die Kirche zu Laodizea stützte sich offensichtlich nicht so auf den Herrn wie die Kirche zu Philadelphia, denn in Vers 14 wird ihr Christus praktisch neu gepredigt.

Die folgenden Worte der Apostel Paulus und Johannes waren in Laodizea entweder unbekannt oder sie wurden nicht ernst genommen:

2Kor 1,20 Denn auf alle Gottesverheißungen ist in ihm das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe.

(die Korinther hat ein kleines Problem mit dem Spenden von Geld für die Gemeinde in Jerusalem, die in materieller Not war, weil sie von den Juden bedrängt wurde; bei den Korinthern war zwar das Wollen vorhanden, aber nicht das Vollbringen, deswegen weist sie Paulus auf Christus das “Ja” hin, das personifizierte Vollbringen)

2Kor 8,11 Nun aber vollbringt auch das Tun, damit, wie ihr geneigt seid zu wollen, ihr auch geneigt seid zu vollbringen nach dem Maß dessen, was ihr habt.

Joh 3,32 und bezeugt, was er (Jesus; R. B.) gesehen und gehört hat; und sein Zeugnis nimmt niemand an.

Joh 8,18 Ich bin’s, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.

(Jesus predigte das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus, also von sich selbst, deswegen sagte er z. B.: Ich bin das Brot des Lebens, ich bin das Licht der Welt, ich bin die Wahrheit, ich bin der gute Hirte, ich bin die Auferstehung, etc.)

Joh. 1, 1-3 Im Anfang war das Wort (Jesus Christus; R. B.), und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

(Die Ewigkeit: Der ewige Gott und das ewige Wort. Eine ewige Person der Gottheit ist ein Wort, aber keine Vokale, keine Konsonanten, sondern eine lebendige Person. Gottes Wort an uns ist eine lebendige Person, ein wirksames Wort.

Die Zeit: Das Wort bricht aus Gott hervor und macht Himmel und Erde, Menschen, Tiere und Pflanzen. Das Wort bewirkt Licht, Leben und Heil, es kann einfach nicht anders. Das Wort kommt in die Welt und es wird Licht, aber die Menschen lehnen es ab und so bleibt es größtenteils finster auf der Erde.

Als Gott sprach bei der Erschaffung des Universums “es werde Licht!” stand er nicht etwa mit einem Zauberstab da und die Dinge erschienen einfach aus dem Nichts, als er sprach, sondern Christus trat aus der Gottheit hervor und erschuf alles das, was wir heute als Schöpfung bezeichnen, aus dem Nichts. Gottes Worte sind keine Vokale und Konsonanten sondern Gottes Wort ist eine lebendige Person: Jesus Christus)

Hebr 11,3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort (Jesus Christus; R. B.) geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Wenn Jesus Christus hier am Anfang des Sendschreibens an Laodizea als Amen, treuer und wahrhaftiger Zeuge und Anfang der Schöpfung Gottes vorgestellt wird, was bedeutet das für die Kirche zu Laodizea?

Das Folgende:

Den Leuten von Laodizea mangelte es offensichtlich am Vollbringen (das Amen), was im Allgemeinen ein Attribut des unerlösten Menschen ist, des “reinen Fleisches”. Den Leuten von Laodizea mangelte es am Vollbringen, weil sie nicht wirklich das Evangelium glaubten, das Jesus so treu und wahrhaftig gepredigt hatte und sie glaubten auch nicht wirklich, daß er jetzt als Herr und Gott alles lenken konnte durch das Wort seiner Macht, daß schon wirksam wurde im Anfang der Schöpfung Gottes.

Hebr 1,3 Er (Jesus; R. B.) ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe.

Kolosser 2, 1-10 Ich will euch nämlich wissen lassen, welchen Kampf ich um euch führe und um die in Laodizea und um alle, die mich nicht von Angesicht gesehen haben, damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Ich sage das, damit euch niemand betrüge mit verführerischen Reden. Denn obwohl ich leiblich abwesend bin, so bin ich doch im Geist bei euch und freue mich, wenn ich eure Ordnung und euren festen Glauben an Christus sehe. Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar. Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig 10 und an dieser Fülle habt ihr teil in ihm, der das Haupt aller Mächte und Gewalten ist.

Paulus wollte, daß der Brief an die Kolosser auch in Laodizea gelesen würde. Das bedeutet, daß die Probleme von Kolossä und Laodizea ähnlich waren: Man war in der Gefahr, mehr auf menschliche Lehren zu achten als auf Christus.

“15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! 16 Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. 17 Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!,”

Die Gemeinde zu Laodizea wollte offensichtlich beides, die himmlische Herrlichkeit und Herrlichkeit schon auf Erden. Aus dem Gesamtbefund des Neuen Testamentes geht aber hervor, daß dies unmöglich ist. Himmlische Herrlichkeit für den Christen und Herrlichkeit schon auf Erden sind absolut unvereinbar.

Lk 14,27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

“Kreuz tragen” heißt leiden und verworfen werden um Christi willen. Der Jünger ist nicht über seinem Meister und der Knecht nicht über seinem Herrn. Wenn Jesus, unser Herr und Meister, verworfen wurde und leiden mußte, dann müssen auch wir es. Wenn wir hier auf Erden schon in Herrlichkeit leben, dann ist etwas faul an unserem Glauben.

Folgende Wahrheit wird immer wieder Anstoß erregen bei der Welt und Pseudo-Christen (Pseudo-Lutheraner, Pseudo-Protestanten, etc.):

2. Kolosser 2, 11-14 11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus. 12 Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. 13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden. 14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. (diese Verse aus dem Kolosserbrief sind das Herzstück der christlichen Lehre überhaupt)

Die historische Kirche zu Laodizea erinnert doch sehr an die protestantische Kirche von heute. Sie will beides, die irdische und die himmlische Herrlichkeit, was dazu führt, daß sie sowohl von der Welt als auch von Christus “ausgekotzt” wird, wie man lauwarme Speisen auskotzt. Die protestantischen Kirchen von heute predigen alles Mögliche (ich habe keine Zeit, das alles zu recherchieren), aber sie predigen nicht das reine Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Die evangelische Kirche in Deutschland hat immer noch über 20 Millionen Mitglieder, die wohl im Durchschnitt auch wohlhabend (“reich”) sind, wobei sie natürlich materiell wohlhabend sind, aber geistlich unvorstellbar arm, zu arm für den Himmel. “Diese” Protestanten sorgen sich sehr um ihr irdisches Wohl, aber wenig um die Seligkeit ihrer Seelen. Wer sich nicht um das Heil seiner Seele kümmert, der wird es auch nicht erlangen und das reine Lippenbekenntnis: “Jesus starb für mich am Kreuz und trug dort meine Schuld” ist zu wenig. Die Vergebung haben wir nur, wenn wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung Jesus auch nachfolgen im Alltag, was zu materiellen Nachteilen führen kann bis hin zum Tod. Das Christentum ist eine Art Ritterschaft, für die man schwere Opfer bringen muß.

Jesus hat recht, wenn er über die Protestanten sagt:

“, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß”.

Für Laodizea gab es allerdings noch Hoffnung:

“18 Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. 19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!”

Jesus empfahl den Kolossern ihre irdische Gesinnung einschließlich Materialismus aufzugeben. Sie sollten lernen, wirklich an IHN zu glauben und Gelder für die Dienste der Kirche zur Verfügung stellen, was bedeutet, “himmlisches Gold” zu kaufen.

Dienste der Kirche, die Geld kosten: Unterstützung verfolgter Christen, Mission unter Heiden und Juden, Diakonische Dienste für Arme, Hungrige, Durstige, Kranke, Straffällige, Obdachlose, Ausländer, etc.

Wofür die Augensalbe?

Der im Materialismus versunkene Mensch nimmt die Not seinens Nächsten oft gar nicht mehr wahr im Sinne einer völligen Ausblendung der Not des Nächsten aus der Wahrnehmung, dem Sehen. Diese Ausblendung entspricht in ihrer Heftigkeit einer wirklichen Erblindung; das bedeutet einen Verlust an Sehkraft (bezüglich der Not des Nächsten), den ein im medizinischen Sinne beschädigtes oder zerstörtes Auges erleidet.

Matthäus 6, 22-23 22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. 23 Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

Wenn wir nicht auf die Not unseres Nächsten schauen, sondern nur auf unser Wohlleben, unsere Statussymbole, Zukunftsvorsorge, etc., dann wird es ganz finster in uns, wie Jesus sagt. Unser Augen werden zu Pseudo-Augen, die nicht Licht sondern Finsternis hereinlassen.

Lieber Leser, ich vermute, daß die evangelische Kirche in Deutschland als Ganzes nicht mehr Buße tun wird bis zum Tag des Herrn, aber Sie als Einzelner können genau jetzt Buße tun und ihren Glauben an Jesus erneuern und sich abwenden von menschlichen Philosophieen und Materialismus. Leider ist heute das gesamte, weltweite Establishment antichristlich bzw. neu-heidnisch. Das weltweite Establishment heute unterstützt die christliche Kirche nicht, sondern trachtet danach, den echten christlichen Glauben von der Oberfläche des Erdbodens auszurotten. Es wird Sie, lieber Leser, also einiges kosten, wenn Sie wirklich als Christ im Alltag leben wollen, inmitten der antichristlichen Menschenheit.

Leiden Sie, lieber Leser, vielleicht an einer schweren Krankheit? Dann haben Sie eher Anlaß zur Freude als zur Trauer, denn Gott möchte ein Werk an Ihnen tun. Wen der Herr liebt, den züchtigt er:

“19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße! 20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.”

“Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.”

Jesus klopft jetzt an die Tür Ihres Herzens. Öffnen Sie ihm jetzt die Tür und er wird Sie nicht nur frei machen von der Sünde durch die Kraft seines Todes und seiner Auferstehung, sondern er wird Ihnen auch körperliche Genesung schenken, denn Ihre Krankheit war eine unmittelbare Folge ihrer Sünde bzw. Ihre sichtbaren/fühlbaren körperlichen Gebrechen sind/waren nur eine Folge Ihrer unsichtbaren Krankheit, der Sünde. Denken Sie an das Sakrament des Leibes und Blutes unseres Herrn, das heilige Abendmahl: Sein Leib für uns gegeben, sein Blut für uns vergossen. Auch wenn Sie keine Kirche kennen, wo Sie dieses Mahl empfangen können in Form von Brot und Wein, so wird doch Gott das Sehnen und Wünschen Ihres Herzens anerkennen und Sie der Segnungen des Sakramentes, sprich des Abendmahles, teilhaftig werden lassen, wenn Sie ihn jetzt zu der Tür Ihres Herzens hereinlassen.

Lk 22,19 Und er nahm das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.

Lk 22,20 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!

Mt 26,28 das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.

Leider gibt es in Deutschland keine christliche Kirche mehr. Ich kann Ihnen keine einzige Kirche empfehlen, der Sie sich anschließen könnten, lieber Leser; das ist eben die Apokalypse und darum geht es ja in meinem Artikel hier.

“21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron. 22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!”

Diese Verse bedeuten nichts anderes, als daß jeder treue Christ nicht nur die Ewigkeit in der Gegenwart Gottes verbringen wird, also in großer Herrlichkeit, sondern jeder treue Christ wird sogar in die Gottheit des dreieinigen Gottes aufgenommen – ein absolut unfassbarer Gedanke. (ich hoffe, daß ich mich hier nicht irre, denn eigentlich ist es schwer vorstellbar, wie Geschöpfe Teil der ewigen, ungeschaffenen Gottheit werden sollen, aber für Gott ist ja kein Ding unmöglich)

Ergänzung

Was ist die “Schande deiner Blöße”?

Das ist einfach, wenn man ohne Christus dasteht, der das unsichtbare Kleid jedes Christen ist:

Jes 61,10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.

Weitere Ergänzung

Dieser Artikel wendet sich hauptsächlich an Menschen, die schon als Säugling getauft wurden. Die Kindertaufe bzw. Säuglingstaufe ist etwas Gutes in sich selbst, wird aber von der EKD (evangelische Kirche in Deutschland) schwer missbraucht, indem man auch Kinder aus einem nicht-frommen Umfeld (Eltern nicht fromm, Pfarrer nicht fromm, Gemeinde nicht fromm) tauft, wo man nicht davon ausgehen kann, daß der Säugling schon Glauben hat. Es ist nämlich in der Tat etwas Außergewöhnliches und durchaus nicht etwas Alltägliches, wenn ein ganz kleines Kindlein schon fähig ist, an Jesus zu glauben. Dies ist eben nur möglich bei Kindern aus frommen Elternhäusern, wo Gott Wunder wirken kann und will durch den Heiligen Geist.

Psalm 4, 4 Erkennet doch, dass der HERR seine Heiligen wunderbar führt; der HERR hört, wenn ich ihn anrufe. (das heißt in frommen Familien können tatsächlich Wunder geschehen; auch das Wunder, daß ein Säugling schon glaubt)

Die EKD tauft auch Kinder vo Leuten, die in schweren Sünden leben, der taufende Pfarrer ist vielleicht schwul, die Gemeinde besteht aus Spießbürgern, etc. Hier wird die Taufe missbraucht und auch kaum wirksam werden.

Aber, aber:

Auch diese “missbrauchte” Taufe ist allerdings gültig, denn selbst wenn ein schwuler Pfarrer sie zelebriert hat und die Eltern des Kindes Mörder und Diebe sind, ist doch der unsichtbare Täufer Gott, denn es wird ja im Namen des Vater, des Sohnes und des heiligen Geistes getauft.

Sie, lieber Leser, gehören mit hoher Wahrscheinlichkeit zu denen, bei denen die Taufe missbraucht wurde.

Was nun?

Wiedertaufe? Niemals, niemals!!!

Lassen Sie sich auf keinen Fall nochmals taufen, sondern glauben Sie einfach jetzt an Jesus, denn es entspricht dem biblischen Befund, daß der Glaube auch nacheilen darf bezügl. der Taufe, wobei die Regel das Voreilen sein sollte.

Lieber Leser, wenn Sie sich jetzt auf Ihre Kindertaufe beziehen, glaubend, daß Jesus Ihre Sünden getragen hat, als er am Kreuz für Sie starb, dann werden Sie durch Ihre Kindertaufe mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden: Sie sind mitgestorben und mitauferstanden, das heißt Sie sind der Sünde abgestorben und in Christus durch die Taufe. Ihr Leib bleibt allerdings sündig in sich selbst. Überwinden Sie nun durch die Kraft der Taufe bzw. von Jesu Tod und Auferstehung die sündigen Neigungen Ihres Leibes und lieben Sie Gott und Ihren Nächsten. Das Ihr Leib weiterhin sündig ist in sich selbst, sollte nur eine theologische Erkenntnis im hintersten Hinterstübchen Ihres Gehirns sein. An Ihnen ist es, jetzt zu überwinden, da Sie ja durch die Taufe der Sünde abgestorben sind und in Christus sind. Die Sündhaftigkeit Ihres Leibes ist keine Ausrede, um in der Sünde zu verharren. Durch Glaube und Taufe sind Sie jetzt einer Kraft teilhaftig geworden, der Kraft Gottes, die größer und stärker ist als Ihre natürliche Sündhaftigkeit. Überwinden Sie jetzt!!!

“Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, “

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 3, Verse 7-13

7 Und dem Engel der Gemeinde in “Philadelphia” schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe. 10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. 11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme! 12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

“7 Und dem Engel der Gemeinde in “Philadelphia” schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige,”

Jesus kritisierte die Gemeinde zu Ephesus, weil sie die erste Liebe verlassen hatte (siehe https://glaubereal.wordpress.com/2015/02/21/auslegung-offenbarung-apokalypse-kapitel-2-verse-1-7/; Ergänzung). Weil die Epheser die erste Liebe verlassen hatten, konnten sie auch nicht mehr die ersten Werke tun.

Die Kirche zu Philadelphia hatte offensichtlich die erste Liebe nicht verlassen und war der Heiligkeit und Wahrhaftigkeit des Herrn, Jesus, teilhaftig geworden. So konnte der Heilige Geist in der Kirche zu Philadelphia frei wirken und was die Gläubigen zu Philadelphia taten, das war in Gott getan.

“der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.”

Gott bzw. der Heilige Geist waren wirklich mit der Kirche zu Philadelphia, wenn sie evangelisierten und diakonische Werke taten. Bisher ungläubige Menschen taten Buße, glaubten an Jesus und ließen sich sakramental taufen. Dies war hauptsächlich der “kleinen” Kraft, natürlich in Wirklichkeit eine große Kraft, dem Heiligen Geist, zu verdanken. Und nicht nur der Heilige Geist wirkte, sondern der ganze dreieinige Gott (Jesus gab die offene Tür und der Geist wirkte an den Menschen; beide in Übereinstimmung mit dem Vater).

Joh 5,17 Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.

Joh 6,37 Alles, was mir mein Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Joh 10,9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.

Apg 27,24 und sprach: Fürchte dich nicht, Paulus, du musst vor den Kaiser gestellt werden; und siehe, Gott hat dir geschenkt alle, die mit dir fahren. (das war eine Schiffsbesatzung, Passagiere, einige römische Soldaten und deren Gefangene auf einem Schiff; R. B.)

1Kor 16,9 Denn mir (Paulus; R. B.) ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele Widersacher sind da.

2Kor 2,12 Als ich (Paulus; R. B.) aber nach Troas kam, zu predigen das Evangelium Christi, und mir eine Tür aufgetan war in dem Herrn,

Kol 4,3 Betet zugleich auch für uns (Paulus und Mitarbeiter; R. B.), dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir das Geheimnis Christi sagen können, um dessentwillen ich auch in Fesseln bin,

“hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.”

Mk 8,38 Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Der Kern der Worte Jesu ist das Evangelium und die Bergpredigt. Das Evangelium verkündigen wir, wenn wir den Menschen sagen, daß Jesus ihre (unsere) Sünden getragen hat, als er am Kreuz für sie (uns) starb; er ist auferstanden und lebt, um uns zu heiligen. Man sollte erwarten, daß den Christen für die Verkündigung des Evangeliums Zuneigung seitens der gewöhnlichen Menschen entgegengebracht wird, aber das Gegenteil ist der Fall. Dem Jünger Jesu begegnet der Hass der Welt, der rein dämonischer Natur ist und ohne greifbare Ursache. Jesus erlebte ähnliches und wir (seine Knechte) sind nicht über unserem Herrn, daß uns Gott ersparen könnte, was er seinem Sohn nicht ersparen konnte (eben die Ablehnung seitens der Welt, seitens der Menschen).

Joh 15,19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Die Jünger könnten durch die Feindschaft der Welt, sprich der Menschen, die sie evangelisieren wollen, vom Glauben an Jesus wieder abgebracht werden. In der Bergpredigt finden wir eine Liste von Anweisungen für die Jünger, wie dieser Abfall vom Glauben an Jesus verhindert werden kann. Siehe “Auslegung Bergpredigt“.

Den Namen Jesu verleugnen wir nur dann nicht, wenn wir durch ein Leben nach der Bergpredigt in Jesus bleiben. Es genügt nicht das reine Lippenbekenntnis, obwohl es seinen Platz und Stellenwert hat. Zum Lippenbekenntnis muß hinzukommen, daß man in Jesus bleibt. Durch die Bergpredigt “kommen wir nicht in Jesus hinein”, sondern bleiben in ihm. In Jesus hinein kommen wir durch Buße, Glauben an Jesus und die sakramentale Taufe, das heißt die neue Geburt aus Wasser und Geist. Durch die Taufe werden wir mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Wir sind nach der Taufe der Sünde abgestorben und in Christus (wir sind mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden zu einem neuen Leben). Unser Leib bleibt aber sündig in sich selbst. Die sündigen Gewohnheiten unseres Leibes müssen wir überwinden durch tägliche Erinnerung an die Taufe: Wir sind der Sünde abgestorben und in Christus. Wir können also unsere alten sündigen Neigungen durch Christus überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben. Wie die Liebe konkret aussieht, das finden wir unter anderem in der Bergpredigt. Die Liebe ist eine Person, Jesus selbst. Wenn wir nach der Bergpredigt leben, dann lassen wir es zu, daß die Liebe Jesu durch uns hindurch strömt; wir lassen IHN über uns herrschen jeden Augenblick.

Wichtig: Gott ist größer als unser sündiger Leib, das heißt, daß wir nicht sündigen dürfen mit der “überschlauen” Ausrede, unser Leib sei doch unverbesserlich sündhaft. Dieses Argument wäre statthaft, wenn wir überhaupt nicht gläubig wären, aber wir glauben ja an Jesus und deshalb sollen wir unseren Leib auch überwinden und die Sünde soll immer weniger werden in unserem Leben.

“9 Siehe, ich werde schicken einige aus der Synagoge des Satans, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.”

Die Gemeinde zu Smyrna mußte die Lästerung der Juden ertragen (es sind übrigens hier die wirklichen Juden gemeint, die wir auch heute noch Juden nennen). Hier in Philadelphia lästern die Juden nicht, sondern bekehren sich (“erkennen, dass ich dich geliebt habe”). Zu der Zeit als die Offenbarung aufgeschrieben wurde, hatte das Volk der Juden als Ganzes, den Glauben an Jesus bzw. Jesus als Messias verworfen. Die Juden Philadelphias durchbrachen hier also eine historische Mauer bzw. überwanden eine unvorstellbar tiefe und breite Kluft, die es heute noch gibt: Das Volk der Juden als Ganzes glaubt immer noch nicht, daß Jesus der Messias ist. Dies ist der auch der Grund, warum sie von seiten Gottes “Synagoge Satans” genannt werden und solche, “die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht.”

Ganz konkret: Die Juden, die heute z. B. in Israel oder den USA leben, sind in den Augen Gottes keine wirklichen Juden, weil sie nicht glauben, daß Jesus von Nazareth ihr Messias ist.

Hier haben wir auch wieder eine versteckte Prophetie, die durch andere Stellen im Neuen Testament bestätigt wird: Am Ende der Zeit, der Geschichte der Menschheit überhaupt, wenn die Fülle der Heiden eingegangen ist, dann wird sich auch Israel, die Juden als Ganzes, zu Jesus Christus bekehren. Sie werden eine Gemeinschaft bilden mit den letzten Gläubigen aus den Heiden.

Römerbrief 11, 25-26

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

“10 Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.”

Lieber Leser, halten Sie sich am Stuhl fest, aber ich glaube, daß die “Stunde der Versuchung” jetzt da ist – wir leben in dieser Zeit. Barack Hussein Obama, Papst Franzikus und andere verkünden falsche Lehren, wie es in der Geschichte der Menschheit noch nicht dagewesen ist. Noch schlimmer ist, daß fast alle sogenannten christlichen Führer und Kirchen sich verführen lassen. Sie haben zu lange das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus nicht wirklich geglaubt und nun müssen sie der Lüge glauben.

2. Thessalonicher 2, 9-11

Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben,

Wer wirklich an Jesus glaubt, den Geist Philadelphias hat, der erkennt die Lügner, falschen Propheten und Wölfe im Schafspelz und wird so bewahrt vor der Stunde der Versuchung.

Die Versuchung im kleinen Maßstab zur Zeit des historischen Philadelphia bestand wahrscheinlich im römischen Kaiserkult (einige römische Kaiser verlangten Anbetung seitens der römischen Bürger, auch der Christen).

“11 Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!”

In der heutigen Welt kann man kaum mehr als Christ leben, ohne dabei seine Existenz bzw. sein Leben zu riskieren. Der Kampf wird täglich schwerer und bald unendlich schwer. Der Herr wird dem aber bald ein Ende machen, uns aufnehmen in sein Reich und uns mit einer Krone ehren, das heißt sichtbar (in Herrlichkeit) zu Königen und Priestern machen, was wir hier auf Erden auch schon sind, aber in Niedrigkeit.

Jak 1,12 Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

1Petr 2,9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;

“12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!”

5Mo 6,8 Und du sollst sie (die Gebote; R. B.) binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein,

5Mo 11,18 So nehmt nun diese Worte (die Gebote; R. B.) zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand und macht sie zum Merkzeichen zwischen euren Augen

Wenn Jesus also äußerlich den Namen Gottes auf uns schreiben will, den Namen des neuen Jerusalem und seinen neuen Namen, dann heißt das nichts anderes, daß wir völlig umgestaltet bzw. verwandelt werden, wenn er uns in sein Reich aufnimmt. Egal, ob wir sterben und auferweckt oder entrückt werden, wir werden einen neuen, himmlischen Leib erhalten und frei sein von unserem alten, sündigen Leib. Wir werden ohne jede Störung und Beeinträchtigung durch unseren alten Leib in Gott, in Jesus sein und daher auch “nicht mehr hinausgehen”, unverrückbare Säulen im ewigen Tempel Gottes, der aus allen Gläubigen aller Zeiten besteht, der Braut Christi. Kurz gesagt: Im Himmel wird unser Denken und Tun so von Gott bestimmt sein, daß es scheint, sein Name, der Name des neuen Jerusalem  und der neue Name Jesu seien auf uns geschrieben.

1Kor 15,54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.

2Kor 5,4 Denn solange wir in dieser Hütte (unser Körper; R. B.) sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben.

Röm 7,18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch (unser Körper; R. B.), nichts Gutes wohnt.

Im Himmel wird der ewige Kampf gegen unseren sündigen Leib ein Ende haben, denn wir bekommen einen neuen, himmlischen Leib ohne Neigung zur Sünde. Wir werden völlig unbeschwert sein und die Gegenwart Gottes genießen. Wir können dann nicht mehr sündigen.

Joh 14,3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.

Kol 3,4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.

Ergänzung

Welche Lehre kann man aus dem Sendschreiben an die Kirche zu Philadelphia ziehen?

Die Gemeinden Kleinasiens bzw. der christlichen Gesamtkirche, waren fürchterlichen Angriffen der Finsternis ausgesetzt und zwar von innen und von außen. Angesichts dieser Tatsache hätte man als Christ resignieren können: “Es ist hoffnungslos, laßt uns alle Evangelisation und diakonischen Werke einstellen!” Aber Christus kann auch dann noch Türen auftun, wenn die Heerscharen der Hölle auf Erden geradezu inkarnieren (sichtbar werden). Die Situation für das Christentum war unendlich schwer zur Zeit des historischen Philadelphia, aber durch Christi Beistand wurden auch in schwerer Zeit immer noch Menschen gläubig, das heißt taten Buße, glaubten an Jesus und empfingen die sakramentale Taufe. Auch heute ist die Lage für die wahre Kirche Christi unendlich schwer, denn Feinde (Bestien aus dem Abgrund) greifen an von innen und von außen. Aber dennoch soll die wahre Kirche weiterhin evangelisieren und diakonische Werke betreiben. Solange die Kirche der Heiligkeit und Wahrhaftigkeit ihres Herrn teilhaftig bleibt, wird er Türen öffnen und Menschen werden sich bekehren von der Finsternis zum Licht.

Da es die Verheißung gibt, daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden soll, ist es sicherlich sinnvoll, heute die Juden zu missionieren.

“mein Wort von der Geduld” ist, glaube ich, die Bergpredigt. Wenn wir in Christus bleiben, indem wir die Anweisungen der Bergpredigt befolgen, dann bleiben wir auch der Heiligkeit und Wahrhaftigkeit des Herrn teilhaftig und er wird uns mit seinem Engel begleiten bei allem, was wir tun. Unsere Werke werden in Gott getan sein.

Martin Luther:

Ein feste Burg ist unser Gott,
ein gute Wehr und Waffen.
Er hilft uns frei aus aller Not,
die uns jetzt hat betroffen.
Der alt böse Feind
mit Ernst er’s jetzt meint;
groß Macht und viel List
sein grausam Rüstung ist,
auf Erd ist nicht seinsgleichen.

Mit unsrer Macht ist nichts getan,
wir sind gar bald verloren;
es streit’ für uns der rechte Mann,
den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heißt Jesus Christ,
der Herr Zebaot,
und ist kein andrer Gott,
das Feld muss er behalten.

Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.

Das Wort sie sollen lassen stahn
und kein’ Dank dazu haben;
er ist bei uns wohl auf dem Plan
mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib:
lass fahren dahin,
sie haben’s kein’ Gewinn,
das Reich muss uns doch bleiben.

“der Schlüssel Davids”

Was ist das genau?

Das ist einfach David’s Gottesfurcht. Noch gottesfürchtiger als David war Jesus. Und dies ist eine christliche Grunderkenntnis, daß die absolute Grundlage eines gelingenden Lebens die Gottesfurcht ist. Durch Gottesfurcht öffnen sich (die richtigen) Türen, echte Türen und Türen im übertragenen Sinne.

Apg 12,10 Sie (der Engel des Herrn und Petrus; R. B.) gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel.

Hebr 5,7 Der (Jesus; R. B.) hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod retten kann, und ist um seiner Gottesfurcht willen erhört worden, (hier ist die Tür die Auferstehung Jesu; R. B.)

Spr 1,7 Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht. (die Tür der Erkenntnis öffnet sich; R. B.)

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 3, Verse 1-6

1 Und dem Engel der Gemeinde in “Sardes” schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert. Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

“1 Und dem Engel der Gemeinde in “Sardes” schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne:”

“Die sieben Geister Gottes” sind ein Pseudonym für den Heiligen Geist, der eine von den drei Personen der Gottheit ist. In der Bibel erscheint der Heilige Geist mehrmals in verschiedener Gestalt:

1Mo 1,2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Lk 3,22 und der Heilige Geist fuhr hernieder auf ihn in leiblicher Gestalt wie eine Taube, und eine Stimme kam aus dem Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Apg 2,3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er (beachten Sie das “er”) setzte sich auf einen jeden von ihnen,

Offb 22,1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; (der “Strom lebendigen Wassers” ist der Heilige Geist; R. B.)

Warum wird ein Pseudonym gebraucht?

Für die sieben Gemeinden, an die die sieben Sendschreiben gerichtet sind, gibt es sieben Geister, das heißt jede einzelne Gemeinde wird individuell vom Heiligen Geist betreut, wie wenn er sich in sieben heilige Geister aufteilen könnte. Der Heilige Geist kann also an allen Orten der Welt und zu jeder Zeit in jeder christlichen Kirche gegenwärtig sein und Leben in Fülle hervorbringen.

Lk 11,13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten! (den Geist empfängt man, wenn man sich bewußt auf seine sakramentale Taufe bezieht; R. B.)

Die Gegenwart des Heiligen Geistes ist sehr wichtig für die wahre Kirche. Ohne den Heiligen Geist ist eine Kirche nur ein frommer Club, der kein wirkliches Leben hat.

Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. (dies ist die sakramentale Taufe, im Glauben empfangen, wobei der Glaube, der in der Regel “voreilen” sollte, notfalls auch “nacheilen” kann; R. B.)

Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Joh 6,63 Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.

Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. (39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.)

Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Weil gleich am Anfang des Sendschreibens an Sardes auf den Heiligen Geist hingewiesen wird, muß es so sein, daß das Problem der Gemeinde von Sardes irgendetwas mit der (vielleicht mangelnden) Gegenwart des Heiligen Geistes zu tun hat.

Wie schon bei Ephesus wird darauf hingewiesen, daß Christus die Wurzel der Bischöfe ist. Die sieben Sterne sind die sieben Bischöfe der sieben Gemeinden und werden jeweils auch Engel der Gemeinde genannt. Es kommt auf die Abhängigkeit der Ortsbischöfe (lokale Bischöfe der einzelnen Gemeinden) von ihrem unsichtbaren Oberbischof Jesus an.

Offb 1,20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Christus ist der Oberbischof (Oberhirte) der Gesamtkirche und kein Bischof einer lokalen Gemeinde bzw. Kirche darf ihm dieses göttliche Amt streitig machen. Schon allein die Tatsache, daß es ein göttliches Amt ist, verbietet es einem Menschen bzw. Bischof, nach diesem Amt zu streben bzw. es sich anzumaßen. Kein Mensch auf Erden hat die Kraft, göttliche Aufgaben zu erledigen – da wäre er völlig überfordert. Gott tut seine göttlichen Werke und der Mensch tut seine menschlichen Werke.

Eph 5,23 Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat.

Kol 1,18 Und er (Jesus Christus; R. B.) ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei.

Seit Beginn des siebten Jahrhunderts nach Christus allerdings maßen sich diejenigen, die sich ursprünglich nur Bischof von Rom nennen durften, das Amt des Oberbischofs über alle Bischöfe der Welt an. Jene “Oberbischöfe” nennt man auch Papst. Wie gesagt, aus dem Neuen Testament geht aber ganz klar hervor, daß es keinen menschlichen Oberbischof der Kirche gibt sondern nur einen göttlichen, unsichtbaren und der heißt Jesus Christus.

Petrus war Apostel lange vor Paulus, aber nicht Petrus berief Paulus (vormals Saulus) zum Apostelamt sondern der himmlische Christus selbst:

Gal 1,1 Paulus, ein Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Es könnte durchaus sein, daß es bezüglich dieses Themas Mißverständnisse gab in Sardes und vielleicht ein einzelner versuchte, die Gemeinde aus sich selbst heraus zu leiten, ohne die Herrschaft des unsichtbaren Christus über sich anzuerkennen. Vielleicht war da einer, der gierig war nach Macht, Ehre und Reichtum, aber der sich kaum um die Seelen der Gläubigen von Sardes sorgte. Im Gegensatz dazu geht es Jesus, dem wirklichen Oberbischof, nur um das Seelenheil der Gläubigen und überhaupt nicht um Macht, Ehre und Reichtum. Bischöfe, die unter der Herrschaft des wahren Oberbischofs Jesus stehen, werden also liebende Seelsorger sein und ihr eigenes Wohl und ihren eigenen, materiellen Vorteil zurückstellen.

2Kor 11,20 Ihr ertragt es, wenn euch jemand knechtet, wenn euch jemand ausnützt, wenn euch jemand gefangen nimmt, wenn euch jemand erniedrigt, wenn euch jemand ins Gesicht schlägt. (auch in Korinth gab es offensichtlich kleine Päpste, die die Gläubigen misshandelten; R. B.)

Ein gutes Beispiel dafür, wie irregeleitet die römisch-katholischen Päpste sind, ist der aktuelle Papst Franziskus, der sich vor wenigen Wochen dazu verstieg, den islamischen Dschihad zu legalisieren:

Wer seine (des Papstes Mutter; R. B.) Mutter beschimpfe, der müsse “mit einem Faustschlag rechnen”, sagt Papst Franziskus.

Franziskus bezieht sich bei diesem Ausspruch auf die Terroranschläge von Paris (Charlie Hebdo) durch muslimische Fanatiker (Dschihadisten).

Der Papst sagt gleichsam, sinngemäß:

Wer den Islam oder Mohammed beschimpfe, müsse es als rechtmäßig akzeptieren, wenn er durch islamistische Terroranschläge vernichtet würde. Ein Muslim habe das Recht, auf die Beleidung Mohammeds durch einen Ungläubigen so zu reagieren wie er (der Papst) bei einer Beleidung seiner Mutter: Zuschlagen bzw. Gewaltanwendung bis hin zur Tötung.

Hiermit stellt sich der Papst über Recht und Gesetz der zivilisierten Welt. Die Völker der westlichen Welt haben sich auf Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit geeinigt und deswegen steht die Beleidigung der Stifter anderer Religionen nicht unter Strafe. Und selbst wenn es solch ein Gesetz gäbe, dann hätten sich die Attentäter von Paris an die säkulare Obrigkeit wenden müssen, sprich, Anzeige bei der Polizei oder Justiz erstatten, und hätten das Recht nicht selbst in die Hand nehmen dürfen. Auch bei Vorhandensein eines entsprechenden Gesetzes wäre das Handeln der Attentäter von Paris immer noch verbotene, strafbare Lynchjustiz gewesen.

Übrigens hat sich der Papst hiermit eines überaus schweren (geistigen) Verbrechens schuldig gemacht, denn Muslime haben jetzt eine Rechtfertigung von Seiten der höchsten religiösen Autorität des Westens (in den Augen der Welt) Menschen umzubringen, die den Islam oder Mohammed beleidigen.

Allein für diese Sünde hat der Papst die Hölle verdient und Jesus Christus wird ihn richten am Jüngsten Tag, nicht nur wegen dieser Sünde sondern wegen der Menge seiner Sünden.

“Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.”

Durch diese Passage wird es nun eindeutig klar, daß es bei Sardes im übertragenen Sinne um die römisch-katholische Kirche geht. Nicht, daß die Christen des historischen Sardes römisch-katholisch gewesen wären, sondern die geistliche Situation der Kirche von Sardes ist ein Abbild auf die Situation der späteren römisch-katholischen Kirche (im Folgenden römische Kirche oder katholische Kirche genannt).

Vor der Welt hat die römische Kirche natürlich den Namen, sie lebe und der Papst wird von der säkularen Welt als spirituelles Oberhaupt anerkannt:

Aber vor Gott ist die römische Kirche völlig tot, denn sie ermangelt der Gegenwart des Heiligen Geistes bzw. in anderen Worten: Jesus Christus ist nicht das Haupt der römischen Kirche sondern der Papst, ein lächerlicher, kleiner, dummer Mensch.

Nach Ausführungen Martin Luthers war die Kirche Italiens bis einschließlich der Zeit des Pontifikates von Papst Gregor I. (Gregor der Große) eine wahre, christliche Kirche. Unmittelbar nach Gregor dem Großen aber korrumpierte das Amt des Bischofs von Rom und aus der christlichen Kirche Italiens wurde die römisch-katholische Kirche – die christliche Kirche Italiens degenerierte zur römisch-katholischen Kirche. Noch Gregor der Große hatte es ausdrücklich abgelehnt, Bischof aller Bischöfe genannt zu werden, obwohl ihm das angetragen wurde.

Die Werke der römischen Kirche sind deswegen nicht vollkommen vor Gott, wie Jesus sagt, weil die römische Kirche nicht (mehr) fähig ist, auch den Heiligen Geist mitzuteilen bzw. die Gegenwart des sakralen, lebendigen Jesus. Armenspeisung, Sorge für Obdachlose, Betreuung von Immigranten, Pflege von Kranken, usw. sind nur dann vollkommene Werke vor Gott, wenn die Betreuer auch persönlich an Jesus glauben bzw. Boten der wahren, christlichen Kirche sind. Nur der sakrale Jesus, der nur in der wahren Kirche gegenwärtig ist, kann die Gescheiterten, die Ausgestoßenen, die Benachteiligten, etc. völlig wiederherstellen. Das wichtigste, was die Kirche bringt, ist nicht die äußerliche Hilfe sondern der unsichtbare Jesus, aber diesen Jesus hat die römisch-katholische Kirche nicht!

Wegen des korrupten Papsttums hat der Heilige Geist bzw. Gott selbst die römische Kirche verlassen und sie ist jetzt nur noch eine geschminkte Hure, die das Wohlgefallen der sündigen Welt sucht und von ihrem neuen Herrn, dem Teufel, regiert wird. Lassen wir uns nicht betören vom Glanz und Glamour der römischen Kirche.

Offb 17,4 Und die Frau (die römische Kirche; R. B.) war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei,

“was sterben will”; das sind einfach die Katholiken, die in der römischen Kirche kein Leben finden sondern nur Tod, Verwesung und Untergang. Die katholische Kirche ist ein getünchtes Grab, inwendig voller Totengebeine. Die heutige katholische Kirche ist sicherlich nicht mehr fähig, Buße zu tun, aber die historische Kirche von Sardes wird noch zur Buße aufgerufen und “das zu stärken, was sterben will”, was nichts anderes heißt, als das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus zu verkündigen. Dies würde auch die unbedingte Abschaffung eines menschlichen Oberbischofs bedeuten, denn nur in einer Kirche, wo der unsichtbare Christus Oberbischof ist, kann das Evangelium von Jesus wirksam verkündet werden.

“3 So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.”

“So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast” hat Martin Luther verwirklicht. Er kehrte zurück zum ursprünglichen Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus und verwarf Papsttum und die Irrlehre von der Gerechtigkeit aus Werken einschließlich Eucharistie. Die römische Kirche, wie wir sie heute kennen, ist dem Bußruf Jesu nicht gefolgt und wird sehr überrascht bzw. erschrocken sein, wenn er plötzlich wiederkommt, denn sie hat nicht auf ihn (Jesus) gewartet, wie man auf ihn warten soll.

Offb 1,7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen (man wird sich nicht freuen, sondern einen sehr starken seelischen Schmerz oder Trauer empfinden, wenn Jesus wiederkommt; R. B.) um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.

“4 Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert.”

“einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben”

Was soll das bedeuten?

Antwort: Die römische Kirche hat in ihrer Geschichte viel unschuldiges Blut vergossen und auch das Blut vieler unschuldiger, wahrer Christen. Dadurch hat sie sich zusätzliche Schuld aufgeladen neben dem Papsttum und der Irrlehre von der Eucharistie und den guten Werken. Durch das vergossene Blut der Unschuldigen hat die katholische Kirche ihre Kleider besudelt.

Matthäus 24, 42-51

42 Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint. 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? 46 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 48 Wenn aber jener als ein böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, 49 und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen: 50 dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Jener böse Knecht ist der Papst bzw. die Päpste. Es ist allgemein bekannt, daß die Päpste während ihrer weltlichen Herrschaft Ozeane unschuldigen Blutes vergossen haben. Sie waren nicht besorgt um die Seelen der Katholiken bzw. suchten nicht deren Seelenheil, sondern waren wie Parasiten, die die Katholiken aussaugten, missbrauchten und bevormundeten. Dies ist historische Tatsache und von daher leitet sich der Begriff des “finsteren Mittelalters” ab.

Mittlerweile ist zwar die katholische Kirche durch die säkularen Mächte gezähmt, was weltliche Machtausübung angeht, aber sie verbreitet immer noch Irrlehren ohne Zahl und reißt damit viele Seelen in den Abgrund. Übrigens ist die Herrschaft der säkularen Mächte heute eher noch schlechter als die Herrschaft der kath. Kirche während des Mittelalters. Was ich meine, ist, daß die Leute, die uns heute regieren, noch tausendmal antichristlicher sind als die Päpste des Mittelalters.

“die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert.”

Ich selber wurde als Säugling von einem katholischen Priester getauft und bin davon überzeugt, daß diese Taufe gültig ist. Die Gültigkeit einer sakramentalen Taufe ist nämlich vom Zustand der Kirche, die die Taufe zelebriert, unabhängig. Die katholische Kirche ist zwar von ihrem Herrn, Jesus, abgefallen und damit völlig verwerflich und keine christliche Kirche mehr, aber dennoch ist die Taufe gültig.

Warum?

Die Taufe kommt direkt von Gott aus dem Himmel. Sie wird von der Kirche nur zelebriert, aber der wahre Täufer ist immer der unsichtbare Gott selbst.

Es ist egal, ob man von einem evangelischen Pfarrer oder einem kath. Priester getauft wurde, es ist die gleiche Taufe. Auch die anglikanische, presbyterianische, methodistische Taufe, etc. ist gültig trotz des katastrophalen Zustandes dieser Kirchen.

Die Taufe ist allerdings kein Freifahrschein in den Himmel, sondern die Eingangstür zu einem christlichen Leben und unsere Verantwortung ist es, dieses Leben auch zu führen aus der Kraft der christlichen Taufe. Die Taufe verbindet uns nämlich mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Wir können nun täglich die sündigen Neigungen unseres Leibes überwinden durch Jesu befreiende Kraft und Gott und unseren Nächsten lieben. So werden wir durchkommen am Jüngsten Tag.

Als wahre Christen sind wir nicht gierig nach Macht, Ehre und Reichtum (auf Kosten unseres Nächsten). Dadurch bewahren wir uns davor, unsere “Kleider zu besudeln” mit dem Blut unseres Nächsten, denn Gier nach Macht, Ehre und Reichtum führen zu Krieg, Streit, Hass und Mord. Im Gegenteil, wir werden danach trachten unserem Nächsten in Jesus zu begegnen, das heißt in der Liebe, denn Jesus ist die Liebe. Natürlich ist das der Liebe gemäße Verhalten von der Person abhängig, mit der wir es zu tun haben. Die Liebe Gottes unterscheidet sich oft von dem, was die Welt unter Liebe versteht. Dazu könnte man einige nette Kommentare austauschen. Der Christ sucht grundsätzlich das Seelenheil des gewöhnlichen Sünders und ist aber der Feind der Erzsünder (abgefallene Christen, Irrlehrer, Päpste, Imame, Antichrist Barack Obama, etc.)

“5 Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens,”

Man überwindet, wenn man einfach aus der Kraft der Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu seinen sündigen Leib bezähmt und Gott und seinen Nächsten liebt. Die Belohnung hierfür ist, daß man mit Kleidern des Heils angetan wird, mit Ehrenkleidern, mit Feierkleidern, und die Ewigkeit in Gemeinschaft mit Gott und dem Lamm verbringen darf – das Hochzeitsmahl des Lammes (Jesus).  Hält man allerdings die Taufe für einen Freifahrschein in den Himmel und strebt nach Macht, Ehre und Reichtum auf Kosten (auch) des (unbekannten) Nächsten, dann wird man aus dem Buch des Lebens ausgetilgt werden.

“und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.”

Dieses Überwinden der sündigen Natur, die wir von Adam geerbt haben, und die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist das vollständige, wirkliche Bekennen des christlichen Glaubens zusammen mit dem mündlichen Bekennen. Das mündliche Bekennen allein wie z. B. “ich bin Christ” oder “ich glaube an Jesus” ist wertlos, wenn es nicht von wirklichem Überwinden begleitet wird. Selbst Barack Hussein Obama sagt, er sei Christ, aber wir alle wissen, daß er in Wirklichkeit der “inkarnierte” Teufel ist. Er verbreitet mindestens soviel geistlichen Müll, Dreck, Kot und Abfall wie Papst Franziskus.

Beide, Barack Hussein Obama und Papst Franziskus, werden von Jesus gerichtet werden und im Feuersee landen und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Preis, Ehre und Dank sei dem Lamm, das uns erlöst hat mit seinem Blut:

Liedtext:

Worthy is the Lamb that was slain, and hath redeemed us to God by his
blood, to receive power, and riches, and wisdom, and strength, and honour,
and glory, and blessing. Blessing and honour, glory and power, be unto
Him that sitteth upon the throne, and unto the Lamb, for ever and ever.

Würdig ist das Lamm, das erschlagen wurde und uns losgekauft hat bei Gott durch sein Blut, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Segen. Segen und Ehre, Ruhm und Stärke gebührt ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm, auf immer und ewig.

(Offenbarung 5, 12-14)

Ergänzung

Warum ist der Heilige Geist in der römisch-katholischen Kirche nicht mehr gegenwärtig?

Antwort: Eben wegen des Papsttums, das nicht durch das Neue Testament unterstützt wird bzw. nicht dem Willen Gottes entspricht. Gott, der Vater, will, daß seine Kirche durch Jesus Christus regiert wird, daß Jesus das unsichtbare Oberhaupt der Kirche und all ihrer lokalen Bischöfe ist. Was bei der römisch-katholischen Kirche passiert ist, ist praktisch das, daß die Päpste Christus gewaltsam aus seinem Amt als Haupt der Kirche gestoßen haben. Selten wird ein Papst das Folgende sagen: “Ich bin Gott”, aber der Papst ist de facto Gott in der römisch-katholischen Kirche, weil er einsam an der Spitze der Hierarchie des katholischen Klerus steht. Nicht der Wille Gottes bzw. Jesu geschieht in der katholischen Kirche sondern der menschliche Wille eines menschlichen Zwerges, genannt Papst. Daher kann die katholische Kirche nicht mehr christliche Kirche genannt werden, sondern sie ist eine Papst-Kirche und ihr Gott ist der Papst bzw. der Teufel. Da die Päpste bisher “mit ihrem Amt als Gott” völlig überfordert waren, wie es denn sein muß, ist die katholische Kirche zu einer Kloake von Irrlehren degeneriert. Nur die Gegenwart Christi bzw. des Heiligen Geistes hätte das Eindringen von Irrlehren verhindern können.

In der wahren Kirche soll es überhaupt keine Hierarchie geben sondern nur lokale, unabhängige Pfarrer bzw. Bischöfe, die sich alle dem unsichtbaren Oberbischof Jesus Christus unterordnen. Falls ein lokaler Bischof in die Irre geht, kann das auf einem freien Konzil (regional oder ökumenisch) geklärt werden, wo alle Teilnehmer frei mitdiskutieren dürfen unter der Leitung des Heiligen Geistes und wo Fragen auf Grundlage des biblischen Befundes bzw. Schriftbeweises geklärt werden.

Jede lokale Gemeinde wählt sich ihre Geistlichen selbst und es gibt keinen Bischof in Rom oder sonst irgendwo, der die Geistlichen verordnet. Die Wahl eines Bischofs kann durch benachbarte Bischöfe bestätigt werden.

Katholische Konzile sind übrigens nicht frei, da der Papst die Entscheidung im Voraus trifft und sie dann auf dem Konzil von den Versammelten nur noch abnicken läßt. Das sind verfluchte Konzile, wo nicht Gott eine Sache entscheidet sondern sich der Wille eines kleinen, dummen Menschen manifestiert, den man Papst nennt.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 2, Verse 18-29

18 Und dem Engel der Gemeinde in “Thyatira” schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen und seine Füße sind wie Golderz: 19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust. 20 Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. 21 Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei. 22 Siehe, ich werfe sie aufs Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, 23 und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken. 24 Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen; 25 doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme. 26 Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, 27 und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, 28 wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. 29 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Auslegung

“18 Und dem Engel der Gemeinde in “Thyatira” schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen und seine Füße sind wie Golderz:”

Der Sohn Gottes sieht also mit seinen Augen nicht nur die äußere Hülle, sondern auch das Innere, das Verborgene, des Menschen – sein Blick ist ganz durchdringend. Wir können also keine Sünde vor ihm verstecken und deshalb sollten wir das Internet nicht zu Hause sondern an einem öffentlichen Ort benutzen, wo wir von vielen Augen umgeben sind, vor denen wir uns ggf. schämen müßten. Das Internet ist verseucht mit Pornographie und Gewaltverherrlichung und wir verunreinigen uns, wenn wir uns diese Dinge (heimlich) anschauen. Benutzen wir das Internet aber an einem öffentlichen Ort, wo es kaum möglich ist, sich pornographische und gewaltverherrlichende Seiten ohne Scham anzuschauen, dann kann es ein Segen für uns sein. Und das es ein Segen sein kann, ist, wie ich hoffe, allein schon dadurch offenbar,  daß Sie, lieber Leser, sich gerade auf meiner Website befinden. Das Internet an sich selbst ist weder gut noch böse, sondern es ist einfach ein Informationssystem, ein technisches Hilfsmittel, daß sowohl zum Bösen als auch zum Guten verwendet werden kann. Ich kann mit einem Beil jemand erschlagen, aber auch einfach Holz damit hacken/spalten und so gibt es unendlich viele Dinge und Gegenstände, die in sich selbst neutral sind, aber zum Guten und zum Bösen verwendet werden können. Wir können mit unserer Zunge die Frommen loben und die Bösen (siehe Anmerkung 2, unten) verfluchen, was sehr gut ist. Wir können unsere Zunge aber auch missbrauchen, indem wir die Frommen verfluchen und die Bösen loben. Es ist der Beispiele kein Ende. Seien wir uns also bewußt, daß es einen unsichtbaren Beobachter gibt, der alle unsere Taten registriert, auch das, was kein Mensch wahrnimmt oder wahrnehmen kann. Übrigens gab es auch in der Antike schon pornographische und gewaltverherrlichende Darstellungen – dazu bedurfte es des Internets nicht unbedingt.

Und in einem Atemzug mit dem durchdringenden Blick werden die (glühenden) Füße aus Golderz des Sohnes Gottes erwähnt. Das heißt nichts anderes, als das diejenigen, die sich heimlichen Sünden hingeben, von Gott gerichtet werden werden.

Hebr 13,4 Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten.

Das Anschauen pornographischer Darstellungen ist  natürlich eine Art Unzucht, machen wir uns da nichts vor, und Gott wird den richten, der nicht durch Christi Kraft davon frei werden will. Natürlich kann das ein Kampf sein, aber wer nicht aufgibt, der wird doch überwinden durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung.

Hebräer 4,13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Jesaja 63, 2-3 Warum ist denn dein (das ist Jesus als Richter; R. B.) Gewand so rotfarben und dein Kleid wie das eines Keltertreters? (Antwort:) “Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt.” (Gott wird also in der Person Jesu die Gottlosen richten, indem er sie im wahrsten Sinne des Wortes mit seinen metallenen Füßen zertreten wird; R. B.)

“19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust.”

Rein äußerlich war die Kirche zu Thyatira also eine vorbildliche Kirche. Sie wird sogar für Liebe gelobt, die, wir ja wissen, die Vollendung des Christentums ist.

Mk 12,33 und ihn (Gott; R. B.) lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.

Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.

1Kor 13,3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir’s nichts nütze.

1Kor 13,13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

(übrigens ist die Liebe eine Person: Jesus selbst; R. B.)

Aber anscheinend, wie wir gleich sehen werden, verbarg sich da “etwas” unter der Oberfläche, zumindest bei einem Teil der Gläubigen der Gemeinde (siehe Anmerkung 1, unten).

“20 Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.”

Isebel erinnert uns an die Frau des Königs Ahab von Israel aus dem alten Testament.

1Kön 16,31 Es war noch das Geringste, dass er (Ahab; R. B.) wandelte in der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats; er nahm sogar Isebel, die Tochter Etbaals, des Königs der Sidonier, zur Frau und ging hin und diente Baal und betete ihn an.

Offensichtlich verführte die ungläubige Heidin Isebel Ahab zum Baalsdienst also zum Götzendienst.

1Kön 21,25 Es war niemand, der sich so verkauft hätte, Unrecht zu tun vor dem HERRN, wie Ahab, den seine Frau Isebel verführte.

Zur Zeit der Kirche von Thyatira bestand der Götzendienst nicht mehr z. B. im Baalsdienst, sondern in der Anbetung der griechischen Götter (Zeus, Hermes, etc.) Aber das spielt letztendlich keine Rolle, denn hinter den Göttern verbergen sich immer Dämonen, egal wie die Namen der Götter sind.

Das Entscheidende: Wer des Götzendienstes frönt, egal welcher Couleur, der verliert definitiv die Gegenwart Gottes bzw. ist nicht mehr in Christus, falls er bisher in Christus war. Das bedeutet auch den Verlust des ewigen Heils bzw. ewigen Lebens.

Das verführerische an Isebel’s Lehre war, daß sie wahrscheinlich die Gläubigen lehrte, sie könnten ruhig dem Götzendienst und der Hurerei frönen, ohne dabei ihres Heils verlustig zu gehen bzw. ihre “Beziehung zu Jesus” zu beschädigen. Und sicherlich verwendete sie für Götzendienst und Hurerei auch Worte und Begriffe, die diese nicht als Sünden umschrieben, sondern eher harmlos erscheinen ließen.

Sie, lieber Leser, mögen einwenden, daß uns das heute nicht mehr betriff, da wir ja z. B. durch die Aufklärung von derlei Götzendienst befreit wurden. Sie täuschen sich aber. Auch der moderne Materialismus ist Götzendienst und das sagte der HERR, Jesus, schon vor ca. 2000 Jahren. Der Götze des Materialismus hat sogar einen Namen: Mammon. All die geizigen, habsüchtigen, gierigen sogenannten Christen unserer Zeit, befinden sich also nicht in Gottes Gegenwart – ihr sogenanntes Christentum ist reine Einbildung.

Lk 16,13 Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. (das sagte Jesus; R. B.)

Ausweg aus dem Materialismus (von Paulus):

1. Timotheus 6, 17-19 17 Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu genießen; 18 dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien, 19 sich selbst einen Schatz (im Himmel; R. B.) sammeln als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen.

Im Gegensatz zu Pergamon waren es in Thyatira nicht die Nikolaiten, die die Gläubigen zu Hurerei und Götzendienst verführten, sondern ein Weib. Sie hieß wahrscheinlich nicht wirklich Isebel, sondern Isebel ist sozusagen ein Pseudonym (Deckname), das ein Hinweis sein soll auf die Gefahr, die in geistlicher Hinsicht von jener Frau ausging.

Auch das Sendschreiben an Thyatira enthält eine versteckte Prophetie ähnlich wie das Sendschreiben an Pergamon:

Noch nie in der Geschichte der Menschheit gab es so viele “Weiber” in geistlichen Ämtern in der Kirche wie heute, wobei deren Ordinationen vor Gott natürlich ungültig sind, denn ER hat verfügt, daß eine Frau in der Gemeinde nicht lehren soll.

1. Timotheus 2, 12-14 12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann Herr sei, sondern sie sei still. 13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. 14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen.

1Kor 14,34 (Wie in allen Gemeinden der Heiligen; R. B.) sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

1Kor 14,35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden.

2Kor 11,3 Ich (Paulus; R. B.) fürchte aber, dass wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Einfalt und Lauterkeit gegenüber Christus.

2Kor 11,4 Denn wenn einer (falscher Apostel bzw. Irrlehrer; R. B.) zu euch kommt und einen andern Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen andern Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das recht gern! (offensichtlich glaubten die weiblichen Christen von Korinth den Lügen-Predigern eher als die männlichen; Frauen sind einfach leichter durch Irrlehrer verführbar als Männer und deshalb sollten sie auch nicht lehren; R. B.)

Auch Isebel (die von Thyatira) gab vor, ein geistliches Amt zu haben, eine Prophetin zu sein, aber in Wahrheit war sie eine teuflische Verführerin.

Ein Beispiel dafür, was “Weiber” in der Kirche anrichten können:

Die Kirche in den USA mit dem höchsten Frauenanteil bei Geistlichen (Stand 1994) ist die United Church of Christ  (UCC). Im Jahre 1994 betrug dieser Anteil schon 25%.

Siehe http://hirr.hartsem.edu/research/quick_question3.html

Ausgerechnet die Weiber-UCC ist es, die als erste Kirche der USA einen Homosexuellen ordiniert hat und die den Antichristen Barack Hussein Obama hervorgebracht hat, der 20 Jahre lang die Trinity United Church of Christ in Chicago besuchte, die zur UCC gehört. Man sieht also, was “Weiber” in der Kirche anrichten können, wenn man sie lehren läßt, sprich, wenn man sie ordiniert bzw. ihnen geistliche Ämter gibt.

Siehe http://www.hrc.org/resources/entry/stances-of-faiths-on-lgbt-issues-united-church-of-Christ

Unter dem letzten Link finden sie z. B. das:

“In 1972, the UCC became the first mainline Protestant denomination to ordain an openly gay minister, the Rev. William R. Johnson. In 1977, it became the first to ordain an openly lesbian minister, the Rev. Anne Holmes. In 2003, there were approximately 300 openly gay or lesbian UCC ministers, according to Johnson. A number of transgender clergy members also serve in UCC churches, according to remarks made by UCC officials at the 2003 General Synod meeting. The denomination offers a $500,000 scholarship fund to LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transsexuelle; R. B.) seminary students.”

Die “Synagoge Satans”, ausgedrückt in Worten der Offenbarung, heute ist die UCC. Die UCC ist in Wirklichkeit keine christliche Kirche sondern ein teuflischer Sünden-Pfuhl.

Die UCC betreibt unter anderem auch die Pacific School of Religion (PSR), wo auch der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm studiert hat. Unglaublich wie ein Haufen satanischer Schweinehunde (Bastarde) und Weiber die Kirche und die ganze Welt verdirbt und mit sich in den Abgrund reißt.

Schweinehunde bzw. “Baalspriester”: Barack Hussein Obama, Heinrich Bedford-Strohm

Die PSR preist den Antichristen für seine Unterstützung der gleichgeschlechtlichen Ehe:

Siehe http://www.psr.edu/news/clgs-statement-president-obamas-support-marriage-equality

Unter dem letzten Link finden sie z. B. das:

“The Center for Lesbian and Gay Studies in Religion and Ministry (CLGS) at Pacific School of Religion in Berkeley, California, rejoices at the announcement by President Barack Obama today that he is in full support of marriage equality. At long last the United States of America has a president who has stated unambiguously that he believes that lesbian and gay couples should be able to enter into civil marriage. In his comments today to ABC News Obama stated: “At a certain point, I’ve just concluded that for me personally it is important for me to go ahead and affirm that I think same-sex couples should be able to get married…”

Wegen CLGS siehe http://www.clgs.org/

In dem Sendschreiben an Thyatira wird einerseits auf das Jüngste Gericht hingewiesen, das versinnbildlicht wird durch die “Füße aus Golderz” und auf der anderen Seite wird die Kirche von Thyatira angeklagt, wegen des verführerischen Weibes, das sich ein geistliches Amt anmaßte, das ihr keineswegs zustand. Denken wir nun an PSR, UCC und CLGS, sprich an unsere Zeit, dann heißt das doch, daß der Jüngste Tag unmittelbar bevorstehen muß. Die Gemeinde zu Thyatira wurde entgültig vernichtet durch die bösen Muslime, die Kleinasien eroberten (siehe Smyrna und Pergamon), was ein “Gericht Gottes im kleinen Maßstab” war. Die heutige Kirche wird Gott in Jesus persönlich mit seinen Füßen zertreten, denn es ist offensichtlich, daß sie nicht Buße tun will: Unbußfertige Sünder, Hurer, Ehebrecher, Homosexuelle, etc. werden in der Kirche geduldet – das ist das Ende der (abgefallenen) Kirche und der Welt. Nichts hasst Gott mehr als die Legalisierung der Sünde. Wir haben kein Recht das gut zu heißen, was Gott schändlich nennt. (die bußfertigen Sünder, Hurer, Ehebrecher, Homosexuelle, etc. sind natürlich in der wahren Kirche willkommen)

Mal 3,21 Ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie sollen Staub unter euren Füßen werden an dem Tage, den ich machen will, spricht der HERR Zebaoth. (Gott will offensichtlich die treuen Gläubigen an der Ausführung des Gerichts über die Ungläubigen und abgefallen Christen beteiligen, wenn er kommt; aber nicht vorher; R. B.)

Bis zur Wiederkunft Jesu sollen wir die Menschen zur Buße auffordern, ihnen außerdem das Evangelium Gottes von Jesus predigen und die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe, die die neue Geburt aus Wasser und Geist ist, lehren. Keine Gewaltanwendung durch die Kirche bis zum Jüngsten Tag sondern Predigt des Evangeliums. Erst wenn Gott in Jesus weltweit sichtbar erscheinen wird, dann werden wir zusammen mit IHM die Erde “säubern”.

“21 Und ich habe ihr Zeit gegeben, Buße zu tun, und sie will sich nicht bekehren von ihrer Hurerei. 22 Siehe, ich werfe sie aufs Bett und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, 23 und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken.”

 “Mit ihr die Ehe gebrochen haben” heißt auch, daß Glieder der Kirche zu Thyatira die verderblichen Lehren des Weibes Isebel (Freigabe von Hurerei und Götzendienst) angenommen haben, das ist geistlicher Ehebruch.

“Ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen” sind eben diejenigen, die die Lehre des Weibes Isebel annahmen bzw. heute sind es die “Christen”, die den Predigten von weiblichen Pfarrern und Pastoren Gehör schenken und glauben.

Leider habe ich kein konkretes Beispiel für eine Pfarrerin/Pastorin, die Materialismus und Hurerei predigt, aber wenn ich mir amerikanische “Christen” anschaue, dann weiß ich, was für Predigten sie seit Jahrzehnten hören – weg mit den “Weibern”.

“24 Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen; 25 doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme. 26 Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, 27 und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, 28 wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. 29 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!”

Bis unmittelbar vor dem Jüngsten Tag wird es treue Christen auf Erden geben, die natürlich gerne mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Kirche würden reformieren wollen. Das Antichristentum seitens der abgefallenen Kirche(n) und des weltweiten politischen Establishments heute hat aber inzwischen solche Ausmaße angenommen, daß das Ansinnen der treuen Christen nicht nur aussichtlos erscheint, sondern aussichtlos ist! Dies ist äußerst deprimierend für jeden treuen Christen. Gott tröstet uns aber mit der Ermunterung: “doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme”. Mehr können wir nicht mehr tun. Um am heutigen weltweiten System noch etwas zu ändern, wäre Gewaltanwendung notwendig – da sollen wir aber warten auf die Wiederkunft des Herrn, der uns Macht, einen eisernen Stab und den Morgenstern (eine sehr wirkungsvolle Waffe) geben wird, um zusammen mit ihm, dem HERRN, die Voraussetzungen zu schaffen für das tausendjährige Friedensreich unter seiner Herrschaft. Gott wird sichtbar auf Erden regieren von Jerusalem aus – er, Gott selbst, wird sichtbar sein in seinem Sohn Jesus.

Jes 2,3 und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.

Mi 4,2 und viele Heiden werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf zum Berge des HERRN gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir in seinen Pfaden wandeln! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.

Ergänzung:

Ganz oben schrieb ich, wir sollten das Internet nicht zu Hause sondern an einem öffentlichen Ort benutzen. Falls Sie, lieber Leser, meinen Ratschlag annehmen wollen, dann beweisen Sie Ihren Ernst dadurch, daß Sie Ihren Heim-Internetanschluß, den Sie ggf. haben, sofort kündigen. Seien Sie bitte nicht so dreist, zu behaupten, Sie bräuchten Ihren Heim-Internetanschluß nicht zu kündigen, denn Sie hätten sich perfekt unter Kontrolle und würden sich nie irgendwelche schmutzige Seiten anschauen. Wenn Sie solch eine Aussage machen, dann stehen Sie definitv als Lügner da.

Warum?

Nehmen wir mal an, ich würde Sie besuchen und auf Ihrem Wohnzimmertisch würde ein Pornoheft liegen, daß Sie vor meinem Eintreffen wegräumen (verstecken) wollten, es aber dann doch vergaßen, weil Sie durch einen Telefonanruf unterbrochen wurden. Nun gut, ich sehe also jenes Heft auf dem Tisch liegen und weil wir beide Christen sind, frage ich Sie, wie Sie das mit Ihrem Glauben an Jesus vereinbaren können, der doch klar und deutlich die Unzucht (griechisch: Porneia) verboten hat. Wenn Sie nun behaupten würden, es sei zwar richtig, daß das Pornoheft auf dem Tisch läge, Sie hätten aber eine derartige perfekte Selbstkontrolle, daß Sie es nie anschauen würden, dann täte ich mich schwer, Ihnen das zu glauben und es bliebe die rein sachliche Frage übrig, warum Sie denn das Heft auf dem Tisch liegen haben, wenn Sie es nie anschauen. Wenn Sie das Heft nie anschauen würden, dann bräuchten Sie ist ja gar nicht.

Das Problem beim Internet ist, daß es nicht nur schmutzige Seiten enthält sondern auch sehr viele nützliche und sogar christliche. Das Internet ist sozusagen wie ein riesiges Pornoheft mit Abermillionen von Seiten und dazwischen befindet sich eine Menge neutraler Seiten. Aber trotz dieser Anzahl sittlich-moralisch neutraler  Seiten bleibt es als Ganzes gesehen doch ein elektronisches Mega-Pornoheft. Auch ein normales Pornoheft aus Papier mag ja einige Anzeigen (Stellenangebote, Autoverkauf, Wohnungsvermietung, etc.) enthalten, aber dennoch bleibt es ein Pornoheft.

Schlussfolgerung: Die neutralen Seiten des Internet sind keine Ausrede dafür, es zu Hause zu haben. Kündigen Sie sofort Ihren Internetanschluss, wenn Sie eine treuer Christ sein wollen. Wenn Sie Ihren Internetanschluss nicht kündigen, zweifle ich an der Ernsthaftigkeit ihrer Nachfolge.

Öffentliche Orte, wo man das Internet relativ gefahrlos benutzen kann: Internet-Cafes, Bibliotheken, Hotspots. Die Sache wird natürlich schwierig, wenn man auf einem oberbayerischen Kuhdorf wohnt, wo am Wochenende kaum öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen. Da muß man vielleicht einen Umzug in Betracht ziehen.

Fühlen Sie sich, lieber Leser,  schuldig, weil Sie sich schon oft pornographische und gewaltverherrlichende Seiten angeschaut haben?

Da gibt es eine Lösung: Praktizieren Sie die Beichte (bitte anklicken!)

Weitere Ergänzung

Es scheint mir doch etwas ungereimt, bei einem kritischen Beitrag über weibliche “Geistliche” bzw. “Pfarrerinnen oder Pastorinnen”, sprich moderne Isebels, kein Beispiel zu geben für ein Weib dieser Machart. Die Anführungszeichen habe ich gesetzt, um anzudeuten, daß es aus Gottes Sicht eigentlich gar keine weiblichen Geistlichen geben kann, denn er hat es den Frauen verboten, in der Gemeinde zu lehren (siehe oben). Bei modernen “Isebels” denkt man natürlich sofort an Katrin Göring-Eckardt und Margot Käßmann. Diese zwei Weiber richten einen derartigen geistlichen Schaden in Deutschland an, daß es kaum in Wort zu fassen ist – es macht einen schier sprachlos.

Katrin Göring-Eckhardt hat sich in einer Rede im Deutschen Bundestag für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe bzw. Homo-Ehe ausgesprochen. Dies ist ein Skandal allerersten Ranges. Isebel-Katrin ist ja nicht nur Mitglied von Bündis 9o/Die Grünen, sondern sie ist auch Mitglied der EKD-Synode (Synode der evangelischen Kirche in Deutschland) und war noch vor Kurzem sogar Präses dieser Synode. Wie konnte diese Bestie, die uns die Hölle hochgeschickt hat, jemals Präses der EKD-Synode werden? Gemäß des biblischen Befundes bzw. der Lehre der Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben, ist schon allein die reine Homosexualität eine äußerst schwere Sünde (siehe “Schwule Pfarrer“), eine noch schwerere Sünde ist die Legalisierung der Homosexualität, also zu sagen bzw. zu lehren, Homosexualität sei sittlich-moralisch neutral bzw. unbedenklich; aber der Gipfel der Bosheit ist es, zu sagen, es gäbe eine Ehe zwischen zwei Gleichgeschlechtlichen. Schon die reine Homosexualität wird im Alten Testament als Greuel bezeichnet, was man sicherlich als eine Art Steigerung von Sünde verstehen kann. Die Heirat von zwei Gleichgeschlechtlichen muß dann ein Super-Greuel sein und wenn jemand lehrt, es gäbe eine Ehe zwischen Gleichgeschlechtlichen bzw. wenn jemand die Homo-Ehe legalisieren will, dann ist das ein Hyper-Mega-Super-Greuel; der Keller unter dem Boden des Abgrundes. Es kann durchaus sein, daß die alte Isebel von Thyatira gar nicht in den Sünden lebte, die sie predigte, aber das Verführen zur Sünde ist wesentlich schlimmer als das Sündigen selbst – es ist, wie wenn man diese Sünde selbst begeht in einer Art potenzierten Form.

Isebel-Katrin ist natürlich folglich aus der christlichen Kirche ausgeschlossen, zu der die EKD schon lange nicht mehr gehört, und ich verfluche sie (Isebel-Katrin) im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geisten. Amen.

Margot Käßmann leugnet die Jungfrauengeburt.

Siehe http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104058619.html

Die Leugnung der Jungfrauengeburt ist eine unvorstellbar schwere Sünde, denn sie macht indirekt das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus ungültig.

Warum?

Gemäß des biblischen Befundes war Jesus kein “normaler” Mensch aus dem sündigen Menschengeschlecht bzw. kein Nachkomme des gefallenen (sündigen) Adam, der sich durch ein frommes Leben zu Gott aufgeschwungen hätte, sondern er war der inkarnierte (fleischgewordene) Sohn Gottes (Gott, der Sohn). Auf Deutsch: Jesus wurde nicht durch Geschlechtsverkehr von Maria und Joseph gezeugt sondern durch ein Wunder des Heiligen Geistes ohne irgendein Zutun von Joseph. Wäre Jesus ein biologischer Nachkomme von Joseph und Maria gewesen, wäre er dadurch auch ein Nachkomme Adams gewesen und hätte somit die gleiche sündhafte Natur wie wir gehabt. Wie hätte ein Sünder zum Lamm Gottes werden sollen, daß hinweg nimmt die Sünde der Welt? Es war notwendig, daß Jesus sündlos war und sündlos kann nur ein “neuer” Mensch sein, der nicht vom gefallenen Adam abstammt. Der Mensch Jesus war ein vollkommen neuer Mensch, der Erstling einer neuen Menschheit, die immer in Gott bleiben wird. Jesus war immer in Gott, ist in Gott und wird immer in Gott sein. Und nicht nur die Sündlosigkeit Jesu ist wichtig sondern auch die Tatsache, daß er neben seiner menschlichen auch eine göttliche Natur hatte. Kein normaler Mensch bzw. Geschöpf hätte die Sünde der (ganzen) Welt tragen können, dies konnte nur eine mächtige, majestätische Person der Gottheit, des dreieinigen Gottes. Die Sünde der Welt konnte nur eine Person tragen, die zwei Bedingungen erfüllen mußte: Die Person mußte sündlos sein und eine göttliche Person bzw. kein Geschöpf.

Siehe auch https://glaubereal.wordpress.com/nikolaus-schneider/

Isebel-Margot ist natürlich folglich aus der christlichen Kirche ausgeschlossen, zu der die EKD schon lange nicht mehr gehört, und ich verfluche sie (Isebel-Margot) im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geisten. Amen.

Anmerkung 1

Einerseits wird die Kirche zu Thyatira von Jesus sehr gelobt, andererseits wird sie angeklagt wegen Isebel, das heißt wegen Hurerei und Götzendienst.

Wie ist das zu verstehen?

Nun, das sagt ja der obige Text aus der Offenbarung. Es gab in Thyatira zwei Gruppen von Christen: Die einen glaubten der Irrlehre Isebels, die anderen nicht. Dieser Ausspruch des verherrlichten Christus “Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust” konnte sich genau genommen nur auf die Glieder der Gemeinde beziehen, die keine Anhänger Isebels waren.

Warum?

Es ist völlig unmöglich dem Götzendienst und der Hurerei zu frönen und gleichzeitig Werke, Liebe, Glauben, Dienst und Geduld hervorzubringen. Durch Götzendienst und Hurerei löscht man den heiligen Geist aus bzw. dämpft ihn bzw. man verliert sein “Sein in Christus”. Aber nur “in Christus” bzw. durch den heilgen Geist kann man Werke, Liebe, Glauben, Dienst und Geduld hervorbringen. Die treuen Christen in Thyatira luden insofern eine Schuld auf sich, indem sie das Weib Isebel nicht möglichst schnell aus der Gemeinde herauswarfen bzw. zu geduldig mit ihr waren. Das war falsch verstandene Liebe. Mit den Irrlehrern sollten wir relativ rücksichtlos umgehen, denn sie richten unermesslichen Schaden an.

Mt 7,15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. (das sagte Jesus; R. B.)

Apg 20,29 Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. (das sagte Paulus; R. B.)

1Kor 5,13 Gott aber wird, die draußen sind, richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

Gal 1,9 Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.

2Joh 10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. (kommt jener aus der Gemeinde also aus dem Innern des Hauses kommt, dann muß man ihn selbstverständlich hinauswerfen; R. B.)

Anmerkung 2

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Mit “Böser” meine ich nicht gewöhnliche Sünder sondern Sünder, die sich nicht von ihren Sünden befreien lassen wollen und auch andere Menschen ermutigen, das Heil in Jesus von sich zu stoßen. Irrlehrer zählen definitiv zu den Bösen, aber auch abgefallene, gewöhnliche Christen, die sich nach der Schwemme wie die Sau wieder im Dreck wälzen. Je mehr jemand das neue Leben in Jesus kennengelernt hat, desto schwerer wiegt ein Entschluß, wieder in ein Leben unter der Sünde zurückzukehren.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 2, Verse 8-17

8 Und dem Engel der Gemeinde in “Smyrna” schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. 10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode. 12 Und dem Engel der Gemeinde in “Pergamon” schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: 13 Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt. 14 Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. 15 So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten. 16 Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes. 17 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.

Auslegung

“8 Und dem Engel der Gemeinde in “Smyrna” schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden:”

Damit soll ausgedrückt werden, daß jeder wahre Christ durch Jesus auch den physischen Tod überwunden hat:

Joh 11,25 Jesus spricht zu ihr (die Jüngerin Marta, R. B.): Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

Für den Christen hat also der physische Tod seinen Schrecken verloren. Der Christ stirbt “in Christus”, der das Leben ist. Es ist also kein absolutes Sterben wie bei Ungläubigen sondern mehr ein Entschlafen – der Christ bzw. seine Seele ruht nach dem Entschlafen im Herrn bis zur Auferweckung bei der Wiederkunft Jesu.

Joh 11,11 Das sagte er (Jesus; R. B.) und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft (er war gestorben; R. B.), aber ich gehe hin, ihn aufzuwecken.

Röm 14,8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

2Kor 5,8 Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn.

Phil 1,23 Denn es setzt mir beides hart zu: Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre;

Der Tod konnte Christus nicht halten, weil Christus das Leben selbst war bzw. ist. Man kann Wasser selbst nicht trocken machen und Licht selbst nicht zu Finsternis. Auch ein gestorbener Christ ist immer noch “in Christus”, im Leben, und somit kann sich der Tod seiner nicht in vollkommener Weise bemächtigen. Der Tod bleibt nur ein Durchgangsstadium für ihn, wie wenn man zu Bett geht und am Morgen wieder aufwacht, eher angenehm.

“9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.”

Judenchristen (bekehrte Juden) erlitten Anfeindung von Seiten der Juden und Heidenchristen (bekehrte Heiden) von Seiten der Heiden.

1Thess 2,14 Denn, liebe Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben.

Die mildeste Form dieser Anfeindung war noch Bedrängnis, die zu Armut der Christen führte. Die Juden taten schon zu Lebzeiten Jesu die bekehrten Juden in den Bann. Wer mochte schon einen Gebannten anstellen oder als Arbeiter bei sich behalten. Der Bann mußte also zu Arbeitslosigkeit und somit materiellem Mangel (Bedrängnis) führen. Ähnliches taten offensichtlich die Heiden an den Heidenchristen.

Joh 9,22 Das sagten seine (ein Blindgeborener, der von Jesus geheilt wurde; R. B.) Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen (=Bann) werden.

Nichtsdestotrotz war aber die Kirche zu Smyrna reich, sie war reich an Glauben:

Jak 2,5 Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben?

Und das war der Reichtum auf den allein es ankam.

Lk 12,33 Verkauft, was ihr habt, und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die nicht veralten, einen Schatz, der niemals abnimmt, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt, und den keine Motten fressen.

Ein Christ, der Geld für kirchliche Armenpflege spendet, die Betreuung von Obdachlosen, Hungrigen, Durstigen, Nackten, Immigranten und Straffälligen, der legt sein Geld auf der Himmelsbank an, die durch keinen Bankencrash, keine Naturkatastrophe und keinen Atomkrieg und keine sonstige irdische Katastrophe zerstört werden kann. Wichtig ist, daß die Betreuung der Bedürftigen kirchlich organisiert ist und es auch darum geht, den Bedürftigen in die Gegenwart des sakralen Jesus zu bringen, der das Leben in sich selbst ist und auch ein “völlig verpfuschtes” Leben wieder in Ordnung bringen kann.

2Kor 8,2 Denn ihre (die Mazedonier; R. B.) Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt.

Die Mazedonier gaben Geldspenden für die Kirche zu Jerusalem, obwohl sie selber sehr arm waren.

Lk 21,4 Denn diese alle haben etwas von ihrem Überfluss zu den Opfern eingelegt; sie (die arme Witwe; R. B.) aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie zum Leben hatte. (dies sagte Jesus über die arme Witwe; R. B.)

Die “Lästerung” der Juden bestand vermutlich darin, daß sie behaupteten, Jesus von Nazareth sei nicht der Messias, nicht der Sohn Gottes. Übrigens sind hier in diesem Text tatsächlich  Juden (Anhänger des Gesetzes-Judentums) gemeint. Sie waren aus der Sicht Gottes bzw. Jesu allerdings keine echten Juden (“die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht”), weil sie ihren Messias Jesus von Nazareth verleugneten. Und schon Jesus hatte zu seinen Lebzeiten heftige Streitgespräche mit den Juden Judäas gehabt, weil sie nicht an ihn (Jesus) glauben wollten. Jesus wies sich aus als Gottes Sohn durch seine Zeichen und Wunder. Die Juden jedoch behaupteten, diese Zeichen und Wunder seien eine Wirkung des Teufels. Dies war die Lästerung des Heiligen Geistes und somit wurden sie zur Synagoge Satans. Sie bezichtigten Jesus, des Teufels zu sein, waren aber selbst des Teufels. Das Gleiche taten sie mit der christlichen Kirche. Gott, der Heilige Geist, wollte die jüdischen Führer durch die Zeichen und Wunder, die Jesus Christus tat, zu Gott, dem Vater, ziehen, aber sie schrieben dieses ganze Wirken des dreieinigen Gottes dem Teufel zu, der somit Raum in ihnen gewann, sie schließlich gänzlich erfüllte.

Mk 3,22 Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebul, und: Er treibt die bösen Geister aus durch ihren Obersten.

Joh 8,44 Ihr (die jüdischen Führer; R. B.) habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

“10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.”

Wenn wir die Apostelgeschichte lesen, sehen wir, wie fürchterlich das jüdische Establishment gegen die Apostel und die Kirche überhaupt wütete (der Teufel bediente sich offensichtlich der Juden und brachte durch sie Christen ins Gefängnis). Für Petrus und Paulus waren Gefängnisaufenthalte nichts unbekanntes. Häufig wurde dies durch die Initiative der Juden verursacht, wie wir lesen können. Jesus aber spricht: “Fürchte dich nicht!” Wie der Tod hat auch ein Gefängnisaufenthalt seinen Schrecken für einen Christen verloren, denn das Leben, Jesus, ist immer bei ihm und tröstet ihn durch seine göttliche Gegenwart, egal wo er ist.

Apg 8,3 Saulus (vor seiner Bekehrung zu Jesus war Paulus ein jüdischer Religionspolizist und trug den Namen Saulus) aber suchte die Gemeinde zu zerstören, ging von Haus zu Haus, schleppte Männer und Frauen fort und warf sie ins Gefängnis.

Vielleicht gab es einige Christen in Smyrna, die doch vor der letzten Konsequenz des Glaubens, Gefängnis und Tod, ein wenig zurückschreckten. Der himmlische Christus aber ermutigt sie, auch das um seinetwillen zu ertragen und verheißt ihnen die Krone des Lebens (wahrscheinlich das Ewige Leben selbst; R. B.). Vor allem tröstet er sie mit der Wahrheit, daß Christus all denen ganz nahe ist und mit seiner Gegenwart beglückt, die um seinetwillen leiden.

“11 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.”

Offb 21,8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Es wird also nicht derjenige das ewige Leben ererben bzw. den zweiten Tod nicht erleiden, der so stolz herausposaunte: “Jesus starb für mich am Kreuz”, sondern derjenige, der in der Kraft von Jesu Tod am Kreuz und seiner Auferstehung seine alte, sündige Natur überwand. Diese befreiende Kraft Jesu ist so groß, daß sie sogar durch Gefängnis und Tod hindurchträgt. Unsere Verantwortung ist es, uns täglich daran zu erinnern, daß wir durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden wurden. Wir sind durch die Taufe der Sünde abgestorben und in Christus. Dies wird wirksam, wenn wir uns glaubend daran erinnern. Unser Leib bleibt durch die Taufe unverändert, das heißt er will weiterhin sündigen. Diesen sündigen Leib müssen wir überwinden durch die zwei Verheißungen: “der Sünde abgestorben” und “in Christus”. Jesus Christus ist stärker als unser sündiger Leib bzw. unsere Sünde bzw. unser alter Adam bzw. unsere alte, sündige Natur. Wer regelmäßig überwindet, der bleibt in Jesus bzw. bewahrt den Glauben.

“12 Und dem Engel der Gemeinde in “Pergamon” schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:”

Ephesus drohte Jesus “nur” mit dem Entzug seiner freundlichen Gegenwart; Pergamon dagegen bedroht er mit dem schärfsten Gericht: Das zweischneidige Schwert. Das spricht nicht nur von geistlicher Auflösung sondern auch von physischer Vernichtung. Und wie wir wissen, kam ja die böse “Religion” des Schwertes, des Mordens und Schlachtens, der Islam, über die Gemeinden Kleinasiens (heute Türkei) und keine von ihnen existiert heute mehr (siehe Anmerkung, unten). Nicht, daß hierdurch die kriminellen Taten der Nachfolger Mohammeds irgendeine Rechtfertigung erführen. Vielmehr ist es so, daß Christus so unvorstellbar mächtig ist, daß er sich auch der Bösen (die Kämpfer Mohammeds), die eigentlich gegen ihn selbst (Jesus) kämpfen, bedienen kann. Christus wird am Gerichtstag Mohammed und alle Dschihadisten, die im Namen des Islam unschuldige Christen ermordeten, in die Hölle werfen, denn sie hatten wirklich Böses im Sinn. Gleichzeitig ist es aber so, daß Christus sich ihrer, ihres Bösen, bediente, um seine Gemeinden zu züchtigen. Nochmals, dies ist aber keine Entschuldigung für die bösen Aggressionskriege der Muslime gegen unschuldige christliche Länder.

Und lange vor dem Islam setzten die Arianer der christlichen Kirche hart zu; das waren die Goten und Vandalen, also Germanen, die der Irrlehre des Arius anhingen, wodurch sie sehr gewalttätig waren.

“13 Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.”

Pergamon war tatsächlich ein Zentrum des griechischen Götzendienstes und anscheinend wohnte der Satan tatsächlich dort. Der Pergamon-Altar (vielleicht buchstäblich der Thron Satans zu jener Zeit) wurde ausgegraben und befindet sich heute in Berlin (unglaublich, aber wahr). So war es eine enorme Leistung und sehr kühn, daß die Kirche zu Pergamon trotz dieser Tatsache am Bekenntnis zu Jesus festhielt. Das Lippenbekenntnis allein macht zwar noch nicht selig, ist noch nicht hinreichend zum Heil, aber es ist notwendig und schon für sich genommen eine ruhmvolle Tat. Sicherlich wurde die Kirche an keinem anderen Ort der Welt von den Heiden mehr angefeindet als in Pergamon und es gehörte viel Mut dazu, sich mit dem Mund zu Jesus zu bekennen. Am Beispiel von Ephesus aus der Apostelgeschichte sehen wir, daß der christliche Glaube durchaus den Unwillen der Heiden bewirken kann.

Apg 19,26 und ihr (heidnische Zuhörer; R. B.) seht und hört, dass nicht allein in Ephesus, sondern auch fast in der ganzen Provinz Asien dieser Paulus viel Volk abspenstig macht, überredet und spricht: Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter.

Apg 19,28 Als sie (die Heiden von Ephesus; R. B.) das hörten, wurden sie von Zorn erfüllt und schrien: Groß ist die Diana der Epheser!

An Antipas sehen wir, daß das Bekenntnis zu Jesus durchaus mit dem Tode bestraft werden konnte. Es war wirklich nicht einfach.

Warum droht Jesus dieser mutigen Gemeinde von Pergamon dennoch mit dem Schwert, mit der physischen Vernichtung?

Darum:

“14 Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. 15 So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.”

Einige Glieder der Kirche zu Pergamon dachten anscheinend, sie könnten an Jesus glauben und gleichzeitig ihrer alten griechischen Religion nachgehen (z. B. Götzenopfer essen). Aber es ist klar, daß man nicht Gott (Jesus) und den Teufel gleichzeitig anbeten kann. So etwas ist natürlich unter dem Strich reine Teufelsanbetung und der Glaube an Jesus in diesem Falle ungültig.

1Kor 10,20 Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den bösen Geistern und nicht Gott. Nun will ich nicht, dass ihr in der Gemeinschaft der bösen Geister seid.

1Kor 10,21 Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der bösen Geister; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der bösen Geister.

Die griechische Religion existiert heute nicht mehr. Kann ein Christ sich heute dennoch des Götzendienstes schuldig machen?

Ja, und zwar durch die Anbetung des Mammon, des Gottes des Materialismus.

Viele sogenannte Christen denken sich nichts dabei, einerseits mit dem Munde Jesus zu bekennen, anderseits aber sehr geizig bzw. habsüchtig  zu sein. Reichtum an sich ist noch nicht böse, sondern es kommt darauf an, wie man damit umgeht, wie man ihn verwaltet. Reichtum wird dann zum Fallstrick, wenn man ihn nicht benutzt, um Menschen zu helfen, die in Not sind oder bedürftig sind. An der Not meines Nächsten wird mein Herz offenbar. Folgendes ist äußerst anstößig und eine schwere Sünde, die vom Heil trennt: Man will unter allen Umständen sein Wohlleben (Genußsucht, Konsumsucht) bewahren, seine Zukunft absichern (Wertpapiere, Lebensversicherung, Unfallversicherung, Renten- versicherung, etc.)  und seine Statussymbole (Haus, teures Auto, teure Kleidung, teure Urlaube, etc.) bewahren. Wenn man für die diakonischen Dienste der Kirche etwas spenden wollte, müßte man vielleicht ein paar Abstriche machen bei Wohlleben, abgesicherter Zukunft und Statussymbolen. Aber man schätzt diese Dinge mehr als den Gehorsam gegenüber Christus, der will, daß Menschen in Not sofort geholfen wird. So verliert man den Himmel um der Habsucht willen, die Götzendienst ist.

Lk 16,23 Als er (ein Reicher, der dem bedürftigen Lazarus nicht geholfen hatte; R. B.) nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.

Lk 16,24 Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen.

Lk 16,25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt.

Die Hurerei war schon immer eine große Bedrohung für den Gläubigen, aber sicherlich heute in extremer Weise. Und so enthält dieses Sendschreiben an Pergamon vielleicht eine versteckte Prophetie. Es ist nämlich so, daß Christus bei seiner Wiederkunft ein furchtbares, blutiges Schlachten (Abschlachten) von Menschen mit dem Schwert auf Erden veranstalten wird, was alles in den Schatten stellen wird, was Menschen bisher getan haben. Christus wird deshalb so fürchterlich grausam richten, weil die letzten Menschen der Geschichte den Antichristen anbeten, der die wahren Christen enthaupten läßt und schließlich Israel militärisch angreift, das zum Christentum konvertiert. Die Herrschaft des Antichristen geht natürlich einher mit einem schweren sittlich-moralischen Verfall besonders auf sexuellem Gebiet (Hurerei, Ehebruch, gleichgeschlechtliche Beziehungen, etc.) Auf diese Dinge hat Gott schon immer sehr empfindlich reagiert, er mag das überhaupt nicht leiden (siehe Sodom und Gomorrha, wo Gott auch ganz grausam richtete und zuschlug).

Kurz gesagt: Man könnte das Sendschreiben an Pergamon auch so deuten: Kurz bevor Christus wiederkommt, wird es auch in der Kirche einen sehr schweren sittlich-moralischen Verfall geben (das ist uns allen offenbar) bzw. der Abfall der Kirche wird der Wiederkunft Christi vorausgehen und er wird auch sogenannte Christen buchstäblich mit dem Schwert schlachten, wobei dieses Schlachten eine rechtmäßige, legale Exekution von sehr ungerechten Menschen durch Gott selbst ist.

2Thess 2,3 Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor (vor der Wiederkunft Christi; R. B.) muss der Abfall (vom christlichen Glauben; R. B.) kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.

Gott hat die Gemeinden Kleinasiens durch den Islam (der in sich selbst böse ist) gerichtet. Offensichtlich hatten sie nicht Buße getan über Götzendienst (auch Habsucht) und Hurerei. Jedoch waren sicherlich die (sexuellen) Sünden, die heute in den Kirchen der westlichen Welt begangen werden, ein Tabu in den Kirchen Kleinasiens.

Was heißt das?

Gott wird uns heute nicht durch das Schwert des Islam richten, sondern er wird selbst kommen in der Person seinens Sohnes Jesus Christus und Hackfleisch (bitte wörtlich verstehen) aus uns machen (ich muß das leider so drastisch ausdrücken).

Jes 63,3 »Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt.

Jes 63,6 Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,

“17 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.”

Offb 21,14 Und die Mauer der Stadt (das neue Jerusalem; R. B.) hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

Wer überwindet, der bekommt das ewige Leben (verborgenes Manna) und einen Gedenkstein in der ewigen Stadt Gottes, des neuen Jerusalem.

Eph 2,20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist,

1Petr 2,6 Darum steht in der Schrift (Jesaja 28,16): »Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden.«

1Petr 2,5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Zusammenfassung:

Leiblicher Tod und Gefängnis warten der frommen Christen, der ewige Tod den unfrommen “Christen”.

Tod und Gefängnis stellen auch heute wieder eine reale Bedrohung für viele fromme Christen dar, wobei dies nicht von den Juden ausgeht wie in Smyrna sondern von der abgefallenen Christenheit (die unfrommen “Christen”) und dem Teil der Menschheit, der das Evangelium von Jesus nie angenommen hat.

Offb 13,15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. (das Bild des Tieres ist einfach der Antichrist, eine Person, selbst; R. B.)

Offb 13,17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. (der Antichrist wird also die wahren Christen in den Bann tun wie ganz früher die Juden; R. B.)

Offb 20,4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.

Übrigens verleugnen wir den Glauben an Jesus auch, wenn wir als Christen behaupten, alle Religionen würden zu Gott führen. Wenn wir das tun, dann nehmen wir 666 (die Zahl seines Namens) oder den Namen des Tieres unsichtbar an unsere Hand und unsere Stirn. Die Hand spricht von unserem Handeln und die Stirn von unserem Denken.

Wollen Sie, lieber Leser, in den Himmel kommen?

Dann sagen Sie allen Leuten, denen Sie begegnen, daß das Christentum, der Glaube an Jesus, Gottes Sohn, die einzig wahre Religion ist. Allein das Christentum macht selig und führt zum ewigen Leben. Im Gegensatz zum Christentum führen römischer Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Islam, Buddhismus, Hinduismus, evangelikaler “Glaube”, etc., etc. in die ewige Verdammnis.

Anmerkung

Ist Ihnen, lieber Leser, eigentlich bewußt, daß das Territorium, auf dem sich heute die (muslimische) Türkei befindet, früher das Kern-Land des christlichen, oströmischen Reiches war? Es ist eine der größten Katastrophen der Geschichte, daß der Islam es vermochte, sich des christlichen Kleinasiens zu bemächtigen. Die Christen Kleinasiens mußten sehr von der Nachfolge Jesu abgewichen sein, daß Gott es den islamischen Mördern und Schlächtern erlaubte, ihr Land zu erobern. Aber Jesus hatte ja die Gemeinden Kleinasiens gewarnt durch seine sieben Sendschreiben der Offenbarung und ihnen mitgeteilt, daß er mit dem Schwert über sie kommen würde, falls sie nicht Buße tun würden über ihre Hurerei und ihren Götzendienst. Gott benutzte die bösen, muslimischen Seldschuken bzw. Osmanen als Zuchtrute für die Christenheit Kleinasiens. Die Eroberung Kleinasiens durch anfänglich die Seldschuken und später die Osmanen begann mit der Schlacht bei Manzikert im Jahre 1070 nach Christus und endete mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen im Jahre 1453 nach Christus (kurz vor Luther’s Geburt in Deutschland!!!). Übrigens heißt Konstantinopel heute Istanbul.

Hinweis:

Strenggenommen ging das Territorium Kleinasien schon eher (vor 1453) verloren (Konstantinopel lag ja auf europäischem Gebiet):

1330er Jahre: Endgültiger Verlust Bithyniens damit Kleinasiens durch sukzessive Eroberungen der Osmanen (Fall von Bursa 1326, Nicea 1331, Nikomedia 1337), bis auf wenige Ausnahmen wie Chrysopolis, Chalcedon oder die Enklave Philadelphia.

Siehe auch “Geschichte des byzantinischen Reiches

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 2, Verse 1-7

1 Dem Engel der Gemeinde in “Ephesus” schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern: Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust. Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.

Auslegung

“Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern”

Für jeden Christen gilt, daß sein Leben (auch sein physisches!) Christus ist. Verliert er Christus, verliert er alles. Diese Wahrheit gilt erst recht für Bischöfe bzw. Älteste der christlichen Kirche. Sie stehen immer in der Gefahr von Christus abzufallen, indem sie nicht lehren, was göttlich ist sondern das, was menschlich ist. Sie sollten aber dabei bedenken, daß nicht sie die Wurzel (Gott bzw. Jesus) tragen sondern die Wurzel trägt sie.

Mt 16,23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

Röm 11,18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Woher weiß man, welche Lehre göttlich ist?

Nun, dies ist die Lehre, die dem biblischen Befund entspricht. Den biblischen Befund erhält man, wenn man jeden einzelnen Vers so auslegt, daß kein Widerspruch zum Gesamtinhalt der ganzen Bibel besteht. Dies kann zuweilen eine äußerst schwierige Aufgabe sein – wird aber von dem gefordert, der ein Geistlicher in der christlichen Kirche sein will. Nur wer sittlich-moralisch in Reinheit lebt, das heißt den heiligen Geist nicht betrübt, der wird fähig sein, solche Aufgaben zu lösen. Denn der heilige Geist erforscht die Tiefen der Gottheit. Den Geist empfängt man durch Buße, Glaube an Jesus und die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe (Wiedertaufe ist verboten!). Den Geist bewahrt man, wenn man immer wieder neue Buße tut über Sünden (Beichte bei einem christlichen Bruder).

1Kor 2,10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

1Kor 2,13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

Da heute weltweit alle sogenannten Geistlichen unbußfertige Homosexuelle innerhalb der Kirche tolerieren, ist es sicher, daß weltweit der Klerus der christlichen Kirche vom Glauben an Jesus abgefallen ist und somit von der christlichen Kirche ausgeschlossen ist. Einige Wiedertäufer (Evangelikale), die unbußfertige Homosexuelle in ihren Gemeinden nicht dulden, sind verurteilt durch die Wiedertaufe. Auch die Wiedertaufe, oder wenn man die Wiedertaufe lehrt, schließt von der christlichen Kirche aus. Den Evangelikalen wird Jesus am Jüngsten Tag als zorniger Richter begegnen. Er wird ihnen die Hölle nicht ersparen nur wegen ihres lächerlichen Lippenbekenntnisses: “Errettung geschieht allein aus Gnade.”

Der biblische Befund ist eindeutig der, daß ein unbußfertiger Homosexueller kein Mitglied der christlichen Kirche sein kann, sondern er ist ein ungläubiger Heide. Wenn ein Glied der christlichen Kirche plötzlich anfängt, Homosexualität zu praktizieren, ist es von der christlichen Kirche auszuschließen. Wiederaufnahme kann erst nach erfolgter Buße und Beichte erfolgen.

Kurz gesagt: Ein Geistlicher muß alles mit göttlicher Weisheit beurteilen und nicht mit menschlicher. Christus wird die Irr-Sterne von sich schleudern oder hat es bereits getan.

Im Gegensatz dazu dürfen sich Geistliche, die richtig lehren gemäß des biblischen Befundes, der besonderen Gegenwart Gottes und seine Schutzes erfreuen: Er hält sie in seiner Hand.

Jud 13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne; deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit.

Gal 1,8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.

2Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben.

Die goldenen Leuchter sind die Gemeinden und Christus braucht nicht ihr Licht, sondern sie geben sein Licht an die Menschen weiter – sie empfangen ihr Licht von ihm. Wenn sie natürlich sein Licht verfälschen oder sogar Finsternis statt Licht verbreiten, dann wird er sie aus seiner Gegenwart entfernen. Es gilt für die Gemeinden das Gleiche wie für die Geistlichen bzw. Bischöfe und Älteste: Es zählt nicht die menschliche Weisheit sondern die göttliche Weisheit. Die göttliche Weisheit findet man in der Bibel und man darf nichts hinzufügen und nichts weglassen.

“Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst”

Die Kirche zu Ephesus evangelisierte (das Evangelium von Jesus verkündigen) offensichtlich fleißig und kümmerte sich um Kranke, Obdachlose, Ausländer, Straffällige, Hungrige, Durstige, Nackte, etc. (Werke und Mühsal). Außerdem erduldete sie Verfolgungen (Gefängnis, Tod, Auspeitschung, Steinigung, etc.) und Trübsal (Ausschluss aus der Gesellschaft mit der Folge von Arbeitslosigkeit und materieller Not) geduldig. Außerdem duldete die Kirche zu Ephesus keine unbußfertigen Sünder in ihrer Mitte (die Bösen).

“und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden”

Siehe dazu: 2. Korinther 11

“und hast um meines Namens willen die Last getragen”

Das sind Geldsammlungen für notleidende Christen z. B. in der Kirche von Jerusalem. Die Juden zu Jerusalem hatten die Christen in den Bann getan und dies war sicherlich mit Arbeitslosigkeit und somit materieller Not für die Christen verbunden. Die Gesamtkirche stand aber der Kirche in Israel bei und half ihr mit Spenden – so wurde Christus verherrlicht.

1Kor 16,3 Wenn ich aber gekommen bin, will ich die, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, damit sie eure Gabe nach Jerusalem bringen.

“Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.”

Dem äußerlichen Schein nach war die Gemeinde zu Ephesus eine perfekte Gemeinde. Sie war genau das, was man sich unter einer christlichen Kirche vorstellte, aber dennoch fehlte etwas.

Epheser 4, 22-24 22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. 23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Epheser 5, 1-3 So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch. Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört.

Römer 8, 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.

Es scheint eine Wahrheit gemäß des biblischen Befundes zu sein, daß nur derjenige fähig ist zur Bruderliebe und zur Nächstenliebe, der nicht den Lüsten (Begierden) des Fleisches (des Körpers) frönt. Wer sich von seinen Lüsten beherrschen läßt, der kann nicht in Christus sein oder dämpft oder betrübt mindestens den Heiligen Geist. Christus aber ist die Liebe. Wir können andere Gläubige und unsere Mitmenschen im Allgemeinen nur dann lieben, wenn wir in Christus sind. In Christus bleiben wir, wenn wir unsere sündigen Begierden verleugnen.

Sündige Begierden: Fressen (Völlerei), Saufen, Faulheit (Arbeitsscheu), Hurerei, Ausschweifung (Genußsucht, Wohlleben, Luxus-Leben) Ehebruch (Fremdgehen), Masturbation, gleichgeschlechtliche Liebe, Polygamie, Sex mit Tieren (Sodomie) oder Verwandten (Inzest), jede sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe, Habsucht (Geiz), Verlogenheit, Lust der Augen (Statusdenken, Materialismus), etc.

Nochmals: Die Liebe ist Jesus bzw. Jesus ist die Liebe.

Die Liebe ist eine lebendige Person. Christliche Liebe ist oft etwas ganz anderes als rein menschliche Liebe – sie entspricht oft nicht menschlichen Vorstellungen. Wenn wir also echte Liebe üben wollen, müssen wir in der Gegenwart der göttlichen Person bleiben, die die Liebe ist und das ist Jesus Christus. In ihm bleiben wir, wenn wir in der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung die Begierden unseres Leibes überwinden.

Evangelium:

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er lebt, um uns heilig zu machen.

Dies brauchen wir einfach nur für wahr zu halten. Die befreiende Kraft dieses Evangeliums wir uns zu Teil durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Bei der sakramentalen  Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, in der Liebe. Unser Leib ist nach der Taufe genauso sündig wie vor der Taufe. Unsere Verantwortung ist es, täglich durch die zwei Verheißungen “der Sünde abgestorben” und “in Christus” unseren sündigen Leib zu überwinden. Wenn wir das täglich üben, dann bleiben wir in Christus und sind fähig Gott und unsere Mitmenschen zu lieben, besonders die Gläubigen. Wir können unsere Sünden nicht damit entschuldigen, daß wir sagen, wir bzw. unser Leib seien nunmal so sündhaft; wir hätten keine Chance. Diese Aussage wäre  nur gültig für Ungläubige, die nicht das Evangelium von Jesus glauben und nicht getauft sind (solche sind wirklich ihren sündigen Begierden hilflos ausgeliefert). Wer allerdings gläubig ist und getauft ist, der ist verpflichtet, die Begierden seine Leibes zu überwinden durch die befreiende Kraft Jesu und hat keine Entschuldigung für ein Leben in der Sünde. Sein Leib ist zwar sündig in sich selbst, das ist wahr, aber Gottes Verheißungen sind größer und stärker als unsere Sündhaftigkeit. Nur wenn wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung unsere sündigen Begierden überwinden, dann werden wir durchkommen am Jüngsten Tag. In diesem täglichen Kampf wird uns Jesu Opfer am Kreuz auch ganz groß als ein Sühneopfer für unsere Sünden: Uns ist vergeben.

“werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.”

Eine Kirche mag noch so viele äußerliche Werke haben, die sogar von Gott befohlen sein mögen; wenn nicht die einzelnen Gläubigen der Kirche sich täglich reinigen und so fähig werden zur Liebe, dann ist diese Kirche nicht ganz wohlgefällig in den Augen Gottes und des verherrlichten Christus. Er wird sie aus seiner Gegenwart verstoßen. Dies gilt sicherlich für die katholische Kirche, die evangelische Kirche, die Evangelikalen und viele andere.

“Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse.”

Das waren Götzendienst und Hurerei.

Ergänzung

Was aber genau war ganz konkret das Problem der Kirche zu Ephesus? Dies könnte aus folgendem Abschnitt aus dem Epheserbrief erhellen:

Epheser 4, 25-32 25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind. 26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen 27 und gebt nicht Raum dem Teufel. 28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann. 29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören. 30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung. 31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. 32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

“Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.”

Mk 5,33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm (Jesus; R. B.) nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.

Es geht hier also um die Beichte, das Bekennen von Sünden vor einem christlichen Bruder oder einem Geistlichen. Wer anfängt, zu beichten, fängt an, die Wahrheit zu reden. Die Beichte wurde von Christus selbst eingesetzt und nicht vom Papst. Sie ist kein Relikt aus dem finsteren, katholischen Mittelalter sondern eine Institution der allgemeinen, christlichen Kirche und ist notwendig und sinnvoll, solange es die Kirche auf Erden gibt.

Nur durch die Beichte wird aus einem formalen, christlichen Club, der sich Kirche nennen mag, eine wirkliche, echte, christliche Kirche, wo das gemeinsame Leben praktiziert wird. Vieles kann in der Kirche routinemäßig ablaufen wie in einer Firma, aber wir sind uns sicher einig, daß eine Firma nicht der Ort ist und sein kann, wo wir uns völlig geborgen fühlen und wo wir Geborgenheit auch nur suchen würden. Eine Firma versucht Gewinn zu erwirtschaften, aber hat natürlich nicht als erstes Ziel die frohe Gemeinschaft ihrer Angestellten. Es ist vollkommen idiotisch, wenn eine Kirche zu einer Art Firma degeneriert im Hinblick auf routinemäßige Abläufe, denn dann hat sie den Namen Kirche nicht mehr verdient und ist nicht mehr das, was sie sein soll. So schien also die Kirche zu Ephesus dem äußeren Schein nach ein perfekte Kirche zu sein, aber ihr fehlte das tiefe, innere, spirituelle Leben.

“Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen”

Das war das Problem der Pharisäer und Schriftgelehrten in Israel. Sie zürnten den einfachen Juden, richteten, verfluchten und verdammten sie, statt ihnen liebevoll einen Erlöser zu predigen, der sie von ihren Sünden befreien konnte. Es ist natürlich eine Katastrophe wenn Christen miteinander so umgehen, wie die jüdischen Führer mit einfachen Juden. Vielmehr soll es unter Christen so sein: Wenn ein Christ einen anderen Christen sündigen sieht, dann soll er ihm nicht zürnen oder ihn richten, verdammen und verfluchen, sondern soll ihn liebevoll ermahnen, ob ihm Gott nicht etwa die Buße zum Heil gebe. Auch diese Verhaltensweise ist sehr gemeinschaftsfördernd. Siehe auch Auslegung Bergpredigt.

“und gebt nicht Raum dem Teufel”

Es ist der Heilige Geist, der uns dazu drängt, in der Kirche das “gemeinsame Leben” zu fördern und zu suchen. Wer allerdings dieses Drängen des Geistes fälschlicherweise als eine Wirkung des Teufels betrachtet, der gibt dem Teufel Raum und ist in Gefahr, die Sünde wider den Geist zu begehen, die hier und in der Welt, die kommen wird, nicht vergeben werden kann.

“Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann.”

In diesem Stand der Erwerbsarbeit sollen sich alle Menschen finden, auch die Christen. Er ist einfach die Grundlage für alles neben der Familie. Dieses Problem hatte die Kirche zu Ephesus anscheinend gelöst in der Zeit zwischen dem Brief des Paulus an sie und dem Sendschreiben des Johannes, denn sonst wären sie ja nicht in der Lage gewesen, “Last” zu tragen, also für die Kirche in Jerusalem Gelder zu spenden. Wo sollte das Geld herkommen, wenn sie nicht gearbeitet hätten?

“Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit.”

In der christlichen Kirche redet man nicht hinter dem Rücken anderer oder in ihrer Abwesenheit über sie, sondern ermahnt den Betroffenen und hört die Beichte unter vier Augen und das immer mit der Gesinnung aufzubauen, zu heilen, zurechtzubringen  und nicht zu strafen und zu vernichten. Lästerung und Verleumdung sind äußerst schwere Sünden. Schon in den Sprüchen Salomos wird davor gewarnt:

Spr 11,13 Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer getreuen Herzens ist, verbirgt es.

Spr 20,19 Wer Geheimnisse verrät, ist ein Verleumder, und mit dem, der den Mund nicht halten kann, lass dich nicht ein.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 1

Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie durch seinen Engel gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.

Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen. Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus. 10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, 11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea. 12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. 17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. 19 Schreibe, was du gesehen hast und was ist und was geschehen soll danach. 20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Auslegung

Jesus Christus ist die Person der Gottheit (Anmerkung 1, unten), die von der Gottheit autorisiert ist, der Menschheit Kunde von Gott zu geben. Der Mensch Jesus Christus befindet sich in der unmittelbaren Gegenwart Gottes; mehr noch: Er ist ein Teil der Gottheit geworden (Anmerkung 2, unten).

In anderen Worten: Ein Mensch sendet uns eine Botschaft aus dem Jenseits, der Mensch Jesus von Nazareth.

1Petr 4,12 Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze (der Verfolgung; R. B.) nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, …

1. Johannes 2, 15-16 15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. 16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust (sexuelle Ausschweifung) und der Augen Lust (Statusdenken bzw. Materialismus) und hoffärtiges Leben (Wohlleben bzw. Genußsucht), ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Gott will also der Christlichen Kirche zeigen, “was in Kürze geschehen soll”, damit sie nicht irre werde ob der vielen Nöte, Drangsale und Leiden aber auch Versuchungen durch die gottlose Welt (wenn die Welt die Kirche nicht durch Verfolgung zu Fall bringen kann, dann versucht sie die Kirche zu umgarnen wie eine Hure). Die Kirche soll wissen, daß ihr hier nicht etwas Seltsames geschieht, sondern etwas ganz Normales und soll deswegen ausharren bei Jesus.

Johannesevangelium 8, 17-18 17 Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, dass zweier Menschen Zeugnis wahr sei. 18 Ich bin’s, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.

Diese Botschaft des Menschen Jesus aus dem Jenseits ist gleichzeitig ein Wort Gottes. Schon immer hat Gott das Zeugnis seine Sohnes bestätigt und deswegen sollten wir die Offenbarung mit dem allergrößten Respekt (Furcht) und absoluter Ernsthaftigkeit lesen. Es geht nicht um das Berechnen von Zeiten und Zeitpunkten sondern darum, daß wir trotz Trübsalen und Versuchung durch die Welt, Gott und Jesus Christus treu bleiben bzw. Buße tun, wenn wir vom einfältigen Glauben an Jesus abgefallen sind. Die Welt wird immer mündiger, immer selbstständiger, lernt aus der Geschichte, aber dennoch ist sie dem Tode geweiht, denn sie sündigt, sündigt über die Maßen. Der Lohn der Sünde ist der Tod, amen. Lassen wir uns nicht täuschen vom Glanz und Glamour der Welt, denn es ist alles nur Schein bzw. die Schminke einer Hure.

“Selig ist, der da liest und die da hören”

Der wirkliche Leser und Hörer des Wortes Gottes ist immer derjenige, der bereit ist, umzukehren von seinen Sünden, das heißt sich ermahnen zu lassen von dem Wort Gottes, das man hört und liest, denn dann hat man wirklich gelesen und gehört. Das sind die Seligen. Seien wird nicht Freunde der Welt, die schnell vergeht, sondern Freunde Christi und warten noch ein wenig bis der ewige Tag in seinem Reich anbricht, der ewige Tag der Herrschaft Christi und Gottes.

Warum wird die Offenbarung ganz speziell an “sieben Gemeinden der Provinz Asien” adressiert und nicht ganz allgemein an die ganze damalige Christenheit des Mittelmeerraumes?

Damit soll angezeigt werden, daß eben nicht die allgemeine Neugier auf Prophezeiungen über zukünftige Ereignisse befriedigt werden soll, sondern Gott kümmert sich um seine Kirche und jede einzelne Ortsgemeinde. Es geht schlicht und einfach um die Besserung jeder einzelnen Gemeinde und jedes einzelnen Christen.

Warum hat Gott gerade diese spezielle Auswahl an Gemeinden getroffen?

Nun, wahrscheinlich entspricht ihre geistliche Situation zur damaligen Zeit der geistlichen Situation der damaligen Gesamtkirche. Die geistliche Situation der Gesamtkirche wird auf diese sieben Gemeinden der Provinz Asien projiziert. Die Nennung jeder einzelnen der sieben Gemeinden mit Namen zeigt uns, wie ernst es Gott ist und wie er besorgt ist um seine Kirche und konkret um jede einzelne Gemeinde.

Der Ewige und Jesus Christus haben für ihre Gemeinden nichts im Sinn außer Gnade und Friede. Die sieben Geister deuten an, daß auch die Gemeinden ähnlich wie Christus sich in Gottes Gegenwart befinden. Diesen Jesus, der immer in Gott blieb trotz schwerster Versuchungen (Garten Gethsemane), hat Gott damit geehrt, daß er der erste sein durfte, der den Tod hinter sich ließ und nicht nur das, sondern er ist jetzt der souveräne Herrscher des Universums. Er hat alles in seiner Hand. Seine Macht ist so groß, daß selbst gottlose Könige unbewußt seinen Willen tun müssen. Sie wollen Böses tun, aber Gott gebraucht ihr Böses, das wirklich böse in sich selbst ist, um Gutes zu tun – so groß ist seine Macht (dies ist natürlich keine Entschuldigung für die Sünden von Königen; sie werden gerichtet werden für ihre Sünden, trotz der Tatsache, daß Gott ihr böses Handeln in seinen ewigen Plan und Ratschluss einbauen konnte und es zum Guten wenden konnte).

“Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.”

Trotz einer Welt, die häufig von bösen Herrschern regiert wird und deren gewöhnliche Bürger häufig auch sehr boshaft sind, können wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung als Heilige und Gerechte in dieser bösen Welt leben. Die Heiligen und Gerechten mögen wie der Auskehrricht der Welt behandelt werden, dennoch sind sie Könige und Priester Gottes. Und wenn die Sünde so überhand nimmt, daß man ohne zu sündigen nicht mehr beruflich arbeiten kann oder Kinder erziehen, dann wird Gott der Kirche die Flügel des großen Adlers (Flucht nach Israel, dessen Bekehrung zum Christentum noch aussteht) geben und sie schließlich entrücken zu sich, wenn die ganze sündige Menschheit über das christliche Israel herfallen wird (Schlacht von Harmagedon).

1. Korinther 4, 13 Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute.

“Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich”

“und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand”

Die Gemeinden der christlichen Kirche sollen Christus ins Licht stellen. Keine Philosophie, kein Humanismus, kein Rationalismus, keine Aufklärung, keine Soziologie, keine Wissenschaft, etc. kann für die christliche Kirche relevant sein, sondern nur “so zu wandeln, wie auch er gewandelt ist.” (1. Johannes 2, 6)

Die sieben Sterne also die Bischöfe bzw. Aufseher der Gemeinde sollen sich ihrer Abhängigkeit von Christus bewußt sein. Wenn er sie nicht in seiner Hand hält – wer dann? Ein Bischof der christlichen Kirche, der von seinem Amt weicht, indem er Irrlehren verkündet, hat am Ende nichts mehr. Er stürzt buchstäblich in den Abgrund.

Matthäusevangelium 5, 13-16 13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

“Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle”

Offensichtlich behält sich Jesus Christus das Gericht vor. Es werden nicht diejenigen das Reich Gottes ererben, die ihr Leben lang so selbstbewußt  und stolz darauf verwiesen haben, daß Jesu Opfer ein Sühneopfer sei für ihre Sünden, sondern diejenigen, die sich durch Jesu Opfer am Kreuz und seine Auferstehung auch reinigen ließen von ihren Sünden und so das Wohlgefallen Gottes erlangten. Wer Jesu Opfer am Kreuz als reines Sühneopfer sieht und in seinen Sünden verharrt, der wird sicher in der Hölle landen. Wir müssen danach trachten das Wohlgefallen dessen zu erlangen, der die Schlüssel des Todes und der Hölle hat. Es zählt kein Sühneopfer-Prinzip sondern nur das Wohlgefallen einer lebendigen Person, des Christus. Täuschen wir uns nicht.

1Joh 3,3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.

Anmerkung 1

Die Gottheit ist die perfekte Einheit dreier göttlicher Personen: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

Anmerkung 2

Christus war schon immer eine Person der Gottheit; er wurde Mensch (inkarnierte) in Jesus von Nazareth; nach seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung kehrte Christus (Jesus) in den Himmel zurück, von wo er gekommen war; der Mensch Jesus befindet sich nun innerhalb (!) der Gottheit, wo er als Christus ohne menschlichen Körper bzw. menschliche Natur von Ewigkeit her schon immer war; wichtig: Der Mensch Jesus Christus ist Teil der Gottheit

Ergänzung:

“Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.”

Wie ist das gemeint?

Betrachten wir dazu einen Abschnitt aus dem Matthäusevangelium:

Matthäus 24, 29-31 29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Außerdem:

Sach 12,10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.

1. Thessalonicherbrief 4, 16-17

16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, …

Was folgt aus diesen Bibelabschnitten?

Daraus folgt:

Wenn Jesus Christus demnächst wiederkommt, um die Menschheit zu richten, dann werden sich darüber nur wenige freuen. Im Gegenteil, man wird in eine tiefe Trauer verfallen, in eine unvorstellbar tiefe Trauer. Der, der schon so oft ausgelacht wurde wegen seiner Demut und Sanftmut, wird Gewalt anwenden und jeden töten, der nicht an ihn glaubt. Seine Gemeinde der Gläubigen jedoch wird er zu sich nehmen und trösten. Weiter hinten in der Offenbarung steht, daß der Antichrist alle gläubigen Christen enthaupten wird. Daraus ergibt sich eine sachliche Nötigung. Es kann bei der Ankunft Jesu eigentlich keine lebenden Christen mehr geben, denn der Antichrist wird sie alle getötet haben. Die Lösung besteht darin, daß sich unmittelbar vor Jesu Ankunft das Volk Israel zum Glauben an Jesus bekehren wird und natürlich haben dann die letzten Heidenchristen die Möglichkeit nach Israel zu fliehen vor dem Antichristen (sie können sich aber auch enthaupten lassen). Der Antichrist zusammen mit der ganzen abgefallenen Menschheit wird dann Israel militärisch angreifen. Dann wird Jesus in Macht und Herrlichkeit erscheinen, Israel und die letzten Heidenchristen zu sich nehmen, alle bisher gestorbenen Christen auferwecken und zu sich nehmen, und alle Abgefallen töten. Der Antichrist und sein Prophet werden direkt der ewigen Qual im Feuersee übergeben.

Dies ist aber noch nicht das jüngste Gericht aus Matthäus 25, sondern es folgt dann noch eine Periode von 1000 Jahren, wo Christus mit den Seinen auf Erden regieren wird. Die Regierten werden Menschen sein, die aus irgendwelchen Gründen nicht bewußt den Glauben an Jesus abgelehnt hatten – vielleicht einfach deswegen, weil sie über den Glauben an Jesus nicht informiert waren.

Nach den 1000 Jahren werden dann auch die ungläubigen Toten auferweckt und sofort gerichtet und in den Feuersee geworfen. Subjektiv wird für jene der physische Tod und die Auferweckung zum Gericht zeitlich zusammenfallen, da ein Toter nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Objektiv bzw. real werden zwischen ihrer gewaltsamen Tötung durch Jesus und dem Gerichtet-Werden durch Jesus 1000 Jahre liegen. Daher heißt es, es werden ihn alle sehen, die ihn durchbohrt haben. Auch die römischen Soldaten, die Jesus kreuzigten und durchbohrten und die jüdischen Führer, die ihn Pilatus übergeben hatten und natürlich Pilatus selbst werden nach den tausend Jahren auferweckt und sofort gerichtet werden. Dies ist der sogenannte zweite Tod.

Jesus wird demnächst kommen und viele unbußfertige Sünder werden über die Maßen erschrecken:

- Barack Hussein Obama, wenn er gerade ein weiteres Gesetz zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe unterschreibt; oder wenn er gerade ein weiteres Gesetz zur Erleichterung der Abtreibung unschuldiger Kinder unterschreibt; oder wenn er gerade wieder behauptet, alle Religionen würden zu Gott führen; oder wenn er gerade wieder den effektiven Kampf (Sendung von Bodentruppen) gegen die Islamisten ausschließt

- ein Islamist, wenn er gerade dabei ist, jemand zu enthaupten, lebendig zu begraben oder lebendig zu verbrennen; ein Imam, der den Islam lehrt; ein normaler Muslim, der die Irrlehre Mohammeds glaubt

- ein Fabrikarbeiter, der gerade wieder zwei Teile zusammenschraubt (das ist zwar gut in sich selbst, aber dann böse, wenn es sein ganzer Lebensinhalt war und sonst nichts)

- Papst Franziskus, wenn er gerade eine Predigt hält und behauptet, Muslime seien die geistlichen Brüder der Christen

- ein Rentner, der im Supermarkt seinen Nachbarn trifft und sich nicht traut ihm zu widersprechen, der behauptet, alle Religionen führten zu Gott

- etc.

Weitere Ergänzung:

“Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.”

Dieser Abschnitt erinnert die Kirche und uns daran, daß Jesus nicht nur Mensch (“eines Menschensohn gleich”) ist, sondern auch der ewige Gott (z. B. “Augen wie Feuerflammen”, “Füße wie Golderz, das im Ofen glüht”, “sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht”):

Wir brauchen ein ausgewogenes Bild von Jesus bzw. Gott gemäß des biblischen Befundes. Jesus liebt zwar die bußfertigen Sünder, hat eine gewisse Langmut und Geduld mit den Sündern, die noch nicht bußfertig sind, aber die gänzlich unbußfertigen Sünder wird er richten. Da ist er einfach ganz Gott, ein verzehrendes Feuer.

Hebräer 12,29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Hebräer 10,31 Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Philipper 2,12 Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.

Wir werden das ewige Leben ererben, wenn wir in der Liebe zu Gott, zu anderen Christen und zu unseren Mitmenschen im Allgemeinen bleiben. Den Rahmen für diese Liebe, die Jesus selbst ist, bilden die Gebote. Wenn wir die Liebe, sprich Jesus, verlassen, dann merken wir das, wenn wir ein konkretes Gebot oder mehrere konkrete Gebote brechen. Das ist der grundlegende Sinn der Gebote: Gott erhebt warnend seinen Zeigefinger (“du sollst nicht … “), damit wir zurückkehren zu ihm und in ihm bleiben, in der Liebe, in Jesus. Wenn wir als Christen unser Leben lang bußfertig bleiben, das heißt immer wieder umkehren, wenn wir merken, daß wir ein Gebot brechen durch unser Verhalten, dann wird uns Gott nicht richten. Wenn wir aber meinen, Jesu Opfer am Kreuz sei ein reines Sühneopfer für unsere Sünden gewesen und wir könnten nun bedenkenlos sündigen, weil Gott ja sowieso alles vergeben muß bzw. vergeben hat, dann wird uns am Jüngsten Tag Jesus als richtender Gott bzw. als Scharfrichter begegnen. Das Heil ist auf Erden kein fester Besitz, den man durch eine einmalige Bekehrung erwirbt, sondern wir müssen den Glauben an Jesus ein Leben lang bewahren. Wenn wir anfangen, an Jesus zu glauben und sakramental getauft werden bzw. uns unserer sakramentalen Kindertaufe erinnern (keine Wiedertaufe!), dann erwerben wir da “nur” die Fähigkeit unsere sündigen Neigungen zu überwinden. Den Glauben bewahren oder halten wir, wenn wir tatsächlich täglich unsere sündigen Neigungen überwinden in der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung bzw. wenn wir Buße tun, falls wir im Kampf des Glaubens nachgelassen haben. Solange wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen, können wir auch sagen, wir haben das ewige Heil. Durch den Kampf des Glaubens erwerben wir das Heil nicht, sondern bewahren es.

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Winston Churchill verurteilt den Islam

Die Übersetzung ins Deutsche finden Sie unterhalb des englischen Textes.

Winston Churchill:

How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity. The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property – either as a child, a wife, or a concubine – must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen: all know how to die: Individual Moslems may show splendid qualities. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen; all know how to die; but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. [5] Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilisation of modern Europe might fall, as fell the civilisation of ancient Rome.

(aus Churchill’s Buch “The River War“)

Übersetzung ins Deutsche:

Wie schrecklich sind die Flüche, die der Islam auf seine Jünger legt! Neben der fanatischen Raserei, die so gefährlich in einem Menschen ist, wie Tollwut in einem Hund, gibt es eine furchtvolle fatalistische Apathie (Gleichgültigkeit). Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich. Unwirtschaftliche Gewohnheiten, liederliche landwirtschaftliche Verfahren, schwerfällige Methoden des Handelsverkehrs und Unsicherheit von Eigentum existieren , wo immer die Nachfolger des Propheten herrschen oder leben. Eine herabgewürdigte Sinnlichkeit beraubt dieses Leben seiner Anmut und Raffinesse und als nächstes seiner Würde und Heiligkeit. Die Tatsache, daß im islamischen Gesetz jede Frau irgendeinem Mann als absolutes Eigentum gehören muß – entweder als ein Kind, eine Ehefrau oder eine Nebenfrau – muß die endgültige Ausrottung der Sklaverei verzögern bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine große Macht unter den Menschen zu sein. Tausende werden mutige und loyale Soldaten der Queen (Königin); alle wissen, wie man stirbt; aber der Einfluß der Religion (Islam) lähmt die soziale Entwicklung jener, die ihr folgen. Keine stärkere, rückwärtsgewandte Kraft exisiert sonst in der Welt. Weit davon entfernt dem Untergang geweiht zu sein, ist der Islam ein militanter und von Bekehrungseifer geprägter Glaube. Islam hat sich bereits in ganz Zentral-Afrika verbreitet, wobei er mit jedem Schritt furchtlose Krieger heranzieht; und wäre es nicht der Fall, daß das Christentum durch die starken Arme der Wissenschaft beschützt würde, die Wissenschaft, gegen die es umsonst gekämpft hat, die Zivilisation des modernen Europa dürfte untergehen, wie die Zivilisation des alten Rom untergegangen ist.

Meine Kritik an Churchill’s Text:

Langfristig wird sich herausstellen, daß nicht die Wissenschaft das Christentum beschützt, sondern der Gott des Christentums die Menschen und Völker, die ihn lieben und ihm dienen bzw. die Heiligen und Gerechten. Umgekehrt ausgedrückt: Die Unheiligen und Ungerechten werden untergehen trotz hochgezüchteter Wissenschaft, denn Gott will sie nicht beschützen.

Die westliche Welt geht schrecklichen, apokalyptischen Zeiten entgegen, wegen ihrer zunehmenden sittlich-moralischen Verkommenheit, und ihre Wissenschaft wird ihr nichts nutzen gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, vor denen Gott sie nicht mehr beschützen wird. Am Ende wird sogar Gott selbst gegen diese Welt Krieg führen – ER, der eigentlich nicht zerstören, sondern aufbauen und heilen will. Er muß ein fremdes Werk tun.

Wenn Sie, lieber Leser, all diesem entfliehen wollen, dann fangen Sie noch heute an, an Jesus, Gottes Sohn, zu glauben. Jesus hat die Kraft aus Sündern Heilige und Gerechte zu machen. Jeder Sünder, der Buße tut über seine Sünden, ist bei Jesus willkommen und den macht er neu mit der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung.

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Alexis de Tocqueville verurteilt den Islam

Alexis de Tocqueville:

„Ich gestehe Ihnen, dass ich dieses Studium (des Koran; R. B.) mit der Überzeugung abgeschlossen habe, dass es auf der Welt alles in allem wenige Religionen gibt, die so verhängnisvoll für die Menschen sind, wie die Religion Mohammeds. Sie stellt meiner Ansicht nach die Hauptursache für den heute so offensichtlichen Niedergang der islamischen Welt dar; und obwohl sie weniger abwegig erscheint als der antike Polytheismus, so sind die sozialen und politischen Tendenzen des Islam unendlich mehr zu fürchten, als die des Polytheismus, weshalb ich ihn im Verhältnis zum Heidentum eher als Zeichen des Verfalls, denn als Fortschritt ansehe.“

Alexis de Tocqueville (1805-1859), zitiert in André Jardin: Alexis de Tocqueville. Leben und Werk, Frankfurt/M., Zürich 1991 (Verlag Neue Zürcher Zeitung)

Wer war Alexis de Tocqueville?

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ISIS verbrennt Geisel bei lebendigem Leibe; ISIS burns hostage alive; schuld ist Obama

Lieber Leser,

bevor Sie den folgenden Link anklicken, sollten Sie lieber eine Beruhigungstablette nehmen, denn was Sie da sehen werden, ist jenseits jeder menschlichen Vorstellungskraft.

Schuld an solchen apokalyptischen Ereignissen ist Barack Hussein Obama, dem die “Ehre des Throns nicht zugedacht war.”

Dan 11,21 Dann wird an seiner statt emporkommen ein verächtlicher Mensch, dem die Ehre des Thrones nicht zugedacht war. Der wird unerwartet kommen und sich durch Ränke die Herrschaft erschleichen.

(WARNUNG: Äußerst grausames Video)

Verbrennung des jordanischen Piloten durch ISIS

 (bitte anklicken, falls Sie glauben, Sie könnten es aushalten)

Hinweis: Die Szenen der Verbrennung befinden sich mehr am Ende des Videos.

Nochmals: Die Verantwortung hierfür trägt Barack Hussein Obama, da er die Islamisten nicht wirksam bekämpft und vorallem viel,viel zu langsam.

Siehe auch: Obama der Verführer

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