Israel, gib mir dein Herz!

Es gibt wohl kaum einen anderen Staat auf der Welt, der militärisch so bedroht ist wie Israel. Die Lage Israels entspricht der eines Dorfes am Fuße eines Vulkans, der unmit-telbar vor dem Ausbruch steht.

Israel ist wahrscheinlich in einer Lage, in der Menschen nicht mehr helfen können. Über kurz oder lang wird nur noch der Allmächtige Israel helfen können.

Grundsätzlich haben alle Menschen, Völker und Nationen die Möglichkeit zu Gott zu beten und es kann sogar sein, daß er solche Gebete erhört.

(bitte lesen Sie auch den Artikel über Evangelikale, ganz unten auf dieser Seite)
(empfehlenswert, “Das wahre Gesicht des Islam“)

Momentan beten sicherlich orthodoxe Juden um Schutz vor islamischen Aggressoren, auf der anderen Seite beten die Muslime um Hilfe im heiligen Krieg gegen das ihnen verhasste Israel.

Es stellt sich nun die Frage: “Für wen soll sich Gott entscheiden; wem soll er helfen?” Gott scheint sich in einer Zwickmühle (Dilemma) zu befinden.

Aus der Sicht der Christlichen Kirche ist es so, daß sowohl Israel als auch die muslimischen Staaten sich außerhalb des Reiches Gottes befinden. Weder die Juden noch die Muslime glauben an Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, der für uns starb und auferstand. Diesen Jesus hat Gott mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt und er ist nun der Herrscher des Universums.

Die Bündnisse Gottes mit Israel aus dem Alten Testament sind weiterhin gültig. Alle seine alttestamentlichen Verheißungen an Israel wollte Gott erfüllen durch seinen Sohn Jesus Christus (Jesus von Nazareth). Da aber Israel als Volk Jesus von Nazareth verworfen hat, hat es sich selbst ausgeschlossen vom Reich Gottes, wo Gott durch Jesus regiert.

Israel hält weiterhin fest am Gesetzes-Judentum, eine Religion, die der Gott Israels nie verordnet hat. Die Juden sind z. B. stolz auf ihre biologische Abstammung von Abraham (“Abraham unser Vater”), ihre Beschneidung (Beschneidung des männlichen Gliedes; sie entweihen die Beschneidung, die eigentlich ein Zeichen des Glaubens Abrahams sein soll und machen ein Gesetzeswerk daraus), das bloße Haben des Gesetzes, etc. Die jüdischen Führer zur Zeit Jesu und der Apostel hielten fest an einem äußerlichen Gottesdienst: Sie beteten, fasteten und gaben Almosen, um von den Menschen gesehen und geehrt zu werden. Sie richteten auch die gewöhnlichen Juden ziemlich strenge nach dem Gesetz ohne es selbst zu halten. Sie maßten sich an geistliche Leiter (Rabbi, Vater, Lehrer, Erzieher, Leiter) zu sein, wollten als solche geehrt werden, obwohl sie mit ihrer Lehre völlig daneben lagen. Sie schworen Meineide (weil sie das Volk so strenge richteten, ihm keinen Erlöser verkündigten, gab Gott sie dahin und sie mußten selbst in den Sünden leben, die sie bei anderen richteten, was sie natürlich ständig unter Meineid ableugneten). Kurz gesagt, sie waren religiöse Heuchler.

Besonders fanatisch war auch ihre Sabbatheiligung. Sie verstanden überhaupt nicht, was der tiefere Sinn des Sabbats war. Als Jesus am Sabbat Kranke heilte, verklagten sie ihn und wollten ihn umbringen. Dabei war gerade die Heilung eines Kranken der allerbeste Gottesdienst, genau das, was man am Sabbat tun sollte. Die Heilungen gingen sicherlich auch häufig einher mit der Vergebung der Sünden und Erlösung des Sünders, und genau das hätten die jüdischen Führer so dringend gebraucht, die Jesus so scharf kritisierten. Die Juden hatten einen Götzen aus dem Gesetz gemacht, indem sie es dem Buchstaben nach hielten. Sie waren so in diesem Götzendienst gefangen und verblendet, daß sie ihren Gott, den Gott Israels, der in der Person Jesu erschienen war, nicht erkannten.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Bevor der Apostel Paulus zum Christentum konvertierte, war er ein äußerst strenger Jude gewesen. Nach seiner Bekehrung mußte er aber dennoch zugeben, daß sein Befinden äußerst schlecht war, solange er sich unter dem Gesetz befand (vor der Bekehrung). Der alte Paulus (Saulus) wurde durchs Gesetz sogar angeregt zum Sündigen: “Die Sünde nahm Anlaß am Gebot”, Röm. 7.

Aber das ist gerade der Sinn des Gesetzes, die Sünde als überaus sündig erscheinen zu lassen. Seit dem Fall Adams, ist der Mensch unter die Sünde verkauft, und daß das wahr ist, wird besonders deutlich dadurch, daß Gesetze uns nicht abhalten vom Sündigen, sondern erst recht zum Sündigen reizen (“verbotene Früchte schmecken gut”).

Das Gesetz zeigt mir (vor der Bekehrung) also ganz klar und deutlich, daß ich mich nicht in einem Heilsstand bzw. seligen Stande befinde, denn wenn ich in einem seligen Stande wäre, dann würde ich ein Leben führen in Liebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt wäre.

Gibt es da noch einen Ausweg, für Juden und für Heiden?

Gott hat tatsächlich einen Ausweg gefunden: Er vernichtet unsere alte Existenz in der Sünde, und im gleichen Moment erweckt er uns auf, gibt uns neues Leben, ein Leben der Nächstenliebe und der Gottesliebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das ist die sakramentale Taufe (einschließlich Säuglingstaufe). Selten hat man bisher gehört, daß einer bei der Taufe tatsächlich gestorben sei, aber ständig redet Paulus davon, daß wir bei der Taufe sterben. Der Witz ist, daß wir im gleichen Moment, wo wir sterben, auch wieder neues Leben empfangen, alles passiert in einem Nu. So sterben wir ganz unbewußt. Unser alter Mensch, der zwanghaft sündigen mußte, wird für tot erklärt (deklariert) und gleichzeitig empfangen wir den heiligen Geist, der unser neues Leben ist. Unser Leib in sich selbst ist nach der Taufe genauso sündig wie vorher. Daß wir der Sünde abgestorben sind und in Christus sind, müssen wir täglich im Glauben neu ergreifen – so überwinden wir unseren sündigen Leib und lieben Gott und unseren Nächsten.

Röm. 6, 4

So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Röm. 8, 11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Galater 2, 20

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Jeder Mensch also, der nicht an Jesus glaubt und getauft ist, der ist nicht in Einklang mit Gott, hat nicht Gottes Wohlgefallen. Das gilt auch für die Juden. Es ist klar, daß der größte Teil der Menschheit nicht an Jesus glaubt, und somit nicht im Einklang mit Gott ist. Es besteht kein Vorrecht auf Gottes Schutz. Irgendwie wird Gott in seinem Regiment einen Ausgleich zwischen den Völkern schaffen. Sicherlich wird er einen Unterschied machen zwischen Staaten, die das Christentum tolerieren und Staaten, die es bekämpfen. Aber auch ein Staat, der das Christentum toleriert, hat keinen Anspruch auf absoluten Schutz, da ja nicht alle Bürger des Staates christlich sind, sondern es ist eine Mischung aus christlichen und säkularen Menschen.

Interessant ist, daß in der Bibel steht (Römer 11), daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden wird. Das wäre etwas in der Geschichte der Menschheit außergewöhnliches, daß ein Volk geschlossen das Evangelium annimmt, das gab es bisher wahrscheinlich noch nicht. Ein Volk aber, das komplett das Evangelium annimmt, ist nichts anderes als eine Kirche, da fallen Kirche und Staat zusammen. Solch ein Volk hat alle Rechte der Kirche auf den Schutz, die Bewahrung und die Fürsorge Gottes.

Römerbrief 11, 25-32

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

2. Korinther 3, 14-17

Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Wenn Israel jetzt diesen Schritt tun würde, daß es Jesus von Nazareth als Messias annimmt, dann würde Gott ihm auch eine bevorzugte Stellung unter den Völkern geben und er würde auch Krieg für sie führen. Gott führt die Rechtssachen jedes einzelnen Christen, also wird er auch die Rechtssachen eines ganzen Volkes führen, das ihm gehört, das seinen Wohlgefallen hat. Vielleicht hat Gott sein Volk in diese Not geführt, um sie zu erziehen. Mögen sie sich doch in die Obhut ihres alten Gottes begeben.

5. Mose 30, 1-10

Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst. 7 Aber alle diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, die dich hassen und verfolgen. 8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, dass du tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete. 9 Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Wie geschieht die Beschneidung des Herzens?

Hesekiel 36, 24-29

Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.

Das ist nichts anderes als die sakramentale Taufe.

Evangelium für Israel:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er bietet uns an, in uns zu leben, um unser Leben gerechter zu machen.

Wer dieses Evanglium glaubt und sakramental getauft wird, der hat die Vergebung der Sünden und empfängt Kraft ein Leben zu führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig trotz der Taufe. Täglich müssen wir uns unserer Taufe bzw. des Opfers Jesu im Glauben erinnern und glauben, daß wir der Sünde abgestorben sind und Jesus in uns wohnt, der die Liebe ist. Durch diese Heilstatsachen überwinden wir unser selbstsüchtiges Fleisch und üben praktische Nächstenliebe. Je mehr wir Liebe üben, desto mehr wird Gott uns unser Heil bestätigen, uns die Freude des Heils vermehren. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, wird uns zur Gerechtigkeit gerechnet. Am Anfang unseres Glaubenslebens schenkt uns Gott den Glauben und den Heiligen Geist. Der Geist möchte Nächstenliebe bewirken. Dem Geist Raum geben und Nächstenliebe üben ist praktisch das gleiche. Üben wir Liebe, bleiben wir im Glauben – Gott wird Zeugnis geben, daß er Wohlgefallen an uns hat.

Siehe auch:

Abraham und das Judentum

Abraham und sein Glaube

Beschneidung 1

Beschneidung 2

Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

Antisemitismus

Pesach

Evangelikale:

Nur im Zusammenhang mit meiner Website sollen unter “Evangelikale” Gruppen verstanden werden, die die sogenannte Wiedertaufe praktizieren.

Was bedeutet “Wiedertaufe”?

Auch heute noch ist ein Großteil aller Deutschen sakramental getauft bzw. wurde als Säugling getauft, das nennt  man einfach auch Kindertaufe. Will nun ein Deutscher, der bereits als Kind getauft wurde, festes Mitglied einer evangelikalen Gruppe werden, dann wird von ihm verlangt, daß er sich nochmals taufen läßt. Diese zweite Taufe ist die sogenannte Wiedertaufe.

Nicht selten mag es vorkommen, daß sich Evangelikale damit brüsten, sie seien so bibel-treu und hielten die Bibel für das irrtumsfreie Wort Gottes.

Nun, die Bibel ist tatsächlich das irrtumsfreie Wort Gottes – nur, leider, wird sie von den Evangelikalen völlig falsch ausgelegt.

Vom Befund des Neuen Testamentes (ein Teil der Bibel) her ist es so, daß die Wiedertaufe verworfen bzw. abgelehnt werden muß. Evangelikal ausgedrückt: “Die Wiedertaufe ist nicht biblisch!”

Die richtige Taufe gemäß des biblischen Befundes ist die sakramentale Taufe, die ggf. auch eine Kindertaufe bzw. Säuglingstaufe sein kann.

Hier müssen wir kurz auf die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche zu sprechen kommen. Diese beiden Kirchen mißbrauchen die sakramentale Taufe, indem sie Kinder aus nicht-frommen Elternhäusern taufen; noch dazu sind der Geistliche und die Kirchengemeinde auch nicht fromm. Die Kindertaufe wäre dann angebracht, wenn das Kind aus einem wirklich frommen Umfeld käme, wo man davon ausgehen könnte, daß der Heilige Geist das Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann.

Ist die Kindertaufe der beiden Großkirchen ungültig, weil sie Kinder taufen, die noch keinen Glauben haben?

Nein, dies ist nicht der Fall. Obwohl die beiden Großkirchen die Kindertaufe mißbrauchen, ist sie dennoch gültig, denn obwohl regelmäßig der Glaube der Taufe voreilen sollte, geht doch aus dem Neuen Testament hervor, daß er notfalls auch nacheilen kann.

Eine weitere große Misere ist es, daß die Großkirchen nicht mehr das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkünden, was eine apokalyptische Katastrophe ist. Sie sind auch nicht in der Lage den  geistlichen Zusammenhang zwischen Taufe und Leben als Christ herzustellen: Die Taufe ist nämlich kein Freifahrschein in den Himmel, sondern sie verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, durch die wir unsere sündigen Neigungen überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben können. Nur wenn wir täglich die Kraft der Taufe anwenden, was eine freie Willensentscheidung ist, dann werden wir am Jüngsten Tag durchkommen und ewiges Leben ererben.

(Was ist eigentlich das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus? Das ist die Botschaft davon, daß Jesus unsere Sünde getragen hat, als er am Kreuz für uns starb und er lebt, um uns zu heilgen; das müssen wir einfach für wahr halten; durch die Taufe werden wir metaphysich mit Jesu Tod und Auferstehung verbunden: Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei allerdings unser Leib sündig bleibt in sich selbst; täglich müssen wir nun durch die Kraft der Taufe, eben daß wir mitgestorben und mitauferstanden sind zusammen mit Jesus, die sündigen Neigungen unseres Leibes, sprich unsere alten Gewohnheiten, überwinden und Gott und unseren Nächsen lieben; das ist das volle Evangelium von Jesus)

Halten wir also fest: Die Kindertaufe ist gut in sich selbst, wird aber von den Groß-kirchen missbraucht.

Einige Glieder der Großkirchen werden als Erwachsene “erweckt” – was nun? Soll man sie wiedertaufen?

Nein, um Gottes willen nicht wiedertaufen!!!

Was dann?

Diese Erweckten müssen einfach darüber aufgeklärt werden, was die sakramentale Taufe bzw. die Kindertaufe ist. Ich habe es oben schon ausgeführt. Eine Erklärung in anderen Worten, mit anderen Begriffen, wäre auch, zu sagen: Die Taufe ist ein Ruf in die Nachfolge Jesu und der Ruf selbst gibt uns die Kraft nachzufolgen trotz unserer sündigen Natur, die wir biologisch vom gefallenen, degenerierten Adam geerbt haben. Der Katholik oder Protestant, der erst als Erwachsener eine bewußte Glaubensentscheidung trifft, soll sich also keinefalls nochmals taufen lassen, sondern sich auf seine Kindertaufe beziehen und aus der Kraft dieser Taufe Jesus nachfolgen im Alltag und am Sonntag, also immer, egal ob er schläft oder wacht.

Zurück zu den Evangelikalen.

Die Evangelikalen missinterpretieren das Neue Testament, wie folgt:

Für sie gibt es eine sogenannte Wiedergeburt, wobei sie allerdings nicht in der Lage sind, genau zu definieren, was das eigentlich sein soll. Es scheint nicht viel mehr zu sein, als daß einer traurig ist über seine Sünden und das Evangelium für wahr hält. Die sakramentale Taufe bzw. Kindertaufe erklären sie für ungültig: Da ein Säugling nicht glauben könne, sei die Kindertaufe ungültig. Für sie ist die zweite Taufe, also die Taufe des erweckten Menschen, die gültige Taufe, wobei sie der Taufe (zweite Taufe) keine metaphysische Kraft beimessen, sondern sagen, sie folge auf die bereits erfolgte Wiedergeburt und sei nur ein Gehorsamsakt und ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Die Taufe (die zweite) sei auch ein rein symbolischer Akt, bei dem Gott nicht handle.

(übrigens ist, sage ich, die sakramentale Taufe in Verbindung mit Buße und Glauben die “Neue Geburt aus Wasser und Geist”, von der Jesus im Johannesevangelium redet; Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen; bei der wahren Lehre gemäß des biblischen Befundes wird also die Neue Geburt ganz klar definiert und ist nichts Obskures)

Jetzt kommt das eigentlich Schlimme:

Der Protestant oder Katholik, der durch eine evangelikale Gruppe wiedergetauft wird, wird dadurch völlig von seiner Kindertaufe abgebracht, die allein ihm dazu verhelfen könnte, als Christ im Alltag und am Sonntag zu leben. Dies ist in gewisser Weise eine Zerstörung der sakramentalen Taufe, der Gabe Gottes. Die Evangelikalen zerstören also ein Werk bzw. eine Gabe Gottes, was schlicht und einfach kriminell ist. Der Staat ist nur zu dumm, um das zu richten, aber es gehört gerichtet und vor den Richter. Amen.

Lieber Leser, sind Sie wiedergetauft?

Dann sagen Sie sich sofort von Ihrer Wiedertaufe los und beziehen Sie sich (wieder) auf Ihre teure (kostbare) Kindertaufe. Nur durch Ihre Kindertaufe vermögen Sie das christ-liche Leben zu leben und wenn Sie es tatsächlich leben, werden Sie in die Herrlichkeit des Sohnes Gottes eingehen. Ich wiederhole: Die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel!

(wenn wir Jesu Opfer am Kreuz wertschätzen durch permanenten Glaubenskampf im Alltag, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben; das ist die teure Gnade)

Schlussfolgerung:

Da die Evangelikalen die Kindertaufe, ein großes Werk Gottes am Menschen, zerstören, sind sie aus der allgemeinen, christlichen Kirche ausgeschlossen.

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über gewöhnliche Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr, Jesus, und führe sie heraus zur wahren, christlichen Kirche.

Natürlich wird hiermit auch die ganze evangelikale Lehre von “ihrer” Wiedergeburt, Wiedertaufe (sie selbst nennen die Wiedertaufe allerdings Taufe), etc. verworfen.

Die evangelikale Lehre ist gefährlicher als der Katholizismus, der Billige-Gnade-Protestan-tismus, der Islam, der Buddhismus, Hinduismus, etc.

Warum?

Nichts sieht der wahren Lehre ähnlicher als die evangelikale Lehre. Ihr Vokabular, ihr Lebensstil, ihr Taufen, ihr Brotbrechen, ihre Gemeinschaft, etc. – alles sieht der wahren Kirche täuschend ähnlich. Dies ist wirklich teuflisch bzw. eine teuflische Falle.

Sie reden auch so gerne von Jesus, aber ich sage, sie haben nicht den wirklichen, sakralen Jesus, sondern nur ein Bild, eine eigene Vorstellung, von ihm. Wenn Sie, lieber Leser, nur Bilder hätten von den Waren, die Sie bei Aldi eingekauft haben, dann sähen Sie ganz schön alt aus – hab’ ich nicht recht?

Das Christentum ist schon schwer genug, wenn man wirklich glaubt. Wenn nun einer versucht, Jesus nachzufolgen, ohne Jesus wirklich zu haben mit seiner befreienden Kraft, dann muß das in der Katastrophe enden und in völliger Verzweiflung bis hin zum Selbstmord.

Die Verwerfung des römisch-katholischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre und die Verwerfung des evangelischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre wird hiermit bekräftigt.

Was soll ich erwählen, Pest oder Cholera, katholische- und evangelische Kirche oder Evangelikale?

Evangelikale:

  • die Versammlung (offen und exklusiv)
  • die Brüdergemeinde
  • die christlichen Gemeinden
  • die Baptisten
  • die Pfingstler
  • die Charismatiker
  • die evangelisch-freikirchlichen Gemeinden
  • die freien, evangelischen Gemeinden
  • Soulsaver (http://www.soulsaver.de/)
  • CLV, CSV
  • u. v. a.
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Der Prophet Bileam und die modernen Geistlichen

Einleitung

Leider ist es heute so, daß praktisch alle sogenannten Geistlichen “Jünger” Bileams sind, das heißt sie gehen den Weg Bileams. Es kam in der Geschichte der Menschheit bisher sicherlich selten vor, daß überhaupt keine Propheten des Herrn mehr da waren sondern nur noch “Diener des Baal” bzw. Jünger Bileams. Auf einem geistlichen Tiefststand befand sich Israel zur Zeit des Propheten Elia und er meinte damals, er sei der einzige, der von den Propheten des Herrn übrig geblieben wäre.

Röm 11,4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? (1.Könige 19,18): »Ich habe mir übrig gelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal.«

Heute scheinen wir allerdings so weit zu sein, daß es tatsächlich nur noch Propheten des Baal bzw. Jünger Bileams gibt, daß also alle modernen “Geistlichen” vom einfältigen Glauben an Jesus abgefallen sind um irdischer Vorteile willen.

Unter “Geistliche” verstehen ich sowohl katholische Priester und Bischöfe einschließlich des Papstes (Franziskus) als auch evangelische Pfarrer und Bischöfe einschließlich des EKD-Ratsvorsitzenden (Heinrich Bedford-Strohm).

Unter “ferner liefen” fallen die Leiter der Evangelikalen, weil sie sich wegen ihrer schändlichen Wiedertaufe völlig außerhalb des Reiches Gottes befinden. Sie reden viel von Jesus, aber haben ihn nicht in metaphysischer Wirklichkeit – ihr Jesus ist pure Fiktion bzw. Imagination. Was passiert, wenn man sich auf einen Stab zu stützen sucht, der reine Einbildung ist? Das sollte jedem klar sein – man tut einen großen Fall. Wie schrecklich, die Hilfe eines Jesus zu erbitten und zu erwarten, den man nicht wirklich hat – das muß in völlige Verzweiflung bis hin zum Selbstmord führen, ein apokalyptischer Alptraum.

Es ist so typisch für uns Deutsche, wie wir immer in der Vergangenheit herumwühlen, aber die Gegenwart nicht bewältigen (wollen). Immer wieder beschäftigen sich die Medien mit dem Dritten Reich und dem Nationalsozialismus, erwähnen vielleicht sogar manchmal Dietrich Bonhoeffer und die Bekennende Kirche, die sich im Kampf gegen das nationalsozialistische Regime engagiert haben, aber das ist zu wenig. Wir haben heute wieder eine Verführung des deutschen Volkes, ja der ganzen Welt, ähnlich der im Dritten Reich – nur das die heutige Verführung anders geartet ist. Sie hat jedoch mit der Verführung der Nazis eines gemeinsam: Sie wird kaum bemerkt bzw. man sieht bewußt durch die Finger. Es liegt in der Natur von “Verführung”, daß sie von Vielen nicht bemerkt wird  und das Wenige Kapital daraus schlagen.

Die Legalisierung der Homosexualität und vieler anderer sexueller Sünden in der Kirche und in der Gesellschaft heute bedeutet, daß der Bekenntnisfall („status confessionis“) wieder da ist. Die Legalisierung der sexuellen Sünden wird die Kirche weltweit und die ganze Menschheit in den bodenlosen Abgrund führen. Aber keiner heute und zwar in einem buchstäblichen, mathematischen Sinne steht auf, um eine neue “Bekennende Kirche” zu gründen, die den biblischen Befund wieder zur Richtschnur für das Sexualleben machen würde. Mag sein, daß etliche Evangelikale einen strikteren Standpunkt einnehmen, was sexuelle Sünden angeht, aber sie scheiden aus wegen ihrer schändlichen Wiedertaufe. Durch die schändliche Wiedertaufe ist es ausgeschlossen, daß sie die Sünden überwinden, für die sie andere so gerne anklagen. Sie leben selber in den Sünden, wofür sie andere richten (in den USA gibt es immer wieder große Skandale wegen evangelikaler Prediger, die in schwere Sünden fallen). “Bekenntnisfall” bedeutet, daß jeder wirkliche Geistliche und jeder wirkliche Christ sich zur Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes stellen muß, auch wenn er dadurch (enorme) Probleme bekommt mit den etablierten Kirchen und dem Staat. Wenn sich heute z. B. ein Geistlicher strikt auf den biblischen Befund stützt, dann wird er mit Sicherheit seine Arbeitsstelle verlieren und dann kann er als Helfer auf dem Bau, Kurierfahrer, Getränkefahrer oder dergleichen arbeiten (malochen). Aber um seines Seelenheiles willen sollte man das in Kauf nehmen, statt falsch zu lehren und seine Besoldung zu sichern.

Es ist heute also niemand mehr da, der die christliche Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes hochhält. Wie gesagt, die Evangelikalen scheiden aus, denn ihr ganzes frommes Gerede ist purer Wahn und Einbildung, Fanatismus – da ist nichts ‘hinter. Sie reden so schön vom allerheiligsten Christentum, vom irrtumsfreien Wort Gottes, von Jesus, vom Kreuz und Vergebung, etc.,  aber was sie in Wirklichkeit haben ist nur eine Fiktion des Christentums, pure Einbildung, denn es fehlt ihnen der echte, metaphysische Jesus, mit dem wir durch die sakramentale Taufe verbunden werden. Die Wiedertaufe macht die sakramentale Taufe unwirksam (natürlich kann man sich ggf. von einer Wiedertaufe wieder lossagen und zu seiner sakramentalen Taufe, meist Kindertaufe, zurückkehren).

Ich bin mir sicher, daß heute jedem katholischen und jedem evangelischen Geistlichen klar ist, daß eine Legalisierung sexueller Sünden (Homosexualität, Ehebruch, Hurerei, etc.) mit dem Befund der Bibel nicht vereinbar ist. Im Gegenteil, aufgrund des biblischen Befundes müßte man jegliche Legalisierung sexueller Sünden strengstens verurteilen.

Wir alle wissen, daß sowohl katholische als auch evangelische Geistliche gut bezahlt (besoldet) werden. Der Beruf des Pfarrers bzw. Priesters gehört zu den wenigen Berufen in Deutschland, wo man Geld dafür bekommt, daß man Schaden anrichtet. Im Allgemeinen werde Unheilstifter bestraft, Pfarrer aber und Priester bekommen sogar noch Geld für ihr übles Tun.

Wenn man also ein gewissenloser Mensch ist, für den nur zählt, daß man einen gut gefüllten Bauch, ein schönes Haus, gute Kleidung, etc., sprich ein sehr angenehmes Leben (Wohlleben) auf Erden hat, dann wird man am besten Pfarrer oder Priester.

Hauptteil

Lesen Sie zuerst die Geschichte, wie Bileam das Volk Israel für den Moabiter-König Balak verfluchen sollte, Gott aber den Fluch in Segen verwandelte: 4. Mose 22-24 (bitte anklicken!)

4. Mose 22, 1-13

Danach zogen die Israeliten weiter und lagerten sich im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho. Und Balak, der Sohn Zippors, sah alles, was Israel den Amoritern angetan hatte. Und die Moabiter fürchteten sich sehr vor dem Volk, das so groß war, und den Moabitern graute vor den Israeliten. Und sie sprachen zu den Ältesten der Midianiter: Nun wird dieser Haufe auffressen, was um uns herum ist, wie ein Rind das Gras auf dem Felde abfrisst. Balak aber, der Sohn Zippors, war zu der Zeit König der Moabiter. Und er sandte Boten aus zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Petor, das am Euphrat liegt, ins Land der Söhne seines Volks, um ihn herbeizurufen, und ließ ihm sagen: Siehe, es ist ein Volk aus Ägypten gezogen, das bedeckt das ganze Land und lagert mir gegenüber. So komm nun und verfluche mir das Volk, denn es ist mir zu mächtig; vielleicht kann ich’s dann schlagen und aus dem Lande vertreiben; denn ich weiß: Wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht. Und die Ältesten der Moabiter gingen hin mit den Ältesten der Midianiter und hatten den Lohn für das Wahrsagen in ihren Händen und kamen zu Bileam und sagten ihm die Worte Balaks. Und er sprach zu ihnen: Bleibt hier über Nacht, so will ich euch antworten, wie mir’s der HERR sagen wird. Da blieben die Fürsten der Moabiter bei Bileam. Und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind die Leute, die bei dir sind? 10 Bileam sprach zu Gott: Balak, der Sohn Zippors, der König der Moabiter, hat zu mir gesandt: 11 Siehe, ein Volk ist aus Ägypten gezogen und bedeckt das ganze Land. So komm nun und verfluche es; vielleicht kann ich dann mit ihm kämpfen und es vertreiben. 12 Gott aber sprach zu Bileam: Geh nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet. 13 Da stand Bileam am Morgen auf und sprach zu den Fürsten Balaks: Geht hin in euer Land; denn der HERR will’s nicht gestatten, dass ich mit euch ziehe.

Bileam scheint also zunächst tatsächlich ein Prophet des Herrn gewesen zu sein, denn Gott spricht mit ihm und Bileam hört auf Gott ohne Widerrede. Machen wir uns bewußt, daß es wirklich etwas außergewöhnliches war, daß Gott mit hörbarer Stimme mit Bileam redete – er erfuhr tatsächlich die Gegenwart Gottes, war also ein Geistlicher.

Hätten wir nur diesen Text 4. Mose 22, 1-13, dann müßten wir schlußfolgern, daß Bileam ein hervorragender Mann Gottes war, denn Gott sprach direkt mit ihm.

Aus weiteren Abschnitten der Bibel erhellt jedoch, daß Bileams Herz nicht fest war und schauen wir nun den obigen Text etwas genauer an:

“Wer sind die Leute, die bei dir sind?”

Wenn wir allerdings diesen Satz anschauen, dann schwingt da doch eine “kleine” Ermahnung an Bileam mit. Gott rügt ihn praktisch dafür, daß er die Boten Balaks überhaupt ins Haus aufgenommen hatte. Und wie konnte er überhaupt annehmen, es sei nötig, wegen dieser Sache extra den Herrn zu befragen. Es war eindeutig, daß die Boten Balaks böse waren und daß sie Böses von ihm verlangten. Eigentlich hätte Bileam mit den Boten Balaks gar nicht reden dürfen, geschweige denn sie bei sich aufnehmen, sondern hätte sie gleich von sich wegschicken sollen. Es war wahnwitzig, daß er annahm, Gott könne ihm in der Nacht gegenteiligen Bescheid geben bei einer so klaren Angelegenheit.

“und hatten den Lohn für das Wahrsagen in ihren Händen “

Der Lohn für das Wahrsagen war das Problem. Beim Anblick des Wahrsagerlohnes verlor Bileam die Kontrolle über sich und kam auf völlig abwegige Gedanken: Er hoffte, Gott würde ihm während der Nacht eine Genehmigung geben, das Volk Israel zu verfluchen.

Gott aber sprach zu Bileam (in der Nacht; R. B.): “Geh nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet.”

Nach diesem Wort Gottes hätte die Sache endgültig erledigt sein sollen und zunächst schien sie tatsächlich erledigt gewesen zu sein:

“Da stand Bileam am Morgen auf und sprach zu den Fürsten Balaks: Geht hin in euer Land; denn der HERR will’s nicht gestatten, dass ich mit euch ziehe.”

Die Boten Balaks machen allerdings einen zweiten Versuch und haben Erfolg (allerdings nur bei Bileam):

4. Mose 22, 20 Da kam Gott in der Nacht zu Bileam und sprach zu ihm: Sind die Männer gekommen, dich zu rufen, so mach dich auf und zieh mit ihnen; doch nur was ich dir sagen werde, sollst du tun.

Hatte Gott seine Meinung geändert? Nein, sondern er war schon dabei, sich von Bileam abzuwenden, Bileam seine eigenen Wege gehen zu lassen. Gott sagt gleichsam zu Bileam, der im tiefsten Inneren seines Herzens nicht mehr auf ihn hören will: “Dann mach doch, was Du willst!” Im Grunde begann der Abfall Bileams vom Glauben an den Gott Israels schon in dem Moment, wo er Balaks Boten bei sich aufnahm und übernachten ließ – da überschritt er schon eine rote Linie.

4. Mose 22, 32 Und der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich habe mich aufgemacht, um dir zu widerstehen; denn dein Weg ist verkehrt in meinen Augen.

Bileams Reittier, die Eselin, sah den Engel Gottes, der den Weg versperrte. Es war also ironisch bzw. sarkastisch gemeint, als Gott zu Bileam gesprochen hatte: “So mach dich auf und zieh mit ihnen”.

Gott aber kannte das Herz Bileams, das nicht ungeteilt bei dem Herrn war, und ließ ihn weiterziehen. Indem Bileam weiterzieht, bringt er selbst das Gericht über sich.

Bileam, der nun innerlich mit Gott gebrochen hatte, und dies offenbar werden ließ, indem er weiterzog, wurde aber von Gott gezwungen seine Willen zu tun. Gott hat ihn offensichtlich in ein Ekstase bzw. Trance-Zustand versetzt, sodaß er nicht vermochte, Israel zu verfluchen, sondern es segnen mußte.

5Mo 23,6 Aber der HERR, dein Gott, wollte Bileam nicht hören und wandelte dir den Fluch in Segen um, weil dich der HERR, dein Gott, lieb hatte.

Daß Bileam wirklich vom Herrn abgefallen ist und zu einem bösen Menschen degenerierte wird ganz sicher bewiesen durch die Tatsache, daß der Herr ihn zusammen mit den Midianitern unter den Bann getan hat und dieser Bann wurde auch vollstreckt:

4Mo 31,8 Samt diesen Erschlagenen töteten sie auch die Könige der Midianiter, nämlich Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.

Wenn wir dann das Neue Testament lesen, wird endgültig klar, was Bileams Problem war:

2Petr 2,15 Sie verlassen den richtigen Weg und gehen in die Irre und folgen dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Ungerechtigkeit liebte,

Jud 11 Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs.

Offb 2,14 Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.

Für das Folgende trug Bileam die Verantwortung:

4. Mose 25

Und Israel lagerte in Schittim. Da fing das Volk an zu huren mit den Töchtern der Moabiter; die luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter. Und das Volk aß und betete ihre Götter an. Und Israel hängte sich an den Baal-Peor. Da entbrannte des HERRN Zorn über Israel und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem HERRN auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des HERRN von Israel wende. Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben. Und siehe, ein Mann aus Israel kam und brachte unter seine Brüder eine Midianiterin vor den Augen des Mose und der ganzen Gemeinde der Israeliten, die da weinten vor der Tür der Stiftshütte. Als das Pinhas sah, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, stand er auf aus der Gemeinde und nahm einen Spieß in seine Hand und ging dem israelitischen Mann nach in die Kammer und durchstach sie beide, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Leib. Da hörte die Plage auf unter den Israeliten. Es waren aber durch die Plage getötet worden vierundzwanzigtausend. 10 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 11 Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, hat meinen Grimm von den Israeliten gewendet durch seinen Eifer um mich, dass ich nicht in meinem Eifer die Israeliten vertilgte. 12 Darum sage: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens, 13 und dieser Bund soll ihm und seinen Nachkommen das ewige Priestertum zuteilen, weil er für seinen Gott geeifert und für die Israeliten Sühne geschafft hat. 14 Der israelitische Mann aber, der erschlagen wurde mit der Midianiterin, hieß Simri, der Sohn Salus, der Oberste einer Sippe der Simeoniter. 15 Die midianitische Frau, die auch erschlagen wurde, hieß Kosbi, eine Tochter Zurs, des Hauptes eines Geschlechtes unter den Midianitern. 16 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 17 Tut den Midianitern Schaden und schlagt sie;  18 denn sie haben euch Schaden getan mit ihrer List, die sie gegen euch geübt haben durch den Peor und durch ihre Schwester Kosbi, die Tochter eines Obersten der Midianiter, die erschlagen wurde am Tag der Plage, die um des Peor willen kam.

Strafe für Bileam dafür:

4Mo 31,8 Samt diesen Erschlagenen töteten sie auch die Könige der Midianiter, nämlich Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige der Midianiter. Auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.

Und da schließt sich der Kreis. Mögen auch einige unserer modernen Geistlichen einstmals Männer Gottes also wirkliche Geistliche gewesen sein, so haben sich doch allem Anschein nach mittlerweile alle verführen lassen durch den “Lohn der Ungerechtigkeit”, das Geld, sprich ihre monatliche Besoldung. Und um diese Besoldung nicht zu verlieren, predigen sie ihren Schäfchen, sie könnten ruhig materialistisch sein (das ist aber die Anbetung de Götzen Mammon) und sexuell unzüchtig leben. Die Verfluchten unter den Katholiken (gewöhnliche kath. Gemeindeglieder) und Protestanten (gewöhnliche evan-gelische Gemeindeglieder) werden solche Boschaft bereitwillig annehmen und sich Materialismus und sexueller Ausschweifung hingeben, annehmend, sie würden deswegen des Seelenheils nicht verlustig gehen. Die Gesegneten unter den Protestanten und den Katholiken werden ihre Kirche für immer verlassen und sich zusammentun, um eine neue Reformation zu starten – der Bekenntnisfall (“status confessionis“) ist da.

Wenn schon den alten Bileam der Bann Gottes getroffen hat, wieviel mehr wird Gott die modernen Geistlichen richten, die ihre Schäfchen zu sexueller Unzucht und Materialismus verführen.

Was ist Materialismus?:

Krankhafte Vorsorge für die Zukunft (z. B. Lebensversicherungen, Anhäufung von Vermögen und Besitztümern, etc.), Statusdenken (teures Auto, Haus, Kleidung, Urlaubsreisen; Trachten nach hoher beruflicher Position, Trachten nach hohem Bildungsabschluss, etc.), Wohlleben (teures Essen und Getränke, teure Urlaubsreisen, teure Wohnung, etc.).

Was ist sexuelle Unzucht?:

Homosexualität, Ehebruch, Hurerei, wilde Ehe, Anschauen von Pornographie, etc.

Anmerkung zu den katholischen Priestern:

Selbst wenn ein katholischer Priester seinen Schäfchen Materialismus und sexuelle Unzucht nicht erlauben würde, wäre er immer noch nicht ein wirklicher Geistlicher in den Augen Gottes. Wollte ein katholischer Priester zu einem echten Geistlichen werden, müßte er auch das Papsttum verwerfen, die falsche Lehre von der Gerechtigkeit aus Werken, die falsche Lehre von der Eucharistie, etc. Natürlich würde die katholische Kirche ihn dann sofort rauswerfen, was zum Verlust seiner Besoldung führen würde. Dafür allerdings würde er seine liebe Seele erretten. Und für das Heil seiner Seele kann man ruhig als LKW-Fahrer, Altenpflegehelfer, Briefträger oder sonstiges arbeiten.

Was ist der Kern des wahren, christlichen Glaubens?

Das ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb; er lebt,  um uns heilig zu machen.

Das ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

Wir sollen nun umkehren von unseren Sünden (das heißt Buße tun) und dieses Evan-gelium für wahr halten. Das ist der allererste Anfang.

Jesus starb vor sehr langer Zeit und in einem weit entfernten Land.

Es taucht die berechtigte Frage auf:

Was hat sein Tod und seine Auferstehung mit mir zu tun?

Nun, dies macht die sakramentale Taufe, die alle Schranken von Raum und Zeit durch-bricht, daß Jesu Tod und Auferstehung etwas mit mir zu tun hat.

Durch die sakramentale Taufe (in Deutschland meist Kindertaufe) werde ich metaphysisch mit Jesu Tod und Auferstehung verbunden. Durch die Taufe sterbe und auferstehe ich zusammen mit Jesus. Nach der Taufe bin ich mit ihm gestorben und mit ihm auferstanden (wobei dies erst wirksam wird in meinem Leben, wenn ich auch das Evangelium glaube). Durch die Taufe ist mir Jesu Tod und Auferstehung näher, als z. B. den römischen Soldaten, die ihn damals kreuzigten und bewachten. Nach der Taufe bin ich “der Sünde abgestorben” und “in Christus”. Durch diese zwei Heilstatsachen bzw. Verheißungen kann ich täglich die sündigen Neigungen (z. B. Unzucht und Materialismus) meines Leibes überwinden. Der Leib ist nach wie vor sündig in sich selbst. Dennoch bin ich als Gesamtpersönlichkeit frei von der Sünde. Das heißt ich muß das, was mir als Ge-samtpersönlichkeit gilt, täglich gegenüber meinem sündigen Leib durchsetzen. Durch diese tägliche Übung wird das Für-wahr-halten, daß Jesus für mich starb und auferstand, zum wirklichen Glauben. Das ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit.

Bonhoeffer: Der Gehorsame glaubt und der Glaubende ist gehorsam.

Die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel, aber die Grundvoraussetzung dafür, ein Überwinder-Leben führen zu können. Nur wer überwindet, der glaubt wirklich und wird schließlich das ewige Leben in der Gemeinschaft mit Gott und dem Lamm ererben.

Offb 3,12 Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen.

Für solche, die schon als Kind bzw. Säugling sakramental getauft wurden:

Egal, ob Sie durch einen kath. Priester oder einen evang. Pfarrer getauft wurden, Ihre Taufe ist gültig. Falls Sie jetzt als Erwachsener erst das Evangelium hören, Buße tun und an Jesus glauben, dann können Sie sich einfach auf ihre Kindertaufe beziehen und die Kraft der Taufe wird dann sofort wirksam – Sie empfangen den Heiligen Geist. Sie brauchen keine erneute Taufe bzw. eine erneute Taufe ist sogar strengstens untersagt. Wiedertaufende Freikirchen sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen und alle gewöhnlichen Glieder jener Freikirchen samt ihren Leitern und Ältesten werden in der Hölle landen.

Die römisch-katholische Kirche ist von ihrem Herrn, Jesus, abgefallen und hurt mit der Welt bzw. dem Teufel. Dennoch ist die Kindertaufe durch einen kath. Priester gültig!!!

Warum?

Die Gültigkeit der Kindertaufe ist vom (ggf. miserablen) Zustand der Kirche unabhängig. Die Taufe kommt direkt von Gott und wird von der Kirche nur zelebriert. Der unsichtbare Täufer ist Gott selbst. Der Inhalt eines Päckchens ist vom Zustand des Postboten unabhängig – so ist auch die Taufe vom Zustand der Kirche unabhängig. Die Kirche “stellt die Taufe sozusagen nur zu”, aber sie selbst ist und bleibt immer etwas Göttliches.

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Erklärung von schwierigen Stellen der Offenbarung (Apokalypse)

1. “was in Kürze geschehen soll”; “denn die Zeit ist nahe” (Offenb. 1, 1-3)

Johannes schrieb die Offenbarung vor ca. (ganz grob) 1900 Jahren auf. Dieses Werk des Johannes nennt man Buch der Offenbarung oder auch einfach nur Offenbarung. Ich vermute, wenn man heute eine Meinungsumfrage machen würde, ob die Apokalypse schon stattgefunden habe, gerade stattfinde oder ob sie noch in der Zukunft liege, dann würden doch sicherlich die Meisten antworten, sie läge noch in der Zukunft. Angenommen, die Apokalypse würde noch in der Zukunft liegen, dann hätten “wir” allerdings wieder ein Argument mehr (ironisch gemeint) gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel. Die Wirklichkeit (Realität) ist jedoch die, daß wir uns mitten in der Apokalypse befinden bzw. mitten in den Ereignissen, die in der Offenbarung geschildert werden. Viele Ereignisse, von denen in der Offenbarung die Rede ist, haben bereits stattgefunden und es ist historische Wirklichkeit, daß unmittelbar nachdem Johannes die Offenbarung aufgeschrieben hatte, die ersten apokalyptischen Ereignisse eintraten. Die Aussagen “was in Kürze geschehen soll”; “denn die Zeit ist nahe” waren also wahr – Johannes schrieb tatsächlich Schilderungen über zum Teil zeitnahe zukünftige Ereignisse auf, also Worte Gottes, der allein in die Zukunft schauen kann. Wir haben hier also kein Argument gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel sondern im Gegenteil für die Glaubwürdigkeit der Bibel.

Begriffeserklärung “Apokalypse”: Das Wort “Apokalypse” hat mindestens zwei Bedeutungen: Einerseits versteht man darunter eine Zeit des Untergangs und Zusammenbruchs (apokalyptische Ereignisse), andererseits meint “Apokalypse” einfach das Buch, das Johannes geschrieben hat, das Buch der Offenbarung. Der Zusammenhang zwischen dem, was man allgemein (der Durchschnittsbürger) unter Apokalypse versteht, und dem Buch der Offenbarung ist der, daß im Buch der Offenbarung wirklich apokalyptische Ereignisse geschildert werden. Und einfach weil “Offenbarung” auf griechisch “Apokalypse (Αποκάλυψη)” heißt, hat man das Wort “Apokalypse” in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen, um damit eine Zeit extrem schreck-licher Ereignisse zu beschreiben.

In Kapitel 8 und 9 der Offenbarung geht es nicht um astronomische Ereignisse, sondern dies sind Metaphern (siehe Auslegung Kap. 8 und Kap. 9). In Kap. 8 und 9 der Offen-barung geht es um Lehrer der christlichen Kirche, die zu Irrlehrern degenerierten – gleichsam Sterne, die vom Himmel vielen.

Der Irrlehrer Marcion z. B. wurde im Jahre 85 nach Christus geboren und starb im Jahre 160 nach Christus. Wieviele Seelen mag er mit seiner verfluchten Irrlehre in den Abgrund gerissen haben? Wahrhaft apokalyptisch! Er wirkte (vielmehr, er richtete gewaltigen Schaden an), unmittelbar nachdem Johannes die Offenbarung aufgeschrieben hatte.

Jemand, der ganz spitzfindig ist, könnte nun noch argumentieren, dann hätte Gott ja sagen müssen: “was in Kürze anfangen soll, zu geschen”, denn Einiges fand tatsächlich erst lange nach Johannes statt (z. B. islamische Expansion – das Gericht des Schwertes des Islam).

Hierauf ist zu antworten, daß die Menschheit schon seit dem ersten Jahrhundert nach Christus mit dem sogenannten “Tier” (siehe Auslegung Offenbarung 13, 1-10), das zum “dritten Weh”, der “siebten Posaune”, gehört, geplagt wird.

Offenbarung 11, 14-15 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell. 15 Und der siebente Engel blies seine Posaune; …

Die alten Römer führten in dem Sinne die Kultur des alten, historischen Babylon wieder ein, daß sie Religion zur Staatsangelegenheit machten und zunehmend gegen Juden und Christen vorgingen. Die Regierung bzw. der Staat, der eigentlich von Gott das Amt hat, zum Wohl aller Bürger für Recht und Ordnung zu sorgen, wurde selbst zum kriminellen Feind eines Teiles seiner Bürgerschaft, nur weil diese Juden oder Christen waren. Hierdurch degenerierte das römische Reich zu einem “Tier”, einer Bestie, einem Un-geheuer. Dieser Zustand hat sich übrigens in den 2000 Jahren der Geschichte der Menschheit nach Christus nicht geändert – auch noch heute regiert das “Tier” in Form der Staaten, die auf das römische Reich folgten. Die heutige Religion des “Tieres” ist eine Art “aufgeklärtes Christentum” (die Amerikaner nennen es Zivilreligion), das überall durchgesetzt wird. Dieses “aufgeklärte Christentum” ist aber dem echten Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes diametral entgegengesetzt. Dieses “aufgeklärte Christentum” ist strenggenommen Teufelsanbetung, Götzendienst – und das wird heute in den etablierten Kirchen in Deutschland gelehrt.

Was ist das Problem?

Verstehen Sie doch, lieber Leser, im römischen Reich war die Anbetung der griechischen bzw. römischen Götter die legale Religion, die öffentlich etablierte Religion. Was in Wirklichkeit Götzendienst und Teufelsanbetung war, galt als “öffentlich-rechtlich”, staatlich anerkannt, staatlich geprüft. Und das ist eben das Apokalyptische an der Sache, daß wenn ein Bürger des alten, römischen Reiches der vom Staat verordneten Religion folgte, er sich (vielleicht unbewußt) geradewegs auf dem Ritt in die Hölle befand, vielleicht sich selber rechtfertigend, er folge ja nur dem, was seine Oberen ihm vorschrieben. Das völlig verzerrte Christentum, das heute in den etablierten Kirchen in Deutschland gelehrt wird, führt genauso in die Hölle wie die Anbetung der griechischen oder römischen Götter (Götzen) im alten, römischen Reich.

Siehe “römische Religion“.

2. “Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,” (Offenb. 1, 4)

Was sind die sieben Geister vor seinem Thron?

Das ist einfach der eine Heilige Geist, eine Person der Gottheit. “Sieben” soll nur ausdrücken, daß der Heilige Geist für jede einzelne Ortsgemeinde so uneingeschränkt da ist, als ob es die einzige Gemeinde auf Erden wäre. Keine christliche Gemeinde kommt ohne den Heiligen Geist aus (siehe Auslegung Offenb. 3, 1-6). Der Heilige Geist macht uns nicht nur die Erlösung groß, die in Christus Jesus ist, sondern drängt uns auch dazu, nicht gesetzlos zu leben (siehe Auslegung Offenb. 4). Das Gesetz der Thora ist auch für den Christen gültig – nur daß der Christ nicht versucht, das Gesetz aus dem “Fleisch” heraus zu halten, sondern er erfüllt das Gesetz durch ein Leben in Christus, geleitet vom Heiligen Geist. Wer versucht das Gesetz (z. B. die zehn Gebote) aus eigener (natürlicher) Kraft zu halten, der wird immer zu kurz kommen – er wird letztlich immer gegen eines oder mehrere Gebote verstoßen. Dagegen bildet das Gesetz für den Christen die absolute Untergrenze seines sittlich-moralischen Verhaltens. Falls er ein normales Christenleben führt, wird er in der Regel weit oberhalb der Untergrenze bleiben, also durch die Kraft des Heiligen Geistes sogar mehr tun, als das Gesetz verlangt. Sackt er aber so weit ab, daß er anfängt, regelmäßig Gebote zu brechen, ist er in Gefahr vom Glauben an Jesus abzufallen. Das, was also für den orthodoxen Juden, falls er das Gesetz der Thora überhaupt richtig versteht, das Maximum an Frömmigkeit ist, das ist für den Christen nicht nur das Minimum sondern sogar schon der Abfall vom Glauben. Unerhört, aber wahr und der biblische Befund.

3. “Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde.” (Offenb. 1, 7)

Die Wiederkunft Jesu wird weltweit wahrgenommen werden von allen Menschen.

Die auf der Erde Lebenden werden sich aber nicht freuen über seine Wiederkunft, denn:

Hebr 6,6 und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.

Hebr 10,29 Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?

Die ganze Christenheit heute (einschließlich der Evangelikalen, die wegen der schändlichen Wiedertaufe gar nicht zur Christenheit gehören) hat Jesus zu einem reinen Sündenbock degradiert – ein Götze. Jesu Opfer am Kreuz wird als reines Sühneopfer gesehen. Man will die Vergebung der Sünden, aber man will nicht von den Sünden befreit werden durch die Kraft seines Todes und seiner Auferstehung. Das ist  natürlich Teufelsanbetung und hat mit dem wahren Christentum gar nichts zu tun bzw. ist das Gegenteil davon. Und so befindet sich die abgefallene Christenheit heute auf einer Stufe mit jenen mörderischen, römischen Soldaten, die vor ca. 2000 Jahren Jesus durchbohrten.

Johannes 19, 31-37 31 Weil es aber Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz bleiben sollten den Sabbat über – denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag -, baten die Juden Pilatus, dass ihnen die Beine gebrochen und sie abgenommen würden. 32 Da kamen die Soldaten und brachen dem Ersten die Beine und auch dem andern, der mit ihm gekreuzigt war. 33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern einer der Soldaten stieß mit dem Speer in seine Seite, und sogleich kam Blut und Wasser heraus. 35 Und der das gesehen hat, der hat es bezeugt, und sein Zeugnis ist wahr, und er weiß, dass er die Wahrheit sagt, damit auch ihr glaubt. 36 Denn das ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde (2.Mose 12,46): »Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.« 37 Und wiederum sagt die Schrift an einer andern Stelle (Sacharja 12,10): »Sie werden den sehen, den sie durchbohrt haben.«

Jetzt kommt aber der Hammer:

Jene römische Soldaten, die Jesus hingerichtet hatten, scheinen gläubig geworden zu sein, als sie sahen, wie Jesus starb und unter welchen Umständen. Es sieht aber übrigens so aus, daß die Soldaten, die Jesu Tod miterlebt hatten und die Soldaten, die Jesus in die Seite stachen, nicht die gleichen waren (Joh. 19, 33 läßt darauf schließen, daß die Soldaten, die Jesus in die Seite stachen, erst von seinem Tod erfuhren, als sie zu ihm kamen, als er schon tot war und dabei seine Tod feststellten – sie konnten also seinen Tod nicht miterlebt haben).

Mt 27,54 Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus (am Kreuz; R. B.) bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!

Lk 23,47 Als aber der Hauptmann sah, was da geschah, pries er Gott und sprach: Fürwahr, dieser (Jesus am Kreuz; R. B.) ist ein frommer Mensch gewesen!

Wie wir wissen, gibt es zwei Auferstehungen der Toten: Erst die Gläubigen und ca. 1000 Jahre danach die Ungläubigen.

Alle toten Gläubigen und somit auch jene römische Soldaten, die Jesus gekreuzigt haben, werden bei der ersten Auferstehung dabei sein und somit den sehen, der durchstochen wurde (von ihren ungläubigen Kameraden) – Jesus wird sie aber nicht richten. Er wird dann in der Gestalt Gottes erscheinen und jene richten, die ihn “duchstochen” haben, indem sie mutwillig sündigten, trotzdem sie wußten, daß Jesus für sie gestorben und auferstanden war. So wie Joh. 19, 31-37 formuliert ist, werden wahrscheinlich auch die Soldaten gerichtet, die Jesus in die Seite stachen. Sie hätten ihn ja auch endgültig getötet durch Brechen der Beine, wenn er nicht schon tot gewesen wäre – das aber wäre Mord am Sohn Gottes gewesen. Jene Soldaten können unmöglich gläubig gewesen sein.

Jene Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, werden sich freuen, wenn sie ihren Herrn sehen, der ihnen ihre schwere Sünde (das sie Jesus gekreuzigt hatten) vergeben hat, aber die abgefallene Menschheit, die ihn durch ihre Sünden abermals kreuzigte, wird in tiefste Traurigkeit bzw. Depression fallen (wehklagen), wenn Jesus in der Gestalt Gottes kommt, um sie zu richten.

Lieber Leser, hätten Sie erwartet, daß die Auslegung der obigen Stelle uns zu diesem Ergebnis führen würde? Wohl nicht. Sie sind eben auch ein Kind dieser modernen Gesellschaft mit ihrer Pseudo-Religion. Die Vorstellung eines Weihnachts-Jesus, des ewigen Kindleins in der Krippe, wird dieser Welt aber bald genommen werden und sie werden wehklagen. Nicht jene römische Soldaten (die Jesus gekreuzigt hatten), die man vielleicht als die großen Übeltäter betrachtete, werden gerichtet werden, sondern sie selbst. Und, lieber Leser, das ist eben auch apokalyptisch, daß uns das “Tier” durch seine staatlich etablierte Pseudo-Religion so verwirrt hat, daß wir die Dinge genau umgekehrt sehen, wie sie in Wirklichkeit sind. Frohgemut reiten wir auf dem “Tier” (antichristliche Regierungen) in Richtung Hölle.

Sach 12,10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie (die abgefallene Menschheit; R. B.) werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn (Weihnachts-Jesus; R. B.) klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen. (das ist die Trauer um ein gestorbenes Kind; Gott wird uns unserer falschen Vorstellung von Jesus berauben und so “stirbt” das ewige Kindlein in der Krippe; R. B.)

Jesus Christus kann die schlimmsten Sünder erretten, wenn sie Buße tun. Jeder Mensch, auch der böseste, schlechteste, boshafteste auf Erden, wird bei Christus Vergebung finden, wenn er ehrlich umkehrt von seinen Sünden, Buße tut. (siehe die römischen Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, aber umkehrten und glaubten)

4. “Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.” (Offenb. 1, 18)

und

Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf:” (Offenb. 3, 7)

Der Schlüssel Jesu ist seine Gottesfurcht. Weil Jesus so gottesfürchtig ist bzw. war, hat Gott ihm die Macht verliehen, den Schlüssel zur Lösung aller Probleme zu haben. Für Jesus gibt es in einem mathematischen Sinne keine unlösbaren Probleme, es gibt für ihn kein unlösbares Problem. Er befreite Petrus, Paulus und Silas aus verschlossenen, bewachten Kerkern auf wundersame Weise.

Apostelgeschichte 16, 23-34 23 Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gefängnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen. 24 Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block. 25 Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie. 26 Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, sodass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen und von allen fielen die Fesseln ab. 27 Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offen stehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. 28 Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! 29 Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. 30 Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? 31 Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! 32 Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren. 33 Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen 34 und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war.

“und von allen fielen die Fesseln ab.”

Das war eine “sakramentale” Befreiung von Fesseln, denn in dem Moment, wo die sichtbaren Fesseln von den Gefangenen abfielen, löste Jesus auch die unsichtbaren Fesseln ihre Seelen. Jesus wendet hier seine absolute Schlüsselgewalt dreimal an:

  • die Gefangenen werden sichtbar und unsichtbar von Fesseln befreit
  • Paulus und Silas wird der Weg in die Freiheit gebahnt
  • auch die Seelen des Kerkermeisters und seiner Familie werden befreit

Siehe Psalm 107. (Vers 10-20 Die da sitzen mussten in Finsternis und Dunkel, gefangen in Zwang und Eisen, 11 weil sie Gottes Geboten ungehorsam waren und den Ratschluss des Höchsten verachtet hatten, 12 sodass er ihr Herz durch Unglück beugte und sie dalagen und ihnen niemand half,  13 “die dann zum HERRN riefen in ihrer Not” und er half ihnen aus ihren Ängsten 14 und führte sie aus Finsternis und Dunkel und zerriss ihre Bande: 15 “Die sollen dem HERRN danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut, 16 dass er zerbricht eherne Türen und zerschlägt eiserne Riegel. 17 Die Toren, die geplagt waren um ihrer Übertretung und um ihrer Sünde willen, 18 dass ihnen ekelte vor aller Speise und sie todkrank wurden, 19 “die dann zum Herrn riefen in ihrer Not” und er half ihnen aus ihren Ängsten, 20 er sandte sein Wort und machte sie gesund und errettete sie, dass sie nicht starben:)

Apostelgeschichte 12, 6-11 6 Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte (zur Hinrichtung; R. B.), schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. 10 Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel. 11 Und als Petrus zu sich gekommen war, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes errettet hat und von allem, was das jüdische Volk erwartete.

5. “Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden” (Offenb. 2, 2)” 

Was oder wer sind die “Bösen”?

Das können nur unbußfertige Sünder sein. Aus christlicher Sicht wird jemand erst dann absolut böse, wenn er das Evangelium verwirft oder vom Glauben an Jesus wieder abfällt. Alle Menschen haben die sündige Natur des gefallenen Adam biologisch geerbt. Gott bietet uns Erlösung von dieser sündigen Natur an durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Wenn wir aber das Evangelium verwerfen oder vom Glau-ben an Jesus wieder abfallen, können wir unsere Sünden überhaupt nicht mehr damit entschuldigen, daß wir sagen, wir hätten ja Adam’s sündige Natur geerbt und könnten folglich gar nicht anders, als sündigen – es sei ein unwiderstehlicher Zwang. Gott bot uns ja einen Ausweg an und wenn wir das ablehnen, dann sind wir voll verantwortlich für unsere Sünden, trotz der Tatsache, daß wir die sündige Natur Adam’s geerbt haben.

Was sind falsche Apostel?

Siehe dazu: 2. Korinther 11 (selbsterklärend)

6. “Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut – du bist aber reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans.” (Offenb. 2, 9)

Was bedeutet Lästerung?

Das ist, wenn man das Wirken des Heiligen Geistes als Wirken des Satans bezeichnet. Das ist eine Sünde, die nicht vergeben werden kann. Als Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes Wunder tat, sagten die (sogenannten) Juden zu ihm, er hätte seine Kraft vom Teufel. Das war natürlich unerhört. Übrigens geht es hier um diejenigen Menschen, die war auch heute noch in unserem Sprachgebrauch als Juden bezeichnen, wobei strenggenommen man heute vielleicht sagen müßte: “Orthodoxer Jude”. Diese Juden sagen natürlich von sich selbst, sie seien Juden und auch die (geistlich dumme) Welt nennt sie Juden, aber in den Augen Gottes sind sie die Synagoge Satans.

Was bedeutet Synagoge Satans?

Eben weil die Juden, Jesus, den Sohn Gottes, lästern, sind sie die Synagoge Satans.

Würde heute eine große Erweckung geschehen und viele Namenschristen (unechte Christen in der evangelischen Landeskirche, der römisch-katholischen Kirche und bei den Evangelikalen) würden wirklich Buße tun über ihre Sünden, an Jesus glauben und Kraft aus ihrer (sakramentalen) Kindertaufe schöpfen, die sie mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbindet, dann würden viele dieser Erweckten auch von körperlichen Krankheiten geheilt werden. Mit der Heilung von körperlichen Krankheiten würde Gott die Heilung der Seele unterstreichen – es wären sozusagen sakrale Heilungen. Was unsichtbar an der Seele geschieht, würde man sichtbar an den geheilten Körpern der Bekehrten sehen.

Nun zum Punkt: Die heutigen Juden würden wiederum dies als eine Wirkung Satans betrachten – natürlich ein Unding, unerhört. Indem sie die Kirche der Erweckten (ggf. mit einer eigenen, frommen Kirchenleitung) lästern würden als Behausung Satans, würden sie auch den Heiligen Geist lästern, der in Wahrheit in der erweckten Kirche wohnt. So würde sich erneut manifestieren, daß die Juden die Synagoge Satans sind.

Gebet: “Herr (Kyrios), Jesus, öffne deinem Volk, den Juden, die Augen, daß sie dich endlich nach ca. 2000 Jahren als Messias anerkennen und annehmen; gib ihnen die Buße zum Heil”

Solange dies Gebet nicht erhört wird, bleiben die Juden die Synagoge Satans. Traurig, aber wahr (natürlich muß man einen Unterschied machen zwischen säkularisierten Juden und orthodoxen Juden). Dies hier hat übrigens überhaupt nichts mit rassischem Anti-semitismus zu tun, sondern das ist die Feindschaft zwischen Evangelium und Judentum (die Juden haben das Problem, daß sie ihre Heilige Schrift, das Alte Testament, falsch auslegen; wenn sie das Alte Testament richtig auslegen würden, bliebe ihnen nichts anderes übrig, als an Jesus von Nazareth zu glauben und ihn als Messias anzuerkennen)

Die Pfingstler, Charismatiker und alle wiedertaufenden, evangelikalen Gemeinden seien weiterhin verflucht (hauptsächlich ihre Leiter und Ältesten). Ihre Heilungen, Wunder und Austreibungen böser Geister sind tatsächlich eine satanische Show – da hätten die Juden sogar recht. Das Poblem dieser Gemeinden ist die Wiedertaufe, durch die sie von der christlichen Kirche/Christenheit ausgeschlossen sind. Sie haben nicht den sakralen, wirklichen Jesus sondern nur ein Bild von ihm, eine Vorstellung, die völlig ohne Kraft ist. Sie werden vom Teufel noch mehr veräppelt als die “Synagoge Satans”.

7. “Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.” (Offenb. 2, 11)

Was ist der zweite Tod?

Der erste Tod, der leibliche Tod, ist der Tod, den alle Menschen erleiden müssen, ausgenommen fromme Christen, die die Ankunft des Herrn erleben und entrückt werden. Der erste Tod bedeutet für Christen ein “Entschlafen”; “Ungläubige” hingegen müssen den leiblichen Tod in seiner vollen Härte schmecken und spüren – es muß sehr unangenehm sein. Subjektiv verschmilzt bei Ungläubigen der erste Tod mit dem zweiten Tod zu einem Tod, denn ein Toter merkt nicht, wie die Zeit vergeht. Das Gericht Gottes mag in der Wirklichkeit erst in 1000+x Jahren stattfinden, aber der Ungläubige, der heute stirbt, die Augen zumacht, der macht sie (subjektiv) vor Gottes Gerichtsthron sofort wieder auf, wo er zum ewigen Feuersee verdammt wird, das ist der zweite Tod.

Wer durch den Glauben an Jesus seine natürliche Sündhaftigkeit überwindet und Gott und seinen Nächsten liebt, der wird den zweiten Tod nicht erleiden und der erste Tod, der leibliche Tod, wird ein sanftes Entschlafen sein, denn er oder sie stirbt in Christus, der das Leben selbst ist.

8. “Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist; und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.” (Offenb. 2, 13)

Was ist oder war der Thron Satans?

Dies war an die Kirche von Pergamon gerichtet. Pergamon war wahrscheinlich tatsächlich, historisch das Zentrum der griechischen Religion, also aus christlicher Sicht des Aber-glaubens, sprich der Teufelsanbetung und des Götzendienstes. Bedenken Sie aber, lieber Leser, daß jene griechische Religion damals staatlich anerkannt war bzw. sie war die etablierte, öffentlich-rechtliche Religion des alten, römischen Reiches, so wie heute in der westlichen Welt das Christentum (noch; wie lange noch?) die legale, allgemeine Religion ist, wobei allerdings das sogenannte Christentum, das heute im Westen überall durch-gesetzt wird, eine völlige Verzerrung des ursprünglichen Christentums ist – es hat mit dem echten Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes nichts mehr zu tun. In den Augen Gottes und tatsächlich, real war die griechische Religion nichts anderes als Ok-kultismus. Angenommen, lieber Leser, Sie sind Christ und haben einen Nachbarn, der in Okkultismus verstrickt ist, dann werden Sie ihm doch bei Gelegenheit einmal sagen, daß dies eine äußerst gefährliche Sache ist, ein Spiel mit dem leiblichen und dem ewigen Tod. Vor ca. 1900 Jahren hätten Sie aber dafür im römischen Reich den Volkszorn geerntet, denn Okkultimus war damals staatlich legalisiert, das ganz Normale. Übrigens wurde der Zeus-Altar (Pergamon-Altar), der in Pergamon stand, vermutlich der Thron Satans, ausgegraben und nach Berlin gebracht, wo man ihn heute noch besichtigen kann – Angela Merkel wohnt privat genau gegenüber von diesem teuflischen Altar (Pergamon-Museum) – Zufall?

Was ist heute der Thron Satans?

Das ist wahrscheinlich die “United Church of Christ” (beachten Sie das “God is still speaking” im Logo – das ist reine Blasphemie, denn man darf dem Wort Gottes nichts hinzufügen) in den USA, die den Antichristen Barack Hussein Obama ausgebrütet hat und von der ein permanenter Strom von Irrlehren ausgeht.

9. “So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.” (Offenb. 2, 15)

Wer waren die Nikolaiten?

Es ist völlig uninteressant, wer die Nikolaiten historisch waren. Interessant ist nur, wie sie der alten Kirche Schaden zufügten und dadurch sind ihre Nachahmer heute ja definiert. Wir müssen heute auf Leute aufpassen in der Kirche, die den gleichen Schaden anrichten wie die alten Nikolaiten – darum geht es.

Offenb. 2, 14-15 14 Aber einiges habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, die Israeliten zu verführen, vom Götzen-opfer zu essen und Hurerei zu treiben. 15 So hast du auch Leute, die sich in gleicher Weise an die Lehre der Nikolaïten halten.

Die Nikolaiten wollten also den alten Christen weismachen, der Glaube an Jesus sei mit Götzendienst (Teufelsanbetung) und Hurerei vereinbar. Genauso gibt es heute Verführer, die uns weismachen wollen, der Glaube an Jesus sei mit Materialismus und homo-sexuellem Lebensstil oder Ehebruch vereinbar. Übrigens sagte Jesus selbst, daß der Materialismus Götzendienst ist, denn es ist die Anbetung des Götzen Mammon, ein wirklicher Dämon. Jesus sagte auch, wir könnten immer nur einem Herrn dienen und nicht gleichzeitig zweien.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 2, 8-17.

10. “Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.” (Offenb. 2, 20)

Wer war Isebel?

Wer die historische Isebel war, ist völlig uninteressant. Interessant ist nur, wie sie der alten Kirche Schaden zufügte und dadurch sind ihre Nachahmerinnen heute ja definiert bzw. identifiziert. Wir müssen heute auf Frauen aufpassen in der Kirche, die den gleichen Schaden anrichten wie die alte Isebel – darum geht es.

Die alte Isebel wollte also den alten Christen weismachen, der Glaube an Jesus sei mit Götzendienst (Teufelsanbetung) und Hurerei vereinbar. Genauso gibt es heute Ver-führerinnen, die uns weismachen wollen, der Glaube an Jesus sei mit Materialismus und homosexuellem Lebensstil oder Ehebruch vereinbar. Übrigens sagte Jesus selbst, daß der Materialismus Götzendienst ist, denn es ist die Anbetung des Götzen Mammon, ein wirklicher Dämon. Jesus sagte auch, wir könnten immer nur einem Herrn dienen und nicht gleichzeitig zweien.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 2, 18-29.

11. “Euch aber sage ich, den andern in Thyatira, die solche Lehre nicht haben und nicht erkannt haben die Tiefen des Satans, wie sie sagen: Ich will nicht noch eine Last auf euch werfen;” (Offenb. 2, 24)

Was sind die “Tiefen des Satans”?

Glauben wir wirklich, in der Kirche zu Thyatira seien Leute (die Anhänger Ise-bels) herumgelaufen und hätten gesagt: “Wir haben die Tiefen Satans erkannt!” – gleichsam, als ob sie die anderen Gemeindeglieder in ihren Kult einweihen wollten? Durch solch ein plumpes Vorgehen, hätten sich nicht einmal die naivsten Gläubigen verführen lassen.

Nein, es war sicherlich genau anders herum: Die Anhänger Isebels waren so unverfroren, zu behaupten, es wäre satanisch, ein teuflischer Fanatismus, wenn man sich zu sehr von der umgebenden Welt abgrenzen würde durch “unnatürliche” Enthaltsamkeit. Vielleicht sagten sie: “Wie wollen wir jemals Menschen für den Glauben an Jesus gewinnen, wenn wir uns nicht ein wenig an die kulturellen Gegebenheiten der uns umgebenden Welt anpassen?” oder “Diese übertriebene Heiligkeit kommt vom Teufel, der verhindern will, daß Menschen gerettet werden.”

Was war/ist im Gegensatz dazu die Wahrheit?

Die Wahrheit ist, daß die christliche Kirche sich niemals an die sittlich-moralischen Wertmaßstäbe der Welt anzupassen braucht, um Menschen für den Glauben an Jesus zu gewinnen bzw. es wäre sogar sehr böse, wenn die Kirche sich an die Welt anpassen würde unter dem Vorwand des “Menschenfischens”. Und Jesus drohte ja den Anhängern Isebels mit den allerschwersten Strafen. Es war also sein ausgesprochener Wille, daß die Gläubigen von Thyatira sich nicht an die Welt anpassen sollten, sondern sie sollten ihre Heiligkeit bewahren gemäß der ursprünglichen, christlichen Lehre.

Kurz gesagt: Gott kann der Kirche neue Menschen zuführen, auch ohne daß sie Abstriche an ihrer Heiligkeit macht bzw. Gott will nicht, daß die Kirche Abstriche an ihrer Heiligkeit macht, die sie nach dem biblischen Befund für angemessen hält.

12. “wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.” (Offenb. 2, 28)

Was ist der “Morgenstern”?

Damit ist die tödliche Waffe “Morgenstern” gemeint. Die Kirche soll sich in dieser gegenwärtigen Welt nicht selbst abschaffen, indem sie Abstriche an ihrer Heiligkeit macht (siehe Punkt 11), sondern ihre Heiligkeit bewahren und warten bis der verherrlichte Christus zusammen mit ihr  “über diese Welt herfallen wird, um sie unter Anwendung brutalster Gewalt zu vernichten.”

Siehe auch Auslegung Offenbarung 2, 18-29.

13. “Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.” (Offenb. 3, 10)

Was ist das “Wort von der Geduld”?

Eph 1,13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist,

Das Wort der Wahrheit ist also das Evangelium, dann kann das Wort von der Geduld nur die Bergpredigt sein.

Die Bergpredigt ist eine Liste von Verhaltensregeln für fromme Christen, die das Evangelium von Jesus verkündigen. Der Jünger, der das Evangelium verkündet, ist in Gefahr, die Menschen, die es nicht gleich annehmen, zu verfluchen, ihnen zu zürnen und sie zu beleidigen. Diesem Fehlverhalten wirkt die Bergpredigt entgegen, aber auch dem “etwas tun, um von den Menschen gesehen zu werden”, dem Materialismus und dem bösen Richten.

Jeder Christ muß sich an die Bergpredigt halten. Sie ist absolut verbindlich und auch Gott, der Vater, steht voll hinter der Predigt seines Sohnes. Wäre der Vater Mensch geworden, hätte auch er die Bergpredigt gelehrt und gelebt.

Man muß unterscheiden zwischen gewöhnlichen Sündern und Erzsündern. Gewöhnliche Sünder befinden sich in gewisser Weise auf einer Wegstrecke, während Erzsünder entweder bewußt das Evangelium verworfen haben oder vom Glauben an Jesus wieder abgefallen sind. Übrigens waren die Pharisäer und Schriftgelehrten, die in der Bergpredigt scharf kritisiert werden, Erzsünder, denn sie verwarfen Jesus und das Evangelium von Jesus. Sie gingen auch sehr unbarmherzig mit den gewöhnlichen Sündern um und enthielten jenen und sich selbst das Evangelium vor.

Der wahre Christ wird heute dem Klerus der röm.-kath. Kirche, der evangelischen Kirche und der Evangelikalen scharf entgegentreten müssen, denn sie sind die modernen Pharisäer und Schriftgelehrten. Auch die modernen Pharisäer und Schriftgelehrten gehen sehr unbarmherzig mit ihren “Schäfchen” um, denn sie predigen ihnen nicht die Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes. Sie machen sich schuldig des millionenfachen, ja milliardenfachen Seelenmordes.

Der wahre Christ ist aber natürlich auch der Feind der Führer der Neu-Heiden (Nazis, Kommunisten, Kapitalisten, Aufklärer, Multireligiöse, etc.), der islamischen Gelehrten, der hinduistischen Gelehrten, der buddhistischen Gelehrten, etc.

Übrigens ist der deutsche oder allgemein der westliche Materialismus, der so nüchtern und sachlich, so rational und vernünftig daherkommt, aus christlicher Sicht Teufels-anbetung. Der Dämon, der hinter dem Materialismus steckt, heißt Mammon.

In der Offenbarung des Johannes gibt es Hinweise, daß ganz am Ende der Zeit fast alle Menschen zu Erzsündern werden (das ist unerhört). Es wird dann (das kann auch schon jetzt sein) keine gewöhnlichen Sünder mehr geben, die ggf. noch auf dem Weg, auch einem sehr langen Weg, zu Jesus sind, sondern nur noch völlig abgefallene, verstockte, am Herzen verhärtete Menschen, die dann sogar die letzten Christen auf Erden töten werden. Hier kann man die Bergpredigt nur noch halten, indem man in die Wildnis flieht oder nach Israel, falls die Juden sich zu Jesus bekehren. Die Gebete der Heiligen werden dann allerdings zu reinen Rachegebeten und Gott wird seinen Zorn auf diese Erde ausgießen.

Gott gebe uns Weisheit und Verstand, zu erkennen, wann die Stunde des totalen Abfalls da ist. Es kann sich nur noch um “Augenblicke” handeln.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 3, 7-13.

14. “Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten auf ihren Häuptern goldene Kronen.” (Offenb. 4, 4)

Wer sind die vierundzwanzig Ältesten?

Das ist eine Metapher und bedeutet die Summe zweier Gruppen: Gläubige Juden (aus den 12 Stämmen Israels, aufgebaut auf der wahren Lehre des Volkes Israel – die richtige Auslegung des Alten Testamentes) plus Heidenchristen, aufgebaut auf der Grundlage der 12 Apostel: 12+12 = 24

Schon in der Zeit bis zur Himmelfahrt Jesu waren Gläubige aus den Juden und den Heiden in den Himmel aufgenommen worden (Seele plus neuer Leib), wobei die Gläubigen aus den Juden zu dieser Zeit sicherlich zahlenmäßig überwogen. Zu den Heidenchristen jener Zeit gehörten z. B. die kanaanäische Frau, mit der Jesus gesprochen hatte, und die römischen Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten (sie bekehrten sich, als sie sahen, wie Jesus starb). Sich ganz am Anfang des christlichen Zeitalters zu Jesus zu bekehren, war sicherlich tausendmal schwerer als in späteren Jahrhunderten, denn der Widerstand seitens der etablierten Religionen war am Anfang enorm. Auch Simon wurde besonders geehrt, indem er den Ehrennamen Petrus erhielt, weil er einer der ersten Juden überhaupt war, die zu Jesus hielten. Inmitten des jüdischen (und auch heidnischen) Hasses gegen Jesus, sich zu Jesus zu bekehren, an ihn zu glauben, war wirklich eine heldenhafte Großtat, ähnlich der Tat Rahabs, die die israelischen Kundschafter freundlich aufnahm, obwohl sie in Gefahr stand, dafür von ihren heidnischen Mitbürgern gelyncht zu werden.

Hebr 11,31 Durch den Glauben kam die Hure “Rahab” nicht mit den Ungehorsamen (Heiden; R. B.) um, weil sie die Kundschafter freundlich aufgenommen hatte.

Israel hatte den Befehl Gottes, die heidnischen Einwohner Kanaans zu vernichten, da diese sittlich-moralisch völlig verkommen waren (noch schlimmer als wir heute). Rahab aber, die von Natur auch eine Heidin war, bekehrte sich zu dem Gott Israels, half ihren neuen Brüdern (den Kundschaftern) und so wart sie gerettet, als Israel über Jericho herfiel.

Jos 6,17 Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann (ausgeführter, vollstreckter Bann: Vernichtung aller Einwohner plus Tiere; R. B.) des HERRN verfallen sein. Nur die Hure Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten.

Jos 6,23 Da gingen die Männer, die Kundschafter, hinein und führten Rahab heraus samt ihrem Vater und ihrer Mutter und ihren Brüdern und alles, was sie hatte, und ihr ganzes Geschlecht und brachten sie außerhalb des Lagers Israels unter.

15. “Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich dem Kristall, und in der Mitte am Thron und um den Thron vier himmlische Gestalten, voller Augen vorn und hinten.” (Offenb. 4, 6)

Was ist das gläserne Meer, gleich einem Kristall?

Das ist die ganze Menschheit, die von Gottes prüfenden Blicken ständig völlig durch-drungen wird, auch wenn sie es nicht wahrhaben will. Von Gottes Thron gehen “Blitze, Stimmen und Donner” aus, wenn er auf dieses durchsichtige Meer schaut, denn die Sünden der Menschen erzürnen Gott. Noch aber ist Gelegenheit Buße zu tun, denn in Kapitel 5 sehen wir, wie das Lamm (Jesus) von Gott zum Herrn der Geschichte eingesetzt wird und die Geschichte so lenkt, daß immer wieder Sünder zum Glauben an Jesus kommen. So wird der Zorn Gottes zurückgehalten, denn Gott läßt das Lamm sein Werk tun.

Doch es scheint, daß die Langmut und Geduld Gottes heute allmählich zu Ende gehen – Gott steht bereit, seinen grimmigen Zorn zu offenbaren über eine Menschheit, die den Glauben an Jesus endgültig verworfen hat, wo keiner mehr Buße tut und die letzten Christen sogar getötet werden. So wird aus dem einst gläsernen Meer bald ein Meer werden, das mit Feuer (der Zorn Gottes) vermengt ist.

Offb 15,2 Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen.

Was oder wer sind die vier himmlischen Gestalten voller Augen?

Sie rufen ständig: “Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige.”

Gott verhält sich genau umgekehrt wie wir. Wir verstecken uns immer, (um vielleicht heimlich zu sündigen), er aber lebt in einer totalen Öffentlichkeit, die versinnbildlicht wird durch die vielen Augen der himmlischen Gestalten, die ihn ständig “beobachten”. Sie finden nichts Böses an ihm, sondern rufen ständig: “Heilig, heilig, heilig”, wenn sie Gott anschauen.

Aber auch wenn wir uns verstecken, sieht uns Gott, denn wir sind vor ihm wie ein gläsernes Meer – also sollten wir so leben, daß wir uns nicht verstecken brauchen und es ist blanker Wahn, wenn wir glauben, wir könnten uns vor ihm verstecken.

Hebr 4,13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 4.

16. “Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln.” (Offenb. 5, 1)

Was ist das Buch mit den sieben Siegeln?

Das ist einfach eine Metapher auf die Geschichte der Menschheit. Das Buch mit den sieben Siegeln stellt die Geschichte der Menschheit dar.

Warum sieben Siegel?

Gott ruhte am siebten Tag von allen seinen Werken und er will den Menschen dazu führen auch von seinen Werken zu ruhen – das ist das Geheimnis der Gottseligkeit.

Der Mensch soll die Werke tun, die Gott zuvor bereitet hat und nicht versuchen Gott aus dem Fleisch heraus zu dienen, wie noch heute z. B. die Juden tun.

Wer die Werke tut, die Gott zuvor bereitet hat, der ruht in Gott, wie Gott am siebten Tage von den Werken, die er vormals bereitete.

Hebräerbrief 4, 1-13

1 So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch etwa zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir zu seiner Ruhe kommen. Denn es ist auch uns verkündigt wie jenen (das Volk Israel; R. B.). Aber das Wort der Predigt half jenen nichts, weil sie nicht glaubten, als sie es hörten. Denn wir, die wir glauben, gehen ein in die Ruhe, wie er gesprochen hat (Psalm 95,11): »Ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.« Nun waren ja die Werke von Anbeginn der Welt fertig; denn so hat er an einer andern Stelle gesprochen vom siebenten Tag (1.Mose 2,2): »Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken.« Doch an dieser Stelle wiederum: »Sie sollen nicht zu meiner Ruhe kommen.« Da es nun bestehen bleibt, dass einige zu dieser Ruhe kommen sollen, und die, denen es zuerst verkündigt ist, nicht dahin gekommen sind wegen des Ungehorsams, bestimmt er abermals einen Tag, ein »Heute«, und spricht nach so langer Zeit durch David, wie eben gesagt: »Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht Denn wenn Josua sie zur Ruhe geführt hätte, würde Gott nicht danach von einem andern Tag geredet haben. Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. 10 Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. 11 So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen, damit nicht jemand zu Fall komme durch den gleichen Ungehorsam. 12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

Wir ruhen in Gott, wenn wir unser sündiges Fleisch überwinden durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Mit dieser befreienden Kraft werden wir durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe verbunden. Wir bewahren den Glauben an Jesus, wenn wir diese Kraft täglich anwenden. Das ist in anderen Worten ausge-drückt das gleiche wie: “Wir tun die Werke, die Gott zuvor bereitet hat” oder “wir ruhen von unseren (eigenen) Werken”.

Wir sind mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden bzw. wir sind der Sünde abgestorben und in Christus durch die Taufe bzw. durch den Tod und  die Auferstehung Jesu. In dieser Kraft können wir täglich die sündigen Neigungen unseres Leibes, unsere alten Gewohnheiten, überwinden. Wenn wir so Jesu Opfer am Kreuz täglich wertschätzen, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – das ist die teure Gnade.

Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

“Sieben” spricht aber genauso auch von der Vergebung der Sünden ohne Gegenleistung auf Grundlage des Sühneopfers Jesu. Die Werke, die wir durch die Kraft von Jesu Opfer und seiner Auferstehung tun, tun wir nicht, um damit die Vergebung zu erkaufen sondern beides ist ein Geschenk Gottes an uns: Die guten Werke und die Vergebung – er schenkt uns die Werke, in denen wir wandeln und die Vergebung der Sünden.

2Mo 21,2 Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld.

5Mo 15,1 Alle sieben Jahre sollst du ein Erlassjahr halten.

“Sieben” scheint tatsächlich die Lieblingszahl Gottes zu sein.

17. “Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm! Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.” (Offenb. 6, 1-2) 

Wer ist der Reiter auf dem weißen Pferd?

Das sind die Regierungen (Obrigkeiten) aller Zeitalter.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

18. “Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.” (Offenb. 6, 4)

Was bedeutet das feuerrote Pferd und sein Reiter?

Das sind die Kriege aller Zeitalter zwischen den Nationen.

Wir haben heute nur deswegen eine relative Ruhe, weil die USA sich an die Spitze der Nationen “geboxt” haben und eine Art Weltimperium aufgerichtet haben. Alle Nationen, außer den USA, sind heute nicht mehr wirklich souverän; das ist der sehr hohe Preis, den sie für diesen Pseudo-Frieden zu zahlen haben. Überall setzen die USA ihre dämliche Zivilreligion durch, die eine Art aufgeklärtes Christentum ist. Das echte Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes hat keinen größeren Feind als das aufgeklärte Christentum. Das aufgeklärte Christentum ist für den wahren Glauben gefährlicher als Islam und Katholizismus.

Schlussfolgerung: Die Nationen haben heute zwar relativen Frieden untereinander, aber dieser Friede ist nur ein Pseudo-Friede, weil die ganze Menschheit durch das aufgeklärte Christentum immer mehr in einen Krieg mit Gott verwickelt wird. Das aufgeklärte Christentum macht den Menschen nämlich nicht besser sondern schlechter – es wird zum völligen sittlich-moralischen Ruin der Menschheit führen.

Wenn Israel als Ganzes Jesus als Messias annehmen wird, dann wir die ganze Welt unter der Führung der USA über Israel herfallen. Ein christlicher Staat würde das ganze, perverse System durcheinanderbringen.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

19. “Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich die dritte Gestalt sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. Und ich hörte eine Stimme mitten unter den vier Gestalten sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!” (Offenb. 6, 5-6)

Was ist die Bedeutung des Reiters mit der Waage auf dem schwarzen Pferd?

Ein Silbergroschen war ein Denar (oder Drachme) und das war der Tageslohn eines Arbeiters. Ein “Maß” ist ein “Choinix” und das sind 1,1 Liter Weizen.

Siehe antike Maße und Gewichte.

Schlussfolgerung: Es geht hier um eine enorme Teuerung, denn wenn ein Maß Weizen einen Silbergroschen kostet, heißt das, daß man für weniger als 1 kg Weizenmehl einen ganzen Tag lang arbeiten muß.

Es geht hier also um Knappheit am grundlegengsten Nahrungsmittel, dem Getreide, also Hunger.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

20. Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.” (Offenb. 6, 8)

Wer ist der Reiter auf dem fahlen Pferd?

Das ist der Tod, wie der Text selbst sagt, natürlich der leibliche Tod. Dieser Reiter ist eine Zusammenfassung des Reiters auf dem feuerroten Pferd und des Reiters auf dem schwarzen Pferd, außerdem kommen noch Pest und wilde Tiere hinzu.

Siehe Auslegung Offenbarung 6.

21. “Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundert-vierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels:” (Offenb. 7, 4) 

Wer sind die Hundertvierundvierzigtausend?

Wenn die Fülle der Heiden zum Heil eingegangen ist, dann wird sich Israel zum Glauben an Jesus bekehren, das heißt sie werden Jesus von Nazareth als Messias anerkennen und annehmen.

“Hundertvierundvierzigtausend” heißt nicht anderes, als daß alle (1000) zwölf (12) Stämme Israels aufgebaut werden auf der Grundlage der Lehre der  (12) Apostel, indem sie Jesus von Nazareth als Messias annehmen: 1000 * 12 * 12 = 144000

Das Volk Israel sind die biologischen Nachkommen des Patriarchen Jakob. Viele von ihnen leben heute z. B. im Staat Israel oder in den USA.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

22. “Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.” (Offenb. 7, 14)

Was ist die große Trübsal?

Die große Trübsal begann eigentlich schon, als Kain seinen frommen Bruder Abel er-schlug. Alle Menschen, die an den Herrn, den ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, glauben, müssen Verfolgung leiden von den Ungläubigen, die die Dämonen anbeten und dies seit Anbeginn der Menschheit. (es gibt übrigens keine neutrale Zone zwischen dem Glauben an den wahren Gott und der Anbetung der Dämonen; jeder, der nicht an den wahren Gott glaubt, betet automatisch irgendwelche Götzen, sprich den Teufel, an. Dies läßt sich sogar soziologisch nachweisen unabhängig von der Bibel)

Hebräerbrief 11, 36-38 36 Andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Erdlöchern.

(Diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf alttestamentliche Gläubige)

Hebräerbrief 10, 32-34 32 Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wart, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, 33 indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. 34 Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt.

(Diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf neutestamentliche Gläubige, also Christen)

Auch Jesus, die Apostel und die junge Kirche wurden heftig verfolgt und zwar sowohl von Juden als auch von Heiden, die den Glauben an Jesus ablehnten.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Apg 13,50 Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen vornehmen Frauen und die angesehensten Männer der Stadt auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.

1Thess 2,14-15 14 Denn, liebe Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. 15 Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind,

2Thess 1,4 Darum rühmen wir uns euer unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,

2Tim 3,12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

23. “Und der zweite Engel blies seine Posaune; und es stürzte etwas wie ein großer Berg mit Feuer brennend ins Meer, und der dritte Teil des Meeres wurde zu Blut, und der dritte Teil der lebendigen Geschöpfe im Meer starb, und der dritte Teil der Schiffe wurde vernichtet. 10 Und der dritte Engel blies seine Posaune; und es fiel ein großer Stern vom Himmel, der brannte wie eine Fackel und fiel auf den dritten Teil der Wasserströme und auf die Wasserquellen. 11 Und der Name des Sterns heißt Wermut. Und der dritte Teil der Wasser wurde zu Wermut, und viele Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter geworden waren.” (Offenb. 8, 8-11)

Wird demnächst ein großer Asteroid auf die Erde stürzen?

Wird demnächst ein riesiger Meteorit irgendwo einschlagen?

Müssen wir gar fürchten, daß die Erde mit einem Stern kollidieren wird?

In der Tat müßten wir mit solchen Ereignissen (Katastrophen) rechnen, wenn uns nicht Offenb. 9, 1 darüber aufklären würde, daß Offenb. 8 metaphorisch gemeint ist – es handelt sich also um Bildersprache.

Offenb. 9, 1 Und der fünfte Engel blies seine Posaune; und ich sah einen Stern, gefallen vom Himmel auf die Erde; und ihm wurde der Schlüssel zum Brunnen des Abgrunds gegeben.

Selten ward es bisher gesehen, daß man einem wirklichen Stern einen Schlüssel in die Hand gedrückt hat, denn wirkliche Sterne haben keine Hände und könnten mit Schlüsseln auch wenig anfangen.

Wir haben es hier also tatsächlich mit Bildersprache zu tun bzw. müssen Kap. 8 und 9 in einem übertragenen Sinne verstehen.

Was ist dann mit “brennender Berg” oder “Stern” gemeint?

Dies ergibt sich aus Offenbarung 1, wo wir lesen, daß Christus sieben Sterne in seiner Hand hält und Johannes mitteilt, daß es sich hierbei um die Engel der sieben Gemeinden, also um Bischöfe, handelt.

Offb 1,20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Dan 12,3 Und die da (richtig; R. B.) lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.

Dieser Vers aus dem Buch Daniel gibt uns eine weitere Berechtigung, unter “Sterne” Bischöfe zu verstehen, denn Bischöfe lehren in der Kirche.

Was ist, wenn ein Stern vom Himmel auf die Erde fällt?

Bei gefallenen Sternen wird es sich sicherlich um Irrlehrer handeln. Dies bestätigt uns der Judasbrief, wo Irrlehrer als Irr-Sterne bezeichnet werden. Wenn ein Bischof anfängt, falsch zu lehren, dann ist das, wie wenn ein Stern vom Himmel fällt.

Was ist der Schlüssel?

Wir fanden bereits heraus, daß der “Schlüssel Davids” die Gottesfurcht ist (auch Bilder-sprache). Diesen Schlüssel besitzt Jesus von Ewigkeit zu Ewigkeit, denn er war der König der Gottesfurcht.

Offb 1,18 … und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Den Generalschlüssel hat also Jesus – er kann jede beliebige Tür öffnen oder auch zuschließen; diese enorme Macht hat ihm Gott gegeben (man darf hier sogar auch an wirkliche Türen denken, denn einmal führte Jesus Petrus aus einem verschlossenen Gefängnis und dies ohne sichtbaren Schlüssel).

Gott hat Jesus für seine Gottesfurcht auf Erden mit der Macht geehrt, daß er für immer, von Ewigkeit zu Ewigkeit, derjenige ist, der buchstäblich jede Tür öffnen oder schließen kann.

Hier in Kap. 9 geht es offensichtlich um einen Spezialschlüssel, mit dem sich “nur” der Deckel des Abgrundes öffnen läßt. Da aber Jesus Christus der “Generalschlüsselmeister” ist, dürfen wir davon ausgehen, daß alles, was mit dem Schlüssel zum Abgrund angestellt wurde, unter seiner Kontrolle war – Jesus hat diesen Schlüssel sozusagen nur verliehen.

Der Irrlehrer Arius öffnete mit seiner Irrlehre den Deckel zum Brunnen des Abgrundes. Aber dies geschah unter der Ober-Aufsicht von Jesus, der der Herr aller Herren und König aller Könige ist. Jesus ist so unendlich mächtig, daß er selbst böse Menschen wie Arius, die seine ausgesprochenen Feinde sein, in seinen ewigen Plan einbauen kann, sodaß am Ende doch sein Wille geschieht. Auch wenn am Ende doch der Wille Gottes geschieht trotz der bösen Pläne der Bösen, haben die Irrlehrer keine Entschuldigung für ihr böses Tun- sie werden am Jüngsten Tag gerichtet und zum ewigen Feuersee verdammt werden.

Die Auslegung von Offenbarung 8 und 9 offenbart sich nur dem, der auch ein Kenner der Geschichte ist oder wer “zufällig” Luther’s Auslegung zur Offenbarung kennt.

Seit Christi Geburt sind mittlerweile ca. 2000 Jahre vergangen und es hat sich in dieser Zeit so manches ereignet. Dazu gehört auch, daß seit die Kirche durch Jesus und die Apostel gegründet wurde, bereits jede Menge Irrlehrer aufgetreten sind, die durch ihre Irrlehren unermesslichen Schaden angerichtet haben, wobei es nicht nur um geistlichen Schaden geht, sondern sogar auch um materiellen Schaden. Es ist genau das geschehen, wovor Jesus und die Apostel so eindringlich gewarnt haben:

Mt 7,15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. (das sagt Jesus in der Bergpredigt; wer also die Bergpredigt verwirft oder auch nur entschärfen will, der ist definitiv ein Irrlehrer, egal ob er “Kreide gefressen” hat oder mit “Engelszungen” redet)

Apostelgeschichte 20, 28-31 28 So habt nun Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat. 29 Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. 30 Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen. 31 Darum seid wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen.

Wie gesagt, wovor Jesus und die Apostel gewarnt haben, das ist eingetroffen. Und wir brauchen nur die Historien (Chroniken) zu studieren und mit Kapitel 8 und 9 der Offenbarung zu vergleichen, um die Auslegung von Kapitel 8 und 9 zu erhalten. Man könnte fast sagen, daß das, was sich in der Realität zugetragen hat, die Auslegung von Kapitel 8 und 9 ist.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 8 und 9.

24. “Und die Heuschrecken sahen aus wie Rosse, die zum Krieg gerüstet sind, und auf ihren Köpfen war etwas wie goldene Kronen, und ihr Antlitz glich der Menschen Antlitz; und sie hatten Haar wie Frauenhaar und Zähne wie Löwenzähne und hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Rasseln ihrer Flügel war wie das Rasseln der Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen, 10 und hatten Schwänze wie Skorpione und hatten Stacheln, und in ihren Schwänzen war ihre Kraft, Schaden zu tun den Menschen fünf Monate lang;” (Offenb. 9, 7-10)

Was oder wer waren jene apokalyptischen Heuschrecken bzw. Bestien, Ungeheuer oder Monster?

Die Wesen, die hier beschrieben werden, müssen irgendetwas mit der Irrlehre des Arius zu tun haben, denn Arius öffnete mit seiner Irrlehre den Brunnen des Abgrundes, aus dem jene schrecklichen Heuschrecken emporstiegen.

Die Lösung: Durch die Irrlehre des Arius wurden nicht wenige Menschen, sogar ganze Völker, fanatisiert. Die Irrlehre des Arius machte aus Menschen Monster, Ungeheuer oder Bestien. Indem Arius durch seine Irrlehre Menschen fanatisierte, öffnete er den Brunnen des Abgrundes.

Welche Völker oder Menschen hingen der Irrlehre des Arius an?

Nun, das waren z. B. die Goten und Vandalen, Ostgermanen, die ins römische Reich einfielen und den Bürgern in bestimmten Regionen jenes Reiches fürchterlich zusetzten, wie in den Historien geschrieben steht. Siehe Arianismus.

Dr. Martin Luther zu diesem Thema:

V. 1-12 So ist nun das erste Weh, der fünfte Engel, Arius, der große Ketzer (Irrlehrer; R. B.) und seine Gesellen, der Christum nicht glaubet, daß er Gott sei, und die Christenheit so greulich geplagt hat in aller Welt, daß wohl der Text hier sagt: Die frommen Leute wären lieber gestorben, denn solches gesehen; und haben doch solches müssen sehen und nicht sterben. Ja, er spricht, der Engel aus der Hölle, genannt Verderber (Abaddon, Apollyon, V. 11), sei ihr König; als wollten sie sagen, der Teufel reite sie selbst. Denn sie nicht allein geistlich, sondern auch leiblich mit dem Schwert die rechten Christen verfolgt haben. Lies die Geschichte von den Arianern, so wirst du diese Figur und Wort wohl verstehen.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 8 und 9.

25. “sie hatten über sich einen König, den Engel des Abgrunds; sein Name heißt auf Hebräisch Abaddon und auf Griechisch hat er den Namen Apollyon.” (Offenb. 9, 11)

Wer war Abaddon bzw. Apollyon?

Nun, die Arianer bzw. Goten, Vandalen, etc. waren einfach besessen. Nur so ist es zu erklären, daß sie sich wie reißende Bestien verhielten. Es muß in der arianischen Lehre so etwas wie einen Heiligen Krieg gegeben haben, vielleicht mit einer himmlischen Belohnung für den Tod im Kampf gegen die “Ungläubigen”. Und jene Lehre machte die Ostgermanen zu reißenden Bestien.

26. “Und so sah ich in dieser Erscheinung die Rosse und die darauf saßen: Sie hatten feuerrote und blaue und schwefelgelbe Panzer, und die Häupter der Rosse waren wie die Häupter der Löwen, und aus ihren Mäulern kam Feuer und Rauch und Schwefel.” (Offenb. 9, 17)

Wer oder was waren jene Monster?

Dies waren Araber, Türken, etc.,  die durch die Irrlehre Mohammeds, den Islam,  zu reißenden Bestien wurden.

Alle Irrlehren führen zu einer sittlich-moralischen Verschlechterung des Menschen, zum Fanatismus. Der Islam jedoch ist die Irr-Religion, die den Menschen am meisten verdirbt, denn im Islam ist das Töten unschuldiger Menschen eine heilige Handlung (!), falls diese unschuldigen Menschen Juden oder Christen sind. Mohammed hat also den Mord an unschuldigen Menschen legalisiert. Ozeane unschuldigen Blutes wurden während der islamischen Expansion vergossen. Und auch heute noch verursacht die Religion Mohammeds in vielen Ländern Rückständigkeit, Armut, Untergang, Krieg, Leid, Not, Tod und Verderben.

Dr. Martin Luther dazu:

Vers 13-21 Das andere Weh ist der sechste Engel, der schändliche Mohammed mit seinen Gesellen, den Sarazenen (muslimische Araber; R. B.), welche mit Lehren und mit dem Schwert der Christenheit große Plage angelegt haben.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 8 und 9.

27. “Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen. Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein, das war aufgetan. Und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde, und er schrie mit großer Stimme, wie ein Löwe brüllt. Und als er schrie, erhoben die sieben Donner ihre Stimme. ” (Offenb. 10, 1-3)

Wer ist der Engel mit dem Regenbogen auf dem Haupt und dem Büchlein in der Hand?

Das ist der Papst (gegenwärtig heißt er Franziskus).

Der obige Abschnitt macht ganz deutlich, daß es um einen Engel, also Bischof, geht, der Gott spielt, was eine sehr schwere Sünde ist, die Sünde der Gotteslästerung. Der an-maßendste Bischof der Welt in der historischen Wirklichkeit ist der Papst. Daraus folgt, daß der (böse) Engel aus dem obigen Abschnitt der Papst sein muß.

Siehe Auslegung Offenbarung 10.

Was bedeutet das Büchlein in seiner Hand?

Das Büchlein ist ein Bild für das Eingreifen des Papstes in die Geschichte der Menschheit.

Gott, der Vater, gab dem Lamm, Jesus, das Buch mit den sieben Siegeln (siehe Offen-barung 5), was nichts anderes heißt, als daß der wahre Gott und das Lamm die Weltgeschichte so lenken wollen, daß möglichst viele Menschen zum Glauben an Jesus, das Lamm, kommen und daß auch möglichst viele den Glauben bewahren. Auch streiten Gott und das Lamm für das Recht der Heiligen auf Erden. Der Pseudo-Gott-Vater, der Papst, hat im Gegensatz zu Gott und dem Lamm mit seinem Büchlein (sein Eingreifen in die Geschichte) genau das Gegenteil vor: Er sucht nur seinen Vorteil und den seines Klerus auf Kosten der sonstigen Menschheit. Er nimmt es sogar in Kauf, daß Abermillionen von Katholiken ihr Seelenheil verlieren.

Die Regierung des wahren Gottes ist geheimnisvoll.

Ganz offenbar ist allerdings, was der Papst vorhat, wenn er in die Geschichte eingreift. Nichts anderes repräsentiert das “Büchlein”, das nicht versiegelt ist. Allzu offenbar ist es, wie der Papst-Esel regiert. Es geht ihm nicht um das Seelenheil der Katholiken bzw. irgendeines anderen Menschen, sondern es geht ihm nur um Macht, Reichtum und Ehre für sich selbst. Seine Selbstsucht versteckt der Papst unter dem Deckmantel der Religion. Er ist der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz (weiter hinten in der Offenbarung nennt ihn Gott selbst ein Lamm, womit Gott natürlich “Pseudo-Lamm” meint). Zur Zeit Luther’s saugte der katholische Klerus Europa in einer Art und Weise aus, daß es sogar den welt-lichen Fürsten Europas Angst und Bange wurde. Friedrich der Große schreibt, der Wille der weltlichen Fürsten, endlich vom parasitären Joch des kath. Klerus freizuwerden, habe die Reformation Luther’s unheimlich befördert (siehe Friedrich der Große über Religion und Reformation). Täglich neu (auch noch heute) wird es dem kath. Klerus offenbar, daß er nicht so wie Jesus übers Wasser laufen kann (der rechte Fuß auf dem Meer) – er braucht doch irdische Stützen (linker Fuß auf der Erde). Nun gut, da der Heilige Geist die kath. Kirche schon lange verlassen hat, kann die kath. Kirche auch nicht mit den Mitteln der wahren, christlichen Kirche arbeiten. Bei der wahren, christlichen Kirche ist es so, daß der Heilige Geist ihr Raum schafft in dieser Welt durch sein wunderbares Wirken. Da die kath. Kirche diesen göttlichen Helfer nicht hat, muß sie sich im Gegensatz zur wahren Kirche mit Gewalt oder Politik Raum schaffen. Und tatsächlich hatten die Päpste für einen Zeitraum von 666 Jahren auch die weltliche Herrschaft inne und hatten mehr Macht als Kaiser und Könige. So brüllt er (der Papst) wie ein Löwe  und er schreit, wie wenn es donnert. Bitte konsultieren Sie die Historien, lieber Leser, und Sie werden alles bestätigt finden, was ich hier schreibe. Im Gegensatz zum Papst werden echte Christen nicht mit Raubtieren oder Unwetter verglichen, sondern mit echten Lämmern und Schafen.

Siehe Auslegung Offenbarung 10.

28. “Und der Engel, den ich stehen sah auf dem Meer und auf der Erde, hob seine rechte Hand auf zum Himmel und schwor bei dem, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den Himmel geschaffen hat und was darin ist und die Erde und was darin ist und das Meer und was darin ist: Es soll hinfort keine Zeit mehr sein,” (Offenb. 10, 5-6) 

Was bedeutet der Satz “es soll hinfort keine Zeit mehr sein”?

Die Zeit, der Ablauf der Weltgeschichte, ist dadurch definiert, daß das Lamm, Jesus, immer wieder aus sündigen Menschen Gerechte macht. Ohne dieses Werk des Lammes hätte die Menschheit keinen Sinn und Gott würde sie sofort vernichten.

“Keine Zeit” wird gewissermaßen dann mehr sein, wenn keine Menschen mehr zum Glau-ben an Jesus kommen.

Der Antichrist (Barack Hussein Obama) und sein falscher Prophet (Papst Franziskus) bauen gerade ein satanisches Weltsystem mit einer satanischen Weltkirche auf, wo es nur noch sehr selten vorkommen wird, daß Menschen zum wahren Glauben an Jesus kom-men – eben dadurch ist quasi “keine Zeit mehr”. Der böse Engel mit dem Regenbogen auf dem Haupt maßt sich an, er könnte die Geschichte Gottes mit der Menschheit beenden, die Zeit sozusagen anhalten.

Gott wird allerdings dem Antichristen und seinem falschen Propheten einen Strich durch die Rechnung machen, wenn er demnächst die Juden erwecken wird. Inmitten dieser völlig abgefallen Welt wird sich plötzlich das Volk Israel als Ganzes zum Glauben an Jesus bekehren, das heißt sie werden Jesus von Nazareth als Messias anerkennen und annehmen. Mitten aus der Kloake dieser Welt wird sich der Berg Zion erheben – das Volk Israel unter der Herrschaft seines alten Gottes.

Alle Nationen dieser Welt werden dann unter der Führung des “Tieres” (USA bzw. Barack Obama) über das christliche Israel herfallen, um es zu vernichten. Dann wird Jesus wiederkommen, um sein liebes Volk zu retten – das ist der Anbruch des Jüngsten Tages und das Ende dieses Zeitalters.

Siehe Auslegung Offenbarung 14, 1-3.

29. “Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben, und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen.” (Offenb. 11, 3-4) 

Wer sind oder wer waren die “zwei Zeugen, Ölbäume oder Leuchter”?

Das sind zum einen die Christen aus den Juden und zum anderen die Christen aus den Heiden. Es geht hier also nicht um Einzelpersonen, sondern wir haben es hier wieder mit Bildersprache zu tun. Die Kirche (die Gemeinschaft aller Christen) ist nur insofern eine Einzelperson, als daß sie der (metaphysische) Leib Christi ist – Christus ist in der Kirche gegenwärtig. Durch die Kirche ist Christus auch gegenwärtig in dieser Welt.

Was bedeuten die “tausendzweihundertundsechzig Tage”?

Das ist die Zeit der Verkündigung des Evangeliums durch die “zwei Zeugen” bzw. die Kirche seit der Taufe des Johannes (Johannes der Täufer) bis zum Aufhören der Verkündigung.

Leider ist heute die Verkündigung des Evangeliums (das verzerrte Evangelium der Evangelikalen zählt nicht) völlig zum Erliegen gekommen und die “tausendzwei-hundertundsechzig Tage” scheinen bereits Vergangenheit zu sein.

Die “zweiundvierzig Monate” aus Offenb. 11, 2 (die 42 Monate laufen erst seit 70 nach Christus; die “tausendzweihundertundsechzig Tage” dagegen laufen bereits seit Johannes dem Täufer) sind nichts anderes als die zweite Hälfte der letzten Woche der siebzig Jahrwochen Daniels (3,5 symbolische Jahre). Falls die “tausendzweihundertundsechzig Tage” bereits Vergangenheit sind, dann muß das Ende der “zweiundvierzig Monate” unmittelbar bevorstehen, denn zwischen beiden Zeiträumen haben wir nur eine Verschiebung, die der Zeit von der Taufe des Johannes bis zur Zerstörung des Tempels (70 nach  Christus) entspricht, also wenige Jahrzehnte.

Offb 11,2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels (der äußere Vorhof ist das ganze Volk Israel, solange es Jesus nicht als Messias anerkennt; R. B.) lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang.

Daniel 9, 24 Siebzig Wochen sind verhängt über dein (Daniel’s; R. B.) Volk (die Juden; R. B.) und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel (das Zertreten Jerusalems durch die Heiden; R. B.) ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden.

Daniel 9, 27 Er wird aber vielen den Bund schwer machen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Gräuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.

Er” ist das römische Reich bzw. die heutigen Nationalstaaten unter der Führung der USA, die praktisch aus dem römischen Reich hervorgegangen sind, das eigentlich erst 1806 a. D. endgültig abgeschafft wurde. Die “Mitte der Woche” war die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer um 70 nach Christus.

Kurz gesagt: Das baldige Ende der zweiten Hälfte der siebzigsten Jahrwoche Daniels können wir daran erkennen, daß die “Weissagung” der “zwei Zeugen” aufhört, das heißt die Verkündigung des Evangeliums oder der christlichen Lehre auf Grundlage des biblischen Befundes durch die wahre Kirche.

Wenn es nicht demnächst eine Erweckung bzw. Reformation geben wird, dann stehen wir unmittelbar vor der Bekehrung Israels und der Wiederkunft Jesu. Die siebzig Jahrwochen Daniels scheinen tatsächlich fast um zu sein.

Lk 21,24 und sie (die Juden; R. B.) werden fallen durch die Schärfe des Schwertes (das Schwert der Römer; R. B.) und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

Offb 11,2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels (der äußere Vorhof ist das ganze Volk Israel, solange es Jesus nicht als Messias anerkennt; R. B.) lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 11, 1-14.

30. “1 Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindsnöten und hatte große Qual bei der Geburt.” (Offenb. 12, 1-2)

Wer ist die Frau mit der Krone aus zwölf Sternen?

Das ist die christliche Kirche. Die zwölf Sterne sind die zwölf Apostel des Lammes (Jesus). Das Denken der Kirche wird geprägt von der Lehre der zwölf Apostel; deshalb die Krone auf dem Haupt. Die Lehre der zwölf Apostel ist so gut und hilfreich, daß am Ende viele Glieder der Kirche tatsächlich gekrönt werden werden, denn durch ihren Glauben, der auf der Lehre der zwölf Apostel fußte, überwanden sie ihr sündiges Fleisch und die sündige Welt. Der Mond ist ein Symbol für die sündige Welt, die von der Kirche überwunden wird. Die Sonne symbolisiert Christus.

Wie kann die Kirche schwanger sein?

Nun, natürlich war die Kirche nur indirekt schwanger, indem eines ihrer Glieder schwan-ger war: Maria, Joseph’s Frau, die Mutter Jesu.

Was war die große Qual bei der Geburt?

Das war sicherlich die Ermordung vieler (gläubiger) Säuglinge bzw. Kleinkinder durch König Herodes, der hoffte, unter diesen Säuglingen bzw. Kleinkindern würde sich auch der Säugling bzw. das Kleinkind Jesus befinden.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Matthäus 2, 16-18 16 Als Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte. 17 Da wurde erfüllt, was gesagt ist durch den Propheten Jeremia, der da spricht (Jeremia 31,15): 18 In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen; Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.”

Sicherlich war ein Teil der ermordeten Säuglinge bzw. Kleinkinder gläubig, was ausgedrückt wird durch: “Rahel beweinte ihre Kinder.” Die historische Rahel war fromm und ihr Sohn Joseph auch, wahrscheinlich auch ihr Sohn Benjamin. Die historische Rahel lebte aber zur Zeit des Kindermordes des Herodes schon lange nicht mehr. “Rahel” symbolisiert also die frommen Frauen zur Zeit des Herodes, die ihre kleinen Kinder verloren.

Siehe Auslegung Offenbarung 12.

31. “15 Und die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her, um sie zu ersäufen. 16 Aber die Erde half der Frau und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache ausstieß aus seinem Rachen.” (Offenb. 12, 15-16)

Wer ist die Schlange?

Das ist der Teufel.

Was bedeutet das Wasser, das die Schlange aus ihrem Rachen ausstößt?

Das sind Irrlehren bzw. Irrlehrer. Irrlehrer sind für die Kirche mindestens so gefährlich wie degenerierte Obrigkeiten (Regierungen), die die Kirche verfolgen, statt sie zu beschüt-zen. Wasser ist normalerweise ein Bild auf den Heiligen Geist, aber aus dem Rachen der Schlange kann es nur ein Un-Geist sein, eben die Teufelsgeister, von denen die Irrlehrer besessen sind.

Wie verschlingt die Erde den Strom, den der Drache ausstößt?

Gott sei Dank müssen auch Irrlehrer sterben und gehen den Weg aller Welt. So tut die Erde ihren Mund auf und verschlingt sie.

Mt 2,20 … und sprach: Steh auf (Joseph, der vermeintliche Vater Jesu, ist gemeint; R. B.), nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter (Maria; R. B.) mit dir und zieh hin in das Land Israel; sie sind gestorben, die dem Kindlein nach dem Leben getrachtet haben.

(hier geht es zwar um einen “degenerierten” Regenten, aber das tut nichts zur Sache)

Einmal, allerdings in alttestamentlicher Zeit, tat sich tatsächlich die Erde auf und ver-schlang die falschen Propheten. Dies soll sicherlich eine Warnung vor dem grimmigen Zorn Gottes sein für alle Irrlehrer aller Zeiten.

4. Mose 16, 23-35 23 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 24 Sage der Gemeinde: Weicht ringsherum zurück von der Wohnung Korachs und Datans und Abirams. 25 Und Mose stand auf und ging zu Datan und Abiram, und die Ältesten Israels folgten ihm nach; 26 und er redete mit der Gemeinde und sprach: Weicht von den Zelten dieser gottlosen Menschen und rührt nichts an, was sie haben, damit ihr nicht auch umkommt durch all ihre Sünde. 27 Und sie gingen hinweg von der Wohnung Korachs, Datans und Abirams. Datan aber und Abiram gingen heraus und traten an die Tür ihrer Zelte mit ihren Frauen und Söhnen und kleinen Kindern. 28 Und Mose sprach: Daran sollt ihr merken, dass mich der HERR gesandt hat, alle diese Werke zu tun, und dass ich sie nicht tue aus meinem eigenen Herzen: 29 Werden sie sterben, wie alle Menschen sterben, oder heimgesucht, wie alle Menschen heimgesucht werden, so hat mich der HERR nicht gesandt; 30 wird aber der HERR etwas Neues schaffen, dass die Erde ihren Mund auftut und sie verschlingt mit allem, was sie haben, dass sie lebendig hinunter zu den Toten fahren, so werdet ihr erkennen, dass diese Leute den HERRN gelästert haben. 31 Und als er alle diese Worte beendet hatte, zerriss die Erde unter ihnen 32 und tat ihren Mund auf und verschlang sie mit ihren Sippen, mit allen Menschen, die zu Korach gehörten, und mit all ihrer Habe. 33 Und sie fuhren lebendig zu den Toten hinunter mit allem, was sie hatten, und die Erde deckte sie zu und sie kamen um, mitten aus der Gemeinde heraus. 34 Und ganz Israel, das um sie her war, floh vor ihrem Geschrei; denn sie dachten: Dass uns die Erde nicht auch verschlinge! 35 Und Feuer fuhr aus von dem HERRN und fraß die zweihundertundfünfzig Männer, die das Räucherwerk opferten.

Siehe Auslegung Offenbarung 12.

32. “Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen.” (Offenb. 13, 1)

Wer oder was ist das “Tier”, das aus dem Meer steigt?

Die alten Römer degenerierten zum “Tier”, indem sie die Kultur des “Ur-Tieres”, des alten, babylonischen Staates annahmen. Dies geschah, wie ich vermute, unter der Herrschaft des Kaisers Claudius. Unter Claudius wurden die Juden aus Rom ausgewiesen und die christliche Kirche in Jerusalem verfolgt. Feindschaft gegenüber Juden und Christen gehört zum Hauptwesensmerkmal des “Tieres”. Ein weiteres Wesensmerkmal des “Tieres” ist die staatliche Kontrolle der Religion.

Apg 12, 1-4 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln. Er tötete aber Jakobus, den Bruder des Johannes, mit dem Schwert. Und als er sah, dass es den Juden gefiel, fuhr er fort und nahm auch Petrus gefangen. Es waren aber eben die Tage der Ungesäuerten Brote. Als er ihn nun ergriffen hatte, warf er ihn ins Gefängnis und überantwortete ihn vier Wachen von je vier Soldaten, ihn zu bewachen. Denn er gedachte, ihn nach dem Fest vor das Volk zu stellen.

(dies geschah, als Claudius römischer Kaiser war und Herodes hätte mit Sicherheit niemals gegen den Willen des Kaiser gehandelt)

Apg 18,2 … und fand einen Juden mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig; der war mit seiner Frau Priszilla kürzlich aus Italien gekommen, weil Kaiser Klaudius allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Zu denen ging Paulus.

Das römische Reich bestand eigentlich bis 1806 (Reichsdeputationshauptschluss). Aus dem römischen Reich gingen die heutigen Nationalstaaten hervor. Auch die modernen Nationalstaaten bzw. deren Regierungen sind im Grunde genommen antisemitisch und antichristlich; alles versteckt unter einer dicken Schicht Schminke.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 1-10.

33. “11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.” (Offenb. 13, 11-12)

Wer oder was ist das zweite “Tier”?

Das sind alle etablierten (öffentlich anerkannten) Religionsgemeinschaften ein-schließlich der sogenannten christlichen Kirchen. Die wahre christliche Kirche, die ihre Lehre auf den biblischen Befund stützt, gehört dagegen nicht zu den Etablierten, denn sie ist nicht bereit um öffentlicher Anerkennung willen, sich vom Staat bzw. dem (er-sten) “Tier” gängeln zu lassen, wodurch sie ihre Gottseligkeit bzw. die Gegenwart Gottes durch den Heiligen Geist verlieren würde.

Das erste “Tier” (siehe Punkt 32) braucht ganz bestimmte Bürger, hat ein ganz bestimmtes Menschenbild. Die etablierten Religionsgemeinschaften, sprich das zweite “Tier”, helfen dem ersten “Tier” ganz bestimmte Menschen “heranzuzüchten”, die gut ins System des ersten “Tieres” passen. Natürlich erfolgt dies unter Preisgabe der ursprünglichen Lehren, was immer diese auch gewesen sein mögen, seitens der etablierten Religionsgemein-schaften. Es ist heute also praktisch egal, ob einer zur römisch-katholischen Kirche geht, in die evangelische Landeskirche, zu den Evangelikalen oder in die Moschee – man wird immer ungefähr den gleichen Menschen, den angepassten, arbeits- und konsumsüchtigen, sexuell unzüchtigen Spießbürger, aus ihm formen wollen – “quadratisch, praktisch, frisch.” Es ist alles das Gleiche, nur in verschiedenen Farbnuancen.

Beispiel, römisch-katholische Kirche:

Die Gegenleistung, die der Papst für seine staatliche Anerkennung bringen muß, ist das Bild. Er malt den Glieder seiner Kirche nicht Christus vor Augen sondern das Bild des Menschen, das heute eben den Regenten zusagt und das ist ein menschlicher Hoch-leistungsroboter, der keine Software, besser noch keine Hardware, für übertriebene, religiöse Empfindungen hat. Hauptsache er trägt zum (materiellen) Wohl des Staates bei, wie Friedrich der Große schon sagte. Wenn der Papst es schafft, den Menschen einzuimpfen, extreme Zukunftvorsorge, Statusdenken und Wohlleben seien völlig mit dem Christentum vereinbar, dann ist er in den Augen der Staaten ein perfekter, christlicher Bischof. In den Augen Gottes ist er aber ein Ungeheuer (Tier), daß er bald in den Feuersee werfen wird.

Extreme Zukunftvorsorge, Satutusdenken und Wohlleben fördern das fleißige Arbeiten und den Konsum. Je mehr die Leute verdienen und je mehr die Firmen umsetzen, desto mehr Steuern kassiert der Staat – und Steuern, das ist alles, was den Staat heute noch interessiert. Das Volk melken wie eine Kuh, bis es/sie tot umfällt. “Scheiß Staat!!!” Auch die heutigen Regenten wird Gott in den Feuersee werfen und Barack Hussein Obama sogar ohne Gerichtsurteil.

Gal 3,1 O … ihr unverständigen “Deutschen”! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?

Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brü-dern.

Gott will uns also in das Bild seinen Sohnes umgestalten mittels der Kirche, aber die real existierenden Kirchen machen aus uns deutsche Spießbürger. Dadurch haben wir zwar materiellen Überfluß, aber seelisch sind wir arme Hunde.

Was ist die tödliche Wunde, die heil geworden ist?

Das “Ur-Tier” war das alte babylonische Reich mit seiner extrem gottlosen, abergläu-bischen Kultur gewesen, die in einer Feindschaft dem alten Volk Gottes, den Juden, gegenüber gipfelte. Diesem babylonischen Reich wurde durch die Meder und Perser eine tödliche Wunde zugefügt, indem sie es eroberten. Im ersten Jahrhundert nach Christus nahmen die alten Römer die alte, babylonische Kultur auf und wurden zunehmend antichristlich und antisemitisch – die alte Feindschaft Babylons gegen das Volk Gottes wurde wiederbelebt – so wurde das alte “Tier” wieder lebendig, seine tödliche Wunde heil.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 11-18.

34. “16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.” (Offenb. 13, 16-18)

Was ist das Zeichen an Hand oder Stirn?

Die zwei “Tiere” (siehe Punkt 32 und 33) züchten einen Menschen, dessen Tun (Hand) und Denken (Stirn) geprägt ist von Gottlosigkeit, wobei die zwei “Tiere” eine Pseudo-Religion kreieren, die die Gottlosigkeit als reinstes “Christentum” bzw. gute Religion erscheinen lassen wird, also eine satanische Täuschung. Dieses moderne “Christentum” oder diese moderne Welteinheitsreligion hat natürlich nichts mit dem wahren Christen-tum auf Grundlage des biblischen Befundes zu tun, sondern ist genau das Gegenteil davon.

Wie gesagt, Hand und Stirn spricht von Tun und Denken. Die zwei “Tiere” wollen also völlig unser Tun und Denken bestimmen. “666” nehmen wir unsichtbar an Hand und Stirn, wenn wir auf die Pseudo-Predigten unserer heutigen Pseudo-Pfarrer hören und so leben, wie es unsere “lieben” Brüder und Schwestern in der Gemeinde wollen. Es ist ein uraltes Spiel, daß man diejenigen, die nicht die gegenwärtige falsche Religion annehmen, in den Bann tut (“niemand kaufen und verkaufen kann”). Dies taten schon die Juden zur Zeit Jesu mit den Christen (Juden, die sich zu Jesus bekehrt hatten). Heute wird der Bannstrahl wahrscheinlich darin bestehen, daß man strikte Toleranz gegenüber allen Religion fordert und strikte Toleranz gegenüber dem homosexuellen Lebensstil. Wenn ein wahrer Christ sich dann an seiner Arbeitsstelle z. B. gegen den Islam ausspricht und die gleichgeschlechtliche Ehe, dann fliegt er raus.

Joh 9,22 Das sagten seine Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden. (“aus der Synagoge ausstoßen”, heißt in den Bann tun; dies führte natürlich zu Arbeitslosigkeit und großen Schwierigkeiten bei Handelsgeschäften; die Gemeinden in Griechenland und Mazedonien spendeten damals Geld für ihre Geschwister in Judäa, die keine Möglichkeit mehr hatten, Geld zu verdienen, weil jüdische Arbeitgeber sie nicht arbeiten ließen)

Joh 12,42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden.

Martin Luther berichtet darüber, wie die kath. Kirche während der Reformationszeit ähnlich grausam gegen die Christen vorging wie die alten Juden.

Viele, fast alle, werden aber “666” annehmen, um des materiellen Vorteils willen. Dadurch tauschen sie aber die ewige, himmlische Herrlichkeit gegen eine zeitliche, irdische Herrlichkeit ein.

Hier sind wir übrigens beim Kernproblem angelangt, das schon Jesus angesprochen hat.

Mt 16,25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.

Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Lk 14,27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

Irdische Herrlichkeit (“666″; Herrlichkeit auf Erden; ewige Strafe im Jenseits) und himmlische Herrlichkeit (auf Erden das Kreuz; Belohnung im Himmel) sind nicht miteinander vereinbar. Ich muß mich entscheiden, was ich will.

Viele Menschen wollen natürlich beides und deswegen laufen sie in die “Kirchen”, wo sie Predigten hören, die ihnen vorgaukeln, sie könnten beides haben.

Die Wahrheit: Wer sich in dieser Welt durch Wort oder Werk zu Jesus bekennt, der wird es in dieser Welt nicht zu großer Herrlichkeit (Reichtum, Ehre, Macht, Wohlleben, abgesicherte Zukunft, etc.) bringen, denn die Welt hasst Christus und seine Jünger.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 11-18.

35. “1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.” (Offenb. 14, 1)

Was ist der Berg Zion?

Der metaphysische Berg Zion wird sichtbar werden, wenn das Volk Israel als Ganzes demnächst Jesus von Nazareth als Messias annehmen wird. Indem die Juden seit ca. 2000 Jahren Jesus ablehnen , verleugnen sie den wahren Gott Israels seit ca. 2000 Jahren. In dem Moment, wo sie Jesus als Messias annehmen, bekehren sie sich zu ihrem alten Gott. Der Berg Zion werden dann die Menge aller gläubig gewordenen Juden sein oder Gott selbst, der unter ihnen wohnen wird.

Was bedeutet der Name Gottes und des Lammes auf ihren Stirnen?

Das Denken (Stirn) der gläubigen Juden wird ganz vom christlichen Gott bestimmt sein. Der Heilige Geist, der in ihnen wohnt,  wird sie leiten und so werden sie das Gesetz der Thora erfüllen, das sie aus eigener Kraft nicht halten konnten, solange sie Jesus nicht als Messias angenommen hatten.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 14, 1-5.

36. Und ein zweiter Engel folgte, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Zorneswein ihrer Hurerei getränkt alle Völker.” (Offenb. 14, 8)

Wer oder was ist Babylon?

Demnächst wird der Herr, der ewige Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, das gegenwärtige Weltsystem abschaffen, denn das meint er, wenn er sagt: “Sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt.”  Mit “Babylon” ist die Summe aller Regierungen weltweit gemeint zusammen mit der Menschheit (die Menge aller Einzelmenschen), die sich von dem “Tier” (den Regierungen unter der Führung der USA) regieren läßt. Die Menschheit für sich allein (ohne Regierungen) wird die “Hure Babylon” genannt.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 14, 6-13.

37. “1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.” (Offenb. 17, 1-3)

Wer ist die “große Hure”?

Wer ist die Frau auf dem scharlachroten Tier?

“1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt,”

Die “große Hure, die an vielen Wassern sitzt”, ist die ganze Menschheit. Zur Zeit, wenn die siebte Zornschale ausgegossen wird, ist die komplette Menschheit vom christlichen Glauben abgefallen. Alle beten das “Tier” (antichristliche Regierungen mit dem Antichristen an der Spitze, der auch “Tier” genannt wird) an, indem sie ihr Denken und Handeln (unsichtbar “666” auf Stirn und Hand) dem von dem “Tier” und dem zweiten “Tier” (antichristliche Religionsgemeinschaften einschließlich abgefallener Kirchen, die dem staatlichen “Tier” in die Hände spielen) entworfen Bild des “modernen Menschen” anpassen (siehe die zwei Auslegungen zu Kapitel 13). Dieser moderne Mensch ist allerdings aus der Sicht Gottes ein kleiner, mickriger, selbstsüchtiger Spießbürger, der sexuell sehr unzüchtig lebt und kein religiöses Unterscheidungsvermögen mehr hat. Jene Spießbürger hassen die wahren Christen.

Was bedeutet “große Hure”?

Eigentlich will Christus der Bräutigam der Menschheit sein (er wäre auch der einzig legale Bräutigam, vom ewigen Gott verordnet) – bei der wahren Kirche ist dies tatsächlich der Fall, Christus ist ihr Bräutigam. Der “Mann” (Hurenbock) der Menschheit, die Christus verworfen hat, ist der Teufel. Die sichtbare “Inkarnation” des Teufels ist der Antichrist (Barack Hussein Obama). Die vom Glauben an Jesus abgefallene bzw. den Glauben an Jesus verwerfende Menschheit wird also “große Hure” genannt, weil sie nicht den vom ewigen Gott verordneten Bräutigam “geheiratet” (in Wirklichkeit heißt das einfach “an Jesus glauben”) hat, sondern mit dem Teufel bzw. dem Antichristen buhlt. Für die schwere Sünde der “Hurerei mit dem Teufel” wird Gott die Menschheit richten.

“2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.”

“Die Könige auf Erden” sind wieder das “Tier” aus Offenbarung 13. Seit Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus degenerieren die Obrigkeiten/Regierungen zum Anti-christentum hin. Es ist eine teuflische Abwärtsspirale: Die antichristlichen Regierungen fördern das Antichristentum der Menschheit; die meisten Menschen lassen es sich gefallen und werden immer antichristlicher – dies wiederum nehmen die Regierungen als Begründung, antichristlich zu regieren. Was wir letztendlich bekommen oder schon haben, ist die Regierung des Mobs, des Pöbels. Die antichristlichen Regierungen sprechen die niedrigen Instinkte des Menschen an. Diesen Instinkten ist jeder Mensch schutzlos ausgeliefert, der nicht an Jesus glaubt. Das Oberhaupt der modernen Regierungen sind sozusagen die niedrigen Instinkte der heruntergekommenen Menschen. Die Personi-fizierung der niedrigen Instinkte der Menschen ist der Antichrist, Barack Hussein Obama.

Epheser 2, 1-2 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen (der Teufel; R. B.), der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. (wer sich also nicht zu Jesus bekehrt, muß den Willen des Teufels tun; R. B.)

Die teuflische Abwärtsspirale kann nur durch den Glauben an Jesus gestoppt werden.

“betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei”

“Wer mit dem Teufel hurt, der fällt der Besessenheit anheim.” Die täglich passierenden Verbrechen, die man nicht rational erklären kann, sind der praktische Beweis für diese Aussage.

Der “Hammer”: Jeder der nicht an Jesus glaubt, ist automatisch unter der Herrschaft des Teufels – es gibt keine neutrale Zone.

“3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.”

Das ist wieder das “Tier” aus Offenbarung 13.

“lästerliche Namen”

Das sind alle etablierten Religionen dieser Welt, die nicht auf dem biblischen Befund beruhen. Jede Religion, die nicht von Gott verordnet ist, ist Gotteslästerung. Die antichristlichen Regierungen, das “Tier”, fördern nicht das Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes sondern jeglichen Dreck (Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Evangelikale, Buddhismus, Hinduismus, etc.), der den Menschen verdirbt und in die Hölle bringt. Das “Tier” behält es sich natürlich vor, jene Religionen nach seine Wünschen zu modifizieren, denn der Wille des “Tieres” ist es, daß alle Religionen unterm Strich den gleichen Einheitsmenschen produzieren: Der kleine, mickrige, materialistische, unzüchtige Spießbürger, der nur noch mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist und nicht nach dem Gott fragt, der Himmel und Erde gemacht hat. Jener moderne Mensch soll den Staat als Gottheit anbeten.

“scharlachrot”

Das erinnert an das blutige Opfer Jesu am Kreuz. Der Teufel und seine Irrlehrer allerdings reduzieren Jesu Opfer am Kreuz zu einem reinen Sühneopfer, machen aus Jesus einen Götzen, einen Sündenbock: “Jesus hat meine Sünden getragen, also kann ich nun beliebig viel und ohne Sorge sündigen und je mehr ich sündige, desto mehr Gnade strömt auf mich herab.” Jene satanische Lehre führt natürlich ins Verderben und sie ist “der Teufel bzw. das Tier, scharlachrot angestrichen”.

Die wahre Kirche lehrt, daß Jesu Opfer am Kreuz auch ein Werk der Erlösung war: Nur, wer sich von Jesus freimachen läßt von seinen Sünden, für den ist sein Opfer am Kreuz auch ein Sühneopfer. Wer in seinen Sünden verharrt, der tritt den Sohn Gottes mit Füßen und fällt der Verdammnis anheim. Wer sich nicht von Jesus freimachen läßt von seinen Sünden, der hat keine Vergebung seiner Sünden, auch wenn er noch so oft mit den Lippen bekennen mag: “Jesus trug meine Schuld, als er am Kreuz für mich starb.”

“Und er brachte mich im Geist in die Wüste”

Die Wüste ist der Ort, wo man Zeit zum nachdenken hat, der Ort der Ernüchterung. Machen wir uns also ein nüchternes Bild von den Leuten, die uns regieren und von allen sogenannten Geistlichen.

“sieben Häupter und zehn Hörner.”

Die “sieben Häupter” bezogen sich auf das alte römisch Reich und sind für uns nicht mehr interessant. Die “zehn Hörner” sind die Gesamtheit aller modernen Nationalstaaten unter der Führung der USA.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 17.

 

 
 

 

 
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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 20

Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit. Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. 15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Auslegung

Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit. Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben.

Ist das wörtlich gemeint oder ein metaphorischer Text?

Es ist beides. Sicherlich ist mit der “großen Kette” keine wirklich Kette gemeint und der “Abgrund” ist sicher etwas anderes als eine  unendlich tief Schlucht. “Schlange” erinnert einfach an die Verführung Adam und Evas im Paradies durch die “Schlange”, den Teufel. Der “Schüssel” zum Abgrund wurde dem Engel von Jesus verliehen, der alle “Schlüssel” hat. Gott hat Jesus mit der absoluten Schlüsselgewalt über alle Türen und Tore geehrt, weil er so gottesfürchtig war in seinem Erdenleben.

Offb 1,18 und der Lebendige. Ich (Jesus; R. B.) war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offb 3,7 Und dem Engel der Gemeinde in “Philadelphia” schreibe: Das sagt der Heilige (Jesus; R. B.), der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, der zuschließt, und niemand tut auf:

Die folgenden Verse sollen zeigen, daß gemäß des biblischen Befundes der Teufel ein wirkliches Wesen ist und der Apostel Paulus war sich seiner Gefährlichkeit bewußt:

Apg 10,38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.

Eph 2, 1-2Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2  in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Eph 6,12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.

Kol 2,15 Er (Gott; R. B.) hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Der Teufel ist gefährlich, aber am Ende steht Christi endgültiger Sieg über ihn.

Die endgültige Bindung des Teufels wird erst nach der sichtbaren Wiederkunft Christi geschehen. Doch auch heute ist der Teufel  schon gebunden für jeden, der an Jesus glaubt. Jeder Christ ist mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden bzw. jeder Christ ist der Sünde abgestorben und in Christus. Der Christ muß nicht mehr zwanghaft den sündigen Neigungen seine Leibes (Fleisches) folgen, sondern überwindet seine sündigen Neigungen durch die zwei Heilstatsachen: “der Sünde abgestorben” und “in Christus”. Der Christ Hans, Otto, Alfred, etc. “als sündigender Mensch”  ist mit Jesus untergegangen am Kreuz und der auferstandene Jesus ist sein neues Leben. Er wurde befreit aus dem un-entrinnbaren Verhängnis der Sünde durch Jesu Tod und Auferstehung, die Sünde ist entthront.  Zugeeignet wurde ihm dies durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Der sündige Leib ist natürlich auch nach der Taufe noch da und will weiter seinen alten Gewohnheiten nachgehen. Aber indem man den Leib Tag für Tag überwindet durch Gottes Verheißungen, begibt man sich immer mehr heraus aus der Herrschaft Satans unter die Herrschaft Jesu, was seine Vollendung finden wird bei der Auferstehung der Gerechten, wo man einen Leib ohne sündige Neigungen bekommt – das ist die völlige Verschmelzung mit Jesus, mit der Gottheit.

Paulus drückt das so aus:

Kolosserbrief 2, 11-15 11 In ihm (Jesus; R. B.) seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht (Beschneidung des Herzens; R. B.), als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus. 12 Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. 13 Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden. 14 Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. 15 Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.

Welchen Sinn hat das tausendjährige Friedensreich?

Als Adam und Eva vom Teufel zum Sündigen verführt wurden, wußten sie eigentlich nicht, wer der Teufel war. Sie hatten “nur” das Gebot Gottes, nicht von dem Baum zu essen. Man könnte argumentieren, sie hätten vielleicht nie von dem Baum gegessen, wenn sie gewußt hätten, was der Teufel vor hat und wie böse er ist. Die Bürger des tausendjährigen Reiches allerdings werden sehr genau wissen, wer der Teufel ist, denn sie können zurückblicken auf die mindestens 7500jährige Geschichte der Menschheit. Der historische Befund zeigt, daß der Teufel unendlich viel Leid, Not und Tod über die Menschheit gebracht hat und die einzig vernünftige Schlussfolgerung wäre, zu sagen: Adam und Eva hätten niemals auf ihn hören sollen und wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, wir würden nicht noch einmal auf den Teufel hören.

Zusätzlich wird jeder Tag im tausendjährigen Reich den Bürgern jenes Reiches zeigen, wie schön und friedlich eine Welt ist, wo der Teufel absolut keinen Einfluß hat. Die Bürger jenes Reiches haben also den Befund der Geschichte und den Befund der Gegenwart.

Und doch werden sie nach tausend Jahren, wenn der Teufel auf sie losgelassen wird,  sich wiederum dem Teufel unterordnen wie Adam und Eva. Dies ist gleichsam ein zweiter Sündenfall, der aber schwerwiegender ist als der erste, denn Adam und Eva konnten weder wissen noch ahnen, was auf sie zukommt, während die Bürger des tausendjährigen Reiches das Zeugnis der Geschichte hatten (mindestens 7500 Jahre Tyrannei des Satans auf der Erde).

Weiter ist es so, daß bisher die wahren Gläubigen auf Erden noch nie herrschten. Gleichsam schien es so, daß der Gläubige per Definition dazu verdammt war, nicht der Kopf sondern immer nur der Schwanz zu sein bzw. nicht der Herr sondern immer nur der Sklave. Der wirkliche Gläubige ist tatsächlich mehr zum Dienen als zum Herrschen geneigt (das ist eine Herzenshaltung, die vom Geist gewirkt wird). Dies wird aber von der sündigen Welt dahingehend pervertiert, daß sie dem Gläubigen unterstellt, es würde ihm geradezu gefallen, wenn man ihn herumkommandiert – diese Unterstellung ist natürlich satanischer Schwachsinn und dafür wird Gott die Welt richten. Der gläubige Mensch hat einfach eine brüderliche Natur, er will seinen Brüdern und der Gemeinschaft nutzen. Das heißt aber nicht, daß er deswegen ein entmündigter Sklave sein will, der keinen eigenen Willen und keine eigene Meinung hat. Das ist wirklich eine teuflische Unterstellung. Vielmehr hofft der Gläubige, daß sein brüderlicher Dienst durch brüderlichen Dienst erwidert wird und nicht dadurch, daß jemand versucht, ihm Kommandos zu geben. Es gab bisher in der Geschichte nur wenige fromme Herrscher, denn es ist wirklich schwierig für einen Gläubigen über Ungläubige zu herrschen (wegen ihrer Ungerechtigkeit). Die Bürger jenes tausendjährigen Reiches werden aber sozusagen gezähmte Ungläubige sein, weil die Versuchung durch den Teufel nicht da ist – so wird eine Regierung durch die Gläubigen möglich sein.

Mt 5,5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

Mt 19,28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.

Sanftmut ist ein Hauptbestandteil der Nachfolge Jesu. Sanftmut bedeutet: Der Christ rächt sich nicht selbst, sondern befiehlt dem Herrn seine Rechtssachen. Außerdem strebt der Christ auch nicht nach Herrschaft, sondern versucht das Amt, das er gerade hat, sehr gut auszufüllen – der Christ schaut immer auf seinen momentanen Dienst. Der Christ will innerhalb einer Gemeinschaft ein nützliches Glied sein, nicht unbedingt der Leiter der Gemeinschaft.

Lukas 22, 24-30 24 Es erhob sich auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte gelten solle. 25 Er (Jesus; R. B.) aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. 26 Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der Vornehmste wie ein Diener. 27 Denn wer ist größer: der zu Tisch sitzt oder der dient? Ist’s nicht der, der zu Tisch sitzt? Ich aber bin unter euch wie ein Diener.  28 Ihr aber seid’s, die ihr ausgeharrt habt bei mir in meinen Anfechtungen. 29 Und ich will euch das Reich zueignen, wie mir’s mein Vater zugeeignet hat, 30 dass ihr essen und trinken sollt an meinem Tisch in meinem Reich und sitzen auf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels.

Kurzum: Diejenigen, die einfach auf ihren Dienst sehen, nicht unbedingt nach Herrschaft streben, die werden am Ende von Jesus mit Herrscherämtern belohnt, denn der ist ein (zukünftiger) König, der seine gegenwärtigen Aufträge, und mögen sie  noch so einfach und unscheinbar sein, gut erledigt. Das ist Sanftmut. Im Gegensatz dazu werden all diejenigen, die verbissen nach Herrschaft strebten und versuchten die Sanftmütigen herumzukommandieren, erniedrigt werden.

Jesaja 11, 1-10 Und es wird ein Reis (Jesus; R. B.) hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen (gecknicktes Sünderlein; R. B.) und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen (Antichrist Barack Obama; R. B.) schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen (unbußfertiger Sünder; R. B.) töten. Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften. Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter. Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt. 10 Und es wird geschehen zu der Zeit, dass das Reis aus der Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Heiden fragen, und die Stätte, da er wohnt, wird herrlich sein.

“Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.”

Siehe dazu Auslegung Kap. 13, 11-18

1Kor 15,51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;

1Kor 15,52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

Das “Tier” (antichristliche Regierungen in Kollaboration mit falschen Religions-gemeinschaften) schaffte ein neues Menschen-Bild, das genau das Gegenteil vom Bild eines Christen war, ja das Gegenteil von Jesus Christus. Fast alle Menschen richteten ihr Tun (Hand) und ihr Denken (Stirn) nach diesem modernen Menschen-Bild aus und nahmen so unsichtbar das Zeichen des Tieres an Hand und Stirn. Das Allerschlimmste dabei war, daß das “Tier” sein Pseudo-Menschbild zum Normal erklärte und das christliche Menschen-Bild zum Schwachsinn. Das Tier schaffte es also, alle Verhältnisse umzukehren, alles  auf den Kopf zu stellen. Hier mußten wahre Christen als große Störenfriede erscheinen und man verfolgte sie bis in den Tod. Jene “Störenfriede”, der “Auskehricht der Welt”, werden von Gott mit dem Herrscheramt geehrt in seinem Reich. In einer Welt, in der alles auf den Kopf gestellt ist, sich normal, nach einem absoluten Maßstab zu verhalten, ist wirklich eine gewaltige Leistung – Gott wird das reichlich belohnen.

“5 Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.”

“Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden.”

Alle im Unglauben Gestorbenen werden also das tausendjährige Reich nicht erleben, sondern sie werden bei ihrem leiblichen Tod die Augen schließen und subjektiv nach einem Nu in der Hölle wieder aufmachen. Subjektiv fällt für sie der leibliche Tod zeitlich mit dem sogenannten zweiten Tod zusammen, wenn sie in der Hölle landen. Zwischen dem leiblichen Tod und der Verdammung zur Hölle mögen in Wirklichkeit viele Jahre vergehen, aber ein Toter merkt ja nicht, wie die Zeit vergeht, also ist subjektiv nur ein Augenblick zwischen seinem leiblichen Tod und dem Aufwachen in Hölle. Das Gericht wird unendlich schnell ablaufen, denn Gott weiß ja jetzt schon das Urteil.

“7 Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde, Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.”

“Gog und Magog” sind einfach alle Menschen, die nach den tausend Jahren auf der Erde leben werden (“Völker an den vier Enden der Erde”).

Anders als Adam und Eva, die sich auch verführen ließen, bekommen “Gog und Magog” keine Chance mehr, sondern werden vernichtet (“Feuer fiel vom Himmel”). Sie hätten wirklich aus der Geschichte der  Menschheit lernen sollen und wissen müssen, daß der Teufel ein Vater der Lüge und Mörder von Anfang ist.

Joh 8,44 Ihr (jüdische Führer zur Zeit Jesu; R. B.) habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang (Verführung von Adam und Eva; R. B.) an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Man liest gar nichts, daß in dem tausendjährigen Reich Menschen zum Glauben an Jesus kommen. Offenbar degeneriert der Mensch im Laufe der Geschichte und verliert jede Fähigkeit, an Christus zu glauben. Die Bürger des tausendjährigen Reiches werden ja biologisch von den Menschen abstammen, die heute noch auf Erden leben. Auch heute schon kommen keine Menschen  mehr zum Glauben an Jesus. Wenn die Wurzel (heutige Menschheit) schlecht ist, muß auch der Baum (Bürger des tausendjährigen Reiches) schlecht sein.

Wenn Christus wiederkommt wird er die gegenwärtige Erde von den Gottlosen säubern und die Gläubigen zu sich nehmen.

Woher kommen dann die Bürger des tausendjährigen Reiches?

Dies müssen Menschen sein, die bei der Ankunft des Herrn außerhalb der Zivilisation lebten und nicht über das Evangelium informiert waren. Sie hatten also keine Möglichkeit, gläubig zu werden. Es ist unvorstellbar, daß Christus bei seiner Wiederkunft auch diejenigen töten wird, die überhaupt keine Möglichkeit hatten, sich zum Glauben an Jesus zu bekehren.

“11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. 15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.

Es gibt zwei Auferstehungen der Toten. Die erste Auferstehung ist die Auferstehung der Gläubigen bei der Wiederkunft Jesu , wo sie zusammen mit den lebenden Gläubigen zu Gott entrückt werden. Die toten Ungläubigen werden bei dieser Gelegenheit nicht auferstehen und die lebenden Ungläubigen wird Christus töten (schlachten). Nach dem tausendjährigen Friedensreich kommt das Jüngste Gericht und auch die ungläubigen Toten werden auferstehen und sofort verdammt werden, denn ihre gottlosen Gedanken, Worte und Werke, die in “den Büchern” aufgeschrieben sind, zeugen gegen sie. Da sie im Unglauben (nicht an Jesus glauben) starben, dachten, sprachen und taten sie Gottloses. Da sie nicht glaubten, hatten sie keinen Eintrag im Buch des Lebens und weil sie nicht glaubten, taten sie viel Böses in ihrem Leben und hatten deswegen  lauter schlechte Einträge in “den Büchern”. Wer verdammt wird, wird wegen seiner bösen Werke verdammt und am Ende wird sich herausstellen, daß das auch diejenigen waren die nicht an Jesus glaubten und somit keinen Eintrag hatten im Buch des Lebens.

Römerbrief 2, 5-11 Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden geben wird nach seinen Werken: ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben; Ungnade und Zorn aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit; Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, zuerst der Juden und ebenso der Griechen (früher Anhänger der griechischen Religion; heute der moderne, neu-heidnische Mensch R. B.); 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die Gutes tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen. 11 Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

Warnung an die Evanglikalen: Es gibt keine stellungsmäßige Gerechtigkeit, die einem im Moment der Bekehrung wie ein Etikett (“Heilsgewißheit”) aufgeklebt wird. Der wahre Christ wird Jesu Opfer am Kreuz nie auf ein bloßes Sühneopfer für seine Sünden reduzieren, sondern Tag für Tag bis zum Ende seines Lebens danach trachten, durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung das Böse in seinem Leben zu überwinden – das ist der wahre Glaube. Verbunden mit der befreienden Kraft von Jesus werden wir durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Die Wiedertaufe der Evanglikalen zerstört die Kindertaufe und somit haben Evangelikale buchstäblich keine Kraft die Sünde zu überwinden; sie werden trotz ihres angeblichen Glaubens an Jesus viel Böses tun und Gott wird sie dafür verdammen müssen am Tag des Gerichts. Wenn Sie evangelikal sind, lieber Leser, dann sagen Sie sich heute noch von der Wiedertaufe los und beziehen Sie sich wieder auf Ihre Kindertaufe. Überwinden Sie die Sünde durch die Kraft der Kindertaufe.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 19

1 Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat. Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja! Und eine Stimme ging aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, Klein und Groß! Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. 10 Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.

11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. 12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. 13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. 14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.

17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes 18 und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! 19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. 21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Auslegung

“1 Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat. Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja! Und eine Stimme ging aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, Klein und Groß!”

“große Stimme einer großen Schar”

Das ist wieder die Stimme der Gläubigen aller Zeitalter (große Schar; der Tempel Gottes im Himmel, bestehend aus lebendigen Steinen) vereint mit der Stimme Gottes (große Stimme). Die Schar der Gläubigen aller Zeitalter besteht aus den frommen Juden aus alttestamentlicher Zeit und Judenchristen und Heidenchristen aus neutestamentlicher Zeit. Der Tempel Gottes ist auch der Leib Christi mit Christus als Haupt und folgerichtig verschmelzen im Himmel die Stimme Gottes und die Stimme des Tempels zu einer Stimme, denn Gott und sein Volk sind eins geworden.

Joh 17,23 ich (Jesus; R. B.) in ihnen (die Gläubigen; R. B.) und du (der Vater; R. B.) in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

1Kor 12,27 Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.

2Kor 6,16 … Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht (3.Mose 26,11-12; Hesekiel 37,27): »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.«

1Petr 2,5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Das eigentliche Lied des Tempels, der aus lebendigen Steinen besteht, ist das Folgende:

“Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!”

oder

“Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!”

Aber jetzt kommt das Folgende:

Sie stimmen ein Halleluja an über den Untergang “Babylons” bzw. der “Hure Babylon”, der abgefallenen Menschheit.

(“Babylon” ist die Einheit aus der “Hure Babylon” (abgefallene Menschheit) und den antichristlichen Regierungen in Kooperation mit falschen Religionsgemeinschaften, von denen die “Hure Babylon” sich regieren läßt. Da aber auch die antichristlichen Regenten und die falschen Geistlichen Menschen sind, kann man auch alles entweder nur als “Hure Babylon” bezeichnen oder alles nur als “Stadt Babylon”.)

Warum dieser krasse Umschwung von der Freude über die Erlösung hin zur Freude über den Untergang?

Seit ca. 2000 Jahren predigt die Kirche das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus und schon seit Abel (der von Kain erschlagen wurde) predigt das allgemeine Volk Gottes einen Erlöser. Immer wieder nahmen Menschen die Botschaft von einem Erlöser an, aber bereits in alttestamentlicher Zeit regten sich gottesfeindliche Kräfte. Das historische Babylon war der Erzfeind des Volkes Israel und bekämpfte es. Die alten Römer ließen diese Feindschaft wieder aufleben (um ca. 50 nach Christus unter Kaiser Klaudius), wobei sie (biologische) Juden (in den Augen Gottes ist man allerdings erst dann wirklich ein Jude, wenn man an einen Erlöser glaubt) und Christen bekämpften. Dieses System, das gegen das Volk Gottes gerichtet ist und gegen Gott selbst, scheint heute zur Vollendung zu kommen: Die wahre Kirche existiert praktisch nicht mehr (was sich heute noch Kirche nennt, sind falsche Kirchen). Die Menschheit (“Babylon”) hat es in einem langen Kampf geschafft, sich der Kirche völlig zu entledigen. Die Menschheit ist zu einer Autokratie (in Bezug auf Gott) geworden, die sich anmaßt bzw. einbildet, sie könne völlig ohne Gott auskommen. Sie bekämpft und tötet sogar diejenigen, die sie aus diesem Rausch aufwecken wollen, die Christen. Die abgefallene Menschheit stellt sich als das Normal hin und die wahre Kirche als das Absonderliche, das Verwerfliche. Sie sagt praktisch: “Wir haben das Heil und die Kirche ist die Gemeinschaft der Verdammten, der Verfluchten, der Störer, der Verlierer.” Gott allerdings erhielt die Menschheit bisher nur aus dem Grund, weil immer wieder Einzelne aus der sündigen Menscheit in die Kirche wechselten, dem Ort, wo wirklich Heil ist. Solange dies möglich war, konnte Gott die Menschheit gerade noch ertragen. Da aber nun das Werk Gottes, die Erlösung des Sünders, nicht mehr geschehen kann, muß Gott die Menschheit abschaffen.

Kurz gesagt: Indem die abgefallene Menschheit die wahre Kirche abgeschafft hat, hat sie letztendlich sich selbst abgeschafft – sie sägte den Ast ab, auf dem sie saß.

“dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat,”

Die abgefallen Menschheit lehnt den Glauben an Jesus nicht nur ab, sondern bekämpft ihn sogar – dadurch verdirbt sie die Erde, denn die unmittelbare Folge der Ablehnung des Glaubens an Jesus ist die Besessenheit, die “Hurerei” mit dem Teufel. Es geschehen täglich schwerste Verbrechen, die man nicht rational erklären kann, aber es gibt eine metaphysiche Erklärung: Der Übeltäter folgte einfach seinen niedrigen Instinkten, sprich seinem “sündigen Fleisch”, das vom Teufel gelenkt wird, in dem er buchstäblich wohnt.

Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!”

Nachdem Gott die Erde von den unbußfertigen Sündern gesäubert hat, wird er sichtbar auf Erden regieren – so sprechen der Geist (“Stimme großer Wasser”), der Vater und der Sohn (“Stimme starker Donner”) und die Braut (“große Schar der Gläubigen”).

“7 Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. 10 Und ich fiel nieder zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung.”

“Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind.”

Selig ist also nicht, wer an irgendeinen Gott geglaubt hat, sondern an den Gott, der seinen Sohn, das Lamm Gottes, in die Welt gesandt hat.

Joh 1,29 Am nächsten Tag sieht Johannes (der Täufer; R. B.), dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Joh 3,16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

“Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.”

Durch die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung des gerechten Sohnes Gottes, Jesus, lebten die Heiligen, die von Natur Sünder wie alle waren, einen in sich selbst sündigen Leib hatten, doch ein gerechtes Lebens – so wurde im Laufe ihres Lebens die Gerechtigkeit Jesu ihre eigene Gerechtigkeit und ihr Schmuck und Ehrenkleid.

Römerbrief 8, 3-4 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist.

Durch die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) wurden sie mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden und indem sie durch die Kraft der Taufe täglich ihre Sündhaftigkeit überwanden, glaubten sie.

Röm 6,4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Wer sich täglich erinnert, daß er mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden ist, der wird seine sündigen Neigungen überwinden. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus – durch diese zwei Heilstatsachen überwinden wir unseren in sich selbst sündigen Leib und vollbringen gerechte Taten und reden gerechte Worte trotz unseres sündigen Leibes. Es wird wirklich ein realer Unterschied sein zwischen ungläu-bigen Sündern und uns.

Wer dieses Evangelium von Jesus, der unsere Sünde trug, als er am Kreuz für uns starb, den Menschen verkündet, hat das Zeugnis Jesu, denn: “Das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.”

Lukas 12, 35-40 35 Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen 36 und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. 37 Selig sind die Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend findet. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und wird sie zu Tisch bitten und kommen und ihnen dienen. 38 Und wenn er kommt in der zweiten oder in der dritten Nachtwache und findet’s so: selig sind sie. 39 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so ließe er nicht in sein Haus einbrechen. 40 Seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.

“11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. 12 Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. 13 Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. 14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.”

Israel wird demnächst Jesus von Nazareth als Messias annehmen. Daraufhin wird die sündige Menschheit über Israel herfallen, es militärisch angreifen. Dann wird Jesus sichtbar wiederkommen als Herr aller Herren und König aller Könige, in der Gestalt Gottes, und die Feinde Israels vernichten in der Schlacht von Harmagedon (siehe Kap. 16). Mit der Schlacht von Harmagedon beginnt der Weltuntergang, die schlagartige Vernichtung der gegenwärtigen Zivilisation durch Gott selbst (siehe Kap. 18). Der Abschnitt Vers 11 bis Vers 16 ist komplett wörtlich gemeint – dies sind keine Metaphern: Jesus wird die unbußfertigen Sünder, die Feinde Gottes, buchstäblich schlachten. Das “weiße Pferd” hier hat nichts mit dem “weißen Pferd” aus Kapitel 6 zu tun. Das “weiße Pferd” aus Kap. 6 war eine Metapher. Der Weltuntergang wird eingeläutet werden durch die schweren Plagen (Zornschalen) aus Kap. 16.

 “seine Augen sind wie eine Feuerflamme,”

Die ganze schön angemalte Fassade der Welt wird einstürzen, die Schminke abbröckeln, der Glamour und Glanz der Welt zu Finsternis werden, wenn Jesus nicht nach dem Schein richtet, sondern mit Gerechtigkeit richtet.

Jes 11,4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden (geknickte Sünderlein, die an Jesus glauben; R. B.) im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen (Antichrist bzw. Tier; R. B.) schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen (unbußfertige Sünder; R. B.) töten.

Joh 7,24 Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht.

Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

“Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war,”

Als die Welt die Gläubigen verfolgte, verfolgte sie in Wahrheit Jesus. Durch das  blutgetränkte Gewand identifiziert sich Jesus mit allen Heiligen, die um seinetwillen getötet wurden und ihr Blut vergossen.

Ps 72,14 Er wird sie aus Bedrückung und Frevel erlösen, und ihr Blut ist wert geachtet vor ihm.

Apg 9,1 Saulus (der zukünftige Apostel Paulus; R. B.) aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester

Apg 9,4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich (Jesus; R. B.)?

“er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,”

Jesaja 63, 1-6 Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft? »Ich bin’s, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.« Warum ist denn dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie das eines Keltertreters? »Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt. Denn ich hatte einen Tag der Vergeltung mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, war gekommen. Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich verwunderte mich, dass niemand mir beistand. Da musste mein Arm mir helfen, und mein Zorn stand mir bei. Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«

(“Edom” ist einerseits wörtlich zu nehmen, andererseits eine Metapher; das o. g. Schlachten wird in Bozra, das heute in Jordanien liegt, stattfinden; Bozra war früher die Hauptstadt des alten Königreichs Edom, das nicht mehr existiert; der gottlose Esau, der seinen frommen Bruder Jakob verfolge, den Stammvater der Juden, war der Stammvater der Edomiter und somit ist “Edom” auch eine Metapher für die gottlose Menschheit, die die Gläubigen verfolgte und die Gott vernichten wird; “Edom” wird also in Edom vernichtet/geschlachtet werden)

Siehe auch die “Kelter Gottes

“14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen.”

Judas 14-15 14 Es hat aber auch von diesen (Irrlehrer; R. B.) geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, 15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.

“17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen und er rief mit großer Stimme allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes 18 und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! 19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. 21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.”

Das ist alles wörtlich gemeint. Das “Tier” ist Barack Hussein Obama und der “falsche Prophet” ist Papst Franziskus.

“die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten.”

Siehe hierzu “Auslegung Kapitel 13, 11-18

“feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.”

Das ist einfach wörtlich gemeint.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 18

(Das Folgende ist eine Beschreibung des Weltunterganges; “Babylon” ist nicht etwa ein Deckname einer konkreten, historischen Stadt, sondern mit “Babylon” ist die ganze Welt gemeint)

Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz. Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere. Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.  Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel. Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein! Wie viel Herrlichkeit und Üppigkeit sie gehabt hat, so viel Qual und Leid schenkt ihr ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen. Darum werden ihre Plagen an “einem” Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richtet. Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und geprasst haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand, in dem sie verbrennt. 10 Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! 11 Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen um sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird: 12 Gold und Silber und Edelsteine und Perlen und feines Leinen und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechende Hölzer und allerlei Gerät aus Elfenbein und allerlei Gerät aus kostbarem Holz und Erz und Eisen und Marmor 13 und Zimt und Balsam und Räucherwerk und Myrrhe und Weihrauch und Wein und Öl und feinstes Mehl und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen von Menschen. 14 Und das Obst, an dem deine Seele Lust hatte, ist dahin; und alles, was glänzend und herrlich war, ist für dich verloren und man wird es nicht mehr finden. 15 Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual, werden weinen und klagen: 16 Weh, weh, du große Stadt, die bekleidet war mit feinem Leinen und Purpur und Scharlach und geschmückt war mit Gold und Edelsteinen und Perlen, 17 denn in “einer” Stunde ist verwüstet solcher Reichtum! Und alle Schiffsherren und alle Steuerleute und die Seefahrer und die auf dem Meer arbeiten standen fernab 18 und schrien, als sie den Rauch von ihrem Brand sahen: Wer ist der großen Stadt gleich? 19 Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und schrien, weinten und klagten: Weh, weh, du große Stadt, von deren Überfluss reich geworden sind alle, die Schiffe auf dem Meer hatten; denn in “einer” Stunde ist sie verwüstet! 20 Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen. 21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird in einem Sturm niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. 22 Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Flötenspieler und Posaunenbläser soll nicht mehr in dir gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks soll mehr in dir gefunden werden, und das Geräusch der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden, 23 und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker; 24 und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind.

“1 Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz.”

Seit ca. 2000 Jahren predigt die christliche Kirche das Evangelium von Jesus und tauft die bußfertigen Sünder sakramental, damit jene auch die befreiende Kraft des Evangeliums erfahren (die Kindertaufe ist gültig). Wer, wenn nicht die christliche Kirche, wollte der Menschheit Gutes tun. Ihr Herr, Jesus, war schon ein Seelsorger, Arzt und guter Hirte gewesen, als er auf Erden lebte – auch die Kirche kümmerte sich folglich um die “geknickten” Sünderlein, damit sie Ruhe fänden für ihre Seelen und Heilung ihrer Körper. Bisher war es für die Kirche undenkbar gewesen, sich über eine etwaige Zerstörung der ganzen Menschheit zu freuen. Doch die Zeiten haben sich fundamental geändert. Der Großteil der Menschheit hat zu lange das Evangelium von Jesus abgelehnt und so gibt es heute praktisch keine wirkliche, christliche Kirche mehr. Immer wieder wurde das Evangelium korrekt gepredigt (z. B. Luther, Bonhoeffer), aber nur sehr wenige nahmen es wirklich an. So haben wir heute den Zustand, daß das Evangelium gar nicht mehr gepredigt wird (die Predigt der Evangelikalen zählt nicht, denn Evangelikale sind keine wahren Christen) – dies ist eine Strafe für die Menschheit, weil sie es so lange abgelehnt hat. Der Einzelne heute kann übrigens nicht jede Verantwortung von sich weisen, denn die Schöpfung (Himmel, Erde, Gestirne, Pflanzen, Tiere, gutes Wetter, etc.) predigt immer noch, daß es einen guten Gott gibt, der alles gemacht hat, und wer das annimmt, den kann Gott noch heute zum Evangelium von seinem Sohn Jesus Christus führen. Aber in einem Prozess, der nun schon fast 2000 Jahre andauert, haben sich die Menschen, die Menschheit, und ihre Regenten und falschen Religionsführer gegenseitig in den Abgrund getrieben: Die Menschen suchten nicht nach dem wahren Gott und die Regenten in Verbindung mit den falschen Religionsführern predigten ihnen eine Ersatzreligion. Durch die Ersatzreligion kamen die Menschen noch weiter vom wahren Gott weg, was die Regenten in Verbindung mit den falschen Geistlichen wiederum dazu bewog, die “Religion” weiter abzuschwächen – eine teuflische Abwärtsspirale. Ich wiederhole: Weder der Einzelne, der heute lebt,  noch der Einzelne der vor Jahrhunderten lebte, hat eine Entschuldigung oder kann die Obrigkeit und die falschen Geistlichen für alles verantwortlich machen, denn die Schöfpung Gottes predigt Tag und Nacht von seiner Kraft und Herrlichkeit.

Römerbrief 1, 18-21 18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.

Wenn natürlich heute sich jemand vom “Schöpfungs-Evangelium” ansprechen läßt, dann wird er es sehr schwer haben, zum Evangelium von Jesus durchzudringen, denn es wird überall nur noch katastrophaler Schwachsinn gelehrt (Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Evangelikale, Buddhismus, Hinduismus, etc.).

Das ganze System heute, bestehend aus der Menschheit, die nicht nach Gott sucht und den Regenten und falschen Geistlichen, die eine Ersatzreligion lehren, ist der Feind dessen, der nach dem wahren Gott sucht, der Himmel und Erde gemacht hat bzw. das System ist auch der Feind dessen, der durch die Schöpfung Gottes schon angesprochen wurde und nun verzweifelt nach “XYZ” sucht – er weiß ja vielleicht gar nicht genau, was er sucht.

Kurz gesagt: Die Welt ist wirklich schuldig, denn sie hat ein autokratisches (in Bezug auf Gott) System aufgebaut; eigentlich kann der Mensch ohne Gott, in der Gottesferne, gar nicht leben – diese Wahrheit aber leugnet die Welt und kommt über Schmerzen und Depression, die durch Gottesferne verursacht sind,  hinweg durch Saufen, Fressen, Unzucht, Zunkunftvorsorge, Statusdenken, Workaholismus, Konsumrausch, Streben nach Macht und Ehre, etc.

Dieses System, Babylon, will Gott vernichten. Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Ein unbeteiligter (fiktionaler) Dritter, der in den Zusammenhang nicht eingeweiht ist, und sieht, wie Gott diese Menschheit richtet, wäre geneigt, darüber entsetzt zu sein. Deswegen ist der Engel mit dem Glanz so wichtig. Diese Handlung Gottes, die Vernichtung einer völlig abgefallenen Menscheit, ist nicht etwa etwas Schlimmes sondern etwas Gutes, eine heilige und würdige Handlung: Diese in sich selbst traurige Handlung wird geheiligt und würdig gemacht durch den Glanz der Heiligkeit und Würde Gottes, der auf sie fällt.

“2 Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere.”

“Babylon” ist die ganze Menschheit zusammen mit den antichristlichen Regierungen und falschen Religionsgemeinschaften, die den Regierungen in die Hand spielen. Die abgefallene Menscheit allein kann man auch als “Hure Babylon” bezeichnen. Die antichristlichen Regierungen und falschen Religionsgemeinschaften kann man als “Tiere” (Ungeheuer, Bestien) bezeichnen (siehe Kap. 13).

“Babylon” = “Hure Babylon” + “zwei Tiere”

Es ist soziologisch nachweisbar, daß der Mensch, der Gott nicht anbetet, den Teufel anbeten muß – es gibt keine neutrale Zone. Dies entspricht auch dem biblischen Befund.

Epheser 2, 1-2 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen (der Teufel; R. B.), der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.

Da die Menschheit einschließlich der antichristlichen Regierungen und falschen Geistlichen den Glauben an Jesus verworfen hat, ist sie der Bessenheit (Teufel, Geister, etc.) anheimgefallen. Mit “Vögel” und “Tiere” sind übrigens die ungläubigen und somit besessenen Menschen gemeint.

Warum Gefängnis?

Wohin soll man fliehen, wenn Gott die Erde richtet – die Gottlosen sitzen in der Falle.

Oder es ist so gemeint: Die Menschheit verwahrt die bösen Geister bei sich, hält sie fest, wie ein Staat Verbrecher im Gefängnis – unerhört. Leider sind die Gefängniszellen der Menschheit die einzelnen Menschen, die besessen sind.

Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.”

Die abgefallenen “Völker” sind ja eben “Babylon” – die Völker wurden zu “Babylon”, weil sie, verführt durch böse Obrigkeiten und Geistliche, die gotteslästerliche Kultur des historischen Babylon annahmen. Schon das historische Babylon war eine Behausung von Teufeln und Dämonen. Indem die Völker die Kultur des alten, historischen Babylon annahmen, begingen sie die Sünde der Hurerei mit dem Teufel (natürlich eine geistliche Hurerei).

“Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben,”

Die Regierungen lassen sich leiten von den niedrigen Instinkten der Völker, sprich vom “sündigen Fleisch” der Menschen, das vom Teufel regiert wird. Weil eben die Regierungen den sündigen, natürlichen Menschen als den normalen Menschen betrachten und nicht den erlösten Menschen, der an Jesus glaubt, begehen sie Hurerei. Sie hätten ihre Regierung nach den Erlösten ausrichten sollen, das wäre legitim gewesen, stattdessen verbündeten sie sich mit den Ungläubigen, mit deren sündigem Fleisch, gegen die Gläubigen. So haben wir heute die Regierung des Mobs bzw. Pöbels.

“die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit.”

Der Mensch, der nicht an Jesus glaubt, hat keinen Frieden. Gottesferne bzw. Gottlosigkeit verursachen Depression, Angst, Feigheit, etc. und körperliche Schmerzen. Darüber kommt der Gottlose nur hinweg durch permanente Berauschung: Fressen, Saufen, Unzucht, Konsumrausch, Anhäufung von Statussymbolen, krankhafte Zukunftvorsorge, etc.

Es ist definitiv so, daß ein Ungläubiger wesentlich mehr Güter braucht, um “glücklich” zu sein, als ein Gläubiger, der in Gott ruht, unsichtbar das Paradies hat.

Ja, und da haben wir es: Der Gottlose in seiner Gier nach Gütern ist der Hauptmotor der Wirtschaft und deswegen fördert die Wirtschaft seine Gottlosigkeit – pervers.

“4 Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel.”

“Geht hinaus aus ihr, mein Volk”

Das ist wörtlich gemeint. Solange die Menschheit nicht völlig abgefallen war, hätte man das metaphorisch deuten sollen in dem Sinne, daß der Gläubige die Sünden der Welt nicht mitmachen soll. Heute allerdings ist für die Frommen wieder  die Zeit gekommen, sich in die Wildnis (Wüste) zu begeben und außerhalb der Gesellschaft zu leben. Lieber absolute Armut, als Sündigen.

Ich hoffe, daß Israel sich bald bekehrt, dann werde ich nach Israel auswandern. Falls Sie, lieber Leser, gläubig sind, dann tun sie das auch. Das Ende ist da.

Ein praktisches Problem heute, für den, der außerhalb der Gesellschaft leben will: Es gibt praktisch keine unberührte Natur mehr – wohin???

“5 Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel und Gott denkt an ihren Frevel. Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein! Wie viel Herrlichkeit und Üppigkeit sie gehabt hat, so viel Qual und Leid schenkt ihr ein!”

“Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat”

Es scheint fast, als ob Gott sein Gericht über die Gottlosen noch zurückhält, weil überall verstreut unter den Gottlosen noch einzelne Gläubige leben, wie damals Lot in Sodom. Gott konnte Sodom und Gomorrha erst vernichten, nachdem Lot die Stadt verlassen hatte. Das Schlimmste, was also Lot Sodom antun konnte (bezahlen), war es, es zu verlassen. Wenn heute alle Gläubigen sich in einem Land sammeln würden, dann hätte Gott “leichteres Spiel” mit dem Rest.

Lukas 17, 28-30 30 Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; 29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. 30 Auf diese Weise wird’s auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.

“Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat,”

Die sündige Welt steht da und “frißt” gierig alle Güter dieser Welt auf; zu den Gläubigen aber spricht sie: “Güter sind für euch nur schädlich, sie könnten euch von eurem Glauben abbringen – bleibt lieber arm!”

Lukas 16, 19-21 19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus (Lazarus glaubte an Jesus; R. B.), der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren 21 und begehrte sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; dazu kamen auch die Hunde und leckten seine Geschwüre.

“Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen. Darum werden ihre Plagen an “einem” Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richtet.”

Die Menschheit spricht, sie sei eine “Königin”, aber in Wirklichkeit ist sie eine Sklavin der Sünde und die Sünde macht sie traurig und krank (die Menschheit betäubt sich allerdings mit allerlei Mitteln; siehe oben). Sie ist natürlich eine “Witwe”, aber ihre Witwenschaft verleugnet sie, indem sie sagt, ihr Mann (Gott) wäre nie verstorben; aber Gott hat sich in Wahrheit doch von der Menschheit getrennt, weil sie so sündigt. “Für Gott ist die Menscheit gestorben und er für sie.” Sie wird natürlich “Leid” sehen, denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Die Menschheit lügt sich in die eigene Tasche. Besonders ihre anmaßende Autokratie scheint der Hauptgrund für Gott zu sein, die Menschheit zu richten.

“9 Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und geprasst haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand, in dem sie verbrennt. 10 Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! 11 Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen um sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird: 12 Gold und Silber und Edelsteine und Perlen und feines Leinen und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechende Hölzer und allerlei Gerät aus Elfenbein und allerlei Gerät aus kostbarem Holz und Erz und Eisen und Marmor 13 und Zimt und Balsam und Räucherwerk und Myrrhe und Weihrauch und Wein und Öl und feinstes Mehl und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen von Menschen. 14 Und das Obst, an dem deine Seele Lust hatte, ist dahin; und alles, was glänzend und herrlich war, ist für dich verloren und man wird es nicht mehr finden. 15 Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual, werden weinen und klagen: 16 Weh, weh, du große Stadt, die bekleidet war mit feinem Leinen und Purpur und Scharlach und geschmückt war mit Gold und Edelsteinen und Perlen, 17 denn in “einer” Stunde ist verwüstet solcher Reichtum! Und alle Schiffsherren und alle Steuerleute und die Seefahrer und die auf dem Meer arbeiten standen fernab 18 und schrien, als sie den Rauch von ihrem Brand sahen: Wer ist der großen Stadt gleich? 19 Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und schrien, weinten und klagten: Weh, weh, du große Stadt, von deren Überfluss reich geworden sind alle, die Schiffe auf dem Meer hatten; denn in “einer” Stunde ist sie verwüstet!”

Das ist selbsterklärend. Nur Eines: Das sind keine Metaphern, sondern Gott wird die ganze Erde, die Menschheit, tatsächlich physisch vernichten. Die bisherige Zivilisation auf der Erde wird tatsächlich vernichtet werden, pulverisiert werden. “Babylon” ist kein Symbol für eine einzelne, wirkliche Stadt, sondern “Babylon” bedeutet die ganze Menschheit, alles, was auf diesem Globus lebt.

Vers 9 bis Vers 19 ist nichts anderes als eine Beschreibung des Weltuntergangs.

Eines ist aber noch interessant an dem Abschnitt V. 9-19: Offensichtlich verdiente eine bestimmte Schicht an den Sünden der Menschheit, an dem antichristlichen Weltsystem, das zu ihrem Untergang führte: Regierungen (Könige auf Erden) und Wirtschaft (Kaufleute, Schiffsherren)

In der abgefallenen Menscheit, die Gott “Babylon” oder “Hure Babylon” nennt. spielt also der Materialismus eine enorme Rolle. Gleichsam ist das Umwälzen von Materie zu einem Ersatzgottesdienst geworden für die abgefallene Menschheit. Aber hinter diesem Materia-lismus steckt der Dämon Mammon. Auch Materialismus ist Teufelsanbetung.

“20 Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen. 21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird in einem Sturm niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden.”

“Gott hat sie gerichtet um euretwillen.”

Bis zu einem gewissen Grad kann Gott die Sünde der Menschheit ertragen und erträgt sie ja jetzt schon einige tausend Jahre. Aber wenn sich die sündige Menschheit zum Normal setzt und die Kirche zur Irrenanstalt erklärt, dann hat sie eine rote Linie überschritten. Gott erhielt ja die Menschheit bisher nur aus dem Grund, weil immer wieder Sünder zu Gerechten wurden durch den Glauben an Jesus bzw. von der sündigen Menschheit in die Kirche wechselten. Wenn aber die sündige Menschheit sagt: “Wir sind der Ort des Heils und die Kirche ist der Ort der Verdammnis!”, dann muß Gott die Menschheit abschaffen. Das praktisch Schlimme an der Abschaffung der (wahren) Kirche durch die abgefallene Menschheit ist, daß einzelne fromme Menschen kein zu Hause mehr finden/haben – was kann schlimmer als das sein. “Babylon” hat die  Frommen obdachlos gemacht. Obdachlosigkeit und Heimatlosigkeit sind der Abgrund der Armut, der Abgrund der Not. “Danke”, Babylon!

Die sündige Menschheit hat die Kirche abgeschafft, also wird Gott die sündige Menschheit abschaffen: “Gott hat sie gerichtet um euretwillen.” (was sich heute alles noch Kirche nennt, sind natürlich falsche Kirchen – die wahre Kirche existiert praktisch nicht mehr und der Fromme hat keine Heimat mehr)

22 Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Flötenspieler und Posaunenbläser soll nicht mehr in dir gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks soll mehr in dir gefunden werden, und das Geräusch der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden, 23 und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker; 24 und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind.”

Das ist nochmals die Beschreibung des Weltunterganges. Wenn Gott etwas zweimal sagt, wird er es ganz sicher tun.

“durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker”

Letztendlich haben sich die Völker selber verführt, indem sie sich von antichristlichen Regierungen regieren ließen, die mit falschen Religionsgemeinschaften kooperierten. Weil die Masse der Einzelnen den Glauben an Jesus ablehnte, mußten antichristliche Regierungen und falsche Religionsgemeinschaften aufkommen, die den Abfall noch beschleunigten durch eine falsche Ersatzreligion (Zauberei). So hat der “Weltstaat Babylon” die Völker verführt.

“24 und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind.”

Die abgefallene Menschheit brachte diejenigen um, um derer willen Gott die Menschheit weiter existieren ließ – das war Selbstmord. Die Menschheit hat den Ast abgesägt, auf dem sie saß.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 17

1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah. Und der Engel sprach zu mir: Warum wunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat. Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, dass es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird. Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige. 10 Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kleine Zeit bleiben. 11 Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis. 12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. 13 Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. 14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. 15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat’s ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes. 18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.

“1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt,”

Die “große Hure, die an vielen Wassern sitzt”, ist die ganze Menschheit. Zur Zeit, wenn die siebte Zornschale ausgegossen wird, ist die komplette Menschheit vom christlichen Glauben abgefallen. Alle beten das “Tier” (antichristliche Regierungen mit dem Antichristen an der Spitze, der auch “Tier” genannt wird) an, indem sie ihr Denken und Handeln (unsichtbar “666” auf Stirn und Hand) dem von dem “Tier” und dem zweiten “Tier” (antichristliche Religionsgemeinschaften einschließlich abgefallener Kirchen, die dem staatlichen “Tier” in die Hände spielen) entworfen Bild des “modernen Menschen” anpassen (siehe die zwei Auslegungen zu Kapitel 13). Dieser moderne Mensch ist allerdings aus der Sicht Gottes ein kleiner, mickriger, selbstsüchtiger Spießbürger, der sexuell sehr unzüchtig lebt und kein religiöses Unterscheidungsvermögen mehr hat. Jene Spießbürger hassen die wahren Christen.

Was bedeutet “große Hure”?

Eigentlich will Christus der Bräutigam der Menschheit sein (er wäre auch der einzig legale Bräutigam, vom ewigen Gott verordnet) – bei der wahren Kirche ist dies tatsächlich der Fall, Christus ist ihr Bräutigam. Der “Mann” (Hurenbock) der Menschheit, die Christus verworfen hat, ist der Teufel. Die sichtbare “Inkarnation” des Teufels ist der Antichrist (Barack Hussein Obama). Die vom Glauben an Jesus abgefallene bzw. den Glauben an Jesus verwerfende Menschheit wird also “große Hure” genannt, weil sie nicht den vom ewigen Gott verordneten Bräutigam “geheiratet” (in Wirklichkeit heißt das einfach “an Jesus glauben”) hat, sondern mit dem Teufel bzw. dem Antichristen buhlt. Für die schwere Sünde der “Hurerei mit dem Teufel” wird Gott die Menschheit richten.

“2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.”

“Die Könige auf Erden” sind wieder das “Tier” aus Offenbarung 13. Seit Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus degenerieren die Obrigkeiten/Regierungen zum Anti-christentum hin. Es ist eine teuflische Abwärtsspirale: Die antichristlichen Regierungen fördern das Antichristentum der Menschheit; die meisten Menschen lassen es sich gefallen und werden immer antichristlicher – dies wiederum nehmen die Regierungen als Begründung, antichristlich zu regieren. Was wir letztendlich bekommen oder schon haben, ist die Regierung des Mobs, des Pöbels. Die antichristlichen Regierungen sprechen die niedrigen Instinkte des Menschen an. Diesen Instinkten ist jeder Mensch schutzlos ausgeliefert, der nicht an Jesus glaubt. Das Oberhaupt der modernen Regierungen sind sozusagen die niedrigen Instinkte der heruntergekommenen Menschen. Die Personi-fizierung der niedrigen Instinkte der Menschen ist der Antichrist, Barack Hussein Obama.

Epheser 2, 1-2 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen (der Teufel; R. B.), der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. (wer sich also nicht zu Jesus bekehrt, muß den Willen des Teufels tun; R. B.)

Die teuflische Abwärtsspirale kann nur durch den Glauben an Jesus gestoppt werden.

“betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei”

“Wer mit dem Teufel hurt, der fällt der Besessenheit anheim.” Die täglich passierenden Verbrechen, die man nicht rational erklären kann, sind der praktische Beweis für diese Aussage.

Der “Hammer”: Jeder der nicht an Jesus glaubt, ist automatisch unter der Herrschaft des Teufels – es gibt keine neutrale Zone.

“3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.”

Das ist wieder das “Tier” aus Offenbarung 13.

“lästerliche Namen”

Das sind alle etablierten Religionen dieser Welt, die nicht auf dem biblischen Befund beruhen. Jede Religion, die nicht von Gott verordnet ist, ist Gotteslästerung. Die antichristlichen Regierungen, das “Tier”, fördern nicht das Christentum auf Grundlage des biblischen Befundes sondern jeglichen Dreck (Islam, Katholizismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Evangelikale, Buddhismus, Hinduismus, etc.), der den Menschen verdirbt und in die Hölle bringt. Das “Tier” behält es sich natürlich vor, jene Religionen nach seine Wünschen zu modifizieren, denn der Wille des “Tieres” ist es, daß alle Religionen unterm Strich den gleichen Einheitsmenschen produzieren: Der kleine, mickrige, materialistische, unzüchtige Spießbürger, der nur noch mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist und nicht nach dem Gott fragt, der Himmel und Erde gemacht hat. Jener moderne Mensch soll den Staat als Gottheit anbeten.

“scharlachrot”

Das erinnert an das blutige Opfer Jesu am Kreuz. Der Teufel und seine Irrlehrer allerdings reduzieren Jesu Opfer am Kreuz zu einem reinen Sühneopfer, machen aus Jesus einen Götzen, einen Sündenbock: “Jesus hat meine Sünden getragen, also kann ich nun beliebig viel und ohne Sorge sündigen und je mehr ich sündige, desto mehr Gnade strömt auf mich herab.” Jene satanische Lehre führt natürlich ins Verderben und sie ist “der Teufel bzw. das Tier, scharlachrot angestrichen”.

Die wahre Kirche lehrt, daß Jesu Opfer am Kreuz auch ein Werk der Erlösung war: Nur, wer sich von Jesus freimachen läßt von seinen Sünden, für den ist sein Opfer am Kreuz auch ein Sühneopfer. Wer in seinen Sünden verharrt, der tritt den Sohn Gottes mit Füßen und fällt der Verdammnis anheim. Wer sich nicht von Jesus freimachen läßt von seinen Sünden, der hat keine Vergebung seiner Sünden, auch wenn er noch so oft mit den Lippen bekennen mag: “Jesus trug meine Schuld, als er am Kreuz für mich starb.”

“Und er brachte mich im Geist in die Wüste”

Die Wüste ist der Ort, wo man Zeit zum nachdenken hat, der Ort der Ernüchterung. Machen wir uns also ein nüchternes Bild von den Leuten, die uns regieren und von allen sogenannten Geistlichen.

“sieben Häupter und zehn Hörner.”

Die “sieben Häupter” bezogen sich auf das alte römisch Reich und sind für uns nicht mehr interessant. Die “zehn Hörner” sind die Gesamtheit aller modernen Nationalstaaten unter der Führung der USA.

“4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei,”

Noch nie gab die Menschheit sich selbst so die Ehre (Purpur) wie heute. Sie ist so “klug”, daß sie sogar erkannt hat, daß “Jesu Opfer ein Sühneopfer war” (Scharlach). Noch nie war die Menschheit so reich wie heute (Gold, Edelsteine, Perlen). Aber der Schein trügt. Die Menschheit hat zwar Fortschritte gemacht, was das Äußerliche angeht, das in Gottes Augen sekundäre, aber, was das Innerliche angeht, rast die Menschheit auf den Abgrund zu (Gräuel und Unreinheit). Der “goldenen Becher” spricht von der Verherrlichung der Sünde – die Menschheit im Sündenrausch.

Auf dem “Tier” der antichristlichen Regierungen “reitet” die Menschheit in die Hölle, berauscht von äußerem Reichtum, Halbwahrheiten (Jesu Opfer ein reines Sühneopfer ohne Befreiung von Sünden), Anmaßung (Purpur) und Sünde.

“5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden.”

Die “Stirn” spricht wieder vom Denken. Babylon ist die Einheit aus der Menschheit und ihren Regenten: Die “Hure Babylon” und das “Tier”. Diese Menschheit ist geprägt von der Kultur des alten, historischen Babylon, die die alten Römer Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus annahmen.

Daniel 5, 1-4 König Belsazar (ein König des historischen Babylon; R. B.) machte ein herrliches Mahl für seine tausend Mächtigen und soff sich voll mit ihnen. Und als er betrunken war, ließ er die goldenen und silbernen Gefäße herbringen, die sein Vater Nebukadnezar aus dem Tempel zu Jerusalem weggenommen hatte, damit der König mit seinen Mächtigen, mit seinen Frauen und mit seinen Nebenfrauen daraus tränke. Da wurden die goldenen und silbernen Gefäße herbeigebracht, die aus dem Tempel, aus dem Hause Gottes zu Jerusalem, weggenommen worden waren; und der König, seine Mächtigen, seine Frauen und Nebenfrauen tranken daraus. Und als sie so tranken, lobten sie die goldenen, silbernen, ehernen, eisernen, hölzernen und steinernen Götter.

Dieser Abschnitt aus Daniel macht ganz deutlich, was der Geist Babylons ist bzw. war: Subversive Regierung (Saufen), streben der Regierung nach irdischer Herrlichkeit auf Kosten der Steuerzahler/Bürger (herrliches Mahl), Gotteslästerung (Gefäße aus dem Tempel), Aberglaube (Götter), etc.

Und die “Hure Babylon” ist so unvorstellbar dumm, daß sie das System “Babylon” auch noch gut findet (der Name auf der Stirn). Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurden die Normalbürger von den Regierungen so ausgesaugt wie heute, aber die Menschen finden das in Ordnung – das ist blanke Dämonie und nicht rational erklärbar.

“6 Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu.”

Das ist das Allerschlimmste: Die Menschheit duldet und preist sogar diejenigen, die ihr Böses tun (antichristliche Regierungen plus antichristliche Religionsgemeinschaften), von denen sie ausgesaugt wird, aber sie tötet diejenigen, die ihr Gutes tun wollen, die Heiligen, diejenigen, die an Jesus glauben.

Dies ist blanke Dämonie und nicht rational zu erklären. Dies ist sehr verwunderlich:

“Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah.”

“8 Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren.”

Das Ur-Tier war das historische Babylon. Das historische Babylon wurde durch die Meder  und Perser entmachtet. Es erstand (metaphysisch) wieder auf, als die alten Römer um Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus (wahrscheinlich unter Kaiser Klaudius) die Kultur Babylons bei sich einführten.

“12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier.”

Die “zehn Könige” sind die modernen Nationalstaaten, die aus dem (heiligen) römischen Reich hervorgegangen sind. Das “Tier” ist das “kleine Horn” aus Buch Daniel, die USA. Die USA haben drei “Hörner” entmachtet: England, Frankreich, Deutschland.

“eine Stunde Macht empfangen”

Sie werden’s nicht lange treiben, sondern der Herr Christus kommt sichtbar wieder und vernichtet sie.

Dan 7,8 Als ich aber auf die Hörner Acht gab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.

Es ist interessant, daß das “kleine Horn” Mensch (Menschenaugen, Maul) und Reich zugleich ist. Das Reich des Antichristen wird also in einem metaphysischen Sinne sein Leib sein, genauso wie die wahre Kirche der Leib Christi ist. Dies war historische Wirklichkeit in Nazi-Deutschland und ist heute wieder Wirklichkeit durch die Führung der Welt durch die USA unter Barack Obama. Das “kleine Horn” bedeutet also zugleich Barack Obama und die USA. Die ganze Welt ist eine satanische Nachahmung des Leibes Christi, dessen Haupt Jesus ist.

“13 Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier.”

Jeder weiß, das Merkel, Hollande und Cameron nach Obama’s Pfeife tanzen (müssen).

“14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.”

Das ist wieder Harmagedon (siehe Kapitel 16). Wenn sich demnächst Israel zu Jesus bekehrt, werden Obama, Merkel, Hollande, Cameron u. v. a. vor Wut platzen, denn dies bringt ihr ganzes verfluchtes System durcheinander. Sie werden Vernunftgründe vorschieben, um das christliche Israel militärisch anzugreifen, das sie natürlich in Wirklichkeit nur aus satanischem Hass heraus angreifen wollen. Dann wird das Lamm, Jesus, erscheinen in der Gestalt Gottes und die Amerikaner samt ihrer Verbündeten pulverisieren. Dem Lamm folgen die verherrlichten Gläubigen aller Zeiten aus dem Himmel als ein heiliges und würdiges Heer, die Gottlosen zu vernichten.

“15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.”

Das erleben wir mehr und mehr. Die Regierungen dieser Welt sorgen nicht mehr für ihre Bürger, für ihr Glück und Wohl, sondern arbeiten sogar gegen sie. Das ist eine unvorstellbare Dämonie. Dies ist ein Gericht Gottes über die Menschheit, die Hure, weil sie sich viel zu sehr auf den Staat gestützt hat statt auf den lebendigen Gott. Es ist auch Götzendienst, Teufelsanbetung, den Staat zu Gott zu machen. Der “allmächtige” Staat nutzt dann die Macht, die die dumme Menschheit ihm gegeben hat, und frißt die Menschheit auf.

“18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.”

Wie oben schon gesagt, sind es die niedrigen Instinkte der Menschen, von denen sich die staatlichen Regierungen immer mehr leiten lassen. Insofern hat die Frau, die Hure, die Menschheit, Gewalt über ihre Regierungen (die Könige). Aber diese Regierung der niedrigen Instinkte führt natürlich zur Katastrophe, in den Untergang, in die Hölle.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 16

1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde! Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. Und der zweite Engel goss aus seine Schale ins Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer starben. Und der dritte Engel goss aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserquellen; und sie wurden zu Blut. Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Gerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, dass du dieses Urteil gesprochen hast; denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind’s wert. Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. Und der vierte Engel goss aus seine Schale über die Sonne; und es wurde ihr Macht gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuer. Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben. 10 Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen 11 und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und bekehrten sich nicht von ihren Werken. 12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne. 13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; 14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. – 15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. – 16 Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf Hebräisch Harmagedon. 17 Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! 18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind – ein solches Erdbeben, so groß. 19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. 20 Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden. 21 Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß.

Einleitung

Wir befinden uns schon ungefähr seit Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus in der “letzten Stunde” (eine Metapher), also seit fast 2000 Jahren. Seit dieser Zeit regiert das “Tier” (siehe Kapitel 13; die alten Römer, die die babylonische Kultur angenommen haben und deren Nachfolger). Aber auch diese “letzte Stunde” muß natürlich einmal ein wirkliches Ende haben, sozusagen das Ende vom Ende, und das ist dann der Fall, wenn der Antichrist offenbar werden wird. Im Buch Daniel steht, daß aus dem vierten “Tier” (das repräsentiert die gottlose Herrschaftsform der “letzten Stunde”, die die alten Römer eingeführt haben) zehn Hörner hervorgehen werden, das heißt zehn Könige. Diese zehn Könige sind die Nationalstaaten oder das System der Nationalstaaten. Weiter sagt Daniel, daß ein “kleines Horn” erscheinen wird und drei der zehn Hörner entmachten wird; das sind die USA, die England, Frankreich und Deutschland entmachtet haben. Daniel sagt auch, daß dieses Horn noch gottloser sein wird, als die zehn Könige, die aus dem Tier hervorgingen, also die gottloseste Nation überhaupt. Übrigens ist die US-amerikanische Zivilreligion in Wahrheit eine Gotteslästerung, denn sie hält nur an der christlichen Morallehre fest, verwirft aber Christus als Sohn Gottes. Diese ame-rikanische Zivilreligion muß langfristig absolut ruinös sein und im Untergang enden, denn jeder wahre Christ weiß, daß man nur durch den sakralen, echten, metaphysischen Jesus christlich leben kann. Nur wenn Christus durch den Heiligen Geist in uns wohnt, können wir auch christlich leben – die Gebote (Morallehre) allein schaden eher, als daß sie nutzen. Wer Christus nachfolgen will, ohne ihn sakral zu haben, der wird in Verzweiflung bis hin zum Selbstmord enden – das sind die US-Amerikaner. Das per-verseste Objekt, was jemals auf dem Planeten Erde existiert hat, sind die USA. Davon kann uns nur noch Christus selbst befreien bei seiner sichtbaren Wiederkunft.

1Petr 1,20 Er (Jesus; R. B.) ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, (dies schrieb Petrus vor fast 2000 Jahren und Jesus wurde vor ca. 2000 Jahren offenbart)

1Petr 4,7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. (auch das schrieb Petrus vor fast 2000 Jahren und Jesus wurde vor ca. 2000 Jahren offenbart)

1Joh 2,18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist. (dies schrieb der Apostel Johannes vor fast 2000 Jahren)

Offenbarung 19, 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.

Hier ist mit “Tier” und “falscher Prophet” jeweils eine Einzelperson gemeint. In Kapitel 13 bezeichnete “Tier” das weltweite Regierungssystem, das wir seit ca. 50 nach Christus haben, welches die alten Römer einführten. Das zweite Tier aus Kapitel 13 sind alle Re-ligionsgemeinschaften und abgefallenen Kirchen, die dem “Tier” in die Hände spielen. Am Ende des Endes wird es aber so sein, daß das “Tier” einen Herrscher haben wird, der die Personifizierung seiner Gottlosigkeit sein wird (ähnlich wie die wahre Kirche der Leib Christi ist, wird das Reich des “Tieres” der Leib des “Tieres” sein). Auch das zweite “Tier” wird ein Oberhaupt haben (der falsche Prophet), dessen Leib es sein wird in Lästerung des Leibes Christi (eine satanische Nachahmung des echten Leibes Christi). Die Einzelperson, die in Off. 19, 20 “Tier” genannt wird ist der Antichrist, von dem Paulus im 2. Thes-salonicherbrief, Kapitel 2 spricht. Der falsche Prophet ist sicherlich der Papst, denn welcher “Geistliche” hätte sonst die Macht, alle Religionsführer weltweit zu einem Körper zu vereinen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß irgendjemand gottloser und verlogener sein könnte als Barack Hussein Obama – also ist er sicherlich der Antichrist. Eigenartig auch das freundschaftliche Verhältnis zwischen Papst Franziskus und Obama.

Auslegung

“1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde!”

Wie schon in Kapitel 14 und Kapitel 15 sehen wir hier wieder die Stimme Gottes (“große Stimme”) vereint mit der Stimme der Kirche (“aus dem Tempel”). Die Kirche, die so lange das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkündete und das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, hielt, stimmt nun ein in das “Kriegsgeschrei” Gottes gegen eine Menschheit, die nicht nur das Evangelium von Jesus und Jesus selbst völlig verworfen hat, sondern sogar die christliche Kirche verfolgt bis hin zur Hinrichtung der Gläubigen durch die antichristliche Obrigkeit. Diese Menschheit des absoluten Endes ist keine Mischung mehr aus bußfertigen Sündern und unbußfertigen Sündern, sondern sie besteht nur noch aus unbußfertigen Sündern, Erzsündern, Bösen, Gottlosen. Das jüdische Establishment zur Zeit Jesu richtete so gerne die “geknickten” Sünderlein, aber das ist hier nicht der Fall. Hier werden nicht “geknickte” Sünderlein gerichtet sondern die unverbesserlichen, die Feinde Gottes (darunter werden sich natürlich auch alle sogenannten Geistlichen der heutigen, etablierten Kirchen befinden, die ähnlich wie die jüdischen Führer zur Zeit Jesu den einfachen Menschen den Erlöser vorenthalten, der sie freimachen könnte von ihren Sünden). Dieses Gericht hier, über das sich auch die Frommen so freuen, trifft also auch diejenigen, die so gerne ihre Mitmenschen ungerecht richteten (heute haben sich die sogenannten Geistlichen allerdings mehr auf die Spielart verlegt, die Sünde zu legalisieren, was aber genauso schlimm ist wie das ungerechte Richten, denn die Sünde ist in sich selbst ein tödliches Gift sowohl für die Seele als auch für den Leib; wer zu den Leuten sagt: “Sündigt ruhig!”, der ist ein Seelenmörder).

Und ich armes Sünderlein sage: “Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, all-mächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.” Dank sei Jesus, (Lk 1,71dass er uns errettet von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen – ein großes und wunderbares Werk, ein gerechter und wahrhaftiger Weg.

“2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.”

Das ist wörtlich gemeint und keine Metapher. Wahrscheinlich geht es um Pocken bzw. Blattern. Damit wurden schon die alten Ägypter geschlagen, weil sie das Volk Israel misshandelten.

Bild eines an Pocken erkrankten Menschen:

“die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.”

Siehe dazu die zwei Auslegungen von Kapitel 13.

“3 Und der zweite Engel goss aus seine Schale ins Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer starben. Und der dritte Engel goss aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserquellen; und sie wurden zu Blut.”

Das ist auch wörtlich gemeint und keine Metapher. Auch damit wurden schon die alten Ägypter gestraft, die das Volk Israel misshandelten.

 “Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Gerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, dass du dieses Urteil gesprochen hast; denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind’s wert. Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht.”

Seit fast 2000 Jahren vergießt Babylon (das “Tier” zusammen mit der “Hure Babylon” bzw. die antichristlichen Regierungen der letzten ca. 2000 Jahre zusammen mit der abgefallenen Menschheit der letzten ca. 2000 Jahre)  das Blut der Heiligen (Heilige sind Menschen, die Buße taten über ihre Sünden, an Jesus glaubten und Kraft schöpften aus der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe).

Auch ich sage: “Gerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, dass du dieses Urteil gesprochen hast; “

“hörte den Altar sagen”

Am Altar liegen bis zur Auferweckung am Jüngsten Tag, wenn sie einen himmlischen Leib bekommen, die Seelen der vom “Tier” (antichristliche Regierungen) getöteten Gläubigen. Auch sie freuen sich über Gottes Vergeltung an den Bösen.

Offb 6,9 Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen.

Schon immer wurden in der ca. 2000jährigen Geschichte der Kirche unschuldige Gläubige getötet durch die antichristliche Obrigkeit; aber ganz am Ende der Zeit muß es zu einem weltweiten Genozid an allen frommen Christen kommen (ISIS enthauptet sicherlich auch fromme Christen; Barack Obama hat die Morde von ISIS zu verantworten, denn er als mächtigster Mann der Welt, hätte ISIS schlagartig vernichten können; Obama ist schuldig der unterlassenen Hilfeleistung, weil er ISIS nicht in kürzester Zeit stoppt; Obama ist der größte Christenverfolger und Christenmörder aller Zeiten; die Tötung einzelner Terroristen durch Drohnen ist reine Makulatur und verschlimmert die Lage sogar noch, denn die nicht getöteten Terroristen rächen sich dann umso mehr an den Christen; “Obama, du Dummkopf!”)

Offb 6,10 Und sie schrien mit lauter Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

Die Märtyrer bitten also Gott, die ganze Erde zu bestrafen – also muß es zuletzt eine weltweite Christenverfolgung geben, an der sich alle Völker beteiligen – unerhört, aber wahr.

Gott verhilft seinen Märtyrern zum Recht und Johannes hört sie sprechen: “Und ich hörte den Altar (die Märtyrer; R. B.) sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht.”

“8 Und der vierte Engel goss aus seine Schale über die Sonne; und es wurde ihr Macht gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuer. Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben.”

Auch das ist wörtlich gemeint und keine Metapher. Mit voller Wucht wird das Gericht Gottes allerdings erst dann einsetzen, wenn Gott wieder der Berg des Heils sein wird für die Juden, das heißt wenn sie Jesus von Nazareth als Messias anerkennen. Erst wenn die Juden (siehe Offenbarung 14; “144000” symbolisiert die Juden) Jesus als Messias annehmen, dann wir der Engel sprechen: “Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen!” (Off. 14, 2)

Es kann nicht sein, daß die Sonne aus den Fugen gerät, bevor die Juden sich zu Jesus bekehren, denn wenn die Sonne viel zu heiß oder viel zu schwach scheint, dann ist natürlich das Ende der Welt da. Wie aber sollten sich die Juden bekehren, wenn das Ende der Welt vor ihrer Bekehrung läge? Dann wären sie ja tot!

 “lästerten den Namen Gottes”

Das tun übrigens jetzt auch schon die, die die gegenwärtigen Unbilden des Wetters auf einen angeblichen Klimawandel zurückführen, statt auf Gottes beginnendes Gericht. Wenn dann die Unbilden des Wetters unerträglich werden, wird es herauskommen, was im Herzen derer war, die jetzt noch so überklug vom Klimawandel reden – ihr Gerede vom Klimawandel war nichts anderes als eine bewußte Verleugnung der Macht Gottes, der auch das Wetter kontrolliert und dieser Gottes-Hass wird in offener Lästerung offenbar werden, wenn es ganz unerträglich wird.

Kurz gesagt: Es geht nicht in erster Linie darum, zu glauben, ob Gott das Wetter bestimmt oder nicht, sondern darum, ob man Gott lieb oder ihn hasst, denn in der größten Not werden die Gotteshasser durch ihre Lästerung doch bekennen, daß Gott auch der Herr des Wetters ist.

“10 Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen 11 und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und bekehrten sich nicht von ihren Werken.”

Die Sonne scheint sich also kurz aufzublähen, sehr heiß zu scheinen, und dann in sich zusammenzufallen. Erst Hitze, dann Kälte. Beides schlimm.

“und bekehrten sich nicht von ihren Werken.”

Sie haben die Buße zu lange auf die lange Bank geschoben und nun können sie nicht mehr Buße tun, obwohl die Erde allmählich zur Hölle wird.

“lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen”

Man leugnete zu lange den Zusammenhang zwischen Sünde und körperlicher Krankheit bzw. Sünde und Schmerz. Diese Leugnung war aber nur Ausdruck eines verborgenen Gottes-Hasses, der nun offenbar wird in offener Lästerung Gottes. Es war im Grunde nicht der Verstand der Menschen, der gegen den Glauben war, sondern sie hassten Gott in ihren Herzen. Die rationalen Argumente gegen den Glauben waren nur vorgeschoben. Aber in der offenen Lästerung Gottes müssen die Gottes-Hasser nun zugeben, daß Gott auch Macht hat über Krankheit, Schmerz und Tod. Sie müssen bekennen, was sie so lange leugneten, als es ihnen noch relativ gut ging.

“sein Reich wurde verfinstert,”

Dies könnte den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung weltweit bedeuten. Jeder vernünftige Mensch weiß, was Anarchie bedeutet – das ist die Hölle auf Erden: Mord, Totschlag, Raubüberfälle, Einbruch, Diebstahl, Bürgerkrieg, Zusammenbruch der Wirtschaft, Geldentwertung, Handel nur noch auf dem Schwarzmarkt, extreme Verknappung von Gütern, Zusammenbruch des Gesundheitssystems, Zusammenbruch der Sozialkassen, Zusammenbruch der Energieversorgung, Zusammenbruch der Wasserversorgung, etc.

“12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne. 13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; 14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen.”

Als das Volk Israel in Ägypten wohnte, wurde es von den Plagen verschont, die über die Ägypter kamen. Genauso wird am Ende der Zeit, wenn der wahre Gott Israels, Jesus, wieder Israel’s Gott sein wird, Gott einen Unterschied machen zwischen den Anbetern des Tieres und den Anbetern des Lammes. Der Berg Zion (Israel) wird eine Insel sein inmitten einer Welt, die von Gott zermalmt wird. Natürlich wird dann die ganze abgefallene Menschheit unter der Führung des “Tieres” (Antichrist) und des falschen Propheten, inspiert vom Teufel (der Drache), über Israel herfallen. Dann aber wird Gott sichtbar erscheinen, sein Volk retten und die Feinde seines Volkes vernichten.

“15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe.”

Dieser Tag hätte über die Menschheit schon seit ca. 2000 Jahren so plötzlich und un-erwartet hereinbrechen können, wie ein Dieb in der Nacht einen Einbruch macht. Heute aber ist dieser Tag beinahe schon da, denn es ist definitiv so, daß Gott die Lega-lisierung sexueller Sünden nicht duldet (Sodom und Gomorrha). Die Christen der letzten ca. 2000 Jahre sollten täglich die Wiederkunft Christi erwarten. Wir heute aber umso mehr, da wir schon sehen, wie jener Tag anbricht. Der Tag ist dabei über uns hereinzubrechen, weil das Folgende sich im Vergleich zu den letzten ca. 2000 Jahren geändert hat:

  • weltweiter Abfall vom christlichen Glauben
  • weltweite Legalisierung sexueller Sünden
  • weltweite Legalisierung der Tötung Unschuldiger (Abtreibung, religiöser Mord)
  • es bekehren sich praktisch keine Menschen mehr zu Jesus (Evangelikale zählen nicht, denn sie sind keine echten Christen), weltweit
  • völliges Verschwinden der Lehre gemäß des biblischen Befundes – nur noch verzerrte, todbringende, schädliche Irrlehren, weltweit
  • Götzendienst des Materialismus, weltweit
  • kein Vorhanden-Sein einer reformatorischen Kirche
  • Lästerung Gottes durch fehlenden Dank für Nahrung, Wasser, gutes Wetter, Frieden, Ordnung und Sicherheit, etc.

“Blöße”

Das erinnert an die lauwarme Kirche von Laodizea aus den sieben Sendschreiben:

Die historische Kirche zu Laodizea erinnert doch sehr an die protestantische Kirche von heute. Sie will beides, die irdische und die himmlische Herrlichkeit, was dazu führt, daß sie sowohl von der Welt als auch von Christus “ausgekotzt” wird, wie man lauwarme Speisen auskotzt. Die protestantischen Kirchen von heute predigen alles Mögliche (ich habe keine Zeit, das alles zu recherchieren), aber sie predigen nicht das reine Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Die evangelische Kirche in Deutschland hat immer noch über 20 Millionen Mitglieder, die wohl im Durchschnitt auch wohlhabend (“reich”) sind, wobei sie natürlich materiell wohlhabend sind, aber geistlich unvorstellbar arm, zu arm für den Himmel. “Diese” Protestanten sorgen sich sehr um ihr irdisches Wohl, aber wenig um die Seligkeit ihrer Seelen. Wer sich nicht um das Heil seiner Seele kümmert, der wird es auch nicht erlangen und das reine Lippenbekenntnis: “Jesus starb für mich am Kreuz und trug dort meine Schuld” ist zu wenig. Die Vergebung haben wir nur, wenn wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung Jesus auch nachfolgen im Alltag, was zu materiellen Nachteilen führen kann bis hin zum Tod. Das Christentum ist eine Art Ritterschaft, für die man schwere Opfer bringen muß.

Jesus hat recht, wenn er über die Protestanten sagt:

“, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß”.

Für Laodizea gab es allerdings noch Hoffnung:

“18 Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufst, das im Feuer geläutert ist, damit du reich werdest, und weiße Kleider, damit du sie anziehst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde, und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du sehen mögest. 19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!”

Jesus empfahl den Kolossern ihre irdische Gesinnung einschließlich Materialismus aufzugeben. Sie sollten lernen, wirklich an IHN zu glauben und Gelder für die Dienste der Kirche zur Verfügung stellen, was bedeutet, “himmlisches Gold” zu kaufen.

Dienste der Kirche, die Geld kosten: Unterstützung verfolgter Christen, Mission unter Heiden und Juden, Diakonische Dienste für Arme, Hungrige, Durstige, Kranke, Straffällige, Obdachlose, Ausländer, etc.

Wofür die Augensalbe?

Der im Materialismus versunkene Mensch nimmt die Not seinens Nächsten oft gar nicht mehr wahr im Sinne einer völligen Ausblendung der Not des Nächsten aus der Wahrnehmung, dem Sehen. Diese Ausblendung entspricht in ihrer Heftigkeit einer wirklichen Erblindung; das bedeutet einen Verlust an Sehkraft (bezüglich der Not des Nächsten), den ein im medizinischen Sinne beschädigtes oder zerstörtes Auges erleidet.

Matthäus 6, 22-23 22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. 23 Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

Wenn wir nicht auf die Not unseres Nächsten schauen, sondern nur auf unser Wohlleben, unsere Statussymbole, Zukunftsvorsorge, etc., dann wird es ganz finster in uns, wie Jesus sagt. Unser Augen werden zu Pseudo-Augen, die nicht Licht sondern Finsternis hereinlassen.

Lieber Leser, ich vermute, daß die evangelische Kirche in Deutschland als Ganzes nicht mehr Buße tun wird bis zum Tag des Herrn, aber Sie als Einzelner können genau jetzt Buße tun und ihren Glauben an Jesus erneuern und sich abwenden von menschlichen Philosophieen und Materialismus. Leider ist heute das gesamte, weltweite Establishment antichristlich bzw. neu-heidnisch. Das weltweite Establishment heute unterstützt die christliche Kirche nicht, sondern trachtet danach, den echten christlichen Glauben von der Oberfläche des Erdbodens auszurotten. Es wird Sie, lieber Leser, also einiges kosten, wenn Sie wirklich als Christ im Alltag leben wollen, inmitten der antichristlichen Menschenheit.

“17 Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! 18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind – ein solches Erdbeben, so groß. 19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. 20 Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden. 21 Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß.”

Auch das ist wörtlich gemeint und nicht metaphorisch.

“und die Städte der Heiden stürzten ein”

In der Zeit, wo die abgefallene Menschheit das fromme Israel militärisch angreift, wird ein gewaltiges, weltweites Erdbeben geschehen, das alle menschlichen Ansiedlungen zerstören wird.

” Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. “

“Babylon” ist nicht ein Deckname für eine bestimmte, wirkliche Stadt, sondern mit “Babylon” ist die ganze Welt gemeint. Der Untergang “Babylons” ist der Welt-untergang.

“die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels”

Momentan lästert man Gott noch, indem man ihn nicht den Herrn des Wetters sein läßt. Dies allerdings ist nur verborgener Gottes-Hass. Wenn das Wetter unerträglich wird, werden die Gottes-Hasser ihren Hass auf Gott durch offene Lästerung offenbaren. Durch die Lästerung bekennen sie aber, daß Gott es ist, der das Wetter macht.

Ergänzung

Was bedeutet Harmagedon?

Harmagedon ist der griechische Ausdruck für “Har Megiddo”, was Berg Megiddo heißt. Die alte Stadt Megiddo war immer wieder heiß umkämpft von verschiedenen Völkern, denn sie ist von enormer strategischer Bedeutung. Sie liegt am Kreuzungspunkt zweier Haupthandelsrouten und zwar die Route die Ägypten und Mesopotamien verbindet und die Route, die Kleinasien mit dem Süden verbindet. Meggido liegt an der Stelle, wo der sogenannte Aruna-Pass die Jesreel-Ebene (nördlich des Karmel) mit der Scharon-Ebene (südlich des Karmel) verbindet. Beide Ebenen sind durch das Karmel-Gebirge von einander getrennt. Der Berg Megiddo ist ein künstlicher Berg (Tell), der dadurch entstand, daß Megiddo immer wieder zerstört und neu aufgebaut wurde.

Was ist die geistliche Deutung von Harmagedon?

Gott hatte dem Volk Israel den Befehl gegeben, die sittlich-moralisch völlig verkommenen Völker Kanaans zu vernichten und deren Land einzunehmen. Ein großer Schritt war es, als König David das heidnische Jebus eroberte und in Jerusalem umbenannte. Damals fand auch die Bundeslade des Gottes Israel ihren Ruheort in Jerusalem und Gottes Gegenwart in Jerusalem begann.

1. Chronik 11, 4-5 Und David und ganz Israel zogen hin nach Jerusalem, das ist Jebus; denn die Jebusiter wohnten dort im Lande. Und die Bürger von Jebus sprachen zu David: Du wirst nicht hereinkommen. David aber eroberte die Burg Zion, das ist Davids Stadt. (die Burg Zion lag am Tempelberg in Jerusalem; R. B.)

1Chr 15,1 Und David baute sich Häuser in der Stadt Davids und bereitete der Lade Gottes eine Stätte und richtete ein Zelt für sie auf.

Die Eroberung von Jebus durch Israel symbolisiert den Sieg des frommen Gottesvolkes über die Ungläubigen (Heiden, unbußfertige Sünder).

Die Eroberung Kanaans durch Israel war allerdings erst dann perfekt, als sie auch Megid-do erobert hatten, denn dann hatten sie die vollständige Kontrolle über Kanaan. Der Sieg des allgemeinen Volkes Gottes (Judenchristen plus Heidenchristen) über die Welt wird erst dann perfekt sein, wenn Gott die sichtbare Herrschaft über die Erde antritt in Herrlichkeit.

“Berg Megiddo” bzw. “Har Megiddo” bzw. Harmagedon symbolisiert also den entgültigen Sieg der Gläubigen aller Zeiten über die Ungläubigen, wobei dieser Sieg errungen wird durch den Beistand Gottes. Schon König David gewann seine Schlachten mit der Hilfe des Gottes Israels und Gott half David, weil er so fromm und gottesfürchtig war.

Das Volk Israel befindet sich zwar heute wieder auf seinem alten Territorium, aber spiri-tuell ist es von Jerusalem (wenn man darunter den Ort der Gegenwart Gottes versteht) so weit weg wie nie zuvor. Das heutige Israel ist nicht das Volk Gottes sondern ein Vasall der sittlich-moralisch verkommenen USA und auf deren Gnade und Wohlwollen ange-wiesen. Das gegenwärtige Israel hat keinen Grund stolz zu sein auf seine eigene Kraft. Würden die USA ihre schützende Hand abziehen, würden die Muslime Israel sofort pulverisieren. Den Schutz durch die USA erkauft sich Israel allerdings dadurch, daß es letztendlich wie die USA und alle westlichen Staaten einer Art Zivilreligion anhangt (ein aufgeklärtes Christentum; in den Augen Gottes ist das aufgeklärte Christentum ein Gräuel), die aber langfristig in den Abgrund führt, denn sie ist nicht die Religion des wahren Gottes. Der zweite Weltkrieg ist der soziologische/historische Beweis dafür, daß die Aufklärung nicht funktioniert hat. Trotz dieser Tatsache hangen wir weiter diesem Schwachsinn an. Der nächste Weltkrieg ist vorprogrammiert.

Es wird aber bald Folgendes passieren (zum Erstaunen vieler):

Israel wird Jesus von Nazareth als Messias annehmen. Der Gott Israels wird wieder der Berg ihres Heils sein. Jerusalem wird wirklich wieder der Ort der der Gegenwart Gottes auf Erden sein. Sie werden die Zivilreligion des Westens als Dreck von sich stoßen und der Gott Israels wird ihr Schutz sein.

Mitten aus der Kloake einer völlig in Sünden versunkenen Welt wird sich der heilige Berg Zion erheben, Israel unter dem Schutz Jahwes. Die ganze Welt wird Israel militärisch angreifen und dann wird der Gott Israels sichtbar erscheinen  und die Feinde Israels vernichten. Das ist dann der entgültige Sieg des Glaubens über den Unglauben bzw. der Sieg des Guten über das Böse.

Altorientalische Handelsrouten:

Israel (geographisch):

Israel (neutestamentliche Zeit):

Aruna-Pass zwischen Jesreel-Ebene und Scharonebene (Küstenebene):

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 15

Und ich sah ein andres Zeichen am Himmel, das war groß und wunderbar: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes. Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden. Danach sah ich: Es wurde aufgetan der Tempel, die Stiftshütte im Himmel, und aus dem Tempel kamen die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, angetan mit reinem, hellem Leinen und gegürtet um die Brust mit goldenen Gürteln. Und eine der vier Gestalten gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.

Auslegung

“1 Und ich sah ein andres Zeichen am Himmel, das war groß und wunderbar: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit ihnen ist vollendet der Zorn Gottes.”

Die Zahl “sieben” erinnert wieder an die Gemeinden Kleinasiens und deren Bischöfe, sprich die Gesamtkirche aller Zeiten und deren Geistliche. Es wäre müßig, darüber nach-zudenken, ob die o. g. sieben Engel nun wirkliche Engel oder Bischöfe sind. Eines kann man aber definitiv sagen: Der Zorn Gottes über die abgefallene Menschheit geht in einem gewissen Sinne von der Kirche aus. In der Realität aber werden die frommen Christen und deren Bischöfe “nur” beten (keinesfalls werden sie das Schwert oder die Maschinenpistole oder den Sprengstoffgürtel in die Hand nehmen wie die hirnverbrannten Muslime). Es kann nur darum gehen, daß am Ende der Geschichte, wenn das Antichristentum des Tieres (böse Regierungen seit Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus) sich voll offenbaren wird (Erscheinung des Antichristen als Einzelperson), die Kirche sehr schwer verfolgt werden wird und dann ihre Rechtssachen dem Herrn anbefiehlt. Der Herr verwandelt dann die Rachegebete der Kirche extrem schnell in Zornesfeuer.

“2 Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen”

Das gläsernen Meer ist die Menschheit. Das Feuer ist der Zorn Gottes. Viele Jahrhunderte hat Gott versucht, die Menschheit mit dem Wasser des heiligen Geistes zu tränken. Die es annahmen, bildeten die christliche Kirche. Am Ende der Zeit aber schrumpft die christliche Kirche auf fast “Null”, d. h. es gibt fast keine frommen Christen mehr auf Erden und diese werden auch noch verfolgt von der ungläubigen Menschheit. Zum “Lohn” für ihr “Benehmen” schickt dann Gott seinen Zorn “unter” die Menschen statt seines heiligen Geistes und so entsteht ein gläsernes Meer mit Feuer vermengt.

Was Tier, Bild und die Zahl seines Names bedeuten, hatten wir schon in Kapitel 13 (bitte lesen Sie die zwei Auslegungen von Kapitel 13). Das Problem des Christen wird sein (oder ist schon), daß die antichristliche Menschheit versucht, ihn von seinem Glauben an Jesus wieder abzubringen bis hin zur sofortigen Hinrichtung eines Menschen, der sich zu Jesus bekehrt (das hatten wir in Kapitel 14 gesehen, daß bei der Volloffenbarung des Anti-christen, die Bekehrung eines Menschen zu Jesus zeitlich mit seiner Hinrichtung durch die antichristliche Obrigkeit zusammenfält; unerhört, aber wahr). Wer es also dann schafft, bei Jesus zu bleiben und nicht die weltliche Regierung als Gottheit anerkennt, noch sich antichristlich verhält, der erringt wirklich einen Sieg. In dieser antichristlichen Menscheit samt der antichristlichen Regierungen und abfallenen Kirchen als frommer Christ zu leben, ist wirklich Kriegsführung bzw. eine Ritterschaft, die äußerste Tapferkeit erfordert. Wer den Glauben bewahrt, hat den Ehrentitel “Sieger” wirklich verdient. Diese Sieger schauen vom Himmel herab, dem Ort der Gegenwart Gottes, auf die, die sie so unbarmherzig verfolgten und töteten. Sie sehen, wie Gott ihrer Verfolger mit dem Feuer seines Zorns peinigt.

Mt 10,28 Und fürchtet euch nicht vor denen (antichristliche Regierungen; R. B.), die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem (Gott; R. B.), der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Lk 12,4 Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts mehr tun können

“Gottes Harfen”

Das ist der heilige Geist. Der gleiche Geist, der die Gläubigen Danklieder singen läßt für ihre Erlösung, läßt sie ein Lied der Freude singen über die Vernichtung ihrer Feinde durch Gott. Wenn Sie, lieber Leser, ungläubig sind, dann sollte Ihnen das zu denken geben. Glauben sie nicht (!), es sei der “Beruf Gottes”, zu vergeben; korregieren sie ggf. ihr Gottesbild.

“3 und sangen das Lied des Mose, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes:”

2Mo 15,1 Damals sangen Mose und die Israeliten dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und Mann hat er ins Meer gestürzt. (das ganze Lied: “Lied des Mose“)

Dieses Lied sang des Volk Israel, unmittelbar nachdem Gott das ägyptische Heer, das sie verfolgt hatte, im roten Meer ersäuft hatte. Leider kamen jene (die Israeliten, die aus Ägypten gezogen waren) nicht in das verheißene Land wegen ihres Unglaubens; aber Gott hatte wirklich alles für sie getan, was er nur tun konnte. Sie blieben mit ihrem Herzen in Ägypten, das war ihr Problem.

“Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker.”

Bisher hielt der Großteil der Menschheit Jesus für einen weltfremden, traurigen Schwäch-ling (“loser”, Verlierer) und seine Lehren für nicht praktikabel im Alltag, aber er ergreift das Königtum über die Menschheit mit Gewalt. Durch seine Sanftmut und Demut, die ihm viel zu oft als Schwäche ausgelegt wurde, wollte er den Sündern ein Vorbild geben und sie ermutigen unter sein “Joch” zu kommen, denn sein “Joch” war sanft und sein “Last” leicht. Denen, die ihn mutwillig so sträflich missverstanden, zeigt er nun, wer er ist und verhält sich ihnen gegenüber so, wie sie es immer wollten – dann werden sie es aber nicht mehr wollen. Hätte Jesus schon zu seinen Erdenzeiten seine Herrlichkeit offenbar gemacht, wie es die unbußfertigen Sünder wollten, wäre kein einziges, armes Sünderlein errettet worden. Um der “geknickten” Sünderlein willen  ertrug Jesus Hohn und Spott seitens der Erzsünder.

Matthäus 11, 28-30 28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Gott, der Vater, bestätigt die Wege seines sanftmütigen und demütigen Sohnes, seines Lammes, indem er am Ende allen Völkern die Herrschaft seine Sohnes und seine Herrschaft offenbar macht. Jesus ging den richtigen Weg, indem er das Wort der Wahrheit hielt und das Wort von der Geduld (Evangelium und Bergpredigt). Die Erlösten preisen Gott und das Lamm für ihr Werk der Erlösung, aber sie preisen sie genauso für ihr Werk der Vergeltung an den Gottlosen. Der Sohn Gottes wurde Mensch, ein Lamm, um die bußfertigen Sünder zu retten, zu erlösen. Er starb sogar für sie am Kreuz, wo er ihre Sünde trug. Jesus tat genau das Richtige in seinen Erdentagen: Er strebte nicht nach Macht, Ehre und Reichtum auf Erden, sondern wollte die leidenden Menschen gesund machen an Seele und Leib – Jesus war ein Seelsorger und Arzt, ein guter Hirte. Weil Jesus sich so trefflich in die Zeit schickte, wird er am Ende als Herr aller Herren und König aller Könige offenbar werden. Um unsertwillen (“geknickte” Sünderlein) hatte er seine Herrlichkeit ein wenig verborgen, doch sie muß wieder offenbar werden.

“4 Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.”

“Völker werden kommen und anbeten”

Werden sich am Ende doch alle bekehren?

Nein, hiermit ist eine erzwungene Anbetung gemeint. Die Gottlosen werden “einge-sammelt” werden wie Unkraut und Gott wird sie persönlich schlachten in Bozra (südlich des Toten Meeres, wo früher das Land Edom war; heute liegt Bozra in Jordanien). Die Menschen hatten lange genug Zeit, freiwillig ihren Leib als lebendiges Opfer dar-zubieten durch ein frommes Leben; nun aber beraubt Gott sie ihrer Leiber mit Gewalt. Subjektiv für sie, kurz danach, wird das Gericht des Feuersees über sie ergehen, so daß man wirklich sagen kann, es war ein Schlachtopfer auf einem Altar.

Philipper 2, 5-11 5 Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht: Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Hören wir endlich auf, zu glauben, Gott, der Vater, sei charakterlich verschieden von Gott, dem Sohn. Nein, wenn der Vater Mensch geworden wäre, wäre er die gleichen Wege wie Jesus gegangen – deshalb sagen wir lieber jetzt, um zu vermeiden, daß der Vater es von uns erzwingen muß: “Jesus Christus ist der Herr, zur Ehre Gottes, des Vaters.”

 “Danach sah ich: Es wurde aufgetan der Tempel, die Stiftshütte im Himmel, und aus dem Tempel kamen die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, angetan mit reinem, hellem Leinen und gegürtet um die Brust mit goldenen Gürteln. Und eine der vier Gestalten gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.”

Der Tempel ist die christliche Kirche bzw. die Menge aller Gläubigen vereint durch den heiligen Geist. Kapitel 8 hatten wir gesehen, wie die Gläubigen Rachegebete zu Gott hochschickten und sie sofort als Zorn Gottes auf die unbußfertigen Sünder herabkamen. Hier tritt eine Verschärfung ein. Der Zorn kommt jetzt unmittelbar aus der Kirche, dem Tempel. Natürlich sind es in Wirklichkeit wieder die Rachegebete der Heiligen, aber es scheint gleichsam der Umweg über die Erhörung durch Gott zu entfallen wie in Kapitel 8. Die Geduld und Langmut Gottes mit den Sündern ist zu Ende, er will nicht mehr gnädig sein, sondern er “kocht vor Wut”, will seinen grimmigen Zorn offenbaren. Die Rache-gebete werden direkt zum Zorn Gottes. In der Zeit der Volloffenbarung des Anti-christentums des Tieres (böse Regierungen) bzw. der Offenbarung des Antichristen (Barack Hussein Obama) wird Gott sich ganz offenbar auf die Seite seiner Kirche stellen, indem er die Gläubigen sofort rächt durch schwerste Seuchen, Wassermangel, Hitzewellen, seine Wiederkunft als Kriegsherr, etc.

“angetan mit reinem, hellem Leinen und gegürtet um die Brust mit goldenen Gürteln.”

Die Engel mögen zweifeln, ob solch ein Werk der Vernichtung, ein Werk des guten Gottes ist, aber ER selbst gab ihnen das Amt heiliger Würdenträger (Leinen, Gürtel) Gottes, die seinen Willen tun sollen. Es ist ein heiliges und würdiges Werk.

“eine der vier Gestalten gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes,”

Es ist ein Werk der Vernichtung aber dennoch heilig, denn des heiligen Gottes Zorn ist in den herrlichen (goldenen) Schalen.

Die Schlachtbank Gottes (Bozra/Busaira in Jordanien, südlich des Toten Meeres):

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 17-20

17 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel im Himmel, der hatte ein scharfes Winzermesser. 18 Und ein andrer Engel kam vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief dem, der das scharfe Messer hatte, mit großer Stimme zu: Setze dein scharfes Winzermesser an und schneide die Trauben am Weinstock der Erde, denn seine Beeren sind reif!19 Und der Engel setzte sein Winzermesser an die Erde und schnitt die Trauben am Weinstock der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes Gottes. 20 Und die Kelter wurde draußen vor der Stadt getreten, und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit.

Auslegung

Kap. 14, Verse 14-16 beschrieb die gewaltsame Säuberung der Erde von allen Gottlosen durch Engel und die Heimholung der Gläubigen zu ihrem Erlöser durch Engel.

Warum wird hier durch die Verse 17-20 anscheinend nochmals das Gleiche beschrieben?

Nun, es geht nicht genau um das Gleiche, aber um etwas ähnliches – der erste Schein trügt.

Der wahre Weinstock ist Jesus. Dies ist natürlich eine Metapher. So wie ein wirklicher Weinstock die Reben mit Nährstoffen und Wasser versorgt, versorgt Jesus diejenigen, die an ihn glauben, mit Leben (geistlich, aber auch physisch; in einem gewissen Sinne ist ein Gläubiger unsterblich – bitte nicht missverstehen).

Joh 15,5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Im obigen Abschnitt Verse 17-20 wird die Erde als Weinstock bezeichnet. Das heißt nichts anderes, als daß die Bewohner der Erde am Ende der Zeit (also jetzt) nicht mehr “Reben” am “Weinstock” Jesus Christus sein werden sondern “Reben” am “Weinstock” der zwei “Tiere” (degenerierte, antichristliche Regierungen plus abgefallene Kirchen, die ihnen in die Hände spielen). Der moderne Mensch ist ein kleiner, mickriger, unzüchtiger Spießbürger, der nur noch auf seinen irdischen Vorteil schaut und alles andere dafür preisgibt, auch den Glauben. Diese Spießbürger sind den bösen Regierungen und den abgefallen Kirchen durchaus nicht unangenehm – im Gegenteil, sie fördern geradezu die Umgestaltung des Menschen in ein Wesen, das nur noch mit schnödem Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist und sexuell äußerst freizügig. Um Konsum und fleißiges Arbeiten zu fördern, erzieht man den Menschen auch zu extremer Zukunftsvorsorge, Statusdenken und Genußsucht. Verboten ist der Glaube an den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat; gefordert aber wird Toleranz gegenüber jeglicher Art von Glauben, der mit dem Glauben auf Grundlage des biblischen Befundes nichts zu tun hat.

An anderen Stellen der Offenbarung wird dieser “giftige Weinstock” auch Babylon genannt. Babylon besteht aus der Menge der unbußfertigen Sünder, der Hure Baby-lon, und den zwei “Tieren”, von denen sich die sturen Sünder (die Hure Babylon) regieren lassen und auf deren Rücken sie in die Hölle reiten. Die Hure Babylon reitet auf den zwei Tieren.

Wenn also Jesus kommt, um die Erde zu säubern (wovon wohl?), dann wird er die Anhänger falscher Religionen und der falsche Propheten (“Geistliche”) nicht verschonen. Er wird “giftige Reben und Weinstöcke” genauso vernichten wie reine Materialisten (Materialisten beten übrigens unbewußt den Dämon Mammon an) oder Atheisten.

Die Falschheit der falschen Religionen erkennt man z. B. daran, daß sie ihre Gläubigen nicht davor bewahren können, kleine, mickrige, unzüchtige Spießbürger zu sein – dies kann nur der Glaube an Jesus.

Diese … Spießbürger werden die wahren Christen hassen und verfolgen bis hin zur Hin-richtung. Die wahren Christen werden ihre Rechtssache dann dem Herrn befehlen und so verwandelt Gott die Rachegebete der Gläubigen in einen Engel mit einem Winzermesser, der die giftigen Reben abschneidet und in die Kelter des Zornes Gottes wirft. Der Tempel, die christliche Kirche, ist sein Ursprungsort, die Gebete der Kirche.

“20 Und die Kelter wurde draußen vor der Stadt getreten, und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit.”

Ist das metaphorisch gemeint oder wörtlich?

Es ist wörtlich gemeint (tut mir leid, das ist der biblische Befund). Wenn Christus wiederkommen wird zusammen mit allen seinen Heiligen wird er ein furchtbares Blutbad auf Erden anrichten, eben eine Kelter, wobei der ausgetretene Saft wirkliches Menschen-blut ist.

“draußen vor der Stadt”

Die Stadt ist Jerusalem.

“und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde”

Das ist wörtlich gemeint. Bei der Abschlachtung von mehreren Milliarden Menschen wird ein wahrer Blutsee entstehen (unerhört, aber der biblische Befund).

 “tausendsechshundert Stadien”

Das sind 300 Kilometer, die Länge des Sees aus Blut (siehe Maße und Gewichte in der Bibel).

Die Juden, das Volk Israel, werden demnächst Jesus von Nazareth als Messias annehmen. Der ganze Staat Israel wird zu einer riesigen, christlichen Kathedrale werden mit Abermillionen von Gläubigen. Barack Hussein Obama, Angela Merkel und allen anderen antichristlichen Tyrannen, die uns regieren, wird der christliche Staat Israel inmitten “ihrer” antichristlichen Welt ein Dorn im Auge sein, ein Stein des Anstoßes, ein Fels des Ärgernisses. Sie werden Israel dann zu beseitigen suchen, wie man sucht, sich eines stinkenden, verwesenden Leichnams zu entledigen (natürlich ist Israel nur in den Augen der antichristlichen Regenten ein stinkender Leichnam; in den Augen Gottes wird Israel eine liebliche Jungfrau sein).

2. Korinther 2, 15-16 15 Denn wir (die Apostel und ihre Schüler; R. B.)) sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren werden: 16 diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Wer aber ist dazu tüchtig?

An diesem Tag, wenn sich alle Nation unter der Führung der USA Richtung Israel in Bewegung setzen werden, um es zu pulverisieren, wird Jesus Christus sichtbar wieder-kommen als Herr aller Herren und König aller Könige und die feindlichen Heere vernichten. Mit diesem Ereignis beginnt die große Kelter des Zornes Gottes über alle Gottlosen.

Jes 34,6 Des HERRN Schwert ist voll Blut und trieft von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, vom Nierenfett der Widder. Denn der HERR hält ein Schlachten in Bozra und ein großes Opfer im Lande Edom (mit den Tieren sind Menschen gemeint; weil sie nicht freiwillig ihren Leib präsentierten als lebendes Opfer durch ein frommes Leben, wird Gott mit Gewalt ihren Leib zum Opfer machen).

Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

Jesaja 63, 1-6 Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra, der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft? »Ich bin’s, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.« Warum ist denn dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie das eines Keltertreters? »Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt. Denn ich hatte einen Tag der Vergeltung mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, war gekommen. Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich verwunderte mich, dass niemand mir beistand. Da musste mein Arm mir helfen, und mein Zorn stand mir bei. Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«

Judas 14-15 14 Es hat aber auch von diesen (Irrlehrer; R. B.) geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, 15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.

Offenbarung 19, 13-16 13 Und er (Jesus, der Herr; R. B.) war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. 14 Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.

Was heißt “Edom”?

Das historische Volk Edom waren die Nachkommen des Mannes Esaus, der der per-sonifizierte Unglaube war und seinen frommen Bruder Jakob verfolgte, der der bio-logische Stammvater aller Juden ist, wobei man nur dann ein wirklicher Jude ist in Gottes Augen, wenn man auch den Glauben Jakobs hat.

“Edom” symbolisiert also das Volk des Unglaubens, sprich Babylon, das sündige Konglomerat aus allen ungläubigen Menschen und deren bösen Regierungen.

“Bozra”

Der Ort Bozra existiert wirklich. Dies ist keine Metapher. Es gibt mindestens zwei Bozras im nahen Osten. Das hier gemeinte ist eine riesige, natürliche Schlachtbank an einer tiefen Schlucht. Dort wird der, der einstmals am Kreuz für uns starb, die unbußfertigen Sünder buchstäblich schlachten. Subjektiv wird das für die Bösen so sein, wie wenn sie direkt in den Feuersee (der Feuerofen aus dem Matthäusevangelium) geworfen werden, denn ein Toter merkt nicht, wie die Zeit vergeht und so werden sie sich subjetiv nach ihrer Schlachtung gleich im Feuersee befinden (während sie Richtung Feuersee fliegen, hören sie noch eine Stimme aus der Ferne: “nicht im Buch des Lebens gefunden”; es wird alles sehr schnell gehen).

Ergänzung

Matthäus 21, 33-46 33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter darin und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. 34 Als nun die Zeit der Früchte herbeikam, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, damit sie seine Früchte holten 35 Da nahmen die Weingärtner seine Knechte: den einen schlugen sie, den zweiten töteten sie, den dritten steinigten sie. 36 Abermals sandte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; und sie taten mit ihnen dasselbe. 37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. 38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie zueinander: Das ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen! 39 Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommen wird, was wird er mit diesen Weingärtnern tun? 41 Sie antworteten ihm: Er wird den Bösen ein böses Ende bereiten und seinen Weinberg andern Weingärtnern verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit geben. 42 Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift (Psalm 118,22-23): »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen«? 43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt. 44 Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen. 45 Und als die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, erkannten sie, dass er von ihnen redete. 46 Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.

Die alten, jüdischen Führer waren die Feinde des Herrn, Jesus, und verdarben seinen “Weinberg” Israel, sodaß er sehr wenig Früchte (bekehrte Juden) brachte. Er prophezeite ihnen, daß sie dafür mit dem Tode bestraft werden würden: “Er wird den Bösen ein böses Ende bereiten.”

“Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt.”

Das waren lange Zeit (bis vor einigen Jahrzehnten) die Heidenchristen, doch diese Zeit geht gerade zu Ende. Genauso wie früher die jüdischen Führer den Weinberg Israel verdarben, verderben heute die abgefallenen Kirchen in Zusammenarbeit mit den antichristlichen Regierungen den Weinberg “die ganze Welt”. Die alten, jüdischen Führer waren ein schlechter “Weinstock” und das weltweite Establishment heute ist es auch. Die “Reben” allerdings, alle Menschen, sind mitverantwortlich für die Misere, weil sie sich einfach von diesen hirnverbrannten, bösen Tyrannen (Obama, Merkel, etc. in Zusam-menarbeit mit Papst, Dalai Lama, etc.) regieren lassen, statt sie zu beseitigen. So landen endlich der böse “Weinstock” samt seiner bösen “Reben” in der Kelter des Zornes Gottes.

Aus Händel’s Messiah (Messias):

Liedtext in englischer- und deutscher Sprache:

(II) The prophecy of the coming Messiah and the question, despite, of what this may portend for the world

5. Accompagnato
Thus saith, the Lord, the Lord of hosts: Yet once, a little while, and I will shake the heavens and the earth, the sea and the dry land, and I will shake all nations, and the “desire” of all nations shall come.

The Lord, whom ye seek, shall suddenly come to His temple, even the messenger of the Covenant, whom ye delight in; behold, He shall come, saith the Lord of hosts.

6. Air
But who may abide the day of His coming? And who shall stand when He appeareth? For he is like a refiner’s fire.

7. Chorus
And He shall purify the sons of Levi, that they may offer unto the Lord an offering in righteousness.

(II) Die Prophezeiung der Ankunft des Messias und die Frage, was dies für die Welt bedeutet.

5. Accompagnato
So spricht der Herr der Heerscharen: Noch eine kleine Zeit, und ich werde erschüttern die Himmel und die Erde, die See und das trockene Land, und ich werde aufrütteln alle Völker, und die “Sehnsucht” aller Völker wird erscheinen.

Der Herr, den ihr sucht, kommt plötzlich zu seinem Tempel, selbst der Bote des neuen Bundes, an dem ihr euch erfreut, sehet, er wird erscheinen, so spricht der Gott der Heerscharen.

6. Arie
Doch wer kann bestehen den Tag seiner Ankunft? Und wer wird es ertragen, wenn er erscheint? Denn er ist wie eines Läuterers Feuer.

7. Chor
Und er wird reinigen die Söhne Levis, dass sie dem Herrn darbringen können ein Opfer in Gerechtigkeit.

Die Schlachtbank Gottes (Bozra/Busaira in Jordanien, südlich des Toten Meeres):

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 14-16

14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel. 15 Und ein andrer Engel kam aus dem Tempel und rief dem, der auf der Wolke saß, mit großer Stimme zu: Setze deine Sichel an und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. 16 Und der auf der Wolke saß, setzte seine Sichel an die Erde und die Erde wurde abgeerntet.

Auslegung

“14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war einem Menschensohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.”

Kap. 14, 6-13 sahen wir, daß Gott demnächst mit Hilfe seiner lieben, alten Schöpfung (Himmel, Erde, Meer, Wasserquellen, etc.) zu uns sprechen wird. Zusammen mit dem Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkündete das Schöpfungs-Evan-gelium lange Zeit die Botschaft von der Liebe Gottes zu uns. Gott hat Himmel, Erde, Meer, Regen zur rechten Zeit, angemessenen Sonnenschein, fruchtbare Zeiten, etc. für uns gemacht, aber wir schließen daraus nicht auf seine Liebe zu uns, sondern wir nehmen das als Selbstverständlichkeiten, als ob Gott verpflichtet wäre, uns Gutes zu tun. Nachdem wir nun so lange das Evangelium von Jesus und das Schöpfungs-Evangelium ablehnen, entbrennt allmählich sein Zorn. Gott machte die Schöpfung für uns und sogar seinen lieben Sohn Jesus gab er für uns, aber wir weigern uns, in seine vertrauensvolle Gemeinschaft zurückzukehren durch die Buße und den Glauben an Jesus. Gott hebt allmählich an, seine Schöpfung nicht mehr zu gebrauchen, um uns seine Liebe zu bezeugen, sondern um uns seinen grimmigen Zorn zu zeigen. Er wird uns die guten Gaben entziehen (gutes Wetter, ruhige Erde, ruhige Atmosphäre, ruhiges Meer, passender Sonnenschein, frisches Quellwasser, gefüllte Seen, etc.), die er uns einstmals gab, und dann werden wir merken, wen wir verworfen haben, wessen Liebe wir zurückgewiesen haben. Aber vielleicht werden wir dann auch versuchen, die Naturkatastrophen rational zu erklären (Klimawandel, Klimaerwärmung, etc.) und so lügen wir uns in die eigene Tasche bis an die Pforten der Hölle, denn wenn wir uns von Gottes einsetzendem Gericht nicht warnen lassen, dann wird die Hölle unser Wohnort sein von Ewigkeit zu Ewigkeit. Gott will uns vor der ewigen Hölle warnen, indem er die zeitliche Erde allmählich zur zeitlichen Hölle macht.

“auf der Wolke saß einer”

Der Engel mit der Krone regiert also die Wolke, denn Krone spricht von Regierung.

Was bringt es, eine Wolke zu regieren?

Nun, es gibt Wolken mit Wasser und es gibt Wolken ohne Wasser und die Wolken mit Wasser sind nur dann nützlich, wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort abregnen und wenn sie dann auch nicht zu viel oder zu wenig Wasser bringen. Die Regierung der Wolken ist also gar nicht so einfach, wie man zunächst vermuten möchte.

Hi 35,5 Schau gen Himmel und sieh; und schau die Wolken an hoch über dir!

Hi 36,27 Er (Gott; R. B.) zieht empor die Wassertropfen und treibt seine Wolken zusammen zum Regen,

Hi 36,28 dass die Wolken überfließen und Regen senden auf die Menge der Menschen.

Hi 36,29 Wer versteht, wie er die Wolken türmt und donnern lässt aus seinem Gezelt?

Hi 37,11 Die Wolken beschwert er mit Wasser, und aus der Wolke bricht sein Blitz.

Hi 37,12 Er kehrt die Wolken, wohin er will, dass sie alles tun, was er ihnen gebietet auf dem Erdkreis:

Hi 38,37 Wer ist so weise, dass er die Wolken zählen könnte? Wer kann die Wasserschläuche am Himmel ausschütten,

Die Wolke aber ist weiß, das heißt sie hat kein Wasser.

Gleichsam, als ob gesagt werden soll: “Ruft doch Gott um Hilfe an, wenn ihr wollt, daß Regenwolken kommen!”

“Diese (die Kirche; R. B.) haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung,” (Offenbarung 11, 6; das bezieht sich zwar auf die Kirche, aber das kann man auch auf Gott deuten, denn die wahre Kirche tut ja den Willen Gottes; in seinem Zorn wird Gott uns also den Regen vorenthalten – auch als Strafe dafür, daß wir seine liebe Kirche verfolgten; und die Rachegebete der Kirche, die zu Gott emporstiegen, kommen als Gottes Zorn, als Trockenheit, wieder herunter auf die Erde)

“eine scharfe Sichel”

Die “scharfe Sichel” spricht hiervon:

Matthäus 13, 24-30 24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. 27 Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, dass wir hingehen und es ausjäten? 29 Er sprach: Nein! Damit ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune.

Matth. 13, 36-43 36 Da ließ Jesus das Volk gehen und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. 37 Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist’s, der den guten Samen sät. 38 Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. 39 Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. 40 Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird’s auch am Ende der Welt gehen. 41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, 42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. 43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!

Mt 24,31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Mt 24,41 Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen (“angenommen” heißt zu Gott entrückt; R. B.), die andere wird preisgegeben (“preisgegeben” heißt Feuerofen; R. B.).

Wenn man die Verse aus Matthäus kombiniert, folgt daraus, daß bei der Wiederkunft Jesu eine Scheidung gemacht werden wird zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Die Arbeit werden Engel erledigen, wobei die Ungläubigen erschlagen (getötet) werden. Ein Toter merkt nicht, wie die Zeit vergeht und deswegen liegt subjektiv zwischen der Zeit der Tötung durch die Engel und der Auferweckung der ungläubigen Toten und dem Stehen vor dem weißen Gerichtsthron Gottes nur ein Wimpernschlag, ein Nu. Das Gericht wird auch nicht lange dauern, denn, wer nicht gefunden wird im Buch des Lebens, der wird zum ewigen Feuersee verdammt und das ist der Feuerofen, von dem Jesus im Matthäusevangelium spricht. Es gibt also kein Fegfeuer oder der gleichen.

1Thess 4,17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen (von den Toten auferweckte Christen; R. B.) entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

“ein andrer Engel kam aus dem Tempel”

Der Tempel ist die christliche Kirche. Die Kirche wird ganz fürchterlich verfolgt werden, kurz bevor Jesus wiederkommt (also heute; gegenwärtig). Die Kirche befiehlt ihre Rechtssachen dem Herrn und so rächt Gott die Kirche an der sündigen Welt, gleichsam, als ob ein Engel aus der Kirche (dem Tempel) käme und das Gericht anordnete. Der Engel, der aus dem Tempel kommt, das sind die personifizierten Rachegebete der verfolgten Heiligen. Die Gebete der Heiligen verwandeln sich direkt in den Zorn Gottes über die unbußfertigen Sünder, die die Kirche verfolgten.

Die Schlachtbank Gottes (Bozra/Busaira in Jordanien, südlich des Toten Meeres):

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