Israel, gib mir dein Herz!

Angriff auf Deutschland mit tief-frequenten Tönen; Brummtöne treiben uns in den Wahnsinn

 

Bayerisches Fernsehen; TV – Totale Verblödung

(ich stimme nicht in allem mit Kilez More überein, aber seine Kritik am TV, die er durch seinen Rap, den man auf dem obigen Video sehen und hören kann, zum Ausdruck bringt, ist sicher nicht ganz unberechtigt; „drück‘ also den kleinen roten Knopf, dann wird es einfach so gestoppt“)

Neues aus dem Vatikan; Papst Johannes Paul II. hatte eine Beziehung mit einer verheirateten (!) Frau – das ist die Vernichtung der römisch-katholischen Kirche und des Zölibats

 

Hinweis zum Starten der YouTube-Videos, oben:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

screenshot-2016-04-27-2

Klicken Sie dann einfach “YouTube” auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

screenshot-2016-04-27

Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf “Aktualisieren” klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte es funktionieren:

screenshot-2016-04-27-3

Katastrophale Trockenheit in Süddeutschland; Stand 4. November 2015:

trockenheit

(aktueller Stand, siehe http://www.ufz.de/index.php?de=33328)

(siehe auch Bayern vertrocknet – Bäume sterben und am Ende auch der Mensch)

Der November 2015 war zwar relativ feucht, sodaß die oberen Bodenschichten größtenteils nicht mehr trocken sind, aber in den tieferen Bodenschichten haben wir immer noch eine katastrophale Trockenheit; Stand 4. Dezember 2015:

screenshot-2015-12-04

Der Dezember 2015 war in Süddeutschland ziemlich niederschlagsarm. Wir schleppen also die Trockenheit 2015 mit ins neue Jahr 2016. Ich glaube, das gab es in Deutschland bisher selten, daß eine Trockenheit bis Ende Dezember des betreffenden Jahres noch nicht durch Niederschläge beendet worden ist – sicherlich außergewöhnlich; Stand 30. Dezember 2015:

screenshot-2015-12-30

Wenn es 2016 auch so wenig regnet wie 2015, dann wird sich das auf die Bodentrockenheit, die wir noch von 2015 mitschleppen, aufaddieren – dies würde sicherlich katastrophale Folgen für Grundwasser (Trinkwasserversorgung), Wälder, Flüsse, etc. haben. Es wird also langsam Zeit Buße zu tun und zu beten.

2016

Der Januar 2016 war ziemlich feucht. Vielleicht geht die Dürre bzw. Trockenheit, die wir seit dem Frühjahr 2015 haben, jetzt doch zu Ende. Natürlich werden wieder nur sehr Wenige auf die Idee kommen, Gott zu danken für seine Geduld und Güte, falls die Dürre tatsächlich zu Ende geht und dann schickt er vielleicht bald eine neue oder Krieg oder eine Seuche (Pest, Pocken und dergleichen). Wir sollten nicht wähnen, daß ihm die fortschreitende Legalisierung sexueller Sünden, insbesondere der Homosexualität, im Westen völlig egal ist – im Gegenteil, er wird über kurz oder lang seinen äußersten Unmut über diesen Missstand zum Ausdruck bringen. Übrigens ist trotz der Feuchtigkeit, die Gott uns im Januar 2016 geschenkt hat, der Boden in tieferen Schichten immer noch sehr trocken, was zeigt, wie unvorstellbar trocken und heiß es 2015 war; Stand 4. Februar 2016:

screenshot-2016-02-04

Stand 4. März 2016:

screenshot3-2016-03-04

Zum Thema Israel:

Es gibt wohl kaum einen anderen Staat auf der Welt, der militärisch so bedroht ist wie Israel. Die Lage Israels entspricht der eines Dorfes am Fuße eines Vulkans, der unmit-telbar vor dem Ausbruch steht.

Israel ist wahrscheinlich in einer Lage, in der Menschen nicht mehr helfen können. Über kurz oder lang wird nur noch der Allmächtige Israel helfen können.

Grundsätzlich haben alle Menschen, Völker und Nationen die Möglichkeit zu Gott zu beten und es kann sogar sein, daß er solche Gebete erhört.

(bitte lesen Sie auch den Artikel über Evangelikale, ganz unten auf dieser Seite)
(lesen Sie auch glaubereal.wordpress.com/aktuell: „Trockenheit und Dürre in Bayern und Deutschland„)
(empfehlenswert, „Das wahre Gesicht des Islam„)
(weiter empfehlenswert, Predigt von Dietrich Bonhoeffer: „Ich bin der Herr, dein Arzt„)
(außerdem, Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 11, Verse 1-14)
(Alarm: EKD ist keine christliche Kirche mehr; Taufe nicht mehr gültig)
(Hilfe, keine wahre Kirche mehr da!)

Momentan beten sicherlich orthodoxe Juden um Schutz vor islamischen Aggressoren, auf der anderen Seite beten die Muslime um Hilfe im heiligen Krieg gegen das ihnen verhasste Israel.

Es stellt sich nun die Frage: „Für wen soll sich Gott entscheiden; wem soll er helfen?“ Gott scheint sich in einer Zwickmühle (Dilemma) zu befinden.

Aus der Sicht der Christlichen Kirche ist es so, daß sowohl Israel als auch die muslimischen Staaten sich außerhalb des Reiches Gottes befinden. Weder die Juden noch die Muslime glauben an Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, der für uns starb und auferstand. Diesen Jesus hat Gott mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt und er ist nun der Herrscher des Universums.

Die Bündnisse Gottes mit Israel aus dem Alten Testament sind weiterhin gültig. Alle seine alttestamentlichen Verheißungen an Israel wollte Gott erfüllen durch seinen Sohn Jesus Christus (Jesus von Nazareth). Da aber Israel als Volk Jesus von Nazareth verworfen hat, hat es sich selbst ausgeschlossen vom Reich Gottes, wo Gott durch Jesus regiert.

Israel hält weiterhin fest am Gesetzes-Judentum, eine Religion, die der Gott Israels nie verordnet hat. Die Juden sind z. B. stolz auf ihre biologische Abstammung von Abraham („Abraham unser Vater“), ihre Beschneidung (Beschneidung des männlichen Gliedes; sie entweihen die Beschneidung, die eigentlich ein Zeichen des Glaubens Abrahams sein soll und machen ein Gesetzeswerk daraus), das bloße Haben des Gesetzes, etc. Die jüdischen Führer zur Zeit Jesu und der Apostel hielten fest an einem äußerlichen Gottesdienst: Sie beteten, fasteten und gaben Almosen, um von den Menschen gesehen und geehrt zu werden. Sie richteten auch die gewöhnlichen Juden ziemlich strenge nach dem Gesetz ohne es selbst zu halten. Sie maßten sich an geistliche Leiter (Rabbi, Vater, Lehrer, Erzieher, Leiter) zu sein, wollten als solche geehrt werden, obwohl sie mit ihrer Lehre völlig daneben lagen. Sie schworen Meineide (weil sie das Volk so strenge richteten, ihm keinen Erlöser verkündigten, gab Gott sie dahin und sie mußten selbst in den Sünden leben, die sie bei anderen richteten, was sie natürlich ständig unter Meineid ableugneten). Kurz gesagt, sie waren religiöse Heuchler.

Besonders fanatisch war auch ihre Sabbatheiligung. Sie verstanden überhaupt nicht, was der tiefere Sinn des Sabbats war. Als Jesus am Sabbat Kranke heilte, verklagten sie ihn und wollten ihn umbringen. Dabei war gerade die Heilung eines Kranken der allerbeste Gottesdienst, genau das, was man am Sabbat tun sollte. Die Heilungen gingen sicherlich auch häufig einher mit der Vergebung der Sünden und Erlösung des Sünders, und genau das hätten die jüdischen Führer so dringend gebraucht, die Jesus so scharf kritisierten. Die Juden hatten einen Götzen aus dem Gesetz gemacht, indem sie es dem Buchstaben nach hielten. Sie waren so in diesem Götzendienst gefangen und verblendet, daß sie ihren Gott, den Gott Israels, der in der Person Jesu erschienen war, nicht erkannten.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Bevor der Apostel Paulus zum Christentum konvertierte, war er ein äußerst strenger Jude gewesen. Nach seiner Bekehrung mußte er aber dennoch zugeben, daß sein Befinden äußerst schlecht war, solange er sich unter dem Gesetz befand (vor der Bekehrung). Der alte Paulus (Saulus) wurde durchs Gesetz sogar angeregt zum Sündigen: „Die Sünde nahm Anlaß am Gebot“, Röm. 7.

Aber das ist gerade der Sinn des Gesetzes, die Sünde als überaus sündig erscheinen zu lassen. Seit dem Fall Adams, ist der Mensch unter die Sünde verkauft, und daß das wahr ist, wird besonders deutlich dadurch, daß Gesetze uns nicht abhalten vom Sündigen, sondern erst recht zum Sündigen reizen („verbotene Früchte schmecken gut“).

Das Gesetz zeigt mir (vor der Bekehrung) also ganz klar und deutlich, daß ich mich nicht in einem Heilsstand bzw. seligen Stande befinde, denn wenn ich in einem seligen Stande wäre, dann würde ich ein Leben führen in Liebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt wäre.

Gibt es da noch einen Ausweg, für Juden und für Heiden?

Gott hat tatsächlich einen Ausweg gefunden: Er vernichtet unsere alte Existenz in der Sünde, und im gleichen Moment erweckt er uns auf, gibt uns neues Leben, ein Leben der Nächstenliebe und der Gottesliebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das ist die sakramentale Taufe (einschließlich Säuglingstaufe). Selten hat man bisher gehört, daß einer bei der Taufe tatsächlich gestorben sei, aber ständig redet Paulus davon, daß wir bei der Taufe sterben. Der Witz ist, daß wir im gleichen Moment, wo wir sterben, auch wieder neues Leben empfangen, alles passiert in einem Nu. So sterben wir ganz unbewußt. Unser alter Mensch, der zwanghaft sündigen mußte, wird für tot erklärt (deklariert) und gleichzeitig empfangen wir den heiligen Geist, der unser neues Leben ist. Unser Leib in sich selbst ist nach der Taufe genauso sündig wie vorher. Daß wir der Sünde abgestorben sind und in Christus sind, müssen wir täglich im Glauben neu ergreifen – so überwinden wir unseren sündigen Leib und lieben Gott und unseren Nächsten.

Röm. 6, 4

So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Röm. 8, 11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Galater 2, 20

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Jeder Mensch also, der nicht an Jesus glaubt und getauft ist, der ist nicht in Einklang mit Gott, hat nicht Gottes Wohlgefallen. Das gilt auch für die Juden. Es ist klar, daß der größte Teil der Menschheit nicht an Jesus glaubt, und somit nicht im Einklang mit Gott ist. Es besteht kein Vorrecht auf Gottes Schutz. Irgendwie wird Gott in seinem Regiment einen Ausgleich zwischen den Völkern schaffen. Sicherlich wird er einen Unterschied machen zwischen Staaten, die das Christentum tolerieren und Staaten, die es bekämpfen. Aber auch ein Staat, der das Christentum toleriert, hat keinen Anspruch auf absoluten Schutz, da ja nicht alle Bürger des Staates christlich sind, sondern es ist eine Mischung aus christlichen und säkularen Menschen.

Interessant ist, daß in der Bibel steht (Römer 11), daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden wird. Das wäre etwas in der Geschichte der Menschheit außergewöhnliches, daß ein Volk geschlossen das Evangelium annimmt, das gab es bisher wahrscheinlich noch nicht. Ein Volk aber, das komplett das Evangelium annimmt, ist nichts anderes als eine Kirche, da fallen Kirche und Staat zusammen. Solch ein Volk hat alle Rechte der Kirche auf den Schutz, die Bewahrung und die Fürsorge Gottes.

Römerbrief 11, 25-32

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

2. Korinther 3, 14-17

Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Wenn Israel jetzt diesen Schritt tun würde, daß es Jesus von Nazareth als Messias annimmt, dann würde Gott ihm auch eine bevorzugte Stellung unter den Völkern geben und er würde auch Krieg für sie führen. Gott führt die Rechtssachen jedes einzelnen Christen, also wird er auch die Rechtssachen eines ganzen Volkes führen, das ihm gehört, das seinen Wohlgefallen hat. Vielleicht hat Gott sein Volk in diese Not geführt, um sie zu erziehen. Mögen sie sich doch in die Obhut ihres alten Gottes begeben.

5. Mose 30, 1-10

Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst. 7 Aber alle diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, die dich hassen und verfolgen. 8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, dass du tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete. 9 Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Wie geschieht die Beschneidung des Herzens?

Hesekiel 36, 24-29

Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.

Das ist nichts anderes als die sakramentale Taufe.

Evangelium für Israel:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er bietet uns an, in uns zu leben, um unser Leben gerechter zu machen.

Wer dieses Evanglium glaubt und sakramental getauft wird, der hat die Vergebung der Sünden und empfängt Kraft ein Leben zu führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig trotz der Taufe. Täglich müssen wir uns unserer Taufe bzw. des Opfers Jesu im Glauben erinnern und glauben, daß wir der Sünde abgestorben sind und Jesus in uns wohnt, der die Liebe ist. Durch diese Heilstatsachen überwinden wir unser selbstsüchtiges Fleisch und üben praktische Nächstenliebe. Je mehr wir Liebe üben, desto mehr wird Gott uns unser Heil bestätigen, uns die Freude des Heils vermehren. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, wird uns zur Gerechtigkeit gerechnet. Am Anfang unseres Glaubenslebens schenkt uns Gott den Glauben und den Heiligen Geist. Der Geist möchte Nächstenliebe bewirken. Dem Geist Raum geben und Nächstenliebe üben ist praktisch das gleiche. Üben wir Liebe, bleiben wir im Glauben – Gott wird Zeugnis geben, daß er Wohlgefallen an uns hat.

Siehe auch:

Abraham und das Judentum

Abraham und sein Glaube

Beschneidung 1

Beschneidung 2

Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

Antisemitismus

Pesach

Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Evangelikale:

Nur im Zusammenhang mit meiner Website sollen unter „Evangelikale“ Gruppen verstanden werden, die die sogenannte Wiedertaufe praktizieren.

Was bedeutet „Wiedertaufe“?

Auch heute noch ist ein Großteil aller Deutschen sakramental getauft bzw. wurde als Säugling getauft, das nennt  man einfach auch Kindertaufe. Will nun ein Deutscher, der bereits als Kind getauft wurde, festes Mitglied einer evangelikalen Gruppe werden, dann wird von ihm verlangt, daß er sich nochmals taufen läßt. Diese zweite Taufe ist die sogenannte Wiedertaufe.

Nicht selten mag es vorkommen, daß sich Evangelikale damit brüsten, sie seien so bibel-treu und hielten die Bibel für das irrtumsfreie Wort Gottes.

Nun, die Bibel ist tatsächlich das irrtumsfreie Wort Gottes – nur, leider, wird sie von den Evangelikalen völlig falsch ausgelegt.

Vom Befund des Neuen Testamentes (ein Teil der Bibel) her ist es so, daß die Wiedertaufe verworfen bzw. abgelehnt werden muß. Evangelikal ausgedrückt: „Die Wiedertaufe ist nicht biblisch!“

Die richtige Taufe gemäß des biblischen Befundes ist die sakramentale Taufe, die ggf. auch eine Kindertaufe bzw. Säuglingstaufe sein kann.

Hier müssen wir kurz auf die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche zu sprechen kommen. Diese beiden Kirchen mißbrauchen die sakramentale Taufe, indem sie Kinder aus nicht-frommen Elternhäusern taufen; noch dazu sind der Geistliche und die Kirchengemeinde auch nicht fromm. Die Kindertaufe wäre dann angebracht, wenn das Kind aus einem wirklich frommen Umfeld käme, wo man davon ausgehen könnte, daß der Heilige Geist das Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann.

Ist die Kindertaufe der beiden Großkirchen ungültig, weil sie Kinder taufen, die noch keinen Glauben haben?

Nein, dies ist nicht der Fall. Obwohl die beiden Großkirchen die Kindertaufe mißbrauchen, ist sie dennoch gültig, denn obwohl regelmäßig der Glaube der Taufe voreilen sollte, geht doch aus dem Neuen Testament hervor, daß er notfalls auch nacheilen kann.

Eine weitere große Misere ist es, daß die Großkirchen nicht mehr das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus verkünden, was eine apokalyptische Katastrophe ist. Sie sind auch nicht in der Lage den  geistlichen Zusammenhang zwischen Taufe und Leben als Christ herzustellen: Die Taufe ist nämlich kein Freifahrschein in den Himmel, sondern sie verbindet uns mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, durch die wir unsere sündigen Neigungen überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben können. Nur wenn wir täglich die Kraft der Taufe anwenden, was eine freie Willensentscheidung ist, dann werden wir am Jüngsten Tag durchkommen und ewiges Leben ererben.

(Was ist eigentlich das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus? Das ist die Botschaft davon, daß Jesus unsere Sünde getragen hat, als er am Kreuz für uns starb und er lebt, um uns zu heiligen; das müssen wir einfach für wahr halten; durch die Taufe werden wir metaphysich mit Jesu Tod und Auferstehung verbunden: Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei allerdings unser Leib sündig bleibt in sich selbst; täglich müssen wir nun durch die Kraft der Taufe, eben daß wir mitgestorben und mitauferstanden sind zusammen mit Jesus, die sündigen Neigungen unseres Leibes, sprich unsere alten Gewohnheiten, überwinden und Gott und unseren Nächsten lieben; das ist das volle Evangelium von Jesus)

Halten wir also fest: Die Kindertaufe ist gut in sich selbst, wird aber von den Groß-kirchen missbraucht.

Einige Glieder der Großkirchen werden als Erwachsene „erweckt“ – was nun? Soll man sie wiedertaufen?

Nein, um Gottes willen nicht wiedertaufen!!!

Was dann?

Diese Erweckten müssen einfach darüber aufgeklärt werden, was die sakramentale Taufe bzw. die Kindertaufe ist. Ich habe es oben schon ausgeführt. Eine Erklärung in anderen Worten, mit anderen Begriffen, wäre auch, zu sagen: Die Taufe ist ein Ruf in die Nachfolge Jesu und der Ruf selbst gibt uns die Kraft nachzufolgen trotz unserer sündigen Natur, die wir biologisch vom gefallenen, degenerierten Adam geerbt haben. Der Katholik oder Protestant, der erst als Erwachsener eine bewußte Glaubensentscheidung trifft, soll sich also keinefalls nochmals taufen lassen, sondern sich auf seine Kindertaufe beziehen und aus der Kraft dieser Taufe Jesus nachfolgen im Alltag und am Sonntag, also immer, egal ob er schläft oder wacht.

Zurück zu den Evangelikalen.

Die Evangelikalen missinterpretieren das Neue Testament, wie folgt:

Für sie gibt es eine sogenannte Wiedergeburt, wobei sie allerdings nicht in der Lage sind, genau zu definieren, was das eigentlich sein soll. Es scheint nicht viel mehr zu sein, als daß einer traurig ist über seine Sünden und das Evangelium für wahr hält. Die sakramentale Taufe bzw. Kindertaufe erklären sie für ungültig: Da ein Säugling nicht glauben könne, sei die Kindertaufe ungültig. Für sie ist die zweite Taufe, also die Taufe des erweckten Menschen, die gültige Taufe, wobei sie der Taufe (zweite Taufe) keine metaphysische Kraft beimessen, sondern sagen, sie folge auf die bereits erfolgte Wiedergeburt und sei nur ein Gehorsamsakt und ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Die Taufe (die zweite) sei auch ein rein symbolischer Akt, bei dem Gott nicht handle.

(übrigens ist, sage ich, die sakramentale Taufe in Verbindung mit Buße und Glauben die „Neue Geburt aus Wasser und Geist“, von der Jesus im Johannesevangelium redet; Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen; bei der wahren Lehre gemäß des biblischen Befundes wird also die Neue Geburt ganz klar definiert und ist nichts Obskures)

Jetzt kommt das eigentlich Schlimme:

Der Protestant oder Katholik, der durch eine evangelikale Gruppe wiedergetauft wird, wird dadurch völlig von seiner Kindertaufe abgebracht, die allein ihm dazu verhelfen könnte, als Christ im Alltag und am Sonntag zu leben. Dies ist in gewisser Weise eine Zerstörung der sakramentalen Taufe, der Gabe Gottes. Die Evangelikalen zerstören also ein Werk bzw. eine Gabe Gottes, was schlicht und einfach kriminell ist. Der Staat ist nur zu dumm, um das zu richten, aber es gehört gerichtet und vor den Richter. Amen.

Lieber Leser, sind Sie wiedergetauft?

Dann sagen Sie sich sofort von Ihrer Wiedertaufe los und beziehen Sie sich (wieder) auf Ihre teure (kostbare) Kindertaufe. Nur durch Ihre Kindertaufe vermögen Sie das christ-liche Leben zu leben und wenn Sie es tatsächlich leben, werden Sie in die Herrlichkeit des Sohnes Gottes eingehen. Ich wiederhole: Die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel!

(wenn wir Jesu Opfer am Kreuz wertschätzen durch permanenten Glaubenskampf im Alltag, dann ist es auch ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben; das ist die teure Gnade)

Schlussfolgerung:

Da die Evangelikalen die Kindertaufe, ein großes Werk Gottes am Menschen, zerstören, sind sie aus der allgemeinen, christlichen Kirche ausgeschlossen.

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über gewöhnliche Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr, Jesus, und führe sie heraus zur wahren, christlichen Kirche.

Natürlich wird hiermit auch die ganze evangelikale Lehre von „ihrer“ Wiedergeburt, Wiedertaufe (sie selbst nennen die Wiedertaufe allerdings Taufe), etc. verworfen.

Die evangelikale Lehre ist gefährlicher als der Katholizismus, der Billige-Gnade-Protestan-tismus, der Islam, der Buddhismus, Hinduismus, etc.

Warum?

Nichts sieht der wahren Lehre ähnlicher als die evangelikale Lehre. Ihr Vokabular, ihr Lebensstil, ihr Taufen, ihr Brotbrechen, ihre Gemeinschaft, etc. – alles sieht der wahren Kirche täuschend ähnlich. Dies ist wirklich teuflisch bzw. eine teuflische Falle.

Sie reden auch so gerne von Jesus, aber ich sage, sie haben nicht den wirklichen, sakralen Jesus, sondern nur ein Bild, eine eigene Vorstellung, von ihm. Wenn Sie, lieber Leser, nur Bilder hätten von den Waren, die Sie bei Aldi eingekauft haben, dann sähen Sie ganz schön alt aus – hab‘ ich nicht recht?

Das Christentum ist schon schwer genug, wenn man wirklich glaubt. Wenn nun einer versucht, Jesus nachzufolgen, ohne Jesus wirklich zu haben mit seiner befreienden Kraft, dann muß das in der Katastrophe enden und in völliger Verzweiflung bis hin zum Selbstmord.

Die Verwerfung des römisch-katholischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre und die Verwerfung des evangelischen Klerus mit samt seiner Dreck-Lehre wird hiermit bekräftigt.

Was soll ich erwählen, Pest oder Cholera, katholische- und evangelische Kirche oder Evangelikale?

(Verfluchte) Evangelikale:

Evangelikale Irrlehrer (Ketzer, Häretiker):

  • Wolfgang Arenz (Schweinfurt/Dittelbrunn)
  • Manfred Herbst (Schweinfurt/Niederwerrn)
  • Alois Böck (München)
  • Ralph Domke (München)
  • Martin Heide (Marburg)
  • Wolfgang Bühne (Meinerzhagen)
  • Fred Colvin (Henndorf/Österreich)
  • Andreas Lindner (Piding)
  • Benedikt Peters (Arbon/Schweiz)
  • Alois Wagner  (vermutlich München)
  • Roger Liebi (Schweiz)
  • Joel Osteen (USA)
  • Werner Gitt (Braunschweig)
  • Jean Gibson (2006 verstorben)
  • William MacDonald (2007 verstorben)
  • Reinhard Bonnke (Frankfurt)
  • Rick Warren (Rancho Santa Margarita, California)
  • Billy Graham (USA)
  • Franklin Graham (USA)
  • Karl-Heinz Vanheiden (Gefell/Deutschland)
  • Theodor Friesen (CBG; Christliche Biblische Gemeinde, München)
  • Ulrich Parzany (Kassel)
  • Hartmut Steeb (Stuttgart)
  • u. v. a. (leider)

Was diese verfluchten Irrlehrer angeht, wiederhole ich das Folgende:

Alle Gemeindeleiter, Älteste, Pastoren, Prediger, etc. der Evangelikalen werden hiermit im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes verflucht und möge Gott sie schlagen mit Pest, Beulen und Cholera, Bankrott und Gefängnis.

Über die gewöhnlichen Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr und führe sie heraus zur wahren Kirche.

Siehe auch das Folgende:

Die geistliche Katastrophe

Der Untergang Deutschlands

Wissen, was Liebe ist.

Verwerfung des Klerus der etablierten Kirchen und der Leiter der Evangelikalen

Trockenheit in Kalifornien – eine Warnung auch für uns

Die Aufklärung

Ergänzung vom 23.10.2015

Da die EKD ein neues Gottesbild hat, ist die Taufe der EKD nicht mehr gültig; siehe hierzu:

Gibt es eine erlaubte Wiedertaufe?

Veröffentlicht unter Allgemein | 8 Kommentare

Gott läßt Grundwasserspiegel sinken und Quellen versiegen – Auslegung Offenbarung 14, 7 Und er sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!

Offenbarung, Kapitel 14 muß sich auf das Ende dieses Zeitalters beziehen, denn in diesem Kapitel werden auch die sogenannten 144000 erwähnt. Mit „144000“ ist das Volk Israel gemeint (siehe Anmerkung, unten), das gemäß des Befundes der Bibel am Ende dieses Zeitalters Jesus von Nazareth als seinen Messias erkennen und annehmen wird. Israel wird seinen Messias, der auch der lebendige Gott, der Gott Israels, ist, erkennen zu einer Zeit, wenn die Nicht-Juden sich im völligen Abfall vom lebendigen Gott befinden werden (diese Zeit bricht gerade über uns herein).

Siehe Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 1-5

In dem gleichen Kapitel 14 der Offenbarung, das offensichtlich vom Ende des Zeitalters handelt, werden alle Menschen auf Erden aufgefordert, den Gott anzubeten, der den Himmel, die Erde, das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Diejenigen, die hier aufgefordert werden, Gott anzubeten, befinden sich allerdings gerade im völligen Abfall vom lebendigen Gott, sind völlig abgefallen, wollen ihn also durchaus nicht freiwillig anbeten. Daraus folgt, das Gott von der abgefallenen Menschheit am Ende des Zeitalters seine Anbetung erzwingen bzw. einfordern will und zwar indem er dieser abgefallenen Menschheit seine guten Gaben entzieht. Hierzu gehört auch die Versorgung mit Wasser (Wasserquellen).

Siehe Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 6-13

Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie unter diesem Link.

Obwohl Israel sich heute am 14.5.2016 noch nicht zu seinem Gott (Jesus) bekehrt hat, der Abfall der Menschheit von Gott also noch nicht abgeschlossen ist, noch nicht sein absolutes Maximum erreicht hat, hat man doch den Eindruck, daß Gott schon anfängt, die Menschheit zu züchtigen durch Entzug seiner guten Gaben wie zum Beispiel Grundwasser oder Wasserquellen. Ich glaube, viele Menschen, der Ottonormalverbraucher, der Durch-schnittsbürger, nehmen es gar nicht wahr, daß wir zunehmend ein Problem mit Wasserknappheit bekommen. Das liegt wahrscheinlich daran, daß der Grundwasser-schwund ja nicht allein durch weniger Regen verursacht wird sondern auch noch andere Ursachen hat (würden allein erheblich geringere Regenmengen den Grundwasser-schwund verursachen, würde das wohl auch der Durchschnittsbürger bemerken). So wird zum Beispiel in dem obigen Video erwähnt, daß viel Regen einfach oberflächlich abfließt und nicht ins Grundwasser gelangt, weil in immer kürzer Zeit immer größere Regenmengen fallen (diesen Effekt gäbe es auch, wenn im Durchschnitt die Regenmenge pro Jahr gleich bliebe). Das Regenwasser hat dann einfach nicht genügend Zeit zum Versickern und fließt über die Bäche und Flüsse in die Ozeane. Auch wäre es wichtig, daß der Regen zur rechten Zeit fällt. Es nutzt den Pflanzen relativ wenig, wenn fast alles immer Winter runterkommt, wenn sie sich sowieso im Winterschlaf befinden und im Sommer fast gar nichts, wenn sie aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und warmen Luft viel Wasser bräuchten. Wenn dann die Bäume im Sommer zu wenig Regen bekommen, sterben sie ab (das Regenwasser des Winters ist ja bis zum Sommer längst verdunstet oder in tiefere Bodenschichten versickert, wo es für die Wurzeln der Bäume unerreichbar ist). Dies wiederum führt zu einer Verringerung bzw. zum Verlust der Wasserspeicherfähigkeit des Waldbodens, was auch wieder zum Absinken des Grundwasserspiegels beiträgt, denn ein gesunder Waldboden ist wie ein riesiger Schwamm, der das Wasser langsam in tiefere Schichten abgibt (siehe Video, oben). Noch heute am 14.5.2016, wenn sie das Radio ein-schalten würden auf’s Geratewohl, dann wäre die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, daß irgend so ein dämlicher Moderator vom Bayerischen Rundfunk sich wieder über das Regenwetter beschweren würde – aber gerade jetzt im Mai ist Regen sehr wichtig für die Pflanzen.

Die Regierung der Wolken ist also gar nicht so einfach, wie man zunächst vermuten möchte.

Siehe hierzu Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 14, Verse 14-16

Anmerkung

Die „144000“ symbolisieren alle (1000) 12 Stämme Israels aufgebaut auf der Grundlage der 12 Apostel (12 mal 12 mal 1000).

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Papst Franziskus (Jorge Mario Bergoglio) ist der falsche Prophet, von dem in der Offenbarung (Apokalypse) die Rede ist

Offenbarung, Kapitel 13, Verse 11-18

11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. 13 Und es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel („Feuer vom Himmel“ waren die Bannstrahlen der mittelalterlichen Päpste, mit denen Franziskus eines Geistes ist, nur daß er noch mehr heuchelt; R. B.) auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen; 14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. 15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. 16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.

Siehe auch Auslegung Offenbarung, Kapitel 13, Verse 11-18 (oder unten auf dieser Seite)

Der falsche Prophet, der erscheint wie ein Lamm, aber redet wie ein Drache

Homo hypocritico latino

Papst Franziskus, der falsche Prophet, hat ein außergewöhnlich freundschaftliches Ver-hältnis zu Barack Hussein Obama, dem Antichristen.

Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie unter diesem Link.

Dazu stimmt Offenbarung, Kapitel 13, wo von zwei „Tieren“ berichtet wird, die sehr eng miteinander kooperieren. Das erste Tier sind die degenerierten Regierungen und Staats-apparate dieser Welt, die in dem Sinne degeneriert sind, daß sie nicht das Wohl (auch das Seelenheil würde zum Wohl der Völker gehören neben dem materiellen Wohlstand) ihrer Völker bzw. das Wohl der Weltbevölkerung (Menschheit) suchen, wozu sie verpflichtet wären, sondern nur ihr eigenes Wohl auf Kosten der Menschheit bzw. ihrer Völker. Allerdings ist dieses böse, kriminelle Spiel für den Ottonormalverbraucher nicht so leicht zu durchschauen, denn dazu bedarf es einiger tiefgehender Kenntnisse über Theologie, Geschichte und Ökonomie – und vielleicht bedarf es dazu außerdem noch einer Offenbarung des Heiligen Geistes, den nur die Menschen  haben, die Buße getan  haben über ihre Sünden, an Jesus glauben und sakramental getauft sind. Das zweite Tier ist die Summe aller Religionsgemeinschaften außer der christlichen Kirche. Das zweite Tier spielt dem ersten Tier in die Hände und hilft dazu, daß die Menschheit sich vom ersten Tier wie eine dumme Kuh melken läßt – das zweite Tier hält die Menschen dumm und hilft, alle Menschen zu gehorsamen Hochleistungsrobotern zu erziehen. Je höher das Bruttosozial-produkt der einzelnen Völker, desto höher die Steuereinnahmen des Tieres und die Besol-dung, die es sich selbst genehmigen kann.  Sowohl das erste als auch das zweite Tier sind ein Gericht Gottes über die Menschheit (in der Offenbarung wird die Menschheit „Hure“ oder „Hure Babylon“ genannt, was sich auf ihre geistliche Hurerei mit dem Teufel bezieht, Gott und seinen Sohn verlassend; mit dem Begriff Babylon ist das ganze Weltsystem bzw. „Die Welt“ gemeint, also die Hure unter der Herrschaft der zwei Tiere). Der Einzelne heute trägt doch eine gewaltige Mitschuld an der ganzen Misere durch sein Nicht-Fragen nach dem Gott, der den Himmel und die Erde und die Wasserquellen gemacht hat. Man kann nicht einfach sagen, die bösen Regierungen und falschen Religionsgemeinschaften würden die armen, arglosen Menschenkinder verführen. Vielmehr ist es so, daß die Menschen durch ihre Trägheit, den wahren Gott zu suchen, das Degenerieren der Regierungen und das Entstehen der allgemeinen Pseudoreligion, die eine Art aufgeklärtes Christentum ist, befördert haben.

(siehe Römerbrief 1, 18-32)

„Babylon“ = „Hure Babylon“ + „zwei Tiere“

oder in Worten:

Das Weltsystem, die Welt, ist die Menschheit unter der Herrschaft der degenerierten Regierungen dieser Welt und der Religionsgemeinschaften (außer der christlichen Kirche).

Siehe Auslegung Offenbarung 17 und Auslegung Offenbarung 18

In der Offenbarung wird die Summe aller Religionsgemeinschaften, die nicht Jesus Christus sondern dem ersten Tier (Summe aller degenerierten Regierungen unter der Führung der USA) dienen, das „zweite Tier“ genannt. Der Führer des zweiten Tieres ist der Papst. Das braucht man nicht zu beweisen, da es einfach offensichtlich ist. Gibt es einen anderen religiösen Führer, der weltweit mehr Anerkennung erfährt als der Papst? Nein, nein, es ist offensichtlich, daß der Papst das (pseudo-)spirituelle Oberhaupt dieser Welt ist.

In der Bibel wird die wahre christliche Kirche auch als der Leib Christi bezeichnet. Dies ist nicht metaphorisch gemeint sondern buchstäblich. Die christliche Kirche ist kein Club oder Verein, der aus einzelnen Mitgliedern besteht, die sich an die Vereinsstatuten halten, sondern die christliche Kirche ist tatsächlich der metaphysische Leib von Jesus Christus. Dies hindert nicht, daß der auferstandene Christus im Himmel auch noch einen verherr-lichten Auferstehungsleib hat. Die Verbindung zwischen den einzelnen Christen unter-einander und zu Christus wird hergestellt durch den Heiligen Geist, der in der Kirche wohnt – die Glieder der Kirche stehen durch den Geist in einer Art Verwandtschafts-verhältnis zueinander und zu Christus, eine metaphysische Wirklichkeit. Die christliche Kirche ist einem Körper vergleichbar, der ein Haupt hat, wobei die Kirche der Körper und Christus das Haupt ist.

Genauso wie der wahre Christ unter dem Einfluss des Heiligen Geistes steht, steht der ungläubige Mensch unter dem Einfluß eines bösen Geistes – dies gilt für jeden Menschen, der nicht an Jesus glaubt; nur kommt diese „Besessenheit“ bei allen Menschen verschieden stark  zum Ausdruck, ist graduell verschieden, sodaß man nur die schlimm-sten Fälle wirklich „besessen“ nennt.

Es hat also auch der Teufel einen metaphysischen Leib auf Erden: Alle Menschen, die nicht an Jesus glauben (heute leider fast die ganze Menschheit!). Aus einer Anzahl von Bibelstellen wird klar, daß der Antichrist und der falsche Prophet diesen Leib Satans (Babylon bzw. die Hure Babylon) im Auftrag des Teufels regieren, als sichtbare Häupter.

2Thess 2,9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern

Offb 13,2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.

Offb 16,13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen (Teufel) und aus dem Rachen des Tieres (Obama) und aus dem Munde des falschen Propheten (Papst Franziskus) drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen;

Offb 19,20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.

Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Da letztlich Haupt und Körper eine Einheit bilden, das gleiche Schicksal teilen, kann man die Prophezeiungen der Offenbarung auf die zwei Tiere auch auf deren Häupter deuten. Natürlich existiert das erste Tier schon seit ca. 70 nach Christus, als die Römer die gottlose Kultur des historischen Babylon, das die Meder und Perser Jahrhunderte vorher besiegt hatten, übernahmen. Es scheint aber, wenn man die Offenbarung ließt, daß das Tier im Laufe der Zeit immer wilder wurde/wird. „Der Böse“ (Antichrist) und der „falsche Pro-phet“ sind die Exponenten der zwei Tiere zu jener Zeit (heute), wenn sie sich in ihrer Reinstform volloffenbaren, wenn alle Vorhänge fallen und die Masken  heruntergerissen werden.

(zu dieser Volloffenbarung des Bösen war anscheinend der Untergang der christlichen Kirche notwendig, den wir heute haben; mit dem Untergang der Kirche hat auch der Geist Christi, der die Ankunft des Antichristen verzögerte, diese Welt verlassen; jahrhunderte-lang hat der Geist Christi und Gottes den Geist Satans, den Geist des Antichristen, gedämpft; aber nun, da der Geist Christ weggetan ist mit dem Untergang der Kirche, muß der Geist Satans zur vollen Wirksamkeit gelangen und der Antichrist offenbar werden)

Der große Unterschied zwischen den letzten 2000 Jahren und heute ist der völlige Untergang der christlichen Kirche (ich stehe mit meiner Website https://glaubereal.wordpress.com praktisch völlig allein). Alles, was sich heute offiziell christlich nennt, ist in Wirklich pseudochristlich, das heißt dient dem Teufel bzw. dem Antichristen. Übrigens zählen auch die Evangelikalen zum Leib des Teufels, da sie die verwerfliche Wiedertaufe praktizieren, die Gotteslästerung ist.

Daß wir in einer ganz besonderen Zeit, einem ganz besonderen Abschnitt der Geschichte leben, sieht man an dem Folgenden:

  • weltweiter Abfall vom christlichen Glauben
  • weltweite Legalisierung sexueller Sünden
  • weltweite Legalisierung der Tötung Unschuldiger (Abtreibung, religiöser Mord)
  • es bekehren sich praktisch keine Menschen mehr zu Jesus (Evangelikale zählen nicht, denn sie sind keine echten Christen), weltweit
  • völliges Verschwinden der Lehre gemäß des biblischen Befundes – nur noch verzerrte, todbringende, schädliche Irrlehren, weltweit
  • Götzendienst des Materialismus, weltweit
  • kein Vorhanden-Sein einer reformatorischen Kirche
  • Lästerung Gottes durch fehlenden Dank für Nahrung, Wasser, gutes Wetter, Frieden, Ordnung und Sicherheit, etc.

Inwiefern redet Papst Franziskus wie ein Drache?

Antwort:

  • Genauso wie Obama bezeichnet auch er alle Religionen neben dem Christentum als legale, rechtmäßige Religionen. Nach der Lehre von Papst Franziskus ist es also für einen Muslim, einen Buddhisten, einen Hindu, einen Evangelikalen, einen Zeugen Jehovas, einen Kopten (Monophysiten), einen assyrischen „Christen“ (Nestorianer), etc. nicht notwendig zum christlichen Glauben zu konvertieren, um das ewige Leben zu erlangen. Natürlich müßten sich eigentlich auch Katholiken und Billige-Gnade-Protestanten bekehren, wenn sie gerettet werden wollten – aber sie werden es bis zum Jüngsten Tag, glaube ich, nicht mehr verstehen. Der Papst macht sich hierdurch zum Seelenmörder, denn all diese Menschen werden in der Hölle landen, egal was der Papst sagt, wenn sie nicht zum wahren Christentum konvertieren und sich von ihren falschen Religionen lossagen
  • Papst Franziskus legalisiert den religiösen Mord; er hat/hatte Verständnis für die Islamisten, die Charlie Hebdo angriffen und unschuldige Menschen töteten; siehe Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 3, Verse 1-6
  • Papst Franziskus heißt unbußfertige Homosexuelle in seiner Kirche willkommen und legt ihnen die Buße über ihre Sünde nicht nahe; indem Papst Franziskus die Homosexuellen nicht zur Buße aufruft, macht er sich des Seelenmordes schuldig  „Wer bin ich, daß ich richte (Chi sono io per giudicare).“
  • etc.

Die alte Grundsünde des Papstes seit Jahrhunderten (seit ungefähr Anfang des siebten Jahrhunderts nach Christus) ist, daß er sich anmaßt, das Haupt der Kirche zu sein. Es gibt jedoch nur ein rechtmäßiges Haupt der Kirche und das ist der unsichtbare Jesus Christus, eine Person der Gottheit. Für die katholische Kirche gilt, daß der Papst Christus das Amt als Haupt der Kirche gestohlen hat – somit ist die katholische Kirche keine christliche Kirche mehr, weil ihr Haupt nicht Christus sondern der Papst ist – sie ist eine Papstkirche. Aber diese über die Maßen große Amtsanmaßung (er maßt sich ein göttliches Amt an, das nur eine Person der Gottheit bekleiden könnte) des Papstes ist noch nicht der Gipfel seiner Bosheit, auch nicht seine falschen Lehren von der Eucharistie und der Gerechtigkeit aus Werken.

Was dann?

Die Bosheit des Papstes erreicht ihr Maximum in seiner Eigenschaft als falscher Prophet, der dem ersten Tier in die Hände spielt. Wie nun sieht dieses böse Spiel aus? Nun, allen Religionsgemeinschaften dieser Welt heute außer der christlichen Kirche kommt es nicht mehr darauf an, ihren Gliedern einen Weg zu Gott zu zeigen (siehe Anmerkung, unten), sondern sie wollen aus ihren Gliedern brave Staatsbürger machen. Weder der katholischen Kirche noch der evangelischen Kirche noch den Evangelikalen geht es heute darum, ihre Glieder in das Bild Christi umzugestalten, ihnen Christus vor Augen  zu malen, sondern das Bild des modernen Christen soll so aussehen:

Kleiner, mickriger, sexuell und religiös sehr toleranter Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten, Konsumieren, Zukunftvorsorge, Satutusdenken und Wohlleben beschäftigt ist. Jener moderne Mensch soll nicht nach dem Gott fragen, der Himmel und Erde gemacht hat. (perfektes Beispiel: Barack Obama)

Das Gebot „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, das tatsächlich, ursprüng-lich von Gott stammt, hat nur noch den Sinn, Freundschaft am Arbeitsplatz zu stiften – dadurch wird es pervertiert, ins Gegenteil verkehrt. Nur Teamplayer am Arbeits-platz erwirtschaften ein maximales Bruttosozialprodukt. Die Fabriken verkommen zu Brutstätten des Götzdienstes des Materialismus, der Teufelsanbetung ist. Diese „Liebe“ von Arbeitskollegen zueinander ist aus göttlicher Sicht Hass, denn sie dient nur der Erhö-hung der Produktivität. Das göttliche Gebot wird also in den Dienst des Materialismus gestellt und dadurch pervertiert. Diese „Liebe“ ist aus göttlicher Sicht auch Hass, weil sie es einem wahren Christen am Arbeitsplatz verbieten würde, auf der Wahrheit des Evangeliums  zu bestehen und daß es nur eine seligmachende Religion gibt: Der Glaube an Jesus. Immer muß/müßte der Christ mit der Wahrheit zurückstecken (z. B. gegenüber seinen muslimische Kollegen), um den Frieden am Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Ein wahrer Christ würde  zwar einen homosexuellen Kollegen nicht richten, aber er könnte ihm durchaus auch nicht versichern, er habe das ewige Heil, gehöre zur wahren Kirche. Keinesfalls könnte ein wahrer Christ seinem homosexuellen Kollegen beipflichten, wenn dieser behaupten würde, er sei Christ. Diese würde natürlich auch wieder den Frieden am Arbeitsplatz gefährden. So sehen wir wie die „Liebe“ des Tieres und die Liebe Christi, der Geist Satans und der Geist Gottes, diametral entgegengesetzt sind. Es gibt also heute Milliarden von Menschen, die sich einbilden, sie hielten das Gebot „du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ – in Wirklichkeit erfüllen sie aber das Gebot Satans „du sollst deinen Nächsten hassen“.

„Du sollst deinen Nächsten liebe wie dich selbst“ kann nur der Mensch wirklich erfüllen, der nicht beherrscht ist von Unzucht (Homosexualität, Hurerei, Pornographie, etc.) und Götzendienst (heute hauptsächlich Materialismus, der Dienst des Mammon) sondern vom Geist Gottes. Die Liebe ist sogar eine Person, Jesus Christus, und entspricht oft nicht den menschlichen Vorstellungen von Liebe. Letztlich können wir uns nur lieben, wenn wir in unsere Beziehungen Gott mit einbeziehen, denn Gott ist das Leben, die Liebe, die Gemeinschaft, der Friede, die Gesundheit, das Glück. Jegliche Form der Liebe ohne Gott muß schlimmste Heuchelei bleiben und führt in den Abgrund.

Auslegung Offenbarung 13, 11-18

11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.“

Das wurde von alters her auf die römisch-katholische Kirche bezogen bzw. auf den Papst. Sicherlich nicht ganz zu unrecht, denn wer wird in der Welt wird als der frömmste Mensch überhaupt wahrgenommen, redet aber den teuflischsten Dreck aller Zeiten, wenn nicht der römische Papst – wirklich ein Lamm, das Feuer spuckt, also ein Drachen im Schafs-pelz, schlimmer als ein Wolf im Schafspelz. Was wir hier lesen, ist, daß der Papst nicht nur ein Irrlehrer ist (Wolf im Schafspelz) sondern der inkarnierte Teufel (Drachen im Schafs-pelz); dies unter der Voraussetzung, daß der Teufel inkarnieren kann. Daß der Teufel in Menschen hineinfahren kann (Besessenheit), entspricht auf jeden Fall dem biblischen Befund.

Ich will das aber auf alle sogenannten Kirchen der Gegenwart erweitern, die den Status „öffentlich-rechtlich“ haben bzw. gesellschaftlich voll-etabliert sind. Hierunter fallen auch die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Evangelikalen (Wiedertäufer). Heute definieren die staatlichen Regierungen, was eine christliche Kirche ist. Dies natürlich ein Unding, unerhört. Gemessen am biblischen Befund gibt es heute in Deutschland und weltweit keine wahre, christliche Kirche mehr. Praktisch alle Kirchen heute tolerieren unbußfertige Homosexuelle in ihrer Mitte, tolerieren gleichge-schlechtliche Beziehungen, tolerieren homosexuelle Geistliche (Pfarrer, Pfarrerinnen). Hinzu kommt der Verrat am Evangelium, indem man den Islam und ähnlichen Dreck als legale Religionen anerkennt, als ob der Mensch durch diese „Religionen“ zum wahren Gott finden könnte, der Himmel und Erde gemacht hat. Auch dies ist gegen den biblischen Befund, der lautet: Es gibt nur eine wahre Religion, das Christentum. Übrigens sind auch die Evangelikalen ein Glied des Drachens und nicht ein Glied Jesu Christi, trotz der Tatsache, daß sie vielleicht bezüglich der Homosexualiät einen strikteren Standpunkt einnehmen mögen. Die Evangelikalen scheiden aus, wegen der schändlichen Wiedertaufe. Die Wiedertaufe zerstört die Kindertaufe und der Wiedergetaufte muß folglich wahn-sinnig werden bis hin zum Selbstmord, wenn er versucht nach der Bergpredigt zu leben ohne die Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu, die durch die Kindertaufe zugeeignet wird. Die Evangelikalen sind von der wahren Kirche noch schwerer zu unterscheiden als die kath. Kirche und die EKD, denn sie stützen sich offiziell auf die Bibel als Wort Gottes. Überprüft man aber ihre Auslegungen der Bibel, bemerkt man, daß sie totale Stümper sind und offensichtlich des Heiligen Geistes ermangeln, der ihnen das Wort auftun könnte.

„12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.“

Wie wir schon ermittelten, besteht das erste Tier aus allen gegenwärtigen Nationalstaaten und der Führung der USA. Sie pflegen nichts anderes als die Kultur des uralten, historischen Babylon, das schon lange vor Christus unterging. Der Kern dieser Kultur ist die Vergöttlichung des Staates und seiner Regenten. Schon die alten Römer fingen damit an, die alte Kultur des Orients wiederzubeleben und so „stieg das (babylonische) Tier aus dem Abgrund empor“ (siehe Off. 11 und 17).

Dan 3,5 Wenn ihr hören werdet den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente, dann sollt ihr niederfallen und das goldene Bild anbeten, das der König Nebukadnezar (König von Babylon; R. B.) hat aufrichten lassen. (das war ein Bild einer babylonischen Gottheit; Nebukadnezar maßte sich also an, seinem Volk die Religion vorzuschreiben; R. B.)

Die Bezeichnung „Tier“ spricht von “fressen, zertreten und zermalmen.” Heute würde man vielleicht besser sagen ein Ungeheuer, denn das ist gemeint. Genauso wie dem ersten „Tier“ gibt der „Drache“ (der Teufel) auch dem zweiten „Tier“ seine Macht. Das zweite „Tier“ macht sich zum Werkzeug des ersten, deswegen darf es auch seine Macht vor dessen Augen ausüben. Der Staat duldet heute die Kirche nur, weil sie predigt, was er vorschreibt. So eine Macht kann mir gestohlen bleiben.

„dessen tödliche Wunde heil geworden war.“

Mit diesem Worten wird das gleiche ausgedrückt wie mit „das Tier, das aus dem Abgrund emporsteigt“. Unter Kaiser Claudius oder Nero übernahmen die Römer einfach wieder die Kultur des alten Babylon, des Ur-Tieres, die in einer völligen Kontrolle des Volkes durch den Staat besteht, auch was die Religion angeht. So wurde die Wunde des alten Tieres Heil, die ihm die Meder und die Perser zugefügt hatten.

„macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten,“

Die erste „Kirche“, die damit anfing, dem Staat in die Hände zu spielen, war wahrscheinlich die römisch-katholische Kirche. Sie machte aus den Katholiken immer mehr perfekte Bürger des heiligen römischen Reiches (Gründer: Karl der Große), aber immer weniger gute Christen. Im Jahre 800 nach Christus schloss der Papst Leo III. einen Pakt mit Karl dem Großen. Dies war wahrscheinlich der verbrecherischste Kuhhandel aller Zeiten: Karl der Große erkannte den Papst als Oberhaupt der Kirche im Westen an und im Gegenzug krönte der Papst Karl den Großen zum Kaiser. Das Kriminelle bestand darin, daß der legitime Kaiser in Konstantinopel (heute Istanbul) saß und daß die Kirche nur ein unsichtbares Oberhaupt haben soll: Christus. Der Kuhhandel zwischen Karl dem Großen und Leo war also ein Staatsverbrechen und Religionsverbrechen zugleich und da-raus ging letztendlich Europa hervor. Europa ist also eine Pseudo-Kultur mit einer Pseudo-Kirche, denn aus einer faulen Wurzel kann auch nur ein fauler Baum wachsen.

Bisher wurde die Übertragung des römischen Kaisertums an die Franken durch den Papst als das „Emporkommen des Tieres aus dem Abgrund“ gesehen.

Ich glaube aber, daß das „Tier“ schon aus dem Abgrund emporkam, als die Römer die Kultur des alten Babylon annahmen (unter Claudius oder Nero oder etwas früher).

Einer der größten Bischöfe der christlichen Kirche, Athanasius, wurde durch die Arianer verfolgt, als Konstantin der Große, oströmischer Kaiser war (4. Jahrhundert). Konstantin hatte zwar das Christentum durch ein Edikt als legale Religion etabliert, aber Ver-folgungen gab es immer noch. Nur verfolgten jetzt nicht mehr die Heiden die Christen sondern die falschen Christen (z. B. Arianer) die wahren Christen, die ihre Lehre auf dem biblischen Befund gründeten.

Siehe auch Arianischer Streit

Ich glaube, wenn man länger recherchieren würde, würde man finden, daß das alte römische Reich gar nicht untergangen war bis 1806 nach Christus und somit auch nicht aus irgendeinem Abgrund wieder emporkommen konnte. Ich verstehe auch nicht, warum man überhaupt vom Untergang des römischen Reiches spricht, denn die Realität war, daß nur die Hauptstadt jenes Reiches verlegt wurde: Statt Rom Konstantinopel (heute Istanbul).

Die oströmischen Kaiser stellten sich übrigens teilweise auf die Seite der Irrlehrer, was natürlich für die wahren Christen eine Katastrophe bedeutete, denn der Kaiser hatte militärische und polizeiliche Macht.

Siehe Athanasius

Es war eigentlich ein Unding, daß in Byzanz (Ostrom) der Kaiser immer in die religiösen Streitigkeiten involviert war. Vielmehr hätte die wahre Kirche immer Konzilien ver-anstalten sollen unter AUSSCHLUSS des Kaisers und dort die richtige Lehre feststellen und die Irrlehrer samt ihren Irrlehren verdammen sollen. Selbstverständlich hätten dann die Irrlehrer versucht, sich durch Gewaltanwendung durchzusetzen. Ab hier hätte sich der Kaiser einfach aus juristischen Gründen einmischen können, denn niemand darf aufgrund von Lehrstreitigkeiten Gewaltverbrechen gegen Christen begehen, die eine andere Meinung haben als er selbst. Letztendlich sehen wir auch hier „das Tier aus dem Ab-grund“, denn es war idiotisch, daß die byzantinischen Kaiser jene militärisch oder polizeilich unterstützten, deren Meinung sie für richtig hielten.

Wenn ich (diese Annahme ist natürlich lächerlich) eine Art Bischof wäre und hätte Lehrstreitigkeiten mit einem anderen, dann würde ich nie Gewalt anwenden, um mich durchzusetzen und würde auch niemals die staatliche Gewalt um Hilfe anrufen, selbst wenn diese mir ihre Hilfe anbieten würde, weil sie meine Meinung für die richtige hielte. Hier ist ein gewaltiger Unsinn passiert im oströmischen Reich.

Aber das ist eben wieder dieser übersteigerter Respekt vor dem Staat, gleichsam die Anbetung des Staates und seiner Repräsentanten als allwissende Gottheit, die in allen Dingen das letzte Wort hat. Und in diesem Fahrwasser sind wir heute auch wieder: „Alles ist gut, wenn es staatlich geprüft ist“, so ist die Annahme. Das mag in vielen Bereichen stimmen, aber was kirchliche Angelegenheiten angeht, ist es höchst gefährlich, sich auf irgendwelche staatliche Prüfetiketten zu verlassen. So weit kommt es noch, daß der TÜV anfängt, Plaketten an die Türen der Kirchen zu kleben: „Zwei Jahre bis zur nächsten Hauptuntersuchung“. Aber, übrigens, diese Horrorvision ist in einem gewissen Sinne schon Wirklichkeit, denn der Staat entscheidet heute über die Auswahl von Theologieprofessoren (siehe Staatskirchenverträge), die zukünftige Geistliche unter-richten. Der Staat formt sich also an den Universitäten die Kirche, die er will; aber das wird kaum die Kirche sein, die Gott will aufgrund des biblischen Befundes.

Die Kirchen, die sich völlig der Fuchtel des Staates unterwerfen, gehören zu dem oben genannten „Tier“. Die Unterwerfung unter den Staat ist völlig unvereinbar mit der Anbetung Gottes und des Lammes: Entweder Gott ist mein Gott oder der Staat. Jesus sagte, wir könnten nicht zwei Herren gleichzeitig dienen, wobei es egal ist ob der Mammon oder der Staat in Konkurrenz zu Jesus Christus tritt.

Kurz gesagt: Seit dem ersten Jahrhundert, beginnend mit den Römern, sehen wir, wie der Staat zunehmend versucht, die Kirche unter seine Kontrolle zu bekommen. Heute machen das die Kirchen bedenkenlos mit – sie machen, daß „die Erde und die darauf wohnen das Tier anbeten“.

„13 Und es tut große Zeichen, sodass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen;“

Das war besonders im Mittelalter der Fall, als der Papst seinen feurigen Bannstrahlen gegen die vermeintlichen Feinde Gottes schleuderte. Vor diesen Bannstrahlen fürchteten sich sogar die Kaiser. Und die Menschen waren beeindruckt, daß ihr vermeintlich höchster Bischof sogar Macht hatte, den Kaiser zu bezwingen.

Friedrich der Große: „Der Papst, der ursprünglich von den Kaisern abhing, maßte sich die Macht an, sie zu erheben und abzusetzen, schleuderte den Bannstrahl, belegte Königreiche mit dem Interdikt und trieb die Dinge derart auf die Spitze, daß die Welt sich schließlich so oder so gegen alle Mißbräuche auflehnen mußte.“

Leider sagte Friedrich der Große auch das: „Alle diese Kirchen leben hier (in Preussen, R. B.) in Frieden und tragen gleichmäßig zum Wohl des Staates bei. Hinsichtlich der Moral unterscheidet sich keine Religion erheblich von der anderen. So können alle der Regierung gleich recht sein, die folglich jedem die Freiheit läßt, den Weg zum Himmel einzuschlagen, der ihm gefällt. Nichts weiter verlangt sie von dem Einzelnen, als daß er ein guter Staatsbürger ist. Der falsche (religiöse; R. B.) Eifer ist ein Tyrann, der Länder entvölkert; die Toleranz ist eine zärtliche Mutter, die für ihr Wohlergehen und Gedeihen sorgt.“

(beide Zitate aus Friedrich’s „Denkwürdigkeiten des Haues Brandenburg; Aberglaube und Religion“)

Friedrich’s Kritik an der kath. Kirche war sehr gut, aber er schüttete das Kind mit dem Bade aus, als er das preußische Staatsbürgertum über das Christentum stellte. Das war idiotisch (Entschuldigung). In diesem Punkt offenbart sich Friedrich der Große als aufgeblasener, stolzer Heide, der keinen wirklichen Durchblick hat. Auch Friedrich war ein Glied des „Tieres“ aus dem Abgrund. Seine Philosophie wird ihm wenig nutzen am Jüngsten Tag.

Immerhin, seine Kritik an der kath. Kirche kann man verwerten.

Interessant ist, daß die kath. Kirche dem römischen Reich nicht nur in die Hände spielte, sondern mit ihm sogar zu einem Tier verschmolz, was eigentlich über die Prophetie der Offenbarung hinausgeht.

666 Jahre lang waren die Päpste sogar mächtiger als der römische Kaiser (heiliges römisches Reich). Dies ist ein Phänomen, das in der Geschichte einzigartig dasteht.

„14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. 15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.“

Auch heute lassen die Regierungen den Papst wieder mitreden (natürlich nicht so wie im Mittelalter). Dies beeindruckt natürlich die einfachen Menschen (besonders die Hinterwäldler auf oberbayerischen Kuhdörfern) und stellt eine gewaltige Verführung da. Geistliche der wahren Kirche werden seitens der heutigen Regierungen nie die Anerkennung erfahren, die der Papst erfährt und da geht natürlich so ein einfacher Menschen (aus Oberbayern?) lieber zur Kirche des Papstes, die öffentlich/staatlich wertgeschätzt wird, als zu der wahren Kirche, die überall Anstoß erregt.  So geht der (bayerische) Mensch der Wahrheit verlustig, die er bei der wahren Kirche hören würde. Und so marschiert Bayern in Richtung Hölle und er Papst gaukelt ihnen vor, ihr Weg würde in den Himmel führen. Er belügt die Bayern wie der Teufel Adam und Eva.

Die Gegenleistung, die der Papst für seine staatliche Anerkennung bringen muß, ist das Bild. Er malt den Glieder seiner Kirche nicht Christus vor Augen sondern das Bild des Menschen, das heute eben den Regenten zusagt und das ist ein menschlicher Hoch-leistungsroboter, der keine Software, besser noch keine Hardware, für übertriebene, religiöse Empfindungen hat. Hauptsache er trägt zum (materiellen) Wohl des Staates bei, wie Friedrich der Große schon sagte. Wenn der Papst es schafft, den Menschen einzuimpfen, Zukunftvorsorge, Statusdenken und Wohlleben seien völlig mit dem Christentum vereinbar, dann ist er in den Augen der Staaten ein perfekter, christlicher Bischof. In den Augen Gottes ist er aber ein Ungeheuer (Tier), daß er bald in den Feuersee werfen wird. Zukunftvorsorge, Satutusdenken und Wohlleben fördern das fleißige Arbeiten und den Konsum. Je mehr die Leute verdienen und je mehr die Firmen umsetzen, desto mehr Steuern kassiert der Staat – und Steuern, das ist alles, was den Staat heute noch interessiert. Das Volk melken wie eine Kuh, bis es/sie tot umfällt. Scheiß Staat!!! Auch die heutigen Regenten wird Gott in den Feuersee werfen und Barack Hussein Obama sogar ohne Gerichtsurteil.

Gal 3,1 O ihr unverständigen „Deutschen“! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte?

Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

Gott will uns also in das Bild seinen Sohnes umgestalten mittels der Kirche, aber die real existierenden Kirchen machen aus uns deutsche Spießbürger. Dadurch haben wir zwar materiellen Überfluß, aber seelisch sind wir arme Hunde.

Es könnte einer sagen: „Meine Seele ist mir scheißegal, Hauptsache ich hab‘ was zu fressen und zu saufen – unser System gefällt mir; dein scheiß Christentum brauchen wir nicht und an die Hölle und das Gericht Gottes glaube ich sowieso nicht.“

Da muß ich das Folgende erwidern:

Es wurde unabhängig von der Bibel durch Methoden der Sozialwissenschaft nach-gewiesen, daß der Mensch zwangsweise etwas anbeten muß. Das Bedürfnis nach Anbetung ist so real wie Hunger oder Durst. Betet der Mensch nicht den wahren Gott an, bleibt ihm nur noch der Teufel. Der unchristliche Mensch ist also extrem verführbar (siehe Hitler und die Deutschen). Heute, morgen oder übermorgen kann wieder eine Art Hitler auftauchen, uns verführen, und Deutschland versinkt wieder in Schutt und Asche. Was fressen und saufen sie dann?

Wer sagt, daß Barack Hussein Obama nicht ein Verführer ist wie Hitler? Erst baute Hitler Autobahnen und dann kamen die Brandbomben der Alliierten. Jeder Verführer kommt zunächst als Wolf im Schafspelz und ich sage: „Obama ist ein Drachen im Schafspelz.“ Wenn wir merken werden, daß er ein Drache ist, wird es schon zu spät sein, um ihn abzusetzen oder uns in Sicherheit zu bringen.

„Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres,“

In der katholischen Kirche (auch in der EKD und bei den Evangelikalen) hört man ja nicht nur jene Predigen, wo einem gesagt wird, was ein guter (leistungsfähiger, konsum-freudiger) Staatsbürger ist, sondern die anderen Gemeindeglieder beobachten einen ja auch. Da in diesen Kirchen der Heilige Geist nicht gegenwärtig sein kann, muß dort der Geist des Teufels regieren und so wird das Bild lebendig auf teuflische Art: Die Kirchenchristen kontrollieren einander, ob sie auch dem Bild des Pfarrers entsprechen, das er jeden Sonntag predigt. Das ist teuflisch, die sündige Welt, die Hure Babylon, mitten in der Kirche: Krankhafte Zukunftsvorsorge, Statusdenken, Wohlleben, Workaholismus, etc. Außerdem übertriebene Toleranz gegenüber unchristlichen Religionen und falsch-verstandene Toleranz gegenüber dem homosexuellen Lebensstil und falsche Toleranz gegenüber Abtreibung und religiösem Mord (Anschläge von Paris).

Offenbarung 17, 16: und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

Die „Hure Babylon“ ist einfach die Menge aller unbußfertigen Sünder weltweit, wozu natürlich auch die deutschen Namenschristen gehören, die auf dem „Tier“ (die ver-dorbenen Regierungen und Kirchen) reiten. Regierung und Kirche sollen eigentlich Wohl und Glück des Bürgers fördern, aber sie heben allmählich an, uns zu hassen, auszuplündern und zu entblößen und bringen Krieg über uns. Das ist das Gericht Gottes.

„die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.“

In Deutschland kann das Tier keine Christen töten, weil es in Deutschland keine wirklichen Christen mehr gibt sondern nur noch zu Staatsbürgern umerzogene, ehemalige Christen. Um die wirklichen Christen weltweit „kümmern“ sich die Islamisten unter der Duldung Obamas, der froh ist, daß z. B. ISIS die Drecksarbeit erledigt und die Christen enthauptet. Tut Obama etwas gegen ISIS? Nein, gar nichts!!! Obama ist der schlimmste Christenmörder aller Zeiten – Nero, Domitian und Diokletian in einer Person.

Eines ist gut an dem Ganzen: Sobald es keine Heidenchristen mehr geben wird, wird Israel sich bekehren. Dann kommt sofort Jesus wieder, haut den weltweiten Saftladen in Stücke und richtet ein Reich auf unter seiner sichtbaren Herrschaft.

„16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.“

Hand und Stirn spricht von Tun und Denken. Das „Tier“ will also völlig unser Tun und Denken bestimmen. „666“ nehmen wir unsichtbar an Hand und Stirn, wenn wir auf die Pseudo-Predigten unserer heutigen Pseudo-Pfarrer hören und so leben, wie es unsere „lieben“ Brüder und Schwestern in der Gemeinde wollen. Es ist ein uraltes Spiel, daß man diejenigen, die nicht die gegenwärtige falsche Religion annehmen, in den Bann tut („niemand kaufen und verkaufen kann“). Dies taten schon die Juden zur Zeit Jesu mit den Christen (Juden, die sich zu Jesus bekehrt hatten). Heute wird der Bannstrahl wahr-scheinlich darin bestehen, daß man strikte Toleranz gegenüber allen Religion fordert und strikte Toleranz gegenüber dem homosexuellen Lebensstil. Wenn ein wahrer Christ sich dann an seiner Arbeitsstelle z. B. gegen den Islam ausspricht und die gleichgeschlechtliche Ehe, dann fliegt er raus.

Joh 9,22 Das sagten seine Eltern, denn sie fürchteten sich vor den Juden. Denn die Juden hatten sich schon geeinigt: wenn jemand ihn als den Christus bekenne, der solle aus der Synagoge ausgestoßen werden. („aus der Synagoge ausstoßen“, heißt in den Bann tun; dies führte natürlich zu Arbeitslosigkeit und großen Schwierigkeiten bei Handelsgeschäften; die Gemeinden in Griechenland und Mazedonien spendeten damals Geld für ihre Geschwister in Judäa, die keine Möglichkeit mehr hatten, Geld zu verdienen, weil jüdische Arbeitgeber sie nicht arbeiten ließen)

Joh 12,42 Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden.

Martin Luther berichtet darüber, wie die kath. Kirche während der Reformationszeit ähnlich grausam gegen die Christen vorging wie die alten Juden.

Viele, fast alle, werden aber „666“ annehmen, um des materiellen Vorteils willen. Dadurch tauschen sie aber die ewige, himmlische Herrlichkeit gegen eine zeitliche, irdische Herrlichkeit ein.

Hier sind wir übrigens beim Kernproblem angelangt, das schon Jesus angesprochen hat.

Mt 16,25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.

Mt 16,26 Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Lk 14,27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

Irdische Herrlichkeit („666“; Herrlichkeit auf Erden; ewige Strafe im Jenseits) und himmlische Herrlichkeit (auf Erden das Kreuz; Belohnung im Himmel) sind nicht miteinander vereinbar. Ich muß mich entscheiden, was ich will.

Viele Menschen wollen natürlich beides und deswegen laufen sie in die „Kirchen“, wo sie Predigten hören, die ihnen vorgaukeln, sie könnten beides haben.

Die Wahrheit: Wer sich in dieser Welt durch Wort oder Werk zu Jesus bekennt, der wird es in dieser Welt nicht zu großer Herrlichkeit (Reichtum, Ehre, Macht, Wohlleben, abgesicherte Zukunft, etc.) bringen, denn die Welt hasst Christus und seine Jünger.

Warum?

Gemäß des biblischen Befundes handeln die Menschen nicht rational, selbst wenn sie es wollen oder von sich behaupten. Dafür gibt es unendlich viele Beispiele. Der Teufel und seine Dämonen haben Zugriff auf die Menschen, besonders auf die, die nicht an Jesus glauben. Das ist eine metaphysische Angelegenheit.

2Kor 4,4 den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

Kurz gesagt: Ein „ungläubiger“ Mensch muß sozusagen einen Christen hassen, ohne rationale Ursache. Schon Jesus mußte diese bittere Erfahrung machen.

Joh 15,25 Aber es muss das Wort erfüllt werden, das in ihrem Gesetz geschrieben steht: »Sie hassen mich ohne Grund« (Psalm 69,5).

„666“ bedeutet also einfach Streben nach irdischer Herrlichkeit oder nicht bereit zu sein, die irdische Herrlichkeit für die himmlische zu opfern.

Moses mache es richtig: Hebr 11,26 und hielt die Schmach Christi für größeren Reichtum als die Schätze Ägyptens; denn er sah auf die Belohnung.

2Chr 9,13 Und es war das Gewicht des Goldes, das Salomo in „einem“ Jahr gebracht wurde, 666 Zentner.

Wie wir wissen, fiel Salomo im Alter vom Glauben an den Gott Israels ab. Suchte er zu viel irdische Herrlichkeit, zu viel Gold?

Das Gold Salomos spricht sicherlich von Herrlichkeit und so stellt es die Verbindung her zu „666“.

Suchen wir also nicht „666“ sondern das „Kreuz“ (Leiden und verworfen werden um Jesu willen). Hier das Kreuz, bedeutet Herrlichkeit dort (im Himmel).

Wann hatte der Papst je größere Herrlichkeit als zur Zeit seiner weltlichen Herrschaft, als die Kaiser ihm die Füße küssen mußten? Diese Zeit dauerte genau 666 Jahre.

Ich glaube, wir wissen nun, was „666“ bedeutet.

„666“ ist die Zahl des Menschen, der nach irdischer Herrlichkeit strebt, um den Preis der himmlischen Herrlichkeit willen. Er erkauft sich die irdische Herrlichkeit durch die Verleugnung Jesu und dessen, was Jesus und die Apostel gelehrt haben. Die Verleugnung Jesu und dessen, was er und die Apostel gelehrt haben, führt aber in die ewige Hölle.

Ein perfektes Beispiel eines solchen Menschen, eines unzüchtigen Spießbürgers, ist Barack Hussein Obama, der Antichrist. Lassen wir uns nicht täuschen von seinem „netten Lächeln“ und seinem „Charme“. Es ist in Wahrheit das Grinsen eines bösen Clowns und eine Form des Einwickelns der Einfältigen.

Jesus wird ihn vernichten.

Ende Auslegung Offenbarung 13, 11-18

Ergänzung

Siehe auch Auslegung Offenbarung 13, 1-10

Weitere Ergänzung

Was ist die wahre, christliche Kirche und was ist ein wahrer Christ?

Die wahre, christliche Kirche ist die Kirche, die lehrt, daß die sakramentale Taufe ein-schließlich Kindertaufe ein Ruf in die Nachfolge Jesu ist. Ein wahrer Christ glaubt, daß er durch seine sakramentale Taufe (häufig Kindertaufe) mit Christus gestorben und mit Christus auferstanden ist. Der wahre Christ hält den Tod und die Auferstehung von Jesus nicht nur für historisch wahr, was auch eine Art Glaube ist, sondern überwindet durch die Kraft von Jesu Tod und Auferstehung die sündigen Neigungen seinen Leibes und liebt Gott und seinen Nächsten – das ist der wahre, rettende Glaube, die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit.

Lieber Leser, falls Sie katholisch oder evangelisch sind, dann erinnern Sie sich heute noch Ihrer Kindertaufe. Diese Taufe ist gültig (bei der evangelischen Kirche gibt es allerdings eine Einschränkung betreffs der Gültigkeit der Taufe durch Änderung des Gottesbildes in jüngster Zeit; die hiervon Betroffenen sind allerdings zu dem Zeitpunkt, wo ich diesen Artikel verfasse, noch sehr jung und wohl kaum Leser meiner Website). Kehren Sie um von Ihren Sünden und kehren Sie zurück in die vertrauensvolle Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat, indem Sie sich durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus  von der Liebe Gottes zu Ihnen überzeugen lassen:

Evangelium: Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb; er lebt, um uns heilig zu machen

Es ist sehr gut, wenn Sie sich durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus von der Liebe Gottes zu Ihnen überzeugen lassen. Ihr Glaube ist allerdings extrem geschwächt durch Ihre sündige Natur, die wir alle von Adam geerbt haben. Hier kommt die Taufe zum Tragen. Wie gesagt, durch die Taufe sind wir mitgestorben und mitauferstanden. Obwohl wir sündig sind in uns selbst, müssen wir nach der Taufe doch nicht mehr sündigen, da unser „Leben“ als Sünder für beendet erklärt wird durch die Taufe (mitgestorben); außerdem kommen wir durch die Taufe in Christus hinein bzw. empfangen den heiligen Geist. Christus ist das Leben, unser Leben nach der Taufe. Mit Christus empfangen wir also ein neues Leben. An uns ist es, täglich dieses neue Leben zu wählen und nicht unseren alten Gewohnheiten zu folgen. Tun wir das, dann drücken wir damit aus, daß wir freiwillig in den Himmel wollen, wo alles Gott unterworfen ist bzw. sein wird. Wer sündigt, der drückt damit aus, daß er nicht will, daß Gott über ihn herrscht.

Ausgeschlossen aus der christlichen Kirche sind:

  • die römisch-katholische Kirche (falsche Lehre vom Papsttum, von der Gerechtigkeit aus Werken, von der Eucharistie, etc.)
  • die evangelische Kirche (EKD; falsche Lehre von der billigen Gnade – Taufe als Freifahrschein in den Himmel, Gnade und Vergebung ohne Nachfolge)
  • die Evangelikalen (Wiedertäufer; Außerkraftsetzung der wahren Taufe durch die Wie-dertaufe)

(die Glieder der katholischen Kirche und der EKD werden in der Hölle landen trotz ihrer Taufe und die Evangelikalen wegen ihrer schändlichen Wiedertaufe)

Religionen, die nicht selig machen, sondern in die Hölle führen:

  • Islam
  • Buddhismus
  • Hinduismus
  • Zeugen-Jehovas-Glaube
  • Mormonentum
  • Glaube der Adventisten
  • Glaube der Neuapostolischen Kirche
  • Glaube der Scientology-Kirche
  • Glaube der Kopten (Monophysiten)
  • Glaube der assyrischen „Christen“ (Nestorianer)
  • Glaube der messianischen Juden
  • Judentum
  • u. v. a. m

Obwohl die katholische Kirche und die evangelische Kirche aus der christlichen Kirche ausgeschlossen sind, ist die Kindertaufe trotzdem gültig (wie oben schon gesagt, mit Einschränkung bei der evangelischen Kirche). Die katholische Kirche und die christliche Kirche haben sich aus der wahren, christlichen Kirche (alte Kirche) entwickelt, indem sie spirituell degenerierten. Die Glieder jener Kirchen werden trotz ihrer Taufe verlorengehen, wenn sie nicht zur wahren, christlichen Kirche wechseln. Die katholische Kirche und die evangelische Kirche lehren so viel Falsches, daß sie als häretisch bezeichnet werden müssen. In diesen Kirchen ist der Geist Christi und Gottes nicht mehr gegenwärtig: aber allein der Geist Christi und Gottes kann uns zur Seligkeit verhelfen.

Anmerkung

Natürlich waren/sind die Lehren des Islam, Buddhismus, Hinduismus, etc. verwerflich und führen nicht zu Gott auch ohne das Vorhandensein einer vom Staat geforderten Allgemeinreligion, des aufgeklärten Christentums (das aufgeklärte Christentum führt nicht zu Gott sondern in die Hölle). Es ist nur interessant, daß, egal ob man sich den ehemals christlichen Bereich anschaut oder den nicht-christlichen Bereich (Islam, Hinduismus, Buddhismus, etc.), heute praktisch überall das gleiche gelehrt wird: Eine Art aufgeklärtes Christentum: „Du sollst deinen Arbeitskollegen lieben wie dich selbst.“ (das Aufgeklärte jenes „Christentums“ besteht darin, daß die „Liebe“ jenes „Christentums“ natürlich nicht die Liebe Christi bzw. Christus selbst ist und daß man behauptet, der Mensch könne einfach so liebevoll sein ohne Erlösung durch Christus; man sieht Jesus als reinen Moralapostel, aber seine Gottessohnschaft, die so wichtig ist für die Erlösung der Sünder, verleugnet man)

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Verwerfung des messianischen Judentums – messianische Juden sind nicht gerettet

Messianische Juden glauben, daß Jesus von Nazareth der Messias ist, halten aber gleich-zeitig fest am Judentum.

http://www.deutschlandradiokultur.de/messianische-juden-juden-die-an-jesus-glauben.1278.de.html?dram:article_id=319929

Im Allgemeinen wird als Jude ein Mensch bezeichnet, der ein Nachkomme des bibli-schen Patriarchen Jakob ist. Die Menschen außer den messianischen Juden, die das Judentum praktizieren, sind größtenteils auch Nachkommen Jakobs. Das Judentum entspricht allerdings nicht der korrekten Auslegung des Alten Testamentes (Tanach; heilige Schrift der Juden) und macht auch nicht selig. Die korrekte Auslegung des Alten Testamentes führt vielmehr zum Christentum – es ist auch der Befund des Alten Testamentes, daß jeder Mensch einen göttlichen Erlöser braucht,  um selig werden zu können. Es entspricht nicht dem Befund des Alten Testamentes, daß der Mensch durch Gesetzeswerke vor Gott gerecht wird, wie das Judentum lehrt (der Mensch allerdings, der an einen Erlöser glaubt, lebt deswegen keinesfalls gesetzlos, sondern erfüllt das Gesetz der Thora durch einen Wandel, geleitet vom Geist Gottes; wer vom Geber des Gesetzes, Gott bzw. Gottes Geist, geleitet wird, erfüllt das Gesetz; Erfüllen ist viel mehr als Halten, eine ganz andere Kategorie).

Messianische Juden haben offensichtlich nicht den Heiligen Geist, den Geist Gottes, denn sonst würden sie erkennen, daß das Judentum verwerflich ist und würden das Judentum auch nicht praktizieren.

Weil die messianischen Juden das Judentum praktizieren, sind sie verurteilt und werden hiermit verworfen. Sie sind von der christlichen Kirche ausgeschlossen  und ihre Leiter seien verflucht. Über die gewöhnlichen Gemeindeglieder der messianischen Juden erbarme sich der Herr und führe sie  heraus zur christlichen Kirche.

Abel, Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Mose, Joshua, Samuel, David, etc. waren im Grunde genommen, spirituell gesehen, Christen, denn sie glaubten an einen göttlichen Erlöser, überwanden ihre natürliche Sündhaftigkeit durch die Kraft des Herrn (sicherlich wußten sie nicht, daß der Erlöser Jesus heißt und nannten ihn einfach Herr).

Heute wird man Christ durch Buße, Glaube an Jesus und sakramentale Taufe. Die sakramentale Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist. Bei der sakramentalen Taufe handelt Gott am Täufling und macht ihn neu auf übernatürliche Weise – es ist eben eine neue Geburt. (die Evangelikalen werden verworfen und sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen, weil sie nicht die sakramentale Taufe, die Taufe der allgemeinen, christlichen Kirche, haben; für die Evangelikalen ist die neue Geburt irgendein obskures Ereignis unabhängig von der Taufe, das im Inneren des sogenannten Gläubigen stattfindet und das sie nicht genauer definieren können; die sogenannte Taufe der Evangelikalen ist rein symbolisch, ein Akt des Gehorsams und öffentliches Bekenntnis des Glaubens – sie hat nichts mit der Taufe der Kirche zu tun, die von Jesus eingesetzt wurde).

Man könnte die berechtigte Frage stellen, wodurch man denn zu alttestamentlicher Zeit von Neuem geboren werden konnte, denn im Alten Testament wird nichts von einer sakramentalen Taufe berichtet.

Nun, worauf es ankommt, ist, daß der Mensch in die Gegenwart Gottes kommt. Nur Gott selbst hat die Macht, uns Menschen, die wir von Natur Sünder sind, von der Sünde zu befreien und uns ein neues Leben in IHM zu schenken.

Die Eltern von Jesus, Joseph und Maria, waren sehr fromm. Spirituell gesehen waren sie Christen, wenn es auch diese Bezeichnung für einen frommen Menschen zu Lebzeiten Jesu noch nicht gab. Im Lukasevangelium wird berichtet, wie Joseph und Maria Jesus als kleines Kind in den Tempel zu Jerusalem brachten. In diesem Tempel war der Gott Israels gegenwärtig und noch der erwachsene Jesus nannte den Tempel: „Meines Vater’s Haus“. Auch andere fromme Juden brachten ihre Kinder in den Tempel. Selbstverständlich wurde im Falle von Jesus, Gottes Sohn, nicht Jesus durch das Ritual geheiligt sondern das Ritual durch Jesus (siehe Auslegung, unten).

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 2, Verse 22-40; Jesu Darstellung im Tempel

22 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, 23 wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn (2.Mose 13,2; 13,15): »Alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll dem Herrn geheiligt heißen«, 24 und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: »ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben« (3.Mose 12,6-8). 25 Und siehe, ein Mensch war in Jerusalem, mit Namen Simeon; und dieser Mensch war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war mit ihm. 26 Und ihm war ein Wort zuteil geworden von dem Heiligen Geist, er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen. 27 Und er kam auf Anregen des Geistes in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm zu tun, wie es Brauch ist nach dem Gesetz, 28 da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach: 29 Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; 30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, 31 den du bereitet hast vor allen Völkern, 32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.  33 Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde. 34 Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Fall und zum Aufstehen für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird 35 – und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen -, damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden. 36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser; die war hochbetagt. Sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt, nachdem sie geheiratet hatte, 37 und war nun eine Witwe an die vierundachtzig Jahre; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. 38 Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. 39 Und als sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie wieder zurück nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth. 40 Das Kind aber wuchs und wurde stark, voller Weisheit, und Gottes Gnade war bei ihm.

Auslegung

Für Gott scheint es eher ein Anlaß zur Trauer zu sein als ein Anlaß zur Freude, wenn ein Kind zur Welt kommt, denn nachdem eine (jüdische) Frau ein Kind geboren hat, ist sie mehrere Wochen unrein.

Sie, lieber Leser, mögen fragen: „Was ist das denn für ein Gott?“ Vielleicht sagen Sie auch: „Der Gott der Bibel ist ja noch grausamer als Allah!“

Lassen Sie mich Ihnen das erklären.

Die natürliche Geburt eines Menschen ist nichts weiter als die Reproduktion „menschlichen Fleisches“ bzw. dient der Fortpflanzung des Menschgeschlechts. Nach der Lehre der Bibel stammen wir alle von Adam und Eva ab und wir alle haben von ihnen ein Wesensmerkmal geerbt: Die extreme Neigung zum Sündigen (Sündigen bedeutet, so zu denken und zu handeln, daß es nicht der Liebe Gott und dem Nächsten gegenüber entspricht; auch ohne Anwesenheit eines Gebotes kann man sündigen – einfach durch Lieblosigkeit). Wir sollten nicht so tun, als ob das hier alles etwas Theoretisches wäre, als ob uns das nichts anginge, denn wenn jemand an uns sündigt im Alltag, das heißt uns lieblos behandelt, dann spüren wir einen Schmerz. Im Nachhinein wünschen wir uns dann, es wäre nicht an uns gesündigt worden bzw. man hätte uns nicht lieblos behandelt. Es geht hier also um etwas sehr Reales. Wir tun einen großen Schritt nach vorne, wenn wir eingestehen, daß wir selbst auch manchmal lieblos sind.

Der springende Punkt: Wenn also Gott etwas gegen das Menschengeschlecht, die Menschheit hat, dann ist das nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern er hat einen triftigen Grund. Immer wenn wir gekränkt oder beleidigt sind, weil uns jemand etwas angetan hat, dann bestätigen wir damit indirekt Gott in seiner schlechten Meinung über die Menschheit. Gäbe es das Böse nicht, dann wären wir wohl  nie gekränkt, beleidigt oder verletzt.

Begreifen Sie langsam, lieber Leser, worauf ich hinaus will?

Wenn ein Kind geboren wird, ist das nichts weiter als ein Anwachsen dieser Masse von Wesen, die sich ständig gegenseitig Böses antun und Gott ignorieren, der ihnen so viel Gutes tut (z. B. gute Ernten, gutes Wetter, Gesundheit, etc.).

Jesus drückt das ganz einfach aus: „Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch!“

Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Gäbe es noch heute einen Tempel (ein Gebäude) in Jerusalem, dann würde eine jüdische Frau, die ein Kind bekommen hat, erst 33 Tage bzw. 66 Tage nach der Geburt wieder zum Tempel gehen. Dies würde sie einfach im einfältigen Gehorsam gegen das Gebot des Mose tun ohne tiefergehende Gedanken.  (siehe 3.Mose 12,6-8)

Dies wäre allerdings nur ein sehr „schwaches“ Halten des Gebotes. Das Gebot wäre wirklich gehalten bzw. sogar erfüllt, wenn die betreffende Frau die Wartezeit (Tage ihrer Reinigung) als einen Hinweis auf die Wertlosigkeit, ja Verwerflichkeit des natürlichen Menschen, der natürlichen Geburt nähme: „Warum darf ich so lange nicht zum Tempel kommen???“ Antwort: Durch die Geburt des Kindes ist zunächst nichts Gutes passiert, sondern einfach die Masse sündigen Fleisches auf Erden gewachsen. Es ist nichts Gutes passiert sondern sogar etwas Schlechtes, etwas Schädliches, deswegen soll die Gebärerin dieses Häufleins sündigen Fleisches sich eine Weile vom heiligen Tempel fernhalten – sie hat sich sozusagen durch die Geburt dieses Kindes verunreinigt.

Was ist die Lösung?

Nach 33 oder 66 Tagen sollte man dann endlich auf die Idee kommen, das Kind dem Herrn zu weihen. Dieses sündige Häuflein Fleisch kann nur wertvoll werden, indem es auf dem Altar Gottes geopfert wird (bitte unterstellen Sie mir jetzt nicht, ich würde behaupten, man solle kleine Kinder auf dem Scheiterhaufen verbrennen – pervers). Dieses sündige Fleisch muß Gott dargebracht werden, indem das Leben des Kindes Gott geweiht wird.

2Mo 13,2 Heilige mir alle Erstgeburt bei den Israeliten; alles, was zuerst den Mutterschoß durchbricht bei Mensch und Vieh, das ist mein.

Gott verhängte einstmals zehn schwere Plagen über Ägypten, weil sie sein Volk nicht ziehen lassen wollten. Die letzte Plage war die schwerste: Gott tötete alle männliche Erstgeburt im Lande Ägypten vom Menschen bis zum Vieh. Es wäre verständlich, würde man einwenden: „Was konnte der Sohn eines armen Bauern am Nil für die Halsstarrigkeit des Pharao, der Israel nicht ziehen lassen wollte?“ Nun, die einfachen Ägypter war nicht ganz unschuldig an dem bösen Regiment des Pharao. Jeder einzelne Ägypter hätte für sich allein die Möglichkeit gehabt, vom Heidentum zum Glauben des Volkes Israel zu konvertieren, aber anscheinend tat es kein einziger. Wer weiß, wenn vielleicht auch nur ein einziger, kleiner Ägypter gegen Pharao gebetet hätte, hätte Gott ihn vielleicht vernichtet, ohne dem Volk der Ägypter, den einfachen Leuten, Schaden zu tun, aber da war keiner. Das ganze Volk der Ägypter war letztendlich mit dem Pharao zu einem metaphysischen, satanischen Körper verschmolzen und so schlug Gott nicht nur den Pharao sondern das ganze Volk, seinen metaphysischen Leib. Betet heute auch nur ein Deutscher gegen Angela Merkel und ein Amerikaner gegen Barack Obama? Gott wird das deutsche Volk und das amerikanische Volk richten, denn durch ihre Gottlosigkeit stützten sie ihre gottlosen Regenten.

Die Tötung der ägyptischen Erstgeburten war primär eine Züchtigung, um die Ägypter bzw. Pharao dazu zu bewegen, Israel ziehen zu lassen. Es zeigt uns aber auch, wie wenig Gott ein rein heidnisches Menschenleben wert ist. Natürlich trauerten die Ägypter um ihre ältesten Kinder, da war ein großes Geschrei, aber sie waren doch alle zusammen in sich selbst nur eine wilde, heidnische Horde von Übeltätern und Bösewichtern. Wie hatten sie die armen Juden misshandelt und ihr Herz vor ihnen verschlossen (sie warfen die kleinen Juden in den Nil und plagten die älteren Juden durch Sklavenarbeit). Aber ein neugeborener Jude war letztlich auch nur ein kleiner Heide, nur sündiges Fleisch, solange Gott ihn nicht neu gemacht hatte, deswegen habe ich die Geschichte mit den Ägyptern erwähnt. Ein kleiner Jude war ohne den Beistand einer göttlichen Person, ohne das Heil Gottes, nicht wohlgefälliger vor Gott als ein kleiner Heide.  

2Mo 12,30 Da stand der Pharao auf in derselben Nacht (als Gott die Erstgeborenen tötete; R. B.) und alle seine Großen und alle Ägypter, und es ward ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, in dem nicht ein Toter war.

Im alten Tempel zu Jerusalem war Gott tatsächlich gegenwärtig. Wenn man also damals ein Kind in den Tempel brachte, kam es in die Gegenwart Gottes. So konnte Gott ein „Häuflein sündiges Fleisch“ in etwas  wertvolles verwandeln. Das Gegenstück dazu heute ist die sakramentale Taufe, wo auch ein Kind Gott übergeben wird, der eine neue Kreatur aus ihm macht: Das sündige Fleisch wird als tot deklariert und der Heilige Geist wird gegeben, der ein heiliges Leben ermöglicht. Dies ist die neue Geburt aus Wasser und Geist.

„Was vom Geist geboren ist, das ist Geist.“, sagte Jesus.

2Kor 5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Gal 6,15 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern eine neue Kreatur.

Wenn jemand die neue Geburt aus Wasser und Geist nicht nötig hatte, dann war es Jesus, denn Jesus war ja der fleischgewordene Gott. Brachte man irgendein jüdisches Kind in den Tempel, dann wurde das Kind durch das Ritual geheiligt. Das Ganze natürlich unter der Voraussetzung frommer Eltern also Juden, die an einen Erlöser glaubten und sich von ihm leiten ließen. Dem entspräche heute die sakramentale Taufe, wobei die Taufe immer nur dann wirksam wird, wenn sie in einem frommen Umfeld erfolgt. Gültig ist sie auch ohne frommes Umfeld, aber, wie gesagt, ihre Kraft entfaltet sie erst in Zusammenhang mit Glauben.

Bei der Darstellung Jesu im Tempel war es nun gerade umgekehrt, was ein bisschen verrückt klingen mag. Nicht Jesus wurde durch das Ritual geheiligt, sondern das Ritual wurde durch den heiligen Jesus geheiligt:

All die Juden, die bisher ihre Kinder im Glauben an einen Erlöser in den Tempel gebracht hatten, deren Kinder wurden auch verwandelt. Maria und Joseph bringen den Erlöser selbst, Jesus, das kleine Kind, in den Tempel. Dadurch identifiziert sich Jesus, der Erlöser, mit allen kleinen, jüdischen Kindern, die jemals in den Tempel gebracht wurden, um sie dem Herrn darzustellen. So macht Jesus aus dem sündigen Fleisch etwas neues. Durch sein Kommen in den Tempel als Kleinkind hat Jesus rückwirkend alle Darstellungen von Kleinkindern im Tempel geheiligt.

Simeon war ein frommer Jude und der heilige Geist war mit ihm. Er hatte also Frieden mit Gott.

Warum freut er sich so sehr über das Kind Jesus?

Nun, ganz einfach, Jesus war eben nicht der unsichtbare sondern der sichtbare Gott: „Gott mit uns.“ Als Simeon den kleinen Jesus auf die Arme nahm, da empfand er wahrscheinlich ein ähnliches Glück, wie es ein Christ heute empfinden könnte, würde er am heiligen Abendmahl teilnehmen.

Jeder Christ ist ja grundsätzlich mit Gott verbunden, hat den Heiligen Geist, aber die Teilnahme an Abendmahl ist trotzdem etwas besonderes. Es ist eine Gemeinschaft mit dem Herrn, die über die alltägliche Gemeinschaft hinausgeht. Durch Jesus hat sich Gott in die Lebenssphäre der Menschen begeben – er ist nicht mehr unendlich, unerreichbar weit weg im Himmel. Diese Erfahrung machte Simeon und diese Erfahrung macht heute ein Christ ganz besonders beim Heiligen Abendmahl. Wir sehen hier wieder, was Glauben wirklich ist: Nicht nur ein Für-wahr-halten des Evangeliums sondern ein neues Leben aus der Kraft der sakralen/sakramentalen Verbindung mit Jesus. Am Anfang stand die Taufe, die neue Geburt aus Wasser und Geist, wo wir der Sünde abstarben und den Heiligen Geist empfingen.

Römer 10, 6-8 6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5.Mose 30,11-14): »Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?« – nämlich um Christus herabzuholen -, 7 oder: »Wer will hinab in die Tiefe fahren?« – nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen -, 8 sondern was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.« Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.

(Jesus, das Wort, ist Gott, der zu uns Menschen herabgestiegen ist; „Gott mit uns“ ist sein Name; er ist nicht weit weg im Himmel, auch nicht bei den Toten sondern ganz nahe bei uns)

Das Heilige Abendmahl dient der Stärkung des Glaubens, der Aufrechterhaltung des neuen Lebens.

Martin Luther über das Heilige Abendmahl:

„Darum heißt es mit Recht eine Speise der Seele, die den neuen Menschen nährt und stärkt. Durch die Taufe werden wir ja erstlich neugeboren; aber daneben bleibt, wie gesagt, gleichwohl noch die alte Haut in Gestalt von Fleisch und Blut am Menschen. Da gibt’s so viel Hinderung und Anfechtung vom Teufel und der Welt, daß wir oft müde und matt werden und zuweilen auch straucheln. Darum ist uns das Sakrament zur täglichen Weide und Fütterung gegeben, damit sich der Glaube erhole und stärke, um in diesem Kampf keinen Rückfall zu erleiden, sondern immerfort stärker und stärker zu werden. Denn das neue Leben soll so beschaffen sein, daß es stets zunehme und fortschreite. Es muß aber dagegen viel leiden. Denn der Teufel ist so ein zorniger Feind: wenn er sieht, daß man sich wider ihn legt und den alten Menschen angreift und daß er uns nicht mit Gewalt überrumpeln kann, dann schleicht und streicht er auf allen Seiten umher, versucht alle Künste und läßt nicht ab, bis er uns zuletzt müde macht, so daß man entweder den Glauben fallen läßt oder Hände und Füße gehen läßt und unlustig oder ungeduldig wird. Dafür ist nun dieser Trost gegeben; wenn das Herz das fühlt, daß es ihm zu schwer werden will, soll es hier neue Kraft und Labsal holen.“

(siehe Der Große Katechismus: Vom Sakrament des Altars)

Vielleicht hatten auch Simeon’s Eltern ihn einmal in den Tempel gebracht und er glaubte an eine Erneuerung durch Gottes Gegenwart, die er als kleines Kind im Tempel erfahren hatte. Aber der zu den Menschen hinab gestiegene Gott ist eben Jesus und so wurde Simeon gestärkt, ohne zu wissen wie, durch das kleine aber himmlische Kind, daß er auf die Arme nahm. Simeon hielt das personifizierte Sakrament in seinen Armen.

„Und siehe, ein Mensch war in Jerusalem …“

Eigenartig, daß Lukas uns mitteilt, daß Simeon ein Mensch war.

Was will er damit sagen?

Antwort: Simeon war im Vergleich zu allen anderen Einwohnern Jerusalems ein Mensch. Er war ein wirklicher Jude, indem er fromm und gottesfürchtig war und den Trost Israels, Jesus, erwartete. Im Matthäusevangelium lesen wir, wie die Einwohner Jerusalems zusammen mit Herodes erschraken, als die Weisen aus dem Morgenland die Geburt Jesu verkündeten. Sie lebten offenbar so gottlos und abtrünnig, daß die Herrschaft des Messias, Jesus, für sie nichts gutes bedeuten konnte. Keine schlimmere Nachricht gab es für sie, als die von der Ankunft des Messias. Simeon war das Gegenteil von ihnen und deshalb nannte ihn Lukas „Mensch“.

„Ein Licht, zu erleuchten die Heiden …“

Anscheinend hat Simeon es schon geahnt, daß die meisten Juden Jesus nicht annehmen würden und erwähnt deswegen die Heiden schon am Anfang des Lebens Jesu; dies ist durchaus eigentümlich an dieser Stelle, denn Jesus war zuerst für die Juden und nicht für die Heiden gekommen. Aber Simeon wußte, was es werden würde.

„Damit vieler Herzen Gedanken offenbar werden“

Was sind diese Gedanken?

Will ich Herrlichkeit hier (auf Erden) und hier unter dem Selbstbetrug leben, ich könne dann auch dort Herrlichkeit haben oder bin ich bereit hier auf Erden in Niedrigkeit zu leben mit der Sicherheit der Herrlichkeit dort (im Himmel). Diese Gedanken werden offenbar, indem ich mich Jesus anschließe oder ihn ablehne. Wie ich mich Jesus gegenüber verhalte, zeigt praktisch, ob Gott mir etwas (ein Opfer, das Opfer meines Lebens) wert ist oder nicht. Die Person der Gottheit, die die Menschen anspricht, ist Jesus. Wenn ich ihn erwähle, weiß ich, daß ich mich für das ewige Leben mit Gott entschieden habe und zwar ganz eindeutig, aber genauso weiß ich, daß dies hier auf Erden Niedrigkeit bedeutet (Leider, Verwerfung, Verfolgung). Aber das ist gerade der Witz an der Sache: Ich weiß, es kostet mich etwas, Jesus zu erwählen, aber dadurch zeige ich, daß mir das ewige Leben, das Wohlgefallen Gottes etwas wert ist. Indem ich Jesus erwähle oder ablehne wird also offenbar, wer ich wirklich bin, mein Herz.

Ergänzung

Es entspricht der Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel, daß ein Jude (also ein biologischer Nachkomme des Patriarchen Jakob) von Natur aus, was also sein natürliches Wesen angeht, nicht besser ist als ein Heide (z. B. Ägypter). Alle Menschen haben die degenerierte Natur des gefallenen Adam geerbt, der der Urvater aller Menschen ist. Wie ich weiter oben schrieb, brachte Gott die Erstgeborenen, das heißt ältesten Söhne, der Ägypter um, aber die ältesten Söhne der Juden ließ er am Leben. Der Todesengel ging an den jüdischen Häusern vorbei, weil deren Türpfosten mit dem Blut des Passahlammes bestrichen waren. Dieses Passahlamm war ein Vorbild auf das wahre Lamm Gottes, Jesus, das am Kreuz unsere Sünden getragen hat.

Es könnte aber jetzt mit Recht jemand die Frage stellen, warum Gott nicht auch einigen Ägyptern sagte, sie sollten ein Lamm schlachten und die Türpfosten ihrer Häuser mit dessen Blut bestreichen. Nun, die Juden waren gegenüber dem Rest der Menschheit erhoben, weil sie drei äußerst fromme Erzväter bzw. Patriarchen hatten: Abraham, Isaak und Jakob (aus Abraham und Isaak gingen auch noch andere Völker hervor, deswegen ist strenggenommen Jakob der eigentliche Erzvater der Juden). In einer Welt, die völlig gottlos war, dem Götzendienst verfallen war, hatten sowohl Abraham, Isaak als auch Jakob den Mut und die Tapferkeit, den Herrn, den ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, zu suchen, was sie Einiges kostete, wofür sie große Opfer bringen mußten.

Das Glück eines Juden ist sozusagen, daß er ein Nachkomme z. B. Abrahams ist. Abraham war sicherlich der größte der drei Erzväter, da er buchstäblich bei Null anfing. Abraham war einfach ein zunächst heidnischer Chaldäer, der anfing den wahren Gott zu suchen und sich das auch etwas kosten ließ, denn die Chaldäer waren grauenhafte Götzendiener und schlimme Sünder.

Bis zum heutigen Tag (29. Oktober 2015) wird den Juden das Verdienst der Erzväter angerechnet und das gibt ihnen eine Vorrang gegenüber allen anderen Völkern.

Allerdings soll das nicht heißen, daß man automatisch das ewige Leben hat, wenn man ein (biologischer) Jude ist.

Der Apostel Paulus über die Juden, seine Stammverwandten:

Römerbrief 9, 1-5Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe. 3 Ich selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch, 4 die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.

Warum empfand Paulus Schmerzen und Traurigkeit, wenn er an die Juden dachte?

Nun, wie schon sagte, ein Jude hat nicht automatisch das ewige Leben wegen seiner edlen Abstammung. Die Juden haben nur den Vorzug gegenüber den Nicht-Juden, daß Gott sich ihnen mehr geoffenbart hat und daß es von daher für sie leichter gewesen ist, zu gottesfürchtigen Menschen zu werden. Nur wenn ein Jude bis zum persönlichen Glauben an einen Erlöser, das heißt Jesus, durchdringt, dann nutzt ihm der Segen etwas, der auf Israel liegt.

Jetzt kommt der Hammer:

Von all den Juden, die Mose durch das Rote Meer führte, worunter sich auch viele Erstgeborene befanden, die in der Nacht des Auszugs vom Todesengel Gottes verschont wurden, kamen nur zwei im verheißenen Land an: Joshua und Kaleb. Alle anderen kamen um während der Wüstenwanderung. Gott raffte sie in der  Wüste dahin, weil sie nicht gottesfürchtig waren, sondern sich nach Ägypten zurücksehnten. Sie waren also grundsätzlich gesegnet durch ihren Zugehörigkeit zum Volk Israel, aber weil es sich nicht mit dem Glauben verband, hatte Gott keinen Wohlgefallen an ihnen und sie gingen des Segens verlustig.

Apg 7,39 Ihm (Mose; R. B.) wollten unsre Väter nicht gehorsam werden, sondern sie stießen ihn von sich und wandten sich in ihrem Herzen wieder Ägypten zu

1Kor 10,5 Aber an den meisten von ihnen (das Volk Israel; R. B.) hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste erschlagen.

4Mose 26, 63-65  63 Das ist die Summe der Israeliten, die Mose und Eleasar, der Priester, zählten im Jordantal der Moabiter gegenüber Jericho. 64 Unter diesen aber war keiner mehr von denen aus Israel, die Mose und Aaron, der Priester, gezählt hatten in der Wüste Sinai. 65 Denn der HERR hatte ihnen gesagt, sie sollten des Todes sterben in der Wüste. Und so blieb keiner von ihnen übrig als Kaleb, der Sohn Jefunnes, und Josua, der Sohn Nuns. (diese Zählung fand statt unmittelbar vor dem Einzug ins verheißene Land)

Ein Deutscher genießt das Vorrecht zu einem Volk zu gehören, daß traditionell christlich ist. Dies ist ein sehr großer Segen. Aber ähnlich wie bei den Juden ist der reine Status „deutsch-christlich bzw. christlich getauft“ keine Garantie für das ewige Leben. Um persönlich gerettet zu werden, muß ich auch die Segnungen des deutschen Volkes im Glauben ergreifen. Deutschland hat so große Männer wie König Chlodwig, der sich christlich taufen ließ, trotz der Tatsache, daß alle anderen Germanen Arianer (häretische Kirche) waren, Luther und Bonhoeffer hervorgebracht – das steht Gott immer noch vor Augen. Aber ich muß die „deutschen Heilsgüter“ auch im Glauben ergreifen, um gerettet zu werden.

1Kor 5,7 Darum schafft den alten Sauerteig (der Sünde; R. B.) weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.

Wenn wir durch die Kraft des Passahlammes unsere natürliche Neigung zum Sündigen überwinden, dann sind wir wirklich gottesfürchtig, das ist der wahre Glaube.

Ende Auslegung Lukasevangelium, Kap. 2, Verse 22-40

Eigentlich konnte alles, was Gott im Alten Testament geboten hat, nur dann irgendwie sinnvoll sein, wenn man es sozusagen christlich gedeutet hat.

Siehe dazu Folgendes:

Darf ein Gläubiger Schweinfleisch essen?

(das Halten des Gebotes, man solle kein Schweinefleisch essen, bestand darin, eben keines zu essen, aber die Erfüllung des Gebotes, die nur durch den christlichen Glauben möglich ist, besteht darin, kein Schwein zu sein, sittlich-moralisch gesehen, in dieser Welt; sittlich-moralisch kein Schwein zu sein, ist natürlich eine viel höhere Kategorie, als nur kein Schweinefleisch zu essen)

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 5, Verse 12-16; Die Heilung eines Aussätzigen

(selbstverständlich waren die Tieropfer in alttestamentlicher Zeit nur dann wirklich sinn-voll, wenn der Zusammenhang mit dem zukünftigen Opfer Jesu hergestellt wurde; wer einfach so opferte, ohne an das zukünftige Lamm Gottes zu denken, der hielt das Gebot nur; wer aber das Tieropfer im Zusammenhang mit dem zukünftigen Gotteslamm sah, der erfüllte das Gebot; ein gewaltiger Unterschied zwischen Halten des Gebotes und seiner Erfüllung)

Beschneidung

Abraham und sein Glaube

 Abraham und das Judentum

Auslegung Römerbrief 4

Ja zur Judenmission – Juden brauchen Jesus von Nazareth, den göttlichen Erlöser

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Ja zur Judenmission – Juden brauchen Jesus von Nazareth, den göttlichen Erlöser

Mit diesem Artikel möchte ich jeden wirklichen Christen dringend dazu auffordern, Juden zu missionieren, wo und wann er nur kann. Es ist sogar so, daß die Judenmission nicht eine Wahlmöglichkeit ist sondern eine Pflicht.

Der Glaube, den man noch heute im Allgemeinen unter dem Begriff Judentum versteht, macht nicht selig, er entspricht nicht der korrekten Auslegung des Alten Testamentes (Tanach; heilige Schrift der Juden). Die korrekte Auslegung des Alten Testamentes führt vielmehr zum Christentum – es ist auch der Befund des Alten Testamentes, daß jeder Mensch einen göttlichen Erlöser braucht,  um selig werden zu können. Es entspricht nicht dem Befund des Alten Testamentes, daß der Mensch durch Gesetzeswerke vor Gott gerecht wird (der Mensch, der an einen Erlöser glaubt, lebt allerdings auch nicht gesetzlos, sondern erfüllt das Gesetz der Thora durch einen Wandel, geleitet vom Geist Gottes).

Das Neue Testament enthält im Vergleich zum Alten Testament keine neuen Lehren, sondern im Neuen Testament wird einfach die Lehre von einem göttlichen Erlöser stärker entfaltet.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Siehe auch:

Auslegung Römerbrief, Kapitel 2, 1-16

Auslegung Römerbrief, Kapitel 2, 17-29

Was hier in diesem Abschnitt aus dem Brief des Paulus an die Kirche zu Rom deutlich wird, wird auch schon im Alten Testament deutlich: Die Juden sind immer wieder so vermessen, zu behaupten, sie könnten das Gesetz der Thora halten (aus eigener Kraft). Paulus sagt ihnen hier ganz einfach, daß dem allerdings ihr praktischer (historischer) Wandel widerspricht, die Realität. Die Realität bzw. die Geschichte zeigt, daß die Juden ganz offensichtlich nicht in der Lage sind oder waren, das Gesetz der Thora aus eigener Kraft zu halten und das gilt noch immer, bis heute:

»Euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5).

Das Problem der Juden ist ihr unbeschnittenes Herz (dieses Problem haben allerdings die Nicht-Juden ohne Glaube an Jesus und sakramentale Taufe auch).

Die menschliche Natur ist degeneriert, seitdem sich Adam und Eva von Gott ent-fremdeten, ihr Vertrauen zu ihm ohne Grund wegwarfen. In der Gegenwart Gottes, der sich fürsorglich um sie kümmerte, lebten sie in paradiesischen Freuden und dennoch glaubten sie, Gott würde ihnen etwas vorenthalten, meinte es nicht wirklich gut mit ihnen. Als sie von dem Baum aßen, wurde ihre Entfremdung von Gott manifestiert und die Mächte des Todes erlangten Zugriff auf das Menschengeschlecht. Es ist nicht ganz verkehrt, zu sagen, daß der Mensch seit dem Sündenfall unter einem bösen Zauber, einem Fluch ist. Es entspricht tatsächlich dem Befund der Bibel, daß böse Geister (Dämonen) Zugriff auf den natürlichen Menschen haben.

Epheser 2, 1-3 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

Versucht ein Mensch, ohne die Kraft eines Erlösers die Gebote der Thora zu halten, dann bedeutet das nichts anderes, als daß er sich ohne göttlichen Beistand auf den Kampf mit Dämonen und dem Teufel selbst einläßt, also mit bösen Engelwesen. Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß ein armes, schwaches Menschenkind im Kampf mit Engelwesen unterliegen muß. Dies führt auch zu dem verrückten, unglaublichen Effekt, daß Menschen, die versuchen, die Gebote der Thora aus eigener Kraft zu halten, mehr statt weniger sündigen. Wenn man versucht, die Gebote aus eigener Kraft  zu halten, dann fordert man sozusagen die Dämonen zum Kampf heraus (reizt sie), die natürlich nicht wollen, daß irgendein Wesen in diesem Universum die Gebote Gottes hält, sprich seinen Willen tut. Man kann das auch in anderen Worten ausdrücken:

Römer 7, 8-9 8 Die Sünde aber nahm das Gebot zum Anlass und erregte in mir Begierden aller Art; denn ohne das Gesetz war die Sünde tot. 9 Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig,

Die Dämonen werden jeden, der versucht ohne göttlichen Beistand mit ihnen zu kämpfen, sprich die Gebote aus eigener Kraft zu halten, zum erbärmlichsten Sünder machen, in die Erbärmlichkeit stürzen.

Ich glaube, diesen Zusammenhang haben die Juden bis heute nicht begriffen. Langsam wird es aber Zeit.

Wie nun können wir frei werden von dem Zugriff der Dämonen, von der Sünde? Wie gelangen wir zur Beschneidung unseres Herzens vom Bösen?

Befreiung erlangen wir durch das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

In anderen Worten: Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb; er ist auferstanden und lebt, um uns heilig zu machen.

Wenn wir dieses Evangelium glauben, dann überzeugt uns das von der Liebe Gottes zu uns und unsere Vertrauen zu Gott wird erneuert, wieder hergestellt. Wir kehren zurück in die Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat. Allerdings bedarf unser Glaube der Stärkung, da wir durch unsere degenerierte Natur, die wir vom gefallenen Adam biologisch geerbt haben, geschwächt sind, nur ganz schwach glauben können.

Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Zum vollendeten Glauben an Jesus Christus und Gott, den Vater, gelangen wir durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe (siehe Anmerkung, unten). Durch die Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, wobei unser Leib unverändert bleibt, sündig in sich selbst. Wir werden durch die Taufe nicht in einem mechanischen Sinne in Heilige verwandelt (verzaubert). Wir sind nach der Taufe nicht etwa Marionetten, die stur den Willen Gottes tun und nicht mehr sündigen können. Vielmehr ist es so, daß Gott unsere Menschenwürde vollkommen achtet und den Kern unserer Persönlichkeit, unser tiefstes und wahrstes Selbst, nicht antastet (das wäre ja auch die Auslöschung unserer Person). Vielmehr werden wir durch die Taufe aus dem unentrinnbaren Verhängnis der Sünde befreit. Wir in unserer Eigenschaft als Sünder sind sozusagen mit Jesus gestorben, unser alter Mensch der Sünde, aber dennoch sind wir noch wir selbst. Das Ganze bedeutet, daß wir nach der Taufe nicht mehr in der Sünde leben müssen, wenn wir es wollen, wenn wir uns auf die befreiende Kraft von Jesus Tod und Auferstehung stützen, die uns bei der Taufe zugeeignet wurde. Unser Leib will weiterhin seinen alten Gewohnheiten nachgehen. Unsere Verantwortung ist es, täglich die Verheißungen der Taufe gegen den in sich selbst sündigen Leib durchzusetzen, sodaß er nicht  sündigt, sondern gerechte Werke tut. Vor der Taufe waren wir sozusagen nur unser Leib, unserem Leib verfallen. Nach der Taufe haben wir die Möglichkeit, unser Tun, Denken und Handeln von Christus bestimmen zu lassen, der in uns wohnt seit der Taufe.

Da Juden nicht als Kinder getauft werden, müssen sie als Erwachsene sakramental getauft werden, wenn sie zum Glauben an Jesus kommen.

Die sakramentale Taufe der Kirche hat nichts mit der Taufe der Evangelikalen zu tun. Die sakramentale Taufe ist weder ein Akt des Gehorsams noch ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens, noch rein symbolisch, sondern bei der sakramentalen Taufe handelt der dreieinige Gott tatsächlich am Täufling und macht ihn neu, zu einer neuen Kreatur. Die sakramentale Taufe ist die neue Geburt aus Wasser und Geist. Die Taufe der Evangelikalen wird verworfen und die Evangelikalen sind auch keine echten Christen  und werden verlorengehen. Die Evangelikalen sind auch aus der christlichen Kirche ausgeschlossen – ihre Leiter, Pastoren und Älteste seien verflucht.

Anmerkung

Die Kindertaufe ist gut in sich selbst. Schlecht ist nur ihr Missbrauch durch die evange-lische Kirche und durch die katholische Kirche: Diese beiden Kirchen taufen Kinder auch aus einem nicht-frommen Umfeld. In diesem Fall kann man nicht davon ausgehen, daß Gott das große Wunder wirkt, daß ein Säugling schon glauben kann – der Glaube soll ja regelmäßig der Taufe voreilen. Falls Sie, lieber Leser, als Kind getauft wurden und erst als Erwachsener zum lebendigen Glauben an Jesus kamen, dann lassen Sie sich dennoch keinesfalls wiedertaufen – der Glaube kann notfalls auch nacheilen. In jüngster Zeit hat sich noch ein weiteres Problem ergeben: Die evangelische Kirche glaubt nicht mehr an einen Gott in drei Personen (Trinität) sondern an einen einpersonalen Gott in drei Er-scheinungsformen (Modalismus). Dadurch sind sämtliche Taufen der evangelischen Kirche seit der Änderung des Gottesbildes ungültig, denn die evangelische Kirche tauft nicht mehr auf den Namen des dreieinigen Gottes. Nur eine Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes (der christliche Gott) ist eine christliche Taufe bzw. Taufe der christ-lichen Kirche.

Ergänzung

Jemand könnte die christliche Taufe mit der Verwandlung eines Löwen in ein Schaf vergleichen, falls man tatsächlich zum Beispiel durch Gentechnik einen Löwen in ein Schaf verwandeln könnte. Es erschiene zunächst reizvoll, diesen Vergleich zu machen, aber er wäre viel zu einfach und kein ganz zutreffendes Bild für das, was bei der Taufe wirklich passiert.

Angenommen, es käme heute ein Jude zum Glauben an Jesus und ließe sich taufen, dann könnte es passieren, daß er nach der Taufe kein anderes „Körpergefühl“ hätte als vorher – er würde sich so gar nicht verwandelt fühlen (einem Nicht-Juden könnte das genauso passieren). Er stellt bei sich weiter eine Neigung zum Sündigen fest, resigniert, annehmend das Evangelium würde bei ihm nicht funktionieren, und erleidet schließlich Schiffbruch im Glauben.

Das liegt eben an dem Missverständnis, daß wir von der Taufe in zu einfachen Kategorien denken, als ob wir einfach von Sündern in Heilige verwandelt würden und überhaupt keine Neigung mehr  zum Sündigen hätten nach der Taufe. Könnte man gentechnisch einen Löwen in ein Schaf verwandeln, dann hätte das Schaf, das vorher ein Löwe war, nach der Verwandlung tatsächlich sicher keine Lust (mehr) Schafe zu fressen. Andernfalls dürfte man es nicht ein Schaf nennen. Aber bei der Taufe werden wir nicht einfach in ein anderes Wesen verwandelt, deshalb dürfen wir eben nicht den Vergleich mit der Verwandlung eines Löwen in ein Schaf machen bzw. das wäre eine sehr grobe Vereinfachung, die einige Risiken zu Missverständnissen in sich bergen würde.

Was passiert nun bei der Taufe wirklich?

Wie oben schon gesagt, achtet Gott unsere Menschenwürde. Dies verbietet ihm, uns einfach in ein anderes Wesen zu verwandeln, denn die Verwandlung in ein anderes Wesen, wäre die Auslöschung unserer Persönlichkeit. Und zu unserer natürlichen Persönlichkeit gehört nun mal unser sündiger Leib mit seiner Neigung zum Sündigen. Das will Gott so nicht antasten, weil es eben Teil  unserer Persönlichkeit ist. Natürlich will er aber trotz-dem, daß wir nicht sündigen oder uns zumindest bessern. Das ist ein Dilemma, eine Zwickmühle, sogar für den großen Gott. Aber er hat eine Lösung gefunden:

Bei der Taufe bekommen wir ein neues Schicksal: Wir behalten zwar unseren sündigen Leib, er bleibt sündig in sich selbst, wir bleiben wir selbst, aber wir werden dennoch nicht weiter in der Sünde leben bzw. müssen es nicht wie ohne Taufe. Bei der Taufe wird praktisch unser Leben als Sünder für beendet erklärt, unsere Existenz als solche, die immer mit Sündigen beschäftigt waren, deren Hantierung die Sünde war, außerdem empfangen wir den heiligen Geist, Christus in uns. Da nun unser Leben in den alten Bahnen der Sünde beendet ist durch die Taufe und wir in Christus ein neues Leben haben, können wir als Heilige leben trotz der Tatsache, daß wir einen sündigen Leib mit sündigen Neigungen haben. Das ist ein unaussprechliches Wunder und zeigt die gewaltige Größe der Christusmacht: Unser in sich selbst sündiger Leib tut dennoch Werke der Gerech-tigkeit. Unsere Verantwortung ist es nun, Tag für Tag durch Glauben an die Verheißungen „der Sünde abgestorben durch die Taufe“ und „in Christus durch die Taufe“ unsere sündigen Neigungen zu überwinden. Tun wir das, werden wir am Jüngsten Tag durchkommen. Indem wir Tag für Tag Jesus Christus unser Leben sein lassen, gehen wir Stück für Stück Richtung Himmel. Der Himmel ist ja nichts anderes als der Ort der Gegenwart Gottes, der Ort seiner uneingeschränkten Herrschaft. Indem wir durch die Verheißungen der Taufe unsere sündigen Neigungen überwinden, manifestieren wir unseren Willen, Gott herrschen zu lassen. Der Ort seiner vollkommenen Herrschaft ist der Himmel. Angenommen, ein getaufter Christ will nicht durch die Verheißungen der Taufe seine sündigen Neigungen überwinden, dann drückt er damit praktisch aus, daß er nicht in den Himmel will und Gott wird am Ende unseren Willen akzeptieren. Für Billige-Gnade-Protestanten, die bedenkenlos sündigten, Jesus zu einem Sündenbock degra-dierend, wird es ein böses Erwachen geben am Jüngsten Tag.

Siehe auch:

Verwerfung des messianischen Judentums – messianische Juden sind nicht gerettet

Auslegung Römerbrief, Kapitel 6

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier:

Hinweis zum Starten von YouTube-Videos trotz oben genannter Fehlermeldung:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

screenshot-2016-04-27-2

Klicken Sie dann einfach “YouTube” auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

screenshot-2016-04-27

Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf “Aktualisieren” klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte  es funktionieren:

screenshot-2016-04-27-3

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Todesengel Barack Hussein Obama (Beelzebub, Fürst der Fliegen) – USA getroffen von Bienensterben, Trockenheit, Rattenplage, Terroranschlägen, etc.

Wenn ich Barack Obama lächeln, besser grinsen, sehe, dann wird es mir ganz schlecht. Das ist nicht das Lächeln eines gütigen Menschen sondern das Grinsen eines bösen Clowns.

Homo destructor nigro 

Obama lacht, obwohl es eigentlich nichts mehr zu lachen gibt – es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein aufgesetztes Lächeln. Seine subversive Regierung, sein Missmanagement  bewirkt, daß sich die USA und der Rest der Welt immer mehr von Gott entfremden und den Zorn Gottes zuziehen. Sicherlich ist es kein Zufall, daß unter seiner Regentschaft die USA von Bienensterben, Trockenheit, Rattenplagen, Terroranschlägen, etc. heimgesucht wurden und werden. Diese Dinge schickt Gott, um seinen Unwillen über die rasant zunehmende Gottlosigkeit in den USA unter der Regierung Obamas zum Ausdruck zu bringen. Gott zieht seine bewahrende Hand ab, weil man ihn immer weniger ehrt und fürchtet, ihm immer weniger dankt für seine guten Gaben, und die Mächte des Todes können die USA und den Rest der Welt folglich antasten. Bienen-sterben, Trockenheit, etc. sind nichts anderes als der Geruch des Todes. Der Tod kommt nach Amerika in einer noch nie dagewesenen Art und Weise und sucht auch immer mehr den Rest der Welt heim.

Worin besteht die falsche Regierung Obamas?

Obama ist ein Legalisierer der Sünde: Er nennt das gut, was böse ist (Homo-Ehe, Abtrei-bung, Islam, Mohammed, Papst Franziskus, Hinduismus, etc.), und nennt das böse oder schlecht, was gut ist (z. B. die Bibel). Aber leider ist es so, daß die Sünde Gottes Zorn hervorruft, auch wenn sich ein kleiner, verschlagener, lausiger Kenianer (Obama wurde in Wirklichkeit in Kenia geboren; seine hawaiianische/amerikanische Geburtsurkunde ist eine Fälschung) hinstellt und schwere Sünden als vollkommen legale, harmlose Hand-lungen bezeichnet. Und dieses Legalisieren des Bösen ist  natürlich auch wiederum eine sehr schwere Sünde in sich selbst, eine unverzeihliche Sünde. Die Legalisierer der Sünde sind die Erzbösewichte bzw. Erzsünder auf Erden – sie verderben die Erde, die Mensch-heit. Das Legalisieren der Sünde ruft den absoluten Zorn Gottes hervor. Wir als gewöhnliche Sünder sollten uns dringend von den Erzsündern befreien und uns dem Erlöser (Befreier von Sünden) der Sünder, Jesus Christus, zuwenden. Da Christus das Leben ist, würde er auch die Natur wieder herstellen, die Bienen heilen und Regen schicken.

5. Mose 28

1 Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, 2 und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: 3 Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. 4 Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. 5 Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. 6 Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang. 7 Und der HERR wird deine Feinde, die sich gegen dich erheben, vor dir schlagen. Auf „einem“ Weg sollen sie ausziehen wider dich und auf „sieben“ Wegen vor dir fliehen. 8 Der HERR wird gebieten dem Segen, dass er mit dir sei in dem, was du besitzt, und in allem, was du unternimmst, und wird dich segnen in dem Land, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 9 Der HERR wird dich zum heiligen Volk für sich erheben, wie er dir geschworen hat, weil du die Gebote des HERRN, deines Gottes, hältst und in seinen Wegen wandelst. 10 Und alle Völker auf Erden werden sehen, dass über dir der Name des HERRN genannt ist, und werden sich vor dir fürchten. 11 Und der HERR wird machen, dass du Überfluss an Gutem haben wirst, an Frucht deines Leibes, an Jungtieren deines Viehs, an Ertrag deines Ackers, in dem Lande, das der HERR deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben. 12 Und der HERR wird dir seinen guten Schatz auftun, den Himmel, dass er deinem Land Regen gebe zur rechten Zeit und dass er segne alle Werke deiner Hände. Und du wirst vielen Völkern leihen, aber von niemand borgen. 13 Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun, 14 und nicht abweichst von all den Worten, die ich euch heute gebiete, weder zur Rechten noch zur Linken, und nicht andern Göttern nachwandelst, um ihnen zu dienen. 15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen: 16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. 17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. 18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. 19 Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang. 20 Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast. 21 Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen. 22 Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst. 23 Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern. 24 Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist. 25 Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf „einem“ Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf „sieben“ Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden. 26 Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes und niemand wird sie verscheuchen. 27 Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pocken, mit Grind und Krätze, dass du nicht geheilt werden kannst. 28 Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes. 29 Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang und niemand wird dir helfen. 30 Mit einem Mädchen wirst du dich verloben; aber ein anderer wird es sich nehmen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen. 31 Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden und niemand wird dir helfen. 32 Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, dass deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein. 33 Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang 34 und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen. 35 Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel. 36 Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und Steinen. 37 Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich treibt. 38 Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden’s abfressen. 39 Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben lesen; denn die Würmer werden’s verzehren. 40 Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen. 41 Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden gefangen weggeführt werden. 42 Alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen. 43 Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. 44 Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein. 45 Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat. 46 Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen Nachkommen immerdar, 47 weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, obwohl du Überfluss hattest an allem. 48 Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat. 49 Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, 50 ein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen nicht schont. 51 Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers, bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übrig lassen vom Korn, Wein und Öl und vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat. 52 Es wird dich ängstigen in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und du wirst geängstigt werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 53 Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird. 54 Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nichts gönnen 55 von dem Fleisch seiner Söhne, das er isst, weil ihm nichts übrig geblieben ist von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Städten. 56 Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, dass sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter nicht gönnen 57 die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat; denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten. 58 Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, 59 so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten. 60 Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen; 61 dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist. 62 Und nur wenige werden übrig bleiben von euch, die ihr zuvor zahlreich gewesen seid wie die Sterne am Himmel, weil du nicht gehorcht hast der Stimme des HERRN, deines Gottes. 63 Und wie sich der HERR zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Lande, in das du jetzt ziehst, es einzunehmen. 64 Denn der HERR wird dich zerstreuen unter alle Völker von einem Ende der Erde bis ans andere, und du wirst dort andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter: Holz und Steinen. 65 Dazu wirst du unter jenen Völkern keine Ruhe haben, und deine Füße werden keine Ruhestatt finden. Denn der HERR wird dir dort ein bebendes Herz geben und erlöschende Augen und eine verzagende Seele, 66 und dein Leben wird immerdar in Gefahr schweben; Nacht und Tag wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein. 67 Morgens wirst du sagen: Ach dass es Abend wäre!, und abends wirst du sagen: Ach dass es Morgen wäre!, vor Furcht deines Herzens, die dich schrecken wird, und vor dem, was du mit deinen Augen sehen wirst. 68 Und der HERR wird dich mit Schiffen wieder nach Ägypten führen, auf dem Wege, von dem ich dir gesagt habe: Du sollst ihn nicht mehr sehen. Und ihr werdet dort euren Feinden als Knechte und Mägde verkauft werden, aber es wird kein Käufer da sein.

Ich bin davon überzeugt, daß es keinem Menschen auf Erden mehr gelingen wird, Barack Obama noch zu entmachten, sondern er wird die Menschheit dem Jüngsten Tag, dem Ende dieses Zeitalters entgegenführen. Dann jedoch, wenn dieses Zeitalter und Obama’s Schreckensherrschaft zu Ende geht, wird Jesus Christus in der Gestalt Gottes, in Herrlich-keit erscheinen und Barack Obama, das „Tier“ der Offenbarung bzw. den Antichristen, und Papst Franziskus, den falschen Propheten aus der Offenbarung, persönlich in den Feuersee werfen, wo sie gequält werden werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Bienensterben

Von 2006 bis 2012 mußten US-Imker den Verlust der Bienen von sage und schreibe zehn Millionen Bienenstöcken ausgleichen, wobei jeder Bienenstock einen Wert von im Durchschnitt 200 US-Dollar hatte. Es entstanden den US-Imkern also Kosten in Höhe von 2 Milliarden Dollar. Gottlosigkeit ist also nicht ganz billig, sondern hat ihren Preis.

Übrigens bedeutet das, daß die Honigbiene in den USA von 2006 bis 2012 sozusagen mehrfach ausgestorben wäre, hätten die Imker nicht einen großen Aufwand getrieben und die Verluste durch künstliche Völkervermehrung ausgeglichen. Im Jahre 1947 gab es in den USA 6 Millionen Bienenstöcke. Im Jahr 1970 4 Millionen und im Jahr 1990 drei Millionen. Diesen Schwund scheinen die Amerikaner früher einfach hingenommen zu haben. Aber wie gesagt, hätte man seit 2006 nicht verschwundene Bienenvölker ersetzt, dann gäbe es heute in den USA keine Honigbienen mehr – unfassbar. Es ist eine unglaubliche Beschleunigung des Schwundes der Bienenvölker eingetreten, der so nicht mehr tragbar ist.

Allein das Bienensterben zeigt, daß die USA sich in einem apokalyptischen, traumatischen Zustand befinden. Die USA befinden sich in einem Zustand jenseits aller rationalen Kategorien, einem Zustand, der jegliche menschliche Vorstellungskraft sprengt. Das Ganze ist jenseits des vernünftigen Denkens und hat schon lange metaphysische Dimensionen angenommen. Ganz offensichtlich gibt es eine metaphysische Macht, die die USA vernichten will: Gott gibt die USA für den Angriff der Mächte des Todes frei. Gott beschützt die USA nicht mehr.

Im Jahre 2012 wurde vom US-Landwirtschaftsministerium eine Konferenz in Alexandria/Virginia zum Thema Bienensterben bzw. Bienengesundheit abgehalten. Die Ergebnisse finden sie unter folgendem Link:

http://www.usda.gov/documents/ReportHoneyBeeHealth.pdf

Unter diesem Link finden Sie auch meine obigen Angaben zum Bienensterben zwischen 2006 und 2012 bestätigt und zwar amtlich.

Im Juni 2014 hat Barack Obama eigens ein präsidiales Memorandum zur Förderung der Gesundheit der Honigbienen und anderer Bestäuber veröffentlicht. Daran sieht man, wie ernst die Lage mittlerweile ist:

https://www.whitehouse.gov/the-press-office/2014/06/20/presidential-memorandum-creating-federal-strategy-promote-health-honey-b

(das alles könnte Mr. Obama sich allerdings sparen, wenn er einfach die Amerikaner zur sittlich-moralischen Besserung durch die Kraft Jesu Christi aufrufen würde, denn dann würde Gott für die Wiederherstellung der Gesundheit der Honigbienen sorgen; ohne die sittlich-moralische Besserung des amerikanischen Volkes werden alle Anstrengungen der amerikanische Administration zur Wiederherstellung der Bienengesundheit im Sande verlaufen)

Auf folgender Website finden Sie, was das Weiße Haus zur Verbesserung der Bienen-gesundheit und anderer Bestäuber veranlasst hat:

https://www.whitehouse.gov/sites/default/files/microsites/ostp/Pollinator%20Health%20Strategy%202015.pdf

Video zum Thema Bienensterben (Die Rache des Schöpfers):

Weitere Videos, die zeigen, wie Gott, der Schöpfer, sich noch auf anderem Wege an uns rächt: Immer mehr exotische Tiere und Parasiten aus aller Welt kommen nach Deutschland und gefährden Mensch und Natur:

Trockenheit

screenshot-2016-04-23

Dies ist ein Bildschirmfoto folgender Website:

http://droughtmonitor.unl.edu/

Dabei ist zu berücksichtigen, daß wir uns jetzt im Hochfrühjahr befinden, wo der Boden nach dem Winter eigentlich am feuchtesten sein sollte. Aber schon jetzt sind trotz des vergangenen Winters (früher war sicher auch in den USA der Winter die Jahreszeit, die die meiste Feuchtigkeit brachte) große Teile der USA knochentrocken. Wie wird es dann erst im Herbst nach einem vielleicht heißen und trockenen Sommer aussehen?

Arme Amerikaner – auf euch kommt Schreckliches zu!!! Tut Buße und glaubt an Jesus, sonst werdet ihr dem Verderben nicht entrinnen!

Austrocknende Seen im Westen der USA:

Lake Tahoe:

Lake Mead:

Lake Shasta:

Lake Oroville:

Lake Trinity:

u. v. a. m.

In der Bibel wird der Heilige Geist mit einem Strom lebendigen Wassers verglichen. Barack Obama tut immer genau das Gegenteil von dem, was der Heilige Geist will bzw. er ist besessen vom Geist Satans. Durch die Trockenheit im Westen der USA malt uns Gott vor Augen, mit welch einem bösen Geist bzw. bösen Geistern sich Barack Obama und die Amerikaner eingelassen haben. Sie werden nicht nur an physischem Durst sterben, sondern auch der Durst ihrer Seele bleibt ungestillt und sie werden dürsten von Ewigkeit zu Ewigkeit in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt.

Rattenplage

In mehreren Großstädten der USA gibt es zunehmend Beschwerden der Einwohner über Ratten. Die Ratte ist ein Schädling – sie überträgt Krankheiten und frisst unter Umständen die Nahrungsvorräte des Menschen auf. Was will Gott den USA mit dieser Rattenplage zeigen? Nun, Barack Obama und die Amerikaner halten wahrscheinlich nach wie vor ziemlich viel von sich selbst. Die Realität ist allerdings, daß sie immer mehr zu einem Volk von „Ratten“ degenerieren. Inwiefern? Durch ihr imperialistisches und kapitalistisches System saugen sie die ganze Welt aus. Sie nehmen viel mehr, als sie geben. Insofern sind sie zu einem Volk von Ratten degeneriert, Schädlinge der Menschheit. Genauso wie sie Abscheu und Ekel vor den vierbeinigen Ratten haben, hat Gott Abscheu vor ihnen, auch wenn sie nur zwei Beine und keinen Rattenschwanz haben. Genauso wie sie die Vierbeinigen vernichten und loshaben wollen, will Gott sie vernichten und loshaben. Gott malt uns gerne Bilder vor Augen, damit wir verstehen, was er meint. Zu ihrem Götzendienst der Habgier und des Materialismus (Götze Mammon) kommt noch maximale Unzucht (Homo-Ehe), Abtreibung, Religionsvermischung, etc. hinzu. Gegen die Rattenplage helfen langfristig keine Giftköder und dergleichen sondern nur die ehrliche Buße und der Glaube an Jesus, der uns von unseren Sünden befreien kann. Nahen wir uns Jesus, nahen wir uns dem Leben. Vor Jesus flieht alles Ungeziefer und alles was die Dunkelheit liebt.

Der König von Narnia, Aslan (in unserer Welt Jesus), tötet die Hexe Jadis (in unserer Welt die Inkarnation des Teufels Barack Obama):

Ich glaube nicht, daß die Amerikaner und der Rest der Welt (ausgenommen Israel) noch Buße tun und an Jesus glauben werden, was zur Wiederherstellung der Schöpfung durch Gott selbst führen würde. Vielmehr wir Gott nichts anderes übrig bleiben, als das gegenwärtige Verderben auf Erden durch Gewaltanwendung zu beenden, wenn er kommen wird in Herrlichkeit in der Person seines Sohnes Jesus Christus, der der Herr aller Herren und König aller Könige ist. Jesus Christus wird die Verderbenstifter Barack Obama und Papst Franziskus persönlich töten. (in der Geschichte von C. S. Lewis Die Chroniken von Narnia ist die in dem YouTube-Video zu sehende Vernichtung der Hexe Jadis  noch nicht ihr endgültiges Ende)

Der König von Narnia („The Lion, the Witch and the Wardrobe.“ von C. S. Lewis)

Offb 11,18 Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten.

Hinweis zum Starten der YouTube-Videos, oben:

Es kann passieren, daß nach dem Anklicken des Startpfeils auf dem YouTube-Bildschirm das Video nicht startet und das Folgende angezeigt wird:

screenshot-2016-04-27-2

Klicken Sie dann einfach „YouTube“ auf dem YouTube-Bildschirm rechts unten an, um das Video zu starten:

screenshot-2016-04-27

Wenn nach Anklicken von YouTube das Video immer noch nicht startet, dann müssen Sie in der Explorerleiste auf „Aktualisieren“ klicken (eventuell mehrmals) – dann könnte  es funktionieren:

screenshot-2016-04-27-3

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Geothermie sofort stoppen – diese Technik ist zu gefährlich (beispielsweise führt Geothermie zu Erdbeben)

Ich wohne in der Nimmerfallstr. 74 in 81245 München-Pasing. Seit einigen Monaten höre ich einen penetranten Brummton, der mich auch nachts aus dem Schlaf reißt. Am kommenden Tag habe ich dann rasende Kopfschmerzen. Recherchen im Hause und in der Nachbarschaft wegen einer örtlichen Lärmquelle blieben ergebnislos. Es muß sich um eine Lärmquelle in der näheren Umgebung handeln. Da der Ton so extrem tief und voluminös ist, handelt es sich vermutlich um eine große, technische Anlage. Heute befragte ich einfach Passanten auf der Strasse in der Nähe des Mietshauses, wo ich wohne. Die gaben mir den Hinweis, daß der Lärm mit Geothermie zusammenhängen könnte (Lärm kann durch Bohrungen im Zusammenhang mit Geothermie entstehen aber auch durch Geo-thermiewerke). Hierauf recherchierte ich heute im Internet. Ich endeckte dabei etwas, was mein Problem mit dem Brummton weit in den Schatten stellt. In Deutschland führen Geothermiebohrungen zu Bewegungen des Grundes und zu Erdbeben. Dies wiederum führt dazu, daß an Gebäuden Risse auftreten, was natürlich eine apokalyptische Katastrophe ist, ganz besonders für den Hausbesitzer – wer zahlt den Schaden, wer leistet Schadenersatz, wer haftet?

Boden hebt sich in Staufen (Baden-Württemberg):

Schäden in Böblingen (Baden-Württemberg) durch Geothermie:

Beben in Landau (Rheinland-Pfalz):

Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier.

Geothermiekraftwerk nahe München macht Lärm:

http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-sued/sauerlach/wenn-waerme-laerm-macht-2800845.html

Ich finde es absolut skandalös, daß die Stadtwerke München (SWM) trotz alledem die Geothermie, also die technische Nutzung der Erdwärme, forcieren. Das ist absolut unverantwortlich. Im Vergleich zu München sind die in den obigen Videos genannten Ortschaften Staufen, Böblingen und Landau relativ kleine Orte. Angenommen, es würde in München zu Erdbeben oder Erdbewegungen  kommen, wären die Schäden gewaltig und die hierdurch verursachten Kosten astronomisch.

Das Ganze zeigt wieder einmal, von was für Dilettanten wir regiert werden. Hier wird eine unausgereifte Technologie in den Verkehr gebracht. Stattdessen hätte man irgendwo in einer unbesiedelten Gegend ein Forschungskraftwerk bauen sollen. Man hätte dann ohne Stress bei auftretenden Problemen Verbesserungen vornehmen können. Auf diese Weise hätte man nach einer Weile eine ausgereifte Technik zum Einsatz gebracht. Aber die heutigen Regenten scheinen sittlich-moralisch so verkommen zu sein, so verantwortungs-los, daß sie das bewohnte Land als Versuchslabor missbrauchen – ein Skandal, ein Unding.

Es ist an der Zeit, daß sich Deutschland eine neue Regierung gibt. Wir brauchen wieder eine Regierung, die im Interesse des deutschen Volkes handelt und nicht gegen das deutsche Volk. Wir müssen auch wieder ein souveränes Land werden, sicherstellen, daß weder die Amerikaner, noch die Briten, noch die Franzosen, noch die Russen bei uns mit reinreden. Deutschland ist in Gefahr. Es geht nicht nur um Geothermie, sondern egal wo man hinschaut, leidet das deutsche Volk Schaden aufgrund schwerster Fehler der Regierung. Ganz offensichtlich handelt die deutsche Regierung nicht im Interesse der Deutschen sondern im Interesse anderer Völker – das ist Hochverrat.

Veröffentlicht unter Allgemein | 1 Kommentar

Angriff auf Deutschland mit tief-frequenten Tönen; Brummtöne und Infraschall treiben uns in den Wahnsinn

Wer meine Website kennt, der weiß, daß ich zumindest danach strebe, realistisch zu sein, wenn ich auch nicht immer so realistisch bin, wie ich eigentlich sein will. Nochmals: Nichts ist mir wichtiger als Realismus, Wirklichkeitssinn, Wirklichkeitsnähe. Ich bin der ausgesprochene Feind jeder Art von Fiktion.

Es liegt mir im Allgemeinen unglaublich fern, auf dieser Website persönliche Probleme zu schildern. Ich muß es aber hier ausnahmsweise einmal tun, um zu erklären, was mich veranlasst hat, diesen Artikel zu verfassen: Seit einigen Monaten bin auch ich ein Opfer des sogenannten Brummtons, werde von einem nervtötenden Brummton geplagt. Heute, am 2. März 2016, fing ich an, im Internet wegen dieser Sache zu recherchieren, wobei die Suche zunächst auf Lärm im Zusammenhang mit dem Fernwärmenetz begrenzt war. Bei mir persönlich fällt nämlich das Auftreten des Brummtons zeitlich ungefähr mit der Fertigstellung der Fernwärmeanbindung der Straße, wo ich wohne, zusammen (ich wohne in der Nimmerfallstr. 74, 81245 München-Pasing). Beweisen kann ich allerdings nicht, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen diesem Geräusch, das beinahe in eine Vibration übergeht, und dem Fernwärmenetz gibt. Da der Brummton aber so voluminös ist, muß sein Erzeuger irgendeine größere technische Anlage sein; außer dem käme höchstens noch ein Subwoofer in Frage – aber wer schaltet jede Nacht zum Beispiel um 1:00 Uhr einen/seinen Subwoofer ein? Höchstens ein Geisteskranker.

Sei es, wie es sei, bei meiner Recherche entdeckte ich heute, daß ich ja gar kein Einzelfall in Deutschland bin, was ich absolut surreal finde. Die Links, siehe unten, zeigen, daß Brummtöne real sind, wirklich existieren, aber das Phänomen an sich, die Sache, ist natürlich absolut surreal, wie ein Alptraum mitten in der Realität: In vielen Gegenden Deutschlands werden Menschen durch einen Brummton genervt (außer durch den Brummton werden Menschen auch durch den sogenannten Infraschall geplagt), dessen Quelle sich nicht orten bzw. nicht lokalisieren läßt – man findet die Lärmquelle, die Ursache nicht (es kann allerdings auch sein, daß man die Lärmquelle bzw. die Ursache einfach nicht finden will, daß es eine Sache des fehlenden Willens ist; siehe Anmerkung 1, unten). Dieses Phänomen ist wirklich surreal.

Zunächst möchte ich allen Betroffenen in Deutschland mein tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Diese Sache ist wirklich kein Spaß sondern tödlicher Ernst, ein ganz grausames Spiel, Psychoterror, Horror. Wenn man nachts von einem perversen Geräusch aus dem Schlaf gerissen wird und dann nicht mehr einschlafen kann, hat man am nächsten Tag schlimme Kopfschmerzen. Es bedarf, glaube ich, keiner weiteren Erläuterung, daß Kopfschmerz ein Handicap für die normale Lebensführung in jeglicher Hinsicht ist. Ganz ekelhaft finde ich Websites, die sich über das Ganze lustig machen, was einer Verhöhnung der Betroffenen gleichkommt. Darf ich mich in flapsiger Weise über das Opfer eines Verbrechens oder das Verbrechen selbst äußern? Bei vielen TV-Berichten über die Sache wird auch bayerische Jodelmusik gespielt, um das Ganze zu verharmlosen, ins Lächerliche zu ziehen.

Übrigens finde ich diese Sache so schlimm, daß ich mich traue, sie apokalyptisch zu nennen, denn für Betroffene ist es wirklich die Apokalypse (ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe ja das gleichnamige Buch aus der Bibel fast komplett ausgelegt).

Das muß man sich mal vorstellen: Da beginnt man irgendwann jenen Ton wahrzunehmen; und natürlich ist das dann schon die erste Nacht, wo man aus dem Schlaf gerissen wurde, nicht mehr weiterschlafen konnte und folglich am kommenden Tag mit einem Brumm-schädel (starke Kopfschmerzen) herumlief. Dann kommt die nächste schreckliche Nacht. Mann klingelt bei Nachbarn im Hause, fragt, ob sie irgendwelche elektrische Geräte haben, die rund um die Uhr laufen. Natürlich erhält man überall negativen Bescheid. Dann geht man in die Nachbarhäuser, fragt dort nach. Aber wiederum nur abschlägige Bescheide. Dann schreibt man an die Hausverwaltung, die der Sache auch ohnmächtig gegenübersteht. Dann ruft man die Polizei – die können auch nichts tun. Das Ganze ist, gelinde gesagt, eine Horrorvision in der Wirklichkeit, die Hölle auf Erden. Tiefstes Mitleid und Mitgefühl mit den Betroffenen.

Das Ganze zeigt übrigens auch wieder einmal, von was für erbärmlichen Dilettanten (Angela Merkel, Obama, Seehofer, Söder, Herrmann, etc.) wir regiert werden, denen unser Leid eiskalt am A. vorbeigeht. Jahre sind nun schon vergangen, ohne daß die öffentliche Hand genügend Initiative ergriffen hätte, um der Sache Herr zu werden. Für sie ist nur wichtig, unsere Steuern zu kassieren und sich damit zu mästen. Unser physischer und psychischer Untergang interessiert sie nicht. Ganz besonders skandalös finde ich den Umgang der öffentlichen Hand mit den von einem Brummton Geplagten in Stein-höring/Oberbayern:

Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier.

Schon seit Jahren klagen Bewohner dieses Ortes über Belästigung durch einen Brummton, aber es wird ihnen von niemand geholfen. Noch heute ist dieser Brummton da und treibt die Ärmsten in den Wahnsinn, ist absolut nervtötend, eine Plage. In Steinhöring wird der Brummton wahrscheinlich von technischen Anlagen des Mineralölkonzerns OMV oder der Transalpinen Ölleitung GmbH (TAL) verursacht. Trotz Schallmessungen konnte man bisher aber den Verursacher nicht zweifelsfrei feststellen. Ich frage allerdings, warum man nicht „einfach mal“ (es ist natürlich nicht so einfach) sowohl die Anlagen von OMV als auch von TAL für einen Tag abschaltet. Wenn dann während dieser Zeit der Brummton weg wäre, dann wäre es doch fast schon sicher, daß es an OMV oder TAL liegen muß. Natürlich würde es einiges kosten, wenn der gewaltige Ölfluß für einen Tag stillstehen würde, aber das muß uns bzw. der Gesellschaft das Wohlergehen der Steinhöringer wert sein. Keine Sekunde darf es so weitergehen, daß ein Teil der Einwohner von Steinhöring nachts nicht richtig schlafen kann wegen dieses Brummtons. Das Ganze ist sicherlich eine unerträgliche Qual für die Leute. Hier muß seitens der bayerischen Staatsregierung oder sogar seitens des Bundes sofort eingegriffen werden. Wenn nicht, machen sich der Bund und die bayerische Staatsregierung der unterlassenen Hilfeleistung schuldig – es ist alles ein unvorstellbarer Skandal, was hier abläuft, fast ein Verbrechen. Übrigens kann man sich nicht rausreden, es gäb noch keine entsprechenden Vorschriften für maximal zuläs-sige Pegel bei so niedrigen Frequenzen. Das ist doch bodenloser Unsinn. Wenn wir heute in einer Zeit leben, wo die Zahl der Brummtonquellen und Infraschallquellen rapide zunimmt, dann müssen eben im Eilverfahren Gesetze und Durchführungsverordnungen erlassen werden, um die Menschen vor dieser Plage zu schützen. Sollen erst Gesetze gemacht werden, wenn ganz Deutschland zu einem Subwoofer geworden ist und ein großer Teil der Bevölkerung den ganzen Tag mit Kopfschmerzen herumläuft? (siehe Anmerkung 2, unten)

Übrigens ist die Sache mit dem Brummton nicht nur mein persönliches Erleben und das der Steinhöringer, sondern auf etlichen Websites im Internet findet man ähnliche Berichte Betroffener (siehe unten).

Ich hoffe, mir unterstellt niemand, ich würde glauben, hinter dieser Sache an sich würde direkt ein Dämon stecken, ein Brumm-Dämon. Nein, nein, ich vermute, daß es mit Geothermie, Fernwärmetechnik, Kühltechnik (brummende Gebläse und Kompressoren), Wärmepumpentechnik, Öl- und Gaspipelines oder technischen Anlagen im Allgemeinen, die mit großen Pumpen ausgestattet sind, zu tun hat, denn durch diese Techniken werden Schallwellen im Boden erzeugt, die sich über die Fundamente der Häuser bis in die Häuser fortsetzen. Die Häuser wirken dann praktisch wie Resonanzkörper für diese Wellen. Aber Genaueres kann ich hierzu noch nicht sagen, da müßte ich erst einmal recherchieren. Eins ist wirklich sehr eigenartig, daß man den Ton im Freien nicht hört, sondern nur drinnen, was eben dafür spricht, daß der Ton sich über den Grund fortpflanzt (nicht über die Luft) und das ganze Haus wie einen Schallkörper zum Schwingen bringt (ähnlich wie die Seiten einer Gitarre den Schallkörper der Gitarre zum Schwingen bringen) – absolut pervers.

Was allerdings dämonisch ist, ich schäme mich nicht, das  zu sagen, ist die Tatsache, daß es so etwas überhaupt gibt. Ich glaube, vor zwanzig Jahren oder so wäre so etwas in diesem Ausmaß unvorstellbar gewesen; nicht einmal ein Science-Fiction-Autor wäre auf so etwas Skurriles gekommen. Und obwohl sich Behörden, Wissenschaftler, Ingenieur-büros, etc. mit der Sache auseinandersetzen (aber anscheinend nicht intensiv genug), fällt die Lokalisierung der Geräuschquellen überaus schwer. Wahrscheinlich bliebe zur Lokali-sierung einer tieffrequenten Lärmquelle nur der eine Weg, wie oben schon gesagt, sukzessive alle als Störquellen in Frage kommenden technischen Anlagen vorübergehend abzuschalten. Verschwindet bei Abschaltung einer Anlage der Brummton oder der Infraschall, dann weiß man eigentlich sicher, daß jene Anlage verantwortlich sein muß. Vermutlich schreckt man vor dieser Methode zurück wegen der Kosten, denn es ist klar, daß der Stillstand großer technischer Anlagen immer mit Kosten verbunden sein muß. Ich als Normalbürger hätte aber gar nichts dagegen, wenn der Staat Steuermittel aufwenden würde, um Firmen eventuelle Stillstandskosten zu erstatten. Dies sollte uns die Wiederherstellung des Wohlbefindens unserer brummton-geplagten Mitbürger wert sein. Was ist das Leben noch wert, wenn man nachts nicht schlafen kann und ständig Kopfschmerzen hat? Kein Preis kann zu hoch sein, so etwas abzustellen.

Links:

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/dokumente/infraschall.pdf

Wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Infraschall

Tieffrequenter Schall von Luftwärmepumpen

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mysterioeses-geraeusch-immer-mehr-brummton-geplagte.2e2057c1-629c-4d4c-ba79-855d3d796736.html

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/akustisches-phaenomen-das-brummen-im-schwarzwald-1.2286219

http://www.wasserburger-stimme.de/altlandkreis/raetsel-um-seltsames-brummen-in-der-nacht/2015/07/30/

http://www.focus.de/wissen/mensch/herzrasen-schlafstoerung-und-schwindel-gefaehrlicher-infraschall-dieser-mysterioese-brummton-raubt-bayerischer-gemeinde-den-schlaf_id_4760479.html

http://www.pravda-tv.com/2015/08/the-hum-geraeusche-orte-an-denen-es-brummt-deutschlandkarte-Videos/

http://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg/brummt-ueberall-4042526.html

http://www.huffingtonpost.de/gregor-bergemann/mysterios-das-globale-brummen_b_8152388.html

http://www.abendblatt.de/hamburg/article109031677/Seit-vier-Jahren-Das-Brummen-raubt-ihnen-den-Nerv.html

http://www.infranken.de/regional/kulmbach/Woher-kommt-der-mysterioese-Brummton;art312,404387

http://dradiowissen.de/beitrag/l%C3%A4rm-das-brummton-ph%C3%A4nomen

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/The-Hum-Das-Leben-mit-dem-Brummen,brummton102.html

http://motherboard.vice.com/de/read/brummton-phaenomen-plagt-den-schwarzwald

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/politik/der-brummton-nimmt-mir-lebensqualitaet-d72281.html

http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/politik/brummton-grosse-resonanz-auf-wochenblatt-artikel-d72515.html

Wissenschaftliche Untersuchung zum Thema Infraschall

Anmerkung 1

(der folgende Text ist lediglich eine Hypothese)

Wenn man sich einfach den Fall des Brummtons von Steinhöring anschaut, dann wird klar, daß es sehr schwierig zu sein scheint, tieffrequente Schallquellen mit technischen Hilfsmitteln direkt zu orten (wenn es einfach wäre, dann wüßte man ja nach den bereits erfolgten Messungen in Steinhöring, wo der Verursacher ist). Dies würde auch durch die Art der Ausbreitung des Schalls von Subwoofern bestätigt werden. Den Subwoofer einer Musikanlage kann man an einer beliebigen Stelle im Raum aufstellen (siehe Link). Egal wo man ihn aufstellt, der Höreindruck ist immer der gleiche. Ich bin zwar ein Akustik-Laie, aber daraus folgt doch, daß es wahrscheinlich unmöglich ist, tieffrequente Schall-quellen direkt zu orten, „weil ja der ankommende Schall immer der gleiche ist, egal wo die Schallquelle sich befindet“. Daraus wiederum folgt, daß an einem Ort, wo ein Brummton wahrgenommen wird, nichts anderes übrig bleibt, als alle für den Brummton in Frage kommenden Schallquellen sukzessive abzuschalten. Diejenige Schallquelle, bei deren Ab-schaltung der Brummton verschwindet, muß die Verursacherin des Brummtons sein. Das praktische Problem bei dieser Sache ist allerdings, daß man große technische Anlagen nicht einfach so abschalten kann – das ist immer mit erheblichen Kosten verbunden. Nun gut, nehmen wir an, man wäre doch bereit, die Stillstandkosten einer Anlage in Kauf zu nehmen. Dann ergäbe sich aber noch ein weiteres Problem. Wenn tatsächlich eine große technische Anlage einen Brummton erzeugt, der Menschen belästigt, dann müßte man sie entweder umbauen oder abschalten. Dies würde natürlich zu astronomischen Kosten führen, die sicherlich keiner so gerne in Kauf nimmt. Wie aus der Seite des Umweltbundesamtes hervorgeht, wirken Brummtöne einer technischen Anlage teilweise auch dann noch störend, wenn sie die Vorgaben der TA Lärm und der DIN 45680 erfüllt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden die Anlagen in Steinhöring gemäß der TA Lärm und DIN 45680 errichtet (davon gehe ich aus, denn keine vernünftige Firma riskiert juristische Probleme, das heißt Klagen und Schadensersatzforderungen). Das heißt OMV und TAL kann man sicherlich juristisch nicht belangen, denn sie hielten sich wahrscheinlich an die Vorschriften. Käme es nun heraus, daß doch trotz Einhaltung der Vorschriften die Störung der Steinhöringer durch einen Brummton der techn. Anlagen von OMV oder TAL dort erfolgt, dann gäbe es nur eine Lösung: Der bayerische Staat oder die Bundesrepublik Deutschland müssten die Kosten für den Umbau oder die Stillegung der Anlagen übernehmen. Diese Kosten wären sicherlich so astronomisch hoch, daß es selbst für einen Staat keine Kleinigkeit wäre. Ich glaube, das ist die Crux des Problems von Steinhöring. Es könnte durchaus sein, daß man die Sache bewußt zu verschleppen bzw. hinauszuzögern versucht in der Hoffnung, die vom Brummton Geplagten würden eines Tages aus Steinhöring wegziehen oder vielleicht eines natürlichen Todes sterben, womit sich das Problem auf sehr elegante Art gelöst hätte – vor allem ohne Kosten. Das Ganze erinnert auch an das Thema Investorenschutz.

Anmerkung 2

Wie schon gesagt, habe ich ja fast das ganze biblische Buch der Offenbarung ausgelegt. In diesem Buch wird auch beschrieben, wie die Obrigkeiten dieser Welt sich im Laufe der Zeit immer mehr gegen ihre eigenen Völker wenden, die sie regieren (das ist natürlich eine Pseudo-Regierung). Das ist etwas ganz Unglaubliches, Unfassbares. Die Obrigkeiten verwandeln sich im Laufe der Zeit genau in das Gegenteil dessen, was sie eigentlich sein sollen von ihrer göttlichen Bestimmung her: Nicht mehr Hüter, Pfleger, Beschützer, Bewahrer, etc. ihrer Völker sind sie sondern Räuber und Henkersknechte für ihre Völker. Die Obrigkeiten am Ende der Zeiten bewahren ihre Völker nicht, sondern schädigen oder zerstören sie, es sind also Pseudo-Obrigkeiten. Ein Beispiel dafür ist der Umgang der öffentlichen Hand mit den Einwohnern von Steinhöring.

Offenbarung 17, 16

16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.

„Die zehn Hörner“ sind die Nationalstaaten unserer Zeit unter der Führung der USA (die USA sind das „Tier“ an sich, dessen Haupt, und die anderen Nationalstaaten sind der Leib des „Tieres“, der dem Haupt gehorcht, vom Haupt gelenkt wird). Die „Hure“ ist die ganze Menschheit. Die nationalen Regierungen unter der Führung der USA werden also gegen die Völker dieser Welt vorgehen (ausplündern, entblößen, Fleisch essen, mit Feuer ver-brennen).

Siehe auch

Auslegung Offenbarung 17

und

Auslegung Offenbarung 13, 1-10

Dieses ganze Verderben der Obrigkeiten dieser Welt  ist ein Gericht Gottes über die Menschheit. Gott richtet die Menschheit, weil sie seinen Sohn Jesus Christus zu lange verworfen hat bzw. endgültig verworfen hat und immer mehr „Hurerei“ (natürlich eine geistliche Hurerei) mit dem Teufel treibt. Nicht daß Gott die Obrigkeiten aktiv verdirbt, sondern er zieht einfach seine schützende, bewahrende Hand ab und sie verderben von selbst, weil alles Natürliche, alles außerhalb der Gegenwart Gottes, verflucht ist durch Adams Fall.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 11; Leben in der Kraft des Heiligen Geistes

Bibeltext: Lukasevangelium, Kapitel 11 (bitte anklicken und lesen)

Wenn wir Lukas 10 und Lukas 9 miteinander vergleichen, dann sehen wir, daß die Siebzig die Probleme der Zwölf (Mission als profane Erwerbsarbeit sehen, Weglassen der unbe-liebten Bußpredigt, Rangstreit, Streben nach irdischer Macht, Ehre und Reichtum statt Seelsorge, etc.) nicht hatten.

Die Siebzig hatten das Heil in Jesus und nichts als dieses Heil gaben sie an die Menschen weiter; nur das reine Evangelium predigten sie, aber mit Kraft.

Warum waren sie mit dem Heiligen Geist erfüllt?

Es muß an dem Unmündig-Sein gelegen haben, das in Lukas 10 erwähnt wurde. Sie waren ganz bewußt darin unmündig, „zurückgeblieben, unreif, kindlich“, daß sie sich nicht von der Überzeugung abbringen lassen wollten, daß Glaube an Gott immer mit andauernder sittlich-moralischer Besserung einhergehen muß. Die „Weisen“ und „Klugen“ dieser Welt haben Wege ersonnen, vermeintlich auch ohne sittlich-moralische Besserung an Gott glauben zu können – es wird jedoch ein böses Erwachen für sie geben. Spätestens am Jüngsten Tag wird sich herausstellen, wer wirklich die Dummen und die Klugen waren. Da die Unmündigen sich nicht mit einer vermeintlichen Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken (später konnte es auch eine vermeintliche Gerechtigkeit durch einen Billige-Gnade-Jesus sein) abspeisen lassen wollten, innerlich ganz ehrlich blieben, gab Gott ihnen das wirkliche Heil, rief Jesus sie in seine Nachfolge, seine sakrale, lebendig machende Gemeinschaft. Es tut übrigens nichts zur Sache, daß viele von denen, die Jesus in seine Nachfolge rief, offenbare Sünder, also nicht einmal Gesetzes-Juden waren (die Gesetzes-Juden waren heimliche Sünder, Heuchler). Es war zwar nicht gut in sich selbst, daß sie offen-bare Sünder waren, auch von den Gesetzes-Juden so genannt, aber wenigstens hatten sie sich von den Gesetzes-Juden nicht mit einer oberflächlichen Tünche beschmieren lassen, die doch nichts half. Insofern war es „gut“, daß sie zunächst offenbare Sünder geblieben waren, nicht heuchelten wie die Gesetzes-Juden, bis schließlich Jesus kam, der sie wirklich heilte an Seele und Leib.

Lukas 10, 20-21 20 Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind. 21 Zu der Stunde freute sich Jesus im Heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen.

Egal an welchem Ort er ist, soll der Christ das Vaterunser beten:

Unser Vater im Himmel!

Dein Name werde geheiligt.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Aber dieses Vaterunser ist im Grunde genommen nichts anderes als die Bitte um den Heiligen Geist. All diese Einzelbitten werden auf einmal erhört durch die Gabe des Heiligen Geistes:

Durch den Heiligen Geist sind wir überhaupt mit Gott verbunden (unser Vater im Himmel).

Eph 2,18 Denn durch ihn haben wir alle beide in „einem“ Geist den Zugang zum Vater.

Hebr 9,14 um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Wir werden den Namen Gottes heiligen (dein Name werde geheiligt) durch unser Leben, je mehr uns der Geist erfüllt (der Name Gottes ist natürlich schon heilig an sich selbst, aber bei uns als Gliedern am Leib Christi und Gottes hapert es manchmal noch, deswegen bedürfen wir der permanenten Heiligung durch den Geist)

Eph 5,30 Denn wir sind Glieder seines (Christi; R. B.) Leibes. (da ja auch Christus Gott ist, kann man sicherlich auch vom Leib Gottes sprechen, auch wenn dieser Begriff wenig gebräuchlich ist)

2Thess 2,13 Wir aber müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch als Erste zur Seligkeit erwählt hat in der Heiligung durch den Geist und im Glauben an die Wahrheit,

Wenn der Geist mit uns ist, werden Menschen gläubig, denn er überführt sie (dein Reich komme); unter den Gläubigen ist das Reich Gottes schon gekommen, ganz einfach weil sie Gottes Herrschaft als König anerkennen, freiwillig auf ihn hören.

Joh 16,8 Und wenn er (der Heilige Geist; R. B.) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;

Wenn der Geist uns erfüllt, tun wir auch den Willen Gottes (dein Wille geschehe).

Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Der Geist läßt uns Gutes tun (auch arbeiten für den Broterwerb) und so gibt er uns unser tägliches Brot immerdar.

Apg 10,38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit Heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan (für den gewöhnlichen Christen besteht „Gutes tun“ auch in der alltäglichen Erwerbsarbeit; R. B.) und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.

Eph 4,28 Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen etwas mitzugeben habe!

Der Geist wirkt Bereitschaft, Schuldigern zu vergeben, denn er zeigt uns, daß wir auch arme, kleine Sünderlein sind, die nicht allzu selbstgerecht sein sollten. Außerdem zeigt er uns, daß die Rache Gottes ist, wir uns nicht selbst rächen sollen.

Joh 16,8 Und wenn er (der Heilige Geist; R. B.) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;

Röm 12,19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Im Geist warten wir geduldig auf die Erlösung von dem Bösen.

1Petr 5,10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.

Offb 3,10 Weil du mein Wort von der Geduld (die Bergpredigt; R. B.) bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.

Im Geist sprechen wir auch: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. (dies sprechen wir trotz der Tatsache, daß wir hier auf Erden unser Kreuz tragen, das heißt leiden und verworfen werden von der Welt; wir schauen auf das Zukünftige)

Hebr 11,10 Denn er wartete auf die Stadt, die einen festen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.

Hebr 11,16 Nun aber sehnen sie sich nach einem besseren Vaterland, nämlich dem himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott zu heißen; denn er hat ihnen eine Stadt gebaut.

Hebr 12,22 Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung

Hebr 13,14 Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir

„Der bittende Freund“

Wenn wir an Bedürftige etwas weitergeben wollen, dann müssen wir erst etwas empfangen haben, sonst stehen wir ja mit leeren Händen da. Der Eine konnte die drei Brote seinem Freund nur vorsetzen, weil sein anderer Freund sie ihm vorher gab. Genauso können wir das Evangelium nur predigen, wenn wir selbst das Heil in Jesus empfangen  haben, den Heiligen Geist haben. Die Kirche predigt den Sündern das Evangelium, aber das ist ja noch lange nicht alles, sondern auf die Kraft kommt es an (die Evangelikalen predigen das Evangelium auch aber ohne die Kraft Gottes; die Worte allein machen es also nicht).

1Thess 1,5 denn unsere Predigt des Evangeliums kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Gewissheit. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen.

Das Entscheidende ist, daß Sünder durch die Kirche des Heiligen Geistes (er hat göttliche Kraft) teilhaftig werden mittels der sakramentalen Taufe. Die große Gabe der Kirche ist der Heilige Geist. Der Geist wird zwar im Zusammenhang mit der Taufe gegeben aber nicht auf mechanische Art und Weise. Die Taufe der römisch-katholischen Kirche ist zwar gültig, aber wenn Katholiken wirklich den Geist bei der Taufe empfangen hätten, dann würden sie ja ihre Kirche verlassen, denn sie ist keine christliche Kirche mehr wegen des Papsttums, der falschen Eucharistie, der Lehre von der Gerechtigkeit aus Werken, etc. Angenommen, der Geist würde bei der Taufe einfach mechanisch gegeben, dann könnte ja jede häretische Kirche, wo der Heilige Geist nicht gegenwärtig ist, mit der Taufe Gott in den Griff bekommen, Gott zu etwas zwingen: Den Geist zu geben. Falls der Geist bei der Taufe mechanisch gegeben würde, könnten man also Gott mittels der Taufe zwingen, sich zu einer Kirche zu stellen, die er wegen Häresie (Irrlehre) verworfen hat, das wäre absurd. Ich selbst wurde auch von einem katholischen Priester getauft, habe den Geist aber erst als Erwachsener empfangen, als ich anfing, Bücher von Dietrich Bonhoeffer, der evange-lischer Pfarrer war, zu lesen. Anscheinend kann Gott sogar durch „entschlafene“ Gläubige den Geist geben, wenn es sonst keine Möglichkeit gibt, denn sie ruhen im Herrn, sind also insofern nicht wirklich tot.

Röm 14,8 Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

Apg 8,17 Da legten sie (Petrus und Johannes; R. B.) die Hände auf sie (die Getauften von Samaria; R. B.) und sie empfingen den Heiligen Geist.

Apg 9,17 Und Hananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul (Paulus; R. B.), der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Wege hierher erschienen ist, dass du wieder sehend und mit dem Heiligen Geist erfüllt werdest. (bei dieser Gelegenheit wurde Paulus auch getauft; man darf die Taufe und das Auflegen der Hände, den Empfang des Geistes, nicht auseinanderreißen, beides zu-sammen ist eine Einheit)

Apg 19,6 Und als Paulus die Hände auf sie (die Jünger von Ephesus; R. B.) legte, kam der Heilige Geist auf sie und sie redeten in Zungen und weissagten. (auch hier wurden die Hände aufgelegt im Zusammenhang mit der Taufe; die Einheit von Geistesempfang und Taufe muß also gewahrt bleiben)

Ich muß wirklich zugeben, daß es „verrückt“ ist, daß die Taufe der römisch-katholischen Kirche gültig ist, obwohl sie keine christliche Kirche mehr ist. Dennoch, die katholische Kirche tauft nach meinem Kenntnisstand immer noch mit der richtigen Gesinnung (Taufe zur Vergebung der Sünden) und hat auch immer noch das richtige Gottesbild (Trinität, ein Gott in drei Personen). Aber natürlich, der heilige Geist hat die katholische Kirche schon lange verlassen, denn der Papst stiehlt Christus sein Amt als Bischof aller Bischöfe. Der Papst maßt sich ein Amt an, das nur der göttliche Christus ausfüllen könnte und dürfte. Der Papst maßt sich ein göttliches Amt an. So ist also die katholische Kirche keine christliche Kirche sondern eine Papstkirche; ihr Gott ist wirklich der Papst, nicht der ewige Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Nicht der Wille Gottes geschieht in der katholischen Kirche sondern der Wille des Papstes. Im Gegensatz dazu ist das Haupt der christlichen Kirche der unsichtbare Jesus Christus. In der echten christlichen Kirche gibt es keinen sichtbaren Oberbischof sondern nur lokale Bischöfe an den einzelnen Orten, die alle dem unsichtbaren Haupt, Christus, unterworfen sind. Christus, das Haupt, regiert die wahre Kirche durch den Heiligen Geist.

Hieraus folgt, daß Katholiken erst durch den Einfluss echter Christen selber Christen werden können. Dazu ist allerdings keine Wiedertaufe erforderlich bzw. eine Wiedertaufe wäre sogar kriminell, ist verboten. Es genügt, wenn der Christ betet, daß der Katholik den Geist empfangen möge und ihm die Hände auflegt. Sicherlich sollte das nach Möglichkeit ein Christ tun, der ein geistliches Amt hat, der ordiniert ist.

Natürlich muß der Katholik sich auch lossagen von der ganzen falschen katholischen Glau-benslehre, insbesondere vom Papsttum, der falschen Lehre von der Eucharistie und der falschen Lehre von der Werksgerechtigkeit. Der Katholik wird dann wirklich Christ, Christ im engeren Sinne (im weiteren Sinne war er natürlich allein schon durch die Taufe Christ; aber das ewige Leben wird man nur ererben, wenn man irgendwann auch Christ im engeren Sinne wird, das heißt aus der Kraft seiner Taufe Jesus nachfolgt im Alltag), wenn er umkehrt von seinen Sünden und seine ganze Hoffnung allein auf die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu setzt, die ihm durch seine Kindertaufe zugeeignet wurde/wird, und sonst nichts. Sicherlich wird Gott ihm dann den Geist geben, wenn die christliche Kirche für ihn betet und die Hände auflegt.

Jesus und die bösen Geister

Was will Lukas damit lehren?

Offensichtlich konnten die Juden böse Geister nicht wirklich austreiben bzw. die Aus-treibung war nur vorübergehender Natur und nach einer Weile wurde es mit dem Menschen schlimmer als vorher.

Lukas 11, 24-26 24 Wenn der unreine Geist von einem Menschen ausgefahren ist, so durchstreift er dürre Stätten, sucht Ruhe und findet sie nicht; dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. 25 Und wenn er kommt, so findet er’s gekehrt und geschmückt. 26 Dann geht er hin und nimmt sieben andre Geister mit sich, die böser sind als er selbst; und wenn sie hineinkommen, wohnen sie darin, und es wird mit diesem Menschen hernach ärger als zuvor.

Aber warum konnten sie die bösen Geister nicht wirklich austreiben?

Nun, die Austreibung der Juden, die doch keine wirkliche war, hinterließ ein Vakuum im Menschen. Was sollte der Mensch nun machen, statt sündigen? – es war ganz leer in ihm. Unser Leib braucht einen Modus (auf Englisch „mood“). Unser Leib kann schlichtweg und schlechthin nicht ohne mood sein. Da die Juden dem Menschen keinen Ersatz für den alten mood gaben, mußte der Mensch zwangsläufig wieder in den alten mood zurück-kehren; es ging einfach nicht anders.

Mt 12,28 Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes (dauerhaft; R. B.) aus-treibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Das war das Erfolgsrezept Jesu: Er trieb die bösen Geister durch den Geist Gottes aus. Hierbei wurde kein Vakuum hinterlassen. Dem Menschen wurde einer neuer Modus gegeben, ein komplett neues Leben. So wie früher das Sündigen die Beschäftigung des Leibes des Menschen gewesen war, so war es nach der Austreibung des bösen Geistes durch Jesus das neue Leben im Heiligen Geist, das Tun von Liebeswerken und das Wirken von Gerechtigkeit.

(die Sache ist in Wirklichkeit noch ein bisschen komplizierter, denn im Zusammenhang mit der sakramentalen Taufe, die man auch als Exorzismus sehen kann, wird nicht nur der Heilige Geist gegeben, sondern der Mensch auch der Sünde für abgestorben erklärt. Es sind also zwei Heilstatsachen, die dem Glaubenden helfen, nicht wieder unter die Herrschaft des bösen Geistes zu kommen)

Hier spielt auch wieder die Sache mit dem Unmündig-Sein herein. Die jüdischen Führer bezichtigten Jesus, er würde die Dämonen mit dem Obersten der Dämonen austreiben. Was ihnen in Wirklichkeit nicht gefiel, war, daß Jesus den Menschen wirklich rein machte, zur sittlich-moralischen Besserung verhalf. Egal ob man sagt, Jesus mache frei von Sünde oder Jesus treibe den bösen Geist aus, man drückt letztlich die gleiche Sache nur mit verschiedenen Begriffen aus. Also, die jüdische Führer wollten gar nicht, daß die Men-schen frei wurden. Die Religion der jüdischen Führer war nur etwas für „Mündige“, die so „klug“ waren, ihrer sündiges Leben wie eine schmutzige Wand mit der jüdischen Religion übertünchen zu lassen, was ihnen echte sittlich-moralische Besserung ersparte. Das ewige Leben werden aber nur die Unmündigen ererben, die so „unreif“ waren und blieben, darauf zu beharren, daß wahre Religion zu sittlich-moralischer Besserung führen muß.

Epheser 2, 1-3 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

(Dieser Abschnitt aus dem Epheserbrief sagt eindeutig, daß Sünde nichts anderes ist als eine Wirkung der bösen Geister oder des Teufels; der Teufel und seine Dämonen haben praktisch Zugriff auf den Leib des Menschen, egal ob der Mensch das will oder nicht; nur die sakramentale Taufe, wo wir der Sünde absterben, kann uns vom Zugriff des Teufels auf unser Fleisch befreien, wobei wir die Tatsache, daß wir durch die Taufe der Sünde abgestorben sind, täglich neu im Glauben ergreifen müssen, um unsere alten Gewohnheiten zu überwinden; unser Leib bleibt sündig in sich selbst trotz Taufe, aber wir als Gesamtperson sind durch die Taufe der Sünde abgestorben, woraus folgt, daß wir als Getaufte die Kraft haben, unseren in sich selbst sündigen Leib zu kontrollieren – wir sind nicht mehr unter dem absoluten Zwang, sündigen zu müssen, sondern können über-winden durch die Kraft der Taufe; wenn wir Tag für Tag überwinden, werden wir das ewige Leben ererben)

Alle Religiösen, ausgenommen die Glieder der christlichen Kirche, sind eigentlich Heuch-ler. Sie wollen gar nicht ganz rein werden, sondern schminken sich wie eine Hure bzw. sind eine getünchte Wand. Wenn sie echten Christen begegnen, die reinen Herzens sind, werden sie wütend und neigen dazu, die echten Christen als Kinder des Teufels zu betrachten und den Heiligen Geist als Dämon.

Mt 23,15 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er’s geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. (dieser Vers sagt doch alles – oder?)

Mt 23,27 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!

Mt 23,28 So auch ihr: von außen scheint ihr vor den Menschen fromm, aber innen seid ihr voller Heuchelei und Unrecht.

Das Zeichen Jonas

Die jüdischen Führer forderten ein Zeichen, das Jesu Messianität bestätigte trotz der Tatsache, daß er ja ständig Zeichen tat. Vielleicht wollten sie, daß er die Römer durch messianische Gewalt aus dem Land trieb. Natürlich wäre Jesus dazu fähig gewesen. Allein, dann wäre aber auch für die jüdische Führer der Gerichtstag dagewesen – Jesus in seiner Eigenschaft als ewiger Gott hätte auch sie vernichtet. Jesus aber hatte den Vorsatz, noch nicht zu richten, sondern erst einmal zu retten, ein liebender Seelsorger zu sein – es war Gnadenzeit. So konnte er dem Wunsch der jüdischen Führer nicht entsprechen und sie legten ihm das als Schwäche aus. Aber wie kann einer, der Lahme gehend und Blinde sehen macht, schwach sein? Sie täuschten sich gröblich in ihm, verstanden ihn nicht.

Das Zeichen Jonas ist der Tod und die Auferstehung Jesu. Der Tod und die Auferstehung Jesu ist die Grundlage für die Befreiung von der Sünde, vom Einfluss der bösen Geister (im Grunde ist jeder ungläubige und ungetaufte Mensch besessen; es kommt nur bei jedem verschieden stark zum Ausdruck, sodaß man nur die schlimmsten Fälle wirklich auch als besessen bezeichnet). Das Machtzeichen, das Jesus auf Erden tut, ist also nicht die Einführung eines neuen, politischen Systems unter Gewaltanwendung, sondern er befreit Einzelne von der Herrschaft Satans und bringt sie unter Seine Herrschaft, in sein Reich – so breitet sich das Reich Gottes aus, ganz sanft und still. Aber dieser Herrschafts-wechsel des Einzelnen ist natürlich auch ein gewaltiges Wunder: Der Einzelne wird befreit zur Nächstenliebe, wird frei von Selbstsucht. Wieviele Menschen nehmen sich Nächsten-liebe vor, aber scheitern doch kläglich, werden sogar noch selbstsüchtiger, weil sie es ohne Jesus, den Befreier, versuchen.

Lk 11,52 Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.

Die jüdischen Führer weigerten sich, an einen Erlöser zu glauben und predigten auch keinen Erlöser. Vielmehr lehrten sie die Gerechtigkeit aus Gesetzeswerken, was aber die Menschen ins Unglück stürzte. Auch die jüdischen Führer selbst wurden durch ihren Unglauben immer mehr zu Söhnen der Hölle.

Das Grundproblem der jüdischen Führer war, daß sie nicht wirklich rein werden wollten.

Lk 7,30 Aber die Pharisäer und Schriftgelehrten verachteten, was Gott ihnen zugedacht hatte, und ließen sich nicht von ihm (Johannes der Täufer; R. B.) taufen.

Die jüdischen Führer wollten also nicht umkehren von ihren bösen und schlechten Wegen.

Sie hatten auch böse Augen. Sie beneideten die Römer und Herodes Antipas um ihre Macht, ihre Ehre, ihren Reichtum. Durch ihre Augen sogen sie sich mit Bildern bzw. Vorstellungen von Macht, Ehre und Reichtum voll, so wurden ihre Augen böse. Sie ließen nicht die Bilder von den Menschen in sich hinein, die unter dem Gesetzes-Judentum jämmerlich dahinvegetierten, auch nicht die Bilder davon, wie Jesus sie heilte durch seine neue Religion. Diese Menschen, derer Jesus sich annahm, wurden zu Salz und Licht durch ihren Glauben an Jesus, ihre Gemeinschaft mit ihm. Jesus war ihr Licht und ihr Heil. Jene ließen nicht (mehr) Bilder von Macht, Ehre und Reichtum in sich hinein durch ihre Augen, sondern hatten Mitleid mit jenen, die noch nichts von Jesus wußten und gingen zu ihnen, um ihnen von Jesus zu erzählen. So hatten sie gute Augen und ihr ganzer Leib blieb licht, so wie er grundsätzlich schon licht geworden war, als sie anfingen an Jesus zu glauben.

Hier in Lukas 11 wird uns also das Geheimnis warer Jüngerschaft geoffenbart, einer Jüngerschaft, die ggf. schon hier auf Erden mit der Ordination in ein geistliches Amt belohnt werden kann (siehe Lukas 10, die Siebzig).

Ein wahrer Jünger wird man durch Buße, Glaube an Jesus und sakramentale Taufe. Die Taufe stellt wirklich die metaphysische Beziehung zu Jesus her, sodaß man, von der Sünde befreit, frei wird zur Nächstenliebe. Den Glauben bewahrt man, wenn man sich täglich seiner Taufe erinnert und in ihrer Kraft, der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu, seine alten sündigen Neigungen überwindet und Gott und seinen Nächsten liebt. Man bewahre sich auch gute Augen, indem man nicht Bilder von Menschen in sich hinein läßt, die Macht, Ehre und Reichtum haben in dieser Welt. Vielmehr schaue man auf die Menschen, die in Erbärmlichkeit dahinvegetieren unter der Sklaverei der Sünde bzw. Satans und predige ihnen das Evangelium; und tue auch jenen Gutes, die die Botschaft nicht gleich annehmen, wenn sie um Hilfe bitten, damit sich der Fluch in Segen wandle.

Ergänzung

Das moderne Pendant zu den antiken Pharisäern und Schriftgelehrten sind unter anderem die Evangelikalen. Auch sie treiben den bösen Geist nicht wirklich aus dem Menschen aus. Es kann mit dem Menschen nach seiner sogenannten Bekehrung, wenn die erste Euphorie vorbei ist, schlimmer werden als vorher – erst wird das Haus geschmückt, allerdings bleibt es verhängnisvollerweise ein leeres Haus trotz des Schmucks, und dann kommt der böse Geist mit sieben anderen zurück. In den USA werden immer wieder evangelikale Prediger in Skandale verwickelt: Jahrelang predigt einer die Nachfolge Jesu (im evangelikalen Sinne) und plötzlich, eines Tages stellt sich heraus, daß er seine Frau betrogen hat oder Ähnliches. Wer außer den Evangelikalen beschäftigt sich intensiver mit der Nachfolge Jesu (natürlicher haben sie eine sehr verzerrte Vorstellung von der Nachfolge, da sie den Geist nicht haben). Aber da sie nicht wirklich von neuem geboren sind, führt das nur dazu, daß die sündige Natur noch mehr zum Sündigen gereizt wird, die Dämonen sich erst recht auf sie stürzen. Der evangelikale Glaube ist wirklich ein Bubenstück, ein Meisterstück des Teufels. Wer darin verstrickt ist, ist wirklich zu bedauern.

Kleiner Exkurs zu Besessenheit

Es entspricht dem Befund der Bibel, daß tatsächlich jeder natürliche Mensch, der ungläu-big und ungetauft ist, besessen ist; allerdings werden im allgemeinen Sprachgebrauch nur die schlimmsten Fälle als besessen bezeichnet. Daß der Mensch sündigt, ist nichts anderes als die Folge seiner Besessenheit; die bösen Geister haben Zugriff auf den Körper des Menschen, bewirken sündige Neigungen, Lüste, Begierden. Nichts ist natürlich dem modernen, aufgeklärten Menschen anstößiger als diese Behauptung, aber allein wichtig ist der Befund der Bibel, das Zeugnis der heiligen Schrift. Übrigens ist für Luther der Exorzismus ein ganz natürlicher Bestandteil der Kindertaufe, was man in seinem Taufbüchlein nachlesen kann.

Ende Exkurs

Es klingt so gut, wenn die Evangelikalen von Nachfolge reden – man könnte sie glatt für die wahren Christen halten, die wirklich verstanden haben, worauf es ankommt. Aber da sie den Geist nicht haben, nicht von neuem geboren sind, wird die Nachfolge für sie zur unerträglichen Last, denn sie versuchen, Jesus aus eigener Kraft nachzufolgen. Mag sein, daß sie Gott darum bitten, er möge ihnen dazu verhelfen, es ihnen verleihen, daß sie nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Kraft Jesu Jesus nachfolgen – aber wie soll Gott dieses Gebet erhören? Nicht aus eigener Kraft sondern aus der Kraft Jesu folgen wir Jesus nach, wenn wir uns auf die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe beziehen, aber gerade diese Taufe verleugnen ja die Evangelikalen und setzen sie außer Kraft durch ihre Wiedertaufe bzw. lächerliche Badertaufe (natürlich bezeichnen sie ihre Wiedertaufe bzw. Badertaufe intern als die legale Taufe). Für die Evangelikalen ist der Teufel nicht wie ein Blitz vom Himmel gefallen, ist der Fürst dieser Welt nicht ausgestoßen, sondern hat nach wie vor vollen Zugriff auf ihr Fleisch, „ist ihr Gott im Himmel, des Willen sie tun“, auch wenn sie das, denke ich, gar nicht gerne hören und strikt von sich weisen werden.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Auslegung Lukasevangelium, Kap. 10; Die siebzig Jünger und der barmherzige Samariter

Bibeltext: Lukasevangelium, Kapitel 10 (bitte anklicken und lesen)

(bitte vorher unbedingt auch Auslegung zu Kapitel 9 lesen)

Warum ordiniert der Herr außer den Zwölfen weitere siebzig und sendet sie aus?

Nun, Lukas 9 endete mit den drei Pseudo-Aposteln. Sie wollten sich entweder selbst ordi-nieren oder dem Ruf Jesu nicht gehorsam sein und so blieben sie letztlich ohne geistliches Amt. Hier bei den Siebzig sehen wir, wie ein Jünger wirklich ein geistliches Amt erlangt: Er ruft sich nicht selbst, sondern wird vom Herrn gerufen und außerdem nimmt er den Ruf des Herrn, wenn es so weit ist, ohne jedes Problematisieren an.

Warum waren es ausgerechnet siebzig?

Siebzig ist sieben mal zehn. Sieben spricht von der Gesamtkirche aller Zeiten (siehe die sieben Gemeinden Kleinasiens aus der Offenbarung) und zehn spricht von der kleinen, lokalen Gemeinde (siehe der Rat Jitro’s, des Schwiegervaters Mose, das Volk Israel in kleine Gemeinden aufzuteilen; die kleinste Gemeinde bestand aus zehn Israeliten).

2Mo 18,21 Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem ungerechten Gewinn Feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn,

Lukas will uns also durch diese Begebenheit mitteilen, daß alle Gemeinden der Kirche aller Zeiten sich an der Mission beteiligen sollen. Nur so ist die Durchdringung aller Regionen mit dem Evangelium bis in die Tiefe gewährleistet (siehe dazu auch Auslegung von Lukasevangelium, Kap. 9). Was ich sagen will, ist, daß eine kleine Ortsgemeinde nicht darauf warten muß/soll bis irgendein auswärtiger Missionar vorbeikommt, um in ihrer Umgebung zu missionieren, sondern sie soll das einfach selbst tun. Sie soll geeignete Leute aus ihrer Mitte erwählen, die sie zu diesem Dienst einsetzt.

Und jene, die Jesus gerade eingesetzt hatte, forderte er auf, Gott zu bitten, weitere Arbeiter in die Ernte zu senden. Das bestätigt das eben Gesagte. Angenommen, durch den Dienst einer relativ kleinen Ortsgemeinde entstehen wieder neue Gemeinden in ihrer Umgebung, dann sollen auch jene wieder in ihrer Umgebung missionieren – Gott will wirklich, daß jeder einzelne Mensch mit dem Evangelium erreicht wird, es soll keine weißen Flecken auf der Landkarte geben bezüglich des Evangeliums.

Apg 17,30 Zwar hat Gott über die Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun.

Kol 1,28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Mens-chen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.

1Tim 2,4 welcher (Gott; R. B.) will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Hinweis: Wenn in einem Ort jeder das Evangelium gehört hat und somit der Ort in Kirche (Christen) und Welt (vorerst ungläubig Gebliebene) aufgeteilt ist, dann soll man nicht mehr weiter missionieren, sondern die ungläubig Gebliebenen Gott anbefehlen und sich ihnen gegenüber gemäß der Bergpredigt verhalten, dem Wort von der Geduld.

Was die Besoldung der Missionare angeht, siehe Auslegung Kapitel 9.

Wie den Zwölfen wird auch den Siebzig und damit der Kirche aller Zeitalter ein Trost gegeben. Missionare sollen sich nicht selbst zerfleischen, martern, an sich selbst zweifeln, wenn viele ihre Botschaft nicht annehmen. Deswegen erwähnt Jesus hier Ortschaften, wo er selbst, der heilige Sohn Gottes, missioniert hat und die doch größtenteils ungläubig geblieben sind.

„Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida!“

Der Abschuss ist natürlich Kapernaum. Mit vollem Recht darf man sagen, ohne sich des Spotts, des Hohns oder der Blasphemie schuldig zu machen, daß der lebendige Gott einige Jahre ihn Kapernaum gewohnt hat – Jesus. Dennoch scheinen sie größtenteils ungläubig geblieben zu sein – unfassbar!!!. Wer ist der beste Missionar überhaupt, wenn nicht Gott oder Gottes Sohn selbst. Der Unglaube der Leute von Kapernaum konnte also keinesfalls durch Fehler des Missionars verursacht gewesen sein, sondern es lag an ihnen selbst – sie bevorzugten den zeitlichen Genuß der Sünde gegenüber dem ewigen Heil.

„Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden.“

Lk 10,16 Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Jeder Missionar, der wirklich von Gott ordiniert ist, darf sich sicher sein, daß Gott durch ihn wirkt. Er soll sich nicht durch den Unglauben der Menschen entmutigen lassen. Mit dem Missionarsamt ist auch die Gabe der Heilung und des Exorzismus verbunden. Sollte dem Missionar allerdings diese Gabe abhanden kommen, dann hätte er einen wirklichen Grund, an sich selbst zu zweifeln. Daß moderne Geistliche überhaupt keine über-natürlichen Fähigkeiten haben, ist nicht normal, sondern ein Zeichen für den totalen Abfall der Kirchen vom Glauben. Der heilige Geist, der Wunder wirken könnte, hat praktisch alle Kirchen verlassen.

Wie der Missionar sein Amt wieder verlieren kann, dazu siehe Auslegung Kap. 9 (falsche Apostel)

„Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz.“

Was meint Jesus damit?

Nun, der Satan fiel sozusagen aus allen Wolken, als Jesus die Entscheidung traf, für die Sünder am Kreuz zu sterben. Diese scheinbare Niederlage des Sohnes Gottes war in Wirklichkeit sein Triumph über die Mächte und Gewalten der Finsternis.

Johannes 12, 20-36 20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufge-kommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21 Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen. 22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen’s Jesus weiter. 23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s erhalten zum ewigen Leben. 26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. 27 Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. 28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen. 29 Da sprach das Volk, das dabeistand und zuhörte: Es hat gedonnert. Die andern sprachen: Ein Engel hat mit ihm geredet. 30 Jesus antwortete und sprach: Diese Stimme ist nicht um meinetwillen geschehen, sondern um euretwillen. 31 Jetzt ergeht das Gericht über diese Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden. 32 Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. 33 Das sagte er aber, um anzuzeigen, welchen Todes er sterben würde. 34 Da antwortete ihm das Volk: Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35 Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. 36 Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet. Das redete Jesus und ging weg und verbarg sich vor ihnen.

Diese Begebenheit, die Johannes überliefert hat, trug sich zu, als Jesus schon auf einem Esel nach Jerusalem hineingeritten war. Die Kreuzigung stand also unmittelbar bevor: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt … Und diese Kreuzigung Jesu führte dazu, daß der Fürst dieser Welt, der Teufel und Satan, ausgestoßen wurde und wie ein Blitz vom Himmel fiel. Dies bedeutet: Durch den Kreuzestod Jesu verlor der Satan die Macht über alle Menschen (die an Jesus glauben) – insofern bedeutete der Tod Jesu am Kreuz einen großen Sturz für ihn.

Kol 2,15 Er (Gott; R. B.) hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus (durch seinen Tod am Kreuz; R. B.).

Wie passt das in den Gesamtzusammenhang von Lukas 10? Nun, die Siebzig freuten sich, daß sie die Kraft hatten, Dämonen auszutreiben im Namen Jesu. Dies allerdings war ja nur eine Folge dessen, daß Jesus sie ordiniert hatte.

Warum hatte er sie denn ordiniert?

Sie waren offensichtlich solche, die in seiner Kraft ihres sündiges Fleisch, ihre sündige Natur überwanden – sei hatten wirklich Teil am Sieg Jesu über den Teufel, der sie vormals mittels ihres sündigen Fleisches uneingeschränkt beherrscht hatte, durch ihren Glauben an Jesus.

Epheser 2, 1-3 1 Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams. 3 Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

Und ihre Namen waren im Himmel angeschrieben, weil sie wirklich glaubten. Durch den Glauben an Jesus, in der Kraft Jesu hatten sie ein sittlich-moralisch einwandfreies Leben geführt, weswegen sie Jesus ordinieren konnte. Sie hatten den wahren Glauben, den Glauben, der überwindet (das sündige Fleisch). Wegen ihrer Ordination konnten sie Dämonen austreiben. Der Dienst, den die Jünger in der Kraft Jesu vollbrachten, war also ein sichtbares Zeichen ihres ewigen Heils, sichtbarer Glaube. Sie hielten Glauben, indem sie beständig ihr sündiges Fleisch überwanden durch Jesus. Indem sie ihr sündiges Fleisch überwanden, wurden sie frei zur Nächstenliebe.

2. Thimotheus 4, 7-8 Ich (Paulus; R. B.) habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.

Paulus hatte die Heilsgewissheit, wußte, daß sein Name im Himmel angeschrieben ist – aber nicht aufgrund eines Bibelverses (z. B. Joh. 3, 16), auf den er sich lächerlicherweise gestützt hätte, sondern sein Dienst, den er in der Kraft Jesu getan hatte, gab ihm die Gewissheit des Wohlgefallens Gottes, des ewigen Heils.

Was haben die siebzig Jünger mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter zu tun?

Diese Siebzig waren wirkliche, barmherzige Samariter. Sie waren es, die jene heilten, denen die unsichtbaren Mächte und Gewalten furchtbare Wunden geschlagen hatten durch falsche Geistliche, die eine falsche Religion predigten.

Sicherlich war es auch im Israel zur Zeit Jesu nicht an der Tagesordnung, daß man von irgendwelchen Räubern überfallen wurde, die einen schwerverwundet liegen ließen. Wenn in einem Land solche Dinge an der Tagesordnung wären, dann würde ja die Gesellschaft eines solchen Landes sehr schnell zusammenbrechen. Auf der anderen Seite war es aber sicherlich auch nicht unmöglich. Vielleicht ging es Jesus ja nicht nur um Opfer eines gewöhnlichen Raubüberfalls sondern auch um Verbrechensopfer im übertragenen Sinne.

Man kann einen Menschen auch verwunden, ohne daß man mit einem Messer auf ihn einsticht oder mit einem Knüppel auf ihn einschlägt. Dies geschieht, wenn man bei einem Menschen Sündennot verursacht und nicht sofort die Botschaft vom Heil „hinter-herschiebt“, durch die die unsichtbare, klaffende Wunde der Sündennot gleich wieder geschlossen würde. Alle sogenannten Geistlichen, Ältesten, Prediger, Pastoren, Pfarrer, Priester, etc., die Menschen in Sündennot bringen, dabei den Menschen aber nicht das wahre Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus darreichen, sind in Wirklichkeit Räuber und Verbrecher, Seelenmörder, sogar Mörder im profanen Sinne, denn permanente Sündennot wirkt sich absolut zerstörerisch aus auf das Leben des Einzelnen. Tag aus Tag ein, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr besucht so ein armer Mensch, der in Sündennot ist, den Gottesdienst einer evangelikalen Gemeinde oder einer katholischen Gemeinde oder einer evangelischen Gemeinde, etc., aber findet doch keine Linderung seines Schmerzes. Er ist in ernster Gefahr, psychisch und physisch jämmerlich zugrunde zugehen.

Hier spielt übrigens auch die Sache mit dem Unmündig-Sein mit herein. Der wirklich Unmündige wird sich niemals von der Überzeugung abbringen lassen, daß Glaube an Gott immer mit sittlich-moralischer Besserung einhergehen muß – da ist er einfach wie ein kleines Kind, unmündig (siehe Anmerkung, unten). Die Führer der „Mündigen“ („Weise“ und „Kluge“) nun, sogenannte Geistliche, Älteste, Prediger, Pastoren, Pfarrer, Priester, etc., versichern nun jenem Unmündigen, er könne auch ohne wirkliche und permanente Buße das Wohlgefallen Gottes erlangen – bei der katholischen Kirche zum Beispiel durch gute Werke und die Eucharistie, bei der evangelischen Kirche durch den Billige-Gnade-Jesus, also den Jesus, der von der evangelischen Kirche zu einem reinen Sündenbock degradiert wurde, der nicht zur Nachfolge befreien will. Der Unmündige wird sich mit der Botschaft der Mündigen niemals ganz zufrieden geben können, er wird weiter den Schmerz seiner tiefen, inneren Wunde spüren, weil er es nicht schafft, sich in eine völlige Autosuggestion zu versetzen, seine Sünden seien vergeben unabhängig von seinem sittlich-moralischen Wandel. Er wird es nicht schaffen, sein Gewissen abzutöten.

Zur Zeit Jesu war die öffentlich anerkannte Religion in Israel das Gesetzes-Judentum, das überhaupt nicht der korrekten Auslegung des alten Testamentes entspricht. Sicherlich ward die Botschaft von einem Erlöser, der Sünden vergeben und von Sünden befreien konnte, damals selten gehört in Israel und so gab es damals sicherlich viele Menschen, die mit einer unsichtbaren Wunde herumliefen, aber keine Heilung fanden. Jene mit der Wunde konnten und wollten sich nicht abspeisen lassen mit folgender (falscher)Behauptung: Das Wohlgefallen Gottes hat man schon dann, wenn man ein Nachkomme Abrahams ist, beschnitten ist und das Gesetz der Thora dem Buchstaben nach hält. Solche brauchten dringend einen guten Samariter, der ihre Wunden verband, Öl und Wein darauf goss, sie in eine Herberge brachte und pflegte. (übrigens entspricht die Botschaft von einem Erlöser der korrekten Auslegung des alten Testamentes; auch die heutigen Juden legen das alte Testament immer noch falsch aus, indem sie zum Buchstabendienst aufrufen)

Öl und Wein sind sicherlich ein Bild auf den Heiligen Geist; die Herberge ein Bild auf die christliche Kirche und die Pflege ein Bild auf die Seelsorge durch die Kirche.

Und so kommen wir zurück zu den Siebzig. Genau sie gingen ja umher und predigten wahre Buße und das heilsame Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Sie sagten den Leuten, sie sollten sich eben nicht stützen auf ihre Abstammung von Abraham, ihre Beschneidung und ihr dilettantisches Halten des Gesetzes (gemäß Römerbrief, Kapitel 2 war es bei den Juden sehr beliebt, andere nach dem Gesetz zu richten, aber sich selbst nicht – und man bildete sich auch noch ein, dies sei Gott wohlgefällig),  sondern wirklich und ehrlich Befreiung von Sünden suchen und sie in Jesus finden. Nur so konnte die klaffende Wunde geschlossen werden, heil werden.

Schon Johannes der Täufer hatte ja gepredigt: Mt 3,9 „Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.“ und Mt 3,8 „Seht zu, bringt recht-schaffene Frucht der Buße!“

Die Siebzig waren also in Wahrheit gute Samariter. Sie waren einstmals selbst verwundete Unmündige gewesen, aber durch Jesus zurückgekehrt in die vertrauensvolle Gemeinschaft Gottes, des Vaters. Aus dieser Gemeinschaft mit Gott heraus sahen sie die Not der Unmündigen, die noch nicht glaubten, wollten unbedingt helfen. Sie gaben den Unmündigen nicht nur Worte, sondern nahmen sie auf ihn ihre sakrale Gemeinschaft, wo Gott gegenwärtig war, so wurde die Wunde der Unmündigen geheilt durch Gott selbst, der das Leben ist.

Weshalb überliefert Lukas die Begebenheit mit Martha und Maria?

Martha repräsentiert das Gesetzes-Judentum. Das Problem der Gesetzes-Juden war ihre mangelhafte Gotteserkenntnis. Sie feierten einen eigenwilligen Gottesdienst. Eins aber wäre Not gewesen: Sie hätten Jesus genau zuhören sollen, was ein Gott wohlgefälliger Gottesdienst ist. Bis heute ist das Problem der orthodoxen Juden (Gesetzes-Juden), daß sie sich gegen die christliche Kirche bzw. den heiligen Geist sperren und so bleibt ihr Gottesdienst vergeblich.

Anmerkung

Keine schlimmere Beleidigung gibt es für einen Erwachsenen, als ihn unmündig zu nennen. Aber die sündige Welt, die Menge aller Menschen, die nicht an Jesus glauben, maßt sich dieses scharfe und ungerechte Urteil an über all jene, die einfältig an Jesus glauben. Die Welt betrachtet diejenigen als in der Entwicklung zurückgeblieben, die Glaube und sittlich-moralische Besserung nicht voneinander trennen wollen. Dies ist absolute Dummheit in den Augen der Welt – „so jemand kann doch unmöglich erwachsen sein, das Reifealter erreicht haben!“ Klug und weise in den Augen der Welt ist, wer religiös ist und trotzdem sündigt, es nicht allzu genau nimmt.

Was ist das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus?

Evangelium:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er  am Kreuz für uns starb; er lebt, um uns gerecht zu machen.

Jeder Mensch, der aufrichtig in Buße lebt, merkt, wie ihm sich immer wieder seine sündige Natur, sein sündiges Fleisch in den Weg stellt: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

Es fällt uns einigermaßen leicht, Buße zu tun und zu glauben, daß Jesu Opfer am Kreuz ein Sühneopfer für unsere Sünden war. Allerdings gibt es hier die Gefahr eines sehr schweren Missverständnisses: „Ich kann nun beliebig sündigen, weil ja Jesus die Rechnung im Voraus bezahlt hat.“

Wie wird diesem Missverständnis gewehrt?

Dies macht die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe), die neue Geburt aus Wasser und Geist.

Durch die sakramentale Taufe sterben wir zusammen mit Jesus am Kreuz und auferstehen zusammen mit ihm. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unsere sündige Natur, unser sündiges Fleisch, wir selbst ohne Jesus, wird also für tot erklärt. Außerdem empfangen wir den Heiligen Geist. Durch die Taufe lebt Christus in uns durch den Heiligen Geist. Aufgrund dieser beiden Heilstatsachen können wir nun tatsächlich unsere alten Gewohnheiten überwinden. Vergebung und wirkliche Besserung gehen miteinander einher. Indem Gott uns nicht nur vergibt, sondern uns auch hilft, wirklich die Sünden zu lassen, bekommen wir immer mehr ein gutes Gewissen, werden frei von Sündennot ohne jeglichen Selbstbetrug, ohne Autosuggestion. Wir reden uns nicht lächerlicherweise ein, wir bräuchten kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ja Jesus alles im Voraus bezahlt habe. Nein, wir hören wirklich auch zunehmend auf mit dem Sündigen durch die befreiende Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu; dadurch bekommen wir wirklich ein gutes Gewissen.

1Petr 3,21 Das ist ein Vorbild der Taufe, die jetzt auch euch rettet. Denn in ihr wird nicht der Schmutz vom Leib abgewaschen, sondern wir bitten Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi, (der Auferstandene, der Lebendige, macht uns wirklich frei von Sünden; R. B.)

Übrigens bleibt unser Leib sündig in sich selbst auch nach der Taufe. Es ist unsere Verantwortung, täglich die Kraft der Taufe anzuwenden und immer mehr den Willen des Geistes und immer weniger den Willen des Leibes zu tun. Wir müssen es uns täglich in Erinnerung rufen, daß wir in Christus sind durch die Taufe und daß unser altes Leben in der Sünde untergegangen ist, beendet ist durch das Kreuz Christi.

Der wahre Glaube an Jesus besteht darin, nicht nur das Evangelium für wahr zu halten, sondern durch die Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu die sündigen Neigungen zu überwinden und Gott und seinen Nächsten zu lieben.

Ergänzung

Sind die Evangelikalen die perfekten Christen? Sind sie es nicht, die Jesus wirklich nachfolgen, Vergebung und Nachfolge als eine Einheit sehen?

Das Problem bei den Evangelikalen ist, daß sie von den Dingen, die der echte Christ wirklich hat, nur eine bloße Vorstellung (Bild) haben. Die Evangelikalen haben nicht den sakralen Jesus in metaphysischer Wirklichkeit sondern nur einen fiktionalen Jesus, der weder raten noch helfen kann – alles bei ihnen ist Schein, Traum, Halluzination. Wenn jemand von den Waren, die er gerade bei Aldi eingekauft hat, nur ein Bild hätte, dann sähe er ganz schon alt aus. Oder: Wenn ich hungrig bin, brauche ich einen dreidimensionalen Apfel, in den ich wirklich reinbeißen kann – ein Photo von einem Apfel wird meinen Hunger kaum stillen. So bleiben die Evangelikalen „ewig“ hungrig. Die Evangelikalen wären wirklich glücklich zu preisen, wenn es für sie tatsächlich Realität wäre, daß Vergebung durch Jesus mit der Nachfolge Jesu verbunden ist, wie sie mit den Lippen bekennen mögen – daß man Vergebung und Nachfolge nicht auseinanderreißen kann. Leider ist es keine Realität für sie, sondern sie reden nur davon, haben irgendwie eine vage Vorstellung von dieser Sache aber die Sache selbst nicht.

Woran liegt das?

Die Evangelikalen haben eine völlig falsche Lehre von der Taufe. Die richtige Lehre von der Taufe wäre aber die Grundlage für alles Weitere, die Grundlage des christlichen Lebens. Da bei den Evangelikalen schon die Grundlage das blanke Nichts ist, muß auch ihr ganzes sogenanntes Christentum bzw. ihre sogenannte Nachfolge Jesu eine Seifenblase sein oder ein Haus, das auf Sand gebaut ist. Ihre Träumerei hält den Stürmen des Lebens nicht stand, sie werden am Jüngsten Tag doch als Sünder erfunden und verdammt werden.

Die Evangelikalen sehen die Taufe als rein symbolischen Akt, Akt des Gehorsams und öffentliches Bekenntnis des Glaubens. Sie glauben nicht, daß die Taufe die neue Geburt aus Wasser und Geist ist und glauben nicht, daß Gott bei der Taufe handelt, den Täufling neu macht. Bei ihnen ist die Wiedergeburt ein obskures Erlebnis, das von der Taufe unabhängig ist, das sie nicht genauer definieren können.

Durch die Taufe der Evangelikalen wird man nicht wiedergeboren bzw. eine eventuell bereits vorhandene Kindertaufe wird sogar außer Kraft gesetzt. Die Taufe der Evangelikalen ist also nutzlos bzw. sogar schädlich, denn allein die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe, die neue Geburt aus Wasser und Geist, kann uns die Kraft geben, als wahre Christen im Alltag zu leben. Die Evangelikalen sündigen also zweifach: Indem sie mit einer falschen Gesinnung taufen und indem sie trotz ggf. bereits erfolgter, legitimer Kindertaufe nochmals taufen.

Da die Evangelikalen der neuen Geburt entbehren, bleiben sie ganz im Fleisch, in ihrer sündigen Natur, die wir alle von Adam geerbt haben, stecken. Wenn ein Evangelikaler ernsthaft versucht, nach der Bergpredigt zu leben, muß ihn das in die Verzweiflung bis in den Selbstmord treiben, denn die Sünde nimmt Anlaß am Gebot (da der Evangelikale nicht von seinem sündigen Fleisch befreit ist, reizen ihn Gebote nur, noch mehr zu sündigen, auch wenn sein Geist die Sünde lassen will). Natürlich wird er sagen: „Durch die Kraft von Jesus will ich nach der Bergpredigt leben.“ Aber das Problem ist, wie schon gesagt, daß sein Jesus, der evangelikale Jesus, blanke Einbildung ist, nicht existiert, nur fiktional ist. Der Evangelikale ist wie jemand, der sich auf einen Rohrstab stützt, der zerbricht und ihm in die Hand dringt und sie durchbohrt – seine scheinbare Stütze wird ihm zur tödlichen Falle. Der Geist, den die Evangelikalen als Heiligen Geist bezeichnen, muß in Wirklichkeit auch ein Dämon sein, denn der echte heilige Geist würde die Erkenntnis der richtigen Tauflehre geben.

Übrigens folgt aus dem Ganzen, daß die Führer, Leiter, Pastoren, Älteste, etc. der Evangelikalen ganz schlimme Betrüger sein müssen. Ihre scheinbare Vollmacht beim Predigen, ihre scheinbare Gewissenruhe, ihr starkes Selbstbewusstsein, etc. können sie ja nur deshalb haben, weil sie selbst ihre Lehre nicht für wahr halten, eiskalt über dem Ganzen stehen. Sie müssen innerlich Vollheiden sein, für die Glaube nur ein profanes Gewerbe ist. Sie sind heidnische Darsteller einer heidnischen Show, ruhen in ihrem Heidentum, das schlichtweg gar nichts Christliches glaubt und somit keinerlei Unruhe verursacht. Würden sie ihre Lehre für wahr halten und selbst praktizieren, müßten sie ja physisch und psychisch zu Grunde gehen, zu Waschlappen werden. Sie predigen also ihren dummen Schäfchen ganz bewußt einen totalen Unsinn, riskieren den psychischen und physischen Ruin ihrer Schäfchen, nur um die ein oder andere Spende zu kassieren und das ein oder andere dumme, kleine Buch zu verkaufen (vielleicht ist man auch auf staatliche Unterstützung für gemeinnützige Projekte wie Drogenarbeit oder Jugendhilfe aus). Für ein paar „Silbergroschen“ befördern sie ihre eigene Verdammnis und die ihrer Gemeindeglieder. Sie seien deshalb verflucht! Über die gewöhnlichen Gemeindeglieder der Evangelikalen erbarme sich der Herr und führe sie heraus zur wahren Kirche.

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen