Schwule Pfarrer???

Schwule Pfarrer

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Wichtiger Hinweis: Jeder, der diesen Artikel liest, sollte sich bewußt sein, daß Jesus sich hat von Johannes dem Täufer taufen lassen. Was bedeutet das? Jesus war der heilige Sohn Gottes und bedurfte daher der Taufe des Johannes eigentlich nicht, denn bei der Taufe des Johannes wurde über dem Täufling proklamiert: „dieser Mensch ist ein Sünder, der Vergebung braucht“. Johannes bereitete Menschen darauf vor, an Christus zu glauben, der ihnen das Heil geben konnte. Warum läßt sich dann Jesus auch taufen, wenn er kein Sünder war??? Jesus wollte kein stolzer Pharisäer sein, sondern suchte die Gemeinschaft mit den Menschen. Durch die Taufe trat Jesus in die Gemeinschaft der Sünder ein. Bei der Taufe wurde über ihn proklamiert: „siehe, dieser Mensch ist ein Sünder“. Jesus ließ sich taufen, das beweist, wie sehr er uns liebt. Jesus liebt uns Sünderlein und wird unser Bruder!

Die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist mittlerweile so heruntergekommen, daß Homosexuelle offiziell Pfarrer der EKD sein dürfen.

Noch vor wenigen Jahren war praktizierte Homosexualität in Deutschland strafbar: Paragraph 175.

Wenn auch Staat und Gesellschaft bezüglich der Homosexualität immer toleranter werden, in Gottes Augen ist es ein schweres Vergehen.

Für die christliche Kirche kann niemals entscheidend sein, was Staat oder Gesellschaft zu einem Thema sagen, sondern nur was die Hl. Schrift dazu sagt.

Zunächst sei festgestellt, daß es in diesem Artikel nicht um gewöhnliche Menschen geht, die ein Laster haben, sondern um Pfarrer. Worin besteht das Amt des Pfarrers? Das Amt des Pfarrers ist es, sich um das Seelenheil der Glieder seiner Kirche zu kümmern. Der Pfarrer soll predigen: „Jesus Christus will und kann uns aus der Sklaverei jeder Sünde befreien“ (Matth. 1, 21),  hört das Evangelium: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh. 3, 16).

Wohlgemerkt, Gott will nicht nur lediglich vergeben, sondern auch von Sünden retten  und ewiges Leben geben. Röm. 6, 1-3: Sollen wir in der Sünde beharren, auf daß die Gnade desto mächtiger werde? Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir abgestorben sind?

Wodurch sind wir der Sünde abgestorben? Durch die Taufe auf den Namen Jesu Christi.

Das wahre Evangelium ist ein Evangelium der Befreiung und Freisprechung von Sünden.

Angenommen, es käme tatsächlich soweit, daß ein schwuler Pfarrer aussprechen würde: „Jesus kann dich frei machen!“, dann würde aber sein Körper predigen: „Das Evangelium ist der größte Schwachsinn aller Zeiten, es hat keine befreiende Kraft!“ oder „Gnade ist kostenfrei, also bleib wie du bist“.

Da es völlig ausgeschlossen ist, daß jemand ja (Evangelium macht frei) und nein (Evangelium macht nicht frei) gleichzeitig sagt, darf ein Schwuler niemals Pfarrer werden, denn durch seine Lebensweise pervertiert er das Evangelium. Er predigt gleichsam: „Gott vergibt dir, auch wenn du in der Sünde verharrst“, wo er doch predigen sollte mit Wort UND Körper: „Jesus macht frei!“

In den Briefen des Paulus steht wiederholt, daß ein vorbildliches Leben absolute Grundvoraussetzung dafür ist, ein geistliches Amt anzustreben (1. Tim. 3, 1-13). Sündern in der Gemeinde wird nahegelegt sich zu bessern, aber sie werden nicht in geistliche Ämter berufen (Röm. 6, 19-23).

Beweis, daß Gott sexuelle Sünden besonders haßt:

In Palästina wohnten zu uralten Zeiten Völker, deren Untergang ein solcher war, daß sogar ihre Namen vergessen wurden und heute keiner mehr weiß, daß sie jemals existiert haben:

Es waren sieben Völker: Die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hewiter und die Jebusiter (5. Mose 7). Diese Völker lebten exzessiv in schwersten sexuellen Sünden: Verkehr von Vater mit Tochter, Mutter mit Sohn, Mensch mit Tier, Mann mit Mann, Frau mit Frau usw.. Eines Tages hatte Gott genug, und er beauftragte sein Volk Israel diese Völker zu vernichten:

5. Mose 20, 16-18: „Aber in den Städten dieser Völker sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken … .“

3. Mose 18, 1-30: Gott warnt sein Volk Israel in den Sünden der Völker zu leben, die er vor ihnen her vertreiben würde. Die Völker hatten das Land unrein gemacht und das Land spuckte sei aus. So würde es auch Israel ergehen, wenn es in den Sünden der Völker leben würde (siehe auch 3. Mose 20, 22-23).

Übrigens ist die Kirche das himmlische Israel. Wenn schon Gott von seinem irdischen Volk Israel verlangte, sich nicht unrein zu machen, wieviel mehr von seinem himmlischen Volk.

Hier noch die Stellen, wo explizit der Verkehr Mann mit Mann verurteilt wird:

3. Mose 18, 22 und 3. Mose 20, 13: „Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“

Römerbrief 1, 26-27:    26 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste: denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; 27 desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sind aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.

Die Aussagen der Hl. Schrift sind absolut klar. Von der Hl. Schrift her muß nicht nur gleichgeschlechtliche Liebe von Pfarrern, sondern von allen sonstigen Menschen als schwerste Sünde bezeichnet werden.

Über jeden, der die Aussagen der Hl. Schrift so zu verbiegen versucht, daß er etwa die Segnung schwuler Paare damit rechtfertigen könnte, hätte Luther gesagt: „Von vielen Schock Teufeln besessen!“

Zuletzt: Jeder, der gleichgeschlechtliche Liebe praktiziert, sollte heute noch damit aufhören, denn es ist ein schweres Vergehen gegen Gott. Wenn er trotz eigenen Bemühens sein Verlangen bzw. seine Neigung nicht loswerden kann, dann rufe er Jesus Christus an. Gerade das ist das Amt Jesu Christi, Sünder zu erlösen. Jesus wird ihn frei machen. Jesus will nicht richten, sondern retten (Vorsicht: am jüngsten Tag wird er natürlich schon richten).

Übrigens kann sich jeder, der als Kind getauft wurde, auf seine Kindertaufe rückbeziehen und glauben, daß er durch diese Taufe Erlösung und Neues Leben in Christus hat. Es ist sofort Kraft da, ein christliches Leben zu beginnen. „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21, 5).

Hinweis:

Es kann durchaus sein, daß Gott die EKD eines Tages abschafft, wenn sie fortfährt das Evangelium zu pervertieren, indem sie Schwule Pfarrer sein läßt.

Im Dritten Reich sah man ein Problem auftauchen: Die Nazis versuchten auch die evang. Kirche (DEK) unter ihre Herrschaft zu bringen. Bedauerlicherweise begrüßten viele Mitglieder der DEK die Herrschaft der Nazis sowohl über den Staat als auch die Kirche und sahen keinen Grund sich zu wehren. Treue evangelische Christen wollten nicht länger zusehen und gründeten die Bekennende Kirche (BK). Die BK war keine Freikirche, sondern bestehende evangelische Gemeinden wechselten von der Leiung der DEK unter die Leitung der BK. Wenn heute Schwule oder Sympathisanten von Schwulen versuchen die Kirche unter ihre Herrschaft zu bringen, bleibt nur noch die Gründung einer neuen, bekenntnistreuen Kirchenleitung und die Bitte an die Gemeinden unter diese Leitung zu wechseln. Die Stunde des Protestierens ist vorbei, es muß jetzt gehandelt werden!

Bibelstellen:

Matth. 1, 21: Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden.

1. Tim 3, 1-13:

Von den Bischöfen

1 Das ist gewißlich wahr: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstlich Werk. (Apostelgeschichte 20.28) (Philipper 1.1) (Titus 1.5-9) 2 Es soll aber ein Bischof unsträflich sein, eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaft, 3 nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht zänkisch, nicht geizig, 4 der seinem eigenen Hause wohl vorstehe, der gehorsame Kinder habe mit aller Ehrbarkeit, (1. Samuel 2.12) 5 (so aber jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?); 6 Nicht ein Neuling, auf daß er sich nicht aufblase und ins Urteil des Lästerers falle. 7 Er muß aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, auf daß er nicht falle dem Lästerer in Schmach und Strick.

Von den Diakonen

8 Desgleichen die Diener sollen ehrbar sein, nicht zweizüngig, nicht Weinsäufer, nicht unehrliche Hantierungen treiben; (Apostelgeschichte 6.3) (Philipper 1.1) 9 die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen haben. (1. Timotheus 1.19) 10 Und diese lasse man zuvor versuchen; darnach lasse man sie dienen, wenn sie unsträflich sind. 11 Desgleichen ihre Weiber sollen ehrbar sein, nicht Lästerinnen, nüchtern, treu in allen Dingen. (Titus 2.3) 12 Die Diener laß einen jeglichen sein eines Weibes Mann, die ihren Kindern wohl vorstehen und ihren eigenen Häusern. 13 Welche aber wohl dienen, die erwerben sich selbst eine gute Stufe und eine große Freudigkeit im Glauben an Christum Jesum.

Röm 6, 19-23: 19 Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habet zum Dienst der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zur andern, also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. 20 Denn da ihr der Sünde Knechte wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet; denn ihr Ende ist der Tod. (Römer 8.6) (Römer 8.13) 22 Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN.

5. Mose 7, 1:1 Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, darein du kommen wirst, es einzunehmen, und ausrottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind denn du.

5. Mose 20, 16-18:  16 Aber in den Städten dieser Völker, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, (Josua 10.40) 17 sondern sollst sie verbannen, nämlich die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, (5. Mose 7.1-2) 18 auf daß sie euch nicht lehren tun alle die Greuel, die sie ihren Göttern tun, und ihr euch versündigt an dem HERR, eurem Gott.
  

3. Mose 18, 1-30: 

Verbot geschlechtlicher Verirrungen

18 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott. 3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln, 4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt; ich bin der HERR, euer Gott. 5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der HERR. 6 Keiner unter euch soll sich irgendwelchen Blutsverwandten nahen, um mit ihnen geschlechtlichen Umgang zu haben; ich bin der HERR. 7 Du sollst mit deinem Vater und deiner leiblichen Mutter nicht Umgang haben. Es ist deine Mutter, darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 8 Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Vater. 9 Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sie sei in oder außer der Ehe geboren, nicht Umgang haben. 10 Du sollst mit der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht Umgang haben, damit schändest du dich selbst. 11 Du sollst mit der Tochter der Frau deines Vaters, die deinem Vater geboren ist und deine Schwester ist, nicht Umgang haben. 12 Du sollst mit der Schwester deines Vaters nicht Umgang haben; denn sie ist deines Vaters Blutsverwandte. 13 Du sollst mit der Schwester deiner Mutter nicht Umgang haben; denn sie ist deiner Mutter Blutsverwandte. 14 Du sollst den Bruder deines Vaters nicht damit schänden, dass du seine Frau nimmst; denn sie ist deine Verwandte. 15 Du sollst mit deiner Schwiegertochter nicht Umgang haben, denn sie ist deines Sohnes Frau; darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben. 16 Du sollst mit der Frau deines Bruders nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Bruder. 17 Du sollst nicht mit einer Frau und mit ihrer Tochter Umgang haben, noch mit ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter Tochter; denn sie sind ihre Blutsverwandten und es ist eine Schandtat. 18 Du sollst die Schwester deiner Frau nicht zur Nebenfrau nehmen und mit ihr Umgang haben, solange deine Frau noch lebt.  19 Du sollst nicht zu einer Frau gehen, solange sie ihre Tage hat, um in ihrer Unreinheit mit ihr Umgang zu haben. 20 Du sollst auch nicht bei der Frau deines Nächsten liegen, dass du an ihr nicht unrein wirst. 21 Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, dass es dem Moloch geweiht werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin der HERR. 22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. 23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel. 24 Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Völker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will. 25 Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie. 26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Gräuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche Gräuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land unrein gemacht –, 28 damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor euch waren. 29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, dass ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der HERR, euer Gott.

3. Mose 20, 22-23:  22 So haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut darnach, auf daß euch das Land nicht ausspeie, darein ich euch führe, daß ihr darin wohnt. 23 Und wandelt nicht in den Satzungen der Heiden, die ich vor euch her werde ausstoßen. Denn solches alles haben sie getan, und ich habe einen Greuel an ihnen gehabt.

88 Antworten zu Schwule Pfarrer???

  1. bundesbedenkentraeger schreibt:

    Kannst Du Dich noch an den Mathematikunterricht in der Schule erinnern? Verstandest Du nicht damals schon den Mathematiklehrer häufig nicht? Hat er etwas verbogen, hat er etwas hinzugefügt? Nein, Nein, es lag nicht am Lehrer, es lag an Dir, an Deiner Begriffsstutzigkeit. Die Erklärungen des Lehrers waren natürlich völlig konsistent, aber Dir mangelte es an Auffassungsgabe.

    Schön, daß Du ausgerechnet Mathe ausgewählt hast. Da gab es tatsächlich einige Beispiele, bei denen ich dem nicht geglaubt hab beziehungsweise im Nachhinein enttäuscht war.
    So wurde behauptet, man könne aus negativen Zahlen keine Wurzel ziehen. An der Uni hab ich dann gelernt, daß es doch geht.
    Das Gleiche bei der Division durch Null. Geht überhaupt nicht, war stets die Antwort. Inzwischen wurde mir bestätigt, daß auch das machbar wäre durch eine Erweiterung der Mathematik entsprechned der, die das Ziehen der Wurzel von negativen Zahlen ermöglichte.
    Und dann hat mal ein Klassenkamerad den Mathelehrer gefragt, warum 1+1=2 ist. Eine höchst philosophische Frage, will ich meinen, weist es doch darauf hin, daß eben nichts in der Mathematik von Natur aus ist, sondern alles auf Festlegungen durch Menschen zurückgeht. Der Mathelehrer hat das natürlich nicht expliziert, sondern den Klassenkameraden angeguckt, als ob er blöd wär. War er aber nicht, er hat die Fragen nach den Grundlagen gestellt, den Axiomen – ohne das Wort zu kennen.
    Der Mathelehrer konnte oder wollte darauf keine Antwort geben, wollte nicht sagen, daß eben alles darauf basiert, daß irgendwelche Menschen einmal festgelegt haben, daß das so ist. Gerade auch von daher finde ich es interessant, daß Du gerade die Mathematik mit der Bibel vergleichst…

    Ich darf Dir versichern, daß ich nichts zurechtbiege und auch nichts dazu erfinde, sondern das Problem liegt bei Dir.

    Die Bibel verbietet Blutgenuß und Du behauptest, das gelte für bestimmte Fälle nicht, von denen in der Bibel kein Wort gesagt wird. Du erfindest dazu, sorry, aber ich lüg Dich jetzt nicht an, damit Du Dich besser fühlst.

    Luther, Bonhoeffer, Augustinus, etc. würden meine Texte verstehen und mir bescheinigen, daß ich weder etwas verbiege noch etwas hinzufüge sondern den Befund der Bibel wiedergebe.

    Na dann ist ja alles in Butter. Oh Mann!

  2. rolfw schreibt:

    Lesen sie was Einer dazu zu sagen hat, der es wissen muss und weiß:

    Was ist die Wahrheit über Homosexualität? Der bekannteste Schwulenaktivist aus den USA, Michael Glatze, lässt die Bombe platzen. Lest nachfolgend seine klare Stellungnahme zu den Mythen über Homosexualität, die sich nun auch die wissenschaftlichen Vertreter der STA zu eigen machen und sein großartiges Zeugnis, wie er durch Hinwendung zu Jesus Christus frei wurde:

    „Er lässt größte Homo-Lüge platzen – Gründer von Young Gay America wurde Hetero

    (New York) Er lässt die größte Homo-Propagandalüge wie eine Seifenblase platzen. Und dafür wird er von den Homo-Ideologen gehasst. Platzen ließ Michael Glatze, einer der führenden Vertreter der Bewegung für „Homo-Rechte“ die Lüge, dass Homosexualität „angeboren“, eine „Variante der Natur“ oder gar eine Schöpfungsvariante Gottes sei: „so wie Gott mich geschaffen hat“, gehört zum dreisten Standardvokabular von Homosexuellen und Homophilen. Geändert hat sich weder die Natur, noch die Heilige Schrift, noch gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die Homosexualität als „angeboren“ bestätigen würden. Die WHO-Klassifizierung als sexuelle Verhaltensstörung wurde lediglich durch die Homo-Ideologie ersetzt. Das berühmte „Homo-Gen“, das noch vor wenigen Jahren in aller Munde war, konnte nie gefunden werden.

    „Endlich frei“ – Anführer im Kampf für „Homo-Rechte“ wird normal – von Michael Glatze

    Zur Homosexualität kam ich recht leicht, weil ich bereits zerbrechlich war. Meine Mutter ist gestorben, als ich 19 Jahre war. Mein Vater, als ich 13 war. Ich war ganz jung und durch die Pubertät mit dem neuen Phänomen Sexualität verwirrt. Ich traute mich bei Mädchen nicht und so blieb ich in der homoerotischen Übergangsphase der männlichen Entwicklung stecken. Das machte mich dann immer konfuser und so meinte ich schon mit 14 Jahren, homosexuell zu sein. Mit 20 Jahren erklärte ich mich offen als homosexuell gegenüber allen, die ich kannte. Ich wollte „bekennen“, war überzeugt und wollte das offen zeigen, auch mit Trotz gegen die anderen. Mit 22 Jahren wurde ich Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle. Das veröffentlichte Bildmaterial grenzte hart an Pornographie, aber ich war der Meinung, es benützen zu können, um immer größere Erfolge zu erzielen. Das war die Geburtsstunde von „Young Gay America“. Diese Zeitschrift zielte darauf ab, die Lücke zu schließen, die eine Zeitschrift aufgerissen hatte, für die ich vorher gearbeitet hatte. Es sollte etwas nicht zu pornographisches sein und als Zielgruppe junge amerikanische Homosexuelle ansprechen. “Young Gay America“ wurde zum Erfolg. Das Homo-Publikum nahm die Zeitschrift begeistert auf. Sie erhielt Auszeichnungen, Anerkennung, gesellschaftliche Auf-merksamkeit, unter anderem den National Role Model Award des Equality Forum, der bedeutendsten Homo-Organisation. Der Preis wurde vom kanadischen Premierminister Jean Chrétien überreicht. Und es gab viele Auftritte in den Medien von PBS bis zur Seattle Times, von MSNBC bis zur Titelseite des Time Magazine. Ich habe mit dem Equality Forum und der Hilfe von Gesellschaften, die mit der PBS verbunden sind, einen Dokumentarfilm über Selbstmord unter jungen Homosexuellen (Jim In Bold) herausgebracht der sofortigen Zugang zu fast allen Fernsehstationen weltweit fand und ausgestrahlt wurde. Das Thema Homosexualität zieht. Auch er wurde mit Auszeichnungen und Ehrungen überhäuft. „Young Gay America“ organisierte eine Fotoausstellung über junge Homosexuelle, die in ganz Nordamerika, in Kanada und auch in vielen Teilen Europas mit großem Aufwand und viel Applaus gezeigt wurde. 2004 startete Young Gay America eine weitere Zeitschrift mit dem Namenskürzel YGA. Sie hatte das ehrgeizige Ziel, ein „virtuoser Zwilling“ zu anderen Zeitschriften für junge Homosexuelle zu sein. In Wahrheit war YGA genauso schädlich wie jede andere Homo-Zeitschrift. Sie war nur „respektabler“, weil sie nicht so offen pornographisch daherkam. Ich brauchte fast 16 Jahre um zu entdecken, dass Homosexualität nicht wirklich „virtuos“ ist. Es war nicht leicht, Klarheit in mir zu schaffen über meine Gefühle zum Thema, da es ja mein ganzes Leben in Anspruch nahm.

    Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch

    Homosexualität ist von Natur aus pornographisch. Sie ist zerstörerisch und schafft Verwir-rung in den Köpfen junger Menschen genau in jener Phase, in der sich ihre sexuelle Identität im Übergang vom Kind zum Erwachsenen erst formt. Ich wurde mir dessen nicht bewusst bis zum 30. Lebensjahr. Die erste Nummer der Zeitschrift YGA war in zahlreichen nordameri- kanischen Städten ausverkauft. Der Erfolg der Zeitschrift war enorm. Regierungsorga-nisationen, Bibliotheken, Schulen, Elterngruppen, alle schienen sie haben zu wollen. Sie nützte die derzeit geförderte Tendenz der „Akzeptanz und Förderung“ von Homosexualität und galt als Richtschnur. 2005 wurde ich gebeten, eine Rede beim renommierten JFK Jr. Forum der Harvard Kennedy School of Government zu halten. Als ich danach eine Video-aufzeichnung dieses Auftritts anschaute, genau da kamen mir die ersten Zweifel. Und ich begann ernsthaft daran zu zweifeln über das, was ich aus meinem Leben und mit meinem Einfluss tat. Da ich in meiner Homo-Einbunkerung niemand kannte, mit dem ich über meine Zweifel und Fragen reden konnte, wandte ich mich in meiner Einsamkeit an Gott. Ausgelöst wurde der letzte Schritt dazu auch durch mich schwächende Darmkrämpfe, die durch meine Lebensgewohnheiten verursacht waren. Ab da begann ich schnell Dinge zu verstehen, von denen ich mir bis dahin nicht einmal vorstellen konnte, dass sie real sind, angefangen bei der Tatsache, dass mir klar wurde, dass ich der Anführer einer Bewegung der Sünde und der Verführung war. Dabei hatte ich noch nicht irgendein Dogma gehört oder davon gelesen. Nein, mir wurde das plötzlich ganz alleine klar. Als ich ernsthaft nachdachte und betete, wurde mir klar, dass die Homosexualität weder naturgegeben noch befreiend ist, sondern vielmehr verhindert, unsere wahre Identität zu finden. Wir können die Wahrheit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homosexualität geblendet werden. Wir glauben, von der Homo-sexualität beeinflusst, dass Unzucht nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Es existiert aber kein homosexuelles „Sehnen“ und „Wollen“, das von der Unzucht getrennt werden kann.

    Homosexualität verhindert es über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hin-aus in die Tiefe zu gehen

    Ich wollte diese Wahrheit aber nicht wahrhaben und versuchte anfangs, sie um jeden Preis zu ignorieren. Ich war durch die Homo-Kultur und beeinflusst von den führenden Homo-sexuellen überzeugt, dass ich das Richtige tue. Andererseits ließ mich der Drang, die Wahrheit zu suchen, nicht mehr los. Ich spürte, dass in mir etwas war, was nicht passte. Jesus Christus empfiehlt uns mehrfach, auf niemanden zu vertrauen, außer auf Ihn. Und dann habe ich das getan. Und plötzlich wurde mir klar, dass das Reich Gottes im Herzen und im Geist eines jeden Menschen grundgelegt ist. Was ich plötzlich über die Homosexualität entdeckte und erfuhr, war ganz erstaunlich. Es wurde mir plötzlich sonnenklar, dass ich Schlechtes getan hätte oder riskiert hätte, anderen Personen Schlechtes zu tun, wenn ich mein bisheriges Leben fortgesetzt hätte. Ich begann zu heilen, als ich das erste Mal die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, nicht auf etwas, was ich wollte. Jetzt erst entdeckte ich, wie abhängig, ja süchtig ich war. Jedes Mal, wenn ich die Versuchung spürte, in die Unzucht zurückzufallen, versuchte ich das nicht zu verdrängen, sondern machte es mir bewusst, hielt inne und befasste mich damit. Ich nannte die Versuchung bei ihrem Namen und dann wartete ich, dass sie mit Hilfe des Gebets von allein verschwand. Und so war es. Jedes Mal. Es besteht ein enormer und vitaler Unterschied zwischen oberflächlicher Bewunderung für sich selbst oder für andere und einer wirklichen Bewunderung. Wenn wir uns selbst ganz lieben, hören wir auf, Sklaven unzüchtiger Begierden zu sein. Unsere sexuellen Impulse werden wirklicher Teil unseres Seins statt Trieb und sie werden frei von neurotischer Verwirrung. Die Homosexualität verhindert es, das wir in die Tiefe gehen, über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus. Und dieser Trieb und diese Verwirrung drängt darauf, sogar eine gesetzliche Billigung zu erhalten. Viele Homosexuelle meinen das ganz ernst und sind überzeugt, so wie ich es als einer ihrer Anführer auch war, völlig das Richtige zu tun. Weil sie von ihren oberflächlichen Begierden abgehalten werden zu graben, in sich hinein zu graben, zu ihrer wahren Identität, abgehalten werden, die Wahrheit zu suchen und zu finden. Der Kampf um „Gesetze“ und erst recht, wenn sie einmal verabschiedet sind, führt nur dazu, dass ganz viele die Gelegenheit verpassen, ihr wahres Ich kennenzulernen. Das Ich, das nach dem Abbild Christi geschaffen ist, das uns Gott geschenkt hat. Meine Homosexualität endete, als ich die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte.Die Homosexualität begann bei mir im Alter von 13 Jahren und endete, als es mir gelang, mich von äußerer Beeinflussung durch die Homo-Propaganda zu isolieren und mich intensiv auf die innere Wahrheit zu konzentrieren. Sie endete, als ich im Alter von 30 Jahren die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte.

    Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltensweisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, „in unseliger Ignoranz“ zu verharren, indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als „Rassisten“, „Lieblose“, „Bösartige“ und „Diskriminierer“ verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homo-sexualität verursacht werden, geheilt zu werden. Die Unterstützung dafür ist schwach und kaum wahrnehmbar. Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. Wer ihnen helfen will, wird als Feind bekämpft. Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.

    Die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung

    Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen. Den „Ausstieg“ aus der Homo-Beeinflus-sung zu schaffen, war für mich die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung, die ich in meinem Leben, das so viele gesellschaftliche Höhepunkte und Anerkennungen gesehen hatte, erlebt habe. Die Unzucht beraubt uns regelrecht unserer Körper, um unseren Geist auf die physische Form, das Äußerliche eines anderen Menschen zu fixieren. Deshalb ist der homo-sexuelle Geschlechtsverkehr – genauso wie jede andere Form sexueller Unzucht – nie befriedigend: es ist nur ein neurotischer Prozess. Die Anormalität ist die Normalität, und sie heißt so, weil es einen guten Grund dafür gibt. Abnorm meint das, „was uns schädigt, was die Normalität schädigt“. Die Homosexualität beraubt uns unserer Normalität, unseres Einsseins mit der Natur. Homosexuelle Menschen suchen nach der „wahren Liebe“. Die wahre Liebe existiert wirklich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie daran hindert, aus unserem Inneren in ihrer ganzen Pracht hervorzutreten. Und wir können nicht wirklich wir selbst sein, solange unser Kopf und unser Verlangen in einer Spirale, in einer Gruppen-mentalität, die auf einer geschützten, gesetzlich bewilligten und ausgelebten Unzucht beruht, gefangen ist. Es entspricht der Liebe zur Menschheit, für unser Leben schädliche Verhaltens-weisen zu verbieten. Gott ist mir entgegengekommen. Er tut es bei jedem, der es zulässt. Er sagte mir, als die Zweifel über mein ganzes Verhalten und Sein hervorbrachen, im Gebet, dassich nichts zu fürchten habe, dass ich keine Angst haben brauche, dass ich nun zu Hause bin. Ich musste nur ein wenig meinen Kopf entrümpeln und reinigen, etwas psychische Hygiene betreiben. Ich bin überzeugt, dass grundsätzlich jeder die Wahrheit kennt, ganz in seinem Innersten kennt oder zumindest erahnt. Ich denke, dass das gerade der Grund ist, warum das Christentum so viele Menschen erschreckt. Weil sie in ihrem Innersten spüren, dass ihnen die Wahrheit begegnet und dass diese Wahrheit ihr Gewissen anrührt. Und das Gewissen hilft uns zu sagen, was richtig und was falsch ist. Und das wollen viele nicht. Man redet zwar viel von „Wahrheit“ und „gut“ und „richtig“ und vor allem von „Freiheit“ und „Freisein“, aber wirklich will man das gar nicht, weil man spürt, dass das Änderungen mit sich bringt, teils radikale Veränderungen. Aber die Wahrheit macht immer frei. Und sie bringt uns dem wahren Menschsein immer näher, statt uns davon zu entfernen. Deshalb können wir heute sogar von eigenen Menschenrechten für Homosexuelle sprechen, die aber das genaue Gegenteil von Menschenrechten sind. Weil die Verwirrung in unseren Köpfen gut und falsch durcheinanderwirft und uns nicht mehr erkennen lässt, worin das wahre Menschsein und die wahre Menschlichkeit bestehen. Der Ausstieg aus der Sünde und der Unwissenheit ist immer möglich. Die sexuelle Wahrheit, abseits ideologischer Verzerrungen wie jener der sexuellen Revolution kann gefunden werden, wenn man bereit ist, zu akzeptieren, dass es der Liebe zur Menschheit entspricht, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten. Die Homo-sexualität hat mir 15 Jahre meines Lebens geraubt und mir ein Leben zwischen Kompromissen, Selbstbetrug und Lügen aufgezwungen. Und ich habe sie durch meine Medien und wegen meiner führenden Rolle durch viele andere Medien noch gefördert und verbreitet und damit viele andere junge Menschen verführt. Aber Schuldgefühle sind kein ausreichender Grund, um sich dieser Auseinandersetzung zu stellen.

    Kinder schon in Volksschule gezwungen, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen

    In den europäischen Staaten gilt Homosexualität inzwischen als so normal, dass die Kinder schon in der Volksschule gezwungen werden, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen. Polen, das die zerstörerische Wirkung von Ideologie für das Volk nur zu gut kennt, versucht mutig standzuhalten und die Versuche abzuwehren, mit denen die Europäische Union auch dort versucht, die Kinder homosexuell zu indoktrinieren. Deshalb bezeichnete die EU den polnischen Ministerpräsidenten als „abstoßend“. Ich, ich war für lange Zeit abstoßend. Ich versuche noch immer all diese ganze Schuld, die ich dabei auf mich geladen habe, zu metabolisieren. Als Anführer der Bewegung für die „Homo-Rechte“ hatte ich oft Gelegenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könnte, würde ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, dass Homosexualität Unzucht und Pornographie zugleich ist. Und ich weiß, dass sich jeder befreien kann von diesen Ketten. Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie sein mögen, oder wie traurig Ihre Lebensgeschichte sein mag oder wie eloquent und schlüssig Sie Ihre Homosexualität zu vertreten verstehen. Wenn Gott uns die Wahrheit offenbart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wurde uns geschenkt, damit wir wirklich wir selbst sein können. Damit wir wirklich unsere wahre Natur als Gottes Eben-bild erkennen und leben können und damit in der Welt wirken können. Es geht nicht um Trugbilder, um Phantasien und Scheinwelten, wie sie die Homosexualität bietet, sondern um die Wahrheit. Man kann sich nicht von heute auf morgen von allen Sünden dieser Welt befreien, aber es ist möglich und es geschieht, wenn wir uns dieser Reinigung nicht selbst verweigern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wissen solltet. (Artikel siehe Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft:http://www.homosexualitaet-veraenderung.de/lebensberichte/michael-glatze-nicht-mehr-schwulText: omosessualitaeiden-tita.blogspot.it Übersetzung: Giuseppe Nardi)“

    • Genauso schlimm wie homosexuelles Verhalten ist die sogenannte Taufe der Evangelikalen (sie ist nur ein sinnloses Wasserbad). Diese Taufe hat nichts mit der kirchlichen Taufe auf Grundlage des Befundes der Bibel zu tun. Sie bringt Menschen, die bereits als Kind getauft wurden, von ihrer Kindertaufe ab, durch die allein wir mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden werden. Durch die Kraft der Kindertaufe können wir unsere sündigen Neigungen überwinden, auch Unzucht. Der Glaube an Jesus in Verbindung mit der sakramentalen Taufe ist der wahre christliche Glaube.

      Was folgt daraus?

      Die Evangelikalen haben natürlich recht, wenn sie behaupten, daß Homosexualität eine sehr schwere Sünde ist. Da sie aber durch ihre lächerliche „Badertaufe“ die sakramentale Taufe der christlichen Kirche außer Kraft setzen, können sie keine Kraft zum Überwinden der Sünde haben. Sicher begehen die Evangelikalen häufig heimlich genau die Sünden, für die sie die sogenannten Ungläubigen anklagen. Da sind sie nicht besser als katholische Priester oder muslimische Imame. Sie werden die Ewigkeit zusammen mit dem Antichristen Barack Obama und dem falschen Propheten Papst Franziskus im Feuersee verbringen und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

      Stützen wir uns also wieder ganz neu auf unsere liebe Kindertaufe und überwinden wir durch ihre Kraft unsere sündigen Neigungen und lieben Gott und unseren Nächsten – das ist der wahre Glaube, die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit.

  3. Drohne schreibt:

    Lieber Bruder Herr Reinhard Braendlein,

    auch wenn Sie mehrheitlich aufgrund Ihres brisanten Themas- Homosexualität- für mich als Christin, aktueller denn je, viel Gegenwind erhielten, möchte ich Sie weiterhin ermutigen, Ihrer Meinung treu und nahe der Bibel zu bleiben. Da ich zwar nicht so extrem be- urteile, jedoch genau Ihrer Ansicht der Auslegung der Bibel bin, möchte ich noch einige Gedanken hier in Ihrem Blog einwerfen.

    Eingangs gesagt, trösten Sie sich. Meine Erfahrung bestätigte mir schon des öfteren, den schmalen und den breiten Weg einzig und allein, nämlich wie Jesus sagte: “ Ich bin der Weg und die Wahrheit“, dass es nur wenige sind oder sein werden, welche ihn gehen oder nachfolgen.
    Die Wahrheit der heiligen Schrift brauchen wir nicht zu verteidigen, ich fühle mich aber aus gerechter Sicht her, wenn es um Streitfragen der Christen geht, den Versuch zu starten, eine Beurteilung zu geben, die wir pflichtgemäß auch ausüben dürfen und sollen, um vielleicht einen kleinen Anteil des Lichtes Gottes weiter zu geben.

    Es wäre nur eine billige Gnade, wenn wir den einen Teil der Bibel annehmen – predigen- auslegen und den anderen Teil weglassen.
    Jesus hat in der Szene der Samariterin am Brunnen gesagt, geh fort und sündige nicht mehr! Er hat es nicht toleriert, dass sie viele Männer hatte. Er hat nicht gesagt, ich toleriere deine Sünde, weil ich alle Menschen liebe und die sündigen aus Schwachheit. Schwamm drüber! Hauptsache, du bleibst mir treu bis ans Ende deiner Zeit! Nein, er fordert von uns die radikale Umkehr in Reue und Busse, ansonsten wäre alles nur eine unbarmherzige – leere Gnade. Jesu weiß, dass unsere Seele sonst ewig leiden wird und somit auch verloren. Er will sie aber erlösen. Darin liegt die Liebe Gottes, null Toleranz, nicht gegen den Menschen, sondern der Sünde.
    Und was Sünde laut Bibel ist, erfahren wir nun mal nur aus der Bibel allein. Und wenn wir uns daran halten würden, gäbe es auf dieser Welt auch ein bisschen mehr Frieden, als Krieg.
    Auch unter Christen!
    Ja, das ist auch ausdrücklich und gerade Nächstenliebe, Mut zu haben, den noch so engsten Freund ermahnen zu können, zu beurteilen, nicht verurteilen!, worin seine Sünde Bestand hat.
    Wenn wir das nämlich unterlassen, machen wir uns mitschuldig und müssen das auch eines Tages vor Gott verantworten.

    Danke für Ihren Beitrag, der nur die Wahrheit darlegt, aber für einige auch nur Bände spricht !

    Damit müssen wir als Einzelkämpfer auch rechnen, denn vor der Wahrheit haben bekannter Weise mehr Angst als vor dem Tod!

    Gottes Reicher Segen

  4. Marvin Bläul schreibt:

    ich verstehe gar nicht was sie hier für einen Stuss erzählen! Wenn ich die Bibel lese dann sehe ich einen Gott der Liebe und Jesus hat niemanden weggeschickt sondern er hat die Menschen zu sich geholt und der Umgang mit Homosexualität in der Kirche hat nichts christliches

    • Es stimmt zwar, daß Jesus die Menschen zu sich geholt hat, aber er wollte ihnen auch helfen, sich zu ändern.

      Wenn Jesus sagte: „Gehe hin, sündige nicht mehr!“, dann war das mehr als eine Aufforderung, ausgesprochen durch einen gewöhnlichen Menschen.

      „Gehe hin, sündige nicht mehr!“ war der sakrale Ruf des lebendigen Gottes, der in der Person Jesu auf Erden erschienen war. Jesus verlangte nicht von den Menschen aus eigener Kraft das Sündigen aufzugeben sondern in der Kraft seines göttlichen (sakralen) Rufes. Der Gerufene mußte dies nur bejahen; die Kraft zu überwinden aber, kam dann von Gott selbst.

      Der Ruf des irdischen Jesus hat heute seine Entsprechung in der sakramentalen Taufe. Bei der sakramentalen Taufe wird die gleiche Kraft vermittelt wie durch den Ruf des irdischen Jesus. Beim Getauften bzw. Gerufenen muß nur das „Ja“ bzw. die Umkehr und der Glaube dazukommen, damit die Taufe bzw. der Ruf wirksam wird.

    • Katharina schreibt:

      Ich frage mich manchmal, warum die homophoben unter den Christen sich beim Thema Homosexualität immer auf irgendwelche homophoben Bibelstellen beziehen, die sie für nach wie vor gültig halten……Sollte man sich dann nicht auch andere alttestamentliche Gebote halten wie ein einziges Kleid nicht aus zwei verschiedenen Stoffen herzustellen ect? Dann wissen die homophoben unter den Christen offenbar auch ganz genau, wie Gott die Menschen erschuf, nämlich erst Mann und dann Frau…….das Alte Testament kennt allein zwei Schöpfungsgeschichten in der Gen (in Gen 2 wird zuerst ein Mensch erschaffen, die Zweigeschlechtlichkeit entsteht erst als es zwei Menschen gibt, die dann als Mann und Frau bezeichnet werden!) und noch weitere Vorstellungen in den Psalmen, nach denen JHWH bei der Erschaffung der Welt ein Seeungeheuer zerteilte (Leviathan). Damit will ich nur sagen, dass es mich stört, wenn die Bibel dazu herangezogen wird, die eigene homophobe Einstellung zu verbreiten! In der Bibel gibt es Spannungen und Uneindeutigkeiten. Homosexuelle Menschen gehören zur Kirche, sie engagieren sich dort und ich bin davon überzeugt, dass ein homosexueller Mensch ein guter Pfarrer/eine gute Pfarrerin sein kann. Christsein hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun. Vielmehr empfinde ich es als unchristlich, Menschen aus der Kirche auszuschließen, weil sie sich in Menschen des eigenen Geschlechtes verlieben.

      • Die alttestamentlichen Gebote, die die Unzucht verbieten, wurden im Neuen Testament wieder aufgenommen. Somit sind diese Gebote auch für die Kirche relevant.

        Der Apostel Paulus schreibt z. B. in seinem ersten Brief an die Korinther:

        1. Korinther 5, 9-11 9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. 10 Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt räumen. 11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.

        Was Paulus meint, ist, in anderen Worten ausgedrückt: Unbußfertige Unzüchtige sollen aus der Kirche ausgeschlossen werden. Der Entzug der Gemeinschaft soll ihnen helfen, Buße zu tun. Am Arbeitsplatz, in der Schule, im Wohnblock, etc. soll der Christ allerdings versuchen, so viel an ihm ist, einigermaßen friedlich mit den Sündern zusammenzuleben, wobei dies immer eine Gemeinschaft „zweiter Ordnung“ bleiben wird. Tiefe und echte Gemeinschaft, Bruderschaft, gibt es nur unter Sündern, die Buße getan haben und an Jesus glauben, das heißt in der wahren Kirche.

        Übrigens bin ich nicht homophob. Hätte ich schwule Nachbarn, Arbeitskollegen, etc., dann würde ich ihnen von Jesus erzählen, der sie frei machen könnte. Würden sie meine Botschaft nicht gleich annehmen, würde ich danach trachten, geduldig mit ihnen zu sein.

        Wenn ich homophob bin, dann höchstens in dem Sinn, daß ich der Feind jener (Bösewichte) bin, die die Homosexualität legalisieren wollen. Das ist tausendmal schlimmer, als selbst homosexuell zu sein. Das Problem ist, daß Sünde zerstörerisch ist; sie zerstört Seele UND Leib. Wenn man also einem Sünder (z. B. ein Homosexueller) sagt: „Das, was du da tust, ist völlig harmlos; laß dich von den dummen (fundamentalistischen?) Christen nicht beunruhigen“, dann erweist man ihm damit überhaupt keinen Gefallen, denn fortgesetztes Sündigen ist Selbstzerstörung. Die Leute also, die Homosexualität oder beliebige Sünden legalisieren, tun etwas sehr Böses: Sie ermutigen Menschen, sorglos ins Verderben zu rennen.

      • Gender schreibt:

        Ich glaube, dass jeder Christ schon einmal eine Gräultat begangen hat. Das Essen von Schweinefleisch oder Krustentieren ist bei genauerem Hinsehen auch eine Gräultat. Deswegen zweifle ich sehr an den beiden Bibelstellen 3. Mose 18, 22 und 3. Mose 20, 13, ob sie der heutigen Zeit noch gerecht werden.

      • Darf ein Gläubiger Schweinefleisch essen?

        Lesen Sie den Artikel unter dem oben genannten Link, dann werden Sie verstehen, daß es keine Gräueltat ist, wenn ein Christ Schweinefleisch ist. Nur Fleisch von geschächteten Tieren („Schächten“ ist die bestialische, barbarische islamische bzw. jüdische Schlachtung), z. B. Döner Kebab, soll ein Christ nicht essen, um damit seinen scharfen Protest gegen das antigöttliche Schächten, das grausamste Tierquälerei und ein Ritual der Teufelsanbetung ist, zum Ausdruck zu bringen.

        Auch Tierquälerei erregt den Zorn Gottes und die damit einhergehende Teufelsanbetung auch.

        Eines der größten Wunder der Schöpfung Gottes ist das männliche Sperma und die weibliche Eizelle. Auch ist es ein göttliches Wunder, Gott hat es so wunderbar angelegt, daß aus einem Spermium und einer Eizelle ein Mensch wird. Sowohl ein Spermium als auch eine Eizelle sind unendlich komplizierte „Kunstwerke“ Gottes, unbezahlbar, etwas unaussprechlich wertvolles. Wenn nun ein Schwuler sein Sperma einfach in die Kloake des Darms seines Sexualpartners spritzt, ist das nicht ein verbrecherischer Umgang mit Gottes Werken? Gehört so etwas nicht vor den Richter? Darf ich Gottes Werke einfach wegwerfen wie Müll?

        Mann könnte sogar soweit gehen Sperma und Eizelle als Vorstufe eines Menschen zu sehen. Darf ich menschliche Vorstufen einfach in die Scheiße werfen bzw. spritzen? Doch wohl nicht. Schwule machen sich sehr schuldig vor Gott.

        Möge Gott Gnade schenken, daß der ein oder andere sich bekehrt und zur neuen Geburt aus Wasser und Geist kommt, damit er fähig wird, seinen „kleinen Mohammed“ (Penis) richtig zu gebrauchen.

      • bundesbedenkentraeger schreibt:

        um damit seinen scharfen Protest gegen das antigöttliche Schächten

        Apg 15, 29 sagt klar, daß Christen sich vom Blut enthalten sollen. Wie außer mit Schächtung wird Fleisch blutleer? Wer das antigöttlich nennt, stellt sich klar gegen die Bibel. Wundert mich im Grund enicht, bei dem, was Du sonst alles schreibst.

      • In Apostelgeschichte 15, 29 geht es nicht um Blut von Tieren, die europäisch bzw. christlich geschlachtet wurden (bei der christlichen Schlachtung werden dem Tier durch eine schlagartige Zerstörung des Gehirns alle Leiden eines Todeskampfes erspart; aufgrund der liebevollen, christlichen Schlachtung sind alle Teile eines christlich geschlachteten Tieres einschließlich seines Blutes geheiligt und zum Verzehr freigegeben).

        Jenes Blut aber, von dem in Apg. 15, 29 die Rede ist, viel bei irgendeinem heidnischen Ritual (heidnische Rituale sind nichts anderes als Götzendienst bzw. Teufelsanbetung) an, bei dem dem Opfertier bei vollem Bewußtsein, ohne Betäubung, die Kehle durchgeschnitten wurde (aus dem alten Ägypten ist so etwas bekannt) und bei dem im Zusammenhang mit dem scheußlichen Ritual das Blut dann von den Teufelsanbetern „genossen“ wurde. Auch die muslimische Schächtung ist nichts anderes als ein heidnisches Ritual bzw. Götzendienst oder Teufelsanbetung.

        Gott geht es nicht darum, den physischen Verzehr von Blut grundsätzlich zu verbieten, sondern es geht ihm um das Verbot des heidnischen Rituals und dem damit verbundenen Verzehr von Opferblut und Opferfleisch heidnischer Opfer. Ein Christ darf weder Opferblut noch Opferfleisch verzehren, wenn ihm bekannt ist, daß es sich um solches handelt. Auch Döner Kebab, hergestellt aus Fleisch geschächteter Tiere, darf ein Christ nicht essen.

        Übrigens ist es wissenschaftlich nachgewiesen, daß ein christlich geschlachtetes Tier genauso blutleer wird, ausblutet, wie ein geschächtetes Tier – das nur nebenbei. Übrigens wird bei keiner der beiden Schlachtungsmethoden das Tier in einem mathematischen Sinne, also absolut, blutleer, sondern es bleibt immer ein kleiner Rest im Schlachtkörper übrig.

        Ich spreche hiermit mit allem Nachdruck eine Warnung an die Muslime aus, daß das Schächten von Tieren den Zorn des christlichen Gottes (der einzig wahre Gott) hervorruft, denn Schächten ist bestialische Tierquälerei und Teufelsanbetung. Genauso wie die Muslime Tiere bestialisch töten, töten sie ggf. auch Menschen. Wer mit Tieren kein Mitleid hat, hat es auch mit Menschen nicht. Der gleiche Ungeist, der zum „Tiermord“ treibt, treibt auch zum Menschenmord.

        Ihr Kommentar regt mich dazu an, mir heute noch bei einem bayerischen Metzger in München eine Blutwurst zu kaufen und diese ohne Bedenken in der Art eines Antibedenkenträgers „hinunterzuschlingen“ – „ich liebe es“ (natürlich nicht diesen Dreck von McDonalds oder der Dönerbude).

        Übrigens ist im alten Testament nicht geboten, Tiere durch Schächten zu töten sondern durch Brechen des Genicks, was genauso tierfreundlich ist wie die moderne Art des Tötens durch Erschießung – durch einen Kopfschuß (Bolzenschußgerät) wird das Gehirn des Schlachttieres schlagartig zerstört und es leidet überhaupt nicht.

        Wie man YouTube-Videos starten kann trotz Fehlermeldung „Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.“ finden Sie hier.

        Eine wissenschaftliche Dokumentation zum Thema Schächten von Dr. Werner Hartinger ist unter folgendem Link zu finden:

        Schächten

        1Kor 10,21 Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der bösen Geister; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der bösen Geister. (dies bezieht sich auf den „Genuß“ von Götzenopferblut und Götzenopferfleisch; die Götzen waren die griechischen Götter wie Zeus, Hermes, etc.)

      • bundesbedenkentraeger schreibt:

        Du biegst Dir die Bibel zurecht, indem Du Dinge dazu erfindest, die da nicht stehen. Das mag für Dich okay sein, mein Weg ist es nicht.

      • Kannst Du Dich noch an den Mathematikunterricht in der Schule erinnern? Verstandest Du nicht damals schon den Mathematiklehrer häufig nicht? Hat er etwas verbogen, hat er etwas hinzugefügt? Nein, Nein, es lag nicht am Lehrer, es lag an Dir, an Deiner Begriffsstutzigkeit. Die Erklärungen des Lehrers waren natürlich völlig konsistent, aber Dir mangelte es an Auffassungsgabe.

        Es gibt zwei Möglichkeiten, warum man einen Text nicht versteht. Entweder ist der Text tatsächlich unverständlich in sich selbst (unintelligible), das heißt sinnlos, ohne Zusammenhang, ein Misthaufen aus Wörtern oder aber der Text ist auf einem sehr hohen Niveau, sodaß man damit überfordert ist, den Zusammenhang zu erkennen. Allerdings kann in beiden Fällen der Leser des Textes zu dem subjektiven Urteil gelangen, es läge am Text, also der Text sei zusammenhangslos.

        Ich darf Dir versichern, daß ich nichts zurechtbiege und auch nichts dazu erfinde, sondern das Problem liegt bei Dir. Du bist einfach überfordert mit der Auslegung der Bibel, die vom Heiligen Geist inspiriert ist. Anscheinend hast Du den Heiligen Geist nicht (Bibelauslegung ist nicht eine Sache der natürlichen Intelligenz wie im Falle der Mathematik sondern ein Sache des Geistes Gottes). Ich bin mir sicher, daß ich vom Geist inspiriert bin, weil ich mit den alten, anerkannten Lehrern der christlichen Kirche übereinstimme: Luther, Bonhoeffer, Augustinus, etc. Luther, Bonhoeffer, Augustinus, etc. würden meine Texte verstehen und mir bescheinigen, daß ich weder etwas verbiege noch etwas hinzufüge, sondern den Befund der Bibel wiedergebe.

      • rolfw schreibt:

        Welche mTeile der bibel sind denn nicht mehr gültig?
        Wer hat sie für ungültig erklärt?
        Wer hat das Recht Teile der Bibel für ungültig zu erklären?

      • Die Bibel besteht aus zwei Hauptteilen, dem alten Testament und dem neuen Testament. Für die christliche Kirche gehört nicht nur das neue Testament zur Heiligen Schrift, der Bibel, sondern auch das alte Testament. Kurz gesagt, in Ihren Worten: Es gibt keine Teile der Bibel, die nicht mehr gültig sind bzw. auch das alte Testament ist nach wie vor voll gültig, in allen Teilen. Die Gültigkeit des neuen Testamentes sollte überhaupt nicht fraglich sein – selbstverständlich ist auch das neue Testament voll gültig, in allen Teilen.

        Wer Teile der Bibel für ungültig erklärt, ist ein Irrlehrer.

        Niemand hat das Recht, Teile der Bibel für ungültig zu erklären.

        Wer die Bibel wirklich versteht, bemerkt, daß es zwischen altem Testament und neuem Testament keinerlei Widerspruch gibt. Im neuen Testament wird nur die Lehre von einem göttlichen Erlöser, die bereits im alten Testament etwas versteckt enthalten ist, stärker entfaltet.

        Zum Beispiel wird das Gebot, daß man kein Schweinefleisch essen soll, vom Christen nicht nur gehalten sondern sogar erfüllt, was viel mehr als Halten ist, indem er durch die Kraft Jesu Christi, die befreiende Kraft seines Todes und seiner Auferstehung, kein Schwein ist in dieser Welt. Jener Mensch, der durch die Kraft Jesu, seines göttlichen Erlösers, kein sittlich-moralisches Schwein ist in dieser Welt, der kann ruhig Schweinefleisch essen, da er durch sein sittlich-moralisch hochstehendes Leben bereits unterschieden ist von den „schweinischen“ Heiden, die ihn umgeben und eines göttlichen Erlösers entbehren. Da die Juden sittlich-moralisch oft tiefer herabsanken als die umgebenden Heiden, kein Unterschied im positiven Sinne mehr sichtbar war, mußte Gott ihnen künstliche Rituale auferlegen, um eine Abgrenzung zu den Heiden zu gewährleisten.

  5. Homosexuellenversteher schreibt:

    In welcher Freikirche waren Sie? Was hat Sie besonders „erschreckt“? Was fanden Sie gut?

    Einsam fühle ich mich manchmal auch. Allerdings ist das ein stark kulturelles Problem. Jeder hat sein „Geschäft“, hat Kinder, Job, Hobbys und eben Gemeinde. Da ist Sonntag und Freitag (Gebetsabend) intensives Zusammensein, weil es bisher anders nicht gemacht wird. Es ist manchmal emotional schmerzhaft dann nachhause zu müssen. Warum bleiben wir nicht einfach zusammen, solange jeder will? Muss es da immer einen besonderen Anlass geben, wie Buffet oder Brunch? Deutschland hat eine solche jeder für sich und bloß nicht den anderen stören Kultur vermutlich auch durch den Wohlstand und so kennt man seine Nachbarn teilweise nicht mal mit Namen. Ich bin dagegen mit 4 Generationen im Hause meines Ururgroßvaters aufgewachsen und vermisse die Möglichkeit zur spontanen Gemeinschaft. Natürlich kann man telefonieren und es gibt das Internet, aber das ist nicht dasselbe, einfach mal zum Nachbarn zu gehen für ein Gebet, ein Gespräch oder eine Hilfeleistung. Jeder will für sich sein und wenn man Leute einlädt, muss man das vorher planen und speziell einkaufen etc. So ein Brimborium! In Gambia war es einfach- da sagten sie zu den dazukommenden einfach – come and eat! Wieviele Mütter sind im Alleinkampf bis der Vater nach hause kommt? Um die Alleinbelastung für die Mutter, Freundin und Spielgefährtin zu sein zu entzerren, verabredet man sich hin und wieder mit anderen Müttern, schleppt die Kinder zum Sport oder zur Musik. Das strukturiert die Woche und bereichert die Kinder. Glück, wer Großeltern in der Nähe hat und sich mit ihnen gut versteht oder in einem beruhigten Neubaugebiet wohnt, wo täglich 10-20 Kinder sich tummeln.
    Natürlich ist die Mutter die Hauptbezugsperson für die Kinder und das wird auch so bleiben. Aber innerhalb der sozialen Isolation, in der die meisten sich befinden, haben die Kinder eine zu einseitige Gemeinschaft, zu wenige erziehen mit. Das widerspricht meiner Meinung auch Anspruch Gottes, dass wir zur Gemeinschaft berufen sind. Vor nicht allzu langer Zeit war ja die Großfamilie noch weit verbreitet, auch wenn es da natürlich durch die Gemeinschaft eben andere Probleme gab.
    Quintessenz: Ich sehe dieses Einsamkeitsproblem also nicht nur auf die Gemeinde bezogen, sondern es ist m.E. ein kulturelles „Problem“.

    Die Juden zum Beispiel feiern ihren Shabat den ganzen Tag und man hat immer Gäste oder ist wo eingeladen. Shabat wird richtig gefeiert und die Kinder freuen sich schon auf ihren „Sonntag“. Hier ist alles fast immer von bis und nicht open end.

    Wie stehen Sie zu den Festen des Herrn, die zwar zum Alten Bund gehören, jedoch nicht alle erfüllt sind (die Frühlingsfeste haben sich durch Jesus bereits erfüllt, die Herbstfeste, wie Sukkot und der Tag der Posaune noch nicht)? Sind Sie auch der Meinung, wir werden wenn Jesus wiedergekommen ist einmal alle Sukkot (und Shabat feiern) (siehe Sacharja 14)?

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Ich wußte doch, Sie melden sich wieder. Danke!

      Ich war in der „Christlichen Gemeinde“; ich glaube das geht in die Richtung von „Versammlung“ oder „Brüdergemeinde“. Die meinen, sie wären die totalen Bibel-Profis, aber in Wirklichkeit haben sie Null-Ahnung und sind Dilettanten.

      Am meisten hat mich erschreckt, daß die Gemeindeleiter bzw. Ältesten es sich anmaßten, die gewöhnlich Gemeindeglieder herumzukommandieren (entsetzlich; Bischof Augustinus sagte einmal, es gäbe fast keine schlimmere Sünde, als jemand unbefugt, das heißt ohne Weisungsbefugnis, herumzukommandieren; unbefugtes Herumkommandieren sei das Ausweisschild der Kriminellen). Einmal standen wir nach dem Gottesdienst im Versammlungsraum herum – da hat einer von den Ältesten in die Gruppe „gebrüllt“: „Warum macht denn hier keiner Kaffee?“ Da hat es mir gereicht und ich (ich war nur gewöhnliches Gemeindeglied) habe ihm im ziemlich ernsten Ton erwidert, warum er denn den Kaffee nicht einfach selbst mache? Sollen die Ältesten nicht ein Vorbild sein im Dienen?
      Der gleiche Älteste sagte einmal zu einem Bruder, der etwas vergesslich war, während der Bibelstunde, vor allen Anwesenden: „Du hast ja Alzheimer!“ Ich glaube, Sie verstehen, was ich meine (to boss somebody). Hat Jesus die Jünger herumkommandiert, er, der Herrscher des Universums ohne alle Anmaßung? Übrigens vermute ich, daß bei den wiedertaufenden Freikirchen häufig die magisch-suggestive Kraft, das Pseudeo-Charisma der Ältesten (eine seelische Kraft), die Gegenwart des Heiligen Geistes ersetzt. Die Atmosphäre ist nicht vom Heiligen Geist geprägt, sondern es ist alles mehr oder weniger nur eine seelische Ekstase; nicht der Geist Jesu hält diese Gemeinden zusammen, sondern die natürliche psychisch-mentale Kraft der Ältesten (siehe auch Bonhoeffer’s Buch „Gemeinsames Leben“). Das ist natürlich genauso antichristlich wie das Papsttum. In beiden Fällen wird Christus bzw. der Heilige Geist entthront.

      Ich hab‘ irgendwann das Buch „Nachfolge“ von Bonhoeffer in die Hand bekommen und hab‘ dann mehrere Jahre darin gelesen. Ich brauchte tatsächlich mehrere Jahre, um es zu verstehen!!! Ich verstand schließlich, daß ich nur in der Kraft des übernatürlichen Rufes Jesu Jesus nachfolgen kann (der Ruf des Sohnes Gottes). Meine katholische Säuglingstaufe hielt ich zunächst für ungültig, weil die kath. Kirche die große Hure aus der Offenbarung ist (das stimmt allerdings); das war mir einfach logisch. Im Buch „Nachfolge“ geht Bonhoeffer auf dieses Thema leider, leider nicht genau ein. Wie durch ein Wunder, ich glaub‘ es war tatsächlich ein Wunder, fand ich dann nach weiteren Jahren des Suchens in einer Bibliothek ein Buch von Luther „Von die Wiedertaufe, an zwei Pfarrherrn“, wo er ganz klar und deutlich sagt, daß selbst die katholische Kindertaufe gültig ist, obwohl die kath. Kirche selbst abgefallen ist von ihrem HERRN durch das Papsttum. Wie der Inhalt eines Päckchens vom Zustand des Postboten unabhängig ist, so ist die Kindertaufe oder allg., sakramentale Taufe vom Zustand der Kirche unabhängig. Wichtig ist nur, daß die taufende Kirche wirklich die sakramentale Taufe zelebriert und nicht die Badertaufe (Wiedertaufe). Die Badertaufe ist ungültig, sogar schädlich, weil der Täufling von seiner sakramentalen Taufe abgebracht wird, die tatsächlich von Gott kam, und der kraftvolle Ruf und das schöpfende, neumachende Wort des Kyrios (Gott-Herr) Jesus war. Und Gott sprach: „Es werde Licht!“

      Gut fand ich, allerdings nur als ich noch dort war, die enormen missionarischen Anstrengungen. Auch jetzt noch finde ich es gut, aktiv zu missionieren, allerdings natürlich unter der Voraussetzung, daß man wirklich das wahre Evangelium predigt (Jesu Opfer nicht nur als Sühneopfer, sondern auch als Werk der Befreiung; Verbindung mit der befeienden Kraft des Opfers Jesu durch die sakr. Taufe).

      Bezüglich Einsamkeit: Ich bin zwar allein, aber fühle mich nicht einsam (ich vermute, das kommt durch Jesu Gegenwart).

      Daß wir Deutschen heute so isoliert von einander leben, das liegt hauptsächlich an unserem Materialismus (natürlich schwer, sich dem System zu entziehen). Jesus sagt: „Ihr könnt nicht zwei Herren dienen!“ Wir müssen uns also entscheiden zwischen dem lebendigen Gott und dem toten Götzen Mammon (Gott des Materialismus). Die weltlichen Obrigkeiten bzw. Machteliten waren früher viel religiöser und weniger materialistisch als heute. Durch die enorme technisch-wissenschaftliche Entwicklung seit dem 19. Jahrundert (vielleicht sogar noch früher) entstand ein neue materialistische Machtelite. Früher war die Kirche extrem mit der weltlichen Elite verbunden. Hätte sich der emporkommende, neue Geld- bzw. Industrieadel mit der Kirche eingelassen, hätte das eine Unterwerfung auch unter die alten Machteliten bedeutet. So stieß man den Glauben von sich, um völlig unabhängig zu bleiben und den Profit und die Macht mit niemand teilen zu müssen. Diese Leute haben sozusagen ihre Seele dem Teufel verkauft. Wie konnte man auch Kinder 16 Stunden pro Tag malochen lassen und dabei seinen Glauben an Jesus bewahren? Sicherlich war es einfacher, die Leute auszubeuten, wenn man am Sonntag nicht in die Kirche ging, wo der Pfarrer einem vielleicht ins Gewissen geredet hätte. Kurzum: Unsere heutigen Eliten fördern den Materialismus, das ewige, schwachsinnige Umwälzen von Materie. Sie haben ihre Villen irgendwo im Süden und der durchschnittliche Deutsche darf in einem Betonloch hausen, dessen Miete fast unerschwinglich ist. Wir werden wirklich zunehmend von Bösewichtern regiert, die kein Interesse am vollständigen Glück ihrer „Untertanen“ haben (siehe „Der Antichrist und sein System„). Ändern könnte das aber nur ein christlicher Herrscher in der Art Konstantin des Großen, der die Bande verjagt und ein System aufrichtet, wo auch das Wohl der Seele des Staatsbürgers berücksichtig wird, ein gesundes Gleichgewicht zwischen beruflicher Arbeit und Kontemplation (spirituelles Leben).

      Bezüglich Israel: Mit den alttestamentlichen Festen habe ich mich noch nicht beschäftigt und kann dazu momentan nichts sagen. Ich habe nur die vage Ahnung, daß die „Vollzahl der Heiden“ eingegangen ist und Israel sich demnächst zum Herrn bekehren wird (ich habe hierfür keine wirklichen Beweise; es ist mehr ein Gefühl). Wobei, der weltweite Abfall der Kirchen vom Glauben an Jesus ist natürlich schon einzigartig in der Geschichte. Wenn selbst das Salz nicht mehr salzt, was hat die Welt der Heiden dann noch für einen Sinn? Sie ist nahe daran, abgeschafft zu werden.

      „Wir“ hängt davon ab, whether „winds will change one day“.

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Ich wollte noch etwas ergänzen bezüglich Materialismus.

      Wodurch konkret isoliert uns der Materialismus voneinander?

      Die Antwort ist mehrschichtig:

      – es ist klar, daß je mehr Güter und Dienstleistungen wir konsumieren, desto mehr müssen wir auch arbeiten, das heißt Zeit und Kraft aufwenden, um diese Güter und Dientstleistungen herzustellen; diese Zeit und Kraft steht uns dann nicht mehr für Kontemplation zur Verfügung und wenn wir nicht ein Mindestmaß an Kontemplation praktizieren, dann wird unsere Beziehung zu Gott beschädigt; Gott aber ist die Quelle des Lebens und wenn wir nicht oft genug davon trinken, dann werden wir depressiv, verzweifelt, unglücklich, etc.; in diesem Zustand wollen war natürlich lieber allein sein; so raubt uns der Mammon die Lebensfreude; hinzu kommt noch das permanente Müdesein durch die Überarbeitung

      – die Machteliten wollen, daß ein gewisser Wettbewerb zwischen uns herrscht – die Besten sollen ausgelesen werden, das ist nicht anderes als das Überleben des Stärksten nach Darwin und evolutionistisch; dies ist natürlich dem christlichen Liebesgebot diametral entgegengesetzt – aber ohne Liebe (auch zu den Schwachen) gibt es auch keine echte Gemeinschaft; wenn ich mir überlege, die Organe meines Körpers würden in Wettbewerb miteinander treten – was für ein Schwachsinn; ich bin zufrieden, wenn jedes Organ einfach seine Funktion erfüllt und dann bin ich gesund; auch meine unscheinbarsten Glieder sind lebenswichtig

      – die Vermassung (Großstädte) läßt uns auch vereinsamen; aber offensichtlich gefällt das den Machthabern, denn so ein armes, isoliertes Schwein aus dem Wohnsilo is absolut wehrlos und man kann diesen entwurzelten Menschen beliebig ausbeuten

      – hinter dem Mammonsdienst steht auch ein Dämon, anders läßt sich das nicht erklären; von Dämonen geht natürlich nicht Leben, sondern Tod aus und diesen Tod bemerken wir auch in der Vereinsamung

      – das Statusdenken wirkt sich natürlich auch zersetzend aus; wie soll ich mit Menschen Gemeinschaft haben, wenn mein Respekt ihnen gegenüber von der Größe ihres Autos, ihres Hauses, der beruflichen Position, der Anzahl der Urlaubsreisen pro Jahr, etc. abhängt; werde ich jemals einem Menschen begegnen, der keine Schwäche hat?

      Fällt Ihnen noch was ein?

  6. Homosexuellenversteher schreibt:

    „Hm, eigentlich wollte ich nix mehr schreiben🙂 Aber gut, ich will Ihre Fragen gerne beantworten. Prinzipiell muss ich erklären, dass ich mehr und mehr versuche die Bibel aus jüdisch und jüdisch-messianischer Sicht zu lesen. So versteht man meine Gedankengänge besser.

    Zum Thema Wiedertaufe: Grundsätzlich: ich gehe von der Taufe der Buße in jüdischer Tradition aus. Ich bin wiedergetauft, weil ich allein durch Bibellesen den brennenden Wunsch entwickelt hatte, ziemlich gleich nachdem ich gläubig wurde. Ich war in der Landeskirche und niemand hat also gesagt, ich müsse mich nun taufen lassen. Ich habe mich auf einem freikirchlichen Seminar taufen lassen. Ich habe ehrlichgesagt damals überhaupt gar nicht darüber nachgedacht, ob das „rechtens“ ist und auch nicht daran gedacht, dass ich mit 6 Jahren zur Einschulung zwangsgetauft wurde. Wie gesagt, ich habe die Bibel verschlungen und die Taufgeschichten von Johannes und die des Äthiopiers haben mich berührt. Auch ich wollte vor der geistigen und natürlichen Welt bekennen, dass ich überwältigend erkannt habe, eine Sünderin zu sein und Gott nicht gefallen zu können. Das Evangelium hat mich salopp gesagt einfach „umgehauen“ (vorher glaubte ich an Reinkarnation usw.), es gibt einen Gott, der mich so sehr liebt, dass er seinen einzigen Sohn gab… Jesu Jünger tauften also die Menschen, die die frohe Botschaft annehmen wollten. Und auch Johannes und seine Jünger tauften. (Und schon dort kamen Leute, denen gesagt wurde zeigt Früchte, die der Buße würdig sind, heute nennt man manche davon vielleicht Taufscheinchristen?). So war es für mich klar wie Kloßbrühe, ja ich will. Es war also kein Gehorsamsakt, sondern mein verliebtes „Ja\“ auf Gottes Angebot das Evangelium anzunehmen und das zu zeigen und zu feiern.

    So richtig verstanden habe ich nicht, wieso meine Kindertaufe gültig sein soll und vor wem und wie eine Handlung erkennbar sakramental ist. Ich wusste damals weder was Sünde und notwendige Rettung ist, noch ob der Pfarrer gläubig war, noch waren es meine Eltern. Außerdem war es eine Spritzwassertaufe und keine Ganzkörpertaufe. Nach jüdisch-johanneischer Tradition wird der ganze Körper getauft.

    Trotzdem verstehe ich den Taufritus an sich als nicht heilsnotwendig bzw. er ist ohne die rechte Herzenshaltung sinnlos. Echte Herzensbuße, die immer wieder Früchte zeigt, braucht an sich keinen Ritus. Wer als Kind oder Baby zwangsgetauft wurde und das für sich persönlich als Taufe anerkennt, darf in unserer jetzigen Gemeinde (Ecclesia-Verband) auch in diesem Zustand bleiben und wird nicht gezwungen oder überredet sich noch einmal taufen zu lassen. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe#G.C3.BCltigkeit_und_wechselseitige_Anerkennung

    Wenn uns Paulus die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) als das allergrößte Werk Gottes an uns vorstellt, wie können wir es dann entweihen durch eine zweite Taufe, die nur ein Gehorsamsakt und öffentliches Bekenntnis eines Glaubens sein soll, den wir vermeintlich aus uns selbst heraus produzieren können (born again)? Werfen wir da nicht den unendlichen großen Reichtum weg, der uns in Jesus geschenkt ist, wenn wir uns wiedertaufen lassen? >

    Dann weiter zu diesen Fragen:

    Stellen Sie sich doch die Frage, ob Sie wirklich am Ziel Ihrer spirituellen Reise angelangt sind oder ob Sie sich einer Täuschung hingeben. > > Wird da, wo Sie jetzt sind, wirklich die Nachfolge Jesu Christi gelebt? > > Finden Sie da Liebe ohne Ansehen der Person (siehe Anmerkung, unten)? > > Versteht man die Bibel vollständig oder pickt man sich doch nur bestimmte Abschnitte und Verse heraus? > > Maßen sich bestimmte Leute Führungsfunktionen an, ohne dafür eine stichhaltige Begründung zu haben? > > Gibt es vielleicht einen unangenehmen geistlichen Wettbewerg, was missionarische Anstrengungen, Teilnahme an Gebetsstunden, Halten von vollmächtigen Predigten, etc. angeht? > > Ist die Atmosphäre in Ihrer Gemeinde wirklich sakral (Gegenwart des Heiligen Geistes) oder eher magisch-suggestiv? >

    1. Frage: Nein! Das sollten wir nie sein. Denn der Heilige Geist wirkt beständig an uns, damit wir mehr und mehr Jesus Christus ähnlicher werden. Das erleben wir sehr persönlich und manchmal geben wir auch ein kleines Zeugnis dazu. Ich frage mich manchmal wie eine Ehe bestehen kann, wenn keiner der Partner gläubig ist😉 Außerdem ist es spannend die verschiedenen Gaben des Heiligen Geistes zu erleben und sich danach auszustrecken wie Paulus sagt, ich ergänze demütig zum Dienen.

    2. Frage: Teilweise. Warum teilweise? Privat wird es bei vielen, die wir persönlich kennen gelebt. Als Gemeinde an sich vermisse Projekte die das Kümmern um Arme, Kranke und Schwache in unserer Stadt zum Ziel haben. Innerhalb der Gemeinde wird sich natürlich gekümmert und Alte, Schwache, Behinderte, Arbeitslose, Süchtige etc. Aber wir sind personenzahlmäßig eine sehr kleine Gemeinde, vielleicht ändert sich das ja noch.

    3. Frage: Spätestens seitdem ich mich mit den jüdischen Wurzeln unseres Glaubens beschäftigt habe, weiß ich noch sicherer, dass niemand die Bibel vollständig verstehen kann. Jesus war Jude und das Heil kommt von Ihm. Sie wären der erste, den ich kenne, falls Sie das von sich behaupten, dem der Heilige Geist bereits alles mitgeteilt hat wie und warum welche Verse zu verstehen sind. Find ich auch gefährlich, da Gott ja auch persönlich durch die Bibel zu einem redet und ein und der selbe Vers immer tiefer verstanden werden kann. Natürlich bin ich nicht mit allen Lehren unserer Gemeinde 100% einverstanden, z.B. finde ich es immer noch merkwürdig, wieso überhaupt kein einziges Fest des Herrn von uns eingepfropften Christen gefeiert wird. Denn SAcharja 14 ist eindeutig, wir werden einmal alle Sukkot feiern (und damit ist sogar Segen verbunden!) und Sabbat. Komisch, dass gerade auch die Freikirchen so sehr an den römisch-katholischen Feiertagen festhalten, von denen ich Weihnachten am schlimmsten finde (und nein, ich war früher kein Zeuge Jehova). Hier ein interessanter Link z.B. zum Sukkotfest, welches wir alle feiern werden, nachdem Jesus wiedergekommen sein wird. http://yeshua.at/server-2.2/articles/view/77

    4. Frage: Nein. Jeder darf vorgehen und was sagen, wenn er was hat. Es gibt Älteste, die gewählt werden, so sie das wollen. Wir haben einen hauptamtlich angestellten Pastor, der Rest sind Laien. Die Gemeinde lebt davon, dass sich jeder mit seinen Gaben einbringt wie er will oder kann. Niemand wird zu was gezwungen. (Ich bin der Meinung, Zwang ist nicht in der Liebe).

    5. Frage: Nein, es gibt keinen geistlichen Wettbewerb, hab ich hier nicht wahrgenommen. Das hatten wir allerdings in unserer alten Gemeinde in der Landeskirche zwischen zwei Pfarrern. Furchtbar!

    6. Frage: Nicht immer ist der Heilige Geist für alle spürbar gegenwärtig. Was soll das bedeuten magisch-suggestiv? Jetzt müssen wir alle in Zungen reden, jetzt müssen alle prophetisch reden?? Nein, um Gottes Willen! Und nein, niemand wird der Heilige Geist aberkannt, weil er nicht in Zungen redet. Ich schrieb ja, dass die Gemeinde gemäßigt pfingstlich ist (ich gehe davon aus, das Sie wissen, was PFingstler sind).

    Summa summarum: Keine Gemeinde ist perfekt, auch unsere nicht. Aber wir haben uns dort hin leiten lassen und waren sofort während des ersten Besuches sicher, hier will uns der Herr haben, nachdem wir ein Jahr lang Gemeindehopping mal hier, mal dort aber nix festes hatten. Gemeinschaft ermöglicht echte Anteilnahme, so sie einigermaßen authentisch gelebt wird. Wenn ich in keiner Gemeinde bin und sonst wenig Kontakt mit Gläubigen habe, wie soll ich all meine Gebetspartner aktivieren? Dem Herrn sei Dank hatte ich z.B. eine komplett schmerzfreie Geburt, was eine wunderbare Gebetserhörung war. Es ist herrlich mit Jesus zu Leben und die Freude über ihn teilen zu dürfen. Lob und Dank!

    Wie erleben Sie Ihre Beziehung mit Jesus im Alltag?

    Gute Nacht!“

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Vielen herzlichen Dank für Ihren Kommentar.

      Friedrich II. von Preußen hat einmal gesagt: „Oh, daß mein Herz hätte die 100 Tore Thebens und die Freude hereinkäme wie wogende Kohorten!“

      R.B. sagt: „Oh, daß mein Blog 100fach verlinkt würde und ehrliche Kommentare hereinkämen wie wogende Kohorten!“

      Ich freue mich sehr über Ihren ehrlichen Kommentar. Bitte bleiben Sie in Kontakt mit mir, auch wenn wir (noch) unterschiedlicher Meinung sind (maybe one day winds will change).

      Ich vermute das Grundproblem bei den Freikirchen ist, daß man es nicht für möglich hält, daß Säuglinge schon glauben können. Weil außerdem immer die Reihenfolge „erst Glaube, dann Taufe“ gilt, soll die Kindertaufe ungültig sein, denn es konnte ja angeblich noch kein Glaube vorhanden gewesen sein bei der Taufe.

      Hier liegt ein Irrtum vor: Man macht den Glauben zu sehr vom Verstand abhängig und berücksichtigt zu wenig, daß der Glaube vom Heiligen Geist gewirkt wird. Eine Mathematikaufgabe kann man mit dem Verstand lösen, aber der Glaube ist etwas, das über unseren Verstand hinausgeht; es ist etwas, das uns geschenkt bzw. eingegossen werden muß.

      Johannes der Täufer hatte ganz Israel mit Wasser getauft. Dies war eine reine Bußtaufe gewesen, die nichts mit der sakramentalen Taufe der Kirche nach Pfingsten zu tun hat. Johannes der Täufer hatte nicht die gleiche Vollmacht wie Jesus bzw. später die Christliche Kirche. Johannes sollte „nur“ den Weg des Herrn bereiten, ein zugerüsst Volk. Johannes taufte die Menschen sozusagen in die Buße hinein.

      Lukasevangelium 3, 10-16

      10 Und die Menge fragte ihn (Johannes) und sprach: Was sollen wir denn tun? 11 Er antwortete und sprach zu ihnen: Wer zwei Hemden hat, der gebe dem, der keines hat; und wer zu essen hat, tue ebenso. 12 Es kamen auch die Zöllner, um sich taufen zu lassen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? 13 Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, als euch vorgeschrieben ist! 14 Da fragten ihn auch die Soldaten und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemandem Gewalt oder Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold! 15 Als aber das Volk voll Erwartung war und alle dachten in ihren Herzen von Johannes, ob er vielleicht der Christus wäre, 16 antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber einer, der ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, dass ich ihm die Riemen seiner Schuhe löse; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

      Johannes ruft also die Menschen zu wirklicher Besserung auf. Seine Taufe ist kein Freifahrschein in den Himmel, sondern eine Taufe der Veränderung. Er weist aber auch schon auf Jesus und die sakramentale Taufe (Empfang des Geistes) hin. Die Leute sollten wirklich anfangen „die Gebote des Johannes“ zu halten, denn nur im ernsthaften Streben nach Gerechtigkeit konnten die Menschen auch ihre Sündhaftigkeit erkennen, die an ihnen klebte wie Pech. Im Erkennen ihrer Sündhaftigkeit würden die Menschen anfangen nach einem Erlöser (Befreier) zu rufen, eben der Christus, von dem Johannes sagte, daß er nach ihm kommen würde und daß er viel größer wäre als er selbst („größer“ heißt, daß Jesus auch das Heil geben konnte, wohingegen Johannes nur in die Buße hineintaufen konnte und auf Jesus, den Heilsbringer, hinweisen).

      Apg. 19, 4

      Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und dem Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen werde, nämlich an Jesus.

      Die Leute, die Jesus dann später ansprach, waren alle vorbereitet durch die Taufe des Johannes. Als Jesus ihnen begegnete, begegnete ihnen derjenige, der ihnen wirklich das Heil geben konnte, der Sohn Gottes, aus der Ewigkeit gekommen und fleischgeworden. Und tatsächlich gab Jesus vielen von ihnen das Heil, indem er zu ihnen sagte: „Komm und folge mir nach“, „deine Sünden sind dir vergeben“, etc. Hier sprach nicht nur ein Mensch, sondern auch der Sohn Gottes; diese Worte Jesu waren also sakral, hatten befreiende Kraft – Worte unseres Schöpfers. In der Kraft dieses Rufes konnten Menschen nun Jesus nachfolgen, das heißt glauben.

      Jesus ist in den Himmel aufgefahren. Wie geschieht der Ruf in die Nachfolge heute?

      Durch die sakramentale Taufe der Kirche.

      Apg. 2, 38

      Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes.

      Die ersten Christen kamen aus den Juden, die bis dahin keine sakramentale Taufe kannten. Es konnte also am allerersten Anfang (der Kirche) keine getauften Säuglinge geben. Im Laufe der Zeit bekamen aber diese Christen oder christliche Ehepaare Kinder.

      Psalm 4, 4

      Erkennt doch: Wunderbar handelt der Herr an den Frommen; der Herr erhört mich, wenn ich zu ihm rufe.

      „Wunderbar“ heißt, daß im Reich Gottes Wunder möglich sind. Das Reich Gottes ist überall da, wo gläubige Menschen sind. Jesus ist gegenwärtig unter gläubigen Menschen bzw. in seiner Kirche.

      Dies bedeutet, daß in der Kirche das Wunder geschehen kann, daß auch ein Säugling schon glaubt (es ist eben ein Wunder!).

      Johannes der Täufer wurde im Leib seiner Mutter Elisabeth gläubig:

      Lukas 1, 41-44

      Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind (Johannes) in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt 42 und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. 43 Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn (Jesus im Leib der Maria) zu mir kommt? 44 In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.

      (Beachte, daß Maria mit Jesus schwange war; der Embryo Jesus bekehrte also den Embryo Johannes als Maria Elisabeth besuchte – kein Witz!)

      Lukas 1, 15

      Denn er (Johannes der Täufer) wird groß sein vor dem Herrn; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird schon von Mutterleib an erfüllt werden mit dem Heiligen Geist.

      Jesus selbst sagte einmal über Säuglinge: Aus dem Mund von Säuglingen wirst du (Gott) mir Lob zubereiten

      Matthäusev. 21, 12-17

      Die Tempelreinigung

      12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben (Jesaja 56,7): »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus. 14 Und es gingen zu ihm Blinde und Lahme im Tempel und er heilte sie. 15 Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entrüsteten sie sich 16 und sprachen zu ihm: Hörst du auch, was diese sagen? Jesus antwortete ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen (Psalm 8,3): »Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet«? 17 Und er ließ sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort über Nacht.

      Da schrieen also Säuglinge, vielleicht nur wenige Wochen alt: „Hosianna dem Sohne Davids!“ (sicherlich ein großes Wunder)

      Die Säüuglingstaufe bzw. Kindertaufe existiert also und ist mit dem Neuen Testament vereinbar – Säuglinge können glauben, durch ein Wunder Gottes. Begrenzung: Taufe nur innerhalb einer Umgebung von gläubigen Menschen, wo die Gegenwart des Heiligen Geistes gewährleistet ist, und somit sicher ist, daß der Säugling vom Geist auf die Taufe vorbereitet wurde. Außerdem werden gläubige Eltern, Paten, Pfarrer, Gemeindeglieder den Täufling sicherlich später darüber belehren, was seine Taufe war und ist und daß er in der Kraft der Taufe Jesus nachfolgen soll.

      Missbrauch heute:

      Daß es soviele Taufscheinchristen bzw. Namenschristen gibt, liegt daran, daß Kinder aus ungläubigen Elternhäusern getauft werden. Außerdem ist auch die ganze Kirchengemeinde ungläubig (kein Glaube ohne Nachfolge) und sogar der Pfarrer. Das getaufte Kind wird später nicht über den Sinn der Taufe belehrt und somit bleibt sie unwirksam, obwohl sie gültig ist.

      Die Taufe ist doch gültig, weil der unsichtbare Täufer Gott selbst ist. Die Taufe kommt direkt aus dem Himmel, von Gott, und ist vom Zustand der Kirche unabhängig (der Zustand einer Briefsendung ist vom Zustand des Postboten unabhängig). Die Kirche verwaltet bzw. zelebriert die Taufe nur, aber Gott ist der eigentliche Täufer.

      Wer also erst als Erwachsener von Jesus hört bzw. das Evangelium hört (natürlich eine Katastrophe, daß er es in der Kirche, wo er als Kind getauft wurde, nicht gehört hat), der soll sich nicht wiedertaufen lassen, sondern auf seine Kindertaufe beziehen und glauben, daß er durch seien Kindertaufe mit der befreienden Kraft des Todes und er Auferstehung Jesu verbunden ist und in dieser Kraft Jesus nachfolgen kann.

      Wenn also die Freikirchen argumentieren, Säuglinge könnten nicht glauben, dann gibt es dafür keinen biblischen Beweis, sondern im Gegenteil mit der Bibel läßt sich beweisen, daß auch Säuglinge schon glauben können, wenn die richtige Umgebung da ist. Die Kindertaufe ist gut in sich selbst, das Problem liegt in ihrem Missbrauch durch die Großkirchen.

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Wie erleben Sie Ihre Beziehung mit Jesus im Alltag?

      Wie gesagt, ich suche nach Gemeindeanschluß. Es ist nicht ganz leicht als Christ zu leben ohne Gemeinschaft.

      Ich hoffe auch, über diese Website, Christen kennenzulernen.

      Was ich extrem erlebe, ist Bewahrung vor Unfällen. Da bemerke ich wirklich den Engel des Herrn. Mir passiert einfach nichts.

      Wie gesagt, ich war auch eine Zeit lang freikirchlich gewesen. Jetzt als „(alt-)kirchlicher“ Christ verstehe ich die Bibel viel besser wie als Freikirchenchrist. Was das Verständnis der Bibel angeht, war ich in der Freikirche im Kindergarten (sogar weniger als das) und jetzt fühle ich mich wie ein Doktor der Theologie (halten Sie mich bitte nicht für einen Angeber, jetzt). Das Buch „Nachfolge“ von Bonhoeffer hat mein Verständnis der Bibel extrem verbessert, auch Bücher von Luther, aber, ich glaube, es ist auch der Heilige Geist, den ich habe, seit ich mich auf meine Säuglingstaufe beziehe.

      Als Freikirchenchrist fühlte ich mich oft einsam, obwohl ich nicht allein war – ich hatte Gemeinschaft. Jetzt bin ich allein (keine Gemeinschaft), fühle mich aber nicht einsam, in keinster Weise. Ist das nicht ein Wunder (Psalm 4, 4)? Paradox, oder?

      Meine Beziehung zu meinen leiblichen Geschwistern hat sich enorm verbessert, seit ich von freikirchlich auf kirchlich umgeschwenkt bin. Die merken einfach, daß der Fanatismus weg ist.

      usw., usw.

      Danke der Nachfrage!

  7. Homosexuellenversteher schreibt:

    Hallo,
    ich kann leider nicht weiter mitdiskutieren, weil Zeitmangel, obwohl ich gerne würde.

    Zur Übersetzung der Bibelstellen, die Homosexualität betreffen, hier ein interessanter Link (leider ist die Ausgangsfrage gaaanz unten am Ende der Homepage zu finden).
    http://www.hagalil.com/judentum/rabbi/090211.htm

    Tip: Da wir Christen „nur“ eingepfropft sind, dürfen wir gerne auch nach jüdischem Verständnis fragen und uns dort bereichern lassen. Mein Bibelverständnis wurde unheimlich bereichert und die Auslegung so mancher Bibelstellen korrigiert. Auch die Feste des Herrn sind in jüdisch-messianischer Auslegung ein gutes Beispiel für die unheimliche Tiefe von Gottes Wort.

    Ein Lob möchte ich aussprechen an Herrn Braendlein und De Benny: es ist schön zu sehen, dass Sie trotz unterschiedlicher Meinung so gut miteinander diskutieren und sich bemühen eine gewisse Netiquette einzuhalten, was nicht immer einfach ist, wenn man sehr überzeugt ist von der eigenen Meinung.

    Zu Ihrer Frage: ich war viele Jahre bewusst missionarisch in der ev. Landeskirche aktiv und bin nach dem Umzug nach Süddeutschland und einer 1-jährigen Zeit des Gebets und Wartens in einer Ecclesiagemeinde – also pfingstlich-gemäßigt. Aus der Landeskirche bin ich ausgetreten.
    Ein gesegnetes Diskutieren noch!
    Stefanie

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Ich bin vor vielen Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten. Ich habe vollstes Verständnis dafür, daß Sie aus der ev. Landeskirche ausgetreten sind. Vermutlich hat Sie das Spießbürgertum dort gestört, oder daß man dort Christentum mit Spießbürgertum verwechselt.

      Ich kenne auch den freikirchlichen Bereich ein bischen. Im Gegensatz zur Landeskirche lebt man dort mehr in Gemeinschaft, betet zusammen, missioniert zusammen, ißt zusammen, etc. Es ist alles persönlicher.

      Ich bin jetzt weder in der Landeskirche, noch in einer Freikirche. Wenn Sie meine Website ( https://glaubereal.wordpress.com ) ein wenig studieren, dann werden Sie sehen, warum.

      Was die Landeskirche angeht, sind wir uns sicher ein Stück weit einig, was aber die (wiedertaufenden) Freikirchen angeht, sind wir sicherlich nicht einer Meinung.

      Stellen Sie sich doch die Frage, ob Sie wirklich am Ziel Ihrer spirituellen Reise angelangt sind oder ob Sie sich einer Täuschung hingeben. Wird da, wo Sie jetzt sind, wirklich die Nachfolge Jesu Christi gelebt? Finden Sie da Liebe ohne Ansehen der Person (siehe Anmerkung, unten)? Versteht man die Bibel vollständig oder pickt man sich doch nur bestimmte Abschnitte und Verse heraus? Maßen sich bestimmte Leute Führungsfunktionen an, ohne dafür eine stichhaltige Begründung zu haben? Gibt es vielleicht einen unangenehmen geistlichen Wettbewerb, was missionarische Anstrengungen, Teilnahme an Gebetsstunden, Halten von vollmächtigen Predigten, etc. angeht?

      Ist die Atmosphäre in Ihrer Gemeinde wirklich sakral (Gegenwart des Heiligen Geistes) oder eher magisch-suggestiv?

      Wenn uns Paulus die sakramentale Taufe (einschließlich Kindertaufe) als das allergrößte Werk Gottes an uns vorstellt, wie können wir es dann entweihen durch eine zweite Taufe, die nur ein Gehorsamsakt und öffentliches Bekenntnis eines Glaubens sein soll, den wir vermeintlich aus uns selbst heraus produzieren können (born again)? Werfen wir da nicht den unendlichen großen Reichtum weg, der uns in Jesus geschenkt ist, wenn wir uns wiedertaufen lassen?

      Anmerkung: Ansehen der Person ist, wenn man sein Verhalten und Einstellung gegenüber jemand von folgenden Dingen abhängig macht: Beruflicher Erfolg des Gegenüber, Aussehen, Vermögen, Intelligenz, Eloquenz, Bildungsabschluß, etc. (Nicht-Ansehen der Person: Jesus liebte auch die Armen, Kranken, Behinderten, Vorbestraften, Unfähigen, Hässlichen, etc.)

      siehe auch https://glaubereal.wordpress.com/2012/10/18/benjamin-franklin-uber-glauben-und-kirche/

  8. De Benny schreibt:

    Werter Herr Braendlein,

    Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, was ich von ihrer Website halte.

    Über Geschmack läßt sich nicht streiten? Kennen Sie auch meinen neuen Blog? Vielleicht kommt der Ihnen eher entgegen. Wobei, inhaltlich hat sich nicht viel geändert, ich schreib immer noch das, was ich vor Gott und Gewissen verantworten kann.

    Ich maße mir nicht an, aus mir selbst heraus die Heilige Schrift korrekt auslegen zu können.

    Schade. Ganz im Ernst, denn als Christ, zumal als protestantischer Christ haben Sie doch, entsprechend der Priesterschaft aller Gläubigen, die Kompetenz dazu, die Schrift auszulegen. Wieso sonst hat Luther sie sonst übersetzt? Wenn nur besonders heilige oder schlaue Menschen etwas mit der Schrift anfangen können, dann könnte man sich doch an die Verfahrensweise der römischen Kirche von früher halten: Dem Volk die Schrift vorenthalten und statt dessen „richtige“ Auslegungen zu verbreiten. Sie sehen, wohin das führt.
    Nein! Sie sind wie jeder Christ kompetent, die Schrift auszulegen. Natürlich machen Sie Fehler dabei. So wie alle anderen auch. Daher brauchen wir die Gemeinde, damit einer den anderen ermahnt. Das ist auch der Hintergrund meines Kommentierens hier. Sie haben Ihre Auslegung, ich habe meine Auslegung, ich stelle einen Unterschied fest und weise darauf hin.
    Im Sinne der gegenseitigen brüderlichen Ermahnung sollten wir als Christen in der Lage sein, in gegenseitiger Liebe darüber zu reden und ein besseres Verständnis der Schrift zu erlangen und damit Gott näher zu kommen.

    Ich bin so froh, daß ich nach einer Suche, die fast eine halbe Ewigkeit gedauert hat, endlich auf Bonhoeffer (einer der größten Lehrer der Kirche) und über ihn auf Luther (auch ein sehr großer Lehrer der Kirche) und die anderen Kirchenväter (z. B. Augustinus) gestoßen bin.

    Ja, das sind gewichtige Personen. Ich würde auch Barth, Tillich, Bultmann, Calvin, Zwingli, Melanchthon, Chrysostomos und weitere dazu zählen. Keiner dieser Herren ist höher einzustufen als die Schrift (NT UND AT, das ist mir wichtig, weil das NT ohne das AT nicht zu verstehen ist, während das AT ohne das NT auch so auf Christus kommt, ist ja alles prophezeit worden). Nur kann ich mich beispielsweise nicht daran erinnern, daß die von Ihnen genannten Luther, Augustinus und Bonhoeffer sich je zum Thema Homosexualität geäußert hätten. Ähnlich wie der Herr Jesus selbst…
    Auch wichtig ist, daß man sich nicht hinter solchen Autoritäten verstecken kann. Das lernen wir von Luther, der aus der Schrift und durch Vernunftgründe überzeugt werden wollte, als er vor Kaiser und Reich stand in Worms. Es ist hilfreich, die Texte dieser Autoren zu lesen, aber gegen das eigene Gewissen zu handeln ist ein gefährlich Ding, wie Luther sagte. Ich verstehe das so, daß wir bei aller Anregung, die uns die Kirchenväter geben können, immer noch selbst verantwortlich sind, selbst denken müssen, und uns nicht, wenn wir dereinst vor Gott stehen rausreden können mit: Der Luther hat aber gesagt…
    Ich glaube Gott wird da wenig Verständnis haben. Es ist eine Ausrede.

    Was also die Auslegung des NT angeht, gibt es eine bestimmte, allgemeine Auslegung, bei der weitgehende Einigkeit zwischen den verschiedenen, kirchlichen Auslegern besteht (bitte registrieren Sie das, um Ihres Heiles willen)

    Freilich. Das ist nicht und war nie ein Streitpunkt zwischen uns zwei. Der Streitpunkt liegt womöglich darin, wie diese Einigkeit aussieht und wo die unwichtigeren Uneinigkeiten liegen. Wenn Sie mich zum Beispiel auffordern, etwas um meines Heiles Willen zu registrieren, dann könnte ich Sie auf die von Augustinus und Luther festgestellte unfreiheit des menschlichen Willens hinweisen. Demnach können Sie mich gar nicht dazu bringen, etwas heilsrelevantes zu registrieren. All das ist gnädiges Geschenk Gottes, und Er gibt zu Seiner Zeit. Trotzdem, ich kann bezeugen daß Er mir gegeben hat, nämlich den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus, daß Er am Kreuz gestorben ist wegen unserer Schuld und am dritten Tage auferstanden nach der Schrift, daß Er erlöst hat alle, die an Ihn glauben. Ich weiß mich da in eine Glaubensgemeinschaft eingebunden, zu der die eben erwähnten Luther, Bonhoeffer und wie sie alle heißen auch zählen. Und Sie nach allem, wie ich Sie verstehe auch, selbst wenn wir in einigen weniger wichtigen Punkten nicht einer Meinung sind.

    Natürlich habe ich die Lehren Bonhoeffers, Luthers, etc. anhand des NT überprüft und muß durchaus feststellen, daß Bonhoeffer, Luther, etc. wohl die allgemeingültige, richtige Auslegung des NT getroffen haben.

    Kleiner Hinweis: Hier widersprechen Sie sich. Wenn Sie oben sagen, Sie können die Schrift nicht selbst richtig auslegen, dann können Sie auch nicht sagen, ob irgendeine Lehre mit dieser Schrift, die Sie ja nicht auslegen können nach eigenem Zeugnis, übereinstimmt.
    Ich halte dafür, daß Luther, Bonhoeffer udn wie sie alle heißen viel verstanden haben von Gott, an manchen Punkten stimme ich aber mit ihnen nicht überein. Gegen Luther muß ich zum Beispiel mit Bonhoeffer den Antisemitismus verurteilen. Bei weiterem Suchen wird man mehr Diskrepanzen finden. Das macht aber nichts, weil trotz aller Unterschiede wir alle an unseren Herrn Jesus Christus glauben.

    Übrigens stimme ich auch überein mit den alten Bekenntnisschriften der protestantischen Kirchen und den Beschlüssen der ökumenischen Konzile.

    Ja wer denn nicht?

    Kurzum: “Meine” Interpretation der Heiligen Schrift ist keine Einzelmeinung (Einzelmeinungen sind fast immer falsch), sondern es ist die Lehre der Alten Kirche, der Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben, der wahren Kirche. Ich lehre nichts Neues, sondern schließe mich einfach der Lehre der Alten Kirche an.

    Das gleiche gilt für mich. Sie werden keine Lehre finden, die ich vertrete, die weiter von der Lehre der alten Kirche abweicht als Ihre Lehren davon abweichen.

    Ich habe mit Sicherheit die richtige Lehre, was die grundlegenden Lehren angeht.

    Freut mich, wenn Sie das so sagen können. Daraus spricht ein starker Glaube. Allerdings beinhaltet das auch die Gefahr, sich etwas vorzumachen. Wer schon gefunden hat, sucht nicht mehr. Kein Mensch hat Christus in der Tasche. Deshalb würde ich auch nur sagen, daß ich danach strebe, die richtige Lehre zu erreichen. Sicherheit gibt es nur bei Gott und durch Gott. Ich bin als Mensch Sünder und kann scheitern. Gleiches gilt für Sie. Seien Sie sich nicht zu sicher, bleiben Sie offen für neue Erkenntnisse, die Gott Ihnen schenken kann. Jederzeit. Wenn Sie jetzt schon sicher sein könnten, die rechte Lehre zu haben, könnte Gott Ihnen nichts Neues eröffnen. Und das wäre doch wiederum recht schade.

    Je mehr ich die Schrift selbstständig auslege, desto größer ist natürlich die Gefahr, daß ich mich irre.

    Diese Gefahr besteht wie gesagt auch, wo Sie die Schrift unselbständig auslegen. Wie gesagt: Nicht nur Konzilien können irren, sondern auch Luther, Bonhoeffer und Augustinus. Letztendlich sind Sie darauf angewiesen, die Schrift selbst auszulegen und vor Ihrem Gewissen diese Auslegung zu verantworten. Wenn Sie sich hinter Luther, dem Papst oder ienem Konzilsbeschluß verstecken, wird Gott Sie dafür zur Rechenschaft ziehen, denn letztlich geht es um Ihn und Sie, um Ihn und jeden Einzelnen von uns. Und Er wird es uns nicht durchgehen lassen, wenn wir etwas tun, wovon wir nicht überzeugt sind, weil andere sagen, das wäre in Ordnung so. Sicher können wir selbst uns auch irren. Aber da Gott uns die Wahrheit auftut, werden wir niemals irren können, wo Er es nicht will. Wir dürfen also Hoffnung haben, was unsere Schriftauslegung angeht. So lange wir Augen und Ohren offen haben für Gottes Botschaften an uns, um unser Irren zu beenden.

    Vor diesem Hintergrund und als Glied der Alten Kirche muß ich Ihnen sagen, daß Sie sich nicht Christenmensch nennen sollten.

    Doch, genau das werde ich tun, und ich tu es mit gutem Recht, hat doch Christus mich erlöst und starb für mich am Kreuz. Mit welchem Recht sprechen Sie mir da ab, Christenmensch zu sein?

    Wenn Sie sich Christ nennen, lehren aber nicht was ein Christ von Gott her lehren soll, dann sündigen Sie.

    Ich lehre das, was Gott mir als Wahrheit gezeigt hat. Etwas anderes zu lehren würde meinem Gewissen widersprechen, Ich würde den Menschen den direkten Weg in die Hölle weisen. Das kann ich vor meinem Gewissen und vor Gott nicht verantworten. Und deshalb lehre ich nichts anderes, bis Gott mich korrigiert.

    Beten Sie doch einfach mal zum unsichtbaren Gott, daß er Ihnen zeigen möge, wer recht hat: Sie oder ich?

    Was denken Sie denn, was ich die ganze Zeit tue? Wie gesagt: Ich nennen mich nicht nur Christ, ich bin Christ! Und ich diskutiere nicht nur bei Ihnen, sondern auch sonst im Internet. Und überall gibt es die Gefahr, daß ich mich irre. Aber die Gefahr wird umso größer, wenn ich irgend etwas lehre, was ich nicht als Wahrheit erkannt habe. Ihre Lehre über die Homosexualität zum Beispiel wiederspricht nach meinem Verständnis – wie ich nun mehrfach dargelegt habe – den Aussagen der Schrift. Ich sehe auch nicht, daß Luther, Bonhoeffer oder Augustinus Ihnen da zustimmen würden. Ja selbst unser Herr Jesus Christus scheint sich um ganz andere „Probleme“ gekümmert zu haben als um die Homosexualität.

    Ich wünsche Ihnen Gottes Segen

    • Rainer Braendlein schreibt:

      „In der Kürze liegt die Würze.“

      Steht das in der Bibel? Sicherlich sinngemäß.

      Lesen Sie doch nochmals meinen obigen Artikel „Schwule Pfarrer“. Es ist offensichtlich, daß Mose und Paulus Homosexualität als Sünde bezeichnen, die Bibelstellen sind einfach eindeutig.

      Etliche grobe Sünden sind nicht mit dem Christ-Sein vereinbar: Unzucht, Habgier, etc.

      Natürlich ist die Homosexualität auch ein grobe Sünde, was aus den Aussagen von Paulus und Mose hervorgeht.

      Wer also Christ sein will, sich Christ nennen will, ein Glied der christlichen Kirche sein will, der stehe ab von der Homosexualität.

      Ein Mensch, der bereits Glied der Kirche ist und anfängt Homosexualität zu praktizieren, muß strengstens ermahnt werden, damit aufzuhören. Weigert er sich hartnäckig, so muß er aus der Kirche ausgeschlossen werden.

      Jeder Homosexuelle, der bereit ist, von seiner Homosexualität umzukehren und sich von Jesus heilen zu lassen, der ist willkommen in der Kirche, wo er die allerwohlwollenste, seelsorgerliche Begleitung erfahren kann.

      Wie soll ein Christ umgehen mit Homosexuellen außerhalb der Kirche?

      Er soll ihnen die Liebe Jesu entgegenbringen, was auch beinhaltet dem Homosexuellen, der Interesse an einer Mitgliedschaft in der Kirche hat, zu sagen, daß dies nur möglich ist, wenn er umkehrt von der homosexuellen Sünde und an Jesus glaubt, der heilt und vergibt. Einige Gottesdienstbesuche sind natürlich möglich auch ohen Mitgliedschaft in der Kirche. Vielleicht kommt der Sünder im Gottesdienst unter den Einfluß des Heiligen Geistes, erkennt seine Schuld, und kehrt um zu Gott. Dauernde Mitgliedschaft ist nur möglich nach Umkehr und Glauben.

      1. Korinther 5, 9-13

      9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr nichts zu schaffen haben sollt mit den Unzüchtigen. 10 Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müsstet ihr ja die Welt räumen. 11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen. 12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, die drinnen sind? 13 Gott aber wird die draußen sind richten. Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!

  9. Homosexuellenversteher schreibt:

    Das Rassismusargument zeugt von eklatanter Unwissenheit über den christlichen Glauben. Wie lautet das höchste Gebot, ist es nicht das Doppelgebot der Liebe zu Gott und dem Nächsten? Wer ist der Nächste? Ein Nachbar, eine Kassiererin im Supermarkt, ein Obdachloser, Muslim, Homosexueller… Ja, alle Menschen sollen wir lieben. Für Gläubige Menschen sind alle Menschen, inkl. sie selbst Sünder und ist Homosexualität aus biblischer Sicht Sünde, genauso wie Steuerhinterziehung oder Versicherungsbetrug oder auf Kundenkosten mit dem Hubschrauber herumfliegen. Gott liebt den Sünder, also ALLE Menschen, aber er hasst die Sünden, die er tut. (Ab diesem Punkt will man uns Fundamentalisten nicht verstehen). Das ist etwas, was mir persönlich auch manchmal schwer fällt, nämlich die Person nicht als ganzes für eine Sünde zu verurteilen, sondern nur das, was sie tut, also die Sünde (Trennung der Sache von der Person). Dazu kommt, dass sehr viele Menschen sich als Person angegriffen fühlen, wenn man etwas, was sie tun als schlecht oder Sünde bezeichnet. Verstehe ich, geht mir auch manchmal so. Ja ich verstehe, dass Homosexuelle und viele andere besondere Menschen die Klappen dicht machen bei all den altbackenen, mittelalterlichen fundamentalistischen und sonstwie Freikirchlern, die Homosexualität als Sünde sehen und das Märchenbuch Bibel als Lebensgrundlage betrachten.
    Bevor ich gläubig wurde, habe auch ich nur Kopfschütteln übrig gehabt über solche Vorstellungen. Natürlich war da für mich Homosexualität natürlich, kommt bekanntlich auch im Tierreich vor. Die bisexuellen Bonoboaffen aus dem Oberstufen-Biologieunterricht waren für mich Beweis genug. Keine Diskussion. Die Existenz der Homosexualität im Tierreich galt mir als genauso natürlich wie unter den Menschen, zwar als Minderheit, aber eben existent und völlig in Ordnung. Als Kind hatte ich in einer kurzen Probierphase mit einem anderen Kind auch homosexuelle Erfahrungen gemacht.
    Später als mich mit dem Inhalt der Bibel auseinandersetzte und gläubig wurde, kam ich zu dieser Meinung:
    Jegliche Homosexualität – auch die im Tierreich – ist unter anderem ein Zeichen dafür, dass wir in einer gefallenen Schöpfung leben. Am Anfang gab es keinen Tod. Die Schöpfung war in perfektem Zustand. Siehe 1. Mose xy. Kein Tier fraß ein anderes, alle Menschen waren Vegetarier. Nach dem „Sündenfall“ kam der Tod in die Welt. Tiere fraßen Tiere, Menschen aßen und essen heute immer noch Tiere. Auch die Sünde Homosexualität entstand als Folge der gefallenen Schöpfung (Abwendung von Gott), die sich nach Erlösung (Jesus) sehnt. Also sind Homosexualität, überspitzt gesagt auch Fleischessen (den Tod essen), ein bisschen hier zum eigenen Vorteil lügen, fremdgehen etc. alles Folgen der gefallenen Schöpfung. Alle diese Dinge waren so nicht von Anfang an und bedürfen daher der Erlösung (Stichwort Gottes Heilsgeschichte).

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Hallo,

      vielen herzlichen Dank für Ihren Kommentar (ich finde Ihren Kommentar sehr gut!).

      Aus meinem Artikel sehen Sie, daß ich durchaus auch ein „Homosexuellenversteher“ bin.

      Ich wollte nur das Folgende ergänzen:

      Von der christlichen Lehre her muß man unterscheiden zwischen Homosexualität in der Kirche und außerhalb der Kirche. Außerhalb der Kirche leben die Menschen, mit denen Gott noch Geduld hat, die sich aber von seiner Langmut noch nicht haben zur Buße leiten lassen: Römerbrief 2, 4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

      Der ganze Grund, warum es überhaupt (säkulare) Staaten gibt, ist der, daß Gott Geduld hat mit den Sündern. Jeder Staat ist sozusagen ein Notstandssystem für Sünder, mit denen Gott noch Geduld hat. Auch für die Leute außerhalb der Kirche muß es ein System des geordneten Zusammenlebens geben. Der Staat gewährleistet zumindest ein längeres Überleben der Sünder, aber es ist klar, daß dies niemals das perfekte Leben sein kann, sondern mehr oder weniger bloß ein Existieren. Das wahre Leben gibt es nur in der Kirche, wo der Heilige Geist gegenwärtig ist und wo Christus das Haupt ist.

      Niemand wird gezwungen sich der Kirche anzuschließen, das ist rein freiwillig. Es wird ja auch niemand gezwungen sich dem FC Bayern, einem Schachclub, einem Kegelverein oder sonst etwas anzuschließen. Wer sich aber der Kirche anschließt, der muß auch ihre „Vereinsstatuten“ akzeptieren. Wer sie nicht akzeptieren will, der bleibe fern und es gibt keinerlei Probleme.

      Zitat aus Ihrem Kommentar: „Jegliche Homosexualität – auch die im Tierreich – ist unter anderem ein Zeichen dafür, dass wir in einer gefallenen Schöpfung leben.“

      Das finde ich auch, daß die Homosexualität zum gefallenen Menschen gehört, zum unerlösten Menschen, zum Menschen, der erlösungsbedürftig ist. Der Mensch, der zurückgekehrt ist in die vertrauensvolle Gemeinschaft des Herrn, des ewigen Gottes, der Himmel und Erde gemacht hat, der wird sicher auch wieder zur normalen Sexualität zwischen Ehemann und Ehefrau zurückkehren, denn das entspricht dem Zustand vor dem Fall. Gott ist DAS LEBEN, DAS HEIL. Wer zu ihm kommt, wird auch seelisch und körperlich völlig genesen.

      Die Kirche ist nun mal der „Verein“, wo sich Menschen zusammengeschlossen haben, die zurückgekehrt sind in die vertrauensvolle Gemeinschaft mit Gott, dem Schöpfer. Es ist also nicht möglich Homosexualiät zu praktizieren und gleichtzeitig ein Glied der Kirche zu sein. Wer sich Christ nennt, der stehe ab von der Homosexualität. Wer Homosexualität praktizieren will, der bleibe außerhalb der Kirche und nenne sich nicht Christ (auch ein Nicht-Christ hat immer noch einen Status, z. B. deutscher Staatsbürger; wer außerhalb der Kriche lebt, der lebt deswegen nicht außerhalb der Menschheit, zumindest nicht hier auf Erden; siehe Anmerkung 1, unten).

      Angenommen, ein Christ, ein Kirchenglied, würde anfangen homosexuell zu leben, dann müßten ihn die anderen Kirchenglieder ermahnen, über seine Homosexualität Buße zu tun, das heißt damit aufzuhören. Will er seine Homosexualität nach und trotz mehrmaliger Ermahnung nicht aufgeben, muß er aus der Kirche ausscheiden. Sobald er Bußte tut, sich von Jesus neu machen läßt, wird er wieder in die Kirche aufgenommen.

      Homosexuelle außerhalb der Kirche (Arbeitskollegen, Verkäuferin im Supermarkt, Nachbarn, Busfahrer, Klassenkameraden, etc.):

      Wie gehe ich als Christ mit diesen Menschen um?

      Kurz gesagt: „Ich soll diese Menschen lieben (natürlich nicht erotisch)“. Im Römerbrief, Kap. 5 steht, daß Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Diese Liebe sollen wir auch unseren Mitmenschen entgegenbringen, die noch nicht an Jesus glauben. Das heißt nicht, daß wir es nicht für nötig hielten, daß auch sie irgendwann gläubig würden, aber eben durch unsere vorurteilsfreie Liebe werden sie ja vielleicht gläubig (wir lieben aber nicht mit dem Ziel, Menschen zu bekehren, das wäre fanatisch-freikirchlerisch). Ob ein Mitmensch gläubig wird oder nicht, das überlassen wir völlig Gott. Unsere Verantwortung ist die unvoreingenommene Liebe. Natürlich kann man jemand auch mal von Jesus erzählen (vielleicht wäre es sogar besser, einfach jemand zum Gottesdienst einzuladen), sicherlich gehört das zur Liebe, aber wenn er sich nicht bekehrt, sollen wir trotzdem weiter lieben.

      Über weitere Kommentare würde ich mich freuen.

      Zu welcher Kirche gehören Sie?

      Anmerkung 1

      Ich glaube, die Homosexuellen haben ein bischen das Problem, daß sie glauben, sie würden von der Kirche aus der Menschheit ausgeschlossen, wenn sie die Kirche aus der Kirche ausschließt.

      Bis zum jüngsten Tag gibt es eine Menschheit im weiteren Sinne und eine Menschheit im engeren Sinne. Die Menschheit im engeren Sinne ist die christliche Kirche. Sie besteht aus Menschen, die umgekehrt sind von ihren Sünden zu Gott und an Jesus Christus glauben. Die Mitgliedschaft in der Kirche hängt ab von erfolgter Umkehr und Glauben an Jesus, diese Bedingungen müssen erfüllt werden.

      Die Menschheit im weiteren Sinne besteht auch aus Sündern und wird von Staaten geordnet. Aus der Menschheit im weiteren Sinne kann man gar nicht ausgeschlossen werden, es sei denn, man würde darunter verstehen: eine Gefängnisstrafe (vorübergehender Ausschluss) oder eine Hinrichtung (Todessrafe). Dies exekutiert jedoch nicht die Kirche, sondern der Staat.

      Gott hat Geduld mit den Homosexuellen, wie mit allen anderen Sündern, (aber nur) bis zum jüngsten Tag.

      Nach dem jüngsten Tag gibt es allerdings, eigentlich nur noch eine Menschheit, das sind diejenigen, die vor dem jüngsten Tag die Kirche waren. Ihr Erbe ist, daß sie in ewiger Gemeinschaft mit Gott und dem Lamm, in der Gegenwart Gottes und des Lammes, leben dürfen. Wer nicht der Kirche angehörte, wird am jüngsten Tag in das ewige Feuer geschickt und die armen Wesen, die sich an diesem Ort für alle Ewigkeit aufhalten müssen, kann man sicher nichtmehr als Menschheit bezeichnen, denn dies ist der zweite Tod. Im Feuersee gibt es sicher kein geordnetes Zusammenleben mehr, keine Gesellschaft, sondern jeder siecht einzeln vor sich dahin in ewiger Qual. Der Feuersee ist ein Ort ewiger Auflösung.

      Schlußfolgerung: Solange ein Sünder oder Homosexueller auf Erden lebt, ist er immer noch ein Glied der Menschheit im weiteren Sinne. Nur der Staat, aber nicht die Kirche, könnte ihn aus der weiteren Menschheit ausschließen. Die Homosexuellen sollten also nicht so tun, als ob sie die Kirche aus der Menschheit im weiteren Sinne ausschließen wollte, das ist blanker Unsinn.

      Hinweis der Kirche an den Staat: Glückliche Familien (Mutter und Vater als Ehepaar mit Kindern) sind die Grundlage jeden Staates. Wenn die Homosexualität überhand nimmt und von einer Randerscheinung zum Normal wird, dann ist natürlich der Staat in seiner Existenz auf das Äußerste gefährdet. Wir als Kirche empfehlen deshalb dem Staat den Homosexuellen den passenden Platz zuzuweisen: Am Rand der Gesellschaft. Wenn der Staat den Ratschlag der Kirche nicht annimmt, wird er sehen, wo er bleibt.

    • De Benny schreibt:

      Die Homosexualität als Zeichen dafür, daß wir in einer gefallenen Schöpfung leben, darüber kann man reden.
      Übrigens ist mir auch klar wo der Unterschied zwischen Person und Handlung ist, da brauchen wir nicht weiter drüber diskutieren.
      Wenn aber jemand zu mir käme und sagen würde: Glaube an Gott ist Sünde. Dann würde ich das nicht glauben, würd mich darum nicht scheren. Warum? Weil ich gar keinen Grund habe, das anzunehmen. Auch wenn es immer mal wieder Menschen gibt, die einen Zusammenhang herstellen zwischen bösen Taten und Gottesglauben.

      Für mich ist Homosexualität auch kein Rumprobieren als Jugendlicher oder als Kind. Das ist ne eigene Kategorie, die auch eigens bewertet werden muß. Ich bin skeptisch insofern Zärtlichkeiten und mehr ausgetauscht werden, nur aus Spaß an der Freud. Das sind keine Bespaßungsdinge, deshalb ist die Gefahr, daß da jemand verletzt wird, groß. Aus der Perspektive kann man es dann als „Sünde“ (besser Sündentat) bezeichnen. Das kann vom Händchenhalten bis zum Sex gehen. Allerdings hängt das dann auch immer mit der damit verbundenen Verantwortung. In der Bibel wird nicht erwähnt, wie eine Ehe zu Stande kommt. Sie wird in allen Stellen bereits als bekannt vorausgesetzt. Wenn man in die Sozialgeschichte sieht weiß man, daß eine Ehe durch den Geschlechtsverkehr geschlossen wurde. Wer miteinander ins Bett ging, galt als verheiratet. Insofern ist das Problem beim „Sex vor der Ehe“ nicht der Zeitpunkt des Sex, sondern daß man nicht die dazugehörige Verantwortung übernimmt. Daher würde ich sagen: Wenn zwei Menschen einander lieben und miteinander Sex haben, dann ist das okay, auch ohne Trauschein, so lange beide auch vorhaben, einander beizustehen und zusammen zu bleiben. Und wenn einer meint, man kann ja mal heiraten und sich scheiden lassen, wenn es nciht mehr paßt, dann liegt das Problem genau darin.

      Aber es geht ja um die Homosexualität. Die sucht sich ja keiner aus, insofern kann homosexuell sein keine Sündentat sein.
      Was man überlegen kann ist, ob und inwiefern Gott nun von diesen Homosexuellen will, daß sie ihre Sexualität nicht ausleben. Man könnte etwa fragen, was die Bibel dazu sagt. Wenn wir ins Neue Testament sehen, dann steht da nichts. Außer vielleicht im Römerbrief, Kapitel 1, wo es aber lediglich um das geht, was Du schon geschrieben hast: Homosexualität ist eine Konsequenz der gefallenen Schöpfung, sie ist nichts, wo die Menschen etwas dazu könnten. Paulus schreibt nicht, sie sollten damit aufhören. Sie leiden in besonderer Weise unter der Gefallenheit der Schöpfung, indem sie eine andere Sexualität haben und noch dafür angefeindet werden von den Menschen, die eigentlich aufgerufen sind, alle zu lieben – den Christen!
      So lange die Welt gefallen ist werden wir wohl nichts an der Homosexualität ändern können. Sie ist da, und es sind nicht diejenigen homosexuell, die besonders ungläubig sind. Und wie gesagt: Im NTgibt es keine Stelle (!), die homosexuelle Beziehungen untersagen würde (anders ist das mit homosexueller Prostitution auf Abhängigkeitsbasis, die kommt vor, aber das ist nicht die Homosexualität das Problem, sondern die Abhängigkeit und daß es nicht um gegenseitige Verantwortung geht, sondern eigentlich um eine Geschäftsbeziehung, bei der einer noch am längeren Hebel sitzt).

      Im AT gibt es genau eine Stelle (die dann nochmal fast wörtlich wiederholt wird):

      Den Männlichen nicht sollst Du liegen Bettlager der Frau.

      So in etwa die wörtliche Übersetzung. Was damit genau gemeint ist, weiß heute niemand mehr. Hebräisch ist eine ausgestorbene Sprache, das Neuhebräische ist manchmal weit davon entfernt, jedenfalls nicht nahe genug, um alles zu verstehen.

      Wohlgemerkt geht es in der Stelle nicht um eine Beziehung. Beziehungen – auch Liebesbeziehungen – zwischen Menschen des gleichen Geschlechts kommen in der Bibel vor. Berühmtestes Beispiel ist David und Jonathan. Die haben einander sogar geküßt! Wie wäre es also biblisch zu bewerten, wenn man in der Fußgängerzone heute zwei Männer trifft, die einander küssen? Nur so zum Nachdenken!

      Zurück zum Bettlager der Frau. Beim fraglichen Vers wird unter anderem spekuliert, ob es sich um Tempelprostitution handelt, weil davon die Rede ist, daß was immer da als Tat vorgestellt ist, ein Greul ist. „Greul“ ist Kultsprache, da geht es um Götzenverehrung, also andere Götter, andere Tempel.

      Man legt diese Stelle gerne so aus, daß es um homosexuellen Sex allgemein geht. Neben erkennen wird auch liegen als Umschreibung des Sex wiedergegeben. Allerdings kommt dann nicht nochmal das Lager der Frau vor. Nehmen wir also an, daß es tatsächlich um Sex mit Männern geht müßte noch geklärt werden, was das Bettlager der Frau damit zu tun hat. Womöglich handelt es sich um den Ort. Dann wäre die Bedeutung, nicht im Bett der Frau mit einem Mann zu schlafen, also nicht mit Männern fremd zu gehen, wenn man eine Frau hat (mit Frauen konnte man als Mann ja nicht fremdgehen, weil die ja dann eben als weitere Eehfrauen galten, nach dem Sex).

      Das Problem wäre dann ein ähnliches wie bei der Geschichte um Onan. Da geht es ja darum, daß er sich weigert, seinem Bruder einen Nachkommen zu zeugen, um selbst an das Land zu kommen (aber trotzdem mit der Schwägerin schläft, also den Spaßanteil mitnimmt). So dann auch hier: Ein Mann, der eine Frau hat, hat gerade in der damaligen Gesellschaft, die keine Sozialversicherung kannte, die Pflicht, ihr Kinder zu zeugen, am besten einen oder mehrere Söhne, weil die eben dann die Versorgung der Mutter übernehmen, wenn der Vater nicht mehr ist. Daß das nicht immer so gut geklappt hat sieht man, wenn man sich ansieht, wie oft im AT gefordert wird, sich um die Witwen zu kümmern. Das sind dann meist nicht alle Witwen, sondern diejenigen, die keine Söhne hatten, die sich um sie kümmerten, und die deshalb verarmten.

      Diese Deutung ist sicherlich nru eine Möglichkeit, aber angesichts der unverständlichen Bibelstelle (und es ist wirklich nur eine!) sicherlich eine Möglichkeit.

      Ich finde es fragwürdig für einen Christen, Homosexuellen ihre Sexualität verbieten zu wollen. Denn es ist und bleibt auch ein Angriff auf die Person: So wie Du bist, kannst Du nicht sein, weil das ist Sünde. Das ist recht gnadenlos. Und lieblos. Und sich dann auf die Bibel zu berufen, deren Text zu der Frage recht unklar ist, ist eines bibeltreuen Christen eigentlich nicht würdig.

      Wir müssen die Bibel ernst nehmen, und ganz genau aufpassen, ob wir nicht eigene Abneigungen (die ihrerseits Folgen der Gefallenheit der Welt sind und insofern sie lieblos sind auch Jesu Gebot widersprechen udn Sünde sind) versuchen mit der Bibel zu legitimieren. Gott ist es, an dem wir uns ausrichten sollen, nicht unsere eigene Abneigung gegen bestimmte Sexualitätsformen. Wobei wir auch bedenken müssen:
      Was die Homosexuellen genau tun, wissen wir gar nicht. Wenn sie sich küssen, können wir nichts sagen, weil das auch David und Jonathan taten. Und was sie womöglich sonst noch tun, sehen wir nicht, also steht es uns auch nicht zu, darüber zu spekulieren.

      Alles in allem sind auch Homosexuelle in der Lage, die Bibel zu lesen, und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Wieso sollten sie die Bibel schlechter verstehen als wir Heterosexuelle? Weil sie die Sünder sind? Au contraire, Sünder sind wir alle!

      Gottes Segen

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Hallo,

        ich freue mich über Ihr lebhaftes Interesse an meinem Blog. Ich teile allerdings nicht Ihre Ansichten und Einstellungen.

        Gott befohlen!

      • De Benny schreibt:

        @Rainer Brändlein:

        ich freue mich über Ihr lebhaftes Interesse an meinem Blog. Ich teile allerdings nicht Ihre Ansichten und Einstellungen.

        Ich weiß. Mein obiger Kommentar war auch gar nicht an Sie gerichtet. Das wird bloß mit dieser suboptimalen mehrere ebenen Kommentarfunktion nicht immer so klar., Hier mußte ich auch wieder auf meinen eigenen Text antworten, um irgendwo in die Nähe Ihres Textes zu kommen. Ist ein grundlegendes Problem bei wordpress. Geht mir auf meinen Blogs nicht anders. Ich bin übrigens der gleiche wie „Bundesbedenkenträger“, was vielleicht das Interesse an diesem Artikel erklärt. Ich finde ihn, wie schon mehrfach dargestellt, einfach falsch und unbiblisch, und mache das dann auch kund. Wenn ich schon Sie nicht überzeugen kann, dann vielleicht wenigstens andere. Ich halte Ihre Meinungen aus genannten Gründen für unbiblisch und halte es daher für meine Pflicht als Christenmensch, darauf hinzuweisen.

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Hallo,

        ich finde es sehr interessant, daß Sie der „Bundesbedenkenträger“ sind. Ich war schon mehrmals auf ihrer Website. Ich brauche Ihnen wohl nicht zu sagen, was ich von ihrer Website halte.

        Ich wollte mir nur erlauben, Ihnen das Folgende zu erwidern:

        Ich maße mir nicht an, aus mir selbst heraus die Heilige Schrift korrekt auslegen zu können. Ich bin so froh, daß ich nach einer Suche, die fast eine halbe Ewigkeit gedauert hat, endlich auf Bonhoeffer (einer der größten Lehrer der Kirche) und über ihn auf Luther (auch ein sehr großer Lehrer der Kirche) und die anderen Kirchenväter (z. B. Augustinus) gestoßen bin. Ich stelle keinen dieser Lehrer über das Neue Testament (NT), aber muß doch eines feststellen: In den Glaubensgrundsätzen oder grundlegenden Lehren stimmen die großen Lehrer überein, wenn sie auch bei untergeordneten Lehren nicht immer übereinstimmen mögen. Was also die Auslegung des NT angeht, gibt es eine bestimmte, allgemeine Auslegung, bei der weitgehende Einigkeit zwischen den verschiedenen, kirchlichen Auslegern besteht (bitte registrieren Sie das, um Ihres Heiles willen) Natürlich habe ich die Lehren Bonhoeffers, Luthers, etc. anhand des NT überprüft und muß durchaus feststellen, daß Bonhoeffer, Luther, etc. wohl die allgemeingültige, richtige Auslegung des NT getroffen haben. Übrigens stimme ich auch überein mit den alten Bekenntnisschriften der protestantischen Kirchen und den Beschlüssen der ökumenischen Konzile.

        Kurzum: „Meine“ Interpretation der Heiligen Schrift ist keine Einzelmeinung (Einzelmeinungen sind fast immer falsch), sondern es ist die Lehre der Alten Kirche, der Kirche, die Jesus und die Apostel gegründet haben, der wahren Kirche. Ich lehre nichts Neues, sondern schließe mich einfach der Lehre der Alten Kirche an.

        Halten wir fest: Ich habe mit Sicherheit die richtige Lehre, was die grundlegenden Lehren angeht. Je mehr ich die Schrift selbstständig auslege, desto größer ist natürlich die Gefahr, daß ich mich irre.

        Vor diesem Hintergrund und als Glied der Alten Kirche muß ich Ihnen sagen, daß Sie sich nicht Christenmensch nennen sollten. Wenn Sie sich Christ nennen, lehren aber nicht was ein Christ von Gott her lehren soll, dann sündigen Sie. Und der Lohn der Sünde ist der Tod, das brauche ich Ihnen als Bibelleser nicht zu sagen.

        Mein Tipp: Beten Sie doch einfach mal zum unsichtbaren Gott, daß er Ihnen zeigen möge, wer recht hat: Sie oder ich?

        Gott befohlen!

  10. Knecht schreibt:

    Hallo meine Freunde,
    vor Gott sind alle Menschen Gleich oder auch gleich viel wert.
    Ob Homosexuelle oder Mörder. Egal was du auch an Sünde tust.
    Ich habe auch nichts gegen solche Menschen, denn ich bin auch ein Sünder.
    Wenn man jedoch weiß das es Sünde ist und tut Sie weiter, der betrügt sich selber.
    Und wenn jemand sich nicht sicher ist ob es Sünde ist, der Bete dafür das seine Augen aufgetan werden.
    Denn Gott hasst die Sünde, Sie gebiert den Tot und der trennt uns von Gott.
    Von Gott wird keine Sünde Toleriert.
    Gott ist hart aber gerecht und voller Gnade. Aber für bewusste Sünde hat er keine Gnade.
    Lieber sich selber etwas schärfer zu prüfen als Später bitterlich zu weinen.
    Falsche Lehren (Zeugnisse) zu verbreiten geht schnell.

    Richtig, Gott sagte das ER Mann und Frau schuf.
    Und das manche sich mit Tieren vergleichen. Bedeutet, dass Sie eine Entschuldigung suchen.
    Gott hat den Tieren keine Bibel gegeben sondern den Menschen.
    ER gab das Evangelium den Heiden, also uns.
    Vergleicht euch nicht mit Wesen die nur den Sexualtrieb im Kopf haben und sich gegenseitig als Nahrung dienen. Diese Wesen müssen nicht zusehen Gerettet zu werden.

    Richtig ER hat auch gesagt, dass wir uns mehren sollen aber es geht nicht nur um das Mehren, damals waren es schließlich nur zwei Menschen und die Erde war leer. Er hat aber auch gesagt dass es jedem frei bleibt alleine zu sein.
    Prüfe jeder sich selber, denn so jeder hier seinen nächsten richtet, so wird er auch gerichtet werden
    Denn Gott spricht: ,,Die Rache ist mein‘‘
    Gott segne euch im Namen Jesu Christi meine Freunde

    • Knecht schreibt:

      2.
      Wer meint er kann nichts dafür das er Sünder ist der ist ein Lügner.
      Denn den freien Willen haben Wir selber.

      • De Benny schreibt:

        Sowas wie einene freien Willen gibt es nicht. Ist logiscvh ein Unding. Unser Wille ist ja gerade der Ort, an dem Freiheiten relevant werden. Wenn ich frei bin und es will, kann ich die oder das tun. Was soll freier Wille dann sein? Wer ist Nutznießer dieser Freiheit, die den Willen betrifft? Ich kann doch nichts wollen, was ich nicht will! Also ist mein Wille nicht frei.
        Anders ist es, wenn Du Handlungsfreiheit meinst (dann sag es auch). Doch selbst die haben wir nicht, denn wir stehen als Menschen unter der Macht der Sünde. Oder meinst Du, daß wir aus unserer eigenen Kraft heraus sündlos sein können? Das wäre doch dann die Konsequenz der Handlungsfreiheit. Dann bräuchten wir keine göttliche Gnade, um in den Himmel zu kommen, dann könnten wir uns den Himmel selbst erarbeiten!

    • De Benny schreibt:

      Wenn man jedoch weiß das es Sünde ist und tut Sie weiter, der betrügt sich selber.
      Und wenn jemand sich nicht sicher ist ob es Sünde ist, der Bete dafür das seine Augen aufgetan werden.

      Und wenn jemand weiß, daß es keine Sünde ist? Ich mein, es steht ja nirgends in der Bibel, daß Homosexualität oder eine homosexuelle Beziehung zu führen, eine Sünde ist.

      Aber für bewusste Sünde hat er keine Gnade.

      Dann ist das mit dem genauen Prüfen doch Murks. Weil dann wäre es bewußte Sünde. Würde man nicht genau prüfen, hätte man noch Gnade. Also wieso genau prüfen? Und überhaupt hört sich das alles wieder verdammt nach Werkgerechtigkeit an.
      Was mich ärgert ist, wenn nichtschwule Christen sich wahnsinnig einen Kopf machen darüber, wie Schwule ihren Glauben leben. Hat nicht jeder seinen eigenen Balken im Auge? Was geht es uns Heterosexuelle an, was die Homosexuellen machen? Sind wir es, die richten werden? Was hier passiert ist, daß eine bestimmte Gruppe an Menschen niedergemacht wird ohne Grund. Und statt uns Gedanken zu machen über unser Seelenheil, weil wir uns nicht um die Armen und Schwachen kümmern etwa, belasten wir unsere Glaubensgeschwister noch.
      Ich habe noch nie gehört, daß ein Pfarrer nicht als solcher hätte arbeiten dürfen, weil er viel Besitz hat. Jesus verlangte vom reichen Jüngling, er solle zuerst alles verkaufen, was er hat, und es den Armen geben. Welcher Pfarrer tut das? Wieso macht da niemand Streß? Weil man es nicht als so wichtig ansieht, was Jesus hier sagt. Wichtiger hält man eine unverständliche Aussage im jüdischen Gesetz.

      Richtig, Gott sagte das ER Mann und Frau schuf.

      Ja, hat Er. Aber das heißt nicht, daß jeder Mensch einen Menschen des anderen Geschlechts heiraten müßte. Jesus tat das nicht, Paulus nicht… und David hatte Jonathan lieb und küsste ihn.

      Diese Wesen müssen nicht zusehen Gerettet zu werden.

      Wir auch nicht, Denn wir werden aus Gnade gerettet, nicht, weil wir irgend etwas selbst könnten. Also können wir zusehen und zusehen, wir werden uns den Himmel nicht erarbeiten. Wir werden nicht gerettet, wir sind gerettet. Sonst wäre Christi Opfer ja umsonst gewesen, oder nicht?

      Prüfe jeder sich selber, denn so jeder hier seinen nächsten richtet, so wird er auch gerichtet werden

      Eben. Er sagt auch: Richtet nicht, auf daß Ihr nicht gerichtet werdet. Meine Rede.

      Gottes Segen

  11. Zorro schreibt:

    Bin ich Froh dass es so offene erliche kritische äusserungen gibt.
    Habe erst seit ein paar Tagen erfahren was es heisst mit solchen Fragen in Christlichen Kreisen zu Leben.
    Ich finde das Tierreich ist für mich kein Dikussionspunkt.
    Steht da nicht und macht Euch die Erde untertan?
    Gleigeschlechtliche Beziehungen sind ein ganz wichtiges Thema, wie Donnerwetternochmal, kann ich genügend Argumentieren um als Vollwertiger Christ anerkannt zu werden und wie kann ich Christen genau mit solchen Anteilen homosexualität würdig Betreuen.
    Ist es wirklich Sünde‘????????
    Wer hat da Fundamentalistisch schon was Gefunden und kann mir weiterhelfen?
    bis jetzt habe ich echt Probleme im Christlichen Kreis so zu Arbeiten dass Homosexualität, Sünde sei und dass wenn man so gelagert ist entweder enthaltsam fortan leben soll.
    Ist da Befreiung in Jesus?
    Sorry hab im Moment zu viele Fragen!

  12. Rudi schreibt:

    Wer hier von Toleranz von gleichgeschlechtigen Menschen spricht und befürwortet hat die BIBEL nicht verstanden oder kennt Sie nicht.
    Gott schuf den Mensch zu seinem Bildnis erst den Mann und dann die Frau und damit ist alles gesagt.
    Was dieses mit dem Tierreich zu tun hat ist mir ein Rätsel und auch nicht Diskussionsreif.
    Fazit: Wer gleichgeschlechtiges Leben führt oder befürwortet und sich noch Christ nennt handelt für Satan. Jesus selbst sagt, es werden viele falsche Christus’ kommen und Euch falsches Lehren. Dieses hat nicht Rassismus und Wissenschaft zu tun. Die Bibel wurde von Gott verfasst und von Menschen niedergeschrieben und hat seine Gültigkeit bis in alle Ewigkeit.
    Am Anfang war das Wort……

    • De Benny schreibt:

      Ähm… Deine Platte hängt.

    • christenversteher schreibt:

      “ Und wenn ein Mann bei einem Vieh liegt, so soll er gewißlich getötet werden, und das Vieh sollt ihr umbringen. “
      Das ist ein Zitat aus der Bibel, würdest du auch sagen, das ein Mann, der Inzucht mit Tieren treibt umgebracht werden soll?
      Und stehst du auch hinter diesem Zitat: „Die Frau sei dem Mann untertan …“ (Eph 5,22 ff)“.

      Etwa nicht? Dann hör doch bitte auf dich hinter angestaubten Bibelzitaten zu verstecken und gestehe dir ein, dass du ganz persönlich etwas gegen Homosexuelle hast.
      Denn nach deiner Argumentation mit der Bibel, wirst du auch ganz persönlich Probleme bekommen, wenn du die Frau mit dem Mann gleichstellst und sie nicht unterwirfst, denn das steht ja so nicht in der bibel!

      Und noch ein abschließender GEdanke: Wenn es Homosexualität im Tierreich gibt, und das Tierreich von Gott geschaffen, dann ist Homosexualität auch von Gott gewollt!

      So, ich werde deine Seite jetzt deabonnieren, weil mir das zu viel Kraft raubt über offensichtliches zu diskutieren. Aber sei dir versichert, deine Meinung ist in der Minderheit, wir Homosexuelle werden unsere Rechte bekommen, Homosexuellen-Hasser wie du werden nach und nach auf natürliche weise aussterben. und das ist auch gut so!

      • De Benny schreibt:

        wenn du die Frau mit dem Mann gleichstellst und sie nicht unterwirfst, denn das steht ja so nicht in der bibel!

        Während es zur Homosexualität keine Bibelstellen gibt, sondern höchstens zum Analverkehr zwischen zwei Männern, und die Übersetzung ist unklar, gibt es sowohl Stellen, die eine Gleichberechtigung der Frau nahelegen wie welche, die anders interpretiert werden. Ich halte zum Beispiel dafür, daß die vielzitierte Epheserstelle eigentlich im Sinne einer Gleichberechtigung zu verstehen ist, weil der Briefeschreiber die Hierarchie quasi durch die umgekehrte Liebeshierarchie aushebelt, aber das ist ein anderes Thema.

  13. Rudi schreibt:

    Wer hier von Toleranz von gleichgeschlechtigen Menschen spricht und befürwortet hat die BIBEL nicht verstanden oder kennt Sie nicht!
    Gott schuf den Mensch zu seinem Bildnis erst den Mann und dann die Frau und damit ist alles gesagt.
    Was dieses mit dem Tierreich zu tun hat ist mir ein Rätsel und auch nicht Diskussionsreif.
    Fazit: Wer gleichgeschlechtiges Leben führt oder befürwortet und sich noch Christ nennt handelt für Satan. Jesus selbst sagt, es werden viele falsche Christus’ kommen und Euch falsches Lehren. Dieses hat nicht Rassismus und Wissenschaft zu tun. Die Bibel wurde von Gott verfasst und von Menschen niedergeschrieben und hat seine Gültigkeit bis in alle Ewigkeit.
    Am Anfang war das Wort……

  14. Rudi schreibt:

    Wer hier von Toleranz von gleichgeschlechtigen Menschen spricht und befürwortet hat die BIBEL nicht verstanden.
    Gott schuf den Mensch zu seinem Bildnis erst den Mann und dann die Frau und damit ist alles gesagt.
    Was dieses mit dem Tierreich zu tun hat ist mir ein Rätsel und auch nicht Diskussionsreif.
    Fazit: Wer gleichgeschlechtiges Leben führt oder befürwortet und sich noch Christ nennt handelt für Satan. Jesus selbst sagt, es werden viele falsche Christus’ kommen und Euch falsches Lehren. Dieses hat nicht Rassismus und Wissenschaft zu tun. Die Bibel wurde von Gott verfasst und von Menschen niedergeschrieben und hat seine Gültigkeit bis in alle Ewigkeit.
    Am Anfang war das Wort……

  15. Mir wird das zu unübersichtlich, ich fang hier neu an:

    Offensichtlich lag es von Anfang an in der Absicht Gottes, daß der Mensch nicht gleichgeschlechtliche Liebe praktiziert, sondern eine Ehe eingeht mit einem Partner vom entgegengesetzten Geschlecht und Kinder zeugt (seid fruchtbar und mehret euch).

    Offensichtlich hat sich Paulus nicht an Gottes Absicht gehalten. Er hat keine Kinder gezeugt. UN auch Jesus war ganz Mensch, aber nicht so, wie Gott es „offensichtlich“ wollte. Auch hier weder Frau noch Kinder in Sicht.

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Lieber Benny,

      ich bin so hundemüde, daß ich leider jetzt offline gehen muß. Bitte schreib‘ jede Menge Kommentare – ich liebe es. Wenn ich wieder online bin, werde ich alles genehmigen und ggf. beantworten.

      Ich wünsche Dir eine frohe Woche und Gottes reichen Segen.

      Gruß,

      Rainer Braendlein, Nimmerfallstr. 74, 81245 München

      P. S.: Ich freue mich auch über Papierbriefe oder Kärtchen (ich existiere wirklich und bin nicht rein virtuell).

    • Weber schreibt:

      Wer sich mit der Bibel befasst, stellt bald fest, dass leider manches verfälscht oder gar herausgenommen wurde. Und warum Jesus nicht verheiratet gewesen sein soll und Kinder gehabt haben soll, ist nicht nachvollziehbar. Die Bibel ist mit Vorsicht zu genießen. Ganz sicher aber stimmt es, das gelebte und praktizierte Homosexualität nicht der von Gott geschaffenen Ordnung entspricht. Hier versucht eine abartige Minderheit sich selbst etwas vorzumachen. Der Schöpfungsauftrag lautet klar und unmissverständlich: Wachset und mehret euch. Und das findet sich nicht nur im 1.Tim. 3. Es stellt sich die Frage, mit welchem Recht die Katholiken bewusst einen Priester haben, der öffentlich gelobt, gegen dieses Gottes-Gebot zu verstoßen. Es stellt sich die Frage, wieso Homosexuelle, welche ihr Leben ausleben wollen, Priester werden. Usw. usw. Ich denke, wir sind in einer Zeit, in der Moral, Ehre und Anstand ein Fremdwort sind, deshalb wird Gott immer mehr in eine Ecke gedrängt und sich theologisch selbst etwas zusammengeschustert.

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Vielen Dank für Ihren Kommentar.

        Bitte teilen Sie mir doch mit, was konkret „verfälscht“ oder aus der Bibel „herausgenommen“ wurde.

        Wenn die Bibel ein manipuliertes Buch ist, warum wurde sie dann bereits unter Kaiser Konstantin dem Großen im oströmischen Reich des vierten Jahrhunderts als Wort Gottes anerkannt? Konstantin, der mächtigste Mann seiner Zeit, hatte sicherlich alle Mittel zur Verfügung, um die Authentizität der Bibel zu überprüfen – er fühlte sich nicht genötigt die Wahrheit der Bibel in Frage zu stellen.

        Die Bibel ist kein vom Himmel gefallenes Buch, d. h. es stellte nicht plötzlich irgend ein Idiot wie z. B. Mohammed irgendwelche vagen Theorien auf, sondern die Bibel entstand in realer Verbindung mit der Geschichte des lebendigen Volkes Gottes (früher Israel, seit Pfingsten die Christliche Kirche): Ein Buch kam hinzu, z. B. Jesaja, aber, was Jesaja predigte, war in Übereinstimmung mit der Botschaft des Mose und aller anderen Propheten vor ihm. Jesaja stellte nicht irgendwelche neue Theorien auf, sondern wies wie alle anderen vor ihm auf den Erlöser hin, wobei er das in seinem eigenen Stil tat. Es ging/geht nur darum immer wieder dazu aufzurufen zum reinen, unverfälschten, ursprünglichen Gottesdienst des Gottes Israels zurückzukehren. Jesus und die Apostel haben wiederum auf das Alte Testament aufgebaut. Die Bibel ist also ein „gewachsenes Buch“, das immer in Beziehung stand zum gegenwärtigen, zeitgenössischen Gottesdienst des realen Volkes Gottes. Das ist, finde ich, der beste Beweis für die Wahrheit der Bibel.

  16. christenversteher schreibt:

    „Offensichtlich lag es von Anfang an in der Absicht Gottes, daß der Mensch nicht gleichgeschlechtliche Liebe praktiziert, sondern eine Ehe eingeht mit einem Partner vom entgegengesetzten Geschlecht und Kinder zeugt (seid fruchtbar und mehret euch).“

    Wenn Homosexualität im Tierreich vorkommt, dann ist Sie auch von Gott gewollt. Punkt.
    Wer gegen Homosexualität urteilt, der Urteilt über Gottes Schöpfung.
    Wer über Gottes Schöpfung urteilt, der stellt sich über Gott und begeht letztlich Gotteslästerung.
    Ich hoffe, das Gott trotzdem ihrer Seele gnädig sein wird, auch obwohl Sie vom christlichen Ideal der Nächstenliebe weiter entfernt sind als manch einer, der sich als Atheist bezeichnen würde.

    Auch in ihrem Bekanntenkreis gibt es Personen, die Homo/Bisexuell sind!

    • Wenn Homosexualität im Tierreich vorkommt, dann ist Sie auch von Gott gewollt. Punkt.
      Wer gegen Homosexualität urteilt, der Urteilt über Gottes Schöpfung.
      Wer über Gottes Schöpfung urteilt, der stellt sich über Gott und begeht letztlich Gotteslästerung.

      Da stimme ich voll zu. Komischerweise sehen konservativere Christen immer nur die Gotteslästerungen der anderen, aber den eigenen Balken…

      Ich hoffe, das Gott trotzdem ihrer Seele gnädig sein wird, auch obwohl Sie vom christlichen Ideal der Nächstenliebe weiter entfernt sind als manch einer, der sich als Atheist bezeichnen würde.

      Hier bin ich zuversichtlich. Gott ist nicht so ein legalistisches Arschoch, wie die konservativeren Christen meinen, freilich ohne es laut zu sagen, damit sie nicht in die Hölle kommen. Bei Licht betrachtet sind sie es, die unter der Knechtschaft der Sünde leben. Die Sünde ist hier die gefühllose am Buchstaben hängende Bibellektüre, ohne auf den Geist zu hören, weil der könnte ja auch der Zeitgeist sein.

      Gottes Segen

  17. Christenversteher schreibt:

    Lieber geschätzter Verfasser,
    Wieso sollte Homosexualität eine Sünde sein, wenn Sie selbst im Tierreich ganz oft vorkommt? Siehe hier: http://m.spiegel.de/wissenschaft/natur/a-444512.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://www.google.de/search?q=homosexualität+im+tierreich&ie=UTF-8&oe=UTF-8&hl=de&client=safari

    Ist es dann nicht eher eine Sünde über Gottes Schöpfung zu urteilen und die Weisheit Gottes in frage zu stellen?

    Ps: Die Bibel sagt auch Frau Hör auf deinen Mann und ist pro Todesstrafe. Meinen sie nicht auch, das man die Bibel im historischen Kontext sehen muss?

    Hochschrungsvoll,
    Ihr Christenversteher

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Hallo Sybille,

      vielen Dank für deinen Kommentar, ich freue mich sehr darüber.

      Daß Homosexualität im Tierreich oft vorkommt, halte ich für eine infame Lüge. Ich habe keine Lust länger zu recherchieren, ob meine Vermutung durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt wird. Obwohl, vielleicht werde ich es im Verlauf der nächsten 50 Jahre mal über mich bringen.

      Ich vermute Folgendes:

      Adam, der erste Mensch, fühlte sich einsam, obwohl „Gemeinschaft“ (Gott) bei ihm war. Man könnte Gott auch „Herr Gemeinschaft“ nennen. Adam hatte jedoch Probleme mit Gottes Unsichtbarkeit, wobei das noch keine Sünde (Selbstsucht, Egoismus) war, sondern es war einfach nur töricht. Um Adam seine Liebe und Freundlichkeit zu beweisen, schuf Gott die Tiere und endlich Eva, als sichtbare Freunde für den einsamen Adam, das ist das Urevangelium. Aber auch das Urevangelium vermochte nicht Adam davon zu überzeugen, daß Gott ihn liebte, daß er mit und in Gott schon alles hatte und unendlich reich war; Adam ließ sich von „Jenem“ beschwatzen, Gott würde ihm etwas vorenthalten, wäre also nicht wirklich sein Freund. Gott hatte Adam gewarnt, er solle nicht essen von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, was andersherum heißt, er solle einfach mit dem zufrieden sein, was er in Gott schon hatte. Adam und Eva fielen, und mußten nun durch Erfahrung klug werden („wer nicht hören will, muß fühlen“). Noch heute spüren wir buchstäblich an unserem Leib, was es heißt „außerhalb“ Gottes zu leben. Außerhalb Gottes regieren die Mächte des Todes, der Zersetzung, des Untergangs, der Krankheit und Depression. Ist unsere Welt nicht voll davon?

      Wie auch immer, es gibt ein neues Evangelium: Gott hat seinen Sohn Jesus als Passahlamm (Osterlamm) für uns geopfert. Wir haben uns untergeordnet den Mächten des Todes, aber Gott lädt uns ein, in seine liebevolle Gemeinschaft zurückzukehren. Wenn wir glauben, daß Gott seinen Sohn Jesus um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt hat von den Toden, kehren wir zurück in seine liebevolle Gemeinschaft. Durch die sakramentale Taufe, auch Kindertaufe, werden wir mit der Kraft des Todes und der Auferstehung Jesu verbunden, sodaß wir wirklich glauben können, das heißt wir überwinden die Begierden unseres Leibes und lieben unsere Mitmenschen in der Kraft, mit der Gott Jesus auferweckt hat von den Toten.

      Die Todesstrafe bezieht sich nur auf „Erzsünder“, das heißt Sünder, die sich nach wiederholter Ermahnung nicht bessern wollen. Agenommen, da, wo Sie wohnen, würde ein Raubmörder herumlaufen, der ständig Menschen erschlägt, um an ihre Geldbörse zu gelangen. Trotz mehrfacher langer Haftstrafen würde er sein Tun fortsetzen. Finden Sie nicht auch, daß solch ein Mensch irgendwann alle Gnade verwirkt hat?

      Was heißt hochschrungsvoll?

      Hochachtungsvoll,

      Rainer in Christus

      • Finden Sie nicht auch, daß solch ein Mensch irgendwann alle Gnade verwirkt hat?

        Nein, und ich hate eine solche Ansicht auch für unbiblisch und unchristlich. Ich meine es genügt, einen solchen Menschen in einer geschlossene Einrichtung unterzubringen, wo er niemandem schaden und sein Leben fristen kann. Wieso sollte man jemandem das Leben nehmen, wenn man nicht dazu gezwungen ist? Wieso sollte es okay sein, es sich so leicht zu machen und ihn zu töten, anstatt auch ihm ein Leben in den möglichen Grenzen (Sicherheitsverwahrung) zu ermöglichen? Was wurde aus „Du sollst nicht töten“?

        Gottes Segen
        De Benny

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Ich vermute, daß die Todesstrafe, die von Gott selbst verordnet wurde für penetrantes, schweres Sündigen bzw. andauerndes, schwerkriminelles Verhalten, ein Bild sein soll auf den ewigen Tod des (sturen) Sünders, der nicht Buße tun will. Die Todesstrafe zeigt einfach, daß Gott nicht bereit ist einen Menschen zu dulden, der durch und durch gierig ist nach Macht, Ehre, Reichtum, Wohlleben, usw. und davon nicht ablassen will. Bei Gott gibt es keinen Raum für Selbstsucht und Egoismus.

        Nach der christlichen Lehre ist es eigentlich so, daß die Menschheit ein riesiger Oganismus sein soll mit Christus als (unsichtbarem) Haupt, in dem ein Glied (bzw. Organ, Zelle) dem anderen dient zum Wohle des gesamten Organismus und zum Wohle jedes einzelnen.

        Was würdest Du sagen, wenn einige Deiner Körperzellen anfangen würden andere Deiner Zellen aufzufressen und einen eigenen Körper innerhalb Deines Körpers bilden würden? Richtig, Du würdest sagen, Du hättest Krebs. Irgendwann würdest Du zum Chirurgen gehen, um Dir das Krebsgeschwür herausschneiden zu lassen. Krebszellen ziehen nur „Leistung“ aus dem Gesamtorganismus heraus, bringen aber keinen „Input“, das heißt sie schwächen den Gesamtkörper und töten ihn langsam.

        Menschen, die nicht ihren Mitmenschen dienen wollen, sondern Sie nur aussaugen wollen, um sich selbst auf einfache Weise zu bereichern, sind wie Krebs in einem Körper.

        Der Raubmörder zum Beispiel nimmt sich nicht nur einen Gegenstand (Geldbörse), für den er keine Gegenleistung erbracht hat (Erwerbsarbeit), sondern er vernichtet sogar seinen Nächsten, das heißt ein Glied der Menschheit. Gott hätte gewollt, daß der Raubmörder nicht seinen Nächsten umbringt und ihm sein Geld nimmt, sondern daß er ihm einen Dienst tut (z. B. die Haare schneiden oder die Fenster streichen oder Brötchen für ihn backen, etc.). Für diesen Dienst hätte er von seinem Nächsten Geld bekommen, ohne daß er ihn hätte töten müssen. Mit dem so ehrlich erworbenen Geld, hätte er von einem anderen Menschen wiederum für sich eine Dienstleisung oder ein Gut kaufen können.

        Jeder Geldschein ist nichts anderes als ein Dokument, das bescheinigt, daß man einen bestimmten Dienst zum Wohl des Gesamtorganismus vollbracht hat und nach dem Maß dieses Dienstes kann man auch wieder einen Dienst in Anspruch nehmen oder ein Gut kaufen:

        Zum Beispiel versorgt das Herz die Lunge mit Blut, dafür bringt die Lunge Sauerstoff ins Blut, den das Herz zum Arbeiten braucht.

      • Biblisch ist das aber nicht, was Sie hier über Adam schreiben. Nicht Adam war einsam und wollte eine Frau, Gott sagte, daß es nicht gut sei, daß der Mensch alleine ist, ließ Adam erst ale Tiere ansehen und schuf ihm dann am Ende, als keine Gefährting unter den Tieren gefunden wurde, Eva. Stellen wir uns eien schwulen Adam vor, dem die Eva geschaffen wurde. Auch hier würde er wohl wie schon bei den Tieren dankend ablehnen, und Gott würde ihm ienen Mann schaffen…

        Gottes Segen

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Hallo,

        ich freue mich sehr, daß Du meinen Artikel kommentiert hast.

        Meine Logik ist die Folgende:

        Gott ist Gemeinschaft in sich selbst, das bedeutet, daß ein Mensch in der Gegenwart Gottes sich eigentlich nicht einsam fühlen kann bzw. nicht alleine sein kann. Hätte Adam nicht problematisiert, hätte er einfach ewig glücklich sein können in der Gemeinschaft des Herrn des ewigen Gottes.

        Wenn nun dann Gott sagte: „Es ist nicht gut, daß der Mensch alleine sei.“, kann das doch nur bedeuten, daß Adam sich einsam fühlte, obwohl er eigentlich überhaupt nicht einsam war. Adam mangelte es einfach an Wertschätzung dessen, was er schon hatte. Adam war unendlich reich in Gott, aber diese Erkenntnis hatte er selbst nicht und so fühlte er sich arm (einsam).

        Ich finde meine Schlussfolgerung vernünftig. Natürlich kann ich mich irren, aber Deine Argumentation macht mich nicht glauben, ich irrte mich.

      • christenversteher schreibt:

        Sehr geehrter Rainer,

        Was wäre denn so schlimm dran, wenn Homosexualität im Tierreich vorkommen würde?
        Schauen sie doch einfach mal hier: http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=9xJOjtG40Q4&feature=endscreen
        Bonbos haben der Dokumentation zur Folge sehr häufig Sex, sowohl Hetero- als auch Homosexuellen Sex.
        Ich kann nur empfehlen, sich der göttlichen Schöpfung voll und ganz zuzuwenden, anstatt einzelne Teile der göttlichen Schöpfung zu verdammen.
        Denn wer das tut, der entfernt sich auch immer vom Schöpfer selbst, er entfernt sich damit von Gott und das kann doch nicht ihr anliegen sein, oder?

        Hochachtungsvoll,
        Christenversteher

      • Rainer Braendlein schreibt:

        1. Mose 1, 27: Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch … .

        Offensichtlich lag es von Anfang an in der Absicht Gottes, daß der Mensch nicht gleichgeschlechtliche Liebe praktiziert, sondern eine Ehe eingeht mit einem Partner vom entgegengesetzten Geschlecht und Kinder zeugt (seid fruchtbar und mehret euch).

        Durch diesen Vers wird auch die Sexualität geheiligt.

      • Wenn nun dann Gott sagte: “Es ist nicht gut, daß der Mensch
        alleine sei.”, kann das doch nur bedeuten, daß Adam sich
        einsam fühlte, obwohl er eigentlich überhaupt nicht einsam
        war. Adam mangelte es einfach an Wertschätzung dessen, was er
        schon hatte.

        Daß Adam sich einsam fühlte, steht da nirgends. Gott war der Ansicht, daß Adam nicht allein sein soll. Vielleicht war Gott auch noch nicht ganz mit der Schöpfung fertig, vielleicht war zu dem Zeitpunkt noch nicht alles gut, sondern noch im Werden. Jedenfalls steht da nicht, daß Adam irgend etwas gesagt hätte in Bezug auf Einsamkeit und dergleichen, und aus nichts kann man alles ableiten, also sollte man es lassen.
        Das einzige was man sieht ist, daß Gott die Frau geschaffen hat, damit der Adam nicht allein ist, weil Gott Alleinsein nicht gut findet. (im Gegensatz zu Seiner Schöpfung, die findet er sehr gut)
        Wenn ich mich nun heute umschaue, dann sehe ich inmitten der Schöpfung auch einige schwule Männer und lesbische Frauen. Sie können nur von Gott kommen, denn nichts ist geschaffen, was nicht von Gott geschaffen ist. Wieso hat Gott sie wohl geschaffen, wenn Er die Frau schuf,damit der Mann nicht alleine ist? Um einsam ihr Dasein zu fristen?

      • Du vergißt bei alledem eins: Diese bösen bösen Menschen sind von Gott geschaffen. Warum schafft er sie, wenn er dann ihren Tod will? Da hätte er sie auch gleich gar nicht erst schaffen brauchen. Wieso sollte Gott so einen Unsinn machen?

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  20. McMarcle schreibt:

    Mir wird übel – aber ich rufe den Verfasser gerne mal dazu, wenn es in unserer sehr evangelikal geprägte ländlichen „Idylle“ mal wieder einen an seinem Umfeld verzweifelten homosexuellen Jugendlichen vom Baum zu schneiden oder dessen sterblichen Überreste unter einer Brücke zu entfernen.

  21. Saphira schreibt:

    ,Hallo,zum Thema-Gott ist heilig.Ihm gebührt die Ehre.Er allein ist Herr.Wer Gott achtet und liebt,achtet Menschen u.hat Respekt.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Hallo,

      Markus 12, 28-34:

      28 Und es trat zu ihm (Jesus) einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
      29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
      30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften«.
      31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.
      32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur „einer,“ und ist kein anderer außer ihm;
      33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
      34 Als Jesus aber sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.

      Jesus anerkennt die Antwort des Schriftgelehrten, wobei er allerdings darauf hinweist, daß er zwar nicht fern vom Reiche Gottes sei, aber noch nicht darin.

      Im Hinblick auf den Gesamtinhalt der Bibel muß man das so deuten, daß der Schriftgelehrte zwar wußte, welches Verhalten im Alltag das beste wäre, aber noch nicht wußte, wie man dieses Verhalten erlangte.

      Wie kommen wir dazu Gott und unseren Nächsten zu lieben (von Natur aus sind wir nämlich selbstsüchtig)?

      Antwort: Durch das Evangelium (Gottes von seinem Sohn Jesus Christus).

      Evangelium: Gott, der Vater, hat Gott, den Sohn, um unserer Sünden willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt von den Toten.

      Wenn wir das einfach glauben und sakramental getauft werden (oder uns unserer sakramentalen Kindertaufe erinnern), werden wir gerecht (wir bekommen ein gerechtes Leben geschenkt). Bei der Taufe sterben und auferstehen wir zusammen mit Jesus. Wir sterben mit Jesus am Kreuz und verlassen zusammen mit ihm das Grab. Nach der Taufe sind wir der Sünde abgestorben und in Christus, der die Liebe ist. Täglich laden wir Liebe ein uns zu regieren und unseren Leib, der in sich selbst sündig ist, als Werkzeug der Liebe und Gerechtigkeit zu gebrauchen, was das Wunder aller Wunder ist. Gott ist größer als unsere Sünde und so können wir uns christlich verhalten, trotz unseres sündigen Leibes. Wichtig ist nur, daß wir uns täglich der Taufe oder des Todes und der Auferstehung Jesu erinnern. So werden wir täglich Kraft empfangen nicht der Sünde zu dienen, sondern Liebe zu üben an Gott und am Nächsten.

      Geheimnis des Glaubens, Amen.

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  26. nach heutiger wissenschaftlicher Erkenntnis eine ausgemachte Hetze

    Falsch.

    • Rainer Braendlein schreibt:

      Ich möchte weder gegen Schwule noch gegen schwule Pfarrer „hetzen“, das liegt mir fern.

      Der christliche Gott bietet uns Erlösung und Vergebung an, wobei ich bei meiner Website den Schwerpunkt auf Erlösung lege. Allgemein wird die Vergebung überbetont und die Erlösung vernachlässigt, das war schon immer so. Es muß immer wieder herausgestellt werden, daß es Vergebung nur im Zusammenhang mit Erlösung gibt, das heißt nur wer sich in dem Stand eines christlichen Lebens, das Gott ihm bei der sakramentalen Taufe geschenkt hat, befindet, der kann auch von sich behaupten, daß Gott ihm vergeben hat. Gott schenkt uns Vergebung und neues Leben in einem Paket als eine Einheit. Entweder wir nehmen das ganze Paket oder wir bekommen gar nichts. Vergebung, seperiert von einem neuen Leben in Christus, wird uns Gott nicht gewähren.

      Ich zeige nicht mit dem Finger auf Schwule, denn ich bin mir meiner eigenen Sündhaftigkeit bewußt. Es gibt viele Sünden, von denen Gott uns erlösen will. Kein Mensch ist sündlos. Wer gerade nicht schwul ist, leidet mit Sicherheit unter mindestens einem anderen Laster. Egal welches Laster uns befallen hat, Gott bietet uns Erlösung, d. h. Befreiung an. Gott kann uns von jeder Sünde freimachen. Darum geht es mir: Gott bietet Befreiung an, sowohl den Schwulen als auch allen anderen Sündern.

      Schlimm ist es nur, wenn wir behaupten, Gott würde uns annehmen auch ohne die Reinigung von den Sünden. Das tun schwule Pfarrer in extremer Weise. Man kann ein gewisses Verständnis aufbringen für jemand, der sich schwer tut ein Laster zu überwinden. Wenn aber jemand frech behauptet, Gott würde dem Sünder vergeben, auch ohne Befreiung oder Erlösung von der Sünde, dann ist das ein geistliches Verbrechen.

      Paulus‘ Brief an die Römer, Kapitel 1:

      18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, 25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. 28 Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, 29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Zuträger, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.

      Dieser Abschnitt macht ganz deutlich, daß nicht nur gleichgeschlechtliche Beziehungen eine Sünde sind, sondern auch Hochmut, Lieblosigkeit, Habgier, usw.. Jeder begeht eine oder mehrere dieser Sünden und so hat keiner das Recht Homosexuelle zu verdammen. Selbst Jesus, der tatsächlich ohne Sünde war, hat die Sünder nicht verdammt, sondern bot ihnen Erlösung und Vergebung durch das Evangelium an. Es sei wiederholt: Jesus bot Erlösung und Vergebung an, das heißt aber nicht, daß er die Sünde gut hieß. Wer die göttliche Erlösung ablehnt in dieser Zeit muß langfristig doch mit dem Gericht Gottes rechnen und Jesus wird ihm nicht mehr mehr als harmloses Lamm begegnen, sondern als grimmiger Richter.

      Evangelium der Erlösung nach Römerbrief, Kapitel 6:

      Taufe und neues Leben

      1 Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind? 3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. 5 Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein. 6 Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen. 7 Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. 8 Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, 9 und wissen, dass Christus, von den Toten erweckt, hinfort nicht stirbt; der Tod kann hinfort über ihn nicht herrschen. 10 Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben ein für alle Mal; was er aber lebt, das lebt er Gott. 11 So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde gestorben seid und lebt Gott in Christus Jesus. 12 So lasst nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam. 13 Auch gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. 15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17 Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde „gewesen“ seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. 19 Ich muss menschlich davon reden um der Schwachheit eures Fleisches willen: Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden. 20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Solche, deren ihr euch jetzt schämt; denn das Ende derselben ist der Tod. 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

    • christenversteher schreibt:

      Bundesbedenkenträger, du bist super! Ich bin auf deiner Seite!
      Wir dürfen denen, die gegen die Nächstenliebe und gegen Homosexuelle Mitmenschen sind, nirgends das Feld überlassen!

  27. Pingback: Manchmal platzt mir der Arsch! « Ein feste Burg ist unser Gott

  28. Storl, Rosmarie schreibt:

    An den Verfasser des Artikels über schwule Pfarrer:

    Endlich mal ein klares Wort, ein wahres Wort, denn nur „die Wahrheit wird Euch freimachen“. Gottes Gesetze gelten heute genauso wie damals, zu Moses Zeit, denn Gott verändert sich nicht, er bleibt in alle Ewigkeit!!! Die sog. Schwulen, Lesben und alle Symphatisanten werden ihren Lohne bekommen, wenn sie nicht umkehren. Nur schlimm ist, dass die heutige Gesellschaft alles toleriert, nur Christentum wird nicht mehr toleriert, es sei denn, die Wahrheit wird nicht gepredigt. In Deutschland gibt es neue Juden, die nennen sich wiedergeborene Christen, die werden tagtäglich verfolgt. Ich selbst bin eine dieser verfolgen Personen und weiß, wovon ich rede. Gegen Homosexualität hilft menschlich gesehen nur Enthaltsamkeit. Nun bin ich nicht von dieser Seite, aber ich bin geschieden, und auch das bedeutet für mich Enthaltsamkeit, wenn es auch schwer ist. In meinem Umfeld macht das fast keiner, wie schnell sind nach Scheidungen wieder Beziehungen geschlossen ohne Trauschein usw. Aber wie lange geht das gut, meistens nur für kurze Zeit, denn auf Scherben kann man kein Haus bauen! Falls in meiner Gemeinde ein schwuler Pfarrer auftauchen würde, wäre das für mich ein Grund, aus der Kirche auszutreten. Nicht, weil ich diesen Menschen verachte, sondern, weil ich seinem Wort nicht mehr vertraue. Aber das verstehen Menschen im Allgemeinen nicht, wenn sie Jesus nicht haben und deshalb hat es auch keinen Zweck, sie umkrempeln zu wollen, ihnen fehlt einfach die göttliche Weisheit. Hoffen wir, dass in unserem Land bald eine Änderung geschieht, die Landeskirchen müssen abgeschafft werden, damit das wahre Evangelium wieder gepredigt werden kann und so wird es dann auch wohl kommen, denn Gott lässt sich nicht spotten, seine Mühlen mahlen langsam, aber sicher. Ein homosexuelles Paar ist schon aus sog. evolutionärer Sicht ein Unding, denn sie können keine eigenen Nachkommen haben, was ist das alles nur für ein Unsinn und eine Dummheit!!! Unsere Regierungen haben aber ein starkes Interesse an dummen Menschen, denn die regieren sich gut… Also es muss eine Änderung her und zwar eine grundlegende, wie lange wird Gott dem noch zuschauen???? Ich hoffe nicht mehr lang, damit all seine Kreatur wieder aufatmen kann.

    In diesem Sinn wünsche ich Ihnen Gottes Segen und und Schutz, damit Sie weiter so mutig bekennen können, denn das mag Satan gar nicht und lauert vor der Tür, um Ihnen einen Fallstrick zu stellen. Aber er wird das Werk nicht verhindern können, höchsten hinauszögern und Jesus bleibt trotz allem Sieger, auch über die Homosexualität!

    • christenversteher schreibt:

      natürlich bekommt jemand gegenwind, wenn er Homosexuelle nicht akzeptiert oder sagt, das sie sünder sind.
      Lass sie doch einfach so leben, wie sie es wollen ,dann wirst du auch in ruhe gelassen mit deiner lebensweise.
      Ich denke übrigens nicht, das die Bibel von Gott stammt, das ist nur ein Bücherlein, dass ganz klar von Menschen gemacht ist und da müssen wir uns alle Fragen, wollen wir wirklich eine gesellschaft, die sich an Vor-Mittelalterlichen Standarts orientiert?

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Übrigens ist die Frage, ob die Bibel von Gott stammt oder nicht, eigentlich gar nicht so wichtig. Eines ist sicher: Das Neue Testament (der jüngere Teil der Bibel) wurde in der ursprünglichen, christlichen Kirche kanonisiert, das heißt im Laufe von mehreren Jahrhunderten wählte die Kirche diejenigen Schriften aus, die sie für kanonisch hielt. Kanonisch klingt geheimnisvoll, ist es aber nicht. Hier die Erklärung: Die ursprüngliche Kirche war ja noch gänzlich geprägt vom Wirken der Apostel und des Herrn selbst. Die ursprüngliche Kirche hätte auch ohne das Neue Testament gewußt, worauf es ankommt, denn die Lehren Jesu und der Apostel waren noch Bestandteil der Lebenswirklichkeit, des täglichen realen Lebens der Kirche. Man verglich einfach umlaufende Schriften mit dem, was real in der Kirche gelebt und gelehrt wurde und was mit der Lehre der lebendigen Kirche übereinstimmte, das nahm man in den Kanon auf.

        Ein einfaches Beispiel: Angenommen, es gäbe heute keinerlei schriftliche Aufzeichnungen über 9/11, wäre das „nicht so schlimm“, denn dieses Ereignis ist uns noch voll im Bewußtsein. Wenn jetzt irgendein muslimischer Idiot aufstehen würde und würde behaupten 9/11 hätte gar nicht stattgefunden, dann würde ihm niemand Glauben schenken, denn das Ereignis ist einfach noch „zu frisch“. Wenn heute böswillige Leugner von 9/11 auftreten würden, dann würde das dazu führen, daß eine Flut von Dokumenten verfaßt würde, die die 9/11-Leugner widerlegen würden. Die Schriften der 9/11-Leugner würde wahrscheinlich kaum jemand kaufen, die Schriften der Widerleger der 9/11-Leugner würden aber reißenden Absatz finden, da sie ja der geschichtlichen Wahrheit entsprechen, die jedermann kennt. Springen wir in das Jahr 2500 a. D. Wenn jetzt ein 9/11-Leugner auftreten würde, dann könnte es tatsächlich passieren, daß die Leute ihm glaubten. Da wären aber dann die Historiker gefragt, die Dokumente zu veröffentlichen, die unmittelbar nach dem Ereigniss verfaßt wurden und aufgrund ihrer weitläufigen Rezeption (viele Leute kauften es) doch in etlichen Examplaren die Jahrhunderte überdauerten (survived). Die Bibel haben wir nur deswegen, weil die in ihr geschilderten Ereignisse tatsächlich statt gefunden haben; die zeitgenössischen Gesellschaften akzeptierten die biblischen Dokumente, da sie mit den historischen Ereignissen übereinstimmten und so überdauerten viele Exemplare der Bibel die Jahrhunderte.

        Schon Jesus hatte vor den falschen Propheten, Wölfen im Schaftspelz bzw. Irrlehrern gewarnt, die versuchen würden die Kirche zu zerstören. Etwas „Gutes“ hatte aber das Tun der Irrlehrer: Die wahren Lehrer der Kirche waren gezwungen sie zu widerlegen, um der Herde Christi, der Kirche, willen und so entstand das Neue Testament.

        Das Entscheidende: Wer sich heute „Christliche Kirche“ nennt, der muß das Neue Testament bzw. die ganze Bibel als Konstitution der christlichen Kirche anerkennen, denn in der alten, ursprünglichen Kirche, die von Jesus und den Aposteln gegründet worden war, entstand das Neue Testament und aus dem Neuen Testament können wir entnehmen, was in der Alten Kirche gelehrt wurde.

        Wer aber der Bibel Lehren hinzufügt oder Lehren entfernt, der nenne sich nicht christliche Kirche, sondern ist häretisch.

      • De Benny schreibt:

        @Rainer Braendlein:
        Mal ganz unabhängig vom Thema: So wie Du die Korrektheit der Bibel erklärst, müßtest Du auch davon ausgehen, daß die Märchen der Gebrüder Grimm stimmen. Oder gar der Koran. Daran siehst Du vielleicht, daß es so einfach nicht ist, wie Du es darstellst. Und daß die Lehren der Apostel noch so allgegenwärtig waren und jeder wußte, was richtig ist und nicht, widerspricht ja schon der Bibeltext. Oder hat nicht Paulus alle Hände voll zu tun gehabt, Briefe an seine Gemeinden zu schreiben, um die Lehre immer wieder zu erklären? Wenn Du in die Kirchengeschichte schaust, dann gab es da auch später noch einige Auseinandersetzungen, so klar war das alles bei weitem nicht. Das ist jetzt kein Argument gegen die Bibel, aber gegen Deine Darstellung, aber nicht falsch verstehen.

        Wer aber der Bibel Lehren hinzufügt oder Lehren entfernt, der nenne sich nicht christliche Kirche, sondern ist häretisch.

        So sehr ich Dir hier zustimme, paß auf. Das kann auch gehörig nach hinten losgehen. Zum Beispiel kommt der Begriff „homosexuell“ nicht einmal in der Bibel vor. Auch wird nirgends Sex vor der Ehe verboten. Es ist alles nicht so einfach.

      • Rainer Braendlein schreibt:

        Die Gebrüder Grimm schrieben amüsante Märchen (ich hab‘ mir selber ’ne Ausgabe gekauft, hab‘ sogar ’nen Koran). Allerdings wußte jedermann, der eine Ausgabe von Grimm’s Märchen kaufte, daß es sich hier eben um Märchen handelte und nicht um die Schilderung historischer Ereignisse. Die grimm’schen Märchen fanden eine weite Verbreitung, weil sie eben in sich selbst amüsant sind, aber nicht weil sie sich auf historische Ereignisse bezogen.

        Der Koran dagegen fand eine weite Verbreitung, weil er von einer Person stammte, die historisch war (Muhammad) und weil die Geschichten des Koran mit dem übereinstimmen, was Muhammad und seine Schüler getan und gelehrt haben. Die junge, frühe islamische Gemeinschaft (Umma) wußte einfach noch, was ihr Prophet getan und gelehrt hatte und rezipierte deswegen den Koran. Ich muß zugeben, daß es hier eine Ähnlichkeit zur Überlieferung der Bibel gibt.

        Der große Unterschied zwischen Bibel und Koran allerdings ist, daß die Autoren der Bibel zu Nächstenliebe gegenüber jedem Menschen aufrufen, unabhängig von Hautfarbe, Nationalität, sozialem Status, Religion, etc.. Muhammad dagegen lehrte, daß die Muslime sich nur untereinander lieben sollen und die Ungläubigen (infidels) versklaven sollen. Ein Ungläubiger im Sinne des Koran ist entweder jemand, der sagt, er glaube, daß Jesus Gottes Sohn ist oder ein Jude. Der Koran ist also in sich selbst bigott, während es in der Bibel um universale Liebe zu allen Menschen geht (wirklich, wirklich zu allen Menschen; jeder einzelne Mensch, der auf der Erde lebt).

        Kurz gesagt ist der Koran eine Pseudo-Bibel, die in einer Pseudo-Kirche (Umma) überliefert wurde. Das ganze ist „Pseudo-Geschichte“. Der Koran enthält auch ein Pseudoevangelium: „Ungläubig ist, wer bekennt, daß Jesus Gottes Sohn ist.“

        Die „große“ Idee Muhammads war der Dschihad. Muhammad versprach jedem das Paradies, der Ungläubige töten würde. Für einen Menschen aus unserer (noch) christlichen Kultur erscheint das äußerst wahnhaft, aber Boston hat doch erneut bewiesen, daß es Menschen gibt, die blöd genug sind, heute noch Muhammad zu glauben. Allerdings werden sie den, dem sie geglaubt haben, in der Hölle wiedersehen und nicht im Paradies.

  29. Der Gerechte schreibt:

    Was bist Du denn für ein kranker Wichser?
    Bei den ganzen Hinterladern in der Kirche würd ich den Ball mal schön flach halten.

  30. wm2000 schreibt:

    „Die Aussagen der Hl. Schrift sind absolut klar. Von der Hl. Schrift her muß nicht nur gleichgeschlechtliche Liebe von Pfarrern, sondern von allen sonstigen Menschen als schwerste Sünde bezeichnet werden.“
    Und deshalb ist die sogenannte Hl. Schrift ein von Menschen verfasstes Buch und die Passagen gegen die Homosexualität nach heutiger wissenschaftlicher Erkenntnis eine ausgemachte Hetze von christlichen wie islamtreuen Fundamentalisten. Wir wissen heute dass die Gene entscheiden ob jemand zu Männern oder Frauen eine Neigung hat und nicht dieser eigenartige Gott den sie hier zitieren. Entweder hat der Mann/Frau/Es einen riesen Fehler in der Herstellung des Menschen gemacht oder ihren Gott gibt es nicht und die Geschichten sind von rassistischen Menschen erfunden die es halt damals nicht wussten konnten.

    • christenversteher schreibt:

      richtig so!

      • rolfw schreibt:

        Hier ist garnichts richtig. Richtig ist allenfalls, dass gewisse Leute die Bibel am liebten abschaffen wollen, damit sie weiter in Sünde leben können wie es ihnen gefällt. Und dass Homosexualität auf eine Genveranlagung zurückzuführen sei ist ein Märchen.

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