Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Einleitung

Zur Zeit des Königs Ahasveros wollte der hohe Staatsbeamte Haman die Juden aus dem Reich der Meder und Perser, das sich damals vom Nil bis zum Indus erstreckte, ausrotten. Der Gott Israels ließ jedoch seinem Volke Rettung widerfahren durch seine frommen Diener Esther und Mordechai (siehe Buch Esther).

Woran kann man erkennen, daß Mordechai fromm war?

Nun, das sieht man daran, daß er Haman, der wahrscheinlich Amalekiter war, keinen Respekt entgegenbrachte, obwohl jener ein sehr hoher Beamter des medo-persischen Reiches war und Ahasveros befohlen hatte, Haman zu huldigen.

Est 3,2 Und alle Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder; denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder.

Es war allerdings nicht so, daß Mordechai etwa die Majestät des Ahasveros nicht geachtet hätte, was man bei oberflächlicher Betrachtung schlußfolgern könnte, sondern es gab ein Gebot des Gottes Israels, der Mordechai’s Gott war, das höher zu achten war als das Gebot des Königs.

Daß Mordechai nicht nur ein Diener Gottes sondern im Grunde seines Herzens auch ein treuer Diener des Königs Ahasveros war, sieht man daran, daß er den König vor einem Attentat bewahrte:

Esther 2, 21-23 21 In jenen Tagen, als Mordechai im Tor des Königs saß, gerieten zwei Kämmerer des Königs, Bigtan und Teresch, die die Tür hüteten, in Zorn und trachteten danach, Hand an den König Ahasveros zu legen. 22 Als das Mordechai zu wissen bekam, sagte er es der Königin Ester und Ester sagte es dem König in Mordechais Namen. 23 Und als man nachforschte, wurde es als richtig befunden, und sie wurden beide an den Galgen gehängt. Und es wurde aufgezeichnet im Buch der täglichen Meldungen für den König.

Nichtsdestotrotz mußte und wollte Mordechai den Gehorsam gegenüber Gott über den Gehorsam gegenüber den König stellen, wenn es um den bösen Haman ging. Es war für Mordechai unmöglich, Haman so zu ehren, wie der König das wollte, denn dann hätte er seine Gottesfurcht verleugnet. Eben daran erkennen wir, daß Mordechai fromm war, denn er wußte, daß er ein großes Risiko einging, wenn er das Gebot des Königs übertrat. Mordechai ließ sich seinen Glauben wirklich etwas kosten.

Hi 32,22 Denn ich weiß nicht zu schmeicheln; sonst würde mich mein Schöpfer bald dahinraffen.

Apg 5,29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Was war nun so schlimm an Haman?

Das Schlimme an ihm war, daß er vermutlich ein Amalekiter war also ein Erzfeind des Volkes Gottes.

1Sam 15,33 Samuel aber sprach: Wie dein Schwert Frauen ihrer Kinder beraubt hat, so soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Frauen. Und Samuel hieb den Agag (König der Amalekiter; R. B.) in Stücke vor dem HERRN in Gilgal.

Est 8,5 und sprach: Gefällt es dem König und habe ich Gnade gefunden vor ihm, und dünkt es den König recht und gefalle ich ihm, so möge man die Schreiben mit den Anschlägen Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Agagiters, widerrufen, die er geschrieben hat, um die Juden umzubringen in allen Ländern des Königs.

Die Juden hatten den Befehl Gottes, die Amalekiter auszurotten, denn dieses ganze Volk war zu einer Bande von Räubern und Verbrechern degeneriert, die unschuldiges Blut vergossen. Man könnte sie vielleicht mit den heutigen Muslimen vergleichen, die die Erzfeinde der frommen Christen sind. Der Islam ist keine Religion, durch die man in eine Beziehung mit dem wahren Gott gelangen kann, der Himmel und Erde gemacht hat, sondern genau das Gegenteil davon. Der Islam ist Fanatismus in Reinstform, er macht aus seinen Anhängern Besessene. Wenn man den Koran liest, wird ganz deutlich, daß der Kern des ursprünglichen Islam nichts anderes ist als die Vernichtung oder Versklavung aller christlichen Völker. Der Islam ist also die Anti-Religion schlechthin. Ähnlich fanatisch wie die modernen Muslime müssen die alten Amalekiter gewesen sein, die das alte Volk Gottes, die Juden, vernichten wollten (das neue Volk Gottes ist die christliche Kirche). Es war ganz recht, daß der israelische Prophet Samuel Hackfleisch aus Agag (König der Amalekiter) machte, denn dieser war ein Massenmörder und hatte viel unschuldiges Blut vergossen, das Blut des Volkes Gottes.

5. Mose 25, 17-19 17 Denke daran (sagt Gott durch Mose zum Volk Israel; R. B.), was dir die Amalekiter taten auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zogt: 18 wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, alle die Schwachen, die hinter dir zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst, und wie sie Gott nicht fürchteten. 19 Wenn nun der HERR, dein Gott, dich vor allen deinen Feinden ringsumher zur Ruhe bringt im Lande, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, es einzunehmen, so sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter dem Himmel. Das vergiss nicht!

(Beachte: Zwischen den Versen aus Mose und den folgenden Versen aus Samuel  liegen mehrere Jahrhunderte, aber immer noch will der Gott Israels die Amalekiter vernichten; unglaublich, wie Gott jenes Volk hasste – sie mußten sittlich-moralisch wirklich völlig verkommen, heruntergekommen gewesen sein ähnlich wie die Leute von Sodom und Gomorrha)

1Sam 15,2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.

1Sam 15,3 So zieh nun hin (das sagte der Prophet Samuel zum israelischen König Saul; R. B.) und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

Achtung: Ich spreche hier keinen Bann über die Muslime aus. Ich will nur, daß wir zu einer Klarheit und Nüchternheit kommen, mit was für Menschen, mit welchem Schlag von Mensch wir es da zu tun haben; und wir sollten uns wirklich vor ihnen hüten und sehr wachsam sein. In anderen Ländern bringen sie die frommen, unschuldigen Christen erbarmungslos um oder versklaven sie – darüber sollten wir nicht länger hinweg-sehen. Auch die Ummah, die weltweite Gemeinschaft aller Muslime, ist im Grunde genommen nichts anderes als eine riesige, weltweite Verbrecherbande, die unter dem Deckmantel der Religion agiert, Böses tut. Ich würde alle Muslime, die in Deutschland leben, sofort in ihre Heimatländer zurückschicken – für so gefährlich halte ich sie.

Hauptteil

Zur Zeit des Ahasveros rettete Gott sein Volk auf wunderbare Weise.

Warum hat er dann den Holocaust nicht verhindert und Adolf Hitler und seinen Komplizen das getan, was er Haman getan hat, bevor sie so viele Juden töten konnten?

Die Frage ist einfach zu beantworten.

Die modernen Juden ermangeln frommer Diener Gottes, die ihr ganzes Leben zum Opfer geben für den Gott Israels. Sicherlich waren nicht alle Juden, die damals im medo-persischen Reich lebten persönlich fromm, aber zumindest Esther und Mordechai waren fromm. Ungefähr zu jenen Zeiten lebten auch Leute wie Daniel, Esra, Nehemia und andere. Mir ist nicht bekannt, daß es heute auch nur einen Juden gäbe, den man z. B. mit Daniel vergleichen könnte.

(bitte schlußfolgern Sie jetzt nicht, der Holocaust sei gerechtfertigt gewesen, weil eben zu unserer Zeit die Juden völlig vom Glauben an den Gott Israels abgefallen sind im Gegensatz zur Zeit des Ahasveros, wo es wenigstens noch ein paar fromme Juden gab – nein, der Holocaust war ein sehr, sehr schweres Verbrechen)

Sei es, wie es sei, Gott hat die Juden vor Adolf Hitler nicht gerettet, das ist eine, wenn auch bedauerliche, historische Tatsache.

Es ist allerhöchste Eisenbahn, daß nun endlich nach so langer Zeit die Juden Jesus von Nazareth als Messias annehmen und anerkennen. Die frommen Juden zur Zeit des Ahasveros glaubten schon an ihn, nur wußten sie vielleicht nicht, daß sein menschlicher Name Jesus sein würde. Im Gegensatz zu den heutigen Juden glaubten jene einfach dem, was auch im Buch Jesaja geschrieben steht, daß damals schon zur heiligen Schrift der Juden gehörte. Dieser Erlöser, von dem in Jesaja geschrieben steht, gab den alten, frommen Juden ein Leben, das nicht mit den Geboten der Thora, der fünf Bücher Mose, in Konflikt kam, ja dieser Erlöser selbst war ihr Leben und dieser Erlöser, der selbst der Geber des Gesetzes war, leitete sie. So hielten sie das Gesetz nicht nur, sondern erfüllten es sogar, denn der Sohn Gottes war in ihnen. Weil sie durch den Erlöser in Gott und mit Gott lebten, beschützte Gott sie auch vor dem bösen Haman und vernichtete ihn samt seiner Anhänger.

Lies Jesaja 53!

Ich glaube, viele moderne Juden haben das Problem, daß sie im Kreuzestod Jesu einen Beweis seiner Schwäche sehen, Jesus für einen traurigen, erbärmlichen, wehrlosen Schwächling halten.

1Kor 1,23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

Aber lieber Leser, falls Sie Jude sind, was mich sehr freuen würde, dann schauen Sie die Sache einmal genauer an. Historisch gesehen ist Jesus in einem gewissen Sinne gar nicht gestorben, das heißt er ist schon gestorben, aber historisch gesehen „im gleichen Moment“ wieder auferstanden (was sind drei Tage aus unserer Perspektive, die wir ca. 2000 Jahre später leben?). Stellen Sie sich ein Boxer vor, der einen Kinnhaken bekommt, einige Minuten bewußtlos daliegt, und dann wieder aufsteht – ähnliches widerfuhr historisch gesehen Jesus.

In gewisser Weise konnte man Jesus gar nicht wirklich töten. Natürlich war er wirklich tot, als er am Kreuz hing und im Grab lag, aber er stand nach „einigen“ Stunden wieder auf von den Toten – in dem Sinne war sein Tod nicht dem Tod eines Normalsterblichen vergleichbar, nichts endgültiges, denn wenn Sie oder ich heute sterben, werden wir sicherlich nicht so schnell wieder lebendig.

Kurz gesagt, Jesus ist und war nicht der sanftmütig-dämliche Schwächling, für den ihn die modernen Juden halten, sondern er vollbrachte einen heldenhafte Tat, indem er für uns ans Kreuz, in den Tod ging und dort unsere Sünde trug. Jesus war keineswegs zum hilflosen Spielball der Römer und des jüdischen Establishments geworden, die ihn töteten, sondern er ging ganz bewußt, kontrolliert und freiwillig diesen Weg – er ging diesen schweren Weg für uns! In Wirklichkeit war der Weg, den Jesus ging, ein Beweis seiner Stärke – der starke Erlöser, der starke Gott.

Militärisch gesehen sitzt das Volk Israel heute auf einem Pulverfaß, das ist jedem klar. Es ist umlagert von modernen „Amalekitern“ (die islamischen Staaten, islamische Bestien) und beim Rest der Welt einschließlich der USA können sie sich der Freundschaft auch nicht mehr sicher sein.

Würden die Juden heute noch Jesus von Nazareth als Messias annehmen und aner-kennen, dann würde er auch ihre Kriege führen und sie retten vor allen ihren Feinden. Er hat die Macht alle ihre Feinde in einem Nu, in einem Augenblick zu pulverisieren.

Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, EwigVater, Friede-Fürst;

Lk 1,71 dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, (das sagte Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, über Jesus)

Offb 19,11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,

Es ist interessant, daß die Juden beim Purimfest noch heute ihre Rettung durch den Gott Israels vor dem bösen Haman zur Zeit des Ahasveros feiern, trotz der Tatsache, daß Gott sie vor Adolf Hitler und seinen Komplizen nicht gerettet hat, trotz der historischen Tatsache des Holocaust. Das Purimfest könnte noch heute ein bleibender Segen und mehr als ein Fest sein für einen Juden, wenn er sich wirklich einmal die Frage stellen würde, warum Gott die Juden zur Zeit des Ahasveros gerettet hat, zur Zeit Adolf Hitlers aber nicht. Die Antwort auf diese Frage ist einfach die, wie oben schon erläutert, daß die Juden nach wie vor eines Erlösers (heute wissen wir, daß er Jesus heißt) ermangeln, der ihnen ein Leben schenken könnte, das Gott wohlgefällt. Noch immer versuchen sie das Gesetz der Thora aus eigener Kraft zu halten, was unmöglich ist, statt sich vom Gesetz von ihrer Schwäche (Sündhaftigkeit) überführen zu lassen und sich dann nach dem Erlöser auszustrecken, der in uns leben will, damit wir Gott wohlgefällig leben und so auch das Gesetz nicht nur halten, sondern sogar erfüllen. Wenn wir Frieden mit Gott haben, unser Leben wohlgefällig ist vor ihm, dann beschützt er uns auch vor unseren Feinden und so feiern wir nicht nur Purim, sondern es wird neu Wirklichkeit für uns nach so langer Zeit.

 

Hinweis

Dieser Beitrag steht auch in englischer Sprache zur Verfügung:

Siehe Queen Esther, Purim and the Holocaust

 

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Wie können wir den Klimawandel stoppen?

Dass wir uns gegenwärtig mitten in einem Klimawandel befinden und das Wetter nicht nur seine gewohnten Kapriolen schlägt, steht sicherlich außer Zweifel – bzw. wer wollte das noch bezweifeln (siehe globale Erwärmung).

Mit der Frage (die fälschlicherweise im Vordergrund steht), ob der Klimawandel vom Menschen bzw. durch die Menschheit verursacht wird, brauchen wir uns gar nicht zu beschäftigen.

Warum?

Gott könnte den Klimawandel jederzeit wieder rückgängig machen, egal ob er auf menschliche Einflüsse wie z. B die Emission gewaltiger Mengen von Treibhausgasen zurückzuführen ist oder natürliche Ursachen hat. Entscheidend kann für uns nicht die Frage sein, welche Ursachen der Klimawandel hat, sondern wie wir ihn sofort stoppen können (dies soll allerdings nicht heißen, dass es uninteressant wäre, sich mit der Frage nach den physikalischen Ursachen des Klimawandels zu beschäftigen; und aus rationaler Sicht scheint der Grund für den Klimawandel tatsächlich die Emission gewaltiger Mengen von Treibausgasen zu sein). Aufgrund der Vorsehung Gottes könnte sich ja z. B. die Strahlung verringern, die von der Sonne emittiert wird oder es könnten durch den Ausbruch eines riesigen Vulkans gewaltige Staubmengen in die Atmosphäre geschleudert werden, die bewirken würden, dass ein Teil der Sonnenstrahlung gar nicht auf der Erdoberfläche ankäme – und viele andere „Stellschrauben“ mag es geben, an denen Gott drehen könnte.

Es stellt sich die Frage, warum Gott eigentlich den Klimawandel zulässt bzw. zugelassen hat. Das ist die eigentlich interessante Frage.

Dass der Klimawandel gelinde gesagt schädlich ist, steht außer Zweifel, denn er führt zu Ernteausfällen, absterbenden Wäldern, Sinken des Grundwasserspiegels, Verstopfen der Kanalisation (siehe Anmerkung, unten), unerträglicher Hitze, Hochwasserschäden durch Starkregen, etc. Langfristig ist der Klimawandel sicherlich sogar auch existenziell bedrohlich für uns: Was machen, woher Trinkwasser nehmen, wenn das Grundwasser zur Neige geht?

Da der Klimawandel eindeutig schädlich ist, kann man ihn auch Strafe bzw. Gericht Gottes sehen.

Warum ist Gott zornig auf uns?

Aus folgenden Gründen:

  • Legalisierung sexueller Sünden (wilde Ehe, Ehebruch, Hurerei, Homosexualität, Sex mit Tieren, etc.) bis hin zur Legalisierung der Homo-Ehe
  • Legalisierung der Abtreibung bzw. mangelnder Schutz des ungeborenen Lebens (aus Gottes Sicht ist das Töten von Föten und Embryonen bzw. Kindern im Mutterleib Mord; abgesehen von ganz wenigen Sonderfällen vielleicht, was ich hier nicht diskutieren will)
  • Anbetung des Götzen Mammon (Materialismus)
  • Lästerung Gottes durch fehlende Dankbarkeit für sauberes Trinkwasser, gute Ernten, angenehmes Wetter, Abwesenheit von Seuchen, Abwesenheit von Krieg, öffentliche Ordnung (Abwesenheit von Anarchie), Abwesenheit von Ungeziefer (Ratten, Mäuse, Moskitos, Heuschreckenschwärme, Borkenkäferschwärme, Fruchtfliegen, etc.)
  • Nicht-Suchen des Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat
  • Lästerung Gottes durch Tolerierung bis hin zur Anerkennung jeglicher falscher, schädlicher Religion (z. B. Islam, Buddhismus, Hinduismus, evangelikaler Glaube, Bahai-Religion, etc.), die nicht auf dem Befund der Bibel fußt
  • Lästerung Gottes durch Ablehnung der Religion, die gemäß des Befundes der Bibel ist, das heißt Ablehnung des ursprünglichen Christentums

 

Nehmen wir mal an, es seien allein die von der Menschheit emittierten Treibhausgase für den Klimawandel verantwortlich – ich hielte es sogar durchaus für möglich, dass jene Treibhausgase tatsächlich eine große oder gar entscheidende Rolle spielen und Gott sie in seine Vorsehung mit einbezieht bzw. mit einbezogen hat:

Große Mengen an Treibhausgasen sind indirekt eine Folge der Sünde des Materialismus, der sich heute äußerst in Globalisierung bzw. Freihandel auf „Teufel komm‘ raus“ und Massentourismus.

Die Globalisierung bzw. der Freihandel beschert uns allen (wir sind ja alle Konsumenten) niedrigste Produktpreise. Allerdings müssen die Waren bzw. die Vorstufen der Waren über sehr weite Strecken transportiert werden (lange, internationale Wertschöpfungsketten), was zu hohen Emissionen an Abgasen führt (Frachtschiffe, Flugzeuge, LKWs, Bahn, etc.).

Trump setzt auf Nationalismus (Protektion) bzw. Verringerung von Freihandel – wenn dann die Preise in Amerika steigen, werden ihn die Yankees wieder abwählen. Die Masse der Amerikaner wird sich nicht solidarisch zeigen mit jenen Amerikanern, die durch Trump’s Politik einen Arbeitsplatz erhielten oder deren Arbeitsplatz durch Trump’s Politik erhalten wurde – das ist Materialismus: Man ist nicht bereit ein Minimum an eigenem Wohlstand zu opfern für das nackte Überleben anderer.

Die Gier nach billigen Gütern und Dienstleistungen ist eine Folge der Gottlosigkeit. Der Gottlose hat keinen innerlichen Frieden und muss ständig versuchen das durch Konsum jeglicher Art auszugleichen. Hierzu gehört auch der Massentourismus, der auch zur Emission gewaltiger Mengen von Treibhausgasen führt – wie idiotisch, Abgase, die durch die Verbrennung mehrerer Tonnen Kerosin entstehen (wenn man eine Flugreise annimmt), in die Luft zu pusten, nur um dann zwei Wochen fast sinnlos an einem Strand in Kalifornien in der Sonne zu brutzeln – wie unvorstellbar dumm und was für eine Verschwendung (ich habe übrigens nichts gegen jemand der eine sinnvolle Reise macht; der in dem Land, wo er hinfliegt, eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat).

Genauso entstehen natürlich auch gewaltige Mengen an Abgasen durch „sinnlose“ Reisen (reine Erholungsreisen) mit Auto, Bahn oder Schiff.

Ständig fliehen wir aus Deutschland, weil wir uns hier nicht (mehr) wohlfühlen und suchen das Paradies irgendwo anders. Der Grund aber, warum wir uns daheim nicht wohlfühlen, ist die Gottlosigkeit. Die Gottlosigkeit schafft einfach eine unbehagliche Atmosphäre. Wenn wir nicht so gottlos wären, hätten wir sicherlich vielmehr Muße und Geld, unsere Heimatstädte und Heimatdörfer zu verschönern. Deutschland hat (hatte?) im Vergleich mit vielen anderen Ländern ein nahezu perfektes Klima und an vielen Stellen eine wunderschöne Landschaft – Fernreisen für den bloßen Zweck der Erholung wären also gar nicht notwendig; aber es ist halt die dumpfe, muffige Atmosphäre bei uns (in anderen Ländern mag es ähnlich sein), die uns immer wieder veranlasst, ferne Länder aufzusuchen, wo dann die Leute um der Einnahmen willen, die ihnen der Tourismus beschert, freundlich zu uns sind – gespielte Freundlichkeit. Wären wir christlich, könnten wir  uns gegenseitig zu Hause an unserer echten Freundlichkeit ergötzen.

Schlussfolgerung

Mein Hauptpunkt ist ein metaphysischer: Nämlich dass Gott den Klimawandel rückgängig machen würde, wenn wir Buße tun würden über eine ganze Reihe schwerer Sünden (siehe Aufzählung, oben). Das Metaphysische dabei ist, dass ja rational oder verstandesmäßig kein Zusammenhang zu sehen ist zwischen unserer Sünde und dem Klimawandel (diesen Zusammenhang kann man nur im Glauben erfassen). Wenn wir jedoch speziell den Materialismus herausgreifen, können wir doch auch mit dem Verstand nachvollziehen, wie unsere Sünde den Klimawandel beeinflusst. Wenn wir Politiker wählen würden, die mehr eine kleinteilige, nationale Wirtschaft fördern würden, gäbe es viel weniger Abgase durch den globalen Transport, der durch globale Wertschöpfungsketten verursacht wird. Aber natürlich, langfristig würden wir dann solche Politiker wieder abwählen wegen steigender Preise, denn eine kleinteilige, nationale Wirtschaft führt nun mal zu höheren Preisen. Der Preis, den wir für eine Verringerung der Abgasmengen zu zahlen hätten. wären tatsächlich höhere Produktpreise. Wenn wir ein wenig christlicher wären, könnten wir es aber locker aushalten, ein bisschen weniger zu konsumieren – mein Gott! Es ist also an der Zeit, dass wir uns dem Christentum wieder mehr zuwenden, denn der Geist Christi und Gottes, der Geist des Lebens, ist es, der dem Menschen eine tiefe, innerliche Zufriedenheit schenkt.

Die ganze Misere fördern wir noch zusätzlich, indem wir Aktien kaufen, denn dies führt dazu, dass immer größere „Monster-Betriebe“ entstehen und die Produktion immer zentraler wird, was zu hohen Abgasemissionen durch den Transport der Produkte und deren Vorstufen führt. Gewarnt sei hier besonders vor Pensionsfonds, denn diese kaufen riesige Aktienpakete. Haben sie genügend Aktien eines Unternehmens, können sie Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen: mehr Arbeitsleistung der Arbeiter bei geringerem Lohn; nur so lässt sich die Rendite bzw. der Profit erhöhen und somit die Zahlungen an die Rentner, die Beiträge an die Pensionsfonds gezahlt haben.

Der fromme Mensch sollte keine Aktien kaufen, auch keine Beiträge an Pensionsfonds zahlen, sondern die christliche Kirche unterstützen durch Spenden – starke Kirche, starke Heimat, weniger Abgase.

Weiter:

Dass jemand preisgünstige Produkte kauft bzw. kaufen will, dagegen kann man grundsätzlich nichts sagen bzw. es wäre sogar töricht, für ein Produkt einen höheren Preis zu zahlen, wenn man es auch  billiger haben könnte.

Das Dümmste, was es gibt, ist, wenn Politiker Verbraucher auffordern, Produkte zu kaufen, die etwas teurer sind, weil sie z. B. regional hergestellt wurden. Das kann man von keinem normalen Menschen verlangen – nein, der normale Mensch kauft immer das preisgünstigste Produkt. Der gute, kompetente Politiker muss dafür sorgen, dass Billig-Produkte gar nicht auf den Markt kommen, denn dann kann man sie gar nicht kaufen. Dies geht z. B. durch Einschränkung von Freihandel (Zölle, nationale Normen, Einfuhrverbote, Verteuerung des Transports über ewig lange Strecken durch Maut, sonstige Handelshemmnisse), Verbot von Pensionsfonds, Förderung der heimischen Wirtschaft (Ausbildung von Fachkräften, Förderung der Herstellung von hochwertigen Produkten, die nicht oder nur teilweise maschinell hergestellt werden können).

Das Problem dabei ist nur der Übergang von einer Phase niedriger Preise auf eine Phase höherer Preise, denn dann wählen wir dummerweise die Politiker wieder ab, deren Politik zu höheren Preisen geführt hat.

 

 

Anmerkung

Die Kanalisation funktioniert nicht ohne genügend Regen. Bei zu wenig Regen bleiben einfach unsere Fäkalien und sonstiger Dreck in den Kanalrohren liegen, werden nicht weggeschwemmt. Es klingt zunächst idiotisch, aber lange Trockenheiten führen zu Überschwemmungen, denn durch die verstopfte Kanalisation kann bei einem Starkregenereignis nach einer Trockenheit das Wasser nicht oder nicht schnell genug abfließen. Weiter muss man auch an die explosionsartige Vermehrung gefährlicher Krankheitserreger in dem stinkenden Morast „da unten“ denken – sicherlich auch ein Gefahrenmoment.

 

Siehe auch:

Die USA werden von Schurken regiert oder der Superkapitalismus

 

 

 

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Die Lösung des Nahostkonflikts durch Wahrheit: Das moderne Israel ist nur ein Retortenstaat, nicht von Gott gegründet

Gänzlich unerträglich ist die Lage auf dem Territorium, das sowohl die Israelis als auch die Palästinenser für sich beanspruchen. Weder den Israelis noch den Palästinensern kann es länger zugemutet werden, sich in einem permanenten bürgerkriegsähnlichen Zustand zu befinden – das muss schnellstmöglich beendet werden.

Mit der Zerstörung des Tempels durch die Römer 70 nach Christus begann die Zerstörung des alten Staates Israel (die Einschränkung der Nationalstaatlichkeit der Juden begann allerdings schon 37 vor Christus, als Herodes der Große die Regierung übernahm; Herodes war kein richtiger Jude und außerdem ein Vasall der Römer, vertrat also nicht vorrangig die Interessen der Juden, wie es ein loyaler Regent tun sollte).

Aus christlicher Sicht war die endgültige Zerstörung der Nationalstaatlichkeit der Juden durch die Zerstörung des Staates Israel durch die Römer ein Gericht Gottes über sie, weil sie mehrheitlich Jesus von Nazareth nicht als ihren Messias angenommen haben.

Lukas 19, 41-44 41 Und als er (Jesus; R. B.) nahe hinzukam, sah er die Stadt (Jerusalem; R. B.) und weinte über sie 42 und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient (das Evangelium von Jesus; R. B.)! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es wird eine Zeit über dich kommen, da werden deine Feinde (die Römer; R. B.) um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und von allen Seiten bedrängen 44 und werden dich dem Erdboden gleichmachen samt deinen Kindern in dir und keinen Stein auf dem andern lassen in dir, weil du die Zeit nicht erkannt hast, in der du heimgesucht worden bist (die „Heimsuchung Israels“ war die Menschwerdung des Gottes Israels in Jesus Christus; der Gott Israels besuchte sein Volk in der Person Jesu Christi; R. B.).

Lukas 21, 20-24 20 Wenn ihr aber sehen werdet, dass Jerusalem von einem Heer (römische Legionen; R. B.) belagert wird, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe herbeigekommen ist. 21 Alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe ins Gebirge, und wer in der Stadt ist, gehe hinaus, und wer auf dem Lande ist, komme nicht herein. 22 Denn das sind die Tage der Vergeltung (Gottes Vergeltung für die Ablehnung Jesu bzw. des Evangeliums von Jesus; R. B.), dass erfüllt werde alles, was geschrieben ist. 23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen, 24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden (die „Zeit der Heiden“ dauert gegenwärtig noch an, scheint aber allmählich zu Ende zu gehen, da es fast nur noch geistlich tote (Heiden-)Christen gibt – den Zustand einer Menschheit ohne Zeugnis von Gott, das heißt ohne lebendige, heidenchristliche Kirche, wird Gott nicht lange dulden und bald sein altes Volk, die Juden, wieder erwecken; siehe Auslegung Offenbarung 11, 1-14; R. B.) erfüllt sind.

Matthäus 23, 37-39 37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, »euer Haus soll euch wüst gelassen werden« (Jeremia 22,5; Psalm 69,26). 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

„Kam Gottes Gericht (die Zerstreuung der Juden) im Jahre 1948 (Gründung des Staates Israel) zum Ende? Ist nicht die Heimkehr der Juden ins gelobte Land und somit die Erlösung vom Leid der Staatenlosigkeit ein Beweis dafür, dass Gottes Zorn (nachdem er 1878 Jahre lang gewährt hatte) erloschen ist?“, könnte man fragen.

Zur Zeit der Vorbereitung der Gründung des neuen (modernen) Staates Israel spielte das British Empire eine ähnliche Rolle wie das römische Reich zur Zeit des alten Staates Israel. Allerdings verlor des British Empire während des ersten und des zweiten Weltkriegs seine Vormachtstellung in der Welt und gab diese an die USA ab (siehe Die USA und der Aufstieg zur Weltmacht). Die gegenwärtige Schutzmacht des Staates Israel sind die USA. Ohne den Beistand der USA wäre Israel (militärisch) verloren (diese Aussage ist gültig, solange sie nicht wieder den Schutz des Gottes Israels erlangt haben).

Man könnte auf folgende Idee kommen, es wäre naheliegend, Folgendes zu behaupten:

„Genauso wie Gott den alten Staat Israel durch die Römer zerstört hat, hat er ihn durch die Briten wieder aufgerichtet und erhält ihn durch die Amerikaner.“

In diesem Zusammenhang müssen wir uns der Tatsache vergewissern, dass Israel heute nicht wirklich Herr ist im eigenen Hause. Wenn die Israelis bzw. Juden wirklich Herr wären im eigenen Haus, das heißt wenn Israel wirklich ein vollkommen souveräner Staat wäre, würden sie die Palästinenser „einfach“ aus dem Land werfen und es gäbe keine Konflikte mehr. Die Israelis müssen jedoch Rücksicht nehmen auf ihre Schutzmacht, die USA. Um keinen Konflikt mit den USA zu riskieren, geht man „nur“ rechtsstaatlich mit den Palästinensern um, das heißt man geht nur gegen sie vor, wenn sie gegen irgendwelche Gesetze des Staates Israel verstoßen, wobei die israelischen Gesetze natürlich westlichen Standards genügen.

Wie man so schön sagt, ist das Gute immer der Feind des Besten. Man mag es als gut betrachten, dass die Juden wieder ein eigenes Land, einen eigenen Staat haben. Aber, wie gesagt, strenggenommen haben die Juden nur scheinbar wieder einen eigenen Staat bzw. ihre Nationalstaatlichkeit zurückgewonnen. Ihre Nationalstaatlichkeit hätten die Juden nur dann wirklich bzw. vollständig zurückgewonnen, wenn sie unabhängig von den USA bzw. von der westlichen Staatengemeinschaft, die unter der informellen Führung der USA steht, agieren könnten. Das gegenwärtige israelische Establishment scheint sich aber mit dem „Guten“ (beschränkte Nationalstaatlichkeit Israels wegen Gängelung durch die USA) zufrieden zugeben, was gleichbedeutend damit ist, nicht das Beste (volle, uneingeschränkte Nationalstaatlichkeit, Freiheit, Unabhängigkeit Israels) für Israel zu erstreben bzw. zu suchen.

Die Aussage „Genauso wie Gott den alten Staat Israel durch die Römer zerstört hat, hat er ihn durch die Briten wieder aufgerichtet und erhält ihn durch die Amerikaner“ könnte man dann so stehen lassen, wenn Israel wieder voll und ganz souverän wäre. Da aber Israel kein wirklich souveräner Staat ist, kann man auf keinen Fall davon sprechen, der Staat Israel, so wie er vor 37 v. Chr. bestand, sei wiederhergestellt worden. Dies ist eine Lüge und damit muss gründlich aufgeräumt werden. Das heutige, moderne Israel ist nichts weiter als eine billige Hollywood-Replik des alten Israel – Israel ist sozusagen ein Show-Staat, eine Disney-Inszenierung – wobei nicht Gott, der Gründer des alten (Original-)Israel, die Replik erstellt hat, sondern die Briten; erhalten wird die Replik von den Amerikanern. Eine weitere Lüge, mit der aufgeräumt werden muss, ist, Gott habe die Juden ins gelobte bzw. verheißene Land zurückgeführt (wie er sie früher heraus aus dem Sklavenhaus Ägypten ins verheißene Land geführt habe) – das ist totaler Unsinn. Nein, nein, Israel existiert nur von Amerika’s Gnaden und ihre Rückkehr ermöglichten die Briten.

Was in Wirklichkeit wiederhergestellt wurde – nicht von Gott, sondern von den Briten – ist dem Israel in der Zeit von 37 v. Chr. bis 70 n. Chr. ähnlich bzw. zu vergleichen, wobei man sogar noch die Tempelfrage (siehe unten) und das Palästinenserproblem ausklammern muss, um wirklich von einer Ähnlichkeit sprechen zu können bzw. einen Vergleich machen zu können. In der Zeit von 37 v. Chr. bis 70 n. Chr. wurden die Juden zwar auch nicht von Leuten regiert, die loyal ihre Interessen vertraten, aber sie hatten wenigstens noch ihr Zentralheiligtum, den Tempel, und mussten sich nicht mit einem grausamen, inneren Feind, wie sie ihn heute in den Palästinensern haben, herumschlagen. Es sind also mehrere Dinge nicht befriedigend: Nicht Gott hat die Juden zurückgeführt und außerdem ist der modernen Staat Israel an sich nicht das, was man sich eigentlich wünschen würde.

Spirituell gesehen sieht es so aus:

Der Gott Israels ist nach wie vor zornig auf sein altes Volk (in einem gewissen Sinne sind die Juden noch immer Gottes Volk trotz der Tatsache, dass die christliche Kirche heute das eigentliche bzw. geistliche Volk Gottes ist, denn Paulus schreibt in Römer 11, 29: „Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen“), die Juden bzw. Israelis. Bis zum heutigen Tag verleugnen sie, dass Jesus von Nazareth ihr Messias ist, und das erregt Gottes Zorn.

Jemand könnte argumentieren, Gottes Zorn mit den Juden sei doch offensichtlich zu Ende, sei erloschen, denn die Juden hätten wieder einen eigenen Staat, Gott habe sie mittels der Briten wieder ins verheißene Land zurückgeführt und erhalte sie dort durch die Amerikaner. Wie oben erläutert, ist diese Argumentation aber fadenscheinig.

Die Juden hatten viel zu leiden während ihrer rund 1900jährigen Staatenlosigkeit (Staatenlosigkeit ist ein Leid an sich selbst). Von diesem Leid sind die Juden nun zwar erlöst. Mit der Gründung des modernen Israel ist aber nichts anderes passiert, als dass dieses Leid abgelöst wurde durch ein neues Leid: Die Geisel der Palästinenser. Nach wie vor genießen die Juden nicht wirklich den Wohlstand des Landfriedens eines wirklich souveränen Staates. Klartext: Gottes Zorn ist weiter auf den Juden und kommt zum Ausdruck in dem Konflikt mit den Palästinensern, der Jahr für Jahr einen hohen jüdischen Blutzoll fordert (ganz abgesehen von den gewaltigen Ausgaben des israelischen Staates für Sicherheitsmaßnahmen, die der israelische Normalbürger durch Steuern auf seinen hart erarbeiteten Lohn finanzieren muss). Wenn in Deutschland so viele Anschläge passieren würden wie in Israel, würde man wahrscheinlich von Anarchie und einem Zusammenbruch der staatlichen Ordnung bzw. des Rechtsstaats sprechen – aber das muten das jüdische Establishment und die USA den Juden als „Normalzustand“ zu.

Weiter:

Wenn wir uns den Staat Israel anschauen, müssen wir uns eingestehen, dass das eigentlich kein jüdischer Staat (Jewish state) ist, sondern eine westliche Demokratie (jene, die von einem jüdischen Staat reden, lügen daran) mit jüdischem Anstrich. Die vorherrschende, alles überlagernde Religion des modernen Staates Israel ist wie die „Religion“ aller westlichen Staaten die sogenannte Aufklärung. Von einem jüdischen Staat dürfte man eigentlich nur dann reden, wenn das Judentum die allgemeine Religion des Landes wäre (man darf sich nicht davon täuschen lassen, dass viele Israelis in dem aufgeklärten Israel tatsächlich das Judentum praktizieren – der eine mehr, der andere weniger streng, denn jederzeit könnte, wenn er oder sie wollte, heute ein Israeli zum Islam konvertieren, zum Christentum, zum Atheismus, etc. und könnte deswegen trotzdem unbehelligt und gesellschaftlich voll integriert in Israel leben – das ist eben die aufklärerische Toleranz. Weiterhin ist es sicherlich so, dass das Judentum, das heute von einem Durchschnittsisraeli praktiziert wird, sicherlich ein aufklärerisch verzerrtes Judentum ist, das mit dem Original-Judentum nur noch wenig zu tun hat.

Wenn in Israel ein reines Judentum praktiziert würde, nicht überlagert von der Aufklärung, dann würde sich eine Jude, der zum Islam oder zum Christentum oder zum Atheismus oder zu sonst etwas konvertiert, damit aus der Gesellschaft herauskatapultieren bzw. an den äußersten Rand der Gesellschaft begeben.

Die Juden könnten erst dann behaupten, Gott habe sie wieder in ihr Land zurückgeführt bzw. Gott habe den Staat Israel wieder hergestellt, wenn sie mehrheitlich und ohne Überlagerung durch die Aufklärung auch Gottes Religion (das wahre Judentum = Christentum) praktizieren würden. Bis das nicht geschieht, sind sie nichts weiter als ein amerikanischer Vasallenstaat auf dem Territorium des alten, freien Israel; genauso wie die Bundesrepublik Deutschland nichts weiter ist als ein amerikanisches Gewerbegebiet auf dem Territorium des alten, freien Deutschland. Eins muss man den Amerikanern lassen, dass sie wenigstens offen und ehrlich von ihrer Zivilreligion (civil religion) reden, ein entsprechendes Wort in ihrem Wortschatz haben  – das tun weder die Juden noch die Deutschen, obwohl es das bei ihnen/uns genauso wie bei den Amerikanern gibt. Im Grunde genommen hat die ganze westliche Welt die „amerikanische Religion“ – nur geben das Wenige offen zu.

„Was ist die Religion Gottes?“

Das wahre Judentum ist das Christentum (das Christentum ist gemäß der korrekten Auslegung des Alten Testamentes (siehe unten), nicht nur des Neuen Testamentes), denn es führt zur Beschneidung des Herzens, was wesentlich mehr ist als die Beschneidung des männlichen Gliedes. Der Mensch, der ein beschnittenes Herz hat, kann wirklich so leben, dass es Gott wohlgefällt. Die Beschneidung des Herzens geschieht durch die sakramentale Taufe (siehe unten) einschließlich Kindertaufe, die neue Geburt aus Wasser und Geist (natürlich muss die Buße und der persönliche Glaube hinzukommen, damit die Beschneidung des Herzen bzw. Taufe bzw. neue Geburt ihre Wirksamkeit im alltäglichen Leben entfalten kann).

Die Konversion der Juden zum Christentum würde ihnen nichts anderes bringen bzw. nicht weniger einbringen als die wirkliche nationalstaatliche Unabhängig, Freiheit und Souveränität neben dem spirituellen Gewinn des ewigen Heils für jeden einzelnen Juden (insofern er durch die Kraft der wahren Beschneidung im alltäglichen Leben seine Sündhaftigkeit überwinden würde, was das Bewahren des Glaubens bedeuten würde).

Würden die Juden zum Christentum konvertieren, würde sich der Gott Israels auf ihre Seite stellen und auch ihre militärischen Angelegenheiten regeln. Sie bräuchten keinerlei militärische Unterstützung mehr durch die USA bzw. selbst wenn die USA sogar ihr Feind werden würde, könnten sie dem völligen gelassen und entspannt entgegensehen. Sobald die Völkergemeinschaft unter der informellen Leitung der USA Israel militärisch angreifen wird, wird Jesus in der Gestalt Gottes (!) erscheinen und alle Angreifer pulverisieren bzw. vaporisieren.

Wie kann Israel’s großer Freund, die USA, zu seinem Feind werden, und dazu noch die ganze Völkergemeinschaft?

Im Laufe der nächsten Jahre wird die Welt so antichristlich werden, dass sie ein komplett christliches Land, nämlich das zum Christentum konvertierte Israel, nicht mehr wird ertragen können; ein christliches Israel wird man umgehend auszulöschen suchen.

Übrigens war es völkerrechtlich gesehen ein Verbrechen, die Juden wieder in Palästina anzusiedeln (dies sage ich trotz der Tatsache, dass ich ein Feind des Islam bin und den Palästinensern sehr reserviert gegenüberstehe wie auch allen andere Muslimen). Die Besiedlung Palästinas durch muslimische Araber war mittlerweile (als die Gründung des modernen Staates Israel vorbereitet wurde) Geschichte geworden. Diese geschichtliche Entwicklung hätte man einfach anerkennen bzw. hinnehmen sollen und sagen: „Palästina gehört den Palästinensern und die Juden haben dort nichts zu suchen“ (siehe Anmerkung, unten). Natürlich hängt der Anspruch der Palästinenser auf Palästina mit der verbrecherischen islamischen Expansion zusammen (ohne die islamische Expansion wären die Palästinenser nie nach Palästina gekommen). Aber da könnte genauso heute einer sagen, wir müssen gegen die Türkei Krieg führen, denn das Territorium der Türkei war früher christlich (oströmisches Reich). Natürlich war auch die Eroberung des von Christen bewohnten Territoriums durch die Türken, das wir heute Türkei nennen, ein Verbrechen – aber dass die Türkei heute den Türken gehört ist Geschichte geworden und als unabänderliches Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung hinzunehmen trotz der Tatsache, dass die Eroberung des christlichen Territoriums durch die Türken ein Verbrechen war (neue Kriege bewirken ja nur wieder neu das Vergießen von (juristisch unschuldigem) Menschenblut).

Erklärung:

Für Gott ist jeder Mensch wertvoll, auch ein Nicht-Christ, denn jeder Nicht-Christ ist die Vorstufe eines Christen., ein potentieller Christ (durch Buße, Glaube und Taufe kann aus jedem Menschen ein Christ werden). Das gilt sogar für Muslime, obwohl sich bisher in der Geschichte tatsächlich fast keine Muslime zum Christentum bekehrt haben – der Islam ist wirklich extremster Fanatismus, Fanatismus in Reinstform, der den Menschen komplett bindet, knechtet und fesselt. Wenn man heute die Türkei angreifen würde, um sie wieder christlich zu besiedeln, würde man nicht das Werk Gottes tun (trotz der Tatsache, dass die Eroberung durch die Türken ein Verbrechen war), sondern das Werk des Teufels, der ein Mörder und Seelenmörder ist. Christlich wäre es im Gegensatz dazu, die geschichtliche Entwicklung so hinzunehmen, wie sie nun einmal ist und Verträge mit der türkischen Regierung abzuschließen, die christliche Mission in der Türkei ermöglichen, und dass Missionare durch die türkische Regierung vor fanatischen Muslimen geschützt würden. Bei solchen Verhandlungen könnte man die Türkei auf ihre wirtschaftlichen Interessen hinweisen. Wie wir alle wissen, hängt doch die ganze islamische Welt am Tropf des Westens. Was können sie eigentlich selbst herstellen? Es läge also im ureigensten Interesse der Türken und aller anderen Muslime, christliche Mission zuzulassen.

Eine interessante Frage:

Was würde aus den Palästinensern werden, wenn die Juden Israels zum Christentum konvertieren?

„Sollen dann die christlichen Juden bzw. Judenchristen (siehe unten) aus (falschverstandener) christlicher Liebe aus Israel wegziehen und das Land den Palästinensern überlassen?“

Nein, keinesfalls; es war zwar ein schwerer Fehler, die Juden in Palästina anzusiedeln, aber das ist mittlerweile auch schon wieder Geschichte und somit als unabänderliches Faktum hinzunehmen. Es wäre nicht im Sinne Gottes, den Juden das schwere Leid einer Emigration aus Palästina heraus zuzumuten. Die Juden bräuchten dies auch nicht selbst sich selbst zuzumuten. Da müssten sich nun die Palästinenser kooperativ zeigen. Das werden sie aber sicher nicht tun, da sie durch den Islam fanatisiert sind – noch mehr als Juden hassen Muslime Christen einschließlich Judenchristen. Die christlichen Juden müssten dann den Hass ihrer palästinensischen Mitbürger ertragen gemäß der Bergpredigt (was allerdings staatliche Ordnungsmaßnahmen gegen die Palästinenser, falls sie es zu weit treiben würden, nicht ausschließen würde). Mit Sicherheit würde Gott die Palästinenser, die sich nicht auch wie die Juden zum Christentum bekehren wollten, züchtigen, und zwar durch Krankheiten bis zum Tod von Angehörigen (Gott würde für die Juden gegen innere Feinde kämpfen genauso wie gegen äußere). Das lesen wir im Neuen Testament, wie Gott diejenigen Juden zur Zeit Jesu und Johannes des Täufers gezüchtigt hat durch Krankheiten, die nicht die Botschaft Johannes des Täufers annehmen wollten, der sie zur Buße rief und ihnen sagte, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen würde, nämlich an Jesus. Gott würde mit den Palästinensern ähnlich verfahren wie mit den „sturen“ Juden zur Zeit Jesu und Johannes des Täufers. Mit Gottes Hilfe wären die Palästinenser für die christliche Juden relativ einfach zu regieren und Gott würde sicherlich auch ihre Schwänze erschlaffen lassen und ihre Gebärmuttern verschließen (ich weiß, klingt sehr derb, ist aber Sprachgebrauch der Bibel), sodass die (christlichen) Juden die Bevölkerungsmehrheit stellen würden. Die christlichen Juden würden den Palästinensern weder eine Zwangsbekehrung noch eine Zwangstaufe zumuten, denn das wäre nicht in Sinne der Bergpredigt, dem Wort von der Geduld. Wir Christen sollen geduldig sein mit den Menschen, die wir missioniert haben, die sich aber nicht gleich bekehren wollen – keinesfalls sollen wir sie als „Ungläubige“ diskriminieren bzw. sie beleidigen, ihnen zürnen und sie verfluchen (trotzdem begegnen wir Muslimen mit einer gewissen Reserviertheit, weil sie einen Mörder, Mohammed, als Propheten Gottes verehren, was intellektueller Selbstmord ist und wodurch sie sich aus der zivilisierten Welt ausschließen). Das Wort der Wahrheit, das Evangelium, kommt nie allein, sondern immer zusammen mit dem Wort von der Geduld, der Bergpredigt – beides bildet eine unzertrennliche Einheit. Diese Geduld ähnelt äußerlich ein bisschen der Toleranz der Aufklärung, ist aber doch etwas ganz anderes, wenn man genau hinschaut und versteht, worum es bei der Bergpredigt geht. Die Toleranz (Geduld) der Aufklärung führt in den Tod (da sie den Menschen auf seinem Irrweg belässt), die Geduld der Bergpredigt führt zum Leben, da Gott an jenen wirkt (sie vom falschen Weg abzubringen sucht), mit denen man Geduld hat.

Offenbarung 9, 19 Denn die Kraft der Rosse (Muslime; R. B) war in ihrem Maul (Irrlehre Islam; R. B.) und in ihren Schwänzen (die Schwänze der Muslime; R. B.); denn ihre Schwänze waren den Schlangen gleich und hatten Häupter, und mit denen taten sie Schaden.

 

Anmerkung

Die Verheißungen Gottes für die Juden bezüglich des Territoriums Israel aus dem Alten Testament gelten natürlich nur für ein frommes, das heißt heute: christliches Israel. Schon immer drohte Gott den Juden damit, sie in die Hand ihrer Feinde zu geben, wenn sie nicht fromm wären. Die heutigen Juden sind nicht fromm, weil sie das Christentum bzw. Jesus von Nazareth ablehnen. So lange sie darin verharren, haben sie keinen Rechtsanspruch auf ihr altes Territorium  bzw. Gott steht nicht hinter ihnen, wenn sie darauf pochen, ihr Territorium wäre das in ihrer heiligen Schrift, der hebräischen Bibel, dem Alten Testament, dem Tanach, festgelegte Territorium. Nein, nein, sie sind heute nur aufgrund von Amerika’s Gnaden auf ihrem alten Territorium – das kommt nicht in dem Sinne vom dem Herrn, dem Gott Israels. Im Grunde genommen ist das heutige Israel nichts weiter als der 51. Bundesstaat der USA auf dem Gebiet des alten Israel (die Bundesrepublik Deutschland ist der 52. Staat der USA auf dem Gebiet des alten, freien Deutschland).

 

 

Ergänzung

Israel’s Nationalstaatlichkeit ist heute ähnlich eingeschränkt wie in der Zeit von 37 vor Christus (Machtübernahme durch Herodes den Großen) bis 70 nach Christus (endgültiger Verlust der Nationalstaatlichkeit durch die Zerstörung des Staates Israel). Benjamin Netanyahu ist zwar ein waschechter Jude (biologisch gesehen), aber ähnlich wie Herodes ein Vasall – nur nicht der Römer, sondern der Amerikaner. Was den Landfrieden betrifft, ist die Situation heute sogar schlechter als zwischen 37 vor Christus und 70 nach Christus. Damals mussten sich die Juden zwar mit Regenten zufriedengeben, die nicht aus ihren eigenen Reihen stammten, aber sie mussten sich nicht innerhalb ihrer Landesgrenzen mit einem Volk herumschlagen, dass ihnen feindlich gesinnt war und nichts als den Tod wünschte.

Benjamin Netanyahu

Natürlich ist Benjamin Netanjahu nur biologisch gesehen ein waschechter Jude, denn seine Weltanschauung bzw. Religion ist die Aufklärung bzw. die Aufklärung überlagert seinen ursprünglichen Glauben, das Judentum.

Die alttestamentlichen Zusagen bezüglich des Territoriums Israels

Zum Beispiel:

2. Mose 23, 31 Und ich will deine Grenze festsetzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Euphratstrom. Denn ich will dir in deine Hand geben die Bewohner des Landes, dass du sie ausstoßen sollst vor dir her.

Aber:

2. Mose 20-23 20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir (das Volk Israel; R. B.) her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. 21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist. 22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein. 23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern (Amoriter, Hetiter, Perisiter, etc. waren die Ureinwohner Palästinas, bevor sie von Israel vertrieben wurden; R. B.), und ich will sie vertilgen.

5. Mose 28, 15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des Herrn, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:

.

.

.

5. Mose 28, 25 Der Herr wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden.

Gott setzt sich also nur dann für die Rechte seines Volkes ein, wenn es ihm auch gehorsam ist, denn Gehorsam bedeutet letztendlich Glaube, wie wir von Dietrich Bonhoeffer wissen. Ein ungehorsames Volk ist somit auch ein ungläubiges Volk, egal was man mit den Lippen bekennten mag.

 

Paulus schreibt zwar im Römerbrief das Folgende über die Juden (siehe besonders das rot Hervorgehobene):

Römer 9, 3-5 3 Ich (Paulus; R. B.) selber wünschte, verflucht und von Christus getrennt zu sein für meine Brüder (die Juden; R. B.), die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch, 4 die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen, 5 denen auch die Väter gehören und aus denen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.

und

Römer 11, 25-29 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.

Paulus macht ganz klar, dass die Juden noch immer Gottes Volk sind. Allerdings ist Gott bis zum heutigen Tag (16. Juli 2018) zornig auf sein Volk, weil sie nicht Jesus von Nazareth als ihrem Messias annehmen. Die Juden wären dann wirkliche Juden, wenn sie an einen Erlöser glauben würden, denn das ist auch die Lehre auf der Grundlage des Befundes des Alten Testamentes (Hebräische Bibel, Tanach). Solange die Juden nicht Jesus von Nazareth als Messias annehmen, verharren sie im Unglauben, sind sie sozusagen ungläubig.

Römer 9, 8 Das heißt: Nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind (biologische Nachkommen Jakobs; R. B.); sondern nur die Kinder der Verheißung (Juden, die an den Erlöser Jesus glauben; R. B.) werden zur Nachkommenschaft gerechnet.

Kurz gesagt: Gott ist gegenwärtig nicht bereit, den Juden den Rücken zu stärken bzw. sie wieder in ihre Rechte einzusetzen, weil sie Jesus von Nazareth und somit den Gott Israels selbst verleugnen. Das heutige Judentum, das heißt was heute im Allgemeinen unter Judentum verstanden wird, entspricht einer falschen Auslegung des Alten Testamentes. Legt man das Alte Testament richtig aus, kommt man zum Christentum und somit ist das Christentum das wahre Judentum. Wenn also die Juden sich zum Christentum bekehren werden, wird Gott sie wieder in ihre Rechte einsetzen und auch Krieg gegen ihre Feinde führen (innere Feinde wie Palästinenser und äußere Feinde wie zukünftig die Amerikaner und die ganze Völkergemeinschaft).

 

Zusammenfassung

Die Lösung des Nahostkonflikts bestände also einfach in der Bekehrung der Juden zum Christentum, denn dann würde der Allmächtige sich der ganzen Sache annehmen – und wer will IHM widerstehen: seiner Macht, seiner Weisheit?

Ich wiederhole: Selbstverständlich würden die Palästinenser sich bei einer Bekehrung der Juden zum Christentum zunächst ins Fäustchen lachen und denken, sie hätten nun leichtes Spiel mit diesen „dämlichen“ (wehrlosen) (Juden-)Christen – aber Gott würde die Palästinenser ziemlich schnell eines Besseren belehren und sie züchtigen mit Krankheit und Tod.

 

Erklärung schwieriger Begriffe des obigen Textes

 

Was ist ein Heidenchrist?

Ein Heidenchrist ist ein Heide, der an Jesus Christus glaubt.

 

Was ist ein Heide?

Eine Heide ist ein Nicht-Jude.

 

Was ist ein Jude?

Ein biologischer Nachkomme des Patriarchen Jakob.

 

Worum geht es bei der Tempelfrage?

Die Juden können ihren Tempel nicht wieder aufbauen, weil es sonst zu einem äußerst schweren Konflikt mit den Palästinensern und der ganzen muslimischen Welt käme (siehe Streit um den Tempelberg).

Aus christlicher Sicht: Würden die Juden es trotz des Widerstandes der Muslime schaffen, den Tempel wieder aufzubauen, würde aber die Herrlichkeit Gottes darin nicht einziehen, denn Gott hat einen neuen Tempel: die christliche Kirche. So ein Tempel, wäre er auch noch so schön und originalgetreu, wäre nichts anderes als ein billiger Hollywood-Abklatsch des originalen Tempels; er würde der Gegenwart Gottes ermangeln, auf die allein es ankommt.

Es ist ganz klar, dass man von einer Wiederherstellung des alten Israel nur dann reden könnte, wenn auch der Tempel wieder aufgebaut würde. Da aber seit kurz nach der Zeitenwende Gottes Tempel nicht mehr aus Steinen besteht, sondern aus lebendigen Steinen, das heißt Menschen, müssten praktisch die Juden zum Christentum konvertieren, um wieder einen Tempel zu haben. Der Tempel wären dann sie selbst, die judenchristliche Kirche.

 

Was ist das Alte Testament?

Das Alte Testament (AT) ist der Teil der Bibel, der schon vor Christi Geburt existierte. Nach Christus entstand das Neue Testament (NT). Die Bibel besteht aus AT und NT. Interessant ist, dass das AT sowohl heilige Schrift für die Juden als auch für die Christen ist. Wenn also die christliche Kirche gewisse Zusammenhänge allein aus dem AT beweisen kann, müsste auch ein Jude das annehmen, denn das AT ist auch für ihn heilige Schrift. Die Juden nennen das AT Tanach. Außerdem wird das AT auch hebräische Bibel genannt.

Im NT wird im Vergleich mit dem AT eigentlich nichts Neues gelehrt, sondern nur die Lehre von einem Erlöser, die bereits im AT enthalten ist (!), mehr entfaltet. Das NT kann man auch als göttliche Auslegung des AT sehen. Das NT hilft uns, das AT voll und ganz zu verstehen.

Das NT wird von den Juden nicht als heilige Schrift anerkannt. Das ist sehr töricht von den Juden, denn das NT passt zum AT wie die Faust auf’s Auge. Indem die Juden das NT ablehnen, lehnen sie auch das AT ab, auch wenn sie mit dem Munde bekennen, es sei auch für sie heilige Schrift. Indem die Juden das NT nicht berücksichtigen, legen sie das AT völlig verkehrt aus. Was man heute im Allgemeinen unter Judentum versteht, ist gemäß einer Fehlinterpretation des AT. Aus christlicher Sicht ist das Judentum eine Irrlehre.

 

Was ist die sakramentale Taufe?

Bei der sakramentalen Taufe wird der Täufling Gott übergeben, der ihn neu macht (regeneriert). Eine Taufe ist dann eine sakramentale Taufe, wenn die taufende Kirche davon überzeugt ist, dass es sich bei der Taufe um die Taufe zur Vergebung des Sünden bzw. das Bad der Wiedergeburt (Regeneration) handelt. Außerdem muss die taufende Kirche das richtige Gottesbild haben: ein Gott in drei Personen – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, vereinigt in der Gottheit. Das Wort sakramental bedeutet soviel wie geheimnisvoll. Das Geheimnisvolle ist, dass wir bei der Taufe mit Christus sterben und mit Christus auferstehen (das kann niemand mit den Verstand bzw. rational erfassen, deswegen ist es geheimnisvoll). Wiedergeburt bedeutet, dass wir durch die Taufe in Christus sind und unser alter Mensch der Sünde für tot deklariert ist. Indem wir Tag für Tag das Taufheil gegen uns selbst bzw. unseren sündigen Leib (unser Leib bleibt sündig in sich selbst) in Anspruch nehmen, erklären wir, dass wir in den Himmel wollen, dem Ort der uneingeschränkten Herrschaft Christi. Leben wir nicht aus der Kraft unserer Taufe, sagen wir damit, dass wir nicht in den Himmel wollen und Gott wird das anerkennen – die Taufe ist also kein Freifahrschein in den Himmel.

Eine Taufe ist dann eine sakramentale bzw. christliche bzw. kirchliche bzw. gültige Taufe, wenn sie auf den Taufbefehl Jesu hin, der die Taufe eingesetzt hat, erfolgt. Allein mit dem Aussprechen der Taufformel „ich taufe dich auf den Namen des Vaters, des Sohnes, etc.“ ist die Taufe aber noch nicht gemacht, sondern es muss auch die richtige Intention vorhanden sein: Die taufenden Kirche muss davon überzeugt sein, dass die Taufe ein Ritual ist, bei dem der Täufling Gott übergeben wird, der ihn neu macht – dass die Taufe eben eine Taufe zur Vergebung der Sünden bzw. das Bad der Wiedergeburt ist. Als Jesus sagte: „Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes, etc.“ meinte er damit eben, dass man bei der Taufe den Täufling Gott übergibt.

Die Taufe kann man deswegen Beschneidung nennen, weil sozusagen der alte Mensch der Sünde, was wir von Natur aus sind, weggeschnitten wird (das darf man aber nicht so missverstehen, als ob ein Christ gar nicht mehr sündigen könnte; nein, der alte Mensch der Sünde, was ich bin ohne Jesus, ist noch da, aber für tot erklärt). Das Wegschneiden der Vorhaut des männlichen Gliedes, die alte Beschneidung, war darauf schon ein kleiner Hinweis, denn es wurde dabei das reduziert, was für natürliche Abstammung steht. Der Fromme setzt nicht auf natürliche Abstammung, sondern spricht: „alle meine Quellen sind in DIR“.

 

Was ist ein Judenchrist?

Ein Jude (Nachkomme Jakobs, siehe oben), der an Jesus glaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was ist mit dem Begriff „große Trübsal“ gemeint, der in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird?

Offenbarung 7, 13-14 13 Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

Die große Trübsal, die in Offenbarung 7 erwähnt wird, ist nicht die gleiche Trübsal (oder Bedrängnis oder Not) wie jene, die in den Evangelien erwähnt wird:

Matthäus 24, 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.

Markus 13, 19 Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.

Lukas 21, 23-24 23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk (Israel; R. B.) kommen, 24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

Die in den Evangelien erwähnte große Bedrängnis bzw. Not ist schon Geschichte bzw. Vergangenheit. Es handelt sich hierbei um die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer, die 66 nach Christus begann (siehe der große jüdische Krieg).

Jemand möchte einwenden, dies sei wieder einer von den vielen Widersprüchen in der Bibel (ich scherze), denn die größtmögliche Bedrängnis müsse ja wohl der jüngste Tag mit seiner apokalyptischen Trübsal sein. Selbstverständlich – die größtmögliche Bedrängnis und Not auf Erden ist der jüngste Tag; allerdings wird das Gros der Juden vom jüngsten Gericht nicht in dem Sinne getroffen werden, da es eine Verheißung gibt, dass das Volk Israel als Ganzes kurz vor der Wiederkunft Christi zum Christentum konvertieren wird. Auch als Christ (Judenchrist oder Heidenchrist)) sollte man den jüngsten Tag nicht leichtnehmen; allerdings bedeutet er prinzipiell die Vernichtung der Gottlosen (Menschen, die nicht an Jesus glauben) und nicht der Kirche (Menschen, die an Jesus glauben). Wenn also Israel durch seine Konversion zum Christentum Teil der Kirche (Heidenchristen plus Judenchristen) wird, kann es im Vergleich zu den „Ungläubigen“ dem jüngsten Tag getrost entgegensehen; wobei man das, wie gesagt, nicht missverstehen darf, als ob der Christ bezüglich des jüngsten Tages vollkommen sorglos sein dürfte – nur relativ zu den Gottlosen (Ungläubigen) kann der Christ dem jüngsten Tag mit einer gewissen Sorglosigkeit entgegenblicken, aber nicht in einem absoluten Sinne. Im Hinblick auf den jüngsten Tag sollte der Christ sein Leben immer wieder neu reformieren – der rettende Glaube drückt sich aus in einer anhaltenden Bereitschaft zur Reform des eigenen Lebens durch die befreiende Kraft Jesu Christi, die durch die sakramentale Taufe zugeeignet wurde.

1. Petrus 4, 17-18 17 Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? 18 Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?

 2. Petrus 3, 10-12 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.

Wenn wir also genau hinsehen, bemerken wir, dass doch kein Widerspruch vorhanden ist, denn von der größtmöglichen Bedrängnis, die jemals über diesen Erdkreis kommen wird, bleibt das Gros der Juden, das Volk Israel als Ganzes, verschont. Also war tatsächlich die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer, die 66 nach Christus begann, das schlimmste, was jemals dem Volk der Juden widerfahren ist.

Was ist dann die „große Trübsal“, die in der Offenbarung erwähnt wird?

Die „große Trübsal“ aus der Offenbarung ist die Verfolgung der Kirche (alle Menschen, die an Jesus glauben) durch die Welt (die sündige Menschheit unter der Herrschaft der staatlichen und der religiösen „Bestie“) beginnend mit der Verfolgung Abels durch Kain bis zur extremen Verfolgung der Kirche durch den Antichristen (Barack Hussein Obama), seinen Anhang und den falschen Propheten (Papst Franziskus) kurz vor dem jüngsten Tag. Kurz vor dem jüngsten Tag erreicht die „große Trübsal“ ihr Maximum in der Verfolgung der Kirche durch den Antichristen.

1. Mose 4, 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

Offenbarung 13, 15 Und es wurde ihm (Papst Franziskus) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres (Barack Hussein Obama), damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Die große Trübsal begann eigentlich schon (man wäre ja geneigt, sie erst mit der Verfolgung des Säuglinges bzw. Kleinkindes Jesus beginnen zu lassen), als Kain seinen frommen Bruder Abel erschlug. Alle Menschen, die an den Herrn, den ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, glauben, müssen Verfolgung leiden von den Ungläubigen, die die Dämonen anbeten; und dies seit Anbeginn der Menschheit. (es gibt übrigens keine neutrale Zone zwischen dem Glauben an den wahren Gott und der Anbetung der Dämonen; jeder, der nicht an den wahren Gott glaubt, betet automatisch irgendwelche Götzen, sprich die Dämonen, an; dies läßt sich sogar soziologisch nachweisen, unabhängig von der Bibel)

Hebräerbrief 11, 36-38 36 Andere (alttestamentliche Fromme) haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Erdlöchern.

(diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf alttestamentliche Gläubige)

Hebräerbrief 10, 32-34 32 Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wart, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, 33 indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. 34 Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt.

(diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf neutestamentliche Gläubige, also Christen)

Jesus, die Apostel und die junge Kirche wurden heftig verfolgt und zwar sowohl von Juden als auch von Heiden, die den Glauben an Jesus ablehnten.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes (Herodes der Große; R. B.)  hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Apg 13,50 Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen vornehmen Frauen und die angesehensten Männer der Stadt (Antiochia in Pisidien; R. B.) auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.

1Thess 2, 14-15 14 Denn, liebe Brüder (Gemeinde der Thessalonicher; R. B.), ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. 15 Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind,

2Thess 1,4 Darum rühmen wir uns euer (Gemeinde der Thessalonicher; R. B.) unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,

2Tim 3,12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

 

Einige „Highlights“ der Verfolgung des Herrn und seiner Kirche durch die Welt: 

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Matthäus 2, 16 Als Herodes (Herodes der Große; R. B.) nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.

(das ist mit das „Verrückteste“, was in der Bibel steht, dass Jesus schon als Säugling bzw. Kleinkind verfolgt wurde – ungeheuerlich; wie sehr hat ihn der Teufel schon als Kind gehasst)

Johannes der Täufer, der heiligste Mensch in Israel nach Jesus, lebte in der Wüste. Sicherlich lebte er nicht freiwillig in der Wüste, sondern das jüdische Establishment hatte ihn ausgestoßen.

Lukas 1, 80 Und das Kindlein (Johannes der Täufer; R. B.) wuchs und wurde stark im Geist. Und er war in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er vor das Volk Israel treten sollte.

Die zwölf Apostel wurden verfolgt.

Apostelgeschichte 5, 17-18 17 Es erhoben sich aber der Hohepriester und alle, die mit ihm waren, nämlich die Partei der Sadduzäer, von Eifersucht erfüllt, 18 und legten Hand an die Apostel und warfen sie in das öffentliche Gefängnis.

Apg 8,1 Saulus aber hatte Gefallen an seinem (Stephanus‘; R. B.) Tode. Es erhob sich aber an diesem Tag eine große Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, außer den Aposteln.

Apg 12,1 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln.

Was zur Zeit Jesu, Johannes des Täufers und der Apostel angefangen hat, setzt sich fort bis heute:

Die (wahre) christliche Kirche wird verfolgt, verfolgt … verfolgt (diese Verfolgung ist der neutestamentliche Teil der großen Trübsal); dies bis zur Wiederkunft des Herrn, wenn er alle in Christus Entschlafenen auferwecken und mit samt den in Christus Lebenden (die letzten Christen aus den Heiden und die Juden, die Jesus von Nazareth als Messias angenommen haben) zu sich nehmen wird.

1. Thessalonicher 4, 16-17 16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

 

Anmerkung

Offenbarung 13, 15 Und es wurde ihm (Papst Franziskus) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres (Barack Hussein Obama), damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Für diesen Vers gibt es noch eine weitere gültige Auslegung:

„Ihm“ ist nicht nur Papst Franziskus, sondern auch alle falschen Religionsgemeinschaften (das sind alle Religionsgemeinschaften außer der christlichen Kirche, die sich auf den Befund der Bibel gründet). Der informelle spirituelle Führer aller falschen Religionsgemeinschaften ist Papst Franziskus. Natürlich haben die verschiedenen Religionsgemeinschaften verschiedene Bekenntnisse, aber das ist alles nur oberflächliche Makulatur. Im Grunde wird überall prinzipiell das Gleiche gelehrt, egal ob man in die römisch-katholische Kirche geht, die evangelische Kirche, zu den Evangelikalen, in die Moschee, zu den Zeugen Jehovas, etc. Es wird nicht das alte christlich-abendländische Menschenbild vermittelt, welches Jesus Christus war, sondern das folgende: „perfekter Staatsbürger“. Die falschen Religionsgemeinschaften erziehen ihre „Schäfchen“ nicht zu guten Christen, sondern zu guten Staatsbürgern. Die Glieder der falschen Religionsgemeinschaften mutieren immer mehr zu Anbetern des Tieres (degenerierte Obrigkeiten unter der informellen Führung der US-Regierung; Exponent: Barack Hussein Obama). Mit dem Mund mögen die Glieder dieser Religionsgemeinschaften ihren traditionellen Glauben bekennen; aber in der Wahrheit (Wirklichkeit) beten sie über das Tier den Teufel an.

(selbstverständlich waren Islam, Katholizismus, Glaube der Zeugen Jehovas und der Glaube der Evangelikalen schon immer antichristlich, auch als der Staat noch keinen so großen Einfluss auf die Religionen nahm; Islam, Katholizismus, Glaube der Zeugen Jehovas und der Glaube der Evangelikalen sind antichristlich an sich selbst, auch in ihrer Reinform ohne Modifikation durch staatliche Einflussnahme)

Anders ausgedrückt:

Egal, ob „ich“ heute zu den Zeugen Jehovas gehe (Gott bewahre!) oder zu den Katholiken oder zu den Protestanten, etc., mich erwartet prinzipiell überall das Gleiche: Die anderen Gemeindeglieder stehen mit mir im Wettbewerb der Statussymbole (Haus, Auto, teure Urlaube, schöne Ehefrau, berufliche Position, teure Kleidung, etc.), verlangen von mir für die Zukunft vorzusorgen, damit ja nie der Fall eintreten könnte, dass ich einmal ihrer Hilfe bedürfte und natürlich ist gerade das ausgesprochene Wohlleben, der materielle Wohlstand, der Ausdruck des reifen Glaubens. „Alle Religionen sind zu akzeptieren als verschiedene Wege zum gleichen Gott und Gott sieht natürlich auch über Homosexualität, Ehebruch, Hurerei, etc. gnädig hinweg.“

Es ist durchaus möglich, dass die Geistlichen der falschen Religionsgemeinschaften ab und zu etwas Richtiges predigen, nach dem Wortlaut. Das Problem der falschen Religionsgemeinschaften ist allerdings, dass der heilige Geist nicht gegenwärtig ist. Auch wenn sie das ein oder andere richtig lehren, bleiben die Glieder der falschen Religionsgemeinschaften doch ganz im Fleisch (die degenerierte Natur, die wir alle vom gefallenen Adam geerbt haben) stecken – auch bei den allerbesten Vorsätzen kommen sie nicht über ein lausiges, mickriges, ekliges Spießbürgertum hinaus. Die falschen Religionsgemeinschaften ermangeln der Kraft des heiligen Geistes bzw. der befreienden Kraft der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe.

Ich gehe davon aus, dass Barack Hussein Obama ins Weiße Haus zurückkehren wird. Er wäre dann wieder das Haupt des Tieres (alle degenerierten Obrigkeiten unter der Führung der US-Regierung), dass gegenwärtig Donald Trump ist, der allerdings einen Anachronismus in sich selbst darstellt – der Strom der Geschichte wird Donald Trump einfach plattwalzen bzw. hinwegspülen: Trump ist wie eine Ameise, die versucht einen LKW abzubremsen und in die entgegengesetzte Richtung zu beschleunigen; das wird nicht funktionieren. Trump ist noch einer von den amerikanischen Old-school-Aufklärern (auch das ist schon sehr schlecht aus der Sicht der christlichen Kirche), aber die Zeit ist reif für die Volloffenbarung des Bösen und dies wird unter der Führung Barack Hussein Obamas geschehen, der der König der niedrigen Instinkte der Amerikaner und aller „Demokraten“ weltweit ist – Obama ist sozusagen „verheiratet“ mit allem Unterschwelligen, Niedrigen, Gemeinen, Profanen, etc. im Volk der Amerikaner und unter allen „Demokraten“ weltweit.

Offenbarung 17, 18 Und die Frau (die sündige Menschheit; R. B.), die du gesehen hast, ist die große Stadt (Babylon, die sündige Welt; R. B.), die die Herrschaft hat über die Könige (Pseudo-Könige; R. B.) auf Erden.

(Pseudo-Könige wie Barack Hussein Obama handeln gemäß der niedrigen Instinkte und Antriebe der Menschen; insofern regieren die niedrigen Instinkte der Menschen über Barack Hussein Obama bzw. die sündige Menschheit oder das Sündige in der Menschheit hat die Herrschaft über ihn, wie eine böse Königin ihren Ehemann, den König, beeinflusst; Barack Hussein Obama ist der König der unbußfertigen Sünder, der Antichrist)

Die Gesellschaften weltweit werden immer pluralistischer und das in einem atemberaubenden Tempo, rasant. Der öffentliche Friede und speziell der Friede am Arbeitsplatz kann in solchen pluralistischen Gesellschaften nur durch totale religiöse und sexuelle Toleranz gewährleistet werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass bald jeder, der sich in dieses Toleranz-System nicht einfügen will, mit dem Tode bestraft wird. Selbstverständlich kann ein wahrer Christ weder falsche Religion noch sexuelle Verirrung tolerieren, das heißt dass für echte Christen gerade sehr schwere Zeiten anbrechen: Arbeitsplatzverlust, Todesstrafe.

Ich (ich hoffe, ein anderer Christ würde urteilen, ich sei gläubig) würde übrigens einen homosexuellen oder andersgläubigen Arbeitskollegen nicht diskriminieren, das heißt benachteiligen wegen seiner unterschiedlichen sexuellen Orientierung bzw. seines unterschiedlichen Glaubens. Allerdings könnte ich bei Gesprächen z. B. während der Pause nicht zustimmen, wenn es hieße, alle Religionen würden zu Gott führen und Gott würde auch alle sexuellen Orientierungen tolerieren. Nein, ich müsste bekennen, dass das Christentum die einzig wahre Religion ist und das Sexualität nur innerhalb der Ehe von Mann und Frau stattfinden soll – solch ein Bekenntnis könnte sicherlich schon heute den Arbeitsplatz kosten. Ich würde es mir auch nicht nehmen lassen, muslimische Kollegen besonders scharf zu kritisieren, weil sie einen Kriminellen, Mohammed, als Propheten verehren – sollte Gott wirklich einen Kriminellen zum Propheten machen? Das sei ferne.

 

 

 

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Was ist das Buch mit den sieben Siegeln, das in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird?

Der Ausdruck „ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln“ aus Offenbarung 5 ist eine Metapher. Ein reales Buch, das mit sieben Siegeln versiegelt ist, könnte man erst dann lesen, wenn man alle sieben Siegel gebrochen hätte. Genauso ist die Geschichte der Menschheit (das „Buch“) nur dann verständlich, wenn man das Wirken Gottes in der Geschichte (die „sieben Siegel“) berücksichtigt. Den äußeren Ablauf der Geschichte kennt auch jeder säkulare Historiker. Den inneren Ablauf der Geschichte kann man jedoch nur mit Glaubensaugen erkennen. Den inneren Ablauf der Geschichte kann man nur verstehen, wenn man auch die Offenbarungen Gottes berücksichtigt, die in der Bibel zu finden sind; das ist nur jenem wirklich möglich, der persönlich fromm ist (z. B. ein Laie bezüglich der säkularen Geschichtswissenschaft, der die Erkenntnisse der säkularen Geschichtswissenschaft verwertet und mit den Offenbarungen der Bibel kombiniert).

Die Bedeutung der Metapher „ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln“ geht sogar noch tiefer. Es geht nicht nur um das tiefere Verständnis der Geschichte, sondern die Geschichte der Menschheit ist überhaupt nur in dem Handeln Gottes mit der Menschheit (die „sieben Siegel“) begründet – ohne das Handeln Gottes gäbe es überhaupt keine Geschichte, auch nicht im säkularen Sinne. Gott macht sozusagen die Geschichte. Gott wartet geduldig darauf, dass Menschen von der sündigen Welt, Babylon, in die christliche Kirche wechseln und gleichzeitig lenkt er die Geschichte so, dass immer wieder Menschen dazu bewogen werden, zum Glauben an Jesus zu konvertieren. Die Geschichte der Menschheit findet statt, weil Gott darauf wartet, dass Menschen sich bekehren.

Eine detaillierte Beschreibung der „sieben Siegel“ finden wir in Offenbarung, Kapitel 6 und folgende. Der Mensch will sich immer wieder ein irdisches Paradies aufbauen – wer will ihm das verdenken – aber Gott „vermasselt“ ihm seinen Versuch immer wieder aufs Neue. Ist Gott ein Spielverderber? Nein, keineswegs, sondern er ist um unser Heil besorgt. Für uns wäre es nur dann angemessen in einem äußeren Paradies zu leben, wenn wir auch innerlich im Paradies wären, das heißt in der Gegenwart Gottes. Solange wir aber der Gegenwart Gottes ermangeln, muss oder will er uns das dadurch zeigen, dass er uns auch äußerlich zumindest nicht über längere Zeit in einer Art Paradies leben lässt. Gott jagte Adam aus dem Paradies, damit er hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, betasten, etc. sollte, was es bedeutet, die Gegenwart Gottes zu verlassen. Außerhalb des Paradieses fand Adam Hitze, Kälte, Unkraut, Krankheit, Fäulnis, Krieg, Hunger, wilde Tiere, etc. Adam musste es sehr deutlich werden, dass er einen sehr schweren Fehler begangen hatte, die Gegenwart Gottes geringzuschätzen.

Einige „Siegel“ aus Offenbarung 6:

  • der „weiße Reiter“; das ist eine Metapher für die Obrigkeiten aller Zeiten; sie sind eine Notwendigkeit für die Aufrechterhaltung der äußeren Ordnung der sündigen Menschheit – werden der Menschheit aber immer wieder zu einer schweren Last, indem sie korrumpieren und nicht mehr das Gemeinwohl fördern, sondern nur noch ihr eigenes Wohl oder das Wohl bestimmter Interessensgruppen auf Kosten der Allgemeinheit
  • der „Reiter auf dem feuerroten Pferd“; im ganzen Laufe der Geschichte benutzte der Herr (Jesus) Kriege, um die Völker zu züchtigen; aber nicht zu ihrem Schaden, sondern zu ihrem Nutzen, auf dass sie sich bekehrten zu dem Herrn, ihrem Gott
  • der „Reiter auf dem schwarzen Pferd“; Teuerung (Knappheit an Getreide, etc.) benutzte der Herr im Laufe der Geschichte auch als Zuchtrute, um die Menschen zur Buße zu bewegen
  • der „Reiter ‚Tod‘ auf dem fahlen Pferd“; Gott züchtigte die Menschheit mit seinen Zuchtruten Schwert, Hunger, Pest und wilde Tiere
  • „und ihnen (zum Glauben an Jesus konvertierte Menschen) wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder“; tatsächlich bekehren sich in all dem Ungemach, das dadurch entsteht, dass Gott das kleine irdische Paradies des Menschen immer wieder zerstört, Menschen (sie werden zu „Mitknechten und Brüdern“); die Bekehrung dieser Menschen war und ist der Sinn und Zweck der Geschichte, ist die eigentliche Geschichte, die tiefe Geschichte

Siehe auch Auslegung Offenbarung 6

Ausführliche Erklärung des Ablaufs der inneren Geschichte der Menschheit

Offenbarung 5

Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel. Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden. 11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Auslegung

Kurzer Rückblick auf Offenbarung 4 (siehe auch Auslegung Offenbarung 4)

Das Kapitel Offenbarung 4 hat unseren Glauben daran gestärkt, daß Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, eins sind in der Gottheit. Sie gleichen sich völlig in ihrer Offenbarung an den Menschen, wenn sie auch dennoch zwei verschiedene Personen sind. Wenn Gott, der Vater, Mensch geworden wäre, wäre er die gleichen Wege gegangen wie sein Sohn Jesus Christus, der tatsächlich Mensch wurde.

Joh 14, 8-10 8 Spricht zu ihm (zu Jesus; R. B.) Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.

Alles, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, ist also relevant für uns und mit endgültigem, göttlichem Ernst verbunden. Das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, und das Wort der Wahrheit, das Evangelium von Jesus, sind somit göttlich endgültig autorisiert und deshalb ernst zu nehmen, von letztem Ernst.

Weiter lernen wir aus Offenbarung 4, daß jederzeit Gottes Zorn entbrennen kann, wenn wir sein Gesetz absichtlich brechen (Blitze, Stimmen und Donner wie am Berg Sinai). Und wer wirklich den heiligen Geist (die sieben Fackeln vor dem Thron) hat, der wird auch niemals glauben, daß er, nach dem er an Jesus gläubig wurde, mutwillig sündigen darf (auf Gnade hin sündigen) bzw. gesetzlos leben darf – vielmehr wird er sich sich vom Geist so leiten lassen, daß er ein Leben führt, daß mit dem Gesetz der Thora nicht in Konflikt kommt. Wenn wir wirklich vom Geist geleitet sind, werden wir die Gnade Gottes nicht zum Sündigen missbrauchen, sondern uns von der Gnade Gottes umgestalten lassen, sodaß wir heiliger werden. Durch den Glauben an Jesus haben wir nicht einen gnädigen Gott bekommen, der nicht mehr zornig werden könnte, sondern Gott ist uns gnädig, wenn wir uns durch seine Gnade umgestalten lassen. Geben wir die Heiligung auf, entbrennt sein Zorn gegen uns. In diesem Licht der sieben Fackeln, des heiligen Geistes, erscheint der wirkliche Thron Gottes als ein Thron der Heiligkeit.

Vier Gestalten preisen permanent die Heiligkeit Gottes und inmitten dieses Lobpreises wagt niemand sich selbst die Ehre zu geben, sondern alle legen ihre Kronen nieder und geben dem die Ehre, der die Werke zuvor bereitet hatte, in denen sie wandeln durften. Wenn ein Christ etwas Gutes tut, tut er es nicht wirklich selbst, sondern Gott tut es durch ihn. Dies ist die völlige Vernichtung der (römisch-katholischen) Werksgerechtigkeit.

Vielleicht hatten die Probleme der sieben Gemeinden (Offenbarung, Kap. 1-3) etwas mit einem falschen Gottesbild zu tun. Dieses falsche Gottesbild soll durch Offenbarung 4 korrigiert werden.

Ende Rückblick Offenbarung 4

„1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?“

Wenn man die Offenbarung weiterliest, wird klar, daß dieses versiegelte Buch das Buch der Geschichte ist oder einfach die Geschichte der Menschheit selbst. Interessant ist offenbar nur, was in dem Buch steht und nicht das, was außen drauf steht. Interessant ist nicht der Ablauf der Geschichte aus säkularer Sicht (außen), sondern der Plan Gottes in der Geschichte (innen).

Warum öffnet Gott, der Vater, die Siegel nicht selbst? Warum möchte er sein Amt als Herr der Geschichte einem anderen geben?

Für alles, „was mit Mensch zu tun hat“, ist in der Gottheit Jesus, der Sohn Gottes, zuständig, denn er ist die Person der Gottheit, die Mensch geworden ist. Es scheint gleichsam, daß Christus, wegen seiner Menschwerdung und seines Gehorsams bis  zum Tod am Kreuz eine Sonderstellung in der Gottheit einnimmt.

Weil Christus soviel für die Menschheit getan hat, indem er am Kreuz für alle starb, ehrt ihn Gott, der Vater, mit dem absoluten Herrscheramt (Kyrios = göttlicher Herr): Gott, der Vater, übergibt sein göttliches Herrscheramt an Gott, den Sohn, welcher in Übereinstimmung mit ihm den Ablauf der Geschichte bestimmt. Und wie er auf Erden schon ein Erzseelsorger bzw. Erz-Pastor bzw. Erz-Bischof bzw. Erz-Hirte war (er strebte nicht nach Macht, Ehre und Reichtum, sondern suchte das Seelenheil der Menschen), wird er auch den Lauf der Geschichte so lenken, daß Viele das Seelenheil erlangen bzw. daß Vielen das Seelenheil erhalten bleibt, denn dies ist das, was wirklich zählt.

Philipperbrief 2, 6-11 6 Er (Christus; R. B.), der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

„3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.“

Warum weinte Johannes?

Nun, wenn niemand gefunden worden wäre, das Buch aufzutun, dann wäre das das Ende der Menschheit gewesen.

Rettung in höchster Not: Christus müht sich ab, aus dieser sündigen Menschheit, die unter dem Zorn Gottes steht, seine Gemeinde zu erretten. Und nur weil Gott, der Vater, weiß, daß Christus mit diesem Werk beschäftigt ist, schlägt er nicht zu und vernichtet die Menschheit in einem Nu. Um des Werkes des Sohnes Gottes willen geht die Geschichte der Menschheit weiter.

Es gibt hier eine Parallele: Einmal wollte Gott sein Volk Israel auslöschen, weil sie schwer gesündigt hatten und da trat Moses als Mittler für sie ein (siehe 4. Mose 14).

„Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids,“

Das ist Jesus Christus. Als Christus war er schon vor David und so kann er auch David’s Wurzel sein. David hatte einen großen Glauben an den Gott Israels, aber noch gottesfürchtiger war Jesus und insofern war er ein Löwe des Glaubens. David erduldete die Verfolgung durch König Saul, obwohl er (David) der rechtmäßige König war. Jesus erduldete die Verfolgung durch die jüdischen Führer (ihr Führungsanspruch war angemaßt) bis in den Tod, obwohl er (Jesus) der rechtmäßige König Israels war. Beide, Jesus und David, stellten ihre Rechtssache Gott anheim.

1. Petrusbrief 2, 19-23 19 Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht. 20 Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott. 21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; 22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; 23 der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet;

„6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.“

Zum Teil können wir verstehen, wie Jesus die Geschichte lenkt, nämlich wenn er durch den heiligen Geist („sieben Geister“) die christliche Kirche lenkt, die ja Teil der Menschheit ist, und auch den Gang der äußeren Geschichte beeinflusst. Christus wird versuchen, die Kirche und die Menschheit so zu lenken, daß sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung im Mittelpunkt stehen, deswegen wird er hier als ein geschlachtetes Lamm bezeichnet. Durch nichts kann dem Einzelnen bzw. der ganzen Menschheit größere Hilfe, Rettung und Erlösung zuteil werden, als durch die Erkenntnis der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Eine Menschheit allerdings, die diesem Regiment des Gottessohnes widerstrebt, nichts mehr wissen will von Jesu Tod und Auferstehung, begibt sich in äußerste Gefahr, denn wenn man selbst den Mittler verwirft, bleibt nur noch der Zorn Gottes. Dies ist, glaube ich, heute der Fall.

Hebräerbrief 10, 26-29 26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, 27 sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?

„8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.“

„die Gebete der Heiligen,“

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden …

Das beten viele Heilige täglich und Gott erhört dies, indem er Einzelne aus der sündigen Menschheit zu seinem Sohn zieht. Und wer an Jesus glaubt, der heiligt durch sein frommes (heiliges) Leben den Namen Gottes, bei dem bricht Gottes Reich schon an (wenn auch noch in Niedrigkeit und nicht in Herrlichkeit) und in dessen Leben geschieht auch schon der Wille Gottes. Vollendet wird dies alles, wenn der Herr, Jesus, sichtbar wiederkommen wird, um sein Friedensreich auf Erden aufzurichten. Wenn er wiederkommt, wird er es mit Gewalt durchsetzen, daß Gottes Name geheiligt wird; er wird die Herrschaft Gottes mit Gewalt durchsetzen (sein Reich komme) und daß überall der Wille Gottes geschieht.

Was jetzt noch sozusagen ganz sanft und mild und in Niedrigkeit geschieht, indem Menschen an Jesus gläubig werden, wird demnächst in Herrlichkeit geschehen, wenn der Sohn Gottes wiederkommen wird in der Gestalt Gottes, um das Reich Gottes aufzurichten auf Erden.

„und sie werden herrschen auf Erden.“

Dies wird erst nach der Wiederkunft Christi der Fall sein, nicht schon jetzt. Bis dahin dienen wir Ihm in Sanftmut und Demut, sprich in Niedrigkeit, und wir halten das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, und das Wort der Wahrheit, das Evangelium. Die arme, kleine Gemeinde, die so schrecklich verfolgt wird auf Erden, wird dermaleinst herrschen auf Erden.

Bergpredigt, Matth. 5, 5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

 „11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.“

Warum dieser gewaltige Lobpreis?

Inmitten dieser sündigen, abgefallenen Menschheit vermögen es Gott und sein Lamm, sich eine neue Menschheit zu schaffen. Einzelne Menschen empfangen den heiligen Geist, die Person der Gottheit, die die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist, und so wird das Unmögliche möglich.

Lk 11,13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Tit 3,5 machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, (das Bad der Wiedergeburt ist die sakramentale Taufe; R. B.)

Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat man dem Wirken des Heiligen Geistes so widerstrebt wie heute bzw. noch nie hat man dem Evangelium des Lammes so widerstrebt wie heute. Wir widerstreben dem Regiment des Herrn aller Herren und des Königs aller Könige, der das Lamm Gottes in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stellen will. Das Lamm wird demnächst kommen und Gottes Willen mit Gewalt durchsetzen.

Offb 22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (die Braut ist die Kirche; R. B.)

Sie, lieber Leser, können genau jetzt noch den Rettungsanker ergreifen und an Jesus glauben. Folgen Sie nicht dem Herdentrieb bzw. der Masse, sondern tun Sie das, was angemessen ist.

Ps 87,7 Und sie singen beim Reigen: Alle meine Quellen sind in dir!

Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Ergänzung

Auch Offenbarung 5 korrigiert unser Gottesbild: Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, stimmen in ihrem Regiment über die Menschheit völlig überein.

Was bedeutet das?

Das Folgende:

Wenn wir das Regiment des Sohnes verwerfen, verwerfen wir somit auch das Regiment des Vaters.  Alles, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, ist vollkommen von Gott autorisiert. In Offenbarung 4 sahen wir, daß einer auf dem Thron Gottes sitzt, der wie ein geschlachteter Mensch aussieht. Der Vater auf dem Thron  indentifiziert sich also völlig mit dem Sohn, der  wirklich geschlachtet wurde auf Erden. Offenbarung 5 ist eine Steigerung von Offenbarung 4, denn hier sehen wir, wie der Vater die Herrschaft über das Universum an den Sohn übergibt und wie der Sohn genauso angebetet wird wie der Vater.

Wir brauchen uns also nicht einzubilden, wir würden beim Vater auf irgendeine Weise durchkommen, wenn wir den Sohn, und was er getan und gelehrt hat, verachten.

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Was ist mit den Begriffen „Babylon“ und „Hure Babylon“ gemeint, die in der Offenbarung erwähnt werden?

Mit dem Begriff „Babylon“ ist das bestehende Weltsystem seit 70 nach Christus (Zerstörung des Tempels Gottes in Jerusalem durch die dekadenten bzw. neu-babylonischen Römer) gemeint. Die „Hure Babylon“ sind alle Menschen, die nicht an Jesus glauben (momentan leider fast die ganze Menschheit).

Außer von „Babylon“ und der „Hure Babylon“ ist in der Offenbarung noch von zwei „Tieren“ (Bestien) die Rede. Das eine „Tier“ sind heute alle Regierungen dieser Welt unter der informellen Leitung der USA und das andere „Tier“ sind heute alle Religionsgemeinschaften unter der informellen Leitung des Papstes (hiervon ist die echte, christliche Kirche natürlich ausgenommen).

Das Weltsystem („Babylon“) ist die Menschheit („Hure Babylon“), ausgenommen die Menschen, die an Jesus glauben, unter der Herrschaft der zwei „Tiere“.

Die eigentliche Herrschaft (staatliches Gewaltmonopol) übt das staatliche „Tier“, alle Regierungen dieser Welt unter der informellen Leitung der USA, aus. Es wird jedoch von dem religiösen „Tier“ unterstützt bzw. das religiöse „Tier“ kollaboriert mit dem staatlichen.

Das religiöse „Tier“ unterstützt das staatliche „Tier“, indem es versucht, den heutigen Menschen in ein bestimmtes Bild umzugestalten; das religiöse „Tier“ propagiert ein bestimmtes Menschenbild.

Bild des modernen Menschen:

Kleiner, mickriger Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Er soll Statussymbole sammeln, für die Zukunft vorsorgen und dem Wohlleben frönen; außerdem soll er sexuell und religiös sehr tolerant sein.

(dieses moderne Menschenbild ist genau das Gegenteil des alten, christlich-abendländischen Menschenbildes: Jesus Christus)

Je mehr die Menschen in das moderne Bild des Menschen umgestaltet werden, desto leichter sind sie handhabbar für das staatliche „Tier“ und desto nützlicher sind sie dem staatlichen „Tier“.

Der sexuell und religiös tolerante Mensch verursacht minimale Verluste durch Bürgerkriege oder Religionskriege und trägt zu maximalem Gewinn bei durch hohe Produktivität, da er sehr teamfähig ist am Arbeitsplatz („der moderne Mensch liebt seinen Arbeitskollegen wie sich selbst“ – die Pervertierung der allgemeinen Nächstenliebe des Christentums). Das Sammeln von Statussymbolen, Zukunftsvorsorge und Wohlleben sind der Wirtschaft förderlich.

(wenn es dem modernen Menschen ab und  zu mal hochkommt, dass er einen Großteil seines hart erarbeiteten Lohnes bzw. Gehaltes für die Wohnungsmiete hinblättern muss, dann isst und trinkt er entweder mehr oder greift zu Beruhigungsmitteln, Drogen, Alkohol, etc. – auf jeden Fall wird er sich selbst irgendwie ruhigstellen)

„vielleicht ist das ja die Erfüllung, einfach so im Konsum- und Arbeitsrausch dahinzugleiten, ohne dämliche und überflüssige Fragen zu stellen“ – der Mensch, der diese Einstellung hat, kommt heute am besten durch. Warum? Weil die zwei „Tiere“ das ganze System so trimmen bzw. getrimmt haben, dass darin am besten menschliche Roboter existieren können – es ist robotergerecht.

Warum wird die Menschheit (ausgenommen die echte Kirche, natürlich) eine Hure („Hure Babylon“) genannt?

Der eigentliche Bräutigam der Menschheit wäre Jesus Christus. Durch ihre Hingabe an „Babylon“ (das Diesseits, das Immanente) aber hurt die Menschheit mit dem Teufel. Dieses gegenwärtige, materialistische System ist sittlich-moralisch nicht neutral, sondern ein System der Teufelsanbetung.

Das extrem Teuflische bei der Sache ist, dass wir heute in einer verkehrten Welt leben. Derjenige oder diejenigen, die sich heute nach Jesus Christus sehnen, die eigentlich Normalen, werden es schwer haben in dieser verrückten Welt – klar, in einer verrückten Welt steht der Normale als der verrückte da und der Verrückte (jener, der nicht nach Gott fragt) als der normale.

Warum wird das gegenwärtige Weltsystem „Babylon“ genannt?

Dies hat etwas mit dem alten, historischen Babylon zu tun, das wirklich existiert hat. Das alte Babylon setzte sich absolut (der Staat als letzte Instanz in allen Fragen der menschlichen Existenz) und machte die Religion zu einer Staatsangelegenheit; außerdem war Babylon der Feind des Volkes Gottes (damals die Juden).

Da das staatliche „Tier“ über das religiöse „Tier“ Einfluss auf die Religion der Menschen nimmt, wird das ganze Weltsystem (seit 70 nach Christus) „Babylon“ genannt analog zum historischen Babylon, das auch dekadent war.

Wir haben heute die Vollausprägung oder Volloffenbarung Babylons, da fast keine Gegenkraft (gegen die babylonische Dekadenz) mehr da ist.

Lange Zeit wurde durch den Einfluss der echten, christlichen Kirche (Kirche) dem Staats-Religions-Monster entgegengewirkt (der Geist Christi, der in der Kirche wohnt, drängte Satan zurück). Die echte Kirche hat keine theokratischen Ambitionen (dies ist nur bei der römisch-katholischen Kirche der Fall, die schon lange keine christliche Kirche mehr ist), sondern verkörpert die Predigt von der Langmut und Geduld Gottes mit den Sündern, wozu auch die Glieder falscher Religionsgemeinschaften gehören (niemals wird sich die echte Kirche dazu hinreißen lassen, gegen falsche Religionsgemeinschaften mit quasi staatlichen Mitteln, das heißt mit Gewalt, vorzugehen; ausgenommen die Ausübung des Hausrechts). Die Kirche wird sich also immer einen Staat wünschen, der den Sündern (auch Glieder falscher Religionsgemeinschaften) ein einigermaßen geordnetes Dasein bis zu ihrer Bekehrung (zum echten, christlichen Glauben) oder ihrem Tod ermöglicht. Keinesfalls wird sie die Einmischung des Staates in die Religion wünschen (Verfolgung falscher Religionsgemeinschaften durch den Staat; ausgenommen natürlich Verstöße gegen das allgemeine Recht des Landes wie z. B. Morde im Rahmen des Dschihad; siehe auch Anmerkung, unten), denn würde der Staat eine falsche Religion für die richtige halten und alles in seinen Augen Falsche verfolgen, wäre das sehr schädlich für die echte Kirche und alle Menschen (in solch einem Staat täte man sich schwer, zur richtigen Religion zu finden). Die Kirche behält es sich vor, selbst gegen die Irrlehrer vorzugehen – sie hat wirksame Mittel und bedarf keineswegs der Staatsgewalt.

Kurz: Die echte Kirche wünscht sich, dass der Staat sich aus religiösen Angelegenheiten raushält und geht selbst gegen die Irrlehrer vor (mit sehr wirksamen geistlichen Waffen). Der Staat erledigt seinen Job, wenn er einfach auf Rechtsstaatlichkeit achtet und den Sündern ein einigermaßen geordnetes Dasein ermöglicht trotz ihrer Sünde (auch falscher Glaube), die natürlich dennoch absolut schädlich ist für jede Form gemeinschaftlichen Lebens – der Staat zwingt die Sünder, sich einigermaßen zu benehmen.

Leider ist die echte Kirche (Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel) praktisch untergegangen bzw. von der Oberfläche des Erdbodens verschwunden. Alles, was sich heute irgendwie „christlich“ nennt, predigt praktisch bzw. unterm Strich nur das oben genannte moderne Bild vom Menschen und nennt das dann auch noch christlich. Fast alles, was sich heute „christlich“ nennt, ist in Wirklichkeit pseudo-christlich bzw. anti-christlich.

In Deutschland kontrolliert der Staat die beiden Großkirchen (z. B. Ausbildung der Theologiestudenten an staatlichen Universitäten, Staatskirchenverträge).

Die Evangelikalen werden vermutlich kontrolliert durch Organisationen, die sowohl den staatlich kontrollierten Großkirchen nahestehen als auch den Evangelikalen selbst, was ein extrem ekelhafter Synkretismus (Religionsvermischung) ist. Es ist undenkbar, dass sich in Deutschland irgendeine Religionsgemeinschaft der Kontrolle des Staates entziehen könnte – das gilt auch für die Evangelikalen.

Das heutige staatliche „Tier“ und das heutige religiöse „Tier“ sind deswegen gefährliche Bestien (Tiere), weil sie den Menschen schwer schaden, die eigentlich ihrer wohlwollenden, fürsorgenden Obhut anbefohlen sind – wie wenn Eltern, von denen man erwarten würde, dass sie ihre Kinder lieben, ihre eigenen Kindern misshandeln würden, statt sie zu pflegen und zu behüten.

Die beiden „Tiere“ schädigen heute den Menschen, indem sie ihn von dem Glauben an den Herrn, den ewigen Gott, abhalten, der Himmel und Erde gemacht hat. Die Religion dieses Gottes ist das Christentum auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Auf dem Rücken des „Tieres“ bzw. der „Tiere“ reitet die „Hure Babylon“ Richtung Hölle und man ruft ihre auch noch zu: „Es geht Richtung Himmel“.

Offenbarung 17, 3-6 3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. 6 Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah.

 

Anmerkung

Mohammed hat den Mord an bestimmten juristisch unschuldigen Personen legalisiert, ja sogar zu einer heiligen Handlung erklärt (Dschihad = heiliger Krieg). Für uns als Nicht-Muslime bleibt natürlich trotz aller Hirngespinste Mohammeds das Töten eines juristisch Unschuldigen ein gemeiner Mord, der bestraft werden muss, und ist niemals eine heilige Handlung. Das müssen wir so sehen, egal ob wir Christen oder Nicht-Christen sind.

Da der Islam das Töten bestimmter juristisch Unschuldiger legalisiert, passt er nicht in einen freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Was ich meine, ist, man könnte niemand dem Vorwurf aussetzen, er verstoße gegen das Prinzip der Religionsfreiheit, wenn er den Islam verbieten wollte – aus rationalistischer Sicht, das ist nunmal die Sichtweise des Staates, ist die Umma (Gemeinschaft aller Muslime) eine kriminelle Gang, die unter dem Deckmantel der Religion Verbrechen begeht; kein anderes Bild kann ein vernünftiger Staat von der Umma haben. Der Islam selbst ist nichts weiter als eine verbrecherische Ideologie, die auf Machtgewinn ausgelegt ist – der religiöse Aspekt dient nur als Deckmantel.

Kurz: Ich finde, der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat könnte jederzeit den Islam verbieten – er würde damit nicht gegen das Prinzip der Religionsfreiheit verstoßen, denn der Islam ist gar keine echte Religion, also eine Weise, sich Gott zu nahen, sondern eine kriminelle Ideologie.

Man muss nicht unbedingt Christ sein, um den Islam verwerflich zu finden. Es geht hier nicht um den fanatischen Hass einer Religion (das Christentum) gegen die andere (der Islam). Nein, auch der pure Rationalist, der alles Transzendentale leugnet, anscheinend frei ist von religiöser Polemik, sollte nicht umhinkommen, den Islam mit allem Nachdruck abzulehnen.

 

 

 

 

 

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Wer sind die zwei Zeugen, die in Offenbarung 11 erwähnt werden?

Offenbarung 11, 1-14

Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Messstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miss den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten. Aber den äußeren Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang. Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben (Hervorhebung; R. B.), und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden. Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen. Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen kämpfen und wird sie überwinden und wird sie töten. Und ihre Leichname werden liegen auf dem Marktplatz der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden. 10 Und die auf Erden wohnen, freuen sich darüber und sind fröhlich und werden einander Geschenke senden; denn diese zwei Propheten hatten gequält, die auf Erden wohnten. 11 Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des Lebens von Gott, und sie stellten sich auf ihre Füße; und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine große Stimme vom Himmel zu ihnen sagen: Steigt herauf! Und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke, und es sahen sie ihre Feinde. 13 Und zu derselben Stunde geschah ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt stürzte ein; und es wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend Menschen, und die andern erschraken und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.

 

Die zwei Zeugen

 

Die zwei Zeugen sind einfach zwei Gruppen:

Judenchristen und Heidenchristen.

 

Frage:

Was ist ein Judenchrist?

Antwort:

Das ist ein Jude, der an Jesus glaubt.

 

Frage:

Was ist ein Jude?

Antwort:

Ein biologischer Nachkomme des israelischen Patriarchen Jakob.

 

Frage:

Was ist ein Heidenchrist?

Antwort:

Das ist ein Nicht-Jude, der an Jesus glaubt.

Beispiel für einen Heidenchristen: Ein Deutscher, der an Jesus glaubt.

 

Frage:

Was ist ein Heide?

Antwort:

Ein Heide aus jüdischer Sicht ist ein Nicht-Jude.

Beispiel für einen Heiden: ein Deutscher.

(Natürlich gibt es auch solche Personen, die aus christlicher Sicht als Heiden bezeichnet werden, z. B. Muslime, aber die sind hier nicht gemeint, sondern die Nicht-Juden)

 

Beide Gruppen zusammen, das heißt Judenchristen plus Heidenchristen, bilden die eine christliche Kirche. Die scharfe Trennung, die zwischen Juden und Nicht-Juden besteht, besteht nicht zwischen Judenchristen und Heidenchristen. Judenchristen und Heidenchristen sind Brüder in Christus. Judenchristen und Heidenchristen sind auf das innigste verbunden durch ihren gemeinsamen Glauben an Jesus.

In alttestamentlicher Zeit verharrten die Heiden (Nicht-Juden) größtenteils im Abfall von Gott und die weitaus meisten Frommen auf Erden waren Juden, die an einen Erlöser glaubten (sie nannten ihn allerdings einfach „Herr“, denn sein Name, Jesus, war noch nicht bekannt; Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Moses, Samuel, David, Daniel, etc. waren spirituell gesehen Christen, wenn es auch damals den Namen „Christ“ noch nicht gab).

Spätestens seit der Inkarnation (Menschwerdung) Gottes in der Person Jesu Christi haben wir umgekehrte Verhältnisse. Die Masse der Juden lehnte den Glauben an Jesus ab (und lehnt ihn bis heute ab), wodurch sie ihren Abfall vom Gott Israels, der eben in Jesus erschienen war, manifestierten. Im Gegensatz dazu fand das Evangelium von Jesus bei den Heiden großen Anklang – im Laufe der Zeit wurde das vormals extrem heidnisch (aus christlicher und aus jüdischer Sicht) geprägte römische Reich zu einem extrem christlich geprägten Reich (byzantinisches Reich).

Wie ist die Lage heute?

Das Heidenchristentum ist mittlerweile praktisch untergangen (das ist natürlich eine Katastrophe). Alles was es heute auf dem religiösen „Markt“ so gibt (z. B. Evangelikale), ist so weit weg von der Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel, dass man sagen muss: Die christliche Kirche existiert nicht mehr, sondern nur noch Sekten und häretische Kirchen (jene Sekten und häretischen Kirchen mögen sich natürlich durchaus „christlich“ nennen, aber der Name allein macht’s eben nicht, sondern die richtige Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel).

Die Juden lehnen nach wie vor Jesus als Gottes Sohn ab – es existiert also praktisch auch kein Judenchristentum.

Das Christentum ist also gegenwärtig nicht da auf Erden. (!!!)

Die Menschheit an sich selbst ist für Gott ohne Wert – der natürliche Mensch gilt ihm nichts (das ist eine sehr, sehr ernste Sache). Ich meine tatsächlich, die gegenwärtige Welt ist Gott nur eine Last und er würde sie am liebsten mit einem Schlag und in einem Nu vernichten (das Universum ist Gottes Eigentum, denn er hat es geschaffen; Gott hätte ein Recht darauf, dass überall in seinem Eigentum sein Wille beachtet wird, aber heute geschieht auf Erden genau das Gegenteil davon). Gott hat die Erde bisher nur deswegen nicht vernichtet, weil immer wieder Menschen von der sündigen Welt in die echte Kirche wechselten. Die an sich selbst wertlose, ja störende Welt diente ihm immerhin noch als Reservoir für zukünftige Gläubige. Da heute praktisch keine Menschen mehr von der Welt in die Kirche wechseln (die Welt dient nicht einmal mehr als Reservoir für zukünftige Gläubige), hätte Gott allen Grund dazu, die Erde sofort zu vernichten.

Das „Glück“ dieser Welt ist, dass es noch eine Verheißung für die Juden bzw. das Volk Israel gibt (dieses Glück besteht darin, dass Gott aus einem bestimmten Grund zögert, die Erde schlagartig zu vernichten): Wenn die Fülle der Heiden zum Heil eingegangen ist, soll es geschehen, dass das Volk Israel als ganzes zum Glauben an Jesus konvertiert – darauf warten wir. Gott wird nicht zum Gericht erscheinen, bevor die Juden sich bekehrt haben – das ist unser Glück; wenn sie aber anfangen, sich zu bekehren, ist der jüngste Tag dabei, über uns hereinzubrechen – wenn die Juden sich bekehren, ist das, wie wenn Jesus an die Tür klopft.

Römerbrief 11, 25-27 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden (Hervorhebung; R. B.), wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

Die Bekehrung der Juden muss unmittelbar bevorstehen, denn eine Erde ohne jegliches Zeugnis für Gott (das war eben bisher die christliche Kirche) ist für Gott absolut unerträglich, nichts weiter als ein Störfaktor.

Als Jesus und die Apostel unter den Juden predigten, bekehrten sich doch einige. Als aber dann die Masse der Juden das Evangelium von Jesus doch ablehnte, sprang der Funke über auf die Heiden.

Wie gesagt, wir stehen heute vor der Bekehrung der Juden, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es davor noch einmal eine Mini-Erweckung unter den Heiden gibt. Die Masse der Heiden wird heute das Evangelium vermutlich nicht mehr annehmen, aber es wäre vorstellbar, dass eben eine kleine Erweckung unter den Heiden ausbricht, die Masse der Heiden ablehnend bleibt und der Funke dann überspringt auf die Juden.

Sie, lieber Leser, wurden sicherlich als Säugling durch die evangelische Kirche oder die katholische Kirche getauft. Diese Taufe ist gültig (ich gehe davon aus, dass meine Website von älteren Personen besucht wird und nicht von Kindern; aktuelle Taufen der evangelischen Kirche sind leider nicht mehr gültig, da die evangelische Kirche nicht mehr am trinitarischen Gottesbild festhält). Unter der Voraussetzung, lieber Leser, dass Sie erwachsen sind, sage ich Ihnen, dass Ihre Kindertaufe gültig ist. Wenn Sie Jesus nachfolgen wollen, können Sie das aus der befreienden Kraft Ihrer Kindertaufe. Eine große christliche Tat wäre es, für die Bekehrung der Juden zu beten. Es ist wirklich so, dass den Juden mit menschlichen Mitteln kaum beizukommen ist – sie sind unglaublich verstockt und weit weg vom Christentum. Nur Gott selbst kann durch ein gewaltiges Wunder die Verstockung der Juden beenden und bewirken, dass sie geistlich wieder lebendig werden. Beten Sie also, lieber Leser, für die Juden – Gott wird es Ihnen lohnen.

Psalm 122,6 Wünschet Jerusalem Glück (betet für Jerusalem; R. B.)! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!

Das echte Jerusalem ist die vollendete Kirche. Solange die Gläubigen auf Erden wandeln, müssen sie ihr sündiges Fleisch mit sich herumschleppen. An dem Tag (bei der Wiederkunft Christi), wo die Gläubigen von ihrem sündigen Fleisch befreit werden, ist der Tag des himmlischen Jerusalem da (aus allen Gläubigen aller Zeitalter entsteht das himmlische Jerusalem). Das himmlische Jerusalem wird aus ehemaligen Judenchristen (ich rechne fromme alttestamentliche Juden als Judenchristen) und aus ehemaligen Heidenchristen bestehen – beten wir also für die Bekehrung der letzten Heiden und die Bekehrung der Masse der Juden – Gott wird uns dafür reich belohnen!!!

 

Anmerkung

Die korrekte Standard-Bezeichnung für einen Juden, der an Jesus glaubt, ist „Judenchrist“. Die Bezeichnung „messianischer Jude“ darf in der christlichen Kirche nicht gebraucht werden, denn sie hat eine äußerst negative Konnotation. Das, was heute unter einem messianischen Juden verstanden wird, ist kein Judenchrist und somit auch überhaupt kein Christ, sondern etwas ganz anderes. Das messianische Judentum ist eine verwerfliche Häresie bzw. unreiner Synkretismus: Messianisches Judentum ist eine Vermischung von evangelikalem Glauben mit Gesetzes-Judentum. Aus der Sicht der christlichen Kirche ist sowohl der evangelikale Glaube für sich allein genommen als auch das Gesetzes-Judentum für sich allein genommen verwerflich – wieviel mehr dann ihre synkretistische Vermischung, die im messianischen Judentum resultiert.

Kurz: Es ist strengstens verboten, einen Judenchristen als messianischen Juden zu bezeichnen.

Messianische Juden werden natürlich in der Hölle landen – ihr „Glaube“ hat keine rettende Kraft, sondern ist pure Fiktion, Einbildung, Wahn oder Fanatismus.

 

Was ist das Evangelium?

Das Folgende:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toden.

oder

Jesus starb freiwillig für uns am Kreuz (der Sohn Gottes gab sich freiwillig für uns) und hat sein Leben wieder genommen, um in uns zu leben und uns heilig zu machen.

 

Durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe werden wir verbunden mit der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung. Die Kraft der Taufe wird wirksam, wenn wir Buße tun und glauben. Beziehen Sie sich jetzt auf Ihre Kindertaufe!!!

Mit dem Begriff „Evangelium“ meint man eigentlich: das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

 

 

 

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Wer sind die 144000 (hundertvierundvierzigtausend) Versiegelten, die in der Offenbarung erwähnt werden und was ist das Siegel?

Offenbarung 7, 1-8

1 Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum. 2 Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun: 3 Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen. 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels: 5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt, aus dem Stamm Ruben zwölftausend, aus dem Stamm Gad zwölftausend, 6 aus dem Stamm Asser zwölftausend, aus dem Stamm Naftali zwölftausend, aus dem Stamm Manasse zwölftausend, 7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend, aus dem Stamm Levi zwölftausend, aus dem Stamm Issachar zwölftausend, 8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend, aus dem Stamm Josef zwölftausend, aus dem Stamm Benjamin zwölftausend versiegelt.

Die hundertvierundvierzigtausend Versiegelten

144000 = 12 mal 12 mal 1000.

Was könnte die spirituelle Bedeutung dieses mathematischen Ausdrucks sein?

Die Zahl „12“ erinnert einerseits an die zwölf Apostel Jesu Christi und andererseits an die zwölf Stämme Israels. Die Zahl „1000“ erinnert an die Tausendschaften Israels.

Wenn wir jetzt noch daran denken, dass es eine Verheißung gibt, dass das Volk Israel als ganzes eines Tages zum Christentum konvertieren soll, dann sind wir der Lösung des Rätsels schon sehr nahe.

Römerbrief 11, 25-27 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

Versetzen wir uns in Gedanken kurz in die Zukunft und nehmen an, die Bekehrung Israels zum Christentum sei schon geschehen.

Was wäre dann eine treffende Bezeichnung für jene bekehrten Juden?

Das wäre „144000“:

Alle (1000) zwölf (12) Stämme Israels aufgebaut auf der Lehre der zwölf (12) Apostel Jesus Christi: 1000 mal 12 mal 12 = 144000

Nach ihrer Bekehrung werden die Juden nicht mehr am Judentum festhalten, sondern am Christentum; und das Christentum basiert auf der Lehre der zwölf Apostel Jesu Christi. Die bekehrten Juden werden also aufgebaut sein auf der Lehre der zwölf Apostel des Lammes bzw. Jesu Christi.

Was ist das Siegel? 

Das Siegel ist die sakramentale Taufe. Bei der sakramentalen Taufe wird der Täufling dem dreieinigen (!) Gott übergeben, der ihn neu macht (regeneriert). Die sakramentale Taufe (Taufe) ist insofern ein Siegel, indem sie einen Glauben, der ein bloßes Für-wahr-halten ist, in einen Glauben verwandelt, der das sündige Fleisch (unsere sündige Natur, die wir biologisch vom gefallenen Adam geerbt haben) tatsächlich überwindet. Der Glaube der wahren Kirche ist nicht nur ein Kopfglaube bzw. Hirngespinst, sondern führt zu realer Besserung. Durch die Taufe werden wir mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden und können so unser sündiges Fleisch überwinden. Indem wir durch die Kraft der Taufe unser sündiges Fleisch überwinden, beten wir Gott nicht nur im Geist an, sondern auch in der Wahrheit (Realität) – Gott sucht solche, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Das Judentum bleibt komplett im Fleisch stecken. Wenn ein Jude Gott anbetet, dann nur im Geist, aber nicht in der Wahrheit. Sobald die Juden zum Christentum konvertiert sein werden, werden sie fähig sein, Gott nicht nur im Geist, sondern auch in der Wahrheit anzubeten – sie haben das Siegel Gottes empfangen, die heilige Taufe.

Inwiefern werden sie an ihren Stirnen versiegelt?

Nachdem die Juden zum Christentum konvertiert und getauft sein werden, wird sich ihr ganzes Denken (Stirn) nur noch um Gott und das Lamm (Jesus, Gottes Sohn) drehen – so wird unsichtbar der Name Gottes und des Lammes auf ihren Stirnen geschrieben stehen. Vor ihrer Bekehrung beschäftigten sich die Juden nur mit einem Gott, der nicht greifbar war – ein typisch monotheistischer Gott. Nach ihrer Bekehrung werden sie aber wirklich über Gott (der dreieinige Gott) nachdenken, indem sie über den Vater (Gott, der Vater) und den Sohn (Gott, der Sohn) nachdenken. Es gibt keine Erkenntnis Gottes getrennt vom Sohn Gottes, Jesus Christus. Jesus Christus ist das WORT bzw. das personifizierte Wort Gottes an uns Menschen. Gottes Ansprache (Rede) an uns besteht nicht aus Schallschwingungen oder purer Information, sondern in einer lebendigen Person, die selbst auch Gott ist, Jesus Christus.

Kurz: Bis zum heutigen Tag (27.3.2018) ist alles Nachdenken der Juden über Gott nichtig, denn bis heute verleugnen sie Gottes Offenbarung an sie: Jesus Christus. Nach ihrer Bekehrung, wenn sie Gottes Offenbarung an sie, Jesus Christus, wirklich anerkannt haben werden, werden sie wirklich fruchtbar bzw. effektiv über Gott nachdenken.

Offenbarung 14, 1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend (die bekehrten Juden „stehen auf dem Berg Zion“, indem sie durch Jesus, das Lamm, in die Gegenwart ihres alten Gottes, des Gottes Israels, zurückgekehrt sind; R. B.), die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.

 

Weissagung auf die Taufe der Juden im Alten Testament (Tanach, hebräische Bibel)

Hesekiel 36, 16-38

16 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 17 Du Menschenkind, als das Haus Israel in seinem Lande wohnte und es unrein machte mit seinem Wandel und Tun, dass ihr Wandel vor mir war wie die Unreinheit einer Frau, wenn sie ihre Tage hat, 18 da schüttete ich meinen Grimm über sie aus um des Blutes willen, das sie im Lande vergossen, und weil sie es unrein gemacht hatten durch ihre Götzen. 19 Und ich zerstreute sie unter die Heiden und versprengte sie in die Länder und richtete sie nach ihrem Wandel und Tun. 20 So kamen sie zu den Heiden; aber wohin sie kamen, entheiligten sie meinen heiligen Namen, weil man von ihnen sagte: »Sie sind des HERRN Volk und haben doch aus ihrem Lande fortziehen müssen!« 21 Da tat es mir Leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entheiligte unter den Heiden, wohin sie auch kamen. 22 Darum sollst du zum Hause Israel sagen: So spricht Gott der HERR: Ich tue es nicht um euretwillen, ihr vom Hause Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entheiligt habt unter den Heiden, wohin ihr auch gekommen seid. 23 Denn ich will meinen großen Namen, der vor den Heiden entheiligt ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt, wieder heilig machen. Und die Heiden sollen erfahren, dass ich der HERR bin, spricht Gott der HERR, wenn ich vor ihren Augen an euch zeige, dass ich heilig bin. 24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen. 30 Ich will die Früchte auf den Bäumen und den Ertrag auf dem Felde mehren, dass euch die Heiden nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müsst. 31 Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eures Götzendienstes willen. 32 Nicht um euretwillen tue ich das, spricht Gott der HERR, das sollt ihr wissen, sondern ihr werdet euch schämen müssen und schamrot werden, ihr vom Hause Israel, über euren Wandel. 33 So spricht Gott der HERR: Zu der Zeit, wenn ich euch reinigen werde von allen euren Sünden, will ich die Städte wieder bewohnt sein lassen, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden. 34 Das verwüstete Land soll wieder gepflügt werden, nachdem es verheert war vor den Augen aller, die vorüberzogen. 35 Und man wird sagen: Dies Land war verheert und jetzt ist’s wie der Garten Eden, und diese Städte waren zerstört, öde und niedergerissen und stehen nun fest gebaut und sind bewohnt. 36 Und die Heiden, die um euch her übrig geblieben sind, sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der da baut, was niedergerissen ist, und pflanzt, was verheert war. Ich, der HERR, sage es und tue es auch. 37 So spricht Gott der HERR: Auch darin will ich mich vom Hause Israel bitten lassen, dass ich dies ihnen tue: Ich will die Menschen bei ihnen mehren wie eine Herde. 38 Wie eine heilige Herde, wie eine Herde in Jerusalem an ihren Festen, so sollen die verwüsteten Städte voll Menschenherden werden, und sie sollen erfahren, dass ich der HERR bin.

 

Anmerkung

Die Zahl 144000 im Kontext der Offenbarung ist Bildersprache und bedeutet keine Zahl, mit der ein realer Betrag oder eine realer Anzahl genannt wird. Die wirklich Zahl der Juden, die zum Christentum konvertieren werden, kann durchaus einige Millionen betragen.

 

 

 

 

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Denk‘ ich an München, denk‘ ich an …

Der Titel dieses Beitrages lehnt sich an den Titel der Sendung des DLF (Deutscher Laber-Funk) Denk‘ ich an Deutschland … an.

Leider kann ich nicht damit dienen, so Werbung für München zu machen wie der DLF für die Marke Deutschland (damit drücke ich aus, dass das „Deutschland“ des Deutschlandfunks ein reines Phantasiegebilde ist – ähnlich wie das sinnliche Paradies Mohammeds oder die Marke gemütliches Bayern, die aus kommerziellen Gründen durch Brauereien propagiert wird).

Ich möchte hier ein etwas realistischeres Bild von München „zeichnen“ als der Deutschlandfunk von Deutschland – ich hoffe, ich werde durch diesen Artikel nicht zur Persona non grata.

Was assoziiere ich, wenn ich das Wort „München“ höre oder lese?

Das Folgende:

  • S-Bahnhöfe voller Tauben-Kot, Müll und Zigarettenkippen. Im übertragenen Sinne muss es im Herzen Mohammeds ähnlich wie an einem Münchner S-Bahnhof ausgesehen haben, denn er erklärte durch seine Pseudoreligion, den Islam, den Mord an juristisch unschuldigen Menschen für heilig – pervers.

  • Urin-Gestank an vielen Stellen (wo sollen die Leute auch hingehen – es gibt ja fast nirgends mehr öffentliche Toiletten; hier wird buchstäblich am falschen Fleck gespart)

  • „Baustelle wird Ereignis“ (man hat als Münchner Normalbürger den Eindruck, diese Stadt wird ständig abgerissen und wieder neu aufgebaut – menschliches, gesellschaftliches, zivilisiertes Leben ist aber nur möglich in einer fertiggestellten Stadt, die sich nicht ständig im Zustand einer Baustelle befindet)

  • München, sichere Stadt – nicht wirklich! Warum muss ich eigentlich immer mein Fahrrad mit einer mehrere Kilogramm schweren Kette an einem Laternenmasten oder ähnlichem anbinden, wenn München angeblich so sicher ist – „ach so, ich zähle nicht als vollwertiger Münchner, weil ich kein Autofahrer, sondern Fahrradfahrer bin und habe deswegen kein Recht mich über irgendetwas zu beschweren“. Übrigens wird ein Fahrrad, das man nur in sich selbst abschließt und nicht irgendwo anbindet, sofort geklaut (gestohlen), selbst wenn es uralt und fast schrottreif ist – unfassbar: Munich, the rat hole.

  • Bußgelder für Kleinigkeiten. Kaum fällt bei meinem Fahrrad bei einer Fahrt in der Dunkelheit das Birnchen aus, kommt von hinter einem Baum ein Polizist vorgesprungen und schreibt mir ein Knöllchen (Strafzettel) raus. Eigenartig: Ganz offensichtlich gibt es sehr viele Polizisten in München („sie stehen ja überall hinter Bäumen rum“); aber statt dass jene die wirklichen Kriminellen (z. B. Fahrraddiebe) jagen würden, belästigen sie den Normalbürger wegen Kleinigkeiten (siehe letzter Link). Dem Normalbürger in München wird also von zwei Seiten zugesetzt: durch die Polizei und durch die Kriminellen. Klar: Knöllchen-Schreiben ist wesentlich weniger mühsam, als Kriminelle zu jagen, die sich im Gegensatz zum Normalbürger gerne auch mal gegen die Staatsgewalt wehren – aber wie lange wird der Normalbürger dieses böse Spiel noch mitmachen?

  • Astronomisch hohe Mieten. Mein Gott, das ist ja klar: Die Leute finden auf dem Land immer schwerer einen Job und sind deshalb gezwungen, in die Großstadt zu ziehen – würde irgendein normaler Mensch, der auch nur minimal informiert ist über die Lage in München, freiwillig nach München ziehen? Wohl kaum. Verantwortlich für die schlechte wirtschaftliche Lage auf dem Land ist die bayerische Staatsregierung, weil sie die Wirtschaft auf dem flachen Land über Jahrzehnte nicht ausreichend gefördert hat. Die Nachfrage regelt den Preis – wenn viele Leute gezwungenermaßen nach München ziehen wegen der Arbeit, dann treibt das automatisch die Mieten nach oben; da helfen auch keine staatlich verordneten Mietobergrenzen.

  • Unfreundliche, inkompetente Verkäufer überall. Es ist egal, wo man in München zum Einkaufen geht, man trifft fast überall nur Verkäufer, denen man nur eine Last ist, und denen man gänzlich unerträglich wird, falls man Fragen zu dem Artikel hat, für den man sich interessiert. Mich verwundert es nicht, dass in München ein kleines Geschäft nach dem anderen schließt – ich glaube, es liegt nicht nur an der Konkurrenz durch den Internethandel (z. B. Amazon) und  an der Belastung durch hohe Mieten für Gewerberäume. Ein Problem, das man vielleicht gerne übersieht, ist die wachsende Schere zwischen Arm und Reich: Der „kleine“ Mann hat buchstäblich immer weniger Geld in der Tasche, dass er in einem kleinen Geschäft ausgeben könnte. Jenes Geld, welches sich früher in den Geldbörsen des kleinen Mannes befand, liegt heute auf den Bankkonten einiger Weniger, die gar nicht mehr wissen, was sie mit ihrem vielen Geld noch anstellen sollen – sie gehen damit sicher nicht zum Einkaufen nach München-Pasing, wo man sowieso fast nur minderwertige Produkte bekommt (ausgenommen Supermarkt-Artikel) – ich radle zum Einkaufen immer in die Innenstadt (ausgenommen Supermarkt-Artikel). In Summa: Jener, dessen Geldbeutel fast leer ist, wird wohl dann endgültig nicht mehr zum Einkaufen in ein kleines Geschäft gehen, wenn er auch noch unfreundliche Bedienung, inkompetente Beratung und minderwertige Produkte zu erwarten hat.

  • „Benutze ein Taschentuch“. Ein beträchtlicher Teil aller Münchner zögert allzu lange, einmal ein Taschentuch zu benutzen, falls es notwendig ist. Dadurch hört man in München an vielen Orten (S-Bahn, U-Bahn, Bus, Bibliotheken, Geschäfte, Behörden, etc.) sehr häufig jenes unangenehme Geräusch, welches bei dem ständigen Zurückziehen des Rotzes in der Nase entsteht. Dies mag einer von vielen Indikatoren für den zivilisatorischen Verfall der Münchner Gesellschaft sein – Empathie nähert sich dem Nullpunkt.

  • „sieh doch nicht so sauer drein“. Die meisten Münchner sind solche Sauerseher, dass einem fast schlecht wird. Na klar, die meisten Münchner sind einfach seelisch ruiniert und „am Boden zerstört“, denn ihr Leben besteht nur noch aus schnödem Arbeiten  und Konsumieren – selbst wenn ein Münchner in die Kirche gehen wollte; wohin, in welche? Die Großkirchen sind vom Glauben abgefallen und wenn man zu einer Freikirche oder Sekte geht, kommt man vom Regen (Einsamkeit des Wohnklos) in die Traufe (Pseudogemeinschaft der Sekte oder Freikirche) bzw. von der Pfanne in die Glut. Das „Leben“ eines durchschnittlichen Münchners ist nur noch ein Überlebenskampf – entsetzlich; klar, dass dann viele so sauer dreinschauen. Wer hätte dafür nicht Verständnis?

  • „dreckige Hausfassaden“. Es ist  ja klar: Wenn halb Oberbayern zum Arbeiten nach München kommen muss, weil es am Land kaum mehr Arbeit gibt, dann erzeugt das einen gewaltigen Verkehr. Der positive Effekt durch zunehmend verbesserte Abgasreinigung wird mehr als aufgehoben durch die schiere Masse der Fahrzeuge – apokalyptisch. Und natürlich: Dadurch, dass diese Stadt immer wieder abgerissen und neu aufgebaut wird, entsteht außerdem ein gewaltiger Baustellenverkehr (unglaublich, was so ein Baustellen-LKW an Abgasen rauspustet); das Ganze addiert sich zum Pendlerverkehr. Und so ist die ganze Stadt von einer grauen, ekligen Schmiere überzogen – ich glaube, dem Teufel gefällt das, denn dadurch werden die Leute erst recht lethargisch und depressiv.

  • Lärm überall – nicht nur wegen des Baustellenverkehrs, der Baustellen selbst und des Pendlerverkehrs, sondern auch deswegen, weil sich zunehmend eine Kultur des ungehemmten Lärmmachens ausbreitet. Durch die zunehmende Gottlosigkeit werden die Leute immer un-empathischer (rücksichtsloser), das heißt sie haben immer weniger ein Gefühl für das, wie sich ihr Verhalten auf ihre Mitmenschen auswirkt; den Leuten ist zunehmend nicht bewusst, dass der Lärm, den sie verursachen, ihre Mitmenschen stört, und weil zunehmend jeder ungehemmt überall Lärm macht, ist es einfach überall laut: dreckiges München, lautes München.

  • Bettler überall. Jederzeit würde ich ein christliches Obdachlosenasyl für die vielen Münchner Bettler aufmachen – allein, mir fehlen die Ressourcen für so etwas. Warum macht die Stadt oder der Staat das nicht? Wofür zahle ich eigentlich Steuern? Übrigens tun mir die Bettler grundsätzlich leid – wobei ich mir völlig bewusst bin, dass es unter ihnen einige gibt, die dieses „Leben“ auch wollen. Obwohl sie mir leid tun, ist jedoch der dauernde Anblick störend (beklemmend) – z. B. die Tatsache, dass einer Jahr ein Jahr aus auf dem Gehsteig vor dem Lidl in der Landsberger Straße unter einem Berg von Plastikplanen kampiert – und keiner tut etwas.

  • Touristen überall, aber fast keine Münchner. Überall in München trifft man Touristen, aber keine Münchner. Die ganze Stadt ähnelt einem Freizeitpark – besonders am Wochenende – der ganz den Touristen zu Verfügung steht. Der Münchner Normalbürger kann das Wochenende in seinem Wohnklo in einem Wohnsilo verbringen und vor der Glotze bzw. dem Computer abhängen und manipulieren oder einen Vibrator reinschieben (abhängig vom Geschlecht). Das ist doch eigentlich eine Schweinerei, dass es in der Stadt, wo ich wohne, keine gemütlichen Plätze gibt, wo man mal einen anderen Münchner treffen und sich mit ihm oder ihr entspannt unterhalten könnte (der sprichwörtliche Ratsch). Wenn Sie mich nach einem schönen Platz in München fragen würden, lieber Leser, ich könnte Ihnen beim besten Willen keinen nennen – ungeheuerlich. Eine einzige Ausnahme gibt es, die ich aus technischen Gründen nicht nennen kann. Es ist auch eine Schweinerei, dass die Münchner Tourismusbranche einen beinahe Allein-Anspruch auf das Territorium der Stadt München hat, denn München sollte ja eigentlich allen Münchnern gleich gehören – habe ich nicht recht? Die Tourismusbranche verdient sich dumm und dämlich am Tourismus, während der Normalbürger unter dem Tourismus leidet (der Gewinn der Tourismusindustrie ist der Schaden des Durchschnittsmünchners). Nicht nur, dass es keine gemütlichen, ruhigen Plätze in München gibt, sondern die Stadt ist durch den Tourismus einfach auch nicht authentisch, sondern nur eine amorphe Masse, ein amorpher Haufen von Menschen. Ein antiker Philosph hat mal gesagt, der Weltuntergang sei da, wenn es eines Tages Städte gäbe, die kein Forum (Marktplatz) mehr haben, wo ein ungezwungener Austausch der Einwohner der Stadt stattfinden könnte – ich glaube, er hatte recht; wenn ich auch sonst nicht viel von Philosophen halte. Gibt es vielleicht Leute (Politiker), die gar nicht wollen, dass die Münchner so viel miteinander reden? „Nicht, dass sie miteinander reden und aus ihrem Todesschlaf aufwachen“ – das wäre der GAU in den Augen jener Politiker. Wenn die Münchner aus ihrem Todesschlaf aufwachen würden, könnten man sie nicht mehr so einfach als menschliche Roboter missbrauchen. Ein amorpher Haufen von Menschen ohne jeglichen sozialen Zusammenhalt ist der Traum jedes Kapitalisten oder jedes Großindustriellen, denn mit solchen „Kreaturen“ kann man machen, was man will, bzw. kann sie beliebig ausbeuten – sie sind völlig ausgeliefert.

  • Stau bis zum Abwinken. Natürlich, der gewaltige Pendler- und Baustellenverkehr muss irgendwann zum Kollaps führen. Es ist ganz einfach: Der Verkehr wächst immer mehr, aber die Straßen wachsen natürlich nicht mit; viele Leute, die in München rumgurken, sollten eigentlich bei sich auf dem Land herumfahren, aber, sieh oben, da gibt’s ja fast keine Arbeit mehr. „Die Leute vom Land, die wegen der Arbeit nach München fahren, bringen natürlich nicht die dort vorhandenen Straßen mit“ – so platzt in München alles aus den Nähten und auf den Dörfern herrscht Friedhofsruhe.

  • Sekten überall. Wenn mich heute in München einer betreffs Religion anspricht, weiß ich sofort, dass er ein Glied irgendeiner Sekte oder Freikirche ist, dass mich bekehren will – übrigens kommt das gar nicht so selten vor bzw. ich erlebe das tatsächlich immer wieder. Wenn heute so ein kleiner oberbayerischer Dorftrottel oder auch unterfränkischer Dorftrottel, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, was Religion angeht, nach München umzieht, ist er wirklich in großer Gefahr, dass er ziemlich schnell in einer Sekte landet, Opfer einer Sekte wird – Apokalypse pur und ein Zustand, der völlig inakzeptabel ist. München: dreckiges, lautes Sektenloch.

  • Scherben überall. Obwohl die Stadt ständig propagiert, sie wolle das Fahrradfahren fördern, sind doch die Radwege ständig mit Scherben übersät (wirklich, kein Witz). Das bedeutet, dass einer, der nicht nur mal an einem Tag zum Spaß Fahrrad fährt, sondern regelmäßig zur Arbeit oder zur Schule, gezwungen ist, sich Antiplattreifen zuzulegen, die allerdings nicht ganz billig sind. Kann man nicht jene, die mutwillig Bierflaschen und Schnapsflaschen auf den Radwegen zertrümmern, schwer bestrafen? Was ist das für ein satanischer Schwachsinn! Sitzen die Münchner Polizisten eigentlich den ganzen Tag in der Inspektion rum, surfen im Internet und manipulieren, statt die Flaschen-Zertrümmerer zu jagen? Schreiben Sie den ganzen Tag nur ihre dämlichen Knöllchen wegen nichtiger Verkehrsdelikte? Ich kotz gleich.

  • Überall stinkt es nach Döner. In München nimmt man häufig Gerüche war, die man eher in Istanbul vermuten würde. Selten duftet es in München, der bayerischen Landeshauptstadt, irgendwo nach Wammerl (gegrilltes Bauchfleisch vom Schwein), Schweinsbraten, Bratwürsten, Leberkas, Fleischpflanzerln (Frikadellen) etc. Ist das nicht beschränkt? Da kommt irgendein ahnungsloser Tourist nach München, will vielleicht bayerisches Flair genießen, aber er findet, dass es fast überall nach Döner stinkt, sogar im S-Bahnhof, der mit Taubenkot bekleckert ist. Sind wir denn hier in der Türkei oder in Bayern? Übrigens ist es ein Sünde, wenn man Halal-Döner isst, denn für die Herstellung von Halal-Döner wird Fleisch von geschächteten Tieren verwendet. Schächten ist schlimmste Tierquälerei, da beim Schächten dem Tier bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird, sodass es qualvoll verendet. Gerne schlachten Muslime auch unschuldige Menschen – allerdings machen sie keine Döner daraus, soweit ich weiß. Schächten ist ein Attribut monotheistischer Religionen, die in Wirklichkeit Teufelsanbetung sind. Das Schächten ist nicht religiös neutral, sondern eine Art Teufelsanbetung, da das Schlachttier auf bestialische Weise umgebracht (ermordet) wird – das Schlachttier wird sozusagen dem Teufel geopfert. Das Nicht-Döner-essen ist ein scharfer Prostest der Christenheit gegen die Tierquälerei der Muslime, die Teufelsanbetung ist. Es geht hier nicht um ein rituelles Gebot wie das Verbot für Muslime und Juden, Schweinefleisch zu essen. Übrigens würde ein Jude das Gebot „du sollst kein Schweinefleisch essen“ dann wirklich erfüllen, was mehr ist als Halten, wenn er durch die Kraft eines Erlösers kein Schwein wäre in dieser Welt – dann würde er freiwillig auch kein Fleisch von geschächteten Tieren mehr essen. Übrigens ist das Schächten in der Bibel nirgends geboten (wie sollte auch der gütige Gott Tierquälerei oder Teufelsanbetung gebieten – das sei ferne von ihm), sondern die Schlachttiere wurden durch das Brechen des Genicks getötet, was ein sehr „humaner“ Tod ist, da kurz und schmerzlos – das Tier verliert sofort das Bewusstsein. „Schleck, schleck, lecker, lecker – ich liebe Schweinebraten“ (von erschossenen Schweinen; Erschießen ist genauso „human“ wie das Brechen des Genicks).

 

  • bei schwachem Wind oder Windstille, beinahe überall Schwaden von Zigarettenrauch, die sich ewig nicht auflösen – anscheinend ist die Münchner „Luft“ schon so gesättigt mit beliebigen Abgasen, dass sie den zusätzlichen Zigarettenrauch kaum mehr aufnehmen kann; mir fällt das immer auf, wenn ich vom Land zurückkomme: Im Vergleich zum Land ist die Münchner Luft wirklich um Potenzen schlechter und das Atmen fällt viel schwerer; außerdem überfällt mich in München immer so eine bleierne Müdigkeit im Gegensatz zum Land – ist ja auch klar, denn da wo Abgase oder Luftschadstoffe sind kann nicht gleichzeitig Sauerstoff sein. Allerdings glaube ich, dass nicht nur die schlechte Luft bzw. der Sauerstoffmangel in München zu Müdigkeit („rammdösig“ sein) führt, sondern auch die unglaubliche spirituelle Finsternis, die hier herrscht – München, Satan’s Gehirn. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass Adolf Hitler in München „groß“ geworden ist.

 

 

Lichtblick

Ich kam vor über zwanzig Jahren nach München. Damals waren die Bürgersteige dieser „Stadt“ übersät mit Hundekot. Trotz meines „fanatischen Hasses“ muss ich eingestehen, dass sich dies gebessert hat. Wie ich meine, nicht zuletzt durch ein Gesetz, dass den Münchner Hundehaltern vorschreibt, die Hinterlassenschaft ihres Zamperls mitzunehmen.

Ich habe gehört, dass ein Gesetz erlassen wurde, das das Taubenfüttern verbietet – mal gucken, ob es auch wirklich durchgesetzt wird; dringend notwendig wäre es. Wenn ich an die Münchner S-Bahnhöfe denke: „Hilfe, mir wird schlecht.“

 

Was mich wundert, ist,

wie es die Tourismusindustrie immer wieder schafft, solche Massen von Touristen nach München zu bringen. Ich glaube, da wird das Sprichwort war: „Das Blaue vom Himmel herunter lügen.“ Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Bild von München, das die Tourismusindustrie durch ihre Werbung zeichnet, auch nur im geringsten mit der Wirklichkeit übereinstimmt – sondern es wird ein Bild gezeichnet in der Art „Weltstadt mit Herz“, „München mag Dich“ oder ein ähnlicher Schwachsinn („Schmarrn“). Das Bild der Tourismusindustrie von München ist die Marke „München“, die mit dem realen Bild Münchens sicherlich sehr wenig zu tun hat.

Angenommen, ich wäre Japaner, Chinese, Amerikaner oder sonstiges und hätte den Kenntnisstand über München, den ich jetzt habe, dann müsste mir einer was zahlen, damit ich hierherkäme, aber ich würde keinesfalls auch noch Geld ausgeben für eine Reise nach München.

 

Alarm!

Trotz des jetzt schon enorm hohen Bevölkerungsdrucks wird die Bebauungsdichte in München immer weiter erhöht – das ist absolut unverantwortlich.

Stellen Sie sich mal vor, lieber Leser, Sie füllen eine Tüte mit Obst. Sobald die Tüte voll ist, hören Sie selbstverständlich auf, weitere Früchte hineinzutun. Würden Sie trotz der Tatsache, dass die Tüte voll ist, mit Gewalt weitere Früchte hineinstopfen, würden diese beschädigt werden bzw. sich gegenseitig beschädigen. Es wäre also eine ziemliche Torheit bzw. Narrheit immer weiter mit Gewalt Früchte in die Tüte zu stopfen, nachdem die maximale Füllmenge erreicht ist.

Nun gut – das mit den Früchten und der Tüte ist etwas sehr Triviales; allerdings ist es dennoch wahr.

Oder stellen Sie sich mal so einen albernen Fahrstuhl (auch Lift oder Aufzug genannt) vor, in den man mit Brachialgewalt immer weiter Leute reinstopfen würde. Nach einer Weile würden sich in dem Fahrstuhl keine Leute mehr befinden, sondern nur noch ein riesen Klumpen Haschee (Hack) aus Menschenfleisch und Menschenblut.

München ist längst überbevölkert. Schon jetzt „treten sich die Menschen gegenseitig auf die Füße“, ist es unerträglich eng. Dennoch wird die Bebauungsdichte immer weiter erhöht. Dies ist schlichtweg kriminell bzw. wenn ich was zu sagen hätte, würde das als Kapitalverbrechen geahndet werden.

Dass die Bevölkerungsdichte in München jetzt schon zu hoch ist, sieht man einfach an dem Folgenden:

  • gigantische Staus (Megastaus)
  • überfüllte U-Bahnen, S-Bahnen und Busse
  • unglaubliches Gedränge in Supermärkten und Großkaufhäusern, sogar unter der Woche (nicht nur am Wochenende)
  • „unendlich“ lange Wartezeiten bei Behördengängen
  • häufig unerträglich verbrauchte Luft – vor allem bei Windstille oder schwachem Wind
  • enormer „Abrieb“; gerade erneuerte Straßen müssen nach kurzer Zeit schon wieder erneuert werden
  • Parkplatz-Not aller Orten
  • alles ist irgendwie mir einer dreckigen-grauen Schmiere überzogen – der Niederschlag einer Mischung aus dem Dunst der Menschenmassen, Autoabgasen, Rauchgasen und des Staubs von Baustellen
  • bei Hitze sind alle Grünflächen mit Menschenmassen geflutet – wohin noch, wenn es heiß ist?

 

Ich bin der Meinung, für München müsste sofort ein Zuzugs-Stopp verhängt werden.

Wer weitere Menschen nach München ziehen lässt, der handelt kriminell bzw. begeht eine Straftat..

Besser, die Leute bleiben auf dem Land draußen und leben von Sozialhilfe, statt dass sie nach München kommen – dort zwar Arbeit haben – aber sich gegenseitig fast buchstäblich erdrücken.

München, die bayerische Sardinendose („hier ist es ja so eng, wie in einer Sardinendose“).

 

Anmerkung

Für den gewöhnlichen Münchner läge es nahe, einfach auf die Politiker zu schimpfen, die für die o. g. Missstände verantwortlich sind – wer hätte dafür kein Verständnis?

Allerdings sollte sich der Durchschnittsmünchner auch an die eigene Nase fassen. Ich behaupte, die äußerst traurige Lage Münchens hat im tiefsten Grunde spirituelle Ursachen; Gott will den Münchnern durch die Missstände in ihrer Stadt etwas zeigen. Kaum ein Münchner fragt einmal nach dem Herrn, dem ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat – sie scheinen diese „Existenz“ des sinnlosen Dahinvegetierens tatsächlich als Leben zu betrachten und alles, was darüber hinausgehen könnte, vollkommen zu ignorieren. Eigentlich ist Bescheidenheit etwas gutes, aber die Bescheidenheit der Münchner, pures Existieren mit Leben gleichzusetzen, geht zu weit und ist überaus „mönchisch“ (der Name München leitet sich ja von „Mönch“ ab). Lieber Leser, falls Sie Mönch(ner) sind, bitte wachen Sie auf aus Ihrem Todesschlaf – Gott will nicht, dass Sie nur als quasi menschlicher Roboter dahinvegetieren; durch den traurigen Zustand Ihrer Stadt zeigt Gott Ihnen, dass Sie sich zusammen mit den anderen Münchnern in einem spirituellen Desaster befinden. Das eigentlich unsichtbare spirituelle Kranksein Münchens wird sichtbar durch die Abscheulichkeit dieser Stadt. Gott will einfach, dass die Münchner es hören, sehen, riechen, fühlen, schmecken, etc., was es heißt, Gott, die Quelle lebendigen Wassers, zu verachten. Das sichtbare Paradies, in dem sich Adam und Eva befanden, war ein Bild auf das unsichtbare Paradies dort: die Gegenwart Gottes. Adam und Eva mussten das sichtbare Paradies verlassen, weil sie Gottes Gegenwart, die das eigentliche Paradies war, nicht wertschätzten (Gott tat ihnen unglaublich viel Gutes, aber sie waren dennoch nicht zufrieden). Außerhalb des Paradieses erwartete sie Hitze, Kälte, Unkraut, Krankheiten, Fäulnis, Krieg, etc.

Lieber Leser, egal ob Sie Münchner sind oder nicht, fangen Sie noch heute an, nach dem Herrn, den ewigen Gott, zu fragen, der Himmel und Erde gemacht hat.

Wenn viele Münchner anfangen würden, wirklich nach Gott zu suchen, würde Gott dieser Stadt auch bessere Politiker geben und die Stadt würde spirituell und auch äußerlich attraktiver werden. Bis dahin müssen wir uns mit Dilettanten wie Dieter Reiter begnügen, der die Stadt weiter wachsen lassen will, obwohl es jetzt schon unerträglich eng ist – hirnamputiert.

 

 

 

 

 

 

 

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Die spirituelle Wiederherstellung des Volkes Israel (the spiritual recovery of the people of Israel)

Siehe dazu den folgenden Link:

https://israelrecovery.wordpress.com/

 

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Das trinitarische Gottesbild und der christliche Glaube

Die Diskussion zwischen der christlichen Kirche und den Häretikern (Irrlehrer) über das richtige Gottesbild ist keine müßige, theologische Fachsimpelei bzw. kein Diskutieren um des Diskutierens willen; das richtige Gottesbild ist von essentieller Bedeutung für den christlichen Glauben und es lohnt sich wirklich, mit Häretikern über das Gottesbild zu streiten. Unser Bild von Gott beeinflusst unser Leben hier und unsere Zukunft „dort“ in signifikanter Weise.

Nun, warum ist es so wichtig, das richtige Gottesbild zu haben?

Das Christentum ist sakral, das heißt es ist mehr als rational. Letztendlich beruht das ganze christliche Leben auf den gnädigen Offenbarungen Gottes an uns und ist viel mehr als eine Sache der menschlichen Vernunft oder des menschlichen Verstandes. Als Jesus Christus, der Sohn Gottes, auf Erden gelebt hat, erklärte er den Menschen die christliche Religion. Dies tut heute der Heilige Geist, der Geist Gottes. Selbstverständlich kann kein Widerspruch bestehen zwischen den vorhandenen, schriftlichen Aufzeichnungen über Gottes bisherige Offenbarungen und dem, was er jetzt offenbart. Die schriftlichen Aufzeichnungen über Gottes bisherige Offenbarungen finden wir in der Bibel, die aus dem alten und dem neuen Testament besteht.

Das Gottesbild auf der Grundlage des Befundes der Bibel ist das trinitarische.

Siehe Welchen Sinn hat die Trinität (Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit) Gottes?

Der Geist Gottes wirkt in uns die Erkenntnis der Trinität Gottes; dies ist auch das Gottesbild auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Jetzt kommt etwas Wichtiges:

Wenn jemand ein falsches Gottesbild hat, dann zeigt das, dass er entweder den Heiligen Geist noch nie hatte oder ihn ausgelöscht oder sehr stark gedämpft hat.

Es ist unmöglich, dass der Geist Gottes ein anderes Gottesbild vermittelt als jenes auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Wenn also heute einer ein neues (unabhängig vom Befund der Bibel) Gottesbild entwirft, dann ist er nicht von dem Geist beseelt, von dem die Autoren der Bibel inspiriert waren, denn der Geist, der die Autoren der Bibel inspirierte, ließ sie Texte verfassen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass Gott dreieinig ist.

Wir können also nur dann eines Geistes mit jenen sein (in ihrer Tradition stehen), die vormals fromm und gottesfürchtig waren, wenn wir das gleiche Gottesbild haben wie sie.

Ich glaube, alle sind sich einig darüber, dass Jesus und die Apostel die christliche Kirche gegründet haben. Jene ursprüngliche, originale Kirche aber hinterließ uns die Bibel. Nur jene Gemeinschaft von Menschen also gehört zur christlichen Kirche, die in der Tradition der ursprünglichen, originalen Kirche steht, die die Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel festhält. Eine Gemeinschaft, die sich nicht auf den Befund der Bibel stützt, gehört nicht zur christlichen Kirche. Ganz besonders die grundlegenden Lehren vom Gottesbild (Trinität), von der (sakramentalen) Taufe, vom Sakrament des Altars, von der Rechtfertigung durch Glauben an Jesus, vom Jüngsten Gericht, etc. sind natürlich nicht verhandelbar.

Etwas weiteres sehr Wichtiges:

Wir haben das Problem, daß jene, die ein falsches Gottesbild haben, die wahren Christen, die das richtige Gottesbild haben, als sanftmütig-dämliche oder sanftmütig-doofe Schwächlinge betrachten, die sie beliebig misshandeln dürfen – das wirkt der böse Geist, den sie haben, der Geist Satans. Dieser böse Geist stellt sich natürlich nicht als „böser Geist“ vor („Grüß Gott, ich bin einer böses Geist“), sondern verstellt sich als guter Geist oder nennt sich „Geist Gottes“ oder „Heiliger Geist“. Es ist eine uralte Schliche des Teufels, sich als Engel des Lichts zu verstellen. Es ist durchaus möglich, dass sich jene, die ein falsches Gottesbild haben, als die wahren Christen hinstellen. Hieraus kann dem Christen, der aus Gottes Sicht ein wahrer Christ ist, eine gewaltige Drangsal erwachsen, bis in den Tod – die falschen Christen machen den echten Christen das Leben schwer.

Gemäß der Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel haben wir alle die natürliche Sündhaftigkeit des gefallenen Adam biologisch geerbt (das mag man Erbsünde nennen). Aus dem Brief des Paulus an die Epheser geht hervor, daß diese Sündhaftigkeit darin besteht, daß der Teufel Zugriff auf unser „Fleisch“ (Körper) hat. Wir haben eine starke Neigung zum Sündigen und sündigen auch tatsächlich – wir tun Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen; es gibt also eine Kraft, die uns zwingt, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, und das ist eben der Teufel (ein getaufter Mensch ist allerdings nicht mehr unter dem unbedingten Zwang, sündigen zu müssen, denn er ist durch die Taufe mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden, das heißt er ist der Sünde abgestorben und in Christus durch durch die Taufe; der Christ muss allerdings die Kraft der Taufe ganz bewusst in Anspruch nehmen – die Taufe ist kein magisch-mechanischer Akt durch den wir in sündlose Wesen verwandelt würden; nein, nur wenn wir Tag für Tag willentlich (freiwillig) die Kraft der Taufe in Anspruch nehmen, werden wir dem Verhängnis der Sünde entrinnen, so wie wir prinzipiell diesem Verhängnis schon entronnen sind – wir müssen die christlichen Heilsgüter im Glauben erfassen).

Wenn wir einer oder mehreren Geistes-Sünden unterliegen, kann es sogar sein, dass wir Sünde gar nicht mehr als solche empfinden, sondern gerne sündigen. Geistes-Sünden führen dazu, dass wir Böses (Tat-Sünden) sogar bewusst und gerne tun wollen. Geistes-Sünden führen in das totale Verderben, den totalen Ruin und in den völligen Untergang (siehe Nationalsozialismus und Islam, aber auch Aufklärung und aufgeklärtes Christentum, Protestantismus der billigen Gnade, Katholizismus, Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, etc.), denn sie führen zur völligen Entfesselung.

Wenn also jemand den Heiligen Geist nicht hat oder ausgelöscht hat (durch Geistes-Sünden), dann ist er automatisch auschliesslich unter dem starken Einfluss eines bösen Geistes. Wenn dieser Einfluss des bösen Geistes extrem und extrem augenscheinlich wird (völliges Beherrscht-sein vom bösen Geist), wird der Betroffene auch als „besessen“ bezeichnet. Strenggenommen ist aber sogar jeder natürliche Mensch (der ungetaufte Mensch oder jemand der den Geist ausgelöscht hat, den er einmal empfangen hatte) besessen, wenn auch nur die schwersten Fälle als besessen bezeichnet werden.

Der böse Geist ist wirklich gefährlich: Er verleitet den Menschen nicht nur zu Tat-Sünden, sondern auch zu Sünden des Geistes, die noch schwerer wiegen als Tat-Sünden.

Beispiel: Mohammed erfand den Islam; das war eine sehr schwere Sünde des Geistes; und noch heute bewirkt diese Geistes-Sünde Mohammeds den geistlichen und den physichen Tod von Menschen – ungeheuerlich, entsetzlich. Der Islam tötet Menschen geistlich, indem er sie vom Glauben an Jesus, Gottes Sohn, abhält, und physisch durch den Dschihad. Fast könnte man sagen: „Mohammed sündigt noch heute.“ Mohammed richtet durch die Irrlehre, die er hinterlassen hat, weiterhin Schaden an. Das wird ihm der christliche Gott am Jüngsten Tag alles vorhalten und ihn anschließend in die Hölle werfen – der angebliche (selbsternannte) Richter Gottes aus Mekka wird selbst gerichtet werden und in der Hölle landen.

Geistes-Sünden im Einzelnen:

  • zu glauben, man sei von Natur aus gut (Leugnung der Erbsünde; gehört auch zur islamischen Lehre)
  • zu glauben, man könne bedenkenlos sündigen, weil man irgendeine Rechtfertigung für seine Sünde hat (auch im Islam; siehe „fünf Säulen des Islam“ als Rechtfertigung)
  • zu glauben, Gott-Vater und Gott-Sohn seien charakterlich verschieden (Arianismus)
  • zu glauben, man dürfe jene, die man für ungläubig hält, (scharf)richten (auch im Islam; Dschihad)
  • zu glauben, Macht, Ehre oder Reichtum seien ein Indikator für Gottes Gunst oder dass man sein Wohlgefallen habe
  • zu glauben, der Wille der Obrigkeit sei immer 1:1 gleich dem Willen Gottes
  • zu glauben, der Staat habe die Kompetenz nicht nur in politischer Hinsicht, sondern auch in geistlicher Hinsicht (der Staat als Oberaufseher der Kirche; Cäseropapismus)
  • zu glauben, es sei viel wichtiger, von der politischen Gemeinde als vollwertiges Glied der Gesellschaft anerkannt zu werden als von der echten Kirche – gleichsam die politische Gemeinde zur Kirche machen; das ist das typische Spießbürgertum

Stellen wir uns mal eine perfekte, christliche Gemeinde vor. Plötzlich taucht ein Irrlehrer auf (entweder er kommt von außen oder ein Glied der Gemeinde degeneriert, stirbt geistlich). Jener habe eine Firma – er quetscht seine Angestellten aus wie Zitronen und holt das Letzte aus ihnen heraus wie aus Zahnpasta-Tuben. Dies führt dazu, dass er steinreich wird und er Ehre und Einfluss in der politischen Gemeinde (Stadt, Dorf) erlangt. Der Geist Satans wirkt in ihm den Wahn, daß er sich trotz seiner Sünde der Ausbeutung seiner Angestellten noch für einen guten Christen hält. Er mag die Sünde des Geistes begehen, zu glauben: „Jesus hat die Rechnung im Voraus bezahlt – also muß ich es mit dem Sündigen nicht so genau nehmen; ist es nicht der Beruf Gottes, zu vergeben?“ Die anderen Glieder der Gemeinde haben das Problem wie jeder Christ, daß auch sie noch ihr sündiges Fleisch mit sich herumschleppen (wegen seines sündigen Fleisches unterliegt jeder Christ einer gewissen Verführbarkeit trotz der Tatsache, dass er den Heiligen Geist hat, der ihn richtig belehren will) – sie sehen nun wie jener „Christ“ immer reicher wird, immer angesehener und immer einflussreicher. Er scheint das Glück auf seiner Seite zu haben, ein Glückspilz zu sein. Sie könnten versucht sein, dies als Segen Gottes zu werten. Sicherlich wurden auf diese Weise schon viele echte, christliche Gemeinden ruiniert bzw. sind geistlich gestorben.

Wenn man jenem vorhielt, der christliche Gott sei doch ein sanftmütiges und demütiges Lamm, was durch seine Trinität zum Ausdruck kommt, dann pochte er mit aller Gewalt darauf, daß Gott ein-personal wäre und in verschiedener Gestalt erscheine (drei Erscheinungsformen Gottes: als Vater, als Sohn, als Geist). Es war für ihn undenkbar, daß drei Personen mit jeweils göttlicher Gewalt und freiem Willen ewig in Frieden „sein“ könnten, ohne sich um den Thron des Universums zu streiten. Nein, Gott musste ein ein-personaler Gott sein, der sich an Macht und Ehre verbissen klammert. Welche Person, die göttliche Gewalt hat, würde sie nicht nutzen, um den Thron zu erlangen – wäre Gott dreieinig, die drei göttlichen Personen würden sich ständig um den Thron des Universums streiten; Gott muss also ein-peronal sein.

Wir haben heute das Problem, dass die ganze evangelische Kirche in Deutschland von geistigen Schwerverbrechern in der Art jenes gerade geschilderten Mannes oder Mohammeds beherrscht wird. Ich scheine der letzte „Prophet des Herrn“ zu sein, der noch sagt, Jesus und auch der Vater seien jeweils  ein sanftmütiges, demütiges Lamm. Wäre der Vater Mensch geworden anstelle von Jesus, dann hätte er sich sittlich-moralisch genauso wie Jesus verhalten und wäre zuletzt auch am Kreuz hingerichtet worden. Wenn wir den Vater erkennen wollen, kommen wir an Jesus nicht vorbei. Es gibt keine Erkenntnis des Vaters unabhängig oder getrennt von Jesus. Wenn wir Jesus sehen, sehen wir den Vater (das heißt aber nicht, dass Jesus der Vater ist).

Glauben wir nur nicht, es gäbe einen Vater-Gott (von dem sich jeder selbst ein Bild entwerfen könnte) für „fortgeschrittene“ (advanced) Christen, und Gott-Sohn (Jesus) sei für die dämlich-einfachen Christen (geistig rückständige Christen) da, die einfach glauben, was der Text der Bibel sagt. Für jene, die glauben, Gott-Vater sei von Gott-Sohn charakterlich verschieden, wird es am Jüngsten Tag ein sehr böses Erwachen geben, denn auf dem Richterstuhl Gottes wird Jesus sitzen, der den Zorn Gottes über die Unbußfertigen offenbaren wird. Viele werden überrascht sein, auf dem Richterstuhl Gottes jenes sanftmütige Lamm zu sehen, dessen Nachfolger sie während ihres irdischen Lebens als sanftmütig-dämliche Schwächlinge verachteten und damit auch das Lamm selbst – da wird ein großes Wehklagen sein.

Siehe auch Arianismus

 

Zusammenfassung:

Es ist schon schlimm genug, wenn jemand Jesus Christus und Christen als sanftmütig-demütig-dämliche Schwächlinge betrachtet. Wenn einer aber dann auch noch hergeht und sich selbst als oberschlauen, fortschrittlichen Christen hinstellt, der sich an Gott-Vater, dem er ein eigenes Bild unterschiedlich von Jesus beimisst,  orientiert (für die dämlich-einfachen Christen soll der dämliche, schwache Jesus zuständig sein), dann schlägt das dem Fass den Boden aus.

Würden Sie, lieber Leser,  heute in die evangelische Kirche gehen, würden Sie dort nur noch jene „fortschrittlichen“ Christen finden und für jene wäre es ganz selbstverständlich Sie, falls Sie ein echter Christ sein wollten, als weltfremden Idioten (einer, der mit dem Leben nicht zurechtkommt) abzustempeln. Sie würden in jener Kirche der Glücklichen, der Erfolgreichen, der Einflussreichen, der Wohlhabenden als der allerletzte Blödmann dastehen (Pechvogel, Loser, Proletarier, Habenichts); sie wären ein Fußabtreter aller.

Selbstverständlich würden jene so weit gehen, sich als zukünftige Bewohner der himmlischen Welten zu betrachten und Sie, lieber Leser, wenn Sie ein echter Christ sein wollen, als zukünftigen Insassen der Hölle.

 

Ganz deutlich:

 

Gott, der Vater, ist ein sanftmütiges, demütiges Lamm

Gott, der Sohn, ist ein sanftmütiges, demütiges Lamm

Gott, der Geist, ist ein sanftmütiges, demütiges Lamm

 

Obwohl alle drei Personen der Gottheit eine ausgesprochene Lammes-Natur haben, sind es dennoch drei eigenständige göttliche Personen mit jeweils eigenem Willen.

Beachte aber, dass alle diese drei Personen trotz ihres edlen Charakters Gott sind. Jesus, Gott, der Sohn, wird am Jüngsten Tag für die Gottheit das Gericht halten über all jene, die nicht danach trachteten selber zu sanftmütig-demütigen Lämmern zu werden durch die Kraft der Taufe, sondern jene misshandelten und als Ehrlose behandelten, die in das Bild Gottes umgestaltet werden wollten. Das Lamm Gottes wird jenen Unbußfertigen am Jüngsten Tag als zorniger Richter begegnen.

 

Ergänzung

Die Menschen, die nicht an Jesus glauben, sind die erbitterten Feinde derer, die in das Bild Gottes, Jesus, umgestaltet werden wollen. Dieser Hass ist dämonischer Natur – der böse Geist, der sehr starken Zugriff auf die „Ungläubigen“ hat, hetzt sie auf gegen jene, in denen der Heilige Geist wirkt und vorherrscht. Der Christ nimmt Teil an dem „intergalaktischen“ Krieg zwischen Licht (Gottes Herrschaftsbereich) und Finsternis (Machtbereich des Teufels). Wenn ich selber ein Jünger Jesu bin, der in sein Bild umgestaltet werden möchte, und sehe einen anderen Unrecht leiden, der auch ein Jünger Jesu ist, dann kann ich das Ganze natürlich nicht einfach ignorieren – vielleicht sogar mit der faulen Ausrede: „Ich soll ja ein sanftmütig-demütiges Lamm sein“. Nein, wenn anderen Christen, sanftmütig-demütigen Lämmern, Unrecht geschieht, dann muß ich mit der gleichen Entschlossenheit fuchsteufelswild werden gegenüber dem Ungläubigen, der Unrecht an meinem Bruder tut, wie ich sanftmütig-demütig bin, wenn mir selbst Unrecht geschieht (ich werde natürlich niemals so tun, als ob es mir nichts ausmacht, wenn mir Unrecht geschieht, sondern laut klagen oder, wenn möglich, mich dem Ganzen schnellst möglich entziehen, z. B. durch Flucht, Kündigung, etc.). Auf jeden Fall kann ich nicht einfach zusehen, wenn am Arbeitsplatz, am Ausbildungsplatz, in der Schule oder sonst irgendwo in der Öffentlichkeit einem anderen Christen Unrecht getan wird – hier muss ich sofort einschreiten. Würde ich nicht einschreiten, würde ich mich der Feigheit und der unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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