Gott gibt Israel keinen Regen – die Bedeutung der Geschichte von Elia, König Ahab und Isebel für unsere Zeit

Israel befindet sich im sechsten Jahr einer Jahrhunderttrockenheit.

Siehe:

Israel enters 6th year of worst-in-a-century drought, girds for even worse

oder

Dead Trees and Dry Springs: Impact of Drought Felt in Israel

Vor kurzem (1. Oktober 2018), an dem Feiertag Schmini Atzeret (der achte Tag der Versammlung) beteten die Juden erneut für Regen. Der Feiertag Schmini Atzeret folgt immer unmittelbar auf Sukkot (Laubhüttenfest).

Es gibt eine sehr interessante Stelle im Buch Sacharja, die sich auf das Laubhüttenfest bezieht. Allerdings bezieht sich diese Stelle auf ein zukünftiges Laubhüttenfest bzw. zukünftige Ereignisse.

Sacharja 14, 16-17 16 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden (Heiden sind Nicht-Juden wie Deutsche, Amerikaner, Engländer, etc.; R. B.), die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten. 17 Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über das wird’s nicht regnen.

Aus anderen Abschnitten der Bibel wissen wir, dass die Juden zum Christentum konvertieren werden, wenn die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist (siehe z. B. Römer 11). Der ganze Staat Israel wird zu einer christlichen Kirche werden inmitten einer antichristlichen Welt. Die antichristliche Welt wird einen durch und durch christlichen Staat in ihrer Mitte nicht ertragen können und Israel militärisch angreifen („gegen Jerusalem ziehen“). Dann wird Jesus Christus in der Gestalt Gottes erscheinen und viele Heiden vernichten. Er wird jene Heiden verschonen, die nicht bewusst dem Antichristentum anhingen (vielleicht sind das kleine Kinder, sehr Alte, Menschen, die außerhalb der Zivilisation lebten, geistig Behinderte, schwer Kranke, etc. – also lauter Menschen, die nicht bewusst den Antichristen anbeten konnten bzw. nicht bewusst Jesus verwerfen konnten).

Aus Offenbarung 20 geht hervor, dass am Ende des tausendjährigen Reiches die ganze Menschheit vom Glauben an Jesus abgefallen sein wird. Diese Menschheit entwickelte sich aus jenen o. g. Heiden, die der Herr übrig ließ, als er kam, um Jerusalem vor den heraufziehenden Heiden zu beschützen. Gott wird jene, die während des tausendjährigen Reiches vom Glauben an Jesus abfallen, auch dadurch züchtigen, dass er ihnen den Regen entzieht. Ihr Unglauben kommt dadurch zum Ausdruck, dass sie nicht jährlich zum Laubhüttenfest kommen, um den HERRN, Jesus, anzubeten.

Bitte aufmerken:

Gott verhält sich heute gegenüber den Juden, wie er sich zukünftig gegenüber jenen im tausendjährigen Reich verhalten wird, die ihn nicht anbeten bzw. nicht zum Laubhüttenfest kommen: Er entzieht den Regen.

Was folgt daraus?

Daraus folgt, dass Gott den Glauben der Juden, die heute das Laubhüttenfest feiern, nicht anerkennt. Sie haben Eifer für Gott, aber ohne Einsicht, wie Paulus in Römer 10 sagt (die heutigen Juden stehen geistlich auf einer Stufe mit den Ungläubigen des tausendjährigen Reiches).

Die Juden könnten fragen: „Warum schickt uns Gott nicht noch einmal den Elia, um uns durch ihn zu ermahnen, wenn mit unserem Glauben etwas nicht stimmt?“

Das Problem ist, dass Gott den Elia ja bereits ein zweites Mal geschickt hat, nämlich indem er Johannes den Täufer schickte. Johannes war zwar nicht die gleiche Person wie Elia, aber er ging umher in dem Geist und der Kraft des Elia – und allein darauf kam es an.

Matthäus 11, 14 und wenn ihr’s annehmen wollt: er (Johannes der Täufer; R. B.) ist Elia, der da kommen soll. (das sagte Jesus dem Volk; R. B.)

Lukas 1, 17 Und er (Johannes der Täufer; R. B.) wird vor ihm (Jesus Christus; R. B.) hergehen im Geist und in der Kraft Elias, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungehorsamen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem Herrn ein Volk, das wohl vorbereitet ist.

Wie wir wissen, haben die Juden die Botschaft Johannes des Täufers und Jesu letztendlich abgelehnt und in dieser Ablehnung verharren sie bis heute. Die Juden können also nicht resümieren, Elia solle noch einmal kommen, sondern sie haben sich zum Christentum zu bekehren, denn das war es, was Johannes, der Quasi-Elia, ihnen predigte. Angenommen, Elia würde heute noch einmal kommen – was definitiv nicht geschehen wird – würde er den Juden das gleiche wie Johannes der Täufer predigen: die Konversion zum Christentum.

Die Juden feiern heute ein rein äußerliches Laubhüttenfest (sie werden das nicht zugeben, aber es ist tatsächlich so, dass die Juden nicht fähig sind, Gott wirklich anzubeten bzw. so, dass es sein Wohlgefallen erregt) – Gott aber sucht solche, die ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Was heißt das?

3. Mose 23, 33-44 (das Laubhüttenfest)

33 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

34 Sage zu den Israeliten: Am fünfzehnten Tage dieses siebenten Monats ist das Laubhüttenfest für den HERRN, sieben Tage lang. 35 Am ersten Tage soll eine heilige Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr tun. 36 Sieben Tage sollt ihr dem HERRN Feueropfer darbringen. Am achten Tage sollt ihr wieder eine heilige Versammlung halten und sollt Feueropfer dem HERRN darbringen. Es ist eine Festversammlung; keine Arbeit sollt ihr tun. 37 Das sind die Feste des HERRN, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, um dem HERRN Feueropfer darzubringen: Brandopfer, Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, ein jedes an seinem Tage, 38 abgesehen von den Sabbaten des HERRN und euren andern Gaben und Gelübden und freiwilligen Gaben, die ihr dem HERRN gebt. 39 Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes einbringt, sollt ihr ein Fest des HERRN halten sieben Tage lang. Am ersten Tage ist Ruhetag und am achten Tage ist auch Ruhetag. 40 Ihr sollt am ersten Tage Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und sieben Tage fröhlich sein vor dem HERRN, eurem Gott, 41 und sollt das Fest dem HERRN halten jährlich sieben Tage lang. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, dass sie im siebenten Monat so feiern. 42 Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen. Wer einheimisch ist in Israel, soll in Laubhütten wohnen, 43 dass eure Nachkommen wissen, wie ich die Israeliten habe in Hütten wohnen lassen, als ich sie aus Ägyptenland führte. Ich bin der HERR, euer Gott. 44 Und Mose tat den Israeliten die Feste des HERRN kund.

Wenn wir hier diesen Abschnitt kurz einmal lesen, sehen wir, dass beim Laubhüttenfest eine Reihe von Opfern dargebracht werden sollten. Heute nach der Anweisung des Mose zu handeln, ist schon allein deshalb schwierig, weil der Tempel mit dem Brandopferaltar nicht mehr vorhanden ist (der Tempel mit samt Altar wurde 70 nach Christus durch die Römer zerstört).

Wie könnte heute ein Jude ein Gott wohlgefälliges Laubhüttenfest feiern trotz der Tatsache, dass ihm kein Altar zum Opfern mehr zur Verfügung steht?

Nun, dies ginge dadurch, dass er an Gottes unsichtbaren Altar, Christus, glauben würde. Auf dem Altar Christus wurde der Leib Jesu geopfert durch den heiligen Geist und durch Christus, Gottes Altar, können auch wir unsere Leiber Gott darbringen als liebliches Opfer.

Römer 12, 1 Ich (Paulus; R. B.) ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist.

Mit Christus werden wir verbunden durch die sakramentale Taufe. Durch die sakramentale Taufe wird Christi Tod unser Tod und seine Auferstehung unsere Auferstehung. In der Kraft seines Todes und seiner Auferstehung können wir unsere Leiber hingeben (opfern) als duftenden Wohlgeruch – das ist die Anbetung Gottes im Geist und in der Wahrheit. Juden wollen Gott anbeten, Christen können es wirklich, da sie mit Christus gestorben und auferstanden sind.

Wie hängt das Ganze mit Elia, Isebel und Ahab zusammen?

1. Könige 16, 29-33

29 Im achtunddreißigsten Jahr Asas, des Königs von Juda, wurde Ahab, der Sohn Omris, König über Israel und regierte über Israel zu Samaria zweiundzwanzig Jahre 30 und tat, was dem HERRN missfiel, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren. 31 Es war noch das Geringste, dass er wandelte in der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats; er nahm sogar Isebel, die Tochter Etbaals, des Königs der Sidonier, zur Frau und ging hin und diente Baal und betete ihn an 32 und richtete ihm einen Altar auf im Tempel Baals, den er ihm zu Samaria baute, 33 und machte ein Bild der Aschera, sodass Ahab mehr tat, den HERRN, den Gott Israels, zu erzürnen, als alle Könige von Israel, die vor ihm gewesen waren.

Aus diesem Abschnitt geht hervor, dass Ahab und Isebel Israel zum Götzendienst verführten. Sicherlich können wir davon ausgehen, dass sich unter der Regierung Ahab’s auch die sexuelle Unzucht ausbreitete (Götzendienst geht immer einher mit Unzucht).

Gott beschloss, Israel zu züchtigen durch Trockenheit bzw. das Vorenthalten von Regen (ähnlich wie er heute Israel durch Trockenheit züchtigt). Dies teilte er Ahab, Isebel und dem Volk Israel mit durch den Propheten Elia:

1. Könige 17, 1 Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

Inwiefern finden im modernen Israel Götzendienst und Unzucht statt?

Der moderne Götzendienst weltweit, nicht nur in Israel, ist der Materialismus, der Dienst des Götzen Mammon (der Hauptprotagonist des Materialismus weltweit sind die USA und Israel ist ein US-Vasallenstaat, das heißt von den USA abhängig; Israel übernimmt den Materialismus der USA). Der neue Götze heißt also nicht Baal oder Aschera, sondern Mammon. Aber egal wie der Götze heißt, beides ist Teufelsanbetung.

Israel hat die tolerantesten LTGB-Rechte im mittleren Osten: siehe LGBT rights in Israel

In Israel herrscht also sexuelle Freizügigkeit – dies aber lässt sich nicht vereinbaren mit dem Dienst des Gottes Israels. Sexuelle Freizügigkeit ist zwar ganz nach dem Geschmack der gottlosen Amerikaner, aber nicht nach dem Geschmack Gottes. Die Juden müssen sich also entscheiden zwischen Uncle Sam und dem Gott Israels. Das moderne Israel ist ein Staat von Uncle Sam’s Gnaden und nicht von Gottes Gnaden. Einer der vielen Nachteile der Abhängigkeit von Uncle Sam ist allerdings, dass er keinen Regen machen kann.

Kurz gesagt: Wenn die Juden wollen, dass es in Israel wieder regnet, müssen sie zum Christentum konvertieren, indem sie sich taufen lassen. Die Taufe bringt aber nur etwas, wenn sie mit Glauben verbunden ist. Der erste Glaubensschritt bzw. Gehorsamsschritt für die Juden bzw. Israelis wäre es, sich von den USA loszusagen (dadurch würden allerdings die USA ihr Feind werden; aber diesen Preis müssten die Juden um des Glaubens willen zahlen, was gleichbedeutend mit Glauben ist) . Damit würden sie sich zwar von der US-Weltfabrik und dem Wohlstand, den sie erzeugt, abkoppeln, aber dafür dürften sie wieder mit der Gunst Gottes rechnen, der ihnen sofort wieder Regen schicken würde. Gott würde sicherlich den Juden helfen, eine autonome Wirtschaft aufzubauen, sodass sie völlig auf Handel mit den USA und deren Freunden verzichten könnten.

Die Tötung der Priester des Baal durch Elia in alttestamentlicher Zeit hätte heute für die Juden ihre Entsprechung darin, sich von den USA loszusagen, denn Uncle Sam ist der Priester des Materialismus. Natürlich sind es auch die USA, von denen die sexuelle Freizügigkeit weltweit ausgeht, die zusammen mit dem Materialismus Gottes Zorn erregt. Die Zusammenarbeit mit den USA bringt den Ländern materiellen Wohlstand, aber leider auch Gottes Zorn – ein kluges Land würde lieber auf Wohlstand verzichten, um nicht Gottes Zorn zu riskieren (kein Land kommt ohne Regen aus!).

1. Könige 18

Das Gottesurteil auf dem Karmel

1 Nach einer langen Zeit kam das Wort des HERRN zu Elia, im dritten Jahr: Geh hin und zeige dich Ahab, denn ich will regnen lassen auf die Erde.

2 Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen. Es war aber eine große Hungersnot in Samaria (Reich Israel; R.B.). 3 Und Ahab rief Obadja, seinen Hofmeister – Obadja aber fürchtete den HERRN sehr; 4 denn als Isebel die Propheten des HERRN ausrottete, nahm Obadja hundert Propheten und versteckte sie in Höhlen, hier fünfzig und da fünfzig, und versorgte sie mit Brot und Wasser –; 5 und Ahab sprach zu Obadja: Wohlan, wir wollen durchs Land ziehen zu allen Wasserquellen und Bächen, ob wir Gras finden und die Rosse und Maultiere erhalten könnten, damit nicht alles Vieh umkommt. 6 Und sie teilten sich ins Land, dass sie es durchzogen. Ahab zog allein auf dem einen Weg und Obadja auch allein auf dem andern Weg. 7 Als nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia. Und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Antlitz und sprach: Bist du es nicht, Elia, mein Herr? 8 Er sprach: Ja! Geh hin und sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!9 Obadja aber sprach: Was hab ich gesündigt, dass du deinen Knecht in die Hände Ahabs geben willst, dass er mich tötet? 10 So wahr der HERR, dein Gott, lebt: Es gibt kein Volk noch Königreich, wohin mein Herr nicht gesandt hat, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: Er ist nicht hier, nahm er einen Eid von dem Königreich und Volk, dass man dich nicht gefunden hätte. 11 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da! 12 Wenn ich nun hinginge von dir, so könnte dich der Geist des HERRN entführen und ich wüsste nicht wohin; und wenn ich dann käme und sagte es Ahab an und er fände dich nicht, so tötete er mich. Und doch fürchtet dein Knecht den HERRN von seiner Jugend auf. 13 Ist’s meinem Herrn Elia nicht angesagt, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des HERRN tötete? Dass ich von den Propheten des HERRN hundert versteckte, hier fünfzig und da fünfzig, in Höhlen und versorgte sie mit Brot und Wasser? 14 Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich töten. 15 Elia sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Ich will mich ihm heute zeigen. 16 Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen. 17 Und als Ahab Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du nun da, der Israel ins Unglück stürzt? 18 Er aber sprach: Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus dadurch, dass ihr des HERRN Gebote verlassen habt und wandelt den Baalen nach. 19 Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel und die vierhundertundfünfzig Propheten Baals, auch die vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tisch Isebels essen. 20 So sandte Ahab hin zu ganz Israel und versammelte die Propheten auf den Berg Karmel. 21 Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR Gott, so wandelt ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts. 22 Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übrig geblieben als Prophet des HERRN, aber die Propheten Baals sind vierhundertundfünfzig Mann. 23 So gebt uns nun zwei junge Stiere und lasst sie wählen einen Stier und ihn zerstücken und aufs Holz legen, aber kein Feuer daran legen; dann will ich den andern Stier nehmen und aufs Holz legen und auch kein Feuer daran legen. 24 Und ruft ihr den Namen eures Gottes an, aber ich will den Namen des HERRN anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist wahrhaftig Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Das ist recht. 25 Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Wählt ihr einen Stier und richtet zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an, aber legt kein Feuer daran. 26 Und sie nahmen den Stier, den man ihnen gab, und richteten zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal, erhöre uns! Aber es war da keine Stimme noch Antwort. Und sie hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten. 27 Als es nun Mittag wurde, verspottete sie Elia und sprach: Ruft laut! Denn er ist ja ein Gott; er ist in Gedanken oder hat zu schaffen oder ist über Land oder schläft vielleicht, dass er aufwache. 28 Und sie riefen laut und ritzten sich mit Messern und Spießen nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloss. 29 Als aber der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu der man das Speisopfer darbringt; aber da war keine Stimme noch Antwort noch einer, der aufmerkte. 30 Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des HERRN wieder auf, der zerbrochen war, 31 und nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs – zu dem das Wort des HERRN ergangen war: Du sollst Israel heißen – 32 und baute von den Steinen einen Altar im Namen des HERRN und machte um den Altar her einen Graben, so breit wie für zwei Kornmaß Aussaat, 33 und richtete das Holz zu und zerstückte den Stier und legte ihn aufs Holz. 34 Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut’s noch einmal! Und sie taten’s noch einmal. Und er sprach: Tut’s zum dritten Mal! Und sie taten’s zum dritten Mal. 35 Und das Wasser lief um den Altar her und der Graben wurde auch voll Wasser. 36 Und als es Zeit war, das Speisopfer zu opfern, trat der Prophet Elia herzu und sprach: HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und dass ich das alles nach deinem Wort getan habe! 37 Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, dass du, HERR, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst! 38 Da fiel das Feuer des HERRN herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben. 39 Als das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott! 40 Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals, dass keiner von ihnen entrinne! Und sie ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und tötete sie daselbst. 41 Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen. 42 Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf den Gipfel des Karmel und bückte sich zur Erde und hielt sein Haupt zwischen seine Knie 43 und sprach zu seinem Diener: Geh hinauf und schaue zum Meer! Er ging hinauf und schaute und sprach: Es ist nichts da. Elia sprach: Geh wieder hin, und der Diener ging wieder hin, siebenmal. 44 Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hin und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält! 45 Und ehe man sich’s versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind und es kam ein großer Regen. Ahab aber fuhr hinab nach Jesreel. 46 Und die Hand des HERRN kam über Elia, und er gürtete seine Lenden und lief vor Ahab hin, bis er kam nach Jesreel.

Zusammenfassung

Folgendes müssten die Juden tun, damit es wieder regnet in Israel und damit sie das ewige Heil erlangen:

  • Konversion zum Christentum (einschließlich Taufe natürlich)
  • Glauben durch Gehorsam (Materialismus beenden und sich von den USA lossagen)
  • Einführung restriktiver Gesetze bezüglich des Sexuallebens
  • mehr Dank für Regen und gute Ernten (wenn man Gott nicht dankt für Regen und gute Ernten, dann ist das eine Art Gotteslästerung; Gotteslästerung lässt ER nicht ungeahndet)
  • Kriminalisierung der Abtreibung bzw. Schutz des ungeborenen Lebens (aus Gottes Sicht ist das Töten von Föten und Embryonen bzw. Kindern im Mutterleib Mord; abgesehen von ganz wenigen Sonderfällen vielleicht, was ich hier nicht diskutieren will)
  • Ablehnung von Islam, Buddhismus, Hinduismus, evangelikaler „Glaube“, Bahai-„Religion“, etc. als dem Christentum vermeintlich gleichwertiger Religionen (es geht hier nicht um die Abschaffung der Religionsfreiheit, sondern um die sachlich richtige Bewertung minderer Religionen – wenn sie überhaupt die Bezeichnung „Religion“ verdient haben)

 

Ergänzung

Wie konnte man in alttestamentlicher Zeit das Laubhüttenfest in Gott wohlgefälliger Weise feiern?

Dies geschah, indem man die in 3. Mose 23, 33-44 genannten Opfer im Zusammenhang mit dem zukünftigen Opfer des Erlösers (heute wissen wir, dass er Jesus heißt) sah. Sicherlich wussten Mose und spätere Führer des Volkes Israel von dem zukünftigen Erlöser (z. B. Jesaja schreibt ja ganz klar und deutlich von ihm). Hätte ein alttestamentlicher Jude Mose oder einen der späteren Führer gefragt, sie hätten ihm den Zusammenhang zwischen den Opfern des Laubhüttenfestes und dem Opfer des kommenden Erlösers erklärt. Wer sich im Gegensatz dazu mit einem rein äußerlichen Laubhüttenfest zufriedengab, lebte in freiwilliger Selbstbeschränkung.

Sicherlich dachten in alttestamentlicher Zeit schon manche Juden so weit, wie jener Schriftgelehrte zur Zeit Jesu:

Mk 12,33 und ihn (Gott; R. B.) lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.  

Das Opfer Jesu macht es uns möglich, unseren Leib, der eigentlich seinen sündigen Neigungen folgen will, als lebendiges Opfer darzubringen, indem wir Gott und unseren Nächsten lieben trotz unseres natürlichen Egoismus, des Egoismus unseres Leibes. Das ist das Opfer, das vor Gott wirklich zählt und das wahre Laubhüttenfest.

Römer 12, 1 Ich (Paulus; R. B.) ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist.

Siehe auch:

Hebr 13,16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

1Petr 2,5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.

Hebräer 10, 1-18

1 Denn das Gesetz hat nur einen Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter selbst. Deshalb kann es die, die opfern, nicht für immer vollkommen machen, da man alle Jahre die gleichen Opfer bringen muss 2 Hätte nicht sonst das Opfern aufgehört, wenn die, die den (jüdischen; R. B.) Gottesdienst ausrichten, ein für alle Mal rein geworden wären und sich kein Gewissen mehr gemacht hätten über ihre Sünden?3 Vielmehr geschieht dadurch alle Jahre nur eine Erinnerung an die Sünden. 4 Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.5 Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt (Psalm 40,7-9): »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber (den ich zum Opfer bringen kann; R. B.) hast du mir geschaffen 6 Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. 7 Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben –, dass ich tue, Gott, deinen Willen.« 8 Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht«, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. 9 Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.« Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze. 10 Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. 11 Und jeder (jüdische; R. B.) Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können. 12 Dieser aber hat ein Opfer für die Sünden dargebracht und sitzt nun für immer zur Rechten Gottes 13 und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel seiner Füße gemacht werden. 14 Denn mit einem Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden („heiligen“ heißt, dass wir durch das Opfer Jesu unseren eigenen Leib Gott als lebendiges Opfer darbringen können, indem wir ein christliches Leben führen; R. B.). 15 Das bezeugt uns aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem der Herr gesagt hat (Jeremia 31,33-34): 16 »Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen«, spricht er: »Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben (dies geschieht durch die sakramentale Taufe, wo wir mit der befreienden Kraft von Jesu Tod und Auferstehung verbunden werden und den heiligen Geist empfangen; wenn wir im Geist wandeln, erfüllen wir das Gesetz, was sogar mehr als das Halten des Gesetzes ist; R. B.), 17 und ihrer Sünden und ihrer Ungerechtigkeit will ich nicht mehr gedenken.« 18 Wo aber Vergebung der Sünden ist, da geschieht kein Opfer mehr für die Sünde.

Kurz gesagt: Ob in alttestamentlicher Zeit oder heute: Das wahre Laubhüttenfest feiern wir, wenn wir Gott unseren Leib als lebendiges Opfer darbringen, indem wir durch die befreiende Kraft des Opfers Jesu und seiner Auferstehung ein christliches Leben führen. Unser Leib hat eine natürliche Neigung zum Sündigen. Würden wir immer nur sündigen, dann wäre das das ganz Natürliche. Wenn wir im Gegensatz dazu die natürliche Neigung zum Sündigen durch die Kraft von Jesu Tod und Auferstehung überwinden, opfern wir sozusagen unsern Leib, wobei der unsichtbare Altar Christus ist und das Feuer des Altars der Heilige Geist. Das Opfer besteht darin, nicht den natürlichen Neigungen des Leibes zu folgen, sondern im Geist zu wandeln bzw. sich von Christus leiten zu lassen – hierdurch opfert man sein natürliches Leben bzw. seinen Leib.

 

Weitere Ergänzung

Wir danken Gott dann wirklich für Regen, gute Ernten, Freiheit von Ungeziefer, etc., wenn wir ihm dafür danken, dass er uns diese Dinge durch Jesus Christus gibt. Das jüdische Laubhüttenfest war bzw. ist auch ein Erntedankfest. Der Dank für Regen, gute Ernten, Freiheit von Ungeziefer, etc. ohne Bezugnahme auf Jesus Christus war bzw. ist für Gott jedoch minder wertvoll. So feiert auch bezüglich des Dankes der fromme Christ das wahre Laubhüttenfest, weil er glaubt, dass Gott alle guten Gaben durch Jesus Christus gibt.

Hebräer 11, 3 Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort (Jesus Christus; R. B.) geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

 

Und noch etwas:

Matthäus 9, 9-13

Die Berufung des Matthäus und das Mahl mit den Zöllnern

9 Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. 10 Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. 11 Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 12 Als das Jesus hörte, sprach er: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. 13 Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.

Das natürliche Verhalten eines religiösen Juden zur Zeit Jesu war, nicht mit Zöllnern und Sündern Gemeinschaft zu pflegen bzw. sich mit ihnen an einen Tisch zu setzen, sondern ihnen zu zürnen, sie zu beleidigen und sie zu verfluchen. Indem Jesus mit Zöllnern und Sündern Gemeinschaft pflegte, opferte er seinen guten Ruf als frommer Jude. Aber allein durch die Gemeinschaft mit Jesus konnten die Zöllner und Sündern frei werden von dem, wofür sie von den religiösen Juden gerichtet wurden. Jesus war es wichtiger, jenen Zöllnern und Sündern zur Erlösung zu verhelfen, als seinen guten Ruf bei den Juden zu bewahren: Jesus übte die Barmherzigkeit, die mehr wert ist als rituelle Opfer.

 

 

 

 

 

 

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