Königin Esther, Mordechai und Haman – oder Purim und der Holocaust

Einleitung

Zur Zeit des Königs Ahasveros wollte der hohe Staatsbeamte Haman die Juden aus dem Reich der Meder und Perser, das sich damals vom Nil bis zum Indus erstreckte, ausrotten. Der Gott Israels ließ jedoch seinem Volke Rettung widerfahren durch seine frommen Diener Esther und Mordechai (siehe Buch Esther).

Woran kann man erkennen, daß Mordechai fromm war?

Nun, das sieht man daran, daß er Haman, der wahrscheinlich Amalekiter war, keinen Respekt entgegenbrachte, obwohl jener ein sehr hoher Beamter des medo-persischen Reiches war und Ahasveros befohlen hatte, Haman zu huldigen.

Est 3,2 Und alle Großen des Königs, die im Tor des Königs waren, beugten die Knie und fielen vor Haman nieder; denn der König hatte es so geboten. Aber Mordechai beugte die Knie nicht und fiel nicht nieder.

Es war allerdings nicht so, daß Mordechai etwa die Majestät des Ahasveros nicht geachtet hätte, was man bei oberflächlicher Betrachtung schlußfolgern könnte, sondern es gab ein Gebot des Gottes Israels, der Mordechai’s Gott war, das höher zu achten war als das Gebot des Königs.

Daß Mordechai nicht nur ein Diener Gottes sondern im Grunde seines Herzens auch ein treuer Diener des Königs Ahasveros war, sieht man daran, daß er den König vor einem Attentat bewahrte:

Esther 2, 21-23 21 In jenen Tagen, als Mordechai im Tor des Königs saß, gerieten zwei Kämmerer des Königs, Bigtan und Teresch, die die Tür hüteten, in Zorn und trachteten danach, Hand an den König Ahasveros zu legen. 22 Als das Mordechai zu wissen bekam, sagte er es der Königin Ester und Ester sagte es dem König in Mordechais Namen. 23 Und als man nachforschte, wurde es als richtig befunden, und sie wurden beide an den Galgen gehängt. Und es wurde aufgezeichnet im Buch der täglichen Meldungen für den König.

Nichtsdestotrotz mußte und wollte Mordechai den Gehorsam gegenüber Gott über den Gehorsam gegenüber den König stellen, wenn es um den bösen Haman ging. Es war für Mordechai unmöglich, Haman so zu ehren, wie der König das wollte, denn dann hätte er seine Gottesfurcht verleugnet. Eben daran erkennen wir, daß Mordechai fromm war, denn er wußte, daß er ein großes Risiko einging, wenn er das Gebot des Königs übertrat. Mordechai ließ sich seinen Glauben wirklich etwas kosten.

Hi 32,22 Denn ich weiß nicht zu schmeicheln; sonst würde mich mein Schöpfer bald dahinraffen.

Apg 5,29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

Was war nun so schlimm an Haman?

Das Schlimme an ihm war, daß er vermutlich ein Amalekiter war also ein Erzfeind des Volkes Gottes.

1Sam 15,33 Samuel aber sprach: Wie dein Schwert Frauen ihrer Kinder beraubt hat, so soll auch deine Mutter der Kinder beraubt sein unter den Frauen. Und Samuel hieb den Agag (König der Amalekiter; R. B.) in Stücke vor dem HERRN in Gilgal.

Est 8,5 und sprach: Gefällt es dem König und habe ich Gnade gefunden vor ihm, und dünkt es den König recht und gefalle ich ihm, so möge man die Schreiben mit den Anschlägen Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Agagiters, widerrufen, die er geschrieben hat, um die Juden umzubringen in allen Ländern des Königs.

Die Juden hatten den Befehl Gottes, die Amalekiter auszurotten, denn dieses ganze Volk war zu einer Bande von Räubern und Verbrechern degeneriert, die unschuldiges Blut vergossen. Man könnte sie vielleicht mit den heutigen Muslimen vergleichen, die die Erzfeinde der frommen Christen sind. Der Islam ist keine Religion, durch die man in eine Beziehung mit dem wahren Gott gelangen kann, der Himmel und Erde gemacht hat, sondern genau das Gegenteil davon. Der Islam ist Fanatismus in Reinstform, er macht aus seinen Anhängern Besessene. Wenn man den Koran liest, wird ganz deutlich, daß der Kern des ursprünglichen Islam nichts anderes ist als die Vernichtung oder Versklavung aller christlichen Völker. Der Islam ist also die Anti-Religion schlechthin. Ähnlich fanatisch wie die modernen Muslime müssen die alten Amalekiter gewesen sein, die das alte Volk Gottes, die Juden, vernichten wollten (das neue Volk Gottes ist die christliche Kirche). Es war ganz recht, daß der israelische Prophet Samuel Hackfleisch aus Agag (König der Amalekiter) machte, denn dieser war ein Massenmörder und hatte viel unschuldiges Blut vergossen, das Blut des Volkes Gottes.

5. Mose 25, 17-19 17 Denke daran (sagt Gott durch Mose zum Volk Israel; R. B.), was dir die Amalekiter taten auf dem Wege, als ihr aus Ägypten zogt: 18 wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, alle die Schwachen, die hinter dir zurückgeblieben waren, als du müde und matt warst, und wie sie Gott nicht fürchteten. 19 Wenn nun der HERR, dein Gott, dich vor allen deinen Feinden ringsumher zur Ruhe bringt im Lande, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, es einzunehmen, so sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter dem Himmel. Das vergiss nicht!

(Beachte: Zwischen den Versen aus Mose und den folgenden Versen aus Samuel  liegen mehrere Jahrhunderte, aber immer noch will der Gott Israels die Amalekiter vernichten; unglaublich, wie Gott jenes Volk hasste – sie mußten sittlich-moralisch wirklich völlig verkommen, heruntergekommen gewesen sein ähnlich wie die Leute von Sodom und Gomorrha)

1Sam 15,2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog.

1Sam 15,3 So zieh nun hin (das sagte der Prophet Samuel zum israelischen König Saul; R. B.) und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel.

Achtung: Ich spreche hier keinen Bann über die Muslime aus. Ich will nur, daß wir zu einer Klarheit und Nüchternheit kommen, mit was für Menschen, mit welchem Schlag von Mensch wir es da zu tun haben; und wir sollten uns wirklich vor ihnen hüten und sehr wachsam sein. In anderen Ländern bringen sie die frommen, unschuldigen Christen erbarmungslos um oder versklaven sie – darüber sollten wir nicht länger hinweg-sehen. Auch die Ummah, die weltweite Gemeinschaft aller Muslime, ist im Grunde genommen nichts anderes als eine riesige, weltweite Verbrecherbande, die unter dem Deckmantel der Religion agiert, Böses tut. Ich würde alle Muslime, die in Deutschland leben, sofort in ihre Heimatländer zurückschicken – für so gefährlich halte ich sie.

Hauptteil

Zur Zeit des Ahasveros rettete Gott sein Volk auf wunderbare Weise.

Warum hat er dann den Holocaust nicht verhindert und Adolf Hitler und seinen Komplizen das getan, was er Haman getan hat, bevor sie so viele Juden töten konnten?

Die Frage ist einfach zu beantworten.

Die modernen Juden ermangeln frommer Diener Gottes, die ihr ganzes Leben zum Opfer geben für den Gott Israels. Sicherlich waren nicht alle Juden, die damals im medo-persischen Reich lebten persönlich fromm, aber zumindest Esther und Mordechai waren fromm. Ungefähr zu jenen Zeiten lebten auch Leute wie Daniel, Esra, Nehemia und andere. Mir ist nicht bekannt, daß es heute auch nur einen Juden gäbe, den man z. B. mit Daniel vergleichen könnte.

(bitte schlußfolgern Sie jetzt nicht, der Holocaust sei gerechtfertigt gewesen, weil eben zu unserer Zeit die Juden völlig vom Glauben an den Gott Israels abgefallen sind im Gegensatz zur Zeit des Ahasveros, wo es wenigstens noch ein paar fromme Juden gab – nein, der Holocaust war ein sehr, sehr schweres Verbrechen)

Sei es, wie es sei, Gott hat die Juden vor Adolf Hitler nicht gerettet, das ist eine, wenn auch bedauerliche, historische Tatsache.

Es ist allerhöchste Eisenbahn, daß nun endlich nach so langer Zeit die Juden Jesus von Nazareth als Messias annehmen und anerkennen. Die frommen Juden zur Zeit des Ahasveros glaubten schon an ihn, nur wußten sie vielleicht nicht, daß sein menschlicher Name Jesus sein würde. Im Gegensatz zu den heutigen Juden glaubten jene einfach dem, was auch im Buch Jesaja geschrieben steht, daß damals schon zur heiligen Schrift der Juden gehörte. Dieser Erlöser, von dem in Jesaja geschrieben steht, gab den alten, frommen Juden ein Leben, das nicht mit den Geboten der Thora, der fünf Bücher Mose, in Konflikt kam, ja dieser Erlöser selbst war ihr Leben und dieser Erlöser, der selbst der Geber des Gesetzes war, leitete sie. So hielten sie das Gesetz nicht nur, sondern erfüllten es sogar, denn der Sohn Gottes war in ihnen. Weil sie durch den Erlöser in Gott und mit Gott lebten, beschützte Gott sie auch vor dem bösen Haman und vernichtete ihn samt seiner Anhänger.

Lies Jesaja 53!

Ich glaube, viele moderne Juden haben das Problem, daß sie im Kreuzestod Jesu einen Beweis seiner Schwäche sehen, Jesus für einen traurigen, erbärmlichen, wehrlosen Schwächling halten.

1Kor 1,23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit;

Aber lieber Leser, falls Sie Jude sind, was mich sehr freuen würde, dann schauen Sie die Sache einmal genauer an. Historisch gesehen ist Jesus in einem gewissen Sinne gar nicht gestorben, das heißt er ist schon gestorben, aber historisch gesehen „im gleichen Moment“ wieder auferstanden (was sind drei Tage aus unserer Perspektive, die wir ca. 2000 Jahre später leben?). Stellen Sie sich ein Boxer vor, der einen Kinnhaken bekommt, einige Minuten bewußtlos daliegt, und dann wieder aufsteht – ähnliches widerfuhr historisch gesehen Jesus.

In gewisser Weise konnte man Jesus gar nicht wirklich töten. Natürlich war er wirklich tot, als er am Kreuz hing und im Grab lag, aber er stand nach „einigen“ Stunden wieder auf von den Toten – in dem Sinne war sein Tod nicht dem Tod eines Normalsterblichen vergleichbar, nichts endgültiges, denn wenn Sie oder ich heute sterben, werden wir sicherlich nicht so schnell wieder lebendig.

Kurz gesagt, Jesus ist und war nicht der sanftmütig-dämliche Schwächling, für den ihn die modernen Juden halten, sondern er vollbrachte einen heldenhafte Tat, indem er für uns ans Kreuz, in den Tod ging und dort unsere Sünde trug. Jesus war keineswegs zum hilflosen Spielball der Römer und des jüdischen Establishments geworden, die ihn töteten, sondern er ging ganz bewußt, kontrolliert und freiwillig diesen Weg – er ging diesen schweren Weg für uns! In Wirklichkeit war der Weg, den Jesus ging, ein Beweis seiner Stärke – der starke Erlöser, der starke Gott.

Militärisch gesehen sitzt das Volk Israel heute auf einem Pulverfaß, das ist jedem klar. Es ist umlagert von modernen „Amalekitern“ (die islamischen Staaten, islamische Bestien) und beim Rest der Welt einschließlich der USA können sie sich der Freundschaft auch nicht mehr sicher sein.

Würden die Juden heute noch Jesus von Nazareth als Messias annehmen und aner-kennen, dann würde er auch ihre Kriege führen und sie retten vor allen ihren Feinden. Er hat die Macht alle ihre Feinde in einem Nu, in einem Augenblick zu pulverisieren.

Jes 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, EwigVater, Friede-Fürst;

Lk 1,71 dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, (das sagte Zacharias, der Vater von Johannes dem Täufer, über Jesus)

Offb 19,11 Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit.

Offb 19,15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen,

Es ist interessant, daß die Juden beim Purimfest noch heute ihre Rettung durch den Gott Israels vor dem bösen Haman zur Zeit des Ahasveros feiern, trotz der Tatsache, daß Gott sie vor Adolf Hitler und seinen Komplizen nicht gerettet hat, trotz der historischen Tatsache des Holocaust. Das Purimfest könnte noch heute ein bleibender Segen und mehr als ein Fest sein für einen Juden, wenn er sich wirklich einmal die Frage stellen würde, warum Gott die Juden zur Zeit des Ahasveros gerettet hat, zur Zeit Adolf Hitlers aber nicht. Die Antwort auf diese Frage ist einfach die, wie oben schon erläutert, daß die Juden nach wie vor eines Erlösers (heute wissen wir, daß er Jesus heißt) ermangeln, der ihnen ein Leben schenken könnte, das Gott wohlgefällt. Noch immer versuchen sie das Gesetz der Thora aus eigener Kraft zu halten, was unmöglich ist, statt sich vom Gesetz von ihrer Schwäche (Sündhaftigkeit) überführen zu lassen und sich dann nach dem Erlöser auszustrecken, der in uns leben will, damit wir Gott wohlgefällig leben und so auch das Gesetz nicht nur halten, sondern sogar erfüllen. Wenn wir Frieden mit Gott haben, unser Leben wohlgefällig ist vor ihm, dann beschützt er uns auch vor unseren Feinden und so feiern wir nicht nur Purim, sondern es wird neu Wirklichkeit für uns nach so langer Zeit.

 

Hinweis

Dieser Beitrag steht auch in englischer Sprache zur Verfügung:

Siehe Queen Esther, Purim and the Holocaust

 

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Was ist mit dem Begriff „große Trübsal“ gemeint, der in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird?

Offenbarung 7, 13-14 13 Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind’s, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.

Die große Trübsal, die in Offenbarung 7 erwähnt wird, ist nicht die gleiche Trübsal (oder Bedrängnis oder Not) wie jene, die in den Evangelien erwähnt wird:

Matthäus 24, 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.

Markus 13, 19 Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.

Lukas 21, 23-24 23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk (Israel; R. B.) kommen, 24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.

Die in den Evangelien erwähnte große Bedrängnis bzw. Not ist schon Geschichte bzw. Vergangenheit. Es handelt sich hierbei um die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer, die 66 nach Christus begann (siehe der große jüdische Krieg).

Jemand möchte einwenden, dies sei wieder einer von den vielen Widersprüchen in der Bibel (ich scherze), denn die größtmögliche Bedrängnis müsse ja wohl der jüngste Tag mit seiner apokalyptischen Trübsal sein. Selbstverständlich – die größtmögliche Bedrängnis und Not auf Erden ist der jüngste Tag; allerdings wird das Gros der Juden vom jüngsten Gericht nicht in dem Sinne getroffen werden, da es eine Verheißung gibt, dass das Volk Israel als Ganzes kurz vor der Wiederkunft Christi zum Christentum konvertieren wird. Auch als Christ (Judenchrist oder Heidenchrist)) sollte man den jüngsten Tag nicht leichtnehmen; allerdings bedeutet er prinzipiell die Vernichtung der Gottlosen (Menschen, die nicht an Jesus glauben) und nicht der Kirche (Menschen, die an Jesus glauben). Wenn also Israel durch seine Konversion zum Christentum Teil der Kirche (Heidenchristen plus Judenchristen) wird, kann es im Vergleich zu den „Ungläubigen“ dem jüngsten Tag getrost entgegensehen; wobei man das, wie gesagt, nicht missverstehen darf, als ob der Christ bezüglich des jüngsten Tages vollkommen sorglos sein dürfte – nur relativ zu den Gottlosen (Ungläubigen) kann der Christ dem jüngsten Tag mit einer gewissen Sorglosigkeit entgegenblicken, aber nicht in einem absoluten Sinne. Im Hinblick auf den jüngsten Tag sollte der Christ sein Leben immer wieder neu reformieren – der rettende Glaube drückt sich aus in einer anhaltenden Bereitschaft zur Reform des eigenen Lebens durch die befreiende Kraft Jesu Christi, die durch die sakramentale Taufe zugeeignet wurde.

1. Petrus 4, 17-18 17 Denn die Zeit ist da, dass das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben? 18 Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird dann der Gottlose und Sünder bleiben?

 2. Petrus 3, 10-12 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden.

Wenn wir also genau hinsehen, bemerken wir, dass doch kein Widerspruch vorhanden ist, denn von der größtmöglichen Bedrängnis, die jemals über diesen Erdkreis kommen wird, bleibt das Gros der Juden, das Volk Israel als Ganzes, verschont. Also war tatsächlich die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer, die 66 nach Christus begann, das schlimmste, was jemals dem Volk der Juden widerfahren ist.

Was ist dann die „große Trübsal“, die in der Offenbarung erwähnt wird?

Die „große Trübsal“ aus der Offenbarung ist die Verfolgung der Kirche (alle Menschen, die an Jesus glauben) durch die Welt (die sündige Menschheit unter der Herrschaft der staatlichen und der religiösen „Bestie“) beginnend mit der Verfolgung Abels durch Kain bis zur extremen Verfolgung der Kirche durch den Antichristen (Barack Hussein Obama), seinen Anhang und den falschen Propheten (Papst Franziskus) kurz vor dem jüngsten Tag. Kurz vor dem jüngsten Tag erreicht die „große Trübsal“ ihr Maximum in der Verfolgung der Kirche durch den Antichristen.

1. Mose 4, 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

Offenbarung 13, 15 Und es wurde ihm (Papst Franziskus) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres (Barack Hussein Obama), damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Die große Trübsal begann eigentlich schon (man wäre ja geneigt, sie erst mit der Verfolgung des Säuglinges bzw. Kleinkindes Jesus beginnen zu lassen), als Kain seinen frommen Bruder Abel erschlug. Alle Menschen, die an den Herrn, den ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, glauben, müssen Verfolgung leiden von den Ungläubigen, die die Dämonen anbeten; und dies seit Anbeginn der Menschheit. (es gibt übrigens keine neutrale Zone zwischen dem Glauben an den wahren Gott und der Anbetung der Dämonen; jeder, der nicht an den wahren Gott glaubt, betet automatisch irgendwelche Götzen, sprich die Dämonen, an; dies läßt sich sogar soziologisch nachweisen, unabhängig von der Bibel)

Hebräerbrief 11, 36-38 36 Andere (alttestamentliche Fromme) haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. 37 Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet. 38 Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Erdlöchern.

(diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf alttestamentliche Gläubige)

Hebräerbrief 10, 32-34 32 Gedenkt aber der früheren Tage, an denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wart, erduldet habt einen großen Kampf des Leidens, 33 indem ihr zum Teil selbst durch Schmähungen und Bedrängnisse zum Schauspiel geworden seid, zum Teil Gemeinschaft hattet mit denen, welchen es so erging. 34 Denn ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt.

(diese Stelle aus Hebräer bezieht sich auf neutestamentliche Gläubige, also Christen)

Jesus, die Apostel und die junge Kirche wurden heftig verfolgt und zwar sowohl von Juden als auch von Heiden, die den Glauben an Jesus ablehnten.

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes (Herodes der Große; R. B.)  hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Apg 13,50 Aber die Juden hetzten die gottesfürchtigen vornehmen Frauen und die angesehensten Männer der Stadt (Antiochia in Pisidien; R. B.) auf und stifteten eine Verfolgung an gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.

1Thess 2, 14-15 14 Denn, liebe Brüder (Gemeinde der Thessalonicher; R. B.), ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. 15 Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind,

2Thess 1,4 Darum rühmen wir uns euer (Gemeinde der Thessalonicher; R. B.) unter den Gemeinden Gottes wegen eurer Geduld und eures Glaubens in allen Verfolgungen und Bedrängnissen, die ihr erduldet,

2Tim 3,12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.

Siehe auch Auslegung Offenbarung 7.

 

Einige „Highlights“ der Verfolgung des Herrn und seiner Kirche durch die Welt: 

Matthäus 2, 13 Als sie (die Weisen aus dem Morgenland; R. B.) aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein (Jesus; R. B.) und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

Matthäus 2, 16 Als Herodes (Herodes der Große; R. B.) nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, wurde er sehr zornig und schickte aus und ließ alle Kinder in Bethlehem töten und in der ganzen Gegend, die zweijährig und darunter waren, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erkundet hatte.

(das ist mit das „Verrückteste“, was in der Bibel steht, dass Jesus schon als Säugling bzw. Kleinkind verfolgt wurde – ungeheuerlich; wie sehr hat ihn der Teufel schon als Kind gehasst)

Johannes der Täufer, der heiligste Mensch in Israel nach Jesus, lebte in der Wüste. Sicherlich lebte er nicht freiwillig in der Wüste, sondern das jüdische Establishment hatte ihn ausgestoßen.

Lukas 1, 80 Und das Kindlein (Johannes der Täufer; R. B.) wuchs und wurde stark im Geist. Und er war in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er vor das Volk Israel treten sollte.

Die zwölf Apostel wurden verfolgt.

Apostelgeschichte 5, 17-18 17 Es erhoben sich aber der Hohepriester und alle, die mit ihm waren, nämlich die Partei der Sadduzäer, von Eifersucht erfüllt, 18 und legten Hand an die Apostel und warfen sie in das öffentliche Gefängnis.

Apg 8,1 Saulus aber hatte Gefallen an seinem (Stephanus‘; R. B.) Tode. Es erhob sich aber an diesem Tag eine große Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, außer den Aposteln.

Apg 12,1 Um diese Zeit legte der König Herodes Hand an einige von der Gemeinde, sie zu misshandeln.

Was zur Zeit Jesu, Johannes des Täufers und der Apostel angefangen hat, setzt sich fort bis heute:

Die (wahre) christliche Kirche wird verfolgt, verfolgt … verfolgt (diese Verfolgung ist der neutestamentliche Teil der großen Trübsal); dies bis zur Wiederkunft des Herrn, wenn er alle in Christus Entschlafenen auferwecken und mit samt den in Christus Lebenden (die letzten Christen aus den Heiden und die Juden, die Jesus von Nazareth als Messias angenommen haben) zu sich nehmen wird.

1. Thessalonicher 4, 16-17 16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.

 

Anmerkung

Offenbarung 13, 15 Und es wurde ihm (Papst Franziskus) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres (Barack Hussein Obama), damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.

Für diesen Vers gibt es noch eine weitere gültige Auslegung:

„Ihm“ ist nicht nur Papst Franziskus, sondern auch alle falschen Religionsgemeinschaften (das sind alle Religionsgemeinschaften außer der christlichen Kirche, die sich auf den Befund der Bibel gründet). Der informelle spirituelle Führer aller falschen Religionsgemeinschaften ist Papst Franziskus. Natürlich haben die verschiedenen Religionsgemeinschaften verschiedene Bekenntnisse, aber das ist alles nur oberflächliche Makulatur. Im Grunde wird überall prinzipiell das Gleiche gelehrt, egal ob man in die römisch-katholische Kirche geht, die evangelische Kirche, zu den Evangelikalen, in die Moschee, zu den Zeugen Jehovas, etc. Es wird nicht das alte christlich-abendländische Menschenbild vermittelt, welches Jesus Christus war, sondern das folgende: „perfekter Staatsbürger“. Die falschen Religionsgemeinschaften erziehen ihre „Schäfchen“ nicht zu guten Christen, sondern zu guten Staatsbürgern. Die Glieder der falschen Religionsgemeinschaften mutieren immer mehr zu Anbetern des Tieres (degenerierte Obrigkeiten unter der informellen Führung der US-Regierung; Exponent: Barack Hussein Obama). Mit dem Mund mögen die Glieder dieser Religionsgemeinschaften ihren traditionellen Glauben bekennen; aber in der Wahrheit (Wirklichkeit) beten sie über das Tier den Teufel an.

(selbstverständlich waren Islam, Katholizismus, Glaube der Zeugen Jehovas und der Glaube der Evangelikalen schon immer antichristlich, auch als der Staat noch keinen so großen Einfluss auf die Religionen nahm; Islam, Katholizismus, Glaube der Zeugen Jehovas und der Glaube der Evangelikalen sind antichristlich an sich selbst, auch in ihrer Reinform ohne Modifikation durch staatliche Einflussnahme)

Anders ausgedrückt:

Egal, ob „ich“ heute zu den Zeugen Jehovas gehe (Gott bewahre!) oder zu den Katholiken oder zu den Protestanten, etc., mich erwartet prinzipiell überall das Gleiche: Die anderen Gemeindeglieder stehen mit mir im Wettbewerb der Statussymbole (Haus, Auto, teure Urlaube, schöne Ehefrau, berufliche Position, teure Kleidung, etc.), verlangen von mir für die Zukunft vorzusorgen, damit ja nie der Fall eintreten könnte, dass ich einmal ihrer Hilfe bedürfte und natürlich ist gerade das ausgesprochene Wohlleben, der materielle Wohlstand, der Ausdruck des reifen Glaubens. „Alle Religionen sind zu akzeptieren als verschiedene Wege zum gleichen Gott und Gott sieht natürlich auch über Homosexualität, Ehebruch, Hurerei, etc. gnädig hinweg.“

Es ist durchaus möglich, dass die Geistlichen der falschen Religionsgemeinschaften ab und zu etwas Richtiges predigen, nach dem Wortlaut. Das Problem der falschen Religionsgemeinschaften ist allerdings, dass der heilige Geist nicht gegenwärtig ist. Auch wenn sie das ein oder andere richtig lehren, bleiben die Glieder der falschen Religionsgemeinschaften doch ganz im Fleisch (die degenerierte Natur, die wir alle vom gefallenen Adam geerbt haben) stecken – auch bei den allerbesten Vorsätzen kommen sie nicht über ein lausiges, mickriges, ekliges Spießbürgertum hinaus. Die falschen Religionsgemeinschaften ermangeln der Kraft des heiligen Geistes bzw. der befreienden Kraft der sakramentalen Taufe einschließlich Kindertaufe.

Ich gehe davon aus, dass Barack Hussein Obama ins Weiße Haus zurückkehren wird. Er wäre dann wieder das Haupt des Tieres (alle degenerierten Obrigkeiten unter der Führung der US-Regierung), dass gegenwärtig Donald Trump ist, der allerdings einen Anachronismus in sich selbst darstellt – der Strom der Geschichte wird Donald Trump einfach plattwalzen bzw. hinwegspülen: Trump ist wie eine Ameise, die versucht einen LKW abzubremsen und in die entgegengesetzte Richtung zu beschleunigen; das wird nicht funktionieren. Trump ist noch einer von den amerikanischen Old-school-Aufklärern (auch das ist schon sehr schlecht aus der Sicht der christlichen Kirche), aber die Zeit ist reif für die Volloffenbarung des Bösen und dies wird unter der Führung Barack Hussein Obamas geschehen, der der König der niedrigen Instinkte der Amerikaner und aller „Demokraten“ weltweit ist – Obama ist sozusagen „verheiratet“ mit allem Unterschwelligen, Niedrigen, Gemeinen, Profanen, etc. im Volk der Amerikaner und unter allen „Demokraten“ weltweit.

Offenbarung 17, 18 Und die Frau (die sündige Menschheit; R. B.), die du gesehen hast, ist die große Stadt (Babylon, die sündige Welt; R. B.), die die Herrschaft hat über die Könige (Pseudo-Könige; R. B.) auf Erden.

(Pseudo-Könige wie Barack Hussein Obama handeln gemäß der niedrigen Instinkte und Antriebe der Menschen; insofern regieren die niedrigen Instinkte der Menschen über Barack Hussein Obama bzw. die sündige Menschheit oder das Sündige in der Menschheit hat die Herrschaft über ihn, wie eine böse Königin ihren Ehemann, den König, beeinflusst; Barack Hussein Obama ist der König der unbußfertigen Sünder, der Antichrist)

Die Gesellschaften weltweit werden immer pluralistischer und das in einem atemberaubenden Tempo, rasant. Der öffentliche Friede und speziell der Friede am Arbeitsplatz kann in solchen pluralistischen Gesellschaften nur durch totale religiöse und sexuelle Toleranz gewährleistet werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass bald jeder, der sich in dieses Toleranz-System nicht einfügen will, mit dem Tode bestraft wird. Selbstverständlich kann ein wahrer Christ weder falsche Religion noch sexuelle Verirrung tolerieren, das heißt dass für echte Christen gerade sehr schwere Zeiten anbrechen: Arbeitsplatzverlust, Todesstrafe.

Ich (ich hoffe, ein anderer Christ würde urteilen, ich sei gläubig) würde übrigens einen homosexuellen oder andersgläubigen Arbeitskollegen nicht diskriminieren, das heißt benachteiligen wegen seiner unterschiedlichen sexuellen Orientierung bzw. seines unterschiedlichen Glaubens. Allerdings könnte ich bei Gesprächen z. B. während der Pause nicht zustimmen, wenn es hieße, alle Religionen würden zu Gott führen und Gott würde auch alle sexuellen Orientierungen tolerieren. Nein, ich müsste bekennen, dass das Christentum die einzig wahre Religion ist und das Sexualität nur innerhalb der Ehe von Mann und Frau stattfinden soll – solch ein Bekenntnis könnte sicherlich schon heute den Arbeitsplatz kosten. Ich würde es mir auch nicht nehmen lassen, muslimische Kollegen besonders scharf zu kritisieren, weil sie einen Kriminellen, Mohammed, als Propheten verehren – sollte Gott wirklich einen Kriminellen zum Propheten machen? Das sei ferne.

 

 

 

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Was ist das Buch mit den sieben Siegeln, das in der Offenbarung des Johannes erwähnt wird?

Der Ausdruck „ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln“ aus Offenbarung 5 ist eine Metapher. Ein reales Buch, das mit sieben Siegeln versiegelt ist, könnte man erst dann lesen, wenn man alle sieben Siegel gebrochen hätte. Genauso ist die Geschichte der Menschheit (das „Buch“) nur dann verständlich, wenn man das Wirken Gottes in der Geschichte (die „sieben Siegel“) berücksichtigt. Den äußeren Ablauf der Geschichte kennt auch jeder säkulare Historiker. Den inneren Ablauf der Geschichte kann man jedoch nur mit Glaubensaugen erkennen. Den inneren Ablauf der Geschichte kann man nur verstehen, wenn man auch die Offenbarungen Gottes berücksichtigt, die in der Bibel zu finden sind; das ist nur jenem wirklich möglich, der persönlich fromm ist (z. B. ein Laie bezüglich der säkularen Geschichtswissenschaft, der die Erkenntnisse der säkularen Geschichtswissenschaft verwertet und mit den Offenbarungen der Bibel kombiniert).

Die Bedeutung der Metapher „ein Buch, versiegelt mit sieben Siegeln“ geht sogar noch tiefer. Es geht nicht nur um das tiefere Verständnis der Geschichte, sondern die Geschichte der Menschheit ist überhaupt nur in dem Handeln Gottes mit der Menschheit (die „sieben Siegel“) begründet – ohne das Handeln Gottes gäbe es überhaupt keine Geschichte, auch nicht im säkularen Sinne. Gott macht sozusagen die Geschichte. Gott wartet geduldig darauf, dass Menschen von der sündigen Welt, Babylon, in die christliche Kirche wechseln und gleichzeitig lenkt er die Geschichte so, dass immer wieder Menschen dazu bewogen werden, zum Glauben an Jesus zu konvertieren. Die Geschichte der Menschheit findet statt, weil Gott darauf wartet, dass Menschen sich bekehren.

Eine detaillierte Beschreibung der „sieben Siegel“ finden wir in Offenbarung, Kapitel 6 und folgende. Der Mensch will sich immer wieder ein irdisches Paradies aufbauen – wer will ihm das verdenken – aber Gott „vermasselt“ ihm seinen Versuch immer wieder aufs Neue. Ist Gott ein Spielverderber? Nein, keineswegs, sondern er ist um unser Heil besorgt. Für uns wäre es nur dann angemessen in einem äußeren Paradies zu leben, wenn wir auch innerlich im Paradies wären, das heißt in der Gegenwart Gottes. Solange wir aber der Gegenwart Gottes ermangeln, muss oder will er uns das dadurch zeigen, dass er uns auch äußerlich zumindest nicht über längere Zeit in einer Art Paradies leben lässt. Gott jagte Adam aus dem Paradies, damit er hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, betasten, etc. sollte, was es bedeutet, die Gegenwart Gottes zu verlassen. Außerhalb des Paradieses fand Adam Hitze, Kälte, Unkraut, Krankheit, Fäulnis, Krieg, Hunger, wilde Tiere, etc. Adam musste es sehr deutlich werden, dass er einen sehr schweren Fehler begangen hatte, die Gegenwart Gottes geringzuschätzen.

Einige „Siegel“ aus Offenbarung 6:

  • der „weiße Reiter“; das ist eine Metapher für die Obrigkeiten aller Zeiten; sie sind eine Notwendigkeit für die Aufrechterhaltung der äußeren Ordnung der sündigen Menschheit – werden der Menschheit aber immer wieder zu einer schweren Last, indem sie korrumpieren und nicht mehr das Gemeinwohl fördern, sondern nur noch ihr eigenes Wohl oder das Wohl bestimmter Interessensgruppen auf Kosten der Allgemeinheit
  • der „Reiter auf dem feuerroten Pferd“; im ganzen Laufe der Geschichte benutzte der Herr (Jesus) Kriege, um die Völker zu züchtigen; aber nicht zu ihrem Schaden, sondern zu ihrem Nutzen, auf dass sie sich bekehrten zu dem Herrn, ihrem Gott
  • der „Reiter auf dem schwarzen Pferd“; Teuerung (Knappheit an Getreide, etc.) benutzte der Herr im Laufe der Geschichte auch als Zuchtrute, um die Menschen zur Buße zu bewegen
  • der „Reiter ‚Tod‘ auf dem fahlen Pferd“; Gott züchtigte die Menschheit mit seinen Zuchtruten Schwert, Hunger, Pest und wilde Tiere
  • „und ihnen (zum Glauben an Jesus konvertierte Menschen) wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder“; tatsächlich bekehren sich in all dem Ungemach, das dadurch entsteht, dass Gott das kleine irdische Paradies des Menschen immer wieder zerstört, Menschen (sie werden zu „Mitknechten und Brüdern“); die Bekehrung dieser Menschen war und ist der Sinn und Zweck der Geschichte, ist die eigentliche Geschichte, die tiefe Geschichte

Siehe auch Auslegung Offenbarung 6

Ausführliche Erklärung des Ablaufs der inneren Geschichte der Menschheit

Offenbarung 5

Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel. Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden. 11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Auslegung

Kurzer Rückblick auf Offenbarung 4 (siehe auch Auslegung Offenbarung 4)

Das Kapitel Offenbarung 4 hat unseren Glauben daran gestärkt, daß Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, eins sind in der Gottheit. Sie gleichen sich völlig in ihrer Offenbarung an den Menschen, wenn sie auch dennoch zwei verschiedene Personen sind. Wenn Gott, der Vater, Mensch geworden wäre, wäre er die gleichen Wege gegangen wie sein Sohn Jesus Christus, der tatsächlich Mensch wurde.

Joh 14, 8-10 8 Spricht zu ihm (zu Jesus; R. B.) Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.

Alles, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, ist also relevant für uns und mit endgültigem, göttlichem Ernst verbunden. Das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, und das Wort der Wahrheit, das Evangelium von Jesus, sind somit göttlich endgültig autorisiert und deshalb ernst zu nehmen, von letztem Ernst.

Weiter lernen wir aus Offenbarung 4, daß jederzeit Gottes Zorn entbrennen kann, wenn wir sein Gesetz absichtlich brechen (Blitze, Stimmen und Donner wie am Berg Sinai). Und wer wirklich den heiligen Geist (die sieben Fackeln vor dem Thron) hat, der wird auch niemals glauben, daß er, nach dem er an Jesus gläubig wurde, mutwillig sündigen darf (auf Gnade hin sündigen) bzw. gesetzlos leben darf – vielmehr wird er sich sich vom Geist so leiten lassen, daß er ein Leben führt, daß mit dem Gesetz der Thora nicht in Konflikt kommt. Wenn wir wirklich vom Geist geleitet sind, werden wir die Gnade Gottes nicht zum Sündigen missbrauchen, sondern uns von der Gnade Gottes umgestalten lassen, sodaß wir heiliger werden. Durch den Glauben an Jesus haben wir nicht einen gnädigen Gott bekommen, der nicht mehr zornig werden könnte, sondern Gott ist uns gnädig, wenn wir uns durch seine Gnade umgestalten lassen. Geben wir die Heiligung auf, entbrennt sein Zorn gegen uns. In diesem Licht der sieben Fackeln, des heiligen Geistes, erscheint der wirkliche Thron Gottes als ein Thron der Heiligkeit.

Vier Gestalten preisen permanent die Heiligkeit Gottes und inmitten dieses Lobpreises wagt niemand sich selbst die Ehre zu geben, sondern alle legen ihre Kronen nieder und geben dem die Ehre, der die Werke zuvor bereitet hatte, in denen sie wandeln durften. Wenn ein Christ etwas Gutes tut, tut er es nicht wirklich selbst, sondern Gott tut es durch ihn. Dies ist die völlige Vernichtung der (römisch-katholischen) Werksgerechtigkeit.

Vielleicht hatten die Probleme der sieben Gemeinden (Offenbarung, Kap. 1-3) etwas mit einem falschen Gottesbild zu tun. Dieses falsche Gottesbild soll durch Offenbarung 4 korrigiert werden.

Ende Rückblick Offenbarung 4

„1 Und ich sah in der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, ein Buch, beschrieben innen und außen, versiegelt mit sieben Siegeln. Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?“

Wenn man die Offenbarung weiterliest, wird klar, daß dieses versiegelte Buch das Buch der Geschichte ist oder einfach die Geschichte der Menschheit selbst. Interessant ist offenbar nur, was in dem Buch steht und nicht das, was außen drauf steht. Interessant ist nicht der Ablauf der Geschichte aus säkularer Sicht (außen), sondern der Plan Gottes in der Geschichte (innen).

Warum öffnet Gott, der Vater, die Siegel nicht selbst? Warum möchte er sein Amt als Herr der Geschichte einem anderen geben?

Für alles, „was mit Mensch zu tun hat“, ist in der Gottheit Jesus, der Sohn Gottes, zuständig, denn er ist die Person der Gottheit, die Mensch geworden ist. Es scheint gleichsam, daß Christus, wegen seiner Menschwerdung und seines Gehorsams bis  zum Tod am Kreuz eine Sonderstellung in der Gottheit einnimmt.

Weil Christus soviel für die Menschheit getan hat, indem er am Kreuz für alle starb, ehrt ihn Gott, der Vater, mit dem absoluten Herrscheramt (Kyrios = göttlicher Herr): Gott, der Vater, übergibt sein göttliches Herrscheramt an Gott, den Sohn, welcher in Übereinstimmung mit ihm den Ablauf der Geschichte bestimmt. Und wie er auf Erden schon ein Erzseelsorger bzw. Erz-Pastor bzw. Erz-Bischof bzw. Erz-Hirte war (er strebte nicht nach Macht, Ehre und Reichtum, sondern suchte das Seelenheil der Menschen), wird er auch den Lauf der Geschichte so lenken, daß Viele das Seelenheil erlangen bzw. daß Vielen das Seelenheil erhalten bleibt, denn dies ist das, was wirklich zählt.

Philipperbrief 2, 6-11 6 Er (Christus; R. B.), der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, 10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

„3 Und niemand, weder im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde, konnte das Buch auftun und hineinsehen. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch aufzutun und hineinzusehen. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, aufzutun das Buch und seine sieben Siegel.“

Warum weinte Johannes?

Nun, wenn niemand gefunden worden wäre, das Buch aufzutun, dann wäre das das Ende der Menschheit gewesen.

Rettung in höchster Not: Christus müht sich ab, aus dieser sündigen Menschheit, die unter dem Zorn Gottes steht, seine Gemeinde zu erretten. Und nur weil Gott, der Vater, weiß, daß Christus mit diesem Werk beschäftigt ist, schlägt er nicht zu und vernichtet die Menschheit in einem Nu. Um des Werkes des Sohnes Gottes willen geht die Geschichte der Menschheit weiter.

Es gibt hier eine Parallele: Einmal wollte Gott sein Volk Israel auslöschen, weil sie schwer gesündigt hatten und da trat Moses als Mittler für sie ein (siehe 4. Mose 14).

„Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids,“

Das ist Jesus Christus. Als Christus war er schon vor David und so kann er auch David’s Wurzel sein. David hatte einen großen Glauben an den Gott Israels, aber noch gottesfürchtiger war Jesus und insofern war er ein Löwe des Glaubens. David erduldete die Verfolgung durch König Saul, obwohl er (David) der rechtmäßige König war. Jesus erduldete die Verfolgung durch die jüdischen Führer (ihr Führungsanspruch war angemaßt) bis in den Tod, obwohl er (Jesus) der rechtmäßige König Israels war. Beide, Jesus und David, stellten ihre Rechtssache Gott anheim.

1. Petrusbrief 2, 19-23 19 Denn das ist Gnade, wenn jemand vor Gott um des Gewissens willen das Übel erträgt und leidet das Unrecht. 20 Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das ist Gnade bei Gott. 21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; 22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; 23 der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet;

„6 Und ich sah mitten zwischen dem Thron und den vier Gestalten und mitten unter den Ältesten ein Lamm stehen, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, gesandt in alle Lande. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.“

Zum Teil können wir verstehen, wie Jesus die Geschichte lenkt, nämlich wenn er durch den heiligen Geist („sieben Geister“) die christliche Kirche lenkt, die ja Teil der Menschheit ist, und auch den Gang der äußeren Geschichte beeinflusst. Christus wird versuchen, die Kirche und die Menschheit so zu lenken, daß sein Tod am Kreuz und seine Auferstehung im Mittelpunkt stehen, deswegen wird er hier als ein geschlachtetes Lamm bezeichnet. Durch nichts kann dem Einzelnen bzw. der ganzen Menschheit größere Hilfe, Rettung und Erlösung zuteil werden, als durch die Erkenntnis der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung. Eine Menschheit allerdings, die diesem Regiment des Gottessohnes widerstrebt, nichts mehr wissen will von Jesu Tod und Auferstehung, begibt sich in äußerste Gefahr, denn wenn man selbst den Mittler verwirft, bleibt nur noch der Zorn Gottes. Dies ist, glaube ich, heute der Fall.

Hebräerbrief 10, 26-29 26 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, 27 sondern nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht und das gierige Feuer, das die Widersacher verzehren wird. 28 Wenn jemand das Gesetz des Mose bricht, muss er sterben ohne Erbarmen auf zwei oder drei Zeugen hin. 29 Eine wie viel härtere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes für unrein hält, durch das er doch geheiligt wurde, und den Geist der Gnade schmäht?

„8 Und als es das Buch nahm, da fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm, und ein jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk, das sind die Gebete der Heiligen, und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen 10 und hast sie unserm Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden herrschen auf Erden.“

„die Gebete der Heiligen,“

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden …

Das beten viele Heilige täglich und Gott erhört dies, indem er Einzelne aus der sündigen Menschheit zu seinem Sohn zieht. Und wer an Jesus glaubt, der heiligt durch sein frommes (heiliges) Leben den Namen Gottes, bei dem bricht Gottes Reich schon an (wenn auch noch in Niedrigkeit und nicht in Herrlichkeit) und in dessen Leben geschieht auch schon der Wille Gottes. Vollendet wird dies alles, wenn der Herr, Jesus, sichtbar wiederkommen wird, um sein Friedensreich auf Erden aufzurichten. Wenn er wiederkommt, wird er es mit Gewalt durchsetzen, daß Gottes Name geheiligt wird; er wird die Herrschaft Gottes mit Gewalt durchsetzen (sein Reich komme) und daß überall der Wille Gottes geschieht.

Was jetzt noch sozusagen ganz sanft und mild und in Niedrigkeit geschieht, indem Menschen an Jesus gläubig werden, wird demnächst in Herrlichkeit geschehen, wenn der Sohn Gottes wiederkommen wird in der Gestalt Gottes, um das Reich Gottes aufzurichten auf Erden.

„und sie werden herrschen auf Erden.“

Dies wird erst nach der Wiederkunft Christi der Fall sein, nicht schon jetzt. Bis dahin dienen wir Ihm in Sanftmut und Demut, sprich in Niedrigkeit, und wir halten das Wort von der Geduld, die Bergpredigt, und das Wort der Wahrheit, das Evangelium. Die arme, kleine Gemeinde, die so schrecklich verfolgt wird auf Erden, wird dermaleinst herrschen auf Erden.

Bergpredigt, Matth. 5, 5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

 „11 Und ich sah, und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron und um die Gestalten und um die Ältesten her, und ihre Zahl war vieltausendmal tausend; 12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. 13 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! 14 Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.“

Warum dieser gewaltige Lobpreis?

Inmitten dieser sündigen, abgefallenen Menschheit vermögen es Gott und sein Lamm, sich eine neue Menschheit zu schaffen. Einzelne Menschen empfangen den heiligen Geist, die Person der Gottheit, die die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist, und so wird das Unmögliche möglich.

Lk 11,13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Tit 3,5 machte er uns selig – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist, (das Bad der Wiedergeburt ist die sakramentale Taufe; R. B.)

Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat man dem Wirken des Heiligen Geistes so widerstrebt wie heute bzw. noch nie hat man dem Evangelium des Lammes so widerstrebt wie heute. Wir widerstreben dem Regiment des Herrn aller Herren und des Königs aller Könige, der das Lamm Gottes in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stellen will. Das Lamm wird demnächst kommen und Gottes Willen mit Gewalt durchsetzen.

Offb 22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (die Braut ist die Kirche; R. B.)

Sie, lieber Leser, können genau jetzt noch den Rettungsanker ergreifen und an Jesus glauben. Folgen Sie nicht dem Herdentrieb bzw. der Masse, sondern tun Sie das, was angemessen ist.

Ps 87,7 Und sie singen beim Reigen: Alle meine Quellen sind in dir!

Joh 7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Ergänzung

Auch Offenbarung 5 korrigiert unser Gottesbild: Gott, der Vater, und Gott, der Sohn, stimmen in ihrem Regiment über die Menschheit völlig überein.

Was bedeutet das?

Das Folgende:

Wenn wir das Regiment des Sohnes verwerfen, verwerfen wir somit auch das Regiment des Vaters.  Alles, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, ist vollkommen von Gott autorisiert. In Offenbarung 4 sahen wir, daß einer auf dem Thron Gottes sitzt, der wie ein geschlachteter Mensch aussieht. Der Vater auf dem Thron  indentifiziert sich also völlig mit dem Sohn, der  wirklich geschlachtet wurde auf Erden. Offenbarung 5 ist eine Steigerung von Offenbarung 4, denn hier sehen wir, wie der Vater die Herrschaft über das Universum an den Sohn übergibt und wie der Sohn genauso angebetet wird wie der Vater.

Wir brauchen uns also nicht einzubilden, wir würden beim Vater auf irgendeine Weise durchkommen, wenn wir den Sohn, und was er getan und gelehrt hat, verachten.

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Was ist mit den Begriffen „Babylon“ und „Hure Babylon“ gemeint, die in der Offenbarung erwähnt werden?

Mit dem Begriff „Babylon“ ist das bestehende Weltsystem seit 70 nach Christus (Zerstörung des Tempels Gottes in Jerusalem durch die dekadenten bzw. neu-babylonischen Römer) gemeint. Die „Hure Babylon“ sind alle Menschen, die nicht an Jesus glauben (momentan leider fast die ganze Menschheit).

Außer von „Babylon“ und der „Hure Babylon“ ist in der Offenbarung noch von zwei „Tieren“ (Bestien) die Rede. Das eine „Tier“ sind heute alle Regierungen dieser Welt unter der informellen Leitung der USA und das andere „Tier“ sind heute alle Religionsgemeinschaften unter der informellen Leitung des Papstes (hiervon ist die echte, christliche Kirche natürlich ausgenommen).

Das Weltsystem („Babylon“) ist die Menschheit („Hure Babylon“), ausgenommen die Menschen, die an Jesus glauben, unter der Herrschaft der zwei „Tiere“.

Die eigentliche Herrschaft (staatliches Gewaltmonopol) übt das staatliche „Tier“, alle Regierungen dieser Welt unter der informellen Leitung der USA, aus. Es wird jedoch von dem religiösen „Tier“ unterstützt bzw. das religiöse „Tier“ kollaboriert mit dem staatlichen.

Das religiöse „Tier“ unterstützt das staatliche „Tier“, indem es versucht, den heutigen Menschen in ein bestimmtes Bild umzugestalten; das religiöse „Tier“ propagiert ein bestimmtes Menschenbild.

Bild des modernen Menschen:

Kleiner, mickriger Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt ist. Er soll Statussymbole sammeln, für die Zukunft vorsorgen und dem Wohlleben frönen; außerdem soll er sexuell und religiös sehr tolerant sein.

(dieses moderne Menschenbild ist genau das Gegenteil des alten, christlich-abendländischen Menschenbildes: Jesus Christus)

Je mehr die Menschen in das moderne Bild des Menschen umgestaltet werden, desto leichter sind sie handhabbar für das staatliche „Tier“ und desto nützlicher sind sie dem staatlichen „Tier“.

Der sexuell und religiös tolerante Mensch verursacht minimale Verluste durch Bürgerkriege oder Religionskriege und trägt zu maximalem Gewinn bei durch hohe Produktivität, da er sehr teamfähig ist am Arbeitsplatz („der moderne Mensch liebt seinen Arbeitskollegen wie sich selbst“ – die Pervertierung der allgemeinen Nächstenliebe des Christentums). Das Sammeln von Statussymbolen, Zukunftsvorsorge und Wohlleben sind der Wirtschaft förderlich.

(wenn es dem modernen Menschen ab und  zu mal hochkommt, dass er einen Großteil seines hart erarbeiteten Lohnes bzw. Gehaltes für die Wohnungsmiete hinblättern muss, dann isst und trinkt er entweder mehr oder greift zu Beruhigungsmitteln, Drogen, Alkohol, etc. – auf jeden Fall wird er sich selbst irgendwie ruhigstellen)

„vielleicht ist das ja die Erfüllung, einfach so im Konsum- und Arbeitsrausch dahinzugleiten, ohne dämliche und überflüssige Fragen zu stellen“ – der Mensch, der diese Einstellung hat, kommt heute am besten durch. Warum? Weil die zwei „Tiere“ das ganze System so trimmen bzw. getrimmt haben, dass darin am besten menschliche Roboter existieren können – es ist robotergerecht.

Warum wird die Menschheit (ausgenommen die echte Kirche, natürlich) eine Hure („Hure Babylon“) genannt?

Der eigentliche Bräutigam der Menschheit wäre Jesus Christus. Durch ihre Hingabe an „Babylon“ (das Diesseits, das Immanente) aber hurt die Menschheit mit dem Teufel. Dieses gegenwärtige, materialistische System ist sittlich-moralisch nicht neutral, sondern ein System der Teufelsanbetung.

Das extrem Teuflische bei der Sache ist, dass wir heute in einer verkehrten Welt leben. Derjenige oder diejenigen, die sich heute nach Jesus Christus sehnen, die eigentlich Normalen, werden es schwer haben in dieser verrückten Welt – klar, in einer verrückten Welt steht der Normale als der verrückte da und der Verrückte (jener, der nicht nach Gott fragt) als der normale.

Warum wird das gegenwärtige Weltsystem „Babylon“ genannt?

Dies hat etwas mit dem alten, historischen Babylon zu tun, das wirklich existiert hat. Das alte Babylon setzte sich absolut (der Staat als letzte Instanz in allen Fragen der menschlichen Existenz) und machte die Religion zu einer Staatsangelegenheit; außerdem war Babylon der Feind des Volkes Gottes (damals die Juden).

Da das staatliche „Tier“ über das religiöse „Tier“ Einfluss auf die Religion der Menschen nimmt, wird das ganze Weltsystem (seit 70 nach Christus) „Babylon“ genannt analog zum historischen Babylon, das auch dekadent war.

Wir haben heute die Vollausprägung oder Volloffenbarung Babylons, da fast keine Gegenkraft (gegen die babylonische Dekadenz) mehr da ist.

Lange Zeit wurde durch den Einfluss der echten, christlichen Kirche (Kirche) dem Staats-Religions-Monster entgegengewirkt (der Geist Christi, der in der Kirche wohnt, drängte Satan zurück). Die echte Kirche hat keine theokratischen Ambitionen (dies ist nur bei der römisch-katholischen Kirche der Fall, die schon lange keine christliche Kirche mehr ist), sondern verkörpert die Predigt von der Langmut und Geduld Gottes mit den Sündern, wozu auch die Glieder falscher Religionsgemeinschaften gehören (niemals wird sich die echte Kirche dazu hinreißen lassen, gegen falsche Religionsgemeinschaften mit quasi staatlichen Mitteln, das heißt mit Gewalt, vorzugehen; ausgenommen die Ausübung des Hausrechts). Die Kirche wird sich also immer einen Staat wünschen, der den Sündern (auch Glieder falscher Religionsgemeinschaften) ein einigermaßen geordnetes Dasein bis zu ihrer Bekehrung (zum echten, christlichen Glauben) oder ihrem Tod ermöglicht. Keinesfalls wird sie die Einmischung des Staates in die Religion wünschen (Verfolgung falscher Religionsgemeinschaften durch den Staat; ausgenommen natürlich Verstöße gegen das allgemeine Recht des Landes wie z. B. Morde im Rahmen des Dschihad; siehe auch Anmerkung, unten), denn würde der Staat eine falsche Religion für die richtige halten und alles in seinen Augen Falsche verfolgen, wäre das sehr schädlich für die echte Kirche und alle Menschen (in solch einem Staat täte man sich schwer, zur richtigen Religion zu finden). Die Kirche behält es sich vor, selbst gegen die Irrlehrer vorzugehen – sie hat wirksame Mittel und bedarf keineswegs der Staatsgewalt.

Kurz: Die echte Kirche wünscht sich, dass der Staat sich aus religiösen Angelegenheiten raushält und geht selbst gegen die Irrlehrer vor (mit sehr wirksamen geistlichen Waffen). Der Staat erledigt seinen Job, wenn er einfach auf Rechtsstaatlichkeit achtet und den Sündern ein einigermaßen geordnetes Dasein ermöglicht trotz ihrer Sünde (auch falscher Glaube), die natürlich dennoch absolut schädlich ist für jede Form gemeinschaftlichen Lebens – der Staat zwingt die Sünder, sich einigermaßen zu benehmen.

Leider ist die echte Kirche (Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel) praktisch untergegangen bzw. von der Oberfläche des Erdbodens verschwunden. Alles, was sich heute irgendwie „christlich“ nennt, predigt praktisch bzw. unterm Strich nur das oben genannte moderne Bild vom Menschen und nennt das dann auch noch christlich. Fast alles, was sich heute „christlich“ nennt, ist in Wirklichkeit pseudo-christlich bzw. anti-christlich.

In Deutschland kontrolliert der Staat die beiden Großkirchen (z. B. Ausbildung der Theologiestudenten an staatlichen Universitäten, Staatskirchenverträge).

Die Evangelikalen werden vermutlich kontrolliert durch Organisationen, die sowohl den staatlich kontrollierten Großkirchen nahestehen als auch den Evangelikalen selbst, was ein extrem ekelhafter Synkretismus (Religionsvermischung) ist. Es ist undenkbar, dass sich in Deutschland irgendeine Religionsgemeinschaft der Kontrolle des Staates entziehen könnte – das gilt auch für die Evangelikalen.

Das heutige staatliche „Tier“ und das heutige religiöse „Tier“ sind deswegen gefährliche Bestien (Tiere), weil sie den Menschen schwer schaden, die eigentlich ihrer wohlwollenden, fürsorgenden Obhut anbefohlen sind – wie wenn Eltern, von denen man erwarten würde, dass sie ihre Kinder lieben, ihre eigenen Kindern misshandeln würden, statt sie zu pflegen und zu behüten.

Die beiden „Tiere“ schädigen heute den Menschen, indem sie ihn von dem Glauben an den Herrn, den ewigen Gott, abhalten, der Himmel und Erde gemacht hat. Die Religion dieses Gottes ist das Christentum auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Auf dem Rücken des „Tieres“ bzw. der „Tiere“ reitet die „Hure Babylon“ Richtung Hölle und man ruft ihre auch noch zu: „Es geht Richtung Himmel“.

Offenbarung 17, 3-6 3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. 6 Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah.

 

Anmerkung

Mohammed hat den Mord an bestimmten juristisch unschuldigen Personen legalisiert, ja sogar zu einer heiligen Handlung erklärt (Dschihad = heiliger Krieg). Für uns als Nicht-Muslime bleibt natürlich trotz aller Hirngespinste Mohammeds das Töten eines juristisch Unschuldigen ein gemeiner Mord, der bestraft werden muss, und ist niemals eine heilige Handlung. Das müssen wir so sehen, egal ob wir Christen oder Nicht-Christen sind.

Da der Islam das Töten bestimmter juristisch Unschuldiger legalisiert, passt er nicht in einen freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Was ich meine, ist, man könnte niemand dem Vorwurf aussetzen, er verstoße gegen das Prinzip der Religionsfreiheit, wenn er den Islam verbieten wollte – aus rationalistischer Sicht, das ist nunmal die Sichtweise des Staates, ist die Umma (Gemeinschaft aller Muslime) eine kriminelle Gang, die unter dem Deckmantel der Religion Verbrechen begeht; kein anderes Bild kann ein vernünftiger Staat von der Umma haben. Der Islam selbst ist nichts weiter als eine verbrecherische Ideologie, die auf Machtgewinn ausgelegt ist – der religiöse Aspekt dient nur als Deckmantel.

Kurz: Ich finde, der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat könnte jederzeit den Islam verbieten – er würde damit nicht gegen das Prinzip der Religionsfreiheit verstoßen, denn der Islam ist gar keine echte Religion, also eine Weise, sich Gott zu nahen, sondern eine kriminelle Ideologie.

Man muss nicht unbedingt Christ sein, um den Islam verwerflich zu finden. Es geht hier nicht um den fanatischen Hass einer Religion (das Christentum) gegen die andere (der Islam). Nein, auch der pure Rationalist, der alles Transzendentale leugnet, anscheinend frei ist von religiöser Polemik, sollte nicht umhinkommen, den Islam mit allem Nachdruck abzulehnen.

 

 

 

 

 

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Wer sind die zwei Zeugen, die in Offenbarung 11 erwähnt werden?

Offenbarung 11, 1-14

Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Messstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miss den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten. Aber den äußeren Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang. Und ich will meinen zwei Zeugen Macht geben (Hervorhebung; R. B.), und sie sollen weissagen tausendzweihundertundsechzig Tage lang, angetan mit Trauerkleidern. Diese sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen. Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden. Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen. Und wenn sie ihr Zeugnis vollendet haben, so wird das Tier, das aus dem Abgrund aufsteigt, mit ihnen kämpfen und wird sie überwinden und wird sie töten. Und ihre Leichname werden liegen auf dem Marktplatz der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Und Menschen aus allen Völkern und Stämmen und Sprachen und Nationen sehen ihre Leichname drei Tage und einen halben und lassen nicht zu, dass ihre Leichname ins Grab gelegt werden. 10 Und die auf Erden wohnen, freuen sich darüber und sind fröhlich und werden einander Geschenke senden; denn diese zwei Propheten hatten gequält, die auf Erden wohnten. 11 Und nach drei Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des Lebens von Gott, und sie stellten sich auf ihre Füße; und eine große Furcht fiel auf die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine große Stimme vom Himmel zu ihnen sagen: Steigt herauf! Und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke, und es sahen sie ihre Feinde. 13 Und zu derselben Stunde geschah ein großes Erdbeben, und der zehnte Teil der Stadt stürzte ein; und es wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend Menschen, und die andern erschraken und gaben dem Gott des Himmels die Ehre. 14 Das zweite Wehe ist vorüber; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.

 

Die zwei Zeugen

 

Die zwei Zeugen sind einfach zwei Gruppen:

Judenchristen und Heidenchristen.

 

Frage:

Was ist ein Judenchrist?

Antwort:

Das ist ein Jude, der an Jesus glaubt.

 

Frage:

Was ist ein Jude?

Antwort:

Ein biologischer Nachkomme des israelischen Patriarchen Jakob.

 

Frage:

Was ist ein Heidenchrist?

Antwort:

Das ist ein Nicht-Jude, der an Jesus glaubt.

Beispiel für einen Heidenchristen: Ein Deutscher, der an Jesus glaubt.

 

Frage:

Was ist ein Heide?

Antwort:

Ein Heide aus jüdischer Sicht ist ein Nicht-Jude.

Beispiel für einen Heiden: ein Deutscher.

(Natürlich gibt es auch solche Personen, die aus christlicher Sicht als Heiden bezeichnet werden, z. B. Muslime, aber die sind hier nicht gemeint, sondern die Nicht-Juden)

 

Beide Gruppen zusammen, das heißt Judenchristen plus Heidenchristen, bilden die eine christliche Kirche. Die scharfe Trennung, die zwischen Juden und Nicht-Juden besteht, besteht nicht zwischen Judenchristen und Heidenchristen. Judenchristen und Heidenchristen sind Brüder in Christus. Judenchristen und Heidenchristen sind auf das innigste verbunden durch ihren gemeinsamen Glauben an Jesus.

In alttestamentlicher Zeit verharrten die Heiden (Nicht-Juden) größtenteils im Abfall von Gott und die weitaus meisten Frommen auf Erden waren Juden, die an einen Erlöser glaubten (sie nannten ihn allerdings einfach „Herr“, denn sein Name, Jesus, war noch nicht bekannt; Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Moses, Samuel, David, Daniel, etc. waren spirituell gesehen Christen, wenn es auch damals den Namen „Christ“ noch nicht gab).

Spätestens seit der Inkarnation (Menschwerdung) Gottes in der Person Jesu Christi haben wir umgekehrte Verhältnisse. Die Masse der Juden lehnte den Glauben an Jesus ab (und lehnt ihn bis heute ab), wodurch sie ihren Abfall vom Gott Israels, der eben in Jesus erschienen war, manifestierten. Im Gegensatz dazu fand das Evangelium von Jesus bei den Heiden großen Anklang – im Laufe der Zeit wurde das vormals extrem heidnisch (aus christlicher und aus jüdischer Sicht) geprägte römische Reich zu einem extrem christlich geprägten Reich (byzantinisches Reich).

Wie ist die Lage heute?

Das Heidenchristentum ist mittlerweile praktisch untergangen (das ist natürlich eine Katastrophe). Alles was es heute auf dem religiösen „Markt“ so gibt (z. B. Evangelikale), ist so weit weg von der Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel, dass man sagen muss: Die christliche Kirche existiert nicht mehr, sondern nur noch Sekten und häretische Kirchen (jene Sekten und häretischen Kirchen mögen sich natürlich durchaus „christlich“ nennen, aber der Name allein macht’s eben nicht, sondern die richtige Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel).

Die Juden lehnen nach wie vor Jesus als Gottes Sohn ab – es existiert also praktisch auch kein Judenchristentum.

Das Christentum ist also gegenwärtig nicht da auf Erden. (!!!)

Die Menschheit an sich selbst ist für Gott ohne Wert – der natürliche Mensch gilt ihm nichts (das ist eine sehr, sehr ernste Sache). Ich meine tatsächlich, die gegenwärtige Welt ist Gott nur eine Last und er würde sie am liebsten mit einem Schlag und in einem Nu vernichten (das Universum ist Gottes Eigentum, denn er hat es geschaffen; Gott hätte ein Recht darauf, dass überall in seinem Eigentum sein Wille beachtet wird, aber heute geschieht auf Erden genau das Gegenteil davon). Gott hat die Erde bisher nur deswegen nicht vernichtet, weil immer wieder Menschen von der sündigen Welt in die echte Kirche wechselten. Die an sich selbst wertlose, ja störende Welt diente ihm immerhin noch als Reservoir für zukünftige Gläubige. Da heute praktisch keine Menschen mehr von der Welt in die Kirche wechseln (die Welt dient nicht einmal mehr als Reservoir für zukünftige Gläubige), hätte Gott allen Grund dazu, die Erde sofort zu vernichten.

Das „Glück“ dieser Welt ist, dass es noch eine Verheißung für die Juden bzw. das Volk Israel gibt (dieses Glück besteht darin, dass Gott aus einem bestimmten Grund zögert, die Erde schlagartig zu vernichten): Wenn die Fülle der Heiden zum Heil eingegangen ist, soll es geschehen, dass das Volk Israel als ganzes zum Glauben an Jesus konvertiert – darauf warten wir. Gott wird nicht zum Gericht erscheinen, bevor die Juden sich bekehrt haben – das ist unser Glück; wenn sie aber anfangen, sich zu bekehren, ist der jüngste Tag dabei, über uns hereinzubrechen – wenn die Juden sich bekehren, ist das, wie wenn Jesus an die Tür klopft.

Römerbrief 11, 25-27 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden (Hervorhebung; R. B.), wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

Die Bekehrung der Juden muss unmittelbar bevorstehen, denn eine Erde ohne jegliches Zeugnis für Gott (das war eben bisher die christliche Kirche) ist für Gott absolut unerträglich, nichts weiter als ein Störfaktor.

Als Jesus und die Apostel unter den Juden predigten, bekehrten sich doch einige. Als aber dann die Masse der Juden das Evangelium von Jesus doch ablehnte, sprang der Funke über auf die Heiden.

Wie gesagt, wir stehen heute vor der Bekehrung der Juden, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es davor noch einmal eine Mini-Erweckung unter den Heiden gibt. Die Masse der Heiden wird heute das Evangelium vermutlich nicht mehr annehmen, aber es wäre vorstellbar, dass eben eine kleine Erweckung unter den Heiden ausbricht, die Masse der Heiden ablehnend bleibt und der Funke dann überspringt auf die Juden.

Sie, lieber Leser, wurden sicherlich als Säugling durch die evangelische Kirche oder die katholische Kirche getauft. Diese Taufe ist gültig (ich gehe davon aus, dass meine Website von älteren Personen besucht wird und nicht von Kindern; aktuelle Taufen der evangelischen Kirche sind leider nicht mehr gültig, da die evangelische Kirche nicht mehr am trinitarischen Gottesbild festhält). Unter der Voraussetzung, lieber Leser, dass Sie erwachsen sind, sage ich Ihnen, dass Ihre Kindertaufe gültig ist. Wenn Sie Jesus nachfolgen wollen, können Sie das aus der befreienden Kraft Ihrer Kindertaufe. Eine große christliche Tat wäre es, für die Bekehrung der Juden zu beten. Es ist wirklich so, dass den Juden mit menschlichen Mitteln kaum beizukommen ist – sie sind unglaublich verstockt und weit weg vom Christentum. Nur Gott selbst kann durch ein gewaltiges Wunder die Verstockung der Juden beenden und bewirken, dass sie geistlich wieder lebendig werden. Beten Sie also, lieber Leser, für die Juden – Gott wird es Ihnen lohnen.

Psalm 122,6 Wünschet Jerusalem Glück (betet für Jerusalem; R. B.)! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!

Das echte Jerusalem ist die vollendete Kirche. Solange die Gläubigen auf Erden wandeln, müssen sie ihr sündiges Fleisch mit sich herumschleppen. An dem Tag (bei der Wiederkunft Christi), wo die Gläubigen von ihrem sündigen Fleisch befreit werden, ist der Tag des himmlischen Jerusalem da (aus allen Gläubigen aller Zeitalter entsteht das himmlische Jerusalem). Das himmlische Jerusalem wird aus ehemaligen Judenchristen (ich rechne fromme alttestamentliche Juden als Judenchristen) und aus ehemaligen Heidenchristen bestehen – beten wir also für die Bekehrung der letzten Heiden und die Bekehrung der Masse der Juden – Gott wird uns dafür reich belohnen!!!

 

Anmerkung

Die korrekte Standard-Bezeichnung für einen Juden, der an Jesus glaubt, ist „Judenchrist“. Die Bezeichnung „messianischer Jude“ darf in der christlichen Kirche nicht gebraucht werden, denn sie hat eine äußerst negative Konnotation. Das, was heute unter einem messianischen Juden verstanden wird, ist kein Judenchrist und somit auch überhaupt kein Christ, sondern etwas ganz anderes. Das messianische Judentum ist eine verwerfliche Häresie bzw. unreiner Synkretismus: Messianisches Judentum ist eine Vermischung von evangelikalem Glauben mit Gesetzes-Judentum. Aus der Sicht der christlichen Kirche ist sowohl der evangelikale Glaube für sich allein genommen als auch das Gesetzes-Judentum für sich allein genommen verwerflich – wieviel mehr dann ihre synkretistische Vermischung, die im messianischen Judentum resultiert.

Kurz: Es ist strengstens verboten, einen Judenchristen als messianischen Juden zu bezeichnen.

Messianische Juden werden natürlich in der Hölle landen – ihr „Glaube“ hat keine rettende Kraft, sondern ist pure Fiktion, Einbildung, Wahn oder Fanatismus.

 

Was ist das Evangelium?

Das Folgende:

Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toden.

oder

Jesus starb freiwillig für uns am Kreuz (der Sohn Gottes gab sich freiwillig für uns) und hat sein Leben wieder genommen, um in uns zu leben und uns heilig zu machen.

 

Durch die sakramentale Taufe einschließlich Kindertaufe werden wir verbunden mit der befreienden Kraft seines Todes und seiner Auferstehung. Die Kraft der Taufe wird wirksam, wenn wir Buße tun und glauben. Beziehen Sie sich jetzt auf Ihre Kindertaufe!!!

Mit dem Begriff „Evangelium“ meint man eigentlich: das Evangelium Gottes von seinem Sohn Jesus Christus.

 

 

 

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Wer sind die 144000 (hundertvierundvierzigtausend) Versiegelten, die in der Offenbarung erwähnt werden und was ist das Siegel?

Offenbarung 7, 1-8

1 Danach sah ich vier Engel stehen an den vier Ecken der Erde, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind über die Erde blase noch über das Meer noch über irgendeinen Baum. 2 Und ich sah einen andern Engel aufsteigen vom Aufgang der Sonne her, der hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief mit großer Stimme zu den vier Engeln, denen Macht gegeben war, der Erde und dem Meer Schaden zu tun: 3 Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen. 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels: 5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt, aus dem Stamm Ruben zwölftausend, aus dem Stamm Gad zwölftausend, 6 aus dem Stamm Asser zwölftausend, aus dem Stamm Naftali zwölftausend, aus dem Stamm Manasse zwölftausend, 7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend, aus dem Stamm Levi zwölftausend, aus dem Stamm Issachar zwölftausend, 8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend, aus dem Stamm Josef zwölftausend, aus dem Stamm Benjamin zwölftausend versiegelt.

Die hundertvierundvierzigtausend Versiegelten

144000 = 12 mal 12 mal 1000.

Was könnte die spirituelle Bedeutung dieses mathematischen Ausdrucks sein?

Die Zahl „12“ erinnert einerseits an die zwölf Apostel Jesu Christi und andererseits an die zwölf Stämme Israels. Die Zahl „1000“ erinnert an die Tausendschaften Israels.

Wenn wir jetzt noch daran denken, dass es eine Verheißung gibt, dass das Volk Israel als ganzes eines Tages zum Christentum konvertieren soll, dann sind wir der Lösung des Rätsels schon sehr nahe.

Römerbrief 11, 25-27 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«

Versetzen wir uns in Gedanken kurz in die Zukunft und nehmen an, die Bekehrung Israels zum Christentum sei schon geschehen.

Was wäre dann eine treffende Bezeichnung für jene bekehrten Juden?

Das wäre „144000“:

Alle (1000) zwölf (12) Stämme Israels aufgebaut auf der Lehre der zwölf (12) Apostel Jesus Christi: 1000 mal 12 mal 12 = 144000

Nach ihrer Bekehrung werden die Juden nicht mehr am Judentum festhalten, sondern am Christentum; und das Christentum basiert auf der Lehre der zwölf Apostel Jesu Christi. Die bekehrten Juden werden also aufgebaut sein auf der Lehre der zwölf Apostel des Lammes bzw. Jesu Christi.

Was ist das Siegel? 

Das Siegel ist die sakramentale Taufe. Bei der sakramentalen Taufe wird der Täufling dem dreieinigen (!) Gott übergeben, der ihn neu macht (regeneriert). Die sakramentale Taufe (Taufe) ist insofern ein Siegel, indem sie einen Glauben, der ein bloßes Für-wahr-halten ist, in einen Glauben verwandelt, der das sündige Fleisch (unsere sündige Natur, die wir biologisch vom gefallenen Adam geerbt haben) tatsächlich überwindet. Der Glaube der wahren Kirche ist nicht nur ein Kopfglaube bzw. Hirngespinst, sondern führt zu realer Besserung. Durch die Taufe werden wir mit der befreienden Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden und können so unser sündiges Fleisch überwinden. Indem wir durch die Kraft der Taufe unser sündiges Fleisch überwinden, beten wir Gott nicht nur im Geist an, sondern auch in der Wahrheit (Realität) – Gott sucht solche, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Das Judentum bleibt komplett im Fleisch stecken. Wenn ein Jude Gott anbetet, dann nur im Geist, aber nicht in der Wahrheit. Sobald die Juden zum Christentum konvertiert sein werden, werden sie fähig sein, Gott nicht nur im Geist, sondern auch in der Wahrheit anzubeten – sie haben das Siegel Gottes empfangen, die heilige Taufe.

Inwiefern werden sie an ihren Stirnen versiegelt?

Nachdem die Juden zum Christentum konvertiert und getauft sein werden, wird sich ihr ganzes Denken (Stirn) nur noch um Gott und das Lamm (Jesus, Gottes Sohn) drehen – so wird unsichtbar der Name Gottes und des Lammes auf ihren Stirnen geschrieben stehen. Vor ihrer Bekehrung beschäftigten sich die Juden nur mit einem Gott, der nicht greifbar war – ein typisch monotheistischer Gott. Nach ihrer Bekehrung werden sie aber wirklich über Gott (der dreieinige Gott) nachdenken, indem sie über den Vater (Gott, der Vater) und den Sohn (Gott, der Sohn) nachdenken. Es gibt keine Erkenntnis Gottes getrennt vom Sohn Gottes, Jesus Christus. Jesus Christus ist das WORT bzw. das personifizierte Wort Gottes an uns Menschen. Gottes Ansprache (Rede) an uns besteht nicht aus Schallschwingungen oder purer Information, sondern in einer lebendigen Person, die selbst auch Gott ist, Jesus Christus.

Kurz: Bis zum heutigen Tag (27.3.2018) ist alles Nachdenken der Juden über Gott nichtig, denn bis heute verleugnen sie Gottes Offenbarung an sie: Jesus Christus. Nach ihrer Bekehrung, wenn sie Gottes Offenbarung an sie, Jesus Christus, wirklich anerkannt haben werden, werden sie wirklich fruchtbar bzw. effektiv über Gott nachdenken.

Offenbarung 14, 1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend (die bekehrten Juden „stehen auf dem Berg Zion“, indem sie durch Jesus, das Lamm, in die Gegenwart ihres alten Gottes, des Gottes Israels, zurückgekehrt sind; R. B.), die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.

 

Weissagung auf die Taufe der Juden im Alten Testament (Tanach, hebräische Bibel)

Hesekiel 36, 16-38

16 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 17 Du Menschenkind, als das Haus Israel in seinem Lande wohnte und es unrein machte mit seinem Wandel und Tun, dass ihr Wandel vor mir war wie die Unreinheit einer Frau, wenn sie ihre Tage hat, 18 da schüttete ich meinen Grimm über sie aus um des Blutes willen, das sie im Lande vergossen, und weil sie es unrein gemacht hatten durch ihre Götzen. 19 Und ich zerstreute sie unter die Heiden und versprengte sie in die Länder und richtete sie nach ihrem Wandel und Tun. 20 So kamen sie zu den Heiden; aber wohin sie kamen, entheiligten sie meinen heiligen Namen, weil man von ihnen sagte: »Sie sind des HERRN Volk und haben doch aus ihrem Lande fortziehen müssen!« 21 Da tat es mir Leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entheiligte unter den Heiden, wohin sie auch kamen. 22 Darum sollst du zum Hause Israel sagen: So spricht Gott der HERR: Ich tue es nicht um euretwillen, ihr vom Hause Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entheiligt habt unter den Heiden, wohin ihr auch gekommen seid. 23 Denn ich will meinen großen Namen, der vor den Heiden entheiligt ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt, wieder heilig machen. Und die Heiden sollen erfahren, dass ich der HERR bin, spricht Gott der HERR, wenn ich vor ihren Augen an euch zeige, dass ich heilig bin. 24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein. 29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen. 30 Ich will die Früchte auf den Bäumen und den Ertrag auf dem Felde mehren, dass euch die Heiden nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müsst. 31 Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eures Götzendienstes willen. 32 Nicht um euretwillen tue ich das, spricht Gott der HERR, das sollt ihr wissen, sondern ihr werdet euch schämen müssen und schamrot werden, ihr vom Hause Israel, über euren Wandel. 33 So spricht Gott der HERR: Zu der Zeit, wenn ich euch reinigen werde von allen euren Sünden, will ich die Städte wieder bewohnt sein lassen, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden. 34 Das verwüstete Land soll wieder gepflügt werden, nachdem es verheert war vor den Augen aller, die vorüberzogen. 35 Und man wird sagen: Dies Land war verheert und jetzt ist’s wie der Garten Eden, und diese Städte waren zerstört, öde und niedergerissen und stehen nun fest gebaut und sind bewohnt. 36 Und die Heiden, die um euch her übrig geblieben sind, sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der da baut, was niedergerissen ist, und pflanzt, was verheert war. Ich, der HERR, sage es und tue es auch. 37 So spricht Gott der HERR: Auch darin will ich mich vom Hause Israel bitten lassen, dass ich dies ihnen tue: Ich will die Menschen bei ihnen mehren wie eine Herde. 38 Wie eine heilige Herde, wie eine Herde in Jerusalem an ihren Festen, so sollen die verwüsteten Städte voll Menschenherden werden, und sie sollen erfahren, dass ich der HERR bin.

 

Anmerkung

Die Zahl 144000 im Kontext der Offenbarung ist Bildersprache und bedeutet keine Zahl, mit der ein realer Betrag oder eine realer Anzahl genannt wird. Die wirklich Zahl der Juden, die zum Christentum konvertieren werden, kann durchaus einige Millionen betragen.

 

 

 

 

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Denk‘ ich an München, denk‘ ich an …

Der Titel dieses Beitrages lehnt sich an den Titel der Sendung des DLF (Deutscher Laber-Funk) Denk‘ ich an Deutschland … an.

Leider kann ich nicht damit dienen, so Werbung für München zu machen wie der DLF für die Marke Deutschland (damit drücke ich aus, dass das „Deutschland“ des Deutschlandfunks ein reines Phantasiegebilde ist – ähnlich wie das sinnliche Paradies Mohammeds oder die Marke gemütliches Bayern, die aus kommerziellen Gründen durch Brauereien propagiert wird).

Ich möchte hier ein etwas realistischeres Bild von München „zeichnen“ als der Deutschlandfunk von Deutschland – ich hoffe, ich werde durch diesen Artikel nicht zur Persona non grata.

Was assoziiere ich, wenn ich das Wort „München“ höre oder lese?

Das Folgende:

  • S-Bahnhöfe voller Tauben-Kot, Müll und Zigarettenkippen. Im übertragenen Sinne muss es im Herzen Mohammeds ähnlich wie an einem Münchner S-Bahnhof ausgesehen haben, denn er erklärte durch seine Pseudoreligion, den Islam, den Mord an juristisch unschuldigen Menschen für heilig – pervers.

  • Urin-Gestank an vielen Stellen (wo sollen die Leute auch hingehen – es gibt ja fast nirgends mehr öffentliche Toiletten; hier wird buchstäblich am falschen Fleck gespart)

  • „Baustelle wird Ereignis“ (man hat als Münchner Normalbürger den Eindruck, diese Stadt wird ständig abgerissen und wieder neu aufgebaut – menschliches, gesellschaftliches, zivilisiertes Leben ist aber nur möglich in einer fertiggestellten Stadt, die sich nicht ständig im Zustand einer Baustelle befindet)

  • München, sichere Stadt – nicht wirklich! Warum muss ich eigentlich immer mein Fahrrad mit einer mehrere Kilogramm schweren Kette an einem Laternenmasten oder ähnlichem anbinden, wenn München angeblich so sicher ist – „ach so, ich zähle nicht als vollwertiger Münchner, weil ich kein Autofahrer, sondern Fahrradfahrer bin und habe deswegen kein Recht mich über irgendetwas zu beschweren“. Übrigens wird ein Fahrrad, das man nur in sich selbst abschließt und nicht irgendwo anbindet, sofort geklaut (gestohlen), selbst wenn es uralt und fast schrottreif ist – unfassbar: Munich, the rat hole.

  • Bußgelder für Kleinigkeiten. Kaum fällt bei meinem Fahrrad bei einer Fahrt in der Dunkelheit das Birnchen aus, kommt von hinter einem Baum ein Polizist vorgesprungen und schreibt mir ein Knöllchen (Strafzettel) raus. Eigenartig: Ganz offensichtlich gibt es sehr viele Polizisten in München („sie stehen ja überall hinter Bäumen rum“); aber statt dass jene die wirklichen Kriminellen (z. B. Fahrraddiebe) jagen würden, belästigen sie den Normalbürger wegen Kleinigkeiten (siehe letzter Link). Dem Normalbürger in München wird also von zwei Seiten zugesetzt: durch die Polizei und durch die Kriminellen. Klar: Knöllchen-Schreiben ist wesentlich weniger mühsam, als Kriminelle zu jagen, die sich im Gegensatz zum Normalbürger gerne auch mal gegen die Staatsgewalt wehren – aber wie lange wird der Normalbürger dieses böse Spiel noch mitmachen?

  • Astronomisch hohe Mieten. Mein Gott, das ist ja klar: Die Leute finden auf dem Land immer schwerer einen Job und sind deshalb gezwungen, in die Großstadt zu ziehen – würde irgendein normaler Mensch, der auch nur minimal informiert ist über die Lage in München, freiwillig nach München ziehen? Wohl kaum. Verantwortlich für die schlechte wirtschaftliche Lage auf dem Land ist die bayerische Staatsregierung, weil sie die Wirtschaft auf dem flachen Land über Jahrzehnte nicht ausreichend gefördert hat. Die Nachfrage regelt den Preis – wenn viele Leute gezwungenermaßen nach München ziehen wegen der Arbeit, dann treibt das automatisch die Mieten nach oben; da helfen auch keine staatlich verordneten Mietobergrenzen.

  • Unfreundliche, inkompetente Verkäufer überall. Es ist egal, wo man in München zum Einkaufen geht, man trifft fast überall nur Verkäufer, denen man nur eine Last ist, und denen man gänzlich unerträglich wird, falls man Fragen zu dem Artikel hat, für den man sich interessiert. Mich verwundert es nicht, dass in München ein kleines Geschäft nach dem anderen schließt – ich glaube, es liegt nicht nur an der Konkurrenz durch den Internethandel (z. B. Amazon) und  an der Belastung durch hohe Mieten für Gewerberäume. Ein Problem, das man vielleicht gerne übersieht, ist die wachsende Schere zwischen Arm und Reich: Der „kleine“ Mann hat buchstäblich immer weniger Geld in der Tasche, dass er in einem kleinen Geschäft ausgeben könnte. Jenes Geld, welches sich früher in den Geldbörsen des kleinen Mannes befand, liegt heute auf den Bankkonten einiger Weniger, die gar nicht mehr wissen, was sie mit ihrem vielen Geld noch anstellen sollen – sie gehen damit sicher nicht zum Einkaufen nach München-Pasing, wo man sowieso fast nur minderwertige Produkte bekommt (ausgenommen Supermarkt-Artikel) – ich radle zum Einkaufen immer in die Innenstadt (ausgenommen Supermarkt-Artikel). In Summa: Jener, dessen Geldbeutel fast leer ist, wird wohl dann endgültig nicht mehr zum Einkaufen in ein kleines Geschäft gehen, wenn er auch noch unfreundliche Bedienung, inkompetente Beratung und minderwertige Produkte zu erwarten hat.

  • „Benutze ein Taschentuch“. Ein beträchtlicher Teil aller Münchner zögert allzu lange, einmal ein Taschentuch zu benutzen, falls es notwendig ist. Dadurch hört man in München an vielen Orten (S-Bahn, U-Bahn, Bus, Bibliotheken, Geschäfte, Behörden, etc.) sehr häufig jenes unangenehme Geräusch, welches bei dem ständigen Zurückziehen des Rotzes in der Nase entsteht. Dies mag einer von vielen Indikatoren für den zivilisatorischen Verfall der Münchner Gesellschaft sein – Empathie nähert sich dem Nullpunkt.

  • „sieh doch nicht so sauer drein“. Die meisten Münchner sind solche Sauerseher, dass einem fast schlecht wird. Na klar, die meisten Münchner sind einfach seelisch ruiniert und „am Boden zerstört“, denn ihr Leben besteht nur noch aus schnödem Arbeiten  und Konsumieren – selbst wenn ein Münchner in die Kirche gehen wollte; wohin, in welche? Die Großkirchen sind vom Glauben abgefallen und wenn man zu einer Freikirche oder Sekte geht, kommt man vom Regen (Einsamkeit des Wohnklos) in die Traufe (Pseudogemeinschaft der Sekte oder Freikirche) bzw. von der Pfanne in die Glut. Das „Leben“ eines durchschnittlichen Münchners ist nur noch ein Überlebenskampf – entsetzlich; klar, dass dann viele so sauer dreinschauen. Wer hätte dafür nicht Verständnis?

  • „dreckige Hausfassaden“. Es ist  ja klar: Wenn halb Oberbayern zum Arbeiten nach München kommen muss, weil es am Land kaum mehr Arbeit gibt, dann erzeugt das einen gewaltigen Verkehr. Der positive Effekt durch zunehmend verbesserte Abgasreinigung wird mehr als aufgehoben durch die schiere Masse der Fahrzeuge – apokalyptisch. Und natürlich: Dadurch, dass diese Stadt immer wieder abgerissen und neu aufgebaut wird, entsteht außerdem ein gewaltiger Baustellenverkehr (unglaublich, was so ein Baustellen-LKW an Abgasen rauspustet); das Ganze addiert sich zum Pendlerverkehr. Und so ist die ganze Stadt von einer grauen, ekligen Schmiere überzogen – ich glaube, dem Teufel gefällt das, denn dadurch werden die Leute erst recht lethargisch und depressiv.

  • Lärm überall – nicht nur wegen des Baustellenverkehrs, der Baustellen selbst und des Pendlerverkehrs, sondern auch deswegen, weil sich zunehmend eine Kultur des ungehemmten Lärmmachens ausbreitet. Durch die zunehmende Gottlosigkeit werden die Leute immer un-empathischer (rücksichtsloser), das heißt sie haben immer weniger ein Gefühl für das, wie sich ihr Verhalten auf ihre Mitmenschen auswirkt; den Leuten ist zunehmend nicht bewusst, dass der Lärm, den sie verursachen, ihre Mitmenschen stört, und weil zunehmend jeder ungehemmt überall Lärm macht, ist es einfach überall laut: dreckiges München, lautes München.

  • Bettler überall. Jederzeit würde ich ein christliches Obdachlosenasyl für die vielen Münchner Bettler aufmachen – allein, mir fehlen die Ressourcen für so etwas. Warum macht die Stadt oder der Staat das nicht? Wofür zahle ich eigentlich Steuern? Übrigens tun mir die Bettler grundsätzlich leid – wobei ich mir völlig bewusst bin, dass es unter ihnen einige gibt, die dieses „Leben“ auch wollen. Obwohl sie mir leid tun, ist jedoch der dauernde Anblick störend (beklemmend) – z. B. die Tatsache, dass einer Jahr ein Jahr aus auf dem Gehsteig vor dem Lidl in der Landsberger Straße unter einem Berg von Plastikplanen kampiert – und keiner tut etwas.

  • Touristen überall, aber fast keine Münchner. Überall in München trifft man Touristen, aber keine Münchner. Die ganze Stadt ähnelt einem Freizeitpark – besonders am Wochenende – der ganz den Touristen zu Verfügung steht. Der Münchner Normalbürger kann das Wochenende in seinem Wohnklo in einem Wohnsilo verbringen und vor der Glotze bzw. dem Computer abhängen und manipulieren oder einen Vibrator reinschieben (abhängig vom Geschlecht). Das ist doch eigentlich eine Schweinerei, dass es in der Stadt, wo ich wohne, keine gemütlichen Plätze gibt, wo man mal einen anderen Münchner treffen und sich mit ihm oder ihr entspannt unterhalten könnte (der sprichwörtliche Ratsch). Wenn Sie mich nach einem schönen Platz in München fragen würden, lieber Leser, ich könnte Ihnen beim besten Willen keinen nennen – ungeheuerlich. Eine einzige Ausnahme gibt es, die ich aus technischen Gründen nicht nennen kann. Es ist auch eine Schweinerei, dass die Münchner Tourismusbranche einen beinahe Allein-Anspruch auf das Territorium der Stadt München hat, denn München sollte ja eigentlich allen Münchnern gleich gehören – habe ich nicht recht? Die Tourismusbranche verdient sich dumm und dämlich am Tourismus, während der Normalbürger unter dem Tourismus leidet (der Gewinn der Tourismusindustrie ist der Schaden des Durchschnittsmünchners). Nicht nur, dass es keine gemütlichen, ruhigen Plätze in München gibt, sondern die Stadt ist durch den Tourismus einfach auch nicht authentisch, sondern nur eine amorphe Masse, ein amorpher Haufen von Menschen. Ein antiker Philosph hat mal gesagt, der Weltuntergang sei da, wenn es eines Tages Städte gäbe, die kein Forum (Marktplatz) mehr haben, wo ein ungezwungener Austausch der Einwohner der Stadt stattfinden könnte – ich glaube, er hatte recht; wenn ich auch sonst nicht viel von Philosophen halte. Gibt es vielleicht Leute (Politiker), die gar nicht wollen, dass die Münchner so viel miteinander reden? „Nicht, dass sie miteinander reden und aus ihrem Todesschlaf aufwachen“ – das wäre der GAU in den Augen jener Politiker. Wenn die Münchner aus ihrem Todesschlaf aufwachen würden, könnten man sie nicht mehr so einfach als menschliche Roboter missbrauchen. Ein amorpher Haufen von Menschen ohne jeglichen sozialen Zusammenhalt ist der Traum jedes Kapitalisten oder jedes Großindustriellen, denn mit solchen „Kreaturen“ kann man machen, was man will, bzw. kann sie beliebig ausbeuten – sie sind völlig ausgeliefert.

  • Stau bis zum Abwinken. Natürlich, der gewaltige Pendler- und Baustellenverkehr muss irgendwann zum Kollaps führen. Es ist ganz einfach: Der Verkehr wächst immer mehr, aber die Straßen wachsen natürlich nicht mit; viele Leute, die in München rumgurken, sollten eigentlich bei sich auf dem Land herumfahren, aber, sieh oben, da gibt’s ja fast keine Arbeit mehr. „Die Leute vom Land, die wegen der Arbeit nach München fahren, bringen natürlich nicht die dort vorhandenen Straßen mit“ – so platzt in München alles aus den Nähten und auf den Dörfern herrscht Friedhofsruhe.

  • Sekten überall. Wenn mich heute in München einer betreffs Religion anspricht, weiß ich sofort, dass er ein Glied irgendeiner Sekte oder Freikirche ist, dass mich bekehren will – übrigens kommt das gar nicht so selten vor bzw. ich erlebe das tatsächlich immer wieder. Wenn heute so ein kleiner oberbayerischer Dorftrottel oder auch unterfränkischer Dorftrottel, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, was Religion angeht, nach München umzieht, ist er wirklich in großer Gefahr, dass er ziemlich schnell in einer Sekte landet, Opfer einer Sekte wird – Apokalypse pur und ein Zustand, der völlig inakzeptabel ist. München: dreckiges, lautes Sektenloch.

  • Scherben überall. Obwohl die Stadt ständig propagiert, sie wolle das Fahrradfahren fördern, sind doch die Radwege ständig mit Scherben übersät (wirklich, kein Witz). Das bedeutet, dass einer, der nicht nur mal an einem Tag zum Spaß Fahrrad fährt, sondern regelmäßig zur Arbeit oder zur Schule, gezwungen ist, sich Antiplattreifen zuzulegen, die allerdings nicht ganz billig sind. Kann man nicht jene, die mutwillig Bierflaschen und Schnapsflaschen auf den Radwegen zertrümmern, schwer bestrafen? Was ist das für ein satanischer Schwachsinn! Sitzen die Münchner Polizisten eigentlich den ganzen Tag in der Inspektion rum, surfen im Internet und manipulieren, statt die Flaschen-Zertrümmerer zu jagen? Schreiben Sie den ganzen Tag nur ihre dämlichen Knöllchen wegen nichtiger Verkehrsdelikte? Ich kotz gleich.

  • Überall stinkt es nach Döner. In München nimmt man häufig Gerüche war, die man eher in Istanbul vermuten würde. Selten duftet es in München, der bayerischen Landeshauptstadt, irgendwo nach Wammerl (gegrilltes Bauchfleisch vom Schwein), Schweinsbraten, Bratwürsten, Leberkas, Fleischpflanzerln (Frikadellen) etc. Ist das nicht beschränkt? Da kommt irgendein ahnungsloser Tourist nach München, will vielleicht bayerisches Flair genießen, aber er findet, dass es fast überall nach Döner stinkt, sogar im S-Bahnhof, der mit Taubenkot bekleckert ist. Sind wir denn hier in der Türkei oder in Bayern? Übrigens ist es ein Sünde, wenn man Halal-Döner isst, denn für die Herstellung von Halal-Döner wird Fleisch von geschächteten Tieren verwendet. Schächten ist schlimmste Tierquälerei, da beim Schächten dem Tier bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird, sodass es qualvoll verendet. Gerne schlachten Muslime auch unschuldige Menschen – allerdings machen sie keine Döner daraus, soweit ich weiß. Schächten ist ein Attribut monotheistischer Religionen, die in Wirklichkeit Teufelsanbetung sind. Das Schächten ist nicht religiös neutral, sondern eine Art Teufelsanbetung, da das Schlachttier auf bestialische Weise umgebracht (ermordet) wird – das Schlachttier wird sozusagen dem Teufel geopfert. Das Nicht-Döner-essen ist ein scharfer Prostest der Christenheit gegen die Tierquälerei der Muslime, die Teufelsanbetung ist. Es geht hier nicht um ein rituelles Gebot wie das Verbot für Muslime und Juden, Schweinefleisch zu essen. Übrigens würde ein Jude das Gebot „du sollst kein Schweinefleisch essen“ dann wirklich erfüllen, was mehr ist als Halten, wenn er durch die Kraft eines Erlösers kein Schwein wäre in dieser Welt – dann würde er freiwillig auch kein Fleisch von geschächteten Tieren mehr essen. Übrigens ist das Schächten in der Bibel nirgends geboten (wie sollte auch der gütige Gott Tierquälerei oder Teufelsanbetung gebieten – das sei ferne von ihm), sondern die Schlachttiere wurden durch das Brechen des Genicks getötet, was ein sehr „humaner“ Tod ist, da kurz und schmerzlos – das Tier verliert sofort das Bewusstsein. „Schleck, schleck, lecker, lecker – ich liebe Schweinebraten“ (von erschossenen Schweinen; Erschießen ist genauso „human“ wie das Brechen des Genicks).

 

  • bei schwachem Wind oder Windstille, beinahe überall Schwaden von Zigarettenrauch, die sich ewig nicht auflösen – anscheinend ist die Münchner „Luft“ schon so gesättigt mit beliebigen Abgasen, dass sie den zusätzlichen Zigarettenrauch kaum mehr aufnehmen kann; mir fällt das immer auf, wenn ich vom Land zurückkomme: Im Vergleich zum Land ist die Münchner Luft wirklich um Potenzen schlechter und das Atmen fällt viel schwerer; außerdem überfällt mich in München immer so eine bleierne Müdigkeit im Gegensatz zum Land – ist ja auch klar, denn da wo Abgase oder Luftschadstoffe sind kann nicht gleichzeitig Sauerstoff sein. Allerdings glaube ich, dass nicht nur die schlechte Luft bzw. der Sauerstoffmangel in München zu Müdigkeit („rammdösig“ sein) führt, sondern auch die unglaubliche spirituelle Finsternis, die hier herrscht – München, Satan’s Gehirn. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass Adolf Hitler in München „groß“ geworden ist.

 

 

Lichtblick

Ich kam vor über zwanzig Jahren nach München. Damals waren die Bürgersteige dieser „Stadt“ übersät mit Hundekot. Trotz meines „fanatischen Hasses“ muss ich eingestehen, dass sich dies gebessert hat. Wie ich meine, nicht zuletzt durch ein Gesetz, dass den Münchner Hundehaltern vorschreibt, die Hinterlassenschaft ihres Zamperls mitzunehmen.

Ich habe gehört, dass ein Gesetz erlassen wurde, das das Taubenfüttern verbietet – mal gucken, ob es auch wirklich durchgesetzt wird; dringend notwendig wäre es. Wenn ich an die Münchner S-Bahnhöfe denke: „Hilfe, mir wird schlecht.“

 

Was mich wundert, ist,

wie es die Tourismusindustrie immer wieder schafft, solche Massen von Touristen nach München zu bringen. Ich glaube, da wird das Sprichwort war: „Das Blaue vom Himmel herunter lügen.“ Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Bild von München, das die Tourismusindustrie durch ihre Werbung zeichnet, auch nur im geringsten mit der Wirklichkeit übereinstimmt – sondern es wird ein Bild gezeichnet in der Art „Weltstadt mit Herz“, „München mag Dich“ oder ein ähnlicher Schwachsinn („Schmarrn“). Das Bild der Tourismusindustrie von München ist die Marke „München“, die mit dem realen Bild Münchens sicherlich sehr wenig zu tun hat.

Angenommen, ich wäre Japaner, Chinese, Amerikaner oder sonstiges und hätte den Kenntnisstand über München, den ich jetzt habe, dann müsste mir einer was zahlen, damit ich hierherkäme, aber ich würde keinesfalls auch noch Geld ausgeben für eine Reise nach München.

 

Alarm!

Trotz des jetzt schon enorm hohen Bevölkerungsdrucks wird die Bebauungsdichte in München immer weiter erhöht – das ist absolut unverantwortlich.

Stellen Sie sich mal vor, lieber Leser, Sie füllen eine Tüte mit Obst. Sobald die Tüte voll ist, hören Sie selbstverständlich auf, weitere Früchte hineinzutun. Würden Sie trotz der Tatsache, dass die Tüte voll ist, mit Gewalt weitere Früchte hineinstopfen, würden diese beschädigt werden bzw. sich gegenseitig beschädigen. Es wäre also eine ziemliche Torheit bzw. Narrheit immer weiter mit Gewalt Früchte in die Tüte zu stopfen, nachdem die maximale Füllmenge erreicht ist.

Nun gut – das mit den Früchten und der Tüte ist etwas sehr Triviales; allerdings ist es dennoch wahr.

Oder stellen Sie sich mal so einen albernen Fahrstuhl (auch Lift oder Aufzug genannt) vor, in den man mit Brachialgewalt immer weiter Leute reinstopfen würde. Nach einer Weile würden sich in dem Fahrstuhl keine Leute mehr befinden, sondern nur noch ein riesen Klumpen Haschee (Hack) aus Menschenfleisch und Menschenblut.

München ist längst überbevölkert. Schon jetzt „treten sich die Menschen gegenseitig auf die Füße“, ist es unerträglich eng. Dennoch wird die Bebauungsdichte immer weiter erhöht. Dies ist schlichtweg kriminell bzw. wenn ich was zu sagen hätte, würde das als Kapitalverbrechen geahndet werden.

Dass die Bevölkerungsdichte in München jetzt schon zu hoch ist, sieht man einfach an dem Folgenden:

  • gigantische Staus (Megastaus)
  • überfüllte U-Bahnen, S-Bahnen und Busse
  • unglaubliches Gedränge in Supermärkten und Großkaufhäusern, sogar unter der Woche (nicht nur am Wochenende)
  • „unendlich“ lange Wartezeiten bei Behördengängen
  • häufig unerträglich verbrauchte Luft – vor allem bei Windstille oder schwachem Wind
  • enormer „Abrieb“; gerade erneuerte Straßen müssen nach kurzer Zeit schon wieder erneuert werden
  • Parkplatz-Not aller Orten
  • alles ist irgendwie mir einer dreckigen-grauen Schmiere überzogen – der Niederschlag einer Mischung aus dem Dunst der Menschenmassen, Autoabgasen, Rauchgasen und des Staubs von Baustellen
  • bei Hitze sind alle Grünflächen mit Menschenmassen geflutet – wohin noch, wenn es heiß ist?

 

Ich bin der Meinung, für München müsste sofort ein Zuzugs-Stopp verhängt werden.

Wer weitere Menschen nach München ziehen lässt, der handelt kriminell bzw. begeht eine Straftat..

Besser, die Leute bleiben auf dem Land draußen und leben von Sozialhilfe, statt dass sie nach München kommen – dort zwar Arbeit haben – aber sich gegenseitig fast buchstäblich erdrücken.

München, die bayerische Sardinendose („hier ist es ja so eng, wie in einer Sardinendose“).

 

Anmerkung

Für den gewöhnlichen Münchner läge es nahe, einfach auf die Politiker zu schimpfen, die für die o. g. Missstände verantwortlich sind – wer hätte dafür kein Verständnis?

Allerdings sollte sich der Durchschnittsmünchner auch an die eigene Nase fassen. Ich behaupte, die äußerst traurige Lage Münchens hat im tiefsten Grunde spirituelle Ursachen; Gott will den Münchnern durch die Missstände in ihrer Stadt etwas zeigen. Kaum ein Münchner fragt einmal nach dem Herrn, dem ewigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat – sie scheinen diese „Existenz“ des sinnlosen Dahinvegetierens tatsächlich als Leben zu betrachten und alles, was darüber hinausgehen könnte, vollkommen zu ignorieren. Eigentlich ist Bescheidenheit etwas gutes, aber die Bescheidenheit der Münchner, pures Existieren mit Leben gleichzusetzen, geht zu weit und ist überaus „mönchisch“ (der Name München leitet sich ja von „Mönch“ ab). Lieber Leser, falls Sie Mönch(ner) sind, bitte wachen Sie auf aus Ihrem Todesschlaf – Gott will nicht, dass Sie nur als quasi menschlicher Roboter dahinvegetieren; durch den traurigen Zustand Ihrer Stadt zeigt Gott Ihnen, dass Sie sich zusammen mit den anderen Münchnern in einem spirituellen Desaster befinden. Das eigentlich unsichtbare spirituelle Kranksein Münchens wird sichtbar durch die Abscheulichkeit dieser Stadt. Gott will einfach, dass die Münchner es hören, sehen, riechen, fühlen, schmecken, etc., was es heißt, Gott, die Quelle lebendigen Wassers, zu verachten. Das sichtbare Paradies, in dem sich Adam und Eva befanden, war ein Bild auf das unsichtbare Paradies dort: die Gegenwart Gottes. Adam und Eva mussten das sichtbare Paradies verlassen, weil sie Gottes Gegenwart, die das eigentliche Paradies war, nicht wertschätzten (Gott tat ihnen unglaublich viel Gutes, aber sie waren dennoch nicht zufrieden). Außerhalb des Paradieses erwartete sie Hitze, Kälte, Unkraut, Krankheiten, Fäulnis, Krieg, etc.

Lieber Leser, egal ob Sie Münchner sind oder nicht, fangen Sie noch heute an, nach dem Herrn, den ewigen Gott, zu fragen, der Himmel und Erde gemacht hat.

Wenn viele Münchner anfangen würden, wirklich nach Gott zu suchen, würde Gott dieser Stadt auch bessere Politiker geben und die Stadt würde spirituell und auch äußerlich attraktiver werden. Bis dahin müssen wir uns mit Dilettanten wie Dieter Reiter begnügen, der die Stadt weiter wachsen lassen will, obwohl es jetzt schon unerträglich eng ist – hirnamputiert.

 

 

 

 

 

 

 

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Die spirituelle Wiederherstellung des Volkes Israel (the spiritual recovery of the people of Israel)

Siehe dazu den folgenden Link:

https://israelrecovery.wordpress.com/

 

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Das trinitarische Gottesbild und der christliche Glaube

Die Diskussion zwischen der christlichen Kirche und den Häretikern (Irrlehrer) über das richtige Gottesbild ist keine müßige, theologische Fachsimpelei bzw. kein Diskutieren um des Diskutierens willen; das richtige Gottesbild ist von essentieller Bedeutung für den christlichen Glauben und es lohnt sich wirklich, mit Häretikern über das Gottesbild zu streiten. Unser Bild von Gott beeinflusst unser Leben hier und unsere Zukunft „dort“ in signifikanter Weise.

Nun, warum ist es so wichtig, das richtige Gottesbild zu haben?

Das Christentum ist sakral, das heißt es ist mehr als rational. Letztendlich beruht das ganze christliche Leben auf den gnädigen Offenbarungen Gottes an uns und ist viel mehr als eine Sache der menschlichen Vernunft oder des menschlichen Verstandes. Als Jesus Christus, der Sohn Gottes, auf Erden gelebt hat, erklärte er den Menschen die christliche Religion. Dies tut heute der Heilige Geist, der Geist Gottes. Selbstverständlich kann kein Widerspruch bestehen zwischen den vorhandenen, schriftlichen Aufzeichnungen über Gottes bisherige Offenbarungen und dem, was er jetzt offenbart. Die schriftlichen Aufzeichnungen über Gottes bisherige Offenbarungen finden wir in der Bibel, die aus dem alten und dem neuen Testament besteht.

Das Gottesbild auf der Grundlage des Befundes der Bibel ist das trinitarische.

Siehe Welchen Sinn hat die Trinität (Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit) Gottes?

Der Geist Gottes wirkt in uns die Erkenntnis der Trinität Gottes; dies ist auch das Gottesbild auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Jetzt kommt etwas Wichtiges:

Wenn jemand ein falsches Gottesbild hat, dann zeigt das, dass er entweder den Heiligen Geist noch nie hatte oder ihn ausgelöscht oder sehr stark gedämpft hat.

Es ist unmöglich, dass der Geist Gottes ein anderes Gottesbild vermittelt als jenes auf der Grundlage des Befundes der Bibel.

Wenn also heute einer ein neues (unabhängig vom Befund der Bibel) Gottesbild entwirft, dann ist er nicht von dem Geist beseelt, von dem die Autoren der Bibel inspiriert waren, denn der Geist, der die Autoren der Bibel inspirierte, ließ sie Texte verfassen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass Gott dreieinig ist.

Wir können also nur dann eines Geistes mit jenen sein (in ihrer Tradition stehen), die vormals fromm und gottesfürchtig waren, wenn wir das gleiche Gottesbild haben wie sie.

Ich glaube, alle sind sich einig darüber, dass Jesus und die Apostel die christliche Kirche gegründet haben. Jene ursprüngliche, originale Kirche aber hinterließ uns die Bibel. Nur jene Gemeinschaft von Menschen also gehört zur christlichen Kirche, die in der Tradition der ursprünglichen, originalen Kirche steht, die die Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel festhält. Eine Gemeinschaft, die sich nicht auf den Befund der Bibel stützt, gehört nicht zur christlichen Kirche. Ganz besonders die grundlegenden Lehren vom Gottesbild (Trinität), von der (sakramentalen) Taufe, vom Sakrament des Altars, von der Rechtfertigung durch Glauben an Jesus, vom Jüngsten Gericht, etc. sind natürlich nicht verhandelbar.

Etwas weiteres sehr Wichtiges:

Wir haben das Problem, daß jene, die ein falsches Gottesbild haben, die wahren Christen, die das richtige Gottesbild haben, als sanftmütig-dämliche oder sanftmütig-doofe Schwächlinge betrachten, die sie beliebig misshandeln dürfen – das wirkt der böse Geist, den sie haben, der Geist Satans. Dieser böse Geist stellt sich natürlich nicht als „böser Geist“ vor („Grüß Gott, ich bin einer böses Geist“), sondern verstellt sich als guter Geist oder nennt sich „Geist Gottes“ oder „Heiliger Geist“. Es ist eine uralte Schliche des Teufels, sich als Engel des Lichts zu verstellen. Es ist durchaus möglich, dass sich jene, die ein falsches Gottesbild haben, als die wahren Christen hinstellen. Hieraus kann dem Christen, der aus Gottes Sicht ein wahrer Christ ist, eine gewaltige Drangsal erwachsen, bis in den Tod – die falschen Christen machen den echten Christen das Leben schwer.

Gemäß der Lehre auf der Grundlage des Befundes der Bibel haben wir alle die natürliche Sündhaftigkeit des gefallenen Adam biologisch geerbt (das mag man Erbsünde nennen). Aus dem Brief des Paulus an die Epheser geht hervor, daß diese Sündhaftigkeit darin besteht, daß der Teufel Zugriff auf unser „Fleisch“ (Körper) hat. Wir haben eine starke Neigung zum Sündigen und sündigen auch tatsächlich – wir tun Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen; es gibt also eine Kraft, die uns zwingt, Dinge zu tun, die wir eigentlich nicht tun wollen, und das ist eben der Teufel (ein getaufter Mensch ist allerdings nicht mehr unter dem unbedingten Zwang, sündigen zu müssen, denn er ist durch die Taufe mit Jesus gestorben und mit Jesus auferstanden, das heißt er ist der Sünde abgestorben und in Christus durch durch die Taufe; der Christ muss allerdings die Kraft der Taufe ganz bewusst in Anspruch nehmen – die Taufe ist kein magisch-mechanischer Akt durch den wir in sündlose Wesen verwandelt würden; nein, nur wenn wir Tag für Tag willentlich (freiwillig) die Kraft der Taufe in Anspruch nehmen, werden wir dem Verhängnis der Sünde entrinnen, so wie wir prinzipiell diesem Verhängnis schon entronnen sind – wir müssen die christlichen Heilsgüter im Glauben erfassen).

Wenn wir einer oder mehreren Geistes-Sünden unterliegen, kann es sogar sein, dass wir Sünde gar nicht mehr als solche empfinden, sondern gerne sündigen. Geistes-Sünden führen dazu, dass wir Böses (Tat-Sünden) sogar bewusst und gerne tun wollen. Geistes-Sünden führen in das totale Verderben, den totalen Ruin und in den völligen Untergang (siehe Nationalsozialismus und Islam, aber auch Aufklärung und aufgeklärtes Christentum, Protestantismus der billigen Gnade, Katholizismus, Kapitalismus, Kommunismus, Sozialismus, etc.), denn sie führen zur völligen Entfesselung.

Wenn also jemand den Heiligen Geist nicht hat oder ausgelöscht hat (durch Geistes-Sünden), dann ist er automatisch auschliesslich unter dem starken Einfluss eines bösen Geistes. Wenn dieser Einfluss des bösen Geistes extrem und extrem augenscheinlich wird (völliges Beherrscht-sein vom bösen Geist), wird der Betroffene auch als „besessen“ bezeichnet. Strenggenommen ist aber sogar jeder natürliche Mensch (der ungetaufte Mensch oder jemand der den Geist ausgelöscht hat, den er einmal empfangen hatte) besessen, wenn auch nur die schwersten Fälle als besessen bezeichnet werden.

Der böse Geist ist wirklich gefährlich: Er verleitet den Menschen nicht nur zu Tat-Sünden, sondern auch zu Sünden des Geistes, die noch schwerer wiegen als Tat-Sünden.

Beispiel: Mohammed erfand den Islam; das war eine sehr schwere Sünde des Geistes; und noch heute bewirkt diese Geistes-Sünde Mohammeds den geistlichen und den physichen Tod von Menschen – ungeheuerlich, entsetzlich. Der Islam tötet Menschen geistlich, indem er sie vom Glauben an Jesus, Gottes Sohn, abhält, und physisch durch den Dschihad. Fast könnte man sagen: „Mohammed sündigt noch heute.“ Mohammed richtet durch die Irrlehre, die er hinterlassen hat, weiterhin Schaden an. Das wird ihm der christliche Gott am Jüngsten Tag alles vorhalten und ihn anschließend in die Hölle werfen – der angebliche (selbsternannte) Richter Gottes aus Mekka wird selbst gerichtet werden und in der Hölle landen.

Geistes-Sünden im Einzelnen:

  • zu glauben, man sei von Natur aus gut (Leugnung der Erbsünde; gehört auch zur islamischen Lehre)
  • zu glauben, man könne bedenkenlos sündigen, weil man irgendeine Rechtfertigung für seine Sünde hat (auch im Islam; siehe „fünf Säulen des Islam“ als Rechtfertigung)
  • zu glauben, Gott-Vater und Gott-Sohn seien charakterlich verschieden (Arianismus)
  • zu glauben, man dürfe jene, die man für ungläubig hält, (scharf)richten (auch im Islam; Dschihad)
  • zu glauben, Macht, Ehre oder Reichtum seien ein Indikator für Gottes Gunst oder dass man sein Wohlgefallen habe
  • zu glauben, der Wille der Obrigkeit sei immer 1:1 gleich dem Willen Gottes
  • zu glauben, der Staat habe die Kompetenz nicht nur in politischer Hinsicht, sondern auch in geistlicher Hinsicht (der Staat als Oberaufseher der Kirche; Cäseropapismus)
  • zu glauben, es sei viel wichtiger, von der politischen Gemeinde als vollwertiges Glied der Gesellschaft anerkannt zu werden als von der echten Kirche – gleichsam die politische Gemeinde zur Kirche machen; das ist das typische Spießbürgertum

Stellen wir uns mal eine perfekte, christliche Gemeinde vor. Plötzlich taucht ein Irrlehrer auf (entweder er kommt von außen oder ein Glied der Gemeinde degeneriert, stirbt geistlich). Jener habe eine Firma – er quetscht seine Angestellten aus wie Zitronen und holt das Letzte aus ihnen heraus wie aus Zahnpasta-Tuben. Dies führt dazu, dass er steinreich wird und er Ehre und Einfluss in der politischen Gemeinde (Stadt, Dorf) erlangt. Der Geist Satans wirkt in ihm den Wahn, daß er sich trotz seiner Sünde der Ausbeutung seiner Angestellten noch für einen guten Christen hält. Er mag die Sünde des Geistes begehen, zu glauben: „Jesus hat die Rechnung im Voraus bezahlt – also muß ich es mit dem Sündigen nicht so genau nehmen; ist es nicht der Beruf Gottes, zu vergeben?“ Die anderen Glieder der Gemeinde haben das Problem wie jeder Christ, daß auch sie noch ihr sündiges Fleisch mit sich herumschleppen (wegen seines sündigen Fleisches unterliegt jeder Christ einer gewissen Verführbarkeit trotz der Tatsache, dass er den Heiligen Geist hat, der ihn richtig belehren will) – sie sehen nun wie jener „Christ“ immer reicher wird, immer angesehener und immer einflussreicher. Er scheint das Glück auf seiner Seite zu haben, ein Glückspilz zu sein. Sie könnten versucht sein, dies als Segen Gottes zu werten. Sicherlich wurden auf diese Weise schon viele echte, christliche Gemeinden ruiniert bzw. sind geistlich gestorben.

Wenn man jenem vorhielt, der christliche Gott sei doch ein sanftmütiges und demütiges Lamm, was durch seine Trinität zum Ausdruck kommt, dann pochte er mit aller Gewalt darauf, daß Gott ein-personal wäre und in verschiedener Gestalt erscheine (drei Erscheinungsformen Gottes: als Vater, als Sohn, als Geist). Es war für ihn undenkbar, daß drei Personen mit jeweils göttlicher Gewalt und freiem Willen ewig in Frieden „sein“ könnten, ohne sich um den Thron des Universums zu streiten. Nein, Gott musste ein ein-personaler Gott sein, der sich an Macht und Ehre verbissen klammert. Welche Person, die göttliche Gewalt hat, würde sie nicht nutzen, um den Thron zu erlangen – wäre Gott dreieinig, die drei göttlichen Personen würden sich ständig um den Thron des Universums streiten; Gott muss also ein-peronal sein.

Wir haben heute das Problem, dass die ganze evangelische Kirche in Deutschland von geistigen Schwerverbrechern in der Art jenes gerade geschilderten Mannes oder Mohammeds beherrscht wird. Ich scheine der letzte „Prophet des Herrn“ zu sein, der noch sagt, Jesus und auch der Vater seien jeweils  ein sanftmütiges, demütiges Lamm. Wäre der Vater Mensch geworden anstelle von Jesus, dann hätte er sich sittlich-moralisch genauso wie Jesus verhalten und wäre zuletzt auch am Kreuz hingerichtet worden. Wenn wir den Vater erkennen wollen, kommen wir an Jesus nicht vorbei. Es gibt keine Erkenntnis des Vaters unabhängig oder getrennt von Jesus. Wenn wir Jesus sehen, sehen wir den Vater (das heißt aber nicht, dass Jesus der Vater ist).

Glauben wir nur nicht, es gäbe einen Vater-Gott (von dem sich jeder selbst ein Bild entwerfen könnte) für „fortgeschrittene“ (advanced) Christen, und Gott-Sohn (Jesus) sei für die dämlich-einfachen Christen (geistig rückständige Christen) da, die einfach glauben, was der Text der Bibel sagt. Für jene, die glauben, Gott-Vater sei von Gott-Sohn charakterlich verschieden, wird es am Jüngsten Tag ein sehr böses Erwachen geben, denn auf dem Richterstuhl Gottes wird Jesus sitzen, der den Zorn Gottes über die Unbußfertigen offenbaren wird. Viele werden überrascht sein, auf dem Richterstuhl Gottes jenes sanftmütige Lamm zu sehen, dessen Nachfolger sie während ihres irdischen Lebens als sanftmütig-dämliche Schwächlinge verachteten und damit auch das Lamm selbst – da wird ein großes Wehklagen sein.

Siehe auch Arianismus

 

Zusammenfassung:

Es ist schon schlimm genug, wenn jemand Jesus Christus und Christen als sanftmütig-demütig-dämliche Schwächlinge betrachtet. Wenn einer aber dann auch noch hergeht und sich selbst als oberschlauen, fortschrittlichen Christen hinstellt, der sich an Gott-Vater, dem er ein eigenes Bild unterschiedlich von Jesus beimisst,  orientiert (für die dämlich-einfachen Christen soll der dämliche, schwache Jesus zuständig sein), dann schlägt das dem Fass den Boden aus.

Würden Sie, lieber Leser,  heute in die evangelische Kirche gehen, würden Sie dort nur noch jene „fortschrittlichen“ Christen finden und für jene wäre es ganz selbstverständlich Sie, falls Sie ein echter Christ sein wollten, als weltfremden Idioten (einer, der mit dem Leben nicht zurechtkommt) abzustempeln. Sie würden in jener Kirche der Glücklichen, der Erfolgreichen, der Einflussreichen, der Wohlhabenden als der allerletzte Blödmann dastehen (Pechvogel, Loser, Proletarier, Habenichts); sie wären ein Fußabtreter aller.

Selbstverständlich würden jene so weit gehen, sich als zukünftige Bewohner der himmlischen Welten zu betrachten und Sie, lieber Leser, wenn Sie ein echter Christ sein wollen, als zukünftigen Insassen der Hölle.

 

Ganz deutlich:

 

Gott, der Vater, ist ein sanftmütiges, demütiges Lamm

Gott, der Sohn, ist ein sanftmütiges, demütiges Lamm

Gott, der Geist, ist ein sanftmütiges, demütiges Lamm

 

Obwohl alle drei Personen der Gottheit eine ausgesprochene Lammes-Natur haben, sind es dennoch drei eigenständige göttliche Personen mit jeweils eigenem Willen.

Beachte aber, dass alle diese drei Personen trotz ihres edlen Charakters Gott sind. Jesus, Gott, der Sohn, wird am Jüngsten Tag für die Gottheit das Gericht halten über all jene, die nicht danach trachteten selber zu sanftmütig-demütigen Lämmern zu werden durch die Kraft der Taufe, sondern jene misshandelten und als Ehrlose behandelten, die in das Bild Gottes umgestaltet werden wollten. Das Lamm Gottes wird jenen Unbußfertigen am Jüngsten Tag als zorniger Richter begegnen.

 

Ergänzung

Die Menschen, die nicht an Jesus glauben, sind die erbitterten Feinde derer, die in das Bild Gottes, Jesus, umgestaltet werden wollen. Dieser Hass ist dämonischer Natur – der böse Geist, der sehr starken Zugriff auf die „Ungläubigen“ hat, hetzt sie auf gegen jene, in denen der Heilige Geist wirkt und vorherrscht. Der Christ nimmt Teil an dem „intergalaktischen“ Krieg zwischen Licht (Gottes Herrschaftsbereich) und Finsternis (Machtbereich des Teufels). Wenn ich selber ein Jünger Jesu bin, der in sein Bild umgestaltet werden möchte, und sehe einen anderen Unrecht leiden, der auch ein Jünger Jesu ist, dann kann ich das Ganze natürlich nicht einfach ignorieren – vielleicht sogar mit der faulen Ausrede: „Ich soll ja ein sanftmütig-demütiges Lamm sein“. Nein, wenn anderen Christen, sanftmütig-demütigen Lämmern, Unrecht geschieht, dann muß ich mit der gleichen Entschlossenheit fuchsteufelswild werden gegenüber dem Ungläubigen, der Unrecht an meinem Bruder tut, wie ich sanftmütig-demütig bin, wenn mir selbst Unrecht geschieht (ich werde natürlich niemals so tun, als ob es mir nichts ausmacht, wenn mir Unrecht geschieht, sondern laut klagen oder, wenn möglich, mich dem Ganzen schnellst möglich entziehen, z. B. durch Flucht, Kündigung, etc.). Auf jeden Fall kann ich nicht einfach zusehen, wenn am Arbeitsplatz, am Ausbildungsplatz, in der Schule oder sonst irgendwo in der Öffentlichkeit einem anderen Christen Unrecht getan wird – hier muss ich sofort einschreiten. Würde ich nicht einschreiten, würde ich mich der Feigheit und der unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Guten Morgen, Herr Dr. Söder – Christen sind keine Monotheisten, sondern Trinitarier!

Einleitung

Vor Kurzem bezeichnete Herr Dr. Markus Söder, der zukünftige Ministerpräsident des Landes Bayern, in einem Interview mit pro-Christliches-Medienmagazin Christen als Monotheisten.

Auszug aus dem genannten Interview von pro-Medienmagazin mit Herrn Dr. Söder:

Kein anderer Politiker sorgt beim Fasching für so viel Aufsehen wie Sie. Sie mimten schon die Zeichentrickfigur Shrek, Mahatma Gandhi, Edmund Stoiber und erst dieses Jahr den Prinzregenten Luitpold von Bayern. Woher kommt die Vorliebe fürs Verkleiden?

Das hat sich über die Jahre und die Einladungen so ergeben. In Veitshöchheim sind die Kostüme der Gäste Teil des Erfolgsrezepts, neben den hervorragenden Darbietungen auf der Bühne. Günter Beckstein hat mit den Verkleidungen begonnen. Ich habe Freude an den alljährlichen Verkleidungen.

Würden Sie auch als Jesus gehen?

Nein.

Warum?

Das wäre absurd und anmaßend. Ich würde auch nicht als Kardinal oder Pfarrer gehen. Dafür habe ich zu viel Respekt. Mein eigener Glaube basiert sehr stark auf der Person Jesu Christi. Manch einer sagt, Monotheisten (Hervorhebung von R. B.) seien alle gleich – das stimmt aber nicht. Jesus macht den Unterschied. Deswegen habe ich auch einen stärkeren Bezug zu dem Neuen Testament.

Angenommen, Herr Söder wäre reiner Berufspolitiker, dann könnte man es ihm sogar nachsehen, wenn er nicht einmal das Einmaleins beherrschen würde. Herr Dr. Söder war allerdings eine Zeitlang auch  berufenes Mitglied der bayerischen, evangelischen Landessynode, hatte also eine Leitungsfunktion in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Von daher sollte man zumindest grundlegende theologische Kenntnisse erwarten können.

Siehe elektronischer Synodalausweis von Dr. Markus Söder

Kurz gesagt: Herr Dr. Söder ist nicht nur Politiker, sondern auch Kirchenmann a. D. Ein Politiker, der unzureichende Fertigkeiten und Kenntnisse bezüglich der öffentlichen Verwaltung einer Stadt oder eines Staates hat (bis dahin, daß er das „Einmaleins“ der öffentlichen Verwaltung nicht beherrscht), kann damit nur zeitliche Schäden anrichten (von diesen zeitlichen Schäden berichten täglich z. B. die heute-Nachrichten und die Tagesschau)  – natürlich, schon schlimm genug. Ein Kirchenmann – auch außer Dienst – jedoch, der ein Dilettant (Amateur im Gegensatz zu Profi) ist, kann ewigen Schaden anrichten. Ein ewiger Schaden wäre zum Beispiel, wenn jemand das ewige Heil nicht erlangt oder nicht bewahrt, weil man ihm Hindernisse (Anstöße) in den Weg gelegt hat.

Matthäus 18, 7 Wehe der Welt wegen der Anstöße [zur Sünde]! Denn es ist zwar notwendig, daß die Anstöße [zur Sünde] kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß [zur Sünde] kommt!  

Herr Söder hat zwar die evangelische Landesynode verlassen, ist kein Synodaler mehr, aber er betätigt sich weiterhin als „Prediger“. Was ich meine, ist, Herr Söder könnte sich ja herausreden, er sei seit seinem Verlassen der Landessynode nur noch ein geistlicher Laie, an den man keine so hohen Ansprüche stellen könnte, was theologisches Wissen angeht.

Weiterer Auszug aus dem genannten Interview von pro-Medienmagazin mit Herrn Söder:

Manchmal predigen (Hervorhebung; R. B.) Sie in Kirchen. Wie kam es dazu?

Wenn heute ein technischer Laie Veränderungen z. B. an einer elektrischen Anlage vornimmt, trägt er die Verantwortung für die Folgen. Falls es zu Schäden kommt, kann er nicht argumentieren, er als Laie habe es eben nicht so genau gewußt, denn einfach dadurch, daß er sich als (Möchtegern-)Elektroinstallateur betätigte, machte er sich zumindest temporär selbst zum Elektroinstallateur („Selbstordination“), maßte sich an, ohne jegliche Ausbildung Arbeiten, die doch dem Fachmann vorbehalten sein sollten, ausführen zu können.

Als ehemaliger (offizieller) Kirchenmann sollte Herr Söder eigentlich kein theologischer Laie sein.  Durch sein verlassen der Synode hat er sich zwar zum Quasi-Laien gemacht; indem er sich aber als Prediger betätigt, ordiniert er sich sozusagen selbst.

Man muß also Herrn Söder so oder so ziemlich „scharf“ richten, denn man kann ihn entweder als theologischen Fachmann im Ruhestand sehen oder aber als selbst-ordinierten Geistlichen. Als Fachmann im Ruhestand kann man ihn anklagen, warum er denn kein besseres Wissen habe trotz seines Fachmann-Status und als selbst-ordinierten Laien kann man ihn dafür anklagen, daß er sich eben selbst zum Geistlichen (selbsternannter Geistlicher)  macht, indem er sich ohne Ordination durch eine ordentliche Kirche geistlich betätigt und dabei auch noch erkennen läßt, daß er tatsächlich nur ein Amateur bzw. Dilettant ist, der sicherlich auch niemals von einem vernünftigen Bischof ordiniert worden wäre.

Herr Söder könnte es dann einfordern, als theologischer Laie betrachtet zu werden, wenn er sich nicht geistlich betätigen würde. Indem er sich aber doch geistlich betätigt (predigt) und zwar in stümperhafter Weise, legt er sich mit Gott und seiner Kirche an. Sicherlich werde ich mich noch häufig gezwungen sehen, den ein oder anderen Artikel gegen Herrn Söder zu verfassen.

Hauptteil

Herr Dr. Söder wird als eindeutig dilettantischer Prediger offenbar, indem er Christen als Monotheisten bezeichnet (siehe Interview-Auszug, oben).

Natürlich – wenn man das Wort Monotheist einfach wörtlich übersetzt, heißt es einfach „Ein-Gott-Gläubiger“, aber leider hat dieses Wort im Allgemeinen nicht die Bedeutung seiner wörtlichen Übersetzung, sondern bedeutet etwas anderes. Wenn das Wort Monotheist tatsächlich  nur die Bedeutung gemäß seiner wörtlichen Übersetzung hätte, dann könnte man es als Bezeichnung für einen Christen gerade noch so durchgehen lassen – tatsächlich aber ist im Wort Monotheist die strikte Ablehnung der Trinität enthalten (das trinitarische Gottesbild ist essentiell für den christlichen Glauben; ohne richtiges Gottesbild gibt es kein Heil – die Zerstörung des trinitarischen Gottesbildes bedeutet die Zerstörung des ganzen Glaubens eines Christen). Ein wirklicher Monotheist ist also ein ganz strenger Ein-Gott-Gläubiger – das Denken an Trinität bedeutet für ihn schwerste Sünde, ist eine Unmöglichkeit. Echte Monotheisten sind ausgesprochene Feinde der Trinitarier bis hin zu Gewalttätigkeit einschließlich Tötungsdelikten. Wenn man das Wort Monotheist in seiner wirklichen, allgemeinen Bedeutung verwendet, kann man einen Christen keinesfalls als Monotheisten bezeichnen, denn ein wirklicher Monotheist ist ein Anti-Christ. Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, einen Kommunisten (Anti-Kapitalist) als Kapitalisten oder einen Kapitalisten (Anti-Kommunist) als Kommunisten zu bezeichnen. Herr Söder, sie „Rechengenie“, wollen Sie uns etwa weismachen (-1) sei gleich (+1) oder Schulden seien Guthaben. Auf dem Gebiet der Theologie erlauben sich Leute Dinge, die für sie in anderen Bereichen eine Unmöglichkeit wären. Aber dennoch gilt auf dem Gebiet der Theologie das Gleiche wie in allen anderen Bereichen: Pfusch führt zu Schäden bis hin zu Katastrophen (Einsturz eines Gebäudes, einer Brücke; Brände, elektrische Schläge mit Todesfolge; Zerquetscht-werden von Personen; etc.). Allerdings gilt, wie weiter oben schon gesagt, daß irdischer Pfusch „nur“ zeitliche Schäden verursacht, während theologischer Pfusch ewige Schäden verursacht. Bitte kein Pfusch auf dem Gebiet der Theologie, Herr Dr. Söder.

(wenn natürlich ein Mensch, der noch nicht zum Glauben an Jesus konvertiert ist, ums Leben kommt, dann ist das für ihn auch ein ewiger Schaden, denn er hat nach seinem physischen Tod keine Möglichkeit mehr, sich zu bekehren – von daher ist das Töten juristisch unschuldiger Menschen ein ganz schweres Delikt, denn es kann für sie auch den ewigen Tod bedeuten)

Siehe englischer Wikipedia-Beitrag zu Monotheism.

(wenn Herr Söder sich auf die wörtliche Übersetzung von „Monotheist“ beruft, dann ist das extrem unseriös, denn die Vorstellung, die es beim Hörer oder Leser weckt, ist nunmal nicht die Bedeutung der wörtlichen Übersetzung)

Trinitäts-Glauben im Gegensatz zum Monotheismus:

Das Wort „Monotheismus“ ist eigentlich eine Kampfparole. Es ist eine Kampfparole der wirklichen Monotheisten (z. B. Muslime) gegen die Trinitarier (Christen, christliche Kirche).

Was bedeutet es, ein Trinitarier zu sein?

Ein Trinitarier glaubt an den dreieinigen Gott: den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist; der Vater, der Sohn und der Heilige Geist sind vereinigt in der Gottheit. Es gibt keine Möglichkeit, sie isoliert von einander zu betrachten, denn sie haben ein einiges Handeln, eine einige Offenbarung gegenüber den Menschen. Obwohl sozusagen die Gottheit nach außen hin ein einiges Handeln, ein einige Offenbarung hat, sind es intern doch drei wirkliche, unabhängige, göttliche Personen (jede dieser drei Personen hat einen eigenen, freien Willen), die sich allerdings freiwillig ständig miteinander abstimmen (die Personen der Gottheit sind äußerst sanftmütig und demütig). Die göttliche, interne Kommunikation ist so perfekt und auf so einer hohen Ebene, daß sie jede menschliche Vorstellungskraft sprengt – man kann sie mit nichts auf Erden vergleichen.

Manchmal scheint es so im Neuen Testament, als ob Christus (der ewige Sohn Gottes) „kleiner“ bzw. geringer als der Vater wäre. Dem ist aber nicht so, sondern eine Person der Gottheit achtet die andere immer höher als sich selbst, obwohl alle drei sachlich gesehen gleich „groß“ sind. Christus hat sich also manchmal als „kleiner“ als der Vater hingestellt; aber nicht, weil er wirklich „kleiner“ war, sondern er wollte nicht sich selbst ehren, sondern den Vater – Christus, die personifizierte Sanftmut und Demut.

In anderen Worten: Die drei Personen der Gottheit streiten sich nicht um den Thron des Universums, sondern kooperieren darin, ihren Geschöpfen das Bestmögliche widerfahren zu lassen, ihren Geschöpfen Gutes zu tun. Nicht verzehren sich die Personen der Gottheit in einem internen Streit um den Thron, sondern auf der Gottheit liegt ein tiefer, tiefer Friede, der dazu führt, daß von der Gottheit ständig Leben ausgeht, „ein gigantischer, gewaltiger Strom lebendigen Wassers“. Die Gottheit ist sozusagen ein riesiges Kraftwerk, das nicht elektrischen Strom, sondern Leben produziert – sowohl geistliches als auch physisches Leben.

Gott-Vater und Gott-Sohn streiten sich nicht um den Thron, die Herrschaft, sondern einer will dem anderen immer den Vortritt lassen, achtet den anderen höher als sich selbst. Diese selige Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist wiederum eine göttliche Person – der Heilige Geist. Unglaublich, unfassbar: Die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist selbst wieder eine ewige, göttliche Person –  atemberaubend.

Die gleiche Person, die die Gemeinschaft zwischen Vater und Sohn ist, ist die Gemeinschaft der Christen. Das Prädikat der christlichen Kirche ist die Gegenwart des Heiligen Geistes. Die Glieder der Kirche sind eine wirkliche Gemeinschaft – kein Club, kein Verein. Die Gemeinschaften dieser Welt sind in Wirklichkeit doch nur amorphe Menschen-Haufen, das heißt in den Pseudo-Gemeinschaften dieser Welt bleibt der Einzelne letztlich doch allein. Jene Menschen-Haufen werden zusammengehalten durch kleine Kader (zum Beispiel Parteikader), die den gewöhnlichen Gliedern der Gruppe sagen, „wo es lang geht“ – die Funktion, die in der Kirche der sanfte, demütige Heilige Geist hat, hat in den Gemeinschaften dieser Welt ein starres, scharfkantiges, stählernes Korsett: die Hierarchie; woher kommt denn sonst das Wort „Hackordnung“? Ich ziehe die Gemeinschaft der Kirche jeder weltlichen (Pseudo-)Gemeinschaft bei weitem vor.

Der christliche Gott muß also gut sein, weil er trinitarisch ist.

Der Ein-Gott der Muslime ist natürlich nicht der Gott, der Himmel und Erde gemacht hat (das ist der christliche Gott), sondern der Teufel. Daß der Teufel der Gott der Muslime ist, sieht man daran, daß sie stolz, aufgeblasen, arrogant, gewalttätig, verlogen, herrschsüchtig, ehrsüchtig, geldgierig, etc. sind – wie der Gott (Götze), so seine Anhänger. Der Islam ist nichts weiter als die Volloffenbarung der sündigen Fleisches des Menschen, die totale Entfesselung der sündigen Begierden. Muslim zu sein, bedeutet den Verlust jeglicher zivilisierter Religion – der Islam ist die Anti-Religion schlechthin. Die Gemeinschaft der Muslime, die Ummah, wird nicht vom Geist Gottes bestimmt, sondern vom Geist Satans. Die Ummah ist nichts weiter als eine Gang (Bande), die unter dem Deckmantel der Religion Verbrechen begeht.

Zurück zu Herrn Söder.

Vielleicht steckt hinter der Anmerkung von Herrn Söder, Christen seien Monotheisten, doch ein Kalkül und nicht purer Dilettantismus.

Welches Kalkül denn?

Nun, wie mir bei der Auslegung des Buches der Offenbarung (die Offenbarung des Johannes, auch Apokalypse genannt) klar wurde, propagieren die heutigen sogenannten Obrigkeiten (Regierungen) folgendes Menschenbild:

Kleiner, mickriger Spießbürger, der immer nur mit Arbeiten und Konsumieren beschäftigt sein soll. Er soll Statussymbole sammeln, für die Zukunft vorsorgen und der Genusssucht frönen. Außerdem soll er religiös und sexuell sehr tolerant sein. Die Anbetung des Gottes, der Himmel und Erde geschaffen hat, soll der Vorstellungskraft des Menschen, der jenem Menschenbild entspricht, völlig entnommen sein (wie wenn man z. B. aus einem Computer die ALU entfernen würde, dann könnte er „beim besten Willen“ nicht mehr rechnen).

Alle Menschen, die auf dieser Erde leben, sollen allmählich in dieses neue Menschenbild umgestaltet werden (das alte Menschenbild des christlichen Abendlandes war Jesus Christus selbst).

Galater 3,1 O ihr unverständigen Galater (Deutschen; R. B.), wer hat euch verzaubert, daß ihr der Wahrheit nicht gehorcht, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden ist?

Der Westen leidet an einem gewaltigen Geburtendefizit. Es stellt sich die Frage, wer langfristig unsere Rentenversicherungsbeiträge zahlen soll. Die USA haben hierfür eine Lösung gefunden: Sie haben einfach große Teile der muslimischen Welt in amorphe Haufen völlig entwurzelter Menschen verwandelt, indem sie oppositionelle Gruppen unterstützten, die sich mit den etablierten Machthabern (z. B. Saddam Hussein) anlegten. Dies führte zum völligen Zusammenbruch der staatlichen Strukturen jener Länder, woraus auch der verfluchte IS entstand. Die USA, die Amerikaner, nehmen natürlich nun jene Entwurzelten und Demnächst-Arbeitskräfte, die bedauerlicherweise das Negativ-Attribut „Muslim“ tragen, nicht bei sich selbst auf, sondern muten das den Europäern zu, die natürlich wegen des Rentenversicherungsproblems in großer Versuchung sind, jene „kleinen, muslimischen Teufel“ doch als Segen (!) zu sehen („Hauptsache, die zahlen Rentenversicherungsbeiträge“); es sind aber doch durch den Drecks-Islam zu Quasi-Teufeln degenerierte Menschen, das heißt Bestien, die nur noch nach der äußerlichen Gebärde für Menschen zu halten sind.

Die USA haben durch ihre Arabischer-Frühlings-Politik zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie haben die islamische Welt, die dabei war, von Neuem aufzubegehren, auf lange Zeit entscheidend geschwächt und gleichzeitig wird Europa, das natürlich auch nicht zu stark werden soll, durch die muslimischen Migranten (kulturell, spirituell) geschwächt. Natürlich, mit „eiserner Faust“ kann man jene Muslime doch dazu bewegen, was zu arbeiten, aber für unsere christlich-abendländische Kultur werden sie mit Sicherheit ein Schaden sein – und das wissen natürlich die oberschlauen Yankees. Die Muslime bzw. der Islam werden dazu beitragen, daß ganz Europa zu einem amorphen Haufen von voneinander isolierten Menschen wird – genau das wollen die Amerikaner -, die man dann beliebig als menschliche Roboter in dreckigen Fabriken und lauten, stickigen Büros missbrauchen kann; leicht zu manipulieren, da völlig entwurzelt und ohne sozialen Rückhalt und Zusammenhalt.

Die USA haben es durch ihre Politik geschafft, als letztes einigermaßen geordnetes Land in der westlichen Welt übrigzubleiben (ihre traditionelle Ordnung bleibt gewahrt, indem sie nahezu keine Muslime aufnehmen).

Deutschland und Israel sind zu reinen Fabriken degenerierte Länder (große Teile des in Deutschland und Israel erwirtschafteten Profits fließen in die USA, da viele deutsche und israelische Firmen in US-Hand sind).

Der Hammer: Von uns (Juden und Deutschen) verlangen nun die Amerikaner, daß wir anstandslos mit jenen Bestien, den Muslimen, zusammenleben bzw. zusammenarbeiten sollen, denn, wie gesagt,  unsere sogenannten Länder sind ja in Wirklichkeit nur noch amerikanische Fabriken. Die deutsche Politik dient praktisch nur den Interessen der Amerikaner – die Fabrik Deutschland soll eine maximale Produktivität haben. Die Interessen der Deutschen, des deutschen Volkes, sind nur so weit zu berücksichtigen, daß keine Unruhen entstehen bzw. Bürgerkriege ausbrechen.

Maximale Produktivität gibt es jedoch nur, wenn Friede am Arbeitsplatz herrscht zwischen den Arbeitenden (Christen, Muslime, etc.). Religionskonflikte am Arbeitsplatz wären ein Ding der Unmöglichkeit, der GAU.

Nun kommt’s:

Damit es zu keine Religionskonflikten am Arbeitsplatz kommt, sollen die Muslime ein bisschen christlicher gemacht werden und die Christen ein bisschen muslimischer – das System der aufgeklärten Toleranz.

Hierzu ist natürlich auch eine Angleichung des Gottesbildes notwendig. Bevor man sich an das muslimische Gottesbild heranwagt, „schraubt“ man lieber am christlichen, denn die Christen sind ja nur so dämlich-sanftmütige Schafe, die sich alles bieten lassen – so denken Söder, Seehofer, Merkel, Obama, etc. An Allah „schraubt“ man nicht so gerne herum, weil man ja weiß, was die Muslime für kleine, giftige, zornige Satansbraten sind, die sich so schnell eine Änderung ihres Gottesbildes nicht bieten lassen würden.

Das sanftmütige Lamm (der christliche Gott) soll ein bisschen einem zornigen Scharfrichter (Allah) ähnlicher gemacht werden – dies geschieht, indem man ihn zu einem Mono-Gott degradiert.

Sicher unterscheidet sich das, was heute in einer deutschen Moschee (vielleicht nicht gerade eine obskure Hinterhof-Moschee) und einer deutschen Kirche gepredigt wird, nicht mehr großartig voneinander. Sicherlich wird sowohl in der Moschee als auch der Kirche den Menschen das obengenannte Menschenbild des kleinen, mickrigen Spießbürgers vor Augen gemalt. Dieses Bild kann man auch Barack Hussein Obama nennen – der das perfekte Beispiel eines Spießbürgers ist. Es steht ja in der Offenbarung, daß sie das Bild des Tieres anbeten werden – und sie beten Obama an. Prost Mahlzeit!

Warum unterscheiden sich die Predigt der Moschee und der Kirche kaum?

Die staatlichen Regierungen geben heute den Religionsgemeinschaften vor, was sie zu predigen haben (siehe z. B. Staatskirchenverträge).

Schluss

Herr Söder kann sich nicht damit entschuldigen, er sei nur Laie und habe keine genaue Kenntnis von geistlichen Zusammenhängen. Er gehörte längere Zeit einem Leitungsorgan der Kirche an und ist ja nun wiederum „Geistlicher“, allerdings selbsternannter, indem er predigt. Ich vermute, Herr Söder wurde nie ordiniert. Indem er aber dennoch predigt, ordiniert er sich praktisch selbst und das sieht auch Gott. Natürlich ist nur ein ordentlich ordinierter Geistlicher ein wirklicher Geistlicher, aber dennoch muß Herr Söder für allen Schaden, den er als Pseudo-Geistlicher anrichtet, am jüngsten Tag gerade stehen. Er wird die Verantwortung für sein Tun übernehmen durch einen ewigen Aufenthalt in einem See, der mit Feuer und Schwefel brennt (die modernen Politiker sagen ja so gerne, daß sie die Verantwortung für dieses oder jenes übernähmen, annehmend, dies sei durch das bloße Aussprechen dieser lächerlichen Phrase geschehen – beim jüngsten Gericht wird Gott jenen Phraseologen zeigen, was es wirklich heißt, Verantwortung zu übernehmen).

Ich vermute, Herr Dr. Söder ist tatsächlich gar kein theologischer Dilettant, sondern ein Religions-Veränderer (ein extrem schlauer Theologe – zu schlau, zu gerissen!). Er stellt politische Ziele über die Religion, über religiöse Wahrheit. Er will ganz bewusst die christliche Lehre verändern um politischer Ziele willen. Aus der Sicht der christlichen Kirche aber ist ein Religions-Veränderer ein Häretiker (Ketzer, Irrlehrer), den man weder grüßen soll, noch mit ihm verkehren. Ihn erwarten schwerste, göttliche Strafen – hier und dort. Aus der allgemeinen, weltweiten, christlichen Kirche ist Herr Söder ausgeschlossen – und er sei verflucht.

Zusammenfassung:

Die christliche Wahrheit und damit unser Seelenheil wird heute geopfert auf dem Altar des Materialismus, der Profitgier. Das Feuer das Altars ist der Islam. Der Gott, dem geopfert wird, ist der Teufel. Die Priester Satans sind Pfarrer, Imame und Cäseropapisten wie Söder, Seehofer, Obama, etc.

 

Anmerkung

Jemand möchte mir den Vorwurf machen, dieser Artikel sei müßige, theologische Fachsimpelei ohne praktischen Nutzen.

Darauf antworte ich:

Die Diskussion zwischen der christlichen Kirche und den Häretikern (Irrlehrern) über das richtige Gottesbild ist keine müßige, theologische Fachsimpelei bzw. kein Diskutieren um des Diskutierens willen; das richtige Gottesbild ist von essentieller Bedeutung für den christlichen Glauben und es lohnt sich wirklich, mit Häretikern über das Gottesbild zu streiten. Unser Bild von Gott beeinflusst unser Leben hier und unsere Zukunft „dort“ in signifikanter Weise.

Siehe auch:

Das trinitarische Gottesbild und der christliche Glaube

Welchen Sinn hat die Trinität (Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit) Gottes?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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pro-Interview mit Herrn Markus Söder – Synkretismus im Verzug?

Nach dem für den 13. März angekündigten Rücktritt von Horst Seehofer (CSU) will ihn Markus Söder (Archivbild) als Ministerpräsident beerben

Nach dem für den 13. März angekündigten Rücktritt von Horst Seehofer (CSU) will ihn Markus Söder (Archivbild) als Ministerpräsident beerben

Der folgende Text ist das Transkript eines Interviews von pro-Medienmagazin mit Herrn Markus Söder.

Markus Söder: „Jesus war wohl der größte Charismatiker der Weltgeschichte“

Markus Söder (CSU) gilt als zielstrebig, machtbewusst – und manchmal provokant. Doch der künftige bayerische Regierungschef hat auch eine andere Seite: Er predigt von der Liebe Jesu, besucht einen Gebetskreis und lauscht auf Autofahrten der Hörbibel. Im pro-Interview sagt er, wie beides zusammenpasst. Die Fragen stellte Nicolai Franz

pro: Ein Journalist schrieb einmal, das, was Sie am allerwenigsten könnten, sei warten. Hat er Recht?

Markus Söder: Klischees sind in Deutschland so hart wie Beton. Ein Journalist schreibt etwas, der andere schreibt es ab. Mir kann man vieles vorhalten, aber nicht, dass ich in den vergangenen Jahren keine Geduld gehabt hätte. Ich konzentriere mich mit Leidenschaft auf die Aufgabe, die ich habe.

Kein anderer Politiker sorgt beim Fasching für so viel Aufsehen wie Sie. Sie mimten schon die Zeichentrickfigur Shrek, Mahatma Gandhi, Edmund Stoiber und erst dieses Jahr den Prinzregenten Luitpold von Bayern. Woher kommt die Vorliebe fürs Verkleiden?

Das hat sich über die Jahre und die Einladungen so ergeben. In Veitshöchheim sind die Kostüme der Gäste Teil des Erfolgsrezepts, neben den hervorragenden Darbietungen auf der Bühne. Günter Beckstein hat mit den Verkleidungen begonnen. Ich habe Freude an den alljährlichen Verkleidungen.

Würden Sie auch als Jesus gehen?

Nein.

Warum?

Das wäre absurd und anmaßend. Ich würde auch nicht als Kardinal oder Pfarrer gehen. Dafür habe ich zu viel Respekt. Mein eigener Glaube basiert sehr stark auf der Person Jesu Christi. Manch einer sagt, Monotheisten seien alle gleich – das stimmt aber nicht. Jesus macht den Unterschied. Deswegen habe ich auch einen stärkeren Bezug zu dem Neuen Testament.

„Wer Drama will, sollte sich die Johannes-Offenbarung gönnen“

Wer ist Jesus Christus für Sie?

Der Sohn Gottes. Ich las einmal das Buch „Die letzten Tage Jesu“ von Nick Page. Er kommt zum Schluss: Es ist erstaunlich, dass jemand am hintersten Eck der damals bekannten Welt, in Judäa und Galiläa, für sehr kurze Zeit die Bühne der Weltgeschichte betritt – und dann Jahrtausende lang wirkt. Egal, ob man ihn wie ich für den Sohn Gottes hält oder nicht: Jesus war wohl der größte Charismatiker der Weltgeschichte.

Was bedeutet für Sie die Bibel?

Ich besitze viele Bibel-Ausgaben. Immer wieder mal schaue ich in die neueste Lutherbibel rein, die auf meinem Münchener Schreibtisch liegt. Am besten finde ich aber Hörbibeln, die ich auf langen Autofahrten höre. Mein Lieblingsevangelium ist das von Matthäus. Wer mehr Drama und Science-Fiction will, kann sich auf einer langen Fahrt auch die Offenbarung des Johannes gönnen. Die Bibel ist spannender, als man denkt.

Und Ihre Mitarbeiter müssen mithören …

Hat aber bisher noch keinen gestört.

Manchmal predigen Sie in Kirchen. Wie kam es dazu?

Ich dachte früher, ich könne Gott nicht mit meinen ganzen Sorgen belästigen, schließlich hat er genug zu tun. Durch Zufall habe ich dann einen Gebetskreis gefunden, der mir Mut gemacht hat, viel direkter mit Gott zu sprechen und auch meinen Glauben öffentlich zu bekennen. So ergab sich die erste Predigt, oder sagen wir lieber: Bekenntnisrede in der Kirche. Gerne auch mit Humor. Manche Prediger tragen die frohe Botschaft mit einer Gesichtsmiene vor, dass man nur von einer Text-Bild-Schere sprechen kann.

Was bedeutet Gebet für Sie?

Immer, wenn ich auf Gott vertraut habe, bin ich am besten damit gefahren. Ich bete nicht für konkrete Ergebnisse, aber immer um Kraft, Weisheit und Gelassenheit. Ich finde den Glauben faszinierend und das Christentum einzigartig.

Wie sind Sie zu dem Gebetskreis gekommen?

Durch einen Freund. Ich kenne niemanden, der so felsenfest glaubt wie er. Ab und zu schickt er mir die Tageslosung aufs Handy. Die trifft oft dermaßen genau die Situation, dass ich nicht an Zufälle glauben kann. Wir sind dort zu viert und reden über den Alltag, den Glauben – und wir beten gemeinsam.

Also ein Hauskreis?

So kann man das sagen. Wir treffen uns in einer christlichen Stätte, meist verbunden mit einem Frühstück. Am Schluss beten wir gemeinsam. Eine seelische Vitaminspritze in den Tag.

„Die Kirche sollte mehr missionieren als politisieren“

Im Rahmen der Landeskirche?

Nein, manche kommen zwar aus der Kirche, andere sind aus anderen Berufsgruppen.

Sie haben die Kirche schon mehrfach kritisiert, zu politisch zu sein. Soll sie sich nicht mehr in politische Debatten einschalten?

Die Kirche darf natürlich politisch sein – aber nicht nur. Wir sind auf dem Weg in eine säkulare Gesellschaft. Daher sollte die Kirche mehr missionieren als politisieren.

Also für den Glauben werben.

Kirche darf nie nur die Variante anderer Organisationen sein. Sie ist in jeder Beziehung singulär und einzigartig. Sie muss die Seele der Menschen erreichen, nicht nur den politischen Verstand. Bei Wertfragen ist die Kirche gefordert. Wenn ich mich künftig als Ministerpräsident mit den Kirchen treffen werde, will ich auch das seelsorgerliche und spirituelle Gespräch suchen, anstatt nur das Staatskirchenrecht zu diskutieren.

Ihr eigener Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hat neulich die geplante Große Koalition dafür gerügt, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge stark eingeschränkt werden soll. Ist das zu viel Politik?

Ich respektiere den Standpunkt der Amtskirche, aber es gibt auch andere Standpunkte. Die Kirche mahnt, aber die letzte Entscheidung obliegt den demokratisch gewählten Vertretern.

Spricht Bedford-Strohm also nicht für alle in der Kirche?

In der Kirche gibt es eine plurale Haltung. Wir haben in Deutschland das humanste Flüchtlingsrecht der Welt. Klar ist aber: Wenn jemand nicht rechtmäßig hier ist oder gar seine Identität fälscht, kann das nicht akzeptiert werden. Rechtsstaat ist die Voraussetzung für Freiheit und Sicherheit.

Sie haben angekündigt, die christlich-abendländische Prägung in die Verfassung des Freistaats Bayern aufzunehmen. Ist ein echter Bayer auch Christ?

Wir sind eine christlich-abendländische Gesellschaft. Das Kreuz ist die Grundlage des Grundgesetzes. Menschenwürde und Kreuz gehören zusammen, weil dieses Symbol auch Nächstenliebe und Respekt vor dem Einzelnen bedeutet – das ist Menschenwürde. Der Mensch hat einen Wert, egal, ob er groß, schön, stark oder schwach ist. Unser Kalender ist christlich geprägt. Wir feiern Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Natürlich wird niemand verfassungsrechtlich verpflichtet, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Wir sollten aber unsere christliche Identität erhalten. Wer zu uns kommt, ist herzlich willkommen, aber er muss sich an unsere Sitten, Werte und Gebräuche halten – und nicht umgekehrt.

Außerdem wollen Sie in allen öffentlichen Gebäuden Kreuze aufhängen. Warum diese Symbolpolitik?

Ich fühle mich wohler, wenn ein Kreuz in der Nähe ist. Auch unserem Staat würde es gut tun. Seit mir ein hoher evangelischer Geistlicher gesagt hat, dass wir Lutheraner uns auch bekreuzigen dürfen, mache ich das auch. In anderen Ländern hängen Präsidentenbilder in der Behörde. Keiner muss aber ein Bild von Söder aufhängen, ein Kreuz jedoch würde mir gefallen.

Einerseits finden Sie harte Worte in der Flüchtlingspolitik, in der Kirche predigen Sie hingegen Sätze über das Christentum wie: „Jeder wird geliebt. Es zählt allein der Mensch.“ Die SZ schrieb, zwischen dem „Heiligen Markus“ und seinem Image sei eine „Kluft wie zwischen Bambi und Godzilla“. Ist der Prediger Markus Söder ein anderer Mensch als der Politiker?

Wer Christ ist, kann trotzdem rechtsstaatlich handeln. Wir sind nicht bei „Deutschland sucht den Superchristen“, wo eine Jury festlegt, ob man auch richtig glaubt. Der Glaube ist keine Schablone. Ich orientiere mich an der Bibel und vor allem an Jesus Christus.

Was bedeutet das für Sie?

Unzählige Interpreten drehen jeden Satz der Bibel fünfmal um, anstatt ihn so zu nehmen, wie er dasteht. Manche, die in ihren Predigten darüber sprechen, was der Staat alles nicht tun sollte, haben gleichzeitig Spekulationsgeschäfte der eigenen Kirche übersehen. Ich wundere mich, mit welchen Summen da spekuliert wurde.

Im Bistum Eichstätt soll die Kirche etwa 48 Millionen Euro durch fragwürdige Investments eines Geldverwalters verloren haben.

Jesus hat weder festgelegt, dass die Kirche ein Festgeldkonto braucht, noch dass man mit Geld spekulieren soll. Ich will niemanden angreifen, aber jeder darf sich an seinen eigenen Maßstäben messen lassen.

Politik ist ein Haifischbecken, es geht um Macht.

… das gibt’s in der Kirche auch …

Sie sind in beiden Bereichen aktiv. Zweifeln Sie manchmal daran, dass Ihr Verhalten richtig ist, gerade wenn es um Macht geht?

Als Jesus die Händlertische im Tempel umgeworfen hat, glich das auch einem Haifischbecken. Die allermeisten Politiker in Deutschland sind grundanständige Leute, auch wenn einige manchmal irren.

Gehören AfD-Politiker auch zu den Anständigen?

Vor allem in den neuen Ländern entwickelt sich die AfD weg von der Verfassung und der demokratischen Grundordnung: Sie pflegt einen engen Zusammenschluss mit Pegida, der identitären Bewegung und den „Reichsbürgern“. Manche AfD-Funktionäre stehen der NPD näher als der Union. Jeder Wähler, der glaubt, er würde mit der AfD eine Art bessere Union wählen, irrt. Wir wollen aber enttäuschte Unionswähler zurückholen, die an den Rechtsstaat glauben und eine konservative Grundgesinnung haben.

Sie bezeichnen es als „Fehler, die demokratischen Wähler rechts von der Mitte zu lange den anderen zu überlassen“. Wird die CSU nun also eine AfD-light?

Es gilt der Satz von Franz-Josef Strauß: Rechts von der Union darf keine demokratisch legitimierte politische Kraft existieren. Die Union braucht keinen Rechtsruck, sondern die Rückkehr zu alter Glaubwürdigkeit. Wir müssen uns um die bürgerliche Mitte kümmern, aber natürlich auch um die demokratische Rechte. Die Seelenlage der Deutschen ist seit der Grenzöffnung 2015 durcheinander. Der schwere Fehler war nicht einmal, die Grenzen zu öffnen, sondern sie nachher nicht mehr zu schließen.

In sozialen Netzwerken reagieren AfD-Unterstützer auf solche CSU-Vorstöße sarkastisch. Tenor: In Bayern spuckt die CSU große Töne, in Berlin setzt sie aber nichts durch. Muss die Kanzlerin sich warm anziehen, wenn Sie Ministerpräsident sind?

Der jetzige Koalitionsvertrag geht schon in die richtige Richtung. Wir sind in Bayern tolerant und weltoffen. Ich mache keinen Wahlkampf gegen Berlin, will aber zeigen, was wir besser können.

Prinzregent Luitpold regierte bis 1912, da war er 91 Jahre alt. Sie sind erst zarte 51. Ist das Amt des Ministerpräsidenten die Krönung Ihrer Karriere oder könnten Sie sich auch vorstellen, der erste CSU-Kanzler zu werden?

Ich trete für eine Amtszeitbegrenzung des Ministerpräsidenten auf zehn Jahre ein. Ambition und Amt sind zwei verschiedene Dinge. Mein Herz brennt für Bayern. Man könnte sagen: Ich bin der Markus, da bin ich daheim und hier bleib’ ich auch.

Von: Nicolai Franz

 

Ende des Transkripts des Interviews von pro-Medienmagazin mit Herrn Markus Söder.

 

 

 

Hinweis

Hinweis des Betreibers von http://www.glaubereal.wordpress.com (das ist die Website, auf der Sie sich gerade befinden; siehe Explorerleiste).

Den obigen Artikel habe ich einfach von folgender Website kopiert.

www.pro-medienmagazin.de

(ich hoffe, die Betreiber von http://www.pro-medienmagazin.de werden mir nicht böse sein, daß ich ihr Transkript zu ihrem Interview mit Herrn Markus Söder einfach „geklaut“ habe – ich weise darauf hin, daß meine Website http://www.glaubereal.wordpress.com nicht kommerziell ist, sondern dem Allgemeinwohl dienen soll)

Ich habe vor, mindestens einen Artikel über Nick Page, dessen Namen Herr Söder in dem Interview von pro (siehe oben) mit ihm genannt hat, zu veröffentlichen. Wie ich bereits in Erfahrung bringen konnte, gehört Herr Page dem evangelikalen Spektrum an; da müssen natürlich alle Alarmglocken läuten, denn die Evangelikalen sind aus der christlichen Kirche ausgeschlossen wegen ihrer schändlichen Wiedertaufe (auch Glaubenstaufe oder Gläubigentaufe genant), die sie intern natürlich einfach Taufe nennen.

Wenn der designierte Ministerpräsident des Landes Bayern Bücher von Häretikern (Ketzer, Irrlehrer) liest, dann ist das ein Beweis mehr für mich, daß uns die Apokalypse nicht bevorsteht, sondern wir uns mittendrin befinden.

Das Problem der evangelikalen Taufe (auch Wiedertaufe, Badertaufe, Glaubenstaufe, Gläubigentaufe, etc. genannt):

Die evangelikale Taufe bringt Menschen, die als Kind bereits gültig sakramental getauft wurden (die sakramentale Taufe nennt man auch kirchliche Taufe, Kindertaufe, etc.), von ihrer sakramentalen Taufe ab, die allein ihnen die Kraft geben könnte, im Alltag als Christen zu leben. Die evangelikale Taufe wirft die betreffende Person ganz auf sich selbst zurück. In sich selbst findet man nur Leere, Verzweiflung, Sündhaftigkeit, Abgründe der Einsamkeit, etc. Durch ihre Wiedertaufe treiben also die Evangelikalen Menschen in den seelischen Ruin bis hin zum Selbstmord, denn es ist unmöglich, aus eigener Kraft Jesus nachzufolgen. Wer versucht, aus natürlicher Kraft Jesus Christus nachzufolgen, der muß verzweifeln. Natürlich sagen auch die Evangelikalen, man solle aus der Kraft Jesu Jesus nachfolgen, aber das ist nur ein wertloses Lippenbekenntnis. Das Lippenbekenntnis der Evangelikalen kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie in Wirklichkeit doch eine Nachfolge aus dem sündigen Fleisch heraus predigen – sie sind sozusagen Christ-Juden (im Gegensatz zu Judenchristen, die durch die sakramentale Taufe ihr sündiges Fleisch überwinden). Genauso wie die Juden versuchen, aus dem sündigen Fleisch heraus die alttestamentlichen Gebote zu halten, versuchen die Evangelikalen, aus dem sündigen Fleisch heraus in der Nachfolge zu leben (die Anmaßung der Evangelikalen ist fast noch schlimmer als die der Juden).

Wer meine Website kennt, weiß, daß ich durch und in Jesus nicht abergläubisch bin; der folgende Satz ist reine Rhetorik und eine Anspielung auf die alten Römer:

Wenn der zukünftige, bayerische Ministerpräsident Bücher von Irrlehrern liest, dann ist das kein gutes Vorzeichen (Omen) für seine kommende Regentschaft.

Möge der Herr aller Herren und der König aller Könige, Jesus Christus, der in seiner gewaltigen Macht auch mit Schachfiguren, die ihn hassen und nicht seinen Willen tun wollen, ein Schachspiel gewinnen kann, Herrn Söder so einfügen in seine Vorsehung, daß der Schaden, den er anrichtet, minimiert wird.

Ergänzung

Warum sehe ich Synkretismus (Religionsvermischung) im Verzug?

Herr Söder ist ja Glied der evangelischen Landeskirche – Herr Söder ist evangelisch.

Wie kommt er dann dazu, Bücher von Evangelikalen zu lesen?

Der Glaube (damit meine ich in den originalen, evangelischen Glauben gemäß der alten Bekenntnisschriften und auf Grundlage des Befundes der Bibel), den die evangelische Landeskirche eigentlich mit Gut und Blut verteidigen sollte, passt überhaupt nicht zusammen mit dem „Glauben“ (besser würde man das Wahn bzw. Fanatismus nennen) der Evangelikalen.

Wussten Sie schon, lieber Leser, daß die originale, evangelische Lehre gemäß der alten Bekenntnisschriften biblisch ist, wenn ich einmal den Jargon der Evangelikalen gebrauchen darf (jene lieben so sehr das Wort „biblisch“), die Lehre der Evangelikalen aber nicht?

Die Lehre der Evangelikalen entspricht nicht dem Befund der Bibel – in ihrem Jargon: ist nicht biblisch.

Ganz klar und deutlich: Die Evangelikalen, die sich so gerne auf die Bibel als das irrtumsfreie Wort Gottes berufen, legen die Bibel völlig verkehrt aus – ungeheuerlich. Die Bibel ist zwar tatsächlich das irrtumsfreie Wort Gottes, aber die Auslegung der Bibel durch die Evangelikalen ist keineswegs irrtumsfrei, ist ein einziger Irrtum.

Es gibt noch ein zusätzliches Problem, nämlich daß die heutige, evangelische Landeskirche sich nicht mehr an ihre eigenen, alten Bekenntnisschriften hält bzw. die Lehre auf Grundlage des Befundes der Bibel verlassen hat. Die evangelische Kirche geht auf eine andere Weise als die Evangelikalen in die Irre – aber das würde hier zu weit führen und muß ein andermal besprochen werden.

Unterm Strich haben wir heute das Problem, daß man weder bei den Evangelikalen noch bei der evangelischen Kirche das originale Christentum findet – apokalyptisch. Das ist eine Situation, die für Gott überhaupt nicht hinnehmbar ist, denn er hat ja nur deshalb die Menschheit bisher noch nicht gerichtet (vernichtet), weil immer wieder Menschen von der sündigen Welt in die Kirche wechselten, wechseln konnten – so hatte diese an sich sinnlose Welt doch noch einen Sinn. Wenn aber keine echte Kirche mehr da ist, kann man ja selbst beim besten Willen gar nicht mehr wechseln – das ist eine Sache, wo Gott selbst walten muß und sicherlich bald walten wird, indem er das Wunder geschehen lässt, daß ganz Israel, Territorium samt Einwohner, zu einer riesigen christlichen Kathedrale wird. Ich werde dann nach Israel emigrieren.

 

P. S.: Bei der römisch-katholischen Kirche findet man das originale Christentum natürlich auch nicht.

 

 

 

 

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