Jesu Klage über Jerusalem – Auslegung Lukasevangelium 13, 34-35 (Gott wird die Juden immer weiter züchtigen: bis zu dem Tag, an dem sie sich bekehren)

Lukas 13, 34-35 

34 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt werden, wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel und ihr habt nicht gewollt! 35 Seht, »euer Haus soll euch wüst gelassen werden« (Jeremia 22,5; Psalm 69,26). Aber ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, da ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da kommt in dem Namen des Herrn!

Auslegung

Sicherlich haben sich schon viele christliche Missionare „an Juden die Zähne ausgebissen“, wenn sie ihnen das Evangelium von Jesus predigten. Jene Missionare mögen dann den Grund für die Ablehnung des Evangeliums durch die betreffenden Juden bei sich selbst gesucht haben – die typisch christliche Verhaltensweise, immer zuerst bei sich selbst die Ursache für Missstände zu suchen.

Jesus will hier den christlichen Missionar, für den Selbstkritik kein Fremdwort ist bzw. der in Gefahr ist, sich in Selbstkritik zu verzehren, trösten: Der Grund für die Ablehnung des Evangeliums durch Juden liegt in der Regel nicht beim Missionar, sondern bei den betreffenden Juden selbst: sie wollen einfach nicht.

„wie oft habe ich (der Gott Israels; R. B.) deine Kinder (die Bürger Jerusalems; R. B.) versammeln wollen wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel und ihr habt nicht gewollt!“

Der beste Missionar ist Gott selbst. Er besuchte sein Volk Israel in der Person seines Sohnes Jesus Christus. Doch auch ihn, der doch wohl der perfekte „Missionar“ war – über alle Kritik erhaben -, lehnten viele Juden ab. Nicht die christlichen Missionare, die unter Juden arbeiten, also haben ein Problem, sondern die Juden selbst.

Bis zum heutigen Tag (16. November 2018) lehnen die Juden das Evangelium von Jesus ab. Um sie doch zur Annahme des Evangeliums zu bewegen, hat selbst der große Gott kein anderes Mittel, als die Juden immer weiter zu züchtigen. Es bleibt diesem an sich freundlichen und gütigen Gott im Falle der Juden tatsächlich nichts anderes übrig, als immer nur dreinzuschlagen, dreinzuschlagen und dreinzuschlagen – unfassbar.

Wir täuschen uns, wenn wir meinen, Gottes Erziehungsarbeit mit den Juden sei zu Ende, seit sie wieder einen „eigenen“ (die Anführungszeichen deswegen, weil Israel in Wirklichkeit ein Vasallenstaat ist, abhängig von den Amerikanern)  Staat haben. Nein, nein, sie werden weiter gezüchtigt – vielleicht so streng und heftig, wie es noch nie in ihrer Geschichte dagewesen ist:

  • sie müssen schuften bis zum Burnout (ähnlich wie das alte Volk Israel in Ägypten)
  • sie leben mit „Menschen“ (die Palästinenser) zusammen auf einem Territorium, die ihnen nichts als den Tod wünschen (die Feinde des alten Israel befanden sich wenigstens außerhalb seiner Landesgrenzen; heute aber sind die Feinde der Juden ihnen fast im wahrsten Sinne des Wortes auf die Pelle gerückt
  • Hunger und Durst können jederzeit zu einem Schreckgespenst für die Juden werden, wenn ihre Meerwasserentsalzungsanlagen nicht mehr das kostbare Nass liefern; den Regen verwehrt ihnen Gott, eben weil er sie züchtigen will; wegen der Meerwasserentsalzungsanlagen erscheint die Lage Israels viel rosiger, als sie in Wirklichkeit ist – es ist nur eine Frage der Zeit, wann es ein böses Erwachen geben wird
  • schwere Beschädigung des Nationalbewusstseins durch Sich-in-die-eigene-Tasche-lügen; die Juden machen sich selbst etwas vor, wenn sie behaupten, sie hätten einen eigenen Staat; wären sie ehrlich, würden sie  zugeben, dass sie von den Amerikanern abhängig sind
  • sie müssen eine fremde Religion praktizieren, die der amerikanischen Zivilreligion ähnlich ist; keineswegs ist Israel ein jüdischer Staat (Jewish state)

 

3. Mose 26, 1-39 (Gottes Güte gegen sein gehorsames Volk und sein eifernder Zorn gegen sie, falls sie ungehorsam sein würden)

1 Ihr (das Volk Israel; R. B.) sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn ich bin der HERR, euer Gott (auch der moderne Materialismus ist Götzendienst; die heutigen Israelis werden es sich kaum eingestehen wollen, aber durch ihren Materialismus sind sie Götzendiener; R. B.). 2 Haltet meine Sabbate (der Sabbat wird dann wirklich geheiligt, wenn Menschen durch die sakramentale Taufe fleischerne Herzen statt steinerne bekommen; R. B.) und habt Ehrfurcht vor meinem Heiligtum (das neue Heiligtum Gottes ist die christliche Kirche; R. B.). Ich bin der HERR.

3 Werdet ihr in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote halten und tun,

4 so will ich euch Regen geben zur rechten Zeit und das Land soll sein Gewächs geben und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte bringen. 5 Und die Dreschzeit soll reichen bis zur Weinernte, und die Weinernte soll reichen bis zur Zeit der Saat. Und ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen. 6 Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlaft und euch niemand aufschrecke. Ich will die wilden Tiere aus eurem Lande wegschaffen, und kein Schwert soll durch euer Land gehen. 7 Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her dem Schwert verfallen. 8 Fünf von euch sollen hundert jagen, und hundert von euch sollen zehntausend jagen; denn eure Feinde sollen vor euch her dem Schwert verfallen. 9 Und ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten. 10 Und ihr werdet noch von dem Vorjährigen essen und, wenn das Neue kommt, das Vorjährige wegtun müssen. 11 Ich will meine Wohnung unter euch haben und will euch nicht verwerfen. 12 Und ich will unter euch wandeln und will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein. 13 Denn ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat, damit ihr nicht ihre Knechte bleibt, und habe euer Joch zerbrochen und habe euch aufrecht einhergehen lassen.

(Gottes Gebote hält und tut der Mensch, der erlöst ist, denn er kann durch die Kraft des Erlösers sein sündiges Fleisch überwinden; der erlöste Mensch erfüllt das Gesetz sogar, was mehr ist als Halten oder Tun; der Erlöser heißt Jesus Christus; würden also die Juden zum Glauben an Jesus konvertieren, würden ihnen alle o. g. Segnungen zuteil werden; R. B.)

14 Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun 15 und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen, dass ihr nicht tut alle meine Gebote, und werdet ihr meinen Bund brechen,

16 so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, dass euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen und eure Feinde sollen ihn essen. 17 Und ich will mein Antlitz gegen euch richten und ihr sollt geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt. 18 Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen, 19 dass ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen (damit ist Trockenheit gemeint; R. B.). 20 Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein, dass euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume im Lande ihre Früchte nicht bringen. 21 Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen. 22 Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein. 23 Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir zurechtbringen lassen und mir zuwiderhandeln, 24 so will auch ich euch zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr schlagen um eurer Sünden willen 25 und will ein Racheschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen soll. Und wenn ihr euch auch in eure Städte flüchtet, will ich doch die Pest unter euch senden und will euch in die Hände eurer Feinde geben. 26 Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben; zehn Frauen sollen euer Brot in einem Ofen backen und euer Brot soll man euch nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr esst, sollt ihr nicht satt werden. 27 Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir zuwiderhandeln, 28 so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen, 29 dass ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen. 30 Und ich will eure Opferhöhen vertilgen und eure Rauchopfersäulen ausrotten und will eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen und werde an euch Ekel haben. 31 Und ich will eure Städte wüst machen und eure Heiligtümer verheeren und will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen. 32 So will ich das Land wüst machen, dass eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen. 33 Euch aber will ich unter die Völker zerstreuen und mit gezücktem Schwert hinter euch her sein, dass euer Land soll wüst sein und eure Städte zerstört. 34 Alsdann wird das Land seine Sabbate nachholen, solange es wüst liegt und ihr in der Feinde Land seid; ja, dann wird das Land ruhen und seine Sabbate nachholen. 35 Solange es wüst liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte, als ihr es solltet ruhen lassen, während ihr darin wohntet. 36 Und denen, die von euch übrig bleiben, will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, dass sie ein raschelndes Blatt soll jagen, und sie sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch niemand jagt. 37 Und einer soll über den andern hinfallen, als wäre das Schwert hinter ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht bestehen können gegen eure Feinde. 38 Und ihr sollt umkommen unter den Völkern, und eurer Feinde Land soll euch fressen. 39 Die aber von euch übrig bleiben, die sollen in der Feinde Land dahinschwinden wegen ihrer Missetat, aber auch um der Missetat ihrer Väter willen.

(solange die Juden nicht an einen Erlöser glauben, sind sie hilflos ihrem sündigen Fleisch, ihrer sündigen Natur, die alle Menschen vom gefallenen Adam geerbt haben, ausgeliefert und können unmöglich die Gebote Gottes halten; bis zu dem Tag, an dem die Juden zum Glauben an Jesus konvertieren werden, werden sie unter dem Fluch bleiben – erst mit ihrer Bekehrung zum Christentum wird ihnen Segen statt Fluches werden; R. B.)

 

Ergänzung

Was ist mit dem Ausspruch »euer Haus soll euch wüst gelassen werden« gemeint?

Das ist einfach die Zerstörung des alten Staates Israel durch die Römer in den zwei jüdischen Kriegen.

Was ist mit dem Ausspruch Jesu „Aber ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, da ihr sagen werdet: Gelobt ist, der da kommt in dem Namen des Herrn!“ gemeint?

Natürlich, kurz nach der Bekehrung der Juden zum Christentum wird Jesus wiederkommen (die antichristliche Welt wird das christliche Israel militärisch angreifen; dann wir Jesus in der Gestalt Gottes erscheinen und die Angreifer pulverisieren). Die christlichen Juden bzw. Judenchristen werden hocherfreut sein über die Ankunft Jesu im Gegensatz zu ihren Vorvätern, die Jesus zur Hinrichtung an Pontius Pilatus übergaben. Gott wird mit seiner Erziehungsarbeit an den Juden tatsächlich eines Tages doch zu Ende kommen bzw. eines Tages seine Erziehungsarbeit erfolgreich abschließen.

 

Beschreibung der zukünftigen Taufe der Juden im Alten Testament (Hesekiel 36, 24-28)

24 Denn ich will euch (die Juden; R. B.) aus den Heiden (Deutsche, Amerikaner, Engländer, Italiener, Franzosen, etc.; R. B.) herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, 25 und ich will reines Wasser (das Wasser der Taufe; R. B.) über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist (der heilige Geist; R. B.) in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. 28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein und ich will euer Gott sein.

Die heutigen Juden würden den Sabbat dann wirklich halten bzw. heiligen, wenn sie anfangen würden, Heilungssabbate oder Taufsabbate zu feiern. Die Sabbate sollten dazu genutzt werden, um bußfertige Juden sakramental zu taufen. In der Taufe würden sie mit Christus sterben und mit Christus auferstehen. Durch die Taufe wären sie der Sünde abgestorben und in Christus. Durch die Kraft der Taufe könnten sie ihr sündiges Fleisch überwinden, das ihnen bisher im Wege stand. Als Getaufte würden sie die Gebote Gottes bzw. das Gesetz nicht nur halten, sondern sogar erfüllen durch einen Wandel geleitet vom Heiligen Geist. In dem beständigen Glaubenskampf, die Verheißungen der Taufe gegen das sündige Fleisch, das seinen alten Gewohnheiten nachgehen will, anzuwenden, hätten die Getauften auch die Vergebung der Sünden. Durch ihren Glaubenskampf würden sie die Vergebung nicht verdienen bzw. verdienen wollen, sondern im Kampf des Glaubens würden sie den Glauben bewahren, der mit Vergebung der Sünden allein aufgrund der Gnade Gottes bzw. des Glaubens an Jesus einhergeht.

Römer 3, 21-31

21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten. 22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied: 23 sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, 24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. 25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher 26 begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. 29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden. 30 Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.

 

 

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