Israel, gib mir dein Herz!

Es gibt wohl kaum einen anderen Staat auf der Welt, der militärisch so bedroht ist wie Israel. Die Lage Israels entspricht der eines Dorfes am Fuße eines Vulkans, der unmittelbar vor dem Ausbruch steht.

Israel ist wahrscheinlich in einer Lage, in der Menschen nicht mehr helfen können. Über kurz oder lang wird nur noch der Allmächtige Israel helfen können.

Grundsätzlich haben alle Menschen, Völker und Nationen die Möglichkeit zu Gott zu beten und es kann sogar sein, daß er solche Gebete erhört.

Momentan beten sicherlich orthodoxe Juden um Schutz vor islamischen Aggressoren, auf der anderen Seite beten die Muslime um Hilfe im heiligen Krieg gegen das ihnen verhasste Israel.

Es stellt sich nun die Frage: “Für wen soll sich Gott entscheiden; wem soll er helfen?” Gott scheint sich in einer Zwickmühle (Dilemma) zu befinden.

Aus der Sicht der Christlichen Kirche ist es so, daß sowohl Israel als auch die muslimischen Staaten sich außerhalb des Reiches Gottes befinden. Weder die Juden noch die Muslime glauben an Jesus, den fleischgewordenen Sohn Gottes, der für uns starb und auferstand. Diesen Jesus hat Gott mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt und er ist nun der Herrscher des Universums.

Die Bündnisse Gottes mit Israel aus dem Alten Testament sind weiterhin gültig. Alle seine alttestamentlichen Verheißungen an Israel wollte Gott erfüllen durch seinen Sohn Jesus Christus (Jesus von Nazareth). Da aber Israel als Volk Jesus von Nazareth verworfen hat, hat es sich selbst ausgeschlossen vom Reich Gottes, wo Gott durch Jesus regiert.

Israel hält weiterhin fest am Gesetzes-Judentum, eine Religion, die der Gott Israels nie verordnet hat. Die Juden sind z. B. stolz auf ihre biologische Abstammung von Abraham (“Abraham unser Vater”), ihre Beschneidung (Beschneidung des männlichen Gliedes; sie entweihen die Beschneidung, die eigentlich ein Zeichen des Glaubens Abrahams sein soll und machen ein Gesetzeswerk daraus), das bloße Haben des Gesetzes, etc. Die jüdischen Führer zur Zeit Jesu und der Apostel hielten fest an einem äußerlichen Gottesdienst: Sie beteten, fasteten und gaben Almosen, um von den Menschen gesehen und geehrt zu werden. Sie richteten auch die gewöhnlichen Juden ziemlich strenge nach dem Gesetz ohne es selbst zu halten. Sie maßten sich an geistliche Leiter (Rabbi, Vater, Lehrer, Erzieher, Leiter) zu sein, wollten als solche geehrt werden, obwohl sie mit ihrer Lehre völlig daneben lagen. Sie schworen Meineide (weil sie das Volk so strenge richteten, ihm keinen Erlöser verkündigten, gab Gott sie dahin und sie mußten selbst in den Sünden leben, die sie bei anderen richteten, was sie natürlich ständig unter Meineid ableugneten). Kurz gesagt, sie waren religiöse Heuchler.

Besonders fanatisch war auch ihre Sabbatheiligung. Sie verstanden überhaupt nicht, was der tiefere Sinn des Sabbats war. Als Jesus am Sabbat Kranke heilte, verklagten sie ihn und wollten ihn umbringen. Dabei war gerade die Heilung eines Kranken der allerbeste Gottesdienst, genau das, was man am Sabbat tun sollte. Die Heilungen gingen sicherlich auch häufig einher mit der Vergebung der Sünden und Erlösung des Sünders, und genau das hätten die jüdischen Führer so dringend gebraucht, die Jesus so scharf kritisierten. Die Juden hatten einen Götzen aus dem Gesetz gemacht, indem sie es dem Buchstaben nach hielten. Sie waren so in diesem Götzendienst gefangen und verblendet, daß sie ihren Gott, den Gott Israels, der in der Person Jesu erschienen war, nicht erkannten.

Römerbrief 2, 17-29

Wenn du dich aber Jude nennst und verlässt dich aufs Gesetz und rühmst dich Gottes 18 und kennst seinen Willen und prüfst, weil du aus dem Gesetz unterrichtet bist, was das Beste zu tun sei, 19 und maßt dir an, ein Leiter der Blinden zu sein, ein Licht derer, die in Finsternis sind, 20 ein Erzieher der Unverständigen, ein Lehrer der Unmündigen, weil du im Gesetz die Richtschnur der Erkenntnis und Wahrheit hast -: 21 Du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? 22 Du sprichst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe? Du verabscheust die Götzen und beraubst ihre Tempel? 23 Du rühmst dich des Gesetzes und schändest Gott durch Übertretung des Gesetzes? 24 Denn »euretwegen wird Gottes Name gelästert unter den Heiden«, wie geschrieben steht (Jesaja 52,5). 25 Die Beschneidung nützt etwas, wenn du das Gesetz hältst; hältst du aber das Gesetz nicht, so bist du aus einem Beschnittenen schon ein Unbeschnittener geworden. 26 Wenn nun der Unbeschnittene hält, was nach dem Gesetz recht ist, meinst du nicht, dass dann der Unbeschnittene vor Gott als Beschnittener gilt? 27 Und so wird der, der von Natur unbeschnitten ist und das Gesetz erfüllt, dir ein Richter sein, der du unter dem Buchstaben und der Beschneidung stehst und das Gesetz übertrittst. 28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.

Bevor der Apostel Paulus zum Christentum konvertierte, war er ein äußerst strenger Jude gewesen. Nach seiner Bekehrung mußte er aber dennoch zugeben, daß sein Befinden äußerst schlecht war, solange er sich unter dem Gesetz befand (vor der Bekehrung). Der alte Paulus (Saulus) wurde durchs Gesetz sogar angeregt zum Sündigen: “Die Sünde nahm Anlaß am Gebot”, Röm. 7.

Aber das ist gerade der Sinn des Gesetzes, die Sünde als überaus sündig erscheinen zu lassen. Seit dem Fall Adams, ist der Mensch unter die Sünde verkauft, und daß das wahr ist, wird besonders deutlich dadurch, daß Gesetze uns nicht abhalten vom Sündigen, sondern erst recht zum Sündigen reizen (“verbotene Früchte schmecken gut”).

Das Gesetz zeigt mir (vor der Bekehrung) also ganz klar und deutlich, daß ich mich nicht in einem Heilsstand bzw. seligen Stande befinde, denn wenn ich in einem seligen Stande wäre, dann würde ich ein Leben führen in Liebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt wäre.

Gibt es da noch einen Ausweg, für Juden und für Heiden?

Gott hat tatsächlich einen Ausweg gefunden: Er vernichtet unsere alte Existenz in der Sünde, und im gleichen Moment erweckt er uns auf, gibt uns neues Leben, ein Leben der Nächstenliebe und der Gottesliebe, das nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Das ist die sakramentale Taufe (einschließlich Säuglingstaufe). Selten hat man bisher gehört, daß einer bei der Taufe tatsächlich gestorben sei, aber ständig redet Paulus davon, daß wir bei der Taufe sterben. Der Witz ist, daß wir im gleichen Moment, wo wir sterben, auch wieder neues Leben empfangen, alles passiert in einem Nu. So sterben wir ganz unbewußt. Unser alter Mensch, der zwanghaft sündigen mußte, wird für tot erklärt (deklariert) und gleichzeitig empfangen wir den heiligen Geist, der unser neues Leben ist. Unser Leib in sich selbst ist nach der Taufe genauso sündig wie vorher. Daß wir der Sünde abgestorben sind und in Christus sind, müssen wir täglich im Glauben neu ergreifen – so überwinden wir unseren sündigen Leib und lieben Gott und unseren Nächsten.

Röm. 6, 4

So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Röm. 8, 11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Galater 2, 20

Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Jeder Mensch also, der nicht an Jesus glaubt und getauft ist, der ist nicht in Einklang mit Gott, hat nicht Gottes Wohlgefallen. Das gilt auch für die Juden. Es ist klar, daß der größte Teil der Menschheit nicht an Jesus glaubt, und somit nicht im Einklang mit Gott ist. Es besteht kein Vorrecht auf Gottes Schutz. Irgendwie wird Gott in seinem Regiment einen Ausgleich zwischen den Völkern schaffen. Sicherlich wird er einen Unterschied machen zwischen Staaten, die das Christentum tolerieren und Staaten, die es bekämpfen. Aber auch ein Staat, der das Christentum toleriert, hat keinen Anspruch auf absoluten Schutz, da ja nicht alle Bürger des Staates christlich sind, sondern es ist eine Mischung aus christlichen und säkularen Menschen.

Interessant ist, daß in der Bibel steht (Römer 11), daß am Ende der Zeit ganz Israel gläubig werden wird. Das wäre etwas in der Geschichte der Menschheit außergewöhnliches, daß ein Volk geschlossen das Evangelium annimmt, das gab es bisher wahrscheinlich noch nicht. Ein Volk aber, das komplett das Evangelium annimmt, ist nichts anderes als eine Kirche, da fallen Kirche und Staat zusammen. Solch ein Volk hat alle Rechte der Kirche auf den Schutz, die Bewahrung und die Fürsorge Gottes.

Römerbrief 11, 25-32

Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

2. Korinther 3, 14-17

Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Wenn Israel jetzt diesen Schritt tun würde, daß es Jesus von Nazareth als Messias annimmt, dann würde Gott ihm auch eine bevorzugte Stellung unter den Völkern geben und er würde auch Krieg für sie führen. Gott führt die Rechtssachen jedes einzelnen Christen, also wird er auch die Rechtssachen eines ganzen Volkes führen, das ihm gehört, das seinen Wohlgefallen hat. Vielleicht hat Gott sein Volk in diese Not geführt, um sie zu erziehen. Mögen sie sich doch in die Obhut ihres alten Gottes begeben.

5. Mose 30, 1-10

Wenn nun dies alles über dich kommt, es sei der Segen oder der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es zu Herzen nimmst, wenn du unter den Heiden bist, unter die dich der HERR, dein Gott, verstoßen hat, 2 und du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, dass du seiner Stimme gehorchst, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele in allem, was ich dir heute gebiete, 3 so wird der HERR, dein Gott, deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, unter die dich der HERR, dein Gott, verstreut hat. 4 Wenn du bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der HERR, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen 5 und wird dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es einnehmen, und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher machen, als deine Väter waren. 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst. 7 Aber alle diese Flüche wird der HERR, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, die dich hassen und verfolgen. 8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des HERRN gehorchen, dass du tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete. 9 Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Wie geschieht die Beschneidung des Herzens?

Hesekiel 36, 24-29

Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.

Das ist nichts anderes als die sakramentale Taufe.

Evangelium für Israel:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, Jesus, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

oder

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er bietet uns an, in uns zu leben, um unser Leben gerechter zu machen.

Wer dieses Evanglium glaubt und sakramental getauft wird, der hat die Vergebung der Sünden und empfängt Kraft ein Leben zu führen, das von Gottesliebe und Nächstenliebe geprägt ist. Durch die Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus. Unser Leib bleibt sündig trotz der Taufe. Täglich müssen wir uns unserer Taufe bzw. des Opfers Jesu im Glauben erinnern und glauben, daß wir der Sünde abgestorben sind und Jesus in uns wohnt, der die Liebe ist. Durch diese Heilstatsachen überwinden wir unser selbstsüchtiges Fleisch und üben praktische Nächstenliebe. Je mehr wir Liebe üben, desto mehr wird Gott uns unser Heil bestätigen, uns die Freude des Heils vermehren. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, wird uns zur Gerechtigkeit gerechnet. Am Anfang unseres Glaubenslebens schenkt uns Gott den Glauben und den Heiligen Geist. Der Geist möchte Nächstenliebe bewirken. Dem Geist Raum geben und Nächstenliebe üben ist praktisch das gleiche. Üben wir Liebe, bleiben wir im Glauben – Gott wird Zeugnis geben, daß er Wohlgefallen an uns hat.

Siehe auch:

Abraham und das Judentum

Abraham und sein Glaube

Beschneidung 1

Beschneidung 2

Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

Antisemitismus

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 2, Verse 1-7

1 Dem Engel der Gemeinde in “Ephesus” schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern: Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden. Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust. Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist.

Auslegung

“Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern”

Für jeden Christen gilt, daß sein Leben (auch sein physisches!) Christus ist. Verliert er Christus, verliert er alles. Diese Wahrheit gilt erst recht für Bischöfe bzw. Älteste der christlichen Kirche. Sie stehen immer in der Gefahr von Christus abzufallen, indem sie nicht lehren, was göttlich ist sondern das, was menschlich ist. Sie sollten aber dabei bedenken, daß nicht sie die Wurzel (Gott bzw. Jesus) tragen sondern die Wurzel trägt sie.

Mt 16,23 Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

Röm 11,18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

Woher weiß man, welche Lehre göttlich ist?

Nun, dies ist die Lehre, die dem biblischen Befund entspricht. Den biblischen Befund erhält man, wenn man jeden einzelnen Vers so auslegt, daß kein Widerspruch zum Gesamtinhalt der ganzen Bibel besteht. Dies kann zuweilen eine äußerst schwierige Aufgabe sein – wird aber von dem gefordert, der ein Geistlicher in der christlichen Kirche sein will. Nur wer sittlich-moralisch in Reinheit lebt, das heißt den heiligen Geist nicht betrübt, der wird fähig sein, solche Aufgaben zu lösen. Denn der heilige Geist erforscht die Tiefen der Gottheit. Den Geist empfängt man durch Buße, Glaube an Jesus und die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe (Wiedertaufe ist verboten!). Den Geist bewahrt man, wenn man immer wieder neue Buße tut über Sünden (Beichte bei einem christlichen Bruder).

1Kor 2,10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

1Kor 2,13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

Da heute weltweit alle sogenannten Geistlichen unbußfertige Homosexuelle innerhalb der Kirche tolerieren, ist es sicher, daß weltweit der Klerus der christlichen Kirche vom Glauben an Jesus abgefallen ist und somit von der christlichen Kirche ausgeschlossen ist. Einige Wiedertäufer (Evangelikale), die unbußfertige Homosexuelle in ihren Gemeinden nicht dulden, sind verurteilt durch die Wiedertaufe. Auch die Wiedertaufe, oder wenn man die Wiedertaufe lehrt, schließt von der christlichen Kirche aus. Den Evangelikalen wird Jesus am Jüngsten Tag als zorniger Richter begegnen. Er wird ihnen die Hölle nicht ersparen nur wegen ihres lächerlichen Lippenbekenntnisses: “Errettung geschieht allein aus Gnade.”

Der biblische Befund ist eindeutig der, daß ein unbußfertiger Homosexueller kein Mitglied der christlichen Kirche sein kann, sondern er ist ein ungläubiger Heide. Wenn ein Glied der christlichen Kirche plötzlich anfängt, Homosexualität zu praktizieren, ist es von der christlichen Kirche auszuschließen. Wiederaufnahme kann erst nach erfolgter Buße und Beichte erfolgen.

Kurz gesagt: Ein Geistlicher muß alles mit göttlicher Weisheit beurteilen und nicht mit menschlicher. Christus wird die Irr-Sterne von sich schleudern oder hat es bereits getan.

Im Gegensatz dazu dürfen sich Geistliche, die richtig lehren gemäß des biblischen Befundes, der besonderen Gegenwart Gottes und seine Schutzes erfreuen: Er hält sie in seiner Hand.

Jud 13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne; deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit.

Gal 1,8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.

2Petr 2,1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben.

Die goldenen Leuchter sind die Gemeinden und Christus braucht nicht ihr Licht, sondern sie geben sein Licht an die Menschen weiter – sie empfangen ihr Licht von ihm. Wenn sie natürlich sein Licht verfälschen oder sogar Finsternis statt Licht verbreiten, dann wird er sie aus seiner Gegenwart entfernen. Es gilt für die Gemeinden das Gleiche wie für die Geistlichen bzw. Bischöfe und Älteste: Es zählt nicht die menschliche Weisheit sondern die göttliche Weisheit. Die göttliche Weisheit findet man in der Bibel und man darf nichts hinzufügen und nichts weglassen.

“Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst”

Die Kirche zu Ephesus evangelisierte (das Evangelium von Jesus verkündigen) offensichtlich fleißig und kümmerte sich um Kranke, Obdachlose, Ausländer, Straffällige, Hungrige, Durstige, Nackte, etc. (Werke und Mühsal). Außerdem erduldete sie Verfolgungen (Gefängnis, Tod, Auspeitschung, Steinigung, etc.) und Trübsal (Ausschluss aus der Gesellschaft mit der Folge von Arbeitslosigkeit und materieller Not) geduldig. Außerdem duldete die Kirche zu Ephesus keine unbußfertigen Sünder in ihrer Mitte (die Bösen).

“und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden”

Siehe dazu: 2. Korinther 11

“und hast um meines Namens willen die Last getragen”

Das sind Geldsammlungen für notleidende Christen z. B. in der Kirche von Jerusalem. Die Juden zu Jerusalem hatten die Christen in den Bann getan und dies war sicherlich mit Arbeitslosigkeit und somit materieller Not für die Christen verbunden. Die Gesamtkirche stand aber der Kirche in Israel bei und half ihr mit Spenden – so wurde Christus verherrlicht.

1Kor 16,3 Wenn ich aber gekommen bin, will ich die, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, damit sie eure Gabe nach Jerusalem bringen.

“Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.”

Dem äußerlichen Schein nach war die Gemeinde zu Ephesus eine perfekte Gemeinde. Sie war genau das, was man sich unter einer christlichen Kirche vorstellte, aber dennoch fehlte etwas.

Epheser 4, 22-24 22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. 23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn 24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Epheser 5, 1-3 So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch. Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört.

Römer 8, 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.

Es scheint eine Wahrheit gemäß des biblischen Befundes zu sein, daß nur derjenige fähig ist zur Bruderliebe und zur Nächstenliebe, der nicht den Lüsten (Begierden) des Fleisches (des Körpers) frönt. Wer sich von seinen Lüsten beherrschen läßt, der kann nicht in Christus sein oder dämpft oder betrübt mindestens den Heiligen Geist. Christus aber ist die Liebe. Wir können andere Gläubige und unsere Mitmenschen im Allgemeinen nur dann lieben, wenn wir in Christus sind. In Christus bleiben wir, wenn wir unsere sündigen Begierden verleugnen.

Sündige Begierden: Fressen (Völlerei), Saufen, Faulheit (Arbeitsscheu), Hurerei, Ausschweifung (Genußsucht, Wohlleben, Luxus-Leben) Ehebruch (Fremdgehen), Masturbation, gleichgeschlechtliche Liebe, Polygamie, Sex mit Tieren (Sodomie) oder Verwandten (Inzest), jede sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe, Habsucht (Geiz), Verlogenheit, Lust der Augen (Statusdenken, Materialismus), etc.

Nochmals: Die Liebe ist Jesus bzw. Jesus ist die Liebe.

Die Liebe ist eine lebendige Person. Christliche Liebe ist oft etwas ganz anderes als rein menschliche Liebe – sie entspricht oft nicht menschlichen Vorstellungen. Wenn wir also echte Liebe üben wollen, müssen wir in der Gegenwart der göttlichen Person bleiben, die die Liebe ist und das ist Jesus Christus. In ihm bleiben wir, wenn wir in der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung die Begierden unseres Leibes überwinden.

Evangelium:

Jesus trug unsere Sünden, als er am Kreuz für uns starb. Er lebt, um uns heilig zu machen.

Dies brauchen wir einfach nur für wahr zu halten. Die befreiende Kraft dieses Evangeliums wir uns zu Teil durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe. Bei der sakramentalen  Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, in der Liebe. Unser Leib ist nach der Taufe genauso sündig wie vor der Taufe. Unsere Verantwortung ist es, täglich durch die zwei Verheißungen “der Sünde abgestorben” und “in Christus” unseren sündigen Leib zu überwinden. Wenn wir das täglich üben, dann bleiben wir in Christus und sind fähig Gott und unsere Mitmenschen zu lieben, besonders die Gläubigen. Wir können unsere Sünden nicht damit entschuldigen, daß wir sagen, wir bzw. unser Leib seien nunmal so sündhaft; wir hätten keine Chance. Diese Aussage wäre  nur gültig für Ungläubige, die nicht das Evangelium von Jesus glauben und nicht getauft sind (solche sind wirklich ihren sündigen Begierden hilflos ausgeliefert). Wer allerdings gläubig ist und getauft ist, der ist verpflichtet, die Begierden seine Leibes zu überwinden durch die befreiende Kraft Jesu und hat keine Entschuldigung für ein Leben in der Sünde. Sein Leib ist zwar sündig in sich selbst, das ist wahr, aber Gottes Verheißungen sind größer und stärker als unsere Sündhaftigkeit. Nur wenn wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung unsere sündigen Begierden überwinden, dann werden wir durchkommen am Jüngsten Tag. In diesem täglichen Kampf wird uns Jesu Opfer am Kreuz auch ganz groß als ein Sühneopfer für unsere Sünden: Uns ist vergeben.

“werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.”

Eine Kirche mag noch so viele äußerliche Werke haben, die sogar von Gott befohlen sein mögen; wenn nicht die einzelnen Gläubigen der Kirche sich täglich reinigen und so fähig werden zur Liebe, dann ist diese Kirche nicht ganz wohlgefällig in den Augen Gottes und des verherrlichten Christus. Er wird sie aus seiner Gegenwart verstoßen. Dies gilt sicherlich für die katholische Kirche, die evangelische Kirche, die Evangelikalen und viele andere.

“Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest, die ich auch hasse.”

Das waren Götzendienst und Hurerei.

Ergänzung

Was aber genau war ganz konkret das Problem der Kirche zu Ephesus? Dies könnte aus folgendem Abschnitt aus dem Epheserbrief erhellen:

Epheser 4, 25-32 25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind. 26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen 27 und gebt nicht Raum dem Teufel. 28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann. 29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es hören. 30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung. 31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit. 32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

“Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.”

Mk 5,33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm (Jesus; R. B.) nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.

Es geht hier also um die Beichte, das Bekennen von Sünden vor einem christlichen Bruder oder einem Geistlichen. Wer anfängt, zu beichten, fängt an, die Wahrheit zu reden. Die Beichte wurde von Christus selbst eingesetzt und nicht vom Papst. Sie ist kein Relikt aus dem finsteren, katholischen Mittelalter sondern eine Institution der allgemeinen, christlichen Kirche und ist notwendig und sinnvoll, solange es die Kirche auf Erden gibt.

Nur durch die Beichte wird aus einem formalen, christlichen Club, der sich Kirche nennen mag, eine wirkliche, echte, christliche Kirche, wo das gemeinsame Leben praktiziert wird. Vieles kann in der Kirche routinemäßig ablaufen wie in einer Firma, aber wir sind uns sicher einig, daß eine Firma nicht der Ort ist und sein kann, wo wir uns völlig geborgen fühlen und wo wir Geborgenheit auch nur suchen würden. Eine Firma versucht Gewinn zu erwirtschaften, aber hat natürlich nicht als erstes Ziel die frohe Gemeinschaft ihrer Angestellten. Es ist vollkommen idiotisch, wenn eine Kirche zu einer Art Firma degeneriert im Hinblick auf routinemäßige Abläufe, denn dann hat sie den Namen Kirche nicht mehr verdient und ist nicht mehr das, was sie sein soll. So schien also die Kirche zu Ephesus dem äußeren Schein nach ein perfekte Kirche zu sein, aber ihr fehlte das tiefe, innere, spirituelle Leben.

“Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen”

Das war das Problem der Pharisäer und Schriftgelehrten in Israel. Sie zürnten den einfachen Juden, richteten, verfluchten und verdammten sie, statt ihnen liebevoll einen Erlöser zu predigen, der sie von ihren Sünden befreien konnte. Es ist natürlich eine Katastrophe wenn Christen miteinander so umgehen, wie die jüdischen Führer mit einfachen Juden. Vielmehr soll es unter Christen so sein: Wenn ein Christ einen anderen Christen sündigen sieht, dann soll er ihm nicht zürnen oder ihn richten, verdammen und verfluchen, sondern soll ihn liebevoll ermahnen, ob ihm Gott nicht etwa die Buße zum Heil gebe. Auch diese Verhaltensweise ist sehr gemeinschaftsfördernd. Siehe auch Auslegung Bergpredigt.

“und gebt nicht Raum dem Teufel”

Es ist der Heilige Geist, der uns dazu drängt, in der Kirche das “gemeinsame Leben” zu fördern und zu suchen. Wer allerdings dieses Drängen des Geistes fälschlicherweise als eine Wirkung des Teufels betrachtet, der gibt dem Teufel Raum und ist in Gefahr, die Sünde wider den Geist zu begehen, die hier und in der Welt, die kommen wird, nicht vergeben werden kann.

“Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann.”

In diesem Stand der Erwerbsarbeit sollen sich alle Menschen finden, auch die Christen. Er ist einfach die Grundlage für alles neben der Familie. Dieses Problem hatte die Kirche zu Ephesus anscheinend gelöst in der Zeit zwischen dem Brief des Paulus an sie und dem Sendschreiben des Johannes, denn sonst wären sie ja nicht in der Lage gewesen, “Last” zu tragen, also für die Kirche in Jerusalem Gelder zu spenden. Wo sollte das Geld herkommen, wenn sie nicht gearbeitet hätten?

“Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit.”

In der christlichen Kirche redet man nicht hinter dem Rücken anderer oder in ihrer Abwesenheit über sie, sondern ermahnt den Betroffenen und hört die Beichte unter vier Augen und das immer mit der Gesinnung aufzubauen, zu heilen, zurechtzubringen  und nicht zu strafen und zu vernichten. Lästerung und Verleumdung sind äußerst schwere Sünden. Schon in den Sprüchen Salomos wird davor gewarnt:

Spr 11,13 Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer getreuen Herzens ist, verbirgt es.

Spr 20,19 Wer Geheimnisse verrät, ist ein Verleumder, und mit dem, der den Mund nicht halten kann, lass dich nicht ein.

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Auslegung Offenbarung (Apokalypse), Kapitel 1

Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie durch seinen Engel gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan, der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.

Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen. Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Ich, Johannes, euer Bruder und Mitgenosse an der Bedrängnis und am Reich und an der Geduld in Jesus, war auf der Insel, die Patmos heißt, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses von Jesus. 10 Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, 11 die sprach: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea. 12 Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht. 17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. 19 Schreibe, was du gesehen hast und was ist und was geschehen soll danach. 20 Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.

Auslegung

Jesus Christus ist die Person der Gottheit (Anmerkung 1, unten), die von der Gottheit autorisiert ist, der Menschheit Kunde von Gott zu geben. Der Mensch Jesus Christus befindet sich in der unmittelbaren Gegenwart Gottes; mehr noch: Er ist ein Teil der Gottheit geworden (Anmerkung 2, unten).

In anderen Worten: Ein Mensch sendet uns eine Botschaft aus dem Jenseits, der Mensch Jesus von Nazareth.

1Petr 4,12 Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze (der Verfolgung; R. B.) nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung, als widerführe euch etwas Seltsames, …

1. Johannes 2, 15-16 15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. 16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust (sexuelle Ausschweifung) und der Augen Lust (Statusdenken bzw. Materialismus) und hoffärtiges Leben (Wohlleben bzw. Genußsucht), ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Gott will also der Christlichen Kirche zeigen, “was in Kürze geschehen soll”, damit sie nicht irre werde ob der vielen Nöte, Drangsale und Leiden aber auch Versuchungen durch die gottlose Welt (wenn die Welt die Kirche nicht durch Verfolgung zu Fall bringen kann, dann versucht sie die Kirche zu umgarnen wie eine Hure). Die Kirche soll wissen, daß ihr hier nicht etwas Seltsames geschieht, sondern etwas ganz Normales und soll deswegen ausharren bei Jesus.

Johannesevangelium 8, 17-18 17 Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, dass zweier Menschen Zeugnis wahr sei. 18 Ich bin’s, der von sich selbst zeugt; und der Vater, der mich gesandt hat, zeugt auch von mir.

Diese Botschaft des Menschen Jesus aus dem Jenseits ist gleichzeitig ein Wort Gottes. Schon immer hat Gott das Zeugnis seine Sohnes bestätigt und deswegen sollten wir die Offenbarung mit dem allergrößten Respekt (Furcht) und absoluter Ernsthaftigkeit lesen. Es geht nicht um das Berechnen von Zeiten und Zeitpunkten sondern darum, daß wir trotz Trübsalen und Versuchung durch die Welt, Gott und Jesus Christus treu bleiben bzw. Buße tun, wenn wir vom einfältigen Glauben an Jesus abgefallen sind. Die Welt wird immer mündiger, immer selbstständiger, lernt aus der Geschichte, aber dennoch ist sie dem Tode geweiht, denn sie sündigt, sündigt über die Maßen. Der Lohn der Sünde ist der Tod, amen. Lassen wir uns nicht täuschen vom Glanz und Glamour der Welt, denn es ist alles nur Schein bzw. die Schminke einer Hure.

“Selig ist, der da liest und die da hören”

Der wirkliche Leser und Hörer des Wortes Gottes ist immer derjenige, der bereit ist, umzukehren von seinen Sünden, das heißt sich ermahnen zu lassen von dem Wort Gottes, das man hört und liest, denn dann hat man wirklich gelesen und gehört. Das sind die Seligen. Seien wird nicht Freunde der Welt, die schnell vergeht, sondern Freunde Christi und warten noch ein wenig bis der ewige Tag in seinem Reich anbricht, der ewige Tag der Herrschaft Christi und Gottes.

Warum wird die Offenbarung ganz speziell an “sieben Gemeinden der Provinz Asien” adressiert und nicht ganz allgemein an die ganze damalige Christenheit des Mittelmeerraumes?

Damit soll angezeigt werden, daß eben nicht die allgemeine Neugier auf Prophezeiungen über zukünftige Ereignisse befriedigt werden soll, sondern Gott kümmert sich um seine Kirche und jede einzelne Ortsgemeinde. Es geht schlicht und einfach um die Besserung jeder einzelnen Gemeinde und jedes einzelnen Christen.

Warum hat Gott gerade diese spezielle Auswahl an Gemeinden getroffen?

Nun, wahrscheinlich entspricht ihre geistliche Situation zur damaligen Zeit der geistlichen Situation der damaligen Gesamtkirche. Die geistliche Situation der Gesamtkirche wird auf diese sieben Gemeinden der Provinz Asien projiziert. Die Nennung jeder einzelnen der sieben Gemeinden mit Namen zeigt uns, wie ernst es Gott ist und wie er besorgt ist um seine Kirche und konkret um jede einzelne Gemeinde.

Der Ewige und Jesus Christus haben für ihre Gemeinden nichts im Sinn außer Gnade und Friede. Die sieben Geister deuten an, daß auch die Gemeinden ähnlich wie Christus sich in Gottes Gegenwart befinden. Diesen Jesus, der immer in Gott blieb trotz schwerster Versuchungen (Garten Gethsemane), hat Gott damit geehrt, daß er der erste sein durfte, der den Tod hinter sich ließ und nicht nur das, sondern er ist jetzt der souveräne Herrscher des Universums. Er hat alles in seiner Hand. Seine Macht ist so groß, daß selbst gottlose Könige unbewußt seinen Willen tun müssen. Sie wollen Böses tun, aber Gott gebraucht ihr Böses, das wirklich böse in sich selbst ist, um Gutes zu tun – so groß ist seine Macht (dies ist natürlich keine Entschuldigung für die Sünden von Königen; sie werden gerichtet werden für ihre Sünden, trotz der Tatsache, daß Gott ihr böses Handeln in seinen ewigen Plan und Ratschluss einbauen konnte und es zum Guten wenden konnte).

“Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut und uns zu Königen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.”

Trotz einer Welt, die häufig von bösen Herrschern regiert wird und deren gewöhnliche Bürger häufig auch sehr boshaft sind, können wir durch die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung als Heilige und Gerechte in dieser bösen Welt leben. Die Heiligen und Gerechten mögen wie der Auskehrricht der Welt behandelt werden, dennoch sind sie Könige und Priester Gottes. Und wenn die Sünde so überhand nimmt, daß man ohne zu sündigen nicht mehr beruflich arbeiten kann oder Kinder erziehen, dann wird Gott der Kirche die Flügel des großen Adlers (Flucht nach Israel, dessen Bekehrung zum Christentum noch aussteht) geben und sie schließlich entrücken zu sich, wenn die ganze sündige Menschheit über das christliche Israel herfallen wird (Schlacht von Harmagedon).

1. Korinther 4, 13 Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute.

“Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich”

“und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand”

Die Gemeinden der christlichen Kirche sollen Christus ins Licht stellen. Keine Philosophie, kein Humanismus, kein Rationalismus, keine Aufklärung, keine Soziologie, keine Wissenschaft, etc. kann für die christliche Kirche relevant sein, sondern nur “so zu wandeln, wie auch er gewandelt ist.” (1. Johannes 2, 6)

Die sieben Sterne also die Bischöfe bzw. Aufseher der Gemeinde sollen sich ihrer Abhängigkeit von Christus bewußt sein. Wenn er sie nicht in seiner Hand hält – wer dann? Ein Bischof der christlichen Kirche, der von seinem Amt weicht, indem er Irrlehren verkündet, hat am Ende nichts mehr. Er stürzt buchstäblich in den Abgrund.

Matthäusevangelium 5, 13-16 13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

“Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle”

Offensichtlich behält sich Jesus Christus das Gericht vor. Es werden nicht diejenigen das Reich Gottes ererben, die ihr Leben lang so selbstbewußt  und stolz darauf verwiesen haben, daß Jesu Opfer ein Sühneopfer sei für ihre Sünden, sondern diejenigen, die sich durch Jesu Opfer am Kreuz und seine Auferstehung auch reinigen ließen von ihren Sünden und so das Wohlgefallen Gottes erlangten. Wer Jesu Opfer am Kreuz als reines Sühneopfer sieht und in seinen Sünden verharrt, der wird sicher in der Hölle landen. Wir müssen danach trachten das Wohlgefallen dessen zu erlangen, der die Schlüssel des Todes und der Hölle hat. Es zählt kein Sühneopfer-Prinzip sondern nur das Wohlgefallen einer lebendigen Person, des Christus. Täuschen wir uns nicht.

1Joh 3,3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.

Anmerkung 1

Die Gottheit ist die perfekte Einheit dreier göttlicher Personen: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist

Anmerkung 2

Christus war schon immer eine Person der Gottheit; er wurde Mensch (inkarnierte) in Jesus von Nazareth; nach seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung kehrte Christus (Jesus) in den Himmel zurück, von wo er gekommen war; der Mensch Jesus befindet sich nun innerhalb (!) der Gottheit, wo er als Christus ohne menschlichen Körper bzw. menschliche Natur von Ewigkeit her schon immer war; wichtig: Der Mensch Jesus Christus ist Teil der Gottheit

Ergänzung:

“Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen.”

Wie ist das gemeint?

Betrachten wir dazu einen Abschnitt aus dem Matthäusevangelium:

Matthäus 24, 29-31 29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.

Außerdem:

Sach 12,10 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.

1. Thessalonicherbrief 4, 16-17

16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, …

Was folgt aus diesen Bibelabschnitten?

Daraus folgt:

Wenn Jesus Christus demnächst wiederkommt, um die Menschheit zu richten, dann werden sich darüber nur wenige freuen. Im Gegenteil, man wird in eine tiefe Trauer verfallen, in eine unvorstellbar tiefe Trauer. Der, der schon so oft ausgelacht wurde wegen seiner Demut und Sanftmut, wird Gewalt anwenden und jeden töten, der nicht an ihn glaubt. Seine Gemeinde der Gläubigen jedoch wird er zu sich nehmen und trösten. Weiter hinten in der Offenbarung steht, daß der Antichrist alle gläubigen Christen enthaupten wird. Daraus ergibt sich eine sachliche Nötigung. Es kann bei der Ankunft Jesu eigentlich keine lebenden Christen mehr geben, denn der Antichrist wird sie alle getötet haben. Die Lösung besteht darin, daß sich unmittelbar vor Jesu Ankunft das Volk Israel zum Glauben an Jesus bekehren wird und natürlich haben dann die letzten Heidenchristen die Möglichkeit nach Israel zu fliehen vor dem Antichristen (sie können sich aber auch enthaupten lassen). Der Antichrist zusammen mit der ganzen abgefallenen Menschheit wird dann Israel militärisch angreifen. Dann wird Jesus in Macht und Herrlichkeit erscheinen, Israel und die letzten Heidenchristen zu sich nehmen, alle bisher gestorbenen Christen auferwecken und zu sich nehmen, und alle Abgefallen töten. Der Antichrist und sein Prophet werden direkt der ewigen Qual im Feuersee übergeben.

Dies ist aber noch nicht das jüngste Gericht aus Matthäus 25, sondern es folgt dann noch eine Periode von 1000 Jahren, wo Christus mit den Seinen auf Erden regieren wird. Die Regierten werden Menschen sein, die aus irgendwelchen Gründen nicht bewußt den Glauben an Jesus abgelehnt hatten – vielleicht einfach deswegen, weil sie über den Glauben an Jesus nicht informiert waren.

Nach den 1000 Jahren werden dann auch die ungläubigen Toten auferweckt und sofort gerichtet und in den Feuersee geworfen. Subjektiv wird für jene der physische Tod und die Auferweckung zum Gericht zeitlich zusammenfallen, da ein Toter nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Objektiv bzw. real werden zwischen ihrer gewaltsamen Tötung durch Jesus und dem Gerichtet-Werden durch Jesus 1000 Jahre liegen. Daher heißt es, es werden ihn alle sehen, die ihn durchbohrt haben. Auch die römischen Soldaten, die Jesus kreuzigten und durchbohrten und die jüdischen Führer, die ihn Pilatus übergeben hatten und natürlich Pilatus selbst werden nach den tausend Jahren auferweckt und sofort gerichtet werden. Dies ist der sogenannte zweite Tod.

Jesus wird demnächst kommen und viele unbußfertige Sünder werden über die Maßen erschrecken:

- Barack Hussein Obama, wenn er gerade ein weiteres Gesetz zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe unterschreibt; oder wenn er gerade ein weiteres Gesetz zur Erleichterung der Abtreibung unschuldiger Kinder unterschreibt; oder wenn er gerade wieder behauptet, alle Religionen würden zu Gott führen; oder wenn er gerade wieder den effektiven Kampf (Sendung von Bodentruppen) gegen die Islamisten ausschließt

- ein Islamist, wenn er gerade dabei ist, jemand zu enthaupten, lebendig zu begraben oder lebendig zu verbrennen; ein Imam, der den Islam lehrt; ein normaler Muslim, der die Irrlehre Mohammeds glaubt

- ein Fabrikarbeiter, der gerade wieder zwei Teile zusammenschraubt (das ist zwar gut in sich selbst, aber dann böse, wenn es sein ganzer Lebensinhalt war und sonst nichts)

- Papst Franziskus, wenn er gerade eine Predigt hält und behauptet, Muslime seien die geistlichen Brüder der Christen

- ein Rentner, der im Supermarkt seinen Nachbarn trifft und sich nicht traut ihm zu widersprechen, der behauptet, alle Religionen führten zu Gott

- etc.

Weitere Ergänzung:

“Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter 13 und mitten unter den Leuchtern einen, der war einem Menschensohn gleich, angetan mit einem langen Gewand und gegürtet um die Brust mit einem goldenen Gürtel. 14 Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme 15 und seine Füße wie Golderz, das im Ofen glüht, und seine Stimme wie großes Wasserrauschen; 16 und er hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht.”

Dieser Abschnitt erinnert die Kirche und uns daran, daß Jesus nicht nur Mensch (“eines Menschensohn gleich”) ist, sondern auch der ewige Gott (z. B. “Augen wie Feuerflammen”, “Füße wie Golderz, das im Ofen glüht”, “sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Macht”):

Wir brauchen ein ausgewogenes Bild von Jesus bzw. Gott gemäß des biblischen Befundes. Jesus liebt zwar die bußfertigen Sünder, hat eine gewisse Langmut und Geduld mit den Sündern, die noch nicht bußfertig sind, aber die gänzlich unbußfertigen Sünder wird er richten. Da ist er einfach ganz Gott, ein verzehrendes Feuer.

Hebräer 12,29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Hebräer 10,31 Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Philipper 2,12 Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.

Wir werden das ewige Leben ererben, wenn wir in der Liebe zu Gott, zu anderen Christen und zu unseren Mitmenschen im Allgemeinen bleiben. Den Rahmen für diese Liebe, die Jesus selbst ist, bilden die Gebote. Wenn wir die Liebe, sprich Jesus, verlassen, dann merken wir das, wenn wir ein konkretes Gebot oder mehrere konkrete Gebote brechen. Das ist der grundlegende Sinn der Gebote: Gott erhebt warnend seinen Zeigefinger (“du sollst nicht … “), damit wir zurückkehren zu ihm und in ihm bleiben, in der Liebe, in Jesus. Wenn wir als Christen unser Leben lang bußfertig bleiben, das heißt immer wieder umkehren, wenn wir merken, daß wir ein Gebot brechen durch unser Verhalten, dann wird uns Gott nicht richten. Wenn wir aber meinen, Jesu Opfer am Kreuz sei ein reines Sühneopfer für unsere Sünden gewesen und wir könnten nun bedenkenlos sündigen, weil Gott ja sowieso alles vergeben muß bzw. vergeben hat, dann wird uns am Jüngsten Tag Jesus als richtender Gott bzw. als Scharfrichter begegnen. Das Heil ist auf Erden kein fester Besitz, den man durch eine einmalige Bekehrung erwirbt, sondern wir müssen den Glauben an Jesus ein Leben lang bewahren. Wenn wir anfangen, an Jesus zu glauben und sakramental getauft werden bzw. uns unserer sakramentalen Kindertaufe erinnern (keine Wiedertaufe!), dann erwerben wir da “nur” die Fähigkeit unsere sündigen Neigungen zu überwinden. Den Glauben bewahren oder halten wir, wenn wir tatsächlich täglich unsere sündigen Neigungen überwinden in der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung bzw. wenn wir Buße tun, falls wir im Kampf des Glaubens nachgelassen haben. Solange wir den guten Kampf des Glaubens kämpfen, können wir auch sagen, wir haben das ewige Heil. Durch den Kampf des Glaubens erwerben wir das Heil nicht, sondern bewahren es.

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Winston Churchill verurteilt den Islam

Die Übersetzung ins Deutsche finden Sie unterhalb des englischen Textes.

Winston Churchill:

How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity. The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property – either as a child, a wife, or a concubine – must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen: all know how to die: Individual Moslems may show splendid qualities. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen; all know how to die; but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. [5] Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilisation of modern Europe might fall, as fell the civilisation of ancient Rome.

(aus Churchill’s Buch “The River War“)

Übersetzung ins Deutsche:

Wie schrecklich sind die Flüche, die der Islam auf seine Jünger legt! Neben der fanatischen Raserei, die so gefährlich in einem Menschen ist, wie Tollwut in einem Hund, gibt es eine furchtvolle fatalistische Apathie (Gleichgültigkeit). Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich. Unwirtschaftliche Gewohnheiten, liederliche landwirtschaftliche Verfahren, schwerfällige Methoden des Handelsverkehrs und Unsicherheit von Eigentum existieren , wo immer die Nachfolger des Propheten herrschen oder leben. Eine herabgewürdigte Sinnlichkeit beraubt dieses Leben seiner Anmut und Raffinesse und als nächstes seiner Würde und Heiligkeit. Die Tatsache, daß im islamischen Gesetz jede Frau irgendeinem Mann als absolutes Eigentum gehören muß – entweder als ein Kind, eine Ehefrau oder eine Nebenfrau – muß die endgültige Ausrottung der Sklaverei verzögern bis der islamische Glaube aufgehört hat, eine große Macht unter den Menschen zu sein. Tausende werden mutige und loyale Soldaten der Queen (Königin); alle wissen, wie man stirbt; aber der Einfluß der Religion (Islam) lähmt die soziale Entwicklung jener, die ihr folgen. Keine stärkere, rückwärtsgewandte Kraft exisiert sonst in der Welt. Weit davon entfernt dem Untergang geweiht zu sein, ist der Islam ein militanter und von Bekehrungseifer geprägter Glaube. Islam hat sich bereits in ganz Zentral-Afrika verbreitet, wobei er mit jedem Schritt furchtlose Krieger heranzieht; und wäre es nicht der Fall, daß das Christentum durch die starken Arme der Wissenschaft beschützt würde, die Wissenschaft, gegen die es umsonst gekämpft hat, die Zivilisation des modernen Europa dürfte untergehen, wie die Zivilisation des alten Rom untergegangen ist.

Meine Kritik an Churchill’s Text:

Langfristig wird sich herausstellen, daß nicht die Wissenschaft das Christentum beschützt, sondern der Gott des Christentums die Menschen und Völker, die ihn lieben und ihm dienen bzw. die Heiligen und Gerechten. Umgekehrt ausgedrückt: Die Unheiligen und Ungerechten werden untergehen trotz hochgezüchteter Wissenschaft, denn Gott will sie nicht beschützen.

Die westliche Welt geht schrecklichen, apokalyptischen Zeiten entgegen, wegen ihrer zunehmenden sittlich-moralischen Verkommenheit, und ihre Wissenschaft wird ihr nichts nutzen gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, vor denen Gott sie nicht mehr beschützen wird. Am Ende wird sogar Gott selbst gegen diese Welt Krieg führen – ER, der eigentlich nicht zerstören, sondern aufbauen und heilen will. Er muß ein fremdes Werk tun.

Wenn Sie, lieber Leser, all diesem entfliehen wollen, dann fangen Sie noch heute an, an Jesus, Gottes Sohn, zu glauben. Jesus hat die Kraft aus Sündern Heilige und Gerechte zu machen. Jeder Sünder, der Buße tut über seine Sünden, ist bei Jesus willkommen und den macht er neu mit der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung.

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Alexis de Tocqueville verurteilt den Islam

Alexis de Tocqueville:

„Ich gestehe Ihnen, dass ich dieses Studium (des Koran; R. B.) mit der Überzeugung abgeschlossen habe, dass es auf der Welt alles in allem wenige Religionen gibt, die so verhängnisvoll für die Menschen sind, wie die Religion Mohammeds. Sie stellt meiner Ansicht nach die Hauptursache für den heute so offensichtlichen Niedergang der islamischen Welt dar; und obwohl sie weniger abwegig erscheint als der antike Polytheismus, so sind die sozialen und politischen Tendenzen des Islam unendlich mehr zu fürchten, als die des Polytheismus, weshalb ich ihn im Verhältnis zum Heidentum eher als Zeichen des Verfalls, denn als Fortschritt ansehe.“

Alexis de Tocqueville (1805-1859), zitiert in André Jardin: Alexis de Tocqueville. Leben und Werk, Frankfurt/M., Zürich 1991 (Verlag Neue Zürcher Zeitung)

Wer war Alexis de Tocqueville?

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ISIS verbrennt Geisel bei lebendigem Leibe; ISIS burns hostage alive; schuld ist Obama

Lieber Leser,

bevor Sie den folgenden Link anklicken, sollten Sie lieber eine Beruhigungstablette nehmen, denn was Sie da sehen werden, ist jenseits jeder menschlichen Vorstellungskraft.

Schuld an solchen apokalyptischen Ereignissen ist Barack Hussein Obama, dem die “Ehre des Throns nicht zugedacht war.”

Dan 11,21 Dann wird an seiner statt emporkommen ein verächtlicher Mensch, dem die Ehre des Thrones nicht zugedacht war. Der wird unerwartet kommen und sich durch Ränke die Herrschaft erschleichen.

(WARNUNG: Äußerst grausames Video)

Verbrennung des jordanischen Piloten durch ISIS

 (bitte anklicken, falls Sie glauben, Sie könnten es aushalten)

Hinweis: Die Szenen der Verbrennung befinden sich mehr am Ende des Videos.

Nochmals: Die Verantwortung hierfür trägt Barack Hussein Obama, da er die Islamisten nicht wirksam bekämpft und vorallem viel,viel zu langsam.

Siehe auch: Obama der Verführer

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Rede von Barack Obama auf dem nationalen Gebetsfrühstück (National Prayer Breakfast 2015)

 

Barack Obama hat wieder einmal Müll geredet. Unterhalb des Originaltextes in englischer Sprache finden sie die Übersetzung ins Deutsche und meinen Kommentar zu Obama’s Blasphemie in Worten.

Obama’s Rede auf dem National Prayer Breakfast 2015:

Washington Hilton (February 05, 2015)
Washington, D.C.

9:13 A.M. EST

THE PRESIDENT:  Thank you.  Well, good morning.  Giving all praise and honor to God.  It is wonderful to be back with you here.  I want to thank our co-chairs, Bob and Roger.  These two don’t always agree in the Senate, but in coming together and uniting us all in prayer, they embody the spirit of our gathering today.

I also want to thank everybody who helped organize this breakfast.  It’s wonderful to see so many friends and faith leaders and dignitaries.  And Michelle and I are truly honored to be joining you here today.

I want to offer a special welcome to a good friend, His Holiness the Dalai Lama — who is a powerful example of what it means to practice compassion, who inspires us to speak up for the freedom and dignity of all human beings.  (Applause.)  I’ve been pleased to welcome him to the White House on many occasions, and we’re grateful that he’s able to join us here today.  (Applause.)

There aren’t that many occasions that bring His Holiness under the same roof as NASCAR.  (Laughter.)  This may be the first.  (Laughter.)  But God works in mysterious ways.  (Laughter.)   And so I want to thank Darrell for that wonderful presentation.  Darrell knows that when you’re going 200 miles an hour, a little prayer cannot hurt.  (Laughter.)  I suspect that more than once, Darrell has had the same thought as many of us have in our own lives — Jesus, take the wheel.  (Laughter.) Although I hope that you kept your hands on the wheel when you were thinking that.  (Laughter.)

He and I obviously share something in having married up.  And we are so grateful to Stevie for the incredible work that they’ve done together to build a ministry where the fastest drivers can slow down a little bit, and spend some time in prayer and reflection and thanks.  And we certainly want to wish Darrell a happy birthday.  (Applause.)  Happy birthday.

I will note, though, Darrell, when you were reading that list of things folks were saying about you, I was thinking, well, you’re a piker.  I mean, that — (laughter.)  I mean, if you really want a list, come talk to me.  (Laughter.)  Because that ain’t nothing.  (Laughter.)  That’s the best they can do in NASCAR?  (Laughter.)

Slowing down and pausing for fellowship and prayer — that’s what this breakfast is about.  I think it’s fair to say Washington moves a lot slower than NASCAR.  Certainly my agenda does sometimes.  (Laughter.)  But still, it’s easier to get caught up in the rush of our lives, and in the political back-and-forth that can take over this city.  We get sidetracked with distractions, large and small.  We can’t go 10 minutes without checking our smartphones — and for my staff, that’s every 10 seconds.  And so for 63 years, this prayer tradition has brought us together, giving us the opportunity to come together in humility before the Almighty and to be reminded of what it is that we share as children of God.

And certainly for me, this is always a chance to reflect on my own faith journey.  Many times as President, I’ve been reminded of a line of prayer that Eleanor Roosevelt was fond of. She said, “Keep us at tasks too hard for us that we may be driven to Thee for strength.”  Keep us at tasks too hard for us that we may be driven to Thee for strength.  I’ve wondered at times if maybe God was answering that prayer a little too literally.  But no matter the challenge, He has been there for all of us.  He’s certainly strengthened me “with the power through his Spirit,” as I’ve sought His guidance not just in my own life but in the life of our nation.

Now, over the last few months, we’ve seen a number of challenges — certainly over the last six years.  But part of what I want to touch on today is the degree to which we’ve seen professions of faith used both as an instrument of great good, but also twisted and misused in the name of evil.

As we speak, around the world, we see faith inspiring people to lift up one another — to feed the hungry and care for the poor, and comfort the afflicted and make peace where there is strife.  We heard the good work that Sister has done in Philadelphia, and the incredible work that Dr. Brantly and his colleagues have done.  We see faith driving us to do right.

But we also see faith being twisted and distorted, used as a wedge — or, worse, sometimes used as a weapon.  From a school in Pakistan to the streets of Paris, we have seen violence and terror perpetrated by those who profess to stand up for faith, their faith, professed to stand up for Islam, but, in fact, are betraying it.  We see ISIL, a brutal, vicious death cult that, in the name of religion, carries out unspeakable acts of barbarism  — terrorizing religious minorities like the Yezidis, subjecting women to rape as a weapon of war, and claiming the mantle of religious authority for such actions.

We see sectarian war in Syria, the murder of Muslims and Christians in Nigeria, religious war in the Central African Republic, a rising tide of anti-Semitism and hate crimes in Europe, so often perpetrated in the name of religion.

So how do we, as people of faith, reconcile these realities — the profound good, the strength, the tenacity, the compassion and love that can flow from all of our faiths, operating alongside those who seek to hijack religious for their own murderous ends?

Humanity has been grappling with these questions throughout human history.  And lest we get on our high horse and think this is unique to some other place, remember that during the Crusades and the Inquisition, people committed terrible deeds in the name of Christ.  In our home country, slavery and Jim Crow all too often was justified in the name of Christ.  Michelle and I returned from India — an incredible, beautiful country, full of magnificent diversity — but a place where, in past years, religious faiths of all types have, on occasion, been targeted by other peoples of faith, simply due to their heritage and their beliefs — acts of intolerance that would have shocked Gandhiji, the person who helped to liberate that nation.

So this is not unique to one group or one religion.  There is a tendency in us, a sinful tendency that can pervert and distort our faith.  In today’s world, when hate groups have their own Twitter accounts and bigotry can fester in hidden places in cyberspace, it can be even harder to counteract such intolerance. But God compels us to try.  And in this mission, I believe there are a few principles that can guide us, particularly those of us who profess to believe.

And, first, we should start with some basic humility.  I believe that the starting point of faith is some doubt — not being so full of yourself and so confident that you are right and that God speaks only to us, and doesn’t speak to others, that God only cares about us and doesn’t care about others, that somehow we alone are in possession of the truth.

Our job is not to ask that God respond to our notion of truth — our job is to be true to Him, His word, and His commandments.  And we should assume humbly that we’re confused and don’t always know what we’re doing and we’re staggering and stumbling towards Him, and have some humility in that process.  And that means we have to speak up against those who would misuse His name to justify oppression, or violence, or hatred with that fierce certainty.  No God condones terror.  No grievance justifies the taking of innocent lives, or the oppression of those who are weaker or fewer in number.

And so, as people of faith, we are summoned to push back against those who try to distort our religion — any religion — for their own nihilistic ends.  And here at home and around the world, we will constantly reaffirm that fundamental freedom — freedom of religion — the right to practice our faith how we choose, to change our faith if we choose, to practice no faith at all if we choose, and to do so free of persecution and fear and discrimination.

There’s wisdom in our founders writing in those documents that help found this nation the notion of freedom of religion, because they understood the need for humility.  They also understood the need to uphold freedom of speech, that there was a connection between freedom of speech and freedom of religion.  For to infringe on one right under the pretext of protecting another is a betrayal of both.

But part of humility is also recognizing in modern, complicated, diverse societies, the functioning of these rights, the concern for the protection of these rights calls for each of us to exercise civility and restraint and judgment.  And if, in fact, we defend the legal right of a person to insult another’s religion, we’re equally obligated to use our free speech to condemn such insults — (applause) — and stand shoulder-to-shoulder with religious communities, particularly religious minorities who are the targets of such attacks.  Just because you have the right to say something doesn’t mean the rest of us shouldn’t question those who would insult others in the name of free speech.  Because we know that our nations are stronger when people of all faiths feel that they are welcome, that they, too, are full and equal members of our countries.

So humility I think is needed.  And the second thing we need is to uphold the distinction between our faith and our governments.  Between church and between state.  The United States is one of the most religious countries in the world — far more religious than most Western developed countries.  And one of the reasons is that our founders wisely embraced the separation of church and state.  Our government does not sponsor a religion, nor does it pressure anyone to practice a particular faith, or any faith at all.  And the result is a culture where people of all backgrounds and beliefs can freely and proudly worship, without fear, or coercion — so that when you listen to Darrell talk about his faith journey you know it’s real.  You know he’s not saying it because it helps him advance, or because somebody told him to.  It’s from the heart.

That’s not the case in theocracies that restrict people’s choice of faith.  It’s not the case in authoritarian governments that elevate an individual leader or a political party above the people, or in some cases, above the concept of God Himself.  So the freedom of religion is a value we will continue to protect here at home and stand up for around the world, and is one that we guard vigilantly here in the United States.

Last year, we joined together to pray for the release of Christian missionary Kenneth Bae, held in North Korea for two years.  And today, we give thanks that Kenneth is finally back where he belongs — home, with his family.  (Applause.)

Last year, we prayed together for Pastor Saeed Abedini, detained in Iran since 2012.  And I was recently in Boise, Idaho, and had the opportunity to meet with Pastor Abedini’s beautiful wife and wonderful children and to convey to them that our country has not forgotten brother Saeed and that we’re doing everything we can to bring him home.  (Applause.)  And then, I received an extraordinary letter from Pastor Abedini.  And in it, he describes his captivity, and expressed his gratitude for my visit with his family, and thanked us all for standing in solidarity with him during his captivity.

And Pastor Abedini wrote, “Nothing is more valuable to the Body of Christ than to see how the Lord is in control, and moves ahead of countries and leadership through united prayer.”  And he closed his letter by describing himself as “prisoner for Christ, who is proud to be part of this great nation of the United States of America that cares for religious freedom around the world.”  (Applause.)

We’re going to keep up this work — for Pastor Abedini and all those around the world who are unjustly held or persecuted because of their faith.   And we’re grateful to our new Ambassador-at-Large for International Religious Freedom, Rabbi David Saperstein — who has hit the ground running, and is heading to Iraq in a few days to help religious communities there address some of those challenges.  Where’s David?  I know he’s here somewhere.  Thank you, David, for the great work you’re doing.  (Applause.)

Humility; a suspicion of government getting between us and our faiths, or trying to dictate our faiths, or elevate one faith over another.  And, finally, let’s remember that if there is one law that we can all be most certain of that seems to bind people of all faiths, and people who are still finding their way towards faith but have a sense of ethics and morality in them — that one law, that Golden Rule that we should treat one another as we wish to be treated.  The Torah says “Love thy neighbor as yourself.”  In Islam, there is a Hadith that states: “None of you truly believes until he loves for his brother what he loves for himself.”  The Holy Bible tells us to “put on love, which binds everything together in perfect harmony.”  Put on love.

Whatever our beliefs, whatever our traditions, we must seek to be instruments of peace, and bringing light where there is darkness, and sowing love where there is hatred.  And this is the loving message of His Holiness, Pope Francis.  And like so many people around the world, I’ve been touched by his call to relieve suffering, and to show justice and mercy and compassion to the most vulnerable; to walk with The Lord and ask “Who am I to judge?”  He challenges us to press on in what he calls our “march of living hope.”  And like millions of Americans, I am very much looking forward to welcoming Pope Francis to the United States later this year.  (Applause.)

His Holiness expresses that basic law:  Treat thy neighbor as yourself.  The Dalai Lama — anybody who’s had an opportunity to be with him senses that same spirit.  Kent Brantly expresses that same spirit.  Kent was with Samaritan’s Purse, treating Ebola patients in Liberia, when he contracted the virus himself. And with world-class medical care and a deep reliance on faith — with God’s help, Kent survived.  (Applause.)

And then by donating his plasma, he helped others survive as well.  And he continues to advocate for a global response in West Africa, reminding us that “our efforts needs to be on loving the people there.”  And I could not have been prouder to welcome Kent and his wonderful wife Amber to the Oval Office.  We are blessed to have him here today — because he reminds us of what it means to really “love thy neighbor as thyself.”  Not just words, but deeds.

Each of us has a role in fulfilling our common, greater purpose — not merely to seek high position, but to plumb greater depths so that we may find the strength to love more fully.  And this is perhaps our greatest challenge — to see our own reflection in each other; to be our brother’s keepers and sister’s keepers, and to keep faith with one another.  As children of God, let’s make that our work, together.

As children of God, let’s work to end injustice — injustice of poverty and hunger.  No one should ever suffer from such want amidst such plenty.  As children of God, let’s work to eliminate the scourge of homelessness, because, as Sister Mary says, “None of us are home until all of us are home.”  None of us are home until all of us are home.

As children of God, let’s stand up for the dignity and value of every woman, and man, and child, because we are all equal in His eyes, and work to send the scourge and the sin of modern-day slavery and human trafficking, and “set the oppressed free.”  (Applause.)

If we are properly humble, if we drop to our knees on occasion, we will acknowledge that we never fully know God’s purpose.  We can never fully fathom His amazing grace.  “We see through a glass, darkly” — grappling with the expanse of His awesome love.  But even with our limits, we can heed that which is required:  To do justice, and love kindness, and walk humbly with our God.

I pray that we will.  And as we journey together on this “march of living hope,” I pray that, in His name, we will run and not be weary, and walk and not be faint, and we’ll heed those words and “put on love.”

May the Lord bless you and keep you, and may He bless this precious country that we love.

Thank you all very much.  (Applause.)

END
9:37 A.M. EST

Den obigen Text der Rede Obamas  habe ich von der Website des Weißen Hauses kopiert: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2015/02/05/remarks-president-national-prayer-breakfast

Deutsche Übersetzung:

Der Präsident: Danke. Schön, guten Morgen. Lob und Ehre sei Gott. Es ist wundervoll wieder mit Ihnen hier zu sein. Ich möchte unseren Co-Vorsitzenden Bob und Roger danken. Diese zwei haben im Senat nicht immer die gleiche Meinung, aber im Zusammenkommen und indem sie uns vereinigen im Gebet, verkörpern sie den Geist unserer Versammlung heute.

Ein besonderes Willkommen an einen guten Freund, Seine Heiligkeit der Dalai Lama – der ein machtvolles Beispiel dafür ist, was es bedeutet Mitgefühl zu praktizieren; der uns inspiriert, uns für Freiheit und Menschenwürde aller Menschen einzusetzen. Ich hatte das Vergnügen ihn bei mehreren Gelegenheiten im Weißen Haus willkommen zu heißen und wir sind dankbar, daß er sich uns heute anschließen konnte.

Es gibt nicht so viele Gelegenheiten, die Seine Heiligkeit und NASCAR unter ein Dach bringen. Das mag die Erste sein. Aber Gott wirkt auf geheimnisvolle Weise. Und so möchte ich Darrell für diese wundervolle Präsentation danken (Darrell war der Vorredner, R. B.). Darrell weiß, daß wenn man mit 200 Meilen pro Stunde unterwegs ist, ein kleines Gebet nicht schaden kann. Ich glaube, daß geschah mehr als einmal. Darrell hatte den gleichen Gedanken wie viele von uns in unserm Leben – Jesus, halte das Lenkrad! (rote Hervorhebung von R. B.) Obwohl ich hoffe, Sie ließen Ihre Hände am Lenkrad, als Sie das dachten.

Er und ich haben es offensichtlich gemeinsam, daß wir eine gute Partie gemacht haben. Und wir sind Stevie (Darrell’s Frau; R. B.) so dankbar für die unglaubliche Arbeit, die sie zusammen getan haben: Der Aufbau einer christlichen Hilfsorganisation, wo die schnellsten Fahrer etwas entschleunigen können und einige Zeit mit Gebet, Reflektion und Dankesgebeten verbringen können. Und ganz bestimmt möchten wir Darrell ein “happy birthday” wünschen. Happy birthday.

Ich will aber anmerken, Darrell: Als Du diese Liste von Dingen vorgelesen hast, die die Leute über Dich sagten, dachte ich, Du bist ein unzuverlässiger Spieler. Ich meine, daß … . Ich meine, wenn es wirklich eine Liste sein soll, dann sprich mit mir. Denn das ist nichts. Ist das alles, was die bei NASCAR können? (Anmerkung R. B.: Darrell hatte in seiner Rede vor Obama’s Rede viele Sünden aufgezählt und war darüber und über sich selbst sehr erschüttert; Obama sagt praktisch: “Mach Dir keine Sorgen Darrell, meine Liste wäre noch viel, viel länger”; also eine wirkliche Liste)

Entschleunigen und innehalten für Gemeinschaft, darum geht es bei diesem Frühstück. Ich glaube, es ist fair zu sagen, daß Washington sich viel langsamer bewegt als NASCAR. Auf jeden Fall tut dies manchmal meine Agenda. Aber eher geschieht es, daß man von der Hetze unseres Lebens gefangen wird und vom politischen Hin und Her, daß diese Stadt ganz einnehmen kann. Große und kleine Ablenkungen ergreifen uns. Wir können nicht 10 Minuten gehen, ohne unsere Smartphones zu checken – und mein Team sogar alle 10 Sekunden. Und so hat dieses traditionelle Gebet uns seit 63 Jahren zusammengebracht, welches uns die Gelegenheit gibt, in Bescheidenheit zusammenzukommen vor dem Allmächtigen und daran erinnert zu werden, was es ist, daß wir als Kinder Gottes gemeinsam haben.

Und was mich betrifft, ist das ganz bestimmt immer eine Gelegenheit über meinen eigenen Glaubensweg zu reflektieren. Viele Male wurde ich als Präsident an ein kleines Gebet von Eleanor Roosevelt erinnert, das sie sehr mochte. Sie sagte: “Halte Aufgaben für uns bereit, die zu schwer für uns sind, damit wird zu DIR getrieben werden, um Kraft zu bekommen.” Halte Aufgaben für uns bereit, die zu schwer für uns sind, damit wird zu DIR getrieben werden, um Kraft zu bekommen. Ich habe mich manchmal gefragt, ob Gott vielleicht dieses Gebet zu buchtstäblich erhörte. Aber egal, was die Herausforderung war, ER war für uns alle da. Er hat mich ganz bestimmt gestärkt “mit der Kraft seines Geistes”, als ich seine Führung suchte nicht nur in meinem Leben sondern im Leben der Nation.

Während der letzten paar Monate haben wir eine Reihe von Herausforderungen erlebt – bestimmt auch während der letzten 6 Jahre. Aber Teil dessen, was ich heute erwähnen möchte, ist das Ausmaß von Glaubensbekenntnissen, die sowohl als Werkzeug großen Nutzens gebraucht wurden, aber auch verdreht und missbraucht wurden im Namen des Bösen.

Während wir sprechen, sehen wir, wie weltweit Glaube Menschen inspiriert, sich gegenseitig aufzurichten – die Hungrigen zu nähren und für die Armen zu sorgen und die Betrübten zu trösten und Frieden zu stiften, wo Streit ist. Wir hörten von dem guten Werk, das Sister (der Link ist eine Vermutung von mir, was Obama meinen könnte; R. B.) in Philadelphia getan hat und von dem unglaublichen Werk, das Dr. Brantly und seine Kollegen getan haben. Wir sehen Glauben, der uns treibt, das Richtige zu tun.

Aber wir sehen auch Glauben, der verdreht und verfälscht wird, gebraucht als ein Spaltkeil – oder, schlimmer, manchmal als Waffe gebraucht wird. Von einer Schule in Pakistan bis auf die Strassen von Paris haben wir Gewalt und Terror gesehen, verübt von jenen, die bekennen, sich für den Glauben einzusetzen, die bekannten sich für den Islam einzusetzen, aber in Wirklichkeit den Islam verraten. Wir sehen ISIL, einen brutalen, barbarischen Todes-Kult, der im Namen der Religion unsägliche, barbarische Taten ausführt, wobei er religiöse Minderheiten wie die Jesiden terrorisiert, Frauen der Vergewaltigung ausliefert als eine Kriegswaffe und dabei den Mantel religiöser Autorität für solche Aktionen in Anspruch nimmt.

Wir sehen einen Konfessionskrieg in Syrien, den Mord an Muslimen und Christen in Nigeria, Glaubenskrieg in der zentralafrikanischen Republik, eine zunehmende Welle von Antisemitismus und Hass-Verbrechen in Europa, die so oft im Namen der Religion verübt werden.

Wie können wir also als Gläubige diese Realitäten unter einen Hut bringen – der tiefgehende Nutzen, die Kraft, die Beharrlichkeit, das Mitgefühl und Liebe, die aus unserem Glauben kommen können und die stattfinden neben jenen, die danach trachten Religionen für ihre eigenen mörderischen Zwecke zu kidnappen?

Die Menschheit hat während der ganzen Geschichte mit diesen Fragen gerungen. Und damit wir nicht auf das hohe Ross steigen und glauben dies sei auf einige andere Gegenden beschränkt, erinneren Sie sich, daß während der Kreuzzüge und der Inquisition Menschen schreckliche Verbrechen begingen im Namen Christi. Michelle (Obama’s Frau; R. B.) und ich kamen von Indien zurück – ein unglaubliches, schönes Land, voll von großartiger Verschiedenheit – aber ein Ort, wo in den vergangen Jahren Religionen aller Art bei bestimmten Anlässen von anderen Gläubigen ins Visier genommen wurden, einfach aufgrund ihres Erbes und ihrer Glaubensgrundsätze – Taten der Intoleranz, die Gandhi geschockt hätten, den Menschen, der half, die Nation zu befreien.

Dies ist also nicht beschränkt auf eine Gruppe oder eine Religion. Es gibt eine Neigung in uns, eine sündige Neigung, die unseren Glauben pervertieren und verzerren kann. In der heutigen Welt, wo Hass-Gruppen ihre eigenen Twitter-Accounts haben und Fanatismus in versteckten Orten des Cyberspace vor sich hin eitern kann, kann es sogar schwerer sein solche Intoleranz zu bekämpfen. Aber Gott zwingt uns, es zu versuchen. Und in dieser Mission gibt es, glaube ich, einige wenige Prinzipien, die uns leiten können, besonders jene von uns, die bekennen, zu glauben.

Und zuerst sollten wir mit einer grundsätzlichen Bescheidenheit beginnen. Ich glaube, der erstaunliche Punkt des Glaubens ist ein wenig Zweifel – nicht so von sich eingenommen sein und so überzeugt, daß wir recht haben und Gott nur zu uns spricht, und nicht zu anderen spricht; daß Gott sich nur um uns kümmert und sich nicht um andere kümmert; daß irgendwie wir allein im Besitz der Wahrheit sind.

Es ist nicht unser Job, Gott zu bitten, unsere Vorstellung vom Glauben zu erwidern – unser Job ist es, IHM treu zu sein, SEINEM Wort und SEINEN Geboten. Und wir sollten demütig annehmen, daß wir etwas verwirrt sind und und nicht immer wissen, was wir tun und wir torkeln und stolpern zu IHM hin und haben einige Bescheidenheit in diesem Vorgang. Und das bedeutet, daß wir uns laut gegen jene aussprechen müssen, die SEINEN Namen missbrauchen würden, um Unterdrückung, Gewalt und Hass mit leidenschaftlicher Bestimmtheit zu rechtfertigen. Kein Gott billigt Terror. Keine Kränkung rechtfertigt die Vernichtung unschuldigen Lebens oder die Unterdrückung jener, die schwächer sind oder geringer an Zahl.

Und so haben wir als Gläubige den Befehl, jene zurückzudrängen, die versuchen, unsere Religion zu verzerren – irgendeine Religion – für ihre eigenen nihilistischen Zwecke. Und hier und weltweit wollen wir diese fundamentale Freiheit wieder bekräftigen – Religionsfreiheit – das Recht unseren Glauben nach unserm Wunsch zu praktizieren, unseren Galuben zu wechseln, wenn wir es wünschen, überhaupt keinen Glauben zu praktizieren, wenn wir es wünschen und das zu tun frei von Verfolgung, Furcht und Diskriminierung.

Es ist Weisheit in den Schriften unserer Gründerväter, in jenen Dokumenten, die dieser Nation die Vorstellung von Religionsfreiheit helfen fanden, denn sie verstanden das Bedürfnis für Bescheidenheit. Sie verstanden auch das Bedürfnis, Redefreiheit aufrechtzuerhalten, daß es da eine Verbindung gab zwischen Redefreiheit und Religionsfreiheit. Denn die Verletzung eines dieser beiden Rechte unter dem Vorwand des Schutzes eines anderen ist Verrat an beiden.

Aber Teil der Bescheidenheit ist es auch in modernen, komplizierten, vielfältigen Gesellschaften das Funktionieren dieser Rechte anzuerkennen; die Sorge für den Schutz dieser Rechte ruft jeden von uns auf, Anstand, Zurückhaltung und Urteilsvermögen zu üben. Und wenn wir tatsächlich das legale Recht einer Person verteidigen, die Religion eines anderen zu beleidigen, sind wir genauso verpflichtet unsere freie Rede zu benutzen, um solche Beleidigungen zu verdammen und Schulter an Schulter mit religiösen Gemeinschaften zu stehen, besonders religiösen Minderheiten, die Ziele solcher Angriffe sind. Nur weil man das Recht hat, etwas zu sagen, bedeutet das nicht, daß der Rest von uns nicht jene hinterfragen sollte, die andere im Namen der freien Rede beleidigen. Denn wir wissen, daß unsere Nationen stärker sind, wenn Menschen jeglichen Glaubens fühlen, daß sie willkommen sind, daß sie auch volle und gleiche Landsmänner sind.

Bescheidenheit wird also, glaube ich, gebraucht. Und das Zweite, was wir brauchen, ist die Unterscheidung zwischen unserem Glauben und unseren Regierungen. Zwischen Kirche und Staat. Die USA sind eines der religiösesten Länder der Welt – weit religiöser als die meistern westlichen entwickelten Länder. Und einer der Gründe dafür ist, daß unsere Gründerväter die Trennung von Kirche und Staat “umarmten”. Unsere Regierung sponsert keine Religion, noch übt sie Druck auf irgendjemand aus, einen besonderen Glauben zu praktizieren oder irgendeinen Glauben überhaupt. Und das Ergebnis ist eine Kultur, wo Leute mit jeglichem Hintergrund und Glaubengrundsätzen frei und stolz Gottesdienst feiern können, ohne Furcht oder Zwang – sodaß, wenn man Darrell’s Rede über seinen Weg zum Glauben zuhört, man weiß, daß es wirklich ist. Man weiß, er sagt es nicht, weil es im hilft vorwärts zu kommen oder weil jemand ihm sagte, er solle das sagen. Es kommt aus seinem Herzen.

Das ist nicht der Fall in Theokratien, die die frei Wahl des Glaubens der Menschen einschränken. Es ist nicht der Fall bei autoritären Regierungen, die den individuellen Führer überhöhen oder eine politische Partei über die Menschen oder in einigen Fällen über die Vorstellung von Gott selbst. Folglich ist die Religionsfreiheit ein Wert, den wir weiter schützen werden hier zu Hause und weltweit und diese Freiheit behüten wir aufmerksam hier in den USA.

Letztes Jahr beteten wir zusammen für die Befreiung des christlichen Missionars Kenneth Bae, der in Nordkorea zwei Jahre lang gefangen war. Und heute danken wir dafür, daß Kenneth endlich da zurück ist, wo er hingehört. – daheim bei seiner Familie.

Letztes Jahr beteten wir zusammen für Pastor Saeed Abedini, inhaftiert im Iran seit 2012. Und ich war kürzlich in Boise, Idaho und hatte die Gelegenheit mich mit Pastor Abedini’s schöner Ehefrau zu treffen und seinen wundervollen Kindern und ihnen zu versichern, daß unser Land Bruder Saeed nicht vergessen hat und daß wir alles tun, um ihn nach Hause zu bringen. Und dann empfing ich einen außergewöhnlichen Brief von Pastor Abedini. Und darin beschreibt er seine Gefangenschaft, und drückte seinen Dank dafür aus, daß ich seine Familie besucht hatte und dankte uns allen dafür, daß wir in Solidarität zu ihm standen während seiner Gefangenschaft.

Und Pastor Abedini schrieb, “Nichts ist wertvoller für den Leib Christi, als zu sehen wie der Herr alles unter Kontrolle hat und Ländern und Führern vorangeht durch gemeinsames Gebet.” Und er schloß seinen Brief damit, sich als Gefangener für Christus zu beschreiben, der stolz ist, Teil dieser gr0ßen Nation  der USA zu sein, die sich um Religionsfreiheit weltweit kümmert.

Wir werden das beibehalten – für Pastor Abedini und all jene weltweit, die ungerecht festgehalten oder verfolgt werden wegen ihres Glaubens. Und wir sind unserem neuen Sonderbotschafter für internationale religiöse Freiheit Rabbi David Saperstein dankbar, der sofort voll einsatzfähig ist und auf dem Weg nach Irak sein wird in wenigen Tagen, um Religionsgemeinschaften dort zu helfen  einige jener Herausforderungen anzugehen. Wo ist David? Ich weiß, er ist hier irgendwo. Danke David für das große Werk, das Du tust.

Bescheidenheit; einen Argwohn einer Regierung gegenüber, die zwischen uns und unseren Glauben tritt oder versucht, unseren Glauben zu diktieren oder einen Glauben über den andere erhöht. Und schließlich laßt uns uns daran erinnern, daß falls es ein Gesetz gibt, dessen wir uns am sichersten sein können, daß es Menschen jeglichen Glaubens verbindet und Menschen, die noch auf der Suche nach dem Weg zum Glauben sind, aber ein Gefühl für Ethik und Moral haben – dieses eine Gesetz, die Goldenen Regel, daß wir einer den anderen so behandeln sollen, wir wir wünschen behandelt zu werden. Die Thora sagt: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.” Im Islam gibt es einen Hadithe, die sagt: “Keiner von Euch glaubt wahrhaftig, bis er seinen Bruder wie sich selbst liebt.” Die Heilige Bibel sagt uns, wir sollten Liebe anziehen, die alles zusammenbindet in perfekter Harmonie.” Zieht Liebe an.

Was immer unsere Glaubensgrundsätze sind, was immer unsere Traditionen, wir müssen danach trachten, Instrumente des Friedens zu sein, und Licht zu bringen, wo Finsternis ist, und Liebe zu sähen, wo Hass ist. Und dies ist die liebende Botschaft Seiner Heiligkeit, Papst Franziskus. Und wie so viele andere weltweit bin ich angerührt worden von seinem Aufruf, Leiden zu erleichtern und den am meisten Gefährdeten, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Mitgefühl zu zeigen, mit dem HERRN zu gehen und zu fragen: “Wer bin ich, zu richten?” Er fordert uns heraus, weiterzumachen mit dem, was er “Marsch der lebendigen Hoffnung” nennt. Und wie Millionen von Amerikanern freue ich mich sehr darauf, Papst Franziskus später in diesem Jahr, in den USA willkommen zu heißen.

Seine Heiligkeit drückt dieses grundlegende Gesetz aus: Behandle deinen Nächsten wie dich selbst. Der Dalai Lama – jeder, der Gelegenheit hatte bei ihm zu sein, fühlt diesen gleichen Geist. Kent Brantly drückt den gleichen Geist aus. Kent war bei Samaritan’s Purse, die Ebola-Patienten in Liberia behandeln, als er selbst sich mit dem Virus infizierte. Und mit medizinischer Versorgung der Weltklasse und tiefem Verlass auf den Glauben – mit Gottes Hilfe, überlebte Kent.

Und dann durch Spenden von Plasma half er anderen, auch zu überleben. Und er setzt sich weiter für eine globale Antwort in Westafrika ein, wobei er uns daran erinnert, daß “wir uns anstrengen müssen, die Leute dort zu lieben.” Und ich konnte kaum stolzer sein als Kent und seine wundervolle Ehefrau im Oval Office willkommen zu heißen. Wir sind gesegnet, ihn heute hier zu haben – weil er uns daran erinnert, was es bedeutet, wirklich seinen Nachbarn wie sich selbst zu lieben. Nicht nur Worte, sondern Taten.

Jeder von uns hat eine Rolle in der Erfüllung unserer gemeinsamen, großen Aufgabe – nicht bloß das Streben nach hohen Posten, sondern das Erforschen größerer Tiefen, sodaß wir die Kraft finden mögen, vollkommener zu lieben. Und das ist vielleicht unsere größte Herausforderung – unsere eigenes Spiegelbild in einander zu sehen, unseres Bruders Hüter und unserer Schwester Hüter zu sein und zusammen den Glauben zu bewahren. Als Kinder Gottes laßt uns das unser Werk sein, zusammen.

Als Kinder Gottes laßt uns daran arbeiten, Ungerechtigkeit zu beenden – Ungerechtigkeit der Armut und des Hungers. Keiner sollte in Mitten solchen Überflusses unter solcher Not leiden. Als Kinder Gottes laßt uns daran arbeiten die Geißel der Obdachlosigkeit zu eliminieren, denn Schwester Mary sagt: “Keiner von uns ist zu Hause, bis alle von uns zu Hause sind.” Keiner von uns ist zu Hause, bis alle von uns zu Hause sind.

Als Kinder Gottes laßt uns aufstehen für die Würde und den Wert jeder Frau und jeden Mannes und jeden Kindes, weil wir in SEINEN Augen alle gleich sind und laßt uns daran arbeiten, die Geisel und die Sünde der modernen Sklaverei und Menschenhandels zu beenden, und die “Unterdrückten zu befreien”.

Wenn wir richtig demütig sind, wenn wir unsere Knie bei bestimmten Anlässen beugen, dann werden wir anerkennen, daß wir nie völlig Gottes Aufgabe kennen. Wir können nie völlig seine wunderbare Gnade ergründen. “Wir schauen durch einen Spiegel, dunkel” – wobei wir mit der Größe seiner überwältigenden Liebe ringen. Aber auch mit unseren Grenzen können wir beherzigen, was verlangt wird: Gerechtigkeit zu üben und Liebe und Freundlichkeit, und demütig mit Gott zu gehen.

Ich bete, daß wir das tun werden. Und da wir zusammen reisen auf diesem Marsch der lebendigen Hoffnung, bete ich, daß wir in SEINEM Namen laufen und nicht ermatten und gehen und nicht schwach sind und wir werden jene Worte beherzigen und “Liebe anziehen”.

Möge der HERR euch segnen und bewahren und möge ER dieses edle Land segnen, daß wir lieben.

Vielen Dank an Euch alle.

Ende. (Ende von Obama’s Rede; R. B.)

Mein Kommentar dazu:

Auf den ersten Blick scheint dies ein hoch-spiritueller Text zu sein. Aber, lieber Leser, lassen Sie sich nicht täuschen: Dieser Text kommt direkt aus der Hölle, in der Barack Hussein Obama, Papst Franziskus und der Dalai Lama bald landen werden. Da ist einer verlogener als der andere und Barack Obama ist nur insofern der größte bzw. schlimmste von den dreien, weil er auch die Macht hat, zu töten.

Was ist eigentlich so schlimm an Obama’s Rede?

Obama macht wieder einmal deutlich, daß er alle Religionen für gleichwertig hält. Das ist eine äußerst schwere Sünde, denn die einzig legale (rechtmäßige) Religion auf Erden ist das Christentum. Islam, Hinduismus, Katholizismus, Buddhismus, Billige-Gnade-Protestantismus, Wiedertäufertum (Evangelikale), etc. sind im Gegensatz zum Christentum Götzendienst und führen nicht zum Ewigen Leben sondern in die ewige Verdammnis. Bitte beachten Sie, lieber Leser, daß auch die sogenannten Evangelikalen, die sich heute für die wahren Christen halten, Götzendiener sind und somit unter der Verdammnis sind – sie werden im Feuersee landen und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Die ärmsten Menschen auf Erden sind die Evangelikalen – sie bilden sich ein, sie hätten Jesus, aber in Wirklichkeit haben sie nur ein kraftloses Bild bzw. eine Vorstellung von ihm. Dieser “imaginäre” Jesus kann weder raten noch helfen. Da werden Leute in der Hölle landen, die sich einbildeten, sie hätten eine Beziehung zu Jesus und die Heilsgewißheit.

(Was ist dann mit dem Judentum? Antwort: Jeder wirklich fromme Jude ist praktisch ein Christ und jeder wirklich fromme Christ ist praktisch ein Jude; das Gesetzes-Judentum allerdings, das heute noch von vielen Juden praktiziert wird, entspricht nicht der Lehre des Alten Testamentes, es ist verwerflich; zwischen dem Judentum, das wirklich der Lehre des Alten Testamentes entspricht und dem Christentum, das der Lehre der ganzen Bibel einschließlich Neues Testament entspricht, besteht sittlich-moralisch kein Unterschied; ich hoffe, Sie verstehen mich lieber Leser, ansonsten hinterlassen Sie bitte einen Kommentar)

Es ist hier nicht der Ort, zu beweisen, daß das Christentum die einzig wahre Religion ist. Vielleicht schreibe ich dazu einmal einen extra Post.

Es sei für das Folgende angenommen, daß das Christentum die einzig wahre Religion sei.

Was bedeutet es dann, wenn Obama alle Religionen für gleichwertig erklärt?

Wenn alle Religionen gleichwertig sind, dann besteht ja überhaupt kein Anlass mehr von der einen zur andern zu konvertieren. Es besteht also gemäß Obama für einen Hindu, Muslim, Katholiken, Buddhisten, etc. kein Grund zum wahren Christentum zu konvertieren, das der Lehre der ganzen Bibel (Altes Testament plus Neues Testament) entspricht.

Wenn aber das wahre Christentum die einzig selig machende Religion ist, dann bedeutet das, daß Obama durch seine Lehre einen Großteil der Menschheit vom ewigen Heil fernhält. Das ist Mord an den Seelen unendlich vieler Menschen, Massenmord.

Es klingt doch so gut: “Was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen” oder “behandle deinen Nächsten, wie du wünscht, daß du von ihm behandelt werden willst”.

Obama reduziert die Lehre der ganzen Bibel auf dieses Liebesgebot, das in der Tat von Gott bzw. von Jesus stammt und somit gut sein muß in sich selbst. Nur ist das Problem, daß Jesus bzw. Gott noch viele andere Dinge gesagt hat, die wir beachten müssen, wenn wir das ewige Leben ererben wollen.

Dieses Liebesgebot (die goldene Regel) ist natürlich gut in sich selbst, denn es ist ein Wort Gottes. Und auch vom gesunden Menschenverstand her kann man sich praktisch nichts genialeres vorstellen.

Es gibt aber mindestens zwei Probleme bzw. es stellen sich mindestens zwei Fragen:

- sieht Liebe gegenüber allen Menschen gleich aus oder führt Liebe zu unterschiedlichem Verhalten in Abhängigkeit von der Person, der man mit Liebe begegnen will?

- sind wir überhaupt fähig zu lieben bzw. brauchen wir nicht eine Erneuerung, um zur Liebe befähigt zu werden?

Schon allein der jeweils unterschiedliche Umgang von Jesus mit gewöhnlichen Juden und jüdischen Führern zeigt, daß das adäquate Verhalten, das aus der Liebe entspringt, von der Person abhängt, mit der man es zu tun hat; Jesus hat die selbstgerechten jüdischen Führer oft sehr grob behandelt und nach weltlichen, menschlichen Maßstäben würde ihm vielleicht heute der Vorwurf gemacht werden, er habe nicht gemäß der Liebe gehandelt – dabei sollten  wir aber bedenken, daß ja Jesus die personifizierte Liebe war, bzw. Liebe ist eine Person und diese Person heißt Jesus von Nazareth, Mensch und Gott. Auch mit der Syrophönizierin ging Jesus ziemlich grob um nach unseren Maßstäben, aber keine Sorge er handelte gemäß der Liebe, denn er ist selbst die Liebe. Wir müssen also unterscheiden zwischen menschlicher Liebe und christlicher (göttlicher) Liebe.

Vor dem Sündenfall befanden sich Adam und Eva die ersten Menschen in der Liebe, das heißt in Gott, was versinnbildlicht wird durch die Wonne des Paradieses. Adam und Eva waren vollkommen glücklich in der Gegenwart Gottes und hätte es damals schon andere Menschen gegeben, wären sie ihnen ganz bestimmt mit Liebe begegnet, denn sie waren in der Liebe, in Gott.

Durch den Sündenfall degenerierte die Natur Adams und wir alle haben diese degenerierte Natur geerbt. Diese Natur neigt sehr zum Sündigen.

Was ist Sündigen?

Jedes Handeln gegen die Liebe auch bei Abwesenheit eines Gebotes.

Es gibt eine unendliche Palette konkreter Sünden, da das Leben so vielfältig ist. Eine Sünde ist es auch, wenn man zu Menschen freundlich ist, zu denen man nicht freundlich sein sollte. Es ist z. B. eine Sünde, Papst Franziskus die Hand zu geben oder dem Dalai Lama, denn beide sind verfluchte Irrlehrer – von Obama ganz zu schweigen.

Wenn ich mit einem Muslim zu tun habe (z. B. Arbeitskollege) muß ich ihn möglichst schnell darauf hinweisen, daß es absolut schwachsinnig ist, zu glauben, Mohammed könne ein göttlicher Prophet gewesen sein, denn wie kann ein Massenmörder von Gott gesandt sein und Mohammed war ein Massenmörder. Falls mein muslimischer Nächster bereit ist, dies einzugestehen, kann ein weitergehendes Gespräch in Betracht gezogen werden. Besteht er allerdings darauf, Mohammed sei ein Prophet gewesen, dann gibt es für ihn fast keine Hoffnung mehr und ich muß ihm die kalte Schulter zeigen, damit er vielleicht doch merkt, daß etwas mit seinem “Glauben” nicht stimmt.

Einen Katholiken muss ich auf das verwerfliche Papsttum und die verwerfliche Werksgerechtigkeit hinweisen, auch die blasphemische Eucharistie.

Einen Billige-Gnade-Protestanten muß ich darauf hinweisen, daß Jesu Opfer am Kreuz nicht nur ein Sühneopfer war für unsere Sünden sondern auch ein Werk der Befreiung. Wenn wir die Vergebung unserer Sünden auf der Grundlage des Opfers Jesu wollen, dann müssen wir gleichzeitig auch die Befreiung von Sünden auf der Grundlage des Opfers Jesu akzeptieren. Wir können die Vergebung nicht separat von der Befreiung haben, denn beide Dinge bilden eine Einheit, sind zusammengegossen, verflochten, ein Block. Wer in der Nachfolge Jesu, die er täglich lebt, merkt, daß er nicht sündlos werden kann, für den ist Jesu Opfer auch ein Sühnopfer – ihm/uns ist vergeben (das ist die teure Gnade; teuer im Sinne einer teuren Erkenntnis). Wer allerdings auf die Erkenntnis der Gnade Gottes hin sündigt, das heißt bewußt und mutwillig sündigt, glaubend, es werde ihm sowieso vergeben unabhängig vom täglichen Verhalten, für den wird es am Jüngsten Tag ein böses Erwachen geben. Die Billige-Gnade-Protestanten klatschten Hitler Beifall. Vielleicht dachten sie, das sei Liebe – “man soll doch die Sünder lieben”. Aber Hitler war ein Erzsünder, ein Verführer und Massenmörder und Bonhoeffer, der ein wahrer Christ der teuren Gnade war, wollte Hitler töten (Tyrannenmord ist erlaubt, nach Luther).

Christentum bedeutet natürlich auch Barmherzigkeit zu üben gegenüber Hungrigen, Obdachlosen, Vorbestraften, Ausländern, Kranken, etc. Aber diese Hilfe geht weit über das materielle hinaus. Ich will das hier nicht länger erörtern, aber jene brauchen nicht nur materielle Hilfe sondern auch und vor allem den sakralen Jesus, das heißt den echten, auferstandenen Jesus und dieser Jesus wäre gegenwärtig in der echten, christlichen Kirche, die allerdings anscheinend von diesem verdammten Planeten verschwunden ist. Nur der sakrale Jesus kann denen helfen, die anscheinend unter einem Fluch stehen, einfach kein Glück und keinen Erfolgt haben. Dies bedeutet, daß die echte christliche Kirche wieder hergestellt werden muß, die der neue Tempel Gottes ist, der Ort der Gegenwart Gottes, wo Gebete um Hilfe erhört werden, wo es vollständige Heilung gibt. Dies kann nur geschehen durch eine neue, sofortige Reformation der protestantischen Kirchen. Fall dies nicht bald geschieht, wird demnächst der Jüngste Tag über uns hereinbrechen, denn eine Menschheit ohne christlich Kirche hat in Gottes Augen keine Existenzberechtigung mehr.

Übrigens scheine ich einer von sehr wenigen im Cyberspace zu sein, der es wagt, den lieben “Messias” Barack Obama anzugreifen. Anscheinend bin ich eines ganz andern Geistes teilhaftig als viele meiner “Mitchristen”. Und ein Monster, eine Bestie, ein Tier wie Barack Obama konnte doch nur jemals aus den Tiefen der Hölle, des Abgrundes, zu uns heraufsteigen, weil da kein Widerstand mehr da ist. Wer hat denn dem Antichristen bisher widerstanden, seine Ankunft aufgehalten? Dies war der Heilige Geist, der in der christlichen Kirche wohnt oder wohnen würde. Da aber die christliche Kirche heute “ausgerottet” ist, kann da auch kein Heiliger Geist mehr auf Erden sein und so konnte uns die Hölle Obama heraufschicken.

2. Thessalonicherbrief 2, 6-8

6 Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.

Obama macht in seiner Rede eine Aussage, die gut in sich selbst ist: Wir hätten alle eine sündige Neigung zum Fanatismus bzw. Intoleranz gegenüber anderen Religionen. Diese Aussage ist wahr, man muß aber Obama’s Gesamtbefindlichkeit beachten. Er sieht die Lösung für dieses Problem darin, einfach alle Religionen für akzeptabel zu erklären, was, wie gesagt, falsch und eine sehr schwere Sünde ist. Die Lösung ist vielmehr die, das ich als wahrer Christ meinen Nächsten trotz seiner falschen Religion lieben kann und es gehört zur Liebe, meinen Nächsten darüber aufzuklären, daß seine Religion falsch ist und daß er  Jesus Christus als Heiland und Erlöser annehmen muß, wenn er das ewige Leben ererben will. Mann muß hier unterscheiden zwischen sakramental getauften Menschen und nicht sakramental getauften Menschen. Der Katholizismus ist eine Irrlehre, die römisch-katholische Kirche verwerflich, aber wenigstens sind die Katholiken sakramental getauft und diese Taufe ist gültig, wobei sie erst wirksam wird, wenn der reine Glaube an Jesus dazukommt. Das gleiche gilt für Billige-Gnade-Protestanten (das sind z. B. die gewöhnlichen Mitglieder evangelischer Landeskirchen in Deutschland). Hier muß man sehr, sehr geduldig sein und versuchen durch ein wirklich christliches Leben zu überzeugen und das ist nicht anderes als die Bergpredigt. Muslime, Hindus, Buddhisten usw. sind nicht sakramental getauft, also völlig außerhalb des Einflußbereiches des Gottes Israels und der christlichen Kirche. Man muß “etwas” gröber mit ihnen umgehen und bevor man ihnen von Jesus erzählt oder versucht sie durch ein Leben gemäß der Bergpredigt zu überzeugen, von ihnen verlangen (ganz streng), daß sie die Idiotie ihrer bisherigen Religion eingestehen (z. B. daß Mohammed der Mörder ein Prophet sein könnte). Einem Muslim gegenüber, der nicht von Mohammed abrücken will, sollte man sich nicht gemäß der Bergpredigt verhalten (das verlangt auch Jesus nicht von uns), denn das würde nur dazu führen, daß der stolze Türke oder Araber oder was auch immer uns nur herumkommandieren würde und das ist nicht der Wille Gottes. Wie stolz und herrschsüchtig sind doch die Anhänger jenes Epileptikers Mohammed – dem dürfen wir auf keinen Fall nachgeben, sondern müssen widersprechen und widerstehen. Sollen wir eine kriminelle Bande, genannt Umma, die außerhalb der zivilisierten Welt steht, über uns herrschen lassen? Niemals!

Übrigens muß man Politiker mehr nach ihren realen Handlungen beurteilen als nach ihren Worten und dieser Grundsatz gilt ganz besonders für Barack Obama: “Kein Gott billigt Terror”, sagt Obama. Aber was tut er gegen den Terror? Sie, lieber Leser, mögen einwenden, er lasse doch Bomben auf die Islamisten abwerfen. Aber wissen Sie eigentlich, lieber Leser, daß dadurch die Lage nur verschlimmert wird, die Lage für unschuldige Christen, die in den Gebieten leben, wo diese geisteskranken Islamisten ihr Unwesen treiben. Durch die Bombenangriffe werden nur relativ wenige Islamisten getötet, denn sie sitzen entweder 30 Meter unter der Erde in Bunkern oder sie sind gar nicht an den Orten, wo die Bomben abgeworfen werden. Was passiert dann? Es passiert dann, daß diese Islamisten, so krank und blöd, wie sie nunmal sind, hingehen und unschuldige Christen enthaupten, verbrennen, lebendig begraben, usw. aus Rache für die Bombenangriffe. Wenn Obama ein wirklicher Christ und professioneller Politiker wäre, dann würde er die Islamisten in einem Blitzkrieg vernichten. Entscheidend wäre die Vernichtung aller Islamisten weltweit in einem minimalen Zeitraum (z. B. zwei Woche), damit sie gar keine Zeit mehr hätten, sich noch an Unschuldigen zu rächen. Ich stütze mich hier auf einen Brief, den die russisch-orthodoxe Kirche an Obama geschickt hat zu diesem Thema. Durch seine Miss-Politik verursacht Obama die Hinrichtung sehr vieler unschuldiger Christen und er muß sich fragen lassen, ob dies nicht insgeheim sein Wille ist. Und ich sage, es ist sein Wille und er ist der Antichrist.

Übrigens ist es auch idiotisch, daß Obama den Dschihad und die Kreuzzüge vergleicht. Mohammed hat den Dschihad, also den Aggressions-Krieg der Muslime gegen unschuldige, christliche Länder befohlen und der Dschihad ist ein Kernelement des islamischen “Glaubens”. Ohne Dschihad kein Islam und ohne Islam kein Dschihad. Er sagte sogar, wer sicher sein wollte, daß er ins Paradies eingehen würde, müsse am Dschihad teilnehmen. Wie krank war Mohammed. Im Gegensatz dazu hat Jesus die Kreuzzüge nie befohlen. Das Christentum kennt keinen heiligen Krieg. Kein heiliger Krieg ist Bestandteil der christlichen Lehre. Das Christentum “erobert” nicht durch Krieg sondern durch Nächstenliebe. Noch blöder als Mohammed ist Barack Obama, offensichtlich. Er vergleicht Äpfel mit Birnen. Obama vergleicht die Religion der Liebe mit der Religion des Mordes und des Hasses. Obama – braindead.

(aus Vernunftgründen kann ein Land oder Volk, daß dem Christentum viel Raum geben will und der Bedrohung durch eine islamische Invasion gegenübersteht, sagen, es will einen Verteidigungskrieg gegen angreifende Muslime oder angreifende gottlose Amerikaner führen; diese Entscheidung wäre aber von der christlichen Lehre als solcher unabhängig und trotzdem sicherlich nicht verwerflich; der beste Schutz gegen muslimische und sonstige Aggressoren ist sowieso die treue Nachfolge Jesu, denn Gott beschützt die Gerechten und Heiligen; ich bin davon überzeugt, daß Gott ein christliches Land retten kann, selbst wenn es von Muslimen oder Amerikanern mit Atomsprengköpfen angegriffen wird und demnächst wird dies geschehen, wenn Gott das zum Christentum bekehrte Israel (wir warten leider noch auf die Bekehrung Israels) vor seinen Feinden retten wird und seine Feinde vernichten wird samt ihren Atomwaffen)

“Wer bin ich, zu richten?” Diesen Ausspruch des Papstes zitiert Obama mit Lob. Dieser Ausspruch des Papstes bedeutet, daß der Papst unbußfertige Homosexuelle in seine Kirche aufnehmen will. Die römisch-katholische Kirche war schon immer eine Verräterin des wahren Christentums, aber was der Papst jetzt vorhat, ist sogar Verrat am Katholizismus also doppelter Verrat. Dieser Papst ist nicht nur ein Feind des Christentums sondern sogar ein Feind seiner eigenen Kirche. Ein in der Geschichte einzigartiges Ereignis.

Ende Kommentar.

Evangelium von Jesus Christus:

Wie kommen wir zur christlichen Liebe?

Durch den Glauben an Jesus, der am Kreuz für uns starb. Dort trug er unsere Sünden und er ist auferstanden, um uns heilig zu machen. Wir können diese Wahrheit nicht ganz erfassen mit unserem Verstand und deshalb ist die sakramentale Taufe so wichtig, denn sie verbindet uns metaphysisch mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung: Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, der die personifizierte Liebe ist. Abgestorben für die Sünde und in Christus überwinden wir die sündigen Neigungen unseres Leibes, der nach der Taufe so sündig ist wie vor der Taufe. Wenn wir täglich unsere natürliche Sündhaftigkeit überwinden durch den Glauben an die befreiende Kraft von Jesu Tod und Auferstehung, dann werden wir bestehen im Jüngsten Gericht. Dieses tägliche Überwinden unserer natürlichen Sündhaftigkeit durch die Kraft Jesu ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit - die wahre Anbetung, der wahre Gottesdienst. In diesem täglichen Kampf erkennen wir, daß wir nicht sündlos werden können, aber da wird uns Jesu Opfer am Kreuz ganz groß und teuer als ein Sühneopfer für unsere Sünden – uns ist vergeben. Die befreiende Kraft Jesu wird uns auch immer mehr dazu befähigen, Gott und unseren Nächsten zu lieben, also nach der Goldenen Regel zu leben.

Meine/unsere Liebe für Obama: Fluch über ihn im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

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Barack Hussein Obama ist der Antichrist

Wie komme ich zu dieser gewagten Aussage bzw. warum mache ich diese Aussage?

Es ist hauptsächlich wegen der Menschen, die wirklich an Jesus Christus glauben. Obama, Papst Franziskus und viele andere sind gerade dabei die Welt zu verändern und zwar so, wie es noch nie dagewesen ist. Barack Obama und Papst Franziskus und das weltweite Establishment reißen die sogenannten Grundfesten ein, die ewigen Ordnungen Gottes. Wir leben schon oder werden demnächst in einer Pseudo-Gesellschaft leben (müssen), die eben den Namen Gesellschaft nicht mehr verdient hat. So wie die christliche Kirche der Leib Christi in einem sehr realen Sinne ist, wird der Rest der Menschheit zum Leib Satan’s degenerieren, der Kirche Satans. Sie werden das Tier (Obama) anbeten durch gottloses Denken (Stirn) und Handeln (Hand) und so wird unsichtbar 666 bzw. der Name des Tieres auf ihren Stirnen und Händen zu finden sein.

Vertrauen auf Gottes Gerechtigkeit (Psalm 11)

“Von David, vorzusingen.” Ich traue auf den HERRN. Wie sagt ihr denn zu mir: »Flieh wie ein Vogel auf die Berge! Denn siehe, die Gottlosen spannen den Bogen / und legen ihre Pfeile auf die Sehnen, damit heimlich zu schießen auf die Frommen. Ja, sie reißen die Grundfesten um; was kann da der Gerechte ausrichten?« Der HERR ist in seinem heiligen Tempel, des HERRN Thron ist im Himmel. Seine Augen sehen herab, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der HERR prüft den Gerechten und den Gottlosen; wer Unrecht liebt, den hasst seine Seele. Er wird regnen lassen über die Gottlosen Feuer und Schwefel und Glutwind ihnen zum Lohne geben. Denn der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Die Frommen werden schauen sein Angesicht.

Wir leben zunehmend in einer Welt, in der man als Christ nicht mehr leben  kann oder anders ausgedrückt: Es ist beinahe nicht mehr möglich, sich in dieser heutigen Welt christlich zu verhalten im Alltag ohne dabei in schlimmste existenzielle Nöte zu kommen. Es wird nicht mehr der fromme Mensch gefördert und beschützt sondern der unheilige, der gesetzlose, der unbußfertige Sünder.

Der Fromme möchte fast in seinem Herzen sprechen: “Ich möchte fliehen wie ein Vogel auf die Berge, denn die Grundfesten werden eingerissen.”

Wirkliche Christen neigen immer dazu, sich selbst für alle misslichen Umstände die Schuld zu geben. Dieser Charakterzug des Christen ist eigentlich lobenswert, denn es ist die vollkommene Form der Selbstkritik, die ihn immer wieder antreibt, doch sein Leben zu reformieren. Heute jedoch ist es so, daß auch bei dem vollkommensten Leben, der Christ sehr wenig bis fast keine Annahme mehr finden wird, denn die Gesellschaft wird zunehmend antichristlich bzw. es wird allmählich ein Maximum an Antichristentum erreicht. In einer antichristlichen Gesellschaft werden echte Christen nur noch als Störfaktor wahrgenommen.

Ein Trostwort an die christliche Kirche:

“Meine lieben Brüder und Schwestern in Christus Jesus,

ich bin ein armer, kleiner, sündiger “Mönch” und möchte Euch Trost zusprechen. Auch wenn der Teufel in Barack Obama “inkarniert” (beachte die Anführungszeichen) ist, so ist der Gott des Himmels doch der souveräne Herrscher und wird ihn (Obama) demnächst vernichten. Betet, liebe Brüder und Schwestern im Herrn, daß der Herr uns einen Zufluchtsort bereite, daß er uns gebe die Flügel des großen Adlers. Beten wir, daß Gott den Heiligen Geist auf Israel ausgießen möge und mögen wir Zuflucht finden im Lande Israel.”

Offb 12,14 Und es wurden der Frau (diese Frau ist die christliche Kirche; R. B.) gegeben die zwei Flügel des großen Adlers, dass sie in die Wüste flöge an ihren Ort, wo sie ernährt werden sollte eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit fern von dem Angesicht der Schlange.

Dieser Zufluchtsort könnte Israel sein, denn Bruder Paulus schreibt, daß am Ende der Zeit, wenn die Fülle der Heiden eingegangen ist, Israel sich bekehren wird.

Römerbrief 11, 25-27

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

Warum ist Barack Hussein Obama der Antichrist?

Antwort:

2. Thessalonicherbrief 2, 4

Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.

Der neue Tempel Gottes ist die christliche Kirche. Der alte Tempel Gottes in Jerusalem wurde ca. 70 nach Christus durch die Römer zerstört. Er war früher der Ort der Gegenwart Gottes auf Erden. Dieser alte Tempel wurde ersetzt durch die christliche Kirche. Die christliche Kirche besteht im weiteren Sinne aus allen Menschen, die sakramental getauft (meist Kindertaufe) wurden, im engeren Sinne aber nur aus jenen, die aus der Kraft ihrer Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu ein christliches Leben im Alltag führen, wozu natürlich auch gehört, keine Irrlehren zu verbreiten sondern das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

2Kor 6,16 Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir (die Christen) aber sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht (3.Mose 26,11-12; Hesekiel 37,27): »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.«

Zu diesem Tempel gehört im weiteren Sinne (aber wirklich nur im weiteren Sinne) auch die Trinity United Church of Christ , denn die Trinity United Church of Christ praktiziert die sakramentale Taufe. Im engeren Sinne wiederum gehört die Trinity United Church of Christ nicht zur christlichen Kirche, denn sie unterstützt den homosexuellen Lebensstil. Allein wegen dieser Tatsache ist sie aus der (engeren) christlichen Kirche ausgeschlossen.

In diese Kirche in Chicago setzte sich 20 Jahre lang Barack Hussein Obama und er wurde sogar sakramental getauft. Daß bei ihm aber kein Glaube an Jesus vorhanden ist, ist offenbar und er wird trotz seiner Taufe in die Hölle fahren (Jesus wird ihn persönlich in die Hölle werfen). Nur wer getauft wird und glaubt (der Glaube sollte natürlich der Taufe zeitlich voreilen), wird das ewige Leben ererben. Außerdem wäre es ja vollkommen idiotisch, wenn der Antichrist in den Himmel käme – vollkommen unmöglich. Übrigens war auch Adolf Hitler sakramental getauft, aber wie uns allen offenbar ist, nutzte jenem seine Taufe wenig, denn der Glaube kam nicht hinzu und auch er wird die Ewigkeit in der Hölle verbringen.

1. Korinther 10, 1-5

Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber lassen, dass unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle durchs Meer gegangen sind; und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das Meer und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber war Christus. Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wüste erschlagen. 6 Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, damit wir nicht am Bösen unsre Lust haben, wie jene sie hatten.

Aufgrund eines Skandals im Zusammenhang mit dem Prediger Jeremiah Wright hat Obama zwar die Trinity United Church of Christ verlassen, aber er besucht weiterhin Gottesdienste anderer christlicher (im weiteren Sinne) Kirchen (dies schreibt der Autor Giorgio Bouchard).

Obama sitzt also weiterhin im Tempel Gottes.

Was ist genau das extrem Antichristliche an Obama:

Das extrem Antichristliche an ihm ist, daß er sagt, daß alle Religionen zu Gott führen, nicht nur das Christentum (und er selbst ist die Personifizierung dieser Lehre). Allein aufgrund dieser Aussage kann er definitiv kein Christ sein. Vielmehr überhebt er sich über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt (2. Thessalonicher 2, 4). Natürlich tut dies auch der Papst, aber im Gegensatz zu Obama hat er keine weltliche Macht (mehr) und kann niemand töten lassen. Obama benimmt sich vor den Augen aller Welt wie eine Art Messias.

Auszug aus einem Interview  (ich empfehle, das ganze Interview unter diesem Link zu lesen, um zu verstehen, daß Obama, gelinde gesagt, multireligiös ist), das im Jahre 2004 die Journalistin Cathleen Falsani mit Obama in Chicago geführt hat:

Barack Hussein Obama sagt:

Ich bin Christ.

Ich habe also einen tiefen Glauben. Ich schöpfte also aus dem christlichen Glauben.

Auf der anderen Seite, wurde ich in Hawaii geboren, wo es sehr viele östliche Einflüsse gibt.

Ich lebte in Indonesien, dem größten muslimischen Land der Welt, vom vierten bis zum zehnten Lebensjahr.

Mein Vater kam aus Kenia, und obwohl er richtigerweise als Agnostiker etikettiert wurde, war sein Vater ein Muslim.

Und, ich würde sagen, ich habe wahrscheinlich intellektuell soviel aus dem Judentum geschöpft wie aus jedem anderen Glauben.

Also, ich bin verwurzelt in der christlichen Tradition. Ich glaube, es gibt viele Pfade zum selben Platz, und das ist ein Glaube, daß es eine höhere Macht gibt, ein Glaube, daß wir als Volk verbunden sind. Daß es Werte gibt, die unabhängig sind von Rasse, Kultur, die uns vorwärts bringen, und es gibt eine Verpflichtung für uns als Einzelne und als Kollektiv unsere Verantwortung wahrzunehmen, diese Werte zu leben.

Aber da stehe ich, glaube ich, nicht allein da. Ich glaube, daß jeder von uns, wenn wir in die Kirche gehen oder in die Moschee oder in die Synagoge, seine Glaubenserfahrung auf verschiedene Weise interpretiert, Schriften auf verschieden Weise liest, und daß wir auf verschiedene Weisen und in unterschiedlichen Phasen ein eigenes Verständnis entwickeln.

Zitat Ende.

Ich denke, allein aus diesem kurzen Auszug aus dem Interview wird klar, daß Obama nicht Christ ist, sondern multireligiös. Dies bedeutet von Standpunkt des Christentums aus gesehen natürlich, daß er überhaupt keinen definierten Glauben hat.

Natürlich haben schon immer irgendwelche Menschen behauptet, alle Religionen würden zu Gott führen. Bei Obama ist es jedoch so, daß er irgendwie eine transzendente Kraft besitzt, Anhänger der verschiedensten Religionen von seinem Standpunkt zu überzeugen. Und dies ist, finde ich, der schlagende Beweis dafür, daß er der Antichrist ist. Da Obama keine Christ ist, kann seine metaphysische bzw. transzendente Kraft nur vom Teufel kommen. Er hat die Kraft, die Massen zu hypnotisieren. Wenn man seine Reden wissenschaftlich überprüft, zeigt sich sofort, daß er sehr viel lügt (natürlich ist er ein Meister der Verschleierung, des Schönfärbens, des Verschweigens, des Erzeugens von Fiktionen, des Erzeugens von Euphorie, der Ungenauigkeit, etc., das meine ich mit “Lüge”), aber die Massen haben trotzdem das allergrößte Vertrauen zu ihm – sie folgen ihm blind. So war es auch bei Hitler.

2. Thessalonicher 2, 9

9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern.

2. Thessalonicher 2, 3

Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor (vor der Wiederkunft Christ als Richter der Menschheit) muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.

Wichtig:

Dieser Abfall vom christlichen Glauben hat längst stattgefunden bzw. wir befinden uns im freien Fall seit Ende des 18. Jahrhunderts (!). Sind wir uns eigentlich bewußt, wie weit die Zeit schon fortgeschritten ist? Warten wir auf Ereignisse, die schon längst stattgefunden haben? Siehe hierzu das Buch “Das Jahrhundert ohne Gott” von Prof. Dr. Alfred Müller-Armack. Und heute, wo Homosexualität und Abtreibung legalisiert werden, dürfen wir wohl davon ausgehen, daß der Abfall ein Maximum erreicht hat.

2. Thessalonicher 2, 6

Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit.

(lieber Leser, beachten Sie bitte, daß Paulus den Thessalonicherbrief vor fast 2000 (!) Jahren geschrieben hat, was auch nach biblischen Maßstäben ein langer Zeitraum ist – also könnte “zu seiner Zeit” genau jetzt/heute sein)

Dies war der Heilige Geist, der in der christlichen Kirche wohnt; aber wo keine Kirche mehr ist, kann auch kein Geist mehr sein.

Der Heilige Geist, der bisher die Ankunft des Antichristen verhindert hat, ist praktisch nicht mehr da. Es mag noch vereinzelt wirkliche Christen auf Erden geben, aber die Kirche als solches ist untergegangen. Die riesigen Heere von sakramental getauften Christen leben ihre Taufe nicht aus, das heißt sie glauben nicht und somit haben sie (die Menge aller sakramental Getauften) den Heiligen Geist, das heißt Gott, aus der Welt hinausgeworfen. Dieses dadurch entstandene Vakuum wird Satan ausfüllen. Sie haben Gott von sich gestoßen, die Quelle des Lebens, das Leben selbst, nun wird der Tod in noch nie dagewesener Weise diese arme, alte Erde heimsuchen und Barack Hussein Obama gibt seine Lügenkommentare dazu und das Grinsen eines bösen Clowns (er grinst doch wirklich idiotisch – oder?)

Offb 20,4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre.

Beim Wort “Enthauptung” müssen wir natürlich immer an unsere “lieben muslimischen Freunde” denken, die uns “den Dienst erweisen”, uns ins Jenseits zu befördern.

Weltweit bringen die Islamisten unschuldige Christen um. Obama tut nichts dagegen. Also ist es im Endeffekt Obama selbst, der die Christen enthaupten läßt. Obama mag sich denken: “Diese dummen Christen, sie hätten ja nur zum Islam konvertieren brauchen, dann hätte man (ich) sie nicht enthauptet.”

Warnung: Jeder Christ, der zum Islam konvertiert, verliert sein Seelenheil. Also, lieber arabischer Bruder, der Du an Jesus glaubst, lasse Dich lieber enthaupten, bevor Du zum Islam konvertierst. Der Islam ist eine Anbetung Satans und des Tieres.

Letzte Bemerkung:

Barack Hussein Obama baut in Amerika eine neue SS (sie lesen richtig) auf. Diese SS steht unter seinem persönlichen Kommando. Analog zur Herrschaft Adolf Hitlers über Deutschland durch die SS kann er sich damit zum uneingeschränkten Herrscher der USA und damit der ganzen Welt machen.

 

Herr, erbarme Dich über uns. Amen.

 

Ergänzung:

Die meisten Glieder der oben genannten christlichen Kirche im weiteren Sinne, werden in der Hölle landen, denn sie führen kein erneuertes Leben aus der Kraft ihrer sakramentalen Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu. Nur wer aus der Kraft seiner Taufe bzw. des Todes und der Auferstehung Jesu die Begierden seines sündigen Leibes überwindet und Gott und seinen Nächsten liebt, der wird das ewige Leben ererben. Täuschen wir uns nicht – die Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel, sondern nur das Eingangstor zu einem christlichen Leben und unsere Verantwortung ist es, dieses Leben auch zu leben in der befreienden Kraft des HERRN, Jesus.

Weitere Links zu diesem Thema:

Barack Obama, Verräter des christlichen Abendlandes, seine Rede in Kairo

Was ist das Hauptmerkmal des Antichristen?

Was bedeutet 666?

Interview mit Obama

Die geistliche Katastrophe

Die USA werden von Schurken regiert oder der Superkapitalismus

Die Wiederkunft Christi

Der Antichrist und seine System

Das Weltgericht, Jüngster Tag, Gerichtstag

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Barack Obama, Verräter des christlichen Abendlandes, seine Rede in Kairo

Winston Churchill über Islam (aus seinem Buch “The River War”):

How dreadful are the curses which Mohammedanism lays on its votaries! Besides the fanatical frenzy, which is as dangerous in a man as hydrophobia in a dog, there is this fearful fatalistic apathy. The effects are apparent in many countries. Improvident habits, slovenly systems of agriculture, sluggish methods of commerce, and insecurity of property exist wherever the followers of the Prophet rule or live. A degraded sensualism deprives this life of its grace and refinement; the next of its dignity and sanctity. The fact that in Mohammedan law every woman must belong to some man as his absolute property – either as a child, a wife, or a concubine – must delay the final extinction of slavery until the faith of Islam has ceased to be a great power among men. Thousands become the brave and loyal soldiers of the Queen: all know how to die: but the influence of the religion paralyses the social development of those who follow it. No stronger retrograde force exists in the world. Far from being moribund, Mohammedanism is a militant and proselytizing faith. It has already spread throughout Central Africa, raising fearless warriors at every step; and were it not that Christianity is sheltered in the strong arms of science, the science against which it had vainly struggled, the civilisation of modern Europe might fall, as fell the civilisation of ancient Rome.

Wer lügt? Barack Obama oder Winston Churchill?

Natürlich lügt Obama. Nicht der Islam brachte der Menschheit Fortschritt sondern die christlich-abendländische Kultur.

Kleine Korrektur an Churchills gutem Text: Ich glaube nicht, daß die Wissenschaft das Christentum beschützt oder Europa, wie Churchill sagt, sondern der Gott des Christentums ist der höchste Regent und läßt Völker florieren oder auch zu Grunde gehen. Dieser Gott beschütze uns vor Barack Hussein Obama.

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Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

5Mo 14,8 Das Schwein, das zwar durchgespaltene Klauen hat, aber nicht wiederkäut, soll euch darum unrein sein. Ihr Fleisch sollt ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr nicht anrühren.

In der Tat, es ist zunächst schwierig zu verstehen, warum im Alten Testament geschrieben steht, daß das Essen von Schweinefleisch verboten ist, wir Christen aber dennoch Schweinefleisch essen. Die Sache ist deswegen nicht leicht zu verstehen, weil für die Christen bzw. Christliche Kirche das Alte Testament genauso zur Heiligen Schrift gehört und somit voll gültig ist wie das Neue Testament. Bevor Christus Mensch wurde, war das Alte Testament Die Heilige Schrift überhaupt. Die Bibel besteht aus Altem Testament und dem Neuen Testament.

Was ist das Neue Testament?

Im Neuen Testament finden wir die Lehren von Jesus und den Aposteln. Diese Lehre ist im Alten Testament bereits enthalten, nur etwas versteckt. Jesus und die Apostel haben nichts Neues gelehrt. Sie haben nur bestimmte Dinge aus dem Alten Testament mehr entfaltet.

Das alte Volk Israel hatte unter Mose das Gesetz empfangen. Durch das Gesetz hob Gott praktisch den Zeigefinger und sagte zu den Israeliten: “Dieses und jenes, was ihr tut, gefällt mir nicht!” Die Israeliten jedoch missverstanden Gott und dachten, sie könnten durch das Halten des Gesetzes ohne die Hilfe eines göttlichen Erlösers das Wohlgefallen Gottes erlangen. Da sie versuchten das Gesetz aus eigener Kraft zu halten, fingen sie an, noch mehr statt weniger zu sündigen, denn die Sünde nahm Anlaß am Gebot (der natürliche Mensch kann die Gebote Gottes nicht halten; im Gegenteil, er sündigt noch mehr, wenn man ihm Gebote gibt, was erst recht zeigt, wie sündig er von Natur ist).

Die Israeliten hätten vielmehr so denken sollen: Wenn Gott uns Gebote gibt, das heißt wenn er mahnend seinen Zeigefinger hebt, dann zeigt uns das, daß wir nicht in Frieden mit ihm sind. Wir haben unseren “himmlischen Stand in Gott” verlassen. Also müssen wir in diesen “himmlischen Stand” zurückkehren und in diesem Stand werden wir automatisch ein Leben führen aus Gottes Kraft, das nicht mit den Gesetzen Gottes in Konflikt kommt. Zu solch “hoher” geistlicher Erhebung waren die Juden damals nicht fähig und sind es bis zum heutigen Tag (20.01.2015) nicht. Gott gieße seinen Heiligen Geist aus auf sie, damit sie erkennen, daß Jesus von Nazareth ihrer Messias ist und daß sie durch ihn zurückkehren können in die vertrauensvolle Gemeinschaft des Herrn des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat. Auch die alttestamentlichen Propheten wiesen immer wieder auf diesen göttlichen Erlöser hin, doch nur wenige Israeliten verstanden es.

Wenn wir das Alte Testament lesen, sehen wir, daß das Volk Israel sittlich-moralisch oft auf einen tieferen Stand herabsank als die umgebenden, heidnischen Völker. Dies war natürlich ein Skandal aller ersten Ranges und eine Katastrophe. Das Volk Gottes lebte gottloser als die Heiden, denen Gott sich viel weniger offenbart hatte als Israel. Es ist nicht so, daß Gott sich den Heiden völlig unbezeugt gelassen hätte, sondern sie hatten das Zeugnis der Schöpfung: Sonne, Mond, Sterne, Erde, Meer, Tiere, Pflanzen, gutes Wetter, der Mensch selbst, etc. Dennoch hat sich Gott Israel viel stärker offenbart als den Heiden (z. B. seine Erscheinung auf dem Berg Sinai vor allem Volk, als er Mose das Gesetz gab).

Da die Israeliten den verordneten Erlöser ablehnten, gab Gott sie dahin und sie wurden immer schlimmere Sünder. Sie verwirkten so auch seinen “militärischen” Schutz vor den heidnischen Völkern, die sehr kriegerisch waren. Schon vor Christus begann Israel “sich aufzulösen”.

siehe Babylonische Gefangenschaft

Die Israeliten wurden unter die Völker zerstreut (Diaspora). Diese Entwicklung gipfelte in der völligen Vernichtung (!) des Staates Israel durch die Römer ca. 130 Jahre nach Christus.

siehe Jüdische Kriege

Obwohl Gott sein Volk Israel so schwer züchtigte, so außerordentlich schwer, und ihren Feinden erlaubte über sie herzufallen, waren sie doch noch sein Volk, denn Gottes Gaben und Berufung sind unbereubar.

Gott hatte einen Plan für sie, aber auf sehr ferne Zeit hin (es ist durchaus möglich, daß wir heute bereits in dieser Zeit leben, Gottes Plan also bald zur Ausführung kommen wird).

Die jüdische Diaspora begann vor ca. 2600 Jahren.

Es bestand die große Gefahr, daß die Juden sich einfach mit den Heiden vermischen würden während dieser langen, langen Zeit (bis jetzt eben 26oo Jahre) und so als Volk untergehen würden. Übrigens sind schon viele Völker in der Geschichte untergegangen: Goten, Vandalen, Langobarden, Edomiter, Amalekiter, Preußen, Hethiter, etc. Teilweise wurden sie vernichtet, teils vermischten sie sich mit stärkeren Völker.

Um nun Israel vor der Vermischung mit den Heiden zu bewahren, gab Gott ihnen bestimmte Rituale. Vermutlich wählte er bewußt solche “lächerlichen” Dinge aus wie das Verbot Schweinefleisch zu essen, die vom Standpunkt der Rationalität her gesehen, lächerlich sind. Die Vernunft sagt natürlich, daß doch das Essen von Schweinfleisch sittlich-moralisch wertneutral ist und wohl nur hirnamputierte Fanatiker könnten sich einbilden, es gäbe solch ein Verbot des Essens von Schweinfleisch von Seiten Gottes. Eben genau das war Gottes Plan. Gott baute eine künstliche Schranke zwischen Juden und Heiden auf und noch heute besteht sie, obwohl es in sich selbst lächerlich ist. Aber gerade in der Lächerlichkeit besteht ja der Schutz, denn so halten sich die vermeintlich so vernünftigen Heiden von den Juden fern. Vielleicht dürfen wir ähnliches für die Beschneidung vermuten.

Schlussfolgerung;

Für  einen Heidenchristen, also ein Heide, der sich zum Glauben an Jesus bekehrt hat, gilt: Er darf alles essen, außer Fleisch von geschächteten Tieren und deren Blut; das Schächten von Tieren ist ein dämonisches Ritual, das nirgends in der Bibel geboten wurde – vielmehr ist es wahrscheinlich heidnischen Ursprungs. Dies ist gültig, weil eben kein Grund besteht einen Heiden oder Heidenchristen von anderen Heiden durch ein Ritual abzutrennen. Nur sollte eine Heidenchrist darauf achten, wiederum einen anderen Christen zu heiraten und keinen Ungläubigen.

Für einen Judenchristen, also ein Jude, der sich zum Glauben an Jesus bekehrt hat, gilt auch, daß er alles essen darf, außer Fleisch und Blut von geschächteten Tieren. Der geistliche Stand in Christus zählt viel, viel mehr als die jüdische Abstammung und somit spielt die vormals von Gott gewollte Trennung zwischen Juden und Heiden keine Rolle mehr; esse ruhig Schweinefleisch mein (ich bin Heidenchrist) lieber jüdischer Bruder in Christus, denn wir sind EINS in Christo.

Apostelgeschichte 10, 10-16

Und als er (der Judenchrist Petrus) hungrig wurde, wollte er essen. Während sie ihm aber etwas zubereiteten, geriet er in Verzückung 11 und sah den Himmel aufgetan und etwas wie ein großes leinenes Tuch herabkommen, an vier Zipfeln niedergelassen auf die Erde. 12 Darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. 13 Und es geschah eine Stimme zu ihm: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! 14 Petrus aber sprach: O nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Verbotenes und Unreines gegessen. 15 Und die Stimme sprach zum zweiten Mal zu ihm: Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten. 16 Und das geschah dreimal; und alsbald wurde das Tuch wieder hinaufgenommen gen Himmel.

Obwohl einem Judenchristen aufgrund der Erscheinung, die der Apostel Petrus hatte, nun das Essen von Schweinfleisch erlaubt ist, bedeutet dies aber nicht, daß er völlig den jüdischen Ritual-Gesetzen enthoben wäre, so wie es ein Heidenchrist ist. Das Gesetz der Thora, dem sittlich-moralischen Gehalt nach aber, erfüllen sowohl Heidenchrist als auch Judenchrist, indem sie in Christus bleiben, in den sie hineingetauft wurden. In Christus bleibt man, wenn man ihm täglich gehorsam ist, das heißt wenn man sich vom Heiligen Geist leiten läßt. Wer vom Geber des Gesetzes (Christus) geleitet wird, der hält es nicht nur, sondern erfüllt es sogar. Der Halter des Gesetzes (ein Jude ohne Jesus) hat immer ein Defizit, wer aber vom Geist geleitet ist, der erfüllt es vollkommen. Die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist die Erfüllung des Gesetzes.

Apostelgeschichte 21, 20-25

20 Als sie (die Judenchristen von  Jerusalem) aber das hörten, lobten sie Gott und sprachen zu ihm: Bruder (der Apostel Paulus; er war Judenchrist), du siehst, wie viel tausend Juden gläubig geworden sind und alle sind Eiferer für das Gesetz. 21 Ihnen ist aber berichtet worden über dich, dass du alle Juden, die unter den Heiden wohnen, den Abfall von Mose lehrst und sagst, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden und auch nicht nach den Ordnungen leben. 22 Was nun? Auf jeden Fall werden sie hören, dass du gekommen bist. 23 So tu nun das, was wir dir sagen. Wir haben vier Männer, die haben ein Gelübde auf sich genommen; 24 die nimm zu dir und lass dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, dass sie ihr Haupt scheren können; so werden alle erkennen, dass es nicht so ist, wie man ihnen über dich berichtet hat, sondern dass du selber auch nach dem Gesetz lebst und es hältst. 25 Wegen der gläubig gewordenen Heiden aber haben wir beschlossen und geschrieben, dass sie sich hüten sollen vor dem Götzenopfer, vor Blut, vor Ersticktem und vor Unzucht.

Anmerkung zum Schächten:

Wer schächtet, macht sich auch der Sünde der schlimmsten Tierquälerei schuldig.

An die Muslime:

Euch habe ich nichts zu sagen. Ihr seit beschränkte Teufelsanbeter. Wie könnt ihr glauben, daß jener Mörder Mohammed ein Prophet Gottes war? Merket ihr nicht, wie hirnamputiert ihr seit. Hört erst auf mit eurer Teufelsanbetung, dann können wir weiterreden. Gebraucht endlich euren gesunden Menschenverstand!

Gottes Plan für Israel und für die Zeit des Endes der Welt:

Römerbrief 11, 25-27

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

Siehe auch:

Döner? Nein, danke!

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Ist es erlaubt, jemand wegen Ehebruch zu steinigen?

Im Weißen Haus in Washington  sitzt ein gehirnamputierter (braindead) Schwarzer (es ist übrigens überhaupt nicht schlimm, daß er schwarz ist, sondern daß er gehirnamputiert ist), der immer wieder versucht die Bibel lächrlich zu machen bzw. er verhöhnt den Gott Israels. Gerne weist er darauf hin, daß doch im Alten Testament (Teil der Bibel) geschrieben stünde, daß Gott die Steinigung geboten hätte. Dies soll ein Hinweis darauf sein, daß man die Bibel in unserer Zeit doch auf keinen Fall mehr ernst nehmen könne.

Barack Hussein Obama ist ein offensichtlicher Dilettant und gehört zu den Verderbenstiftern auf Erden. Er sollte nicht von Dingen reden, von denen er keine Ahnung hat, sondern danach trachten, durch Buße und Glauben an Jesus des Heiligen Geistes teilhaftig zu werden, der ihm das Wort Gottes, die Bibel, auftun könnte.

2Tim 2,19 Aber der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt.

Wenn Mr. Obama jemals etwas tun oder sagen will, was Gott gefällt, dann distanziere er sich von der Legalisierung des homosexuellen Lebensstils, der Legalisierung der Abtreibung unschuldiger Kinder und vor allem:

Er gebe der US-Army den Befehl weltweit alle Islamisten innerhalb von zwei Wochen auszurotten und zu pulverisieren.

Indem Obama fast nichts gegen die Islamisten tut, wird er selbst zum Massenmörder. Obama macht sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig und dies ist ein juristischer Straftatbestand und eine Sünde vor Gott. Obama muß es sich auch gefallen lassen, wenn man ihm unterstellt, die Islamisten kämen ihm gerade recht. Es könnte nämlich sein, daß er sie gewähren, das heißt unschuldige Menschen abschlachten läßt, weil dies von seinen, sprich den innenpolitischen Problemen der USA und der restlichen, westlichen Welt, ablenkt.

Doch nun zum Problem der Steinigung von Ehebrechern und anderen Sündern:

5. Mose 22, 22-24 (Buch des Alten Testamentes)

22 Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er einer Frau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun. 23 Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, 24 so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun.

Es stimmt, im Alten Testament steht, daß Gott die Steinigung geboten hat. Das Alte Testament war die Heilige Schrift des alten Volkes Israel. Altes Testament plus Neues Testament sind die Heilige Schrift der christlichen Kirche.

Es gibt eine völlig legitime Frage: Warum war vor Christus, also in alttestamentlicher Zeit, die Steinigung geboten und warum ist sie seit Christus nicht mehr geboten?

Zumindest die christliche Kirche kennt kein Gebot der Steinigung, obwohl auch die christliche Kirche das ganze Alte Testament als Heilige Schrift vollkommen anerkennt (übrigens haben Jesus und die Apostel, deren Lehre wir im Neuen Testament finden, nichts Neues gelehrt, sondern, was sie lehrten, war prinzipiell schon im Alten Testament enthalten; sie haben sozusagen eine Lehre, die im Alten Testament ein wenig verborgen war, mehr entfaltet).

Welchen Menschen gegenüber will Gott nicht mehr gnädig sein?

Nun, das sind natürlich die Menschen, die mutwillig sündigen oder Menschen, die sogar soweit gehen, die Sünde zu legalisieren. Vorallem trifft dies zu, wenn Menschen dies tun, die bereits unterrichtet wurden vom Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus. Mit Sicherheit predigten auch schon Abel, Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Mose, etc. eine gute Botschaft von einem Erlöser. Da Jesus noch nicht gekommen war, hatten sie noch keine so klare Vorstellung von ihm wie wir, aber doch wußten sie und predigten sie, daß jeder Mensch einen Erlöser braucht, um gottselig leben zu können. Gefährlich wird es also für Menschen, die wissen, daß Gott ihnen einen Erlöser (Jesus) geschickt hat und sich trotzdem entschließen, immer neue Sünden zu begehen. Es hängt alles ganz von dem Bewußtsein ab, in dem man sündigt. Gott machte einen großen Unterschied zwischen Nebukadnezar und seinem Sohn Belsazar (siehe Buch Daniel 5).

Wenn mir also bewußt ist, daß Jesus für mich starb und auferstand und daß ich durch die Kraft seine Todes und seiner Auferstehung meine sündigen Neigungen überwinden kann, wenn ich will, und ich fasse dennoch den Entschluß trotzdem weiter zu sündigen, mich also den Begierden meines Leibes hinzugeben, dann begebe ich mich auf den Weg in den Abgrund und das ist ggf. ein Weg ohne Wiederkehr. Und schon auf Erden wird mir Gott zeigen, daß er an einem solchen Verhalten kein Wohlgefallen hat.

Mose hat selbstverständlich nur die steinigen lassen, die Erzsünder waren, die also trotz vielfacher Ermahnung (vielleicht wurden sie unter Tränen ermahnt) in der Sünde verharrten und die durch ihr Verhalten die anderen Israeliten verführten. Die Steinigung wurde mit Sicherheit nur auf penetrante Sünder angwendet.

Nun, mag jemand einwenden:

Sicherlich gibt es doch auch in der christliche Kirche penetrante Sünder. Muß man die nicht steinigen nach dem Gebot des Alten Testamentes?

Die Kirche steinigt die penetranten Sünder nicht, sondern übergibt sie der “Zucht des Satans”. Penetrante Sünder werden aus der Kirche ausgeschlossen. Der Ausschluss aus der Kirche bedeutet den völligen Ruin, da dem Betroffenen jeder Schutz vor den zersetzenden Mächten und Gewalten der Finsternis genommen wird und falls er nicht umkehrt, muß er jämmerlich zugrunde gehen (physisch und psychisch). Die Sache ist mental vielleicht sogar schlimmer als eine Steinigung, weil sie zeitlich gedehnt ist.

Warum hat Gott die Steinigung durch den Ausschluss aus der Kirche ersetzt?

Nun, die christliche Kirche besteht hauptsächlich aus Heidenchristen also aus Christen aus den Heiden. Die christliche Kirche hat keinen eigenen Staat und kein eigenes Territorum und muß mitten unter den Heiden (viele Menschen im Westen sind ein Zwischending zwischen Heide und Christ, denn sie sind getauft, aber leben ihre Taufe nicht aus) leben. Würde die Kirche heute noch steinigen, würde sie natürlich von staatlicher Seite des Mordes angeklagt werden, denn der Staat könnte oftmals die Gründe für eine Steinigung nicht nachvollziehen und außerdem beansprucht er das Monopol auf die Blutsgerichtsbarkeit. Also mußte Gott einen anderne Weg ersinnen, die Erzsünder zu züchtigen.

Ein weiterer Einwand, den man vorbringen mag:

Jesus hat doch gesagt: “Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.” Natürlich hat der Herr das gesagt und er hat es auch so gemeint. Das Problem war, daß die jüdischen Führer (Pharisäer, Schriftgelehrte, Älteste, etc.), die die Ehebrecherin steinigen wollten, selber verfluchte Sünder waren und zwar waren sie Erzsünder, während die Ehebrecherin nur eine ordinäre Sünderin war. Die Schlechteren wollten also die Bessere steinigen.

Warum hat Jesus sie dann nicht gesteinigt? Er war doch sündlos!

Ja, weil sie eben keine Erzsünderin war sondern eine Frau, die einen Fehltritt begangen hatte (es muß nicht unbedingt der erste Fehltritt gewesen sein; der Grad der Schuld hängt sehr vom Bewußtsein ab, in dem man sündigt; vielleicht wußte sie noch gar nichts von einem Erlöser, der sie befreien konnte von ihrer Sünde und war somit den Begierden ihres Leibes hilflos ausgeliefert – sie war also vielleicht nur bedingt schuldfähig).

Johannesevangelium 8, 1-11

Jesus aber ging zum Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie weg, einer nach dem andern, die Ältesten zuerst; und Jesus blieb allein mit der Frau, die in der Mitte stand. 10 Jesus aber richtete sich auf und fragte sie: Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? 11 Sie antwortete: Niemand, Herr. Und Jesus sprach: So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr.

Jesus sagt also zu der Ehebrecherin: “Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.”

Dies war mit Abstand das Wichtigste, was er zu ihr gesagt hat. Angenommen ich oder Sie, lieber Leser, würden zu einer Ehebrechrin sagen: “Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.”, dann wäre das vielleicht gut gemeint, wir würden es auch im Bewußtsein unserer eigenen Sündhaftigkeit sagen und noch hinzugügen, daß sie sich von Jesus helfen lassen soll, aber dennoch wäre es vom Ausspruch Jesu völlig verschieden.

Warum?

Jesus war der eingeborene Sohn Gottes, Gott selbst. Sein Ausspruch an die Ehebrecherin war ein Wort Gottes, in dem die Kraft des Schöpfers des Himmels und der Erde lag. Mit der gleichen Kraft, mit der Jesus einst Himmel und Erde gemacht hatte, wollte er aus der Ehebrecherin eine Heilige machen.

Was entspräche dem heute?

Nun, dies wäre die sakramentale Taufe im Glauben empfangen. Durch die sakramentale Taufe will Gott Sündern die Kraft geben, zu Heiligen zu werden und die sakramentale Taufe entspricht dem Ruf des irdischen Jesus, der unsichtbar auch Gott war.

Mir, Ihnen, lieber Leser, hat also Gott bei der (Kinder-) Taufe zugerufen: “Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.” Amen.

Was wäre geschehen, wenn die Frau nach diesem Geschehnis weitere Ehebrüche begangen hätte?

Dann wäre sie zunehmend auf das sittlich-moralische Niveau derer herabgesunken, die sie steinigen wollten. Wäre ihr Jesus noch einmal begegnet, dann hätte er sicherlich schon etwas weniger Verständnis für sie aufgebracht bzw. hätte sie etwas schärfer zurechtgewiesen. Das kann man gedanklich immer weiter spinnen und irgendwann nach einer langen Zeit der Geduld hätte er wahrscheinlich gesagt: “Aus!”

Deswegen, lieber Leser, lassen Sie uns umkehren solange noch Zeit ist. Vielleicht lag Seine Hand schon auf uns und wir spürten zunehmend den Druck der Gottesferne. Aber wenn wir umkehren, dann wird er uns helfen aus der Spirale des Todes zu entkommen. Nur, fordern wir ihn nicht heraus, denn es gibt ein “Aus!”

Erzsünder: Barack Hussein Obama, Papst Franziskus und sein Kardinäle, Bischöfe und Priester, Heinrich Bedford-Strohm und seine Pfarrer und Diakone. Gott wird sie bald richten. Hier auf Erden sind sie aus der christlichen Kirche ausgeschlossen und der “Zucht des Satans” übergeben. Sie werden verdorren, wie das Gras auf dem Dach, bevor es reif geworden ist.

Jeremia 17, 13: Denn du, HERR, bist die Hoffnung Israels. Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden, und die Abtrünnigen müssen auf die Erde geschrieben werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers.

Empfohlener Link zu diesem Thema:

Jesus und die Ehebrecherin

Barack Obama spottet über die Bibel:

 

Was ist ein Erzsünder:

Dies ist z. B. jemand, der mutwillig sündigt, obwohl er das Evangelium von Jesus schon kennt. Wer weiß, daß er durch die befreiende Kraft Jesu seine sündigen Neigungen überwinden könnte, wenn er nur wollte, aber dennoch bewußt und mit Absicht immer neue Sünden begeht, der sündigt in Gottes Augen besonders schwer. Der Gipfel der Bosheit wird erreicht, wenn man die Gesetze Gottes antastet, indem man Sünden legalisiert, also als normale, legitime Handlungen hinstellt, durch die man nicht schuldig wird. Barack Hussein Obama sündigt sehr schwer, indem er sich für die Legalisierung des homosexuellen Lebensstils einsetzt und für die Legalisierung der Abtreibung. Dies sind fast unverzeihliche Sünden. Sehr schwer sündigt man auch, wenn man Irrlehren verbreitet. Obama z. B. verbreitet die Irrlehre, daß man durch alle Religionen zu Gott gelangen könnte. Die Wahrheit ist aber, daß man nur durch das Christentum zu Gott kommt. Irrlehrer sind verflucht.

Die sehr schwere Sünde der Pharisäer und Schriftgelehrten bestand darin, daß sie den gewöhnlichen Juden nicht einen göttlichen Erlöser verkündigten, sondern sie aufforderten das Gesetz aus eigener Kraft zu halten, was natürlich zur völligen Verzweiflung führen mußte, denn die Sünde nimmt Anlaß am Gebot. Durch das Gesetz wurden die gewöhnlichen jüdischen Sünder erst recht zu Sündern.  Außerdem gebrauchten die Pharisäer und Schriftgelehrten das Gesetz als Schlagstock, um die armen Sünderlein zu richten, die doch ohne einen Erlöser sowieso keine Chance hatten, ihre sündigen Begierden zu überwinden.

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